27. Feb.

Ausgabe vom 16.01.1966

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  • zjini SOÄMß: Bestätigt Von. Georg Hansen

    Am Eingang der Munitionsfabrik in Köln-Zollstock steht der etwa dreiOigjährige Pförtner. Mit heftigen Gebärden schwenkt er seinen Armstumpf hin und her, uns Jungen immer wieder zurufend: Liebknecht hat recht, Liebknecht hat recht! Das war in den letzten Monaten des Jahres 1917. Viele dachten damals in ihrer leidenschaftlichen Auflehnung gegen den Massenmord wie dieser Pförtner ...

  • Monopolpresse fordert „langfristige Hilfe44

    Springer ruft zur Eskalation westdeutscher Beteiligung in Vietnam auf

    Berlin (ND). Die westdeutsche und Westberliner Monopolpresse rechtfertigte am Sonnabend in massiver Form die Eskalation des Bonner Engagements im blutigen • Unterdrückungskrieg der USA in Vietnam. „Je länger die Kämpfe in Vietnam andauern, um so mehr Unterstützung wird gebraucht. Wir werden uns auf ein ...

  • Der 6-Punkte-Plan Walter Ulbrichts bewegtVolksmehrheit in Westdeutschland

    Profi Dr.- Dieckmann stellt Gerstenmaier richtig

    Berlin (ND)< Prof. Dr. Johannes Dieckmann, Präsident der Volkskammer und Stellvertreter des Vorsitzenden des 'Staatsrates der DDR; hat am Sonnabend in der Sendung „Blickpunkt" des Deutschen Fernsehfunks vom Bonner Bundestag gefordert, den 6-Punkte- Vorschlag Walter Ulbrichts auf- \ zugreifen. Prof ...

  • Keine Versöhnung mit Bonner Imperialisten

    Wladyslaw Gomulka: Sprache des polnischen Episkopats ist die Sprache der Reaktion

    Warschau (ADN/ND). Der Erste Sekret tär des ZK der PVAP, Wladyslaw Gcmulka, verurteilte am Freitag in einer Rede in Warschau entschieden die Botschaft der polnischen katholischen Bischöfe an das deutsche Episkopat In scharfen Worten trat Genosse Gomulka der reaktionären Forderung Kardinal Wyszinskis entgegen, Polen solle an den Westen gebunden werden ...

  • Raketenkonstrukteur S. P. Koroljow gestorben

    Moskau (ADN/ND). Das ZK der KPdSU und der Ministerrat der UdSSR teilen in tiefer Trauer mit, daß „das Akademiemitglied Sergej Pawlowitsch Koroljow, ein überragender Wissenschaftler und Konstrukteur auf dem Gebiet der Raketentechnik und Raumforschung, zweifacher Held der sozialistischen Arbeit und Lenin-Preisträger, am 14 ...

  • Feste Einheit UdSSR-MVR

    Ulan-Bator (ADN/ND). Ein Vertrag über Freundschaft, Zusammenarbeit und gegenseitige Hilfe zwischen der Mongolischen Volksrepublik-und der UdSSR wurde am Sonnabend in Ulan-Bator von Jumshagin Zedenbal, Erster Sekretär des ZK der MRVP und Vorsitzender des Ministerrates, und von Leonid Breshnew, Erster Sekretär des ZK der KPdSU und Mitglied des Präsidiums des Obersten Sowjets, unterzeichnet ...

  • Handballsieg gegen UdSSR

    Schwerin (ND). In der ausverkauften Schweriner Sport- und Kongreßhalle kam die deutsche Hallenhandballnationalmannschaft zu einem wertvollen Sieg. In der Gualifikationsrunde zur Weltmeisterschaft wurde di« sowjetische Nationalmannschaft überraschend sicher mit 24 :16 Toren beiwungen. Die DDR-Handballer führen nun in ihrer Gruppe mit 4:0 Punkten vor der UdSSR mit 2 :2 Punkten und Finnland mit 0:4 Punkten die Tabelle an ...

  • An der Seite von Karl und Rosa

    Namhafte Führer der deutschen Arbeiterbewegung haben in der Gedenkstätte der Sozialisten in Berlin- Friedrichsfelde ihre letzte Ruhestätte gefunden. So ist das Ziel der alljährlichen Kampfdemonstration ■•• der Berliner Werktätigen zugleich ein vergegenständlichtes ■ Stück Geschichte der •Arbeiterklasse, ...

  • Brocken 220 cm höher

    Berlin. Den Schneerekord dieses Winters hält in der DDR gegenwärtig der Brockengipfel im Harz. Mitarbeiter der Wetterwarte registrierten am Sonnabendmorgen eine Schneehöhe ,von 220 Zentimetern. Im Thüringer Wintersportort Oberhof türmt sich der Schnee über einen Meter hoch.

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  • Polizeieinsatz gegen Verständigung

    Berlin (ADN). Mit Polizeimaßnahmen antwortete der westdeutsche- Staat erneut auf die Verständigungspolitik der Deutschen Demokratischen Republik. Am Freitag entsandte der Sekretär des Staatsrates der DDR, Otto Gotsche, Bevollmächtigte nach Bonn mit dem Auftrag, Bundestagspräsident Eugen Gerstenmaier und dem Bundestag im Namen des Staatsrates den 6-Punkte-Vorschlag aus Walter Ulbrichts Neujahrsansprache zu überbringen ...

  • Görlitzef Waggons bewährten sich

    Von unserem Bezirkskorrespondenten Horst Richter Görlitz. Die Deutsche Reichsbahn erhält vom VEB Waggonbau Görlitz in diesem Jahr zwei Dieselschnelltriebzüge, die schon für den Einsatz im kommenden Sommerfahrplan vorgesehen sind. Das bedeutet für die Kollegen des weltbekannten Betriebes, im Wettbewerb die ursprünglichen Fertigungstermine um zwei Monate zu unterbieten ...

  • Erich Weinert wieder in der Heimat

    15. Januar 1946. Die Deutsche Verwaltung für 'Land- und Fo/stwirtschaft ruft die mitteldeutschen, thüringischen und sächsischen Bauern und Bäuerinnen auf, den Bauern In den Notkreisen Mecklenburg und Brandenburg tatkräftig zu helfen. Im Aufruf heißt es u. a.: »Ver-, sammelt Euch in jeder Gemeinde, beratet, mit welchen ...

  • 6-Punkte-Plan bewegt Westdeutschland

    (Fortsetzung von Seite 1)

    schlage Walter Ulbrichts dem deutschen Volk dienlich ist. „Und ich möchte hinzufügen: Geben Sie endlich Gedankenfreiheit für die von Ihnen so abschätzig apostrophierten Bundesbürger, die alles andere als vertrauensselig, die aber Vertrauens- und verhandlungsbereit sind und die das von Ihnen ständig gepredigte Mißtrauen für das schlechteste aller schlechten politischen Rezepte halten!" Sollte Gerstenmaier diesem Rat nicht folgen, würden seine Nöte ständig zunehmen, betonte Prof ...

  • Blutrichter Weber zieht sich zurück

    Karlsruhe (ADN/ND). Der Naziblutrichter und stellvertretende Vorsitzende des 3. Politischen Strafsenats des Bundesgerichtshofes in Karlsruhe, Kurt Weber, hat in Bonn um seine Entlassung aus dem Bundesjustizdienst gebeten. Über die Gründe will sich Weber nicht äußern, weil es laut Westpresse „bei Bekanntwer- 'den von Einzelheiten zu einer Krise in der höheren Justiz" kommen könnte ...

  • Erster Schritt zum Fahrplan neuen

    Potsdam bereitet 5-Tage-Woche vor

    Von Bezirks korrespondentin Wally Perlitz Potsdam. » 40 Betnebe, Dienststellen und Einrichtungen der Stadt Potsdam, deren Werktätige öffentliche Verkehrsmittel benutzen, haben bis zum Sonnabend ihre Vorschläge für die Arbeitszeitregelungen zur Abstimmung und Erarbeitung eines neuen Fahrplanes für den Berufsverkehr der Abteilung Verkehr beim Rat der Stadt übergeben ...

  • Wie wird das Wetter?

    Wetterlage: Am Rande eines südosteuropäischen Tiefdrucksystems bleibt das Frost» wetter, indem es zeitweilig zu Schneefällen kommt, welter bestehen. Aussichten für Sonntag: Bei wechselnder, meist aber starker Bewölkung einzelne leichte bis mäßige Schneefälle, Tageshöchsttemperaturen zwischen minus 1 Grad Celsius an der Küste und minus 7 Grad Celsius im Binnenland ...

  • Täglich 111 000 Werktätige im Berufsverkehr

    Die wichtigen Verkehrsmittel der Stadt, wie Straßenbahn und Obus, befördern täglich 111000 Werktätige aus dem Stadt- und Landkreis Potsdam, davon allein die Obusse 21000. So kommen beispielsweise 500 Belegschaftsangehörige des VEB Lokomotivbau „Karl Marx" in Babelsberg aus verschiedenen Gemeinden des Landkreises Potsdam sowie aus den Kreisen Zossen und Beizig ...

  • Zum Studium

    Delegation des ZK der KPdSU herzlich begrüßt

    Eine Delegation des ZK der KPdSU besuchte am Sonnabend die Staatsgrenze am Brandenburger Tor. Die sowjetischen Genossen sagten den Grenzsoldaten Dank für Ihren verantwortungsvollen Dienst. Die Delegation, die vom Direktor der KPdSU- Parteihochschule Prof. Mitronow geleitet wird, war am Freitag in Berlin eingetroffen, wo sie von Prof ...

  • Ausschuß für Volksbildung

    ßen sich ausführlich über die Haupttendenzen der Entwicklung von den Vertretern der Regierung informieren». So sind in diesem Jahr 172 Millionen Mark (das sind 32 Millionen Mark mehr als 1965) für den Bau neuer Schulräume vorgesehen. Damit soll für alle Schüler, deren Zahl auf 2 476 000 anwachsen wird, der lehrplangerechte Unterricht gesichert werden ...

  • Ausschuß für Kultur

    Abgeordneten (teilten fest: Die neuen herangereiften kulturellen Fragen können nur bewältigt werden, wenn die Leitungstätigkeit verbessert wird und — damit eng verbunden — die prinzipiellen Fragen unserer Kulturpolitik gründlicher diskutiert werden. Es ist notwendig, mit den Kulturschaffenden kontinuierlich Gespräche zur Klärung wichtiger Fragen zu führen ...

  • Ausschuß für Gesundheitswesen

    tion von Arzneimitteln und" technischen Geräten zu verbessern. Im Plan 1966 sind zum erstenmal Kennziffern vorgesehen, die etwas über die Bekämpfung einzelner Krankheitsgruppen aussagen. An erster Stelle steht die Bekämpfung der Infektionskrankheiten, besonders der Virusinfektionen. Es gelte deshalb, das System des Gesundheitsschutzes allseitig zu vervollkommnen ...

  • Verfassungs- und Rechtsausschuß

    men des neuen ökonomischen Systems im vergangenen Jahr gut bewährt haben. Es kommt jetzt d.arauf an, das kaufmännische Denken überall durchzusetzen, nicht nur auf dem Gebiet der Wirtschaft, sondern auch z. B. in den Örtlichen Staatsorganen. In der anschließenden Aussprache stand das im vergangenen Jahr beschlossene neue Vertragssystem und dessen Rolle für die Anwendung der ökonomischen Hebel im Mittelpunkt ...

  • Plan des Jahres 1966 vor den Ausschüssen der Volkskammer

    sdiäftsplän - tind den- Staatshaushaltsplan- 1966. Die Abgeordneten stimmten beiden Gesetzentwürfen na* gründlicher Aussprache zu. Die Entwürfe waren der Obersten Volksvertretung von der 23.Sitizung des Staatsrates zugeleitet worden. Die Volkskammer wird die Gesetze in ihrer 19. Sitzung am 21. Januar beraten ...

  • Geringere Anzahlung für Motorroller

    Berlin (ADN). Beim Kauf von Motorrollern werden ab Montag weitere Teilzahlungserleichterungen gewährt, teilt das Ministerium für Handel und Versorgung mit. Für den Motorroller „Troll" wird der Anzahlungsbetrag, der bisher 20 Prozent des Verkaufspreis ses betrug, auf 10 Prozent herabgesetzt. Auch beim Teilzahlungsverkauf wird wie beim Barkauf ein Sonderrabatt in Höhe von 10 Prozent des Verkaufspreises gewährt Der Motorroller „Tatran" (CSSR) wird ebenfalls in die Teilzahlung aufgenommen ...

  • MAXIM GORKI THEATER

    (2017 90), 19.30-22.30 Uhr: „Die Reise um die Erde in 80 Tagen"**) VOLKSBUHNE (42 98 07/08), 19-22 Uhr: »Die drei Musketiere"***) THEATER DER FREUND- SCHAFT (55 0711), 20-22 Uhr:. Gastspiel, der Komischen Oper: „Der eingebildete Kranke" ■ (Pantomime)***) DISTEL (221155), 19.30 Uhr: „Bette sich, wer kann"***) FRIEDRICHSTADT-PALAST (42 72 00), 15 und 19 Uhr: „L«- terna mafika"* zu beiden Vorstellungen**) •*•) Karten vorhanden* •*) einige Karten vorhanden ...

  • Geschützt vor Maulund Klauenseuche

    Rom (ADN). Wie die Organisation für Ernährung und Landwirtschaft der Vereinten Nationen (FAO) mitteilt, greift die Maul- und Klauenseuche zur Zeit trotz Gegenmaßnahmen in Europa weiter um sich. In unserer Republik ist kein akuter Fall dieser Seuche zu verzeichnen. Wenige sporadisch auftretende Erkrankungen auf dem Gebiet der DDR im Zeitraum von Mitte Dezember bis Anfang Januar wurden sofort bekämpft ...

  • Termin: 2ß. März

    Die Kommission zur Vorbereitung der 5-Tage-Arbeitswoche. die bereits ihre Arbeit aufgenommen hat. kommt am 20. Januar erneut zusammen, um die Vorschläge zu koordinieren. Am Tage darauf wird mit den Nahverkehrsbetrieben abgestimmt, und am 22. Januar werden die Pläne den Verkehrsbetrieben, wie der Reichsbahndirektion und dem VEB Kraftverkehr, für die endgültige Zusammenstellung der neuen Fahrpläne übergeben ...

  • Die Devise ist: sparsam und zweckmäßig

    " wie wird 1966 das einheitliche sozialistische Bildungssystem weiter schrittweise verwirklicht? Unter diesem Aspekt prüften die Mitglieder des Ausschusses den Planentwurt „Wir müssen alle Mittel für die sozialistische Erziehung und Bildung zweckmäßig und sparsam einsetzen", forderte der Vorsitzende, Prof ...

  • Jugend auf neue Technik orientiert

    .' ibie 'kitglieder des Ausschusses bezeichneten die Gesetzentwürfe übereinstimmend als Dokumente von hoher wissenschaftlicher Qualität. „Die Erziehung der jungen Generation 2\i sozialistischen Staats-, bürgern, die bewußt, arbeitsam und höflich sind, Ist eine wichtige Voraussetzung für die Erfüllung ...

  • Kaufmännisches Denken an jedem Platz

    > t Als Vertreter der Regierung begründeten der 1. Stellvertreter des Vorsitzenden der Staatlichen Plankommission Minister Dr. Karl Grünheid den Entwurf des Volkswirtschaftsplanes und der 1. Stellvertreter des Ministers der Finanzen Horst Kaminsky den Entwurf des Staatshaushaltsplanes. Beide Politiker ...

  • Unfall auf der U-Bahn

    Berlin (ADN). Aus bisher unbekannter. Ursache stürzte am Spnnabendvormittag auf dem U-Bahnhof Alexanderplatz eine 23jährige Frau vor einen einfahrenden Zug der Linie A. Ein Wagen des Rettungsamtes brachte sie sofort ins Krankenhaus. Dort stellte der Arzt nur leichte Verletzungen fest. Auf der Linie A trat eine Verkehrsstörung von 45 Minuten ein ...

  • Planmäßiger Kamp! gegen Krankheiten

    Der Stellvertreter des Ministers für Gesundheitswesen Dr. Erler erläuterte den Planvorschlag. Aufgabe ist es, sich mehr als bisher auf die Schwerpunkte des Gesundheitswesens zu konzentrieren und in jedem Fall die optimale Variante zu suchen. 1965 war erfolgreich. Mit großer Anstrengung ist es unserer ...

  • DEUTSCHLAND

    REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Hermann Axen, Chefredakteur; Hajo Herbell, Harri Czepuckj Walter Florath, Dr. Günter Kertzscher, stellv. Chefredakteure; Armin Greim, Redaktionssekretär; Horst Bitschkowski, Dr. Rolf Gutermuth, Georg, Hansen, Klaus Höpcke, Herbert Naumann, Werner Schindler, Lieselotte Thoms, Klaus Ullrich, Dr. Harald ...

  • Bessere Leitung — gründliche Diskussion

    Der Ausschuß, der unter Vorsitz von Karl Heinz Schulmeister tagte, hatte u. a. Vertreter der Regierung, des Deutschen Fernsehfunks und des Staatlichen Rundfunkkomitees eingeladen. Den Planentwurf für das kulturelle Gebiet begründete der Stellvertreter des Ministers für Kultur Robert Lehmsnn. Die

  • Ung Da. Zusammenarbeit beratan

    Der Sekretär des DDR-Friedensrates, Fritz Rathig, Ist nach einwöchigem Besuch In Polen am Sonnabend nach Berlin zurückgekehrt. Rathig hatte u. a. mit dem Vorsitzenden des polnischen Friedenskomitees, Prof. KuN czynski, die weitere Zusammenarbeit beider Gremien beraten.

  • 84 Rückkehrer und Übersiedler

    Berlin (ADN). 50 Rückkehrer und 34 Übersiedler meldeten sich in den vergangenen drei Tagen in den Aufnahmeheimen der Deutschen Demokratischen ■ Republik, um sich im sozialistischen Deutschland eine neue Existenz aufzubauen.

  • Regierungsdelegation der KVDR in Berlin

    Eine Regierungsdelegation der Koreanischen Volksdemokratischen Republik traf am Wochenende zu Wirtschaftsverhandlungen in Berlin ein. Die Delegation steht unter Leitung des Stellvertreters des Ministers für Außenhandel Ge

  • DEUTSCHES THEATER

    (42 81 34), 18.30-21.30 Uhr: „Un- , terwegs"*) ,, , KAMMERSPIELE (42 85 50), 20-22.15 Uhr: „Die MüliOnärin"**) BERLINER ENSEMBLE (42 31 60), 19-21.45 Uhr: ' „Der Messinckauf"««) (Brecht-Abend Nr. 3)

  • Blick auf den Spielplan

    DEUTSCHE STAATSOPER

    (Kassenruf: 20 04 91), 19.30-22.19 Uhr: „Die Entführung aus dem Serail"»«) METROPOL-THEATER (20 23 98), 11 Uhr: „Konzertmatinee; 17-20 Uhr: „Feuerwerk"***)

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  • Ein Brief von Jan van der Maa s, Amsterdam

    gung und des- politischen Fortschritts. Hätte man den'Redner gefragt, was er von Karl Marx hält, so wäre seine Antwort wahrscheinlich gewesen: „Was ist das für eine Biersorte?" Aber was jenseits der Grenze los war, das wußten der Redner und sein Publikum genau. In den zehn darauffolgenden Jähren haben das jedoch die Niederländer noch viel deutlicher sehen und noch genauer kennengelernt ...

  • Weihnachten ein Päckchen

    Als ich meinen Wehrdienst antrat, gab es im Betrieb eine große Verabschiedung mit Blumen, feierlichen Reden und Geschenken. Natürlich freute ich mich darüber, ebenso über die regelmäßige Zusendung der Betriebszeitung und über das Päckchen, das Weihnachten von den Kollegen kam. Alles in Ordnung? Gewiß, meine,Verbindung zum Betrieb war noch besser als die mancher anderer ...

  • In klarer, frischer Winterluft

    Oft hört man die Klage vom traurigen Winter, weil der Himmel so fahl und die Erde so bleich sei. Nur die Hoffnung auf den Frühling mache den Winter erträglich. Großstadtmenschen, die Schnee nur als Verkehrshindernis oder, wenn geschmolzen, als Ursache für nasse Füße betrachten, mögen häufig vergessen, daß die bei Kindern so beliebten weißen Flocken die Saaten vor Kälte schützen und den Boden düngen ...

  • Aufgabe für . Reservistenkollektive

    Ich bin schon seit 1958 Reservist. Während meiner Dienstzeit gab es die ersten Versuche, .eine Verbindung zwischen Betrieb, Dienststelle und den Genossen, die ihren Ehrendienst versahen, herzustellen. Ich konnte damals schon feststellen, daß Genossen, die an Festtagen - wie dem Tag der Volksarmee und dem 1 ...

  • Resonanz

    Die Konzeption unserer Deutschlandpolitik, die Erfolge, die wir in diesem Jahr besonders auf wirtschaftlichem Gebiet in der ersten Etappe der Durchführung des neuen ökonomischen Systems der Planung und Leitung der Volkswirtschaft erzielten, die Entwicklung unserer nationalen Kultur,..des geistigen Lebens, ...

  • Reale Konzeption

    Nur die DDR verfügt über einen langfristigen Plan der gesellschaftlichen Entwicklung des deutschen Volkes. Er steht im Einklang mit der Entwicklungsrichtung der menschlichen Gesellschaft wie mit den nationalen und sozialen Lsbensinteressen * der Deutschen. Die DDR ist der einzige deutsche Staat, der über eine reale, auf den historisch gewachsenen Tatsachen fußende Konzeption einer demokratischen und friedlichen Lösung des deutschen Problems verfügt, über eine reale Konzep- ...

  • Wir wollen mit dem Betrieb verbunden bleiben

    Leser schreiben zum Thema Wehrdienst

    In unserer Sonntagsausgäbe vom 19. Dezember 1965 veröffentlichten wir an dieser Stelle unter der Überschrift »Rohrleger aus Finow bei Grenzsoldaten" einen' Brief des Gefreiten Klaus Oehlmann. Er berichtet darin üb«r den Besuch einiger Kollegen der Rohrlegerbrigade aus dem1 VEB Walzwerk Finow bei ihrem Genossen Gerd Grensing, der zur Zeit seinen Ehrendienst leistet ...

  • Historische Leistung

    Wir können mit Genugtuung feststellen, daß die Deutsche Demokratische Republik, die mit Erfolg den Weg des Sozialismus gegangen ist und' geht, von Jahr zu Jahr in steigendem Maße ihren ehrlichen Beitrag zur ständigen Veränderung des Kräfteverhältnisses in der Welt zugunsten des Sozialismus geleistet hat und auch in Zukunft leisten wird ...

  • Sie bleiben dabei

    In unserem Betrieb, dem Bau- und Montagekombinat Schwedt, haben wir zur Zeit 148 Kollegen, die ihren Ehrendienst leisten. Die Kaderabteilung hat es übernommen, diese Kollegen zu betreuen. Wir denken nicht nur an die Kollegen, die ihren Grundwehrdienst, leisten, sondern auch an die Soldaten, die ihren1 Ehrendienst freiwillig verlängert haben ...

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  • Unterschiedliche Grundlagen

    Träger des Selbstbestimmungsrechts der Deutschen sind also — mit sehr unterschiedlicher Grundlage — zwei voneinander unabhängige deutsche Nationalstaaten, jeder von ihnen mit einem deutschen Staatsvolk. Dazu kommt das besondere Territorium Westberlin mit seiner ebenfalls deutschen Bevölkerung. Bei solcher ...

  • Ihre Rechnung geht nicht auf

    Ausgerechnet 5ene teute in Westdeutschland, die bürgerliche Parlajnentswahlen ohne Skrupel zu Betrugsmanövern im Interesse des Monopolkapitals ausnutzen — siehe zum Beispiel Wahlgeschenke der Regierung Erhard, die nach den Wahlen wieder kassiert wurden - propagieren gesamtdeutsche Wahlen. Sie hoffen, mit deren Hilfe die DDR in ihre Gewalt zu bringen ...

  • Profitable Verluste

    „Seit mindestens drei Monaten arbeiten alle Stahlwerke mit Verlust." Mit dieser alarmierenden Nachricht wandte sich am Freitag der Thyssen-Generaldirektor Dr. Sohl an den Bundeswirtschaftsminister Schmücker. Beide berieten erste Maßnahmen zur „Wiederherstellung der Rentabilität" der Großkonzerne. Woran dabei gedacht ist, geht aus den Hinweisen auf die „hohen Löhne" hervor, mit denen in den Agenturmeldungen darüber nicht gespart wird ...

  • Mietwucher läßt Rentner verzweifeln

    „Die Welt": „Wer alt ist, muß ausziehen"

    Hamburg (ADN/ND). Unter der Überschrift „Wer alt Ist, muß ausziehen" hat die Hamburger „Welt" in einer Reportage über das Elend und die Verzweiflung der alten Menschen in der Bundesrepublik berichtet. „Beim Mieterbund häufen sich die mit zittriger Hand geschriebenen Briefe alter Leute, die nach der Kündigung völlig ratlos sind und nicht glauben wollen, daß ihre gutgemeinten Argumente — Miete immer prompt bezahlt', nie Krach gemacht — keine Wirkung haben sollen"* heißt es In dem Bericht ...

  • Der Betrug Bonns mit dem Recht auf Selbstbestimmung

    giert mit Berufung auf das Selbstbeitimmungsrecht der Deutschen nicht mehr und nicht weniger als die Annexion der Deutschen Demokratischen Republik, die Zerstückelung Polens, die Zerstückelung der CSSR, die Annexion von Gebietsteilen der UdSSR und dergleichen mehr. Auf den Kundgebungen der revanchistischen Vereinigungen wird unter anderem ein „Recht auf Heimat" gefordert, das angeblich zur Selbstbestimmung der Deutschen gehöre ...

  • zur Führung berufen

    Dabei ist eines klar: Nicht die reaktionären Ausbeuterklassen, die als kleine, aber mit allen Machtmitteln ausgestattete Minderheit immer noch über viele Völker — und leider auch noch über die Westdeutschen — herrschen, sind berufen, das SelbstbestimmungsrecKt für das Volk in Anspruch zu nehmen. Ausbeuterklassen können niemals die Selbstbestimmung des Volkes vertreten, das sie beherrschen und ausbeuten ...

  • Empörung über Hilfe für schmutzigen USA-Krieg

    Westdeutsche Arbeiter: Mit unterdrückten Vietnamesen solidarisch! Von unserem Ruhraebietskorrtspondenten Hako

    Gelsenkirchen. Die von der Bundesregierung beschlossene Entsendung eines von vornherein für Zwecke des Truppentransportes eingerichteten „Lazarett» schiffes" nach Vietnam löste eine öffentliche Protestreaktion aus. In Leserzuschriften an Zeitungen^ machen die Menschen ihrer Empörung Luft. E. Duschinski aus Kiel schildert in „Metall" sein Entsetzen über die Aggression der USA „gegen das um seine nationale Unabhängigkeit kämpfende vietnamesische Volk, das mit Napalm und Bombenterror ...

  • Selbstbestimmung für wen?

    Wir, die DDR und ihre Bürger, strecken unsere Hände nicht nach den auch in ' Westdeutschland vom Volk erarbeiteten, aber von den Monapolherren angeeigneten Reichtümern Westdeutschlands aus. Wir machen den Westdeutschen das Recht auf Selbstbestimmung nicht streitig. Ganz im Gegenteil. Wir finden, es ist höchste Zeit, daß die westdeutschen Werktätigen wenigstens das Recht aul Mitbestimmung erhalten, das ja nur ein kleiner Teil ihres Rechts auf Selbstbestimmung ist ...

  • Erhard-Regime kurbelt Großraketenbau an

    McGhee für engeres Rüstungskomplott

    , (ADfr/Nb;>. Der ameriKanischi Botschafter, jn Bpnn, McGhee, hat am Freitagabend in einem Vprtrag an der Bonner Universität den Ausbau des westdeutschen Raketenprogramms und auf diesem Gebiet eine verstärkte Zusammenarbeit mit den USA gefordert. Daß würde „die Idee der atlantischen Partnerschaft stärken", sagte er ...

  • Unrühmliche Traditionen

    Der damalige Staatssekretär des Deut-» sehen Auswärtigen Amtes, Richard von Kühlmann, der in Brest-Litowsk die offizielle Führung der deutschen Delegation für die. Friedensverhandlungen mit der jungen Sowjetmacht inne hatte, schreibt in seinen erst 1948 erschienenen Erinnerungen, er habe es für zweckmäßig gehalten, für die Expansionsfo'rderungen der deutschen Politik das Selbstbestimmungsrecht der Völker in Anspruch zu nehmen ...

  • Vorwand für Aggression

    In dem von Hitler im Februar 1920 im Münchner Hofbräuhaus verkündeten Programm der Nazipartei heißt es im Punkt 1: »Wir fordern den Zusammenschluß aller Deutschen auf Grund des Selbstbestimmungsrechts der Völker zu einem Großdeutschland." Wir wissen, was- dann geschah: Im Namen dieses Selbstbestimmungsrechts ...

  • Lemmers Prestige

    Lemmer ist Mende böse. „Mende hat das Prestige des Bonner Sonderbeauftragten in Westberlin von vornherein untergraben", sagt Lemmer, „denn er hat verraten, daß ich wieder mit Namensartikeln in der Auslandspresse werben soll". Da hat der Lemmer ausnahmsweise recht. Was nützt ihm nun noch Erhards Lob, er schicke ihn wegen seiner „großen politischen Erfahrungen" nach Westberlin? Mende hat dqran erinnert, daß er schon einmal „Werbefachmqnn" in Namensartikeln wgr ...

  • „Christ und Welt": Ohne Konzept im Rennen

    Bonn (ADN). Die Erklärung des DDR- Staatssekretärs für gesamtdeutsche Fragen, Joachim Herrmann, am Donnerstag in Berlin über eine Verständigung zwischen beiden deutschen Staaten hat in der Erhard-Regierung beträchtliche Nervosität ausgelöst. Die Zeitung „Christ und Welt" sagt neue Initiativen der DDR voraus und schreibt: „Herrmann und seine Mannen dürften sich schon sehr bald als nicht zu unterschätzende Gegner auf dem gesamtdeutschen Terrain erweisen ...

  • In der DDR verwirklicht

    In der Deutschen Demokratischen Republik ist dagegen obwohl das nationale als auch das soziale Selbstbestimmungs» recht des deutschen Volkes in guten Händen, In qllen Verträgen mit der Sowjetunion und anderen Staaten hat die Deutsche Demokratische Republik das nationale und das soziale Selbstbestimmungsrecht der Deutschen gewahrt ...

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    Da müssen Sie mal in die ,Bild'- Zeitung schauen, die ist über *• die dunklen und schmutzigen Geschäfte immer bestens informiert", sagte ein Siemens-Arbeiter in Spandau in einem Gespräch über die bei dem Grenzdurchbruch mit Hilfe von US- Uniformen erneut offenbar gewordene Zusammenarbeit zwischen amerikanischen Stellen >n Westberlin und Agentenorganisationen ...

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    Göttinnen (ADN). Das Gesellschaftssystem Westdeutschlands trage nach wie vor den Charakter einer Klassengesellschaft in sich, auch wenn sich einige Erscheinungsformen der sozialen Konflikte verändert hätten. Dies erklärte der stellvertretende Vorsitzende des DGB Bernhard Tacke am Sonnabend auf der 7 ...

  • Sie über sich

    „Sagen wir es offen: E? herrscht eine höchst ungemütliche, beengende Atmosphäre in der Bundesrepublik. Eine Atmosphäre, dlie an die Zeit der Hexenverfolgungen erinnert, an McCarthy und an jene Jahre im dritten Reich, wo man in den Hörsälen nicht wußte, welche Studenten ngr mitschreiben, um den Professor zu denunzieren ...

  • Springer kennt die Provokateure

    Korrespondenz aus Westberlin

    Gert J. Roos, von dem sich das Springer-Blatt gleich nach seiner ersten Zusammenkunft mit dem Generalstaatsanwalt sagen ließ: „Ich bin optimistisch." Nun sieht die Bevölkerung, die in> ihrer überwiegenden Mehrheit an Entspannung und weiteren- Passierscheinvereinbarungen' interessiert Ist, solche Vorgänge — wie den Uniformmißbrauch — gar nicht so optimistisch, sondern vielmehr mit sehr gemischten Gefühlen ...

  • Kaum zu überbietender Zynismus

    In der Tat herrseht Jn der westdeutschen Bundesrepublik in bezug auf die Einstellung zu den Prinzipien des Selbst' bestimmungsrechts der Völker und zum Selbstbestimmungsrecht der Deutschen ein kaum zu überbietender Zynismus. Die offizielle Regierungspolitik propa-

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  • Die Zelte von Harad sind verwaist

    In der abgeschiedenen nordjemeriitischen Stadt Harad, die für einige Wochen Treffpunkt von Republikanern und Royalisten war, ist es wieder still. Auch die ägyptischen und saudiarabischen Truppen, die das Zeltlager der ersten jemenitischen Nationalkonferenz beschützten — die VAR-Soldaten auf Wunsch der Republikaner, die Saudiaraber auf Wunsch der Royalisten —, auch sie sind abgezogen worden ...

  • Havanna verurteilt Weltgendarm USA und seinen Ha uptkomplicen

    c# Tricontinental-Konferenz verabschiedete Schlußdokumente '0 Aufruf zu koordinierter Unterstützung für Vietnam '# Bildung einer Dreikontinente-Organisation beschlossen

    Havanna (ADN-Korr.). Leidenschaftliche Anklage gegen die verbrecherischen Machenschaften des amerikanischen und des westdeutschen Imperialismus erheben die Teilnehmer an der ersten Solidaritätskonferenz der Völker^ Afrikas, Asiens und Lateinamerikas in der am Freitag veröffentlichten „Allgemeinen Deklaration" ...

  • Breshnew: Unser Hauptanliegen ist die Einheit

    Jede Hilfe der UdSSR für Freiheitskampf der Völker Bonn muß der Zugang zu Kernwaffen versperrt werden

    Ulan-Bator (ADN/ND). Die Freundschaft ihrer Länder und die völlige Übereinstimmung der Meinungen ihrer Parteien bekräftigten Leonid Breshnew und Jumshagin Zedenbal am Sonnabend auf der sowjetisch-mongolischen Freundschaftskundgebung in Ulan-Bator. Breshnew erklärte in seiner Rede, der Freundschaftsyertrag UdSSR—MVR „leitet eine neue Etetppe in unseren Beziehungen ein" ...

  • USA: Giftgas

    Der Giftgaseinsatz ist zur täglichen Kriegspraxis der USA-Interventen in Südvietnam geworden. Die Vietnam-Berichte dieser Woche machten deutlich, daß die Politik der Eskalation des amerikanischen Krieges in Vietnam auch den todbringenden Napalm- und Giftgasregen auf das leidgeprüfte vietnamesische Volk verstärken wird ...

  • Patrice Lumumba

    Fünf Jahre ist es her, daß der erste Premier von Kongo (Leopoldville), Pa. trice Lumumba; ermordet wurde. Unter dem anfeuernden Hetzgeschrei der westdeutschen Ultra- Presse hatten sich amerikanische, belgische und englisch« Neolcolonialisten verschworen, um einen Mann zu beseitigen; der Ihnen gefährlich zu werden drohte, weil sich das Volk hinter ihm zu sammeln begann ...

  • Nur Machtwechsel oder neue Politik in Volta?

    Bamako. Seit dem 3. Januar ist in der Republik Volta die Armee an der Macht. Armeechef Oberstleutnant Sangoule Lamizana regiert als Präsident, Ministerpräsident, Außenminister und Leiter einigeihasnderer Ressorts ohne Parlament. ■ Die Ereignisse, die zum Stur« des Präsidenten Maurice Yameogo führten, ...

  • Hauptaufgaben der neuen Organisation

    Wie aus der Resolution der Organisationskommission hervorgeht, beschloß die Konferenz die Bildung einer „Solidaritätsorganisation der Völker Afrikas, Asiens und Lateinamerikas". Ihre Hauptaufgabe ist es, „den Kampf der Völker Asiens, Afrikas und Lateinamerikas gegen den vom USA-Imperialismus geführten ...

  • Niederlage Bonns — Kampfziel der Völker

    Die bereits in der „Allgemeinen Deklaration" erhobene Anklage gegen den westdeutschen Imperialismus wird von den Konferenzteilnehmern in einer besonderen „Allgemeinen Resolution über den westdeutschen Imperialismus" bekräftigt. In diesem Dokument wird die Wiederbelebung des westdeutschen Militarismus verurteilt und auf das Streben Bonns verwiesen, ganz Westdeutschland zu einem „mit Atomwaffen ausgestatteten USA- Militärstützpunkt" und zum „wichtigsten Kriegsherd in Europa" zu machen ...

  • Moro konnte sich halten

    Rom (ADN). Mit 325 gegen 154 Stimmen sprach die italienische Abgeordnetenkammer am Freitagabend der Regierung Moro das Vertrauen aus. Für die Regierung stimmten die Abgeordneten der^ur Koalition der linken Mitte gehörenden Parteien;?alle anderen Parteien, dahinter die KP und die Sozialistische Partei der Proletarischen Einheit, gaben Gegenstimmen ab ...

  • Putschversuch der Armee in Nigeria

    Lagos (ADN/ND). Teile der nigerianischen Armee haben am Sonnabend einen Putschversuch unternommen, berichten westliche Nachrichtenagenturen. Die Lage war am Abend noch völlig unklar. Premierminister Sir Balewa soll an unbekanntem Ort inhaftiert sein. Armeeoberbefehlshaber Generalmajor Ironsi verhält sich laut Radio Lagos loyal zur Regierung; er habe Maßnahmen zur Wiederherstellung der Ordnung eingeleitet ...

  • Indira Gandhi nominiert

    Neu Delhi (ADN). Die Chef minister der meisten indischen Unionsstaaten haben sich laut Reuter für die Wahl Frau Indira Ghandis, der Tochter Jawaharlal Nehrus, zum neuen Premierminister ausgesprochen. Ein entsprechender Beschluß wurde am Sonnabend auf einer Beratung der Chef minister und anderer Vertreter von 11 der 16 indischen Staaten gefaßt ...

  • 51 Tote bei Absturz

    Bogota (ATDN/ND). Ein kolumbianisches Passagierflugzeug mit 59 Menschen an Bord ist am Freitag kurz nach dem Start vom Flugpfatz der Hafenstadt Cartagena ins Karibische Meer gestürzt. Dabei sind 51 Menschen ums Leben gekommen. Marinefahrzeuge konnten an der Unglücksstelle, etwa zwei Kilometer von der Küste entfernt, 8 Menschen an Bord nehmen ...

  • RGW-Tagung in Sofia

    Sofia (ADN-Korr.). Eine viertägige koordinierende Beratung der Ständigen Kommission für Landwirtschaft im RGW über die Wirkung chemischer Schädlingsbekämpfungsmittel ist in Sofia beendet worden. An der Beratung nahmen Speziallsten aus Bulgarien, der DDR, der Sowjetunion, Ungarn, der CSSR sowie Jueoslawien teil ...

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  • Jahren

    „Der Leopard", ein Film von Luchino Visconti

    Der Süden Italiens, das Armenhaus Europas, hat den Regisseur Luchino Visconti in seinen Filmen immer wieder beschäftigt. In sozialkritischen Meisterwerken wie „Rocco und seine Brüder" bildete dieses ungelöste nationale Problem seines Landes den gesellschaftlichen Hintergrund erregender Menschenschicksale der Gegenwart ...

  • Teenager-

    träume Von Dr. Veit Ernst

    starre Floskeln miteinander verknüpft, beschwört das aufgewendete Wortmaterial immer wieder das gleiche gedanklich-bildliche und stimmungsmäßige Einerlei. — Im musikalischen Bereich verhält es sich genauso: Ein bestimmter, eng begrenzter Vorrat an kompositorischen und interpretatorischen Ausdrucksmitteln wird bevorzugt;~ Abwechslung und Nuance sind weitgehend ausgeschieden ...

  • Expedition der Extreme

    Zu den Berichten über die deutsch-sowjetische Pamir-Alai-Erkundung

    Um es vorwegzunehmen: Die dritte Folge des dreiteiligen Fernsehberichts hat mich am meisten gefesselt. Das machte sowohl die geschlossene Handlungsfolge als auch natürlich die Spannung, die mit dem Erleben eines solchen Vorstoßes in die eisigen Gletscherwelten dieser asiatischen Hochgebirgsregionen verbunden ist ...

  • I Bühne frei!

    Wer jemals eine Theaterprobe erlebt hat, kennt ; den Ruf „Bühne frei". Er bedeutet meist, daß eine notwendige Auseinandersetzung erfolgt ist und daß nun die Arbeit — besser! — weitergeht. Dieser Vergleich kam einem in den Sinn, als die Intendanten unserer .Theater in der vergangenen Woche drei Tage beraten hatten ...

  • Der Schriftsteller ist ein Teil des Kollektivs

    «Für den Schriftsteller besteht die Hauptaufgabe darin, sich - nicht von der Wirklichkeit los-v zulösen." Diese Meinung äußerte kürzlich der Schweizer Dramatiker Friedrich Dürrenmatt in einem Gespräch über aktuelle Probleme der Literatur und die Bestimmung des Schriftstellers gegenüber einem Korrespondenten der rumänischen Nachrichtenagentur Agerpres ...

  • Von Leinwand ', und - > Bildschirm

    LEHRER. In einer Gemeinschaftsarbeit zwischen Moskauer und kirgisischen Filmschaffenden „entsteht der Film „Der Lehrer" nach einer Novelle des kirgisischen Dichters Aitma-- tow. EINLADUNG. Der amerikanische Tänzer und Regisseur Gene Kelly soll in Moskau .ein Filmmusical mit sowjetischen und amerikanischen Schauspielern drehen ...

  • Demnächst

    , \ „Die Passion des Johannes Härder", eine Oper von Jean Kurt Forest nach Johannes R, Bechers „Schlacht um Moskau'*,' übertragt der Fernsehfunk am Dienstag aus dem Theater Stralsund , „Musikalisehe Grüße aus Frag" übermitteK JUri Popper am Mittwoch im Fernsehen

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  • Münchhausen fiel vom hohen Roß

    Im Juni 1945 hatte die Kommunistische Partei Deutschlands, einen Aufruf erlassen, in dem für die Bauern und Landarbeiter bedeutsame Vorschläge enthalten waren. Enteignung der Großgrundbesitzer! Bodenreform — so ging es von Mund zu Mund. Sollte es nun Wirklichkeit werden, daß Tagelöhner und arme Bauern ...

  • Der Märchenbrei

    Der Zirkel wollte dem Problem zu Leibe rücken — aber wie? Es galt, eine geeignete Masse zum Abdichten zu finden: hitze- und kältebeständig, elastisch und zäh zugleich, fest wie Stein. Einen Märchenbrei. Sie fanden ihn. Das Stichwort lieferte Alfred Täuber, der schon 26 Jahre in der Farbenfabrik arbeitet ...

  • Kinderarbeit"

    Sommerfenen 1958. Ich stehe Im Pförtnerhaus unseres Patenbetriebes. Arbeiterinnen und Arbeiter sehen neugierig nach mir und meinem ladenneuen Arbeitskittel. „Nanu, wollen Sie bei uns anfangen?" „Guck mal, da will uns sicher der Herr Lehrer bei der.Arbelt zusehen!" Die noch bissigeren Bemerkungen lasse ich hier weg ...

  • Kein Kochbuch

    Eines Tages sagten die Zirkelmitglieder zu Dr. Hille, der ebenfalls in den Zirkel eingetreten war:! „Übernehmen Sie die Leitung, Betriebsleiter." Dr. Hille sagte zu. „Der unschätzbare Wert unserer Zirkelarbeit liegt in der Anregung", betont er. „Natürlich findet man keine fertigen Rezepte wie in einem Kochbuch ...

  • Wir sind dabei!

    »ehe Großindustrie durch ihr Sprachrohr, den „Industriekurier", verkünden. Doch zuvor schlug es 13! Ich war zu dieser Zeit als Mechaniker in der zentralen Reparaturwerkstatt unserer „Glühlampe" tätig. Aber für die nächsten zehn Tage wurde mein Arbeitsbereich die Gegend zwischen der Warschauer und Oberbaumbrücke ...

  • Wir waren dabei

    Ostwerte wurden Makulatur Von Horst Weiser; Berlin

    . Im September 1930 wehte auf i dem Turm des Berliner Osram-Werkes an der Warschauer Brücke die Fahne der Arbeiterklasse. Die „Rote Fahne"'schrieb damals: „Es wird der Tag kommen, an dem die rote Fahne ... nicht mehr nur für eine halbe Stunde^ sondern für immer auf diesem Betrieb wehen wird." Mögen die Herren Osram-Aktionäre über diese marxistische Voraussicht gelacht haben — Osram und all die anderen Konzernherren wurden bei uns 1945 zum Teufel gejagt Sie hinterließen uns einen Trümmerhaufen ...

  • Ein Blick für Menschen '

    Da gab es so manchen „Chef vom Scheitel bis zur Sohle", man ging ihnen nach Möglichkeit aus dem Wege. „Ein anderer, so ein freundlicher alter Doktor, war völlig weltfremd. Zu dieser Zeit hatten wir eine Arbeiterin, die ganz und gar kein Ansehen bei ihren Kollegen hatte. Als sie wieder einmal eine Extrawurst wollte, erzählte sie unserem Doktor irgendeine rührselige Geschichte ...

  • Der Zirkel

    Nun handelt es sich nicht etwa um einen Schulungskurs über Leitungstätigkeit und auch nicht um das Parteilehrjahr. Meister Reichel spricht von einem Zirkel, der im Gipsschwefelsäurebetrieb eine außerordentliche Rolle spielt, den Zirkel zum Studium der Presse; der Sowjetunion. , Er wurde vor vier Jahren auf Anregung der Betriebsgruppe der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft von dem Arbeiter Richard Ondraczek gebildet ...

  • Ein Lieblingsthema

    Wo also beginnen als frischgebackener Betriebsleiter? Die Anlagen fahren lernen. Hinausgehen in die einzelnen Produktionsbereiche. Und abends hinter die Bücher klemmen. Niemand in der Werkleitung soll sich einmal vorwerfen müssen: Da haben wir den Hille doch überfordert ... Obermeister Willi Reichel brachten andere Überlegungen zur gleichen Schlußfolgerung: Im Kopf hat er ja allerhand, der junge Mann ...

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  • Schnelles Umrüsten

    Den verschiedenen Fertigungsorganisationen in der metallverarbeitenden Industrie Rechnung tragend, haben sich in den letzten Jahren drei Teilgebiete dss zentralen Vorrichtungsbaus herausgebildet: die Fertigung von Vorrichtungsnormalien, von Mehrzweckvorrichtungen undvon Vorrichtungsbaukästen. Zur' Zeit überwiegt in unserer metallverarbeitenden Industrie noch die Kleinund Mittelserienfertigung ...

  • Baukästen aus dem „Leihhaus' Vorrichtungen erhöhen Wirtschaftlichkeif der spanenden Formgebung

    Von Dipl.-fng. A. Müller, Institut für Werkzeug« und Verrichtungen, Karl-Marx-Stadt - Die neuen -rnaterial- und- zeitsparenden Verfahren . der Umformtechnik verhelfen der metallverarbeitenden Industrie zu einer rationelleren Fertigung. Aber trotz der relativen Verminderung der spanenden Formgebung wird in unserer Republik das Anwachsen der Industrieproduktion in den kommenden Jahren auch zu einer absoluten Zunahme , der spanenden • Formung führen ...

  • Fangbänder überflüssig?

    Täglich begegnet man Wogen, vor ollem .Trabanten", bei denen ein Fangband gerissen ist und dam neben der Hinterachse in Fetzen herunterhängt. Offenbar sehen sich die betreffenden Fahrer ihren Wagen nie von unten an, oder sie glauben, daB das Fangband nicht so «richtig s*i. Das ist aber ein Irrtum. Das ...

  • DerMaschinenbau Galvanisieren mit Lackpartikeln

    Auf der Suche nach wirtschaftlicheren, hochqualitaüven und gleichmäßig wirkenden Lackierverfahren, die sich weitestgehend mechanisieren lassen und deshalb sehr arbeltsproduktiv sind, entstand da* elektrophoretische Lackieren. Autokarosserien, Kühlschränke, Stahlmöbel, Waschmaschinen und Kleinteile werden in der DDR bereits auf diese Weise lackiert ...

  • Die Hand und das Futter

    Bereits 1500 Jahre vor der Zeitenwende führter Ägypter bei dem. Fiedelbchrer nit der Hand das Werkzeug und spanten das Werkstück auf eina drehbare Welle. Ebenso taten es noch die Arbeiter n den achtziger Jahren des vorigen Jahrhtndsrts an der Wippdrehbank. 1794 baute der englische Mechaniker Henry Maudslay dia erste Werkzeugmaschine, bei der das Werkzeug nicht rrit der Hand, sondern von eirem eisernen Spamer (Support) gehalten wurde ...

  • Baukästen wenig genutzt

    Für die Klein- und Einzelfertigung wie auch für die Musterfertigung dienen die Baukastenvorrichtungen, die in den letzten Jahren immer mehr angewandt werden. Beispielsweise stieg die Anzahl der eingesetzten Baukastenvorrichtungen von 100Ö im Jahre 1960 auf H 500 irn Jahre 1964. Trotz dieser Zunahme sind die Grenzen des Einsatzbereiches und der Arvwendüngsmöglfthkeiien dieser 5Voirichtungsart keinesfalls erreicht Den Beweis dafür liefern u ...

  • Kraftwerksbauten nach Netzwerkdiagramm

    Für alle Kraftwerksbauten, die im Jahre ID66 durchgeführt oder vorbereitet werden, sind Netswerkdiagramme die Grund- Lage. Im VEB Kraftwerksbau Radebeul hat eine sozialistische Arbeitsgemeinschaft unter der Leitung von Oberingenieur Wolfgang Lorenz in zweijähriger Arbeit die Bedingungen im Kraftwerksanlagenbau ...

  • Zuwenig Standards

    Trotz des zunehmendes Sortiments tma der sich ständig erweiternden Einsatzgebiete sollen und werden Mehrzweckvorrichtungen die Spezdalvorrichtungen nicht völlig verdrängen. Doch auch deren Konstruktion und Fertigung kann in den betrieblichen Vorrichtungsabteilungen zeit- und kostengünstiger gestaltet werden, wenn in stärkerem Maße die standardisierten käuflichen Vorrichtungsnormalien eingesetzt werden ...

  • WEIMAR: Häuser mit Plast verkleidet

    Ein Dutzend Häuser tragen In der DDR ein besonderes Kleid — einen Plastputz. Er besteht aus einer Kombination von Plasten, Harzen, Pigmenten und mineralischen Füllstoffen und wurde in einer Gemeinschaftsarbeit zwischen dem Institut für Baustoffe der Deutschen Bauakademie Weimar und dem VEB Thüringer Lackfabriken Ilmenau entwickelt Der Plastputz ist lichtbeständig, wasserabweisend und bietet große Variationsmöglichkelten In der Farbgestaltung sowie In der Struktur der zu überdeckenden Oberfläche ...

  • Bin Korkenzieher kriecht über Sümpfe

    Ein neuartiges Fahrzeug, das sich in .sumpfigem Gelände, im Wasser Und auf festem Untergrund gleichermaßen gut fortbewegen kann, Ist im Warschauer Institut für Mechanisierung und Elektrifizierung der Landwirtschaft entwickelt worden. An Stelle von Rädern besitzt das Fahrzeug parallel zur Fahrtrichtung montierte Walzen, die gleich einem Korkenzieher ein Schneckengewinde haben ...

  • Trafo für rationelle Fertigung konstruiert

    Über 7000 Mark an Material und Arbeitszeit können durch eine Neukonstruktion der Kleintransformatoren eingespart werden, die der VEB Trnnsformatorenwerk Falkensee für den VEB Buchungsmaschinen werk in Karl-Marx-Stadt fertigt Die Neuerung ist das Ergebnis einer sozialistischen Gemeinschaftsarbeit der Konstrukteure Horst Kahlfeld, Jürgen Schmidt und Siebelt Freirnuth ...

  • Schmelzbremse stoppt den Zug

    Eine neuartige Bremsvorrichtung entwickelte sin Neuererkollektiv der Eisenbahner in der rumänischen Stadt Ploesti. Es handelt sich um eine Vorrichtung, die bei Überhitzung der Achsen automatisch die Bremsen des Zuges auslöst. Die Neuerung besteht aus einer leicht schmelzbaren Metallhülse, die auf dem Achslager montiert wird und die mit der Bremseinrichtung verbunden ist ...

  • Wartungsfreie Meßfühler

    London: Vollständig abgekapselte und deshalb sehr robuste Meßfühler zum Regeln und Steuern von Maschinen und Förderbändern sowie zum Zählen von Teilen, auch durch Glas- und Kunststoffschichten hindurch, entwickelte die 'englische Firma Electronics Mashine Control Ltd., Kent. Die 22X44 Millimeter kleinen Fühler können in der Minute bis zu 600 Vorgänge zählen bzw ...

  • Vorbildlicher Service

    terstatzen — das ist hier die Devise. In den letzten beiden Jahren fanden fünf Filrnfachvorträge statt, an denen rund 700 Kunden, teilnahmen. Auf diese; Weise erfuhren die AutobesU- ' zer wichtige Einzelheiten über die Wartung und Pflege ihres Fahrzeuges. Jetzt sind sie besser in der Lage, die Lebensdauer ...

  • Schwarze „Röhre"

    New York: Ein Glasfilter vor der Fernsehbildröhre läßt sie bei abgeschaltetem Fernsehgerät völlig schwarz Erscheinen. Beim Betrieb des Gerätes vermindert der Filter Spiegelungen und mildert harte Kontraste. Solche Röhren sind in der amerikanischen Westinghouäe Electric entwickelt worden. (ND/ADN)

  • Fahrbares Gericht

    ■ An den wichtigsten Kreuzungen indischer Großstädte wie Kalkutta. Madras und Delhi werden während der Hauptverkehrszeit Busse aufgestellt, die als fahrbare „Gerichtshöfe" eingerichtet sind. In ihnen werden ertappte Verkehrssünder verhört, Zeugen vernommen und Geldstrafen kassiert.

  • Elektrolyt-Zinnverfahren

    Mapiitoforsk: Im Hüttenkombinat von Magnitogorsk ist jetzt das vollautomatische elektrolytische Verzinnverfahren eingeführt worden. Es senkt den Zinnverbrauch: von bisher 30 bis 40 auf .5 bis II Gramm je Quadratmeter und gestattet Überzüge von nur 0,4 bis 1,5 Mikrometer Dicke.

  • Wissenswert

    Mit Infrarot gesteuert

    Leningrad: Die Bezeichnung „Pul" trägt eine- Serie von Infrarotstrahlern, die im Leningrader Institut für Feinmechanik und Optik entwickelt wurde. Mit diesen Strahlern lassen sich Grabenbagger. Gleisbett-Stopfmaschinen und Bergwerkseinrichtungen steuern und regeln.

  • Wählscheibe

    Die Erfindung eines Japaner» macht den Diebstahl von Kraftfahrzeugen nahezu unmöglich. Über ei,ne Wählscheibe, wie sie bei Telefonen verwendet wird, muß der Fahrzeugbesitzer etne Zahlenkombination vorwählen. Erst dann erhalten Zündung und Anlasser Strom.

  • Miniaturrechner

    Houston: Der neueste Elektronenrechner des amerikanischen IBM-Konzerns ist mit 29X26X9 cm kleiner als eine Aktentasche. Er hat die hohe Rechengeschwindigkeit von 5000 Additionen pro Sekunde. Der Kernspeicher kann bis 23 040 Bits aufnehmen.

  • Hycomat-„Trabant"

    Die automatische Kupplungsbetätigung Hycomat, mit der seit einiger Zeit der PKW „Trabant" auf Sonderwunsch ausgerüstet wird, ist vorläufig nur für die Limousine und nicht für den Typ „Trabant" UNI- VERSAL vorgesehen.

  • Kennleiste

    Mit Signalstab und rotweißer Kennleiste für das Fahrzeug werden freiwillige VP-Helfer ausgerüstet, die die Verkehrspolizei bei der Überwachung des Straßenverkehrs unterstützen.

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  • Den Meister bezwungen

    SC Dynamo führt Eishockeytabelle an

    Nach dramatischem Spielverlauf, der die 1500 Zuschauer in der Dynamo-Eissporthalle begeisterte, bezwang der SC Dynamo Berlin Eishockey-Titelverteidiger .-Dynamo Weißwasser mit 4:2 (1:2; 1:1, 2:1). Zweimal hatte Weißwasser die Berliner Führung ausgeglichen und schien damit 'die Wende erzwungen zu haben ...

  • Wieder sowjetischer Doppelsieg

    DDR-Frauen in Klingenthal über 5 km wenig überzeugend

    Von unserem Berichterstatter Klaus Ullrich wenn «* *m Ziel des 5-km- LauJes der VIIJ. Klingen-, thaler Damenskirennen etwas zu bestaunen; gab, dann höchstens die Zeitdichte, in der unsere Mädchen einkamen: Fünf Sekunden umschlossen vier Käuferinnen: Gabriele Nobis, die im Rük- ■ ken der Olympiasiegerin Bojarskich die schnellste DDR-Zeit lief, Christine Nestler und Gudrun Schmidt, die zeitgleich registriert wurden, und Christa Trommer ...

  • Vor 150,75,25 Jahren Volk und Nation Erinnerungsblätter für gebiU dete Leser vom 7. Januar 1816:

    Friedrich Buchholz spricht sich (in seinem Journal für Deutschland) über sein Vaterland also ■out: »Wie man auch über Deutschlands Angelegenheiten urtheilen möge; immer muß man zu dem Eingeständnis zurückkehren, daß der Privatvortheil einzelner Familien, aus welchen die Verfassung hervorging, über den Gesammtvortheil der großen Familie, die man Volk nennt, den Sieg davon getragen hat ...

  • Mord als „Prophylaxe"

    In dem Maße, wie die Archivalien aus dieser Zeit durchgearbeitet werden, ist damit zu rechnen, daß an änderen unvermuteten Stellen .noch weitere Schriftstücke auftauchen, die zur vollen Klärung des abscheulichen Verbrechens beitragen. Es sei aber auch darauf hingewiesen, daß die Mörder sich in Westdeutschland nicht nur frei bewegen, sondern sich sogar ihrer Untaten ungestraft rühmen dürfen ...

  • Von Dr. Erwin Könnemann

    Beleg hierfür legte er eine Bescheinigung der Garde-Kavallerie-Schützendivision vor. Für diesen Zweck seien 100 Tausende von Mark seinerzeit zusammengekommen, aber Herr Lindner, dem das ausschließliche Verdienst für die Tat zukommt, habe von der großen Summe nur 12 000 M. bekommen. Lindner hat dieses Geld für Familienzwecke verbraucht und steht jetzt mittellos da ...

  • Die Zahlmeister des Todes

    Diese Aussage bestätigte Hesel, der Leiter „Sektion 14", ausdrücklich: „Ein Befehl, Liebknecht zu ermorden, bestand. Auch die Belohnung war zugesagt. Schriftlich war nichts vorhanden. Es wurde gesagt: Wer Liebknecht und Luxemburg tot oder lebendig bringt, erhalt 100 000 Mark. Das Geld hatten wir im Reichstag zur Verfügung ...

  • Gefährliche Bildung

    Das Lesebedürfnis und der Bildungstrieb der Arbeiter können für gewisse Schichten der Besitzenden recht beschämend wirkeru die mit dorn Lesen eines farblosen Klatschblättchens und irgend eines Schauerromans ihrer Zeit genug gethan zu haben glauben. Es kommt hier gar nicht darauf an, ob die geistig« Bewegung der Arbeiterdasj« sich in den richtigen Bahnen befindet oder nicht, die einfache Thatsache des großen und unausgesetzt wachsenden geistigen Verzehrs unter den Arbeitern spricht ganze Bände ...

  • Herlind mit Jugendrekord

    Deutsche Meisterschaften im Eisschnellauf begannen in Berlin

    unter günstigen Bedingungen begannen am Sonnabend im Berliner Sportforum die ' 'deutschen Meisterschaften im Eisschnellauf. Dabei mußte sich Serienmeisterin Helga Haase auf der Sprintstrecke Über, 500 m hinter der in 49,1 sec siegenden Herlind Hürdler mit Platz zwei (49,2) zufriedengeben. Durch eine eben Uberstandene Krankheit war Helga Haase allerdinft noch nicht wieder im Vollbesitz ihrer Kräfte ...

  • SPORT KURZ BERICHTET

    Weifen: fahrlässiger Tötunf und. Übertretung der Straßenverkehrsordnung wurde der westdeutsche prominente Springreiter Alwin Schockemöhle vom Nienburger Amtsgericht zu drei Monaten Gefängnis mit Bewährung und einer Geldbuße von 1500 Mark verurteilt. Schockemöhle hatte einen Radfahrer überfahren, der später seinen Verletzungen erlag ...

  • Südseetraum

    Würzen. „Unsere koloniale' Forderung" war das Thema eines Vortragsabends des Reichskolonialbundes, Ortsverband Würzen, zu dem neben den Mitgliedern besonders auch Wehrmacht und die Maiden des Arbeitsdienstlagers Würzen erschienen waren. Nach einem Vorspruch von der Parteigenossin Johanna Hennig „Wach auf, du deutsche Jugend!" sprach die Gauverbandsrednerin Parteigenossin Wenzel (Leipzig) über die Notwendigkeit unserer kolonialen Forderungen ...

  • Aufklärung

    Vor allem sollen wir i;: sozialistische Aufklärung verbreiten; dies läßt sich aber nicht erreichen, wenn wir ausschließlich die innerpolitischen Zustände Deutschlands in den Kreis unserer Kritik ziehen, wenn wir nicht die großen internationalen Zusammenhänge, die fortschreitende Kapitalherrschaft'in allen Weltteilen, die augenfällige Anarchie in allen Ecken und Enden und die hervorragende Rolle der Kolonial- und Weltpolitik in diesem Prozeß schildern ...

  • Revolutionärer Elan

    Ich glaube, es ist gesund für uns, wenn wir uns mit voller Klarheit alle Schwierigkeiten und Komplikationen dieser Revolution vor Augen führen. Denn Idi hoffe, wie auf mich, so wirkt auch auf keinen von euch die Schilderung der großen Schwierigkeiten, der sich auftürmenden Aufgaben dahin, daß ihr etwa in eurem Eifer oder eurer Energie erlahmt; im Gegenteil: je größer die Aufgabe, um so mehr werden wir alle Kräfte zusammenfassen ...

  • Dauernder Friede

    Die Aufgabe des Proletariats kann nicht sein, einen menschenunwürdigen, einen Erdrosselungsfrieden mit den ausländischen Imperialisten abzuschließen__Das Ziel des Proletariats muß sein ein Friede der Wohlfahrt und Freiheit aller Völker, ein dauernder Friede. Ein solcher Friede kann jedoch nur gegründet werden auf den revolutionären Willen, die siegreiche Tat des internationalen Proletariats auf ...

  • Leipzig und Cottbus siegten

    In Kämpfen um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft gewannen der Oberliganeuling SC Leipzig in Erfurt gegen die dortige Turbine-Staffel 14:4 und der SC Cottbus zu Hause gegen den SC Magdeburg 12:8. Die Erfurter mußten allerdings ersatzgeschwächt antreten und die Punkte im Schwergewicht kampflos abgeben ...

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  • Sportliche Höhepunkte

    Die drei DDR-Sondermarken zu den X. Weltmeisterschaften im Rennschlittensport (siehe „ND" v. 7. Januar) lenken unser Interesse auf Sportmotivmarken. Mexiko. Fünf vorolympische Werte und zwei Blocks mit Abbildungen von indianischen Kunstgegenständen werden aus dem Land der nächsten Olympischen Spiele gemeldet ...

  • Erfüllter Wunsch

    Als nach dem zweiten Weltkrieg eine sowjetische Delegation Österreich besuchte, übergab der Bürgermeister von Brunn dem Schriftsteller A. Perwenzew eine Fotografie Friedrich Engels', die dessen Unterschrift trug. Über die Geschichte dieser Fotografie erzählte er folgendes: „Engels war der Freund meines • Großvaters ...

  • KREUZWORTRÄTSEL

    Waagerecht: 1. Tropischer Schmetterlingsblütler, 7. Steigegerät, 8. Erzbischof und Präsident der Republik Zypern, 9. Vaterland, 12. Knorpelfisch, 14. Hautöffnung, 15. Sporenpflanze, 17. Geschwätz, 19. zeitlicher Ablauf der meteorologischen Erscheinungen, 23. revolutionärer französischer Schriftsteller („Das Feuer"), 24 ...

  • MODE

    Ein interessantes Kleidungsstück

    In fast jedem Kleiderschrank hängt heute ein Anorak, aber noch der Brockhaus von 1930 kennt ihn nicht. Das Wörterbuch der Gegenwartssprache be- 'zeichnet das Wort Anorak als Neuwort im Deutschen und nennt als Herkunft die Sprache der Eskimos in Grönland. Wie sieht ein echter Eskimo- Anorak jedoch wirklich aus? Das ist gar nicht leicht festzustellen ...

  • Die Spinnerin Catherine

    geschützt zu sein, während Gesetze und Regierung auf dar Seite der Unternehmer sind. i Nein, Natäscha, die Dinge liegen nicht so einfach, und wenn Sie mir sagen, daß Catherine ja nur an die Regierung hätte appellieren müssen, so wäre ein solcher Appell ohne jedes Ergebnis geblieben. Catherine ist, wie ich Ihnen schon sagte, eine gute Arbeiterin: Schon seit dreißig Jahren arbeitet sie als Spinnerin — da ist es also kein Wunder ...

  • Rot durchgestrichen

    Es ist bekannt, daß die - Hohenzollern durch Randbemerkungen oder Striche ihnen vorgelegte Schriftstücke oder Zeichnungen zu beschmieren beliebten. Schinkel hat das mehr als einmal erfahren müssen und sein besorgter Brief an den Grafen Brühl ist bezeichnend: »...es könnte sieh wohl zutragen, daß ...die Arbeit so ausfiele, daß Allerhöchsten Ortes wegen einzelner Anstöße mittels eines Bleistiftstriches das Resultat vieler angestrengt durchwachter Nächte vernichtet würde , ...

  • Kunstechte Bescheidenheit

    Thomas Mann hat Theodor Fontane nicht persönlich gekannt. Er bewunderte sein ganzes Leben dessen hohe Meisterschaft und „kunstechte und heitere Bescheidenheit". In einem Aufsatz über Fontane berichtet er folgendes: „Eine Dame, die seine Bekanntschaft in einem Badeorte gemacht hatte, erzählte mir, daß er ihr auf die Frage, wie es heute mit seiner Arbeit gegangen sei, geantwortet habe; ,Gott, schlecht ...

  • Reklamation

    Ein Freund Mark Twains lieh einmal von dem Schriftsteller eine größere Geldsumme und versprach, falls er nicht vorher sterbe, sie spätestens nach einem Monat zurückzugeben, Ein Monat verging. Die Schuld Wurde nicht beglichen. Da Heß Mark Twain in einer Zeitung bekanntgeben: „Mit großer Trauer gebe ich allen meinen Freunden zu wissen, daß Harry Dunkan gestern verschieden ist ...

  • Futterneid

    Als Caruso zürn letzten Mal in der Mailänder „Scala" auftrat ' und das Publikum als Rhadames durch seine herrliche Stimme hinriß,, befand sich auch ein anderer Tenor im Theater, der die Triumphe des Kollegen nicht gerade mit freundlichen Empfindungen aufnahm. Als sich nach der Vorstellung eine Gesellschaft von Musikern in einem Restaurant zusammenfand, suchte er die Stimme Carusos herabzusetzen und ließ sich schließlich zu der Äußerung hinreißen: „Der Kerl hat ja einen Kloß im Halse ...

  • Petrosjan—Pacfaman

    Bled 1961 ... Weiß zieht und gewinnt Die ^schönsten Kombinationen werden oft von Positionsspielern ersonnen. Dieser Satz trifft auch für Tigran Petrosjan zu, der die Schachwelt mit mancher Kombinationsperle beschenkt und dabei seine Gegner — wie in unserem Beispiel — unliebsam überrascht hat. Lösung der Schachaufgabe Nr ...

  • Dolch oder Gabel?

    Ein alter Bekannter Egon Erwin Kischs hatte als hoher Fünfziger ein achtzehnjähriges Mädchen geheiratet. „In meinem Alter ist die Ehe immer eine Art Selbstmord", sagte er zum rasenden Reporter. „Daran ist nun einmal nichts zu ändern." Kisch nickte. „Ich verstehe Dich vollkommen", erwiderte er. „Du" Willst Dich lieber mit einem blanken Dolch als mit einer verrösteten Gabel umbrinßen ...

  • Wer knobelt mit ?

    Jemand erzählt: „Zieht man von der doppelten Anzahl der bisher vergangenen Tage dieses Jahres die Anzahl der noch nicht verflossenen Tage ab, erhält man das Dreifache der noch nicht verflossenen Tage. Der heutige Tag gilt als vergangen." An welchem Tag des Jahres sagte er das?

  • 10 Jahre Völksarmee

    Am 18. Januar 1956 beschloß die Volkskammer der DDR die Schaffung der Nationalen Volksarmee. Eine im Jahre 1962 erschienene Sondermarke symbolisiert die Verbundenheit zwischen Arbeitern* Bauern und Soldaten der NVA. W. Schwade

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  • Ein „Mann von Welt"

    Wenn der 37jährige Horst Feuersenger alle seine Vorstrafen und Schandtaten auf seiner Visitenkarte angeben wollte, müßte er ein ungewöhnliches Format wählen. Schon 1955 kannte er drei Gefängnisse von innen. Immer wieder hatte es ihn zu fremdem Eigentum hingezogen, obwohl ihm der richtige Weg gezeigt worden war ...

  • Dmitri Buschujew bezwang das Feuer

    AbendappeÜ. Jewgeni Ragosin, der redite Flügelmann, öffnet die verkrusteten Lippen: „Der Soldat Dmitri Buschujew starb bei der Verteidigung eines Staatsobjektes den Heldentod." Der Komsomolr Organisator, Leutnant Timofejitschew, schreibt in den Komsomolausweis Nr. 38183 933 die Worte: „In Erfüllung seiner soldatischen Pflicht gefallen ...

  • Rettende Schneise

    Dmitri sieht: Es ist ein Wipfelbrand. Mit der Geschwindigkeit eines D-Zuges rasen die Feuerwirbel hoch über seinem Kopf dahin. Er weiß, wie wichtig seine Aufgabe ist: die Taiga hinter ihm durch eine Schneise von der Feuerwalze zu trennen. Baum um Baum fällt unter seiner Planierraupe. Hilfe eilt herbei: Der Komsomolorganisator, Leutnant Timofejitschew, , Nikolai Batuta, Anatoli Schutow ...

  • Die Taiga brennt

    Am Morgen des verhängnisvollen Tages sitzt Dmitri Buschujew zwei Stunden über seinen Lehrbüchern. Er bereitet sich auf ein Studium am Institut für Bauwesen vor. Dann eilt er .mit seinem Kameraden Nikolai Batuta zum Dienst. „Spürst du nicht auch, Kolja , fragt er plötzlich, „daß es nach Rauch riecht?" „Ja, genau wie nach Rauch ...

  • Heldentat

    Sie finden Dmitri Buschujew nur fünf Schritte vom Traktor entfernt. Auf dem Sitz des Traktors liegt die- geöffnete .Werkzeuge tasche. Unter dem Kühler steckt die Startkurbel. Allen ist klar: Dmitri war zum Traktor zurückgekehrt und hatte versucht, den Motor wieder anzulassen. Dabei hatte ihn eine Explosionswelle erfaßt und weggeschleudert ...

  • Eine Wand aus Glut

    Den Stamm der nächsten Fichte hätten nur zwei Mann umspannen können. Die Planierraupe stößt auf ihn, doch nun versagt der strapazierte Motor. Brennende Äste prasseln auf das Dach, Rauch erfüllt die Kabine. Pawel faßt den Ärmel Dmitris. Seine Kleidung glimmt. Er stößt den Freund durch die Tür und springt selbst auf der anderen Seite hinaus ...

  • Rasenmäher überflüssig

    Künstlicher Rasen soll in den USA den Gartenbesitzern das Mähen der Grasflächen ersparen: Kunststoff-Fliesen, die aus einem grasgrün gefärbten Material bestehen und an der Oberseite mit einem grasähnlichen Belag von etwa zweieinhalb Zentimeter Höhe versehen sind, lassen sich zu beliebig großen Flächen zusammensetzen ...

  • AUSSYRACUSE

    Mit einem Panzerabwehrgeschutz „knackten* vor kurzem Banditen in Syracuse (USA) den Safe des Unternehmens „Brinks Incorporated". Sie fuhren die Pak auf einem LKW .dicht an das Verwaltungsgebäude der Firma heran und feuerten 31 panzerbrechende Granaten ab. Durch eine beachtliche Bresche in der Betonwand „entnähmen" 6ie • daraufhin dem Safe Schecks und Bargeld im Werte von 415 998 Dollar ...

  • Aus internationalen Polizeiberichten

    Diebeslager des Polizisten

    Westberlin. In der Wohnung eines Polizeihauptwachtmeisters beschlagnahmte die Westberliner Kriminalpolizei am Donnerstag ein riesiges Diebeslager. Der Polizist und sein Untermieter wurden; festgenommen. ,Bei dem Untermieter soll es sich um den gefürchteten „Villenschreck" handeln, der seit nahezu einem Jahr die Wohngegenden im Süden Westberlins unsicher macht ...

  • Die Gewinner:

    Regina Ringert, Babelsberg, Ernst- Thälmann-StraGe 60; Margitta Steudel,. Cossengrün, ober Greiz (Thüringen): Josef Swietek. Untermaßfeld, Karl-Marx-Straße 4; Horst Ihle, Berlin. Milastraße 3: Erwin Krüger; Altenberg (Osterzgebirge). Markt IV, Inge Schwarzbach. Bisdiofswerda*. Bergstraße 16: Manfred Täuber ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    Redaktion: 108 Berlin. Mauerstraße 39 40, Tel. 28 03 41 - Verlag: 1054 Berlin, Schänhauser Allee 176. Tel. 42 00 14 - Abonnementspreis monatlich 3.50 Mark - Bankkonto: Berliner Stadtkontor. 1038 Berlin. Schönhauser Allee 144. Konto-Nr. 41898. Postscheckkonto: Postscheckamt Berlin. Konto-Nr. 555 09 - Alleinige Anzeigenannahme DEWAG WERBUNG BERLIN ...

  • Dreister Raub auf der Prachtstraße

    Marseille. Auf der Marseiller Prachtstraße Canebiere raubten am Mittwoch drei maskierte Banditen aus einem der größten Juweliergeschäfte Schmuck im Werte von rund 300 000 Francs. Die mit Maschinenpistolen bewaffneten Täter gaben Warnschüsse ab, um die zahlreichen Passanten in Schach zu halten. Dann schlugen sie die Scheiben des Geschäfts ein und bemächtigten sich aller greifbaren Schmucksachen ...

  • AUS LINCOLN

    , Flotte Geschäfte machte ein fliegender Händler vor den Nachtlokalen der Stadt Lincoln (USA). Er bof allen Nachtschwärmern lebende Mäuse als Mitbringsel für ihre Ehefrauen an. Sein. Werbeslogan: „Diese reizenden Tierchen üben einen besänftigenden Einfluß auf den Zorn jeder Frau aus!" Der Tierschutzverein verlangte jetzt die Einziehung der Konzession des Händlers ...

  • Die 10 x 50-Mark-Fragen 2/6*

    1 Um welche fünf Hauptpunkte geht ■*•• es im sozialistischen Wettbewerb in den Industriebetrieben zum 20. Jahrestag der Partei? O In welcher Höhe sind die westdeut- ^» sehen Gemeinden gegenwärtig verschuldet? v O Wo trafen sich die Vertreter der *■*• Völker Asiens, Afrikas und Lateinamerikas zur ersten Solidaritätskonferenz? Einsendeschluß: 19 ...

  • AUS BOLOGNA

    Die Polizei nahm kürzlich eine 47jährige Witwe fest, die einen ausgefallenen Geschmack für Innenarchitektur zeigte: Sie hatte ihre Wohnung mit, zahllosen Gegenständen ausstaffiert, die sie von verschiedenen Friedhöfen zusammengestohlen hatte. Rund 400 kleine Stein- und Marmorfiguren, •, Kruzifixe und Heiligenbilder „schmückten" ihr Heim ...

  • AUS ROM

    Verärgert über die Schreckhaftigkeit seines Hundes hat kürzlich ein römischer Ganove einen Polizisten selbst in den Arm gebissen. Als Wachtmeister La Torre auf einem Streifengang drei Männer bemerkte, die sich ah parkenden Autos zu schaffen machten, und sie stellen wollte, hetzten diese einen großen Schäferhund auf ihn ...

  • „Kollegin"

    Rom. Drei Jahre lang hat eine 40jährige Stenotypistin in der italienischen Hauptstadt auf Kosten ihrer Arbeitskollegen gelebt. Sie fälschte auf Wechseln die Unterschriften ihrer Kollegen und machte mit diesen Papieren Schulden in Höhe von rund 290 000 Mark. Die Polizei kam der Betrügerin durch einen Anruf auf die Spur ...

  • T n 1^a*1**a f i ■ ■ i i i I i «3 m«a

    aufmn einen Schuß in die Luft - der Hund zog den Schwanz ein und sich selbst zurück. Aus Wut über solche Feigheit biß einer der Automarder den Polizisten selbst so tief in den Arm, daß die Heilung mehr als zehn Tage beanspruchen wird. Der Hund sah dieser Attacke aus sicherer Entfernung zu.

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zjini SOÄMß: Bestätigt Von. Georg Hansen Monopolpresse fordert „langfristige Hilfe44 Der 6-Punkte-Plan Walter Ulbrichts bewegtVolksmehrheit in Westdeutschland Keine Versöhnung mit Bonner Imperialisten Raketenkonstrukteur S. P. Koroljow gestorben Feste Einheit UdSSR-MVR Handballsieg gegen UdSSR An der Seite von Karl und Rosa Brocken 220 cm höher
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