24. Jul.

Ausgabe vom 26.01.1963

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  • DDR-Glückwünsche für Indien

    Berlin (ADN). Aus,Anlaß des 13. Jahrestages der Proklamierung der Republik Indien übermittelte der Vorsitzende des Staatsrates der Deutschen Demokratischen Republik, Walter Ulbricht, dem Präsidenten der Republik Indien, Dr. Sarvapalli Radhakrishnan, ein in herzlichen Worten gehaltenes Glückwunschtelegramm ...

  • Gütezeichen „Q" für Haupterzeugnisse

    Magdeburg (ND). Die ersten Schlußbigerungen aus den richtungweisenden Jokumenten des VI. Parteitages zogen im Donnerstagnachmittag mehrere hunlert Genossen sowie parteilose Arbeiter md Ingenieure auf einer Parteiaktivagung im Meßgeräte- und Armaturenverk „Karl Marx" in Magdeburg. Zu den Aufgaben, die ...

  • Einstimmig beschlossen vom VI. Parteitag der SED Marschroute im Leipziger Drehmaschinenwerk unserer Ausgabe der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands Wir warten nicht auf Weisungen Parteitag beflügelt unsere Arbeit Mit Planvorsprung in der sozialist

    Leipzig (ND). Die Leipziger Drehmaschinenbauer empfingen ihre Delegierten mit einem besonderen Geschenk. Bei der sozialistischen Rekonstruktion erzielten sie drei Tage Planvorsprung. In der Mechanischen Fertigung des Drehmaschinenwerkes wird das bisherige Werkstättenprinzip aufgelöst und zur erzeugnisgebundenen Fließfertigung übergegangen ...

  • Jung ins Schlachthaus

    Der Vorstand, die Wettbewerbs- und Normenkommission traten zusammen, um Maßnahmen festzulegen, wie das auf der Vollversammlung beschlossene Programm zur Erreichung des Höchstniveaus noch schneller verwirklicht werden kann. Die ■Wettbewerbskommission legte unter anderem fest, daß der tägliche Stalldurchschnitt in der Milchleistung von 11,3 kg je Kuh auch in den Wintermonaten bis zum Anschluß an das Grünfutter gehalten7 werden soll ...

  • Jetzt weinen die Esel

    In zahlreichen Brigadebesprechungen ind Gesprächen mit Genossenschafts- >auern sowie den Mitgliedern der Komnissionen hatte Hannes Döhler in den etzten Tagen über die Ergebnisse des Parteitages berichtet und als wichtigste Aufgabe hervorgehoben: „Wir müssen ;ofort beginnen, das Programm der Partei ;u verwirklichen ...

  • Mehr Mittel für die Fonds

    Gadebusch (ADN/ND). Ober eine verstärkte Erhöhung der genossenschaftlichen Fonds will Genosse NKarI Heinz Dittmer, Vorsitzender der LPG in Schlagresdorf, Kreis Gadebusch, noch in dieser Woche mit allen Mitgliedern beraten. Das ist eine der ersten Schlußfolgerungen, die Genosse Dittmer aus den Beratungen des VI ...

  • Ultras wollen Togo annektieren

    „Industriekurier" vertritt unverhüllt Neokolonialismus

    Berlin (ND). Toto sollte der Bundesrepublik als „Bundesland" angegliedert .werden. Diese unverhüllte neokolonialistische Forderung hat am Donnerstag das Blatt der westdeutschen Monopolbourgeoisie „Industriekurier" erhoben. In diesem Zusammenhang ist aufschlußreich, daß sich der Präsident des westdeutschen Monopollstenyerbandes BDI, Fritz Berg, gegenwärtig zu einer Inspektionsreise in Togo aufhält ...

  • Ulbrichts Vorschläge ein Entgegenkommen

    München (ADN/ND). Für die Verständigung der beiden deutschen Staaten hat sich Mira von Kühlmann, Leiterin des Münchner Arbeitskreises für Fragen des Zeitgeschehens, in einem Gespräch mit dem Münchner BPB-Korrespondenten eingesetzt. Das schaffe die beste Voraussetzung für den Abschluß eines Friedensvertrages ...

  • Leistungsgarantie

    • Der Melker Gerhard Lessig erklärte bei einer Aussprache über die Ergebnisse des Parteitages, daß die Milchleistung je Kuh 1962 um fast 1000 Liter erhöht wurde. Da die größten Reserven in der Weidewirtschaft liegen, will er mit seinem Kollektiv die Weiden persönlich in Obhut nehmen. Der bekannte Melkermeister Kurt Schiller sagte: „Um im Jahre 1963 die Weltspitze mitzubestimmen, habe ich mir vorgenommen, eine Milchleistung je Kuh von 4000 Litern zu garantieren ...

  • Die Verantwortung der Delegierten

    Als die Delegierten des Kreises Weißenfels aus Berlin zurückkehrten, berichteten sie noch am gleichen Tage auf einem Forum über ihre Eindrücke und über die Beschlüsse des VI. Parteitages. Der 300 Plätze fassende Saal reichte nicht aus, so daß die Veranstaltung in' die Nebenräume übertragen werden mußte ...

  • Frauen mischen mit

    Auch an die ersten Vorbereitungen für die Frühjahrsbestellung wurde gedacht. Der Vorstand beschloß, für 25 ha Kartoffeln auszusortieren und vorzukeimen, damit möglichst zeitig Frühkartoffeln auf den Markt kommen, sowie 23 ha Wiesen zu entwässern und einzuzäunen. Dadurch soll das Prinzip verwirklicht werden: Das Vieh geht zum Futter, nicht umgekehrt ...

  • induHriekurier

    litten Bande solcher führender» Togolpsen roögen Ss Zufall sein, »ber sie zeigen troUdem die Innig» <ä Verbindung zwischen Sei Bevölkerung Tago*iS und 4er früheren Schutzherr*d?att. Sfi^ mag e» nic&t nur als-Ramanüzismiii zu werten sein, wenn dieser Tage -der Bund der Deutscri- Togoländer in Stuttgart d,ia Anregung gab, das ehemalige deutsdia Schutzgebiet Togo als zwölftes Bundesland" der Bundesrepublik einzufügen ...

  • LPG Dahlen weiter auf dem Weg zurWeltspitze

    Höchstes Melkergebnis seit Bestehen der Genossenschaft Z Johannes Döhler berichtet vom VI. Parteitag

    Leipzig (ND-Korr.)- Am Donnerstag ereichte die LPG „Walter Ulbricht" in )ahlen mit 3872 Liter Milch bei einem Jtalldurchschnitt von 11,3 Liter je Kuh md 3,5 Prozent Fettgehalt trotz der lang tnhaltenden Kälte die höchste Milcheistung seit Bestehen der LPG. Jetzt vird im Wettbewerb darum, gekämpft, lie 4000-Liter-Grenze zu erreichen ...

  • Heute mit Beilage DIE GEBILDETE NA TIOJV und Funkpi"ogramm

    VEB Waggonbau Ammendorf sprachen die Delegierten Karl Walther und Bärbel Lonert zu über eintausend Genossen und Kollegen. Das starke Interesse und die große Aufgeschlossenheit zeigen, wie sehr Partei und Bevölkerung miteinander verbunden sind und die umfassende Volksaussprache über, die nunmehr beschlossenen Dokumente zu einer Schule der politischen Reife des ganzen Volkes wurde ...

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  • Brenusloffcli aos in Frankfurt (Main)

    Mineralölkonzerne machen mit der Not ein doppeltes. Geschäft /Viele Schulen geschlossen

    I friert. Heule am. 19. Januar hat et zehn Grad unter Null. Nun sdton seit acht Tagen ist et so kalt. Mehr braucht nicht zu passieren und schon bricht die Ölversorgung zusammen. Viele : Städte haben nicht genu« Gas. Dia Irenner flanv • men nicht auf. | Das ist blamabel. i So dünn ist unsere Wohlslandsdedcei Acht Tag« ! Frost und der Bremutofihand«! muß den Noti stand ausrufen - die Preise werden erhöht ...

  • Lügen sollen von Misere ablenken

    Springer-Blätter verleumden Braunkohlekumpel der DDE ->

    Berlin (ADN). Westdeutsche Zeitungen berichten am Freitag, daß die DDR ihre Braunkohlenlieferungen nach Westdeutschland eingestellt habe. Die Hamburger „Welt" schreibt, das Bonner Wirtschaftsministerium habe erklärt, in der DDR „sei offensichtlich der Tagebaubetrieb wegen der Kälte eingestellt worden" ...

  • Erlers undmommers "Konsequenzen

    Zum ersten Male hat jetzt ein maßgeblicher Mann' des SPD-Vorstandes, der sogenannte Wehrexperte Erler, so offen wie bislang nur Strauß, Atomwaffen, Trägerwaffen und die Verfügungsgewalt über sie für die Bundeswehr gefordert. Das ist wirklich ungeheuerlich. Denn es geschieht in dem Augenblick, da Adenauer mit de Gaulle die Atomkriegsachse Bonn—Paris schmiedet, die, wie der neue Kriegsminister Hassel formulierte, Westdeutschland zum „militärischen Vorfeld", also zur verbrannten Erde machen soll ...

  • Die Verantwortung der Delegierten

    (Fortsetzuno von Seite l)

    Viele Delegierte haben-bereits Überlegungen angestellt, wie sie an ihrem Arbeitsplatz beginnen können, das Programm des Sozialismus zu verwirklichen. So der Delegierte Waldemar Lieriien, Parteisekretär im Kalikombihat „Werra", Merkers: „Um im sozialistischen Wettbewerb noch bessere Ergebnisse zu erzielen, müssen die besten Vortriebsmethoden zur Sache aller werden ...

  • Robert Leibbrand gestorben

    Nachruf des Zentralkomitees

    Am 25. Januar 1963 starb nach langer, schwerer Krankheit im 62. Lebensjahr unser Genosse Robert Leibbrand, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Marxismus-Leninismus beim Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands. Schon mit 17 Jahren fand Genosse Leibbrand als junger Modelltischler den Weg zur revolutionären Arbeiterpartei ...

  • Grüne Ultras in Westberlin

    Unter der Schirmherrschaft des Bonner Bundespräsidenten Lübke begann am Freitag in Westberlin, das bekanntlich auf dem Territorium der DDR liegt,, die ■Grüne -Woche,- -Wer.^uritec.^den^Bonner Ultras Rang- und7 Namen"Tiat, "gibt"sich dort: ein Stelldichein, so EWÖ-Präsideht Hallstein, Bauernleger-Minister Schwarz, Spionageminister Barzel ...

  • Was bringt der Notstand?

    Im Zeichen dieser Verbrüderung wurde kein- Wort der Kritik an der Grundkonzeption der Entwürfe geäußert. Es ging um Randprobleme: Zweidrittelmehrheit oder einfache Mehrheit, Frauen nur in die Wehrbezirksstellen oder in die Kampfbataillone, Ist schon der Streik in einer Kindernährmittelfabrik ausreichend für die Ausrufung des Notstandes oder erst Jener in einem Kraftwerk? Auf den Kern — die Zerstörung der Verfassung durch die Einfügung des Artikels 115 a bis 115 m - ging niemand ein ...

  • westdeutscher Verleger übersiedelte in die DDR

    Magdeburg (ADN). Der westdeutsche Verleger Reinhold Ruske hat dem Adenauer-Staat den Rücken gekehrt und ist in die DDR übergesiedelt. Ruske War bis vor kurzem Inhaber des „BiIdfunK"-Verlages in Hannover. Er gab unter anderem die .Fernsehzeitschrift „Bildfunk" heraus, die zuletzt eine Auflage von über ...

  • Streit zwischen Adenauer und Erhard

    Bonn (ADN). Die Führungsgremien der AdenauerrPartei, der CDU/CSU-Fraktionsvorstand und das Parteipräsidium, haben am Freitag den aggressiven Militärpakt zwischen Adenauer und de Gaulle begrüßt und dessen baldige Ratifizierung durch den Bundestag verlangt. Nach den Ausführungen, eines' Sprechers WilTBönn ...

  • Was tat die „Opposition"?

    Aus der Bonner Sicht schreibt uns dazu unser Korrespondent Peter Lorf: Die Männer von der Regierungsseite wußten das Grundsatz-Ja der SPD zu Schätzen. Um zu zeigen, wie gut man ja auskommen könne, begann keiner seine Rede, ohne „der anderen Seite des Hauses" den Dank für soviel „staatsmännisches Verhalten" ausgesprochen zu haben ...

  • Wer ist bedroht?

    Gerade die maßlose Rüstungspolitik kostet Milliardensummen. Sie sollen von den Werktätigen durch einen beabsichtigten Lohnstopp, durch die Einführung eines neuen Krankenkassenraubgesetzes und den Abbau anderer von den westdeutschen Arbeitern schwer erkämpften sozialen Leistungen aufgebracht werden. Um den Widerstand gegen diesen Angriff auf den Lebensstandard brechen zu können, braucht man die Notstandsgesetze ...

  • Präsidium des FDGB- Bundesvorstandes tagte

    Berlin (ADN). Über die Aufgaben der Gewerkschaften, die sich aus den Beschlüssen des VI. Parteitages und dem Parteiprogramm ergeben, beriet am Freitag das Präsidium des FDGB-Bundesyorstandes. In einem Kommunique heißt es u. a.: „Die schöpferische Aktivität der Werktätigen allseitig zu fördern, sie für die Verwirklichung des Programms des Sozialismus zu begeistern und die Erzielung der höchsten Arbeitsproduktivität zu organisieren, das ist wirkliche gewerkschaftliche Interessenvertretung ...

  • •Angst wovor?

    Ware es eigentlich .— wenn sich Bonn „bedroht" fühlt — nicht das Beste, mah würde den Siebenpunktevorschlag, den Walter Ulbricht auf dem Parteitag unterbreitete, annehmen. Dort wurde ein Gewaltverzicht vorgeschlagen. Wäre es nicht im Interesse aller westdeutschen Bürger, wenn man das aufgreifen würde, wenn man nicht gegen, sondern für friedliche Koexistenz wäre? So aber werden die Bürger Westdeutschlands von den Notstandsgesetzen bedroht ...

  • ... soll in den Bundestag

    Jener mit SS-Totenk6pfen dekorierte Mann* der während der Nazizeit hinter dem Mordspezialisten Himmler sitzen durfte und dienstbeflissen dessen Aktentasche trug, ist Dr. Max Frauendorfer: Persönlicher Adjutant des Reichsführers SS, NSDAP-Reichshauptamtsleiter, SS- Obersturmbannführer, „Träger des goldenen Parteiabzeichens" und Herausgeber der „NS-Schulungsbriefe" ...

  • Aktionen gegen Notstandspolitik

    Als äußerlicher Anlaß für die Spaltung der Falken in Norddeutschland dienten den wehnertreuen Falken-Funktionären einige Beschlösse, die am vergangenen Montag auf einer Konferenz des Landesverbands Bremen angenommen worden sind. Einstimmig wandten sich die Delegierten gegen jede Notstandsgesetzgebung; die Mehrheit sprach sich außerdem gegen die Wehrpflicht in der Bonner Atomkriegsarmee sowie für eine Teilnahme der Sozialistischen Jugend am Osterm'arsch der Atomwaffengegner aus ...

  • Was ist zu tun?

    In den letzten Tagen hat sich in den westdeutschen DGB-Büros die Flut der Proteste und der Ruf nadi Aktionen erhöht, die sich alle auf die Beschlüsse des 6. DGB-Kongresses stützten. Jetzt weiß man es auch ganz genau, daß von der „Opposition" im Parlament nicht allzuviel zu erwarten ist. Jeder kann das Menetekel der Notstandsdiktatur an der Wand sehen ...

  • Rechte SPD-Führer spalten Falken

    Wehner finanziert Austritt des Kreisverbandes Bremerhaven

    Bremen (ND/DS). Der Kreisverband Bremerhaven der Soziallstischen Jugend — Die Falken — hat sich ' am Donnerstag vom Landesverband Bremen organisatorisch gelöst. Die Bremerhavener Falken-Funktionäre haben damit demonstrativ den ersten offenen Schritt zur Spaltung der Organisation getan. 1 Wie aus Erklärungen langjähriger Falken-Mitglieder hervorgeht, sind die Initiatoren dieser Spalterpolitik die rechten SPD-Führer, vor allem Wehner selbst ...

  • Notstandsgesetze und der 7-Punktevorschlag

    Bonn will nicht auf Gewalt verzichten, weder nach außen noch nach innen

    Am Donnerstag peitschte der Bonner Bundestag in erster Lesung die neun Gesetze durch, die den sogenannten „Notstandsgesetz-Komplex bilden. Nur wenige Wochen trennen uns vom 30. Jahrestag der Annahme des Ermächtigungsgesetzes Hitlers, mit dessen Hilfe er dann jeden Widerstand gegen seine Kriegspolitik blutig unterdrückte ...

  • Milde für Mörder

    Landaber* (ND). Zu nur acht Monaten Gefängnis und 200 D-Mark Geldbuße wegen „fahrlässiger Tötung" verurteilte das Amtsgericht Landsberg zwei Soldatenschinder der Westzonenarmee, die im Juli vergangenen Jahres den 19jäjirigen Bundeswehrgefreiten Johann Dietenhauser in den Tod getrieben hatten. Wie erst jetzt durch den Prozeß bekannt wurde, hatten der Stabsunteroffizier Hugo Kurz und der Unteroffizier Maass ihren Zug bei Schwabstadtl mit Arbeitsanzug und Stiefeln in den Lech getrieben ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Hermann Axen, Chefredakteur; Eberhard Heinrich, Dr. Günter Kertzscher, stellv. Chefredakteure; Horst Bitschkowski, Harri Czepuck, Walter Florath, Dr. Rolf Gutermuth, Georg Hansen, Willi Köhler, Karl-Ernst Reuter, Willi Siebenmorgen

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  • I. Die Parteimitglieder, ihre Pflichten und Rechte

    - 1. Mitglied der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands zu sein ist eine große Ehre. Die Zugehörigkeit zur Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands erlegt hohe Verpflichtungen auf. Mitglied der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands kann jeder Werktätige sein, der das Programm und das Statut ...

  • der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands

    DieSozialistische Einheitspartei Deutschlands ist der bewußte und organisierte Vortrupp der deutschen Arbeiterklasse und des werktätigen Volkes. Sie vereinigt in ihren Reihen die fortschrittlichsten Angehörigen der Arbeiterklasse, der Genossenschaftsbauern und der Intelligenz. Die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands verkörpert in sich die besten revolutionären Traditionen der mehr als hundertjährigen Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung ...

  • Einstimmig vom VI. Parteitag beschlossen

    des Volkes gegen die imperialistischen Aggressoren zu schützen, wurde die Staatsgrenze der Deutschen Demokratischen Republik gesichert. i Die Periode, in der dieses Statut beschlossen wird, ist gekennzeichnet durch, den umfassenden Aufbau des Sozialismus. Die Hauptaufgaben der Sozialistischen • Einheitspartei Deutschlands in dieser Periode sind: Die Entfaltung der Initiative aller Bürger der Deutschen ...

  • III. Der Parteiaufbau und die innerparteiliche Demokratie

    23. Der Organisationsaufbau der Partei beruht auf dem Prinzip des demokratischen Zentralismus. Dieser Grundsatz besagt: a) daß alle Parteiorgane von unten bis oben demokratisch gewählt werden; N b) daß die gewählten Parteiorgane zur regelmäßigen Berichterstattung über ihre Tätigkeit vor den Organisationen ...

  • II. Die Kandidaten der Partei

    18. Für die Aufnähme in die Partei ist eine Kandidatenzeit festgelegt, damit sich die Kandidaten in dieser Zeit mit dem Programm und dem Statut der Partei gründlich vertraut machen, sich in ihrer beruflichen und gesellschaftlichen Tätigkeit bewähren und so auf die .Parteimitgliedschaft vorbereiten. Pflicht der Parteiorganisation ist es, den Kandidaten in die aktive Parteiarbeit einzubeziehen und sich ständig um seine politisch-ideologische Entwicklung zu kümmern ...

Seite 4
  • V. Die Bezirks- und Stadtorganisationen, die ländlichen, städtischen und betrieblichen Kreisorganisationen der Partei

    49. Die Bezirks- und Stadtparteiorganisationen, die ländlichen, städtischen und betrieblichen Kreisorganisationen der Partei lassen sich in ihrer Arbeit von dem Programm und dem Statut der Partei leiten und organisieren in ihrem Bereich die Durchführung der Beschlüsse und Direktiven des Zentralkomitees ...

  • VI. Die Grundorganisationen der Partei

    56. Das Fundament der Partei bilden ihre Grundorganisationen. Sie werden in Betrieben, LPG, MTS/RTS, VEG, PGH, Einheiten der Deutschen Volkspolizei und der Nationalen Volksarmee, staatlichen und wirtschaftlichen Verwaltungen, wissenschaftlichen Instituten, Lehranstalten, Dörfern und Wohngebieten gebildet, wenn wenigstens drei Parteimitglieder vorhanden sind ...

  • IV. Die höchsten Parteiorgane

    34. Das höchste Organ ist der Parteitag. Ordentliche Parteitage finden in der Regel einmal in vier1 Jahren statt. Das Zentralkomitee kann entweder aus eigener Initiative oder auf Verlangen von mehr als einem Drittel der Parteimitglieder außerordentliche Parteitage in zweimonatiger Frist einberufen. 35 ...

  • Statut der Sozialistischen Einheitspartei DeutschBands

    (Fortsetzung von Seite 3)

    30. Die innerparteiliche Demokratie sichert jedem Parteimitglied und Kandidaten das Recht, frei und sachlich in den Parteiorganisationen zu allen Fragen der Politik der Partei Stellung zu nehmen. 31. Die innerparteiliche Demokratie ist die Grundlage für die Entfaltung der Kritik und Selbstkritik, für die Festigung der Parteidisziplin, die eine bewußte und keine mechanische Disziplin ist, und für die gesunde Entwicklung und ständige Stärkung der Partei ...

  • VIII. Partei und Freie Deutsche Jugend

    65. Die Freie Deutsche Jugend, die sozialistische Jugendorganisation in der Deutschen Demokratischen Republik, ist der aktive Helfer und die Reserve der Partei. Sie hilft der Partei, die Jugend im Geiste des Sozialismus für die aktive Teilnahme am umfassenden Aufbau des Sozialismus und zur Verteidigung des sozialistischen Vaterlandes zu erziehen ...

  • XI. Die Revisionskommissionen

    71. Die Revisionskommissionen bestehen beim Zentralkomitee, bei den Bezirks-, Stadt- und Kreisleitungen. Sie werden vom Parteitag beziehungsweise den Delegiertenkonferenzen gewählt. Der Parteitag oder die Delegiertenkonferenz legen die, Zahl ihrer Mitglieder und Kandidaten fest. Die Revisionskommissionen ...

  • VII. Die Ortsorganisationen der Parte!

    6«. In den kleineren und mittleren Städten, großen Gemeinden und Dörfern* die im Bereich der Parteiorganisation eines Kreises liegen und wo mehrere Grundorganisationen der Partei bestehen, wird eine gemeinsame Ortsleitung gebüdet. Die Ortsleitung wird entsprechend den Instruktionen des Zentralkomitees in einer gemeinsamen Mitgliederversammlung aller Grundorganisationen des Orts oder in großen Orten auf einer Delegiertenkonferenz für ein Jahr gewählt ...

  • XII. Die finanziellen Mittel der Partei

    72. Mitgliedsbeiträge, Erträge aus den Parteibetrieben und andere Einnahmen bilden die finanziellen Mittel der Partei. 73. Die monatlichen Mitgliedsbeiträge der Parteimitglieder und Kandidaten werden in Prozenten des Gesamtbruttoeinkommens wie folgt festgelegt: Bei monatlichem Gesamtbruttoeinkommen (ausgenommen ...

  • X. Die Parteigruppen in den gewählten Organen des Staates und der Massenorganisationen

    69. Auf allen Kongressen, Beratungen und in den wählbaren Organen des Staates und der Massenorganisationen mit mindestens drei Parteimitgliedern werden Parteigruppen organisiert. Die Aufgabe dieser Parteigruppen besteht darin, den Einfluß der Partei allseitig zu verstärken, ihre Politik unter den Parteilosen zu vertreten, die Partei- und Staatsdisziplin zu festigen, den Kampf gegen Bürokratismus zu führen und die Befolgung der Partei- und Regierungsdirektiven zu kontrollieren ...

  • IX. Die Parteiorganisationen in der Deutschen Volkspolizei, der Nationalen Volksarmee und im Verkehrswesen

    68. Die Parteiorganisationen in der Deutschen Volkspolizei, der Nationalen Volksarmee und im Verkehrswesen, arbeiten nach besonderen vom Zentralkomitee bestätigten Instruktionen. Ihre Politabteilungen und Parteileitungen sind verpflichtet, enge Verbindung mit den örtlichen Parteileitungen zu unterhalten ...

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  • Prämien für besondere Leistungen

    Hervorragende Exnzel- und Kollektivleistungen bei der Produktion von festen Brennstoffen, Gas, Elektroenergie, der Versorgung mit Wasser, bei deren sparsamster und rationellster Verwendung und bei der Lösung anderer volkswirtschaftlich dringender Aufgaben sind materiell besonders anzuerkennen. Entsprechend der Bedeutung der auszuführenden Arbeiten ist ein zusätzlicher materieller Anreiz durch die Gewährung von Prämien aus Mitteln des Lohnfonds, des Betriebsprämienfonds bzw ...

  • Keine Pause in Schwedt

    Schwedt (Oder) (ND). Am Donnerstag berieten der 1. Stellvertreter des Ministers für Bauwesen, Genosse Staatssekretär Wolfgang Junker, und der Leiter der Abteilung Bauwesen beim ZK, Genosse Gerhard Trölitzsch, mit den Arbeitern der Großbaustelle des Erdölverarbeitungswerkes Schwedt (Oder), wie witterungsbedingte Rückstände aufzuholen seien ...

  • Schulen können geschlossen werden^

    Regelung für Feriendienst der Gewerkschaften in der Kälteperiode

    Berlin (ADN). Auf Vorschlag des Ministeriums für Volksbildung hat die Regierungskommission in Anbetracht der lang anhaltenden Frostperiode festgelegt, daß allgemeinbildende Schulen ab sofort durch die Räte der Bezirke bzw. Kreise geschlossen werden können. Für diese Schulen ist bis zu Beginn der von den Bezirken festgelegten Winterferien die Erteilung von Hausaufgaben für die wichtigsten Fächer zu sichern ...

  • Arbeitszeit und Entlohnung,

    Regelung arbeitsrechtlicher Fragen bei der Überwindung von Auswirkungen der Frostperiode

    2. Werden Werktätige zur Aufrechterhaltung einer volkswirtschaftlich dringenden Produktion in anderen Betrieben bzw. anderen Orten eingesetzt (Einsatz in Betrieben der Kohleindustrie, der Energiewirtschaft, der Wasserwirtschaft oder im Transportwesen, z. B. Entladung von Brennstoffen bei der Deutschen Reichsbahn) bzw ...

  • Gemeinsame Anstrengungen

    Während in den kapitalistischen Ländern die sich in Produktion, Handel und Verkehr auswirkenden Folgen der Frostperiode auf die Werktätigen abgewälzt werden — die Zahl der Arbeitslosen steigt, die Preise für Lebensmittel und Brennstoffe werden erhöht —, haben in unserer Republik Regierung, Gewerkschaften wie alle gesellschaftlichen Organisationen gemeinsam mit der Bevölkerung die notwendigen Maßnahmen eingeleitet, um bestehende Schwierigkeiten zu überwinden ...

  • Vergütung der Reisekosten

    6. Entstehen den Werktätigen durch die Übertragung einer anderen Arbeit in anderen Orten zusätzliche Fahrt- und Ubernachtungskosten, so sind diese von dem Betrieb, zu dem sie im Arbeitsrechtsverhältnis stehen, nach den gesetzlichen Bestimmungen überi Reisekostenvergütung zu erstatten. Gelten für die Werktätigen von Betrieben Montageabkommen, sind diese anzuwenden ...

  • Dresden siegte Im Städtewettbewerb

    Gas zum Backen von 50 000 Broten eingespart

    Berlin (ND). Der Deutsche Fernsehfunk rief am 24. Januar in seinem Abendprogramm alle Zuschauer in der DDR auf, Gas einzusparen und überflüssige'Brennstellen abzuschalten. Die Reportage wurde aus dem Gaswerk „Max Reimann" in Leipzig in einer Originalsendung gebracht. Der Zuschauer konnte die schwere und harte Arbeit der Gaswerker und ihren Kampf gegen die Unbilden des Winters am Bildschirm miterleben ...

  • Niedriger Krankenstand

    Das alles führte zunächst zu der Entscheidung des Werkleiters, einige Niederschachtöfen zeitweilig stillzulegen. So ist vorerst ein Planrückstand in der Roheisenproduktion von etwa 5 Tagen eingetreten. Auch in diesem Werk sorgt ein Operativstab zu allen Tag- und Nachtstunden dafür, daß die Produktion im Rahmen des Möglichen weitergeht ...

  • 36 Stunden an der Maschine

    Als sich an Maschine 4 — einem 12,5- MW-Generator — Störungen einstellten, kamen sofort Monteure aus dem Görlitzer Maschinenbau, dem Herstellerwerk des Generators, nach Calbe. In angestrengter Arbeit suchten und beseitigten sie den Fehler. Der Schlosser und Bauleiter Herbert Garbe ging 36 Stunden lang nicht von der Maschine weg ...

  • Paul Scholz in Klettwitz

    Lauchhamnier (ADN/ND). Am Freitag besuchte der Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates und Leiter der Regierungskommission, Paul Scholz, die Kumpel des Tagebaus Klettwitz des Braunkohlenkombinats Lauchhammer. Er informierte sich an Ort und Stelle über die nach dem Temperaturanstieg und erneuten Schneefall veränderte Situation in der Kohleförderung und über die Maßnahmen, die für eine eventuelle Tauwetterperiode getroffen werden ...

  • An der Seite der Kumpel

    Tausende Helfer im. Kampf gegen Frostauswirkungen / Brikettproduktion gestiegen

    Berlin (ND). In den Braunkohlenwerken unternehmen die Bergarbeiter — tatkräftig unterstützt von Angehörigen der bewaffneten Kräfte und vielen weiteren Helfern aus der Bevölkerung — weiterhin groSe Anstrengungen, um die Produktionsziele bei Rohkohle zu überbieten; dadurch konnte auch die Brikettproduktion gesteigert werden ...

  • Zuschlag bei Nachtarbeit

    1. Die gegenwärtige Situation macht es erforderlich, daß Betriebe bzw. Betriebsteile, die bisher nur am Tage (Normalschicht) arbeiten, sofort zeitweilig zur Arbeit während der Nachtstunden übergehen. In diesen Fällen ist für die im Arbeitszeitplan festgelegte Nachtarbeit ein Zuschlag in Höhe von zehn Prozent des Tariflohnes zu zahlen (planmäßige Nachtarbeit) ...

  • Aggregate mit voller Leistung

    Macht Kälte gesund? sicher nicht Der niedrige Krankenstand kann nur eine Ursache haben: Die Arbeiter und Ingenieure des Werkes schonen sich nicht In diesen Tagen würde man keine Ruhe finden, täte man nicht sein Äußerstes, die Wirtschaft der Republik vor größeren Frostschäden zu bewahren. Zu den wichtigsten Teilen des Betriebes gehört das eigene Industriekraftwerk ...

  • Wirtschaftsräte kontrollieren

    Vordringliche Aufgabe ist es jetzt, die in den vergangenen Tagen und Wochen stark zurückgegangenen Kohlebestände in den Betrieben der Energiewirtschaft und anderer lebensnotwendiger Wirtschaftszweige aufzufüllen. Die Verteilung und der Verbrauch der festen und flüssigen Brennstoffe sind von den Bezirks- Wirtschaftsräten streng zu kontrollieren ...

  • Keine Ferkelverluste trotz Kälte

    LPG „1, Mai" in Berlin-Wartenberg nutzt Kartoffeldämpfer zur Stallbeheizung

    Keine Ferkelverluste traten in der LPG „1. Mai" in Berlin-Wartenberg trotz der grimmigen Kälte auf. Als die Temperatur im Stall auf vier bis sechs Grad absank* gab es Großalarm. Zum Beheizen der Abferkelställe, die mit Strohballen isoliert sind, wurden Kartoffeldämpfanlagen eingesetzt. Von den Kesseln wird der Dampf zu Warmluftgebläsen geleitet, die sonst in den Gewächshäusern stehen ...

  • Vorbeugend gegen Tauwetter

    Die Anstrengungen der Eisenbahner zur Sicherung der Kohletransporte müssen von den Betrieben aller Wirtschaftszweige1 durch strengere Disziplin bei der termingemäßen Be- und Entladung der Waggons unterstützt werden. Auf dem Gebiete -der Wasserwirtschaft sind Arbeiten im Gange bzw. teilweise schon abgeschlossen, die darauf gerichtet sind, vor allem die Versorgung der Kraftwerke und anderer volkswirtschaftlich wichtiger Betriebe mit Wasser zu gewährleisten ...

  • LPG spart Strom

    Hammer. In unserer LPG „Hammer und Sichel" in Hammer, Kreis Oranienburg, haben wir in der Schweinezucht und -mast die Futterzeiten am Nachmittag vorverlegt, so daß wir noch bei Tageslicht füttern können. Dadurch brennen 26 Glühbirnen zu je 60 Watt täglich zweieinhalb Stunden weniger. Außerdem schrauben wir morgens nach dem Füttern die Hälfte aller Glühbirnen locker ...

  • Arbeitsplatz: Bahnhof

    Cottbus. Schneefall und Schneeverwehungen verursachten in den letzten Tagen auch uns Eisenbahnern im Raum Cottbus/Görlitz erhebliche Schwierigkeiten. Eingefrorene und verschneite Weichen behinderten den Betriebsablauf besonders. Allein auf dem Bahnhof Cottbus waren ständig etwa hundert Arbeitskräfte im zusätzlichen Einsatz ...

  • Deuben überbot Plan

    Deuben. Die Kraftwerker unseres BKW i,Erich Weineri* :«rreichten.. am Dienstag mit 1,5 Millionen kWh — das waren 200 000 kWh über den Plan - die bisher höchste Tagesleistung seit Bestehen des Werkes. Am gleichen Tage überboten die Kumpel der Grubenbetriebe ihren Plan um 3000 Tonnen Kohle. Baggerführerin ...

  • Vom Hörsaal zur Grube

    Senftenbere. In den Braunkohlentagebauen und Brikettfabriken des Senftenberger Reviers stehen seit 14. Januar auch 388 Ingenieurstudenten, künftige Steiger und Bergingenieure, der Bergingenieurschule „Ernst Thälmann" Senftenberg an der Seite der Kumpel auf den Baggern, Abraumbrücken, Bunkern, an den Weichen und Gleisen ...

  • Empfehlung für Genossenschaften

    14. Den sozialistischen Produktionsgenossenschaften wird empfohlen, ausgehend von diesen Grundsätzen, eigene Regelungen zu treffen, soweit in den Statuten der Genossenschaften diese Fragen nicht geregelt sind. 15. Die sich aus diesen Festlegungen ergebenden Finanzierungsfragen regelt der Minister der Finanzen im Einvernehmen mit den Leitern der jeweiligen Staatsund Wirtschaftsorgane ...

  • Hilfe auf SOS

    Rostock (ADN). Der seit Tagen im Seehafen Wismar eingesetzte sowjetische Eisbrecher „Bljuga" ist auf SOS-Rufe des in eine große Eisdrift geratenen jugoslawischen 7200-BRT-Frachters „Dorgul" m die Ostsee ausgelaufen und hat das Schiff aus dem Eis befreit. Der Eisbrecher bahnt der „Dorgul" einen Weg durch das Kattegat ...

  • Brennpunkt Kraftwerk

    Das große Niederschachtofenwerk Calbe erhält seine Erzlieferungen aus dem Harz. Starke Schneeverwehungen behindern jetzt die Transporte. Bei Minsleben mußte ein Erzzug von 100 Soldaten unserer Volksarmee freigeschaufelt werden. Bei Nachterstedt blieb ein Zug mit Kalk durch starke Schneeverwehungen stecken ...

Seite 6
  • Alle sollen zu Wort kommen

    Kurz nach seiner Ruckkehr vom Parteitag besuchte ich Genossen Sabernak. Er wußte, weshalb ich kam, und meinte: ».Schade! Hättest gestern den Empfang erleben sollen, oben im Klubhaus. Etwa 300 Bürger aus allen Schichten, darunter viele unserer Schüler, waren gekommen und wollten den ersten Bericht hören,; was natürlich geschah ...

  • Treue zu den

    kommunistischen Idealen Michail Scholochow zum 100. Geburtstag von A. S. Serafimowitsch

    Der weltberühmte Schriftsteller Michail Scholochow würdigte in einer Feier anläßlich des- 100. Geburtstages seines Kollegen und Landsmannes A. S. Seraflmowitsch dessen künstlerisches Schaffen und nahm dabei auch zur Parteilichkeit in der Literatur Stellung. Scholochow sagte: Wohl auf keinem Gebiete der Kunst ist die ideologische Abgrenzung so kraß wie in der Literatur ...

  • Lernt ehrlich und gut

    Das kieine Zimmerchen — sonst 'als Bibliothek benutzt, aber jetzt, während der Kälte Arbeitsraum des Direktors und Lehrerzimmer zugleich — füllte sich plötzlich. Lehrer kamen herein: Verschnaufpause. Sie diskutierten gleich mit und erzählten, daß sie natürlich sofort nach der Rückkehr Franz Sabemaks eine Parteiversammlung einberufen hatten mit dem Ziel, wie sie an der Schule unverzüglich einige wichtige Gedanken und Lehren des VI ...

  • Der Hörer soll noch mehr zu Wort kommen

    Prof. Gerhart Eisler zum neuen Rundfunkprpgramm

    Berlin (ADN). „Der Hörer soll im Rundfunk noch stärker zu Wort kommen, seinen Fragen und Anliegen, seinen höheren Ansprüchen muß Genüge getan werden." Mit diesen Worten umriß der' Vorsitzende des Staatlichen; Rundfunkkomitees, Prof. Gerhart Eisler, das neue Rundfunkprogramm, das alle Sender der DDR vom 3 ...

  • Mathematik liegt uns am Herzen

    Ein anderes Beispiel. Anfang vorigen Jahres lagen die durchschnittlichen Leistungen der damaligen Klasse 7 b in Mathematik bei 3,7. Wir hielten es für notwendig, diese beunruhigende Tatsache vor den Eltern offen zur Diskussion zu stellen. Nach lebhafter Aussprache, zu der unser Elternbeirat den Anstoß gab, kamen auch hier die Dinge in Fluß ...

  • Heute hier — morgen dort

    Genosse Sabernak sah nach der Uhr und hielt sich von jetzt ab — offenbar in Zeitnot geraten — an ein Konzept« nämlich an seinen Terminplan. „Kannst ja einen Blick hineintun", meinte er. »Du siehst, fast jeder Tag ist besetzt. Am Sonntag berichte ich auf einer Aktivtagung bei uns im Kombinat. Schwerpunkt: Probleme der Koexistenz und der Steigerung der Arbeitsprodukt tivität auf der Grundlage des wissenschaftlich-technischen Fortschritts ...

  • Wie ist unsere pädagogische Propaganda?

    Schließlich noch ein drittes Beispiel: Bisher haben wir. uns redlich, aber nicht immer erfolgreich bemüht, eine die Eltern interessierende pädagogische Propaganda zu entwickeln. Im vergangenen Jahr versuchten wir es mit differenzierten Elternforen, zu denen wir unter einer interessanten Fragestellung nur die Eltern bestimmter Klassen einluden ...

  • Reicbsscbrifitumskammer

    Ein führender Mann der Adenauer-Partei - diesmal der geschäftsführende Vorsitzende Dufhues — hat sich wieder einmal zu Fragen der Kultur geäußert und sich dabei prompt wieder in die Nesseln gesetzt. Dufhues hatte es mit der „Gruppe 47*, die er, weil nicht CDU-botmäßig, eine „geheime Reichsschrifttumskammer'' nannte ...

  • Eine große Kraft

    Nicht zuletzt sind wir im vergangenen Jahr vor allem deshalb gut vorangekommen, weil wir uns auf die schöpferische Arbeit der Parteigruppe des Elternbeirats stützten. Von der Tätigkeit jedes einzelnen Genossen hängt nunmehr ab, wie wir entsprechend dem Programm des VI. Parteitages die neuen Aufgaben realisieren ...

  • Diese Gedanken zu den Eltern tragen

    Die Pause war zu Ende. Franz Sabernak hielt es für angebracht, gewissermaßen entschuldigend noch hinzuzufügen: „Das ist natürlich erst der Anfang unserer Überlegungen. Jetzt kommen die Elternbeiratswahlen, die Elternversammlungen, in denen ich selbstverständlich auch über einige uns bewegende Probleme des Parteitages berichte ...

  • Prof. Helmut Koch dirigierte in Warschau

    Chor der Philharmonie sang den „Messias" in deutscher Sprache

    Warschau (ADN-Korr.). Einen außerordentlich großen Erfolg beim Warschauer •Puklikum hatten die drei Aufführungen des „Messias" von Händel mit dem Orchester und dem Chor der Warschauer Nationalphilharmonie, die von Prof. Helmut Koch dirigiert wurden. Die Solopartien wurden von Gertrud Prenzlow, Ingeborg Wenglor, Hans Joachim Rotsch und Günter Leib gesungen ...

  • Der friedliche Feldzug für sozialistisches Lernen

    Franz Sabemak war einer oer Deletierten des VI. Parteitages. Er ist von Beruf Lehrer und seit mehreren Jahren Direktor der erweitert«! Oberschule Rüdersdort bei Berlin. Er gehört zur Generation der ehemaligen Neulehrer, besitzt eine abgeschlossene Hochschulausbildung und wurde vor etwa eineinhalb Jahren mit dem Titel „Oberlehrer" geehrt ...

  • Kein Rezept, aber gute Erfahrungen

    Man kann freilich kein Rezept aufstellen, wie ein Elternbeirat arbeiten müßte. Nach unseren eigenen Erfahrungen kommt es darauf an, jenen Angelpunkt zu finden, der uns in der sozialistischen Erziehung am schnellsten voranbringt. So bewegte uns beispielsweise das Problem, wie wir als Elternbeirat die polytechnische Bildung und Erziehung mit größerer Effektivität unterstützen können ...

  • Geophysikerkonferenz in Moskau

    Moskau (ADN). Eine Konferenz zur Auswertung der Ergebnisse des Inter« nationalen Geophysikalischen Jahres wurde am Donnerstag in der Moskauer Universität eröffnet. Der Vizepräsident der sowjetischen Akademie der Wissenschaften Michail Millionschtschikow teilte den 1500 Tagungsteilnehmern mit, daß die während des Internationalen Geophysikalischen Jahres in der Sowjetunion und in anderen Ländern eingerichteten Beobachtungsstationen bis heute weiterarbeiten und miteinander in Verbindung stehen ...

  • AÖSDEM

    KULTURLEBEN Oberschüler "Bautet* Bäuser

    Wernigerode (ADN). Dreißig Wohnung gen sind von den 77 Lehrlingen des VEB Bau (K) Wernigerode 1962 während ihrer Berufsausbildung erbaut ■worden. Zwöli dieser Lehrlinge^ darunter sechs Mädchen; sind Schüler der Gerhart-Hauptmann-Schule in Wernigerode. Sie erlernen während ihrer Schulzeit den Maurerberuf, um zusammen mit dem Abitur auch die Facharbeiterprüfung ablegen zu können ...

  • Arbeitervariete • mit „heiterer Musei

    Spremberg (ADN). „Schlagertrümpfe und Artistik" nennt sich das Programm des Arbeitervarietes des Jugendkraftwerkes „Artur Becker" in Trattendorf zu den 5. Arbeiterfestspielen. Gegenwärtig bereiten sich die 30 Laienkünstler auf die im März stattfindenden Leistungsvergleiche in den Kreisen vor. Bereits ...

  • „Neue Zeit" Heft 4

    Leitartikel: Die Hauptsache — Frieden; Kommentar: Ein wichtiger Fortschritt — die historische Mission der DDR; I. Jermaschow: Krise des „Atlantismus"; J. B.: Wer hat eigentlich kapituliert?; W. Burchett: Eine Mekong-Fahrt; M. Nesterow: Gedanken zur Welthandelskonferenz; Cheddy Jagan: Kolonialistendemokratie; A ...

  • Gemeinsam für das Wohl unserer Kinder

    zusammenarbeiten und deren Probleme studieren muß, um sachkundig die Erziehungs- und Bildungsarbeit unterstützen zu. können. Das ist auch im Sinne unseres neuen Parteiprogramms.

Seite 7
  • Heftige Schneestürme in Südeuropa

    Betriebe schließen auch in England, Frankreich und den USA

    _JJerlin (ADN/ND). Das strenge Frostwelter ■ über Europa verschiebt sich* weiter nach Süden. In Tunesien fiel" am" Donnerstag der- erste Schnee seit sechs Jahren. In Jugoslawien wurden Temperaturen bis zu 33 Grad minus gemessen, in Mittelgriechenland stand das Thermometer auf 22 Grad unter Null. Ununterbrochene Schneestürme haben die Versorgung Hunderter abgeschnittener Bergdörfer aus der Luft unmöglich gemacht ...

  • Kontroverse zwischen Kennedv und de Gaulle bestätigt tiefe Krise im Westen

    Washington/Berlin (ND/ ADN). Unmittelbar nach der Bildung des Kriegspakts Bonn—Paris hat die tiefe Krise unter den führenden Mächten des imperialistischen Lagers eine neue dramatische Zuspitzung erfahren. Eine scharfe Kontroverse zwischen USA-Präsident Kennedy und dem französischen Präsidenten de Gaulle läßt die Gegensätze, die ...

  • Biologen bekämpfen den Tod

    Beschluß des ZK der KPdSU über praxisverbundene Forschung Moskau (ADN). Die „Prawda" veröffentlicht am Freitag einen Beschluß des Zentralkomitees der KPdSU und des Ministerrates der UdSSR „Über Maßnahmen zur weiteren Entwicklung der Biologie und zur Verstärkung ihrer Verbundenheit mit der Praxis". In dem Beschluß wird es als notwendig bezeichnet, den ganzen Komplex der biologischen Wissenschaften allseitig zu entwickeln ...

  • China und Indien stimmen zu

    Unterschiede in der Interpretation

    - Peking (ADN/ND). Der chinesische Ministerpräsident Tschou En-lai hat in einer Botschaft an den ceylonesischen Premierminister, Frau Sirimavo Bandaranaike, erklärt; daß seine Regierung öif» Vorschlage der Colombo-Konferenz Im Prinzip als vorläufige Grundlage für Zusammenkünfte chinesischer und indischer Vertreter annimmt ...

  • 814000 in England arbeitslos

    KP-Erklärung: Fiasko der Tory-Regierung bestätigt

    London (ADN). Die katastrophal ansteigende Arbeitslosigkeit in Großbritannien, von der gegenwärtig 814000 Werktätige betroffen sind, bestätigt das wirtschaftliche und politische Fiasko der Tory-Regierung, heißt es in einer Erklärung der KP Großbritanniens. Das Arbeitslosenheer sei im vergangenen Jahr in Großbritannien schneller gewachsen als in jedem anderen größeren kapitalistischen Land ...

  • Togliatti: Atomwaffen raus!

    Mißtrauensantrag gegen Fanfani / Warnung vor Achse Bonn—Paris

    Rom (ND). Die Auflösung der amerikanischen Atomraketenstützpunkte auf italienischem Boden und eine aktive italienische Neutralitätspolitik hat der Generalsekretär der KPI, Palmiro Togliatti, gefordert. Er warnte gleichzeitig nachdrücklich vor den „ernsten Gefahren", die sich aus der westdeutsch-französischen Achsenpolitik ergeben ...

  • um das „Q"

    Sirokys nach hoher Qualität aller erzeugten Produkte, nach Hebung des technischen Niveaus der Erzeugnisse und nach Beendigung der Vergeudung von Material und Rohstoffen für die Herstellung von Produkten, die nicht dem technischen Höchststand entsprechen. Diese Forderung ist auch aus den Maßnahmen hinsichtlich der einzelnen Industriezweige ersichtlich ...

  • Auch die CSSR kämnft

    Im Wirtschaftsplan 1963 stehen qualitative Veränderungen im Vordergrund /

    |)as ZK der KPC hat auf seiner jüng- ■^sten Sitzung den Plan für 1963 beraten. Das Mitglied des Präsidiums des ZK der KPC, Ministerpräsident Viliam Siroky, hielt dazu ein Referat. Er bezeichnete 1963 als das Jahr der Vorbereitung des Siebenjahrplans, der für die Zeit von 1964 bis 1970 ausgearbeitet wird ...

  • Gute Freunde reisen durch die DDR

    Ausländische Parteitagsdelegationen in Sömmerda, Badeberg und Rostock

    Berlin (ADN/ND). Auf ihrer Reise durch unsere Republik besuchten am Freitag Mitglieder der Parteitagsdelegationen Brasiliens, Chiles, Israels und Perus die Initiatoren des Massenwettbewerbs zu Ehren des VI. Parteitages der SED im Sömmerdaer Büromaschinenwerk. Unter stürmischem Beifall übermittelten die Gäste den 9000 Werktätigen auf einem Meeting die brüderlichen Kampfesgrüße der Schaffenden ihrer Länder ...

  • Unruhe in Rom und Brüssel

    Italien und Belgien fürchten Diktat des Kriegsblocks Bonn—Paris

    Rom/Briissel (ADN/ND). In Italien und Belgien hat die Bildung des westdeutschfranzösischen Kriegsblocks ernste Beunruhigung ausgelöst. Die italienische Regierung hat laut DPA erklärt, Italien habe nicht die Absicht, dem Pakt beizutreten. DPA meldet aus Rom: „Die zunehmend engere Zusammenarbeit zwischen Bundes* republik und Frankreich hat auf verschiedenen Seiten Befürchtung ausgelöst ...

  • Paris schießt zurück

    Am gleichen Tag, an dem Kennedy sprach; haben de Gaulle und mehrere seiner Minister ihre ablehnende Haltung gegenüber der Einbeziehung Großbritanniens in die EWG noch einmal bekräftigt. Auf einem Empfang für Parlamentarier in Paris erklärte de Gaulle, man dürfe sich der Tatsache nicht verschließen, daß die Interessen Englands und Westeuropas auseinandergehen ...

  • Diplomatenkonferenz

    Berlin (ADN). Im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten fand vom 23. bis 26. Januar 1663 unter dem Vorsitz von Außenminister Dr. Lothar-,Bolz eine Konferenz der leitenden Mitarbeiter des Ministeriums mit den Botschaftern und den Leitern von DDR-Auslandsvertretungen statt. - Grundlage für die ausführliche Diskussion waren ein Referat von Außenminister Dr ...

  • Mehr Wissenschaftler

    Auf dem .XII. Parteitag der KPC wurde gefordert, die Entwicklung von Wissenschaft und Technik zu beschleunigen. Der Plan für 1963 sieht deshalb vor, für die Entwicklung der Wissenschaft und Technik um 9 Prozent und für die Finanzierung entscheidender Aufgaben der Wissenschaft und Technik um 15 Prozent mehr finanzielle Mittel als im Jahre 1962 aufzuwenden ...

  • Die Auslandspresse zum Kriegspakt

    „Liberation": Bund der Geldsdcke und der Militaristen

    »Noch nie war. ein iFreundschaftsvertrag vom Fühlen und Denken der Völker so. weit entfernt wie dieser. Man darf sich nicht täuschen. Die vollkommen .neue Freundschaft", die man zwischen Frankreich und (West-)Deutschland'schließt, ist ganz einfach ein Bündnis der Großindustriellen und der Militärstäbe", schreibt der Chefredakteur der „Liberation", Jean Maurice Hermann ...

  • Chemie an erster Stelle

    In der Industrie wird sich-die Chemie am schnellsten entwickeln, wo mit einem Zuwachs von 5,4 Prozent gerechnet wird. In der Steinkohle ist eine Steigerung der Produktion um 2,3 Prozent vorgesehen. Die Anstrengungen zur Erreichung dieses Zieles werden aber weit größer sein müssen, als die Ziffer verrät ...

  • Landwirtschaft holt auf

    Die größten Disproportionen bestehen — wie der XII. Parteitag der KPC feststellte - zwischen der Produktion In der Industrie und in der Landwirtschaft. Deshalb soll 1963 die Landwirtschaft auch den größten Zuwachs, nämlich eine Steigerung der landwirtschaftlichen Produktion gegenüber den Ergebnissen des Vorjahres um 9,5 Prozent, davon in der pflanzlichen Produktion sogar um 18,4 Prozent, erreichen ...

  • Gefährliche Umarmung

    „De Gaulle darf in seinem Größenwahn nicht vergessen, daß auch 'Napoleon ein Waterloo erlebte. Die Pläne de Gaulles anzunehmen, würde für Europa kollektiver Selbstmord sein," Dies schreibt die Antwerpener „Volksgazet" am Freitag. Die Umarmung von de Gaulle und Adenauer bedeute, daß Bonn und Paris in Westeuropa eine Vormachtstellung einnehmen wollen ...

  • Bessere Leitung

    Genosse Viliam Siroky betonte, „daß jetzt alles davon abhängt, wie die ganze Kommunistische Partei, vom ZK bis zu den Grundorganisationen, wie die Regierung, jedes staatliche und wirtschaftliche Organ und jeder einzelne die Beschlüsse des XII. Parteitags In der Praxis verwirklichen. Jetzt Ist es notwendig, ...

  • Fulbright: „Eine Tragödie"

    Auch der Vorsitzende des Außenpolitischen Ausschusses des USA-Senats, Fulbright, hat de Gaulle beschuldigt, dem Westen einen „ernsten Rückschlag" bereitet zu haben. Er betonte, es wäre „eine Tragödie von unberechenbarem Ausmaß, wenn die großen Hoffnungen für eine Vereinigung des Westens nicht unter dem Einfluß der Kommunisten, sondern wegen nicht realistischer Ambitionen innerhalb der westlichen Gemeinschaft" aufgegeben werden müßten ...

  • Treffen Sniwkow-Tito

    Belgrad (ADN/ND).' Der jugoslawische Staatspräsident und Generalsekretär des Bundes der Kommunisten, Josip Broz- Tito, hatte am Freitag eine Unterredung mit dem Ersten Sekretär des ZK der Bulgarischen Kommunistischen Partei und Ministerpräsidenten, Todor Shiwkow, über die gegenseitigen Beziehungen- und die Entwicklung der Zusammenarbeit zwischen den beiden sozialistischen Ländern sowie über aktuelle internationale Fragen ...

  • Neues Gespräch

    Washington (ADN). Der Ständige Vertreter der UdSSR in der UNO, Nikolai Fedorenko, und der Leiter der sowjetischen Delegation im Genfer 18-Staaten- Abrüstungsausschuß, Semjon Zarapkin, trafen am Donnerstag in Washington mit dem Leiter der amerikanischen Abrür stungsbehörde, William Foster, und dem stellvertretenden Leiter der USA-Delegation In dem Genfer Ausschuß, Charles Stelle, zum siebenten Gespräch über die Einstellung der Kernwaffenversuche zusammen ...

  • Frankreich beunruhigt

    Die französische Zeitung „Aurore erinnert dargiii daß -Gcgßbrltqnnle.ij^une^ Belgien Frankreich In"zwei!'Kriegen..gegen Deutschland unterstützten. Daher „handelt es sich nicht um eine kleinere Berichtigung unserer Außenpolitik, wenn man uns plötzlich mitteilt; Ab heute kehren wir den Angelsachsen und den Belgiern den Rücken, und nur eine einzige Zusammenarbeit zählt für uns: die mit den (West-)Deutschen ...

  • USA-Monopole „unerwünscht"

    Darüber hinaus hat der' französische Finanzminister d'Estaing mit deutlicher Anspielung auf die riesigen Kapitalinvestitionen amerikanischer Monopole im EWG-Raum erklärt, es könne „nicht länger wünschenswert sein, wichtige Sektoren der Wirtschaft des Gemeinsamen Marktes von ausländischen Entscheidungen abhängig zu machen" ...

  • Empfang für Novotny

    Hanoi (ADN). Der Präsident der Demokratischen Republik Vietnam, Ho chi Minh, gab am Donnerstagabend einen Empfang zu Ehren des Staatspräsidenten der CSSR, Antonfn Novotny. Im Verlauf des Tages hatte Präsident Novotn^ u. a. eine landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft besucht, die den Namen „Genossenschaft der vietnamesisch-tschechoslowakischen Freundschaft" erhielt ...

  • Zunächst gescheitert

    Wien (ADN). Die Verhandlungen zwischen der österreichischen Volkspartei und der Sozialistischen Partei Österreichs über die Bildung einer neuen Regierung sind zunächst gescheitert. Bisher gelang vor allem keine Einigung aber die Besetzung des Außenministeriums, das seit 1959 von dem SPÖ-Politiker Dr ...

  • Beifall für Lamberz

    Belgrad (ADN-Korr./ND). Zu einem Höhepunkt auf dem Kongreß der Volksjugend Jugoslawiens gestaltete sich am Freitag das Auftreten des Sekretärs des Zentralrates der FDJ, Werner Lamberz. Als dieser zu Beginn seiner Rede die herzlichsten Grüße des Jugendverbandes der DDR überbrachte, dankten die etwa 1400 Delegierten mit stürmischem Beifall ...

  • Protest gegen „Polaris"

    Tokio (ADN). Entschiedenen Protest gegen die Absicht der japanischen Regierung, die Häfen des Landes für amerikanische „Polaris"-U-Boote zu Öffnen, hat die Sozialistische Partei Japans eingelegt. Unter Hinweis auf die atomare Bewaffnung der U-Boote wird die Regierung aufgefordert, Washington sofort eine ablehnende Antwort zu erteilen ...

  • MmWirischafisumschau

    duktion durch schlechte Witterungsverhältnisse weit unter dem Plan lagen. Verglichen mit 1961, sei die für dieses Jahr geplante Erhöhung schon wesentlich realer. Die Landwirtschaft werde in diesem Jahre um 12 Prozent mehr Kunstdünger als 1962 erhalten, und auch die technische Ausrüstung der "Landwirtschaft wird sich verbessern ...

  • Mit Gewalt gegen Streik

    Athen (ADN). Die griechischen Behörden versuchen, den seit Tagen andauernden Streik der 30 000 Lehrer mit Gewalt zu unterdrücken. In Saloniki wurden auf Grund eines Gesetzes, das den Staatsangestellten das Streikrecht entzieht, die Führer der Lehrergewerkschaft vor Gericht gestellt.

  • Bankpräsident nach Irak

    Berlin (ADN). Der Präsident der Deutschen Notenbank, Rolf Wetzel, ist am Donnerstag nach Bagdad abgereist. Er folgt einer Einladung des Präsidenten der Zentralbank der Republik Irak.

Seite 9
  • ungen

    Eine andere Verbindung mit den Problemen unserer Wirklichkeit Sucht Hans Jürgen Steinmann, bekannt geworden durch seinen Roman „Die größere Liebe", ein Buch über Menschen der Leunawerke. Er wird in den nächsten Jahren dieser Thematik und dem Leunawerk treu bleiben.. Nach dem Studium am Institut für Literatur ...

  • Hier war er — der Held unserer Tage

    Gedanken während des VI. Parteitages / Von Max Z i m m e r i n g

    Man soll mit großen Worten sparsam sein, damit sie nicht durch leichtfertigen Gebrauch entwertet werden. Dennoch komme ich — wie so viele mit mir — nicht umhin, diesen Parteitag als ein historisches Ereignis für uns in der DDR — nein, für das ganze deutsche Volk zu bezeichnen. Anwesend waren nicht nur die 3000, die der Versammlungsraum faßte, sondern auch die wehrhafte Taube Picassos, auch wenn sie nicht als äußeres, sichtbares Symbol an irgendeiner Wand der riesigen Halle angebracht war ...

  • Über die

    Der Autor des untenstehenden Beitrages war Gast des VI. Parteitages. Er gehört zur Generation unserer jungen Schriftsteller. 1958 erschien im Verlag Neues Leben sein Buch „Der schwarze Peter", das 1960 auch in der Sowjetunion herauskam. 1959 folgte die Erzählung „Die Ehrgeizigen", die auch in Bulgarien verlegt wurde ...

  • Die richtige Strategie

    Von Armin Müller Alles wird sein, der Regen, der die Dächer wäscht, der Abendschrei der Straßenbahn und das Schneelicht der Berge. Wir werden einander die Botschaft der Nähe bringen, die bewiesene Unschuld der Träume. Denn alles wird sein, die Riesensonne überm Weizenmeer, die geräuschlose Mathematik der Maschinen, das Flüsterwort unterm Fliedermond ...

Seite 10
  • Mit Lenin in Rasliw

    Emmanuil Kasakewitsch: Das Blaue Heft. Verlag „Kultur und Fortschritt", Berlin, 1962. 180 S. Glanzfolienband, 1,80 DM Wir schreiben das Jahr 1917. Die Februarrevolution hat gesiegt. Lenin ist aus der Emigration zurückgekehrt. Die an die Macht gekommene Bourgeoisie kann dem Volk nicht Frieden, nicht Land, nicht Brot geben ...

  • Besichtigung der Welt um 1800

    Zum 200. Geburtstag von Johann Gottfried Seume am 29. Januar

    Seumes Werke in zwei Bänden. Bibliothek deutscher Klassiker. Herausgegeben von den Nationalen Forschungs- und Gedenkstätten der klassischen deutschen Literatur in Weimar. Ausgewählt und eingeleitet von Anneliese und Karl- Heinz Klingenberg. Volksverlag, Weimar, 1962. 768 S., Ganzleinen, 10 DM. Die Bibliothek deutsdier Klassiker, die der Volksverlag Weimar seit 1955 in geschmackvoll ausgestatteten, preiswerten Bänden herausgibt, ist für jeden Literaturfreund zu einem Begriff geworden ...

  • Egon und sein

    vielversprechender Autor ?s Joachim Wohlgetnuth: 'Egqn- und das achte ben und hat die Ereignisse in den Friedläpder Weltwunder. Mit Illustrationen von-.Karl Fischer. Wiesen benutzt, um den Knoten irrt' komplizierten Verlag Neues'.'Leben, Berlin, 1962. 416 S., Halb- Lebensprozeß Beines Helden zu schürzen und den leinen, 6,80 DM "' "■ ■■ ' Wendepunkt In seinem Leben zu gestalten ...

  • „Arbeiterporträt" von Franz Reiß, ein Werk der V. Deutschen Kunstausstellung Der Typ des denkenden Arbeiters

    Nicht zufällig ist das Porträtschaffen auf der V. Deutschen Kunstausstellung in Dresden eindrucksvoll vertreten; denn mit dem Beginn der Ära des Sozialismus rückt die menschliche Persönlichkeit,., die sich jetzt als sozial gleichgestelltes ..Individuum, frei und allseitig entwickeln, kann,^erneut in den Blickpunkt gesellschaftlichen und damit auch, künstlerischen Interesses ...

  • Entscheidende Alternative

    Prof. Dr. habil. K.-H. Domdey, „Neokolonialismus oder Unabhängigkeit und soziale Wirtschaftshilfe", Verlag Die Wirtschaft, Berlin, 1962, 280 S., brosch., Preis 9,80 DM In dieser Arheit wird erstmalig der Versuch unternommen, die Wirtschaftshilfe der sozialistischen Länder für die ökonomisch schwach entwickelten Staaten den neokolonialistischen Methoden der vier wichtigsten imperialistischen Mächte in konkreter Form gegenüberzustellen ...

  • Über die Jungen

    (Fortsetzung von Seite 1)

    verschiedenen Wege junger Schriftsteller ansehen sollten. Sie können den jungen Schriftstellern helfen, aber zur gleichen Zelt der Literaturwissenschaft und Literaturkritik eine realere Basis in der Betrachtung unserer Gegenwartsliteratur verschaffen. Die Forderung nach veränderter Lebensweise, nach einer neuen Lebenswelse verlangt nach meiner Meinung, daß sich das Verhältnis der Schriftsteller untereinander verändert ...

  • Variation

    Hart tanzt der Meißel, und der Bohrer schwirrt, verborgner summt der Span im Strich der Feilen, Laut und Bewegung binden sich zu Zeilen, vom Leben zeugend, das gestaltend klirrt. Im Vers benennend Ursprung und Gesetz, um Menschenherzen zehnmal zu beschwören, daß sie ergriffen auf die Deutung hören, fängst du die Werte in der Sprache Netz ...

  • Die Antwort

    Man fragte mich: nHat Arbeit Poesie?' Ich wußte nichts zu sagen. Doch gestern Nacht am Kippenrand als ich an unserm Bagger stand bei einundzwanzig Minusgraden da fand ich sie.

Seite 11
  • Fortsetzung Auf Seite

    Seite 3 Wo die Völker erwachen ND-Beilage Nr. 4 Reisbauern, Buddha und Monsun Von unserem Burma-Korrespondenten Wolfgang D 6 h n e r t Pf ältewellen, wie sie zur Zeit das alte Europa erstarren lassen, kennt man in den Tropen ja nicht. Aber was Naturgewalt ist, welch verheerende Wirkung sie zu Zeiten ausüben kann, das weiß man ...

  • Reisbauern, Buddha und Monsun

    Pf ältewellen, wie sie zur Zeit das alte Europa erstarren lassen, kennt man in den Tropen ja nicht. Aber was Naturgewalt ist, welch verheerende Wirkung sie zu Zeiten ausüben kann, das weiß man. In Burma zum Beispiel denkt man dabei sofort an den Monsun, der zweimal im Jahr das Land heimsucht. Und ich bin an meine Reise von Rangun nach Pegu erinnert, die zur Zeit des letzten Monsuns stattfand ...

  • Besuch in Madukismo

    Tn einem Reiseführer über Djokjakarta, der alle ■*■ Sehenswürdigkeiten dieser Stadt und ihrer Umgebung aufzählt, sind der Zuckerfabrik Madukismo zwei volle Seiten gewidmet. Die vom indonesischen Informationsministerium herausgegebene Schrift hebt hervor, daß Madukismo eine der modernsten Zuckerfabriken Südostasiens ist ...

  • Afrikanisten-Kongxeß in Accra

    A frika. südlich der Sahara ist nicht länger ein ^* Museumsstück. Das ist eine der wichtigsten jPrkerintnisse aus dem ersten internationalen Kongreß der Afrikanisten, der kürzlich in Ghanas Hauptstadt Accra zu Ende ging. Jahrhundertelang waren die. Wissenschaften von der Geschichte, Anthropologie, Ethnologie, Kunst und Soziologie Afrikas in vielen Ländern Europas und in den Vereinigten Staaten aus dem ' Blickwinkel des Kolonialismus gesehen worden ...

  • Rückgrat des VAR-Exports-

    Die Baumwolle ist eines der Hauptimportgüter der DDR aus der VAR. Das wurde im soeben abgeschlossenen langfristigen Handelsabkommen dieser Tage erneut festgelegt. Sie ist zur Zeit auch noch Hauptexportartikel der VAR überhaupt und Rückgrat des Nationaleinkommens. Die Gegend von Alexandrien, in der sich alles um Ba,urnwolle dreht, heißt irreführenderweise Miniet el Bassa, die Zwiebelbörse ...

  • DDR-Baumwollpflücker an der Miniet el Bassa

    A lexandrlen Ist eine schöne Stadt. Mit seinem •**■ 35 Kilometer langen Strandboulevard gleicht es im Sommer einem Rummelplatz. Seine Einwohner zerfallen in zwei Hauptgruppen: Die einen sind in der Baumwolle, die anderen im Zoll tätig. Der Rest scheint aus unbedeutenden Minderheiten zu bestehen. Welche der beiden Gruppen überwiegt, ist schwer festzustellen, für den Außenstehenden geradezu unmöglich ...

  • Kennwert Stapellänge

    Seit altersher klassierte man die Baumwolle in ihrer Qualität nach dem Verschmutzungsgrad, der unter einer Glasplatte geschätzt wurde. Je weniger braune Knötchen die weißseidigen gepreßten Flockenberge aufwiesen, um so höher ihr Preis. Aber obwohl unsere Außenhandelsorgane stets die reinste, d. h. zugleich ...

  • Die DDR als Käufer

    In der von Baumwollstaub durchsetzten Luft des langen Korridors glänzt ein Schild: DIA TEXTIL BERLIN. In dem winkligen Raum mit den hohen musterbepackten Regalen, dem breiten schwarzen Tisch unterm Fenster wiederholt sich in diesen Tagen jenes eifrige Geschehen, das man alljährlich zu Beginn der Baumwollsa;son hier beobachten kann ...

  • Auch der VAR ist gedient

    Die Deutsche Demokratische Republik genießt, wie man sich denken kann, unter den Baumwollhändlern der VAR einen guten Ruf. Nicht nur, weil sie ein guter Kunde ist, sowohl dem Umfang ihrer Einkäufe als auch ihrer Zahlungsweise nach. Dieser Ruf gründet sich auf den besonderen Charakter des Handels mit einem sozialistischen Land ...

Seite 12
  • Vorschlag für Auslandsreisen

    In unserer Zeit wird wohl niemand bezweifeln, daß dem Fremdsprachenunterricht in den allgemeinbildenden Schulen eine große Bedeutung zukommt. Neben dem bildenden Moment dieses Unterrichts steht eine nicht minder bedeutungsvolle erzieherische Seite — der völkerverbindende Gedanke. Walther Dreher aus Dresden gibt in seinem Beitrag („Russisch-Klubs an Oberschulen", „ND"-Beilage vom 12 ...

  • Karl Marx • ■ las alle europäischen Sprachen

    Nicht wenige junge Menschen scheuen die Mühen, die das Erlernen von Fremdsprachen mit sich bringt. Man sucht und findet immer wieder vielfältige Entschuldigungen für die Säumigkeit beim Studium fremder Sprachen. Doch Im Grunde sind diese Entschuldigungen nicht überzeugend. Wer den festen Willen hat, systematisch Fremdsprachen zu lernen, der findet auch Zeit und Gelegenheit dazu ...

  • Ein Beispiel aus Bulgarien

    Zur Diskussion über Probleme des Bildungswesens möchte ich einige Vorschläge unterbreiten. Es geht u. a. um eine Erhöhung des Niveaus in Fremdsprachen und um die Frage, ob man Spezialschulen zur Förderung besonderer Begabungen einrichten kann. Beide Probleme haben z. T. eih und dasselbe An- Hegen: Einmal ...

  • Mindestprogramm der Schulhygiene

    Prof, Dr. Rudolf Neubert, Direktor des Instituts für Sozialhygiene an der Friedrich- Schiller-Universität Jena, beantwortete uns folgende Fragen: „ND": Herr -Professor, wie schätzen Sie den Entwicklungsstand der Hygiene in unseren Bildungsstätten ein? Prof. Dr. Neubert: Der gegenwärtige Zustand der Umwelthygiene in unseren Bildungsstätten, d ...

  • Zahlen aus drei Bezirken

    In den drei Thüringer Bezirken sieht es folgendermaßen aus: Im Bezirk Suhl wird an einer Schule (Henneberg bei Meiningen), im Bezirk Gera an zwei Schulen (Fichte-Oberschule und Reichwein-Oberschule II in Jena) und im Bezirk Erfurt an drei Schulen (Theo-Neubauer-Oberschule "und Pestalozzi-Oberschule in Weimar sowie Geschwister-SchoII-Oberschule in Arnstadt) Französisch unterrichtet ...

  • Neandertaler

    »Pädagogium Dr. Adam mit neuzeitlichem Internat ,Die Koburg' im Neandertal bei Düsseldorf Post Mettmann/Höhere Privatschule f. Knaben und Mädchen, Sexta bis Oberprima. Umschulung jederzeit - individuelle Förderung in beweglichen Klassen - Tagesheimschule - Silentium ..." Das ist der Text einer von 42 Annoncen, die In der großbürgerlichen Hamburger Zeitung „Die Welt" vom 19 ...

  • Systematische Denkschulung

    In der Sowjetunion und in fast allen volksdemokratischen Ländern wird das Fach Logik entweder in der letzten Klasse der Oberschule oder im ersten Studienjahr an der Universität gelehrt. Hierdurch werden die elementaren Voraussetzungen für ein exaktes Denken geschaffen und F'ragen behandelt, die für das wissenschaftliche Denken und Erkennen, für der ...

  • Bei den Lehrern beginnen

    Ein guter Logikunterricht ist auch eine wertvolle Hilfe für die weltanschauliche Bildung unserer Schüler und Studenten. Auch spielt die Logik eine wichtige Rolle in den politischen Fragen, in der Vermittlung der Fähigkeit eines folgerichtigen politischen Denkens. Ein Musterbeispiel für die Anwendung der Logik in der Politik und Sozialwissenschaft sind die Werke der Klassiker des Marxismus-Leninismus und der Führer der internationalen Arbeiterbewegung ...

  • Intensiver Unterricht

    Neunzig Prozent aller Aufgaben des Lernprozesses in der Schule könnten nach Auffassung führender sowjetischer Wissenschaftler durch die Anwendung der Logik (natürlich in engem Zusammenhang mit der Kybernetik und der marxistischen Erkenntnistheorie) erfolgreich gelöst werden. Dadurch würde auch die Unterrichtsintensität für die einzelnen Fächer wesentlich erhöht und die zur Bewältigung des Unterrichtsstoffes benötigte Zeit wesentlich verkürzt werden ...

  • Logik als Grundlage der wissenschaftlichen Arbeit

    Ein Vorschlag zur besseren Lehrerausbildung / Von Professor Dr. Erhard Albrecht, Universität Greifswald

    In seiner richtungweisenden Rede auf dem VI. Parteitag forderte Walter Ulbricht mit vollem Recht, den Schülern und den Studenten eine solide Methodik des Studiums und des wissenschaftlichen Arbeitens- zu vermitteln und ihnen so den Weg zum selbständigen Denken zu bahnen. Diese Forderung, die aus der objektiven Situation der Entwicklung der Wissenschaft in unserer Zeit entspringt, gilt es schnell zu verwirklichen ...

  • Brauchen wir kein Französisch mehr?

    Der Höchststand von Wissenschaft und Technik kann nur erreicht und mitbestimmt werden, wenn die entsprechenden internationalen Veröffentlichungen verfolgt, ausgewertet u/id in einer Dokumentation erfaßt werden. Dazu brauchen wir Fachleute mit guten Sprachkenntnissen. Zum Exportieren bzw. zum Handeln, Werben und Verhandeln mit ausländischen Kunden gehören aber nicht nur Qualitätserzeugnisse von Weltniveau, sondern, auch Menschen, die ihr Fach und die entsprechende Sprache beherrschen ...

  • Eine Forderung der Praxis

    Auch die gesellschaftliche Praxis erfordert heute eine gründliche logische Schulung. Bekanntlich stellt uns die Entwicklung des „maschinellen Denkens", das volkswirtschaftlich eine große Perspektive besitzt (Automatisierung und Mechanisierung der Produktion, effektive Vermittlung des angesammelten Wissens usw ...

  • Fremdsprachen gehören zum Leben

    Weitere Leserzuschriften zu unserer Diskussion über das Bildungswesen in der DDR

    Genosse Walter Ulbricht hat in seiner programmatischen Rede auf dem VI. Parteitag darauf hingewiesen, daß unsere Schulen eine moderne Sprachausbildung gewährleisten müssen. Er forderte ein höheres Niveau und bessere Ergebnisse Im Fremdsprachenunterricht. Diese Forderung wird von zahlreichen Lesern unterstützt, die uns ihre Meinung zur Diskussion über das Bildungswesen schrieben ...

  • Forderung des Parteiprogramms

    In verschiedenen Berufen, Einrichtungen und Organisationen ist eine international anerkannte Verständigungssprache festgelegt worden. Die Post, der Weltfriedensrat, eine Reihe von Sportverbänden und alle diplomatischen Vertretungen benutzen Französisch. Es besteht eine große internationale Organisation der „Villes jumelles" (Patenstädte) ...

Seite 13
  • Das Banner von 1813

    Aus einer interessanten und aktuellen Broschüre von Prof. Albert Norden

    Vor zehn Jahren bereits erschien die interessante Broschüre „Das Banner von 1813" von Albert Norden. Sie behandelt die Bedeutung des nationalen Befreiungskampfes der damaligen Zeit gegen den französischen Usurpator Napoleon 1.,. die Parallelen zum heutigen Geschehen in Westdeutschland und die Lehren für unseren Kampf ...

  • Unsere Luftstreitkräfte

    Nach dem repräsentativen Band über die Volksmarine erschien vor kurzer Zeit im Deutschen Militärverlag für alle Freunde des Flugwesens das Buch „Unsere Luftstreitkräfte". Es ermöglicht dem Leser eine kurze Übersicht über die Entwicklung der gerade fünfzigjährigen Militärfliegerei und das zahlenmäßige Wachstum der Luftflotten in verschiedenen Ländern ...

  • Aus dem Truppenleben

    ROSTOCK. Zu Ehren des VI. Parteitages kämpften 353 Kollektive und 597 Genossen des Dienstbereichs der Volksmarine um Bestentitel. 194 Matrosen baten um, Aufnahme als Kandidat in die Partei. ROSTOCK. Das Musikkorps der Volksmarine, Standort Rostock, wurde vom Oberbürgermeister der Stadt, Genossen Fleck, mit dem Kunstpreis der Stadt Rostock ausgezeichnet ...

  • Höhere Qualität der Armee

    Bekanntlich ist bei der Einführung der allgemeinen Wehrpflicht die zahlenmäßige Stärke der Nationalen Volksarmee nicht erhöht worden. Darum wurde schon vor einem Jahr häufig gefragt: Warum denn dann überhaupt Wehrpflicht? Dar Minister für Nationale Verteidigung, Armeegeneral Heinz Hoffmann, hat zu dieser Frage noch einmal in seiner Diskussionsrede au£ dem VI ...

  • Im Interesse des ganzen Volkes

    Obwohl wir von jeher der Auffassung waren, daß die allgemeine Wehrpflicht die beste Form der Rekrutierung für die sozialistischen Streitkräfte ist, hatten wir bis dahin auf sie verzichtet. Das war ein Ausdruck unserer Politik der Verständigung zwischen den -beiden deutschen Staaten. Wiederholt hatte die DDR vorgeschlagen ...

  • Neue Menschen, neue Technik

    Gleichzeitig mit den neuen Menschen kam im letzten Jahr noch mehr neue militärische Technik in die Armee. Zu den modernen Handfeuerwaffen und Geschützen, Kraftfahrzeugen und Panzern, Schiffen und Flugzeugen gesellten sich Fla- Raketen, wie sie während der Maiparade 1962 erstmals über den Marx-Engels-Platz rollten ...

  • Bestenkonferenz der Grenztruppen Berlin

    Im Januar fand eine Bestenkonferenz der Stadtkommandantur Berlin statt. In seinen Ausführungen würdigte der Stadtkommandant der Hauptstadt der DDR, Berlin, Generalmajor Poppe, die Leistungen der Besten und aller Grenzsoldaten bei der zuverlässigen Sicherung unseres antifaschistischen Schutzwalls, die, so führte er aus, „nicht nur durch Beton, Draht und Pfähle, sondern in erster Linie durch das bewußte, standhafte, taktisch kluge Handeln unserer Grenzsoldaten erreicht wird" ...

  • Staatsbürger in Uniform

    Mit der allgemeinen Wehrpflicht ist die Nationale Volksarmee im besten Sinne des Wortes zu einer großen Schule geworden. In ihr lernen die jungen Arbeiter und Bauern, das Werk ihrer Hände und Hirne auch militärisch zu sichern. Während des Wehrdienstes prägen sich in ihnen solche Eigenschaften wie sozialistische Disziplin und Kollektivgeist, Mut und Initiative, körperliches Leistungsvermögen und wissenschaftlichtechnische Kenntnisse weiter aus ...

  • Die jungen Soldaten bewährten?sich

    Noch dienen die ersten der jungen, auf der Grundlage des Gesetzes vom 24. Januar 1962 einberufenen Soldaten. Aber schon jetzt ist erwiesen, daß die mit der Wehrpflicht und den Wehrpflichtigen gemachten Erfahrungen ausgezeichnet sind. In den Soldaten, die ihren Ehrendienst für Vaterland, Frieden und Sozialismus gewissenhaft und hingebungsvoll leisten, zeigt sich das gewachsene sozialistische Bewußtsein der jungen Generation ...

  • Lied der U-Boot-Jäger

    Jetzt glast uns der Abend die Zeiten, ihr Mödchen, wir müssen an Bord. Doch wird euer Gruß uns begleiten, im Westen, in Ost und in Nord. Wir jagen die Haie des Meeres, wir jagen die Räuber der Nacht. Schafft ruhig im Frieden der Heimat, wir U'Jäger stehen auf Wacht Der Sturmwind grüßt hell seine Maaten, er bläst uns das große Signal ...

  • Ein Jahr

    allgemeine Wehrpflicht Von unserem militärpolitischen Mitarbeiter Oberst H. H e.r b e 11

    Am 24. Januar 1962 beschloß die Volkskammer das Gesetz über die allgemeine Wehrpflicht. Damit wurden die Verteidigungskraft der DDR und der Beitrag erhöht, den unser Staat im .System des Warschauer Vertrages zur Sicherung des ganzen sozialistischen Lagers und des Friedens leistet.

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  • Rendezvous der Meister von Morsen

    LJ

    Vor uns steht ein großes, schlankes Mädchen: Annelie Fraulob, Dreherlehrling im Meßgeräteund Armaturenwerk „Karl Marx" in Magdeburg. Begeistert unterhält sich das 17jährige Mädchen über die Mitrofanow-Methode. „Wir wollen jetzt dazu übergehen, durch eine Fließreihe nach der Mitrofanow-Methode die produktionsgebundene Fertigung zu beginnen", ...

  • Jeder einzelne

    ist Baumeister

    Nie werde ich den VI. Parteitag vergessen. Ich danke der Partei, daß ich als junger Genosse dabeisein durfte. Für mich war die große Manifestation der Einheit und Geschlossenheit des sozialistischen Lagers, der kommunistischen Weltbewegung unbeschreiblich beeindruckend. Bei jungen Menschen prägt sich solch ein Erlebnis, besonders tief ein ...

  • Der zahme Drachen

    In der gegenwärtig besonders hoch im Kurs stehenden sizilianischen Verteidigung gilt die früher so beliebte Drachen Variante heute als nicht mehr vollwertig. Ein klassisches Musterbeispiel für die Zähmung des Drachens leistete Großmeister Cholmow im Vortürriier zur, XXX. UdSSR-Meisterschaft. Cholmows geniale Angriffsführung ...

  • Planerfüllung trotz Kälte und Schnee

    Die Besatzungen der anderen beiden Schichten stehen Manfred Funke und seinem Kollektiv nicht nach. Es muß schon etwas dahinterstehen, wenn man als Jugendbagger und mehrfacher Wettbewerbssieger seinen guten Namen zu verteidigen hat. Und so ist es dann wohl auch kein Zufall, daß die Bandwärterin Ingrid ...

  • Wäre er doch dabeigewesen

    Gaben Ingrid und ihre Freunde nicht jenem Leipziger Lyrikefeine treffliche Antwort, für den der Alltag des Sozialismus „grau und ohne Freuden" ist und dessen Weltschmerz die Zeilen gebar: „Ich habe oft Sehnsucht nach einem Schoß, der mich zurücknimmt für später." Wäre er doch dabeigewesen, als am 23 ...

  • 20.30 Uhr in der Mittelschicht . . .

    Manfred saß kurze Zeit später mit seiner Baggerbesatzung zusammen und sprach mit ihnen über seine Idee, über die Rede des Genossen Ulbricht und wie man ihm am besten antworten könnte. Manfred wußte aus Erfahrung, daß er sich auf jeden einzelnen verlassen konnte und daß jeder sein Bestes geben würde. Seine Kumpel sagten nicht viel ...

  • Das Manko schwindet

    Baggerführer Manfred Funke läßt die großen Schaufelräder des Baggers, vorsichtig hin- und her-, vor- und zurückschwenkend, in die hartgefrorene Kohle fressen. Dazu gehört mehr als ein Druck auf den Hebel. Das ist schwieriger als rücksichtsloses Drauflosfahren. Manfred baggert mit ganzer Seele. Aus dem Schurren des Schaufelrades und dem Surren der Motoren hört er heraus, was er seinem Stahlriesen zumuten kann ...

  • Feierliche Umarmung

    Als junger Genosse hatte ich das erste Mal Gelegenheit, an einem Parteitag unserer Arbeiterpartei teilzunehmen, Über diese Delegierung war ich natürlich sehr erfreut. Ein besonderer Höhepunkt war für mich das Referat des Genossen N. S. Chruschtschow. Er sagte in einfachen und für alle Delegierten verständlichen Worten, daß man jetzt alles Trennende beiseite schieben muß, weil die Erhaltung des Friedens auf der Welt die Hauptaufgabe aller sozialistischen Länder ist ...

  • Echter Lebensinhalt

    Die Jugendpolitik in der Deutschen Demokratischen Republik ist darauf gerichtet, bei der Jugend das eigene Denken, die schöpferische Initiative, ein hohes Bewußtsein und den Sinn für die Gemeinschaftsarbeit zu fördern. Alle Mädchen und , Jungen sollen selbständig denkende, vorwärtsdrängende, gebildete, geistig, moralisch und körperlich gesunde sozialistische Staatsbürger werden ...

  • Gedanken um ein Referat

    Sein Werktag begann am 18. Januar 1963 wie gewöhnlich. Die beiden Kleinen verabschiedeten ihren Vater nach Bergmannsart mit einem herzlichen „Glück auf". Mutter hatte inzwischen mit Stullen und ThermosflascHfe für die nötigen Kalorien gesorgt, die man wahrhaftig bei jdiesem Frostwetter brauchen konnte ...

  • Heldentaten

    Der sozialistische Bau unserer Republik entsteht durch Millionen individuelle und kollektive Heldentaten, und wenn jede dieser Taten Schweiß kostet, so bringt sie gleichzeitig das Gefühl tiefer Befriedigung über die kleinen und großen Einzel- und Teilerfolge, deren Summe eben die Vollendung des Sozialismus sein wird ...

  • Jugendbagger 1430 beugt sich weder Frost noch Schnee

    Manfred Funke wirkt bedeutend jünger als 27 Jahre. Dieser schmächtige junge Mann soll Vater von zwei Kindern und Baggerführer im Braunkohlentagebau Schleenhain sein? Manfred fängt den zweifelnden Blick des Reporters auf. Es macht ihm Freude, zu beweisen, daß alles ganz genau stimmt, was die Kumpel über ihn erzählt hatten ...

  • AUFGABE

    Matt in zwei Zügen Weiß: Kd8, Dg5, Td7, Bc2 (vier Steine). Schwarz: Ke8, Dd2, Bc3, d3, e3, f7 (sechs Steine"). Von Dr. W. Speckmann. Schachmaty 1962.

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DDR-Glückwünsche für Indien Gütezeichen „Q" für Haupterzeugnisse Einstimmig beschlossen vom VI. Parteitag der SED Marschroute im Leipziger Drehmaschinenwerk unserer Ausgabe der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands Wir warten nicht auf Weisungen Parteitag beflügelt unsere Arbeit Mit Planvorsprung in der sozialist Jung ins Schlachthaus Jetzt weinen die Esel Mehr Mittel für die Fonds Ultras wollen Togo annektieren Ulbrichts Vorschläge ein Entgegenkommen Leistungsgarantie Die Verantwortung der Delegierten Frauen mischen mit induHriekurier LPG Dahlen weiter auf dem Weg zurWeltspitze Heute mit Beilage DIE GEBILDETE NA TIOJV und Funkpi"ogramm
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