23. Mär.

Ausgabe vom 13.01.1957

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  • Von Regierungen, die auf festem Boden stehen, und Regierungen, die wackeln

    rjie Regierungsdelegation der DDK ■L/ ist aus der Sowjetunion mit guten Verhandlungsergebnissen zurückgekehrt. Das große Echo, das die Ergebnisse in der Weltpresse finden, steht in schreiendem Widerspruch zur Behauptung Bonner Regierungskreise, die DDR spiele keine Rolle im internationalen Rahmen. Der Bonner Pressechef, von Eckhardt, hatte noch vor Bekanntwerden der Verhandlungsergebnisse die Weisung an die Presse gegeben, so zu schreiben, als ob nichts Neues in Moskau herausgekommen sei ...

  • Interview mit Otto Buchwitz zur bevorstehenden Volkskammersitzung

    meinden, Kreise und Bezirke berieten über die Gesetzentwürfe, und unter Berücksichtigung tausendfacher Erfahrungen aus den verflossenen Jahren wurden wertvolle Anregungen und Vorschläge dem Nationalrat und dem Volkskammerausschuß zugeleitet. Frage: Worin besteht nach Ihren Erfahrungen der Unterschied ...

  • Bonn gerät in die Defensive

    Adenauer* gezwungen, über Abrüstung zu reden Militaristen fürchten Zone beschränkter Rüstungen

    Bonn (ND). Entgegen seiner ursprünglichen Absicht, auf seiner turnusmäßigen Pressekonferenz nur zu Fragen der Ablehnung der Amnestie und der Streikkämpfe Stellung zu nehmen, sah sich der Bonner Regierungschef Adenauer am Freitag durch die Wirkung der neuen Friedens- und Abrüstungsvorschläge der Regierungen der DDR und der UdSSR gezwungen, auf Abrüstungsprobleme in seinen Ausführungen einzugehen ...

  • Sozialistische Einheit entscheidend

    Tschou En-lai auf einer Kundgebung im Warschauer Kulturpalast

    Warschau (ND-Korr.). Mehrere tausend Einwohner der polnischen Hauptstadt begrüßten auf einer Kundgebung im Warschauer Kulturpalast mit starkem Beifall die Worte des chinesischen Ministerpräsidenten Tschou En-lai und des polnischen Ministerpräsidenten Cyrankiewiez, die in ihren Ansprachen die Geschlossenheit und Solidarität des von der Sowjetunion geführten sozialistischen Lagers im Kampf um den Frieden und die Unabhängigkeit der Völker unterstrichen ...

  • Mehr Milch und Fleisch aus Karow

    Viehzuchtbrigaden der Volksgüter und LPG folgen Aufruf der Brigade Höppner

    Schwerin (ND). Hundert Liter Milch je Kuh gegenüber dem Voriahr mehr zu melken sowie 100 dz Schweinefleisch mehr zu produzieren, beschlossen die Betriebsangehörigen des Volksgutes Karow im Kreis Lübs. Damit folgen die Karower Landarbeiter als erste im Bezirk Schwerin dem Wettbewerbsaufruf der Melkerbrigade Höppner vom VEG Holzendorf, Kreis Prenzlau ...

  • Zu den Moskauer Verhandlungen

    Der Traum der westlichen Militaristen und Imperialisten von einer Gewaltanwendung gegen die DDR muß jetzt ausgeträumt sein. Der entsprechende Passus in der Moskauer Erklärung gibt all den deutschen Menschen, die' sich um den Fortschritt "Und die friedliche Wiedervereinigung Deutschlands bemühen, erneut 'die feste^ Zuversicht,' daß das Bollwerk des Friedens unangreifbar ist ...

  • Ältestenrat beriet Tagesordnung

    Regierungserklärung und wichtige Gesetze vor der Volkskammer

    Berlin (ADN). Der Ältestenrat der Volkskammer beriet am Freitag die Tagesordnung für die Plenarsitzungen am 16., 17. und 18. Januar. Am Mittwoch (19. Sitzung) wird Ministerpräsident Otto Grotewohl eine Regierungserklärung zu den in Moskau geführten Verhandlungen mit der Regierung der UdSSR abgeben. In der Aussprache werden Vertreter der Blockparteien das Wort nehmen ...

  • Heraus zur Demonstration am 20. Januar!

    Aus Anlaß der bevorstehenden Kampfdemonstration wenden sich die drei bekannten Berliner Olympiateilnehmer mit einem Aufruf an die Berliner Sportler und Jugendlichen, in dem sie an die stolzen Erfolge der demokratischen Sportbewegung und die großzügige Förderung aller sportbegeisterten jungen Menschen in unserem ersten deutschen Arbeiter-und-Bauern-Staat erinnern und erklären, es komme jetzt darauf an, keine Anstrengungen zu scheuen, um den Frieden zu erhalten ...

  • Ein Zeichen wahrer Volksherrschaft

    Dresden (ND). Der Alterspräsident der Volkskammer, Otto Buchwitz, der schon im kaiserlichen Deutschland und in der Weimarer Republik Abgeordneter in verschiedenen Parlamenten war, gewährte unserem Bezirkskorrespondenten Horst Richter aus Anlaß der bevorstehenden zweiten Lesung der Gesetze zur weiteren ...

  • Konsum erzielte 200 Millionen DM Gewinn

    Berlin (ADN). Nettogewinne und Rückvergütungen der Konsumgenossenschaft betrugen, wie auf der Ratstagung am Donnerstag und Freitag in Berlin bekanntgegeben wurde, im vergangenen Jahr 200 Millionen DM. Es ist geplant, in diesem Jahr 40 Selbstbedienungsläden für Nahrungs- und Genußmittel einzurichten sowie auch Groß- und Spezialverkaufsstellen ...

  • Handelsberatungen DDR—CSR

    Praj (ADN). Besprechungen über ein Handelsabkommen zwischen der Deutschen Demokratischen Republik und der Tschechoslowakischen Republik für das Jahr 1957 begannen Freitag in Prag. Ein" Abkommen über wissen* schaftliche Zusammenarbeit der deutschen Akademie der Landwirtschaftswissenschaften und der tschechoslowakischen Akademie der Landwirtschaftswissenschaften ist zwischen Vertretern beider Akademien in Prag unterzeichnet worden ...

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  • Schleswig-holsteinischer Streik ein „ernstes Politikum

    Kein Zweifel mehr, der Streik der 34 000 Metallarbeiter in den 38 Betrieben in Schleswig-Holstein ist zu einem ernsthaften Politikum geworden." Das schrieb am Freitag das Sprachrohr der Großbourgeoisie, die „Frankfurter Allgemeine Zeit u n g", nachdem am Abend vorher in intensiven Besprechungen im Palais Schaumburg die Würfel gefallen und ein Eingreifen der Bundesregierung in diesen Streik oeschlossen worden war ...

  • Die Parteiwahlen haben begonnen

    rjie Grundorganisationen unserer •*-' Partei befinden sich in einer wichtigen Etappe ihrer Arbeit. Gegenwärtig werden die Parteigruppenorganisatoren und die Leitungen der Grundorganisationen gewählt. Die Parteigruppe Faserhalle im Zellstoff- und Zellwollwerk Wittenberge hat ihre Wahlversammlung bereits durchgeführt ...

  • Es wird ernst mit der Abrüstung

    Viele Menschen waren erschrocken über die Nähe des Weltkrieges im Oktober und November vergangenen Jahres, als die Imperialisten Ägypten überfielen und die Arbeiter-und-Bauern-Macht in Ungarn zu stürzen versuchten. Viele Westdeutsche sagten damals: „Gott sei Dank, daß wir noch keine fertige Armee haben ...

  • Schröder lehnt Amnestie wieder ab

    Demokraten werden diffamiert / „Die Welt": Freilassung der politischen Gefangenen dringend

    Bonn (ADN/ND). Der Bonner Innenminister Schröder hat gestern in einem Artikel zu wiederholtem Male eine allgemeine Amnestie abgelehnt Gleichzeitig versucht er, diejenigen zu diffamieren, die sich in der Bundesrepublik für eine Amnestie für alle politischen Gefangenen einsetzen. Ein großer Teil wolle die Amnestie nur, so schreibt Schröder, „weil sie selbst Kommunisten, Kommunistenfreunde oder rückversicherungsfreudige Mitläufer sind" ...

  • Unternehmer sperren Streikende aus

    Adenauer will „Wirtschaftspolitischen Beirat" gegen die Arbeiter einsetzen

    Kiel (ND/ADN). Mit unverminderter Entschlossenheit setzten die Metallarbeiter Schleswig-Holsteins in der vergangenen Woche ihren am 24. Oktober 1956 begonnenen Streik um soziale Verbesserungen und gewerkschaftspolitische Rechte fort Indessen sind aus Bonn weitere Einzelheiten über die Pläne Adenauers zur Abwürgung des Ausstandes bekanntgeworden ...

  • Bundeswehr wird weiter amerikanisiert

    Ausrüstung mit Atomwaffen / Ami-Ausbildergruppen verstärkt

    Bonn (ND). Die westdeutsche NATO-Armee werde jetzt völlig amerikanisiert, berichtet die USA- Zeitschrift „A r m y - T i m e s" in ihrer ersten Ausgabe des neuen Jahres. „Mit der amerikanischen Sonderausbildungshilfe sowie einer amerikanischen Ausrüstung ist die Armee in einem Jahr zu sieben Divisionen von schätzungsweise 70 000 Mann aus dem Boden geschossen", schreibt die Zeitschrift ...

  • Lebensmittelpreise steigen ständig

    Westpresse empfiehlt: weniger kaufen

    Berlin (ND). Mit den steigenden Lebensmittelpreisen in Westberlinund Westdeutschland beschäftigte sich das westberliner Adenauer- Organ „Der Tag" in seiner Freitagausgabe. Noch nie wurden für 1 kg Rotbars in Westberlin 4,20 D-Mark verlangt und bezahlt, schreibt das Blatt und erläutert dazu: „Der Rotbars ist seit Wochen praktisch "aus den Fanggebieten spurlos verschwunden ...

  • Listensammlung der Nationalen Front

    Eine Million für die Bewegung der Millionen

    Berlin (ND). Zur Unterstützung des nationalen Kampfes unseres Volkes führen die Ausschüsse der Nationalen Front des demokratischen Deutschland in der Zeit vom 17. bis 31. Januar 1957 eine große Listensammlung durch unter der Losung: Eine Million für die Bewegung der Millionen! Gegen die 150 Multimillionäre! In einem Aufruf des Büros des Präsidiums des Nationalrats an alle Bürger der DDR heißt es u ...

  • Beileid des Präsidenten

    Der Präsident der Deutschen Demokratischen Republik, Wilhelm Pieck, sandte der Witwe des großen deutschen Wissenschaftlers, Frau Ella Scheunert. ein Beileidstelegramm, in dem es heißt: „Zum Ableben Ihres Gatten darf ich Sie meiner aufrichtigen Anteilnahme versichern. Mit Prof. Dr. Scheunert verliert die Wissenschaft der Deutschen Demokratischen Republik eine hervorragende Persönlichkeit ...

  • Nationalpreisträger Prof. Dr. C. A. Scheunert gestorben

    Im 78. Lebensjahr ist am Sonnabend der bekannte deutsche Gelehrte, Nationalpreisträger, Hervorragender Wissenschaftler des Volkes Prof. Dr. Dr. Carl Arthur Scheunert gestorben. Prof. Scheunert war Mitglied der Deutschen Akademie der Wissenschaften, Vizepräsident der Deutschen Akademie der Land- Wirtschaftswissenschaften, ...

  • Wieder ungarische Kinder eingetroffen

    Dresden (ND/ADN). Aus Budapest und Umgebung sind am Sonnabend 149 ungarische Kinder mit vier Lehrern in Dresden eingetroffen. Für ein Vierteljahr werden sie im Wismut-Sanatorium in Kreischa bei Dippoldiswalde untergebracht 34 Kinder hatten bereits in Bad Schandau ihr Reiseziel erreicht. In dem Wismut-Heim werden die kleinen Gäste von einem Arzt vier Schwestern und elf pädagogischen Betreuern umsorgt ...

  • Glückwunsch des ZK für Genossen Puhlmann

    Zu seinem heutigen 60. Geburtstag übermittelte das Zentralkomitee der Sozialistischen * Einheitspartei Deutschlands dem Genossen Johannes Puhlmann, Träger der Fritz - Heckert - Medaille, herzliche Glückwünsche. Seit 1926 Mitglied der Partei, setzt er sich unermüdlich für die Verwirklichung ihrer Ziele ein ...

  • Internationale Eisenbahnerkonferenz

    Berlin (ND). In Görlitz begann am Donnerstag eine internationale Konferenz von Eisenbahnexperteri. Zu den Teilnehmern gehören Delegationen aus der UdSSR und den volksdemokratischen Ländern China, Polen, Tschechoslowakei, Rumänien, Bulgarien, Korea und der DDR. In Kommissionen wird über die Festlegung ...

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  • Berliner Notizen

    13. Januar 1957 / NEUES DEUTSCHLAND / Nr. 12, Seite 3 ; B Einheitlicher Prämienfonds eine gute Sache Elisabeth Scheller * dreifache Ativistin und Vorspinnerin im VEB Geraer Kammgarnspinnereien, erklärt dazu: Bisher sah es mit unseren Prämien ziemlich kümmerlich aus. Längst nicht alle Brigaden, die Prämien verdient hätten, konnten prämiiert werden ...

  • Gut vom Start gekommen

    Wenn im Sport die 100-Meter- Läufer zum Wettkampf auf der Aschenbahn antreten, dann ist jeder darauf bedacht, einen guten Start zu haben, weil davon der weitere Verlauf des Rennens beeinflußt wird. Wenn man dies auf den Wettlauf um die Planerfüllung in unserer Braunkohlenindustrie übertragen will, so kann man heute schon etwas optimistisch sein ...

  • Für den Mittelstand

    Viele Vorschläge gingen dahin, ein engeres Verhältnis zwischen den örtlichen Staatsorganen und dem Mittelstand zu schaffen. Im Abschnitt 2 d bis f wurden im ersten Gesetzentwurf als Aufgaben der Volksvertretungen u. a. genannt: „die Steigerung der örtlichen industriellen Produktion, insbesondere der ...

  • Dem Prämienfonds eine Höchstgrenze

    Jeder Werktätige hat durch Wettbewerbe^ und durch das Leistungsprinzip die Möglichkeit, entsprechend seiner Qualifikation und Leistung jährlich in den Genuß von höheren Löhnen und Leistungsprämien von mindestens 500 bis 700 DM zu kommen. Nunmehr fallen die Quartalsprämien weg, und die Arbeiter und Angestellten werden in den Kreis der Prämienempfänger einbezogen ...

  • Gesetze vom \blk geschaffen

    Vertreter aller Bevölk'erungsschichten beteiligten sich an der Diskussion über die weitere Demokratisierung

    In drei Tagen wird die oberste Volksvertretung der Deutschen Demokratischen Republik zusammentreten. Im zweiten Punkt der Tagesordnung werden zwei Gesetze verabschiedet, die nächst unserer Verfassung zu den bedeutendsten unseres Staates gehören. Das „Gesetz über die Rechte, und Pflichten der Volkskammer ...

  • Jugend hilft vorbildlich

    Viele freiwillige Helfer aus allen Industriezweigen sind bereit, den Bergarbeitern dabei tatkräftig zur Seite zu stehen. Im Revier Borna arbeiten gegenwärtig 424 zusätzliche Helfer, mit weiteren 521 sind Vereinbarungen getroffen worden. An der Spitze der Helfer stehen die Stoßbrigaden des Jugendverbandes ...

  • Abgeordnete und Arbeiter

    Die Rechte und Pflichten der Abgeordneten sind im zweiten Teil des Gesetzes näher bezeichnet. Dazu haben besonders die Volksvertreter der Bezirke, Kreise und Gemeinden aber auch die Arbeiter in den Betrieben viele gute Anregungen gegeben. „Die staatlichen Organe, Betriebe und Einrichtungen sind verpflichtet, die Abgeordneten bei der Ausübung ihrer Tätigkeit zu unterstützen", hieß es bei der ersten Lesung im Paragraph 23 des Gesetzes ...

  • Das Mitbestimmungsrecht wird gestärkt

    Franz Briebel, vierfacher Aktivist und Zweistuhlweber im VEB Crimmitschauer Volltuchfabrik, schreibt uns: Der Vorschlag des FDGB-Bundesvorstandes - über die Neuregelung des Prämienwesens hat großen Anklang gefunden. Die bisherige Regelung wurde von den Belegschaftsmitgliedern oft sehr kritisiert. Ich freue mich, daß unsere Gewerkschaften die berechtigte Kritik der Werktätigen berücksichtigen ...

  • Interessen der Jugend berücksichtigt

    Der Bevölkerung lag besonders der Abschnitt des Gesetzes über die örtlichen Organe der Staatsmacht am Herzen, der sich mit der Verantwortung der örtlichen Volksvertretungen für den politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Aufbau befaßt. Viele junge Bürger unserer Republik vermißten unter den Hauptaufgaben der Volksvertretungen, die im Paragraph 6 dieses Abschnittes aufgezählt sind, die Berücksichtigung der Jugend ...

  • Eine andere Meinung zum Punkt 1 b

    Zum Inhalt des Vorschlages selbst sagte er, daß er mit allen Punkten, außer dem Punkt I b, voll und ganz einverstanden sei. „In diesem Punkt I b wird u. a. gesagt, daß ein Betrieb z. B. bei der Übererfüllung des Gewinnplanes 45 bis 60 Prozent des erzielten Überplangewinnes einbehalten und für Prämienzwecke verwenden kann ...

  • Rechte der Staatsfunktionare

    Die Anregungen zum dritten Teil des Gesetzes, der sich mit der Arbeitsweise der örtlichen Räte beschäftigt, kamen zum großen Teil aus den praktischen Erfahrungen unserer Staatsfunktionäre. Horst Zaunik, Sekretär des Rates des Bezirks Dresden, wandte -sich dagegen, daß im Paragraph 39 gesagt wird, die Vorsitzenden der Räte sind gegenüber den Leitern und Mitarbeitern der Fachorgane weisungsberechtigt ...

  • Einheitlicher Prämienfonds eine gute Sache

    Elisabeth Scheller * dreifache Ativistin und Vorspinnerin im VEB Geraer Kammgarnspinnereien, erklärt dazu: Bisher sah es mit unseren Prämien ziemlich kümmerlich aus. Längst nicht alle Brigaden, die Prämien verdient hätten, konnten prämiiert werden. Dazu reichte es einfach nicht, weil für den Bau der sozialen Einrichtungen des Betriebes, der Kindertagesstätte, des Kindergartens, des Kinderwohnheimes und der Krippe fast alles Geld draufging ...

  • Die Diskussionsgrundlage allen bekanntmachen

    Auch mit dem Kollegen Paul G e r t h, Schlosser in der Lokmontage, unterhielten wir uns. Er meinte, dies sei eine sehr vernünftige und annehmbare Regelung im Interesse aller Belegschaftsangehörigen. Allerdings müsse der genannte Vorschlag über die Neuregelung des Prämienwesens einmal an Hand eines praktischen Beispieles genauer erläutert werden ...

  • Ein vernünftiger und annehmbarer Vorschlag

    Neuregelung

    Unser Potsdamer Bezirkskorrespondent Wilhelm Behrendt besuchte das .Karl-Marx-Werk in Potsdam-Babelsberg und unterhielt sich mit einigen Kollegen über die Neuregelung des Prämienwesens. (Siehe „ND" vom 27. Dezember 1956) Im folgenden einige Auszüge aus seinem Notizbuch: Wir sprachen mit Kollegen Walter S t i c h 1 i n g, Mitglied der BGL ...

  • Unser Bericht zur Lage

    stedt und Sangerhausen täglich 110 Prozent. Die FDJler haben sich mit ihrer guten Arbeit schnell die Anerkennung der Kumpel erworben. An arbeitswilligen Helfern wird in den nächsten Tagen kaum Mangel sein. Ernste Schwierigkeiten bereitet vielmehr in vielen Werken der Mangel an Materialien für die Gleisunterhaltung und -ausbesserung ...

  • REVIER SENFTENBERG

    Brikettfabriken Gruppe 1 : „Freundschaft" 10 125 Prozent Gruppe 2: „Freundschaft" 8 119 Prozent Gruppe 3: Welzow 130 Prozent Abraumzugbetriebe Gruppe 1: „Franz Mehring" 1450 Prozent«) Gruppe 2: Berzdorf 133 Prozent Förderbrücken Laubusch 118 Prozent Siebkohle Gruppe 1: „Franz Mehring" 140 Prozent Gruppe ...

  • Gruben über Tage

    Gruppe 1: Kulkwitz 34,$ Prozent Gruppe 2: Neukirchen 35,8 Prozent Gruben unter Tage Naundorf 33,2 Prozent Siebkohle Grün d e 1 Regis 84,4 Prozent Gruppe 2: -Otto Schlar" 60.7 Prozent Brikettfabriken Gruppe 2: Ziosendorf II Gruppe 3: T)ra.snhwit 37,3 Prozent 35,6 Prozent 34.3 Prozent

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  • Die Dialektik des Meinungsstreites

    Professor Kuo Mo-jo zu aktuellen Fragen der Kulturpolitik

    Fragen der kulturellen Entwicklung Chinas waren Gegenstand eines Gespräches, das der Präsident der chinesischen Akademie der Wissenschaften, Professor Kuo Mojo, mit dem Chefredakteur der bulgarischen Zeitschrift „Nascha Eodina", Bogomil Nonew, führte. In dem von der russischsprachigen chinesischen Zeitung ...

  • „ Wenn alle Menschen der Welt,.,"

    Ein filmisches Meisterwerk aus Frankreich

    Am 23. Februar 1956 lief der französische Film „Si tous les gars du monde" (Wenn alle Menschen der Welt . ; .) gleichzeitig in Paris, Moskau, New York, Rom, Oslo und im Cindma Paris in Berlin. Überall spendete das Publikum begeisterten Beifall. Als dann in einem Ringgespräch die Lichtspieltheater der Premierenstädte miteinander verbunden waren, da bestätigte es sich, wie stark dieser Film Gefühl und Verstand der Menschen berührt hatte ...

  • UDieäetselten mit j^ralland

    Aufzeichnungen von einer Reise / Von Hans Brück

    holländische Mühle lustig ihre Flügel dreht . . . In einer piekfeinen Villa mit sechs Zimmern plus Garage samt „Skoda" harrte meiner eine nimmer erlebte Aufnahme. „Mein Mann ist geschäftlich in Japan", bemerkte Corry in der eichegetäfelten Diele, „und wenn er auf Reisen ist, lohnt es mir nicht, für die Kinder und mich mit dem Kochen soviel Trubel zu machen ...

  • Zeitungsartikel immer zur Hand

    Im Parteilehrjahr sind die Beiträge der Presse wichtig für jeden Teilnehmer und ein ständiges Hilfsmittel für den Propagandisten. Oft stellt man fest, daß die entsprechenden Artikel, die zu einem Thema gebraucht werden, dann nicht zu finden sind. In unserem Parteikabinett sind die wichtigsten Artikel neben den grundlegenden Büchern und Broschüren in einer Stichwortkartei erfaßt, so daß jeder"Propagandist und jeder interessierte Genosse oder Kollege sich jederzeit Rat und Auskunft holen kann ...

  • Vereinbarung über wissenschaflliche Zusammen* arbeit mit der Sowjetunion im Jahre 1957

    Berlin (ADN). In Übereinstimmung mit dem Abkommen der Regierungen der Deutschen Demokratischen Republik und der Sowjetunion über kulturelle und wissenschaftliche Zusammenarbeit ist Ende vergangenen Jahres eine Vereinbarung über die wissenschaftliche Zusammenarbeit der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin und der Akademie der Wissenschaften der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken für das Jahr 1957 unterzeichnet Worden ...

  • Wandzeitungen mit dem Storchschnabel

    Die Feststellung im „ND" vom 18. November 1956, „Wertvolle Instrumente noch zuwenig genutzt", trifft auch auf die bisherige Arbeit unseres Parteikabinetts zu. Wir entsannen uns einer Forderung Wladimir Majakowskis: „Es genügt nicht, in der Zeitung Artikel zu lesen! Gehe (21 Prozent der Weltforderung, ohne Sowjetunion) spielt, daß Großbritannien und Frankreich bisher 90 Prozent ihres Bedarfs aus diesem Gebiet bezogen, daß aber USA-Monopole 60 Prozent von diesem Erdöl beherrschen ...

  • (3. Fortsetzung)

    „Dieser Rr. Rijkens also hat auseinandergesetzt, daß unsere Margarine sogar noch viel gesünder ist als Butter. Man sollte daher dazu übergehen, schrieb er, nur noch gerade soviel Kühe zu halten, wie die Schweine nötig haben, um zu ihrer Magermilch zu kommen." Eine Bekannte hatte durch gemeinsame Freunde von meinem Aufenthalt in Holland erfahren; nun beschwerte sie sich, daß ich noch nichts von mir hatte hören lassen ...

  • AUS DEM KULTURLEBEN

    Kulturwettstreit begann

    Dresden (ADN). Nahezu vier Millionen DM wurden im vergangenen Jahr als Unterhaltsbeihilfen an Ober- und Mittelschüler des Bezirkes Dresden ausgezahlt. Gegenwärtig erhalten mehr als die Hälfte aller Schüler aus neunten bis zwölften Klassen, dabei vorwiegend Kinder von Arbeitern und Bauern, Beihilfen in einer Höhe bis zu 60 DM im Monat ...

  • Wie verwende ich die Presse bei der Propagandaarbeit?

    Die Presse hat die Aufgabe, jedem Genossen die Waffen zu geben, die er im politischen Kampf braucht Für fast alle Funktionäre und Propagandisten ist daher das tägliche Studium der Parteipresse eine Lebensnotwendigkeit geworden. Einige Genossen sagen, daß sie morgens in der überfüllten Bahn zum Arbeitsplatz nur gerade die Überschriften der ersten Seite und einen Teil des Leitartikels lesen können ...

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  • Wie verhält es sich mit dem »Sozialismus"

    171 lndtCfl l I Antwort auf Leserfragen

    Auf Grund unserer Veröffentlichungen über den 62. Parteitag der Indischen Kongreßpartei, in deren Wahlmanifest die Errichtung ,einer Gesellschaft von völlig sozialistischem Charakter" angekündigt wird, fragten uns Leser nach „Art und Charakter des sozialistischen Aufbaus in Indien". Die Antwort auf diese ...

  • Volle Unterstützung für Jemen

    Kairo (ND/ADN). Der jemenitische Gesandte in Kairo teilte mit, daß am Sonnabend mit Ägypten und Saudi-Arabien Verhandlungen über eine MilitärhUfe für den Jemen aufgenommen wurden. Bekanntlich ist der Jemen, der seit Wochen unter barbarischen britischen Aggressionsakten zu leiden hat, mit beiden Ländern durch einen Militärvertrag verbunden ...

  • Negerpfarrer kämpfen gegen Rassengesetze

    New York (ADN). Sechs Negergeistliche sind wegen ihres Widerstandes gegen die Rassengesetze des USA-Staates Georgia in der Stadt Atlanta verhaftet worden. Sie hatten aus Protest gegen die Beibehaltung der Rassentrennung in öffentlichen Verkehrsmitteln Plätze in einem Bus eingenommen, die für Weiße reserviert sind ...

  • Wer ist Macmillan ?

    Wie sie es selbst gehen wahnsinn ermutigte. Er war es, der die Ablehnung von Verständigung und friedlicher Koexistenz schürte. Und jetzt wird er genauso hinter Macmillan stehen. Der Kurs der neuen Regierung wird sich also außenpolitisch wie innenpolitisch nicht um einen Deut ändern. Butler neuer Außenminister? Macmillan selbst hatte schon im alten Kabinett der Suezkriegsgruppe angehört Er betrieb aber das große Spiel schlau und gerissen ...

  • Dr. Dieckmann: Mitarbeit der DDR in der UNO würde Kriegsgefahr bannen helfen

    Berlin (ADN). Eine unmittelbare Mitarbeit der DDR in den Vereinten Nationen würde zweifellos zur Abwendung der Gefahren beitragen, die sich aus der Bildung eines neuen Kriegsherdes auf westdeutschem Boden ergeben. Dies schreibt Volkskammerpräsident Dr. Johannes Dieckmann in der „Deutschen Außenpolitik" vom Januar bei einer Betrachtung unter dem Thema „Wir und die Vereinten Nationen" ...

  • WiuiiiiiiiiiiiniiiuniniiiiiiiiiiiHiiniiiiiiiiiniiiiiiiiuiiMnniiuiiiiiiiiiiiinniiiiiiiMiMiiiiiiiHiHininiiiiiiiiiiiitiiiiimniniiiiiiiuiiiiiiiiuiiiiiiiiiiiriiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiHimiiiruj i ■■ i" I Arbeit in Csepel geht weiter |

    iiiiiiiiiiiiiimiimiimniiiiiin Jüngste faschistische Provokationen in Budapest gescheitert iiiiiiiimiiitiiiiiiiiiimitiiiiiü

    Budapest (ADN). Am Sonnabend veröffentlichte das Organ der Ungarischen Sozialistischen Arbeiterpartei „Nepszabadsag" einen Artikel unter der Überschrift „Gescheiterte Provokation in Csepel", in dem es heißt: Am Freitag nützten einige Störenfriede die Selbstauflösung des Zentralen Arbeiterrates in Csepel dazu aus, in verschiedenen Fabriken des Werkes zum Streik aufzurufen ...

  • Beziehungen England—USA immer gespannter

    „New York Times" über das Echo auf Eisenhowers Nahost-Doktrin

    New York (ND/ADN). Von „einigen gefährlichen Aspekten der antiamerikanischen Haltung" spricht Drew Middleton in der „New York Times" im Zusammenhang mit der Aufnahme der sogenannten Eisenhower-Doktrin in Großbritannien. Anhänger einer engen Zusammenarbeit mit den USA betrachteten die gegenwärtige Atmosphäre „als immer ungünstiger werdend für die Wiederherstellung guter Beziehungen" ...

  • Offensive gegen reaktionäre Kräfte in Polen

    Entschließung der politischen Parteien in der Nationalen Front

    Warschau (ADN). Die Vecständigungskömmission der politischen Parteien Volkspolens — der Polnischen Vereinigten Arbeiterpartei, der Vereinigten Bauernpartei und der Demokratischen Partei — hat eine Entschließung gefaßt, in der es heißt, daß angesichts der verstärkten Aktivität der Feinde der Volksmacht gegen die Interessen Volkspolens die Einheit aller Kräfte der sozialistischen Demokratie und aller patriotischen Kräfte des Volkes notwendiger denn je geworden ist ...

  • Erste polnisch-chinesische Besprechungen

    Tschou En-lai: Politische Probleme und Wirtschaftshilfe nehmen Vorrang ein

    Warschau (ADN/ND). Nach ersten Besprechungen, die am Freitagnachmittag zwischen der chinesischen Regierungsdelegation und Vertretern der Volksrepublik Polen stattfanden, gab der polnische Ministerpräsident Cyrankiewicz am Freitagabend zu Ehren der chinesischen Gäste einen festlichen Empfang. Ministerpräsident Cyrankiewicz begrüßte in einer Tischrede die hohen chinesischen Gäste aufs herzlichste ...

  • Gigantisches Erzvorkommen bei Kursk

    Deckung des Weltbedarfs für 200 Jahre / Erste Bergwerke entstehen

    Moskau/Kursk (ADN/NDV Mehrere Bergwerke und ein großer Tagebau entstehen gegenwärtig auf dem Gebiet der „Kursker Anomalie", der stärksten magnetischen Anomalie der Welt, fünfhundert Kilometer südlich Moskau. Die hier lagernden Eisenerzvorkommen, die auf 200 Milliarden Tonnen geschätzt werden, würden ausreichen, den jetzigen Erzbedarf der ganzen Welt rund 200 Jahre lang zu dekken ...

  • Labour Party erwägt Tadelsantrag

    London (ADN). Der britische Ministerpräsident Macmillan setzte am Sonnabend seine Besprechungen zur Bildung eines neuen Kabinetts fort. Er wird voraussichtlich am Sonntag der von ihrem Landsitz zurückkehrenden britischen Königin die Kabinettsliste vorlegen, die nach der Verfassung durch die Königin. lediglich bestätigt wird ...

  • irz gemeldet

    Eine direkte Fernsprechverbindung zwischen Kairo und Moskau wurde am Freitag auf Benommen. Erstmalig wurde rumänisches Penicillin ins Ausland geliefert Mit billigem Erdras werden bereite 60 Prozent aller Haushalte der rumänischen Stadi Cluj versorgt. Abgestürzt ist ein zweimotoriges argentinisches Passagierflugzeug ...

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  • Einkauf im Vorübergehen

    Selbstbedienung bewährt sich / Neuland des Handels in der Hauptstadt

    Ihren ersten Ansturm haben die Selbstbedienungsläden der HO in der Klement-Gottwald-Allee und des Konsum in der Stalinallee erfolgreich überstanden. Über 6000 Kunden in Weißensee und rund 1800 im Friedrichshain bedienten sich während des Feiertagstrubels selbst Jetzt ist es etwas ruhiger geworden. Der Durchschnitt liegt täglich bei insgesamt 4000 schnellen Einkäufern ...

  • Maikundgebung ohne Unternehmer

    Kampfstimmung im westberliner DGB / Undemokratische Machenschaften Scharnowskis

    Am 1. Mai 1957 ist eine Kundgebung mit gewerkschaftspolitischem Charakter durchzuführen. Diese Forderung ist in dem Grundsatzantrag der IG Metall im westberliner DGB enthalten, der am Freitag auf der Landesbezirkskonferenz des DGB zur Debatte Stand. Nach dem furchtbaren Zusammenbruch 1945 hatten die ...

  • Mardflli siegt* souvmrän

    Mit der besten Note von 0,00 hat die Italienerin Carla Marchelü bei den Damen-Skirennen in Grindelwald die Alpine Dreier-Kombination (Riesenslalom, Spezialslalom und Abfahrt) gewonnen. Auf den zweiten Platz kam Putzi Frandl (Österreich) mit Note 1,01 vor Frieda Dänzer mit Note 2,90. Honved-Elf verlor ...

  • Der Unterschied

    In den vergangenen Tagen und Wochen drang mehrfach die Kunde von der Heimkehr ungarischer Sportler an die Öffentlichkeit, und sicherlich ist die Jüngste Nachricht von der Rückkehr der jungen Fußballnationalspieler Machos und Tidvy nicht die letzte dieser Art gewesen. Wenn sich viele ungarische Sportler von den verlockenden Angeboten skrupelloser Abwerber und Manager blenden ließen, dann nur, um früher oder später die Wahrheit zu erkennen und ihren Entschluß zu bereuen ...

  • Wirkungsbereiche helfen sich gegenseitig

    Alle Wirkungsbereiche könnten Gemeinsam veranstalteten die schneller vorankommen, wenn die Wirkungsbereiche 3 und 11 am stärkeren den schwächeren helfen Sonnabend vor Weihnachten auch würden. Unser Wirkungsbereich 3 für 240 Rentner eine Weihnachtsim Stadtbezirk Friedrichshain hat feier im Haus der Bauarbeiter, kürzlich gute Unterstützung durch Eine zweite Feier fand im den Nachbarbereich 11 erhalten ...

  • Kino im Kulturhaus erwünscht

    Im Ortsteil Niederschöneweide des Bezirks Treptow wurde vor etwa einem Jahr das Lichtspieltheater „Elysium" geschlossen. Das war verständlich, denn es entsprach keineswegs mehr den Anforderungen, die man heute an ein Kinotheater stellen muß. Es ist auch jedem verständlich, daß nicht ohne weiteres ein neues Theater projektiert und gebaut werden kann ...

  • Unternehmermethoden

    Wir westberliner Bauarbeiter sind begehrte Leute, begehrt von den Unternehmern während der Bausaison von April bis November. Aber im Winter bedienen sich die Unternehmer im Gegenteil ausgeklügelter Methoden, uns wieder los zu werden. Bekanntlich waren Ende November einige Tage recht kalt, mit Temperaturen um minus 5 bis minus 8 Grad ...

  • Mitteilungen der Berliner Parteiorganisation

    Parteikabinett der Bezirksleitung

    Am 15. Januar, 19 Uhr, Vortrag: „Der Sonne des Sozialismus entgegen" (Was geben Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg der deutschen Jugend) Referent: Prof. Rudolf Lindau. Anschließend Kulturprogramm. Am 16. Januar, 18 Uht, Zyklus: Internationale Fragen: „Die Internationale Stellung der DDR, die Prinzipien ihrer Außenpolitik ...

  • Faschisten rotten sich zusammen

    Die Bemühungen der Faschisten in Westberlin, sich zu organisieren, haben eine neue, gefährliche Etappe erreicht Die FVP des ehemaligen Gestapo-Agenten Schwennicke, die „Deutsche Mittelstandspartei" und die „Republikanische Partei" haben eine „politische Arbeitsgemeinschaft" gegründet, die — wie Schwennicke sagte — einer Fusion gleichkomme ...

  • Antwort auf die Beleidigungen des Herrn Daume

    Christa Stubnick: „Ich lege keinen Wert auf die Auszeichnung von Heuß"

    Zu einer großangelegten und offensichtlich gelenkten Hetzkampagne gegen die demokratische Sportbewegung benutzt die gesamte Westpresse die Ablehnung der Olympiasieger der DDR, aus der Hand des Bundespräsidenten Heuß das Silberne Lorbeerblatt zu empfangen. Dabei hat der Präsident des (west) Deutschen Sportbundes Willi Daume, über dessen Zusammenarbeit mit dem aggressiven deutschen Militarismus wir bereits in den letzten Tagen berichteten, offensichtlich Hilfestellung geleistet ...

  • Industrieverwaltungen bewähren sich

    Auf der Magistratssitzung am Freitag wurden unter dem Vorsitz des Oberbürgermeisters Friedrich Ebert die bisherigen Ergebnisse der seit dem l. September 1,956 erfolgten Neuordnung der örtlichen Wirtschaft durch die Bildung von Industrieverwaltungen behandelt. In der Diskussion bestätigten die Teilnehmer die Richtigkeit dieser Maßnahme, die zu einer qualifizierten Leitung der Wirtschaft führte und gleichzeitig den Verwaltungsapparat einschränkt und verbilligt ...

  • Dauerdrucktaste

    Meine Frau schenkte mir zu Weihnachten, von ihrem ersparten Geld ein Radio vom Typ „Admiral", Hersteller VEB Stern-Radio Staßfurt. Ich war sehr erfreut und habe natürlich allen Bekannten von dem Geschenk erzählt. Obwohl es erst wenige Tage alt ist und viel Geld gekostet hat, ist es schon entzwei. Will ich die Mittelwelle hören, muß ich vor dem Gerät sitzenbleiben und die Schaltertaste festhalten ...

  • Auch Strompreise teurer?

    Die westberliner BEWAG erwägt eine Strompreiserhöhung für Haushalte. Das hat Vorstandsmitglied Dr. Ernst Straßmann in einem Geschäftsbericht bekanntgegeben. Als Grund nannte er Kapitalsorgen der westberliner Elektrizitätsgesellschaft und die Teuerung bei Kohle. Nach der durchschnittlichen zwanzigprozentigen ...

  • Wie wird das Wetter?

    Wetteraussichten: Bei frischen bis stärkeren Nordwestwinden wechselnde, meist stärkere Bewölkung mit einzelnen Schnee- oder Graupelschauern. Höchsttemperaturen nur wenig über 0 Grad. Nachts leichter Frost, im Mittelgebirgsraum bei anhaltendem Frost weitere Schneefälle. Sonnenaufgang am IS. Januar 1957 8 ...

  • DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Redaktion: Berlin W t, Mauerstr. 39/40, Tel. 22 03 41 — Verlag: Berlin N 54, SchSnhauser Allee 17«, Tel. 42 59 51 — Abonnementspreis monatlich 3,50 DM — Alleinige Anzeigenannahme: Alle Filialen der DEWAG-Werbung: z. Z. gültig Anzeigenpreisliste Nr. 9 — Bankkonto: Berliner Stadtkontor, Berlin N58. Schönhauser Allee 144 ...

  • BERLINER NOTIZEN

    Das Tresse-Cafe atn Bahnhof Friedrichstraße bleibt am Montag aus technischen Gründen ab 18.00 Uhr Beschlossen. Freibank verkauf: Von 8 bis 11 Uhr. Montag, 14. Januar Nr. 12 751 bis 16 500 (Nachiüjrler) und 16 501 bis 17 250. Dienstag: Nr. J7 251 bis 18 000. Mittwoch: 18 001 bis 18 750, Donnerstag: 16 751 bis 19 500 ...

  • Sowjetische Frauen in den EAW

    Die Abgeordnete des Obersten Sowjets der UdSSR, Anna Petrjajewa, und die Direktorin der Moskauer Süßwarenfabrik „Roter Oktober", Anna Grijnenko, besuchten am Sonnabend die Elektro-Apparate-Werke in Treptow. Die Gäste gehören der Delegation an, die anläßlich des fünfjährigen Bestehens der Frauenausschüsse in der DDR weilte ...

Seite 7
  • Gebet um

    Nach alter chinesischer Überlieferung ist der Drachenkönig einer der Götter, die für den Regen zuständig sind. Es gibt eine ganze Anzahl von Göttern dieser Art. Doch findet man gewöhnlich überall dort, wo ständig Trockenheit droht, einen Tempel, der dem Drachenkönig geweiht ist. In Djindouping liegt der Tempel des Drachenkönigs nördlich des Dorfes am hohen Westufer des Flusses ...

  • Ich lese . . .

    Laut Zeüungsmstdungen häufen, sich, tn Amerika die Negetmorde Da luerden Namen genannt in den Zeitungen von Menschen, die ich nicht kenne, und von Städten, die mir unbekannt sind. JKSSIE JEFFERSON, ein Neger aus JACKSON, lese ich, . wurde totgeschlagen auf offener Straße. Er versperrte weißen Männern den Weg mit seinem Karren ...

  • Ein Kognak zwischen Afrika und Europa

    Von Italien aus nahm die „Pobjeda" Kurs auf die Gibraltarstraße. Um 2 Uhr nachts wurde Olga Stepanowna von ihrer Nachbarin jäh aus dem Schlaf gerissen. „Schnell anziehen und an Deck!" — „Was ist los?", fragte sie verstört. „Mensch, wer weiß, wie. oft du noch Gelegenheit haben wirst, zwischen Afrika und Europa einen Kognak zu trinken", lautete die Antwort ...

  • Olga Stepanownas Eurooareise /

    Es war eine gemütliche Runde, die sich an diesem Abend bei Olga Stepanowna versammelte. Man fuhr gemeinsam vom Büro aus zu ihr, unterwegs wurde eine Flasche Wein gekauft und eine Torte, dann ging es mit Hallo die Treppe hinauf. Der Anlaß für das Kaffeekränzchen, wie man bei uns sagen würde, war kein gewöhnlicher: Die Ingenieurin Olga Stepanowna war soeben von einer Reise rund um Europa zurückgekehrt und sollte von ihren Erlebnissen berichten ...

  • Das Urteil der Frauen

    Was ihr am allerbesten gefallen hat auf der Reise, wollen Olga Stepanownas Kollegen wisssn. Das Pantheon und der Louvre, Neapel und Gapri, lautet die Antwort. Eingehend wird Olga Stepanowna nach den Garderoben der Frauen in den verschiedenen Ländern und Städten gefragt. „In Athen", sagt sie, „fielen wir stark ab ...

  • In der Blauen Grotte zu Capri

    Dem schönen Tag in Griechenland folgten drei Tage Italien, drei Tage Makkaroni — morgens, mittags und abends, wie Olga Stepanowna seufzend hinzufügt. In Rom setzten die Gäste einen von der italienischen Reisegesellschaft nicht vorgesehenen Besuch im Vatikan durch, sahen die Sixtinische Kapelle, sahen den Papst, der auf den Balkon trat, um eine vieltausendköpfige Menge von Gläubigen zu segnen ...

Seite 8
  • Spannung und Qualität

    Liselotte Welskopf-Henrich: Das Wiedersehen (516 S., Ganzleinen, 8,50 DM), Die Wege trennen sich (392 S., Ganzleinen, 7,55 DM), Zwei Freunde (608 S., Ganzleinen, 8,95 DAT). Tribüne-Verlag, Berlin, 1956. Das Recht des Lesers auf spannende und Interessante Unterhaltungsliteratur ist legitim und unantastbar; und es ist gewiß ein gutes Vorzeichen, ■wenn die Lektüre eines Romans so gefangennimmt, daß man ihn nur ungern wieder aus der Hand legt ...

  • Olga Stepanownas Europareise

    (Fortsetzung von Seite 1) zeitung „Trud" wies mit Recht darauf hin, daß heute jeder Bürger der Sowjetunion ins Ausland reisen kann. Die Bedeutung dieser Entwicklung kann kaum überschätzt werden. Die Auslandsfahrkarten sind eines der meist diskutierten Themen in Betrieben und Verwaltungen. Die sowjetischen Menschen haben einen Heißhunger nach diesen Reisen und auch nach den Reiseberichten von Menschen, die s'e kennen, die erzählen, was sie mit eigenen Augen gesehen haben ...

  • Kein Weg zur Lösung

    Wer erinnert sich nicht bei dem Namen Erich Kästner an „Emil und die Detektive", diese Schilderung spannungsreichen Geschehens aus dem Kinderleben, die als Buch und als Bühnenstück gleichstark an Eindruckskraft und erzieherischer Wirksamkeit ist. Auch im „Fliegenden Klassenzimmer" erkennen wir Kästner wieder, wenigstens was dramatische Gestaltung und Sprache anbelangt ...

  • MEIN GEDICHT

    Von Kurt Steiniger Ich schreibe alle Träume für dich nieder, Den Überschwang in deinem jungen Blut, Und deine Sehnsucht kehrt im Worte wieder. Des Frühlings Blühn, des Herbstes stiller Gang — ' Ich schreibe, weil ich deine Tränen weine, Weil ich den Kummer deiner Seele trank. Und all dein Glück in meine Zeilen dringt — Ich preise jenen Fluß am steilen Ufer, Des Menschen Kraft, der alle Kräfte zwingt ...

  • NEUE BÜCHER

    Hans-Jlrgen Geerdts: Hoffnung hinterm Horizont. Roman über Georg Büchner. Volksverlag Weimar, 1956. 300 S., Ganzleinen, 6,80 DM. Dora Wentscfaer: Helden, Frauen und Knechte. Erzählungen. Volksverlag Weimar, 1958. 340 S., Ganzleinen, 6 DM. Jaroslaw Ivvaskiewlcz: Die Mädchen vom VVilkohof. Erzählungen ...

  • Werde — stirb und werde!

    Andrä Wurmser: Ein Mensch kommt zur Welt. Roman. Teil 1: Kindheit in Fesseln. Teil XI: Entwicklungsjahre. Aus dem Französischen von Gerhard Lazarus. Aufbau-Verlag, Berlin, 1956. 512 S., Ganzleinen, 9 DM. Der Aufbau-Verlag gibt jetzt den Roman des Franzosen Andre Wurmser „Ein Mensch kommt zur Welt" heraus ...

Seite 9
  • Fischbestand in Gefahr.

    Das „Blut der Landschaft" ist verseucht / Neue Wege der Abwässerfrage

    .Vergegenwärtigt man sich, daß 71 Prozent der Erdoberfläche von Wasser bedeckt, die Kontinente eigentlich nur Inseln im Weltmeer sind, Pflanzen bis zu 95 Prozent, Tiere und höhere Lebewesen zu 60 bis 70 Prozent aus Wasser bestehen, gewinnen wir eine ungefähre Vorstellung davon, welche große Bedeutung das Wasser für uns hat ...

  • In einer „Brettel'-Werkstatt

    Wie die Skier entstehen / Besuch bei Handwerksmeister Gablenz in Geyer im Erzgebirge

    Jetzt Im Winter kann man — sofern genügend Schnee liegt — überall begeisterte Skisportler antreffen. Wer macht sich bei ihrem Anblick, wenn sie mit den schmalen Brettern dahingleiten, schon Gedanken darüber, wie die Skier entstehen? Um Antwort auf diese Frage zu erhalten, besuchten wir die Genossenschaft des holzverarbeitenden Handwerks im Bezirk Karl-Marx-Stadt ...

  • Vogelfütterung im Winter

    Ratschläge für das Mahl unserer gefiederten Freunde bei Schnee und Kälte

    Wenn sich auf W'Jd, Feld und Flur, Parkanlagen und Gärten eine dichte Schneedecke gelegt hat, leiden unsere gefiederten Sänger oft bittere Not. Es ist ih^en dann nicht möglich, zu ihren natürlichen Futterquellen zu gelangen. In schneereichen Wintern gehen so zahlreiche, für unsere Forst-, Land- und Gartenwirtschaft überaus nützliche Stand- und Strichvögel zugrunde ...

  • AUS DER WISSENSCHAFT KURZ BERICHTET

    Weltall in der Retorte

    Den Vorgang der Entstehung der Erde vor rund viereinhalb Milliarden Jahren künstlich im kleinen zu wiederholen, soll amerikanischen Wissenschaftlern im Stevenson-Institut in Hoboken (New Jersey) gelungen sein. Der Vorgang gelänge innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde unter einer ungeheuren Hitzeeinwirkung und bei Verwendung von winzigen Metalldrähten aus Titan, das schweren Wasserstoff, Deuterium, aufgesogen hat ...

  • Kosmetiker-Kongreß in Wien

    ...

Seite 10
  • Eine ungewöhnliche La

    Kunstgewerblerin — Schauspielerin — Kostümbildnerin — Ausstattungsleiterin

    „Seien Sie bitte nicht bös', daß ich Sie erst am späten Abend zu mir bitten /konnte", ruft mir Maria Uhlig in unverfälschter rheinischer Mundart entgegen, „aber vor einer Premiere finde ich tagsüber wirklich keine ruhige Stunde!" Ihr Schreibtisch ist über und über bedeckt mit Skizzenblättern, Mappen voll Zeichnungen und Entwürfen, und schnell gibt sie zwei weißbekittelten Mitarbeiterinnen noch einige Anweisungen für den nächsten Tag ...

  • Ich möchte,aus eigenem Erleben erzählen

    Ein Leser schreibt uns zu-„Schwer erziehbar oder falsch erzogen?"

    Mit großem Interesse las ich |in der Beilage des „ND" den Artikel „Schwer erziehbar oder falsch erzogen?" Ich bin beim Studium des Inhaltes zu der Überzeugung gekommen,i daß nur ein Mensch, der sich auch mit der Psyche des Kindes befaßt,, einen Anspruch auf das Prädikat Erzieher hat. Das bezieht sich einerseits ...

  • Unsere vier Wände — modern gestaltet

    Wollen wir uns in unseren vier Wänden wohlfühlen, müssen auch die Wandflächen harmonisch auf den Raum und seine Inneneinrichtung abgestimmt sein. Ob wir die Wände nun farbig streichen, täfeln, mit Mikrofurnier und modernen Plastikfolien verkleiden oder ob wir sie mit Tapete überziehen, wir müssen stets die Gesamtwirkung des Raumes berücksichtigen ...

  • Gut gerüstet in den Winterurlaub

    Schneeverwehte Hänge und we'iße Wälder locken. — Wie wär's mit einer Urlaubsreise in den Winter? Daß wir noch keine standfesten Ski- Kanonen sind, macht fast gar nichts. In allen Winterkurorten, sei' es im Erzgebirge, im Harz oder im Thüringer' Wald, gibt's ja die tausendfach erprobten „Idiotenhügel" ...

  • hn

    muß natürlich auch stimmen! Es ist ein großes Arbeitsfeld, das ihr viel Freude und Erfüllung schenkt. Ich glaube überhaupt, daß eine Frau — falls die. entsprechende Begabung vorliegt — für diesen Beruf besonders prädestiniert ist. Frau Uhlig hat mit Unterstützung des Intendanten am Metropol-Theater ein Nachwuchskollektiv geschaffen, aus dem ...

  • Gemeinsamkeit

    Mit der Liebe kommen Sorgen. Sagt nicht, daß sie einfach ist. Dennoch fühl' ich mich geborgen, seit du immer bei mir bist. Deine Sehnsucht, mein Verlangen trieben aufeinander zu.:-, Wärst du von mir fortgegangen, , fand' ich nirgends Rast noch Ruh'. Liebe führt uns aus dem Kreise unsrer eignen Welt hinaus; eine neue Lebensweise wohnt in unserm jungen Haus ...

  • SCHACHAUFGABE

    (Weiß zieht und gewinnt) Eine interessante Endspielstudie des verstorbenen lettischen Schachgroßmeisters Aron Nimzowitsch. Weiß: Kb3, Te7, Bd5, d6 (vier Steine). Schwarz: Kd8, Th8, Be6, f7, h6 (fünf Steine).

  • AUFLÖSUNG DER SCHACHAUFGABE

    AUS NR. 5/6 1. Lc3 Th5: 2. Lb4! und-Weiß gewinnt, da der T keine Möglichkeit hat, sich.gegen den c-Bauern zu opfern. Zum Beispiel 2. .,.. Thl* 3. c7 Tel 4. Ld2t usw.

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Von Regierungen, die auf festem Boden stehen, und Regierungen, die wackeln Interview mit Otto Buchwitz zur bevorstehenden Volkskammersitzung Bonn gerät in die Defensive Sozialistische Einheit entscheidend Mehr Milch und Fleisch aus Karow Zu den Moskauer Verhandlungen Ältestenrat beriet Tagesordnung Heraus zur Demonstration am 20. Januar! Ein Zeichen wahrer Volksherrschaft Konsum erzielte 200 Millionen DM Gewinn Handelsberatungen DDR—CSR
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