22. Jan.

Ausgabe vom 12.01.1957

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  • Brudibnden und Koalition

    Wie ein Bahnwärter zum vorbei- " brausenden D-Zug verhielten sich am Donnerstag die Abgeordneten des westberliner Parlaments: Als er vorbei war, drehten sie die Schranke hoch. Parlamentspräsident Brandt (SPD) rasselte in knapp vier Minuten die komplizierten Titel von 13 für Westberlin zu übernehmenden Bundesgesetzen herunter ...

  • Bändigt die Militaristen!

    Tn dieser Woche ist in Bonn eine •"• Legende zerstört worden — die Legende N vom „demokratischen Kommiß". In dieser Woche haben die Militaristen vom Schlage der Speidel, Heusinger, Wenck, Kesselring usw. gezeigt, wie sie sich die künftige Entwicklung vorstellen. In dieser Woche haben in Bonn jene Parlamentarier der SPD, die bisher eifrig an der Militarisierung „demokratisch" mitgearbeitet haben, einen kräftigen Fußtritt erhalten ...

  • Sozialistisches Lager fest verbunden

    W a r s c h a u. Die chinesische Regierungsdelegation unter Leitung des Ministerpräsidenten Tschou Enlai traf am Freitagvormittag aus Moskau kommend, mit einem sowjetischen Düsenflugzeug TU—104 zu Besprechungen mit polnischen Regierungsvertretern in Warschau ein. Auf dem Flugplatz wurde die Delegation von führenden Persönlichkeiten Volkspolens, unter ihnen Aleksander Zawadzki, Jozef Cyrankiewicz und Wladislaw Gomulka, vom Diplomatischen Korps und von zahlreichen Werktätigen begrüßt ...

  • Eindeutiger Beweis unserer Stärke

    Bürger aller Schichten der DDR stimmen dem Ergebnis der Moskauer Verhandlungen zu

    Berlin (ND/ADN.). Durch die Verhandlungen unserer Regierungs-^ delegation, mit der Regierung der-1 UdSSR in Moskau'wurde die Posi- , tion der DDR-pplitisch und wirtschaftlich weiter gestärkt. In zahlreichen Briefen und Erklärungen, die unsere Redaktion in den letzten Tagen erhielt, stimmen die Bürger aus allen Schichten der Bevölkerung dem Ergebnis der Moskauer Verhandlungen freudig ,zu ...

  • DGB-Beschlüsse verletzt

    Will DGB-Vorsitzender Richter Atomkonzerne unterstützen?

    Dusseldorf (ND>. Der Vorsitzende des DGB-Bundesvorstandes, Willi Richter, und das Mitglied des Bundesvorstandes Ludwig Rosenberg haben sich in einem Schreiben an Adenauer und einige Minister, darunter den IG-Farben-Atomminister Balke, anheischig gemacht, bei dem Zustandekommen des westeuropäischen Euratom-Abkommens mitzuwirken ...

  • Gegenseitige Hilfe DDR—CSR

    Abkommen über Zolhvcsen und Hilfe bei Katastrophen in Kraft

    Berlin (ADN). Das am 24. August 1956 in Berlin unterzeichnete Abkommen zwischen der Regieruns der DDR und der Regierung der CSR über die Zusammenarbeit und die gegenseitige Hilfe auf dem Gebiet des Zollwesens ist nach der erfolgten Bestätigung durch die Regierungen beider Länder im Dezember 1956 in Kraft getreten ...

  • Regierungsdelegation berichtete Präsident Pieck

    BerUn (ADN). Präsident Wilhelm Pieck, empfing am Freitag Mitglieder der aus Moskau zurückgekehrten Regierungsdelegation der DDR unter Leitung, des Ministerpräsidenten Otto Grotewohl, der dem Präsidenten über die.erfolgreich abgeschlossenen Verhandlungen mit der Regierungsdelegation,. der UdSSR berichtete ...

  • Glückwünsche für Volksrepublik Albanien

    Berlin (ADN). Der Präsident des Nationalrates der Nationalen Front, Prof. Dr. Correns, hat dem Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafter der Volksrepublik Albanien in der DDR, Gaqo Paze, zum 11. Jahrestag der Gründung der Volksrepublik Albanien die freundschaftlichen Glückwünsche des Nationalrates ...

  • Adenauer sucht nach Ausflüchten

    Bonn (ND). Auf einer Pressekonferenz am Freitag unternahm Adenauer den Versuch, den bed*rutsarrien Verhandjungsergebnissen der Regierungsdelegation der DDR in Moskau entgegenzuwirken. Er behauptete, daß die Schaffung einer beide Staaten Deutschlands einschließenden Zone der verminderten Rüstung „unerheblich" für die Lösung der deutschen Frage und der Beseitigung der Spannungen in der Welt sei ...

  • Besprechungen UdSSRrChina-Ungarn

    Zusammenkunft in Moskau / Noch engere Zusammenarbeit

    Moskau (ADN). Eine Zusammenkunft von Vertretern der Kommunistischen Partei der Sowjetunion und der Sowjetregierung, der Kommunistischen Partei Chinas und der Regierung der Volksrepublik China sowie der Ungarischen Sozialistischen Arbeiterpartei und der Revo» lutionären Arbeiter-und-Bauern- Regierung Ungarns fand am Donnerstag in Moskau statt, meldet TASS ...

  • Braunkohle holt auf

    Berlin (ND). Nach den ersten zehn Tagen des neuen Jahres ergibt sich in den Betrieben der HV Braunkohle folgender Stand bei der Erfüllung des Jahresplarianteiles: Abraumbewegung 101,2 Prozent Rohkohleförderung 100,0 Prozent Briketterzeugung 104,0 Prozent Sicbkohleerzeugune 104,3 Prozent

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  • Adenauer als Büttel gegen Streikende

    Eingriff der Bonner Regierung / Forderung der Arbeiter nach Ausdehnung des Streiks

    Bonn ((ADN/ND). Die Adenauer- Regierung wird sich in den Metallarbeiterstreik „einschalten". Dies erklärte der CDU-Ministerpräsident Schleswig-Holsteins, v o n H a s s e 1, auf einer Pressekonferenz in Bonn im Anschluß an seine internen Gespräche mit Adenauer, Wirtschaftsminister Erhard und Arbeitsminister Storch ...

  • Werktätige über Arbeiterkomitees

    Arthur Ki rs c h ke, Dreher, VEB Bergmann-Borsig Der Vorschlag des ZK der SED, Arbeiterkomitees In den Betrieben durch Urwahl zu gründen, ist zu begrüßen. Die besten Facharbeiter und fortschrittlichen Kräfte aus der Produktion werden, weil sie das Vertrauen der Kollegen genießen, zu zwei Dritteln der Stärke in das Komitee gewählt werden ...

  • Von der „Freiheit" kuriert

    Ungarn wollen in ihre Heimat zurüde / Bonn unterstützte Konterrevolution

    Hamburg (ADN/ND).-„Viele Ungarn in bayrischen Lagern und Hei* men bitten seit Tagen die deutschen Behörden: ,Wir möchten wieder nach Hause.'" Mit äiesen Wor-s teri bestätigt -der Münchner "Korrespondent der Hamburger „Welt", daß ein großer 'Teil der Ungarn-' flüchtigen in der Bundesrepublik wieder in ihre Heimat zurückkehren will ...

  • Wieder mit dem Revolver gegen die Kunst?

    Intendant Heinz Hilpert mußte die Feier für Eduard von Winterstein; dem am kommenden Sonntag die Urkunde über seine Ehrenmitgliedschaft im Deutschen Theater zu Göttfftgen überreicht werben sollte, absagen; er könne keine Gewähr mehr für die Sicherheit des Nestors der deutschen Schauspielkunst übernehmen ...

  • Ein bedeutsames Abkommen

    »,Die Moskauer Verhandlungen «wischen der Regierung Grotewohl und der Sowjetunion haben zum Abschluß eines umfangreichen Vertragswerkes geführt. Das Vertragswerk ist von großer Bedeutung." So schätzt die westdeutsche Wochenzeitung „Nationale Rundschau" in ihrer Ausgabe vom 12. Januar die gemeinsame Erklärung der ...

  • Die Saar als. Tauschobjekt

    Der Sinn des Saarstatuts bestand also darin, die Saar gegen Soldaten zu tauschen. Dieser Satz stand zuerst in dem SPD-Pressedienst, und das war der schwerste Vorwurf, der im Rahmen der noch im Bundestag vertretenen Oppositionsparteien dem Bundeskanzler Adenauer für seine Unterschrift» gemacht werden konnte ...

  • 430 Privatbetriebe mit Staatsbeteiligung

    Beirat beim Staatssekretariat für Örtliche Wirtschaft gebildet

    Berlin (ND). Beim Staatssekretariat für örtliche Wirtschaft wurde am 9. Januar 1957 ein Zentraler Beirat für Fragen der staatlichen Beteiligung an Privatbetrieben gebildet. Er wird u. a. Prinzipien der Leitung, arbeitsökonomische Fragen oder persönliche Probleme der Komplementäre beraten. Der Beirat wird auch Gesetzesvorlagen diskutieren und sich mit Maßnahmen befassen, die zur ökonomischen Entwicklung der Betriebe eingeleitet werden können ...

  • Finanzminister deckt Korruption

    VW-Werke bezahlen CDU / 11,5 Millionen für Reptilienfonds

    Bonn (ADN/ND). Die sofortige Einstellung von Zahlungen der staatlichen Volkswagen werke Wolfsburg an die CDU forderte am Donnerstag die Fraktion der SPD in der Sitzung des Bonner Bundestages. Bekanntlich sind der CDU unter dem Deckmantel der Zahlungen für ihren Wirtschaftsinformationsdienst „Wirtschaftsbild" jährlich 60 000 D-Mark aus den Volkswagenwerken zugeflossen ...

  • Saarbevölkerung bleibt deutsch

    Es wurde bald klar, daß die überwältigende Mehrheit der Saarbevölkerung treu zur deutschen Sache und gegen Adenauers schändliches Saarstatutstand, ganz anders, als es die ängstlichen und schwächlichen Führer der nichtkommunistischen Parteien für möglich hielten. Da vergaßen die Staatsmänner östlich und ...

  • Vor der Abstimmung

    Auf einer CDU-Versammlung in Bochum kurz vor der Abstimmung versuchte Dr. Adenauer die drei prodeutschen Saarparteien, die unterdessen klarere Opposition bezogen hatten, umzustimmen und mischte sich ebenfalls in den Abstimmungskampf ein. Er tat es, weil er in großer Sorge um den Ausgang der Abstimmung war ...

  • Freude und Frohsinn in den Winterferienlagern

    Berlin (ND). Über 8000 Kinder aus den Landbezirken unserer Republik sowie über 2000 Kinder aus Westdeutschland nahmen in der Zelt vom 28. Dezember 1956 bis zum 6. Januar 1957 auf Initiative des zentralen ' Ausschusses „Frohe Ferientage für alle Kinder" und der Gewerkschaft Land und Forst an Winterferienlagern in den Wintersportgebieten im Harz, im Erzgebirge; im Thüringer Wald und im Zittauer Gebirge teil ...

  • Unter Dach und Fach

    Den unvermeidlichen Hochkommissarjden Protektorate im „freien" Westen stets benötigen, sollte jetzt die Westeuropäische Union stellen. Die Saarbevölkerung sollte in einer Volksabstimmung „Ja" oder „Nein" zu diesem Statut sagen. Sagte sie nein, dann sollte es, nach sehr eindeutigen französischen Verlautbarungen, bei dem Status quo, also bei dem von den Franzosen herbeigeführten Zustand bleiben ...

  • Konzerne stützten Scharnowski

    Berlin (ADN). Die Landesbezirksdelegiertenkonferenz des westberliner DGB wählte am Freitagnachmittag Ernst Scharnowski mit 41 von 54 Stimmen erneut zum Landesbezirksvorsitzenden. Scharnowskis Gegenkandidat Karl Mann erhielt 13 Stimmen. Karl Mann war von den Vertretern der IG Metall und einigen anderen ...

  • Der Schacher um die Saar am

    Vorr Wilhelm Karl Ger st, Bonn

    Plan angenommen und wieder zu den Akten gelegt Diesem Gesellschaftsspiel im Europarat setzte der französische Außenminister Bidault am 9. Juni 1954 ein Ende. Schon vorher hatte Ministerpräsident Rene Mayer in seiner Investiturrede erklärt, die endgültige Regelung der Saarfrage sei eine •" Vorausbedingung' für eine Ratifikation der Bonner und Pariser Verträge ...

  • Prof. Dr.-lng. Bertsch 60 Jahre

    Die besten Glückwünsche übermittelte das ZK dem Mitglied der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin und Direktor des Arbeitsgebiets der Grenzflächen - aktiver Stoffe und der Fette im Institut für Organische Chemie, Berlin-Adlershof, Nationalpreisträger Genossen Prof. Dr. B e r t s c h , der gestern seinen 60 ...

  • Glückwunsch des ZK für Genossen Fritz Gabler

    Zu seinem- 80. Geburtstag übermittelte das Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands dem Vorsitzenden der Zentralen Revisionskommission, dem Träger des Vaterländischen Verdienstordens, Genossen Fritz Gabler, die herzlichsten Grüße . und Glückwünsche. J5a$ ZK, wür<ügt.;be, sonders ...

  • Botschaft hilft Rückkehrern

    Berlin (ADN). Die Ungarische Botschaft in Berlin hat in den letzten Tagen zahlreiche Nachfragen von ungarischen Flüchtlingen erhalten, welche Möglichkeiten zur Rückkehr in ihre Heimat bestehen. Die Botschaft der Ungarischen Volksrepublik teilt dazu mit: Die Ungarische Botschaft stellt denen, die nach Ungarn heimkehren wollen, ohne jegliche Verzögerung den Heimkehrerausweis aus, für den lediglich ein Paßbild und die Vorlage eines Ausweises erforderlich sind ...

  • Saarstatut und EVG

    Unterdessen hatte der Europarät dem niederländischen Delegierten beim Europarat, van der Goes van Naters, den Auftrag gegeben, einen Plan zur Lösung der Saarfrage auszuarbeiten. Sein Empfehlungsentwurf wurde der Vollversammlung des Europarates vorgelegt-und am 25. September 1953 angenommen. Er wurde, wie alle diese Beschlüsse des Europarates, sehr bald zu Makulatur ...

  • Hallstein: Überfälle werden überprüft

    Bonn (ADN). Der Bonner Staatssekretär Hallstein hat am Donnerstag dem Stellvertreter des Botschafters der UdSSR'in der Bun-' desrepublik, S. M. Kudrjawzew, zugesagt, die Überfälle auf das sowjetische Botschaftsgebäude in Bonn überprüfen zu lassen, meldet DPA. Hallstein sprach dem stellvertretenden sowjetischen Botschafter sein Bedauern über die Vorkommnisse aus ...

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  • Einheit des Handelns erforderlich

    Leider aber folgert die rechte- 1 Führung der SPD und des DGB aus dieser Übereinstimmung des Interesses der Arbeiterklasse an der Festigung und der Sicherung des Friedens nicht, daß ihr auch die Einheit des Handelns, die Organisierung und Durchführung des gemeinsamen Kampfes gegen den Militarismus in Westdeutschland entsprechen muß ...

  • Politik der Verständigung beharrlich fortsetzen

    arum ist der Erfolg, den die Werktätigen Ungarns unter der Führung der Revolutionären Arbeiter-und-Bauern-Regierung und mit Hilfe sowjetischer Truppen bei der Verteidigung der volksdemokratischen Ordnung und ihrer sozialistischen Errungenschaften, im Kampf gegen die Aufrichtung einer faschistischen Diktatur ...

  • Der größte Fehler ist die Wiederherstellung des Militarismus in Westdeutsdiland

    TJ^er siegen will, muß mit offenem " Visier mit dem Gegner kämpfen. Nur wenn die SPD statt auf die Zusammenfassung kleinbürgerlicher Schichten sich auf die Einheitsfront der Arbeiterklasse orientiert, wenn sie schon jetzt mutig und entschlossen für die Durchführung der Beschlüsse ihres Parteitages kämpft, ...

  • Gemeinsam für kollektive Sicherheit

    ■Tier wahnwitzige Versuch, die ■'-' Lebensfragen der deutschen Nation mit Gewalt zu lösen, wäre ein noch größeres Verbrechen gegen Deutschland, Europa, die Welt und die Menschheit als das im Jahre 1939 von Hitlerdeutschland begangene. Die Militaristen und Imperialisten in ganz Deutschland bändigen und ...

  • VON FRIEDRICH EBERT

    aller übrigen werktätigen Schichten der deutschen Bevölkerung besteht in der Forderung nach der Befreiung Westdeutschlands aus den Fesseta der Pariser Verträge, nach der Lösung der Verpflichtungen aus dem Nordatlantikpakt, nach der Aufhebung der allgemeinen Wehrpflicht, nach der Schaffung eines Systems der kollektiven Sicherheit für die Staaten Europas, nach der Annäherung der beiden deutschen Staaten und nach ihrer endlichen nationalen Wiedervereinigung als demokratischer, friedliebender Staat ...

  • Verteidigung der Macht des Volkes

    Wir verhehlen auch gar nicht, daß wir bei uns noch sehr viel verändern müssen, um durch die volksdemokratische Ordnung die vollkommene sozialistische Demokratie zu entwickeln. Jedermann weiß aber auch, daß wir schon im Frühjahr 1953 mit der Durchführung großer Veränderungen begonnen haben. Im Zuge der ...

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  • »nrste Liebe

    Ist es auch sehr lustig, das neuste Premierenplakat eines' Theaters für Kinder mit dem Aufdruck „Jugendliche unter 16 Jahren nicht zugelassen" versehen zu finden, muß man doch diejenigen Gäste des Hauses lebhaft bedauern, die auf vergleichsweise schmalere Kost gesetzt sind. Auf der anderen Seite kann man verstehen, daß die Llditenberger Pädagogen — und nicht nur diese —• den Wunsdi haben, das hier dargestellte freudige Ereignis möge unter allen Umständen auf die Bühne beschränkt bleiben ...

  • UDieäersehen mil -ptollaud

    Aufzeichnungen von einer Reise / Von Hans Brück

    gangstür stand, zu der eine von rechts auflaufende achtstufige Treppe führte, erfreute ich mich noch immer an dem Anblick des 200 Jahre alten Backsteinbaus mit den Glockenkonturen seines Giebels, in dem der gebräuchliche „Galgen" angebracht war: Jedes Haus in Holland, ob alt, ob neu, ob groß, -ob klein, ...

  • ; „Pst, nicht so laut, die Kinder schlafen"

    Wenn man mit Laien und auch Bauleuten die Fragen des Wohnungsgrundrisses diskutiert, so stößt man öfter auf den Vorschlag der beweglichen Wohnungseinteilung, die es erlauben würde, eine gegebene Wohnfläche durch beliebiges Montieren leichter Zwischenwände je nach Wunsch und Bedürfnissen selbst einzuteilen ...

  • Arbeitsküche oder Eßküche?

    Die Typengrundrisse gehen von einer Kleinküche (rund 7 qm) aus, bei welcher Herd, Spüle und Speiseschrank oder Kühlsdirank mit den nötigen Abstell- und Arbeitsflächen sowie Schrankräumen als „Einbauküche" einen festen Bestandteil des Bauwerks bilden. In der Küche ist entweder eine eingebaute Tisdiflädie vorhanden oder es kann ein eigener Tisch aufgestellt werden, an dem das Frühstück eingenommen werden kann, während die Mahlzeiten der Familie im Wohnzimmer eingenommen werden müssen ...

  • Warum so kleine Wohnungen?

    Diese Frage stellt Herr G. Schumann, Student in Wismar, in den Mittelpunkt seiner Kritik. Er Bdireibt zwar, „die Senkung der Baukosten für eine Wohnungseinheit auf 22 000 DM bis 1960 stimmt froh und Ist eine Notwendigkeit", kritisiert aber gleich darauf, „daß die Senkung der Baukosten zu Lasten der Wohnungen durchgeführt werden soll und nicht durch verbesserte Arbeitsvorbereitung und Organisation sowie verstärkte Mechanisierung auch Im Baufach" ...

  • Kleinere Wohnungen verlangen zeitgemäße Möbel

    Wenn dabei die Räume einer Wohnung gegenüber der bisherigen Praxis kleiner werden, so braucht das nicht zu heißen, daß sich das Wohnniveau, die „Wohnkultur", verschlechtern muß. Die heutigen Verhältnisse, verbessern, bedeutet nicht nur, mehr Wohnungen, sondern auch Wohnungen mit mehr Räumen zu bauen ...

  • Außenbad oder Innenbad?

    Wir müssen unsere Leser daran erinnern, ■ 'daß bei den Typen der Serie Q 3 das Bad mit WC ins Innere verlegt und künstlich belüftet wird, während bei der Serie L 1 das bisher meist übliche, an der Fassade gelegene Bad beibehalten wurde. Das Innenbad ergibt eine Verkürzung der Flure und allgemein die Verkleinerung der Nebenfläche der Wohnung, somit merkliche Einsparungen ...

  • Italienische Geistesschaffende schreiben an „Unita11

    Rom (ADN). Spekulationen der bürgerlichen Presse über den Austritt von Intellektuellen aus der Kommunistischen Partei hat eine Gruppe italienisdier Geistessdiaffender in einem Brief an- die „Unita" beantwortet. Mit immer größerer Einsatzbereitsdiaft würden die kommunistisdien Intellektuellen für die ...

  • (2. Fortsetzung) ■

    Und hinter ihm fluchte und hupte ein ganzer Rattenschwanz von Autofahrern. Wir sprangen zurück, van Dongen, mein Gastgeber, lachte. „Für soldie Romantik ist in Amsterdam kein Platz mehr", sagte er bitter, „da, schauen Sie ein Stückchen weiter, was sich dort tut!" Erst jetzt bemerkte ich, daß den ganzen Grachtrand entlang, an beiden Ufern, Seite an Seite, geparkte Autos standen, die nicht nur die ohnehin schmalen Wege fast blokkierten, sondern auch den Blick auf die Gracht unmöglich machten ...

  • Keine „gefangenen" Zimmer

    Die Architekten des Entwurfsbüros für Hochbau I, Berlin, die sich mit den endgültigen Plänen für die als Serie Q 3 bezeichneten Typen befassen, haben übrigens bereits die Konsequenz in der Frage der „gefangenen" Zimmer gezogen und diese bei allen Typen, zu denen außer den im „ND" veröffentlichten noch eine Vierzimmerwohnung (mit zwei halben Zirnmern) gekommen ist, direkt zugänglich gemacht Bei den Typen der Serie L 1 läßt sich dies allerdings nicht so leicht durchführen ...

  • Probe durch die Praxis

    Wir sind uns bewußt, daß wir nicht alle Kritiken und Vorschläge unserer Einsender- an dieser Stelle behandeln konnten. Sie-sollen deshalb nicht unter den Tisch fallen. Nur eine Anregung möchten wir noch zu Worte kommen lassen. Frau H. Berndt aus Frankenberg (Sa.) schreibt: ■ „Man sollte im ersten Probebau verständige Hausfrauen probeweise wirtschaften lassen, um eventuell noch Verbesserungen zu schaffen,, ehe die Typen in Serie gebaut werden ...

  • Was geschieht mit der Wäsche?

    Unsere Ausführungen zu dieser Frage sind offenbar etwas mißverstanden worden. Es kann wohl nicht bestritten werden, daß die gewerbliche Wäscherei modernster Ausrüstung dem Endziel entspricht, die Hausfrau von einer mühseligen Arbeit zu entlasten. Aber wir sind noch nicht soweit. Auch mit der automatischen Haushaltswaschmaschine können wir nicht allgemein rechnen ...

  • Abstellmöglichkeiten und Balkone

    Wir wollen die vielen Einsender, die sich dafür aussprechen, daß eine Wohnung mit eingebauten Flurschränken versehen sein muß, nicht im einzelnen zitieren. Selbst die sparsamsten Normen für den Wohnungsbau, wie sie zur Zeit beraten werden, sehen hierfür mindestens 1 qm Nebenfläche vor. Die E»twicklung muß zweifellos dahin gehen, zunächst auch in den Schlafzimmern Schränke einzubauen ...

  • Die Meinung der Bewohner

    Ergebnisse der Diskussion um die Wohnungstypen des zweiten Fünfjahrplans / Von Diplomarchitekt Hans Schmidt, Institut für Typung

    In seiner Ausgabe vom 29. August 1956 behandelte „Neues Deutschland" in einem Artikel die Wohnungstypen des zweiten Fünfjahrplanes und forderte gleichzeitig die Leser auf, ihre Meinung zu den gemachten Vorschlägen zu äußern. Im folgenden sind die wichtigsten Kritiken und Vorschläge nach Hauptpunkten" geordnet wiedergegeben und ausgewertet ...

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  • Wie die Kolonialregierung Eden stürzte

    Londoner „Prawdau-Korrespondent über die Ursachen des Rücktritts des britischen Premierministers

    In einem Artikel ihres Londoner Korrespondenten Nekrassow untersucht die „Prawda" ausführlich die Ursachen, die zum Rücktritt des britischen Premierministers Eden geführt haben. Nekrassow stellt fest, daß die Eden-Regierurig durch die koloniale Aggression gegen die arabischen Völker das Vertrauen der Bevölkerung verloren hat ...

  • Von unserem Sonderkorresnandenten Werner Kalmar

    Budapest, 12. Januar. In den Eisen- und Metallwerken in Csepel organisierten konterrevolutionäre Kräfte heute neue Provokationen, die seit Wochen von ausländischen Stellen — besonders von« Radio ♦.Freies Europa" und den imperialistischen Agenten in Ungarn — vorbereitet worden waren. Durch die Verbreitung ...

  • Sturm in der arabischen Welt

    Washington/Kairo (ND/ ADN). Trotz der heftigen Ablehnung der amerikanischen Nahost- Pläne, besonders in den arabischen Ländern, forderte USA-Präsident Eisenhower am Donnerstag beide Häuser des Kongresses erneut auf, seiner berüchtigten Einmischungs- Doktrin zuzustimmen. In seiner alljährlichen „State ...

  • Skrupellose Menschenschmuggler

    Dann stellte uns der Oberstleutnant einen Menschenschmuggler vor, einen durchtriebenen Burschen von etwa 25 Jahren, der ein niederträchtiges Geschäft daraus machte, ungarische Bürger Illegal nach Österreich zu schleusen. Das war nach den Oktober-Ereignissen so lohnend, daß er sich ein Vermögen auf die hohe Kante legen konnte ...

  • Studentinnen sollten ins Bordell

    Die Zustände in den österreichischen Flüchtlingslagern sind — so erzählten uns Heimkehrer — katastrophal. Die Menschen müssen eng zusammengepfercht in Baracken hausen, das Essen ist schlecht. Um Geld zu erhalten, müssen sie ihre guten Schuhe und besten Kleider zu Spottpreisen verkaufen. Werber für Spionageorganisationen und für die Fremdenlegion und selbst Mädchenhändler durchstreifen die Lager auf der Suche nach geeigneten Opfern ...

  • Jemen appelliert an die Welt

    Sofortige Feuereinstellung der Briten gefordert / Ägyptische Freiwillige bereit

    Bonn (ADN/ND). Einen dringenden Appell, dem jemenitischen Volk Hilfe gegen den Angriff britischer Flugzeuge und Panzer auf seine Städte und Dörfer zu leisten, richtete der Geschäftsträger des Jemen in Westdeutschland, Albaydany, auf einer Pressekonferenz in Bonn an die Weltöffentlichkeit. Wie schon kurz berichtet, teilte Albaydany mit, Großbritannien habe im Gebiet des Jemen und in dem südlich davon gelegenen, von ihm geraubten „Protektorat" Aden Tausende von Männern, Frauen und Kindern ermordet ...

  • 1 Neue faschistische Provokationen f I in Csepel und wer dahintersteht |

    ffiimmiiiiiiiiiiiiimiinimm

    miiiiiiiiiiiiiiriiiiiiniiiiiiiiiir offensichtlich, neues Material für ihre Ungarnhetze in der UNO zu bekommen. Protest gegen USA-Einmischung . Budapest/New York (ADN). Die Revolutionäre Arbeiter-und-Bauern-Regierung der Ungarischen Volksrepublik protestierte am Donnerstag energisch gegen die von den USA veranlaßte Resolution der UNO-Vollversammlung, einen Fünferausschuß „zur Untersuchung der Ereignisse in Ungarn" zu bilden ...

  • Washington will England ausbooten

    Schaffe Auseinandersetzungen über die Nahost-Interessen im Europarat

    Straßburg (ND/ADN). Der britische konservative Abgeordnete Julian Amery warf den USA in der Beratenden Versammlung des sogenannten Europarates vor, Großbritannien, vor allem wegen des Erdöls, aus dem Nahen Osten verdrängen zu wollen. In auffallend scharfer Form wandte sich der britische Vertreter gegen die Eisenhower-Doktrin, die keinen positiven Vorschlag zur Lösung-der tatsächlichen Probleme des Nahen Ostens enthalte ...

  • Alle Konservativen sollen abtreten

    London (ADIST/ND). Die Ernennung Macmillans zum neuen britischen Ministerpräsidenten ist in breitesten Kreisen der britischen Öffentlichkeit auf heftige Ablehnung gestoßen. „Macmülan ist vom nationalen Standpunkt fast der schlechteste Ministerpräsident, den man sich zu einer Zeit wünschen kann, in der Großbritanniens Ruf und Autorität durch die Invasion in Ägypten auf dem Nullpunkt angelangt ist?, erklärt -das 'Labour- Organ „Daily Herald" ...

  • Bei heimkehrenden Ungarn in Györ

    Györ, 10. Januar. Wir sind heute in die Nähe der österreichischen Grenze gefahreh, um in "Györ mit ungarischen Rückkehrern zu sprechen, deren Zahl in den letzten Wochen auf mehr als 10 000 angestiegen ist. In der Grenzkommandantur von Györ sagte uns der Leiter des Kommandos, Oberstleutnant Laszlo Fekszi, daß allein in seinem Bereich in der vergangenen Nacht 75 Personen zurückgekommen sind ...

  • Ungarische Kumpel holen auf

    Budapest (ND/ADN). Zum erstenmal seit dem 23. Oktober haben die ungarischen Bertarbeiter in den letzten Tagen bei der Kohleförderunr die festgesetzte Tagesleistung fiberboten. Während am Mittwoch insgesamt 44 471 t Kohle gefördert wurden, betrug die Leistung am Donnerstag 46187 t. Das nach dem 23. Oktober festgesetzte Tagessoll wurde damit mit 104,7 Prozent erfüllt ...

  • Masiumi-Putsch blieb erfolglos

    DJakarta (ADN/ND). Das indonesische Kabinett hat unmittelbar nach dem Austritt der fünf Minister der reaktionären Masjumi- Partei eine Neuverteilung der Geschäftsbereiche vorgenommen, wobei die Aufgaben der Ausgeschiedenen größtenteils von anderen Kabinettsmitgliedern mit übernommen wurden. Von den meisten indonesischen Zeitungen wird die Ansicht vertreten, daß der Austritt der fünf Masjumi-Minister das Kabinett Sastroamidjojo gestärkt hat ...

  • USA drohen dem Weltfriedensrat

    Nixon will von Österreich provokatorisches Verbot erpressen

    Wien (ADN). Eine erneute grobe Einmischung der USA in die inneren Angelegenheiten Österreichs ist jetzt in Wien bekanntgeworden. Danach hat der USA-Vizepräsident Nixon bei seinem Aufenthalt in der österreichischen Hauptstadt von den dortigen Behörden kategorisch verlangt, die Tätigkeit des Weltfriedensrates in Wien zu verbieten ...

  • Heimkehrwillige erschossen

    Oberstleutnant Fekszi schilderte die Geschichte von 176 ehemaligen ungarischen Soldaten, die in ein Lager bei Salzburg gebracht wurden. Dort nahm man ihnen die verlegten den Ort der Handlung von Salzburg ,-an.~$!le,.. ungarische Grenze und'behaupteten frech,, die* drei wären von ungarischen Grenzwachen niedergeschossen worden ...

  • Alarmrufausjordanien

    NewYork (ADN). Israel nehme seit ewei Tagen „gewaltige Truppenkonzentrationen" an der jordanischen Grenze vor, erklärte der jordanische UNO-Delegierte Abdel Monem Rifai am Donnerstag vor der UNO-Vollversammlung. Er unterbrach die Debatte der Versammlung, um ein Telegramm zu verlesen, das ihm von seiner Regierung zugegangen war ...

  • Bombenattentate gegen Neger

    New York (ADN). Mit einer neuen Terrorwelle beantworten die Rassenhetzer in den Südstaaten der USA den verstärkt aufgeflammten Kampf der Neger um Gleichberechtigung. Vier Kirchen und die Häuser zweier Negerpfarrer sind am Donnerstag in Montgomery im Staat Alabama durch Bombenattentate schwer beschädigt worden ...

  • Bonn finanziert ägyptenfeindlichen Plan

    Bonn (ND/ADN). Auf Beschluß der Adenauer-Regierung sind von westdeutscher Seite eine Million Dollar für die Räumung des Suezkanals bereitgestellt worden. Die Summe dient zur Unterstützung des McCloy-Plans, c*er darauf abzielt, die ägyptische Regierung für geraume Zeit um ihrp Einnahmen avta den Kanalgebühren zu prellen, indem man sie zwingen will, die investierte Summe später mit Zins und Zinseszins zurückzuzahlen ...

  • Kurz gemeldet

    Für Verhandlungen über die Bildung einer ägyptisch-syrischen Staatenföderation hat die syrische Regierung am Donnerstag eine dreiköpfige Delegation benannt. In Warschau weilt eine Handelfdelegation der Volksrepublik China zu Verhandlungen über den Abschluß eines Handels- und Zahlungsabkommens für 1957 ...

  • Aus Volkspolen eingetroffen

    Berlin (ADN). Im Rahmen der zwischen den Regierungen der Volksrepublik Polen und der DDR vereinbarten Familienzusammenführung traf am Donnerstag ein weiterer Transport von Personen aus Volkspolen ein, die zu ihren engsten Familienangehörigen in Deutschland übersiedeln. 263 Personen verbleiben in der Deutschen Demokratischen Republik, während 44 Personen zu ihren Verwandten nach Westberlin Weiterreisen ...

  • Nach China abgereist

    Berlin (ADN). Eine Handelsdelegation der DDR ist in diesen Tagen in die Volksrepublik China gereist, um Verhandlungen über den Waren- und Zahlungsverkehr für das Jahr 1957 zu führen. Leiter der Delegation ist Herr Erwin Kerber, Stellvertreter des Ministers für Außenhandel und Innerdeutschen Handel der DDR ...

  • - Erfolgreiche Freiheitsaktion

    Algier (ADN). Bei Zusammenstößen zwischen algerischen Freiheitskämpfern und französischen Militäreinheiten in der Nähe von Cherchell westlich Algier wurden am Donnerstag, wie Reuter meldet, 24 französische Soldaten getötet

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  • Der Ständige Ausschuß für die örtlichen Volksvertretungen

    Durch das Gesetz über die örtlichen Organe der Staatsmacht wird der Volkskammer die Aufgabe übertragen werden, die "örtlichen Volksvertretungen anzuleiten und die Aufsicht über ihre Tätigkeit auszuüben. Das bedeutet keine Beschränkung der Selbständigkeit der örtlichen Volksvertretungen, sondern eine Hilfe bei der Erfüllung ihrer Aufgaben und eine Stärkung ihrer Verantwortlichkeit ...

  • Lehrer und Schüler zugleich

    Ein wichtiges Glied in der Verbindung der Partei mit den Massen sind die Parteisekretäre in den Betrieben. Ohne Zweifel verstehen die meisten Parteisekretäre schon ganz gut, den Kontakt mit den Parteilosen zu festigen und sie für die Verwirklichung der Politik der Partei zu gewinnen. Es gibt aber auch ...

  • Unzureichende Vorarheit

    Es gibt jedoch Widersprüche zwischen eben jenem Ruf nach Standards und der Arbeit des Amtes für Standardisierung. Hier häuften sich nämlich wiederholt die von den Fachministerien eingereichten Vorschläge für neue Standards. Die Folge war, daß dann die überprüften und als rechtsverbindlich erklärten Standards erst erheblich verspätet der Öffentlichkeit übergeben wurden ...

  • Vertrauensmann - nicht Paradereferent

    Parteiorganisation Dessau festigt Verbindung mit den Massen: Von Otto Böhme, 2. Sekretär der Kreisleitung Dessau

    Unser 1. Kreissekretär, Genosse Leva, schrieb am 22. Dezember 1956 einen Artikel im „Neuen Deutschland". Er berichtete, daß wir uns auf unserer letzten Kreisleitungssitzung mit der politischen Arbeit unter den Massen und in diesem Zusammenhang auch mit dem Auftreten leitender Genossen des Kreises vor den Werktätigen befaßt haben ...

  • Die neuen Festpreise für 1957

    Preise sollen Produktion und Verbrauch regulieren

    ,nach dem Beschluß vom 6. Februar 1953 neue Festpreise geschaffen. Verbraucherpreise nicht erhöht Etwa hundert solche Regelungen traten am 1. Januar 1957 in Kraft. Darunter fallen z. B. Aluminium-, Grau-, Stahl-, Temper- und Buntmetallguß; Erzeugnisse des Maschinenbaus; Erzeugnisse der chemischen und pharmazeutischen Industrie;' Leistungen des Verkehrswesens; Erzeugnisse der Leichtindustrie ...

  • Wie wir es sehen

    In der Arbeit der Kreisleitung Dessau gibt es einige gute Ansätze, den Grundorganisationen verstärkte Hilfe zu gewähren. Im vergangenen Jahr wurden mehrere Genossen mit langjähriger Parteierfahrung, die im Apparat der Kreisleitung tätig waren, in verschiedenen leitenden Funktionen unseres Betriebes eingesetzt Diese Maßnahme führte zu einer Verstärkung der Schlagkraft unserer Parteiorganisation ...

  • Standards verbürgen höhere Technik

    Volkswirtschaftlicher Nutzen durch technisch-wissenschaftliche Gemeinschaftsarbeit

    Die Forderung nach mehr und besseren Standards entspringt dringenden volkswirtschaftlichen Bedürfnissen. Mehr und bessere Standards bedeutet, daß ein höherer Grad der Vereinheitlichung der noch unnötigen Vielzahl an Formen, Abmessungen und Qualitäten der Rohstoffe, Halbfabrikate, Einzelteile, Baugruppen, Maschinen und Anlagen erreicht wird ...

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  • Erfolge und Lehren von Melbourne

    1952, Helsinki. Erstmals nahmen sowjetische Sportler an Olympischen Spielen teil. Damals waren die Schweizer und Schweden im Turnen unsere schärfsten Konkurrenten. Unser Sieg kam damals so überraschend, daß ihn einige ausländische Sportjournalisten dem Zufall zuschrieben. Es verstrichen zwei Jahre, und nach der Weltmeisterschaft in Rom verschwanden die „ungläubigen Thomasse" ...

  • Der Parteisekretär und 21 Jungarbeiter

    Es begann im Dezember auf einer Kreisaktivtagung der Partei in Treptow.- '„Wir haben viele Möglichkeiten, den Menschen — insbesondere der Jugend — die große Vergangenheit der deutschen Arbeiterklasse lebendig vor Augen zu führen, aber wir nutzejn sie zu wenig»" So etwa sagte der Parteisekretär, der Berliner Metallhütten- und Halbwerkzeuge, Genosse Eisenhändler, ein untersetzter, breitschultriger Mann ...

  • Guter Start im Werk für Fernmeldewesen

    1000 Köpfe lösen 1000 Probleme /Die Produktion steigt auf 142 Prozent

    Der energische, besonnene Mann hinter dem Schreibtisch des Direktors im Werk für Fernmeldewesen in Oberschöneweide hat ein Kreuz wie ein Maurer. Das eine Wort aber, oft genug als billiges. Schlagwort mißbraucht, legt seine Stirn in Falten, als sei. es eine äußerst komplizierte mathematische Aufgabe: Planablauf und Planerfüllung im neuen Jahr ...

  • Merkwürdige Berichte

    Die westdeutschen Sportführer haben zur Jahreswende viele gute Worte über die Pflege des Ost-West-Sportverkehrs gefunden. Wie sie sich aber diesen Sportverkehr vorstellen, darüber sind im amtlichen Organ des Landessportbundes Hessen nähere Einzelheiten zu erfahren. .Die menschlichen Beziehungen sollen im wesentlichen nicht durch Großsportveranstaltungen, sondern durch möglichst zahlreiche Begegnungen auf Vereinsebene am wirksamsten gepflegt werden", deren ...

  • Ungarische Fußballer kehrten zurück

    Die jungen ungarischer) Fußball- Nationalspieler Machos und Tichy haben sich von der gegenwärtig noch in Italien weilenden Budapester Honved-Mannschait getrennt und sind in ihre Heimat zurückgekehrt. Ihrem Beispiel haben sich — laut Agenturberichten — auch die Spieler Budai I, Palicsko und Babolcsay sowie der Manmschaftsbetreuer Madarasz angeschlossen ...

  • Schwarz und braun mit Hakenkreuz

    NS-Vortrapp der Konzernherren sammelt sich zum Sturmappell gegen die Arbeiter

    Zu dem Sturmappell der westberliner Faschisten aller Schattierungen am 18. Januar, über den wir gestern berichteten, werden jetzt weitere Einzelheiten bekannt. Unter der seriös klingenden Bezeichnung „Reichsgründungsfeier" wollen die mit dem westberliner und westdeutschen Finanzkapital eng verbundenen Erzreaktionäre, Stahlhelmfaschisten und NS-Erneuerer der vor Neujahr angelaufenen Unternehmeroffensive gegen die Löhne der Arbeiter weitere Impulse geben ...

  • I i_ Dr. Carl-Hubert Schwennlcko, Vorsitzendar dti Ltndcmrb&ndas larll: dar rralan Volkipartal.

    um die Arbeiterschaft politisch unter Druck zu 6etzen. Eines der führenden Konzernsprachrohre m Westberlin, das Mitteilungsblatt des Siemens-Konzerns, kündigte zynisch und unverfroren den Generalangriff der Unternehmer auf den Reallohn der Arbeiter an. Mit der Unverschämten Lüge, die Löhne der Arbeiter seien höher gestiegen als die Produktivität, forderte das Blatt dazu auf, nicht mehr soviel zu kaufen, sondern „in Freiheit und Würde" zu entbehren ...

  • Mitteilungen der Berliner Parteiorganisation

    Bezirksparteikabinett: Am Montag, dem 14. Januar, 18 Uhr. Zyklus: Atheistische (Propaganda. Thema: „Der Gegenstand der Astronomie, ihre hauptsächlichen Entwicklungsetappen im Kampf um die Herausbildung eines wissenschaftlichen Weltbildes, die wichtigsten heute vertretenen Theorien". Lektor: Genosse Singer, Sternwarte Babe^erg ...

  • Schnee und Regen

    Westausgange des Kanals liegt, bleibt bestehen. Aufseiner Nordflanke ziehen Störungen ostwärts, die mit ihren südlichen AUsläuferr, auch unseren Raum streifen. Nachdem kältere Meeresluft in Mitteleuropa eingeflossen ist, wird vorübergehend wieder müdere Luft nachfolgen. In den Mittelgebirgen herrscht leichter Frost, und es ist etwas Neuschnee gefallen, aber nur im Fichtelberggebiet sind gute Schneeverhältnisse und SnortmösUchkeiten vor- Schnee, der ...

  • Oberjat-Komplize festgenommen

    Der Betriebsleiter von Oberjats Margarinefabrik, Otto Walter, ist am Mittwoch in Westberlin verhaftet worden. Die 6. Große Strafkammer hatte angesichts der Empörung der Öffentlichkeit über die Flucht des in den Oberjat- Skandal verwickelten Buttergroßhändlers Pfu-ndstein endlich den Haftverschonungsbeschluß aufgehoben ...

  • Nachträglich umtauschen

    Alle Bürger, die ihre Schwerbeschädigtenausweise bis zum 31. Dezember 1956 nicht umgetauscht haben, können ab sofort täglich in der Zeit von 9 bis 16 Uhr die Ausweise bei der Abteilung Arbeit und Berufsausbildung, Hauptreferat Berufsfürsorge für Schwerbeschädigte, am Georgenkirchplatz 6—lo. Eingang C ...

  • Sechs Opfer

    Sechs Patienten sind in westberliner Krankenhäusern nach Bluttransfusionen gestorben, für die man Konserven der westberliner Blutbank im Rudolf-Virchow-Krankenhaus verwendet hatte. Insgesamt sollen in Westdeutschland und Westberlin bereits 30 Opfer zu beklagen sein. Gesundheitssenator Dr. Schmiljan bestätigte die Todesfälle ...

  • , Jagd auf Wehrpflichtige

    Ein numerus clausus für die westberliner Universitäten ist am Freitag auf Grund eines Mehrheitsbeschlusses des Abgeordnetenhauses in Kraft getreten. Damit gilt eine Zulassungssperre, die die Zahl der Studenten beschränkt. Wehrdienstgegner erklärten, als die entsprechende Vorlage von Suhr und Volksbildungssenator ...

  • Erfolgreiche Sozialarbeit

    Im vergangenen Jahr ist im demokratischen Berlin eine erfolgreiche Sozialarbeit geleistet worden. Fast 30 000 Bürger und Veteranen wurden unterstützt .und kulturell betreut 100 000 alte Menschen erlebten kostenlos Dampferfahrten, Konzerte und sonstige Kulturveranstaltungen. Für die gute .Arbeit war mit entscheidend, daß 1956 die Sozialkommissionen weitgehend auf die Ebene der Wirkungsbereiche in den Stadtbezirken umgestellt werden konnten ...

  • BERLINER NOTIZEN '

    Faltbriefe zum Preis von 22 Pfennig, in denen die -Beförderungsgebühr von 30 Pfennig bereits enthalten ist. werden bei allen Postanstalten verkauft. Eine Weichenstörunc verursachte gestern gegen 6.20 Uhr eine Unterbrechung des durchgehenden U-Bahn- Verkehrs auf der Linie A zwischen Potsdamer Platz und Gleisdreieck ...

  • Ruheplätzchen am Spreeufer

    Die Reste der alten Beritner Stadtmauer zwischen der Littenstraße und der Waisenstraße sollen in grünen Rasen eingebettet werden. Das Verschönerungsprogramm des Rates des Stadtbezirks Mitte sieht auch vor, das Gelände des ehemaligen Zirkus Busch in der Nähe des S-Bahnhofs Marx-Engels- Platz zu einer gepflegten Grünanlage auszubauen, die durch einen Promenadenweg mit zahlreichen Bänken entlang dem Spreeufer zu einem besonderen Anziehungspunkt werden soll ...

  • DAS BEDAKTIONSKOLLEGiaM

    Redaktion: Berlin W», Mauerstr. 39/40, Tel. 22 03 41 — Verlag: Berlin N54. Schönhauser Allee 176, Tel. 42 59 51 — Abonnementspreis monatlich 3,50 DM — Alleinige Anzeigenannahme: Alle Filialen der DEWAG-werbung: z. Z. gültig Anzeigennreis- Hste Nr. 9 - Bankkonto: Berliner Stadtkontor, Berlin N 58, Schönhauser Allee 144, Konto-Nr ...

  • verwehter Schnee, Ski «teilenweis« möglich

    wobei der Harz und Thüringer Wald mehr betroffen werden als das Erzgebirge und Zittauer Gebirge. Im Harz und Thüringer Wald wird die O-Grad-Grenze wieder etwas höher ansteigen, so daß nur oberhalb 600 m das Froßtwetter bestehen bleibt.

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