18. Nov.

Ausgabe vom 07.10.1950

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  • Nationaler Widerstand in Westdeutschland

    Von der Deutschen Demokratischen Republik gehen starke Impulse aus, die die westdeutsche Bevölkerung zum nationalen Widerstand gegen die koloniale Ausbeutung und gegen die Kriegsvorbereitungen in Westdeutschland ermutigen. Während in Westdeutschland durch die Kosten der Kriegsvorbereitungen der Lebensstandard der Bevölkerung sinkt, wurde in der Deutschen Demokratischen Republik durch Preissenkungen und Lohnerhöhungen die Lebenshaltung der arbeitenden Menschen verbessert ...

  • Kriegshetzer auf deutschem Boden

    Die Politik der Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Völker und Länder ist eine seit langem ausgeübte Praxis des USA- Imperialismus. Zahlreiche Völker Europas und Asiens, deren Souveränität von den imperialistischen Räubern mißachtet wurde, mußten diese Erfahrung machen. Mittels des Marshall-Planes und des Atlantikpaktes wurden eine Reihe europäischer Staaten, Frankreich, Italien, Großbritannien, die sogenannten Beneluxstaaten und andere in die Abhängigkeit der USA gebracht ...

  • Hier spricht Westdeutschland:

    Wieder Militär? Nein! Das öffentliche Forum in Frankfurt/Main veranstaltete eine Diskussion über die Frage: „Wieder Militär?" Als Ergebnis wurde bei nur wenigen Enthaltungen und ohne Gegenstimmen eine Resolution angenommen, in der eine Volksabstimmung über eine Remilitarisierung Deutschlands verlangt wird ...

  • Kiemsiedler „verdächtig

    Stolz berichtet der junge FDJler aus Solingen, wie sie in der Nacht vom 30. September zum 1. Oktober zwei Friedensfahnen auf den höchsten Schornsteinen in der Stadt anbrachten. „Uns erwischte die Polizei nicht", setzt er lächelnd hinzu. „Aber in ihrer blinden Wut verhaftete sie am folgenden Tage eine Gruppe von Naturfreunden in der Annahme, es seien FDJler ...

  • Wir sind stark, denn wir sind einig!"

    ,,Wii machen bei uns im Meuro- Stollen das beste Brikett in der ganzen Republik. Fragen Sie mal die Hennigsdorler Stahlwerker, die hätten nicht weiterarbeiten können, wenn wir ihnen nicht unsere Spezialkohle geliefert hätten. Unser Werk war total demontiert, aber mit Unterstützung der sowjetischen Besatzungsmacht konnten wir sofort wieder aufbauen ...

  • Wir schreiten vorwärts!

    Interview mit jugendlichen Teilnehmern am Treffen der Hunderttausend

    Eine Bedingung stellten die jungen westdeutschen Friedenskämpfer, die im Anschluß an das Treffen der Jugend nach Berlin gekommen waren, als sie ein Mitarbeiter unserer Redaktion zu einem kurzen Interview aufsuchte: Unter keinen Umständen ihre Namen zu nennen. Der sich von Tag zu Tag steigernde Terror in Westdeutschland erfordere diese Vorsichtsmaßnahme, erklärten sie ...

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  • Unserer Deutschen Demokratischen Republik zum Gruß

    Ein Jahr Deutsche Demokratische Republik — ein Jahr des Erfolges

    „Mit berechtigtem Stolz blicken Arbeiter und Bauern, Angestellte und schaffende Intelligenz an diesem ersten Jahrestag unserer Republik auf das geleistete Werk, das ihr Werk ist. In Einheit und Einigkeit der demokratisenen und nationalen Kräfte wurde in der Gründung unserer Republik die Basis des Kampfes des ganzen deutschen Volkes um Frieden, demokratische Einheit und gesamtdeutsche Unabhängigkeit geschaffen ...

  • Jozsef Haydu, Gesandter der Volksrepublik Ungarn:

    Der siebente Oktober ist für die Geschichte der Deutschen Demokratischen Republik eine wichtige Station, die erste Wiederkehr des Tages ihrer Errichtung. In dem östlichen Teile Deutschlands entstand vor einem Jahre %&&■■'; MMs&amMM ein neues, bisher in Deutschland unbekanntes Staatsgebilde, der Staat des arbeitenden Volkes, die Deutsche Demokratische Republik ...

  • Jan Izydorczyk, Botschafter der Volksrepublik Polen:

    Die Bildung der Nationalen Front des demokratischen Deutschland, die unter der Führung der Arbeiterklasse alle fortschrittlichen und antiimperialistischen Kräfte des deutschen Volkes vereinigt, die ihre Heimat vor einer neuen Kriegskatastrophe und vor der kolonialen Abhängigkeit von den amerikanischen ...

  • Georgi Kostoll, Au^erordentlidier Gesandter der Volksrepublik Bulgarien:

    Der 7. Oktober ist ein bedeutungsvolles Datum für das deutscheVolk. An diesem Tag wurde die Gründung der Deutschen Demokratischen Republik verkündet. Dieses Ereignis ist ein Wendepunkt in der ganzen Geschichte des deutschen Volkes und stellt einen großen Beitrag zur Sicherung des Friedens in Europa und in der Welt dar ...

  • Volkspolizei zum Nationalfeiertag

    Befehl des Chefs der deutschen Volkspolizei zum Jahrestag der Deutschen Demokratischen Republik

    Berlin (ADN). Zum Jahrestag der Deutschen Demokratischen Republik am "J. Oktober 1950 hat ücr Chef der Deutschen Volkspolizei, Karl Maron, einen Befehl an alle Angehörigen der Volkspolizei erlassen, in dem einleitend auf die Bedeutung der Gründung der Deutschen Demokratischen Republik für das ganze deutsche Volk und auf die entscheidende Hilfe der Sowjetunion beim Aufbau des Staates und der Wirtschaft hingewiesen wird ...

  • Prof. Dr. Balanescu, Gesandter der Rumänischen Volksrepublik:

    Das neue Blatt in der Geschichte des deutschen Volkes, das an dem historischen Tage der Proklamierung der Deutschen Demokratischen Republik am 7. Oktober 1949 aufgeschlagen wurde, ist heute bereits mit großen Taten bedeckt. Ein neuer Weg zu einem besseren Leben wurde dem deutschen Volke freigelegt. Die ...

  • Dr. Otto Fischl, Botschafter der Tschechoslowakischen Republik:

    Die Deutsche Demokratische Republik begeht den ersten Jahrestag ihres Bestehens im Zeichen des erfolgreichen Aufbaues, der dem Frieden und einer glücklichen Zukunft ihres Volkes dient. In seinem historischen Telegramm an den Präsidenten der Deutschen Demokratischen Republik, Wilhelm Pieck, und den Ministerpräsidenten Otto Grotewohl hat Generalissimus Stalin auf die gewaltige Bedeutung hingewiesen, die der Gründung der Deutschen Demokratischen Republik zukommt ...

  • An unserer Seite stehen treue Freunde

    Mit ganz besonderer Freude veröffentlichen wir in unserer heutigen Ausgabe zum ersten Jahrestag der Deutschen Demokratischen Republik Beiträge, die uns aus diesem Anlaß von den Chefs der Diplomatischen Missionen einer Reihe der uns befreundeten Volksdemokratien zur Verfügung gestellt wurden. Diese Beiträge ...

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  • Ein entscheidender Schritt vorwärts

    Aus dem Rechenschaftsbericht des Genossen Wilhelm Pieck auf dem III. Parteitag am 20. Juli 1950. „Die Partei wird ihre gewaltigen politischen und wirtschaftlichen Aufgaben nur erfolgreich lösen, wenn sie ideologisch und organisatorisch stark genug sein wird und wenn es ihr gelingt, ihre Arbeit entsprechend den neuen schwierigen Aufgaben umzustellen ...

  • Die führende Rolle der Partei beim Neuaufbau

    „Im Zusammenhang mit der Vorlage dieses Planes des Neuaufbaues steht die Aufgabe, unsere Partei vorzubereiten, ihre Rolle als führende Kraft der Arbeiterklasse und des schaffenden Volkes zu erfüllen. Bisher hat die Partei in großen Lebensfragen des Volkes eine richtige Initiative entwickelt. Zum großen Teil waren das aber Einzelfragen ...

  • Bekenntnis zum Leninismus

    Aus der Rede des Genossen Otto Grotewohl auf der 1. Parteikonferenz im Januar 1949. „Daß wir seit der elften Tagung des Parteivorstandes ein gutes Stück vorangekommen sind, beweist am besten die Parteidiskussion, die wir in Vorbereitung dieser Konferenz durchführten. Es pulst heute ein viel regeres ideologisch-politisches und organisatorisches Leben in der Partei als vor zwei Jahren ...

  • Beispiele des neuen Bewußtseins

    Aus der Rede des Genossen Walter Ulbricht auf der 1. Parteikonferenz der SEID im Januar 1949. „Die grundlegende Aufgabe in der gegenwärtigen Zeit besteht also darin, die Fähigkeit zu erwerben, die staatliche Verwaltung und die Wirtschaft auf neue Weise zu leiten, im Interesse des Volkes zu leiten, die Menschen zu überzeugen, sie im Kampf um das Neue zu stählen, der Jugend den Weg zum Aufstieg zu ebnen ...

  • Etappen auf dem Wege zur Partei neuen Typus

    Seit der Gründung der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands bis zum heutigen Tage ist unsere Partei gewaltig erstarkt und ideologisch gewachsen. Sie wurde zur führenden Kralt beim Wiederaufbau unserer zerstörten Heimat, bei der Erfüllung unserer Wirtschaltspläne, bei der Schaltung einer glücklichen Zukunft unseres Volkes ...

  • 13. Oktober 1949

    Der Führer des Sowjetvolkes und der gesamten friedliebenden Menschheit, der beste Freund des deutschen Volkes, J. W. Stalin, sendet an Präsident Wilhelm Pieck und Ministerpräsident Otto Grotewohl das historische Telegramm, das für alle Zeiten mit goldenen Lettern den Beginn einer neuen Epoche in der Geschichte unseres Volkes anzeigen wird ...

  • 15. Oktober 1919 19. Oktober 1949 28. Oktober 1949

    Die Sowjetregierung beschließt, diplomatische Missionen mit der provisorischen Regierung der Deutschen Demokratischen Republik auszutauschen. In den folgenden Tagen und Wochen erkennen die Regierungen der Volksrepubliken Polen, Tschechoslowakei, Ungarn, Bulgarien, China, Albanien, der Mongolischen Volksrepublik, der Koreanischen Volksrepublik und der Demokratischen Republik Vietnam die Deutsche Demokratische Republik an ...

  • 3. November 1949

    Die Regierung erhöht die Lebensmittelrationen und führt eine einheitliche Grundkarte ein. Die Renten werden um 5,— DM pro Monat heraulgesetzt. 7. November 1S-49 Machtvolles Bekenntnis Iür die deutsch-sowjetische Freundschalt anläßlich der Feierlichkeiten zum 32. Jahrestag der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution in allen Orten unserer Republik ...

  • 12. Oktober 1949

    Ministerpräsident Otto Grotewohl legt der Provisorischen Volkskammer das große Regierungsprogramm für Frieden und demokratischen Aulbau vor. „Diese deutsche Regierung ist eine Regierung der Arbeit, der Demokratie und des Friedens. Das Programm der deutschen Regierung ist das Programm des deutschen Volkes ...

  • 11. November 1949

    Die sowjetische Militärverwaltung stellt In Berlin und den Landern Ihre Tätigkeit ein. Ihre Funktionen gehen an die deutschen Staatsorgane über. Der neugeschaiienen Sowjetischen Kontrollkommission obliegt die Kontrolle der Durchführung des Potsdamer Abkommens.

  • Die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands — der Vortrupp des deutsdien Volkes

    Die Vereinigung der beiden Parteien ist ein Ereignis von größter geschichtlidier Bedeutung, und die Auswirkungen dieser Vereinigung werden bestätigen, da§ mit der geschaffenen Einheit der deutschen Arbeiterbewegung auf Grund der ihr zugrunde gelegten A

    Vera Triller, Landarbeiterin Franz Striemann, Webstuhlmeister

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  • Jeder deutsche Patriot ein Freund der Sowjetunion

    Sie hat es mit ihrer blauen Arbeitskombination angezogen, trägt es ganz selbstverständlich am Rockaufschlag: Das Emblem der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft. Elsa Pfeiffer heißt sie, die Kranführerin in Halle V bei Bergmann- Borsig, und als wir sie nach dem warum und weshalb Freundschaft mit der Sowjetunion fragen, ist sie ein wenig erstaunt ...

  • Ein Grug aus Moskau

    Die junge Stachanowarbeitenn Lydia Korabelnikowa schreibt uns zum einjährigen Bestehen unserer Republik: „Als ich im Sommer dieses Jahres mit einer sowjetischen Jugetiddelegation in der Deutschen Demokratischen Republik weilte, war ich tief beeindruckt von dem Arbeitselan der schaffenden deutschen Menschen, die sich bedingungslos zum Frieden bekennen und am Aufbau einer neuen Gesellschaftsordnung auf wahrhaft demokratischer Grundlage arbeiten ...

  • Die befreiende Tat der Sowjetunion

    Aus der historischen Erklärung der Regierung der UdSSR über die Anerkennung unserer staatlichen Souveränität

    Am 10. Oktober 1949 gab Armeegeneral W I. Tschujkow, der Oberste Chef der damaligen Sowjetischen Militäradministration, dem Präsidium des Deutschen Volksrates jene historische Erklärung bekannt, die die Berechtigung der Schaffung der Provisorischen Regierung der Deutschen Demokratischen Republik anerkennt und ihr die Verwaltungsfunktionen übergab, die bisher der Sowjetischen Militäradministration zustanden ...

  • Anfang Februar 1950 5. Februar 1950

    In allen Ländern der Republik werden die Vorbereitungen zur Frühjahrsbestellung getroffen. Saatgut und Düngemittel stehen erstmals in ausreichenden Mengen zur Verfügung. Allein die 57 MAS des Landes Thüringen halten 600 Traktoren für die Bestellung der Felder der werkiäfigen Bauern bereu. S.Februar 1950 Der Deutsche Nationalrat, als zentrales Organ der Nationalen Front des demokratischen Deutschland, wird gebildet ...

  • Erfahrungsaustausch festigt Frieden und Freundschaft

    Der Webstuhlmeister der volkseigenen Tuchfabrik Tufa I im Textilzentrum Cottbus, Franz Striemann, schrieb Anfang Februar an den sowjetischen Weber im Krasnocholmsker Textilkombinat, Stalinpreisträger Alexander Tschutkich. Er schildert in diesem Brief, wie er als Mitglied seiner Betriebsgruppe der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft vor allem die Entwicklung der Stachanow-Bewegung in der Sowjetunion verfolgt hat und schreibt dann ...

  • 16. Dezember 13-19

    Erste Vorstellung eines sowjetischen Schauspielensembles mit dem Verdienten Künstler der RSFSR, Poleshajew, in Berlin. Mitte Dezember 1949 Der ers(e Band der Werke J. W. Stalins erscheint in deufscher Sprache. Mit der vorgesehenen Herausgabe der 16-bändigen Gesamtausgabe wird dem deutschen Volke der gewaltige geistige Schatz zugänglich gemacht, den die Werke Stalins darstellen ...

  • Vertrauen zu unserer Regierung

    „Wir Neubauern, vorzugsweise die Umsiedler, haben wirklich allen Grund, unserer Regierung am 15. Oktober unser volles Vertrauen zu schenken, denn alle ihre Maßnahmen und Gesetze haben nur ein Ziel: Die Erhaltung des Friedens für einen raschen Wiederaufbau unserer Wirtschalt. Ich habe z. B. 10 000 DM Baukredit in Anspruch genommen und stehe nach dem neuen Gesetz vor der Tatsache, daß mir die Regierung plötzlich die Hälfte meiner Schulden geschenkt hat ...

  • 30. November 1949

    Zur Unterstützung der Werktätigen von Watenstedt-Salzgitter, die im schweren Abwehrkampf gegen die anglo-amerikanische Konkurrenzdemontage der Reichswerke stehen, erteilt die Regierung unserer Republik einen Auftrag in Höhe von 1,4 Millionen DM und bereitet einen weiteren Auftrag über 2,5 Millionen DM für die Reichswerke vor ...

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  • USA-Block lehnt Indiens Kompromiß Vorschlag ab

    Die Sowjetunion kämpft im Politischen Ausschuß der UN unerschütterlich für den Frieden

    wirklichen friedlichen Regelung der Korea-Frage sind. Jetzt erhebt sich vor uns eine neue Situation. Der Vorschlag der indischen Delegation, in dem der Versuch unternommen wird, irgendeinen noch nicht ganz klaren anderen Weg zur Regelung der Korea-Frage zu finden. Mir scheint, das ist eine sehr schwierige Aufgabe, aber schwierige Aufgaben tauchen nicht auf ...

  • Bessere Versorgung der Mütter

    Zusätzliche Versorgung für werdende und stillende Mütter ab 1

    Berlin (ADN). Das Ministerium für Handel und Versorgung der Deutschen Demokratischen Republik gibt bekannt: Auf Grund des § 7 Ziffer 2 des Gesetzes über den Mutter- und Kinderschutz und die Rechte der Frau vom 27. September 1950 (GB. 1 S. 1037) tritt an Stelle der bisherigen Regelung für die zusätzliche Versorgung von werdenden und stillenden Müttern ab 1 ...

  • Streik legt westdeutsche Binnenschiffahrt still

    Weitere 700 000 Arbeiter und Angestellte streikbereit / Tarifkündigungen in Hamburg

    Hamburg (Eig1. Ber.). Seit Frenagmorgen um 6 Uhr ist die gesamte westdeutsche Binnenschiffahrt durch Streik stillgelegt. JSämtliche Schlcuscnbetriebe sind rcschlossen, die Kanalschlffahrt ist zum Erliegen gekommen, auf allen Wasserstraßen herrscht Ruhe, keine Tonne Kolik, Getreide oder Erz kann mehr auf dem Wasserwege befördert werden ...

  • Berlins Stimme zu den Friedenswahlen

    Friedrich Ebert gab den Rechenschaftsbericht des demokratischen Manistrats

    Berlin (Eig. Ber.). In Anwesenheit des Staatspräsidenten Wilhelm Pieck gab Oberbürgermeister Friedrich Ebert am Vorabend des ersten Jahrestages der Gründung der Deutschen Demokratischen Republik vor über 3000 Berliner Straßen- und Hausvertrauensleuten im Friedrichstadt-Palast den Rechenschaftsbericht des demokratischen Magistrats ...

  • Befehlsausführung verweigert

    Rheinfcldcn (ADN). Der Stadtrat von Rheinfelden (Oberbaden) verurteilte in einer gemeinsam abgegebenen Erklärung den Adenauer- Befehl auf Entlassung von friedensfreundlichen Arbeitern und Angestellten und lehnte diese Entlassungen ab. Hannover (ADN). Der Gesamtbetriebsrat der Verwaltung Harburg- Winsen und der Personalausschuß des Kreistages lehnten die Durchführung der Adenauer-Anordnung auf Entlassung der Friedensfreunde aus dem öffentlichen Dienst ab ...

  • Sowjetbürger wählen Friedensboten

    70 Millionen Jugendliche unterstützen Wyschinskijs Vorschläge

    Moskau (ADN). Auf zahlreichen Versammlungen wählen in der ganzen Sowjetunion weiterhin die Werktätigen ihre Delegierten zu der vom 16. bis 18. Oktober in Moskau stattfindenden 2. Unions-Friedenskonferenz. Arbeiter, Kollektivbauern und Angehörige der Intelligenz beauftragen ihre besten Vertreter, zu erklären, daß die Sowjetmenschen die friedfertige Außenpolitik ihrer Regierung billigen, und stets in den ersten Reihen der Kämpfer für dra Frieden stehen werden ...

  • Stahlwerk Brandenburgs Beitrag zur Wahl

    Dritter Ofen vorfristig zum ) 3. Oktober fertig

    Zum Abschluß der Wahlkundgebung verpflichtete sich Walter Ulbricht entsprechend einem ihm erteilten Wählerauftrag: 1. alles zu tun, um die Freundschaft mit der Sowjetunion und den Volksdemokratien zu festigen und zu verstärken. 2. zu verhindern, daß feindliche Agenten unser Aufbauwerk stören können und 3 ...

  • Amis zerstören Wohnungen

    IMÜnchen (ADN). Der amerikanl- Rrhn I.nndesknmmissar Dr Schuster kündigte an, daß die Unterbringung der neuen Okkupationstruppen „gewissen Einfluß auf die zivile Wohnraumlage" haben werde. In Heidelberg hat die amerikanische Militärverwaltung den Grund und Boden von rund sechzig Eigentümern beschlagnahmt ...

  • Regierungsneubildung gefordert

    Helsinki (ADN). Das vorläufige Ergebnis der finnischen Gemeindewahlen mit seinem erheblichen Stimmengewinn der Volksdemokratischen Union, zeige eindeutig die Unzufriedenheit der Bevölkerung mit der Politik der herrschenden Kreise, schreibt die Zeitung „Tyekansan Sanomat" Das Blatt weist darauf hin. daß die finnischen Werktätigen die Bildung einer demokratischen Regierung fordern, in der die imperialistischen Agenten keinen Platz mehr haben ...

  • Rundfunk überträgt Festakt

    Berlin (Eis. Ber.). Ab 14 Uhr fibertragen alle Sender der Deutschen Demokratischen Republik den Festakt der Regierung anläßlich des 1. Jahrestages der Deutschen Demokratischen Republik aus der Deutschen Staatsoper. Im Nachmittagsprogramm bringen der Berliner Rundfunk und der Deutschlandsender Funkberichte aus Betriebsfeiern und Veranstaltungen, die zu Ehren des Festtages stattfinden ...

  • MacArthur wundert sich

    Stuttgart (Eig. Ber.) Die Stuttgarter „Deutsche Zeitung und Wirtschaftszeitung" schreibt in ihrer Ausgabe vom 4. Oktober- „Vor einigen Tagen hieß es noch. 130 000 Nordknreaner seien im Südwesten eingeschlössen. Inzwischen scheinen sie vom Erdboden verschwunden zu sein. Im Hauptquartier MacArthurs wird vermutet, daß sie sich in kleine Gruppen aufgelöst und in den Bergen Unterschlupf gefunden haben ...

  • SchneJlschmelzversuch erfolgreich

    G r ö d i t z (Eig. Ber.). Zu Ehren des einjährigen Gründungstages der Deutschen Demokratischen Republik haben Schmelzer des Stahl- und Walzwerkes Gröditz den ersten Sehnellschmelzversuch nach sowjetischem Vorbild durchgeführt und die Leistung um 50 Prozent verbessert.

  • „Tag der Armee" der CSR

    Prag (ADN). Staatspräsident Gottwald erließ am Donnerstag in seiner Eigenschaft als Oberbefehlshaber der tschechoslowakischen Streitkräfte einen Tagesbefehl an die Armee, in dem der 6. Oktober zum „Tag der tschechoslowakischen Armee" proklamiert, wird.

  • An unsere Leser!

    Das „Nesie Deutschland" wird am Montag, dem 8. Oktober 1950, in einer Sonderausgabe, die allen Abonnenten zugestellt wird, Berichte von den Feierlichkeiten anläßlich des 1. Jahrestages der Gründung der Deutschen Demokratischen Rermbük brinsrpn

  • Dem Angreifer harte Schläge ves-seiji

    Kommunique des Oberkommandos der koreanischen Volksarmee

    An den anderen Fronten gehen die Truppen der Volksarmee auf vorbereitete Stellungen zurück. Die Nachhuten wehren die Angriffe des Gegners erfolgreich ab. Am Mittwoch wurden von der Flakartillerie der Volksarmee vier USA-Flugzeuge abgeschossen.

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  • HO führt über 44000 Warenarten

    Frage: Ist die Handelsorganisation in der Lage, das Angebot ihrer Waren aufrechtzuerhalten, werden in Zukunft noch mehr Waren angeboten werden? Antwort: Ja, die HO hat im Rahmen unseres Wirtschaftsplanes einen Umsatzplan. Die Kontrollziffern des ersten Jahres des Fünfjahrplans sind bereits bekannt. Schon 1951 wird ihr Warenangebot — in mengenmäßiger Hinsicht — um das ZVi- bis 3fache gesteigert werden ...

  • 15. Juli 1950 20. bis 24. Juli 1950

    Fünfte große Preissenkung der HO. Lebensmittel werden bis zu 60 Prozent und Industriewaren bis zu 35 Prozent im Preis herabgesetzt. In Westdeutschland werden die Preise für Grundnahrungsmitiel, wie Brot und Margarine, erheblich heraufgesetzt infolge der von den amerikanischen Kriegstreibern befohlenen „Kanonen-statt-Butler''-Politik ...

  • Bis zum Jahresende 1000 neue HO-Läden

    Frage: Zahlreiche Leser, besonders aus ländlichen Gebieten, beklagen sich darüber, daß nicht genügend Verkaufsstellen der HO existieren. Was gedenkt die HO zu tun, um diesen Mängeln abzuhelfen? Antwort: Sie sprechen einen interessanten Tatbestand aus. Sehen Sie, bei uns gibt es im Gegensatz zum Westen mehr Käufer als Läden, dort gibt es wohl Läden, mehr als genug sogar, aber nicht genügend Käufer ...

  • Woher kommen unsere Waren?

    Frage: Wie war diese sprunghafte Vermehrung des Warenangebots möglich? Antwort: In erster Linie natürlich, wie ich bereits sagte, durch die Leistungen unserer Werktätigen, insbesondere durch die Leistungen unserer Aktivistenbewegung. In zweiter Linie durch den Abschluß von Handelsverträgen mit den befreundeten Staaten ...

  • Westberlin sagt „]a" zur HO

    Frage: Wie ist die Lage in Berlin? Besteht die Gefahr, daß durch die ständige Senkung der HO-Preise die Westberliner Bevölkerung die HO auskauft? Antwort: Diese Gefahr besteht in keiner Weise. Wir sind allen Ansprüchen gewachsen. Die einzige Schwierigkeit die wir haben, ist die, daß wir nicht genügend Verkaufsstellen und Kaufhäuser zur Verfügung haben, um aus dem demokratischen Sektor heraus ganz Berlin zu versorgen ...

  • . Wie steht es mit den Preisen der Handelsorganisation?

    Frage: Werden mit der Vermehrung des Warenstromes die Preise der HO weiter gesenkt werden? Antwort: Die Preise werden weiter gesenkt werden, und zwar hängt das Ausmaß der Preissenkung ab von der Steigerung der Produktion und der Senkung der Selbstkosten. Je billiger wir produzieren, desto billiger können wir auch verkaufen ...

  • Alles für den Wohlstand Deutschlands

    Frage: Sind nicht auch Waren aus Westdeutschland in der HO zum Verkauf gelangt? Antwort: Selbstverständlich, z. B. Fischkonserven, Käse, Gemüsekonserven, Obstkonserven, Wein, Schuhe, Solinger Stahlwaren, Lederwaren, Krefelder Seidenwaren und viele andere Dinge. Frage: Ist die HO bestrebt, weitere Bezüge in Westdeutschland zu tätigen? Antwort: Selbstverständlich ...

  • HO bietet 1951 dreimal soviel Ware an wie 195Q

    Unterredung mit dem Leiter der HO, Paul Baender, über Erfolge und weitere Aussichten der Handelsorganisation (HO)

    Frage: Wie war die Entwicklung der HO seit ihrer Gründung? Antwort: Der Geburtstag der Handelsorganisation ist der 15. November 1948. Damals wurden drei Verkaufsstellen eingerichtet. Zwei in Berlin und eine in Magdeburg. Heute bestehen 3600. Es ist nicht zuviel gesagt, wenn man behauptet, die HO ist für die gesamte Bevölkerung zu einem Begriff geworden für den sprunghaften Aufstieg unserer Volkswirtschaft ...

  • HO-Brot wird noch billiger

    Frage: Ja, natürlich, aber was sagen Sie zu der Behauptung, Üaß das Dumping sei? Antwort: Das ist natürlich vollendeter Unsinn. Dumping liegt dann vor, wenn eine Ware unter ihren Gestehungskosten verkauft wird. Die HO hat aber gar kein Interesse, irgendeine Ware unter den Gestehungskosten zu verkaufen, weil sie dann ja mit Verlust arbeiten würde ...

  • 27. August 1950

    Erste Herbstmesse der Deutschen Demokratischen Republik in Leipzig wird eröffnet. 30. August bis 3. September 1950 3. FDGB-Kongreß in Anwesenheit ausländischer Delegationen in Berlin. Der Kongreß bringt die führende Rolle der Arbeiterklasse im Kampf für Frieden, Einheit und Aulbau klar zum Ausdruck. Die Gewerkschaften müssen zu „Schulen der Demokratie und des Sozialismus' werden, heißt es in seiner Entschließung ...

  • Anfang Juli 1950

    Als Antwort auf den provokatorischen Überfall der Amerikaner in Korea entfaltet sich in Deutschland immer stärker der aktive Friedenskampf. Die Werktätigen unserer Republik geben ihre Solidarität mit dem heldenhaften koreanischen Volk durch zahlreiche Geld- und Sachspenden Ausdruck.

  • 11. Juli 1950

    250jähriges Jubiläum der Deutschen Akademie der Wissenschaften in Berlin. Die Feier gestaltet sich zu einem großen nationalen Ereignis und dokumentiert die enge Verbindung zwischen Arbeiterklasse und Intelligenz in unserer Republik.

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  • Schulbücher werden erarbeitet / Das Hagemann-Kollektiv geht neue Wege

    Heute werden die Nationalpreise der Deutschen Demokratischen Republik verliehen. Unter den dazu Vorgeschlagenen ist das Hagemann-Kollektiv des Verlags Volk und Wissen, das aus Betreuern, Redakteuren und Autoren der Bücher und Lehrmittel für den demokratischen Schulunterricht besteht. Seine Arbeit unter dem Zeichen der vier zu einem Rombus zusammengesetzten Dreiecke (V-olk und W-issen ...

  • Nur noch Kultur in Anführungszeichen Korpsstudenten, Schauspielerelend und taschistische Bücher m Westdeutsdiland

    Bonner Börussen sind wieder da In Bonn ist jeder dritte Student Mitglied einer sogenannten Korporation, einer farbentragenden Verbindung faschistischen Musters. Das gesteht das Heidelberger „Tageblatt", dem folgende Einzelheiten über die Universitätsverhältnisse in der „Bundeshauptstadt" zu entnehmen sind: „Den 70 durch Senatsbeschluß zugelassenen Korporationen gehörten im Sommersemester von 6455 Studenten nicht weniger als 2160 an ...

  • Anfang September 1950

    Nicht stehen bleiben! Keines der bisher mit insgesamt 16,5 Millionen Stück erschienenen Verlagsobjekte wird vom Hagemann-Kollektiv eine abgeschlossene Lösung genannt, obwohl die Materialien — wie die Biologiebücher, das Geschichtsbuch und die Fibel, auch ein Erdkundebuch über die Sowjetunion — etwas bahnbrechend Neues sind und dem Laien schon mustergültig erscheinen ...

  • „Ich habe anfangs nicht daran geglaubt..."

    solche Anerkennung und Achtung erfahren. Früher bekamen wir einfach einen Auftrag, der kurzfristig zu erfüllen war. Heute stellt man uns große Aulgaben, die uns freie schöpferische Arbeit ermöglichen. Wir wollen den auf Grund der Kullurverordnung der Regierung für die Intelligenz bereitgestellten Kreditionds in Anspruch nehmen und uns ein Eigenheim bauen ...

  • Die Bildung der friedliebenden Deutschen Demokratischen Republik ist em Wt&mdl&pMnkt

    ff1

    {Aus dem Telegramm J. W. Stalins an Präsident Wilhelm Pieck und Ministerpräsident Otto Grotewohl vom 13. Oktober 1949) in der Geschichte Europas*'

Seite 10
  • Wie war das möglich?

    Sehr oft wird gefragt, wodurch war es möglich, in so verhältnismäßig kurzer Zeit bo staunenerregende Erfolge zu erringen? Das war möglich, weil sich bei uns die Menschen verändert haben, weil sie mit einer neuen Einstellung, mit bisher nie gekanntem Enthusiasmua an die Lösung aller Fragen unseres wirtschaftlichen ...

  • Die Regierung hielt mehr, als sie versprach

    In der Regierungserklärung des Ministerpräsidenten Otto Grotewohl vom 12. Oktober 1949 hieß es: „Planmäßig wird unsere Wirtschaft wiederaufgebaut. Die Erreichung des Produktionsniveaus der Vorkriegszeit ist das erste Ziel, das wir uns gesetzt haben. Schon heute aber wissen wir, daß dem zweiten Jahr des Zweijahrplanes, dem Jahre 1950, das erste Jahr eines noch größeren Planes folgen wird ...

  • Erfahrungsaustausch festigt Frieden und Freundschalt

    (Fortsetzung von Seite 6)

    Am 12. Februar 1950 wurde die Antwort Alexander Tschutkichs an Striemann bekannt. In dieser Antwort heißt es: „Lieber Kollege Striemann 1 Ich habe Deinen Brief mit großem Interesse gelesen. Es war für mich sehr erfreulich, zu erfahren, daß in Eurem Betrieb eine Betriebsgruppe für deutsch - sowjetische Freundschaft besteht und daß Ihr so aufmerksam die Erfolge der sowjetischen Arbeiter verfolgt und bestrebt seid, unsere Erfahrungen auszuwerten ...

  • Noch mehr ist möglich!

    Konnte der Aufbau noch schneller, konnten die Errungenschaften noch größer sein, fragen wir uns angesichts der Erfolge des vergangenen Jahres? Selbstverständlich konnten sie es und sie werden schneller und größer sein, Wir stellen fest, daß die Erfolge nur möglich waren, weil die Menschen —• die Aktivisten und die Teilnehmer an den Wettbewerben — dpn direkten Zusammenhang erkannten, der heute augenfällig zwischen ihrer Leistung und dem besseren Leben besteht ...

  • „Das Leben sieht schon ganz anders aus"

    „Hergott, was haben wir für Zellen durchgemacht, die Kinder hungrig, aus den Sachen rausgewachsen, und neue Kleider konnte man nicht kauien, Ich' dauernd .unterwegs, bloß um Kartoffeln ranzuschleppen, Heute, wo die Kaitolfeln frei sind, wo wir durch die Lebensmittelkartenerhöhung sogar Brot übrig haben und mit Fleisch und Fett auskommen, sieht das Leben schon ganz anders auti ...

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  • Wodurch der Lebensstandard wesentlich beeinflußt wird

    Um den Lebensstandard der Werktätigen beurteilen zu können, genügt nicht die bloße Gegenüberstellung von Preisen und Löhnen. Eine ganze Reihe anderer Faktoren ist dafür außerdem noch ausschlaggebend. Hier einige davon: 1. Die Arbeitslosigkeit, In Westdeutschland gibt es nach amtlicher Statistik 1,5 Millionen Arbeitslose, nach Angaben der Gewerkschaften 4 Millionen ...

  • Eine Arbeiterfamilie bei uns und drüben

    Es gibt in der Deutschen Demokratischen Republik keine Arbeiterfamilie, die die auf Karlen zustehenden, Lebensmittel nicht abkauft, weil sie sie nicht bezahlen kann. Anders in Westdeutschland, wo man „frei" kaufen kann, soviel man will — wenn man das Geld dazu besitzt. Würde eine westdeutsche Arbeiterfrau dieselben Lebensmittel, dieselbe Menge an Fleisch und Fett kaufen wollen, wie sie einer vierköpfigen Arbeiterfamilie bei uns zusteht, so müßte sie dafür 90,90 Mark bezahlen ...

  • Deutschlandsender

    Sendung des Tages: 19.20- Sinfonisches Konzert: Dirigent: Fiteiberg — 21.00- Wir sprechen für Westdeutschland — 22.05 Sonntagskommentar. 10.05- Aus deutschen Ländern — 11.20- Für die Frau — 11.30: Orgelmusik — 12.05 Landfunk — 12.15. Mittagskonzert — 13.15: Aus der Sowjetunion — 14.00: Unterhaltung mit den Hörern — 14 ...

  • Die Preise

    Seit der Währungsreform, also seit Juli 1943, stiegen die Preise für Lebensmittel und Industriegüter in "W Ostdeutschland unaufhörlich. Unse- -°n Beispielen fügen wir die Vergieichspreise in unserer Republik für rationierte Waren bei, die sich seit 1S:5 nicht wesentlich änderten. Westdeutschland Aug ...

  • Die Lotin-Preis-Schere

    Der Deutsche Gewerkschaftsbund in Hannover, der unter SPD-Führung steht, berechnete, daß Löhne und Preise des täglichen Bedarfs seit 1938 wie folgt gestiegen sind: 1938 1950 Löhne 100 146 Preise 100 190 Das Durchschnittseinkommen aller in der westdeutschen Industrie Beschäftigten beträgt zur Zeit DM 232 ...

  • Metallverarb.

    Industrie Chemischen Industrie Glasindustrie Najrung und Genuß Bekleidungsindustrie Aber auch diese Lohnsätze stellen lediglich Tariflöhne dar, die in Westdeutschland selten voll gezahlt werden. Die permanente Arbeitslosigkeit drückt gerade die Frauenlöhne noch unter diese niedrigen Tarifsätze. Beträchtlich ist auch der Unterschied in der Lehrlingsentlohnung ...

  • Wie wird das WETTER

    Amtlicher Wetterbericht Wetterlage: Auf der Westseite des nur wenig ostwärts wandernden mitteleuropäischen Hochdruckgebietes hält der Zustrom milder Luft an, so daß das Altweiber-Sommerwetter fortbesteht. Aussichten: Bei schwachem Wind aus südlicher Richtung, nach örtlichem Frühnebel heiter, trocken und recht mild, mit Tageshöchsttemperaturen von nahe 20 Grad, tiefste der kommenden Nacht zwischen 5 und 101 Grad ...

  • Zucker Marme- Was würde die gleiche Menge Lebensmittel für eins wp.stdeutschfi Arbeiterfamilie kosten?

    51 750 g Brot 6 000 g Nährmittel . . 5 250 g Fleisch (dav. 315 g 4 500 g Fett 4 200 g Zucker 3 600 g Marmelade . . 7,5 1 Vollmilch 7,5 1 Magermilch . . Kilopreis Preis msg. 0,53 27,40 . . 0,69 4,15 Fisch) 3,91 19,70 — 26,25 1,16 4,90 . . 1,10 4,00 0,40 3,00 . . 0,20 1,50 Insgesamt: 90,90 Oll

  • Deutschlandsender

    Sendung des Tages: Siehe Berlin. 11.30 und Nachmittagsprogramm wie Berlin — 18.30: Freundschaft der Völker — 19.00: Nachrichten und Kommentar von Prof. Gerhard Eisler — 19.15: Musik — 21.00: „Ein Jahr deutsche Geschichte", Sendung zum 1. Jahrestag — 23.00: Nachrichten.

  • In Gramm: Was gibt die Arbeiterfamilie bei uns beim Einkauf ihrer rationierten Lebensmittel aus?

    51750 g Brot . . . 6 000 g Nährmittel 5 250 g Fleisch (dav 4 500 g Fett . . . 4 200 g Zucker . . 3 600 g Marmelade 7,5 1 Vollmilch . 7,5 1 Magermilch Kilopreis 0,42 0,67 315 g Fisch) 2,93 '. '. '. '. 1,08 . . . . 1,80 . . . . 0,26 . . . . 0,14 Insgesamt

  • Mitteldeutscher Rundfunk

    Literarischer Querschnitt durch das erste Jahr der Republik — 15.00: „Freundschaft mit allen Völkern" — 16.45. Zeitgeschehen, vom Funk gesehen — 19.45: Großes festliches Abendprogramm.

  • Der Lebensstandard der Werktätigen in Ost und West

    Die Löhne

    Gleichen Lohn für gleiche Arbeit gibt es in Westdeutschland nicht. Die Löhne für Frauen, auch wenn sie gleiche Arbeit wie Männer verrichten, sind in allen Wirtschaftszweigen bis

  • Mitteldeutscher Rundfunk

    12.10: „Wir Männer von der Eisenbahn" — 15.30: Betriebsabend des „Karl-Marx-Schachts", Zwickau — 17.30- Streichquartett A-dur von Beethoven.

  • Die Monatsration einer vierköpfigen Arbeiterfamilie

    Brot lade

    Der Mann, Grundkarte + Zusatzkarte Die Frau, Grundkarte . . . Das erste Kind, 9—15 Jahre alt . . Das zweite Kind. 5—9 Jahre alt . . Insgesami

  • ,4 ms den Funkprogranimen

    Sonnabend, 7. Oktober 1950 Sonderprogramm zum 1. Jahrestag der Gründung der Deutschen Demokratischen Republik Berliner Rundfunk

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    Die so erfolgreiche Arbeil, die unsere tührenden Staatsmänner zum Wohle des werktätigen Volkes geleistet haben, ist uns und allen Werktätigen ein leuchtendes Vorbild Wir verbinden unseren tiefst empfundenen Dank mit dem feierlichen Gelöbnis, unsere Kraft für die Festigung unserer jungen antifaschistisch-demokratischen ...

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    Uie Kollegen der VVB Verkehr Land Mecklenburg entbieten zum einjährigen Bestehen der Regierung der Deutschen Demokratischen Republik die besten Grüße! Sie verpflichten sich weiterhin für eine restlose Einsatzbereitschaft zur Weiterentwicklung der Friedenswirtschaft der. Deutschen Demokratischen Republik, für einen dauerhaften Frieden und tiefe Freundschaft mit allen Völkern alle Kräfte einzusetzen ...

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    Kommunalwirtschaftsunternehmen der Stadl Rostock Hauptverwaltung St. Georgplatz 6 —7 Telefon 7071 Die 2000 Werktätigen unseres volkseigenen Unternehmens entbieten der Regierung unserer Deutschen Demokratischen Republik

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  • lA^Jir kämpfen an der Seite der Sowjetunion und der volksdemokratischen Länder für die Erhaltung des Friedens und wählen darum am 15. Oktober die Kandidaten der Nationalen

    Front des demokratischen Deutschland

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  • DEUTSCHEN DEMOKRATISCHEN REPUBLIK

    im Kampi um die Erhaltung des Friedens und die Einheit eines demokratischen Deutschlands sowie des Kampfes um die Verbesserung der Lebenslage der werktätigen Menschen, grüßt die Vereinigung Volkseigener Werken im Namen von 10000 Schaffenden ihren Präsi

    Mit diesem Gruß verbinden wir alle guten wünsche für eine glückliche Fahrt unseres jungen Staatsschiffes . überzeugt von der Kraft der Zusammenarbeit zwischen Kapitän und Mannschaft wissen wir, daß der Kurs auf Frieden, Einheit und Wohlstand für das gesamte deutsche Volk gehalten und die gesteckten Ziele ...

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BOTSCHAFT des PRÄSIDENTEN zum 7. OKTOBER Das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei der Sowietunion (B) an das Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands Armeegeneral Tschujkow und Außerordentlicher und Bevollmächtigter Botschafter Semjonow an Präsident Pieck und Ministerpräsident Grotewohl Telegranm des Vorsitzenden des Präsidiums des Obersten Sowjets der UdSSR, N. Schwernik, an Präsident Wilhelm Pieck Telegramm des sowjetischen Außenministers WYSchinskij an Außenminister Dertinger
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