14. Dez.

Ausgabe vom 01.01.1964

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  • ans neue Jaht«

    NEUJAHRSANSPRACHE des Vorsitzenden des Staatsrates der DDR, Walter Ulbricht J3ürger der ^eulsclteH cDemoUra\isdteH Republik! Qiebe freunde, liebe genossen!

    Ich grüße Sie alle, Ihre Angehörigen und Freunde sehr herzlich! , An der Schwelle des neuen Jahres wenden wir den Blick zurück auf die Zeit, die gerade vergangen ist. Wir schätzen ein, was uns das Jahr 1963 gebracht hat Denn nur noch wenige Stunden können wir in ihm verweilen. Der einzelne und die Familie, aber auch das Arheitskollek ...

  • Freundesfreude über unsere Erfolge

    Glückwünsche der Repräsentanten der UdSSR zum Jahreswechsel

    Berlin (ADN). Zum Jahreswechsel übermittelten der Erste Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion und Vorsitzende des Mini-, sterrates der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken, N. S. Chruschtschow,- und der Vorsitzende des Präsidiums des Obersten Sowjets der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken, L ...

  • Passierscheine für 1115000 Westberliner

    Berlin. (ND). Fast 60 000 Westberliner passierten am Dienstag bis.. 16 Uhr die fünf Grenzkontrollpunkte, um den Jahreswechsel gemeinsam mit ihren Verwandten in der Hauptstadt der DDR zu feiern. Gegen 17 Uhr wurde der 500 000. Besucher ,aus Westberlin seit Bestehen des Fassierscheinabkommens begrüßt. Tausende Westberliner, die sowohl für den 31 ...

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  • Guter Ausgangspunkt

    „Diese glückliche Vereinbarung ist das Ergebnis einer Initiative der DDR, und dieser Erfolg bestätigt in den Augen der internationalen Öffentlichkeit die Richtigkeit ihrer Haltung. Tatsächlich hat Walter Ulbricht sehr oft betont, daß nur direkte Verhandlungen zwischen der DDR und Westberlin die Situation verbessern könnten ...

  • Ultras schüren Pogromstimmung

    Westberliner Zeitungen der Scharfmacher greifen auch Bürgermeister Brandt an

    Berlin (ND). Auch am letzten Tag des Jahres; 1963 hetzten die Scharfmacher gegen das Passierscheinabkommen zwischen der Regierung der DDR und dem Westberliner Senat Die verhandlungsfeindlichen Kräfte in und hinter der Ullstein-„BZ" verkündeten am Dienstag als Neujahrswunsch: „Wir müssen notfalls auch unser entschlossenes Nein sprechen ...

  • Satelliten fliegen Kontrolle

    Umfangreiches Programm zum Internationalen Jahr der Ruhigen Sonne

    Moskau (ADN). Über 600 Stationen und Observatorien beginnen am 1. Januar in der Sowjetunion mit ihren Beobachtungen, wie sie im Programm für das „Internationale Jahr der Ruhigen Sonne" vereinbart wurden. 15 Stationen werden z. B. die Konzentration des Ozons an der Oberfläche der Erde und in der Atmosphäre messen, 425 Stationen das Polarlicht beobachten und andere Stationen die atmosphärische Elektrizität registrieren ...

  • Gerechter Kampf

    Der Verlauf der kubanischen Revol»: tion bestätigt aufs neue, daß das internationale Kräfteverhältnis in entscheidendem Maße von der ständig wachsenden Stärke des sozialistischen Weltsystems und seinem Einfluß auf die internationale Politik bestimmt wird. Das entschiedene Eintreten der Sowjetunion und ...

  • Funkecho vom Planeten Jupiter

    Im Jahre 1962 und Anfang des Jahres 1963 orteten sowjetische- Stationen die Planeten Merkur, Venus und Mars mittels eines Funkmeßverfahrens. Sie schickten einen entsprechend gerichteten und scharf gebündelten Radarstrahl zu diesen Planeten, die ihn reflektierten und zur Erde zurückwarfen. Erstmals in der Welt wurde nun auch der Planet Jupiter auf diese Weise geortet ...

  • Walter Ulbricht an DDR-Bürger im Ausland

    Berlin (ADN). Der Vorsitzende des Staatsrates der DDR, Walter Ulbricht, richtete über Radio Berlin International an die im Ausland lebenden DDR-Bürger herzliche Glückwünsche zum Jahreswechsel. „Es ist mir in den letzten Stunden des zu Ende gehenden Jahres 1963 ein tiefes Bedürfnis, Ihnen meine herzlichsten Grüße und besten Wünsche für ein neues, erfolgreiches Jahr 1964 zu übermitteln", erklärte er unter anderem ...

  • Massenmörder

    Frankfurt (Main) (ADN/ND). Mit der Vernehmung der Angeklagten wurde am Montagnachmittag in Frankfurt (Main) der Prozeß gegen 22 SS-Massenmörder des KZ Auschwitz fortgesetzt. Der SS-Hauptsturmführer Willi Frank, Besitzer einet Zahnarztpraxis in Bad Cannstatt, konnte sich brüsten, ein „alter Kämpfer" zu sein ...

  • Vertrag Westberlin—DDR

    „Man mag die Dinge drehen, wie man will, letzten Endes ist doch ein Vertrag zwischen Westberlin und der ,DDR' zustande gekommen und nicht zwischen zwei Stadtteilen, genau das, was die Bundesrepublik bisher konsequent abgelehnt hatte... Wie schnell ist doch in zwei Jahren der Widerstandswille geschmolzen! Nach dem Bau der Mauer richtete Pankow in Stadtbahnstationen sofort Passierschein-Ausgabestellen ein ...

  • DDR steht stets an Kubas Seite

    Glückwunschtetegramm Walter Ulbrichts und Otto GrotMtohl an Kubas Fuhr«

    Berlin (ADN). Zum Nationalfeiertat der Republik Kuba sandten der Vorsitzende des Staatsrates der DDK, Walter Ulbricht, und der Vorsitzende des Ministerrates der DDR, Otto Grotewohl, an den Ministerpräsidenten der Revolutionären Regierung der Republik Kuba, Dr. Fidel Castro Ruz, und an den Präsidenten der Republik Kuba, Dr ...

  • Glückwünsche des ZK

    Genosse Herbert Lmz 60 Jahte Berlin (ND). Heute begeht Genosse Herbert Linz, Leiter des Volkseigenen Verlages Transpress, seinen 60. Geburtsag. Das Zentralkomitee gratuliert dem Fubilar, der vor über 40 Jahren, während ler revolutionären Ereignisse von 1923, ien Weg zur revolutionären Arbeiter- )ewegung fand ...

  • Zum Wohle de* Volkes

    Wir sind zutiefst überzeugt, daß sich die engen und brüderlichen Beziehungen zwischen der Deutschen Demokratischen Republik und der Republik Kuba weiter vertiefen und unsere beiden Länder damit zugleich einen wertvollen Beitrag zur Einheit und Geschlossenheit der Kräfte des Friedens, der Demokratie und des Sozialismus leisten werden ...

  • Proteste gegenTeuerung

    Berlin (ND). Nach Weihnachten und Neujahr ist in Baden-Württemberg mit verstärkten Aktionen gegen die Preiserhöhungen und die soziale Verschlechterung zu rechnen, berichtet BPB-Korrespondent Helmuth Rieber aus Karlsruhe. Auf mehreren Gewerkschaftsversammlungen in den letzten Wochen wurden Teuerungszulagen gefordert ...

  • Wer Bonn kritisiert, ist ein „Staatsfeind"

    München (ADN/ND). Den zunehmenden Meinungsterror in Westdeutschland bestätigt der frühere Leiter der Panorama- Redaktion im westdeutschen Fernsehen, Rüdiger Proske, der jetzt Mitarbeiter der Münchner Illustrierten „Revue" ist In einem Artikel der „Revue" betont Proske, daß derjenige in Westdeutschland als „Staatsfeind" angeprangert wird, der die Regierungspartei kritisiert ...

  • Unabänderliche Präzedenzfälle

    i,Die Westmächte haben es in der Tat hingenommen, daß ein deutsches Problem durch einen Dialog zwischen Deutschen, ohne alle Besatzungsbehörden, geregelt wird; daß Ostdeutschland als Verhandlungspartner angenommen wird, eftwohl es rechtlich nicht .anerkannt' ist; daß ostdeutsche Beamte in Westberlin sitzen ...

  • Regelungstechnik startklar für 1964

    Berlin (ND). Erstmalig seit Bildung der VVB Regelungstechnik, Gerätebau und Optik (RGO) erfüllten die Betriebe dieser VVB in diesem Jahr alle qualitativen Kennziffern des Planes, darunter die Arbeitsproduktivität, den Gewinn, die Warenproduktion und die Kostensenkung. Wie Generaldirektor Martin Markgraf ...

  • DDR verhandlungsbereit

    Ein größerer Kreis westdeutscher Bürger fand sich im Kurort Bad Saarow zu einer freimütigen Aussprache mit Vertretern der Nationalen Front zusammen. Angelpunkt des lebhaften Gesprächs war das Passierscheinabkommen. „Wir konnten uns selbst in Berlin davon überzeugen, welche Freude über dieses Abkommen herrscht", sagte eine Hausfrau aus Hessen ...

  • Das Ansehen der DDR ist gewachsen

    Offenes deutsches Gespräch mit westdeutschen Besuchern / Forderung: Verhandeln!

    Berlin (ND/ADN). In allen Teilen unserer Republik ist in den letzten Tagen das offene deutsche Gespräch mit westdeutschen Gästen fortgesetzt worden. Gewerkschafter, Bauern, Hausfrauen und Angestellte aus der Bundesrepublik brachten ihre Freude über das erfolgreiche Passierscheinabkommen zwischen der Regierung der DDR und dem Westberliner Senat zum Ausdruck ...

  • Gera grüßt Saint Denis

    Gera (ADN). Geras Oberburgermeister Horst.Pohl übermittelte den Einwohnern der französischen Partnerstadt Saint Denis zum Jahreswechsel herzliche Grüße. In einem Schreiben an Bürgermeister Gillot wird an zahlreiche Begegnungen Geraer Bürger mit Einwohnern der französischen Stadt erinnert. „Wir wünschen ...

  • Bauern verlangen Taten

    Dreißig Bauern aus beiden deutschen Staaten trafen sich zum Jahreswechsel in der LPG j(Roter Stern* in Petzow bei Werder (Havel). Ein Bauer aus Baden- Württemberg, der einen Achthektarbetrieb besitzt, erklärte: „Bundeskanzler Erhard ist nach Texas gefahren. Wir wissen, daß er uns Bauern' dort keine Dienste leistet ...

  • Anerkennung nicht zu leugnen

    Das Blatt wendet sich gegen Formulierungen wie „schlüpfriger Abhang" in Verbindung mit dem Passierscheinabkommen und fragt: „Was für ein Abhang? Der zu welchem unheilvollen Ergebnis führt? Zu welchem anderen Ergebnis als der Anerkennung Ostdeutschlands? Was ist das anderes als die Anerkennung einer Sache, die ...

  • Verbindungen schaffen

    Die Gewerkschaftsorganisationen beider deutscher Staaten müssen jetzt enge Kontakte herstellen und das begonnene offene deutsche Gespräch fördern. Entsprechende Forderungen sollten die DGB-Mitglieder verstärkt an ihre Leitungsorgane richten, um den freimütigen Gedankenaustausch zu den Lebensfragen des deutschen Volkes zu unterstützen ...

  • „Information", Kopenhagen: Barzels Unverschämtheit

    „Es gibt Kreise, die meinen; von westlicher Seite habe man die Passierscheine für Westberliner zu teuer bezahlt... Der höhnische Kommentar kam von dem ehemaligen Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen, Rainer BarzeL der sagte, die Berliner erhielten die Sicherheit von den Amerikanern, das Geld von Bonn und die Passierscheine von Ulbricht ...

  • Stapellauf

    Rostock. Am vorletzten Tag des alten Jahres lief in der Rostocker Neptunwerft das erste Spezialhebeschiff von Stapel. Es gehört zu einer Serie von sechs weiteren Schiffen, die für die UdSSR gebaut werden und hat eine Wasserverdrängung von 3150 t, einen Tiefgang von 5 m, ist 87,3 m lang und 14,8 m breit ...

  • Berliner Abkommen - ein Beispiel Bonner Hetzer verurteilt

    Berlin (ND). Die -westdeutsche und internationale Öffentlichkeit weist in vielen Artikeln und Kommentaren zum Jahreswechsel auf die Bedeutung des Passierscheinabkommens zwischen der Regierung der DDR und dem Westberliner Senat hin. Viele Presseorgane sehen in dem Abkommen einen ersten Schritt zur Entspannung ...

  • KURZ BERICHTET

    UMSATZRÜCKGANG. Im Bereich der Industrie- und Handelskammer Lübeck hat jeder dritte Industriebetrieb im Jahre 1963 den Vorjahresumsatz nicht erreicht. SCHULMISERE. Allein in Schwaben gibt es immer noch 359 zweiklassige und 315 einklassige Volksschulen. SCHIFFSKOLLISION. Sechs BesatzungsmitgJieder des französischen Schiffes „Capitaine Louis Malbert" sind nach einer Kollision mit einem dänischen Tanker im Kattegatt ums Leben gekommen ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM' Hermann Axen, Chefredakteur; Eberhard Heinrich, Hajo Herbell, Dr. Günter Kertzscher, stellv. Chefredakteure; Armin Greim, Redaktionssekretär; Horst Bitsdikowskl, Harri Czepuck, Walter Florath, Dr. Rolf Gutermuth, Georg Hansen, Willi Köhler, Karl-Ernst Reuter, Lieselotte Thoms, Dr ...

  • Erstes schüchternes Zeichen

    Der britische Journalist Sebastian Haffner schreibt in der Illustrierten: „Vielleicht ist das Berliner Passierscheinabkommen ein erstes schüchternes Zeichen des Begreifens. Aber es ist bisher das einzige; die meisten Politiker in Regierung und Opposition ziehen immer noch die alten Sprüche ab, als ob ...

  • Neujahrsgroß aus der Antarktis

    Berlin (ND). Die deutschen Mitglieder äer achten sowjetischen Antarktisexpe^ dition Manfred Buttenberg, Günter Leonhardt, Joachim Lieber* und Peter Nitzschke sandten an „Neues Deutschland" ein Telegramm zum Jahreswechsel. Die DDR-Wissenschaftler wünschen allen Lesern ein erfolgreiches Jahr 1964.

  • Es liegt jetzt an Bonn

    Ein Facharbeiter sagte: „Ich erinnere an das Sieben-Punkte-Programm. Es liegt an Bonn, die Möglichkeiten zu nutzen. Wenn Herr Ulbricht mit dem .Stern' spricht, warum sollte es nicht statthaft sein, daß Bonner Regierungsvertreter mit dem Staatsratsvorsitzenden sprechen."

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  • Soziologie ins Mannesalter

    Die marxistische Soziologie in der Deutschen Demokratischen Republik hat erste erfolgreiche Schritte getan. Innerhalb der Sektion Soziologie ist es zu einem Zusammenschluß aller marxistischen Soziologen in unserer Republik gekommen. Dazu zählen außer den Philosophen die Ökonomen, die Psychologen, die Sozialhygieniker, die Wirtschaftshistoriker, die Pädagogen und auch die Vertreter anderer wissenschaftlicher Disziplinen ...

  • Jugendforschung verbessern

    Mein Arbeitsgebiet ist die Persönlichkeitsentwicklung der jungen Generation in der DDR. Das ist ein wichtiger Fragenkomplex innerhalb der marxistischen Jugendarbeit. Schon das erste Jugendkommunique des Politbüros vom Februar 1961 hatte die bis dahin von den Gesellschaftswissenschaftlern und Philosophen ...

  • Schöpferische Geschichtsforschung

    Von Prof. Dr. Dieter F r i c k e, Direktor des Historischen Instituts der Friedrich-Schiller-Universität Jena Im Parteiprogramm wird es als .die wichtigste Aufgabe der Historiker der DDR bezeichnet, die Forschungsarbeit über die Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung zu verstärken und eine umfassende Geschichte des deutschen Volkes auf der Grundlage des historischen Materialismus zu schreiben ...

  • Viele interessante Streitgespräche

    Für die marxististh-leninistische Gesellschaftswissenschaft war das Jiahr 1963 ein in vieler Hinsicht erfolgreiches Jahr. Die Fortschritte in der Wirtschaft der DDR, der Kampf der demokratischen Kräfte in Westdeutschland, die ersten positiven Ergebnisse in der Entspannung waren mit vielen neuen Ergebnissen in der gesellschaftswissenschaftlichen Forschung der DDR verbunden ...

  • Theoretisch auf der Höhe

    Was haben wir im vergangenen Jahr erreicht? Auf allen Gebieten der Kunst standen interessante Werke zur Diskussion. Ich möchte besonders die Gemälde und Plastiken der 5. Deutschen Kunstausstellung nennen. Aber auch literarische Werke machten von sich reden. Es sind dies u. a. von Christa Wolf „Der geteilte Himmel", von Brigitte Reimann „Geschwister", von Erik Neutsch „Die Spur der Steine", von Dieter Noll „Die Abenteuer des Werner Holt", von Erwin Strittmatter „Ole Bienkopp" ...

  • lebendig

    Gesellschaffswissenschaftler der DDR ziehen Bilanz

    £Die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands mißt dem Kampf um den wissenschaftlichen Fortschritt erstrangige Bedeutung bei, da die Wissenschaft die Produktivkraft der Arbeit steigert^ das Leben der Menschen bereichert, ihre Erkenntnisse erweitert und ihr Weltbild formt." Dieser Gedanke des Parteiprogramms gab im Vergangenen Jahr auch den Gesellschaftswissenschaftlern spürbare Impulse ...

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  • Polnische Satire

    Im „Internationalen Ausstellungszentrum" Berlin

    Das polnische Plakat ist nach dem Kriege weltberühmt geworden. Die Ausstellungen in Moskau, Berlin, Amerika und Frankreich, Publikationen in den großen graphischen Zeitschriften der Schweiz und Englands haben gezeigt, wie neu- und eigenartig, farbig und ideenreich die polnischen Graphiker die angewandte Kunst der bildlichen Agitation beherrschen ...

  • Drang nach Wissen

    1958 hatten 42 von 100 Kindern keine Grundschule besucht. Inzwischen wurden 13 000 neue Schulklassen eingerichtet. Nach der großen Aktion zur Überwindung des Analphabetentums 1961 besuchten 1962 1,2 Millionen Kinder die Grundschulen, 700 000 Erwachsene nahmen an Fortbildungskursen teil, und 108 000 Jungen und Mädchen lernen auf Kosten des Staates an den Mittel- und Hochschulen ...

  • Prof. Dr. Wilhelm Kurth gestorben

    Potsdam (ADN/ND). Nationalpreisträger Prof. em. Dr. phil. Wilhelm Kurth, Ehrenbürger von Potsdam, ist am Sonnabend während eines Urlaubsaufenthaltes in Oberhof gestorben. Genosse Kurth war, bis er im November 1963 mit Vollendung seines 82. Lebensjahres in den Ruhestand trat, Generaldirektor der Staatlichen Schlösser und Gärten in Potsdam- Sanssouci ...

  • AUS DEM KULTURLEBEN

    ZWEI SILVESTERPREMIEREN erlebte die Hauptstadt der DDR. In der Deutschen Staatsoper inszenierte Josef- Adolf Weindich voller Schwung und mit Galabesetzung „Die Fledermaus". Eine ausgefeilte Regieleistung bot Benno Besson im Deutschen Theater mit Molieres „Tartüff". Im Berliner Ensemble stand dife« Erich-Engel-Inszenierung der „Dreigrosehenoper" zum 250 ...

  • Fünf Jahre

    revolutionäres Kuba Von unserem Korrespondenten Hermann Burkhardt

    ATor fünf Jahren war die prächtige * Antilleninsel,, einer von 20 lateinamerikanischen Staaten, der mehr oder weniger, versteckter oder offener, von den USA ausgeplündert und unterjocht wurde. Heute ist dieses Land, 90 Meilen — eine halbe Flugstunde — vor der Küste Floridas gelegen, zum Leuchtfeuer für alle Völker geworden, die südlich des Rio Grande del Norte leben ...

  • Wirksamer Schutz

    Weit gefährlicher als der Zyklon war die ständige Bedrohung des Landes durch die aggressiven Aktionen der amerikanischen Imperialisten. Aber ebenso, wie sich Washingtons Wirtschaftsblockade als nicht wirksam erwies, konnten auch die von Miami aus gesteuerten Diversions- und Sabotageakte das Werk der Revolution nicht zerstören ...

  • Engste Kampfgefährten

    Auch die DDR hatte sich von Anfang an entschlossen an die Seite dieses Volkes gestellt, das so unbeugsam sein Recht auf Selbstbestimmung und Souveränität verfocht. Die Politik -der Regierung Kubas, die auf die Normalisierung der Lage im karibischen Raum und die Festigung des Friedens in diesem Gebiet ...

  • Fünf Jahre Nahrung

    Die Revolution befreite den kleinen Bauern von der Ausbeutung durch Zwischenhändler und Wucherer und gab vielen von ihnen erstmals eigenes Land. Die Bauern auf den großen Volksgütern und den Zuckerrohrplantagen haben jetzt das ganze Jahr hindurch Arbeit, während sie früher nur in der Zuckerrohrernte — drei bis vier Monate — beschäftigt waren und sich die übrige Zeit des Jahres durchhungern mußten ...

  • Kapitel II begann

    Mit diesem Tag, dem 1. Januar 19S9, begann Kapitel II der kubanischen Geschichte. Dieses Kapitel waren keine „normalen" fünf Jahre, ruhig und nur von mäßigen Abwechslungen belebt. Es waren 60 Monate, deren jeder randvoll von revolutionären Veränderungen auf dem Land und in der Stadt war, von heroischen Anstrengungen zum Aufbau einer modernen Wirtschaft, von entschlossenen Aktionen gegen die Klassenfeinde, von einem beispiellosen Aufblühen von Volksbildung und Kultur ...

  • Moderne Struktur

    1960 wurde das Industrieministerium geschaffen, und man begann die Industriestruktur umzugestalten. Erstes Ziel war es, die 770 000 Arbeitslosen in den Produktionsprozeß einzureihen. Insgesamt wurden 70 neue Industriezweige aufgebaut. 160 neue Fabriken, deren maschinelle Ausrüstungen meist aus den sozialistischen Staaten bezogen wurden, helfen Kuba, die Folgen der amerikanischen Wirtschaftsblockade zu überwinden ...

  • Beitrag der DDR

    Der Beitrag der DDR zu dieser Entwicklung ist ohne Zweifel beträchtlich. Melkanlagen, Landmaschinen, wie der Mähdrescher „Weimar" und der Geräteträger „RS 09", Chemikalien, Mühlenbetriebe, Schiffsmotoren und Gebrauchsgüter wurden von uns geliefert und finden in Kuba große Anerkennung. Mit Maschinen aus der DDR wird gegenwärtig auch das größte Textilkombinat des Landes ausgerüstet ...

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  • WORAUF UNSERE GLASER KLINGEN

    für sich. So teilte auch jeder Bauer sein Herz: ein Drittel „Wir" und zwei Drittel „Ich". Und mancher wollte zu gern sein ganzes Herz für sich. Mit der Arbeit in jedem Frühjahr kam auch der Streit. „Die Kartoffeln müssen gehackt werden", forderte die Genossenschaft. „Mein Heu muß gewendet werden", sagten Ernst Bötcher und Marie Petigk ...

  • Pilot bei unserer , Volksarmee

    Daß der Beruf eines Piloten mehr verlangt als man sich In bewegten Kinderträumen vorstellt, habe ich erst eingesehen, als ich aufgeregt und auch mit einer Portion Angst im Herzen zum Flugzeug ging, um für meinen ersten Fallschlrmsprung zu starten. Das war im April 1861 in Güstrow. Ich erinnere mich noch genau ...

  • Mein Entschluß war genau richtig

    Als mich der Kreisarzt zur Schulentlassung untersuchte, meinte er, ich sei zu schwächlich für die Landwirtschaft. Das wäre eine Gelegenheit gewesen, vom Lande zu verduften. Aber meine Eltern sind Bauern von eh und jeh, und ich konnte mir nichts Besseres vorstellen, als selbst Landwirt zu werden. So habe ich damals den Rat unseres guten Arztes nicht befolgt ...

  • Fünf Jahre auf die Schulbank

    Meine Absicht, ein fünfjähriges Abendstudium aufzunehmen, um Ingenieuröko-- nom zu werden, hat hier und dort ein Lächeln ausgelöst. Vielleicht meint mancher, daß ein Mädchen von 21 Jahren doch langsam an etwas anderes denken sollte, als an die Schulbank. Manchmal habe ich ja auch schon gedacht, daß es Angenehmeres gebe, als die Abende über den Büchern zu hocken ...

  • Mit der IL18 nach Warschau

    Vielleicht darf ich Sie recht bald als meinen Fluggast in einer schmucken 1L 18 begrüßen und „Guten Flug" wünschen. Für mich ist die Aussicht, von Berlin-Schönefeld nach Warschau fliegen zu dürfen, jedenfalls ganz nahe gerückt« denn ich habe nun das Patent als Stewardeß in der Tasche und damit die Berechtigung für Auslandsflüge ...

  • Lohntüte bestärkte Ehrgeiz

    Ich heiße Edith Westphal, bin 18 Jahre alt und eine der vielen Frauen und Mädchen, die im VEB Schuhfabrik „Paul Schäfer" in Erfurt die Schäfte für die fußgerechten „Patriof-Rahmenschuhe herstellen. Eine Schuhaktivistin bin ich noch nicht. Im Gegenteil. Gerade in dießem Jahr drückte und zwickte mich manchmal der Schuh ganz ordentlich ...

  • Guten Tag, Herr Diplomingenieur

    Meine Aussichten für 1964? Ganz groß. Aber erst muß ich mal die Diplomarbeit meistern. In den ersten Januartagen muß sie fertig sein. Dann erwartet meine Studienkameraden und mich noch ein Abschlußkolloquium, ehe sich endgültig die Türen der Technischen Hochschule „Otto von Guericke" in Magdeburg hinter uns schließen ...

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  • Beständigkeit des Aufschwungs

    Genau besehen, liegt in dem unaufhörlichen, schnellen, weltverändernden Aufschwung der UdSSR und der übrigen sozialistischen Länder, in der vom Leben bestätigten Korrektheit ihres Kurses auf ■wirtschaftlichen Aufbau und friedliche Koexistenz die einzige Beständigkeit unserer Tage. So vieles Großes und Bedeutungsvolles hat sich in diesem' Jahr hier ereignet, daß man es unmöglich aufzählen kann ...

  • Kalender der Freundschaft

    In den Beziehungen der imperialistischen Länder untereinander endete 1963 ebenso wie es begann: mit Krach. Am Anfang stand der Streit um den EWG- Beitritt Englands, am Ende das „Marathongezänk" von Brüssel um die Agrarpolitik der EWG und die während der NATO-Ratstagung zutage getretenen tiefen Gegensätze ...

  • Auf ein neues IC:

    1963 war ein gutes Jahr für das Sowjetland, für seine Menschen, für die ganze Gemeinschaft der sozialistischen Länder. Was wird das neue Jahr bringen? Der Weg ist klar vorgezeichnet. Im Dezember tagte das Chemieplenum des Zentralkomitees der KPdSU. Das von ihm beschlossene Programm für den Ausbau der ...

  • 700 große Tage

    Im neuen Jahr und im darauffolgenden Jahr 1965, den beiden letzten der Siebenjahrplanperiode, nehmen di* Werktätigen der UdSSR neue große Aufgaben in Angriff. Das ist aus einigen Kennziffern des kürzlich verabschiedeten Staatsplans für die nächsten beiden Jahre und des Staatsbudgets für 1964 zu erkennen: INDUSTRIE (insgesamt): Das Gesamtvolumen der Produktion wird bis 1965 um 17,5 Prozent erhöht werden ...

  • J Riesenbau am Arges]

    A m Arges-Fluß, 180 km von Bukarest "■ entfernt, sind Tag und Nacht Tausende Bauarbeiter tätig, um das Energiepotential eines Flußgebietes von 750 km2 nutzbar zu machen. Schon im ersten Quartal 1964 sollen die Montagearbeiten am unterirdischen 200-MW-Wasserkraftwerk „16. Februar" beginnen. Etwa 1,2 Millionen m3 Erde müssen bewegt werden, und über 500 000 m3 Beton sind für den Bau der 166 m hohen Staumauer notwendig ...

  • I Energie aus Erdgas I

    {n Ungarn hat das Jahr 1964 große Bedeutung für die Fortführung des langjährigen Erdgasprogramms. Bereits im abgelaufenen Jahr ist in Hajduszoboszlo in der Theiß-Tiefebene mit der Verwertung des 20 Milliarden cbm umfassenden Erdgasvorkommens begonnen worden. Eine provisorische Förderungs- und Transportanlage und der Bau einer Ferngasleitung sind wichtige Voraussetzungen dafür, die Energiestruktur des Landes grundlegend zu verändern ...

  • Gern gesehener Gast

    Wir DDR-Bürget können mit Freude konstatieren, daß sich die Beziehungen DEZEMBER 1963: In Bratsk an der Angara, dem größten Wasserkraftwerk der Welt, werden die beiden letzten der 16 Turbinen voll in Betrieh genommen. Die projektierte Leistung von 3600 MW ist erreicht *"otos: Aus „Sowjetunion"'[ZB/TASS sowjetischen Freundschaft ...

  • I Medet bringt Kupfer I

    (VTit dem Buntmetall-Kombinat „Medet" XTX geht das jüngste Jugendobjekt Bulgariens, ein Werk mit großer Zukunft seiner Vollendung entgegen. Der Parteibeschluß zur beschleunigten industriellen Entwicklung des Landes führte Geologen ins schwerzugängliche Drebna-Gora-Gebirge, wo 160 Millionen Tonnen Kupfererz in einer Tiefe von nur 20 m entdeckt wurden ...

  • VON UNSEREM MOSKAUER KORRESPONDENTEN DR. FRANZ KRAHL

    T)as Leben ist aufregend in dieser Zeit, •*■"' und das abgelaufene Jahr war wohl besonders ereignisreich, in der Sowjetunion nicht weniger als anderswo. Doch gibt es Aufregungen verschiedener Art: die einen kommen nicht zur Ruhe, weil sie hin- und hergeworfen werden und nicht wissen, wohin der Weg geht ...

  • Großbauten der RGW-Länder

    Wie die Sowjetunion so haben sich alle im Rat für Gegenseitige Wirtschaftshilfe vereinten Länder für das Jahr 1964 zur Beschleunigung des sozialistischen Aufbaus bedeutende, gemeinsam abgestimmte Aufgaben gestellt. Aus der breiten Skala der Pläne nennen unsere Korrespondenten aus den europäischen RGW-Ländern je eines der wichtigsten Objekte ...

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  • Enttäuschte Erwartungen

    Rückblick auf die Wirtschaft der imperialistischen Länder 1963 '[ Pessimistische Prognosen

    -Mie wirtschaftliche Entwicklung in den XJ imperialistischen Ländern im abgelaufenen Jahr hat die teils recht hochgespannten Erwartungen der Regierungen und der Unternehmer nicht erfüllt. Besonders ist man in den imperialistischen Staaten darüber beunruhigt, daß das Wachstum der Wirtschaft in ihren Ländern nicht mit dem Tempo Schritt halten Jconnte, das die Wirtschaft der sozialistischen Staaten aufzuweisen hat ...

  • Bonn will USA-Politik lähmen

    Hat Erhard Johnson politische Zugeständnisse abgerungen?

    Washington/Berlin (ND). Beträchtliches Aufsehen hat in politischen Kreisen der USA-Hauptstadt ein kommentierender Bericht über die Gespräche Johnson— Erhard in Texas ausgelöst, der in der einflußreichen „Frankfurter Allgemeinen Zeitung" erschien. In diesem Bericht, der offensichtlich von offiziöser westdeutscher Seite inspiriert wurde, wird behauptet, das „amerikanische Bestreben, den Ost-West-Kontakt aufrechtzuerhalten, kann nicht ohne die Zustimmung Eonns verwirklicht werden" ...

  • „Höfliches Interesse"

    „Sobald wir frei wurden", schreibt Nkrumah weiter, „begann ich das Projekt voranzutreiben, aber ich stieß bald auf eine blanke Mauer — die führenden Aluminiumhersteller. Sie waren in einem Konsortium organisiert, das den größten •Teil der Weltproduktion kontrollierte, und sie waren an einem neuen Konkurrenten nicht interessiert, noch weniger an einer neuen Quelle billigen Aluminiums ...

  • Prof. Pauling: Ich bin Optimist

    ND-tntenriew mit dem Nobelpreisträger

    Kopenhagen .(ND-Korr.). Nobelpreisträger Prof. Linus Pauling. der sich gegenwärtig "in Kopenhagen aufhält, erklärte der Korrespondentin des „Neuen Deutschlands" in Kopenhagen, Ulla Jessing, auf die Frage, welche Wünsche er an der Schwelle des neuen Jahres für die Erhaltung des Friedens habe, daß es „von -großer Wichtigkeit wäre, eine weitere Verbreitung der Atomwaffen zu verhindern ...

  • .Die DDR ist souverän1

    Schreiben Rumäniens, Kubas und der MVR an Ü Thant

    New York (ADN). Die Ständigen Vertreter der Rumänischen Volksrepublik und der Republik Kuba bei der UNO haben in Schreiben an U Thant gegen die in einer Note der Westmächte enthaltene Behauptung protestiert, daß die DDR nicht existiere. Der UNO-Vertreter der Rumänischen Volksrepublik betont, daß das Leugnen der Realitäten in Deutschland „zur Verfinsterung der gegenwärtig für eine Verständigung und internationale Zusammenarbeit günstigen Atmosphäre" führen kann ...

  • Erpresserische „Helfer"

    Es muß erwähnt werden, daß die auf 70 Millionen Pfund veranschlagten Kosten des Objekts zur Hälfte von der ghanesischen Regierung aufgebracht werden. Die andere Hälfte wird von der amerikanischen Regierung (13 Millionen Pfund), von der USA-kontrollierten Weltbank (17 Millionen Pfund) und von der britischen Regierung (fünf Millionen Pfund) kreditiert ...

  • „Zypern kann sich selbst helfen"

    Makarios: Regierung wird Annullierung des „Garantien-Vertrages fordern

    Nikosia (ADN). Präsident Makarios machte vor Pressevertretern die Mitteilung, daß die Regierung demnächst von der UNO offiziell die Annullierung des Vertrages über die „Garantien" für die Unabhängigkeit Zyperns fordern werde. Dieser Vertrag sei der jungen Republik seinerzeit von der NATO aufgezwungen worden ...

  • Westdeutsche Ultras wollen Argoud retten

    Lebenslänglich für OAS-Chef

    Paris (ADN). Zu lebenslänglich Zucht* haus hat der französische Gerichtshof für Staatssicherheit am Montag den ehemaligen OAS-Chef, Ex-Oberst Argoud, verurteilt. Das Gericht hat damit äem Antrag der Staatsanwaltschaft entsprochen. Der im Februar aus München entführte Argoud stand wegen Gefährdung der Staatssicherheit und aktiver Teilnahme an OAS-Verbrechen vor Gericht ...

  • Prof. Bernal, „so kann auch der Kampf für ihn nur weltumspannend sein."

    Nehru: Friedliche Koexistenz wird auch 1964 Boden gewinnen Neu Delhi (ADN). Der indische Premierminister Jawaharlal Nehru unterstrich in einem Neujahrsinterview für die sowjetische Nachrichtenagentur TASS und die Presseagentur Nowosti (APN), seine Zuversicht, daß sich das Prinzip der friedlichen Koexistenz von Staaten mit unterschiedlichen politischen Systemen 1964 noch mehr verbreiten wird ...

  • Schmutziges Spiel

    Es scheint, daß die Voraussagen des Londoner Magazins nicht unbegründet sind, denn es wäre nicht das erste Mal, daß der Volta-Staudamm zu einer Schachfigur im schmutzigen Spiel der Kolonialisten gemacht worden wäre. Bereits 1915 tauchte zum erstenmal der Vorschlag auf, den Volte zu zähmen und mit Hilfe der dabei gewonnenen Energie die reichen Bauxitvorkommen des Landes — spätere ...

  • „Spark": Bonn Feind Afrikas

    Accra (ADN-Korr.). Unter der Überschrift „Bonn: Feind Afrikas" beschäftigt sich die führende ghanesische Wochenzeitung „Spark" mit der neokolonialistischen Politik Westdeutschlands gegenüber den jungen Staaten Afrikas. Die Zeitung erinnert an die Lobeshymnen des Bonner Präsidenten Heinrich Lübke auf das südafrikanische Verwoerd-Regime, die bis heute noch von keinem westdeutschen Politiker zurückgewiesen worden seien ...

  • Blick in die Zukunft

    1965 soll der erste Strom fließen. Nach Endgültiger Fertigstellung sollen sechs Generatoren eine Leistung von 883 Megawatt erreichen, von denen etwa die Hälfte eine große Aluminiumfabrik speist. Dia andere Hälfte wird über eine 1000 km lange Ringleitung den Süden des Landes mit billiger Elektroenergie versorgen ...

  • Baschkirien grüßt Schwedt

    Moskau (ADN-Korr.). Herzliche Glückwünsche zum neuen Jahr haben die Erdölarbeiter Baschkiriens, die das „schwarze Gold" für die Erdölleitung „Freundschaft" fördern, den Erbauern des Erdölkombinats Schwedt übermittelt. „Erfolge in der Arbeit, gute Gesundheit und viel Glück — das wünschen wir Euch von ganzem Herzen", heißt es in dem Schreiben der Werktätigen des Industrieunternehmens „Tujmasaneft", das Träger des Leninordens ist ...

  • Schmerzliche Erfahrung der Imperialisten

    Anfang 1962 signierte Kennedy schließlich den Vertrag, der die notwendigen Kredite garantiert. Die Bauarbeiten am Dammprojekt begannen. Die ghanesische Regierung hat zweifellos das Beste getan, um sich mit dem Voltaprojekt nicht die Hände zu binden, besonders mit der fünfzigprozentigen Eigenfinanzierung ...

  • Wolken über dem Volta

    |\ie wenigen Krokodile, die sich noch •*-' träge und gefräßig in den Fluten des Volta, des mit 1500 km längsten Flusses in Ghana, tummeln, haben eine schlechte Zeit. Am Unterlauf ist ihnen der Weg zu ihren Artgenossen am Oberlauf versperrt: Der Flußlauf ist unterbrochen. Bei Akosombo, in der Nähe eines" Dorfes, das früher kaum jemand kannte, ist die erste Sperre gelegt ...

  • Teilerfolg in Trieux

    Paris (ADN-Korr.). Nach einem 79tägigen Untertagestreik haben die Bergarbeiter von Trieux (Lothringen) am Montag einen Teilerfolg errungen und ihre Kampfaktion beendet. Die Grubenherren mußten die Entlassung von 258 Bergleuten aussetzen und die Zusicherung geben, ihnen in anderen Betrieben der Hütten industrie geeignete Arbeitsplätze zu verschaffen ...

  • Georgiew verurteilt

    Sofia (ADN-Korr.). Das Oberste Gericht der Volksrepublik Bulgarien verurteilte den amerikanischen Spion Iwan-Assen Georgiew am Dienstag zum Tode durch Erschießen. Das Vermögen des Verurteilten wird vom Staat eingezogen. Gegen das Urteil kann keine Berufung eingelegt werden. In der Urteilsbegründung heißt es, daß Georgiew seit 1956 in den USA, Frankreich und der VR Bulgarien für die Interessen der USA gearbeitet hat ...

  • Nur echte „Kurven"

    PARIS. Nur echte „Kurven" waren ,beJ der letzten Wahl zur „Miß, Frankreich" auf dem Pariser Flughafen Orly zugelassen. Künstliche „Formgeber" aus Watte, Schaumgummi oder anderem Material dürften von den Bewerberinnen nicht benutzt werden. Über die Einhaltung dieser Bestimmung wachte eine vom Organ*, sationskomilee gebildete Kommission -4 eine Ärztin, eine Diplom-Kosmetikerin und eine Luft-Stewardeß — durch einen strengen Blick hinter die „Kulissen" ...

  • Prof. Bernal: Anfangserfolge im neuen Jahr aushauen

    Zuversicht der Kräfte des Friedens wächst / „Unser Kampf ist weltumfassend"

    London (ADN). Der Präsident des Weltfriedensrates, Prof. John Bemal, stellte in einer Neujahrserklärung fest, daß „die Kräfte des Friedens das neue Jahr mit vorsichtigem Optimismus, doch mit zunehmendem Vertrauen in ihre Fähigkeit beginnen, den Gant der Ereignisse in der Welt zu beeinflussen". Die Friedensbewegung habe 1963 bedeutende Erfolge errungen ...

  • Bernhardiner mit Scheinwerfer

    BERN. „Geh mit der Zeit, geh mit N&r belscheinwerfern" —das ist das*neuest* Motto für die Bernhardinerhunde de$ Augustiner-Hospizes auf dem Großen St. Bernhard in der Schweiz. Die Bernhardiner, die schon vielen verunglückten Bergsteigern das Leben retteten, tragen jetzt neben dem traditionellen Schnapafößchen am Hals auch Nebelscheinwerfer ...

  • DAS LETZTE*

    Schimpanse am Steuer

    NEW YORK. Autofahrer und „Weiße Mäuse" zeigten sich gleichermaßen schokkiert, als in Lakeland (USA-Stadt Florida) der Schimpanse „Tammy" am Lenkrad eines Autos mit stark überhöhter Geschwindigkeit durch die Straßen der Stadt raste. Was den Verkehrspolizisten jedoch entging, entdeckte der Kraftfahrer John McLeod schmunzelnd: Nebei* „Tammy" iaß sein Besitzer, der Schausteller John Stover, und bediente Gas* pedal, Kupplung und Bternte ...

  • Besuch beendet

    Berlin (ADN). Der Generaldirektor der indonesischen Nachrichtenagentur Antara, Pandu Kartawiguna, der sich gegenwärtig auf einer Reise durch verschiedene Länder einen Überblick über die Arbeitsweise und Erfahrungen anderer Nachrichtenagenturen verschafft, beendete am Dienstag einen mehrtätigen Besuch in der DDR ...

  • 200-Millionen-HUfe

    Moskau (ADN). Die Sowjetunion hat 1963 den jungen Nationalstaaten Ausrüstungen im Wert von mehr als 200 Millionen Rubel für Betriebe geliefert, die in diesen Ländern mit sowjetischer Hilfe gebaut werden. Diese Summe liegt um 40 Millionen Rubel höher als die des Jahres 1962, erklärte der 1. Stellvertreter des Vorsitzenden des Staatlichen Komitees für Wirtschaftsverbindungen mit dem Ausland, Iwan Archipow, in einem TASSrlhterview ...

  • Sozialistische Länder verdoppelten Anteil

    Moskau (ADN). Der Anteil der sozialistischen Länder an der Weltindustrieproduktion hat sich in den letzten 13 Jahren Ungefähr verdoppelt, stellt TASS in einem Wirtschaftskommentar zum Jahreswechsel fest. 1950 betrug er 20 Prozent. 1962 stellten alle sozialistischen Länder, einschließlich Kubas, zusammen bereits 37 Prozent der Weltindustrie-' produktion, und in diesem Jahr wird sich der Anteil 40 Prozent nähern ...

  • „BH" für Kühe

    AMSTERDAM. Der letzte Schrei ie» holländischen Tierarztes J. E. S. Brön au$ Sneek in Holländisch-Friesland sind „Büsten'halter für Kühe. Der geschäftstüchtige Tierarzt, der seine aus Nylon gefertigten Erfindungen in drei Paßformen in den Handel bringt und je Stück 48 Gulden (43 D-Mark) verlangt, will damit „Quetschungen und Beschädigungen des Euters verhindern" ...

  • Flugzeugabsturz

    Paris (ADN). Ein aus England kommendes kanadisches Transportflugzeug ist am Dienstag mit elf Insassen an Bord in der Nähe des nordfranzösischen Luftstützpunktes Mareville abgestürzt. Nach ersten Berichten wurden 8 Personen getötet und drei verletzt.

  • In Tirana eingetroffen

    Tirana (ADN). Der Ministerpräsident der Volksrepublik China, Tschou' En-lai, ist am Dienstag in der albanischen Hauptstadt Tirana eingetroffen. Er kam auf dem Luftwege aus Marokko. i

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  • Treffpunkt der Weltelite

    Acht Städte aus sechs Ländern beim Berliner Neujahrsturnier

    Siebenmal schlugen die Wellen der Begeisterung am Neujahrstag in der Berliner Werner-Seelenbinder-Halle turmhoch. Siebenmal faszinierten Hallenhandballspieler aus ganz Europa ihre ungezählten Freunde durch die ganze Schönheit des schnellen Spiels auf dem Parkett, das sich die Herzen im Sturm eroberte ...

  • Brandenburgers] Tor Varx- : Engels- Platz Fertigstellung (^Baubeginn 196*t Das Zentrum der Hauptstadt wächst weiter

    1964 werden beim Aufbau des Zentrums der Hauptstadt viele neue repräsentative i Gebäude fertiggestellt und weitere begonnen.Unsere Zeichnung gibt einen Über«., {< blick über ihren Standort. . V, Q Fertigstellung: Q Baubeginn; : 1 Staatsratsgebäude mit dem historischen Liebknecht- a Ministerium für ...

  • BLICK AUF DEN SPIELPLAN

    DEUTSCHE STAATSOPERi Mittwoch, 19 Uhr. j,Die Fledermaus" *•); Donnerstag, 19.30 Uhr: Ballett „Schwanensee" **♦) DEUTSCHES THEATER, Mittwoch, 19 Uhr: „Wilhelm Teil1* •*); Donnerstag keine Vorstellung - KAMMERSPIELE, Mittwoch, 19.30 Uhr: „Inspektor Campbeils letzter Fall" ••*); Donnerstag, 19 Uhr: „Haus ...

  • Wie wird das Wetter?

    Wetterlare: Über die Nordsee ostwärts ziehende Tiefausläufer überqueren Deutschland, lassen aber die Zufuhr von Meeresluft andauern. Aussichten für Mittwoch: Bei mäßigen, an der Küste auch starken Winden aus Süd bis Südwest allgemein zunehmende Bewölkung und besonders im Norden und Westen zeitweise etwas Regen ...

  • 11 Antworten -verschieden und doch gleich

    ADN-Weltumfrage zum Jahreswechsel / Thema: Diskriminierung im internationalen Sport

    Berühmten Sportlern' aus ■ vielen Ländern galt die traditionelle ADN-Weltumfrage, zum" Jahreswechsel. Eine der Fragen lautete: „Was müßten Ihrer Meinung nach das IOC,und die internationalen Föderationen tun, um jede Form der Diskriminierung im internationalen Sportverkehr (Rässenschrankeri, Einreiseverweigerung u ...

  • Gustav Schneidereit, Schönebert:

    Einen Tausender imi Lotto/ Politisdi meinen Sie's? Dann nur Verhandlungen, aber zügig. Es lirig ja ganz gut an. Man muß auf Realitäten aufbauen. Frau Schönemann: Darauf antworte ich nicht. Politik ist nichts für mich. Ich bin zufrieden, wenn ich meinen Bruder besuchen kann. Helmut Schubert: ■ Der erste erfolgreiche Schritt auf dem Verhandlungswege zwischen unserem Senat und der Regierung der DDR war erfolgreich ...

  • NEDES DEUTSCHLAND

    Redaktion: Berlin W I, Mauerstraße 39/40. Tel. 22 03 4i - Verlag: Berlin N 54. Schönhauser Allee 178, Tel. 12 0014 - Abonnementsprela monatlich 3.50 DM - Bankkonto! Berliner Stadtkontor. Berlin N 53. Schönhauser Allee 144, Konto-Nr. 1/1898 - Alleinige Anzeigenannahme DEWAG WERBUNG BERLIN. Berlin C & Rosenthaler Straße 28-31 ...

  • Was erwarten Sie von 7964?

    Erika Zanow. Charlottenbure:

    Ich denke, daß es mit den Passierscheinen weitergeht. Die Sache ist doch ein guter Anfang. — Meinen Sie, daß man weitere Verhandlungen führen soll? — Ja, das hoffe ich. Herr Kraft, Spandau, Spandau« Straße: Ich möchte, daß es im neuen Jahr so weitergeht mit vernünftigen Vereinbarungen zwischen DDR und Senat ...

  • Juri Wlassow - UdSSR

    Olympiasieger und Weltmeister Im Gewichtheben der Schwergewichtsklasse

    .Meiner Meinung nach ist jede Art der Diskriminierung gegenüber Sportlern eine Schande für unsere Zeit. Ich meine,, das IOC und die Weltverbände müßten nicht nur mit allen Mitteln gegen.die Politik dör westlichen Länder protestieren, sondern queh eine Wende erzwingen* Es ist notwendig, so zu handeln, daß die Sportler, diese wirklichen Botschafter des Friedens, überall frei und gleichberechtigt auftreten können ...

  • Mehr Platzkarten

    Berlin (ADN). Wie die Pressestelle des Ministeriums, für Verkehrswesen mitteilt, hat die Deutsche Reichsbahn das Platzkartenangebot infolge des starken Besucherstromes aus Westdeutschland in die DDR bei verschiedenen Reisezügen in Richtung Westdeutschland erhöht Für diese Züge nehmen die Fahrkartenausgaben der Hauptbahnhöfe Leipzig, Dresden und Rostock Platzkartenbestellungen entgegen ...

  • Johnny Nilsson - Schweden

    Eisschnellaufweltmeister und mehrfacher Weltrekordle"

    „Es ist sicher schwierig, ein Mittel vorzuschlagen, um mit den Diskriminierungen, die ja vor allem auch die angesehenen DDR-Sportler betreffen und die ihre Ursache in der Rolle der NATO haben, Schluß zu machen. Aber ich meine: Bedeutende Wettbewerbe sollten nicht in solche Länder gelegt werden, die nicht allen Teilnehmern Einreisegenehmigungen bewilligen wollen ...

  • Rudolf Ismayr - Westdeutschland

    Olympiasieger 1932 im Gewichtheben der Mittelgewichtsklasse

    „IOC und internationale Verbände sollten jede Form der Diskriminierung im Sport verhindern, ob von solchen Maßnahmen nun die Chinesen, die dunkelhäutigen Südafrikaner oder die DDR-Sportler betroffen sind. Ich habe auch 1961 gleich gegen den Beschluß von Düsseldorf protestiert und erwarte, daß die Sportbeziehungen mit der DDR bald wieder normalisiert werden ...

  • Naoto Tajima - Japan

    Olympiasieger 1936 im Dreisprung

    „Ich bin gegen Rassendiskrminierungen im Sport und gegen Einreisebeschränkungen aus politischen Gründen. Unangenehm berührt mich auch die ,salon-like' und .aristoeratie' Atmosphäre des Internationalen Olympischen Komitees. Das IOC sollte durch jüngeres Blut aufgefrischt werden. Die Haltung des IOC im vergangenen Herbst gegen Indonesien billige ich nichj ...

  • Jesse Owens — USA

    Erfolgreichster Leichtathlet der Olympischen Sommerspiele 1936

    .Meiner Ansicht noch war John F. Kennedy ein Symbol für den Kampf gegen die Rassendiskriminierung. Dort, wo sich heute Menschen zusammensetzen und miteinander sprechen, wo sie verstehen, daß sie - als Gott sie schuf - keine verschiedene Hautfarbe hatten, ist der Mensch ein wahrer Mensch. Was wir wollen, ist ein bißchen besseres Verständnis ...

  • Ingrid Engel-Krämer - DDR

    Zweifache Olympiasiegerin 1960 und Doppel-Europameisterin im Kunstund Turmsorinsen

    „Für meine Begriffe dürfte es für das IOC und die internationalen Sportverbände nur die Konsequenz geben: International bedeutende Veranstaltungen gehören nur in solche Länder, die sich jeder Diskriminierung enthalten, da kein Sportler, ob in seiner politischen Anschauung oder wegen seiner Hautfarbe, weniger wert ist als ein anderer ...

  • Imre Nemeth — Ungarn

    Olympiasieger 1948 im Hammerwerfen

    „Es ist heute oft vom .unpolitischen Sport i die Rede. Doch gerade diejenigen Staaten, j die dieses Wort so oft im Munde führen, j verweigern aus politischen Gründen be-' stimmten Sportlern die Einreise..Jedenfalls! müssen die internationalen Sportverbände entschlossen für die Gleichberechtigung im Soort auftreten ...

  • Helmut Recknagel - DDR

    Olympiasieger und Weltmeister im Spezialsprunglauf

    „Diskriminierungen haben im Sport nichts zu suchen. Das IOC und dte internationalen Verbände müßten von den Austragungsländern internationaler Meisterschaften und anderer Großereignisse bindende Garantien verlangen, daß alle Sportler ungehindert teilnehmen können. Das Jawort allein genügt nicht mehr ...

  • Christi Borchers-Ganz - Westdeutschland

    Olympiasiegerin 1936 und mehrfache Weltmeisterin im alpinen Rennsport

    „Die völkerverbindende Idee ist die Grundlage des Sports. Es darf im Sport einfach nicht passieren, daß irgendein Sportler nur deshalb von Wettkämpfen ausgeschlossen wird, weil er aus einem anderen Land kommt, eine andere Sprache redet, eine andere Ansicht "oder eine andere Hautfarbe hat."

  • Marianne Nutt-Jahn — Österreich

    Weltbeste Läuferin des Jahres 1962 im Spezialslalom

    „Für mich ist jeder Sportkamerad gleich, und er soll auch überall gleich behandelt werden. Man müßte erreichen, daß so eine Frage überhaupt nicht mehr gestellt zu werden braucht."

  • Dr. Karl-Heinz Knebel, Wilmersdorf:

    Vernunft bei allen, die etwas in unserer kuriosen Welt zu melden haben — so wie sie Ulbricht und Brandt bewiesen haben.

  • Doroty Hyman — Großbritannien

    Europarekordlenn über 100 m (gemeinsam mit Krepkina; UdSSR] und über 200 m

    .Politik und Sport sollten auseinandergehalten werden, und es dürfte keinerlei Diskriminierung geben."

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