13. Dez.

Ausgabe vom 15.06.1963

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  • Gesteigerte Aggressivität

    Sie selbst, Herr Präsident, haben einmal erklärt, Sie sähen es höchst ungern, daß die Bundesrepublik Kernwaffen in eigener Regie erhielte. Der Beschluß der NATO-Ratstagung von Ottawa über die Bildung einer NATO-Atomstreitmacht mit westdeutscher Beteiligung aber bedeutet, daß Bonns alte und neue Nazigenerale an den Mechanismus des Atomkrieges herankommen, um morgen die Verfügungsgewalt über die die Menschheit bedrohende Atomwaffe an sich zu reißen ...

  • Aus dem Leben Valeri Bykowskis

    Moskau (ADN)/ND). Oberstleutnant Valeri Bykowski ist ein Altersgenosse von Juri Gagarin, des ersten sowjetischen Kosmonauten. Gagarin wurde am 9. März 29 Jahre alt, Bykowski feiert am 2. August seinen 29. Geburtstag. In PawlowskiPossad, einer kleinen Stadt im Moskauer Gebiet, wurde 1934 in der Familie eines Verkehrsangestellten der jetzige Kosmonaut 5 geboren ...

  • Das großer Jugendgespräch in Eisenhüttenstadt begann

    Junger Gewerkschafter aus Nordrhein?Westfalen: „Ihr habt was Großartiges vollbracht"

    Eisenhüttenstadt (ND). Die Stadt des VI. Deutschen Arbeiterjugendkongresses prangt im Festschmuck. Von Stunde zu Stunde erhöhte sich am Freitag die Zahl der Delegierten und Gäste aus beiden deutschen Staaten, die in Eisenhüttenstadt eintrafen. Prof. Dr. Rann, Leiter des Pathologischen Instituts, und andere Persönlichkeiten der Stadt hießen die Kongreßteilnehmer willkommen ...

  • Atomkrieg als Instrument

    Sie beweisen: Der Revanchismus ist in Westdeutschland offizielle Staatspolitik und betrachtet den Atomkrieg als sein Instrument. Besonders gefährlich ist, daß die Politik der Revanche nach dem auf dem Territorium der Deutschen Demokratischen Republik liegenden Westberlin getragen und dort noch gesteigert wird ...

  • Anschlag auf Gert von Paczensky Terroristen rammten PKW des Hamburger Fernsehredakteurs

    Hamburg (ND). Am Freitag hat sich in Hamburg ein weiteres revanchistisches Pogrom ereignet: Zwei Terroristen rammten an einer Straßenkreuzung den PKW des Fernsehredakteurs Gert von Paczensky.'Als der zum Glück unverletzte Journalist nach dem Znsammenprall die Tür seines Wagens öffnete, wurde er von den Terroristen unflätig beschimpft und bedroht ...

  • Direkt verkehr Berlin—Wien

    Statt 4 Stunden nur noch 85 Minuten / Grenzübergangspunkt Rudower Chaussee wird für Transitverkehr eröffnet

    Berlin (ADN). Am 15. Juni 1963 wird ein Direktflugverkehr der Interfluggesellschaft zwischen dem Zentralflughafen Berlin-Schönefeld und Wien-Schwechat eröffnet und damit einem internationalen Verkehrsbedürfnis Rechnung getragen. Die Einrichtung dieser direkten Flugverbindung zwischen der Deutschen Demokratischen Republik und Österreich dient der Verbesserung des allgemeinen Reiseverkehrs ...

  • Richtig verstanden

    Auch zahlreiche westdeutsche und Westberliner Zeitungen haben die Warnung der DDR, Bonn solle im eigenen Interesse den Terror gegen die DDR-Journalisten nicht auf die Spitze treiben, richtig verstanden. „DIE ZEIT", Hamburg: Es sei die Frage gestattet, ob sich das Vorgehen westdeutscher Stellen gegen Dr ...

  • Telefongespräch mit Chruschtschow

    Um 17.30 Uhr führte Ministerpräsident N. S. Chruschtschow ein Ferngespräch mit dem Kosmonauten Bykowski. Das Gespräch verlief folgendermaßen: Bykowski: „Lieber Nikita Sergejewitsch, ich bin von Ihrem herzlichen Gruß zutiefst gerührt. Von ganzem Herzen danke ich Ihnen, Nikita Sergejewitsch, für Ihre väterliche Sorge ...

  • Recht auf Friedensvertrag

    Die Völker würden Ihre Reise, Herr Präsident, als Beitrag zum Frieden werten, wenn Sie das in Ihrer Rede verkündete Bekenntnis zur Vernunft gerade an den Hauptgefahrenherden in Europa, in Westdeutschland und Westberlin, mit Taten bekräftigen. Jeder aufrichtige Friedensfreund wird es begrüßen, wenn Sie, Herr Präsident, sich zu den Verpflichtungen der Vereinigten Staaten aus dem Potsdamer Abkommen und zum Recht des deutschen Volkes auf einen Friedensvertrag bekennen ...

  • Mein Befinden vorzüglich

    Am Ende der ersten Umkreisung, gerade als er Afrika überflog, begrüßte Bykowski herzlich die freiheitsliebenden Völker Afrikas. Während der zweiten Umkreisung berichtete Bykowski um U.X Uhr (MEZ) über den Verlauf des Flugs wie folgt: „Moskau, Kreml. Ich melde dem Zentralkomitee der Kommunistischen Partei der Sowjetunion, der Sowjetregierung und Nikita Sergejewitsch Chruschtschow persönlich: Befinden vorzüglich, Schiffssysteme funktionieren normal, Flug erfolgreich ...

  • Stadt im Festschmuck

    Ein Elektriker, der das erste Mal in der DDR ist, ergänzt: „Von Eisenhüttenstadt habe ich schon viel gehört, nun will ich es mir einmal selbst ansehen. Ich kann schon sagen, die Stadt ist schöner, als man uns in Westdeutschland immer wieder erzählt." Die Eisenhüttenstädter haben ihrer Stadt ein buntes Festkleid angelegt ...

  • Vorschläge der DDR

    Die Deutsche Demokratische. Republik hat zu diesem Zweck zahlreiche konstruktive Vorschläge unterbreitet, die weiten internationalen Widerhall finden. Als der friedliebende deutsche Staat läßt sie sich davon leiten, daß das deutsche Volk selbst alles tun muß, um seinen angemessenen Beitrag zur Sicherung des Friedens, zur Entspannung, zur Abrüstung und zur friedlichen Lösung strittiger Fragen zu leisten ...

  • Walter Ulbricht gratuliert

    Berlin (ADN). Anläßlich des erfolgreichen Starts des sowjetischen Raumschiffes Wostok 5 sandte der Erste Sekretär des ZK und Vorsitzende des Staatsrates, Walter Ulbricht, der Regierung der UdSSR ein Telegramm, in dem es heißt: „Der Start des Raumschiffes Wostok 5 mit Oberstleutnant Valeri Bykowski an ...

  • „Die Zeit"; Verhaftung Dr. Grasnicks kann Bumerang werden

    Berlin (ND). Als einen politischen, gegen das Grundgesetz und das internationale Völkerrecht verstoßenden Skandal charakterisiert eine wachsende Zahl westdeutscher und Westberliner Journalisten die Verfolgung von- DDR-Journalisten durch den Bonner Justizapparat. " Zu der andauernden Haft des Chefredakteurs des Deutschlandsenders, Dr ...

  • Moskauer Jugend aus dem Häuschen

    Moskau (ADN). Die TASS-Nachncht von dem erfolgreichen Start des Raumschiffs Wostok 5 hat die sowjetische Hauptstadt mit Windeseile in ihren Bann gezogen. Überall biiaeten sich freudig erregte und diskutierende Menschengruppen um die Lautsprecher, Parkende Autos waren um ihrer Radios willen dicht umlagert ...

  • Brandt bekennt sich völlig zu Adenauer

    New York (ADN/ND). Der Westberliner Bürgermeister Willy Brandt versicherte am Donnerstagabend auf einer Pressekonferenz in Boston, daß eine künftige SPD-Regierung in Westdeutschland die bisherige Außenpolitik des Adenauer- Kabinetts fortsetzen würde. Brandt beteuerte, eine SPD-Regierung werde auch die „Bündnispflichten unverändert beibehalten" ...

  • Bonn und Wehner bejubeln Kriegspakt

    Bonn (ADN). Mit „besonderer Freude und Genugtuung" hat die Adenauer- Regierung am Freitag die Ratifizierung des westdeutsch-französischen Kriegspaktes durch die französische Nationalversammlung begrüßt. Der Bonner Pressechef von Hase kündigte an, daß der Vertrag während des Besuches von Staatspräsident de Gaulle am 4 ...

  • Das heißt deutlich: Die Bonner Ultras wollen die USA in einen Atomkrieg hineinziehen!

    Sein Amtsnachfolger, der Bonner Kriegsminister v. Hassel, setzt Strauß' Wahnsinnspolitik fort. Er verlangte am Donnerstag: Damit sich die USA nicht aus Europa zurückzögen, müßten sie durch die multilaterale > NATO-AtomstreitmacM »untrennbar" mit dem Kontinent verbunden werden I Was wollen die Bonner ...

  • Dr. Bolz appelliert an Präsident Kennedy

    (Fortsetzung von Seite 1)

    Ihre Reise, Herr Präsident, einige Tage früher stattgefunden hätte, dann hätten Sie in Köln mitansehen können, wie der Revanchismus bis zur Weißglut gesteigert wird, wie unter den Augen von Bundeskanzler Adenauer und Bürgermeister Brandt ein westdeutscher Fernsehreporter von Neonazis beinahe totgeschlagen worden wäre, und das nur, weil er sachlich über die polnischen Westgebiete berichtet hat ...

  • Auf schwachen Füßen

    Die von der Bundesanwaltsehaft gegenüber Dr. Grasnick angewandte Praxis entspricht weder dem Bonner Recht noch dem Völkerrecht. Dieser Überzeugung gab der Westberliner Presseverbandsvorsitzende, Wegner, in einem Rundfunkinterview Ausdruck. Vor allem die von der Bundesanwaltschaft gegebene Begründung, Dr ...

  • Kameradschaftliches Verhältnis

    Potsdam (ADN). Eine Delegation junger Arbeiter aus Niedersachsen, die am VI. Deutschen Arbeiterjugendkongreß teilnimmt, besuchte vorher die Jugendlichen mehrerer Betriebe des Bezirkes Potsdam. Ein Sprecher der Delegation erklärte nach dem Besuch des RAW in Potsdam: „Ein solches kameradschaftliches gutes Verhältnis zwischen den Betriebsleitern und den Arbeitern, wie es bei euch ist, gibt es bei uns in Westdeutschland nicht ...

  • Freude in der DDR

    Berlin (ND). Seit Bekanntwerden der neuen Großtat der Sowjetunion bei der Eroberung des Kosmos gehen in unserer Redaktion ununterbrochen telefonisch und telegrafisch die herzlichsten Glückwünsche an Kosmonaut Nr. 5, Valeri Bykowski, an das Sowjetvolk und seine Kommunistische Partei ein. „Ich wünsche ...

  • Fernsehaufnahmen aus dem Kosmos

    Die ersten Aufnahmen des sowjetischen Kosmonauten Valeri Bykowski während seines Raumfluges übertrug das sowjetische Fernsehen in einer Aufzeichnung am Freitagnachmittag. Der Deutsche Fernsehfunk in Berlin-Adlershof übernahm um 16.30 Uhr in einer Direktübertragung das Sonderprogramm, das vom sowjetischen Fernsehen als Intervisionssendung ausgestrahlt wurde ...

  • Glückwunsch N. S. Chruschtschows

    Moskau (ADN). Der Vorsitzende des Ministerrates der UdSSR, Nikita Chruschtschow, hat Valeri Bykowski folgendes Funktelegramm übermittelt: „Lieber Valeri Fjodorowitsch! Ich beglückwünsche Sie herzlichst zu dem erfolgreichen Beginn des kosmischen Fluges. Wir verfolgen Ihren Flug mit großer Aufmerksamkeit ...

  • Der Henker Franco, den alle Völker verabscheuen, soll die „Freiheit Westberlins" verteidigen!

    Und wer sich gegen die faschistischen Henker, gegen Atomkriegsyorbereitungen und Grenzrevision stellt, dem rufen die hysterischen Revanchisten — wie e» in Köln geschah — tu: „Schlagt das Schwein totf» Die DDR fordert: Schluß mit der gefährlichen Hysterie der Revanchisten! Schluß mit der Atomrüsttmg Westdeutschlands! ...

  • Interesse für soziale Fragen

    Ein anderer junger Gewerkschafter aus Nordrhein-Westfalen sagte: „Ich war vor einigen Jahren schon einmal in Eisenhüttenstadt. Ich war überrascht, was sich seitdem hier verändert hat. Ich bin zwar erst einen kurzen Augenblick hier, aber ich möchte sagen: Hier ist was Großartiges vollbracht worden. Mich interessieren besonders soziale Fragen, ich möchte wissen, wie die Arbeiter hier leben, welche Mieten sie zahlen und wie sie von der Sozialversicherung unterstützt werden ...

  • Harold Wilson erster Gratulant

    Moskau (ADN). Nikita Chruschtschow machte Harold Wilson wenige Minuten vor der offiziellen TASS-Verlautbarung mit der Nachricht bekannt, daß das fünfte sowjetische bemannte Weltraumschiff Wostok 5 gestartet sei. Wie Reuter berichtet, ergriff Harold Wilson daraufhin die Hand Nikita Chruschtschows und sagte: „Lassen Sie mich der erste sein, der Ihnen, Nikita Sergejewitsch, gratuliert ...

  • Kosmonautenstimme gehört

    London (ADN). Wissenschaftler des Observatoriums von Jodrell Bank hörten am Freitagnachmittag kurz vor 17.30 Uhr (MEZ) die Stimme von Oberstleutnant Bykowski im Raumschiff Wostok 5, berichtet Reuter. Ein Sprecher von Jodrell Bank teilte mit, daß die Stimme Bvkowskis laut und klar zu hören war.

  • „Espenhain" übergeben

    Rostock (ND). Am Freitag wurde in der Warnowwerft Rostock-Warnemünde der 11200 tdw große Massengutfrachter „Espenhain" an die Deutsche Seereederei übergeben. Die Zahl der Schiffe der Deutschen Seereederei beträgt jetzt 95 mit 556 457 tdw.

  • NEUES DEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Hermann Axen, Chefredakteur; Eberhard Heinrich, Dr. Günter Kertzscher, stellv. Chefredakteure; Horst Bätschkowski, Harri Czepuck, Walter Florath, Dr. Rolf Gutermuth. Georg Hansen, Willi Köhler, Karl-Ernst Reuter. Willi Siebenmorgen

  • Hysterie der Revanchisten

    „Wir' Europäer dürfen nicht blindes Vertrauen in die Zuverlässigkeit und Vertrauenswürdigkeit der Amerikaner setzen, die sich nicht ohne weiteres in einen Atomkrieg hineinziehen lassen wollen."

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  • Hettstedt macht es richtig

    Deshalb sind die Erfahrungen der Genossen im Walzwerk Hettstedt so wichtig. Dort wurden im überbetrieblichen und internationalen Leistungsvergleich — gemeinsam mit den Arbeitern — Bestwerte für bestimmte Arbeitsgänge ermittelt, Nun ist aber bekannt, daß Bestwerte zwar die in einem bestimmten Betrieb bereits erreichten höchsten Ergebnisse, noch keineswegs aber das bei Anwendung aller neuesten technischen Erfahrungen Bestmögliche sind ...

  • ... aber leistungsgerechte Entlohnung entscheidet

    Die richtige Verwendung von Prämien ist ausgezeichnet — aber daß sie allein nicht ausreicht, das persönliche materielle Interesse ständig wachzuhalten, macht eine einfache Rechnung deutlich. Im VEB Secura, Berlin, ist für 1963 ein Lohnfonds in Höhe von 7,4 Millionen DM geplant. Insgesamt stehen aus dem einheitlichen Prämienfonds 340 000 DM zur Verfügung ...

  • Bewußtsein und das > materielle Interesse

    Diese vollständige Übereinstimmung der gesellschaftlichen Erfordernisse und der Interessen jedes einzelnen Werktätigen ist die neue, die wichtigste Triebkraft unserer ökonomischen und gesellschaftlichen Entwicklung. Doch damit diese Triebkraft ungehindert wirken kann, sind vor allem zwei Bedingungen ...

  • Jüterbog erreicht alle Kennziffern

    Die Produktionsleitung Jüterbog, die richtig begonnen hat, das neue ökonomische System der Planung und Leitung zu verwirklichen, arbeitete gemeinsam mit den Genossenschaftsbauern die Planvorschläge aus. Alle dem Kreis übergebenen Orientierungsziffern werden erreicht und zum Teil überboten. Mit der guten Pflege der Hackfrüchte und der verlustlosen Heuernte haben die Landwirtschaftsbetriebe des Kreises bereits jetzt das Futter für eine höhere tierische Produktion gesichert ...

  • • Wie Einheit der Interessen herstellen?

    Eine Orientierung, das materielle Interesse vor allem aus den Mitteln des geplanten Lohnfondszuwachses (und mit Prämien) zu stimulieren, birgt aber die ernste Gefahr, daß der geplante Lohnfonds überschritten wird, wenn eben nicht zuvor TAN oder andere, der jeweiligen Tätigkeit entsprechende, geeignete Kennziffern für die Bewertung der Arbeit geschaffen wurden ...

  • Die FDJ am Arbeitsplatz

    Das erste und wohl wichtigste Problem besteht darin, in allen Bereichen der Großbaustelle arbeitsfähige FDJ-Organisationen zu bilden. „Wir haben uns auf unserem Bagger nach dem VII. Parlament Gedanken gemacht, wie wir bei allen Jugendlichen Fuß fassen können", sagte Harry Schulz vom Bagger 10 des VEB Erdbau ...

  • Neue Prämienbedingungen wichtig...

    Das ist natürlich sehr wichtig. Vor allem gilt es, solche Bedingungen für die Zahlung von Prämien auszuarbeiten, daß diese in erster Linie an die Steigerung der Arbeitsproduktivität, die Erhöhung der Qualität und die Senkung der Selbstkosten geknüpft werden. Selbstverständlich sind, auch Prämien für besondere Leistungen zu zahlen, wie z ...

  • Verhältnis Lohn und Prämie Ein Diskussionsbeitrag anläßlich der Gewerkschaftswahlen / Von Walter Florath

    Gegenwärtig sind die Gewerkschaftswahlen in vollem Gange. Fast vier Millionen Arbeiter, Ingenieure und Angestellte allein in den Industriegewerkschaften — das sind 95 Prozent der Beschäftigten — wählen ihre Vertrauensleute, die Mitglieder von Ausschüssen und der Leitungen. Verständlich, daß anläßlich eines so bedeutenden gesellschaftlichen Ereignisses von vielen Mitgliedern die Frage aufgeworfen wird, welches heute die grundlegenden Aufgaben der Gewerkschaften sind ...

  • Zersplitterten Anbau überwinden

    Im Interesse der kontinuierlichen Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln und der Industrie mit Rohstoffen ist es auch erforderlich, den Anbau der technischen Kulturen voll zu sichern. Die Produktionsleitungen sollten die Hinweise vieler Bauern berücksichtigen und den zersplitterten Anbau der technischen und Vermehrungskulturen schrittweise überwinden ...

  • Agrarwissenschaftler fördern Nordbezirke

    II. Kongreß der DAG in Markkleeberg eröffnet

    flarkkleebere (ADN). Der II. Kongreß der Deutschen Agrarwissenschaftlichen Gesellschaft wurde am Freitag auf dem Gelände der 11. Landwirtschaftsausstellung der DDR in Markkleeberg vom Präsidenten der Gesellschaft, Prof. Dr. Liebenberg, eröffnet. Auf ihren zweitägigen Beratungen ziehen die Delegierten Bilanz über die dreijährige Tätigkeit der Gesellschaft ...

  • Spezialistengruppen unumgänglich

    Die noch verbleibende Zeit für die Plandiskussion muß von den Produktionsleitungen genutzt werden, um gemeinsam mit den Genossenschaftsbauern eine steigende Produktion zu sichern. Besonders den Genossenschaften mit niedrigem Produktionsniveau und den LPG Typ I müssen sie eine größere Hilfe gewähren. Die Vorbereitung des Planes 1964 muß mit der Bildung der Spezialistengruppen für die einzelnen Kulturen der Feldwirtschaft und für die Zweige der Viehwirtschaft verbunden werden ...

  • Der Mopedschein reicht nicht mehr

    FDJ-Aktiv -von Leuna II beriet Hauptaufgaben nach dem VII. Parlament

    Überall auf dem riesigen Bauplatz Leuna II arbeitet die Jugend. Fast die Hälfte der 2600 Köpfe zählenden „Besatzung" der Baustelle sind Jugendliche. Viele von ihnen arbeiten nicht nur, sondern loben auch direkt hier auf dem Bauplatz. Die FDJ-Organisation mit ihren 200 Mitgliedern trägt eine sehr große Verantwortung ...

  • Wort an die Käufer

    Im Zusammenhang damit ist zu sichern* daß das vorhandene Sortiment an Frischgemüse während des ganzen Tages1 in den einschlägigen Verkaufsstellen angeboten wird, auch auf dem Lande. Gaststätten, Menüläden, Krankenhäuser, Kindergärten, Werkküchen und andere Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung sollen stets ein breites und abwechslungsreiches Angebot an Gemüseplatten, Gemüsesalaten, Rohkostgerichten und Beilagen von Frischgemüse anbieten ...

  • Aufgabe der Verkäufer

    Zur Tätigkeit der Handelsorgane sagte der Minister: „Die Mitarbeiter im Gemüsehandel sind Sachwalter wertvoller Nahrungsmittel. Sie müssen sehr verantwortungsbewußt arbeiten und sichern, daß in allen einschlägigen Verkaufsstellen, Gaststätten, Werkküchen und anderen Versorgungseinrichtungen ständig das vollständige Sortiment angeboten wird, das beim Großhandel zur Verfügung steht ...

  • Parlament ist Wendepunkt

    Das dritte Problem schließlich ist die Freizeitgestaltung. Im Wohnlager geht es oft noch recht bunt zu. „Es genügt doch nicht, nur alles — Fußball, Tischtennis oder Federball — hinzulegen und zu sagen: Es ist alles da, bedient euch doch", meinte Manfred Rühle. „Es fehlen ganz einfach Leute, die dafür sorgen, daß keiner sich selbst überlassen bleibt ...

  • Nichts darf umkommen

    Wer volkswirtschaftlich richtig denkt, der nimmt natürlich das Gemüse trotzdem ab, weil es ja keinesfalls minderwertig ist. Der verantwortliche Leiter der GHG in Gorgast, Bamburger, klammerte sich jedoch an den Vertrag und lehnte die Abnahme des Blumenkohls ab. Er hat damit gegen eine Weisung des Ministeriums für Handel und Versorgung verstoßen, die mehrfach gegeben wurde und eindeutig festlegt, daß der Großhandel von der Landwirtschaft alle erzeugten Mengen Frischgemüse und Obst abzunehmen hat ...

  • Wollen die Angermünder weniger Bier essen?

    Bis zur Übergabe der Plan vorschlage der LPG und VEG an die Produktionsleitungen der Landwirtschaftsräte in den Kreisen bleiben nur noch wenige Tage Zeit. Deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt, über die ersten Ergebnisse der Plandiskussion Bilanz zu ziehen. Die überwiegende Mehrheit der Genossenschaftsbäuerinnen und Genossenschaftsbauern ließ sich bei der Vorbereitung des Planes 1964 vom Brief des ZK an die Werktätigen der sozialistischen Landwirtschaft leiten ...

  • Reiche Gemüseernte reift

    Minister Lemke: Großhandel muß alle erzeugten Mengen abnehmen

    Berlin (ADN/ND). „Trotz der spater als in den Vorjahren einsetzenden Reifeperiode steht bereits ein reichliches Angebot an Frischgemüse für die Versorgung zur Verfügung", stellte der Stellvertreter des Ministers für Handel und Versorgung Kurt Lemke in einem ADN-Interview fest. „Besonders reichlich und preisgünstig ist Blumenkohl vorhanden ...

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  • I.

    „Der VI. Parteitag der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, und die Beratung des Politbüros des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands und des Präsidiums des Ministerrates mit Schriftstellern und Künstlern haben die Bedeutung der sozialistischen Literatur und Kunst und die Entwicklung der sozialistischen Nationalkultur bei der geistigen Formung des Menschen der sozialistischen Gesellschaft hervorgehoben ...

  • Auftakt mit „Unser grünes Land"

    Mit der Aufführung des Films ,,Un6» grünes Land" wurde am Freitagabend in Berlin die Filmwoche der VAR feierlich, eröffnet. Die in der DDR weilende Filmdelegation aus Kairo wurde von den Zuschauern sehr herzlich begrüßt. Der Leiter der HV Film und Mitglied der Volkskammer, Ernst Hoffmann, und der Leiter der Delegation, Herr Badrakhan, werteten in kurzen Ansprachen die Filmwoche als Ausdruck einer sich stetig erweiternden kulturellen Zusammenarbeit unserer beiden Länder ...

  • IT.

    Die Arbeit der Deutschen Akademie der Künste erzielte im abgelaufenen Jahr eine Reihe beachtenswerter Ergebnisse. Dennoch haben einige Erscheinungen, das Auftreten einzelner ihrer Mitglieder' und die Entwicklung der Zeitschrift „Sinn und Form" Anlaß zu ernster Kritik auf dem VI. Parteitag gegeben. Die heutige Beratung des Plenums der Mitglieder hat die Berechtigung und den helfenden Charakter dieser Kritik eingesehen ...

  • Wahrhaft beschämend!

    Wenn in unserem Arbeiter-und-Bauern- Staat die finanziellen Ausgaben für das Gesundheits- und Sozialwesen pro Kopf der Bevölkerung um mehr als das Doppelte höher sind als in Westdeutschland und wenn bei uns die Mütter und Kinder beispielgebend betreut werden, so sind diese Ergebnisse in erster Linie' Erfolge unserer sozialistischen Ordnung unter Führung der Partei der Arbeiterklasse ...

  • Die Quittung

    In unserer Ausgabe vom Donnerstag wurde davon berichtet, mit welchen Methoden die Westberliner Frontstadtpolitiker den 10. Kongreß des Internationalen Theaterinstituts in Warschau zum Scheitern bringen wollten. Jetzt haben sie die Quittung dafür erhalten. Bei der Neuwahl des Exekutivkomitees des Internationalen Theaterinstituts hat das westdeutsche ITI-Zentrum seinen Sitz in der Exekutive verloren ...

  • Was den Junker kalt ließ

    Gemeinsame Studienfahrt^von vier Ausschüssen der Volkskammer in den Bezirk Schwerin

    „Die Armut kommt von der pauverte ,?ition zu tun." Produktion und Hygiene sagt Onkel Bräsig in Fritz Reuters „Ut hängen also auch zusammen. Hinweise mine Stromtid". Die Armut kommt von f. auf entsprechendes hygienisches Verhalder Armut Mecklenburg, durch Jahr-.* £ni sind deshalb keinesfalls persönliche hunderte ein «-"■ 1 ...

  • Hilfe der Volksvertreter

    Anregungen und Hinweise für ihre Arbeit erhielten aber auch dte Volkskammerabgeordneten. So zeigte sich, daß die örtlichen Hygieneaktivs und Gesundheitskommissionen durch die Räte der Kreise und des Bezirkes besser angeleitet werden sollten. Die Landbevölkerung wird mit dem guten Willen, gesund zu leben, noch zu häufig allein gelassen ...

  • Junge Sanitäter

    Hier hatten die Lehrer gemeinsam mit dem Schularzt, Elternbeirat und der Gemeindeschwester beraten. Seither wechseln die Schüler in der Schule ihre Straßenschuhe gegen Hausschuhe. Bei nasser Witterung sitzen nunmehr die Kinder mit trockenen Schuhen im Unterricht. Schüler der neunten und zehnten Klasse versehen in den Pausen einen Hygienedienst und achten auf Ordnung und Sauberkeit ihrer Mitschüler ...

  • Fürsorge und finanzielle Hilfe

    Der hervorragende Mutter- und Kinderschutz in unserer Republik sieht des weiteren vor, daß ab erstem Kind monatheb ein staatlicher Kinderzuschlag im allgemeinen von 20 DM bis zur Vollendung des 15. Lebensjahres bzw. darüber hinaus bis zur Beendigung des Schulbesuches gezahlt wird. Außerdem erhalten Frauen mit mehr als drei Kindern zusätzlich monatlich eine Unterstützung, und zwar für das vierte Kind 20 DM und für jedes weitere Kind (bis zur Vollendung des 14 ...

  • VER GLEICH EIN PEINLICHER

    Fragen, die das Westfernsehen stellte und auf die eine Bundestagsabgeordnete Antwort erwartet

    Eine westdeutsche Gewerkschaftsvertreterin erklärte bereits auf dem 6. Ordentlichen Gewerkschaftstag der Gewerkschaft Textil / Bekleidung 1959, daß die verschärfte und rücksichtslose Ausbeutung der Frauen und Mädchen zu „verheerenden Folgen für den Gesundheitszustand der Mütter und ihrer Kinder" geführt hat ...

  • Wir haben das anders gemacht

    Kann man einen solchen Zustand andern? Wir in der DDR haben einen solchen „Zustand" erst gar nicht herbeigeführt, sondern haben begonnen, ein sozialistisches Gesundheitswesen aufzu. bauen. Daß sich dieser Weg als tausendmal besser, richtiger erwiesen hat, könnten allein schon die werdenden Mütter in unserer Republik bestätigen ...

  • Streit bis zur Klarheit

    Erklärung der Deutschen Akademie der Künste

    Die Deutsche Akademie der Künste zu Berlin hat in einer Erklärung auf ihrer Ordentlichen Plenartagung vom 30. Mai u.a. folgende Schlußfolgerungen gezogen: Schriftstellern und Künstlern in Westdeutschland sowie in Westberlin, die Frieden und Verständigung unter den Deutschen beider Staaten wollen und die die humanistischen Traditionen der deutschen Nationalkultur verteidigen, eng verbunden ...

  • Wonach Bonn nicht fragt

    Es ist auch nicht bekannt, daß Abgeordnete des Bonner Bundestages in holsteinschen Dörfern ähnliche Fragen stellten wie Volkskammerabgeordnete: Wie werden die Kinder betreut, wie ist ihr Gesundheitszustand, wie sind die Lernverhältnisse, wie die Lehrergebnisse, wie sind die hygienischen Verhältnisse in der Schule, sind die Schulräume im Winter gut heizbar? Nicht überall erhielten die Volksvertreter positive Antworten und sahen sie gute Beispiele ...

  • Bonner „Empfehlung"

    Im westdeutschen Staat ist jedoch auch dies anders. Gibt es dort nur 50 von 100 Frauen, die in einer Einrichtung des Gesundheitswesens entbinden, so kommt das „dielte Ende" oftmals in Form einer gepfefferten Rechnung noch hinterher. Die bereits angeführte Münchner „Deutsche Woche" schreibt dazu, daß die Krankenkassen zwar die Kosten für eine Blinddarmoperation zahlen, nicht aber für eine Mutter, die ein Kind ohne Komplikationen zur Welt brachte ...

  • 1 Million : 165

    Die Arbeiter, Bauern und Werktätigen machen sich nämlich — und das erscheint den Adenauer-Politikern gefährlich — immer mehr ihre eigenen Gedanken, weshalb der Haushaltsplan des Bonner Staates gegenwärtig 18,4 Milliarden D- Mark für die Rüstung vorsieht, in westdeutschen Kränkenhäusern aber 70 000 Betten fehlen! Ein Bruchteil des Rüstungsetats würde ausreichen, diese Not zu beenden ...

  • Damit der Mensch gesund bleibt

    Die Abgeordneten besuchten die Gemeinden Carlow, Kuhlen, Leezen, Crivitz, Pampow und Stralendorf. Ihre Aufmerksamkeit galt vor allem den Schulen, Kindergärten und Lebensmittelgeschäften. „Wir führen den Wettbewerb zur Steigerung der Produktion", sagte Ratsvorsitzender Grieb. .„Das sieht jeder ein. Viele Menschen aber lehnen Anordnungen und Hinweise der Hygiene- Inspektoren ab, weil manche Maßnahme vom Althergebrachten abweicht ...

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  • USA

    Der Vorsitzende des Ministerrates der UdSSR betonte ferner, der Abschluß eines Nichtangriffspaktes zwischen den Ländern der NATO und denen des Warschauer Vertrages würde „die politische Atmosphäre erwärmen". Mit welchem Gepäck nach Moskau? Chruschtschow äußerte sich dann zu den Perspektiven eines Abkommens über das Verbot der Kernwaffenversuche, namentlich zu den Perspektiven der in Moskau bevorstehenden Verhandlungen über diese Frage ...

  • Das Volk sagt „Neinl"

    Am Freitag früh hat die reaktionäre Mehrheit der französischen Nationalversammlung den Achsenpakt Bonn-Paris mit 325 Stimmen ratifiziert. Die Kommunisten und Sozialisten, zusammen 107 Abgeordnete, stimmten dagegen, 42 Abgeordnete enthielten sich der Stimme. Die Mehrheit des Parlaments ist jedoch nicht die Mehrheit des Landes, seine Entscheidung ist nicht die des Volkes ...

  • Massenkundgebung in Belfast

    Kommunistische Partei Nordirlands feierte 30. Jahrestag ihrer Gründung / Parteiprogramm erläutert

    Belfast (ADN). Die Kommunistische Partei Nordirlands feierte am Donnerstag den 30. Jahrestag ihrer Gründung mit einer Massenkundgebung in Belfast. In dieser Stadt war im vergangenen Jahr auf dem 11. Parteitag das Programm dei KP Nordirlands angenommen worden. Der Vorsitzende der Partei, Andrew Barr, ...

  • Gute Erklärungen verlangen praktische Taten

    „Prawda" und „Iswestija" veröffentlichen Interview mit dem sowjetischen Ministerpräsidenten

    Moskau (ADN). Der sowjetische Ministerpräsident Niklta Chruschtschow lat in einem Interview mit den Chefredakteuren der Zeitungen „Prawda" und Jswestija" zur jüngsten Bede von USA- Präsident Kennedy Stellung genommen. Sr wertete sie als einen „Fortschritt bei ler realen Beurteilung der internationalen Lage" und begrüßte, daß sich der USA-Präsident für die Einstellung des talten Krieges ausgesprochen hat ...

  • Erregung über Pogromhetze

    SPD-Bundestagsabgeordnete fordern Verfahren gegen Jaksch

    Berlin (ND). Ober die Verherrlichung des revanchistischen Pogroms in Köln am vergangenen Sonntag durch den sozialdemokratischen Bundestagsabgeordneten Wenzel Jaksch herrscht in der westdeutschen Sozialdemokratischen Partei große Erregung, die auch in Schreiben an den Partei vorstand ihren Ausdruck findet ...

  • Vielversprechendes Programm für Rostock

    Journalisten aus 16 Ländern informierten sich über die Höhepunkte der 6. Ostseewoche

    Rostock (ND-Korr./ADN). Auf einer internationalen Pressekonferenz zur Vorbereitung der 6. Ostseewoche nahmen in Rostock 18 bei der Regierung der DDR akkreditierte Journalisten aus 16 europäischen und asiatischen Ländern teil. Führende Persönlichkeiten des Bezirks Rostock, unter ihnen die stellvertretende Vorsitzende des Sekretariats des Komitees Ostseewoche, Dr ...

  • Auch Norwegens Arbeiter sind dabei

    Kjorwegens Arbeiterschaft wird 76 Dele- ' * gierte zur VI. Arbeiterkonferenz der Ostseeländer nach Rostock entsenden, berichtet der Vorsitzende des Komitees zur Vorbereitung der norwegischen Teilnahme an der Arbeiterkonferenz, der Gewerkschaftsvorsitzende Aasmund Beckholt. An den bisherigen fünf Konferenzen hatten insgesamt 500 norwegische Gewerkschafter teilgenommen ...

  • Ostseebezirk — Stätte friedlichen Schaffens

    „Aus dem Paradies der reaktionären Junker, der Brutstätte des auch in den skandinavischen Landern allzu gut bekannten deutschen Militarismus, wurde eine Stätte friedlichen Schaffens", schreibt der 1. Sekretär der Bezirksleitung Rostock, Harry Tisch, im jüngsten „Informationsdienst des Pressezentrums Ostseewoche 1963" ...

  • Tausende in Venezuela verhaftet

    Bürgerkriegszustand im Lande / Dem Ermächtigungsgesetz vorgegriffen

    Caracas (ADN). Die vom USA-horigen Präsidenten Venezuelas, Römulo Betancourt, befohlene Verhaftung aller Kommunisten und anderer Gegner seines Regimes ist zu einer Terroraktion größten Ausmaßes angewachsen, meldet die kubanische Nachrichtenagentur Prensa Latina. Der Befehl Betancourts werde „mit aller Energie" durchgeführt, erklärte der venezolanische Innenminister Perez am Donnerstag ...

  • Es ist unmöglich, dem Abschluß eines deutschen Friedensvertrages aus dem Wege zu gehen Nichtangriffspakt NATO—Warschauer Vertrag würde die politische Atmosphäre erwärmen Erfolg des Drei-Mächte-Treffens England ab hängt

    Er erklärte: „Man muß mit aller Entschiedenheit unterstreichen, daß es unmöglich ist, dem Abschluß eines deutschen Friedensvertrages aus dem Weg zu gehen. Diese Frage muß gelöst werden, und sie wird gelöst werden. Wir würden es vorziehen, daS sie durch Vereinbarung mit den Westmächten geregelt wird." ...

  • Jüdische Presse zum Globke-Prozeß

    Zeitungen in Paris, New York und Warschau bringen große Berichte

    Paris (ND). Die große in Paris erscheinende jüdische Zeitung „Naie Presse" (La Presse Nouvelle) veröffentlichte den Wortlaut eines Interviews ihres Korrespondenten mit dem Generalstaatsanwalt der DDR, Josef Streit, zum Verfahren gegen Adenauers Staatssekretär Globke. Unter der vierspaltigen Schlagzeile ...

  • Erinnerungen an Terror der Nazis

    Westpresse: Im Ausland ist das Mißtrauen gegen Bonn ständig wach

    Frankfurt (Main) (ADN). Das Kölner Pogrom der Revanchisten, das vor den Augen Adenauers und des Westberliner Bürgermeisters Brandt stattfand, hat auch in den westlichen Ländern ein kritisches Echo ausgelöst, berichtet die „Frankfurter Allgemeine". „Das Mißtrauen gegen ein Wiederaufleben des deutschen Nationalismus ist auch in befreundeten Ländern allezeit wach ...

  • Konstruktive Gespräche

    Moskau (ADN). „Herzlich und konstruktiv" trotz „einiger grundlegender und tiefgehender Meinungsverschiedenheiten" nannte der Labaurführer Wilson am Freitag vor Pressevertretern in Moskau seine Gespräche mit dem sowjetischen Ministerpräsidenten Chruschtschow. In einer Anzahl internationaler Fragen sei ein „ermutigendes Maß gemeinsamer Grundlagen" gefunden worden, so hinsichtlich der weiteren Verbreitung von Kernwaffen ...

  • Reges' dänisches Interesse

    Über die Vorbereitungen zur diesjährigen Ostseewoche in seinem Heimatland berichtete Johannes Hansen, Sekretär der Gesellschaft Dänemark—DDR und Mitglied des Komitees Ostseewoche in Dänemark, in einem ADN-Gespräch. „Es liegen schon jetzt weit mehr Anmeldungen von Touristen zum Besuch des DDR-Küstenbezirkes und für das Jugendzeltlager Graal-Müritz vor als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres", sagte Johannes Hansen ...

  • Wessen Ansicht setzt sich durch?

    In diesem Zusammenhang stellt das Blatt die Frage: „Wie sieht die Zukunft der NATO aus? Wessen Ansicht wird sich durchsetzen, wenn es zu einer Krise kommt? — Und es muß zwangsläufig zu vielen Krisen kommen." Die „Ghanaian Times" schreibt dazu: „Die von Hassels in Westdeutschland, die den Geist der Junker und Naziarmee wiederbeleben wollen, um von neuem eine ...

  • Bonn ist vom Geist Hitlers besessen

    Große ghanesische Zeitung übt massierte Kritik am Westzonenregime

    Accra (ADN-Korr./ND). Unter der Überschrift „Hoch der Kaiser! Hoch der Führer! — Wie früher" veröffentlicht die „Ghanaian Times" am Freitag in einem ganzseitigen Artikel eine massierte Kritik an der Politik Bonns und speziell an der aggressiven Rede des westdeutschen Kriegsministers von Hassel in Koblenz ...

  • „Hoy" informiert über Verbrechen Globkes

    Havanna (ADN-Korr.). Die kubanische Zeitung „Hoy" informierte ihre Leser ausführlich über den vom Generalstaatsanwalt der DDR gegen den Bonner Staatssekretär Globke erlassenen Steckbrief sowie über die zahlreichen belastenden Aussagen, die Bürger der DDR in den letzten Tagen gegen Globke zu Protokoll gaben ...

  • Glückwunsch des ZK der SED

    Das Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands hat dem Exekutivkomitee der Kommunistischen Partei Nordirlands anläßlich des 30. Jahrestages der Gründung der Kommunistischen Partei Nordirlands brüderliche Grüße und herzliche Glückwünsche übermittelt. In dem Schreiben heißt es: „Unsere ...

  • 100 Tote bei Unruhen

    Teheran (ADN). Der Ministerpräsident Irans, Assadollah Alam, hat auf einer Pressekonferenz in Teheran die Gesamtzahl der bei den blutigen Unruhen der vergangenen Woche in Iran ums Leben Gekommenen auf annähernd 100 und die der Verletzten auf etwa ,200 beziffert. Die zuständigen staatlichen Stellen begannen inzwischen mit der Beseitigung der Schäden, die durch die Übergriffe während des Aufruhrs entstanden waren und sich nach inoffiziellen Schätzungen auf mindestens 2 Millionen Dollar belaufen ...

  • Rücktritte wären nützlicher

    London (ADN-Korr./ND). Statt Dr. Grasnick zu verhaften, wäre es nützlicher für Westdeutschland, wenn rund ein Dutzend prominenter Bonner Politiker zurücktreten würde. Dies schreibt die weitverbreitete Wochenschrift „Economist" in ihrer jüngsten Ausgabe. Die Zeitschrift erwähnt in diesem Zusammenhang besonders den Staatssekretär im Bundeskanzleramt Globke und den am 8 ...

  • Genosse Alvarez ermordet

    Asunciön (ADN). Wilfrido Alvarez Jara, Mitglied des ZK der Kommunistischen Partei Paraguays, ist am Mittwoch in Asunciön von Schergen des Diktators Stroessner ermordet worden, meldet Prensa Latina. Er wurde bei einem hinterhältigen Überfall erschossen. Alvarez hatte als Vertreter der KP Paraguays 1957 an der Moskauer Beratung der kommunistischen und Arbeiterparteien teilgenommen ...

  • Erstmals in Washington

    Washington (ADN). Erstmals seit Beginn der gegenwärtigen Kampfaktionen der amerikanischen Neger für ihre verfassungsmäßigen Rechte demonstrierten am Freitag mehrere Tausend durch die Bundeshauptstadt Washington. Der Zug begann gegenüber dem Weißen Haus und führte durch die Pennsylvania-Avenue. Während des Marsches schlössen sich der Demonstration immer neue Menschen an ...

  • Finnischer Besuch

    Berlin (ADN). Eine Delegation der Gewerkschaft der Lebensmittelarbeiter Finnlands weilt auf Einladung des Zentralvorstandes, der Gewerkschaft Handel, Nah* rung und Genuß' im FDGB zu einem zweiwöchigen Studienbesuch in der DDR. Die Delegation steht unter Leitung des Sekretärs der Gewerkschaft Lettonen ...

Seite 7
  • Die Dame aus Deutschland

    Tm internationalen Zug München—Rom verläßt ein A junger Mann seinen Platz. Er muß sich bücken, um die Abteiltür zu passieren. Der fahrende Zug singt sein eintöniges Lied. Die ersten Vorstadthäuser von Rom fliegen vorbei. Suchend in öie Abteile der III. Klasse blickend, geht der Hüne bedächtig den Gang entlang ...

  • Ethel und Julius Rosenberg

    hingerichtet am 20. Juni 1953 Von Helmut Preißler

    Weil wir gelebt haben in dem Bemühen, abzuwehren den vielhunderttausend Tote [fordernden Krieg, mußten wir vielhunderttausend Tode erdulden, eh der Elektrische Stuhl gnädig uns war; Ach, wenn doch wäre in all den vielhunderttausend erduldeten [Toden, durch das unendliche Fürchten und Quälen, ausgestanden ...

Seite 8
  • Von Dr. Ullrich Kuhirt

    Bereits als Student betätigte sich Durus im fortschrittlichen Sinne. In der heroischen Zeit der Ungarischen Räterepublik stellte sich Durus konsequent auf die Seite der revolutionären Kräfte und leistete unter den Studenten Aulklarungs* und Schulungsarbeit. Als die ungarische Revolution von den Horthy- Faschisten blutig niedergeschlagen war, mußte Alfred Durus seine Heimat verlassen und als politischer Emigrant ins Ausland gehen ...

  • Schlacht unterwegs im Böhmerwald

    Josef und Miroslava Toman. Wo sich die Füchse gute Nacht sagen. Roman. Buchverlag Der Morden. 560 Seiten. Ganzleinen. 11.50 DM Schlacht unterwegs im Grenzgebiet des Böhmerwaldesi dort, wo sich die Füchse gute Nacht sagen? Dort, wo nur wenige Menschen den Wald betreuen, einsam lebende Förster, dazu einige Waldarbeiter, fernab von den Städten, fernab von der Kultur? Gewlü, der stürmische Aufbau des Sozialismus in der CSSR dringt auch in die entlegensten Waldgebiete des Landes vor ...

  • Erinnerungen an Alfred Kemenyi (Duriis)

    Ich lernte Alfred Durus 1921 in Moskau kennen,- im Moskau des Bürgerkrieges! Die ruhmreiche Stadt der Revolution in; ihrer erhabenen Größe sagte auch uns Künstlern viel. Durus verfolgte alles, was er in Moskau zu dieser außerordentlichen Zeit erlebte, mit großem Interesse. Er hörte den leidenschaftlichen ...

  • Alfred Durus

    ein revolutionärer Publizist

    Da* QrQan-des Zentralkomitees feiert heute und morgen sein VI. Pressefest gemeinsam mit der Berliner Bevölkerung. Wir dürfen von „unserem" Fest sprechen, weil unsere gemeinsame Arbeit für den umfassenden Aufbau des Sozialismus die Grundlagen für frohe Stunden geschaffen hat. Zum Pressefest pflegen stets auch Kampfgefährten aus Redaktionen unserer Bruderparteien zu fcom- «ien ...

  • Mitkämpferin der deutschen Arbeiterklasse

    Die Geschichte der fortschrittlichen deutschen Kunst zwischen 1918 und 1933 ist nicht zu denken ohne den bedeutenden künstlerischen Beitrag junger ungarischer revolutionärer Künstler, die, in Deutschland in Emigration lebend, an der Seite der deutschen Arbeiterklasse mit ihren künstlerischen Mitteln gegen den Faschismus kämpften ...

  • NEUES VOM BÜGHERMARKT

    Jonas Lie: Rutland. Ein Seeroman. Aus dem Norwegischen von Emilie Stein. Dieterichsche Verlagsbuchhandlung, Leipzig, 1963. 256 S., Ganzleinen, 5,20 DM (Sammlung Dieterich, Band 2621 Longos: Daphnis und Cbloe. Roman. Aus dem Griechischen von Fr. Jacobs, neu bearbeitet von Jürgen Garde. Philipp Reciam jun ...

Seite 9
  • GRÜNDLICH

    „Was der Gründlich macht, macht er gründlich" — ein geflügeltes Wort in unserer Dienststelle. Von ihm selbst — zu Recht übrigens — oft gebraucht. Die, Werkstatt kommt mit einem bockigen Wagen nicht zurecht? Gründlich hilft und schafft es! Neue Soldaten sollen gute Kraftfahrer werden? Gründlich macht- welche aus ihnen! Was er auch anpackt, es klappt ...

  • Die brennendste Frage

    „Wir sind eine Schule unter Tausenden", betont Direktor Igel ausdrücklich. „Auch wir haben unsere Probleme, müssen täglich mit Schwierigkeiten ringen. Sorge zum Beispiel macht uns der Nachwuchs für unsere LPG. Zwar ist die Quote unserer Schulabgänger, die einen landwirtschaftlichen Beruf ergreifen, im Verhältnis zu anderen Schulen im Kreis nicht niedrig, aber doch recht unbefriedigend ...

  • Nach 1945: Eine neue Schule entstand

    Als durch die demokratische Schulreform nach 1945 auch für die Gräfentonnaer Kinder ein neues Zeitalter begann, wurden mehr Räume zur Verfügung gestellt, wenn auch vorerst in Häusern — wie zum Beispiel im ehemaligen düsteren Amtsgericht —, in denen die Lernfreudigkeit allein schon durch die Atmosphäre beeinträchtigt war ...

  • Ein schöpferisches- Kollektiv

    Die Lehrer, die mit ihren parteilosen Kolleginnen und Kollegen und'jenen, die einer der Blockparteien angehören, ein vortreffliches Kollektiv bilden, haben gleichfalls großen Anteil an dem so 2r£reulichen Bewußtseinswandel in Gräfentonna. Denn von ihrem Kollektiv geht eine schöpferische Atmosphäre aus ...

  • Aufschlußreiche Erinnerung

    In der Vergangenheit war das selbstredend nicht so. Das Geschick Gräfentonnas wurde von dem zählebigen feudalistischen Erbe bestimmt. Herrschender und bestimmender Faktor war die Domäne, und- die mit ihr im Bündnis stehenden Großbauern hatten im Dorf das Wort. Daß Kir die Bildung derer, die zu schuften hatten, gar nichts oder nur wenig abfiel, bedarf sicher keiner besonderen Betonung ...

  • Die LPG gab den Anstoß

    Besitzender riesigen Felder, der Plantage sowie äer Stallungen sind die Bäuerinnen und Bauern äer LPG ,;Neues Leben", die unter ihrem „Senior" Paul Fiedler als eine der ersten am 6. September 1952 gegründet wurde. Ihre landwirtschaftliche Nutzfläche beträgt 1400 Hektar. Die LPG gibt dem Dorfe Gräfentonna mit seinen 2700 Einwohnern ihr besonderes Gepräge und hat im Bewußtsein äer Menschen seit ihrem Gründungstage manchen Wandel verursacht, viele Kräfte zugunsten der neuen Entwicklung ausgelöst ...

  • Früchte der Arbeit

    Die Kinder wollen nicht nur wissende Menschen, sondern auch gesunde Menschen sein. 75 Prozent der Kinder treiben unter Anleitung der Lehrer außerhalb der Schule Sport. Die Sportgemeinschaft „Traktor Tonna" hat eine besondere Kinderabteilung eingerichtet. Die Schüler, die sich der Sportgemeinschaft „Dynamo" angeschlossen haben, lernen auch Schießen und Judo ...

  • Auch die Erwachsenen bilden sich

    Wie schon eingangs erwähnt: Der Geist der alten bewährten Genossen wirkt in den jungen Lehrer- Genossen fruchtbar weiter. Es ist deshalb auchnicht verwunderlich, daß die Lehrerinnen und Lehrer der Gräfentonnaer Schule sich nicht nur um die Kinder, sondern auch um deren Eltern kümmern und auf dem Gebiete der Erwachsenenbildung Vorbildliches'leisten ...

  • Dorfschule heute

    Ein aufschlußreicher Besuch in Gräfentonna / Von Franz Hammer

    Nähert man sich, von der thüringischen Kreisstadt Bad Langensalza kommend, auf nahezu ichnurgerader Straße dem Dorfe Gräfentonna, so :reut sich das-Auge zunächst an den riesigen An- Dauüächen der Felder zu beiden Seiten. Neugierig ■nusternd nimmt man schließlich kurz vor dem Dorfe eine* große Hopfenplantage wahr und zur Hechten einen Komplex langgestreckter Stallgejäude, an dessen Erweiterung gegenwärtig wieder ;inmal gebaut wird ...

Seite 10
  • Für echte Kollegialität

    Genossin Mathilde Dau, Lehrerin ai der 24. Oberschule- in Berlin-Lichtenberg, beantwortete unserem Mitarbeiter nachstehende Fragen: „ND": Um welche Probleme ging e im „Tagebuch einer jungen Lehrerin?" Mathilde Dau: In erster Linie ging es mir um die Atmosphäre einer offenen, kritischen und schöpferischen Auseinardersetzung im Lehrerkollektiv ...

  • Denken unerwünscht

    Obwohl der westdeutsche Studententag in Bochum schon im April stattfand, sah sich „Die Welt" noch im Juni veranlaßt, dem eine breite Nachpolemik zu widmen. In Wallung brachte ihren Bonner Autor Professor Knoll nicht so sehr die auch aus dem Munde von Studenten schon wieder zur Sprache gekommene chronische Bonner Hochschulmisere ...

  • Freude an sauberer Arbeit

    Weitere Leserbriefe zu Problemen des berufsvorbereitenden Unterrichts an den allgemeinbildenden polytechnischen Oberschulen

    Nach wie vor gehen in unserer Redaktion Leserbriefe zu den auf dieser Seite aufgeworfenen-Problemen des berufsvorbereitenden Unterrichts in unseren Schulen ein. Nachdem wir in unserer letzten Beilage Zuschriften veröffentlicht hatten, die sich insbesondere mit' dem Widersbruch zwischen den Berufswünschen der Schüler und dem Kaderbedarf der Volkswirtschaft beschäftig, ten, geben wir heute Lesern das Wort, die sich für eine zweckmäßige und ...

  • Von klein auf

    . . . Besondere Probleme ergeben sich aus der Notwendigkeit, rasch eine Berufslenkung und -beratung unter Beteiligung aller dafür in Betracht kommenden Stellen wirksam werden zu lassen. Der bisherige Zustand befriedigt noch keineswegs. Die Perspektivplanung vieler Betriebe ist hinsichtlich des Kaderbedarfs noch recht unvollständig ...

  • „Lückenbüßer"

    Ich bin der Meinung, daß wir bei der Aussprache über die Probleme des berufsvorbereitenden Unterrichts an den allgemeinbildenden polytechnischen Oberschulen auf den Erfährungen in der beruflichen Grundausbildung aufbauen müssen. Ein tierufsvorbereitender Unterricht bedarf einer noch engeren Verbindung zwischen Schule und Betrieb ...

  • Anwendungsbereites Wissen

    Die Prüfungen, in denen meist doch nur das Lernwissen benotet werden kann, erzeugten den notwendigen Druck auf die Umwandlung des Studiums in eine vorsorglich dosierte Stofffresserei. Unter solchen Bedingungen können Begabungen nicht recht zum Zuge kommen, weil es an sinnvollen Aufgaben fehlt, an denen sie wachsen könnten ...

  • Ausbildung an Schrottmaschinen?

    In den letzten Jahren konnte das „ND" von vielen Anstrengungen und Erfolgen bei der Erziehung und Bildung unserer Schüler in sozialistischen Betrieben berichten. Aus langjähriger Tätigkeit in der Volksvertretung und als Fächberater kenne ich viele Betriebe unseres Kreises und unseres Bezirkes, die hervorragende Arbeit bei der Erziehung und Bildung unserer künftigen Facharbeiter, den Produzenten von morgen, leisten ...

  • Spitzenleistungen-

    Die Aufnahmeprüfungen und Eignungsgespräche haben einen exakten Überblick über die künftigen Studenten gegeben. Es wurden dadurch diejenigen herausgefunden, die die besten Voraussetzungen für das betreffende Studium besitzen und deren Entwicklung besonders aufmerksam verfolgt werden muß-. Die elementare Bedingung für Spitzenleistungen sei die, Hebung des Wissensniveaus aller Studenten ...

  • Weniger Abgänge

    Durch die Eignungsgespräche sei die Möglichkeit gegeben, bereits vor dem Beginn des Studiums diejenigen unter den Bewerbern, die nicht oder noch nicht die Voraussetzung- für ein Hochschulstudium in dem betreffenden Fach besitzen, auf die Ausbildung in einem anderen Fach hinzulenken. Bekanntlich kommt es heute noch häufig vor, daß Studenten wegen nicht bestandener Zwischenprüfung oder anderen fachlichen Schwierigkeiten ihr Studium schon vor dem Abschlußexamen aufgeben müssen ...

  • Festschrift zum Jubiläum

    Im November 1965 feiert die Bergakademie Freiberg ihr 200jähriges Öestehen. Dazu werden schon jetzt umfangreiche Vorbereitungen getroffen. Unter anderem wird aus diesem Anlaß eine repräsentative Festschrift erscheinen. Der erste Band dieser Festschrift wird die historische Entwicklung der Bergakademie ...

  • Komplexpraktikum

    Auf ihr Komplexpraktikum bereiten sich gegenwärtig mehr als 800 Studenten der Technischen—Universität Dresden, überwiegend Kommilitonen aus dem achten Semester, vor, nachdem die Praktikumsaufträge gemeinsam von Praktikern und Wissenschaftlern der Hochschule zusammengestellt worden sind. In diesem Jahr werden etwa doppelt soviel studentische KomplexBrigaden ins Praktikum gehen wie im vergangenen Jahr ...

  • Jugendpsychologie

    In ihrem Heft 5/1963 eröffnet die Zeitschrift „Urania — Wissen und Leben" eine Artikelserie zu Problemen der Jugendpsychologie. In einem einleitenden Beitrag bringt Dr. W. Friedrich, Leipzig, zahlreiche Belege für die Beschleunigung der körperlichen Entwicklung der Jugendlichen-(Akzeleration) in den letzten Jahrzehnten ...

  • Physik am Mähdrescher

    Ich verfolge auch sehr aufmerksam alle Beiträge über die weitere Entwicklung unserer Volksbildung. Im Schuljahr 1962/63 habe ich als Betreuer von Schülern aus 7., 9., 10., 11. und 12. Klassen im polytechnischen Unterricht unserer MTS/RTS Gelegenheit, viele Erfahrungen zu sammeln. Ich möchte darum heute einiges zu der in Ihrer Zeitung geführten Diskussion sagen ...

  • Begeisterung für Landtechnik

    Sehr wenig hört man über die Probleme des berufsvorbereitenden Unterrichts in der Landwirtschaft. Wir hören immer wieder, daß das Dorf seine Kinder braucht. Was wird nun aber getan, damit die Kinder nicht der Landwirtschaft den Rücken kehren? In den Oberschulen, die in den Orten liegen, in denen die" MTS/RTS stationiert sind, müßte man in Verbindung mit der LPG eine Klasse mit berufsvorbereitendem Unterricht für die Landwirtschaft einrichten ...

  • Sinnvolle Aufgaben

    Studentenarbeiten im gesellschaftswissenschaftlichen Grundstudium,

    Das Problem der Begabtenförderüng wurde auch an der Humboldt-Universität in der letzten Zeit lebhaft diskutiert. Der Rückgang der schlechten, aber leider auch, der sehr guten und guten Noten zugunsten des Durchschnitts muß bedenklich stimmen. Es lassen sich einwandfrei Zusammenhänge mit der Ausbildungskonzeption ...

  • Schwierige Verbindung?

    Einige Schüler begannen gleich zu stöhnen: „Oh, so viele!" Andere zählten schon etliche Gesetze auf. Im Raum entstand beträchtliche Unruhe, als ich sagte: „Klärt diese Frage gemeinsam mit eurem Physiklehrer, der ist bestimmt dankbar für eine Verbindung zum Unterrichtstag in der Produktion." Einige Schüler ...

  • Nützliche Eignungsgespräche

    Kolloquium über Begabtenförderüng an der TU Dresden

    Am 5. Juni fand an der Technischen Universität Dresden ein Kolloquium uiber „Fragen der Begabungen und der Möglichkeit ihrer Förderung" statt. Prorektor Heinz Kursitza konnte feststellen, daß die in diesem Jahr erstmals durchgeführten Eignungsgespräche und Aufnahmeprüfungen neue wirksame Möglichkeiten bieten, begabte junge Menschen besonders zu fördern ...

  • Zum Denken erziehen

    Eine weitere Form, die Studenten zu wissenschaftlich selbständigem Denken zu erziehen, ist die Verteilung von Seminarreferaten. Auch hier sollen nicht fertige Lösungen fleißig referiert, sondern Problemstellungen erarbeitet werden, die ohne eigene Einschätzungen auf der Grundlage der bisherigen Erkenntnisse unmöglich sind ...

Seite 11
  • Der erste Kompaktbau in der DDR

    Der neue Lemefelder Industriebau ist der erste in der DDR, der in der Kompaktbauweise errichtet wird. Kompaktbauten sind Bauten, die Haupt-, Hilfs- und Nebenanlagen eines oder mehrerer Werke unter einem Dach zusammenfassen. Sie besitzen weder Fabrikhöfe, Umzäunungen oder sonstige störende Außenanlagen ...

  • Erdrotation schwächt Wirbel ab

    Bei der Entstehung von tropischen Wirbelsturmen scheint manchmal Polarluft von der Südhalbkugel beteiligt zu sein, die über den Äquator hinaus nach Norden vordringt und infolge allmählicher Erwärmung ihrer unteren Schichten nur noch im höheren Niveau ihren Ursprung erkennen läßt. Sie ist aber immer noch kälter als die beiden anderen Luftmassen, mit denen sie zusammentrifft ...

  • Ein Grad wärmer geworden

    Bekanntlich bleibt der Meeresspiegel nicht beständig, sondern verändert unter dem Einfluß verschiedener Faktoren seine Höhe. Obwohl gewöhnlich diese Veränderungen nicht groß sind und nur Zentimeter oder Zehntelzentimeter innerhalb eines Jahrhunderts betragen, sind sie nicht nur von theoretischem, sondern auch von rein praktischem Interesse ...

  • Jahrbuch der Eisenbahn

    Bisenbahn-Jahrbuch 1963, 176 Seiten, 15 DM, Transpress VEB Verlag , für Verkehrswesens Berlin Die Reihe der bekannten' und beliebten Verkehrsjahrbücher — "Motor-, Flieger- und Schifffahrts-Jahrbuch — wird in diesem Jahr erstmalig durch ein Werk über den größten und bedeutendsten Verkehrsträger, die Eisenbahn, vervollständigt ...

  • Hell und wohltemperiert

    Arbeiter urteilen über ihren neuen. Betrieb

    Zahlreiche Werktätige des VEB Baumwollspin-^ herei und Zwirnerei Leinefelde sagten ihre Mei»' nung'über die neue Kompaktbauweise. Einmütig" lautete das Gesamturteil: Das ist die Bauweiseder Zukunft. Schichtmeister Herbert N o t z o 1 d : Besser für die Augen « Herbert Nötzold arbeitete elf Jahre in einer Spinnerei in Mittweida, ehe er nach Leinefelde kam ...

  • Kompakt und ohne Fenster

    Welche Vorteile bietet der Kompaktbau Leinefelde? / Worin besteht das Neue? / Die Arbeiter sind zufrieden

    Kürzlich besuchte eine Gruppe von Journalisten den VEB Baumwollspinnerei und Zwirnerei Leinefelde. Zwei Schriftsteller waren mit von der Partie, ein jüngerer und ein älterer. Die Erwartungen des Jüngeren schienen sich nicht ganz erfüllt zu haben, er hatte wohl damit gerechnet, ein schon vollendetes und funktionstüchtiges mpdernes Textilkombinat anzutreffen ...

  • Vielfältige Variationsmöglichkeiten"**'™"

    ' Welche: .VorteileTiät «er Kompaktbau den ver-" schiedenen Industriezweigen zu bieten? Die industrielle Großproduktion stellt wachsende Anforderungen an das Bauwesen und verlangt von ihm, Industrieanlagen neuer Qualität zu errichten. Die Mechanisierung und die Automatisierung schreiten schnell voran ...

  • Sturmgeschwindigkeit 250 km/h

    Die höchsten Windgeschwindigkeiten erreichen solche Stärke, daß Windmeßgeräte meistens zerstört werden. Geschwindigkeiten von 250 km in der Stunde und mehr sind nach dem Grad der Verwüstungen, die dabei auftreten, nicht zu hoch geschätzt. Die Zone größter Windstärken wird in einigem Abstand vom Zentrum des Wirbelsturms beobachtet ...

  • .LESEN UND LERNEN

    Unterhaltsame Physik

    Perelmann, Unterhaltsame Physik, 157 Setterij 7,80 DM, Urania-Verlag Leipzig/Jena/Berlin Wie lange dauert ein Augenblick? Ganz wörtlich genommen 2/5 sec! In dieser Zeit senkt sich das Augenlid, ruht und hebt sich wieder. Über viele alltägliche Begriffe oder alltägliche Handlungen, die wir ausführen, ohne uns darum zu kümmern, auf Grund welcher Gesetze sie funktionieren, berichtet Perelmann in einer nahezu unterhaltenden Weise ...

  • Satelliten als Wettermelder

    Seit zwei Jahrzehnten wird die Entstehung und Weiterentwicklung der Wirbelstürme durch Flugzeugaufklärung und Radarstationen überwacht. Die Wettersatelliten der „Tiros"-Serie (USA) haben mehrere Wirbelstürme eher entdeckt, als es mit den bisherigen herkömmlichen Mitteln möglich war. Besonders „Tiros III" ist als „Hurrikan-Jäger" bekannt geworden,- da er aur Zeit des häufigsten Auftretens von Wirbelstürmen im September gestartet wurde Und zahlreiche Hurrikane aufgespürt hatte ...

  • Hurrikan, Tornado oder Taifun?

    Wie entstehen Wirbelstürme? 'l Warum nipht in unseren Breiten? '[ Von Dr. Heinz Runge

    Ende Mai erlebten das Küstengebiet des nördlichen Bengalengolfs und seine vorgelagerten Inseln (Ostpakistan) einen der bisher schwersten Wirbelstürme. Noch stehen die Opfer dieser Naturkatastrophe nicht endgültig fest, doch ist die Zahl der Toten mit 25 000 und die der Obdachlosen mit mehr als zwei Millionen nicht zu hoch geschätzt ...

  • SOEBEN ERSCHIENEN

    Manfred von Ardenne, "Wege zur Steigerung der Weltmarktfähigkeit unserer industriellen Erzeugnisse, 90 Seiten, 2,80 DM, Verlag Die Wirtschaft, Berlin Die Broschüre trägt den Untertitel „Versuch1 einer Anleitung zum praktischen Handeln". Sie enthält Reden, Vorlesungen, Presse- und Fernsehinterviews sowie Presseartikel Professor Dr ...

  • Bauweise der Zukunft

    Wie geht es weiter mit dem kompakten Bauen? Ist es nur eine „Modeerscheinung", die rasch wieder verschwindet? Keineswegs. Der Kompaktbau wird sich im Industriebau einen immer bedeutenderen Platz erobern und innerhalb der verschiedenen Industriezweige ganze Serien von Umstellungen auf neue Betriebstechnologien überdauern ...

  • Vulkanasche flog 300 Kilometer

    Vulkanasche, die am U. Mai aus dem Karymski- Krater auf Kamtschatka ausgeschleudert wurde, ist vom Wind innerhalb weniger Stunden 300 km weit ftuf den Stillen Ozean hinausgetragen worden. Dies berichtete jetzt der Kapitän des sowjetischen Motorschiffs „Nowilsk", Mirotschnitschenko, als er Proben der Asche zur Untersuchung beim Fernöstlichen Institut für Geologie der UdSSR abgab ...

  • Polarringgebirge

    Astrophysiker des Observatoriums Abastumani in Grusinien haben auf dem Mond zehn bisher unbekannte Gebilde festgestellt, die sie als Polarringgebirge und Polarkrater nachwiesen. Sie machten ihre Entdeckung mit Hilfe der Methode der elektronisch-polarimetrischen Fotografie im Gebiet des Sinus Rons, des Sinus Iridum und im östlichen Teil des Mare Imbrium ...

  • Zwergmikroben entdeckt

    Bisher unbekannte Formen von Mikroorganismen hat der sowjetische Biologe Denis Nikitin entdeckt, als er Bodenproben mit einem Elektronenmikroskop untersuchte. Unter ihnen befinden sich fadenförmige, schirmförmige und sternförmige Gebilde. Nikitin hält sie für Zwergformen von Bakterien, Pilzen, Protozoen und Wasser* pflanzen ...

  • Marshypothesen

    Der amerikanische Astronom D. V, Mac-Luflin ist der Ansicht, daß die Marsmeere gewaltige vulkanische Ablagerungen sind. Er erklärt, die auf diesem Planeten tätigen Vulkane schleudern die Asche aus, die sich in Form dunkler Flecke auf der Marsoberfläche ablagern. Die Polkappen des Mars bedecken im Winter bis zu zehn Millionen Quadratkilometer und erstrecken sich bis zum 50 ...

  • Steigert die Arbeitsproduktivität

    „Die Raumgestaltung und der technologische Ablauf im Kompaktbau ist vorteilhaft für die Steigerung der Arbeitsproduktivität. Bisher haben wir in der Lehrspinnerei ständig den Plan übererfüllt. An der Textima-Baumwoll-Schnellstredce haben wir mit einer Lieferung von 50 m/sec angefangen, jetzt haben wir schon 80 m erreicht, und unser Ziel sind 150 m ...

Seite 12
  • Ich bin der Halbsozialist

    Zwiegespräche mit jungen Schwermaschinenbauern aus dem VEB „Heinrich Rau" Wildau

    Aufgeschrieben von Dieter Adolph und Alfred K o b s gliedern zusammen. Er erklärt die Vorteile der Schrägverzahnung. Ist doch nützlich, wenn das alle wissen." „Also, du arbeitest gut, lernst fleißig. Wieso eigentlich bist du kein Sozialist?" „Walter Ulbricht hat auf dem Parlament gesagt, ein Sozialist muß gut arbeiten, gut lernen, und er muß im Kopf klar sein ...

  • Jugend der DDR hat große Sympathien

    Die Jugend der DDR wird ihre historische Rolle, von der Walter Ulbricht gesprochen hat, sowohl im nationalen als auch im internationalen Maßstab erfüllen. Diese Gewißheit habe ich auf dem VII. Parlament erhalten. Die FDJ nimmt innerhalb des WBDJ eine verantwortungsvolle Stellung ein und wird bei der Verwirklichung der vom VII ...

  • Erfrischende Miniatur

    Im Hochsommer ist es wenig angebracht, den Schachfreunden ein Nachziehen von langwierigen Positionspartien zuzumuten. Dagegen ist das Nachspielen von Kurzpartien, die sich durch einen klaren Plan, zwingende Durchführung und einen effektvollen Schluß auszeichnen, von erquickender Frische. Eine solche der Jahreszeit gemäße Partie entdeckten wir im „Szachy", dem polnischen Fachblatt, Gespielt in Wroclaw; 1962 ...

  • Gedanken nach dem VII.

    Herbert Minge, Kurbelwellendreher, 20 Jahre: „VII. Parlament? Habe allerhand gelesen und gehört. Mein Eindruck? Da wurde nicht nur nachgeplappert, was alle schon wissen. Jeder hat offen und ehrlich gesagt, was bei ihnen im Betrieb wirklich los ist. Keiner wollte sich ,ins gute Licht' setzen. Auf unseren Versammlungen wird manchmal nur das gesagt, was den Leitern angenehm ist, womit man nicht aneckt ...

  • FDJ unser Bruder

    Seit Jahren leistet die FDJ unserer Jugendorganisation Hilfe und Unterstützung., auf den verschiedensten Gebieten. Ich darf euch versichern, daß unsere Jugend und unser Volk diese Beweise der Solidarität und Freundschaft nie vergessen werden. Ohne die Hilfe der Jugend aus der DDR hätte kein Sudanese am VII ...

  • SCHACHAUFGABE

    Matt in drei Zügen Weiß: Kd5 Lb8, Le8, S:7, Sf2, Ba6, b5, :3. f4, g3, g5, h4 (zwölf Steine). Schwarz: Kf5, Th7, Ba7, b6. c5, c4, f3, g6 (acht Steine). Von Dr. W. Wolf. Aus Berliner Schach« «itunf .£g&.

  • Reiche Erfahrungen

    Mustafa Ahmed El S h e i Ic, 1. Sekretär des sudanesischen Jugendverbandes:

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Dr. Bolz: Lassen Sie sich nicht von den Bonner Kriegstreibern mißbrauchen, Präsident Kennedy! Freitagnachmittag 13 Uhr (MEZ) gestartet / Ziel: Weiteres Studium der Raumeinwirkjmgen auf den Menschen bei einem längeren Flug / Weitere Erprobung der Systeme eines gesteuerten Raumschiffs / Wostok 5 fliegt zwischen 175 und 222 km hoch / Neigung der Bahn Botschafter Abrassimow gab Empfang für Politbüro des ZK
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