24. Jan.

Ausgabe vom 25.01.1951

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  • Was erwarten die Westberliner Werktätigen vom SPD'Landesparteitag?

    Nachdem die „große" Remilitarisierungs-Koalition der Berliner SPD- Führung mit den reaktionären bürgerlichen Parteien auf die Beine gestellt wurde, soll die fünfte Tagung des SPD-Landesparteitages diesen Kurs Reuters und Neumanns akzeptieren. Die Delegierten sollen nachträglich dem Regierungsprogramm zustimmen, über das Reuter, Schreiber und Schwennicke auf ausdrücklichen Wunsch McCloys sich längst in Geheimverhandlungen geeinigt haben ...

  • Westdeutschland fordert verstärkt Ost-West-Gespräch

    Bonn isoliert sich durch seine USA-Politik immer mehr von der Bevölkerung / Einziger Ausweg: Gesamtdeutsche Verhandlungen

    Selbst der Westberliner „Kurier" vom 24. Januar 1951 muß zugeben, daß sich „im Regierungslager kritische Stimmen zum Ergebnis der Antwort Adenauers auf den Grotewohl-Brief" melden. Der „Kurier" verweist in diesem Zusammenhang „auf den Versuch der Zentrumsvorsitzenden, Helene Wessel, ihrer Partei durch die Forderung nach Aufnähme von Ost-West-Gesprächen einen größeren Anhang zu verschaffen" ...

  • Die Friedensvorschläge Chinas

    Antwort Tschu En Lais auf indisches Memorandum / Weltpresse zur USA-Niederlage

    Peking (ADN). Der indische Botschafter bei der Volksrepublik China, Panikkar, richtete am 21. Januar im Namen der indischen Regierung an das chinesische Außenministerium ein Memorandum, worin er um Erläuterung gewisser Punkte ersuchte, die in der Antwort Außenminister Tschu En Lais vom 17. Januar an den Vorsitzenden des Politischen Ausschusses der UN-Vollversammlung, Urdaneta, enthalten sind ...

  • Westdeutsche Bauern beim Ministerpräsidenten

    „Die westdeutsche Landbevölkerung will Einheit und Frieden" / Erklärung Adenauers eine tiefe Enttäuschung

    Berlin (ADN). Der Ministerpräsident der Deutschen Demokratischen Republik, Otto Grotewohl, empfing gestern eine Delegation westdeutscher Bauern und Landarbeiter, die ihm im Auftrage des Gesamtdeutschen Arbeitskreises für Land- und Forstwirtschaft die in Hannover gefaßte Entschließung des Arbeitskreises überreichten ...

  • Max-Hütte und Reichsbahn im Wettbewerb

    Ein Transport-Engpaß wird beseitigt

    Saalfeld (WH-Volkskorr.). Die ersten Tage des Sonderwettbewerbs „Auftakt zum Fünfjahrplan" litten in der Max-Hütte Unterwellenborn empfindlich unter der Versorgung mit Rohstoffen, denn infolge ungünstiger Witterungseinflüsse klappte der Antransport der Rohstoffe durch die Reichsbahn nicht zufriedenstellend ...

  • Proteste gegen Kriegskurs Eisenhower—Adenauer

    Proteststreik im Stahlwerk Osnabrück / „Deutschland will Aufbau, nicht Zerstörung" / Kriegsproduktion abgelehnt

    Um darüber mitzubestimmen, werden wir kämpfen. Gemeinsam mit den Werktätigen Frankreichs und Italiens protestieren wir gegen die Anwesenheit General Eisenhowers in unserer Heimat. Wir protestieren gegen die Remilitarisierung und Aufrüstung Westdeutschlands. Es lebe die Solidarität aller Werktätigen im Kampf um den Frieden und ein besseres Leben ...

  • SPD-Funktionäre gegen Remilitarisierung

    Essen (ADN). Der in Essen erfolgreich abgeschlossene Kongreß für Aktionseinheit erbrachte den Beweis, daß die überwiegende Zahl der langjährigen SPD-Funktionäre den Kriegskurs der Schümacherführung scharf ablehnt. Ein seit 30 Jahren organisierter SPD-Funktionär aus Duisburg erinnerte an Schumachers Versprechen, ...

  • Kindergärten aus Siegerprämien

    Im Kraftwerk Klingenberg, das eine Prämie von 60 000 DM erhielt, soll die Schuhmacherwerkstatt erweitert, eine Schneiderstube neu eingerichtet und eine Waschanstalt und ein Kindergarten gebaut werden. Die Belegschaft des Berliner Glühlampenwerkes beabsichtigt, einen Teil der 40 000-DM-Prämie für den Ausbau des Betriebskindergartens zu verwenden ...

  • Wer wird Jugend-Meist er der DDR?

    Zahlreiche westdeutsche Gäste in Altenberg-Geising

    Fred Müller dankte dann der Regierung der Deutschen Demokratischen Republik für die großzügige Hilfe und Unterstützung durch das Gesetz zur Förderung der Jugend. Anschließend ergriff der Leiter der westdeutschen Sportdelegation das Wort und gab seiner Hoffnung Ausdruck, daß der westdeutsche Bundeskanzler Dr ...

  • Sie wollen von Lyssenko lernen

    Delegation deutscher Agrarfachleute in die Sowjetunion abgereist

    Berlin (Eig. Ber.). Am Nachmittag des 23. Januar verabschiedete der Minister für Land- und Forstwirtschaft der Deutschen Demokratischen Republik, Paul Scholz, eine Delegation von 15 Agrarwissenschaftlern und Agrarfachleuten der Deutschen Demokratischen Republik, unter ihnen anerkannte, erfolgreiche Züchter, die sich auf eine längere Studienreise in die Sowjetunion begeben hat ...

  • »Korea den Koreanern, Deutsehland den Deutschen!«

    Unter dieser Losung ruft der Korea-Hillsausschufj beim Präsidium des Nationairales zusammen mit dem Korea-Hilfsausschulj beim Berliner Ausschulr der Nationalen Front zu einer

  • Kundgebung im Friedrichstadt-Palast

    am heuligen Donnerstag, um 17.30 Uhr, auf.

    nalen Studentenbundes, und Hans Seigewasser, Mitglied des Nationalrates, sprechen. Außerdem gelangt der erste Dokumentarfilm über Korea zur Aufführung.

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  • Vom Wesen der Kowaljow-Methode

    Ein Beispiel der Anwendung der Methode des Ingenieurs Kowaljow wurde am 13. Dezember 1950 im „Neuen Deutschland" in sehr ausführlicher Weise von Hasso Grabner behandelt. So gut diese Darstellung auch in vieler Hinsicht ist und sicher vielen Werktätigen wertvolle Anregungen vermittelte, so offenbarte sie aber eine große Schwäche, die Schwäche nämlich, daß sie nur die technische Seite dieser Methode behandelte ...

  • USA-Brandstifter werden isoliert

    Der USA-Vertreter Austin hatte hysterische Wutausbrüche, als er im Politischen Ausschuß der UN mit seinem Antrag, die Chinesische Volksrepublik völlig widerrechtlich zum Aggressor zu erklären und gegen sie „kollektive Maßnahmep" zu ergreifen, niedergestimmt wurde. Er erhielt- nicht nur nicht die erforderliche Zweidrittelmehrheit, sondern nicht einmal eine einfache Mehrheit ...

  • Eisenhower hinter einem Heerlager von Polizisten

    Pariser Bevölkerung demonstrierte trotz Verbot / Mehr als 3000 Friedenskämpfer verhaftet

    Paris (ADN/DAP/Eigr. Ber.). Unter dem Gesang der Marseillaise und mit dem Ruf „Wir wollen Frieden!" durchzogen am Mittwoch Tausende von Werktätigen die Straßen von Paris, um gegen Eisenhower zu demonstrieren. Die Anest der französischen Regierung und ihres „Gastes" vor den empörten Volksmassen führte dazu, daß die Pariser Innenstadt einem Heerlager glich ...

  • Westdeutsche Bauern beim Ministerpräsidenten

    (Fortsetzung von Seite 1)

    entspricht nicht den Interessen und dem Willen der deutschen Landbevölkerung. Durch sie wurde der Wiedervereinigung unseres Volkes ein neues und bedeutendes Hindernis entgegengestellt. Es ist unsere Auffassung, daß die Erklärung Dr. Adenauers die Gefahren eines Krieges auf deutschem Boden verstärkt und damit den Interessen fremder Mächte entgegenkommt ...

  • Es lebe die Unabhängigkeit Kanadas!

    ZK der SED an den 4. Nationalkonqreß der Kanadischen Fortschrittlichen Arbeiterpartei

    Das Zentralkomitee der SED sandte an den 4. Nationalkongreß der Kanadischen Fortschrittlichen Arbeiterpartei, der vom 25. bis 28. Januar in Toronto tagt, folgendes Begrüßungsschreiben: „Liebe Genossen! Zu Eurem 4. Nationalkongreß übermitteln wir Euch unsere herzlichen, brüderlichen Kampfesgrüße. Durch den Angriff der amerikanischen Imperialisten auf Korea wurden Eurer Partei große, verantwortungsvolle Aufgaben gestellt ...

  • Frauen verstärken Friedenskampf

    Vorbereitunoen zur Tagung der IDFF

    Berhn (Eig. Ber.). Schon an diesem Sonnabend wird die französische Delegation zur Ratstagung der Internationalen Demokratischen Frauenföderation, die am 1. Februar beginnt, in Berlin eintreffen. Die chinesische Delegation, die bereits auf dem Wege nach Moskau ist, wird zusammen mit den vier Delegierten aus der Sowjetunion erwartet ...

  • Honkong ohne „Summe Amerikas

    Britische Maßnahme qeqen USA / Kommunique der Volksarmee Koreas

    Hongkong (ADN). Die britischen Behörden in Hongkong haben am Mittwoch ohne vorherige Ankündigung die Übertragung der Propagandasendung „Stimme Amerikas" eingestellt, die bisher in chinesischer Sprache gebracht wurde. Statt dessen wurden Nachrichten der britischen Rundfunkgesellschaft BBC in den Sendeplan eingesetzt ...

  • Westdeutschland bezahlt die Rechnung

    r.eidelberger Erwerbslose kündigen Protestmarsch nach Bonn an

    Zur Linderung der größten Not der Erwerbslosen forderten der Erwerbslosenausschuß und die Ortsvertretung des Deutschen Gewerkschaftsbundes und der Deutschen in E

  • 32 Zentner Kohle pro Ami

    Berlin (Eig. Ber.). Wie die „Stuttgarter Wirtschaftszeitung" meldet, wurden im Monat Januar jedem Besatzungsangehörigen 32 Zentner Kohle zugeteilt.

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  • Arbeiterheime, Kulturstätten, Sanatorien . ..

    „In den letzten Jahren setzte das Kollektiv unseres Werkes unentwegt die Erhöhung der Arbeitsleistungen fort. Das erlaubte, die Selbstkosten der Produktion bedeutend zu senken und die Summe des Überplangewinnes zu vergrößern. Ein Teil des überplanmäßigen Gewinnes ging in das staatliche Budget, für die Bedürfnisse des sozialistischen Aufbaus, für die Verwirklichung der grandiosen Vorhaben des Stalinschen Nachkriegs - Fünfjahrplanes ...

  • heuteunO moraen

    Arbeiter zogen in neue Wohnungen Wofür die Gewinne der sowjetischen Betriebe verwendet werden

    Gewinne — wer denkt bei diesem Wort in den vom Imperialismus beherrschten Ländern nicht an die Riesenprofite, die den Inhabern der Mammutkonzerne ein müheloses Einkommen sichern? 5 Prozent Dividende, 6 Prozent Dividende oder mehr schütten die großen Gesellschaften jedes Jahr an ihre Aktionäre aus. Wie selbstverständlich berichten darüber die bürgerlichen Zeitungen in den Jahresberichten dieser Gesellschaften ...

  • Blumenkränze am 1. Mai

    Zuerst der Farbfilm. Breite ruhige Flüsse, die ihr Band durch sanft gewelltes blühendes Land ziehen, Reisfelder, hohe, schirmartige Föhren. Das war Korea. Menschen, die zum 1. Mai ihr schönstes Kleid angelegt haben, die singend und grüßend, stolz auf ihre Heimat, die sie in fünf Jahren neu und gut aufgebaut haben, durch die Straßen demonstrieren ...

  • Der Angstiraum des Mr. Boyle

    Nam Po, eine mittelgroße koreanische Stadt mit schönen Wohnhäusern, mit Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern, Kirchen, Theatern, mit allem, was Menschen sich für ein Leben in Wohlstand und Kultur aufbauten. In wenigen Minuten brennen die Häuser und Schulen und Krankenheime. Vor einem zerbombten Haus steht verlassen ein Kind, vielleicht sechs Jahre alt ...

  • Während wir den Film sehen...

    Wir haben im Jahre 1945 den Dokumentarfilm über die faschistischen Verbrechen in Auschwitz und Belsen gesehen. Fürchterliche, anklagende Bilder. Aber wer aus dem Film heraustrat ins Freie, konnte damals sagen: Ein Stück schmachvollster Menschheitsgeschichte ist vorbei. Hier ist es anders. Während wir diesen Dokumentarfilm aus Korea sehen, morden die amerikanischen Verbrecher weiter ...

  • Wie Pak Den Ok ermordet wurde

    In einem Aufruf des Zentralkomitees des Demokratischen Jugendverbandes Koreas an die lugend der Welt werden weitere grausige Verbrechen genannt, die die amerikanischen Interventen in Korea begingen. Es heißt darin: „In jedem kleinen Dörfchen, das zeitweilig von den amerikanischen Räubern besetzt war, sind furchtbare Verbrechen entdeckt worden ...

  • Was 7 Wochen Schweigen decken sollten

    Adenauer schuf vollendete Tatsachen, bevor er sein amerikanisches Nein sagte

    Am 1. Dezember 1950 ließ Ministerpräsident Otto Grotewohl dem Bonner Regierungschef Dr. Adenauer sein historisches Schreiben überreichen, in dem er gesamtdeutsche Besprechungen zur Lösung der wichtigsten Lebensfragen des Volkes vorschlug. Obwohl Millionen in ganz Deutschland einen positiven Bescheid von Adenauer forderten, verzögerte er auf amerikanischen Befehl sieben Wochen lang die Beantwortung des Grotewohl- Briefes ...

  • Prämien für die besten Arbeiter

    Die ehrliche gewissenhafte Arbeit zum Wohle unserer Heimat wird nicht nur durch höhere Löhne materiell gefördert, sondern auch durch das Prämiensystem. Für die Prämiierung der aktivsten Arbeiter, der Ingenieure, Techniker und Angestellten wurden mehr als 1 800 000 Rubel verwendet. Dank der Prämien, die ...

  • Der Tod kommt vom Himmel

    Am koreanischen Himmel, den man eben am 1. Mai noch hellblau sah mit den Rauchstreifen freudig in die Luft geböllerter Raketen, tauchen Flugzeuge auf, in denen irgendwelche amerikanischen Flieger sitzen, die in diesem Augenblick, zu Beginn des Überfalls auf Nordkorea wahrscheinlich noch gar nicht begreifen, wozu der Befehl ihrer Regierung sie macht: zu Mördern, zu schandebedeckten Gewalttätern, vor denen die ehrliche Menschheit sich schaudernd abwenden wird ...

  • .. . und Adenauer antwortete nicht!

    Der Atlantikpaktrat faßte unter dem Druck der USA in Brüssel konkrete Beschlüsse über die Aufstellung einer westdeutschen Söldnerarmee, sowie die Umstellung der westdeutschen Industrie auf Kriegsproduktion und ernannte Eisenhower zum Oberkommandierenden. Bonn stimmte zu. Das Bonner Parlament verabschiedete ein Ermächtigungsgesetz über „Sicherungs- und Uberleitungsmaßnahmen" in der gewerblichen Wirtschaft, das eine Handhabe für die Kriegsvorbereitungen darstellt ...

  • .. . und dann sagte Adenauer: Nein!

    Sieben Wochen hatte er zum Vorschlag Otto Grotewohls geschwiegen und die Kriegsvorbereitungen beschleunigt. Sieben Wochen lang wurde eine militärische Maßnahme nach der anderen angeordnet und durchgeführt. Sieben Wochen lang tat Adenauer in Deutschland dasselbe, was in Korea Li Syng Man getan hatte, bevor er den Überfall auf die Volksrepublik Korea begann ...

  • Das Gericht der Völker wird unerbittlich sein

    Dokumentarfilm über die entsetzlichen Greueltaten der amerikanischen Interventen in Korea

    Auf der großen Kundgebung heute abend, zu der der Korea-Hilfsausschuß in Berlin aufgerufen hat, werden die Teilnehmer den Dokumentarfilm über die Greueltaten der USA-Truppen sehen, den der Koreanische Vertreter des Internationalen Studentenbundes Kim En Dju mitbrachte. Wir hatten Gelegenheit, dieses furchtbare Dokument der amerikanischen Schande bei der Exekutivtagung des Weltstudentenbundes zu sehen, zusammen mit einem Farbfilm „Der 1 ...

  • .. . und Adenauer antwortete nicht!

    Die westdeutsche Presse brachte Alarmnachrichten über die geplante Drosselung des westdeutschen Osthandels durch die amerikanisch beherrschte OEEC. Westliche Presseagenturen meldeten, daß für Eisenhowers Stab in Frankfurt/Main ein „vorgeschobenes Hauptquartier" errichtet werden soll. Adenauer kündigte auf dem Landesparteitag der westfälischen CDU an, „daß ebenso wie in den USA und England der Lebensstandard zugunsten der erhöhten militärischen Sicherheit herabgesetzt werden muß ...

  • .. . und Adenauer antwortete nicht!

    Der Bonner „Generalquartiermeister" Theodor Blank (CDU) ordnete die Beschlagnahme aller ehemaligen Kasernen und Flugplatze Westdeutschlands an und verfügte die Wiederherstellung des „Zustandes von vor 1945". Adenauer erklärte der USA-Agentur INS, bei „völliger Gleichberechtigung der deutschen Streitkräfte" sei er bereit, deren Eingliederung in die atlantische Armee „dem Ermessen eines USA-Oberkommandierenden zu überlassen" ...

  • ... und Adenauer antwortete nicht!

    Die westdeutsche Presse meldete, daß in Aschaffenburg, Würzburg, Kitzingen, Bamberg, Bayreuth, Nürnberg und Fürth auf amerikanischen Befehl ganze Stadtteile für die Besatzungstruppen erbaut werden. Aus Bonner Regierungskreisen verlautete, daß man demnächst den Absatz 3 des Artikels 4 des sogenannten Grundgesetzes aufheben werde ...

  • 4. Woche:

    Das Nürnberger „8-Uhr-Abendblatt" meldete, daß Adenauer und Heuß über die Proklamierung eines „Notstandes" und die Einsetzung eines 21köpfigen Kriegsrates verhandelt hätten. McCloy, der amerikanische Hohe Kommissar, forderte bei einer Konferenz „größere Dringlichkeit" der westdeutschen Remilitarisierung und erhielt von Bonn entsprechende Zusicherungen ...

  • ... und Adenauer antwortete nicht!

    Auf amerikanischen Befehl fanden unter Ausschluß Frankreichs und Englands zwischen deutschen und amerikanischen Militärsachverständigen Verhandlungen statt, an denen der stellvertretende Hohe Kommissar, General Hays, die ehemaligen Nazigenerale Speidel und Heusinger, sowie der Bonner Generalquartiermeister Blank teilnahmen ...

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  • Der Weg der KPO - von parteifeindlicher Gruppierung zum Verrat an der Arbeiterklasse

    Wie der Genosse Erich Paterna m seinem Aufsatz „Lehren aus dem Kampf Ernst Thälmanns gegen parteifeindliche Gruppierungen" im „Neuen Deutschland" bereits festgestellt hat, ist die KPO im Dezember 1928 gebildet worden. Damit erfolgte der Zusammenschluß zu einer Gruppe, die sich vor allem in einem Punkt einig war, im Kampf gegen das ZK der KPD und gegen die Führung der Komintern ...

  • Verstärkung der gesamtdeutschen Arbeit - Aufgabe der Ausschüsse der Nationalen Front

    Die Verschärfung der Lage in Westdeutschland, seine Verwandlung in ein Waffenarsenal und eine Aufmarschbasis für einen dritten Weltkrieg, erfordert mit kategorischer Notwendigkeit die Verstärkung der breiten Protestbewegung der Bevölkerung Westdeutschlands gegen die Remilitarisierung und damit gegen die verbrecherische Politik der amerikanischen Imperialisten und ihrer Helfershelfer ...

  • Gute Vorbereitung

    Die Abteilung Wirtschaftspolitik der Landesleitung hatte die Sekretariatsmitglieder durch eine gründliche Analyse über die Struktur und die Verhältnisse des Betriebes eingehend unterrichtet. Damit war eine gute Voraussetzung für den Erfolg dieser Sekretariatssitzung gegeben. Der Parteisekretär des Betriebes, Genosse Frohmann, berichtete über die Initiative der Betriebsgruppe und ihren Anteil bei der Arbeit zur Erstellung des Planes ...

  • Die Überprüfungsräume würdig ausgestalten!

    Die Überprüfung der Parteimitglieder und Kandidaten durch die Grundkommissionen ist ein bedeutungsvoller Akt im Leben der Mitglieder und Kandidaten unserer Partei. Aus diesem Grunde ist es wichtig, daß die Kommissionen ihre Räume würdig ausgestalten und auf diese Weise betonen, welche große Bedeutung man dieser Überprüfung beimessen muß ...

  • Der Beschlug des Sekretariats

    „Die Erstellung des Aktivistenplanes für das Berliner Glühlampenwerk ist ein wichtiger Schritt zur Mobilisierung der Belegschaft in der Erfüllung des Fünfjahrplanes. Die große Zahl der im Plan verarbeiteten Vorschläge (556) drückt aus, daß die fortschrittlichsten und aktivsten Kollegen des Werkes am Kampf um die Planerfüllung lebendigen Anteil nehmen ...

  • im Berliner

    vistenbrigaden ist seitens der BGji besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Die Erfahrungen bei der Aulstellung des Aktivistenplanes sind im Rahmen des Parteilehr jähr es als konkrete Beispiele für die Aufgaben unserer Parteiorganisation bei der Entfaltung der Masseninitiative zu verwenden. Bei der Stellungnahme ...

  • Sekretariat der Landesleitung Groß-Berlin tagte Glühlampenwerk

    Das Sekretariat der Landesleitung der SED Groß-Berlin hielt am 20. Januar im Berliner Glühlampenwerk, dem größten volkseigenen Betrieb des demokratischen Sektors von Groß-Berlin; seine Sitzung ab. Der in diesem Werk auf Initiative der Betriebsgruppe unserer Partei erstellte Aktivistenplan zum Kampf gegen ...

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  • So entsteht ein Freundschaftsvertrag

    „Die deutsche Intelligenz wird den Platz einnehmen, der ihrer bedeutungsvollen Rolle in der Deutschen Demokratischen Republik entspricht." Als Ministerpräsident Otto Grotewohl diese Worte sprach, begann der Zweijahrplan. Seine Worte haben sich jetzt, zu Beginn des Fünfjahrplans, in vollem Umfang bewahrheitet ...

  • Glückwünsche an Wilhelm Pieck

    Fritz Sadowski, Döbeln Schüler Sadowski, Döbeln Frau E. Stefan, Naumburg (Saale) Elfriede Kupke, Naumburg (Saale) Jens Roth, Gerd Krüger, Pioniere der Grundschule Schirgiswalde Frau Nanny Sagawe, Berlin- Weißensee Marie Höhne, Döbeln Herta Bolzmann, Meyenburg (Ostprignitz) Pionier Peter Ganske. Berlin N 4 Jürgen Vespermann-Bak, Stralsund Friedrich C ...

  • Alle Talente in den Dienst des Friedens stellen

    Aus der Hede von Prol. T. N. Chrennikow auf dem 3. Kongreß der Gesellschah iür Deutsch-Sowjetische FreundschaU

    Die Freundschaft unseres Volkes zum deutschen Volk beruht auf der gewaltigen Achtung vor den Errungenschaften der großen deutschen Koryphäen auf dem Gebiet der Wissenschaft, der Literatur und Kunst, vor jenem großen Beitrag, der vom deutschen Volk zu der gemeinsamen Schatzkammer der Weltkultur geleistet wurde ...

  • Ein Vorbote des „Prager Frühlings'

    Vaclav Neumann über das tschechoslowakische Musikleben

    Wie in unserer Ausgabe vom 21. Januar bereits mitgeteilt wurde, gastierte der junge tschechische Dirigent Vaclav Neumann aus Prag kürzlich mit der „Dresdner Philharmonie" im Berliner Rundfunk, wo,bei er Smetanas Zyklus „Mein Vaterland" zur Aufführung brachte. Bei dieser Gelegenheit konnten wir auch Näheres von ihm über das tschechoslowakische Musikleben und die Erweiterung des tschechoslowakisch - deutschen Kulturaustausches auf dem Gebiet der Musik erfahren ...

Seite 6
  • Hl

    Es war schon spätabends, aber der Regen wollte nicht aufhören, und auf dem eisernen Dach des Wohnwagens trommelte und rauschte es unaufhörlich, als schütte jemand Kieselsteine herab. Stefan Petrowitsch, sehr zufrieden, daß Viktor seine Partei ergriffen und nicht nur Prochor gerügt, sondern ihm auch verboten hatte, den neuen Motor aufzustellen, warf den Filzumhang über den Kopf und eilte zum nächstgelegenen Feldlager, wo eine Sitzung der Verwaltung und der Brigadeleiter stattfinden sollte ...

  • Deutschlandsender

    Sendungen des Tages: 17.05: Sowjetische Funkillustrierte — 19.15. Meisterwerke der Musik — 22.10: Volkshochschule. 11.05: Für die Frau — 12.05: Aus dem Wirtschafsleben — 13.10: Landfunk — 14.05: Berlin, die Hauptstadt Deutschlands — 14.10: Kammerkonzert mit Werken von W. A. Mozart — 16.05: Presseschau — 16 ...

  • Aus den Flinkprogrammen

    Donnerstag, 25. Januar Berliner Rundfunk

    Sendungen des Tages: 15.20: Kammermusik aus der Sowjetunion und den Volksdemokratien — 17.00: Rechtsspiegel — 18.00: Die Wahrheit über Amerika. 12.50: Landfunk — 13.10: Berliner Stunde — 16.05. Wenn die Werksirene ertönt — 18.15: Probleme der Zeit — 18.25- Funkecho der Wirtschaft — 18.30: Wir sprechen für Westdeutschland — 19 ...

  • Verschiedenes.'

    Bekanntmachung!

    Die in der Zeit vom 1. Oktober bis 31. Dezember 1949 versetzten, weder eingelösten noch verlängerten Pfänder verfallen am 31. Januar 1951. Diese Pfänder werden vom 26. Februar bis 10. März 1951 öffentlich meistbietend im Versteigerungsraum Wilhelm-Pieck-Straße 74 versteigert. Die in diesen Zeitraum fallenden Pfänder der übernommenen Privatpfandleihen kommen ebenfalls zur Versteigerung ...

  • Mitteldeutscher Rundfunk

    15.30: Hörspiel aus der Arbeit der Pioniere — 19.20: Sorbische Sendung — 22.45: Verdi-Konzert anläßlich seines 50. Todestages am 27. Januar.

  • Drehstrommotore

    Kurzschlußanker 11—11,5 kW., 900 Up/min, 380/660 V, in jeder Ausführung. Eilangebote mit Preis an

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  • Die Initiative der Belegschaft berücksichtigen!

    Es zeigt sich hier, daß an die Herstellung des richtigen Verhältnisses zwischen Produktionsaufgabe und finanziellem Aufwand — wie in sehr vielen anderen Fällen — rein vom Standpunkt des Fachmannes alter Schule herangegangen wurde, der die mannigfaltigen Möglichkelten der Erhöhung der Produktionsfähigkeit eines Betriebes auch außerhalb des Rahmens der Durchführung von Investitionen, die größere Beträge erfordern, nicht genügend beherrscht und berücksichtigt ...

  • Aus den Volksdemokratien

    Eine neue Stadt wird gebaut Am Ufer der Donau entsteht ein neues Industriezentrum Ungarns

    Im Januar 1950 war Dunapentele ein kleines Dorf, das in Ackerfelder eingebettet war. Im Januar 1951 wird dort, wo vor einigen Monaten nichts als Maisfelder zu sehen ■waren, fieberhaft gebaut. Man baut Ungarns neues Industriezentrum, die Donau-Eisenwerke, und eine zu ihnen gehörige neue Stadt. In ihrem ...

  • Belegschaft für dieTeiliiahme mobilisieren

    Es ist klar, daß bei der großen Bedeutung der Schwerindustrie und der außerordentlich starken Erhöhung ihrer Kapazitäten die Erstellung solcher Rekonstruktionspläne für die wichtigsten Werke der Schwerindustrie ausschlaggebende Bedeutung hat. Schließlich ist der Fünfjahrplan in seiner Gesamtheit ein ...

  • Das Tal der Rosen

    Wiederaufbau der Rosenkulturen in der Bulgarischen Volksrepublik

    Die ölhaltige Rose zählt zu den Reichtümern Bulgariens. Der Boden und das Klima der Täler, die zwischen den Gebirgsketten der Stara- Planina und der Sredna-Gora liegen, wie auch die südlichen Abhänge der Sredna-Gora sind für ihr Gedeihen außerordentlich günstig. „Das Tal der Rosen" ist im Laufe der Jahrhunderte in der ganzen Welt berühmt geworden ...

  • Wann kommen die Berufsbilder?

    Lehrlingsausbildung durch fehlende Richtlinien behindert

    Die jungen Menschen in unserer Republik lernen, um sich für die Durchführung der großen Aufgaben des Fünfjahrplanes zu qualifizieren, lernen für ein besseres Leben. Um einen wirklich allseitig gebildeten, fachlich hochentwickelten Nachwuchs heranzubilden, muß aber die Ausbildung unserer Jugendlichen in allen Betrieben der Republik nach gleichen Ausbildungsrichtlinien und Anweisungen vor sich gehen ...

  • Die Walz Werkleistung wird erhöht

    Ahnlich wie für die Stahlerzeugung wird die Entwicklung der Walzleistung im Plan verankert. Werden die im Jahre 1951 gewalzten Profile, Knüppel und nahtlosen Rohre mit 1Q0 Prozent angenommen, so wird bis zum Ende des Jahres 1954 die Leistung der Walzwerke auf insgesamt etwa 175 Prozent gesteigert werden ...

  • Ungarns Produktion weiter gestiegen

    Planziele für 1950 bedeutend übererfüllt

    In der Landwirtschaft betrug 1950 der Anteil der Staatsgüter und landwirtschaftlichen Genossenschaften 13,1 Prozent, während er im Jahre 1949 nur 6,7 Prozent ausmachte. Auf den Staatsgütern lag die durchschnittliche Erzeugung an Weizen je Morgen um 13 Prozent und bei Roggen um 30 Prozent höher als d' ...

  • Stahlwerk Riesa gibt das Beispiel

    Ein Rekonstruktionsplan, der am ehesten den gestellten Anforderungen genügt, wurde voni Stahlwerk Riesa erstellt. Der Ausgangspunkt des Rekonstruktionsplanes dieses Stahlwerkes bildet die Festlegung der technisch-wirtschaftlichen Kennziffern für die Stahlerzeugung und die Produktion von Walzwerkserzeugnissen ...

  • Rekonstruktionspläne

    Auf dem III. Bundeskongreß des FDGB hat Walter Ulbricht die Notwendigkeit der Erstellung von Rekonstruktionsplänen in allen wichtigen volkseigenen Betrieben begründet und dargelegt. Er zeigte darüber hinaus, was der Rekonstruktionsplan darstellt und wie er erstellt werden muß. Der Rekonstruktionsplan ist ein auf lange Sicht, • unter den gegenwärtigen Bedingungen für den Zeitraum des Fünfjahrplanes, erstellter Plan für die Rekonstruktion, d ...

  • der Schwerindustrie

    durch den Fünfjahrplan geforderten Produktionsleistung. Das ist richtie, und dieser Ausgangspunkt kann allein akzeptiert werden. Ausschlaggebend ist, was das Werk nach den Kontrollziffern am Ende produzieren soll. Neben diesen Kontrollziffern gibt es heute aber auch bereits die Kontrollziffern für die ...

  • Ein typischer Fehler

    In den Industriezweigen der Schwerindustrie weist die Aufstellung von Rekonstruktionsplänen der großen Werke jetzt noch entscheidende Mängel auf. In der größten Zahl der wichtigen Betriebe der Schwerindustrie, deren Kapazität bedeutend erweitert wird und die einen über mehrere Jahre laufenden Rekonstruktionsprozeß durchmachen, existieren bisher lediglich Zusammenfassungen von Projektierungsunterlagen für die in den nächsten Jahren durchzuführenden Kapitalinvestitionen ...

  • Von Fritz Selbmann

    planes wird unter Hervorhebung der einzelnen Bauabschnitte der ganze Plan noch einmal graphisch dargestellt, bo daß auf den ersten Blick ersichtlich ist, wie das Werk in den einzelnen Jahren wächst, so daß die in den einzelnen Bauabschnitten durchzuführenden Investitionen von vornherein schon räumlich vorgeplant sind ...

  • Ausschlaggebend sind die Kontrollziffern des Planes

    Hier haben wir das Beispiel eines Rekonstruktionsplanes, wie er in allen großen Betrieben der Schwerindustrie erstellt werden muß. Allerdings zeigt auch dieser Rekonstruktionsplan noch Mängel, auf die hingewiesen wird, um vor solchen Fehlern bei der Erstellung der Pläne für andere Werke zu warnen. Der ...

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  • „Wir ziehen nicht in den Sumpf!"

    Siedlerversammlung in Charlottenburg / Panzerstraße aus ERP-Mitteln

    Es stellte sich dabei heraus, daß neben den Kolonien Heidekrug I, II und III auch die Dauerkolonie „Rotes Kreuz" für die Räumung in Frage kommt. Bei der Kolonie „Rotes Kreuz" handelt es sich ausschließlich um Siedler, die vor Jahren mit der Versicherung, niemals gekündigt werden zu können, ihre kleinen, massiven Wohnhäuser auf diesem Gelände errichteten ...

  • „Heraus mit der Vermißtenkartei!"

    Werte. Redaktion! Unter der Überschrift „Sie sollten sie lieber veröffentlichen" las ich kürzlich im' „Neuen Deutschland", daß die Vermißtenkartei der Hitler- Wehrmacht von einer Kaserne in Waidmannslust auf ein Reinickendorfer Fabrikgelände gebracht werden soll, weil in der Kaserne Panzer untergebracht werden ...

  • Zweimal lebenslänglich für Kusian

    „Sensationsprozeß" konnte das Westberliner Elend nicht verschleiern

    Am späten Nachmittag des gestrigen 6. Verhandlungstages verurteilte das Westberliner Schwurgericht in Moabit die 36jährige Krankenschwester Elisabeth Kusian gemäß den Anträgen der Staatsanwaltschaft zu einer zweifachen lebenslänglichen Zuchthausstrafe und zum Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte. Vorher hatte die Angeklagte auf das ihr zustehende letzte Wort verzichtet ...

  • Deine PARTEI ruft dich

    Achtung, Fernunterricht! Am kommenden Sonnabend und Sonntag findet in den bekannten Räumen die 4. und 5. Konsultation statt, und zwar für die Studienpläne 7 und 11 am Sonnabend, 9 und 10 am Sonntag. Beginn am Sonnabend Gruppe 1 bis 3 um 15.00 Uhr, Gruppe 4 um 14.30 Uhr, Gruppe 5 um 8 Uhr; Beginn am Sonntag für die Gruppen 1 bis 5 um 8 Uhr ...

  • Wettbewerb zur Entfaltung des Volkssports

    Die Beschlüsse der 7. DS-Tagung werden realisiert

    Das Sachsenwerk Niedersedlitz und das Elektrowerk Dresden schlössen einen Wettbewerb zur Entfaltung des Breitensports ab, und wollen dadurch die Beschlüsse realisieren, die auf der 7. Tagung des Deutschen Sportausschusses gefaßt wurden. Durch den Wettbewerb wird der Sport in den beiden Betrieben zur Massenbewegung der Werktätigen weiterentwickelt werden ...

  • Neujahrsspringen auf der Hala Kondratowa

    ZAKOPANE, 1. Januar 1951. Am Neujahrstag findet aut Ausschreibung des Organisafionskomitees der polnischen Skiiäufer-Sportverbände ein Vergleichskampl im Spezialsprunglauf auf der Hala Kondratowa statt. Dieses traditionelle Neujahrsspringen zieht alljährlich Hunderte von Wintersportfreunden aus allen Gegenden der polnischen Volksrepublik in seinen Bann ...

  • Den Anfangserfolg erweitern!

    UGO-Führung mußte dem Druck der Arbeiterschaft nachgeben / Werden die 30 D-Mark gezahlt?

    Wie bekannt wird, soll heute den BVG-Arbeitern am Wedding, Uferstraße, die von der UGO-Führung versprochene Abfindungssumme von 30 Mark ausgezahlt werden. Nachdem man, um den Streik zur Erlangung der sechsprozentigen Teuerungszulage zu verhindern, den Mitgliedern der Gewerkschaft „öffentliche Betriebe, Transport und Verkehr" 30 Mark als einmalige Abfindung versprochen hatte, versuchte, die UGO-Führung anfangs, die Zahlung selbst dieser geringen Summe auf die lange Bank zu schieben ...

  • Wie wird das WETTER

    r Amtlicher Wetterbericht Wetteraussichten: Morgen vorwiegend bedeckt, westlich der Elbe nebelig. Temperatur längs der Elbe bei 0 Grad, in Ostmecklenburg und im Odergebiet um minus 4 Grad Im Laufe des Tages Bewölkung etwas auflockernd. In der Nacht zum Donnerstag mäßiger Frost. Schwache östliche Winde ...

  • Kulturstätte mit verpflichtendem Namen

    Kulturbundhaus „Erich Weinert" wurde in Pankow eröffnet

    In einer kulturell umrahmten Feierstunde wurde am Mittwoch das Kulturbundhaus „Erich Weinert" in der Breiten Straße in Pankow seiner Bestimmung übergeben. Unter den Gästen befanden sich der begeistert begrüßte Arbeiterdichter, Nationalpreisträger Erich Weinert, der Präsident der Akademie der Künste, Arnold Zweig, sowie Stephan Hermlin und Prof ...

  • Streiflichter aus ßerlin

    Zwischen Potsdamer Platz und Nordbahnhof über Wilhelm-, Luisenund Invalidenstraße verkehrt ab 29. Januar eine neue Omnibuslinie A 19. Betriebszeit 6 bis 20 Uhr, Fahrabstand durchschnittlich 15 Minuten. Die Omnibuslinie A9 fährt ab 29 Januar statt durch die Neue Wilhelm- und die Luisenstraße durch die Charlotten-, Friedrich-, Chausseeund Invalidenstraße bis zur Scharnhorststraße (Krankenhaus der Volkspolizei) ...

  • Klapproth Sieger im Abfahrtslauf

    Eissport-Veranstaltungen des ersten Tages verlegt

    Als bester Teilnehmer der Klasse II erwies sich Heinz Wolf (Altenberg), der in 1:41,2 Min. den Titel vor Manfred Meinhold II (Klingenthal) in 1:43,6 Min. und Gerhard Heim (Lautersbach) in 1:45,4 Min. gewann. Einen ganz überlegenen Erfolg trug in der Klasse I der weiblichen Jugend Ursel Weißbach (Gornau-Sachsen) in 1:59 Min ...

  • Wintersport-Delegation nach Rumänien abgereist

    Mit dem planmäßigen Schnelltriebwagen Berlin—Prag, der den symbolischen Namen „Friedens-Expreß" trägt, reiste am Mittwoch früh, 6.11 Uhr, die Wintersport-Delegation der demokratischen Sportbewegung für die akademischen Weltwinterspiele nach Prag ab. Durch die freundliche Unterstützung der tschechoslowakischen Luftfahrtgesellschaft werden unsere Wintersportler mit zwei Sonderflugzeugen von Prag nach Bukarest fliegen und dadurch noch termingemäß in Poiana-Stalin eintreffen ...

  • „Eine kleine Frage

    Werte Redaktion! In Ihrer Ausgabe vom 20. Januar wird auf die Müllberge in den Höfen der Dimitroffstraße hingewiesen. Erganzend möchte ich besonders auf das Haus Dimitroffstraße 40 aufmerksam machen, wo es auf dem Hof von Ratten wimmelt. Abgesehen von den Müllbergen, die dort liegen, hat sich trotz des Einzuges eines HO-Geschäftes in bezug auf Sauberkeit leider noch nichts geändert ...

  • BSG Mechanik im Judo überlegen

    Auch m der 3. Runde um die Judo-Mannschaftsmeisterschaft des LSA Groß-Berlin zeigten sich die Freunde der BSG Mechanik Friedrichshain ihren Gegnern überlegen. Sie besiegten die BSG Seelenbinder und die 2. Staffel von Mechanik mit je 12 :0. In der siegreichen Mannschaft kämpften Siewert, Haunschild, Hübscher, Bark, Fischer und Kästner ...

  • Hin aufmerksamer Genosse

    Liebe Genossen! Sehr erstaunt bin ich darüber, daß in der Redaktion „Neues Deutschland" die Begriffe „Brigade der ausgezeichneten Qualität" und „Brigade der besten Qualität" noch unklar zu sein scheinen. Sonst hätte doch wohl in der Ausgabe vom 23. Januar 1951 (letzte Seite) nicht von „Brigaden der ausgezeichneten Qualität" gesprochen werden können, denen ein Ehrentitel verliehen wurde ...

  • Chikago oder Berlin?

    In der Onkel-Tom-Straße in Zehlendorf (USA-Sektor) wurde nachts der 49 jährige Wachpolizist Hans Schulz aus Britz, Hannemannstr. 24, von Einbrechern erschossen. Von den Tätern fehlt immer noch jede Spur. Schon vor einigen Wochen war in der Limastraße ein Wachpolizist niedergeschlagen und seiner Dienstpistole beraubt worden ...

  • Bäcker als Brotschnüffler

    Das Westberliner Bäckereigewerbe wurde jetzt von dem „Sozialdemokraten" Klingelhöfer aufgefordert, die Kontrollen über „Osteinkäufe" an den Sektorengrenzen selbst durchzuführen. Er begründete seine Forderung damit, daß die Handtaschenkontrollen und Spitzelfunktionen von Angestellten der Westverwaltung zu hohe Kosten verursachen ...

  • „Plunder von Exmittierten

    Die Möbel der wegen Mietschulden zwangsexmittierten Rentnerin Frau Wolf aus der Admiralstraße 19 im Bezirk Kreuzberg (USA-Sektor) standen am Mittwoch noch immer unbeaufsichtigt im Treppenflur des Hauses. Unbekannte Täter haben bereits eine Zinkbadewanne sowie einen Koffer mit Wäsche gestohlen. Als sich jemand wegen der Unterbringung des Hausrats an das Bezirksamt wandte, gab man dort die lakonische Antwort: „Der Plunder von Exmittierten interessiert die Behörde nicht ...

  • Unsere Leser haben das Wort:

    Zwei Schulen — zwei Namen

    Liebes „Neues Deutschland"! Bei uns in Baumschulenweg gibt es zwei Schulen, von denen die eine „die rote Schule", die andere „die graue Schule" genannt wird. Wegen dieser wenig schönen Bezeichnungen schlage ich vor, diesen Schulen Namen fortschrittlicher Männer und Frauen zu geben, die unserem Volk, besonders unserer Jugend, Vorbilder sind ...

  • Eine Bilanz des Elends

    In Westberlin gibt es laut einer Statistik der Reuter-Verwaltung zur Zeit 295 673 registrierte (!) Arbeitslose. In dieser Zahl sind nicht enthalten die Notstands- und Kurzarbeiter. Von diesen 295 673 registrierten Erwerbslosen erhalten 58 721 Arbeitslosenunterstützung, 128123 werden von der Arbeitslosenfürsorge „unterstützt" ...

  • Helft Brände verhüten!

    In der Kolonie „Kühler Grund" in Weißensee brannte eine massive Wohnlaube bis auf die Grundmauern nieder. Von den Einrichtungsgegenständen konnte nichts gerettet werden. Die Ermittlungen der Volkspolizei ergaben, daß der Brand durch den fünfjährigen Sohn der Besitzerin verursacht wurde, der sich ohne Beaufsichtigung in der Wohnlaube aufhielt und mit Streichhölzern gespielt hatte ...

  • Flohr wird amerikanisch

    Die Westberliner Firma Flohr A.G. in Borsigwalde (franz. Sektor), die Aufzüge herstellt, wird in amerikanischen Besitz übergehen. Als Käufer tritt die gleichfalls in Borsigwalde gelegene Firma Otis auf, die einer amerikanischen Interessengruppe gehört.

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