19. Nov.

Ausgabe vom 13.02.1968

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  • Walter Ulbricht empfing Delegation der KPD

    Berlin (ADN). Der Erste Sekretär des ZK der SED, Walter Ulbricht, empfing am Montag eine Delegation des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Deutschlands unter Führung des Ersten Sekretärs des ZK der KPD, Max Reimann. Die Delegation der KPD, der die Mitglieder des Politbüros Willi Mohn, Erich Glückauf und Josef Ledwohn angehörten, überreichte im Auftrage des ZK der KPD den Entwurf des neuen Parteiprogramms ...

  • Großveranstaltungen zum Entwurf unserer Verfassung

    r~

    Paul Fröhlich, Mitglied des Politbüros und 1. Sekretär der Bezirksleitung Leipzig, beantwortete auf einer Ein-' wohnerversammlung in Jorgau Fragen zum Verfassungsentwurf. Alle sind aufgerufen, sagte Genosse Fröhlich, mitzuarbeiten am schönen Werk unserer Verfassung, das in unserem täglichen Leben verwirklicht wird ...

  • Im Wettbewerb drängt Jugend nach Wissen

    (Magdeburg-. Die Leitung der Schiffswerft „Edgar Andre" hat der (Jugend im Wettbewerb den Bau des Erstlings einer Serie neuentwickelter Versorgungsgüterschiffe übertragen. Die Produktion soll Ende des I. Quartals anlaufen. Schon jetzt kontrolliert die Werftjugend unter Regie der FDJ-Leiitung die Vorbereitungen und rüstet sich für diese verantwortungsvolle Aufgabe ...

  • Koblenzer: Verbot aufheben

    Grete Thiele erläuterte KPD-Alternative zur Bonner Politik

    Koblenz (ND-Korr.). Ein Forumsgespräch zum Thema ^Kommunisten stehen Rede und Antwort" gab 150 Koblenzern am Montag Gelegenheit, sich mit dem neuen Programmentwurf der KPD vertraut zu machen. In der Rhein- Mosel-Halle erläuterten die ehemalige KPD-Bundestagsabgeordnete Grete Thiele und das Mitglied des Initiativausschusses zur Wiederzulassung der KPD Franz Ahrens den Programimentwiurf ...

  • Der Boden im Butterfaß

    In unserer LPG stimmt's hinten und vorne nicht. Zu diesem Urteil gelangten Genossin Waltraud Bahr und Genosse Horst Irrgang, deren Brief „Neues Deutschland" am Samstag veröffentlichte; es ist die Antwort, die sich die beiden Mitglieder der LPG'Gartow, Kreis Kyritz, auf die Frage gaben: „Stimmt die Rechnung?" Sie stimmt in diesem Falle weder für die Gartower noch für unsere Republik, denn der 67er Plan der Genossenschaft wurde in wesentlichen Positionen nicht erfüllt ...

  • USA-Flüge verletzen Völkerrecht

    Moskau (ADN/ND). Als „eine Verletzung der allgemein anerkannten Prinzipien und Normen des Völkerrechts" hat die Regierung der UdSSR die Flüge amerikanischer Flugzeuge mit Kernwaffen an Bord außerhalb des Territoriums der USA verurteilt In einem Aide-me-; moire an die USA im Zusammenhang mit dem Absturz ...

  • Bisher höchste Verluste für die Aggressoren

    • Nikolai Podgorny empfing FNL- Vertreter: Sympathien des Sowjetvolkes auf der Seite der Patrioten Südvietnams • „Prawda"; Befreiungskampf des südvietnamesischen Volkes ist in eine neue, höhere Etappe getreten • Bisher höchste Verlust« der USA- Aggressoren und ihrer Saigoner Söldner in Vietnam seit Beginn der FNL-Offenilve • Konzentriertes Granatwerferfeuer der Befreiungsarmee auf amerikanische Stellungen um Hue • Weiter heftige Straßenkämpfe in Außenbezirken Saigons ...

  • U Thant bei Breshnew, Kossygin, Podgorny

    Moskau (ADN). Der Generalsekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion, Leonid Breshnew, hat am Montag den Generalsekretär der Organisation der Vereinten Nationen, U Thant, zu einer freundschaftlichen Unterredung empfangen. Zuvor war der UNO-Generalsekretär zu zwei Gesprächen' mit dem sowjetlschen Ministerpräsidenten Alexej Kossygin zusammengetroffen ...

  • Gold für Solberg, Killy und Ans Schut

    Grenoble (ND). Am Montag fielen weitere drei olympische Entscheidungen. Im Biathlon-Einzelkampf m behauptete sich der 33 Norweger Magnar oo Solberg vor Alexanjjöl der Tichonow und Wladimir Gundartschew. Bester DDR- Teilnehmer war Horst Koschka auf dem 10. Rang. Die zweite Goldmedaille eroberte der von ganz Frankreich bejubelte Jean-Claude KMly ...

  • Polizei mit „braunem Star"

    Amsterdam (ADN-Korr;). Die niederländische Zeitung „Brabants Dagbladet" schreibt zu der Frankfurter Polizeiaktion gegen leitende Mitglieder der KPD: „Die Hüter dieser Verfassung, die am rechten Auge stark an dem braunen Star leiden, verhinderten die Pressekonferenz, indem sie sie als eine Versammlung der verbotenen KPD bezeichneten ...

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  • Aussprache über den Entwurf der Verfassung der DDR Ein schönes Werk das alle braucht Paul Fröhlich vor Torgauer Einwohnern

    von unserem Bezirkskorrespondenten Herbert Günther Tortau. Die Kleinstadt im Osten des Bezirkes Leipzig hat einen guten Namen In unserer Republik. Vor über zwölf Monaten ging von Torgau der Ruf zu einer großen Initiative in alle Städte und Gemeinden unseres Landes. Überall schufen die Bürger hohe Werte ...

  • Uns is de Jack to eng worden

    Georg Ewald bei Güstrower Werktätigen

    Von-unserem Bezirkskorrespondenten Michael Chudzlnski Gttstrow. Eine solch» Versammlung hat Güsitrow nicht jeden Tag. Die Aussprache mit dem Kandidaten des Politbüros und Vorsitzenden des Landwirtschaftsrates, Georg Ewald, über den Verfassungsentwurf wurde zweifellos zu einem Höhepunkt der bisherigen Diskussion Im Bezirk Schwerin ...

  • Jeder Familie Glück und Frieden

    Erich Mückenberger sprach in Frankfurt (Oder) Von unseren Bezirkskorrespondenten Christa Drechsel und Horst,Thomas

    Frankfurt (Oder). Am Montagabend versammelten sich viele hundert Bürger der Bezirksstadt zu einer Großveranstaltung der Rationalen Front im Kulturhaus „Völkerfreundschaft". Als um 19 Uhr die Repräsentanten des Bezirks und der Bezirksstadt unter den Klängen eines flotten Marsches im Präsidium Platz nahmen, war in dem großen Saal kein einziger freier Stuhl mehr zu finden ...

  • Glückwunsch des ZK für Genossen Kurt Seibt

    Grüßt zum 60. Geburtstag Das Zentralkomitee übermitteilte dem Genossen Kurt Selbt, Vorsitzender der Zentralen Revisionskommission der Partei, zu seinem heutigen 60. Geburtstag die herrlichsten Glückwünsche. Das von Walter Ulbricht, Erster Sekretär des ZK und Vorsitzender des Staatsrates der DDR, unterzeichnete Glückwunschschreiben hat folgenden Wortlaut: „Lieber Genosse Kurt Seibt I Wir freuen uns, Dir zu Deinem 60 ...

  • Glückwünsche für Genossen Mascherow

    Anläßlich des SO. Geburtstages des Kandidaten des Politbüros des Zentralkomitees der KPdSU und Ersten Sekretärs des. Zentralkomitees der KP Belorußlands, P, M, Ma«cherow, übermittelte der Erste Sekretär des Zentralkomitees der SED und Vorsitzende des Staatsrates der DDR, Walter Ulbricht, Im Namen des Zentralkomitees die besten Wünsche für weitere erfolgreich« Tätigkeit, Gesundheit und Schaffenskraft ...

  • Einmalig in der Geschichte der Sozialdemokratie

    Wenn westdeutsche Arbeiter gegen Provokationen der Neonazis demonstrieren, Studenten, Schüler und Arbeiter gegen unsoziale Tariferhöhungen protestieren, werden sie mit dem Pofcdknüppel bearbeitet. Nicht anders In Westberlin: Ob Arbeiter und Studenten sich gegen die Notstandadi'ktatur wehren oder Freiheit für das griechische Volk fordern, immer hat die Stunde der Exekutive geschlagen, herrscht der nackte Terror der kasernierten Schlag ertruppen ...

  • Vermehren oder verschwenden?

    Wir haben im vergangenen Jahr das Nationaleinkommen gesteigert - und zwar um einige Milliarden Mark. Wir haben einen Teil des Zuwachses konsumiert. Einen anderen Teil haben wir Im Interesse späteren, noch höheren Wohlstandes Investiert. Und ein dritter Teil des Zuwachses zum Nationaleinkommen hat sich in Form von gewachsenen Lagerbeständen, an nicht abgesetzten Fertigerzeugnissen sowie in größeren Materialvorräten und In Zwischenlagern für unvollendete Produktipn niedergeschlagen ...

  • Genosse Josef Wimmer

    Nachruf das Zentralkomitees

    Unser Genosse Josef wlmmer Ist am 10. Februar 1968 nach langer, schwerer Krankheilt verstorben. Seit 1917 politisch organisiert, gehörter zu den Mitbegründern der Kommunistischen Partei Deutschlands In Bayern. In Genossen Sepp Wimmer verliert die Partei einen klassenbewußten und der Partei der ArbelterWotse stet* treu ergebenen Genossen ...

  • Herbert Sandberg: Ich protestiere!

    Der Berliner Grafiker Prof. Herbert Sandberg hat am Montag folgende Erklärung abgegeben: „Während der vergangenen Tage haben zahlreiche Zeitungen westeuropäischer Länder Zeichnungen aus dem Brecht-Skizzeabuch nachgedruckt, wogegen ich im Prinzip keinen Einwand habe. Heute aber brachte die Springer- Zeitung ,Die Welt', ohne meine Genehmigung einzuholen, als 'zweispaltige Hauptillustration ihres Kulturteils mein Brecht-<Forträt ...

  • Prominente auf Brecht-Podiumsgespräch

    Berlin (ND). Prominente ausländische Teilnehmer des ersten Podiumsgesprächs, das am Montag im Rahmen des Brecht-Dialogs 1968 in Berlin stattfand, waren die Literatur- und Theaterwissenschaftler Alexander Dymschltz, Moskau, Paolo Ohlanlni, Rom, und Bernard Dort, Paris, sowie der Schriftsteller Peter Weiss ...

  • Festes Klassenbündnis mit der Sowjetarmee

    Magdeburg (ND). „Die Militärmacht der UdSSR hat iheute einen Stand erreicht, der sie in die Lage versetzt, jeden Aggressor zu vernichten. Sie befindet sich in einem Zustand, der es dem Gegner unmöglich macht, das sozialistische Lager zu überraschen." Das erklärte Admlral Waldemar Verner, stellvertretender Verteidigungminister, am Montag in Magdeburg ...

  • Im Wettbewerb drängt Jugend nach Wissen

    (Fortsetzung von Seite 1)

    lieh verbessert. „Soll die Arbeit flutschen, müssen wir die neue Technik beherrschen und jede Minute Arbeitszeit voll ausnutzen", sagte .uns der 22jährige Schiffsbauer und Mitglied der zentralen FDJ-Leltung Ernst Thräne. „Für uns steht fest: Die höhere Verantwortung, die der Jugend Im Artikel 19 des Verfassungsentwurfs garantient wird, verlangt von uns viel Initiative, Einsatzbereitschaft und Ideen ...

  • Professur für Operationsforschung

    Berlin (ND). Am Montag wurde Im Zentralinstitut für soziallstifche Wirt- ■chaftsfUhrung anläßlich der Eröffnung dea enten langfristigen Lehrgang! für Nachwuchskader die Genossin Dr. oec. habil. Hannelore Fischer zum Professor für Operationsforschung ernannt. Es Ist die erste Professur, die auf diesem Gebiet verliehen wurde ...

  • Walter Ulbricht empfing Delegation der KPD

    (Fortsetzung von Seite 1)

    Kapitals und ihrer konterrevolutionären Agenturen. Sie ist eine wirklich demokratische, sozialistische Verfassung, und wir sind überzeugt, daß auch die westdeutschen Werktätigen den Verfassungsentwurf aufmerksam- studieren werden." Abschließend wünschte Walter Ulbricht der Kommunistischen Partei Deutschlands ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Rudi Singer, Chefredakteur; Dr. Hajo Herbell, Harri Czepuck, Dr. Sander Drobela, Dr. Günter Kertzscher, Herbert Naumann, stellv. Chefredakteure; Armin Grelm, • Redaktionssekretär; Horst Bltschkowskl, Georg Hansen, Klaus Höpcke, Werner Schindler, Lieselotte Thoms. Klaus Ullrich. Dr. Harald Wessel

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  • Wo steht die Bundesrepublik - wohin treibt sie?

    Öle Reichen werden immer reicher, die Industrie- Und Bankkonzerne immer größer und mächtiger ^ die Arbeitsplätze für die Werktätigen aber sind nicht gesichert. Über Jafire schwer erkämpfte soziale Leistungen werden, abgebaut flauem', Handwerker, Gewerbetreibende und;'kleine Unternehmer müssen um ihre Existenz bansen: ' tl Nutznießer der großen Leistungen, des Talents und des Fleißes der Wissenschaftler, Techniker Und Arbeiter ist die kleine Schicht der Großkapitalisten ...

  • Parteien handeln das Volk gegen

    Das Besirtzbürgertum schuf sich 1945 - nach der, Zerschlagung seiner damaligen Partei, der NSDAP - In der CDU, in der CSU und in der FDP neue politische Parteiert zur Vertretung seiher wirtschaftlichen und politischen Interessen und Ziele. ' ■ Um breite Massen der städtischen Mittelschichten, der Bauern und selbst zahlreiche Arbeiter um diese Parteien 4u sammeln, gab man ihnen' soziale, demokratische, und Christliche Firmenzeichen ...

  • Die abenteuerliche Großmachtpolitik Bonner

    Das Großkapital sah und sieht in der Deutschen Demokratischen Republik jene entscheidende Barriere, die es beseitigen will, um seine Herrschaft wieder, über ganz Deutschland auszudehnen. Diesmal gestützt auf das Bündnis mit dem amerikanischen Imperialismus, soll Revanche für die.Niederlage im aweiten, Weltkrieg genommen Wenden ...

  • Der sozialistische deutsche Staat

    Im Osten Deutschlands wurde in die Tat umgesetzt, was nach 1945 die Arbeiter und alle antifaschistischen Kräfte in9 ganz Deutschland erstrebten. Die Kriegsschuldigen wurden entmachtet, das Programm der demokratischen Erneuerung wurde verwirklicht. Das entsprach den Grundsätzen des Potsdamer Abkommens, von denen sich die sowjetische Besatzungsmacht konsequent leiten ließ ...

  • Das Großkapital beherrscht Gesellschaft Und Staat

    Die Wurzel aller Übel in der Bundesrepublik liegt im monopolkapitalistischen System. Eine unüberbrückbare Kluft trennt die kleine Schicht der Millionäre, die den Reichtum monopolisieren, Von den Millionen des arbeitenden Volkes, die alle Werte schaffen; In den Jahren der Konjunktur wurde nichts unversucht gelassen, urn den Werktätigen einzureden, den fcapitalismus gäbe es nicht mehr, er habe sich zu einer neuen Wirtschaftsordnung gewandelt ...

  • Das deutsche Großkapital spaltete Deutschland

    Entschlossen, ihre wirtschaftliche und politische Macht wenigstens in einem Teil Deutschlands zu behaupten, verbündete sich die Reaktion mit dem amerikanischen Monopolkapital gegen das eigene Volk und unterordnete sich dem USA-Imperialismufc. Gemeinsam verhinderten sie eine antifaschistisch-demokratische Unigestaltung und die Durchführung des Potsdamer Abkommens in den damaligen westlichen Besatzungszonen ...

  • Das Gesicht der Erde hat sich gewandelt

    In weniger als einem Menschenalter, in den fünf Jahrzehnten seit der Großen Sozialist!- , sehen Oktoberrevolution in Rußland hat sich die Welt von Grund auf verändert. Wir leben in einem großen geschichtlichen Prozeß des Übergangs aus der- alten Welt des Kapitalismus in die neue Welt des Sozialismus ...

  • Entwurf Programm der Kommunistischen Partei Deutschlands

    Ein'tiefes Unbehagen breitet sich in unserem Lande aus. Vielen Bürgern erscheint die Gegenwart Unsicher, die Zukunft ungewiß. Arbeiter und Angestellte, Angehörige aller werktätigen Schichten, vor allem unserer arbeitenden und studierenden Jugend, beginnen, an einen! System zu zweifeln, in dem das Profit-und Machtstreben einiger weniger das Maß aller Dinge, Richter über Leben und Tod des Volkes ist ...

  • Die geschichtliche Chance " des deutschen Volkes

    1945, nach der Zerschlagung der Nazidiktatur durch die Sowjetunion und ihre Verbündeten in der Antihitler-Koalition, hatte das ganze deutsche Volk eine große geschichtliche Chance. Die Antifaschisten und Demokraten in allen Teilen Deutschlands, ja viele Menschen, die in der Vergangenheit .dem Nazismus folgten, waren sich einig in dem'Willen; Nazismus und Militarismus mit ihren Wurzeln zu vernichten, mit der Macht der ...

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  • Die Bundesrepublik braucht Frieden und ein gutes Verhältnis zur Deutschen Demokratischen Republik

    Der-erste Weltkrieg hat dem deutschen Volk furchtbares Leid zugefügt. Der zweite Weltkrieg hat es an .den Rand des Abgrunds geführt. Ein dritter Weltkrieg wäre die atomare Vernichtung. So ist die Entscheidung über Frieden oder Krieg zur Entscheidung über Sein oder Nichtsein, zur Lebensfrage der deutschen Nation geworden ...

  • Unser Volk braucht soziale Sicherheit

    Die Bundesrepublik verfügt über eine moderne hochproduktive Industrie, Bei etaer Politik des Friedens und der Abrüstung, bei einer Wirtschaftspolitik, die sich nicht am Proffltinteresse einer großkapitalistischen Minderheit orientiert, wäre es möglich, die Arbeitsplätze zu sichern, das sozial Erreichte zu erhalten und zu mehren, die dringendsten Aufgaben einer modernen Strukturpolitifc in der Volksbildung, im Gesundheiten und Verkehrswesen, im Wohnungsbau und in der Raumordnung zu lösen ...

  • Für die Verteidigung und Erweiterung der demokratischen Rechte

    Wir Kommunisten haben stets für möglichst Weitgehende demokratische Rechte und Freiheiten für das Volk gekämpft. Heute geht es darum, die Notstandsdiktatur zu verhindern, für die Verteidigung und Erweiterung der im Grundgesetz und in den LXnderverfassungen verkündeten demokratischen Rechte zu kämpfen ...

  • Das Recht auf Bildung muß verwirklicht werden

    Das deutsche Volk ist reich an großen humanistischen Kulturtraditionen. Wissenschaftler und Forscher, Schriftsteller und Künstler der Bundesrepublik vollbringen bedeutende Leistungen. Diese Werte in den Dienst des gesellschaftlichen Fortschritts, der Völkerverständigung, einer humanistischen, weltoffenen Bildung und Kultur zu stellen, ist das Anliegen der Arbeiterklasse und aller progressiven Kräfte ...

  • Für grundlegende demokratische Reformen

    Jede dieser elementaren sozialen und demokratischen Forderungen wird gegen den erbitterten Widerstand der Großindustrie und Großbanken erkämpft werden müssen. Immer wieder wird das arbeitende Volk — alle Erfahrungen der Geschichte beweisen es — vor der Frage stehen: Wie können bereits errungene Rechte ...

  • II Für die Umgestaltung der Bundesrepublik zu einem Staat der fortschrittlichen Demokratie und des Friedens

    Wir Kommunisten sehen unsere geschichtliche Aufgabe darin, mit der Arbeiterklasse und allen anderen Werktätigen in der Bundesrepublik für eine sozialistische Gesellschaftsordnung zu wirken und sie zu erringen. Das ist ein schwerer und langwieriger Kampf. Er wird erfolgreich sein, wenn die Mehrheit der Arbeiterschaft und des ganzen werktätigen Volkes bereit ist, sich für eine sozialistische Bundesrepublik einzusetzen ...

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  • Der Weg zum Sozialismus

    Wir Kommunisten handeln stets nach dem Grundsatz: Alles mit dem Volk, alles durch das Volk, alles für das Volk; Wir sind der Überzeugung, daß die Demokratie auf allen Gebieten des gesellschaftlichen Lebens erst durch die Beseitigung der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen, erst im Sozialismus ihre konsequente Verwirklichung findet ...

  • Die Verantwortung der Sozialdemokraten

    Die Einigung der Arbeiterschaft, ihr Einfluß und Ihr erfolgreiches Handeln hingen entscheidend von den in der SPD organisierten Werktätigen ab. Die Entwicklung seit 1045 hat erneut gezeigt, daß in der SPD zwei unterschiedliche Tendenzen wirksam sind, in denen gegensätzliche Klasseninteressen zum Ausdruck kommen ...

  • Die Verantwortung der Gewerkschaften

    Die im DGB zusammengeschlossenen Gewerkschaften sind die größte demokratische Organisation der Arbeiter und Angestellten. Die Einheitsgewerkschaft, die nicht nur ihre sechs Millionen Mitglieder, sondern auch die Interessen der Millionen nichtorganisierter- Arbeiter und Angestellten vertritt, ist eine bedeutende Errungenschaft des arbeitenden Volkes ...

  • Die Arbeiterklasse - die entscheidende Kraft der Gesellschaft

    Der Erfolg der demokratischen Kräfte hängt in erster Linie vom Handeln der Arbeiterklasse ab. Sie bildet die überwiegende Mehrheit des Volkes. Sie schafft die produktiven Werte und nimmt im Wirtschaftsleben die ausschlaggebende Stellung ein. Sie verfügt über starke Organisationen und über eine große Tradition im Kampf um Frieden und Fortschritt ...

  • Arbeiter, Bauern und städtische Mittelschichten

    Auf dem Lande haben sich in den letzten Jahren einschneidende strukturelle Veränderungen vollzogen. Hunderttausende Bauern mußten ihre Wirtschaften aufgeben und sind zu Industriearbeitern geworden. Aber nach wie vor sind die Bauern eine bedeutende produktive Kraft in unserem Wirtschaftsleben. Arbeiter und Bauern haben im Industrie- und Bankkapital ihren gemeinsamen Gegner ...

  • Arbeiter und Geistesschaffende

    In einem industriell so hochentwickelten Land wie der Bundesrepublik und unter den Bedingungen der wissenschaftlich-technischen Revolution werden die Geistesschaffenden, die Wissenschaftler und Techniker, die Lehrer und Ärzte, die Schriftsteller und Künstler zu einer immer stärkeren gesellschaftlichen Kraft ...

  • Arbeitereinheit - Bedingung des Erfolgs

    Wenn die Arbeiterschaft die Angriffe der Reaktion zurückschlagen, ihre Lage verbessern und ihren Einfluß verstärken will, dann muß sie ihre gemeinsamen Interessen auch gemeinsam verfechten. Dann müssen Kommunisten, Sozialdemokraten und christliche Arbeiter alles Trennende beiseite stellen und ihre Beziehungen zueinander neu gestalten ...

  • Kommunisten und Christen

    Wir Kommunisten fühlen uns eng verbunden mit den christlichen Werktätigen, die für den Frieden eintreten und sich gegen die Ungerechtigkeiten des kapitalistischen Systems wenden. Die KPD hat stets die religiösen Überzeugungen der Gläubigen und ihr Streben nach Frieden und sozialer Gerechtigkeit unterschieden von den reaktionären Zielen führender Kreise des Klerus, die traditionell mit dem Großbürgertum verbunden sind und den christlichen Glauben für machtpolitische Zwecke mißbrau- ,chen ...

  • III

    Für die Aktionseinheit der Arbeiterklasse, für das demokratische Bündnis der Volkskräfte

    Die Kräfte, die Frieden und demokratischen Fortschritt in unserem Lande verwirklichen (können, lind vorhanden. Es sind die Arbeiter Und Angestellten, die Wissenschaftler und Techniker, die Lehrer und Künstler, die Bauern und Gewerbetreibenden. Es ist die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung, deren Interessen unvereinbar sind mit dem Profit- und Machtstreben der kleinen großkapitalistischen Minderheit ...

Seite 6
  • Das demokratische Bündnis aller Volkskräfte

    Di« im Kämpf gegen die Notstandsgesetze entstandene Zusammenarbeit zwischen Gewerkschaften, Intelligenz Und Jugendorganisationen bildet heute den Kern der demokratischen Bewegung. In der Bewegung gegen die Atombewaffnung,, für Abrüstung haben sich Menschen unterschiedlich'«* politischer und weltanschaulicher Bekenntnisse zum gemeinsamen Mandeln HJhf den Frieden zusammengefunden ...

  • Die KPD und die internationale kommunistische Bewegung

    Die KPD ist die marxistisch-leninistische Partei der Arbeiterklasse In der Bundesrepublik. Seit mehr als zehn Jahren zum Schaden der Arbeiterklasse und des ganzen Volkes verboten, setzt sie in derJ Bundesrepublik die großen Kampftraditionett der Partei Karl Liebknechts, Rosa Luxemburgs und Ernst Thälmanns fort ...

  • Die Bekenntnisse des A. C. Springer

    Ein mißglückter Rechtfertigungsversuch des westdeutschen Zeitungskönigs Von Harri Czcpuck

    Diese hier zum Beispiel: „Im Laufe der Zeit zeigte es sich dann, daß unser Haus geradezu eine Symbolfigur des Establishment der Bundesrepublik (das heißt der etablierten Macht dieses Staates, H. Cz.) ist... Ich glaube, es hat immer Zeitungshäuser gegeben, • die Epochen begleitet haben. Sagen wir einmal, August Scher! begleitete Kaiser Wilhelm, das Ullstein-Haus ist es gewesen, das repräsentativ für die Weimarer Republik stand, dann Franz Eher Nachfolger (Parteiverlag der Nazis, H ...

  • „Bild"-Zeitung als Regierungsorgan

    Nun ist bekannt, daß dieses, Blatt , langsam wirklich Regierungsorgan von Bonn geworden ist Jeder „ernsthafte Politiker", Voh Adenauer und Gerstenmaier über Strauß und Wehner, hat es sich schon zur zweifelhaften Ehre angedeilhen lassen, darin, inmitten von Blut und Busen, mit politischen Programmen aufzutreten, bevor stein Regierung öder Parlament diskutiert wurden ...

  • Die Arbeiterbewegung und die junge Generation

    Die Arbeiterbewegung trägt eine große Verantwortung dafür, daß die junge Generation ihren Platz in den fortschrittlichen Bewegungen unserer Zeit einnimmt. Sie darf nicht zulassen, daß die Jugend iih der Schule und besonders in der Bundeswehr wieder Lm nationalistischen Geist vergiftet und für kriegerische Abenteuer erzogen wird ...

  • lillilülili

    | n der. Bun<tesrepublik ist die außer- I parlamentarische Opposition in Be- ■ wegung geraten. Sie richtet sich vor allem gegen die Gefahren, die durch die gegenwärtige Politik der Bonner Regierung der Demokratie und dem Frieden drohen. Diese Politik des verschärften Rechtsrucks, des angeheizten Nationalismus, des sozialen Abbaus» des Vormachtstrebens, der verstärkten Aufrüstung und der Expansion hat einen lautstarken Mentor ...

  • Die Frauen im demokratischen Kampf

    Der Erfolg im Kampf für Frieden und Demokratie, gegen Neonazismus und Reaktion hängt nicht zuletzt Von der Teilnahme der Frauen, der Mehrheit der Bevölkerung, ab. Die Frauen nehmen heute einen immer bedeutenderen Platz im wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben ein. Die arbeitende Frau ist besonders brutalen, menschenunwürdigen Ausbeutungsmethoden unterworfen ...

  • Entmachtet Springer!

    Springer ist also tatsächlich — sein eigenes Eingeständnis unterstreicht es nur — Symbolfigur für das menschenverachtende und -vernichtende System des Imperialismus, das über Leichen geht, um feine Herrschaft zu retten. Springer will der TestamentsvoHstrekker derer sein, die in zwei Weltkriegen bei ihren Raubzügen zwar geichlagen wurden, et aber auf Kosten des Volkes zum drittenmal versuchen mochten ...

  • Testamentsvollstrecker

    Vergleichen wir doch einmal diese Formulierungen mit dem, was heute täglich von Springer propagiert wird. Was nicht gesagt wird ist, zu welchem Zweck dies alles geschieht, nämlich zum Zweck, die Vormachtstellung des deutschen Imperialismus wieder zu erringen, die Ergebnisse des zweiten Weltkrieges ' wieder aufzuheben und — wenn wir an Strauß'„Entwurf für Europa" denken—, ein neues SS-Europa zu schaffen ...

  • Der Platz der SP-Führung

    Auch darüber ließ sich Springer in seinem Fernsehinterview aus. Befragt, warum er solche rechtsradikalen Leute wie Schlamm, Mahler, Martini, Hertz- Eichenrode bei sich konzentriere, antwortete er, daß er dies für notwendig halte. Er wolle aber nicht über links oder rechts reden, sondern: „Ich, habe einmal von der breiten konservativen Mitte gesprochen, die unter Hau« einnimmt ...

  • Programm der Kommunistischen Partei Deutschlands

    (Fortsetzung von Seite S) Der Gegensatz unserer wissenschaftlichen Weltanschauung zum religiösen Glauben sollte kein Hindernis für. die breite Entwicklung des Dialogs zwischen Marxisten und Christen sein, der sich nicht in theoretischen Diskussionen erschöpfen darf. Wir sehen in diesem Dialog eine Möglichkeit, zu einer weitgehenden Ubereiiistimmung im gemeinsamen Wirken für Frieden und soziale Gerechtigkeit zu gelangen ...

  • IV

    Der Weg zur Losung der nationalen Frage

    In unserer ganzen Geschichte,'seit dem Kam- 1 «efeen Nation, für ihre/Einheit als friedlicher monistischen Manifest vor 120 Jähren, seit tieft I und demokratischer .Staat gekämpft. Wirken von Marx und Engels halben wir Komf I Die großkapitalistischen Kreise der Bundesmunisten immer für die Interessen ...

  • Die KPD wendet sich an das Volk

    Wir alle fragen eirte große Verantwortung dafür, daß unser Land nicht hoch einmal Ausgangspunkt, eines Krieges wird. Können und Talent unserer Bürger sollen dem Glück des eigenen, Volkes, dem Frieden "und dem Fortschritt In der Welt dienen.

  • Die KPP wendet sich an die Arbeiterklasse

    Sie darf nicht länger Objekt der Politik der Herrschenden, bleiben. Sie muß ihre eigene Kraft'erkennen und gebrauchen, ihre Geschicke selbst gestalten. Der Friede, die Demokratie, die soziale. Befreiung können nur ihr eigenes Werk •ein»

  • Die KPD wendet sich an die Jugend

    ' Die junge Generation soll nicht die bitteren Erfahrungen der Väter, die Tragödie der Vergangenheit erleiden. An der Jugend vor allem liegt es, die Zukunft zu meistern. Sie muß mit der> Zeit, mit dem Sozialismus gehen.

  • Bemerkenswerte Sätze

    Axel Cäsar Springer, der sich freundlich gab, wie Herr Kiesinger es zu tun pflegt, um Lieschen Müller zu imponieren, prägte in seinem Fernsehinterview bemerkenswerte Sätze.

Seite 7
  • Atombomberflüge schüren Spannung

    Sowjetisches Aide-memoire an USA zum Absturz des amerikanischen Bombers vor der Westküste Grönlands

    Moskau (ADN). Die Regierung der UdSSR hat im Zusammenhang mit dem Absturz eines mit vier Wasserstoffbomben ausgerüsteten Bombenflugzeuges der amerikanischen strategischen Luftwaffe an der Küste Westgrönlands ein Aide-memoire an die Regierung der USA gerichtet. Das vom sowjetischen Botschafter in den USA, A ...

  • Game Nation gegen Besatzer

    „Prawda": Offensive beweist neue höhere Etappe Sebastian Haffner: FNL ist die wirkliche Regierung

    Saifon (ND/ADN). Seit nunmehr zwei Wochen versetzen die Kämpfer der südvietnamesischen Befreiungsfront, unterstützt von der Bevölkerunf, den amerikanischen Aggressoren und der Thleu/Ky-Cllque tätlich neue Schläfe. Die Ereignisse zeigten, konstatiert die „Prawda" in einem Leitartikel, daß der Befreiungskampf des südvietnamesischen Volkes in eine neue, höhere Etappe getreten ist ...

  • USA zogen keine Lehren

    Es ist deshalb voll und ganz verständlich, daß zahlreiche Regierungen, darunter auch Regierungen der militärischen Verbündeten der USA, dagegen auftreten, daß in ihrem Luftraum amerikanische Flugzeuge mit Kernwaffen an Bord operieren. Vor zwei Jahren, als amerikanische Kernbomben im Gebiet von Palomares auf spanisches Territorium gefallen waren, hat' sich eine Reihe von Regierungen gegen derartige Flüge gewandt und deren Einstellung gefordert ...

  • Sympathie des Sowjetvolkes auf der Seite der Patrioten

    Nikolai Podgorny empfing Dang quang Minh

    Moskau (ADN). Ein Kommunique über eine Unterredung des Vorsitzenden des Präsidiums des Obersten Sowjets der UdSSR, Nikolai Podgorny, mit dem Leiter der Ständigen. Vertretung der Nationalen Befreiungsfront Südvietnams in der Sowjetunion, Dang quang Minh, ist am Montag in Moskau - veröffentlicht worden ...

  • Nicht zu bagatellisieren

    In dem Bestreben, die Katastrophe zu bagatellisieren, hat das Verteidigungsministerium der USA erklärt, es sei keine Explosion der Wasserstoffbomben erfolgt, da sie gesichert gewesen seien. Es ist klar, daß diese Erklärung nichts an der Tatseche des gefährlichen Freiwerdens radioaktiver Stoffe aus den Wasserstoffbomben ändert, wie es in diesem als auch In zahlreichen Fällen ähnlicher Art früher geschehen ist ...

  • „Amis, 'raus aus Vietnam!"

    Hundert« Heidelberger demonstrierten gegen Aggression

    Heidelberg (ADN/ND). Mehrere hundert Studenten demonstrierten am Montagnachmittag in der Heidelberger Altstadt gegen die USA-Aggression In Vietnam. Immer wieder hallten Sprechchöre durch dl« Straßen: „Johnson Ist ein Kriegsverbrecher" und „Amlt, 'raus aus Vietnam!" Auf mitgeführten Transparenten hieß es: „Heute Napalm — morgen Atombomben?", „Nieder mit Kyslnger und Co ...

  • Unerhörter Zynismus

    Scharf wies der Sprecher der westdeutschen Kampagne für Demokratie und Abrüstung, Andreas Büro, die Ausfälle Kiesinger» und anderer Politiker gegen die demokratischen Kräfte zurück. Wenn Bonner Politiker, die ehemals die nationalsozialistische Diktatur unterstützt oder ihr widerstandslos Gefolgschaft geleistet haben, die Demonstrationen der Studenten und Schüler als Terror bezeichnen und mit Faschismus gleichsetzen, so ist dies ein unerhörter Zynismus, erklärte er ...

  • kurz berichtet

    280000 sahen UdSSR-Ausstellung

    München. Fast 280 000 westdeutsche Bürger sahen die sowjetische Fotoausstellung „UdSSR 1917 bis 1967", dl« am Sonntag in München Ihre Pforten schloß. Die etwa 2000 Fotos über die Menschen, die Wirtschaft und die Kultur der Sowjetunion wurden für Jeweils vier Wochen In Hamburg, Köln und München gezeigt ...

  • Recht auf Mitgliedschaft

    RGW und Ukraine in Delhi: DDR in die UNCTAD

    Neu Delhi (ADN-Korr./ND). Das Recht der DDR auf volle gleichberechtigte Mitgliedschaft in der UNO-Konferenz für Handel und Entwicklung (UNCTAD) sei unbestreitbar, zumal das Land eine bedeutende Rolle in der internationalen Wirtschaft spielt und gleichberechtigtes Mitglied des RGW ist; die Ungerechtigkeit ihres Ausschlusses von der Arbeit^der UNCTAD sollte deshalb beseitigt werden ...

  • Neue Aktionen als Antwort auf Terror

    Otto Brenner verurteilt Ausfälle Bonns gegen DGB

    Bonn (ND/ADN). Scharfe Proteste und Empörungen haben in der westdeutschen Öffentlichkeit die Scharfmacherreden in der „Knüppeldebatte" des Bonner Bundestages ausgelöst Mit Nachdruck haben westdeutsche Persönlichkeiten die in der Plenarsitzung am Freitag erhobenen Forderungen nach noch brutalerem und rücksichtsloserem Polizeieinsatz verurteilt ...

  • Royalisten weichen zurück

    Strategisch wichtig« Straß« in Jemen freigekämpft

    Sana (ADN/ND). Di« republikanischen Streitkraft« in J«m«n haben im Kampf gegen dl« Royallsten w«lter» Erfolg« «rrungen. Dar Ob*rkommandi«- rende d«r Luftstreitkräfte der Jemenitischen Arabischen Republik gab bekannt, daS sich d*r Luttraum unter dar Kontroll« der Luftstreitkräfte der JAR befindet. Er teilt« farner mit, daß dl« republikanischen Truppen c«f«nwärtif dl« monarchistischen Verbind« südlich d«r Hauptstadt San« angreifen, um die Straß« Sana—Täte unter Ihr« Kontrolle zu bekommen ...

  • Bonner Kriegshilfe

    Bonn Barsiehausen (ADN"ND). Die Kiesinger/Strauß-Regierung Will den USA mit neuen Milliardensummen bei der Finanzierung der Vietnaimaggression helfen. Das ist der Inhalt von Verhandlungen, zu denen der stellvertretende USA-Außenminister Rostow und der stellvertretende USAiFinanzminister Denving am Montag mit Kiesinger, Schiller und Staatssekretär Lahr in Bonn zusammenkamen ...

  • Provokation zeigt Schwäche

    Westberlin (ADN/ND). Das provokatorische Auftreten des Westberliner Bürgermeisters Schütz sei ein „Beweis der Schwäche jener rechten SPD-Führer, die nichts mehr fürchten als den Wachsenden Widerstand gegen die Allmacht der Monopole und die Erfüllungspolitik im Dienste der CDU". Das betonte der Parteivorsitzende der SED- Westberlln, Gerhard Danelius, in einer Erklärung zum Westberliner SP-Parteitag ...

  • Massierte Hetze gegen Sperrvertrag

    MUnchen (ND). Bonner Politiker haben am Wochenende Ihre Hetz« gegen den neuen Entwurf eines Atomwaffensperrvertrages fortgesetzt Der Staatssekretär in Kiettngers Kanzleramt, Outtenberg (CSU), erklärte auf einer Münchner Tagung der militaristischen „Gesellschaft für W«hrkund«", der Bundeeregl«rung s«l der Vertragsentwurf „zu vag«", um Ihn zu unterschreiben ...

  • Gromyko führt Gespräche in Sofia

    Sofia (ADN). Auf Einladung des Ministers für Auswärtige Angelegenheiten der Volksrepublik Bulgarien, Iwan Baschew, ist der Minister für Auswärtige Angelegenheiten der UdSSR, Andrej Gromyko, am Montag zu einem offiziellen Besuch in Sofia eingetroffen. Die offiziellen Gespräche zwischen Iwan Baschew und Andrej Gromyko haben am Montagnachmittag in Sofia begonnen ...

  • Verschont meine Kinde

    durch, um die nächste Garbe von Schüssen in die Wohnung zu jagen, in der sich die Kinder befinden. Das ist nur ei n Bild von den Verbrechen der USA-Aggressoren und der Thieu/Ky-Marionetten gegen die Zivilbevölkerung in südvietnamesischen Städten. Ganze Stadtviertel wurden durch Bombardierungen und Artilleriebeschuß dem Erdboden gleichgemacht, ja ganze Städte - wie Ben Tre im Mekongdelta - wurden ausgelöscht ...

  • Drohung mit Atomwaffen

    München. Die USA-Kongreßabgeordneten Hays und Tower setzten sich für den Einsatz taktischer Atomwaffen in Vietnam ein. Wayne Hays, Parteigänger Johnsons, sagte wörtlich: „Statt eine verheerende Niederlage mit der Vernichtung einer beträchtlichen Anzahl unserer Streitkräfte zu erleiden, meine ich, daß wir geradezu töricht und völlig dumm wären, sie (die Atomwaffen) nicht einzusetzen ...

  • Nicht zur Vernunft bereit

    Washington (ADN). Die USA sind nicht bereit, die gefährlichen Flüge von mit Kernwaffen ausgerüsteten Flugzeugen einzustellen. Das geht aus einer Erklärung des Washingtoner Außenministeriums vom Montag hervor. Die Verlautbarung stellt eine erste Reaktion auf das sowjetische Aide-memoire zum Absturz eines amerikanischen Atombombers an der Westküste Grönlands dar ...

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  • 1200 Schüsse zerrissen die Stille

    UberraschungssiegdesNorwegersSolberg im Biathlon/Horst Koschka auf Platz 10

    15 000 Hasen mußten ihr Fell lassen, erfuhr man. aus einem Bulletin, damit tiie Hostessen sich der internationalen Sportwelt in schmucken knallroten Kapuzenjacken präsentieren können. Die 1200 Schüsse, die mantagvormittag die -winterliche Stille um Autrans zerrissen, hätten nicht einmal ausgereicht, um ein Zehntel der Olympiaibetreuerinnen einzukleiden ...

  • Wenigstens die Torschüsse glichen sich aus DDR unterlag gegen die CSSR mit 3 :10

    Sechs Sekunden vor der Schlußsirene hatte ich meine Notizen in die Tasche gesteckt, zwei Sekunden später mußte ich mich des Gedankens erwehren, sie hervorzuholen, um sie zu zerreißen. Der kleine Weißwiasserverteidiger Sock stand allein, für Eishockeyverhältnisse sogar fast verlassen allein, vor dem Tor seines Klubkameraden Hirche ...

  • Funk und Fernsehen heute Blick auf den Spielplan

    Radio DDR I: 9.05 Hier Frauenfunk; 11.05 Der Radio-DDR-Tonbanddienst; 15.15 Das ist meine Melodie; 18.05 Schlagerfavoriten; 20.05 Baudenzauber; 21.05 Die Visitenkarte; Berichte von den X. Olympischen Winterspielen: 11.00, 13.30, 18.30 und 23.00. Berliner Rundfunk: 8.00 Alte Weisen hör' ich wieder; 9 ...

  • Jeder Platz ist hart umkämpft

    Ich erinnere mich gut des Jubels und sehe a)jch noch die staunenden Gesichter, höre die Fragen: „Wie alt?", „Woher?". Dos allles galt vor genau einem Jahr und zwei Tagen unserem Dieter Speer, ais er in Autrans hinter den beiden Norwegern Istad und Tveiten den dritten Platz des vordyimpischen Biathilonremnens belegte ...

  • Magnar Solberg

    Er hatte als einer der ersten seinen Wettkampf beendet. Abwartend stand er vor der,, großen Anzeigetafel. Würde jemand seine vorgelegte Zeit unterbieten^ können? Es schaffte niemand. Magnar SoJberg heißt der Sieger im Biathlon. Er war erst nach langen Debatten in die norwegische Olympiamannschaft gekommen ...

  • Klare Siege für Schweden und USA

    Auch das Eishockeyturnier bleibt nicht ohne Überraschungen. Wo man am Montag dramatische Spiele mi;t knappen Resultaten erwartet hatte, kam es zu fast eindeutigen Partien. Am Nachmittag präsentierten sich die Schweden in einer verblüffend guten Verfassung und spielten die im stillen auf einen zweiten Erfolg hoffenden Finnen glatt an die Wand: 5:1 ...

  • Zweites Gold für Killy

    Trotz des regerischweren Himmels: Ganz Frankreich strahlt Skikönig Jean-Claude Killy hat die Hoffnungen erfüllt. Er gewann den Riesenslalom eindeutiger als vorher zu erwarten. Sieg im ersten Durchgang, zweiter Platz im zweiten. Nach seinem Triumph im Abfahrtslauf die zweite Goldmedaille. Die Franzosen scheinen drauf und dran, der starken Konkurrenz aus üster-' reich und der Schweiz keinen Sieg zu überlassen ...

  • Wintersporfwefferbericht

    Oberhalb 600 m sind noch gute Schneeverhältnisse und gute bis sehr gute Sportmöglichkeiten gegeben. Die Temperaturen steigen vorübergehend wieder etwas an, so daß auch auf den Kammlagen nur leichter Frost herrschen wird. Oberhalb 600 m ist etwas Neuschnee zu erwarten. Schierice: 38 cm verharschter Schnee, ...

  • Toto-Quoten

    Fußball-Toto: Sonderrang . kein Gewinner, 1. Hang 1 Gewinner mit 6553,50 Mark, 2. Rang 84 Gewinner mit je 78,- Mark, 3. Rang 1984 Gewinner mit je 3,30 Mark, 4. Rang 11458 Gewinner mit je 0,50 Mark. Die Sonderprämie für 13 + 1 beträgt 10 000 Mark. „6 aus 49" (1. Ziehung): 1. Rang kein Gewinner, 2. Rang 2 Gewinner mit Je 149113,10 Mark, 3 ...

  • Die Niederländer jubelten

    Nun halben sie doch ihre zweite Eisschnellauf-Goldmedaille. Die Niederländer waren nach Grenoble mit einer „Bank" gekommen: Stien Kaiser. Doch die „Bank" platzte. Auch in der letzten Disziplin, den 3000 Metern, blieb die Angestellte aus Delft ohne olympisches Gold. Aber für sie sprang Ans Schut ein. Mit fast fünf Sekunden Vorsprung vor der 1500-m-Siegerin Mustonen sicherte sie sich den ersten Platz ...

  • Lotto-Quoten

    Slcbslsebe Landeslotterie: In der Wochenendziehung fielen die Gewinne von je 10 000 Mark auf die Losnummern: 27 773, 47 745, 88 695, 117 231, 120 562, 148 302, 17379», 188 723, 197 220, 197 563. Berliner Bärenlotterie: Kein Fünfer; kein Vierer mit Zusatzzahl; Vierer mit je 9370 Mark; Dreier, mit je 95 Mark; Zweier mit je 3,50 Mark ...

  • Wie wird das Wetter!

    Wetterentwicklung: Im Bereich geringer Luftdruckgegensfitze wird, das Gebiet der Republik heute von I einem Zwischenhochkeil beeinflußt. Dabei kommt es nur gebietsweise zu größeren Auflockerungen. Vereinzelt tritt unbedeutender Niederschlag auf. Die Tageshöchsttemperaturen liegen zwischen null Grad im Nordosten und nahe S Grad Celsius im Südwesten ...

  • Walter Ulbricht und Willi Stoph gratulierten

    Der Vorsitzende des Staatsrates der DDR, Walter Ulbricht, sandte dem DDR-Olympiateilnehmer Andreas Kunz ein Glückwunschtelegramm, in dem es heißt: „Herzlichen Glückwunsch zum Gewinn der Bronzemedaille in der Nordischen Kombination bei den X. Olympischen Winterspielen in Grenoble, die Sie durch vorbildlichen kämpferischen Einsatz für unsere Deutsche Demokratische Republik errungen haben ...

  • Mitteilungen der Volkspolizei

    Wie das Präsidium der Volkspolizei Berlin mitteilt, Ist das Ehrenmal in Berlin-Treptow am 13. Februar von 11 bis 14 Uhr für den Besucherverkehr gesperrt. . Gisela Sporn aus Schönow, die am 8. Februar als vermißt gemeldet wurde, ist am 0. Februar tot aufgefunden worden. Die Überprüfungen ergaben, daß Frau Sporn nicht durch ein Verbrechen, sondern durch einen tragischen Unfall ums Leben (•kommen ist ...

  • OLYMPIA-NOTIZEN

    Eine Delegation des ZK der RPF unter Leitung des Sekretärs des ZK, Rene Piquet, ist in Grenoble eingetroffen und besucht die olympischen Wettkampfctätten. Eine Gedenkfeier zu Ehren der während des zweiten Weltkrieges auf dem Plateau des Vercours gefallenen polnischen Patrioten fand am Sonntag in Viliard-ide- Lans statt ...

  • Rennschlittensportler müssen weiter warten

    Immer geringer werden die Hoffnungen, das gesamte Rennschlittenprograirnirn abwickeln zu können. Audi die für Dienstag angesetzten Einsitzerläufe mußten wiederum abgesagt werden. Erst im Laufe des späten Dienstagnachmittags wird die Jury erneut beraten. Es ist beabsichtigt, auf jeden Fall" noch die restlichen beiden Läufe der Einsitzer auszutragen, während nach dem gegenwärtigen Stand die Durchführung der beiden Doppelsitzerrennen fraglich ist ...

  • OLYMPISCHE EHRENTAFEL

    BIATHLON (EINZEL) Gold: Magnar Solberg (Norwegen) 0 Strafmin./1 J3:45,9 Silber: Alexander Tichonow (UdSSR) 2/1:14:40,4 Bronze: Wladimir Gundartschew (UdSSR) 2/1:18:27,4 4. Stanislaw Szcepaniak (Polen) 1/1:18:56,8, 5. Arve Kinnari (Finnland) 2/1:19:47,9, 6. Nikolai Pusanow (UdSSR) 3/1:20:14,5.. 10. Horst Koschka 3/1:21:37,7, 18 ...

  • RIESENSLALOM HERREN

    Gold: Jean-Claude Killy (Frankreich) 3:29,28 Silber: Willy Favre (Schweiz) 3:31,50 Bronze: Heini Messner (Österreich) 3:31,83 4. Guy Perillat (Frankreich) 3:32.06, 5. Bill Kidd (USA) 3:32,37, 6. Karl Schranz (Österreich) 3:33,08 ... 42. Eberhard Riede} (DDR) 3:46,67.

  • Heute in Grenoble

    7.30 Uhr: Eiskunstlauf Herren, Pflicht; 9 Uhr: 5-km-Lanflauf Frauen (Fernsehen); 12 Uhr: Spezialslalom Frauen (Fernsehen); 17 Uhr: Eishockey UdSSR fegen Schweden (Fernsehen); 21 Uhr: Eishockey CSSR—Kanada (Fernsehen).

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Walter Ulbricht empfing Delegation der KPD Großveranstaltungen zum Entwurf unserer Verfassung Im Wettbewerb drängt Jugend nach Wissen Koblenzer: Verbot aufheben Der Boden im Butterfaß USA-Flüge verletzen Völkerrecht Bisher höchste Verluste für die Aggressoren U Thant bei Breshnew, Kossygin, Podgorny Gold für Solberg, Killy und Ans Schut Polizei mit „braunem Star"
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