26. Mai.

März 1954

  • O

    Warum werden im Stadtbezirk Weißensee keine Massenbedarfsartikel produziert? Im Laufe der letzten Monate haben verschiedene Betriebe im demokratischen Sektor die Produktion von Massenbedarfsartikeln aufgenommen, so daß die Handelsorgane dadurch ihr Sortiment erweitern- konnten. Die Ausschöpfung der örtlichen Industrie ist dabei von besonderer Bedeutung ...
  • 44 Pfennige Stundenlohn fĂŒr eine Landarbeiterin in Westdeutschland

    Wie sieht es dagegen in Westdeutschland hinsichtlich der Gleichberechtigung der Frau aus? Hier ist die Frau weder rechtlich noch ökonomisch dem Manne gleichgestellt. Zwar heißt es in Artikel III des Bonner Grundgesetzes, daß MĂ€nner und Frauen vor dem Gesetz gleich sind, jedoch bleibt diese Feststellung eine Phrase ...
  • Wichtige Aufgaben der Betriebsparteiorganisation

    Die Verantwortung der Gewerkschaften fĂŒr die Produktionsberatungen enthebt die Betriebsparteiorganisation keinesfalls der Aufgabe, die Genossen GewerkschaftsfunktionĂ€re anzuleiten und dafĂŒr Sorge zu tragen, daß die Partei ihre fĂŒhrende Rolle in den Produktionsberatungen verwirklicht. Das heißt, daß die ...
  • 4:2~Sieg der UdSSR ĂŒber die Schweiz Kanada schoß 20 Tore bei den Eishockey-Weltmeisterschaften / Norwegen—Schweiz 3:2

    Mit einem knappen 4-2 (0-0, 2:1,2:1)-Sieg setzte sich die sowjetische Eishockey-Auswahl im letzten Mittwochspiel der Weltmeisterschaft in Stockholm ĂŒber die Schweiz hinweg. Auch diesmal war wieder Bobrow mit zwei Treffern der erfolgreichste TorschĂŒtze der UdSSR-Mannschaft. Schuwalow und Babitsch markierten die anderen Treffer ...
  • Mitteilungen der Berliner Parteiorganisation

    Nachruf!

    Am 28. Februar 1954 verstarb nach kurzer schwerer Krankheit unser Genosse Franz Schulz im Alter von 69 Jahren. Seit 1908 war er politisch organisiert. An dem Aufbau der Arbeiterbewegung in Tempelhof hat er sich seit 1911 aktiv eingesetzt. Trotz seines Krankheitszustandes hat er, bis kurz vor seinem Ableben, den Kampf gegen die Feinde des Volkes in Westberlin fortgesetzt ...
  • Das Grundgesetz des Parteilebens

    Zum Entwurf des abgeÀnderten Parteistatuts Vom Zentralkomitee der SED wird geschrieben:

    Das Zentralkomitee ĂŒbergibt der Partei den Entwurf eines abgeĂ€nderten Parteistatuts. Es fordert alle Parteiorganisationen und Parteimitglieder auf, in den Parteimitgliederversammlungen und in der Parteipresse eine breite Diskussion zum Parteistatut zu fĂŒhren. Eine solche Diskussion wird dazu beitragen, die politisch-ideologische Vorbereitung des IV ...
  • Mehr und billigere Waren — höherer Lebensstandard

    Da die entscheidenden Betriebe volkseigen sind, gehören auch die in Ihnen hergestellten Produkte nicht mehr irgendwelchen Monopolherren, sondern sind ebenfalls volkseigen. Je mehr und je billigere Waren in den volkseigenen Betrieben hergestellt werden, um so mehr und um so billigere KonsumgĂŒter können verkauft werden ...
  • 3,3 Millionen Arbeitslose

    Da ist vor allem die Mitteilung der westzonalen „Anstalt fĂŒr Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung" ĂŒber den Stand der Arbeitslosigkeit, Ende Februar 1954. Danach betrug die Zahl der registrierten Arbeitelosen in Westdeutschland Ende Februar 2 042 107. Hinzu kommen die etwa 250 000 westberliner ...
  • Wismut-Kumpel helfen bei derEinfĂŒhrungder Schnellvortriebsmethode

    Bei der Vorbereitung des IV. Parteitages sah die Parteiorganisation der Mansfeld-Kombinate „Wilhelm Pieck" eine ihrer Hauptaufgaben darin, die schöpferische Initiative der WerktĂ€tigen fĂŒr die Anwendung des Neuen, vor allem im Bergbau-Kombinat, zu fördern und in die richtigen Bahnen zu lenken: Die Kreisleitung nahm Verbindung mit ...
  • ZK der Partei der Ungarischen WerktĂ€tigen an Otto Grotewohl

    „Lieber Genosse Grotewohl! Unsere Partei und unser ganzes werktĂ€tiges Volk entbieten Ihnen anlĂ€ĂŸlich Ihres 60. Geburtstages ihre herzlichsten GrĂŒĂŸe. Wir wĂŒnschen Ihnen, daß Sie in bester Gesundheit und im Besitz Ihrer vollen Schaffenskraft auch weiterhin fĂŒr die Schaffung eines einheitlichen, demokratischen, friedliebenden ...
  • GlĂŒckwunsch von Enver Hodscha

    „Aus Anlaß Ihres 60. Geburtstages nehmen Sie bitte meine herzlichsten GrĂŒĂŸe und WĂŒnsche dafĂŒr entgegen, daß die Anstrengungen, die Sie und die Regierung der Deutschen Demokratischen Republik zur Schaffung eines einheitlichen Deutschlands unternehmen, von Erfolg gekrönt werden. Enver Hodscha, Vorsitzender des Ministerrates der Volksrepublik Albanien ...
  • Westberliner IG Nahrung und Genuß kĂŒndigt Streik an

    Der Vorsitzende der Industriegewerkschaft Nahrung, Genuß und GaststĂ€tten im westberliner DGB, Rohde, hat dem Unternehmerverband der westberliner Fleischwaren- und Feinkostindustrie am Freitag in einem Schreiben mitgeteilt, daß die westberliner Fleischereiarbeiter zur Durchsetzung ihrer Lohnforderungen in den Streik treten werden, nachdem der Schlichtungsvorschlag des PrĂ€sidenten des westberliner Landesarbeitsamtes, Fleischmann (SPD), von 80 Prozent der betreffenden Arbeiter abgelehnt worden war ...
  • Streiflichter aus Berlin

    Einen Resteverkauf zu herabgesetzten Preisen fĂŒhrt die HO- Industriewaren Prenzlauer Berg in den Verkaufsstellen Prenzlauer Allee 181, Schönhauser Allee 101 und Bötzowstraße 125 durch. Über den nationalen Aufbau in Karow spricht der stellvertretende Vorsitzende des Rates des Stadtbezirks Pankow am heutigen Dienstag, 19 ...
  • Große Vorhaben in der Messestadt Leipzig

    Wer heute nach Leipzig kommt, könnte glauben, diese vom Leben durchflutete Stadt habe keine großen Aufbau- Borgen. Aber auch Leipzig hat große -*-"^ Kriegswunden davongetragen und es ist nur den gewaltigen Anstrengungen seiner WerktĂ€tigen zu verdanken, wenn heute schon so vieles wieder aufgebaut und neu geschaffen wurde ...
  • ^icdoi\l Mtkm 6 pittioHen $dpdqe$zlb

    Der Montesi-Rauschgift-Prozeß in Gericht auszupacken, dann wĂ€re fĂŒr Italien zieht immer weitere Kreise, einige Persönlichkeiten ,das Ende Besonders kriminell belastet ist die der Welt' gekommen." FĂŒhrung der de Gasperi-Partei und Zu dem Kreis der Personen, die mit ihr die Scelba-Regierung. Der an den ...
  • Jnt Konsumgenossenschaftsverband Halle gibt es fleißige Aufbausparer

    Bereits zu Beginn des vergangenen Jahres war es dem Kollegen Schreiber und einigen anderen Mitarbeitern des Konsumgenossenschaftsverbandes im Bezirk Halle gelungen, eine hundertprozentige Beteiligung unserer Belegschaft am Aufbausparen zu erreichen, wobei der durchschnittliche Sparbetrag etwa 9,50 DM betrug ...
  • StromsĂŒnder mit schuld an Qualmwolken

    In der Aussprache am Freitag betonten die Heizer, daß sie ,sehr froh wĂ€ren, wenn die Berliner disziplinierter die Spitzenzeiten einhalten und nicht wĂ€hrend der Zeit der grĂ¶ĂŸten Stromentnahme gedankenlos BĂŒgeleisen, Kochplatten und elektrische Heizöfen einschalten wĂŒrden. Sparsamer Stromverbrauch in den Spitzenzeiten kann mithelfen, daß die Bewohner in der Umgebung Klingenbergs weniger unter Rauchgasen und Flugasche zu leiden haben ...
  • Britische Empörung gegen USA-Atom-Politik

    Berlin (Eig. J3er.). Die jĂŒngsten aggressiven ErklĂ€rungen von Eisenhower und Dulles, daß die USA jeöen Anlaß benĂŒtzen wĂŒrden, um „massiv und unverzĂŒglich zurĂŒckzuschlagen", hat in der ganzen Welt, besonders in Großbritannien, Ă€ußerste Erregung hervorgerufen. Die Erregung wurde verstĂ€rkt durch die Explosion der amerikanischen Wasserstoffbombe auf dem Eniwetok-AtoIl, bei der 23 japanische Fischer und 264 Eingeborene im Pazifik durch radioaktive Strahlen schwer verletzt wurden ...
  • Berliner Arbeiter wollen Mitglieder der Partei werden

    Unter den vielen WerktĂ€tigen, die anlĂ€ĂŸlich des IV. Parteitages um Aufnahme in die Partei der Arbeiterklasse bitten, befinden sich vorbildliche Arbeiter, wie die Kollegin Hedwig Hampf aus dem Kabelwerk Oberspree und der Bestarbeiter Fritz Gebhardt aus dem Kabelwerk Köpenick Foto: Quandt
  • Streiflichter aus Berlin

    16 VerkehrsunfĂ€lle ereigneten sich am Montagmorgen infolge des starken FrĂŒhnebels im demokratischen Sektor Berlins. Mit Ausnahme eines Zusammenstoßes zwischen einem Personenwagen und einer Straßenbahn der Linie 3 wurden nennenswerte Personen- oder SachschĂ€den nicht gemeldet. Annahmestellen fĂŒr Sport-Toto bestehen ab Mittwoch auch bei den PostĂ€mtern Berlin O 17, NO 18, O 34, O 112, O 92 und O 94 ...
  • Westberliner Metallarbeiter stehen zu ihren Forderungen

    Bericht von der Vertreterversammlung der IG Metall des DGB am 23. MĂ€rz

    Die Lage der rechten DGB-FĂŒhrer in Westberlin verschlechtert sich von Tag zu Tag. Das wurde erneut durch die Vertretertagung der IG Metall des DGB am Dienstag bewiesen. Diese Tatsachen werden auch von den amerikanischen Monopolisten, deren Kapital bekanntlich vor allem in der westberliner Metallindustrie steckt, sehr ernst genommen ...
  • Heute in den Berliner Theatern

    DEUTSCHE STAATSOPER, 19.30: Der Liebestrank DEUTSCHES THEATER, 19.00: Othello KAMMERSPIELE, 18.30: Shakespeare dringend gesucht BERLINER ENSEMBLE, 19.30: Don Juan KOMISCHE OPER, 20.00: 4. Sinfoniekonzert MAXIM - GORKI - THEATER, 19.30: Die Familie THEATER DER FREUNDSCHAFT, 19.00: Luise Millerin METROPOL-THEATER, 19 ...
  • 26 Westberliner zum Buchenwald-Treffen

    Berlin (Eig. Ber.). Über tausend Charlottenburger und Wilmersdorfer BĂŒrger folgten am Mittwoch einer Einladung des Berliner Ausschusses der Nationalen Front zum Besuch des Films „Ernst ThĂ€lmann — Sohn seiner Klasse" ins „Babylon". Nach der Vorstellung wĂ€hlten die westberliner Besucher eine Delegation von 26 BĂŒrgern fĂŒr das Buchenwald-Treffen am 11 ...
  • (Aus dem Uneben einer einfachen <^J-rau

    rin. 1921, wĂ€hrend der RuhrkĂ€mpfe, wurde sie als Krankenhelferin bei den Regierungstruppen eingesetzt. Schwester Emma aber meinte, daß die Arbeiter ihre Hilfe nötiger hĂ€tten. Sie verband und pflegte verwundete RevolutionĂ€re. NatĂŒrlich wurde sie daraufhin von der empörten Krankenhausdirektion sofort entlassen ...
  • Die Partei im nationalen Kampf

    AuszĂŒge aus Dokumenten der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands

    lands begrĂŒĂŸt alle Schritte der Regierung der Deutschen Demokratischen Republik und der Volkskammer, die der Überwindung aller Hemmnisse und Schwierigkeiten auf dem Wege zu einer gesamtdeutschen Beratung dienen. Das ZK beauftragt die Mitglieder der SED, die in der Regierung tĂ€tig sind, die BemĂŒhungen zur HerbeifĂŒhrung der Einheit Deutschlands fortzusetzen ...
  • Fernsprechverkehr DDR—SĂŒdamerika

    Berlin (ADN). Das Ministerium fĂŒr Post- und Fernmeldewesen teilt mit: Am 1. April 1954 wird der Fernsprechverkehr zwischen der Deutschen Demokratischen Republik und den LĂ€ndern Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay aufgenommen. Die Bestimmungen ĂŒber den Fernsprechverkehr sind bei den Postanstalten zu erfahren ...
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NationalpreistrĂ€ger Prof. Artur Baumgarten 70 Jahre alt Jeder ist aufgerufen „15 Prozent Lohnerhöhung oder Streik!" Rote Fahnen ĂŒber westberliner Betrieben Verpflichtungen von Mitarbeitern des Deutschen Theaters Berlin Krisenzeichen — kurz berichtet Weltbewegung" fĂŒr Atomkontrolle IVeues Korea in Fernost? r t $ Dulles: Vereintes Vorgehen Erfolgreicher Streik gegen Lohnraub QuaKtĂ€lserzeug'mssexlerDDR in Utrecht Brotpreiserhöhung mußte erneut hinausgeschoben werden Dulles will Vietnam zum zweiten Korea machen Höchste Tagesleistung zu Ehren des IV. Parteitages FĂŒr Manteuffel ist kein Platz in Westberlin! Beileid fĂŒr die Opfer des Gruben brande» in Polen 21 Eisenbahner baten um Aufnahme In die Partei Hennigsdorf er Walzer erkĂ€mpften 6 Tage Planvorsprung fierittene Polizei gegen die Wahrheit 160 Selbstverpflichtungen im Konsum-Warenhaus Zwickau IN euer Beschluß des Ă€gyptischen Revolutionsrats Fernsprechverkehr DDR—SĂŒdamerika Ausstellung „Schaffendes Handwerk" wird eröffnet Neue Explosion im Pazifik
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