22. Aug.

Ausgabe vom 26.03.1954

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  • Friedensvertrag mit Deutschland muß abgeschlossen werden

    Wann und wo man sich auch seit dem Frühjähr 1945 mit der friedlichen Lösung der deutschen Frage beschäftigte — überall trat dabei als zentrales Problem der Friedensvertrag mit Deutschland in den Vordergrund der Beratungen. Und das ist ganz natürlich. Nur wenn über den Abschluß und den Inhalt des Friedensvertrages Klarheit und Einmütigkeit sowohl unter den vier Mächten als auch unter uns Deutschen erreicht sind, kann von einer erfolgreichen Lösung der Deutschlandfrage gesprochen werden ...

  • 120 Leipziger Arbeiter gehen aufs Land

    Aus den volkseigenen Betrieben des Bezirks Magdeburg folgten bisher 152 Industriearbeiter dem Ruf der Partei

    Berlin (Eig. Ber.). In vielen Industriebetrieben unserer Republik hat der Ruf der Partei „Industriearbeiter aufs Land" breiten Widerhall gefunden. Immer mehr qualifizierte Facharbeiter, Ingenieure, Techniker und vorbildliche Parteiarbeiter erklären ihre Bereitschaft, in Zukunft auf dem Lande zu arbeiten ...

  • Westmächte erteilen Adenauer Vollmachten für die Zwangsrekrutierung der westdeutschen Jugend

    Zustimmung der westlichen Hohen Kommissare zur Verfassungsänderung — Westdeutschland nach wie vor seines Rechtes auf Selbstbestimmung beraubt — Alarmsignal zum verstärkten Kampf gegen die Kriegspakte

    Bonn (ADN). Die Hohen Kommissare der Westmächte haben der Adenauer-Regierung am Donnerstagabend mitgeteilt, daß ihre Regierungen der Änderung des Artikels 79 und der Neuaufnahme des Artikels 142a in die Bonner Verfassung zustimmen. Diese beiden Artikel machen die Verträge von Bonn und Paris und ihre ...

  • Erklärung der Sowjetregierung über die Beziehungen zwischen der Sowjetunion und der Deutschen Demokratischen Republik

    Berlin (ADN). Die Regierung der UdSSR veröffentlichte folgende Erklärung über die Beziehungen zwischen der Sowjetunion und der Deutschen Demokratischen Republik:

    Die Regierung der Sowjetunion läßt sich unbeirrt von dem Bestreben leiten, zur Regelung des Deutschlandproblems in Übereinstimmung mit den Interessen der Festigung des Friedens und der Sicherung der nationalen Wiedervereinigung Deutschlands auf demokratischer Grundlage beizutragen. Diesen Zielen sollen praktische Maßnahmen zur Annäherung Ost- und Westdeutschlands, die Durchführung freier gesamtdeutscher Wahlen und der Abschluß eines Friedensvertrages mit Deutschland dienen ...

  • Mehr als 20 Delegationen bestürmten Schöneberger Rathaus

    Massenprotest erzwang erneut Vertagung der Brotpreiserhöhung

    Berlin (Eig. Ber.). In immer neuen Aktionen bringt die westberliner Bevölkerung ihre Entrüstung und Empörung über die beabsichtigte Brotpreiserhöhung durch den Schreiber-Senat zum Ausdruck. Am Donnerstag suchten mehr als 20 Delegationen von westberliner Arbeitslosen und Rentnern das Schöneberger Rathaue auf, um bei den Fraktionen der drei Parteien gegen die geplante Preissteigerung zu protestieren ...

  • Empfang für ausländische Filmschaffende

    Berlin (ADN). Zu Ehren in Berlin weilender ausländischer Filmschaffender gab der Minister für Kultur der Deutschen Demokratischen Republik, Stalin-Friedenspreisträger und Nationalpreisträger Dr. h. c. Johannes R. Becher, am Mittwochabend im Gästehaus der Regierung einen Empfang. An dem Empfang nahmen teil der sowjetische Filmregisseur W ...

  • West-BVGer fordern 15 Pfennig Lohnerhöhung

    Berlin (Eig. Ber.). In Kliems Festsälen in Neukölln fand am Donnerstag eine Funktionärkonferenz der Gewerkschaft öffentliche Dienste, Transport und Verkehr (ÖTV) im westberliner DGB statt. Bevor das eigens von Stuttgart nach Westberlin beorderte ÖTV-Vorstandsmitglied Oesterle sprechen konnte, wurden von den ÖTV-Funktionären zwei Anträge eingebracht, in denen das Verbot der faschistischen Comba und die Feier des 1 ...

  • Außerordentliche Sitzung des Ministerrats

    , Berlin (ADN). Wie vom Presseamt beim Ministerpräsidenten mitgeteilt wird, fand am Donnerstag, dem 25. März 1954, eine außerordentliche Sitzung des Ministerrates statt, die sich in gründlicher Beratung mit den bei der Durchführung der Verordnung über die «■eitere Verbesserung der Arbeitsund Lebensbedingungen der Arbeiter und der Rechte der Gewerkschaften vom 10 ...

  • Manfred v. Brauchitsch frei!

    München (Eig. Ber.). Unter dem Druck der immer stärker werdenden Massenproteste aus allen Teilen Deutschlands sahen sich die Justizbehörden der Adenauer- Regierung gezwungen, den Friedenskämpfer und bekannten Rennfahrer Manfred von Brauchitsch, der sich als Vorsitzender des Komitees für Einheit und Freiheit im deutschen Sport für den einheitlichen gesamtdeutschen Sportverkehr eingesetzt hatte, nach mehr als siebenmonatiger Haft wieder freizulassen ...

  • 190 dz Gemüse je Hektar

    Berlin. Um die Aufgaben, die uns die 17. Tagung des ZK der SED stellt, zu erfüllen, hat sich unsere Gemüsebau-Brigade des Volkseigenen Gutes Berlin-Blankenfelde verpflichtet, 190 Doppelzentner Gemüse je Hektar zu produzieren und damit unseren Brigadeplan überzuerfüllen. Wir rufen alle Mitglieder und Brigadiere der Volkseigenen Güter Berlin-Buch, Schönerlinde, Hobrechtsfelde, Hellersdorf, Biesdorf, Falkenberg und Mahlsdorf auf, zu Ehren des IV ...

  • DDR auf der Messe in Utrecht vertreten

    Utrecht (ADN). Auf der Internationalen Messe in Utrecht, die am 30. März eröffnet wird, ist auch die DDR mit zwei Kollektivausstellungen vertreten. Auf dem Gelände der Technischen Messe werden gegenwärtig eine schwere Revolverpresse, Maschinen für die Bau-, die Text.ilund Holzbearbeitungsindustrie sowie Werkzeugmaschinen aufgestellt und montiert ...

  • Zwangsrekrutierung auch für Westberlin vorbereitet

    Berlin (ADN). Das im britischen Sektor Berlins gelegene „Verwaltungsamt für ehemaligen Reichsgrundbesitz" wurde von der Bonner Regierung angewiesen, alle früheren Wehrmachtsgebäude, vor allem Kasernen, für eine möglichst kurzfristige Einführung der Zwangsrekrutierung- in Westberlin vorzubereiten. Entsprechende Maßnahmen den jetzigen Mietern gegenüber sollen von diesem Amt ausgearbeitet ■werden ...

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  • Verpflichtungen nach dem Vorbild von Frida Hockaui

    Die G~undlage dieser Wettbewerbe sind die konkreten Verpflichtungen der Werktätigen. Schon in den Monaten Januar und Februar wurden zu Ehren des IV. Parteitages 38 Kollektiv- und 212 persönliche Verpflichtungen abgegeben, und diese Zahl wächst weiter. Diese Verpflichtungen sind darauf gerichtet, den Plan überzuerfüllcn, die Qualität zu verbessern, Rohstoffe einzusparen, die Selbstkosten zu senken, die Arbeitsorganisation zu verbessern und schwächere Kollegen zu qualifizieren ...

  • Wie die Öffentlichkeit irregeführt werden soll

    Ihren bisher sichtbarsten Ausdruck fand die scheinbare Mauserung der Dividendenschlucker in einem Eigenbericht der Zeitung „Die Welt" vom 16. März 1954. An der Spitze der ersten Seite (!) dieser Ausgabe erging sich ein „Sonderkorrespondent" unter der bezeichnenden Schlagzeile — „Immer mehr Betriebe führen die Fünftagewoche ein" — in tiefsinnigen Betrachtungen über die Wandlung, die sich auf dem Gebiet der Arbeitszeit inzwischen „stillschweigend" vollzogen habe ...

  • „EVG-Armee ist arbeiterfeindlich"

    Scharfe Erklärung der Kumpel von Hamborn / Erkrath stellt fUnf Forderungen an DGB-Vorstand

    Düsseldorf (Eig. Ber.). Auf ihrer letzten Versammlung haben die Kumpel der Ortsgruppe X in Duisburc-Hamborn ein großartiges Beispiel für die Verbindung von ökonomischem und politischem Kampf gegeben. Nach ausführlicher Diskussion beschlossen sie auf der Versammlung, ihren Willen in drei Entschließungen kundzutun, die einstimmig angenommen wurden ...

  • Wo die Jugend steht

    Adenauer hält die amerikanischen Gestellungsbefehle parat. Damit will er die Jahrgänge 1934-1936 zu den Waffen rufen, zu den Waffen, an denen amerikanische Rüstungskonzeme ein schönes Stück Geld verdienen wollen. Die anderen Jahrgänge sollen natürlich auch drankommen. Die älteren über die militaristischen Verbände, die jüngeren „über den Spaten zum Karabiner", wie das freundlicherweise ein Bonner Staatssekretär ausplauderte ...

  • 100 000'Mann-Verlust für Blank

    Würzburg. Von der Landesjugend-* konferenz des DGB Bayern, über die „Neues Deutschland" bereits kurz berichtete, wurden entscheidende Beschlüsse geg«n die Remilitarisierung Westdeutschlands gefaßt. DGB soll zu Aktionen schreiten So wird in einer Entschließung betont, daß es Aufgabe des Gewerkschaftsbundes sei, gegen »die unrechtmäßige und verfassungswidrige Abänderung des Bonner Grundgesetzes zugunsten der Einführung der Wehrpflicht anzukämpfen" ...

  • Schweriner Bauarbeiter nehmen den Kampf auf

    Berlin (Eig. Ber.). Nachdem die Berliner Bauarbeiter vom Block F-Nord in der Stalinallee unter der Losung „Herunter mit den Baukosten" zum sozialistischen Wettbewerb aufgerufen haben, schließen sich immer mehr Bau- und Projektierungsbetriebe dieser Bewegung an. Die Bauarbeiter der Baustelle Hof Göhren der Bau-Union Schwerin nahmen von dem Aufruf der Berliner Kollegen Kenntnis und antworteten mit eigenen Verpflichtungen ...

  • Sprachliche Neuschöpfungen

    Nach dem bisherigen Sprachgebrauch pflegte man dergleichen Erscheinungen bekanntlich als „Kurzarbeit" zu bezeichnen. Die Bezeichnung „Fünftagewoche" ist also etwas Neues und deswegen nicht weniger Irreführend, eben weil diese Kurzarbeit in der Regel bei 32 Stunden, sehr oft sogar bei 24 Stunden und in einigen Fällen sogar noch darunter liegt ...

  • Feierschichten für weitere 25400 Ruhrkumpel

    Dusseldorf (ADN). Weitere Feierschichten für 25 400 Bergarbeiter hat die Leitung des Bonner Staatskonzerns „Hibernia AG" für Freitag und Sonnabend angekündigt. Am Freitag werden 3200 Kumpel der Zeche „Rheinbaben" in Bottrop, 2000 Bergarbeiter der Zeche „Möller" in Gladbeck, 4000 Kumpel der Zechen „General Blumenthal I, II und VI" in Recklinghausen und 3700 Angehörige der Zeche „Bergmanns Glück" in Gelsenkirchen- Buer nicht einfahren ...

  • Naxi~2deologie In her oberen 'DQi5~izührung

    Ein westdeutscher Arbeiter entlarvte den „Theoretiker" Ludwig Rosenberg

    Berlin (ADN/Eig. Ber.). Ludwig Rosenberg, Mitglied des Bundesvorstandes des DGB, wird in den westdeutschen Gewerkschaftskreisen als „Chefideologe" des DGB bezeichnet. Er gehört der amerikanischen Fraktion der SPD an. Rosenberg ist unter anderem der Schöpfer der Theorie vom „freien Wirtschaftsbürger'', die sehr verwandte Züge mit der nazistischen Theorie der „Betriebsgemeinschaft" aufweist ...

  • Die Jagd nach dem Maximalprofit

    Das bedeutet also nichts anderes, als daß die Herren Kapitalisten auf der Jagd nach Maximalprofiten aus der sozialen Not eine weitere kapitalistische Tugend und den Arbeiter im Zeichen der schleichenden Wirtschaftskrise zum Objekt ganz besonders intensiver, Ausbeutung machen. Die eingangs zitierte „Welt" aber bezeichnet diesen Raubbau als „äußerst zufriedenstellende Entwicklung, die in vielen Fällen bereits zur Produktionssteigerung geführt hat" ...

  • Unser Wettbewerb steht auf der Tagesordnung jeder Produktionsberatung

    Die Verordnung der Regierung „über die weitere Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Arbeiter und der Rechte der Gewerkschaften" hat uns Mitglieder der Betriebsgewerkschaftsleitung des Spinnfaserwerkes Elsterberg unter anderem gelehrt, wie wir Wettbewerbe richtig durchführen und mit Hilfe von Produktionsberatungen zum Erfolg führen können ...

  • Der kapitalistische Betrug der „Fünftagewoche"

    So alt wie die Gewerkschaftsbewegung, so alt ist die Forderung der Arbeiter gegenüber den Kapitalisten, die Arbeitszeit herabzusetzen. Aber ebenso hartnäckig weigerten sich die Kapitalisten, dieser Forderung freiwillig nachzukommen. Die wechselvolle Geschichte, insbesondere der deutschen Arbeiterbewegung, zeigt anschaulich, mit welcher Erbitterung jahrzehntelang um die schrittweise Durchsetzung dieser Forderung gerungen wurde ...

  • Dr. Wirth an Senator Michelet

    Die demokratischen Kräfte Deutsch-» lands unterstützen den Vertrag der kollektiven Sicherheit Düsseldorf (ADN). Altreichskanzler Dr. Joseph Wirth richtete an den französischen Senator und ehemaligen Minister Michelet ein Schreiben, in dem er zu der Anti- EVG-Konferenz, die kürzlich in Paris stattfand, Stellung nimmt ...

  • Kesselbau Neumark bester Betrieb im Energie-Maschinenbau

    Berlin (Eig. Ber.). Im VEB Kesselbau Neumark wurden am 20. März 1954 die Siegerbetriebe und Siegerbrigaden des überbetrieblichen Massenwettbewerbs zur Erfüllung des Energiemaschinenbau - Programmes 1953 für ihre gute Arbeit ausgezeichnet. Den Sinn des Wettbewerbes haben besonders die Energiemaschinenbauer vom VEB Kesselbau Neumark gut verstanden ...

  • Hier scheiden sich die Geister!

    ! Selbstverständlich ist der Arbeiter an einer Verkürzung der Arbeitszeit interessiert. Im System der kapitalistischen Ausbeutung wird sie zu einer ständigen unabdingbaren Forderung. Eine generelle Verkürzung der Arbeitszeit von 48 auf 40 Stunden wöchentlich z. B. könnte zweifellos gegenwärtig die Auswirkungen der schleichenden Krise in Westdeutschland wesentlich mildern, weitere Entlassungen verhindern und das Millionenheer der Arbeitslosen etwas vermindern helfen ...

  • Kurz berichtet

    Im Bergwerk verunglückt Saarbrücken. Im Untertagebetrieb der Grube Camphausen-Franziska ereignete sich am Montag ein schweres Unglück, bei dem zwei Bergarbeiter getötet und sieben weitere verletzt wurden. Drei griffen zu E 605 Bonn. Die 27jährige Hausfrau Else Schäfer aus Arnsheim bereitete mit E 605 ihrem Leben ein Ende ...

  • 13 weitere volkseigene Berliner Betriebe erfüllten den Quartalsplan

    Berlin (ADN). 13 weitere volkseigene Berliner Betriebe, darunter der Großbetrieb Siemens-Plania, erfüllten am Donnerstag zu Ehren des IV. Parteitages der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands vorfristig ihren Quartalsplan. Damit haben bisher 43 volkseigene Berliner Betriebe den Plan für das erste Quartal 1954 erfüllt ...

  • Kohle wird teurer

    Bonn (ADN). Die Hohe Behörde der Montan-Union hat beschlossen, alle bisher in Westdeutschland bestehenden Sonderpreise für Kohle ab 1. April fortfalle* zu lassen, wodurch sich vor allem der Preis für Hausbrand erhöht. Die Nachrichtenagentur DMT bemerkt, daß „die Privatverbraucher mindestens 60 Pfennig je Zentner Kohle mehr bezahlen müssen ...

  • Höhere Steuern bei niedrigen Einkommen

    Berlin (Eig. Ber.). Schäffers Steuerreform in Westdeutschland entlarvt sich immer mehr als ein Manöver, das die Armen ärmer und die Reichen reicher macht. Deutlich zeigt sich ihr unsozialer Charakter in der jetzt veröffentlichten Steuertabelle, nach der eine mit steigendem Einkommen verbundene wachsende Lohnsteuerermäßigung eintritt ...

  • LPG „l.Mai" erfüllte ihr Quartalssoll vorfristig

    Die Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft „1. Mai" in Berlin-Wartenberg hat das Ablieferungssoll des ersten Quartals 1954 vorfristig erfüllt. 5600 Eier, 8000 Liter Milch und lfc'67 kg Fleisch sind darüber hinaus als freie Spitzen abgeliefert worden. Die Genossenschaftsbauern beschickten ferner mehrmals den Bauernmarkt in der Prenzlauer Allee 44 mit landwirtschaftlichen Erzeugnissen, um zu einer besseren Versorgung der Berliner beizutragen ...

  • Minister Selbmann dankt Zwickauer Kumpeln

    Berlin (ADN). Der Minister für Schwerindustrie, Fritz Selbmann, sandte den Kumpeln des Steinkohlenwerkes „Karl Marx" in Zwickau folgendes Telegramm: „Allen Kumpeln des Steinkohlenwerkes ,Karl Marx' Dank und Anerkennung für die vorfristige Quartalsplanerfüllung. Ich wünsche Euch weiterhin neue große Erfolge bei der Erfüllung der Produktionsaufgaben ...

  • Mausern sich die Dividendenschlucker?

    Sind nun aus den reißenden kapitalistischen Wölfen über Nacht friedliche Schäfchen geworden? Haben die Monopolgewaltigen am Rhein und an der Ruhr plötzlich erkannt, wie schwer sie sich in der Vergangenheit mit der von ihnen betriebenen Raubbaupolitik am Leben und an der Gesundheit der von ihnen Ausgebeuteten ...

  • Von Walter Franze

    haben? Haben sie vielleicht doch so etwas wie ein „soziales Gewissen"? Wenn man der von Unternehmergeldern ausgehaltenen westdeutschen Presse v Glauben schenken würde, so hätte sich tatsächlich hier innerhalb der letzten0 Wochen und Monate ein grundlegender Wandel in der Auffassung der Unternehmer vollzogen ...

  • 14 000 kg Seide über den Plan

    Die Verpflichtungen der Konerinnen führten dazu, daß der Maschinenausnutzungsgrad von 75 auf durchschnittlich 85 Prozent erhöht wurde, wodurch die Konerinnen — dem Beispiel Frida Hockaufs folgend — 14 000 kg Seide in Konesaufmachung mehr produzieren konnten.

Seite 3
  • Mitteilungen Der Berliner Parteiorganisation

    Zur Vorbereitung der SED des IV. Parteitages 26. März 1954 / NEUES DEUTSCHLAND / Nr. 72, Seite 3 B Konsultation der Abteilung Propaganda des ZK zum Thema XIV des Zirkels zum Studium der Geschichte der KPdSU Die Quellen der Kraft und der Unbesiegbarheit der Sowjetarmee Das Studium der Ursachen des Sieges der Sowjetarmee im Großen Vaterländischen Krieg der Sowjetunion, der Quellen ihrer Kraft und Unbesiegbarkeit, ist von großer aktueller Bedeutung ...

  • Die Quellen der Kraft und der Unbesiegbarheit der Sowjetarmee

    Das Studium der Ursachen des Sieges der Sowjetarmee im Großen Vaterländischen Krieg der Sowjetunion, der Quellen ihrer Kraft und Unbesiegbarkeit, ist von großer aktueller Bedeutung. Es gibt uns das theoretische Rüstzeug, um die Maschen von der angeblichen „Stärke" der Imperialisten, um die „Atomwaffen"- und „Wunderwaffen"-Id$ologie, die die USA- Imperialisten und ihre Lakaien als würdige Erben der Goebbelsschen Giftküche heute vertreten, grundsätzlich zu widerlegen ...

  • Die Verantwortung der Parteimitglieder für die Festigung der Arbe erund Bauernmach

    Das neue Statut bringt die Partei mächtig voran Die besten Arbeiter im Waggonbau Ammendorl studierten den Statutentwurf

    Im VEB Waggonbau Ammendorf baten anläßlich des IV. Parteitages der SED 29 der besten Arbeiter um ihre Aufnahme als Kandidaten in die Partei. Unter ihnen befindet sich auch der 22jährige Werkzeugmacher Gerhard S t r e h 1 e. Er erklärte zum Entwurf des abgeänderten Parteistatuts: „Ich begrüße besonders, daß die Kandidatenzeit für junge Arbeiter auf ein halbes Jahr herabgesetzt wird ...

  • Wie soll der Parteisekretär die Kassierung organisieren?

    Die Bezahlung der Parteibeiträge ist eine Bringpflicht für jedes Parteimitglied. Das muß der Ausgangspunkt und die Grundlage der Kassierung durch den Sekretär sein. Der Sekretär einer Grundorganisation wird deshalb bestimmte Tage und Stunden dafür festlegen. Das kann z. B. so aussehen: Entsprechend den Lohn- und Gehaltsauszahltagen legt er die darauf folgenden zwei bis drei Tage fest, an denen die Mitglieder seiner Grundorganisation in den Zeiten von 7 ...

  • Jnahtiue Mitglieder durch die Grundorganisationen erstehen

    Sehr aufmerksam habe ich den Entwurf des abgeänderten Parteistatuts gelesen. Zur Zeit bin ich mit der Genossin Kalinke im VEB Zellstoff- und Papierfabrik Rosenthal in Blankenstein, Kreis Löbenstein, tätig, um der Betriebsparteiorganisation zu helfen, die politische \i-oeit zu verbessern. In dieser Parteiorganisation gibt es eine große Anzahl prächtiger Genossinnen und Genossen, die tatkräftig die Politik der Partei und Regierung unterstützen ...

  • Mein größter Wunsm: Mitglied der Partei zu werden

    Für mich als ehemaliges Mitglied der Nationaldemokratischen Partei hat die Bestimmung über die Aufnahme ehemaliger Mitglieder anderer Parteien besondere Bedeutung. Ich bin Kandidat der SED und habe die Verpflichtung, sofort nach Beendigung meiner Kandidatenzeit den Aufnahmeantrag als Mitglied zu stellen ...

  • Unter welcher Voraussetzung wird eine Parteidiskussion eröttnet?

    In der Diskussion über den Abschnitt III des Entwurfs des abgeänderten Statuts „Der Parteiaufbau und die innerparteiliche Demokratie" gab es in unserer Parteigruppe des II. Studienjahres der Eisenhüttenkunde — Humboldt- Universität — verschiedene Unklarheiten. Es heißt dort unter Punkt 34: „Die allgemeine Diskussion zu wichtigen Fragen der Parteipolitik kann auf Grund eines Beschlusses des Zentralkomitees erfolgen ...

Seite 4
  • Mehr schöpferische Auseinandersetzungen in den Künstlerverbänden

    In der Tagespresse der Sowjetunion erschienen in den letzten Monaten einige bedeutungsvolle Artikel zu Fragen der Kunst und Literatur. Dem in der ganzen Welt stark beachteten Essay, den IIja Ehrenburg unter dem Titel „Über die Arbeit des Schriftstellers" veröffentlichte, folgte eine Arbeit von Aram Chatschaturjan, in welcher der bekannte Komponist Probleme des musikalischen Neuerertums und der schöpferischen Kühnheit behandelt ...

  • ROMANVON HOWARD FAST, TRAG ER DE S I N T E R N A Tl O NALEN STALIN-FRIEDENSPREISES

    Dietz Verlag Berlin I Aus dem Amerikanischen von Günther Bagam / Illustrationen von Alyda Jahn (107. Fortsetzung) Es schien Gracchus eine Ewigkeit, ehe sie alle aus dem Haus waren, und dann war das Haus merkwürdig still, ungewöhnlich still. Die Sonne stieg höher. Die Straßen waren voll von Leben, Lärm und Geräusch, aber das Haus des Gracchus war still ...

  • Mordpläne einer Terroristenbande zerschlagen

    Starkstromleitung zum Eisenhüttenkombinat „ J. W. Stalin" sollte gesprengt werden / Verbrecher bereits abgeurteilt

    Frankfurt/Oder. Vor dem Ersten Strafsenat des Bezirksgerichtes Frankfurt/Oder begann am Mittwoch der Prozeß gegen eine Terroristenbande, die Verbrechen gegen Artikel 6 der Verfassung der DDR in Verbindung mit Kontrollratsdirektive Nr. 38 begangen hatte. Den Angeklagten Helmut Padel, Georg Padel, Donald ...

  • Konzert des Streichquartetts der Berliner Staatsoper

    Das Streichquartett der Berliner Staatsoper hat zwar, was die Anzahl der Konzerte betrifft, das bei seiner Gründung gegebene Versprechen nicht gehalten, trotzdem zeigte bisher jeder der gelegentlichen Auftritte, daß dieses Quartett in der Lage ist, sich auf seinem, bei uns sonst allerdings sehr schwach entwickelten Gebiet, einen hervorragenden Platz zu erobern ...

  • Wie in Dresden die Hilfe für einen Betrieb der örtlichen Industrie aussieht

    Ein entscheidender Beitrag für den neuen Kurs ist die Steigerung der Massenbedarfsgüterproduktion für die Bevölkerung. Darunter fällt auch die Produktion von transportablen Zimmerheizöfen und Küchenherden, wie sie in unserem Betrieb der örtlichen Industrie hergestellt werden. Schon im vergangenen Jahr haben sich die Kollegen des VEB Ofenbau Großenhain große Mühe gegeben, den gestellten Produktionsplan zu erfüllen ...

  • Mit Motorrollern rund um den Alex

    Stafette „Quer durch Berlin" eröffnet größte Massenbedarfsgüter-Ausstellung des Maschinenbaus in Berlin

    Seit Anfang dieser Woche sind in der Deutschen Sporthalle in der Berliner Stalinallee die Vorbereitungen für die bisher größte Bedarfsgüterschau des Maschinenbaus unserer Republik im Gange. In dieser Ausstellung wird unser Maschinenbau der Bevölkerung und den Delegierten des IV. Parteitages beweisen, was er im neuen Kurs für die Erleichterung des täglichen Lebens aller Werktätigen unserer Republik zu produzieren vermag ...

  • Bonns Schweigen kann verstärkte Forderungen nach West-Ost-Handel nicht ersticken

    DDR unterstützt Ausschuß für deutschen Handel in jeder Weise

    Berlin. Über den erfolgreichen Beginn der Arbeit des Ausschusses zur Förderung des deutschen Handels berichteten der Vorsitzende des Ausschusses, Epperlein, und der stellvertretende Vorsitzende, Zirpel, am Donnerstag auf einer Pressekonferenz im Ministerium für Außenhandel und innerdeutschen Handel in Berlin ...

  • Wer erinnert sich nicht?

    Wer von den Älteren unter uns erinnert sich bei diesem Film nicht an eigene ähnliche Erlebnisse? Ich ■war damals erst 14 Jahre alt, aber wie lebendig ist mir noch eine Demonstration der Landarbeiter in Schlanstedt im Kreise Oschersleben in Erinnerung, bei der die Gutsbesitzer die Reichswehr aus Halberstadt alarmiert hatten, die die Straßen absperrte ...

  • Großer Anklang des Plakats?

    Der Kollege Oley von der Direktion des Progress gab im Zentralen Filmaktiv in Berlin am 26. Januar 1954 einen Bericht, in dem er unter anderem sagte: „Es werden Plakate von Nationalpreisträger Prof. Heller herausgegeben, die großen Anklang finden werden." Ich muß gestehen, mir gefällt dieses Plakat nicht ...

  • Ein Beitrag zur Festigung des Kampfwillens

    Jetzt, wo sich in Westdeutschland Und Westberlin immer stärker zeigt, daß gewisse Gewerkschafts- und SPD-Führer Verrat an der Arbeiterklasse üben und die Arbeiterklasse mehr und mehr an ihre Todfeinde ausliefern wollen, ist dieser Film ein Beitrag zur Festigung des Kampfeswillens auch der Arbeiter Westberlins und Westdeutschlands ...

  • Aus einer Wandzeitung

    Die Genossin Helga Berndt von der Güterabfertigung Wittenberge und die Genossin Selma Tonelle vom Übernachtungsgebäude der Reichsbahn in Wittenberge wurden von ihrer Betriebsparteiorganisation zur Erstaufführung des Ernst-Thälmann-Filmes in den Capitol-Lichtspielen delegiert. Dieser Film war für sie ein großes Erlebnis ...

  • Ein neues Plakat

    Schwarz und schemenhaft stehen zwei Schatten am Wasser und verbreiten eine düstere Stimmung. Ich habe mit vielen Genossen über das Plakat zum Thälmann-Film diskutiert. Alle waren der Meinung, da 3 es schlecht ist und nicht den Inhalt des Films zum Ausdruck bringt. Ich bin der Meinung, daß ein Plakat geschaffen werden muß, das den Kampfgeist unseres unvergeßlichen Ernst ThäJmann zeigt ...

Seite 5
  • 'Das Schicksal €uropas

    Tn Paris ■wird alljährlich das „Kleine Enzyklopädische Wörterbuch Larousse" neu herausgegeben; es wird benutzt von Schülern und von Akademiemitgliedern, von Bauern, die in der Orthographie nicht ganz sicher sind, von Liebhabern der Kreuzworträtsel und von Abgeordneten, die sich mit klassischen Zitaten für ihre fällige Rede versorgen ...

  • Bonner Armee — tödliche Gefahr für Deutschlands Nachbarn

    CSR und Rumänien zur Teilnahme am kollektiven Sicherheitspakt bereit

    Prag (ADN). Die Regierung der Tschechoslowakischen Republik hat in einer Erklärung ihre Bereitschaft zum Ausdruck gebracht, an einem Gesamteuropäischen Vertrag über kollektive Sicherheit in Europa teilzunehmen, wie er ^uf der Berliner Außenministerkonferenz von der Sowjetunion vorgeschlagen worden ist ...

  • Keine französische Zustimmung zum Militärgesetz der Adenauer-Clique

    Neuer Höhepunkt des Kampfes gegen die EVG / Regierungskrise m Paris

    Paris (Eig. Ber.). Wie die amerikanische Agentur AP meldet, hat der Außenpolitische Ausschuß der französischen Nationalversammlung „eine Zustimmung Frankreichs zum Wehrergänzungsgesetz der Bundesregierung vor dem Inkrafttreten des EVG-Vertrages abgelehnt". Der Außenpolitische Ausschuß der französischen ...

  • Oberster Sowjet einberufen

    Moskau (ADN). Das Präsidium des Obersten Sowjets der UdSSR hat beschlossen, die erste Tagung des neugewählten Obersten Sowjets der UdSSR zum 20. April nach Moskau einzuberufen. Kanada plant Anerkennung Chinas Ottawa (ADN). Die kanadische Regierung prüfe gegenwärtig die Anerkennung Chinas und seine Unterstützung zur Aufnahme in die UN, berichtet der „New-York- Times"-Korrespondent Daniel aus Ottawa ...

  • Französiiche Gefangene vor Dien Bien Phu: „Legt die Waffen nieder!"

    Saigon (ADN). Eine Gruppe von Offizieren und Mannschaften der französischen Streitkräfte, die am 15. März vor der Festung Dien Bien Phu in Gefangenschaft geriet, hat eine gemeinsame Erklärung abgegeben. Darin werden die Offiziere und Mannschaften des französischen Expeditionskorps aufgerufen, ihr Leben nicht für die französischen Kolonialherren und die amerikanischen Imperialisten zu opfern, sondern sich für die Wiederherstellung des Friedens in Vietnam einzusetzen ...

  • Gewerkschafter müssen Kriegstreiber verjagen

    N. M. Schwernik sprach in Wien über die Aufgaben des WGB

    Wien (ADN). Die Tagung des Exekutivkomitees des Weltgewerkschaftsbundes wurde am Dienstag und Mittwoch mit der Diskussion zum Bericht des Generalsekretärs des WGB, Louis Saillant, fortgesetzt Nach Diskussionsbeiträgen von Lombardo Toledano, Alain Le Leap, Adolf Deter (DDR) und des 1. Sekretärs des Zentralrats der tschechoslowakischen Gewerkschaften, Pesla ...

  • Japanischer Wi§§en§dhaftler! USA begingen bewußt Atom verbrechen

    Tokio (ADN). Die Ungeheuerlichkeit des amerikanischen Atomverbrechens, dem 23 japanische Fischer zum Opfer fielen, wird durch eine Erklärung des Leiters der ersten japanischen Untersuchungskommission nach der Atombombenexploeion in Hiroshima, Dr. Matsumaya, bestätigt. Er erklärte, daß es den USA bei den Versuchen am 1 ...

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  • Der Kampf geht weiter!

    Die Kämpfer für den Frieden, in deren Reihen Manfred von Brauchitsch eine hervorragende Stellung einnimmt, haben eine Schlacht gewonnen: Manfred von Brauchitsch mußte freigelassen werden. Am 8. Mai vorigen Jahres war er von der Adenauer-Gestapo zum erstenmal aus seinem Haus am Starnberger See verschleppt worden ...

  • &#* mt $akt ,Ml de $d\«ette"

    Am Alex eröffnet die HO im .Tiili ihr erstes Automaten-Restaurant

    wunderbar, wie die HO das gemacht hat. Mitten im Zentrum von Berlin, am Alex, hat sie ein Automaten-Restaurant gebaut, in dem jeder etwas nach seinem Geschmack „uff de Schnelle" verzehren kann. Durch eine der drei Drehtüren betreten wir das Automaten-Restaurant, das sich in den Räumen der bisherigen HO-Imbißstube befindet ...

  • Sowjetische Wasserballer auch in Magdeburg erfolgreich

    A-Auswahl siegte über DDR 10 : 4 / B-Auswahl blieb 9 :3 siegreich

    Stürmischer Beifall empfing die Teilnehmer dieses internationalen Wasserballkampfes in Magdeburg. Nur schade, daß infolge der begrenzten Zuschauerräume (das Bad hat nur eine 25-m-Bahn) nicht noch mehr Werktätige Zeuge dieses Wasserballtreffens wurden, das für alle ein Erlebnis war. Mit großer Begeisterung nahm auch eine westdeutsche Arbeiterdelegation, die z ...

  • Zwei Sdiul-Rechnungen

    In Westberlin fehlen mehr als 1000 Klassenräume, um einen geregelten Schulunterricht durchführen zu können. Neukölln hat 210, Reinickendorf 179, Charlottenburg 128, Steglitz 108, Wedding 103 Schulräume zuwenig. Ähnlich ist es in allen zwölf Bezirken. Der Schreiber-Senat hat angeblich kein Geld für Schulbauten ...

  • Eine unübersehbare Front

    In seiner Villa am Ufer des Bodensees unterzeichnete der greise deutsche Luftschiffpionier Dr. Dr. Hugo Eckener eine Erklärung, in der die sofortige Freilassung Manfred von Brauchitschs gefordert wurde. In den Leunawerken „Walter Ulbricht" bei Merseburg wurde der Meister des Sports Alfred Müller, einer der bekanntesten deutschen Turner, in das Komitee zur Befreiung Manfred von Brauchitschs gewählt ...

  • Enttäuschung und Verbitterung machten sich Luft

    Noch am Abend des gleichen Tages fand eine Versammlung der Hausgemeinschaft statt, an der fast alle in beiden Aufgängen des Hauses wohnenden Mieter teilnahmen. Auch die eingeladenen Vertreter der staatlichen Organe waren vollzählig erschienen. In der Diskussion sprachen etwa 20 Mieter. Jahrelange Enttäuschung und Verbitterung machten sich Luft ...

  • 'Der (Vlarterpfahl

    Unser Marx-Engels-Platz bekommt wieder sein gewohntes Aussehen. Auch der Teil zwischen Brüder- und Breite Straße an der Südseite wird jetzt endlich in Ordnung gebracht. Die Bordschwellen und Granitplatten für den Fußweg sind gerichtet worden. Dazwischen das übliche Kleinpflaster. Man könnte also annehmen, daß alles in bester Ordnung ist ...

  • bSO Sozialdemokraten gekündigt

    Westberliner Post beginnt die „Säuberung der Verwaltung"

    650 Angestellte, ausschließlich Mitglieder und Anhänger der SPD, sollen aus ihren Stellungen bei der westberliner Post hinausgeworfen und arbeitslos werden, wenn sie 6ich nicht bedingungslos der Einstufung als schlechtbezahlte Arbeiter fügen. Alle 650 wurden bereits gekündigt. Die Kündigung der 650 Angestellten ...

  • Macht alle mit!

    Zum III. Schulwettbewerb bei der Sammlung von nichtmetallischen Altstoffen ruft die Plankommission, Abteilung Materialversorgung, des Magistrats von Groß- Berlin alle Schüler im demokratischen Sektor von Berlin vom 1. April bis 30. Mai auf. Gesammelt werden Alttextilien, Altpapier und Knochen. Den vier Fleißigsten jedes Bezirkes winken wertvolle Einzelpreise ...

  • Filmprogramm der Woche

    vom 26. März bis 1. April 1954 MITTE: Stern-Tageskino, Bahnhof Friedrichstraße: „Ernst Thälmann" — Filmtheater Berlin, Brunnenstraße 154: „Ernst Thälmann", täglich 15.30, 18.00, 20.30 Uhr. KÖPENICK. Forum, Köpenick am Bhf.: „Schiffe stürmen Bastionen". FRIEDRICHSHAIN. Filmtheater am Friedrichshain, 26 ...

  • Endlich griffen die Staatsorgane ein / Stürmische Mieterversammlung im Haus Tiroler Straße 76/Mühlenstraße 44 in Pankow

    Am 17. März prangerten wir auf Grund einer Zuschrift unseres Lesers die Mieter dieses Hauses endlich gegen die faschistischen Methoden Walter A. Schmidt aus Pankow, Brennerstraße 38, die empörenden Zu- der Hausbesitzerin, Frau Sobiech, zu schützen, die die Hausbewohner mit stände im Haus Tiroler Straße 76 Ecke Mühlenstraße 44 in Pankow an ...

  • Lehrstellen und Arbeit!

    Aufrufe zur Konferenz junger Arbeitsloser Westberlins, die am heutigen Freitag um 14 Uhr im Lokal „Reichenberger Hof" in der Reichenberger Straße im Bezirk Kreuzberg (USA-Sektor) stattfindet, brachten westberliner Jugendliche in der Nacht zum Mittwoch am Arbeitsamt Birkbuschstraße im Bezirk Steglitz an ...

  • Harte Worte gegen den Rat des Stadtbezirks

    Die Vertreter des Rates des Stadtbezirks Pankow, des Bauamtes und der Wohnungsaufsicht, die solange die Klagen der Hausbewohner ignoriert haben, müßten sich nun in der Mieterversammlung manch hartes Wort gefallen lassen. Der Mieter Haß erklärte, daß die Kollegen Wildegans, Glowatzki und einige andere beim Rat des Stadtbezirks Pankow seit dem Jahre 1950 ständig über die katastrophalen Wohnverhältnisse im Hause Tiroler Straße 76/Mühlenstraße 44 informiert wurden ...

  • Aus den Funkprogrammen

    Freitae, 36. März 1954 Berlin I Nachrichten: 4.30, 5.00, 5.30, 6.00, 7.00, 8.00, 10.00, 12.00, 13.00, 16.30, 19.30. 21.30, 24.00 Uhr. 10.10: Kunterbunt am Vormittag — 11.30: Musik zur Arbeitspause — 14.00: Berliner Stadtreporter — 14.07: Buntes Allerlei — 15.00: Kinderfunk — 15.30: Musik großer Meister — 17 ...

  • Sieben noch in Haft

    Die westberliner Polizei verhaftete seit dem 1. März 103 Berliner, weil sie in Westberlin Flugblätter gegen die Kriegsverträge von Bonn und Paris verteilten, gegen die Auswirkungen der „Frontstadf'-Politik des Schreiber-Senats demonstrierten oder für die Freilassung des Mitarbeiters des Erwerbslosenausschusses Walter Billing eintraten ...

  • Deutschlandsender

    Nachrichten: 4.00, 5.00, 6.00, 7.00, 8.00, 10.00, 13.00, 15.00, 18.00, 20.00, 22.00, 24.00, 2.00 Uhr. 8.10: Klingende Kurzweil — 10.10: Musikalisches Allerlei — 11.00: Das interessiert auch Sie... — 12.10: Mittagskonzert — 13.15: Aus Deutschlands Hauptstadt — 14.00: Mit dem Stadtreporter unterwegs — 15 ...

  • Westberliner Holzarbeiter fordern mehr Lohn

    Auf einer Mitgliederversammlung der Gewerkschaft Holz im westberliner DGB im Bezirk Kreuzberg forderten westberliner Holzarbeiter wiederum eine Erhöhung ihres Stundenlohnes um 15 Pfennig. Die entschlossene Haltung der Holzarbeiter hatte die DGB-Führung veranlaßt, mit den Unternehmern Verhandlungen aufzunehmen ...

  • Gefahrenstellen verschwinden

    Einmütig wählte die Hausgemeinschaft sechs Mieter, die sich um die Angelegenheiten des Hauses kümmern werden. Schon am nächsten Tage wurden gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft, den Vertretern des Bauamtes, der Wohnungsaufsicht und anderer Stellen der Verwaltung die Gefahrenstellen im Haus besichtigt ...

  • S¥ G9JT

    Manfred von Brauchitsch ist frei!

    Manfred von Brauchitsch wurde am Donnerstag aus der Haft entlassen, nachdem der VI. Strafsenat des westdeutschen Bundesgerichtshofes nach einem mündlichen Haftprüfungstermin den Haftbefehl gegen den berühmten Rennfahrer aufheben mußte. Hunderttausende Menschen in. allen Teilen Deutschlands, die in den ...

  • Kühlschranke, Eimer, Liegestühle

    Eine Abteilung für Massenbedarfsartikel ist im VEB Kühlautomat in Johannisthai eingerichtet worden. Die Abteilung stellt im ersten Quartal Waren im Werte von 10 000 DM her. Die Produktion soll im zweiten Quartal auf 50 000 DM erhöht werden. Das Werk hat einen kleinen zweckmäßigen Kühlschrank, der von den Hausfrauen gern gekauft wird, konstruiert ...

  • Streiflichter aus Berlin

    Jugendliche für eine zweijährige Ausbildungszeit sucht der VEB „Stern" Fleischwarenfabrik Weißenßee. Nach dieser Lehrzeit werden die Lehrlinge als Wurstmachergeseilen oder Fleischer arbeiten können. Bei allen Postanstalten gibt es ab Montag, den 29. März, Annahmestellen für die Berliner Bärenlotterie ...

  • Beschlagnahme des Hauses

    Der Staatsanwalt beleuchtete die politischen Hintergründe des Falles Sobiech. Es sei klar, betonte er, daß im Verhalten der Hausbesitzerin und ihres Anhanges eine bestimmte Linie verfolgt wird. Die Verwahrlosung des Hauses trägt mit dazu bei, im Westen „Beweise" für die schlechte Lebenslage der Menschen im demokratischen Sektor zu finden und unseren Staat zu diskreditieren ...

  • Mitteilungen der Berliner Parteiorganisation

    öffentliche Lektion Bezirksleitung:. Am heutigen Freitag, 18.00 Uhr, findet im kleinen Lektionssaal des Parteikabinetts die öffentliche Lektion „Die Bedeutung der Beschlüsse der 17. ZK-Tagung für die Festigung des Bündnisses der Arbeiterklasse mit der werktätigen Bauernschaft" statt. Lektor: Gottfried Siegert, Mitarbeiter des Parteikabinetts ...

  • „Nicht wie die Katze um den heißen Brei!"

    Leider befriedigten die Antworten der Vertreter des Rates des Stadtbezirks Pankow in keiner Weise. Volkspolizei-Kommissar Meyer vom Revier 281 sagte mit Recht, es sei unwürdig, mit anzusehen, wie die Vertreter unserer demokratischen Verwaltung hier wie die Katze um den heißen Brei herumgehen. Der Kreissekretär ...

  • Alle packen mit an

    Die sechs Mieter, die die Hausgemeinschaft vertreten, haben beschlossen, alle Mieter zu freiwilliger Mitarbeit bei der Instandsetzung des Hauses aufzufordern. Bereits am Sonntag, dem 21. März — zum Frühlingsanfang — haben die Mieter beider Aufgänge gemeinsam das Treppenhaus gesäubert. Es herrechte eine prachtvolle Stimmung ...

  • DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Redaktion: Berlin W 8, Mauerstr. 39/«, Tel. 2a 03 41 — Verlag N 54, Schönhauser Allee 176, Tel. 42 59 Sl — Abonnementspreis monatl. 3,50 DM, Anzeigenannahme Schönhauser Allee 176 — (z. z. gilt Preisliste Nr- 8) — Bankkonto: Berliner Stadtkontor, Berlin C 111, Kurstr., Konto-Nr. 1/1898. —Postscheckkonto: „N^ues Deutschland", Berlin Nr ...

  • Wie wird das Wetter?

    Amtlicher Weiterbericht Wetteraussichten: Die eingeflossene kühle Luft wird wieder durch mildere Meeresluft verdrängt. Tagestemperaturen bei 8 bis 10 Grad. Nur vereinzelter leichter Regen oder Sprühregen; südwestliche Winde. In den nächsten Tagen bleibt das Wetter wechselhaft mit zeitweiligen Regenfällen ...

  • Heute in den Berliner Theatern

    DEUTSCHE STAATSOPER, 19.30: Der Liebestrank DEUTSCHES THEATER, 19.00: Othello KAMMERSPIELE, 18.30: Shakespeare dringend gesucht BERLINER ENSEMBLE, 19.30: Don Juan KOMISCHE OPER, 20.00: 4. Sinfoniekonzert MAXIM - GORKI - THEATER, 19.30: Die Familie THEATER DER FREUNDSCHAFT, 19.00: Luise Millerin METROPOL-THEATER, 19 ...

  • Nachruf!

    Am 20. März 1954 verstarb nach längerer Krankheit unsere Genossin Charlotte Eckart. Wir werden ihr Andenken in Ehren bewahren. — Die Trauerfeier findet am heutigen Freitag, 18.00 Uhr, im Krematorium Baumschulenweg statt. Kreisleitung Treptow

  • Fernsehen

    13.00—14.30: Film: Peter I. — 20.00 bis 22.00: Meisterwerk der Optik — Der Augenzeuge Nr. 13/54 — Filnv Schüsse an der Grenze.

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Friedensvertrag mit Deutschland muß abgeschlossen werden 120 Leipziger Arbeiter gehen aufs Land Westmächte erteilen Adenauer Vollmachten für die Zwangsrekrutierung der westdeutschen Jugend Erklärung der Sowjetregierung über die Beziehungen zwischen der Sowjetunion und der Deutschen Demokratischen Republik Mehr als 20 Delegationen bestürmten Schöneberger Rathaus Empfang für ausländische Filmschaffende West-BVGer fordern 15 Pfennig Lohnerhöhung Außerordentliche Sitzung des Ministerrats Manfred v. Brauchitsch frei! 190 dz Gemüse je Hektar DDR auf der Messe in Utrecht vertreten Zwangsrekrutierung auch für Westberlin vorbereitet
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