26. Sep.

Ausgabe vom 15.09.1961

Seite 1
  • Gromyko wird mit Rusk über Deutschlandfrage sprechen

    Moskau (ADN). Der sowjetische Außenminister Andrei Gromyko ist bereit, mit dem amerikanischen Außenminister Dean Rusk in einen Meinungsaustausch über die Deutschlandfragc und andere Probleme zu treten. Das wurde am Donnerstag vom Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der UdSSR bekanntgegeben. Gromyko wird die sowjetische Delegation auf der 16 ...

  • Schlachtbank1 oder Werkbank?

    ahnsinn' und Wahnwitz — so allein kann man, so muß man ;ine Rede kennzeichnen, die Adenauer im Mittwoch in der Kölner Messehalle »ehalten hat. Die Bundeswehr, so erklärte der westdeutsche Regierungschef der imerikanischen Nachrichtenagentur &P zufolge, stelle das stärkste NATO- Kontingent, sie stehe in der vordersten Front ...

  • Wer die Kandidaten der Nationalen Front wählt, entscheidet sich für Glück und Frieden der Nation

    Neue sowjetische Mehrstufenrakete erprobt

    Moskau (ADN). Eine neue, noch mächtigere mehrstufige Trägerrakete der Sowjetunion als die bisher erprobten Typen ist — wie TASS meldet — am Mittwoch erfolgreich gestartet worden. Nach einem Flug über mehr als 12 000 Kilometer erreichte sie das Gebiet des Zentralteils des Stillen Ozeans. In der TASS-Mitteilung heißt es weiter: »Der Fing der Rakete und die Arbeit aller ihrer Stufe« verliefen programmxemiB ...

  • DR. LOTHAR BOLZ

    Stellvertreter des Ministerpräsidenten und Vorsitzender der NDPD Durch unser Handeln werden wir dazu beitragen, die Lage in Deutschland zu normalisieren und den Herd der Kriegsgefahr zu beseitigen. Kein hysterisches Kriegsgeschrei unserer Gegner kann uns davon abbringen. Es wird keinen Krieg geben, weil das Lager des Friedens stark ist ...

  • Ansprache im Fernsehen

    Der Erste Sekretär des ZK und Vorsitzende des Staatsrates, Genosse' Walter Ulbricht, spricht am Freitag, dem IS. September 1961, um 19 Uhr, über den Deutschen Fernsehfunk zur Bevölkerung.

  • Bekenntnis zur Vernunft, zu Fortschritt und Frieden

    Erklärung des Präsidiums der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin, angenommen in seiner Sitzung am 14. September 1961

  • PAUL VERNER

    Kandidat des Politbüros

    (Auf einer Wahlkundgebung im VEB Bergmann-Borsig) Freie Stadt. (Vor Kultur- und Geistesschaffenden Berlins)

  • ALFRED NEUMANN

    (In einer Arbeiterversammlung im VEB Walzwerk Finow)

  • ERICH HONECKER

    Mitglied des Politbüros

    (Auf einer Wahlkundgebung in Heldburg, Bezirk Suhl)

  • HANS REICHELT

    (Auf einem Bauernforum in Werneuchen)

Seite 2
  • erster Grundsatz der Menschlichkeit

    Paul verner: Sicherung des Friedens —

    Berlin (ND). Vor 3000 Angehörigen des VEB Bergmann-Borsig sprach am Donnerstag der I. Sekretär der Bezirksleitung Berlin und Kandidat des Politbüros, Paul Verner. Immer wieder vom Beifall der Werktätigen unterbrochen, die der Rede in der riesigen Werkhalle mit ihren Kranbrücken und Turbinenmontageeinrichtungen aufmerksam folgten, sagte Paul Verner: „Vor einem Monat, am 13 ...

  • Alle Reserven nutzen

    < Anfangs ging es vor allem um Fachfragen: die Projektierung* Bauleitung* die Verantwortlichkeit* die Möglichkeiten, weitere Reserven zu erschließen. Willi Stoph wies darauf hin, daß es nun noch mehr darauf ankommt, mit dem Produktionsaufgebot alle örtlichen Materialreserven und vor allem die großen Reserven, die in der Arbeiterklasse stecken, zu wecken, denn es ist nicht unsere Art, im Krebsgang zu marschieren, sondern schnell vorwärts zu kommen ...

  • Gemeinsam im Produktionsaufgebot

    Finow (ND). Minister Alfred Neumann, Mitglied des Politbüros und Vorsitzender des Volkswirtschaftsrates der DDR, besuchte am Donnerstag die Werktätigen im VEB Walzwerk Finow. Am Vormittag unterhielt sich Alfred Neumann an der Warmbandstraße mit den Walzwerkern Gerd Skuza und Walter Hindenburg sowie mit dem Schichtleiter Ingenieur Heinz Kretzschmer ...

  • Schikanen gegen Bonner ADN-Korrespondenten

    Bonn (ADN). Die beiden in Bonn akkreditierten Korrespondenten des Allgemeinen Deutschen Nachrichtendienstes Erich Böhm und Werner Görnc sind am Donnerstag aus der Journalistenvereinigung in Bonn „Bundespressekonferenz c V." ausgeschlossen worden. Damit wird den ADN-Korrespondenten der Zutritt zu Pressekonferenzen und anderen Veranstaltungen verwehrt und ihre Arbeitsmöglichkeit weitgehend eingeschränkt ...

  • Schlachtbank1 oder Werkbank? (Fortsetzung von Seite 1)

    le einzige Frage von Sinn und Verstand, die von den westdeutschen Wählern zu beantworten ist, lautet ganz einfach: Sind wir Hammel, müssen wir uns als-eine Höllenfracht betrachten? Jede von Vernunft und Denkvermögen eingegebene Antwort auf diese Frage kann nur ein Verdammnisurteil über die Politik Adenauers und ihres Nachäffers Willy Brandt sein ...

  • Feste Ordnung an der Grenze

    Suhl (ND). Das Mitglied des Politbüros Genosse Erich Honecker sprach gestern auf einer Wahlkundgebung im Grenzort Heldburg (Kreis Hildburghausen). Er dankte der Bevölkerung des Heldburger Gebietes im Namen des Vorsitzenden des Staatsrates, Walter Ulbricht, für ihre hervorragenden Leistungen für die Sache des Friedens ...

  • Edle Tat ist Zeugen wert

    Ein anderer Teilnehmer fragte, warum denn die öffentliche Stimmabgabe propagiert werde. Darauf antwortete Dr. Bruno Wagner: Die Wahl ist ein öffentliches Bekenntnis zu unserem Friedensstaat. Wir wählen keine Bauernfänger, wir wählen unsere Bauernvertreter. Eine solche edle Entscheidung für den Frieden ist tausend Zeugen wert ...

  • Sache der DDR - Sache des Humanismus

    Prof. Kurt Hager vor Kultur- und Geistesschaffenden Berlins Berlin (ND). Ein eindrucksvolles Bekenntnis zur Arbeiter-und-Bauern-Madit und zu den Schutzmaßnahmen der Regierung der DDR legten am Donnerstag die Berliner Kultur- und Geistesschaffenden auf einer Kundgebung in der Deutschen Staatsoper ab. Der Präsident des Deutschen Kulturbundes und Intendant der Deutschen Staatsoper, Prof ...

  • Adenauer: Atomwaffen an die DDR-Grenzen

    Kanzler fordert Aufrüstung statt Friedensvertrag K 61 n (ND). In seiner vorletzten Wahlrede hat Kanzler Adenauer am Mittwochabend in Köln noch einmal offen das Kriegsprogramm der Bonner Militaristen detailliert entwickelt. Die westdeutsche Wehrmacht stehe an den Grenzen der sozialistischen Länder „in vorderster Front", sie stelle „das stärkste NATO- Kontingent" und müsse deshalb unbedingt „Atomwaffen bekommen" ...

  • Noch nie so normal

    Auf die Frage eines Genossenschaftsbauern, ob die Maßnahmen vom 13. August noch vor den Wahlen sein mußten, antwortete Genosse Horst Sindermann unter anderem: „Erstens: Der Termin war nicht allein von uns abhängig. Adenauer, Strauß und Brandt bereiteten den Einmarsch in die DDR, das heißt, den Krieg vor ...

  • Bonner Kriegsflugzeuge überflogen DDR

    Gefährliche Provokation der Bonner Militaristen Berlin (ND). Das Presseamt beim Vorsitzenden des Ministerrates teilt mit: Am Donnerstag, dem 14. September 1961, gegen 15 Uhr flogen unter Verletzung der Lufthoheit der DDR zwei Jagdflugzeuge ■der westdeutschen Bundeswehr vom Typ F 84 im Raum Eisenach in die Deutsche Demokratische Republik ein ...

  • Glückwünsche für Mexiko

    Berlin (ADN). Zum 151. Jahrestag der Unabhängigkeit Mexikos übersandte der Vorsitzende des Staatsrates der Deutschen Demokratischen Republik, Walter Ulbricht, an den Präsidenten der Vereinigten Mexikanischen Staaten, Lic. Adolfo Lopez Mateos, folgendes Glückwunschtelegramm : Exzellenz! Erlauben Sie mir, ...

  • Entscheidungsgewalt über atomare Waffen

    München (ND). Das CDU-Blatt des Atomknegsministers Strauß „Münchner Merkur" verlangt am Mittwoch, endlich dem Bonner Generalstab Entscheidungsgewalt über den Einsatz von atomaren Waffen zu geben. Schon lange hätten die westdeutschen Generale „eine bessere Verteilung der nuklearen Waffen- gefordert". ...

  • Viermächtestatus ist tot

    Auf das Gefasel, von Willy Brandt über den Viermächtestatus von Berlin eingehend, sagte der Redner: „Der Viermächtestatus ist tot. Er ist liquidiert worden von denen, die jetzt darüber Krokodilstränen vergießen. Er ist liquidiert worden durch die Einführung der Spaltermark, durch die Abspaltung Westdeutschlands und Westberlins, durch die Angliederung Westdeutschlands an die NATO, durch das Besatzungsstatut in Westberlin und den Ausbau Westberlins zum Provokations- und Kriegsherd ...

  • Er setzte die Gestapo in Bewegung

    Alle Leiden, die meine Frau und ich Während der braunen Jahre durchmachen mußten, habe ich Ihrem Herrn Globke zu verdanken. Er war es, der in seinem Schreiben aus dem Jahre 1938 an den Regierungspräsidenten in Schneidemühl verfügte, daß die „zuständige Staatspolizeistelle" von seiner Entscheidung Kenntnis erhalten sollte und auch erhalten hat ...

  • 13. August rettete Frieden

    Willi Stoph ging ausführlich auf Argumente ein, die von einem leitenden Mitarbeiter des VEB Hochbauprojektierung verbreitet worden waren. Dieser Mann, der offensichtlich nichts aus der Geschichte gelernt hat, hatte gesagt* daß unsere Maßnahmen des 13. August* die der Sicherung des Friedens dienten* falsch gewesen seien, daß ein j,weniger harter Weg gesucht werden sollte" ...

  • Globke war der Schuldige

    Kein anderer als Ihr heutiger Staatssekretär war es, der mir im Jahre 1938 untersagte, meine jetzige Frau zu heiraten, weil ich als „Jüdischer Mischling I. Grades" nach den Gesetzen des Herrn Globke als „nichtarisch" galt und deshalb nicht mehr als Mensch zu behandeln war. Doch weit furchtbarer als dies waren die Verfolgungen ...

  • In der DDR bin ich . wirklich frei

    Sie sprechen so viel von Freiheit in Westdeutschland, Herr Bundeskanzler. Kann es aber dort Freiheit geben, wo die Handlartger der Unfreiheit wieder regieren? Ich bin Bürger der DDR und schätze mich glücklich, mit meiner Familie in dem deutschen Staat zu leben, in dem kein Globke, kein Oberländer, kein Biutrichter, kein Hitler-General ein Regierungsamt einnimmt ...

  • Wir kommen noch schneller voran

    Neu b ran den bar* (ND). Auf einem Forum mit Angehörigen der Intelligenz und Delegierten hervorragender Brigaden des Bauwesens, das am Mittwochabend im übervollen Saal des hiesigen Hauses des Handwerks stattfand, beantworteten das Mitglied des Politbüros und 1. Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates, Willi Stoph, Staatssekretär Kosel und Sekretäre der Bezirksleitung Fragen, die mit der bevorstehenden Wahl und mit der Vorbereitung des Friedensvertrages im Zusammenhang stehen ...

  • Pfarrer Ludwig Rodenberg

    aus Kortlow, Kreis Demmin

    Wahltage waren in der Vergangenheit so .gut wie immer quaivo))e Ereignisse. In einer dem Volksganzen dienenden demokratischen und sozialistischen Verfassung und Wirtschaft ist das Qualvolle abgetan. Nicht gegeneinander, sondern miteinander werden die Volksvertreter bestimmt und auf eine Politik des Friedens und des sozialistischen Aufbaus verpflichtet ...

  • Die fremde Hand aus der Tasche gezogen

    Bauernforum in Werneuchen Bernau (ND). Auf einem Forum mit 450 Bauern in Werneuchen, Kreis Bernau* beantworteten Minister Hans Reichelt* Horst Sindermann und Dr. Bruno Wagner zahlreiche Wählerfragen. Junge Pioniere begrüßten die Versammlungsteilnehmer und mahnten sie, an die Zukunft der Kinder zu denken und'die Kandidaten des Friedens zu wählen ...

  • Folgen des Rassenwahns

    Ich gehöre zu denjenigen, die selbst jahrelang von der Gestapo verfolgt wurden und deren Angehörige dem nazistischen Rassenwahnsinn zum Opfer fielen. Ich verlor meine Mutter, meine ganze Verwandtschaft mütterlicherseits kam im KZ um, bis auf meine Schwester, die sich durch rechtzeitige Auswanderung der Verfolgung entziehen konnte ...

  • Ich stelle Strafantrag .

    Sie sprechen auch viel von Menschlichkeit. Wenn Sie Menschlichkeit beweisen wollen, dann sorgen Sie dafür, daß Dr. Globke und all die anderen unverbesserlichen Nazis aus ihren einflußreichen Stellen entfernt werden. Ich beabsichtige, gegen Ihren Staatssekretär Strafanzeige einzureichen.

  • Dr. Liselotte Welskopf-Henrich 60 Jahre

    Berlin (ND). Genossin Dr. Liselotte tVelskopf-Henrich begeht heute ihren 60. Geburtstag. Das Zentralkomitee beglückwünscht die Schriftstellerin, die mit ihren wissenschaftlichen Kenntnissen und künstlerischen Fähigkeiten unseren sozialistischen Neuaufbau tatkräftig unterstützt hat

  • gemeinsam und offen

    die Wahlhandlung erfolgen und das Ergebnis der Wahl wird von denen geprüft, die mitgewählt haben und mitregieren. Diese Praxis ist von einem Ethos getragen, das auf humanistischer wie auf christlicher Grundlage dem Volksganzen am besten dient.

  • NEUESDEÜTSCHLA3ND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Hermann Axeru Chefredakteur; Georg Hansen. Dr. Günter Kertzscher. stellv. Chefredakteure; Eberhard Heinrich, Redaktionssekretär; Horst BitschkowsMi Walter Florath, Dr. Rolf Gutermuth, Willi Köhler, Karl-Ernst Eeuter

  • In einer Front gegen den Krieg

    Willi Stoph begründete dann, wie innig sich heute die Intelligenz mit der Arbeiter-und-Bauern-Macht verbunden fühlt und daß sie mit regiert. Er führte die Behauptung des Mitarbeiters vom

  • Wie lange sollen Globkes Verbrechen ungesühnt bleiben?

    Egon Schubert aus Heudeber (Nordharz), Am oberen Teich 1, richtet als ehemaliger rassisch Verfolgter an den westdeutschen Kanzler Adenauer einen offenen Brief. Herr Schubert schreibt: ?

Seite 3
  • In jeder Schicht bei gleichem Lohn einen Reifen mehr

    Damit gehen 4 Fürstenwalder Reifenwerkerbrigaden übermorgen zur Wahl / Aus zahllosen Briefen, die uns bisher erreichten

    Fürstenwalde. Im Reifenwerk Furstenwalde beteiligen sich äle Brigaden „Lenin" und „Tolstoi" am Produktionsaufgebot der Arbeiterklasse mit der ffemeinsamen Verpflichtung, in jeder Schicht bei gleichem Lohn einen LKW-Reifen zusätzlich zu fertigen. Während die Brigade „Tolstoi" den Reifen fertigstellt, bereiten die Arbeiter der Brigade „Lenin" ebenfalls bei gleichem Lohn das Material für diesen Reifen zusätzlich vor ...

  • Das beschlossen die Werktätigen:

    Unser Arbeiterwort bekräftigen wir durch unsere sozialistischen Taten in der Produktion, in dem wir uns verpflichten, in der gleichen Zeit für das gleiche Geld mehr zu produzieren. IWir werden zur vollen Ausnutzung der Arbeitszeit und der Kapazität unsere Arbeit • so organisieren, daß wir im zweiten Halbjahr 100 kg Chloramphenicol im Werte von 190 000 DM über den Plan produzieren ...

  • Ist nur die Arbeitsnorm überholt?

    Rolf Zechert meldet sich zu Wort: „Ihr habt gut reden. Tut so, als ob es nur um den Verdienst geht. Bringt die Arbeitsorganisation in Ordnung, dann brauchen wir um die ganze Sache gar nicht soviel Ruß zu machen." Fritz Störtz: „Warum muß ich eigentlich acht Löcher für die Befestigung eines 2 mm starken Deckbleches mit der Handbohrmaschine bohren? Es reichen auch vier Befestigungsschrauben" ...

  • Am 17. September wählen wir bis 8 Uhr offen die Kandidaten der Nationalen Front „Möpse" stimmen, wenn... Offene Diskussion um eine Verpflichtung für das Produktionsaufgebot im VEB Pressen- und Scherenbau Erfurt

    Die dritte Stunde nach-Feierabend. Im Werkstattbüro des Produktionsbereichsleiters Hans Seidel in der Großmontage des VEB Pressen- und Scherenbau prallen die Meinungen hart aufeinander. Es geht um das Produktionsaufgebot. Die. sieben Kollegen von den Bohrmaschinen haben sich hier mit Bereichsleiter Seidel, dem AGL-Vorsitzenden und einigen Brigadiers versammelt, um-über den Aufruf ihrer Kollegen aus dem Berliner VEB Elektrokohle zu beraten ...

  • Qualität ist Ehrensache

    Frankfurt (Oder). Auch unsere entscheidende Verpflichtung im Produktionsaufgebot ist, in der gleichen Zeit, für das gleiche Geld mehr zu produzieren. Wir werden 1961 unseren Plan um 40 000 DM übererfüllen. Davon entfallen je 20 000 DM auf die Herstellung von Konsumgütern und auf Reparaturen und Dienstleistungen ...

  • Im Produktionsaufgebot um unsere Arbeiterehre

    Mit den erreichten Erfolgen gibt sich das Kollektiv nicht zufrieden, es übernimmt neue Verpflichtungen im Produktionsaufgebot zur Vorbereitung des Friedensvertrages und verpflichtet sich: • Es wird nur noch nach technisch begründeten Arbeitsnormen gebohrt. Die gegenwärtig bestehende Norm wird um" 15 Prozent erhöht, um in gleicher Zeit bei gleichem Lohn und bei bester Qualität mehr für den Frieden und die Stärkung unserer Republik zu erkunden ...

  • Frontstadtsumpffieber unter Quarantäne

    Durch die entschlossenen und präzisen Maßnahmen unserer Regierung vom 13. August wurden der Frontstadtsumpf, die Sabotage- und Spionagezentralen Brandts, die Heimstätte der Agenten und Menschenhändler, des Militarismus und Revanchismus unter Quarantäne gesetzt und unter Kontrolle gebracht. Damit ist der Ausbreitung des infektiösen Frontstadtsumpffiebers, das den Keim eines neuen Sarajevo und Gleiwitz in sich birgt, eine starke Barriere gesetzt ...

  • Kombines werden schneller repariert

    ben auch die anderen Belegschaftsmitglieder in den frühen Vormittagsstunden ihre Stimme den Kandidaten des Friedens. ' Zu den Zialen der Traktoristen und 'Werkstattarbeiter im Produktionsaufgebot gehört beispielsweise, die vorgesehene Reparaturzeit bei 100 Mähdreschern um 50 Stunden je Kombine zu senken ...

  • Normzeiten herunter und störfrei!

    Dresden. Unsere Brigade geht ohne Planschulden zur Wahl. Jetzt haben wir drei Kollegen anderen Abteilungen zur Verfügung gestellt, um auch dort die Planerfüllung zu sichern. Für eine Reihe von Arbeitsgängen werden wir die Normen überarbeiten und die Normzeit auf 60 bis 75 Prozent senken. So schaffen wir ein richtiges Verhältnis zwischen Steigerung der Arbeitsproduktivität and Durchschnittslohn ...

  • Jetzt zählt jeder Waggon

    Gute ökonomische Taten für den Friedensvertrag zu leisten, bedeutet für uns Eisenbahner jetzt, den Kampf um jeden einzelnen Wagen für unsere Volkswirtschaft zu führen. Die Kolleginnen und Kollegen der Brigade IV in der Umladehalle der Güterabfertigung Halle erhöhten schon während des Nachtdienstes vpm 9 ...

  • Das erklärten die Arbeiter und Chemiker:

    Unser Erzeugnis dient dem Heilprozeß bei infektiösen Darmerkränkungen. Diese Krankheiten werden durch sehr gefährliche Bakterien hervorgerufen. Um ihr Ausbreiten zu verhüten, erweist es sich als zweckmäßig, derartig infizierte Patienten rechtzeitig unter Quarantäne zu stellen, um den Krankheitsverlauf zu kontrollfeien und die Bevölkerung vor der Übertragung dieser Krankheiten zu schützen ...

  • Nach drei Stunden Diskussion

    Leistung und Lohn. Darum geht die Diskussion nun schon drei Stunden. „Da stimmt etwas nicht in deinem Kopf, Hugo", entgegnet Bereichsleiter Seidel. „Die Berliner Kollegen sagen: in der gleichen Zeit für das gleiche Geld mehr produzieren. Du bietest uns an, mehr zu leisten und forderst gleichzeitig für ...

  • Die richtige Medizin gegen die Bonner Ultras

    Donnerstagvormittag - VEB Berlin-Chemie. Als erste im Werk haben nach stundenlangen Debatten die Kollegen der Abteilung Chloramphenicol ihre Verpflichtungen zum Produktionsaufgebot erarbeitet. Sie übergeben sie dem Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates und Minister für Gesundheitswesen, Max Sefrin ...

  • Höhere Mathematik

    ...

  • 2288 Meter im Bohrvortrieb

    mit der sowjetischen Bohrmaschine UBR 3 AM geschafft. Ursprünglich lautete die Verpflichtung 1400 Meter. „Am 13. August wurde in Berlin der Frieden gerettet", meinten die Kumpel, „jetzt muß noch mehr für den Frieden getan werden." Sie erhöhten deshalb ihre Verpflichtung auf 2000 Meter.

Seite 4
  • Hinweise für bessere Arbeit

    Die Wissenschaftler und Ingenieure, alles Fachleute der Regelungstechnik, erklärten sich im weiteren Verlauf des Forums mit den im Interesse des Friedens getroffenen Maßnahmen vom 13. August einverstanden und erklärten ihre Bereitschaft, besser und ergiebiger als bisher zu arbeiten. Dazu machten sie auch konkrete Vorschläge ...

  • Wessen Geschäfte besorgten sie?

    Denke mal nach! Schon im Jahre 1928 machte sich die deutsche Bourgeoisie, mitten im Frieden, an den Panzerkreuzerbau heran! Im Haushaltsausschuß des Reichstages wurde die erste Rate — 9,3 Millionen Reichsmark (von 80130 000), bewilligt zur gleichen Zeit, als im Plenum des Reichstages 5 Millionen Mark für Kinderspeisung abgelehnt wurden! Im Mai nun waren Wahlen! Die SPD führte die Wahlpropaganda unter der Losung: „Kinder- ...

  • WodeinPlatz,Genosse,ist

    Du bist kein Historiker und hast wenig Interesse für Politik. Aber die Historie hinterläßt Spuren im Leben der Völker und des einzelnen und die Politik, die andere machen, interessiert sich für Dich! Die Augusttage in Berlin sind lebendiger Geschichtsunterricht! Durchdenke, gegen wen Dich — den Arbeiter — cjie Führung der SPD und des DGB zusammen mit Adenauer und Globke aufwiegeln will ...

  • Schlußfolgerungen für die fachliche und politische Arbeit

    In seinem Schlußwort erklärte Genosse Dr. Erich Apel. daß es darauf ankommt, die Regelung aller besprochenen Probleme und Fragen durchzusetzen. Wenn auch die Aussprache in fachlicher Hinsicht interessant und sicher auch ergiebig war, so fehlte doch die Auseinandersetzung mit den falschen Auffassungen mancher Mitarbeiter, die die Ökonomie von der Politik trennen ...

  • Es ist klar, wer entscheidet

    Manchem Genossen und parteilosen Bürger, der in der letzten Zeit angesichts der frechen Provokationen des Westberliner Brandtmeisters und seiner Bonner Herren gegen unsere Republik und ihre Hauptstadt etwas ungeduldig wurde, fiel am 13. August ein Stein vom Herzen — die Arbeiterklasse handelt! Sie, die Arbeiterklasse und ihr Staat, begnügen sich nicht damit, sich für den Frieden in Deutschland und Europa verantwortlich zu fühlen ...

  • Wer Adenauer oder Brandt wählt, wählt Krieg

    Und nach all dem steht Brandt, der Chef der SPD-Mannschaft in Nürnberg auf und erklärte wörtlich: „Die SPD hat niemals einen Krieg entstehen lassen". Was sagst Du dazu, Genosse? Gibt es eine noch größere Lüge? Das ist schon lange her, meinst Du, ich soll doch nicht Immer mit den alten Geschichten kommen, ...

  • Produktionsaufgebot geht auch sie an

    Dai von den Elektrodendrehern des VEB Elektrokohle ausgelöste Produktionsaufgebot zur Vorbereitung des Friedensvertrages ist auch für die Arbeit des Instituts in der Neuen 'Bahnhofstraße von großer Wichtigkeit. Das um so mehr, als die gegenwärtige Arbeit des Instituts bereits entscheidend dafür ist, mit welcher Produktivität viele Industriezweige 1965 arbeiten werden ...

  • Worauf Ollenhauer spekuliert

    Lies mal nach, Du mein sozialdemokratischer Genosse, im „Vorwärts" — der Wochenschrift Deiner Partei, vom 16. August 1961. Dort sagte E. Ollenhauer wörtlich: „Die Geschichte unseres Volkes lehrt uns, daß die Perloden der verantwortlichen Mitarbeit der SPD in der Führuni der politischen Geschicke unseres Volkes Perioden der friedlichen Entwicklung und der internationalen Entspannung waren ...

  • Milchmädchenrechnung oder historische Bilanz?

    Adenauer und Brandt, Strauß und Wehner, Lemmer und Freiherr von Knoeringen (die jeweils als zweite Genannten sind mit Dir in einer Partei I) wollen aber diese Klassengrenze verwischen, sie wollen Dir i h r Geschichtsbild aufzwingen, damit Du. ein westdeutscher Arbeiter, keine historische Bilanz, sondern eine Milchmädchenrechnung aufziehst ...

  • DENK NACH, GENOSSE!

    Hanna Ein Gespräch, das ich mit einem sozialdemokratischen Arbeiter führen möchte

    Berlin — die Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik — ist in diesen Tagen des Jahres 1961 eine anschauliche Geschichtslektion. Eine Lektion über die Veränderungen, die in den letzten 25 bis 30 Jahren in der Welt und in Deutschland vor sich gegangen sind: „Die Arbeiterklasse steht im Mittelpunkt unserer Epoche" — heißt es in der Moskauer Erklärung der kommunistischen und Arbeiterparteien vom November 1860 ...

  • Ein Brief — ein Bekenntnis

    „Wir alle haben die Entwicklung der Wirtschaft In «der DDR und besonders im demokratischen Berlin in den letzten Jahren und Monaten aufmerksam verfolgt und haben uns immer wieder die Frage gestellt: Wie lange läßt man sich noch die Provokationen der Frontstadt Westberlin gefallen? Deshalb stehen wir auch voll und ganz hinter den Maßnahmen der Regierung vom 13 ...

  • Es gibt keine unpolitischen Ingenieure

    Regelungstechniker wollen Hemmnisse in der Arbeit beseitigen / Wichtiges Forum mit Genossen Dr. Erich Apel

    Kandidat des Politbüros fest. Das ist aber nur im Frieden möglich und deshalb wollen wir den Friedensvertrag. Der Kampf um den Friedensvertrag Ist Klassenkampf und verlangt von jedem einzelnen und auf allen Gebieten unseres Lebens klare Position zu beziehen und den Gegner energisch aufs Haupt zu den« getroffenen Maßnahmen vom 13 ...

Seite 5
  • Zwiesprache mit Nachbar Lemke / Von Hermann Kant

    teile •— ich möchte es tun, damit sie ein richtiges Bild von Ihnen kriegen. Herr Lemke sagte nämlich, und er sagte auch das im Zorn, wenn auch einem von ganz anderer Art als gestern: »Ick möchte die lieben Damen mal fragen, ob bei ihnen wat ausgehakt hat. Wenn Ihre Jören krank sind, laufen Sie sich die Hacken schief, aber wo nu wat da is, daß s$e gar nicht erst krank werden, da wollnse nich ...

  • Aus 7,4 wurden 13,26 Millionen

    Am Ende meiner ersten Wählperiode als Volksvertreter wird es für den Raum Kleinmachnow'Teltow ein neues Krankenhaus mit 400 Betten, in Teltow eine neue Kinderkrippe mit 64 Plätzen und in Stahnsdorf eine mit 40 Plätzen geben. Dann wird die Säuglingssterblichkeit nicht einmal mehr drei Prozent betragen ...

  • .Erfolge und neue Plane

    Die Schlunkendorfer Bauern wissen genau* was sie haben. Noch nie ist es ihnen so gut gegangen wie unter der Arbeiter-und-Bauern-Macht Arthur Falkenthal zählt auf: 40 Familien in der LPG, sie besitzen elf Personenautos, acht Motorräder, 45 Mopeds, 24 Fernsehgeräte, 18 Waschmaschinen. Auf den Höfen der Bauern stehen Heugebläse und Dunglader ...

  • Wer wollte denn Straußens Hoffnung sein?

    Gestern abend machte ich eine Klingeltour durch unser Nachbarhaus, um daran zu erinnern, daß wir uns in unserem Block vorgenommen hätten, am Sonntag bis Mittag gewählt zu haben. Ich läutete auch bei Herrn Lemke, und nach einer Weile machte er auf. Aber wenn er sonst immer nett und freundlich ist, so war er es diesmal gar nicht — ich kam sehr schnell auf den Grund: ich hatte ihn beim Fernsehen gestört ...

  • Gewichtige Stimmzettel

    Wahrlich — was in vielen Jahrzehnten in Schiunkendorf undenkbar war, hat unter der. Arbeiter-und-Bauern-Macht eine rührige Gemeindevertretung in einer Wahlperiode geschafft Die Stimmzettel der Schlunkendorfer Genossenschaftsbauern haben Gewicht. Sie kennen keine Planschulden. Das wäre mit Ihrer Bauernehre unvereinbar ...

  • Rührige Gemeindevertretung

    Bevor Arthur Falkenthal das Wahllokal betritt, wird er sicherlich noch einen Moment verweilen und seinen Blick rund durchs Dorf schweifen lassen. Und was er an Neuem in Schiunkendorf sieht, wird ihn bestärken, seine Stimme den Kandidaten für die Gemeindevertretung zu geben, denn es is,t ihr Verdienst ...

  • Bilanz für die Zukunft

    Martin Gollmer, Vorsitzender der Kreisplankommission über die Entwicklung im Kreis Fürstenwalde

    30 Jahre alt, Arbeiterkind, Ingenieur von Beruf, gegenwärtig Vorsitzender der Kreisplankommission von Fürstenwalde, Spitzenkandidat für den Kreistag — das ist Martin Gollmer. In sieben Versammlungen stellte er sich 500 Wählern vor, berichtete ihnen vom Erreichten und zeigte ihnen die Zukunft. „In der vergangenen Wahlperiode", sagte er, „beschloß der V ...

  • Mach mal, Mutti, Du wirst gebraucht

    Genossin Ursula Breitkreuz arbeitet im Geräte- und Reglerwerk Teltow am Montageband für Temperaturregler, die in moderne Bügeleisen eingebaut werden, und ist Mitglied der sozialistischen Frauenbrigade „Rosa Luxemburg". „Schreib in unserem ND zuerst, daß wir stolz darauf sind, den Plan im August mit 104 ...

  • In unserem Dorf ist die Macht in guten Händen

    Warum Arthur Falkenthal die Entscheidung am 17. September leicht fällt

    In den frühen Morgenstunden des kommenden Sonntags wird der Genossenschaftsbauer Arthur Falkenthal die Dorfstraße hinunter zum Kulturhaus gehen, um seine Stimme den Kandidaten der Nationalen Front zu geben. Wenn er auf diesem Wege seine Gedanken zurückeilen läßt, wenn er überlegt, wie sich sein Heimatort Schiunkendorf in den vergangenen Jahren verändert hat ...

  • Jeder Bürger möge sich in Erinnerung rufen, wie mit der Kraft des Volkes als der Quelle allen Wohlstandes und auf der Grundlage unserer sozialistischen Planwirtschaft sich unser Leben ständig verbessert hat.

    (Aus dem Wahlaufruf der Nationalen Front des demokratische)) Deutschland)

Seite 6
  • Neue Technik im Bauwesen

    Fachbücher halfen und beraten

    Die Montagebauweise mit Stahlbetonfertigteilen im Industrie- und WoHnungsbau (Lewicki) 550 S., 33,— DM Technologie der Bauproduktion (Solotnitzki) 546 S., 33,60 DM Arbeitsorganisation im Industrie- und Wohnungsbau (Uchow) 416 S.» 28.30OM Schallschutz im Bauwesen (Eichler) 2. Auflage. 328 S>, 28,— DM Stahlbetonkonsfruktionen (Sachnowski) 848 S ...

  • Zur Winterfestmachung haben wir am Lager zvr Lieferung für den Eigenbedarf an Betriebe und Privat

    Innenturen, komplett in 12 Größen; voll und für Gla» Jalousie-Außentüren, in 10 Größen; von «nd tat 61m Haustüren, schwere Ausführung Flachkastenfenster, standardmaße, 10 Größen einfache Blendrahmenfenster, etwa 40 Größen doppelte Kastenfenster, etwa 40 Größen Schiebe- und Sprossenfenster in versch. ...

  • Kammermusikabend

    mit Werken von MeUterschülern der Deutschen Akademie der Künste Es wirken mit: Wilhelm Gonnermann, Walter Olbertz, das Erben-Quartett u. a. Eintrittskarten zum Preise von 3,—DM (Studenten 0,50 DM) erhältlich in der Deutschen Akademie der Künste, Sektion Musik, Berlin N 4, Robert-Koch-Platz 7, Telefon 42 ...

  • Volksbühne

    17. 9. Was Ihr wollt 18. 9.1 Gastspiel des 19. 9. > Schwarzen Theaters, 20. 9. J Prag 21. 9. Lumpaeivagabundus 22. 9. Was Ihr wollt 23. 9. Die Troerinnen 24. 9. Lumpaeivagabundus 25.9. Komödie der Irrungen 26. 9. Beaumarchais 27. 9. Die Troerinnen Aue Vorstellungen beginnen um 19.30 Uhr

  • Metiopol-Theater

    am Bahnhof Friedrichstraße Spielplan vom 21. bis 27.9.1961 21. 9. Messeschlager Gisela 22.9. Opernball 23.9. Die schöne Helena 24.9. Der Vogelhändler 25.9. Konzert (19.00 Uhr) 26.9. Der Opernball 27. 9. Eine Nacht in Venedig Alle Vorstellungen beginnen um 19.30 Uhr

  • SCHOKOLADEN PRALINEN BONBONS stets bevorzugt

    Alle Anstrengungen der Werktatigen des Betriebes gelten der Erfüllung des Volkswirtschaftsplanes und der Erhaltung des Friedens

  • iverchromungsringbad

    Elektrolytinhalt 800 bis 1000 Liter. Angebote sind zu richten an VEB Nähmaschinenwerke Altenburg Käthe-Kollwitz-Straße

Seite 7
  • Keita gab Nachhilfestunde

    Gewisse westdeutsche und Westberliner Schreihälse erhielten dieser Tage eine Nachhilfestunde im Fach „Grundfragen der Politik". Malis Präsident Modibo Keita unterzog sich in Washington dieser strapaziösen Aufgabe, ols er während einer Pressekonferenz auf eine provozierende Frage deutlich zu verstehen gab, das Bonner Getöse um Selbstbestimmung in Deutschland sei ihm unverständlich und offenbar unsinnig ...

  • Rußland könnte unser Freund sein

    Washington (ADN). „Nach zwei mit Nikita Chruschtschow verbrachten Tagen — bisweilen in sehr ernsten Gesprächen, dann wieder in leichtem Scherzton — bin ich zu dem Schluß gekommen, daß die Vereinigten Staaten und Präsident Kennedy immer noch eine große Möglichkeit haben, einen wahren Freund zu gewinnen ...

  • Nach den Wahlen heißt es zahlen

    Das dicke Ende nach dem Bonner Wahlspeck: Preiswelle und Sozialabbau

    Bonn (ND/ADN). Schon seit langem steht in Wirtschaftskreisen der Bundesrepublik fest, daß nach den Bundestagswahlen eine neue große Preiswelle auf den westdeutschen Verbraucher zurollt. Gleichzeitig werden die Verdienstmöglichkeiten du»ch Feierschichten, Produktionsrückgang usw. weiter herabgeschraubt ...

  • Chruschtschow: Zu konstruktiven Verhandlungen über Deutschland bereit

    Botschaft an IPU: Verhandlungen dürfen nicht Friedensregelung verschleppen

    Moskau (ADN). Die Sowjetregierang sei jederzeit bereit, Verhandlungen über eine Friedensregelung mit Deutschland aufzunehmen, erklärt Ministerpräsident Nikita Chruschtschow in einer Grußbotschaft an die 50. Tatung der Interparlamentarischen Union (IFU), die am Donnerstag mit 530 Parlamentariern aus 51 Ländern in Brüssel eröffnet wurde ...

  • Klassencharakter der Auseinandersetzung

    Ein künftiger Weltkrieg, wenn ihn die Imperialisten entfesseln sollten, würde seinem politischen Charakter nach der entscheidende bewaffnete Zusammenstoß der beiden entgegengesetzten sozialen Systeme sein, schreibt Malinowski. Für uns muß darüber völlige Klarheit herrschen, betont Malinowskiy daß der zugespitzte Klassencharakter eines solchen Krieges die äußerste Entschiedenheit der politischen und militärischen Zielsetzung der kämpfenden Seiten bedingt ...

  • Schwere Kämpfe in Elisabethville

    Tshombe und Munongo. halten sich weiter verborgen

    Elisabethville (ADN/ND). Söldner des Kongo-Separatisten Tshombe haben in der Nacht zum Donnerstag drei Angriffe auf das Postamt in Elisabethville unternommen, wo sich UNO-Soldaten verschanzt haben. Die Tshombe-Söldner, die von europäischen Offizieren geführt wurden, sind von den UNO-Soldaten unter schweren Verlusten zurückgeschlagen worden ...

  • Sowjetunion wird nicht noch einmal so überrascht werden wie im Jahre 1941

    Marschall Malinowski warnt Imperialisten eindringlich vor militärischen Abenteuern

    Moskau (ADN). Die aggressiven Vorbereitungen der Imperialisten beweisen, daß in den USA die kriegslüsternen Kreise am Werke sind, die vou einem neuen Marsch in die Sowjetunion träumen. Die amerikanischen Militärs stoßen den USA-Präsidenten auf den Weg der wahnwitzigen Politik Hitlers. Das schreibt der ...

  • Kennedy und Home sprachen von Verhandlungen

    Washington (ADN). Die bevorstehende Tagung der UNO-Vollversammlung werde Gelegenheit zu ernsten Gesprächen über die Deutschlandfrage und andere Fragen geben, erklärte USA-Präsident Kennedy in Washington auf einem Empfang für die Präsidenten Indonesiens und Malis, Sukarno und Keita. Es gebe auch andere Möglichkeiten zu Gesprächen, „wenn diese einem sinnvollen Zweck" dienten ...

  • Zweiter Fünfjahrplan Ungarns

    Bis 1965: Vollendung der Grundlagen des Sozialismus

    Budapest (ADN-Korr.). Das Zentralkomitee der Ungarischen Sozialistischen Arbeiterpartei hat die Richtlinien für den zweiten Fünfjahrplan zur Entwicklung der ungarischen Volkswirtschaft beschlossen. Der Planentwurf beruht auf den Prinzipien, die auf dem VII. Parteitag der USAP im Dezember 1959 beschlossen worden sind ...

  • Ich bin für einen Friedensvertrag mit beiden deutschen Staaten

    Düsseldorf (ADN). Durch die verstärkte Aufrüstung in Westdeutschland sei die Gefahr eines atomaren Krieges verstärkt worden, erklärte der amerikanische Nobelpreisträger Professor Linus Pauling am Donnerstag in einem Gespräch mit einem Korrespondenten des Berliner Pressebüros. Prof. Pauling meinte: ,Ich ...

  • Wahlterror gegen DFU

    Nürnberg (ADN/ND). In Neustadt- Aisch (Bayern) überfielen zwei Wahlhelfer der CSU den Gastwirt Bernhard Meier, einen Anhänger der DFU, in seinem Lokal und schlugen ihn bewußtlos. Nur durch das Eingreifen der übrigen Gäste des Lokals konnte der Gastwirt vor weiteren Mißhandlungen geschützt werden. Die Landmaschinenfabrik Schmotzer in Windsheim hat den stellvertretenden Betriebsratsvorsitzenden Schuestler und den Arbeiter Leiphold fristlos entlassen* weil sich beide offen zur DFU bekannt hatten ...

  • SA-Schröders Polizei jagt Bauern

    Lübeck (ADN). Weil sich der Mitarbeiter der Arbeitsgemeinschaft Weinbau und Landwirtschaft in Rheinland- Pfalz Philipp Lott als Vertreter der oppositionellen Bauern gegen die EWG und die atomare Aufrüstung aussprach und nationale Agrarpolitik, finanzielle Hilfe für die Bauern, Abrüstung und Verständigung forderte, wurde er verhaftet ...

  • Jahrgang 1942 wird einberufen

    Moskau (ADN). Entsprechend einem Befehl des sowjetischen Verteidigungsministers, Marschall Malinowski, vom Donnerstag erfolgt in der Sowjetunion die fällige Einberufung des Jahrgangs 1942 sowie aller Bürger der Einberufungsjahrgänge, deren Freistellungsfristen abgelaufen sind, zum aktiven Militärdienst ...

  • „Tag der DDR"> Brno

    Brno (ADN-Korr.). Der „Tag der DDR" wurde am Mittwoch auf der III. Internationalen . Messe in Brno begangen: Messedirektor Harry Steinbeck begrüßte über den Messefunk die Besucher. Der Messefunk informierte über die wirtschaftliche und politische Entwicklung des ersten deutschen Arbeiter-und- Bauern-Staates, und im Stadion am Rande des Messegeländes sahen Tausende Besucher in den Abendstunden den Dokumentarfilm über die verbrecherische Karriere des Bonner Staatssekretärs Globke, „Aktion J" ...

  • ... und auf der Zagreber Messe

    Belgrad (ADN-Korr.). Der jugoslawische Vizepräsident Edvard Kardelj stattete am Donnerstag, dem „Tag der DDR" auf der Zagreber Herbstmesse, der Kollektivausstellung im DDR-Pavillon einen Besuch ab. Der Leiter der in Zagreb weilenden DDR-Regierungsdelegation, der Stellvertreter des Ministers für Außenhandel und Innerdeutschen Handel Karl Eckloff, sowie der Direktor der DDR-Ausstellung ...

  • Nach Erdumkreisung in den Atlantik

    Cap Canaveral (ADN/ND). Die USA haben am Mittwoch von Cap Canaveral aus eine „Atlas"-Rakete gestartet, die eine „Mercury"-Kapsel mit einem „künstlichen Astronauten" an Bord auf eine Erdbahn brachte. Nach einer Erdumkreisung fiel die Kapsel in den Atlantik; sie konnte erst anderthalb Stunden später von einem Bergungsschiff aufgefischt werden ...

  • Opfer eigner Trägheit

    Düsseldorf (ADN/ND). Politisches Umdenken und völlige Aufgabe der Politik der Stärke fordert das Düsseldorfer Gewerkschaftsblatt „Druck und Papier", das vom Hauptvorstand der IG Druck und Papier herausgegeben wird. Noch nie habe sich die Ohnmacht der bundesdeutschen Politik so deutlich wie in diesen Tagen offenbart ...

  • Konferenz der westlichen Außenminister in Washington

    Washington (ADN). Eine Konferenz der Außenminister der USA, Großbritanniens und Frankreichs über die Deutschlandund Westberlinfrage begann Donnerstag, in Washington. Zu der Tagung wird auch der Bonner Außenminister von Brentano zeitweilig hinzugezogen werden. Wie aus Berichten der amerikanischen Presse ...

  • Anträge für Verhandlungen

    Brüssel (ADN-Korr.). Der Präsident des Rates der Interparlamentarischen Union (IPU), der italienische Minister Codacci- Pisanelli, gab auf einer Pressekonferenz in Brüssel bekannt, daß dem Plenum der 50. Kopferenz der IPU bereits mehrere Entschließungsanträge zu den brennenden Fragen der Gegenwart vorliegen ...

  • Appell an die Journalisten

    Berlin (ADN/ND). Der Vorsitzende des.. Verbandes der Deutschen Journalisten, Dr. Georg" Krausz, hat in einem von der Internationalen Organisation der Journalisten (IOJ) verbreiteten Artikel-an-die Berufskollegen in aller Welt appelliert, durch wahrheitsgetreue Berichterstattung in der deutschen Frage zur Erhaltung des Friedens beizutragen ...

  • Botschaften Keitas und Burgibas

    Moskau (ADN). Der sowjetische Ministerpräsident Chruschtschow empfing am Donnerstag den Botschafter der Republik Mali, Mama du Fadia'la Keita, und den Botschafter der Republik Tunesien, Ahmed Mastiri, auf deren Bitte zu getrennten Unterredungen. Während, der Gespräche, die in einer freundschaftlichen Atmosphäre verliefen, überreichten die Botschafter persönliche Botschaften der Staatsoberhäupter ihrer Länder, Modibo Keita und Habib Burgiba ...

  • Ein rettender Anker

    München (ADN/ND). Der Chefredakteur der Münchner „Abendzeitung", Werner Friedmann, schreibt in der Donnerstagausgabe seines Blattes: „Der von Chruschtschow aufgeworfene Gedanke der .Freien Stadt' (Westberlin) ist durchaus zu erwägen. Damit wäre mindestens auf längere Zeit ein Krisenherd eingedämmt." Die Freie Stadt sei insofern „förmlich ein Rettungsanker" ...

  • Volksentscheid in Brasilien

    Brasilia (ADN). Die Gouverneure der brasilianischen Staaten Rio Grande do Sul und Goias, Brizzola und Borges, werden am Freitag in Sao Paulo die nationale Kampagne für einen Volksentscheid gegen die Einführung des parlamentarischen Regimes in Brasilien eröffnen, das der brasilianische Kongreß unter dem Druck der putschenden Militärminister beschlossen hatte ...

  • Wieder Abrüstungsgespräch

    New York (ADN). Der sowjetischamerikanische Meinungsaustausch zu Fragen der Abrüstung ist am Mittwoch im UNO-Gebäude in New York mit einer Zusammenkunft des stellvertretenden sowjetischen Außenministers Walerian Sorin und des amerikanischen . Botschafters Arthur Dean fortgesetzt worden. Dean vertrat Kennedys Abrüstungsbeauftragten John McCloy ...

  • Fristlos entlassen, weil sie ihre Meinung sagten

    Bielefeld (ND). Drei Arbeiter eines Zweigwerkes der Ruhrstahl-AG in Brackwede sind von der Betriebsleitung schikaniert, mit Gewalt am Betreten ihrer Arbeitsplätze gehindert und schließlich fristlos entlassen worden, weil sie in Gesprächen mit ihren Kollegen die Maßnahmen der DDR zum Schütze des Friedens vom 13 ...

  • Dr. Subandrio nach Moskau

    New York (ADN). Der- indonesische Präsident Sukarno teilte am Donnerstag in New York mit, der Außenminister der indonesischen Regierung, Dr. Subandrio, werde dieser Tage zu persönlichen Gesprächen mit dem sowjetischen Ministerpräsidenten Chruschtschow über „gemeinsame Interessen des Friedens" nach Moskau reisen ...

  • Spaak besucht Chruschtschow

    Moskau (ADN). Paul Henri Spaaky stellvertretender Ministerpräsident und Außenminister Belgiens, hat eine Einladung des Vorsitzenden des Ministerrates der UdSSR, Nikita Chruschtschow, zu einem Besuch der Sowjetunion angenommen. Die Zusammenkunft Spaaks mit Chruschtschow findet am 19. September statt.

  • Jubel um die „Leipzig"

    Havanna (ADN-Korr.). Zu einer eindrucksvollen Kundgebung der deutschkubanischen Solidarität wurde der Empfang des DDR-Frachters „Leipzig", der mit einer weiteren Solidaritätsspende der DDR in Havanna eingetroffen ist.

Seite 8
  • Eine Frage im Vertrauen!

    „Wenn ich mich entschließe, jemanden zu wählen, ihm meine Stimme zu geben, bedeutet das nichts anderes, als daß ich ihm mein Vertrauen schenke. Ich bin überzeugt, daß er mein Vertrauen nicht mißbrauchen wird. Das Vertrauen ist eine wichtige Seite des menschlichen Lebens, und auch eine Sportlerin wie ich weiß, wie wichtig und entscheidend das Vertrauen ist ...

  • LOTTE WERKMEISTER, zieht Vergleiche mit dem Berlin von einst

    D* enen llerh er amit Meier Opa manc Und ille etzt u Da w Ick Ick bin ja wirklich keen Kind von Traurigkeit, aber wenn ick daran denke, det alle die Bretter, die mir die Welt bedeutet ham, im Kriege verheizt wurden, denn muß ick det Taschentuch nehm'. Es is ja ooeh wirklich allet zertöppert worden, d«t jemütliche Rose-Theater, der schone Winterjarten, die damalige Komische Oper, die Plaza, die Skala, Carows Lachbuhne, der Prater und allet, allet ...

  • MOSAIK DES TAGES

    2000 kg Treibgemüse — vor allem Kohlrabi, Blumenkohl, Salat und Radieschen — wollen die Gärtner der GPG „Kleeblatt« in Buchholz über den diesjährigen Plan erzeugen. 24 Näherinnen des VEB Damenoberbekleidung „Fortschritt", Werk Friedrichshain, wurden in einer Feierstunde ihre Facharbeiterzeugnisse ausgehändigt Am tschechischen Sprachunterricht im Haus der Tschechoslowakischen Kultur in der Friedrichstraße nehmen 130 Personen teil ...

  • Was forderte Ferrari?

    Was hat Enzio Ferrari den Fahrern seiner Wagen vor dem Großen Preis von Monza mitteilen lassen? Diese Frage bewegt in diesen Stunden nicht nur die italienischen Zeitungen, die sie aufwarfen. Von der Antwort darauf hängt viel ab, und dieses Viel wird genau umrissen, wenn man sich daran erinnert, daß außer dem Grafen Trips 15 Zuschauer einen furchtbaren Tod starben ...

  • Flucht aus der Frontstadt

    Schweizer Zeitung: Resignation / Leere Etagen im Hilton-Hotel

    Die Flucht aus der Frontstadt nimmt zu. Allein am 12. September wurden am Grenzkontrollamt Drewitz 91 Umzüge aus Westberlin nach Westdeutschland abgefertigt, eine Steigerung im Vergleich zum Vortage um das Dreifache. Der „Münchner Merkur" berichtet in seiner Donnerstagausgabe von einer Abwanderungswelle begüterter Schichten Westberlins in die Bundesrepublik ...

  • Dritter rumänischer Etappensieg

    Moiceanu führt weiter / Hoffmann als bester DDR-Fahrer auf Platz vier

    Bereits den dritten Etappensieg für die Gastgeber gab. es am Mittwoch auf der vierten Etappe der Eumänien-Radrundfahrt, die von Sibiu nach Deva über 147 km führte. Nach 3:44:31 st passierte als Erster Zanoni den Zielstreifen vor seinem in der Gesamtwertung weiterhin führenden Landsmann Gabriel Moiceanu und dem Dänen Ritter ...

  • Junioren-Pokal für CSSR

    Auf der Leipziger Alfred-Rosch-Kampfbahn fiel am Mittwochabend die Entscheidung: Der Juniorenpokal des Bahnfahrernachwuchses geht in die CSSR, die mit 11 Punkten Vorsprung den Gastgeber auf den zweiten Platz wies. CSSR 98, DDR 87, Ungarn 40, Polen 35 Punkte — so lautet der Schlußstand. Im Sprint und auch im 4000-m-Mannschaftszeitfahren gab es CSSR-Siege ...

  • Wie wird das Wetter?

    Wetteraussichten für Freitag: Bei mäßigen, zeitweise böig auffrischenden Winden aus Südwest bis West überwiegend stark bewölkt mit kurzen Zwischenaufheiterungen und einzelnen Niederschlägen. Höchsttemperaturen um 20 Grad, nächtliche Tiefstwerte 12 bis 15 Grad. Sonnenaufgang 5.40 Uhr, Sonnenuntergang 18 ...

  • Schwed:sche Sechstagefahrt gestartet

    Erster Etappensieger der am Donnerstag in Linköping gestarteten schwedischen Sechstagefahrt der Radamateure wurde der Belgier Alphonse Hellemans, der die 172 km von Linköping nach' Jönköping in 4 :15 : 39 st zurücklegte. Mit 2 :08 min Rückstand war Günter Lörke auf dem 20. Platz bester DDR-Fahrer vor dem zeitgleich auf dem 23 ...

  • zung Konig, May, S. Herrmann und Matuschewski in 7:27,2 min deutschen Rekord. Lok-Handballer vor Staffelsieg

    In Nachhole-Punktspielen der Handball-Oberliga, StafEel 2, schlug der SC Lok Leipzig am Mittwoch Dynamo Leipziger sicher mit 19 :11 (12 : 5), während sich der deutsche Hallenhandballmeister DHfK Leipzig gegen Wismut Aue mit einem 17 :17 (10 :10)- Unentschieden begnügen mußte. Der SC Lok dürfte damit endgültig das Finale erreicht haben ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    Redaktion: Berlin W 8, Mauerstraße 39/40. Tel. 22 03 41. — Verlag: Berlin N 54. Schönhauser Allee 176. Tel. 42 59 51. — Abonnementspreis monatlich 3,50 DM — Bankkonto: Berliner Stadt- Kontor, Berlin N 58, Schönhauser Allee liti Konto-Nr. 4/1898. — Alleinige Anzeigenannahm« DEWAG WERBUNG BERLIN* Berlin C Si Hosenthaler Straße 23-31, und alle DEWAG- Betriebe In den Bezirksstädten der DDR «• Postscheckkonto Berlin 1456 ...

  • Fußball-Europapokal

    Dukla Prag-ZDNA Sofia 2:1 (1. Spiel 4 :4), Drumcondra Dublin-1. FC Nürnberg 1:4 (1. Spiel 0 :5), BK Odense 1913-Spora Luxemburg 9:2 (t. Spiel 6 :0), Feyenoord Rotterdam-IFK Göteborg 8 :2 (1. Spiel 3 :0)* Sporting Lissabon—Partizan Belgrad 1:1.

  • Trettin und Rautenberg gewannen

    Beim internationalen Tennisturnier in Bratislava erreichten Werner Rautenberg und Ulli Trettin (beide DDR) am Mittwoch die dritte Runde. Trettin besiegte Pala (CSSR) mit 6:4, 6:2, und Rautenberg bezwang Krizo (CSSR) noch sicherer mit 6:0, 6:0.

  • Berlinerinnen and Berfinerf

    Der Berliner Ausschuß der Nationalen Front ruft auf: Schmückt zu Ehren der Volkswahl eure Häuser, Straßen und Betriebe! Hißt die roten Fahnen der Arbeiterklasse und die Fahnen unserer Republik! Legt der Hauptstadt ein Festkleid an!

  • Alte Pläne werden wahr

    Was unzählige deutsche Regierungen nicht vermochten, schaffte die Arbeiter-cmd-&auem-Macht'tn> BerRn-(II)

    FotosrNl>7 Murzai ZB

Seite 9
  • Wahl zwischen zwei Wahlen

    In Brechts Theaterstück „Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui" führen Chikagoer Gangster mit Gemüsehändlern eine Wahl durch, die an die Terrorwahlen der Faschisten 1938 in Österreich (auf dem Sprung zum Krieg) erinnern soll. Nach einer Aufführung dieses Stückes während eines Gastspieles des Berliner ...

  • Mutter wird morsen gewählt Von Lieselotte Thoms

    Im Saal wird es still. Die Konferenz der Wählervertreter von Schöneiche beginnt. Ein kleines Mädchen ist nach vom gegangen. Eine helle Stimme hebt zu sprechen an: »Gebt uns ein Leben ohne Krieg und Verbrechen, das müßt ihr Großen uns Kindern versprechen..." Elke Beyer spürt, wie das klopfende Herz nach den ersten Worten ruhiger wird ...

  • Schlächter Kluge stellt klar

    Ort: Fleischwarenkonsum In Berlin gleich um die Ecke. Zeit: Momentan. „Ju'n Morjen!" „Einen bildschönen Juten Morjen wünsch ick! Na, Mutta Schmidtn, wat soll et sind? N' halbst Schwein oder 'n janzet Entenvieh?" „Achjottnee, ick will man bloß.n' Häppcken för meine Männer, ick hab' ja doch noch jar keen' ...

  • Lied der Mütter

    von Eva Lippold

    Wir haben genug geklagt. Jetzt wollen wir wieder singen, bis der Erde Morgen tagt um das Leben ringen. Wir haben genug gebebt, jetzt wollen wir uns umfassen, nie ein Kind, das durch uns lebt, mehr dem Kriege lassen. Wer hat unsre Tränen gezählt an Gräbern und an Wiegen. Mütter wähit! Wenn ihr ihn wählt • muß der Frieden siegen ...

  • Wahlsprüche 1961

    1 .Damit die Kinder schreiben lernen, > damit sie gute Lehrer haben, damit die Lehrer das Wahre aussäen — bestimme, wer sie unterweisen soll in der Wahri Iheitl

Seite 10
  • Rotkäppchen

    Beinahe ein Märchen

    Von Jo Schulz Im Lande der friedlichen Blumen und Menschen hauste in einer der finsteren Ecken [und Tiere der habgierig grausame Wolf zum Schrecken für jeden. Er ließ nicht mit sich reden — und wenn es ihm einfiel, fraß er jedweden der friedlichen Blumen und Menschen und Tiere — und nach der Mahlzeit spielte er auf dem Klaviere ein ...

  • Die „freien Wahlen"

    „Umfrage in Palermo" heißt ein Buch des Lenin-Friedenspreisträgers Danila/ Dolci, -das jetzt im Union-Verlag erschienen ist. Der Autor war früher Architekt. Das Elend der sizilianischen Arbeiter und Bauern bewog ihn, seine Karriere aufzügeben und sich ganz dem Kampf gegen die sozialen Mißstände in Sizilien zu verschreiben ...

  • Was uns in eurer Republik gefiel

    Franzosische Lehrer besuchten kürzlich unsere Republik. Sie waren-in Schulen, nahmen an Gerichtsverhandlungen teil, besuchten Wahlversammlungen und studierten das kulturelle Leben in der DDR. Was sie gesehen und gehört, was sie erlebt und empfunden — das sagen einige Auszüge aus diesen Briefen. \kj ährend meines Aufenthaltes in Ihrer DDR wohnte ich auch einer Gerichtsverhandlung bei, ein wenig neugierig, um zu hören und zu sehen, wie die Rechtsprechung in Ihrem Lande vor sich geht ...

  • An einen westdeutschen Briefschreiber

    Du Freund aus dem Westen! — Wie soll ich's Dir \sagen? Hab''Dank für den Brief! Du schreibst von unsern bewegten Tagen und fragst mich erschreckt, was die Glocke geschlagen; erschreckt und — naiv. Oja, es ist Zeit, sich endlich zu regen. Hilf mit, den Ultras das Handwerk zu legen! Das „na pasäran!" ist unser Motiv ...

  • iml — 70 Jahre alt

    schaftlich falsch, der andere oberflächlich und zudem überholt, der dritte humorlos, und alle drei seien nicht gut geschrieben, nicht wirklich volkstümlich. Ich sah mir den leisen, hageren, bebrillten Kritiker an und sagte — eigentlich mehr im Spaß —: „Willst du es nicht mal selbst versuchen, Genosse?" Er nickte unbefangen ...

  • rpenbeck

    Nach 1945 traf ich iml wieder. Selbstverständlich hatte er in der Nazizeit illegal gearbeitet und gehörte nun, in der Gegend von Michendorf, zu den Aktivisten der ersten Stunde. Soll ich die vielen Etappen seiner weiteren Tätigkeit aufzählen? Nein, nur soviel: Er Ist seiner Bücherliebhaberei treugeblieben, er ist immer noch leidenschaftlicher Bibliophile ...

  • Der Kumpel

    Von Georg Schumacher „Hier", denkt die Frau, „sind sonst Konzerte; Musik klingt jut in unserm Saal. Vor kurzem sprach ooch een Experte hier über Astronautik mal. Heut* aber sehn wir een' Kollejen aus Halle IV uff't Podium stehn; er räuspert sich, scheint leicht verlejen; der erste Satz will nich recht jehn ...

  • Wahllied

    ; Von Heinz Kahlau ''Kein MenscFV Icanri heutzutage", nach allem was geschehn, die deutsche Friedensfrage mit Lächeln übergehn. Ob er in Yokohama, ob er am Pol zu Haus, die deutsche Friedensfrage wirkt sich auf alle aus. Denn ob Westberlin, als Bombe krepiert, oder ob in Berlin der Frieden regiert, daran ist jedermannauf der Welt interessiert ...

  • DIE MUTTER

    Um meines Kindes Augen willen, um das Brot, Das seine kleinen Kinderhände fassen, Um jeden Atemzug des kleinen Lßbens — Ich bitt euch, haßt den Krieg — und bleibt nicht [nur beim Hassen.

  • DER MAURER

    Ich bin. ein Maurer, weiß wie schwer es ist, Aus Trümmern neue Wände hochzutreiben. Ich habe manchen Tropfen Schweiß vergossen. Ich will, daß meine Wände stehen bleiben.

  • DER ARBEITER

    Mein Kumpel steht am Brandenburger Tor. Die Drehbank, wo mein Kumpel stand, steht leer. Ich werde seine Drehbank mit bedienen. Er schützt auch meine mit^ mit dem Gewehr.

  • BEKENNTNISSE

    DER GENOSSE DER KAMPFGRUPPE

    Weil ich das Kriegen und das Morden kenne, 'Steh ich in dieser Stadt mit dem Gewehr. Ich trage es zum Schütze meines Staates, Doch nie zum Krieg für einen Herren mehr.

  • DER VOLKSARMIST

    In unsren Straßen lebt kein Mörder mehr: Doch weiß ich manche neben uns noch wohnen. Damit sie uns nicht an den Kragen gehn Steh ich als Volksarmist bei den Kanonen.

  • DER RENTNER

    Zwei Kriege hab ich überstanden. Der letzte nahm mir meine Hände. Mein Wort soll unserem Frieden dienen. Ein dritter Krieg war unser Ende.

Seite 11
  • Das dünnste Glas kommt aus der DDR

    Arbeitsergebnisse des Instituts für Angewandte Silikatforschung der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin ermöglichten der DDR, von bestimmten Importen unabhängig zu werden. Für die innere Auskleidung von Glasschmelzwannen und anderen Anlagen beispielsweise braucht man Steine, die in höchstem Maße temperaturbeständig sind und sich in den zu schmelzenden Materialien nicht oder nur in unschädlicher Weise lösen ...

  • Dr. phil. Herbert Pupke

    Als Dr. phil. Herbert Pupke 1949 am Institut für Faserstofforschung der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu arbeiten begann, hatte er am wenigsten daran gedacht, daß er zwölf Jahre später von seinen Kollegen der Akademie einmal als Abgeordneter für den Stadtbezirk Berlin-Pankow nominiert werden würde ...

  • Vom Zimmermann zum Prorektor

    Was in zwölf Jahren Arbeiter-und-Bauern-Staat möglich ist / Die Entwicklung eines Arbeiters und seiner Universität

    Als erste Universität unserer Republik begann vor zwei Jahren die Karl-Marx-Universität Leipzig mit dem Abendstudium zur Fortbildung wissensdurstiger, vom Aufbau des Sozialismus begeisterter jüngerer und älterer Menschen. Diese Mühe um den wissenschaftlich-technischen Nachwuchs wurde in der folgenden Zeit' fortgesetzt ...

  • Taub gegen Lärm LJ

    Heinrich-Hertz-Institut entwickelte neue Mikrophone und schalldämmende Kabinen für die Industrie Ein sogenanntes Gradientenmikrophon zweiter Ordnung entwickelte die Abteilung Elektroakustik des Heinrich-Hertz-Instituts der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin. Ein solches > Mikrophon ist gegen Störschall unempfindlich ...

  • DDR - Heimstatt der Wissenschaft

    AUS DEM STAATSHAUSHALT unserer Regierung stehen in diesem Jahr 40,4 Prozent des Gesamtvolumens» färHcultu feller -wfcssenschaftltcWe, •-gesundheitliche und sozialem Zwecke 'zur^Verfügung. .In. Westdeutsch, land werdj?n für dje gleichen Zwecke. ;-J3 Prozent des Volkseinkommens ausgegeben. FOR DIE ENTWICKLUNG der Forschung und der Hochschulen wurden im Jahre 1959 1,7 Milliarden DM (ohne Investitionen) ausgegeben ...

  • Noch nie konnte die deutsche Wissenschaft so großzügig planen

    Die Investsummen haben sich in den letzten vier Jahren mehr als verdoppelt. Im Jahre 1961 wurden 6,7 Millionen DM für Investbauten eingesetzt. Am Ende des Sieben]ahrplanes — 1965 — sieht der Investplan für Bauten der Universität 12,5 , Milljonen, DM vor. Für den Zeitraum von, i96a,.J«g ;X9g5.,|e,trageri sie insgesamt'M '^Ühonen, DM ...

  • Ausbildung ! zu sozialistischen Fachleuten'

    Kriegsende — die Menschen ausgehungert, die Städte zerstört, Männer fehlen, Frauen klopfen Steine. In dieser Zeit kehrt Horst Möhle in seine Heimat zurück. Brot gegen Tabak, Butter gegen Zucker, sagten die einen; Hilfsarbeiter gegen Fachmann, sagte Horst Möhle. Er wurde Hochbauzimmermann. Aber so wie die Zimmerleute wurden auch Lehrer dringend gebraucht ...

  • Umfassendes Wörterbuch als Wahlgeschenk

    Das Manuskript eines umfassenden russischdeutschen Wörterbuches für Maschinenelemente ohne Honorar zu erarbeiten und bis zum 30. Juni 1962 fertigzustellen, verpflichtete sich Herr Wolfgang Müller, technisch-wissenschaftlicher Übersetzer, Leipzig, Primavesistr. 11, zu Ehren der Wahl am 17. September. Das Werk, zu dem es auch in Westdeutschland kein Gegenstück gibt, hat große Bedeutung für die intensive technischwissenschaftliche Zusammenarbeit mit der Sowjetunion ...

  • Eindrucksvolle Bilanz — großartige Perspektive

    Während der Amtszeit von Dr. Möhle als Prorektor ist die Zahl der Neuzulassungen zum Studium an der Karl-Marx-Universität um 50 Prozent erhöht worden. Während der Nazizeit b'etrug die Zahl der in Leipzig Studierenden' etwä"ÖSÖ9 — jetzt sind es; 15-O'O'Öj; unter ihnen rund 1000 ausländische Studenten,!-' Unser Arbeiter-und-Bauern- Staat gibt für die Studierenden der Karl-Marx- Universität jährlich 22 Millionen DM an Stipendien aus ...

  • Kollektive Forschungserfölge

    Äußerst umfangreich sind neben der wissenschaftlichen Lehre die Forschungsarbeiten, die die Wissenschaftler der Karl-Marx-Universität leisten. In sozialistischen Forschungsgemeinschaften, die weitgehend mit der Industrie zusammenarbeiten, haben die Wissenschaftler hervorragende Leistungen vollbracht, für die zwei dieser Gemeinschaften bereits mit dem Titel „Gemeinschaft der sozialistischen Arbeit" ausgezeichnet wurden ...

  • Offenes Bekenntnis

    Durch die Bonner Machthaber, die jegliche Verhandlungen mit der DDR auf .einer gesunden Basis ablehnen, ist gegenwärtig eine äußerste Schärfe in die innerdeutschen und -internationalen Be~ Ziehungen hineingetragen worden.; Die Maßnahmen des 13. August haben den westdeutschen Militaristen das Kräfteverhältnis ...

  • 110 DDR-Delegationen in Moskau

    In den ersten sieben Monaten dieses Jahres, haben im Rahmen der wissenschaftlich-technischen Zusammenarbeit zwischen der DDR und der UdSSR etwa 110 DDR-Delegationen die Sowjetunion besucht. ^ ; Zu den Studienobjekten gehörten in letzter Zeit u. a. die Hersteilung von Stahlformguß in Kokillen, die Gewinnung und Anwendung stabiler Isotope, die Leichtbauplattenherstellung, die Montage von -Großbehältern, die Automatisierung von Aufbereitungsanlagen ...

Seite 12
  • Als der Schleier von den Augen fiel

    Tch komme aus einem bürgerlichen Eltern- ■*■ haus. Erzogen war ich gegen die Arbeiterschaft, und' als Angestellte rückte ich, weit von den Arbeitern ab, weil ich glaubte, mit ihnen nichts gemeinsam zu haben. Darum mußte ich erst eine harte Schule des Lebens kennenlernen. Wilhelm II. wollte uns „herrlichen Zeiten" entgegenführen ...

  • Schachgruß aus Israel

    Meister Czerniak, Nder nach der Leipziger Schacholympiade im vergangenen Jahre auch Berlin besuchte und bei der HSG Wissenschaft in Potsdam einige mit großem Interesse aufgenommene Vorträge hielt, übermittelte uns für die Schachfreunde in der DDR beste Schachgrüße. Der 51jährige internationale Meister, der als Journalist in Tel Aviv lebt, konnte kürzlich beim II ...

  • ICH HEISSE MARTHA KLAMT

    Jeden Stein kenne ich in diesem alten Haus. 1927 ging ich das erstemal durch das Werktor. Unter den Konzernherren der AEG lernte ich den Haß. Ausgebeutet wurden wir Arbeiterinnen. Gleichen Lohn für gleiche Arbeit kannten wir nicht, Schutz für Mutter und Kind war ein leeres Wort. Um den Profit ging es den Herren ...

  • ICH GEBE MEINE STIMME

    auch für das Kind, das kommen wird, denen, die mein Vertrauen besitzen, den Kandidaten des Volkes. * Damit ihre Gedanken keine leeren Worte- bleiben, damit ihre Wünsche zur Wahl auch in Erfüllung gehen, legten die Arbeiterinnen des Bandes 199 Taten auf den Tisch. Sie verpflichteten sich: den Monatsplan September zu erfüllen und 30 000 DM aus Rückständen aufzuholen, am 17 ...

  • ICH HEISSE ERIKA GRYLEITOW

    Meine Tochter Birgit ist in guten Händen. Erst war es die Krippe, die sie aufnahm, jetzt geht sie in den Kindergarten. Der ganze Betrieb sorgt ja für sie. Ihr Großvater war Kommunist. So lange er lebte, kämpfte er für eine Zukunft, die für Birgit schon Gegenwart ist. Ich habe nicht vergessen, was er mich lehrte, und ihr will ich es weitergeben: Auf den Frieden zu warten, nützt nichts ...

  • ICH HEISSE ELSE LEHMANN

    Neunundfünfzig bin ich heute. Wenn ich zurückdenke — Jahrzehnte davon waren Krieg, Nachkrieg, Krise und wieder Krieg. Verlorene Jahre. Ich arbeitete als HandstickerinjqiFrüher war eine Frau mit Neunundfünfzig alt. Und heute? Heute erfüllen sich uns Älteren Jugenddträume, auch wenn man graues Haar hat ...

  • GEDANKEN

    vor einem-großenTa In den EAW Berlin-Treptow notiert von Steffi Niemann

    Morgen ist Wahl. Schon in den frühen Morgenstunden werden die ersten zur Wahlurne strömen — die Jungen, denen die Zukunft offensteht, die Alten, die aus bitterer Vergangenheit lernten, die Mütter, die an die Kinder denken. Und unter den Millionen auch jene, die wir in diesen Tagen im größten Berliner Produktionsbetrieb kennenlernten, Arbeiterinnen des Montagebandes 109 in den Elektroapparatewerken „J ...

  • ICH HEISSE DITHA STEINMAUS

    Zweiundzwanzig Jahre bin ich jung. Das ganze Leben habe ich noch vor mir. Ob Horst mich heute abholt? Er ist bei der Volkspolizei. Ob er Sonntag wieder Dienst hat? Vielleicht heiraten wir noch in diesem Jahr, vielleicht im nächsten . . . Aber den Beruf gebe ich bestimmt nicht auf. Lernen müßte man, weiterlernen — wie meine Freundin Uschi ...

  • Ich hüsse GisELiTSÄm

    '" Ich erwarte mein erstes Kind. Es soll'ein Junge werden und Michael heißen. Wir freuen uns sehr, mein Mann und ich. Und einen Beruf soll es lernen, den es will, denn das Kind wird in einem Staat leben, der den Fähigkeiten keine Grenzen setzt. Schon heute sorgt er für das Kind — Schwangerenberatungsstelle, Geburtenbeihilfe ...

  • Ich erlebte „freie Wahlen"

    Es sind nun bald auf den Tag genau sechs Jahre, daß ich in der Deutschen Demokratischen Republik, -in Weimar, Heimat gefunden habe. Vorher lebte ich als Schriftstellerin in Westdeutschland. In diesen Wochen, da drüben abermals zur „Wahl für Freiheit und Demokratie" 'getrommelt wird, muß ich mich an vieles erinnern ...

  • ICH GEBE MEINE STIMME

    dafür, daß Friede bleibt, daß weder Detlev noch ein anderes Kind vor dem Gespenst Krieg erblassen muß. Ich gebe meine Stimme der Arbeiter-und- Bauern-Macht, die meine Jugendträume und alle guten Wünsche Wahrheit werden läßt.

  • ICH GEBE MEINE STIMME

    unserer sozialistischen Republik, meinem Staat, den ich liebe und dem ich die Treue halte. Unsere Wahl für den Frieden muß ein Schlag sein gegen die, die ich hasse, gegen die Militaristen und Kriegsgewinnler.

  • SCHACHAUFGABE

    Matt in zwei Zügen Weiß: Kf8, Dhö, Lb7, Ld2, Sb2, Sd7, Bc3, c6, eSi E6, g4 (elf Steine). Schwarz: Ka5, Dg2, Lfl, Bd3, e5 (fünf Steine). Von E. Ferber aus Akadem. Schachblätter 1903.

  • ICH GEBE MEINE STIMME

    dem Arbeiter-und-Bauern-Staat, der den Jugendlichen alle Tore zur Bildung offenhält. Und Mi stimme für die sozialistische Zukunft, die Friede und Glück bringt.

  • ICH GEBE MEINE STIMME

    dem Frieden, weil ich will, daß unsere Errungenschaften erhalten bleiben, daß meine Birgit und alle Kinder in Geborgenheit und Glück leben.

Seite
Gromyko wird mit Rusk über Deutschlandfrage sprechen Schlachtbank1 oder Werkbank? Wer die Kandidaten der Nationalen Front wählt, entscheidet sich für Glück und Frieden der Nation DR. LOTHAR BOLZ Ansprache im Fernsehen Bekenntnis zur Vernunft, zu Fortschritt und Frieden PAUL VERNER ALFRED NEUMANN ERICH HONECKER HANS REICHELT
Jahrgänge durchstöbern
1946 | 1947 | 1948 | 1949 | 1950 | 1951 | 1952 | 1953 | 1954 | 1955 | 1956 | 1957 | 1958 | 1959 | 1960 | 1961 | 1962 | 1963 | 1964 | 1965 | 1966 | 1967 | 1968 | 1969 | 1970 | 1971 | 1972 | 1973 | 1974 | 1975 | 1976 | 1977 | 1978 | 1979 | 1980 | 1981 | 1982 | 1983 | 1984 | 1985 | 1986 | 1987 | 1988 | 1989 | 1990
Tagesausgabe wählen