27. Sep.

Ausgabe vom 16.09.1961

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  • Schluß mit Provokationen

    Am Donnerstag haben zwei Jagdflugzeuge der Bonner Bundeswehr frech und grob die Grenzen und das Hoheitsgebiet der DDR verletzt. Sie flogen, von einem französischen Startplatz kämmend, bei Eisenach in unseren Luftraum ein und landeten gegen 15.20 Uhr auf dem französischen Militärflugplatz Tegel in Westberlin ...

  • Unrecht Gut gedeiht nicht

    Nachdem der Gesundungsgürtel gelegt wurde, fordert der Frontstadtsenat zusätzlich eine Milliarde Mark an Unterstützung von der westdeutschen Bevölkerung. Der Westberliner Frontstadthaushalt erhielt aber schon in den vergangenen Jahren laufend über eine Milliarde Mark jährlich Zuschüsse von den westdeutschen Militaristen ...

  • Gesundungsgurtel um Frontstadtsumpf

    Wir gehen am 17. September zur Wahl in dem Bewußtsein, einen großen Erfolg auch auf innenpolitischem Gebiet errungen zu haben. Wie Ihnen allen bekannt, drohte der Frontstadtsumpf Westberlin die Atmosphäre in unserer Deutschen Demokratischen Republik zu vergiften. Mit den Maßnahmen vom 13. August haben wir nun eine Art „Cordon sanitaire", einen Gesundungsgürtel, um diesen Frontstadt- -sumpf Westberlin gelegt ...

  • Triebe Freunde und Genossen!

    Am 17. September werden wir die Volksvertreter für die Kreistage, Stadtverordneten- und Stadtbezirksversammlungen sowie für die Gemeindevertretungen wählen. Das ist ein sehr wichtiges Ereignis im Leben unserer DDR und ihrer Bürger. Und ich habe am Vorabend der Wahlen das Bedürfnis, mich mit Ihnen allen noch einmal zu unterhalten ...

  • Produktionsaufgebot hilft den Militarismus schlagen

    Ihre Initiative wurde gekrönt durch das Produktionsaufgebot der Arbeiter des VEB Elektrokohle in Berlin, dem sich bereits die Werktätigen zahlreicher weiterer Industriebetriebe und auch der Landwirtschaft und des Handels angeschlossen haben. Aus diesem Produktionsaufgebot der Arbeiter des VEB Elektrokohle beginnt eine Volksbewegung zu werden, eine große patriotische Initiative zur Stärkung der Deutschen Demokratischen Republik ...

  • Unsere Friedenspolitik hat weithin in der ■' Welt Anerkennung gefunden

    Unsere Deutsche Demokratische Republik hatte es nichtleicht, in der Welt unseren Anspruch auf Achtung und Gleichberechtigung durchzusetzen. Dieser unser Kampf um Befreiung von imperialistischer Willkür, um Achtung und Gleichberechtigung ist noch nicht zu Ende. Denn nicht nur die westdeutschen Militaristen und Imperialisten-, auch einige imperialistische Westmächte wollen uns die Lebensrechte unseres Volkes und Staates streitig machen ...

  • Die sozialistische DDR wird blühen

    Und wir, liebe Freunde und Genossen, wir sind einig, und wir bleiben einig! Einig und geschlossen schlagen wir den Feind, den westdeutschen Militarismus, der ja nicht nur der Feind der ersten deutschen Arbeiter-und-Bauern-Macht ist, sondern der Feind aller' Deutschen, der ■ Feind Europas und der Welt ...

  • Briefe der Verpflichtung und der Mitarbeit

    Diese Briefe beweisen die aktive und bewußte Mitarbeit der Werktätigen unserer Republik bei der Festlegung und Durchsetzung unserer konsequenten Friedenspolitik wie bei der Erfüllung unserer Produktionsaufgaben und dem Aufbau eines schönen und kulturvollen Lebens. Viele, sehr viele Ihrer wertvollen Gedanken und Vorschläge sind eingegangen in unsere Staats- und Wirtschaftspolitik, in unsere Kulturpolitik, in unseren Kampf um den Abschluß eines deutschen Friedensvertrages ...

  • Auch Ausland empört über Luftpiraterie

    Berlin (ND). Die ungeheuerliche Prorokation gegen das Hoheitsgebiet der DDR durch zwei Jagdflugzeuge der Bundeswehr, die am Donnerstag bei Eisenach die Grenze überflogen und dann in Westberlin landeten, hat auch im westlichen Ausland eine Woge der Besorgnis und Empörung ausgelöst. In Dänemark berichteten ...

  • DDR eine sehr reale Macht

    Es gab Leute in Westdeutschland und Westberlin, die sich jahrelang einredeten — so lange bis sie es selbst glaubten —, die DDR sei ein schwacher Staat, die DDR ließe sich alles gefallen, der DDR könne man nach Belieben auf der Nase herumtanzen. Diesen Herrschaften — und das gibt unseren Wahlen am 17 ...

  • Heule mit Beitage KUNST UND LITERATUR und- Funkprogramm ■

    schworenen Feind aller Bürger der Deutschen Demokratischen Republik und ihrer Regierung. Nur hoffnungslose Narren können doch annehmen, daß so etwas gutgehen kann. Das haben wir ihnen oft genug gesagt. Sie sollten begreifen, daß man auf Marxisten rechtzeitig hören soll. Jeder muß doch, verstehen, daß ...

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  • Keine Chance für Rückschritt und Krieg

    Wir gehen also mit einer Reihe guter Erfolge und In dem Bewußtsein an die Wahlurne, daß unser Staat für alle Welt sichtbar, fest und stabil dasteht. Weshalb, liebe Bürger der Deutschen Demokratischen Republik, liebe Freunde und Genossen, kann ich Ihnen mit gutem Gewissen empfehlen, Ihre Stimme den Kandidaten der Nationalen Front ...

  • Irrsinnige Spekulationen mit „kleinem" Krieg

    Ich bin der Ansicht, daß das für Westdeutschland und die anderen für so einen kleinen Krieg auserwählten Länder keine sehr reizvolle Perspektive ist. Es gibt nun in den USA sogar Erwägungen, einen „kleinen Atomkrieg" auf deutsches Territorium zu beschränken, womit die Initiatoren dieses Planes offensichtlich die deutsche Frage radikal zu lösen beabsichtigen ...

  • Dem Kampf um die Lösung der nationalen Frage kann niemand ausweichen

    Wir wissen: Teile der westdeutschen Arbeiterschaft, Teile der Intelligenz und auch bestimmte bürgerliche Kreise leisten der Abenteuerpolitik der Bonner Militaristen Widerstand. Aber das genügt offenbar noch nicht. > •». j>,A • ä < *••• » ; Den westdeutschen Anhängern einer friedlichen Zukunft unseres deutschen Volkes möchte ich freimütig sagen: Es genügt nicht, daß Sie für den Frieden sind ...

  • SED wird zur führenden Partei ganz Deutschlands

    Ein sehr alter Sozialdemokrat äußerte kürzlich: Die SED kann man ja doch nicht entmachten. Ein Arbeiter antwortete ihm: Da hast du völlig recht. Das wäre auch das Schlimmste, was uns passieren könnte Die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands kann in der Tat niemand entmachten. Sie ist zum Glück ...

  • Kontrolle heißt Ordnung

    Unsere Gegner sagen hierzu, unser unabdingbarer Anspruch auf Kontrolle aller Verkehrswege bedeute Behinderung auf den Verkehrswegen. Das ist offensichtlich böswilliger Unsinn. Kontrolle heißt nicht Störung, sondern Kontrolle heißt Ordnung, das heißt, eine solche Ordnung auf unseren Verkehrswegen, die den allgemein anerkannten Regeln des Völkerrechts entspricht ...

  • Was war und ist denn das nationale Unglück Deutschlands?

    Es war und Ist. das Unglück Deutschlands, daß von Geburt des Deutschen Reiches an die finsterste Reaktion, die feudalen Großgrundbesitzer und später die Herren des Finanzkapitals die politische und militärische Macht in Händen hatten. Das hat unser Volk mit zwei Weltkriegskatastrophen bezahlen müssen ...

  • Bundesrepublik gehört zu den rückständigsten Ländern

    Bei dem Stand der Dinge in Westdeutschland ist es nicht erstaunlich, daß die Bundesrepublik besonders in sozialer und kultureller Hinsicht ein unterentwickelter Staat ist, obgleich sie so viel reicher ist an materiellen Gütern als die DDR. Denn dort in Westdeutschland gab es seit jeher die größten und reichsten deutschen Industriegebiete ...

  • Unter dem Imperialismus gibt es keine Demokratie

    Wie kann man denn unter den Bedingungen der Herrschaft der deutschen Imperialisten und Militaristen von Demokratie sprechen? Während sich bei uns das ganze Volk auf die Wahl und auf seine Beteiligung an der Ausübung der Staatsmacht und der Lösung der praktischen gesellschaftlichen Aufgaben vorbereitet, werden in Westdeutschland die Wahlen in den Konzernbüros, in den Agitationszentren der großen Zeitungskonzerne und Rundfunkgesellschaften gemacht ...

  • Es wird nicht zum Krieg kommen

    Manche Leute stellen heute die Frage, wird es Krieg geben? Ich begreife diese Sorge und möchte auch auf diese Frage ganz offen und ehrlich antworten. Ich bin davon fiberzeugt, daß es nicht zum Krieg kommt. Weshalb? Weil ich nicht glaube, daß jemand so wahnsinnig sein könnte, Krieg gegen einen Friedensvertrag zu führen ...

  • Unsere Stimme für ein friedliches, blühendes, sozialistisches Leben!

    (Fortsetzung von Seit* 1)

    Die Wahlen vom 17. September stehen — wie leb eingangs schon erwähnte — im Zeichen des großen Produktionsaufgebotes der Werktätigen der Industrie und Landwirtschaft und de« Handels. Wenn wir es recht bedenken: Eigentlich hat uns doch der imperialistische Westen durch seine Politik der Sabotage und versuchten Aushöhlung dazu gezwungen, das Störfreimachen unserer Wirtschaft zur nationalen Aufgabe zu erklären, und zwar jetzt und in dieser Situation, und nicht, etwa morgen oder irgendwann später ...

  • Die Krise in der SPD

    Auch in der SPD bereitet sich die große Auseinandersetzung nach den Wahlen vor. Im Verlaufe des Wahlkampfes und der Berliner Ereignisse hat es sich erneut bestätigt, daß Brandt und seine Mannschaft eine ausgesprochene Abenteurerpolitik im Troß des deutschen Imperialismus betreiben. Sogar dieser Herr Brandt dürfte endlich verstanden haben, daß er in Berlin eine entscheidende Niederlage erlitten hat ...

  • Große Auseinandersetzung in Westdeutschland beginnt nach den Wahlen

    Ich möchte aber nicht verhehlen, daß wir diesen westdeutschen Wahlen keine große Bedeutung beimessen. Die große Auseinandersetzung in Westdeutschland wird — davon bin ich überzeugt — erst nach den Wahlen beginnen. Die Adenauer-Gruppe ist in die Geschichte eingegangen als Spalter Deutschlands, die Westdeutschland unter den Stiefel des westdeutschen und amerikanischen Monopolkapitals gepreßt hat ...

  • Worüber kann man sich heute verständigen?

    Die Deutsche Demokratische Republik tritt auch heute konsequent für eine Verständigung ein. Aber worüber — so fragen manche — kann man sich denn heute verständigen? Wir sind der Ansicht: Eine Verständigung ist möglich Ober den deutschen Friedensvertrag. Wenn die Westmächte diesen deutschen Friedensvertrag jetzt noch nicht unterzeichnen wollen, dann stehen sie vor der Notwendigkeit der Anerkennung dieses Friedensvertrages und der Mitwirkung bei der Beseitigung aller Reste des zweiten Weltkrieges ...

  • Dokument imperialistischer Willkür

    Die Regierung der USA hat in ihrer Note an die Sowjetunion über die Verbindungswege der DDR eine geradezu ungeheuerlicheTheorie des sozusagen vom lieben Gott persönlich verliehenen Rechts auf ewige Okkupation Deutschlands vertreten. Diese Note, in der die Handschrift der Bonner Ultras zu sehen ist, ist ein bemerkenswertes Dokument imperialistischer Willkür und neokolonialistischer Anmaßung ...

  • Wir klagen an

    Wir — das möchte ich unzweideutig erklären — haben keinerlei Lust, im Interesse der Kolonialherrschaft dieser imperialistischen Mächte auf irgendwelche unserer Souveränitätsrechte zu verzichten. Wir klagen die Adenauer-Regierung an der nationalen Würdelosigkeit und des nationalen Verrats! Wir klagen ...

  • Das Wichtigste ist der deutsche Friedensvertrag

    Worauf bereiten wir uns jetzt vor? Das Wichtigste in den allernächsten Monaten ist der Abschluß eines deutschen Friedensvertrages. Mit ihm verbunden ist die Herstellung der vollen Souveränität der Deutschen Demokratischen Republik, einer Souveränität, die von allen übrigen Staaten respektiert werden muß und — davon- bin ich überzeugt — schließlich auch respektiert werden wird ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Hermann Axen. Chefredakteur; Geore Hansen. Dr Günter Kertzscher.. stellv Chefredakteure: Eberhard Heinrich. Redaktionssekretär; Horst Bitschkqwski, Walter Florath. Dr. Rolf Gutermuth/Willi Köhler. Karl-Ernst Reuter

Seite 3
  • DDR-Bürger sind keine USA-Sklaven

    Das ist nichts anderes als der nackte Anspruch unverschämter Kolonialherren auf Willkür und Herrschaft ihres Militärstiefels. Die USA-Regierung spricht von Gewohnheitsrecht. Sie hätte in Westberlin Rechte des Eroberers. Die möchten sie beibehalten, obwohl bekanntlich kein USA-Soldat an der Eroberung von Berlin beteiligt war ...

  • Der Nebeldunst ist fortgeblasen

    Alle Deutschen sind heute aufgerufen, die Dinge zu Ende zu denken. Zu Ende zu denken! Nicht umsonst, liebe Bürger der Deutschen Demokratischen Republik, liebe Freunde und Genossen, habe ich in den letzten Wochen mehrfach betont, daß Denken die erste Bürgerpflicht sei. Jetzt müssen wir den Menschen helfen, sich in der neuen Situation zurechtzufinden ...

  • DDR-Bürger gewaltsam verschleppt

    Frontstadtbehörden verhindern Rückkehr in die Republik

    Berlin (ADN). Neue Tatsachen über die gewaltsame Verschleppung von abgeworbenen DDR-Bürgern von Westberlin nach Westdeutschland wurden durch die Schilderungen des Melkers Adolf Hildebrand bekannt. Er war vor dem Verlassen der DDR auf dem VEG Blankenfelde bei Berlin tätig und ist jetzt in die DDR zurückgekehrt ...

  • Zum Schütze des Volkes

    Aber jetzt haben wir eine neue Dieser Pesthauch aus dem kapitalisti- Epocfae. Jetzt herrscht das arbeitende sehen Sumpf dringt von Westdeutschland Volk. Und das Volk schützt sich gegen die Betrugsmanöver der Reaktion. Das ist auch notwendig. Da muß man manchmal auch hart und konsequent eingreifen. Denn zuviel steht auf dem Spiel! Nämlich der Frieden, das Glück und die Sicherheit unseres Volkes ...

  • Staatsratserklärung kann heute leichter verwirklicht werden

    Ich möchte auch auf diese Fragen offen antworten: Die Staatsratserklärung gilt heute ebenso wie früher. Ich möchte sogar sagen, daß die Grundsätze dieser Staatsratserklärung in vieler Hinsicht heute leichter und reiner verwirklicht werden können, als zu jener Zeit, da der Frontstadtsumpf noch unser Leben zu verpesten drohte ...

  • Stoppen Sie endlich den Frontstadtkurs!

    Gerhard Danelius an die Schöneberger Abgeordneten / Westberliner wollen Verständigung

    Berlin (ND). Der Sekretär der Westberliner Leitung unserer Partei, Gerhard Danelius, hat sieh in einem Schreiben an alle Mitglieder des Westberliner Abgeordnetenhauses gewandt: „Wir sagen mit aller Offenheit", heißt es darin, „das Abgeordnetenhaus trägt für die abenteuerliche und gefährliche Frontstadtpolitik des kalten Krieges, die vom Senat betrieben wird und die für die Westberliner Bevölkerung von großem Schaden war und ist, die volle Verantwortung ...

  • Sozialistische Staaten werden Piratenakte nicht einfach hinnehmen

    Auch Ausland ist empört (Fortsetzung von Seite 1)

    tung „De Standaard" erklärte: „Der DDR-Luftraum darf nicht mehr verletzt werden." Das französische Massenblatt „Paris Jour" sprach von einem ^unglückseligen Einflug" und forderte die Bestraf ung ^der. Piloten. Selbst in westdeutschen Zeitungen wurde Unruhe über die gefährliche Provokationspölitik Bonns laut ...

  • Konsequent für Freiheit, Frieden und Sicherheit

    Liebe Bürger der Deutschen Demokratischen Republik! Liebe Freunde und Genossen! Unsere Position ist klar. Wir treten konsequent lür Freiheit und Frieden und Sicherheit des deutschen Volkes ein. Unsere Deutsche Demokratische Republik ist stark. Sie wird wirtschaftlich und auf allen anderen Gebieten weiter wachsen ...

  • Agenten machen sich aus dem Staub Frontstadtboden wird zu heiß / Besatzer transportieren Akten ab

    Berlin (ADN). Aus zuverlässigen Quellen in Westberlin wird jetzt bekannt, daß nicht nur die nach Westberlin abgeworbenen DDR-Bürger unter Anwendung von Zwang in Flugzeugen nach Westdeutschland verschleppt, sondern auch Maßnahmen getroffen werden, die bestehenden Lager aufzulösen. Gleichzeitig soll das Lagerpersonal aus Westberlin ausgeflogen werden ...

  • Unsere Stimme für ein friedliches, blühendes, sozialistisches Leben!

    (Fortsetzung von Seite 2)

    2005 ihren Stiefel auf den Nacken der westdeutschen Bevölkerung setzen, hat der westdeutsche Kriegsminister. Herr Strauß, im Juli 1961 in den USA feierlich versichert. „Deutschland kann heute kein souveräner Nationalstaat mehr sein, der das Gesetz seiner eigenen Politik bestimmt." Die amerikanische Note macht sich die ungeheuerliche These des Bonner Kriegsministers Strauß zu eigen, der zweite Weltkrieg sei noch nicht zu Ende ...

  • Ich werde unter den ersten sein

    Am 17. September werde ich mich gleich bei Eröffnung meines zuständigen Wahllokals dort einfinden, um offen meine Stimme den Kandidaten der Nationalen Front zu geben. Der Wahltag bedeutet für mich eine willkommene Gelegenheit, mich mit denjenigen Persönlichkeiten solidarisch zu erklären, die In tätiger Arbeit für die Festigung unserer Arbeiter-und-Bauern-Macht sich bereits bewährt haben ...

  • Zuchthaus für Brandstifter und Provokateure

    Strausberg (ND). Lebenslängliche Zuchthausstrafen für die Angeklagten Resag und Gartenschläger sprach der I.Strafsenat des Bezirksgerichts Frankfurt (Oder) am Freitagnachmittag im Prozeß gegen eine konterrevolutionäre Gruppe aus. Zu einer Strafe von 15 Jahren Zuchthaus wurde der Mitangeklagte Lehmann, zu 12 Jahren der Angeklagte Riediger und zu sechs Jahren Zuchthaus der Angeklagte Höpfner verurteilt ...

  • Prof. Dr. Eduard Winter 65 Jahre

    Berlin (ND). Prof. Dr. Eduard Winter, Direktor des Instituts für Geschichte der UdSSR, begeht heute seinen 65. Geburtstag. Das Zentralkomitee wünscht dem Wissenschaftler Gesundheit und weitere gute Erfolge in seiner Arbeit. Prof. Dr. Winter hat mit seinen Werken über die deutsch-slawischen Wechselbeziehungen sowie über die Rolle des politischen Katholizismus und insbesondere des Papsttums internationale Anerkennung gefunden ...

  • Marschall Konew dankt

    Berlin (ND). Der Chefredakteur des „Neuen Deutschland", Hermann Axen, erhielt von Marschall f. Konew folgendes Schreiben: „Werter Genosse Chefredakteur! Gestatten Sie mir, über Ihre Zeitung allen Organisationen und Bürgern der Deutschen Demokratischen Republik, die mir zu meiner Ernennung zum Oberkommandierenden ...

  • Grenzverletzer festgenommen

    Berlin (ADN). Die Pressestelle des Ministeriums des Innern teilt mit: In den Nachmittagsstunden des 15. September drang ein Motorboot, mit hoher Geschwindigkeit aus Richtung Westberlin kommend, über die Staatsgrenze auf der Havel bei Potsdam in das Gebiet der DDR ein. Den wiederholten Aufforderungen zum Stoppen kamen die Westberliner Insassen des Motorbootes nicht nach und versuchten, sich durch Flucht der Kontrolle der Sicherungsorgane der DDR zu entziehen ...

Seite 4
  • Der Fackelzug findet nicht statt

    Im Septemberheft einer der wenigen demokratischen Schriften Westdeutschlands, deren Verbot bis nach dem NATO- Zonen-Wahltag aufgespart wurde, in Heft 9 von „Kultur und Gesellschaft" beantwortet Ernst von Salomon die Frage: „Brauchen wir eine neue Regierung?" mit einem weithin vernehmbaren Ja. Womit allerdings, ...

  • DFU: Frieden und Neutralität

    jEine einzige in Westdeutschland legale Partei, gebildet aus den verschiedensten Schichten der Bevölkerung, bietet sie; die DFU, die die Bundesrepublik atomwaffenfrei machen will, die für eine militärische Neutralität und für eine Verständigung auch zwischen beiden deutschen Staaten, wie sie die DDR,- wie Nehru und Sukarno und viele andere seit langem zur Überwindung der Spannungen fordern, eintritt ...

  • INGE KELLER:

    Dieser Film ist unser Bekenntnis zur Wahl, ist unser Bekenntnis zur Politik der Deutschen Demokratischen Republik. Wir wollten damit offen sagen, wo wir stehen, und wir werden ebenso offen unsere Stimme abgeben. Millionen Menschen haben in den letzten Tagen vor dem Fernsehschirm gesessen und den Fernsehroman „Gewissen in Aufruhr" gesehen ...

  • Ein Scherbenhaufen

    und während einsichtige Kreise schon lach Rückzugswegen ausspähen, fragen sich 37 Millionen westdeutscher Wähler — iavon 3,7 Millionen Jungwähler —: Was sollen wir eigentlich wählen? Rund 500 Abgeordnete sollen in den vierten Bunäestag einziehen. Aber die drei „großen" Parteien bieten den Wählern keine Alternative zur bisherigen Politik, von der freilich alle — mit Ausnahme der CDU/ CSU, die sie aktiv betrieb — sagen, sie sei gescheitert ...

  • Sicher und stark zum Frieden

    „Der 13. August, der 17. September und 3er kommende Tag des Friedensvertrages sind für das Jahr 1961 die markantesten Stationen, die der Welt zeigen, daß das besetz des Handelns auf unserer Seite st und das deutsche Volk und die VöJ- cer des sozialistischen Lagers entschlosj >en, sicher und stark dem großen Ziel jnd letzter Erfüllung der Menschheit entgegengehen: -Friede auf Erden der gan- ;en Welt ...

  • Sonntag is Wahl

    Sonntag is Wahl! Da spring wa mal, Ob in Berlin, in Rostock, in Halle Ausnahmsweise schon früh aus der Falle. Wählen? Na klar! Und janz uff de Schnelle. Sonntag, mensch, Sonntag da rücken wir alle jeschlossen dem Brandt auf die Frontstadtpelh Sonntag, da stimmste, Sonntag, da nimmste Dir all die üblen Gestalten aufs Korn ...

  • Ernste Entscheidung

    Wir wissen, was wir von Wahlversprechungen in bürgerlichen Wahlen zu halten haben. Vor der Wahl 1957 hat man die Atomrüstung abgelehnt. Nach den Wahlen wurde sie eingeführt. So verspricht man bei der CDU/CSU heute, man werde verhandeln, schickt aber drei Tage vor der Wahl Außenminister Brentano zur westlichen Außenministerkonferenz nach Washington, wo er laut „Generalanzeiger" dafür sorgen soll, daß der Westen in Verhandlungen mit der Sowjetunion „nicht knieweich" wird ...

  • Diktaturpropagandist

    Walter Eckhardt, München 13, Ismaninger Str. 67, kandidiert auf der CSU-Landesliste. Er hat das Vertrauen von Strauß, weil er die in Bonn gewünschten Erfahrungen als Ministerlalrat tm Nazireichsfinanzministerium gesammelt hat. In Lehrbüchern und Schriften propagierte er den „Führerstaat", die .unbeirrbare ...

  • NATO statt Nation

    Indessen sollte aber gerade das Statt- Einden solcher Kriegsübungen zwischen Ankara und Narvik — also rund um die Srenzen des sozialistischen Lagers herum — die westdeutschen Wähler nachienklich machen. Diese Manöver, die die Ultras nach dem Schlag vom 13. August wieder aufmöbeln sollen, sind Ausdruck jener Politik, die die drei „großen" Parteien, CDU/CSU, SPD und FDP, nach den Wahlen — gleich wer die Regierung biläet — fortzusetzen versprachen ...

  • Alter Nazikämpfer

    Karl Naumann, Holzmünden, Moltkestr. 2, kandidiert für die GDP im Wahlkreis 47 und auf der GDP- Landesliste Niedersachsen. Bereits 1925 gründete er als Gutsbesitzer in Baderitz, Kreis Döbeln, die NSDAP-Ortsgruppe. In den folgenden Jahren gehörte er zu den übelsten SA-Schlägern im Kreis. 1930 wurde er auch noch Bürgermeister ...

  • Henker Berliner Arbeiter

    Willi Gnthsmuths, , Mönchen 22, Prinz-*'* regentenstr. 28, kandidiert für die faschistische GDP im Wahlkreis 2C2. Dieser Henker ist der Sturmhauptführer der berüchtigten Berliner SA-Standarte «Horst Wessel". Während des Krieges gehörte er zu den Peinigern des tschechoslowakischen Volkes. Auf Grund seiner faschistischen Vergangenheit setzte er nach 1945 in Bayern seine Karriere fort ...

  • Erzrevanchist

    Siegfried Zoglmann, Düsseldorf, Cscilienallee 32, kandidiert für die FDP. Zelt 1928 gehörte er der faschistischen Hen lein-Partei und später der NSDAP an\ er war Gebietsführer der Hitler-Jugend und Chef der Befehlsstelle Böhmen und Mähren der Reldisjugendführung. Als eine der von Goebbels bezahlten Journaillen* verfaßte er zahlreiche PropagandasduiUen für die gewaltsame Eroberung des „Sudetengebietes" ...

  • Schachmatt -Wahlen

    Westdeutsche Wähler am Scherbenhaufen / Von unserem Bonner Korrespondenten Harri Czepuck

    Es scheint von einer gewissen Vorbedeutung zu sein, daß — wenn am Sonntag 37 Millionen westdeutscher Bürger in die Wahllokale gehen — das bisher größte NATO-Manöver unter dem Decknamen „Schachmatt II" seinen kriegsspielerischen Höhepunkt erreicht. Sicherlich nicht zufällig finden diese Manöver jetzt statt, von denen sich die Ultras und Stärkepolitiker eine gewisse Wahlhilfe versprechen ...

  • Hitlers Gefolgsleute im Bundestag

    Wer sind die Kandidaten, die der westdeutsche Wähler am Sonntag in den Bundestag wählen soll? Die Bosse sind jedermann bekannt: Adenauer, Strauß, Brandt, Pferdmenges und andere sind die schlimmsten Verderber unseres Volkes. Doch wer sind die anderen, die Handheber b«i den Abstimmungen? Sind sie besser? ...

  • Ausplünderer Polens

    Waldemar Kraft kandidiert auf der CDU-Landesliste in Nordrhein-Westfalen. Dieser Mann ist einer der aktivsten Nazis. Er war SS-Hauptsturmführer und Mitarbeiter des Amtes 11/11 in Himmlers Reichssicherheitshauptamt Nach dem Dberfall auf Polen wurde er Präsident der

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  • Der zitternde Heinrich

    In Washington haben sich die Außenminister der Westmächte versammelt, um ihre Taktik für eventuelle Verhandlungen mit der Sowjetunion festzulegen. Der Bonner Außenminister Heinrich von Brentano wurde erst gestern, am zweiten Verhandlungstage, .hinzugezogen". Das hat ihn offenbar recht •nervös gemacht ...

  • Protest des Journalistenverbandes

    Das Präsidium des Verbandes der Deutschen Journalisten protestiert mit aller Schärfe und Entschiedenheit gegen den Beschluß der Bundespressekonferenz, die in Bonn tätigen Korrespondenten der DDR aus der Pressekonferenz auszuschließen. Dieser Beschluß, unter Bruch der eigenen Satzung der Pressekonferenz auf unmittelbare Weisung Globkes durchgepeitscht, kennzeichnet das Bestreben der Adenauer-Regierung, die Lage weiter zu verschärfen und die Atmosphäre weiter zu vergiften ...

  • Geknebelte Berichterstatter

    Im Bonner Grundgesetz heißt es: :,Niemand darf wegen seiner . . . politischen Anschauung benachteiligt werden." Das sieht in der Praxis so aus: Nach monatelangem Kesseltreiben, gegen die für DDR- Organe in Bonn tätigen Korrespondenten wurde eine „Ergänzung" der Satzung der sogenannten Bundespressekonferenz vsrabschiedet, um eine fadenscheinige Handhabe für den Ausschluß zu schaffen ...

  • USA-Komplott in Brasilien gescheitert

    Luiz Carlos Prestes zur Lage nach dem Bücktritt von Präsident Quadros

    Brasilia (ADN). Die Niederlage der AnhXnrer des Staatsstreiches und die Übernahme der Präsidentschaft durch Joio GouUrt sei ein groBer Sie* des brasilianischen Volkes, betonte der Generalsekretär der Kommunistischen Partei Brasiliens, Loiz Carlo* Prestes. In der brasilianischen Wochenzeitung „Novos Rumoi" ...

  • Otto Grotewohl an Janos Kadar

    Berlin (ADN). Der Vorsitzende des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik, Otto Grotewohl, sandte an den Ersten Sekretär des Zentralkomitees der Ungarischen Sozialistischen Arbeiterpartei und Vorsitzenden des Ministerrates der Ungarischen Volksrepublik, Jänos Kadar, ein Telegramm, in dem ...

  • Die DDR auf der Messe in Brno

    Brno. Beim Rundgang durch das Gelände der III. Internationalen Maschinenbaumesse in-Brno fanden wir in diesem Jahr fast in jeder Halle und auf jeder Freifläche das schwarzrotgoldene Schild unserer Republik mit Ährenkranz, Hammer und Zirkel, denn die Exponate sind in diesem Jahr nach Fachgruppen aufgegliedert ...

  • Gegensätze in Washington

    Menschikow bei Rusk

    Washington (ADN). Die Außenminister der drei Westmächte haben auf einer Konferenz in Washington das Westberlinproblem sowie die Situation in Laos und in Kongo behandelt. Einer UPI-Meldung zufolge soll es auf dieser Zusammenkunft zu Meinungsverschiedenheiten zwischen dem Außenminister Frankreichs und den Vertretern der USA und Großbritanniens gekommen sein ...

  • Spanische Wahlen im Bonner Staat

    Ludwig Landwehr protestiert gegen Raub des passiven Wahlrechts

    Osnabrück (ADN/ND). Die Anfechtung der Bundestagswahl hat das langjährige Mitglied des niedersächsischen Landtages Ludwig Landwehr aus Osnabrück angekündigt, nachdem seine Kandidatur als kommunistischer Einzelkandidat zu den Bundestagswahlen abgelehnt worden ist. „Das sind keine freien Wahlen", so begründete ...

  • Konzerne spicken ihre Parteien

    Wahlkuchen von 100 Millionen D-Mark / Auch SPD erhielt einen Teil

    Bonn (ADN/ND). Rund 100 Millionen D-Mark sind seit Jahresbeginn von der westdeutschen Industrie, den Banken und Versicherungskonzernen, den Warenhäusern, dem Groß- und Außenhandel, von den Großagrariern sowie dem Haus- und Grundbesitz neben mehreren Millionen D-Mark aus Steuergeldern für den Wahlkampf der im Bundestag vertretenen Parteien einschließlich der SPD verwendet worden ...

  • Straßenkämpfe in Elisabethville

    Die erbitterten Kämpfe in Elisabethville dauerten am Freitagmorgen noch an. Inzwischen haben auch belgische Siedler in die Straßenkämpfe gegen die UNOSoldaten eingegriffen. Unbestätigte Berichte sprechen bereits von Hunderten Toten. Von der.Tshombe-Clique ist gegen eine irische ÜNO-Einheit In Jadotville ein Düsenjäger eingesetzt worden, teilte am Freitag ein UNO-Sprecher in Leopoldville mit ...

  • ° '"USA begannen Serie von Kernwaffenexplosionen

    Washington (ADN). Die USA haben am Freitagnachmittag die erste einer Serie unterirdischer Kernwaffenexplosionen durchgeführt. Das Washingtoner Weiße Haus teilte dazu mit, es habe sich um eine Explosion von „geringer Stärke" gehandelt Der Test fand gegen 18 Uhr im Versuchsgebiet von Nevada statt, wo seit Monaten umfangreiche Vorbereitungen getroffen worden waren ...

  • Willkürakt gegen Bonner „ND"-Korrespondenten

    Schikanen gegenüber allen DDR-Fressevertretern

    Berlin (ND). Der in Bonn akkreditierte Korrespondent des „Neuen Deutschland", Harri Czepuck, wurde aus der Journalistenvereinigung in Bonn „Bundespressekonferenz e. V." ausgeschlossen. Wie in einem Teil unserer Ausgabe bereits gemeldet, ist der Ausschluß ebenfalls gegen die beiden Korrespondenten des Allgemeinen Deutschen Nachrichtendienstes sowie die Vertreter des Deutschlandsenders und der „Berliner Zeitung" verhängt worden ...

  • WähltDFU - dieeinzige echte Alternative

    Düsseldorf (ADN/ND), Zur Wahl der Deutschen Friedens-Union hat der Erste Sekretär des ZK der Kommunistischen Partei Deutschlands, Max Beimann, die Wähler der Bundesrepublik am Freitagabend übet den Deutschen Freiheitssender 904 aufgerufen. Nachdem die KPD verboten und die kommunistischen Einzelkandidaten durch beispiellosen Terror an ihrer Kandidatur gehindert wurden, sei die DFU die einzige legale Partei in Westdeutschland, die eine echte Alternative zu der Adenauer-Brandt-Politik biete ...

  • Unbedingt Atomwaffen

    Bonn (ADN/ND). 48 Stunden vor den westdeutschen Bundestagswahlen hat Adenauer am Freitag vor westdeutschen und ausländischen Journalisten in Bonn seine Forderung nach Atomwaffen In der bislang unverhülltesten Weise zum Hauptprogrammpunkt der Bonner Politik erklärt. Auf die Frage eines Journalisten, ob er sich mit seiner bisherigen Forderung nach nuklearer Bewaffnung der Bundeswehr auf Trägerraketen beschränke, antwortete Adenauer: „Was nutzen die Träger — Träger sind keine nukleare Bewaffnung ...

  • Landesbischof D. Mitzenheim nach Bukarest abgereist

    Berlin (ADN). Der evangelische Landesbischof von Thüringen, D. Mitzenheim, ist am Freitag nach Bukarest abgereist. Auf Einladung der evangelischen Kirchenleitungen besucht er neben Rumänien auch Ungarn und die CSSR. Seine Reise dient der weiteren Festigung der freundschaftlichen Zusammenarbeit zwischen den Kirchenleitungen der DDR und der befreundeten spzialistischen Staaten ...

  • Friedenskonferenz in London

    Berlin (ND). Eine „Internationale Konferenz für allgemeine Abrüstung und das Verbot aller Atomwaffen" ist nach London einberufen worden. Die Vorbereitung der Konferenz hat die von Kanonikus John Collins geleitete „Christliche Aktion" übernommen. Zu den Teilnehmern sollen u. a. Professor Albert Schweitzer, Ilja Ehrenburg, Alexander Kornejtschuk (UdSSR), Jean Paul Sartre (Frankreich), Robert Jungk (Österreich), Hans Werner Richter (Westdeutschland), Professor John D ...

  • Brandt erwartet CDU-Befehle

    , Bonn (ADN/ND). Der Westberliner Frontstadtchef und Kanzlerkandidat der SPD, Willy Brandt, hat am Freitag in Bonn vor Pressevertretern offenbart, daß er im Falle seiner Wahl nicht die Absicht hat, die lockenden sozialen Versprechungen einzulösen, mit denen er in seinem „Regierungsprogramm", das eben, so wie das Adenauer-Programm das Festhalten an der NATO und die totale Atombewaffnung vorsieht, auf Stimmenfang ausgegangen ist ...

  • USA wollen Einfuhren aus Kuba stoppen

    Washington (ADN). Die Beförderung aller aus Kuba eingeführten Erzeugnisse soll in den Vereinigten Staaten verboten werden. Das ist in einem Gesetzentwurf festgelegt, den der Handelsausschuß des amerikanischen Repräsentantenhauses am Donnerstag gebilligt hat. Das Verbot wird vor allem die Tabakeinfuhren treffen, die zur Herstellung der bekannten Havannazigarren verwendet wurden ...

  • New-Yorker über Bonn besorgt

    New York (ADN). Etwa 2000 New- Yorker haben auf einer Kundgebung die" Forderung nach einer friedlichen Lösung der Deutschlandfrage unterstützt. Organisator der Veranstaltung war das ameri-. kanische Nationalkomitee zum Kampf für eine vernünftige Kernpolitik. Aus den Worten mehrerer Redner war die tiefe Besorgnis über die fortgesetzte Militarisierung Westdeutschlands zu erkennen ...

  • Trauerzug der 100 000

    dudad Xrnjillo (ADN). Über 100 000 , Dominikaner haben an piner Trauerkundgebung für die vier Opfer der Trujiüo-Diktatur in der dominikanischen Hauptstadt Ciudad Trujillo teilgenommen. Die Polizei hatte am Dienstag in Ciudad Trujillo auf Demonstranten geschossen und dabei vier Personen ermordet. Aus Protest gegen den Terror der Polizei war die gesamte Bevölkerung der Landeshauptstadt in den Streik getreten ...

  • Der westdeutsche Bauernstand verblutet

    Frankfurt (Main) (ND/ADN). „Der westdeutsche Bauernstand verblutet." Diese das Adenauer-Regime anklagenden Worte rief ein Diskussionsredner auf einer Bauernversammlung in der Wetterau, einem der bedeutendsten Agrasy bezirke Hessens, dem Bonner Landwirtschaftsminister Schwarz entgegen. Ein anderer Diskussionsredner verlangte von Schwarz ein klares Ja oder Nein zu der Frage, ob Bonn die westdeutsche Bauernschaft der NATO-Politik opfern wolle ...

  • Brüssel und London sind verärgert

    Offizielle Kreise „besorgt" über UNO-Aktion gegen Katanga-Separatisten

    Berlin 7 Elisabeth vllle (ND/ADN). Die Aktion der UNO-Truppen gegen die Söldner des Kongo-Separatisten Tshombe haben zu heftigen Reaktionen in Brüssel und London geführt. In Brüsseler Regierungskreisen bangt man um das Schicksal des Interessenwahrers belgischer Monopole in Katanga; Das britische Außenministerium brachte seine „tiefe Besorgnis" über das Vorgehen der UNO in Katanga zum Ausdruck, das das von den Briten Tieherrscnte Rhodesien gegenüber der Volksbewegung in Kongo isolieren sollte ...

  • Finnische Gäste beeindruckt

    Dresden (ADN). „Wir haben während unseres Aufenthaltes in der DDR überall den festen Friedenswillen der Bevölkerung festgestellt." Diese Einschätzung trafen in Dresden die finnischen Kommunalpolitiker Paavo Pekkanen, T. Aaltonen und Sulo A. Typpoe, die gegenwärtig auf Einladung des deutschen Städte- und Gemeindetages eine Rundreise durch die DDR unternehmen ...

  • Denkt daran

    Das Wahlprogramm der Adenauer-CDU und auch das der SPD-Brandt-Mannschaft böten der westdeutschen Bevölkerung die Perspektive der nationalen Katastrophe. „Denkt daran", so sagte Max Reimann in seiner vor allem an die westdeutschen Arbeiter gerichteten Rede^ jjedes Kreuz für die Liste der Adenauer-CDU oder der SPD-Brandt- Mannschaft wird von den deutschen Militaristen als eine Rechtfertigung ihrer Atomkriegspolitik mißbraucht ...

  • Unfreieste Nachkriegswahlen

    Der Terror und die Willkür gegen die Kommunisten, die Züchtung einer Atmosphäre der Furcht und des Druckes, der Erpressungen und der Drohungen, der Korruption und des Rufmordes machten diese Wahlen zu jäen unfreiesten aller westdeutschen Nachkriegswahlen, betonte Max Reimann. „Ich rufe sie auf, "fordern sie gemeinsam mit uns im Interesse des Friedens und der Freiheit die Legalität der Kommunistischen Partei Deutschlands ...

  • Front gegen EWG

    Accra/London (ADN). Die EWG- Anschlußbestrebungen Großbritanniens sind auf der Commonwealth-Wirtschaftskonferenz, die am Donnerstag in der ghanesischen Hauptstadt Accra zu Ende ging, auf einhellige Ablehnung gestoßen. In dem Schlußkommunicjue haben sich die Repräsentanten aller Commonwealth- Staaten mit Ausnahme des britischen Vertreters gegen den geplanten EWG- Beitritt Englands ausgesprochen ...

  • Todesstrafe für Menderes

    Istanbul (ADN). Der ehemalige türkische Ministerpräsident Menderes und Expräsident Bayar sind am Freitag wegen Verfassungsbruchs zum Tode verurteilt worden. Die Todesurteile müssen noch vom Komitee für Nationale Einheit (Regierung) bestätigt werden.

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  • Musik, Tanz und Frohsinn

    In allen Stadtbezirken finden am heutigen Sonnabend und am Wahltag zahlreiche kulturelle Veranstaltungen statt. Bier eine Auswahl: Treptow: Am Sonnabend, um 16 Uhr, Volksfest auf dem Sportplatz am Bahnhof Treptow. Im Kulturhaus der BMHW um 19 Uhr buntes Programm des Staatlichen Rundfunkkomitees; anschließend Tanz ...

  • DHfK-Sportler bei Walter Ulbricht

    Freundschaftliche Aussprache / Verpflichtungen der Sportler übergeben

    Der Vorsitzende des Staatsrates der DDR, Walter Ulbricht, empfing am Freitag im Amtssitz des Staatsrates in Berlin-Niederschönhausen eine Delegation der Deutschen Hochschule für Körperkultur Leipzig. Die Sportler und Wissenschaftler, an ihrer Spitze der Rektor der DHfK, Professor Dr. Günter Erbach, und ...

  • Sechs Richtige Am Vorabend der Volkswahl eröffneten ihre Pfortem Kaufhalle Oberspree Schnellgaststätte „Expreß" Schönhauser Allee Milchmixer Schönhauser All # Kosmetiksalon Kniprodestraße

    14 Tage vor dem Termin eröffnete die HO Treptow eine moderne Selbstbedienungshalle in Oberspree. Noch bevor der letzte Bewohner in die, umliegenden neuen Wohnblocks eingezogen ist, wurde sie fertiggestellt. Bislang war der Einkauf in Oberspree ein Problem. Nur zwei kleine Läden standen zur Verfügung ...

  • Alte Pläne werden wahr Was unzählige deutsche Regierungen nicht vermochten, schaffte die Arbeiter-und-Bauern-Macht in Berlin (III)

    AM 5. MAI 1916 beendete der Berliner Regierungsbaumeister a. D. Lohe seinen Bebauungsplan für den Bezirk Treptow, ein Projekt, das auf den ersten Blick nichts Außergewöhnliches verrät. Wir suchten ihn dennoch aus den liefen Fächern eines Berliner Archivs, weil der Regierungsbaumeister für selbstverständlich gehalten hatte, inmitten dieses Wohnviertels einen S-Bahnhof zu errichten ...

  • Der Hausgeist hilft

    Sie werden es sicherlich schon wissen: Alle Wahllokale sind am morgigen Sonntag spätestens ab 7 Uhr geöffnet. Es könnte sein, daß -der eine oder der andere daran gewöhnt ist, sonntags lange zu schlafen. Stellen Sie Ihren Wecker, Ihren guten Hausgeist! Er wird Sie an Ihr Vorhaben erinnern, schon zu den ersten zu gehören, die ihre Stimme für die Kandidaten der Nationalen Front abgeben ...

  • Filmbibliothek eröffnet

    Berlin (ND). In den Bäumen der Deutr sehen Zentralstelle für Filmforschung in Berlin, Kronenstraße 10, wurde am Freitag die bedeutendste Filmbibliothek der Deutschen Demokratischen Republik eröffnet. Die Mitarbeiter der Zentralstelle bringen damit ihre Verbundenheit mit den Kandidaten der Nationalen Front zum Ausdruck, denen in zahlreichen Wählerversammlungen von der Bevölkerung aufgetragen wurde, sich für eine Erweiterung kultureller Bildungsmöglichkeiten einzusetzen ...

  • MOSAIK DES TAGES

    Eine Delegation finnischer Kommunalpolitiker ist am Freitag im Berliner Rathaus vom Sekretär des Magistrats, Stadtrat Brähmer, empfangen worden. Die Gäste hatten zuvor eine Studienreise durch die DDR unternommen. Die Eröffnung der Spielzeit der Komischen Oper muß um einige Tage verschoben werden, weil zwei Hauptdarsteller aus Westberlin und Westdeutschland unmittelbar vor der Premiere derOper „Tosca" ihre Verträge gebrochen haben ...

  • Wie wird das Wetter?

    Weiteraussiebten für Sonnabend: Im Norden bei auffrischenden Südwestwinden meist stark bewölkt und einzelne Niederschläge. Tageshöchsttemperaturen um 19 Grad. Im Süden nur lockere'Bewölkung, nur zeitweise wolkig und meist trocken. Tageshöchsttemperaturen 22 bis 25 Grad, mäßige Südwestwinde. Sonnenaufgang 5 ...

  • „Travel Office" verweigert ASK Reisepässe

    Europapokalspiel gegen Linfield gefährdet / UEFA will intervenieren intervenieren und in den nächsten Tagen., ihre Entscheidung fällen werde.

    Das Fußball-Europapokal- Rückspiel zwischen dem nordirischen Meister FC LJnfield Belfast und dem Deutschen Meister ASK VorwSrts Berlin, das am 20. September In Belfast ausgetragen werden soll, ist auf das höchste gefährdet. Obwohl vom britischen Konsulat in Westberlin die Einreisevisa für die DDR- Fußballer vorliegen, verweigert das „Travel Office" der westlichen Besatzungsmächte in Westberlin, in dem neben den USA und Frankreich auch Großbritannien vertreten ist, die Herausgabe der Reisepässe ...

  • Holländische Regierung verhindert Frauen-Schacholympiade

    Die holländische Regierung hat sich mit ihrer NATO-Politik erneut in flagranter Weise in den internationalen Sportverkehr eingemischt. Sie verweigerte: den DDR-Schachspielerinnen die Einreise zur 2. Schacholympiade der Frauen,, die am kommenden Dienstag unter Beteiligung von 13 Schachverbänden in Emmen beginnen sollte ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    Redaktion: Berlin W 8, Mauerstraße 39'40. Tel. 22 03 41. — Verlag: Berlin N 94, Schönhauser Allee 176. Tel. 42S9S1. — Abonnementspreis monatlich 3.50 DM — Bankkonto: Berliner Stadt- Kontor. Berlin N SS. Schönhauser Allee 1«. Konto-Nr. «'1898. — Alleinige Anzeigenannahme DEWAG WERBUNG BERLIN. Berlin C 2, Rosenthaler Straße 28-31, und alle DEWAG- Betriebe In den Bezirksstädten der DDR — Postscheckkonto Berlin 14SS ...

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Schluß mit Provokationen Unrecht Gut gedeiht nicht Gesundungsgurtel um Frontstadtsumpf Triebe Freunde und Genossen! Produktionsaufgebot hilft den Militarismus schlagen Unsere Friedenspolitik hat weithin in der ■' Welt Anerkennung gefunden Die sozialistische DDR wird blühen Briefe der Verpflichtung und der Mitarbeit Auch Ausland empört über Luftpiraterie DDR eine sehr reale Macht Heule mit Beitage KUNST UND LITERATUR und- Funkprogramm ■
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