15. Okt.

Ausgabe vom 25.01.1964

Seite 1
  • Verbot der Partei jetzt aufheben

    Berlin (ND). Am Donnerstagabend veröffentlichte der Deutsche Freiheitssender 904 einen Brief des Ersten Sekretärs der KPD, Max Reimann, an den westdeutschen. Bundeskanzler Erhard, in dem die Aufhebung des Verbots der KPD gefordert wird. Der Brief, der dem Bonner Kanzler am 10. Januar über einen westdeutschen Rechtsanwalt zugestellt wurde, hat folgenden Wortlaut: Andie Regierung der Bundesrepublik Deutschland z ...

  • Freiheit für die KPD

    Die Kommunistische Partei Deutschlands hat Bundeskanzler Erhard in einem Schreiben ersucht, das widerrechtliche Verbot der Partei aufzuheben. Die KPD war 1956 auf Antrag der Adenauer-Regierung und unter Mitwirkung höchster SS- und Gestapoführer unter offenem Bruch des Grundgesetzes verboten worden, um der Politik der Stärke, der Revanchepolitik und Aufrüstung freie Bahn zu schaffen ...

  • durch niedrige Kosten

    zum 5. pienumi Weltmarktfähig Parteileitung des VEB Optima Büromaschinenwerk Erfurt beriet Brief des Zentralkomitees

    von unserem Bezirkskorrespondenten Siegfried Topf Erfurt Der Perspektivplan bis 1970 und der Betriebsplan 1964 standen im Mittelpunkt einer Beratung der Parteileitung des VEB Optima Büromaschinenwerk Erfurt mit Spezialisten des Betriebes und dem Leiter des Büros für Industrie und Bauwesen der Bezirksleitung Erfurt, Fritz Schellhorn ...

  • - Heute mit Beilage GEBILDETE NATION und Funkprogramm

    serer Partei stets als Unrechtsakt angesehen und sind in dieser Auffassung um so mehr bestärkt worden, als inzwischen die unmittelbare und mittelbare Mitwirkung hoher und höchster SS- und Gestapoführer feststeht, die im Bundesamt für Verfassungsschutz und in der Sicherungsgruppe Bonn des Bundeskriminalamtes tätig waren und zum • Teil noch sind ...

  • Zarapkin: Positive Vorschläge Johnsons

    Sorgfältige Prüfung durch UdSSR / Bedeutsame Erklärung vor Journalisten in Genf

    Genf (ADN). Der Leiter der sowjetischen Delegation zur Genfer 18-Staaten- Abrüstungskonferenz, Botschafter Zarapkin, hat Berichten westlicher Nachrichtenagenturen zufolge am Donnerstag vor Journalisten bekräftigt, daß die Sowjetregierung die jüngsten Vorschläge Johnsons recht positiv beurteile und sorgfältig prüfen werde ...

  • Mit Krüger muß Revanchepolitik fallen

    Westdeutsche Zeitungen: Revanchistenministerium und -verbände haben keine Daseinsberechtigung mehr

    Berlin (ND/ADN). Zwei Tage nach dem Sturz des schwerbelasteten Eeyandiistenministers Krüger verlangen Zeitungen und Rundfunkstationen in der Bundesrepublik und Westberlin, den Fall Krüger nicht isoliert zu behandeln, sondern gleichzeitig die gesamte Politik des Revanchistenministeriums zu Überprüfen ...

  • DDR drängt auf Verlängerung des Berlin-Abkommens

    BerlÜf (ADN)7 Entgegen anders lautenden Meldungen westlicher Nachrichtenagenturen erfährt ADN, daß der Senat von Westberlin bei den heutigen Verhandlungen zwischen Staatssekretär Wendt und Senatsrat Korber keine sachdienliche Antwort auf die Vorschläge der Regierung der DDR gegeben hat. Dem Vernehmen nach hat die Westberliner Seite leider noch nicht die Möglichkeit zur sofortigen Weiterführung der bewährten Passierschein-Übereinkunft vom 17 ...

  • Pressekonferenz in Djakarta

    Djakarta (ADN-Korr.). Die gegenwärtig in Indonesien weilende Regierungsdelegation der DDR gab am Donnerstagabend im Hotel „Indonesia" in Djakarta" eine Pressekonferenz. Vor Vertretern der führenden indonesischen Publikationsorgane nahmen der Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates der DDR, ...

  • Verhandlungen Wendt—Korber fortgesetzt

    Berlin (ADN). Am Freitag, dem 24. Januar, 11 Uhr, wurden zwischen Staats- Sekretär Erich Wendt und Senatsrat Horst Korber im Haus des Senators für Verkehr und Betriebe in Westberlin die Verhandlungen über die Weiterführung der Passierschein-Übereinkunft vom 17. Dezember 1963 fortgesetzt. Beide Verhandlungsleiter waren wiederum von Experten begleitet ...

  • Krone leitet Untersuchungen

    Der Bonner Sonderminister und Adenauer-Intimus Krone ist am Freitag unmittelbar nach seiner Rückkehr von Besprechungen, mit Präsident de Gaulle vom Bonner Kanzler Erhard empfangen und mit der Leitung der Untersuchungen über die tiefbraune Vergangenheit des gestürzten Revanchistenministers Krüger beauftragt worden ...

  • Sturz scheint endgültig

    In Bonn scheint der endgültige Sturz Krügers festzustehen. Wie die „Frankfurter Rundschau" am Freitag berichtete, „bezeichneten es politische Kreise der-Bundeshauptstadt als nahezu ausgeschlossen, daß er (Krüger) bei den Belastungen gegen ihn weiterhin im Kabinett bleiben kann". Die Zeitung hält'es für ...

  • Eingang bestätigt .

    Bonn (ADN). Die Bonner Regierung hat am Freitag durch einen offiziellen Sprecher den Eingang des Briefes des Ersten Sekretärs des ZK der KPD, Max Reimann, an Bundeskanzler Erhard bestätigt, in dem die Aufhebung des Verbots der KPD in der Bundesrepublik gefordert und Maßnahmen zur schrittweisen Wiederherstellung der Legalität der KPD vorgeschlagen werden ...

  • Revanchisten hinter Kri*~er

    Bonn (ADN). Das Präsidium des „Bundes der Vertriebenen" hat sich am Freitag auf einer Sitzung in Bonn nachdrücklich hinter den zwangsbeurlaubteri Kriegsverbrecher und Revanchistenführer Krüger gestellt. Die Dachorganisation der Revanchistenverbände erklärt, daß sie an der unter Krüger als Präsidenten vertretenen Politik festhalten will ...

Seite 2
  • Ersuchen der KPD an Bundeskanzler Erhard

    (Fortsetzung von Seite I) allzuoft durch einsame Beschlüsse ersetzt worden, seitdem mit dem Verbot der KPD die öffentliche Erörterung von Grundfragen der Politik mehr und mehr ausgeschaltet wurde. Es geht unserer Partei um die Entwicklung ihrer konstruktive^ Politik, um die Darlegung ihrer Auffassung, wie der Friede erhalten und eine Politik der Entspannung und der friedlichen Koexistenz zwischen den beiden deutschen Staaten herbeigeführt ...

  • Zuverlässiges Wachstum

    In Washington sollte man sich entschließen, den amerikanischen Geheimdienst aufzulösen. Mit dem blamiert man sich nämlich bloß. U-2-Powers wurde abgeschossen. Der 13. August in Berlin fand statt, ohne daß der CIA davon wußte. In Kuba ging's auch schief, und die eben erst vom CIA „erkundeten" Wirtschaftszahlen über die Sowjetunion sind eher aus der amerikanischen als aus der sowjetischen Statistik abgeschrieben ...

  • Ultras verstärken Gegenoffensive

    Neuer Vorstoß Adenauers gegen jegliche Entspannung Von unserem Bonner Korrespondenten Werner Otto

    Bonn. Die Führungsgruppe der Westdeutschen Entspannungsgegner hat am Freitag einen weiteren Vorstoß eingeleitet. Mit einem ganzseitigen Interview im „Rheinischen Merkur" unternahm Adenauer den Versuch, die Gegenoffensive der Ultras gegen jede Entspannung zu intensivieren. Der wegen des Scheiterns seiner Politik zum Rücktritt gezwungene ehemalige Bonner Kanzler und derzeitige CDU-Vorsitzende fordert die unverzügliche „Gründung der Politischen Unioji Europas" ...

  • Man vergleiche

    Walter Ulbricht an Professor Erhard: .Für die deutsche Nation ist die Verhütung eines Kernwaffenkrieges scu einer Lebensfrage geworden." Außenminister Dr. Schröder: Kein Wort zu der obigen Feststellung Walter Ulbrichts. Die Bonner Minister verschweigen diese grundlegende Wahrheit. Walter Ulbricht an ...

  • Opposition

    Der westdeutsche Rundfunk lud einen Vertreter der CDU* Herrn Barzel, und einen Vertreter der SPD, Herrn Erler, vors Mikrophon. Thema: Hat in Bonn eine neue Ära begonnen? Damit waren die Grundfragen der Politik zur Debatte gestellt. 'Die Partner würden aneinandergeraten, daß die Funken stieben... Irrtum! Die Funken blieben aus wie bei einem defekten Feuerzug ...

  • Landwirtschaf tsrat dec DDR tagte in Juterbog

    Minister Ewald erläuterte - nächste Aufgaben Juterbog (ND). Von der sorgfältigen Frühjahrsaussaat hangt-in großem Maße die Steigerung der gesamten landwirtschaftlichen Produktion ab. Das erklärte der Kandidat des Politbüros Georg Ewald auf der 4. Tagung des Landwirtscftaftsrates der DDR am Freitag in ...

  • SPD verliert Basis unter den Massen

    i,Ludwig Erhards liebevoller Volkskanzlergebärde ist schwerer beizukommen. Sie hat der SPD milde Töne, ja sogar Lob entlockt. Den Anhängern eines kalten Krieges zwischen Regierung und Opposition im Lager der Christlichen Demokraten klingt solches Lob verdächtig. Wozu, so.melnen sie, die bereits in der vierten Legislaturperiode ...

  • Faschisten drohen Präsident Segni

    Berlin (ND). Das Blatt der wütendsten Scharfmacher in Westdeutschland, die Münchner „National-Zeitung und Soldaten-Zeitung" veröffentlicht in seiner jüngsten Ausgabe einen offenen Brief, in dem der italienische Staatspräsident Segni in unverschämter Weise beschimpft und bedroht wird. Anlaß ist der Prozeß in Mailand gegen Kräfte, die in Norditalien Bombenanschläge verübten und andere Verbrechen begingen ...

  • Handelsvereinbarung DDR-Vietnam

    Berlin (ADN). Nach erfolgreich geführten Verhandlungen zwischen Regierungsdelegationen der Deutschen Demokratischen Republik und der Demokratischen Republik Vietnam wurde am Freitag in Perlin das Protokoll über den Warenaustausch zwischen beiden Ländern im Jahre 1964 unterzeichnet. Die Verhandlungen waren vom Geistte der Freundschaft und der brüderlichen Verbundenheit getragen ...

  • Kommunalpolitiker laden zum Gespräch ein

    Eisenhüttenstadt (ND). Am Freitag fand in Eisenhüttenstadt die 11. Tagung des Hauptausschusses des Deutschen Städteund Gemeindetages statt. In der Aussprache wurde beraten, wie die Kommunalpolitiker das offene deutsche Gespräch wirkungsvoll führen können. Der 1. Vizepräsident des Deutschen Städte- und Gemeindetages, Werner Manneberg, 'lud deshalb verständigungsbereite westdeutsche Kommunalpolitiker zu einem Eesuch in die DDR ein ...

  • Arbeiter bedrängen Rosenberg

    Warum keine Gespräche DGB—FDGB? / Angebote sind bekannt

    Berlin (ND). Im DGB-Organ „Welt der Arbeit" vom 24. Januar hat sich der DGB-Vorsitzende Ludwig Rosenberg im offenen deutschen Gespräch zu Wort gemeldet. Er muß zugeben, daß in immer stärkerem Maße in der westdeutschen Ai> beiterschaft die Frage laut wird, warum der DGB sich gegen Gespräche mit dem FDGB sträubt, obwohl es an Angeboten dazu aus der DDR nicht fehlt ...

  • KZ-Ärzte vor Gericht

    Frankfurt (Main) (ADN). Der ehemalige SS-Öbersturmführer und 1. Lagerzahnar2t des KZ und Vernichtungslagers Auschwitz, Dr. Frank, hat am Freitag im Frankfurter Auschwitzprozeß eingestanden, daß er eine Abteilung zum Ausbrechen von Zähnen aus den Zahnbrücken vergaster Häftlinge organisiert hat. Mit Dr ...

  • DDR-Material annehmen

    s,Die Bundesregierung hat Pech mit ihren Vertriebenenministern. Hans Krüger ist nun schon der zweite Inhaber dieses Amtes, der wegen seiner- NS-Vergangenheit gehen muß. Hoffen wir, daß uns in diesem Falle wenigstens die qualvolle Verschleppung erspart bleibt, •welche die Affäre Oberländer so unerträglich gemacht hat ...

  • Glückwunsch des ZK

    Genosse Willi Wolfgramm 60 Jahre Berlin (ND). Heute begeht Genosse Willi Wolfgramm, 1. Sekretär und stellvertretender Präsident des Verbandes Bildender Künstler, seinen 60. Geburtstag. Das Zentralkomitee beglückwünscht den Jubilar, der seit über 40 Jahren der Partei der Arbeiterklasse angehört. In der Glückwunschadresse des 2K wird besonders das zehnjährige Wirken Willi Wolfgramms im Verband Bildender Künstler gewürdigt ...

  • Zwei Standpunkte zur Frage der Atomkriegsgefahr

    Beide deutsche Staaten sollen auf die Produktion, den Besitz und die Anwendung von Atomwaffen verzichten — so lautet der von Walter Ulbricht dem westdeutschen Bundeskanzler gemachte Vorschlag. Beide deutsche Staaten sollen diesen Verzicht durch Vertrag bekräftigen und sich um Garantieerklärungen der Mächte bemühen, hieß es in dem an Professor Erhard addressierten Brief ...

  • Fladung-Komitee in London gegründet

    London (ADN-Korr.). Ein Komitee zur Verteidigung Hans Fladungs ist in London gegründet worden. In einer ersten Presseerklärung wird darauf hingewiesen, daß der Antifaschist nach seiner Flucht aus dem Kerker der Nazis lange Jahre in Großbritannien lebte. „Während des Krieges spielte er eine prominente Rolle in Großbritannien und gewann das Ansehen vieler britischer Menschen", heißt es In der Erklärung ...

  • Diese Barbaren verurteilen!

    Paris (ADN). Zum Auschwitz-Prozeß schreibt „Liberation" u. a.: „Die Banditen, die man heute in Frankfurt verurteilt, genießen im Zusammenhang mit ihrem Prozeß juristische Garantien, die eine zivilisierte Gesellschaft sich rühmt, den Angeklagten zuzubilligen (wenn wir juristische Garantien sagen, sprechen wir nicht von der Gefälligkeit, die hierbei noch mit dazu kommen kann) ...

  • Ohne Revanchepolitiker

    „Es fragt sich, ob der Bundeskanzler nicht besser statt des halben Schrittes der Suspendierung gleich den ganzen der Entlassung getan hätte, der am Ende ohnehin notwendig'sein wird ... Es muß dafür gesorgt werden^ daß dem Staat in Zukunft erspart bleibt, was ihm im Falle Krüger — nicht zum ersten Male — geschieht ...

  • Bundesregierung bloßgestellt Klare Verhältnisse sind nötig Beurlaubung des Revanchistenministers muß zu weiteren Schlußfolgerungen führen

    Berlin (ND/ADN). Der Sturz äes Bonner Revanchistenministers Krüger ist nach wie vor eines der Hauptthemen internationaler und westdeutscher Fressekommentare. Übereinstimmend wird — zum Teil Mit großem Unbehagen — hervorgehoben, daß Krüger durch die Enthüllungen der DPR zu Fall gebracht wurde. Viele Zeitungen ziehen Ruckschlüsse auf, das Bonner System, das schon durch die Affären um Globke, ' Oberländer und' Pränkel stark In Mißkredit geraten sei ...

  • Entscheidung Erhards,

    Die Entscheidung Erhards, sich von dieser „störenden Persönlichkeit" zu trennen, könne als positiver Beitrag zum deutschen Gespräch gewertet ■, werden. „Ungeachtet dessen jedoch besitzen Hitlersche Kriegsverbrecher hohe Funktionen in der deutschen Bundesrepublik, und die Bonner Justiz legt auch weiterhin ihnen gegenüber eine beunruhigende Milde an den Tag ...

  • Spricht nicht für Bonn

    Das Blatt betont ironisch, daß die nach Meinung Bonns nicht existierende DDR immerhin in Bonn Minister stürzen kann. „Daß diese Leute überhaupt auf einem Ministersessel in Bonn sitzen können, hebt sicher nicht das Ansehen des westdeutschen Staates. Und daß es der Initiative der DDR bedarf, tfamit diese Naziminister beseitigt werden, spricht auch nicht für Bonn ...

  • Zum Verzweifeln

    „Es ist zum Verzweifeln ... Der Fall Krüger ist bestürzend. Hätte er sich doch nie um einen Ministersessel bemüht! Er konnte und durfte nicht darauf spekulieren, daß ausgerechnet aus seiner Vergangenheit ein Teil verschleiert bleiben würde. Die Fälle Oberländer und Fränkel hätten ihn warnen müssen." ...

  • Ungute Gefühle

    j,Trotzdem bleibt bei jedem Staatsbürger ein sehr ungutes Gefühl zurück, uns scheint, auch der Fall Krüger geht zunächst einmal und vor allem Bonn an. Bonn sollte erkennen, daß dies der letzte Fall dieser Art sein muß, den sich die Bundesrepublik erlauben kann." •Mannheimer Morgen":

  • Ausland ist hellhörig

    „Es kommt für die (westdeutsche Politik sehr darauf an, die Warnungen vor den Bonner Militaristen und Revanchisten zu entkräften, denn auch im westlichen Ausland wird man hellhörig, wenn es darum geht, solche braunen Spuren zurückzuverfolgen."

  • DDR gab Anstoß

    ^Pankow hat uns schon wieder einen Minister abgeschossen. Wenn auch das Bundeskabinett lange gezögert hat, nunmehr müssen doch klare Verhältnisse geschaffen werden." .Rheinische Post :

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  • Auswahl der besten Variante möglich

    Und trotz dieser langen Zeit kommt bei diesem Vorgehen nicht einmal immer das Beste heraus. Einmal hat man sich bei der Erprobung auf einer Pilotanlage bereits für eine bestimmte Technologie entschieden und kann diese nur in ganz begrenztem Umfange variieren. Zum anderen lassen sich die auf einer Pilotanlage gewonnenen Ergebnisse mit den herkömmlichen Mitteln oftmals nur unter großen Ungenauigkeiten auf eine großtechnische Anlage übertragen ...

  • Maschinenbau ohne Mut!

    Die Ausführungen von Herrn Pasold über die Aufgabe des Hauptauftragnehmers — angefangen von der Mitwirkung bei der Projektierung, Lieferung und Montage der Anlage bis zu der beim Anfahren — gehen in der richtigen Richtung. Sie lassen allerdings nicht erkennen, was praktisch geschieht. Auf den Baustellen soll eine einheitliche Leitung die Fließfertigung, Taktstraßen und moderne Technologie bei Bau und Montage durchsetzen ...

  • Aber wer montiert?

    Darüber, daß Lieferung und Montage getrennt sind, dürfte es keinen Streit mehr geben; Denn es ist doch so: Die Lieferbetriebe haben die Montage der einfachen Ausrüstungen auch schon bisher dem Besteller, also dem Investträger, überlassen. Bei komplizierten Anlagen und Maschinen, wie Kälteanlagen, Kompressoren, Förderanlagen, Zentrifugen usw ...

  • Furcht vor ökonomischen Hebeln?

    „Die Frauen der DEDERON-Abteilung erfüllten den Plan in den ersten zehn Tagen mengenmäßig und überboten wichtige Qualitäjtskennziffern bei bestimmten Cordseiden- und Feinseidenqualitäten. Die Leitung des Betriebes konzentrierte den sozialistischen Wettbewerb eindeutig auf die wichtigsten qualitativen Plankennziffern ...

  • Zweieinhalb Jahre gewonnen

    Unsere Überlegungen sind keineswegs nur »theoretisch. Ein Beispiel mag dies zeigen. Beim Aufbau unseres Werkteils II waren einige technische Probleme — es ging darum, eine bei der. Benzinspaltung anfallende Nebenfraktion für. chemische Zwecke aufzuarbeiten — noch ungeklärt. Die Folge wäre gewesen, daß ...

  • Entscheiden die Tonnen?

    Unserem VK Erwin Schneider, Chemiearbeiter, Mitarbeiter der Betriebsakademie, 57 Jahre, erklärte dazu Brigadier Günter Gut jähr: „Bei uns gibt es keinen materiellen Anreiz zur Verbesserung der Qualität. Entscheidend sind die Tonnen. Diese und andere Unzulänglichkeiten sind unseren Wirtschaftsfunktionären und der VVB Chemiefaser und Fotochemie bekannt ...

  • Unbeschreiblich, welche Tricks...

    Weiter müssen wir fordern, daß sich der Chemieanlagenbau mit der Aufgabe, die Anlage zu dem von der Volkswirtschaft benötigten Termin zu errichten, voll identifiziert und sie als seine eigene betrachtet. Der Unterton „der Investträger wird es schon machen" muß verschwinden. « Das ist Sache des Willens, das Ziel zu erzwingen und nicht wirkliche oder vorgebliche Mängel in der Vorbereitung beim Auftraggeber oder bei den Nachauftragnehmern als willkommene eigene Entlastung zu nehmen ...

  • 3000T Kilokalorien „Hitze"

    Ein neues ölheizgerät wird der Neubrandenburger VEB ölheizgeräte auf der Frühjahrsmesse ausstellen. Es besitzt eine Heizleistung von 3000 Kilokalorien und soll voi allem in Krankentransportfahrzeugen eingebaut «erden. VK Elfi Liebmann, 36 Jahre und im Betrieb als Gießerin beschäftigt, berichtete aus der Abteilung Rohfilm: „In den ersten zehn Tagen dieses Jahres haben wir 25 700 m2 mehr Rohfilmunterlagen produziert als geplant ...

  • Nachts fehlen uns die Ingenieure

    In der Viskoseanlage stellte VK Herbert Möller, ein 24jährige/ Brigadier, fest: „In der ersten Dekade wurde der Plan für Rohviskose nach Menge und Qualität geschafft. Seit 10. Januar aber fehlen uns täglich rund 1,5 Tonnen. In unserer Schicht machen die fünf besten Chemiefacharbeiter Testversuche, Zeitaufnahmen usw:, um die bestmögliche Fahrweise der Aggregate zu ergründen ...

  • Erst Projekt, dann bestellen

    Auch die Methodik der Planung und Bilanzierung muß auf die Verkürzung der Fristen orientiert werden. Gegenwärtig sieht es so aus: Im Januar des Vorjahres sind die Bestellunterlagen für Ausrüstungen und Materialien der VVB Chemieanlagen zu übergeben; die Projekte haben den 30. Juni bzw. 30. September des Vorjahres als Fertigstellungstermin und die Investplanbestätigung erfolgt, wenn man Glück hat, Ende des Vorjahres bzw ...

  • Bis jetzt erst Anfänge

    Die Anlage hat zwar den Beweis für ihre praktische Funktionsfähipkeit noch nicht erbrächt; aber wir sind davon überzeugt, daß diese Anlage ebenso funktionstüchtig ist, als 'wenn man sie auf herkömmliche Weise entwickelt hätte. Sie hat sogar noch den Vorteil, daß man durch umfangreiche Untersuchungen ...

  • Rechnen erspart Pilotanlage

    In den letzten Wochen erschienen zahlreiche Diskussionsbeiträge, die sich mit den Fragen der Entwicklung neuer Verfahren befaßten. Wie läuft die Entwicklung neuer Verfahren und Technologien gegenwärtig ab? Zunächst müssen die chemischen Vorgänge im Versuchslabor geklärt und untersucht werden. Sind die Arbeiten des Chemikers positiv abgeschlossen, wird in der Regel eine Pilotanlage projektiert, in der ein technologisches Verfahren in kleinem Maßstab erprobt wird ...

  • Die Linie ist schon richtig, aber...

    Die von dem Stellvertreter des Vorsitzenden des Volkswirtsdiaftsrates Dipl.- Ing. Erich Pasold im „Neuen Deutschland" vom 7. Januar 1964 im Beitrag über den Chemieanlagenbau dargestellte Linie ist prinzipiell richtig. Trotzdem ist zu den Einzelheiten noch viel zu sagen. Die Umschichtung des Maschinenbaus zum Chemieanlagenbau muß jetzt wirklich zügig durchgeführt werden ...

  • Automationsschau

    Im Mittelpunkt der Schau der Betriebe der Automatisierungstechnik steht die Automatisierung schwieriger Be- und Verarbeitungsvorgänge sowie die komplexe Automation. Heraussagende Exponate werden eine moderne Wärmewarte für Kraftwerke, eine automatische Regelung von Flüssigkeitsmengen für die chemische Industrie sowie eine neuentwickelte elektronische Feuchtmeß- und Regelungsanlage für Textilmaschinen sein ...

  • Zerlegbare Polstermöbel

    Bei einer neuen Typenreihe von Polstersesseln und einem Liegesofa hat der VEB Möbelindustrie Oelsa/Rabenau die Fertigung im Tgktsystem aufgenommen. Die von dem größten Polstermöbelproduzenten der DDR herausgebrachten neuen Sessel und das Sofa sind zerlegbar. Dadurch ist es möglich, die Kosten für Verpackung und Transport wesentlich zu verringern ...

  • Numerisch gesteuert

    Eine automatisch arbeitende Revolver- Bohrmaschine mit numerischer Steuerung wird die Werkzeugmaschinenfabrik Saalfeld als Neuheit auf der diesjährigen Messe in Leipzig vorführen. Diese Entwicklung ist das Ergebnis sozialistischer Gemeinschaftsarbeit mit dem Institut für Werkzeugmaschinen Karl-Marx-Stadt ...

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  • Kühne Projekte

    Sowohl in Zielona Göra als auch In Frankfurt (Oder) betonen die Genossen, daß die Zusammenarbeit durch gemeinsame Arbeitspläne in bestimmte Richtungen gelenkt wird. Das Programm wird auf gemeinsamen Sitzungen der Sekretariate beraten und beschlossen. Herzstück des Plans ist die Verbindung der parteipolitischen Massenarbeit mit konkreten Aufgaben zur Steigerung der Arbeitsproduktivität, zur raschen Einführung der neuen Technik und zur Erhöhung der Qualität der Erzeugnisse ...

  • Vorposten der großen Chemie

    Nach Schwedt kamen wir am Vorabend eines großen festlichen Ereignisses. Hier, am Endpunkt der Erdölleitung „Freund- 8chaft"j waren die letzten Vorbereitungen für die Ankunft des sowjetischen Erdöls im Gange. Die Stadt erstrahlte im Lichterglanz, grüßte ihre Gäste mit im Winterwind knatternden Fahnen der sozialistischen Länder, die diese in der Geschichte einzigartige Erdölader gelegt hatten ...

  • Eine Gemeinschaftsreportage von Journalisten aus drei Ländern der sozialistischen Völkerfamilie, die durch die Gebiete beiderseits der Oder und Neiße reisten

    Wieder bedrängt dast Eis die Oder: ri,Hier spricht Puma!" „Hier Lis!" „Einheit startklar!" Ein Kommando ertönt, drei Eisbrecher unter den Flaggen Volkspolens und der Deutschen Demokratischen Republik setzen sich gleichzeitig in Bewegung. Das Eis stöhnt, setzt sich zur Wehr, gibt schließlich krachend nach ...

  • Schöpferische Energie

    Vor uns liegen ausgedehnte Tagebauanlagen. Viele Kilometer lang winden sich Transportbänder, riesigen Schlangen gleich, durch das verschneite Gelände. Pausenlos schleppen sie Braunkohle in den unersättlichen Schlund des Kraftwerkes, dessen Turbinen gleichmäßig und stark dröhnen. Das ist Turow, eines der größten Energiekombiriate Europas, erdacht und erbaut von zwei brüderlich verbundenen Völkern ...

  • FDGB unterstützt Deutschlandtreffen

    Berlin (ADN). Die Bildung von Jugendklubräten in allen Kultur- und Klubhäusern des FDGB, die Unterstützung junger Neuerer und Arbeiterforscher sowie die Förderung der polytechnischen und Berufsausbildung sind einige der Vorhaben, die ein Beschluß des Präsidiums des FDQB-Bundesvorstandes zur Vorbereitung des Deutschlandtreffens der Jugend enthält ...

  • Galilei-Ehrung in Jena

    Jena (ADN). Welt über 1000 Persönlichkeiten des In- und Auslandes sind bisher von der Friedrlch-Schlller-Universität Jena zu einer Gedenkveranstaltung für den großen italienischen Gelehrten Galileo Galilei eingeladen worden. Die akademische Festveranstaltung am 14. und 15. Februar, auf der die Verdienste ...

  • Freunde von der Marne

    Poßneck (ADN). Einen Freundschaftsvertrag mit der französischen Kreisstadt Chateau Thierry im Marnegebiet hat die .thüringische Stadt Pößneck vereinbart. Aus der Marnestadt war der stellvertretende Bürgermeister Pierre Lemret in die Tucnmacherstadt gekommen. In Chateau Thierry. teilte er mit, sei ein Komitee für framösisch-deutschen Austausch gebildet worden, dessen Mitglieder sich für Anerkennung der DDR und die Sicherung des Friedens einsetzen ...

  • Gisela May im Kölner Fernsehen

    Berlin (ADN). Das westdeutsche Fernsehen Köln hat Gisela May für eine Fernsehinszenierung der „Sieben Todsünden der Kleinbürger" von Brecht/Weill verpflichtet. Sie übernimmt die Rolle der Anna I. Die Voraufnahmen sind bereits beendet. Das Femsehen Köln beabsichtigt, weitere Sendungen mit Gisela May vorzubereiten ...

  • Nach den Gesetzen der Freundschaft

    Nachdem 1945 die letzten Kämpfe verebbt waren, standen am deutschen Ufer der Oder Männer und Frauen, vor allem der älteren Generation, und schauten fassungslos über den Fluß: Dort war unsere Heimat; was soll jetzt werden?

  • Trybuna

    liiida

    Freunden und eignen sich deren Erfahrungen an. Danach werden sie sich in die Belegschaften der im Bau befindlichen Energiekombinate Polens einreihen.

Seite 5
  • Wieder Gespräche über Abrüstung

    Ijie zur Abrüstungskonferenz in Genf weilenden Delegationen nutzen die Zeit zwischen den Sitzungen zu ersten zwei- und mehrseitigen Kontakten. Mehrere Delegationschefs statteten ihren Kollegen Informations- und Höflichkeitsbesuche ab. Einen ungewöhnlichen Besucher hatte der Leiter der Delegation der USA, William C ...

  • Lebenswichtig auch für Dänemark

    Der Brief Walter Ulbrichts an Erhard hat auch In Dänemark breiten Widerhall und vielerorts große Sympathie gefunden. Ich sprach darüber mit dem Sekretär der dänischen Friedensbewegung, dem Gewerkschaftsfunktionär Jörn Jensen. Er sagte: „Jeder Vorschlag, der hilft, did Internationalen Spannungen zu mindern, ...

  • Nichts zu drehen und zu deuteln

    Unter diesem Gesichtswinkel der engen Freundschaft von Mensch zu Mensch und von Volk zu Volk muß man die politischen und ökonomischen Ergebnisse des Besuchs und der dabei geführten Gespräche und Verhandlungen betrachten. Im gemeinsamen Kommunique heißt es: „Beim Meinungsaustausch über Fragen der Internationalen Lage vermerkten beide Seiten die völlige Übereinstimmung ihrer Ansichten ...

  • Die Tage mit „Fedja "

    Zum Freundschaftsbesuch Fidel Castros in Moskau Von unserem Korrespondenten Dr. Franz K r a h I

    jpidel Castros Besuch in der Sowjetunion ist beendet. Seine zweite Reise hat große politische Bedeutung. Um sie voll zu ermessen, muß man sich die Atmosphäre vergegenwärtigen, in der dieser Besuch stattfand, denn in diesem Fall wird die Wärme und Herzlichkeit im Verhältnis von Gastgebern und Gästen selbst zu einem bemerkenswerten Politikum ...

  • Abkommen der Freundschaft

    Anläßlich des soeben abgeschlossenen Besuches wurde erstmalig ein langfristiges Handelsabkommen zwischen der UdSSR und Kuba abgeschlossen. Die Sowjetunion verpflichtet sich, In den sechs Jahren von 1965 bis 1970 enorme Rohzuckermengen von Kuba zu kaufen. Die Größenordnungen, um die es sich handelt, reichen von 2,1 Millionen Tonnen im Jahre 1965 bis zu fünf Millionen Tonnen im Jahre 1968 und den beiden darauffolgenden Jahren ...

  • Belgischer Senatsausschuß sprach sich für die Anerkennung Chinas aus

    Präsident Struye: Unumgänglich notwendig / CGIL für normale Beziehungen zu allen Staaten

    Brüssel (ADN). Der Außenpolitische Ausschuß des belgischen Senats hat sich laut AFP am Donnerstag für die Anerkennung der Volksrepublik China ausgesprochen. Senatspräsident Paul Struye erklärte während der Debatte, die Anerkennung Volkschinas sei eine unumgängliche Notwendigkeit. Rom (ADN). „Die Sozialistische Partei Italiens hat stets, auch auf ihrem jüngsten Parteitag, die Anerkennung der Volksrepublik China gefordert ...

  • Vorbedingungen Washingtons

    USA-Soldaten in Panama hätten nur für „Recht und Ordnung" gesorgt

    Washington/Panama (ADN/ND). USA- Präsident Johnson hat am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Washington erklärt, die USA seien zwar grundsätzlich zu Verhandlungen über alle Fragen mit Panama bereit, indessen könnten die Verhandlungen erst nach Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen erfolgen ...

  • Raketenversuche Bonns verschärfen Lage

    Rom/Moskau (ADN/ND). Der sowjetische Botschafter in Rom, Kosyrew, hat den italienischen Außenminister Saragat ersucht, Meldungen über die Benutzung eines Raketenübungsgeländes auf der Insel Sardinien durch die Bonner Bundeswehr zu erläutern. Kosyrew erklärte, eine Erlaubnis, italienisches Territorium für die Wiederaufrüstung Westdeutschlands zu benutzen, hätte eine Verschärfung der internationalen Lage zur Folge ...

  • Aus tiefstem Herzen

    Castro selbst? Nun, er hat seinen Gefühlen beredten Ausdruck gegeben. Hier sei nur auf zwei Details hingewiesen: Gewöhnlich sah man Fedja während dieses Besuchs, der Jahreszeit entsprechend, in Pelz und Schapka. Beim großen Empfang, ihm zu Ehren, im Georgensaal des Kreml trug er den einfachen Waffenrock ...

  • USA können Kuba- Handel nicht stoppen

    New Yorlt (ADN). „Es wird immer offensichtlicher, daß die USA andere Nationen nicht zur Aufgabe des Kuba- Handels veranlassen können", schreibt die „New York Times" am Freitag. Das Blatt verweist in diesem Zusammenhang auch auf das zwischen der Sowjetunion und Kuba abgeschlossene Zuckerabkommen. Wie die Zeitung weiter feststellt, sind auch Großbritannien, Frankreich, Kanada, Westdeutschland, Italien, Japan an Geschäftsbeziehungen mit Kuba interessiert ...

  • Saigon droht Paris

    Salfon(ADN). Die in Südvietnam herrschende Militärjunta ist am Donnerstag vom sogenannten Rat der Notabein aufgefordert worden, die diplomatischen Beziehungen zu Frankreich als Antwort auf die bevorstehende Anerkennung der Volksrepublik China durch Paris abzubrechen. Der als „Ubergangsparlament" eingesetzte ...

  • Bonn bangt um Bestand der NATO

    Die „Bonner Rundschau" berichtet, daß der Beschluß de Gaulles in Bonn große Befürchtung um den Bestand der NATO ausgelöst habe. „Seit Jahren hat man daran gearbeitet, die gesamte Politik — nicht nur -die Verteidigunespolitik — gegenseitig abzustimmen, weil ohne den inneren politischen Zusammenhang die NATO keine Macht darstellt, die auch politisch schlagkräftig ist ...

  • Ruhe in Uganda...

    Kampala (ADN/ND). In Uganda haben, ebenso wie vor einigen Tagen in Tanganjika, Einheiten der Armee für die Absetzung ihrer britischen Offiziere und für Solderhöhung demonstriert. Innenminister Onama sagte in DJinja, dem 80 km von der Hauptstadt Kampala entfernten Zentrum der Demonstrationen, den Soldaten die Erfüllung ihrer Forderungen zu ...

  • DDR-Initiative gewürdigt

    Belgrad (ADN-Korr.). »Wir schätzen den Vorschlag der Regierung der DDR positiv ein und sind der Ansicht, daß er im Einklang mit den allgemeinen Bemühungen steht, die auch von anderer Seite in dieser Richtung unternommen werden." Dies erklärte der Sprecher des jugoslawischen Außenministeriums, Dusan Blagojevic, am Donnerstag auf seiner wöchentlichen Pressekonferenz in Belgrad zu dem DDR-Vorschlag auf Kernwaffenverzicht beider deutscher Staaten ...

  • Regierung in Zambia

    Lusaka (ADN./ND). Der neugewählte Ministerpräsident des künftigen Zambia (Nordrhodesien), Kenneth Kaunda, hat die erste Regierung seines Landes gebildet. Alle dreizehn Minister sind, wie der Regierungschef selbst, Afrikaner und Mitglieder der Vereinigten Nationalen Unabhängigkeitspartei (UNIP). Die Partei hatte bei den jüngsten Wahlen nach bisher vorliegenden Ergebnissen mindestens 46 der 75 Sitze gewonnen ...

  • Sinneswandel?

    Wäshin«ton (ADN/ND). Die USA-Regierung hat eine überraschende Schwenkung ihrer Haltung gegenüber der neuen Regierung Sansibars vollzogen. Ein Sprecher des Außenministeriums äußerte das „Verständnis" der USA für die an die Macht gekommene Afro-Shirazi-Partel, da sie bei den letzten Wahlen 54 Prozent der Stimmen erhalten, aber von der Regierung ausgeschlossen worden «ei ...

  • Bewunderung Nigerias

    Acer« (ND). Der Präsident von Nigeria, Dr. Azikiwe, würdigte die „phänomenale Wandlung der UdSSR von einer Zuschuß. Wirtschaft zu einer starken Weltmacht" als einen „Rekord, über den jeder Sowjetbürger wirklich glücklich sein müsse". Er erklärte anläßlich der Überreichung de» Beglaubigungsschreibent durch den sowjetischen Botschafter in Lagos, daß die „unvergänglichen Beitrüge der Sowjetunion auf dem Gebiet der Wissenschaft und Technologie ...

  • Die von der westdeutschen Presse In

    diesem Zusammenhang verbreiteten Behauptungen, die französische Regierung habe in der Frage China „ihre Konsultationspflicht gegenüber der Regierung Erhard" verletzt, wird in maßgeblichen Kreisen der britischen Hauptstadt als ein vom Bonner Pressechef v.Hase inspiriertes Täuschungsmanöver zurückgewiesen ...

  • Hases Manöver mißlang

    London (ND). In britischen politischen Kreisen werden die von der westdeutschen Presse in Umlauf Besetzten Meldungen und Kommentare, die Bonner Regierung sei von de Gaulle nicht rechtzeltig über dessen Absicht, die Beziehungen zur Volksrepublik China zu normalisieren, informiert worden, als „haltlose Lügen" bezeichnet ...

  • Auszeichnung für Maiski

    Moskau (ADN). In Würdigung seiner Verdienste als Historiker und aus Anlaß seines 80. Geburtstages ist Akademiemitglied Iwan Maiski mit dem Orden Ses Roten Arbeitsbanners ausgezeichnet worden, meldet TASS. Seit 1946 widmete sich Maiski der Geschichtswissenschaft. Er ist der Verfasser zahlreicher Werke über die politische Geschichte Deutschlands, Großbritanniens und Japans ...

  • 30 000 demonstrierten

    Paris (ADN). 30 000 Arbeiter, Bauern und Angestellte des Gebietes von Saint Nazaire demonstrierten in Saint Nazaire gegen Massenentlassungen in der Metallund Werftindustrie. In allen Fabriken des Gebietes wurde um 15.00 Uhr die Arbeit niedergelegt. Die Kaufleute schlössen ihre Geschäfte, und die Lehrer und Kinder verließen die Schule ...

  • Attentat in Nikosia

    Nikosia (ADN). Unbekannte Täter warfen am Donnerstag eine Bombe in eine türkische Moschee In Nikosia. Dabei wurde die Inneneinrichtung beschädigt und das Minarett der Moschee gesprengt. Präsident Makarios und Innenminister Polycarpos distanzierten sich scharf von diesem Vorfall. Makarios erklärte: „Die ...

  • Kambodscha dankt

    Berlin (ADN). Die Königliche Regierung fon Kambodscha dankte der Regierung ier Deutschen Demokratischen Republik Eür die in der kürzlich vom Generalkonsulat der DDR übermittelten Note zum Ausdruck gebrachte Unterstützung des kambodschanischen Vorschlages, eine internationale Konferenz zur Sicherung der Neutralität und territorialen Integrität Kambodschas einzuberufen ...

  • Ghana: Mehr Macht in die Hände des Volkes

    Accra (ADN-Korr.). In Ghanas Hauptstadt Accra fand anläßlich des bevorstehenden Referendum« Über die Änderung der Verfassung eine Großkundgebung statt, an der sich Über 20 000 Arbeiter beteiligten. Verteidigungsminister Kofi Baako sagte, die neue Verfassung werde mehr Macht in die Hände des Volkes legen ...

  • Sonderkommission gebildet

    Die panameslsche Regierung hat eine Sonderkommission «ingesetzt, die Maßnahmen gegen die Folgen des wirtschaftlichen Drucks der USA auf Panama treffen soll. Die Kommission hat die Verringerung der Einfuhr von Waren aus den USA gefordert; die Bevölkerung wurde aufgerufen, mehr einheimische Erzeugnisse zu kaufen und so Devisen zu sparen ...

  • Wien ohne Wasser

    Wien (ADN-Korr.). Die österreichische Hauptstadt leidet gegenwärtig an einer Wasserknappheit, wie sie weder im vergangenen, extrem kalten Winter noch in dem außerordentlich heißen Sommer 1962 herrschte. Die Trinkwasserversorgung für die Bewohner der höhergelegenen Stadtteile kann nur durch Tankwagen aufrechterhalten werden ...

  • ... und in Tanganjika

    Daressalam (ADN/ND). Der Präsident von Tanganjika, Nyerere, hat sich auf seiner Rundfahrt durch die Hauptstadt Daressalam von der Wiederherstellung von Ruhe und Ordnung überzeugt. In den letzten Tagen war es zu Zwischenfällen gekommen, bei denen 17 Personen getötet worden «ein sollen.

Seite 6
  • Das doppelte Feuer unter ..Goldenem Dachl"

    „Es sind Spiele, auch wenn sie Geld kosten. Und auch wenn wir hoffen, daß die Winterspiele in Innsbruck unserem Fremdenverkehr förderlich sein werden, dürfen wir nicht vergessen, daß die Spiele die Hauptsache sind und nicht der Fremdenverkehr." Diese fast wie eine Beschwörungsformel wider die Reklamelawine wirkenden Worte finden sich im Leitartikel einer führenden Tiroler Zeitung, der der Ankunft des Olympischen Feuers gewidmet war ...

Seite 7
  • Die gebildete Nation

    Neues Deutschland-Beilage Nr^' vom 25. Januar 1964

    ter; nur "in (der lyrischen und epischen Dichtung war dem Proletariat überhaupt die Betätigung seines Klassehgeistes möglich; woran es denn auch , nicht gefehlt, hat. Aber immer nur in dem Sinne, daß die Muse zu begleiten, doch zu leiten nicht versteht. Die „tendenziöse Kunst" des Proletariats war im ...

  • Kunst und Proletariat

    Hatte der bürgerliche Emanzipationskampf, namentlich in Deutschland, eine Reihe seiner entscheidenden Schlachten auf künstlerischem Gebiete geschlagen, so vollzog sich der proletarische Emanzipationskampf, und zwar nicht zu seinem Schaden, von vornherein auf ökonomischem und politischem Gebiete. So wollte es die historische Entwicklung ...

Seite 8
  • Befreite Arbeit

    Januar 1919 - Schicksalsstunde der deutschen Revolution. In den Straßen Berlins rast der weiße Terror. Kaum gegründet, verliert die Kommunistische Partei ihre Führer. / Aber das. Proletariat kann nicht glauben, daß die historische Chance, ein neues Deutschland aufzubauen, vergeben sein soll. Es setzt sich gegen die konterrevolutionäre Offensive zur Wehr ...

  • Tunis — Karthago

    Von ihrem Hafen Ia Goulette führt ein schmaler Damm zur tunesischen Hauptstadt. Das Land war bis vor neun Jahren Frankreichs Kolonie, der Militärstützpunkt Bizerta ist erst vor kurzem geräumt worden. Das Stadtbild ist stark europäisiert, allerdings von \ zahlreichen malerischen Bauten in maurischarabischer Art durchsetzt ...

  • Algier ,

    Die Hauptstadt Algier sieht ganz anders aus, als ich sie mir in meiner orientalisierenden Phantasie ausgemalt hatte. Vom Hafen aus sieht man es schon: Die Kolonialherren bauten sich elegante europäische Verwaltungsgebäude, Banken, Warenhäuser, Cafes, Hotels, Restaurants und Wohnblocks. Man könnte sich, sieht man auf diese Häuser, in eine französische Stadt versetzt glauben ...

  • Kairo

    Präsident Nasser ließ sich nicht die Gelegenheit entgehen, vor so zahlreichen Vertretern der Presse aller Kontinente seine Gedanken zu entwickeln. Nachdem er sich tags^zuvor unsere Fragen geben ließ, beantwortete'er sie ausführlich im Rahmen einer Pressekonferenz im großen Sitzungssaal des Parlamentsgebäudes ...

  • Tripolis

    Das kleine Schleppboot, das uns im Hafen der Hauptstadt Libyens behilflich ist, hört auf den Namen Sindabad - und damit wären wir mitten in der orientalischen Märchenwelt. Wir wollen uns aber mehr für Realitäten interessieren. Anstandslos erhalten wir unsere Passierscheine, die Tourist pass to visit Tripoli des United Kingdom of Libya, werden von Journalisten und Regierungsbeamten erwartet und ins Kasino geleitet ...

  • Journalistenschiff kreuzte im Mittelmeer

    Reisenotizen vom 3. Welttreffen der Journalisten (II) / Von Dr. Georg Krausz

    Einhundertzweiunddreißig Jahre Fremdherrschaft, siebeneinhalb Jahre blutiger Befreiungskrieg - das muß man wissen, wenn man Algerien besucht Der französische Schriftsteller Maupassant, vor achtzig Jahren von einer Reise durch das Land zurückgekehrt, schrieb: „Wir sind bru-, tale Eroberer geblieben. Unser Kolonialsystem ist; den Araber zugrunde zu richten, ihn rastlos zu plündern; unbarmherzig zu verfolgen und vor Elend krepieren zu lassen ...

  • Alexandria

    Im Hafen liegen ein sowjetischer und ein amerikanischer Frachter einträchtig beieinander vor Anker, ein Symbol friedlichei Koexistenz und der Neutralität der VAR. Die knappen Stunden

Seite 9
  • Was ist Welditeratur?

    Wie bei jedem ähnlich angelegten Unternehmen kann man sich über Details streiten. Als Folge der Unterschiedlichkeit der Entwicklung in den nationalen Disziplinen und der ungleichmäßigen speziellen Vorarbeiten mußten notwendigerweise Divergenzen in der Behandlung der einzelnen nationalen Literaturen auftreten ...

  • Ein Dokument der Völkerfreundschaft

    Bevor jedoch zu diesem ebenso interessantenwie neue Forschungsbereiche der Literaturwissenschaft erschließenden Problem Stellung zu nehmen ist, muß die außerordentlich fleißige und erfolgreiche Arbeit, die Gerhard Steiner und seine Mitarbeiter vollbrachten, dankbar anerkannt und gewürdigt werden. Immerhin ...

  • Aktuelle Probleme der Literaturwisseüschaft

    Unsere Aufgabe bleibt es primär,- diese Vorgänge theoretisch zu erfassen und gegenwärtig, der Lehre Lenins von den zwei Kulturen in der kapitalistischen Ausbeutergesellschaft entsprechend, gerade die internationale Wirkung der sozialistischen Weltliteratur; besonders der Sowjetliteratur; zu untersuchen ...

  • Weltliteratur m unserer Sicht

    Lexikon der Weltliteratur ä Fremdsprachige Schriftsteller und anonyme 'Werke von den Anfängen bis zur Gegenwart. Herausgegeben von Prof. Dr. Gerhard Steiner unter Mitarbeit zahlreicher Fachwissenschaftler. Volksverläg Weimar 196}. 812 S., Ganzleinen, lyJDM. , In letzter Zeit verstärken sich die Bemühungen ...

  • Unterm Zeichen des Sterns

    Katalin Vidor: Unterm Zeichen des Sterns. Aus dem Ungarischen übersetzt und mit einem Nachwort versehen von Bruno Heilig. Paul List Verlag, Leipzig, 1963. 281 S., Ganzleinen, 7,50 DM. Während in Frankfurt am Main der Prozeß gegen 22 SS-Henker von Auschwitz geführt wird, zu dem sich die westdeutschen Imperialisten nur sehr widerwillig und erst unter dem Druck der Weltöffentlichkeit nach 18 Jahren gezwungen sahen, legt der Paul List Verlag ein erschütterndes Zeugnis aus den Tagen von Auschwitz vor ...

  • Das Gewissen Europas

    Romain Rolland: Das Gewissen Europas. Tagebuch der Kriegs jähre 1914-1919. Aufzeichnungen und Dokumente zur Moralgeschichte Europas in jener Zeit. Band l: Juli 1911 bis November 1915. Aus dem Französischen von Cornelia Lehmann. Verlag Ratten <b Loening, Berlin, 1963. 804 S.-, Ganzleinen, 18,50 DM ...

  • Von Prof. Dr. Hans-Jürgen Geerdts

    distische Wirkung erzielen. Denn die vermittelten Hinweise auf Autoren und "Werke sollten ja den Literaturfreund ermuntern, sich mit dem noch Unbekannten oder bislang flüchtig Vermerkten näher zu beschäftigen. In diesem Sinne bildet das neue Nachschlagewerk eine Fundgrube, die in ihrer Bedeutung hoch eingeschätzt werden muß ...

  • Meisterwerke in zwei Bänden

    Wilhelm Raabe: Meisterwerke in zwei bänden. Herausgegeben von Helmut Richter. Insel- Seite 3 ND-Beilage Nr. 4 vom 25. Januar 1964 Verlag-, Leipzig; 1963. 84911039 Seiten- Ganzleinen; 25 DM. Inhalt: 1. Band: Der Hungerpastor ^ Abu T elf an; 2. Band: Der Schädderump - Horacker - Alte Nester - Die Akten des Vogelsangs ...

  • Die goldene Fracht

    Frank Norris: Die goldene Fracht. (Der Octopus) Roman. Aus dem Amerikanischen von Hermann Stresau. Aufbau-Verlag, Berlin, 1963. }i8 S.; Ganzleinen, 7,50 DM. Die unermeßlich weiten Flächen des kalifornischen Weizenmeeres; die wechselvollen Schicksale der Bewohner Kaliforniens sollen dem jungen und ehrgeizigen Dichter Presley den Stoff zu einem Epos über den Westen der Vereinigten Staaten liefern ...

Seite 10
  • Kommentar Es seht ohne Schwarzen Peter

    Er habe den Eindruck, daß. die Aussprache über Probleme der Staatsbürgerkunde mehr und mehr zu einer Schwarzer-Peter-Aktion wird, die auf Kosten dieses Unterrichtsfaches un'd der auf diesem Gebiet arbeitenden Lehrer geht. Diese Sorge äußert Rolf Nowak in einem Brief, aus dem wir nebenstehend einen wesentlichen Abschnitt veröffentlichen ...

  • Kann man so diskutieren?

    Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren - und das bedrückt mich -, daß-die Diskussion um die Staatsbürgerkunde mehr und mehr zu einer Schwarzer-Peter-Aktion wird. Der Schwarze Peter soll im Hinblick auf den unbefriedigenden Zustand im Staatsbürgerkundeunterricht offensichtlich der Staatsbürgerkundelehrer sein ...

  • UNSER PORTRÄT:

    Hildegard Scheibler ist seit einem Monat wissenschaftliche Assistentin am Institut für Ökonomik der Industrie der Hochschule für Ökonomie Berlin-Karlshorst. Ende 1963 schloß sie ihr Studium an dieser Hochschule mit guten Ergebnissen ab. Vor dem Studium war Genossin Scheibler Stenotypistin bzw. Sekretärin in verschiedenen Wirtschaftsverwaltungen ...

  • Wieso ideologisch unklar?'

    Als Propagandist in einem Zirkel mit überwiegend jungen Menschen macht man auch so seine Erfahrungen bei der staatsbürgerlichen Erziehung. Ich finde, daß echten Diskussionen mitunter ausgewichen wird, weil niemand gern für sich das Prädikat „ideologisch unklar" beanspruchen möchte. Nach meiner Auffassung kann man wichtige Fragen - und wer hätte nicht täglich welche! - nicht einfach mit „ideologischen Unklarheiten" abtun ...

  • Wir brauchen endlich Fachlehrer

    Vom Lehrer für Staatsbürgerkunde werden mit Recht fundierte wissenschaftliche Kenntnisse, großes pädagogisches Geschick und Einfühlungsvermögen verlangt. Aber er kann und muß erwarten, daß er von den entsprechenden staatlichen Institutionen (Ministerium für Volksbildung, Hochschulen und Universitäten) die notwendige Hilfe erhält ...

  • Ehrlichkeit und Qualität

    In den zuletzt veröffentlichten Zuschriften zur „Staatsbürgerkunde" ging es vor allem um die gerechte Bewertung,- um das Vertrauen zwischen Lehrer und Schüler sowie um die "Ehrlichkeit im Unterricht. Ganz gewiß sind das wichtige Gesichtspunkte. Niemand wird bestreiten,'daß: das echte Probleme sind. Doch scheinen mir die dort vorgetragenen Gedankengänge zu stark auf bloß formale Lösungen orientiert zu sein ...

  • Elternaktiv hilft mit

    Tina Pfeifer lehnt z. B. ein Lehrbuch ab, weil es nur „allgemeine Weisheiten" verkünden würde. Sie verlangt statt dessen aktuelle Zeitungsschauen. Johanna. Korn wiederum meint, Zeitungsschauen. seien „leeres Stroh", und Maria Jacobitz will sogar die Zensuren für das Fach Staatsbürgerkunde abschaffen ...

  • Wer hilft dem Lehrer?

    Wir setzen unsere Diskussion zum Fach Staatsbürgerkunde" fort

    In vielen Zuschriften stellen besonders unsere Lehrer die berechtigte Frage nach Qualifizierungsmöglichkeiten für das Fach Staatsbürgerkunde und unterbreiten selbst Vorschläge. (Siehe dazu auch den heute veröffentlichten Beitrag von Georg Schmidt.) Wir bitten deshalb die Lehrerbildner an Instituten, Universitäten und Hochschulen, uns ihre'Erfahrungen und Vorschläge mitzuteilen ...

  • Der gordische Knoten

    Bruno Jarkowski, ■*■■■■ Erfurt, Leipziger Straße 68

Seite 11
  • Rauchen — kein Attribut der Männlichkeit

    Zigaretten untergraben unsere Gesundheit 7 Immer mehr erkranken an Lungenkrebs Untersuchungsergebnisse amerikanischer Wissenschaftler

    Starke Zigarettenraucher sind für Lungenkrebs etwa zehnmal anfälliger als Nichtraucher. Das stellten zehn amerikanische Spezialisten in einem Untersuchungsbericht fest, der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) veröffentlicht wurde. Dem Bericht liegen Untersuchungsprotokolle von über einer Million Männern zugrunde ...

  • Ein Kontinent in einem Band

    Rita Maahs und Heinz Bronowski, unter Mitwirkung von Ulrich Makosch, Asien, 22} Seiten mit zahlreichen Schwarzweiß- und Farbfotos, VEB F. A. Brockhaus Verlag, Leipzig, 1961, 27,80 DM. Nach einer Vielzahl von Bildbänden über einzelne Länder der Erde will der VEB F. A. Brockhaus Verlag, Leipzig, einen ganzen Kontinent im Bild erfassen ...

  • Mehr betriebsbezogene Forschung

    Rund 150 neue Produkte sind in den letzten fünf Jahren in der Farbenfabrik Wolfen entwickelt worden. Das brächte der Wirtschaft der DDR Millionen DM zusätzlich ein. Diese Bilanz zieht der Forschungsdirektor des VEB Farbenfabrik Wolfen und Vorsitzende der Chemischen Gesellschaft in der DDR, Nationalpreisträger Prof ...

  • Amerikanischer Alltag

    V. Stuchl, Zwischen Manhattan und Hollywood, VEB F. A. Brockhaus-Verlag, 261 Seiten, 8,80 DM Wer den amerikanischen Alltag kennenlernen will, der erfährt ihn aus diesem interessanten Reportageband eines tschechoslowakischen Journalisten, der längere Zeit in New York lebte. Sein Erlebnisbericht ist so ...

  • Vielseitigkeit der Plaste

    Ein Plasteimer beispielsweise, wie wir ihn heute in jedem Haushalt finden, wird ganz anders gefertigt als der Kochtopf auf dem Küchenherd. Der Topf ist auf einer Stufenpresse entstanden. Um ihn herzustellen, waren mehrere Arbeitsgänge notwendig. Ein Plasteimer dagegen entsteht innerhalb weniger Augenblicke in einem Spritzautomaten, und statt Tiefziehblech, wie sie die Stufenpresse für den Kochtopf verlangt, braucht der Spritzautomat lediglich ein wenig Plastmasse in Pulverform ...

  • Chemie verlangt neue Werkstoffe

    Gewiß wird das noch einige Zeit dauern, aber die Grundlagen dafür schaffen wir schon heute. Je leistungsfähiger unsere Chemieindustrie ist, desto mehr .wird sie die Volkswirtschaft beeinflussen und um so schneller kommen wir zu unserem „geräuschlosen Auto", oder besser gesagt, um so eher steigern wir „die Produktivität und Qualität anderer» Zweige der Volkswirtschaft und die Erträge der Landwirtschaft' ...

  • Chemie und Maschinenbau

    Neue Werkstoffe für Industrie und Haushalt / Von Gerhard Kämpf

    Kürzlich berichtete ein sowjetischer Gelehrter,- Akademiemitglied Nikolai Shaworonkow, über die Perspektiven der Chemie. Er wählte ein sehr populäres Beispiel: das Auto. Und da Professor Shaworonkow Leiter des Kurnakow-Instituts für Allgemeine und Organische Chemie der Akademie der Wissenschaften der UdSSR ist, dürfte seine Perspektive auf sicherer wissenschaftlicher Grundlage aufgebaut sein, Professor Shaworonkow sagte: „Stellen Sie sich ein Auto vor, das geräuschlos durch die Straßen fährt ...

  • Wechselwirkung

    Das Thema Plaste im Maschinenbau bewegt -die Techniker seit vielen' Jahren, denn Plaste sparen wesentliche Mengen an Buntmetallen ein. Erwähnt seien nur Lagerschalen, Buchsen und Käfige für Wälzlager sowie Ölleitungen an Maschinen. Manche Ausführungen brauchen weniger gewartet (beispielsweise Lager weniger geschmiert) werden und sind haltbarer als ihre metallenen Vorgänger ...

  • Versuchsfeld Chemieanlagenbau

    „Unser Industriezweig, der Chemieanlagenbau, muß entscheidend dazu beitragen, daß Anlagen geliefert werden, die die Arbeitsproduktivität der chemischen Industrie wesentlich zu steigern vermögen." Diese Gedanken äußerte Dr. Heino Tanneberger zum bevorstehenden 5. Plenum des ZK in einem ADN-Interview. Dr ...

  • Erziehen statt verbieten

    „Neues Deutschland" bat Nationalpreisträger Professor Dr. Graffi, Direktor am Institut für experimentelle Krebsforschung der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin, sowie Herrn Dr. Erhard Geißler, Sekretär des Komitees zur Verhütung des Krebses, um ihre Meinungen Zu dem amerikanischen Spezialistenbericht ...

Seite 12
  • Retorte mit Sahne

    Es ist ein lieber Brauch, bei festlichen Anlässen den Anlaß wie eine Zitrone auszupressen, um auf diese Weise die Kultur, tausendfältig zu durchsäuern. Verstehen Sie mich recht, ich bin nicht gegen das Prinzip. Ich finde es durchaus in Ordnung, am Tag des Genossenschaftsbauern ein Kulturprogramm zum Tag des Genossenschaftsbauern zu veranstalten ...

  • 3l»lftt Die hohe Kunst der Beschimpfung

    Mit Beschimpfungen kann man die Welt natürlich nicht verändern - wohl aber so manchen Menschen, so manche Einzelhandlung charakterisieren. Wer schimpflich handelt, muß mit Schimpf getroffen, muß beschimpft werden! So haben es Marx und Engels-und Lenin gehalten, so Schiller und Goethe, Gorki und Shaw ...

  • Zeitgenossen

    Im Löwenbräustübl, in später Stunde, Sitzt eine Anhäufung deutscher Gestalten, Die nach jeder geleerten Runde Sich immer heroischer unterhalten. Ein Oberlehrer, mit Röllchen und Kneifer, Vertritt den Liberalismus mit Eifer. Er schwört auf Bismarck mit großer Gebärde, Und dabei haut er ein Glas an die Erde ...

  • Keine Angst vor Chemie

    Er mischte zwei ihm fremde Elemente Mit einer Säure, die er hinterm Schranke fand. Als man dann etwas später die Fragmente Des Inventars aus seinem Körper trennte, War die Chemie für ihn nicht mehr so amüsant. Doch wenn er darum heut aus Plastetassen Sich kategorisch keinen Tropfen einverleibt Und peinlichst meidet, etwas anzufassen, Worin sich Damen gern bewundern lassen, So muß man sagen, daß er mächtig übertreibt ...

  • Die Gattin

    Gegen dreiundzwanzig Uhr kam eine appetitliche junge Dame in ein Wiener "Hotelv Sie wandte sich an den Pförtner: - ' ^ „Herr Lahmann erwartet mich." „Lahmann?" fragt skeptisch der Pförtner. „Ja, Herr Lahmann." „Bei uns wohnt kein Herr Lahmann." „Aber -" „Meinen S' vielleicht Herrn Lohmann?" Die Dame, erlöst: „Ja, richtig - melden S' mich ihm bitte ...

  • Ganz freie Liebe

    Krokiila und Krokillerich, das war'n zwei Krokodile. Zu Killa sprach einst Killerich, daß sie ihm sehr gefiele. Krokilla fand das furchtbar nett und hauchte selbstvergessen: „Krokillerich - hier hast du mich!" Da hat er sie gefressen. (Wie ähnlich ist doch dies Sujet den Sitten in der EWG ...) Peter ...

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Verbot der Partei jetzt aufheben Freiheit für die KPD durch niedrige Kosten - Heute mit Beilage GEBILDETE NATION und Funkprogramm Zarapkin: Positive Vorschläge Johnsons Mit Krüger muß Revanchepolitik fallen DDR drängt auf Verlängerung des Berlin-Abkommens Pressekonferenz in Djakarta Verhandlungen Wendt—Korber fortgesetzt Krone leitet Untersuchungen Sturz scheint endgültig Eingang bestätigt . Revanchisten hinter Kri*~er
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