13. Dez.

Ausgabe vom 05.01.1962

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  • Souveränität der DDR achten! Westberlin keine USA-Kolonie! Interview Walter Ulbrichts für amerikanische Fernsehgesellschaft

    Berlin (ND). Der Vorsitzende des Staatsrates -der DDR und Erste Sekretär des ZK der SED, Walter Ulbricht, gewährte kürzlich der amerikanischen Fernsehgesellschaft Columbia Broadcasting System (CBS) ein Interview. Das Gespräch mit dem CBS-Vertreter Schon hatte folgenden Wortlaut: Schon: Herr Ulbricht! Hat die Errichtung der Sperren an der Grenze zu Westberlin den ...

  • Mit 220 kV über Ländergrenzen

    Noch im Januar Verbundbetrieb DDR—CSSR—Volkspolen—Ungarn

    Berlin (ADN). Noch in diesem Monat werden die Energiesysteme der DDR, der CSSR, Volkspolens und Ungarns voll miteinander verbunden. Über diesen ersten wichtigen Schritt auf dem Wege zu einem einheitlichen Verbundsystem der im Rat für Gegenseitige1 Wirtschaftshilfe zusammengeschlossenen sozialistischen Länder berichteten am _Donnerstag auf einer Pressekonferenz der Staatlichen Plankommission Dipl ...

  • USA selbst schaffen „Ami, go home"-Stimmüng

    Schorr: Sollen die Sperren für immer stehenbleiben hier in Westberlin? Wenn nicht, unter welchen Bedingungen würden sie entfernt werden? Vf. Ulbricht: Es steht gar nicht die Frage der Sperren. Es handelt sich um die Staatsgrenze der Deutschen Demokratischen Republik. Und da der Westberliner Senat befürchtete, ...

  • LPG „Florian Geyer" in Albinshof erfüllte Wettbewerbsverpflichtung

    Gemeinde Krien will Milchproduktion um 60 000 kg steigern

    Neubrandenburg (ND). Die Genossenschaftsbauern der Gemeinde Krien, zu der die LPG „Florian Geyer" in Albinshof gehört, wollen in diesem Jahr ihre Produktion an Milch um 60 000 kg erhöhen. Aus der zusätzlichen Milchmenge können über 10 000 Stück Butter hergestellt werden. Bereits im vergangenen Jahr stieg die Milcherzeugung in der Gemeinde Krien um 44 000 kg ...

  • 8000 neue Wohnungen 1962 in Berlin

    Eine Milliarde DM kostete Kriegsschädenreparatur an Wohnhäusern

    Berlin (ADN/ND). Über 8000 Wohnungen wird der VEB Hochbau Berlin in diesem Jahr in der Hauptstadt der DDR bauen. Dieser größte Baubetrieb seiner Art in der DDR wird u. a. den gesamten Wohnkomplex Karl-Marx-Allee zwischen Alexanderplatz und Strausberger Platz mit allen seinen Folgeeinrichtungen errichten ...

  • Alle Reste des zweiten Weltkrieges müssen beseitigt werden

    W. Ulbricht: Ich habe nicht gesagt, daß die getroffenen Maßnahmen das Problem zum großen Teil gelöst haben. Das trifft nicht zu. Es sind nur. einige Sicherungsmaßnahmen getroffen worden, die angesichts der gegen' uns gerichteten Provokationen von Westberlin aus notwendig wurden. Aber unser Volk wünscht die Beseitigung aller Reste des zweiten Weltkrieges ...

  • Diktator Salazar preist Bonner Hilfe

    Westdeutschland war in der Goa-Frage „solidarischer Freund"

    Lissabon/Neu Delhi (ADN/ND). Der portugiesische Diktator Salazar hat am Mittwoch vor dem Parlament in.Lissabon die Unterstützung gepriesen, die sein Regime durch Bonn erfährt. Salazar unterstrich dabei die „solidarische Haltung", die Bonn in der Goa-Frage bezogen hat. Während es die USA und England unterlassen hätten, ihrem NATO-Verbündeten in Goa zu helfen, hätte sich Westdeutschland als solidarischer Freund erwiesen ...

  • 150 bekannte Norweger gegen Bindung an EWG

    Oslo (ND). 150 namhafte norwegische Persönlichkeiten haben in einer Protesterklärung, die in der gesamten norwegischen Presse wiedergegeben wird, nachdrücklich vor einem Beitritt des Landes zur EWG gewarnt. Norwegen dürfe sich weder direkt noch indirekt „an eine Blockpolitik binden, die die wirtschaftlichen und militärischen Spannungen in der Welt verschärft und eine Kluft zwischen Europa und den Entwicklungsländern aufreißt" ...

  • Nur ein berufstätiges Leben

    „Sehen Sie — ich bin jung verheiratet. Noch wohnen wir möbliert. Aber unser Haus wird schon gebaut, alle paar Tage sehen wir nach, ob unsere Etage schon dran ist. Noch in diesem Jahr werden wir einziehen. Wir werden Kinder haben. Wer freut sich nicht darauf? Unser Leben ist schön. Sehen Sie — ich möchte, daß es immer so bleibt, so voller Sicherheit und Ruhe ...

  • Radio DDR entspricht Wunsch Fulbrights

    Berlin (ADN). Die Leitung von Radio DDR hat, wie der Sender Donnerstag abend in seinen Nachrichten berichtete, dem Vorsitzenden des Außenpolitischen Ausschusses im USA-Senat, Fulbright, mitgeteilt, daß er seine Ansichten Mitte •Februar in einer Sendung über den Deutschen Demokratischen Rundfunk darlegen kann ...

  • 10 Jahre sind es her,

    seit in Radeberg bei Dresden der erste Frauenausschuß der DDR gegründet wurde. Er entstand auf Anregung des Genossen Walter Ulbricht. Er hatte während eines Besuches im heutigen VEB Rafena Radeberg festgestellt, daß die Arbeiterinnen nur mangelhaft In ihrer beruflichen Tätigkeit und bei der Qualifizierung unterstützt wurden ...

  • Blas Roca empfing Peter Florin

    Havanna (ND). Der Leiter der Delegation unserer Republik zum 3. Jahrestag des Sieges der kubanischen Revolution, Peter Florin, Vorsitzender des Außenpolitischen Ausschusses der Volkskammer und Mitglied des ZK der SED, wurde am 2. Januar zu einer freundschaftlichen Aussprache von dem führenden Mitglied der Leitung der Vereinigten Revolutionären Organisationen der Republik Kuba, Blas Roca, empfangen ...

  • Fast 20 000 Frauenausschüsse

    bestehen heute in unserer Republik. Rund 130 000 Mitarbeiterinnen sind in ihnen tätig. Die Frauen und Mädchen unserer Republik sehen mit großen Erwartungen auf die Konferenz. Die 27jährige Delegierte Hannerose "" Damm (unser Bild), Bekleidungsingenieur im VEB Treff modeile Berlin sagte:

  • Wie wird der Weg zur Wiedervereinigung frei?

    Schorr: Wenn ich Sie recht verstehe, haben Sie den Plan, ein System von Visa für Ausländer einzuführen, die nach Ostberlin kommen? W. Ulbricht: Das wird eingeführt, so, wie es jeder andere Staat hat. Wann wir das einführen, werden wir sehen. ..

  • Friede und Sozialismus Lebensziel aller Frauen

    Im Mittelpunkt der Beratungen stehen besonders die Fragen der berufstätigen Frauen. 45 Prozent aller Beschäftigten sind Frauen und Mädchen. 612 400 gehören Brigaden der sozialistischen Arbeit und sozialistischen Arbeitsgemeinschaften an.

  • Schorr: Vor einem Friedentvertrag?

    W. Ulbricht: Darüber gibt es noch keine endgültigen Beschlüsse. ' Schorr: Glauben Sie an die deutsche Wiedervereinigung als reale Möglichkeit, wenn ja, unter welchen Bedingungen? (Fortsetzung auf Seit* 2)

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  • Westberlin wird als NATO-Stützpunkt mißbraucht

    Schorr: Man spricht gegenwärtig viel von einem Übereinkommen der Großen Vier über den Status Westberlins, das dann einem Separatfriedensvertrag mit der DDR beigefügt werden würde. Würde eine solche Abmachung 1ür Sie annehmbar sein? W. Ulbricht: Beginnen wir mit der realen Beurteilung der Lage Westberlins ...

  • Ungeheuerlicher Erpressungsversuch der Ultras / Strauß schreibt Kennedy die Militärpolitik für 1962 vor / Nazigenerale verlangen neue amerikanische Kernwaffenversuche

    Berlin (ND). Der Bonner Krie* sminister Strauß hat am Donnerstag durch sein Sprachrohr in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung", den Nazigeneralstäb- Ier A. Weinstein, drei Forderungen an den amerikanischen Präsidenten Kennedy gerichtet, die 1962 unbedingt zu erfüllen seien. In unverschämtem und drohendem Ton werden verstärkte amerikanische Rüstungen, neue amerikanische Kernwaffenversuche in der Atmosphäre und die Auslieferung von atomaren Waffen aller Kaliber an die Bundeswehr verlangt ...

  • Strauß verschachert Westdeutschland

    Föderation unter Herrschaft des USA-Imperialismus

    Berlin (ND). Der Bonner Kriegsminister Strauß hat sich am Donnerstag in der großbürgerlichen Zeitung „Die Welt" erneut für eine „Atlantische Union" ausgesprochen. „Wir haben politische Aufgaben, die nurmehr in ganz großem Rahmen in der Zukunft gelöst werden können", betont Strauß. Der Weg, den das „Schicksal" vorgezeichnet habe, führe über „Kooperation und Koordinierung zur Konföderation und von dort zur Föderation partieller Art" ...

  • Freies Leben in einer Freien Stadt — unser Hauptanliegen

    Schorr: Wenn die Vereinigten Staaten den Krieg verloren hätten, dann wäre es möglich, daß es heute einen deutschen Sender in Washington gäbe, W. Ulbricht: Einen faschistischen Sender — meinen Sie? Einen Sender Hitlerdeutschlands? Sie sind im Irrtum. Die Sowjetunion hat die deutschen Truppen im Kampfe Einer gegen Einen geschlagen ...

  • Kumpel setzen Existenzkampf fort

    Protestaktion gegen Schließung der Erzgrube „San Fernando"

    Herdorf (ND). Mit einer Protestkundgebung in Herdorf begannen am Mittwoch 425 Kumpel der Eisenerzgrube „San Fernando" ihre Aktionen gegen die Absicht der Erzbergbau Siegerland AG, die Grube stillzulegen und die Bergarbeiter auf die Straße zu werfen. Wie ihre Kollegen der Grube „Pfannenberger Einigkeit", ...

  • DDR ist viel demokratischer als jeder kapitalistische Staat

    Schorr: Bedeutet das, daß Sie mit keiner anderen Regelung einverstanden wären? W. Ulbricht: Es kann doch nur eine Regelung geben, die die Reste des Weltkrieges abbaut und In Zukunft endgültig beseitigt. Eine andere Regelung kann es doch gar nicht geben. Wenn die USA, wenn die Westmachte eine solche Regelung ...

  • Glückwünsche des ZK

    Berlin (ND). Heute wird Genosse Prof. Dr. Viktor Goerttler, Direktor des Instituts für Bakterielle Tierseuchenforschung in Jena, Ordentliches Mitglied der Deutschen Akademie der Landwirt- Bchaftswissenschaften und Korrespondierendes Mitglied der Deutschen Akademie der Wissenschaften, 65 Jahre alt. Besondere ...

  • Schmid will Risiko

    Die westdeutsche Nachrichtenagentur DPA berichtet, daß Herr Carlo Schmid zum Jahresbeginn im Bayrischen Rundfunk erklärt hat: „In erster Linie kommt es darauf an, im neuen Jahr nichts zu tun, was den Frieden gefährden könnte." Das klingt zweifellos sehr friedlich. Und genau aus diesem Grunde ist dieser Satz auch in den bundesdeutschen Äther gesendet worden ...

  • Souveränität der DDR achten! Westberlin keine USA-Kolonie!

    dem Bonner Staatsapparat verlangen würde. Sie werden verstehen* daß sich friedliebende Menschen und eine friedliebende Regierung der Deutschen Demokratischen Republik schwer mit den Hitlergeneralen verständigen können. Jeder muß begreifen, daß für uns nnr eine solche Wiedervereinigung in Frage kommt, die es völlig aasschließt, daß ein wiedervereinigtes Deutschland erneut einen Angriffskrieg gegen irgendeinen Staat in der Welt entfesselt ...

  • Schattenkanzler Globke

    Berlin (ADN). Der Naziverbrecher Globke hat als Adenauers Staatssekretär mehr Macht und Einfluß als mancher Bundesminister und ist eine Art „Schattenkanzler". Diese von DDR-Seite wiederholt getroffene Feststellung muß am Donnerstag die „Bild-Zeitung" bestätigen. Das Blatt, das schon am Vortage aus rein ...

  • Unser Volk möchte endlich in gesichertem Frieden leben

    Dann wäre es auch leichter, den Frieden zu sichern. Dann hatte das Volk mehr Einfluß, als es gegenwärtig der Fall ist. Einige Leute im Westen machen sich also ganz unnötige Sorgen über unsere Demokratie. Um des Weltfriedens willen muß man sich aber Sorge machen wegen der mangelnden Demokratie in verschiedenen westeuropäischen kapitalistischen Ländern, weil dort die Militaristen diktieren ...

  • KURZ BERICHTET

    ANGESTIEGEN. Die Zahl der Polio-Fälle ist in Hessen von 286 im Jahre 1960 auf 379 im letzten Jahr gestiegen. Allein Frankfurt registrierte 80 Erkrankungen. ANGEKÜNDIGT. Ein verstärktes Bauernlegen in der westdeutschen Landwirtschaft - kündigt das Adenauer-Blatt „Bonner Rundschau" in Zusammenhang mit den Verhandlungen über die sogenannte zweite EWG-Stufe an ...

  • Gutes Jahr für Kuponabsehneider

    2,2 Mrd. D-Mark Profit eingeheimst / Aus den Arbeitern gepreßt

    Berlin (ND/ADN). 2,2 Milliarden D-Mark Profit haben die Besitzer der Aktienpakete der westdeutschen Monopolgesellschaften und Großunternehmen im Jahre 1961 in ihre Taschen gesteckt. Das sind 22 Prozent mehr als 1960. Dies geht aus offiziellen Statistiken hervor, die zum Jahreswechsel in Bonn veröffentlicht wurden ...

  • Tod im Gefängnis

    Ingolstadt (ADN). Ein qualvolles Ende fand der wegen „Fahnenflucht aus der Bundeswehr" zu 10 Wochen Gefängnis verurteilte Bundeswehrsoldat Friedhelm Kreuzer am Neujahrstag im Amtsgerichtsgefängnis Ingolstadt, weil ihm drei Tage lang jede ärztliche Hilfe versagt wurde. Wie der bürgerliche Ingolstädter „Donau-Kurier" am Donnerstag berichtet, hatte der 20jährige, der aus Hagen (Westfalen) stammt und der Schwimmbrücken-Lehrkompanie 202 der Bundeswehr in »Ingolstadt angehörte, schon am ...

  • (Fortsetzung von Seite I)

    W. Ulbricht: Für uns Deutsche ist es selbstverständlich, daß die Wiedervereinigung Deutschlands kommen wird. Aber leider sind die Regierungen der USA, Großbritanniens, Frankreichs und die Bonner Regierung dagegen. Die USA-Regierung versteht doch sehr gut, daß ihr Vertrag über das Verbleiben amerikanischer ...

  • Von Deutschland darf kein Angriffskrieg mehr kommen

    Die Regierung der USA beruft sich auf die Potsdamer Abkommen. Aber Sie Grundidee der Potsdamer Abkommen ist doch die völlige Ausschaltung des Einflusses der deutschen Militaristen und Faschisten. Die USA haben diese Potsdamer Abkommen selbst gebrochen und damit außer Kraft gesetzt. Sie haben sich mit den deutschen Hitlergeneralen und der Regierung verbündet, die die Hitlerpolitik in etwas anderen Formen fortführt ...

  • Bonn ist unheimlich

    Bonn (ADN-Kom/ND). „Solange Globke einer der höchsten Beamten ist, erscheint mir die Bundesrepublik unheimlich." Mit diesen Worten beantwortete der heute in Rom ansässige Schriftsteller Hermann Kesten die Frage des westdeutschen Gewerkschaftsorgans „Deutsche Post" an emigrierte deutsche Schriftsteller ...

  • Pockenverdacht bestätigt

    Düsseldorf (ADN). Der Pockenverdacht in Düsseldorf, über den wir gestern berichteten, hat sich bestätigt. Dies wurde am Donnerstag vom Leiter des Düsseldorfer Gesundheitsamtes, Professor Dr. Baron, bekanntgegeben. Der Diplomingenieur W. Jacobs aus Düsseldorf-Rath, dessen Ehefrau und deren ältester fünfjähriger Sohn waren unter Pockenverdacht in die Städtischen Krankenanstalten eingeliefert worden: Inzwischen wurde noch ein neuer Fall von Pockenverdacht in Düsseldorf gemeldet ...

  • Terror geht weiter

    Dflsseidorf (ADN). Zu sieben Monaten Gefängnis verurteilte die 4. Große Strafkammer in Düsseldorf am Donnerstag den Lokomotivführer Albert Schambortski aus Walsum. Er hatte 1960 an der Herbstmesse in Leipzig und im Zusammenhang damit an der Gesamtdeutschen Arbeiterkonferenz teilgenommen. Mit diesem Prozeß setzte am vierten Tag des neuen Jahres die politische Justiz ihre Serie von Prozessen gegen die gesamtdeutsche Verständigung fort ...

  • Bundestag provoziert

    Berlin (ND). Zu provokatorischen Sitzungen in dem nicht zur Bundesrepublik gehörenden Westberlin wollen in der nächsten Woche drei Ausschüsse des Bonner Bundestages zusammentreten. Der Tagungsort sei mit Genehmigung des Bundestagspräsidenten ausdrücklich aus „demonstrativen Gründen" gewählt worden, wurde ...

  • Prof. Dr. Asmus Petersen gestorben

    Berlin (ADN). Nationalpreisträger Prof. Dr. Dr. h. c. Asmus Petersen, Direktor des Instituts für Grünland- und Moorforschung Paulinenaue der Deutschen Akademie der Landwirtschaftswissenschaften, ist am 4. Januar im Alter von 61 Jahren gestorben, Prof. Petersen, Träger des Vaterländischen Verdienstordens ...

  • Opfer der Wohnungsnot

    Hamburg (ADN/ND). Ein Opfer der Wohnungsnot wurde in Einfeld die sieben Monate alte Tochter Mareike des Ehepaares Loebel. In der Neujahrsnacht erstickte das Kind in dem großen Bett, in dem es mit seinem Vater schlafen mußte. Die junge Familie hauste mit vier Personen in einem Zimmer. Der Einfelder Bürgermeister ...

  • Geschichtsfälscher

    Düsseldorf (ADN/ND). Der westdeutsche Publizist Dr. Arno Klönne warnte am Mittwoch vor einer Verfälschung der jüngsten deutschen Geschichte durch die an westdeutschen Schulen benutzten Geschichtslehrbücher. Im Dortmunder „Westdeutschen Tageblatt" schreibt er, daß eine „groteske Unwissenheit und falsche Orientierung bei einem großen Teil junger Menschen in der Bundesrepublik über die jüngste deutsche Ge- ...

  • Bonn will atomare Großmacht sein

    NEUES DEUTSCHLAND 3. Solidaritätskonzert am 26. Januar

    Berlin (ADN). Den Wünschen seiner Hörer entsprechend sendet der Deutschlandsender am Freitag, dem 26. Januar, ab 19.50 Uhr sein drittes Solidaritätskonzert für die Opfer des Bonner NATO- Regimes. Seif den beiden Solidaritätskonzerten am 8. und 15. Dezember sind auf dem Spendenkonto 88 888 beim Berliner Stadtkontor Spenden in Höhe von 2116 000 DM eingegangen ...

  • Atomhysterie

    Hannover (ND). In ganz Niedersachsen wird am 10. Januar ein „ABC-Alarm" durchgeführt. Wie das niedersächsische Innnenministerium mitteilt, sollen 15 000 Sirenen, die schon montiert worden sind, aufheulen, um einen angenommenen Angriff mit atomaren, bakteriologischen und chemischen Kämpfstoffen als „Übung für den Ernstfall" zu signalisieren ...

  • DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Hermann Axea, Chefredakteur; Georg Hansen, Dr. Günter Kertzscher, steJlv. Chefredakteure: Eberhard Heinrich, Redaktionssekretir; Horst Bitschkowsfci, Walter Florath, Dr. Rolf Gutermuth. Willi Köhler. Karl-Ernst Reuter

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  • Beruf und Familie brauche ich zum Glück

    wir Frauen sind wandlungsfähig, das haben Dichter vieler Jahrhunderte gepriesen oder geklagt. Nun wird es der Frau unserer Tage sogar im höheren Sinne in einem staatspolitischen Dokument bestätigt: „Unter den Frauen hat sich eine große fortschrittliche Wandlung vollzogen . . ." steht im Kommunique des Politbüros zu den Frauenfragen ...

  • Einheitliche Normen auch im Maschinenbau

    VEB Tabakuni und Schokopack Dresden vereinbarten Leistungsvergleich

    Am 21. Dezember 1961 ging im VEB Schokopack in Dresden das „ND" schneller als sonst von Hand zu Hand. „Ausgerechnet die müssen sich aufregen. Erfüllen seit Jahren den Plan nicht und rechnen uns vor, daß wir zu teuer produzieren." So etwa lauteten die ersten Kommentare zu dem Beitrag, den Genosse Rudolf Heinrich, Werkleiter des VEB Tabakuni, für unsere Zeitung schrieb ...

  • Er tut, was ihm Freude macht

    Leserinnen schreiben zu Problemen des Kommuniques des Politbüros

    Ich bin sicher, daß es unsere bereits im Sozialismus groß gewordenen Frauen nicht lange zu Hause hält. Es wird ihnen einfach etwas zum Lebensinhalt fehlen: ihr Beruf. In den allermeisten Fällen nehmen sie — beispielsweise nach Jahren der Unterbrechung wegen der Kinder — gern wieder ihre Arbeit auf, und dann mit viel mehr Freude und Bereitwilligkeit als vor der Ehe, denn sie tun es nun mit dem Bewußtsein, aus freien Stücken unserem Staat zu helfen ...

  • Diplomwirtschaftler oder Laufmädchen?

    Nachdem ich als 'Uhrenmonteur in der Uhren- und Maschinenfabrik „Klement Gottwald" in Ruhla gelernt hatte, delegierte mich der Betrieb zur Arbeiter-und- Bauern-Fakultät Jena und anschließend zur Karl-Marx-Universität Leipzig. Als Diplomwirtschaftler kam ich im November I960 wieder in den Betrieb zurück ...

  • Für die ganze Republik rechnen

    Niemand kann mehr ausgeben, als er verdient. Das ist wohl für jeden, besonders für eine Frau, die einen Haushalt zu führen hat, eine Selbstverständlichkeit. Nach einem „Finanzplan" wird in jedem Monat soundso viel vom Gehalt meines Mannes und von meinem Lohn für den Lebensunterhalt ausgegeben. Da gibt • es besondere Ausgaben für das Kind, Taschengeld und schließlich die Summe für Sparkonto und größere Anschaffungen ...

  • BGL hatte keine „Anweisung"

    Es gibt auch in unserem Betrieb solche Ansichten, daß wir Frauen weniger Verständnis für technisch-wissenschaftliche Probleme hätten als die Männer. Das wird aber meist nicht offen ausgesprochen, sondern zeigt sich darin, daß fast alle leitenden Funktionen von Männern ausgeführt werden, obwohl fast die Hälfte der Belegschaft Frauen sind ...

  • Die Mädchen und die Technik

    Im Kommunique des Politbüros wird festgestellt, daß der Prozentsatz der jungen Frauen und Mädchen, die technische Berufe ergreifen, zurückgeht. Damit hängt zusammen, daß sehr wenig Mädchen an technischen Fachrichtungen der Universitäten und Hochschulen studieren. Auch an unserer Technischen Universität Dresden und speziell an der Fakultät Technologie sind es oft nur ein, zwei oder drei Mädchen unter etwa 20 Jungen einer Seminargruppe ...

  • 1000 Helfer beseitigen Frostschäden

    Leipzig (ND). In den Betrieben der VVB Braunkohle Leipzig sind jetzt täglich annähernd 1000 zusätzliche Arbeitskräfte im Einsatz, um die Folgen der Kältewelle vor Weihnachten zu beseitigen und die Betriebe auf neue Frostperioden vorzubereiten. An den Gleisen werden Schienenstücke ausgewechselt, um Entgleisungen zu verhindern ...

  • Spezialschmiermittel für Lokomotiven

    Berlin (ND). Ein Spezialschmiermittel, druckfest, kältebeständig und gut haftend, für die Spurkranzschmierung an Lokomotiven wurde vom VEB Schmierr mittelwerk Mieste (Altmark) entwickelt und in die Produktion aufgenommen. Dies teilt uns der Leser Kurt Gralow mit. Im Frühjahr 1959 hatte das Bahnbetriebswerk Probstzella den- Betrieb gebeten, ein Schmiermittel für hohe, Ansprüche zu entwickeln ...

  • Das erste Ergebnis

    Auf der Beratung von Vertretern der Betriebe Tabakuni und Schokopack wurde festgelegt, daß beide Betriebe sofort eine Konzeption ausarbeiten, die im wesentlichen foiaende Punkte enthält: 1 Festlegung aller typischen vergleich- •• baren Teile und Ausarbeitung Besttechnologien. Q Überprüfung der besten technisch- " organisatorischen Maßnohmen und Einführung im Betrieb ...

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  • Ohne Wenn und Aber über alles sprechen

    Stellungnahme der Genossen von der 10. Oberschule Friedrichshagen zum Artikel „Eine tüchtige Lehrerin wollte kündigen"

    Liebe« .Neues Deutschland"! Der Artikel „Eine tüchtige Lehrerin wollte kündigen" (ND vom 29. Dezember 1961) hat uns den Spiegel vorgehalten. Man fällt da zwar nicht aus dem Wölkenkuckucksheim, doch recht unsanft auf den Boden der Wirklichkeit. Die für den 2. Januar einberufene außerordentliche Mitgliederversammlung der Schulpartei- OTganisation stellte sich das Ziel, gründlich die Probleme zu beraten und Schlußfolgerungen für die Arbeit zu ziehen ...

  • Die Kreuzritter

    Ein Film von Aleksander Ford nach dem Roman von Henryk Sienkiewicz

    Dieser Film wurde nach seiner Uraufführung in Warschau der größte Publikumserfolg der polnischen Nachkriegsproduktion. In relativ kurzer Zeit hatten ihn acht Millionen Menschen gesehen. Ein ebenso großer Auslandserfolg schloß sich an. Was bestimmt den außergewöhnlichen Erfolg? Der Name des Regisseurs, ...

  • Exotische Tänzkunst aus Ceylon

    Die Berliner hatten wieder Gelegenheit, ein Programm mit anziehender exotischer Tanzkunst zu erleben. In der Volksbühne war ein Tanzensemble aus dem uns durch seinen Friedenswillen verbundenen Ceylon angesagt. Sein Programm enthielt eine bunte Folge ritueller und folkloristischer Tänze aus dem Lande, das Tagore als Perlengehänge an Indiens Ohr bezeichnete ...

  • Weg zum Studium frei machen

    Für das Abendstudium, durch das eine große Masse der Frauen in den Betriebsakademien zum Meister und Techniker ausgebildet und zum Fachschulabschluß gebracht werden kann, werden von den Werkleitungen, In der Regel unter dem Vorwand der angespannten Arbeitskräftelage, ungenügende Erleichterungen gewährt, so daß viele lernbegierige Frauen schweren Herzens auf das Studium verzichten oder es wieder aufgeben ...

  • Mehr Frauen zum Studium

    •Im Kommunique des Politbüros des Zen- * tralkomitees „Die Frauan — der Frieden und der Sozialismus" wird als Mahnung an alle zuständigen zentralen und örtlichen staatlichen Organe, an die WB und Werkleitungen die Erwartung ausgesprochen, „daß Maßnahmen festgelegt werden, die zu einer Erhöhung des Anteils der Frauen in mittleren und leitenden Funktionen führen" ...

  • Mamlock-Film in Ungarn

    Budapest (ADN). Der DEFA-Film „Professor Mamlock", der zur Zeit in guter Synchronisation mit hervorragenden ungarischen Sprechern in Budapest läuft, findet bei Publikum und Presse starke Beachtung. Neben der Würdigung der künstlerischen Gestaltung wird vor allem die starke politische Aussage des Werkas gelobt ...

  • Ungenutzte Möglichkeiten

    Wie kann eine rasche Änderung herbeigeführt werden? Die bei der vorjährigen Werbung zum Direkt-, Fern- und Abendstudium gemachten Erfahrungen, bei denen eine beträchtliche Erhöhung der Zahl der weiblichen Studierenden vorgesehen war, aber nicht erreicht wurde, weisen klar auf folgende Ursachen der ungenügenden ...

  • M. Knietzsch Automobilbauer bereiten die 4. Arbeiterfestspiele vor

    Eisenach (ADN/ND). Das „Wartburg- Ensemble", zu dem sich viele musikliebende Werktätige des volkseigener Automobilwerkes Eisenach zusammengeschlossen haben, studiert gegenwärtig neue Werke ein, die zu den 4. Arbeiterfestspielen erstaufgeführt werden sollen Die Mitglieder des Zirkels schreibender Arbeiter ...

  • Ein Widerspruch

    Der große Widerspruch besteht darin, daß der Anteil der Frauen in den Studienfächern für die Industriezweige, in denen die Mehrheit oder ein großer Anteil von Frauen arbeitet, äußerst gering ist. Das zeigt folgender Vergleich. viel Studierende in den entsprechenden Fachrichtungen auf je 1000 beschäftigte Männer und wieviel weibliche Studierende auf je 1000 beschäftigte Frauen kommen: Chem ...

  • Schule für Äthiopien

    Addis Abeba (ADN). Der Kaiser Halle Selassie von Äthiopien legte dieser Tage den Grundstein für eine technische Schule, die als Geschenk der Sowjetregierung in Bahadar errichtet wird. Haue Selassie dankte dem sowjetischen Botschafter, Budakow, für diese Unterstützung und sagte: „Wir sind festen Glaubens, daß der Bau der technischen Schule durch die Sowjetunion die Freundschaft und Verständigung zwischen den beiden Ländern noch mehr festigen wird ...

  • Konstantin Simonow will Premiere besuchen

    Leipzig (ADN). „Der Vierte" l«t der Titel eines Schauspiels von Konstantin Simonow, dessen deutsche Erstaufführung die Städtischen Theater Leipzig für Mitte Januar 1962 vorbereiten. Regie führt Nationalpreisträger Karl Kayser. Leninpreisträger Konstantin Simonow schrieb an die Leipziger Theaterschaffenden: „Ich bin sehr glücklich, daß mein neues Stück ,Der Vierte' in der DDR aufgeführt wird ...

  • Bittere — aber heilsame Pillen

    Parteiversammlung an der 10. Oberschule Berlin-Friedrichshagen

    Genosse Mitteldorf, Parteisekretär der 10. Oberschule Berlin-Friedrichshagen, hatte die Genossen zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung einberufen. Tagesordnungspunkt: Stellungnahme der Parteiorganisation zum Artikel „Eine tüchtige Lehrerin wollte kündigen". Genosse Mitteldorf wies darauf hin, daß dies die erste Aussprache sei und weitere Beratungen mit dem gesamten Kollegium und dem Elternbeirat folgen werden ...

  • Mehr Filme als Lehrmaterial

    Berlin (ADN). Eine Arbeitsgemeinschaft für wissenschaftlichen Film ist vor kurzem in Jena gebildet worden. Ihr gehören bekannte Wissenschaftler wie Prof. Dr. Knöll, Direktor des Instituts für Mikrobiologie und experimentelle Therapie der Deutschen Akademie der Wissenschaften Berlin in Jena, an. Aufgabe ...

  • Neue Zeit. Nr. 1

    Unser Kommentar: Abrüstung und nochmals Abrüstung; Vor fünf Jahren; Renato Bitossi: Möge 1962 ein Jahr neuer Siege im Friedenskampf sein; A. Leoniäow: Die Dynamik des 20. Jahrhunderts. — Unsere Umfrage: Wie möchten Sie Ihr Land in 20 Jahren sehen? ~ 3. Jurjew: Die Maulwürfe und der Weihsachtsmann; Carlos Rafael Rodriguez: Kuba an der Jahreswende; Wl ...

  • Primaballerinen im Kreml

    Moskau (ADN-Korr.). Mit vier festlichen Aufführungen wurde noch in der letzten Woche des vergangenen Jahres der Kongreßpalast des Kreml als Theater- und Konzertbühne eingeweiht. Die neue Bühne ist dem Moskauer Großen Theater unterstellt, steht aber auch allen anderen Ensembles der Sowjetunion und des Auslandes zur Verfügung ...

  • „Das kalte Herz" als Ballett

    Die Volkstanzgruppe des VEB Chemische Werke Buna, die im vergangenen Jahr mit dem Händel-Preis ausgezeichnet wurde, studiert ein Ballett nach Motiven des Hauffschen Märchens „Das kalte Herz" ein. Die Musik schreibt der ständige Konzeptitor des Ensembles, Wolfgang Hudy, die Tanzbilder werden von der Trägerin des Staatspreises für künstlerisches Volksschaffen Jutta Bartheis geschaffen ...

  • „Frau Flinz" im Fernsehen

    Berlin (ND). Millionen Zuschauer des Deutschen Fernsehfunks in der DDR, Westberlin und Westdeutschland sahen am Mittwochabend in einer Originalübertragung aus dem Berliner Ensemble die Komödie „Frau Flinz" von Helmut BaierL Die Sendung der von Manfred Wekwerth besorgten Inszenierung bereitete ein ungeteiltes Fernsehvergnügen ...

  • Drei Millionen Bücher

    Leipzig (ADN). 15 000 Lesekarten gab die Deutsche Bücherei in Leipzig im vergangenen Jahr aus. Ihr Bestand beträgt etwa drei Millionen Bände. Die Bücherei hält zu 18111 Verlagen, Bibliotheken, Vereinen und Privatpersonen ständige Verbindung. Im Gästebuch der Bücherschatzkammer zu Leipzig findet man viele Eintragungen prominenter Gäste aus fernen Ländern, z ...

  • AUS DEM KULTURLEBEN

    „Jahrbuch der Komischen Oper" erschienen

    Berlin (ND). Soeben erschien im Henschelverlag das „Jahrbuch der Komischen Oper 1960/61" als erster Band einer neuen opernpraktischen und -wissenschaftlichen Veröffentlichungsreihe, die nicht allein Opernkünstlern. Theater- und Musikwissenschaftlern, sondern ebenso allen Liebhabern des Musiktheaters Einblick in die Arbeitspraxis der Komischen Oper Pelsensteins eeben will ...

  • Burmesischer Mathematiker in Berlin eingetroffen

    Berlin (ADN). Von Moskau kommend traf am Donnerstag der Professor für Angewandte Mathematik an der Universität Rangun, Aung Hla, in Berlin ein. Der burmesische Wissenschaftler ist Mitglied des Weltfriedensrates und folgt einer Einladung des Deutschen Friedensrates. Prof. Aung Hla wurde vom Generalsekretär des Deutschen Friedensrates, Heinz Willmann, empfangen ...

  • „Großer Preis" für -Dresdner Staatskapelle

    Dresden (ND), Die Dresdner Staatskapelle erhielt den „Grand prix de l'academie du disque irancais" für die Schallplattenaufnahmen der Oper Elektra. Dieser Preis wird für die „größte phonographische Realisation der Welt" jährlich vergeben.

Seite 5
  • Die Deformierung des Zyklus

    O Man begeht einen prinzipiellen Feh- "• ler, wenn man die Nachkriegsentwicklung des Kapitalismus losreißt von seiner Vorkriegsgeschichte, von der gewaltigen Weltwirtschaftskrise der Jahre 1929 bis 1932 und der ihr folgenden „Depression besonderer Art". Das war eine zehn Jahre lang bis zum Ausbruch des ...

  • Bonns Wirtschaft auf schwankendem Boden

    Der westdeutsche Imperialismus in der dritten Etappe der allgemeinen Krise des Kapitalismus (I) /Von Dr. Rolf Gut ermuth

    Wir beginnen heute in zwangloser Folge mit der Veröffentlichung einer Reihe von Artikeln, die im Lichte des XXU. Parteitages der KPdSU einige der grundlegenden Züge der allgemeinen Krise des Kapitalismus in Westdeutschland behandeln werden. Die hervorragende Analyse der hauptsächlichen Charakterzüge der neuen Etappe der allgemeinen Krise des kapitalistischen Systems, die N ...

  • Wenn Bonn DDR-Tempo hätte ...

    Dabei zeigt sich die im modernen Kapitalismus wirksame Tendenz zu Stagnation und Fäulnis nidit nur in den periodischen Unterbrechungen der westdeutschen Wirtschaftsentwicklung. Der Vergleich des Wachstumstempos der industriellen Produktion in Westdeutschland mit dem in der DDR bringt zutage, daß auch ...

  • Verkürzung des Zyklus?

    Die Labilität der westdeutschen Wirtschaftsentwicklung tritt seit dem Sommer dieses Jahres offen zutage. Der Produktionszuwachs der westdeutschen Industrie ist im III. Quartal 1961 auf etwas mehr als 3 Prozent abgesunken und betrug im September nur noch 0,9 Prozent Auch der Anstieg der industriellen ...

  • Die Ungleichmäßigkeit der Entwicklung

    Die Dialektik der Nachkriegsentwicklung im kapitalistischen Weltsystem besteht nun darin, daß die durch den Krieg und seine Folgen am meisten geschwächten imperialistischen Länder — und das sind die besiegten Länder Westdeutschland, Japan und Italien — den Kampf um die Wiederherstellung der alten imperialistischen Machtpositionen und um die Eroberung neuer mit der größten Energie führten ...

  • Konjunkturflaute

    Diese Einschätzung N. S. Chruschtschows trifft in vollem Umfange auf Westdeutschland zu. Die seit dem Sommer vergangenen Jahres anhaltende Konjunkturflaute zeigt dies ganz deutlich. Zwei Jahre nur dauerte der Aufschwung der westdeutschen Wirtschaft nach der Krise der Jahre 1957/68, und schon setzte ein ...

  • Kampf zweier Tendenzen

    O Die allgemeine Krise des Kapitalis- ^^--mus schließt keinesfalls Perioden raschen wirtschaftlichen Wachstums aus. Sie „bedeutet natürlich nicht", sagte N. S. Chruschtschow auf dem XXII, Parteitag. „daß der Imperialismus eine völlige Stagnation erlebte, daß ein Versiegen seiner Produktivkräfte eingetreten wäre ...

  • Ein Kapitel Dialektik

    Die innere Dialektik des »Wirtschaftswunders" besteht nun darin, daß diese Faktoren gleichzeitig mit ihrer die Entwicklung zunächst begünstigenden Wirkung die Grundlagen für ein neues schares Aufbrechen all der Gebresten schafft, die der kapitalistischen Produktion in der Phase ihrer allgemeinen Krise eigentümlich sind: 1 ...

  • Der kapitalistische Charakter der Nachkriegskonjunktur

    Es ist hier nicht möglich, eine vollständige Analyse der Ursachen der westdeutschen Nachkriegskonjunktur vorzunehmen. Begnügen wir uns mit einigen Grundthesen, die den kapitalistischen, d. h. arbeiterfeindlichen, unstabilen und faulen Charakter des „Wirtschaftswunders" kennzeichnen. j Die westdeutsche Nachkriegsentwick- •*-• lung trägt deutlich die Zeichen des kapitalistischen Zyklus Krise—Aufschwung—Krise ...

  • Die Demagogie vom Wirtschaftswunder

    Dennoch war .die westdeutsche Nachkriegskonjunktur ungewöhnlich langanhaltend und kräftig. Die Ideologen des „Wirtschaftswunders" sind mit Erklärungen natürlich rasch zur Hand. So heißt es in den „Thesen zur Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik" der CDU/CSU vom 4, August 1961, mit denen die Adenauer- ...

  • Der Kampf um die Markte

    A Die Depression besonderer Art und "* die ökonomischen Auswirkungen des Krieges schufen so die materiellen Vorbedingungen einer umfassenden Erneuerung und Erweiterung des kapitalistischen Produktionsapparates auf der Basis der neuesten Technik in der Nachkriegsperiode. Die außerordentliche Verschärfung ...

  • Günstige Industriestruktur

    Oder nehmen wir die für die Nachkriegs-Investitionskonjunktur besonders günstige Struktur der westdeutschen Industrie (hoher Anteil der für die Produktion der neuen Technik erforderlichen Industrien wie Werkzeugmaschinenbau, Elektro- und elektronentechnische Industrie, Chemie usw.), die sich aus der geschichtlich späten Entwicklung des deutschen Kapitalismus ergibt — alte diese Faktoren entkleiden das „'Wirtschaftswunder" seines mystischen Glänze« ...

  • USA-Kapital dringt ein

    Die Rolle des westdeutschen Imperialismus als Hauptverbündeter der aggressiven USA-Monopole und als Hauptstoßkraft der NATO ermöglichte es den westdeutschen Monopolherren, ihren Verbündeten eine ganze Reihe von Zugeständnissen auch auf ökonomischem Gebiat abzutrotzen, beispielsweise den Wegfall aller Produktionsbeschränkungen beim Eintritt in die Montanunion, was ihnen den Kampf um die internationalen Märkte erleichterte ...

  • Profit aus dem „Korea-boom"

    Bis in die Jahre 1956/58 erleichterte die im Vergleich zu anderen kapitalistischen Ländern geringere Belastung mit Rüstungs- und Kriegsaufwendungen die ökonomische Expansion in Westdeutschland auf Kosten der kapitalistischen Konkurrenten. Dabei beteiligten sich die westdeutschen Monopole beispielsweise •während des sogenannten „Korea-booms" durch die massenhafte Lieferung von Halbzeugen und Ausrüstungen an die kriegführenden imperialistischen Länder an dem für ...

  • Abwerbung und Diebstahl

    Gleichzeitig wurde mit Hilfe der Abwerbung von Fachkräften und des Diebstahls geistig-wissenschaftlichen Eigentums ein systematischer Raubzug zur Ausplünderung der Werktätigen der Deutschen Demokratischen Republik organisiert, dem erst durch den antifaschistischen Schutzwall vom 13. August ein wirksames Ende bereitet werden konnte ...

  • Andere Faktoren

    Das sind also die Hauptfaktoren, die dem Bonner „Wirtschaftswunder" zugrunde liegen. Natürlich gibt es deren mehr. In erster Linie — ohne daß wir eine vollständige Aufzählung liefern wollten — wäre hier die außerordentliche Verschärfung der kapitalistischen Ausbeutung in Westdeutschland zu nennen, die die Hauptquelle der riesigen Investitionen und der schamlosen Bereicherung der Großbourgeoisie bildet ...

Seite 7
  • Indien ist optimistischer

    Man wird sich in diesen Tagen mit keinem Inder unterhalten können, ohne spätestens nach fünf Minuten über Ursachen und Wirkungen der erfolgreichen indischen Aktion in Goa zu debattieren. Man will dieses Thema zu Ende diskutiert wissen, mit all seinen Aspekten, Schlußfolgerungen und möglichen Konsequenzen ...

  • Der dritte Anlauf

    Der Ministerrot der EWG hat am Donnerstag in Brüssel den dritten Anlauf gelommen, die Schwierigkeiten auf dem Wege •ut Festlegung einer «gemeinsamen Agrarjolitik' zu beseitigen. Die Regierungen fn Bonn und Paris legten iaza am Mittwoch die Marschroute Ihrer Delegationen fest. Paris argumentiert - wie ...

  • Von Chile bis zum Nordkap

    Frau Professor Olga Pobleta von der Universität Santiago de Chile - eine Frau, die sehr aktiv im Freiheits- und Friedenskampf der Völker Lateinamerikas steht - erzählte mir, daß die chilenische Friedensbewegung in den letzten Wochen 24 Versammlungen und Diskussionsabende über die von Westdeutschland ausgehende Kriegsgefahr und die von der DDR unterbreiteten Lösungsvorschläge veranstaltet hat ...

  • DDR-Anerkennung dient Frieden

    In Stockholm war diese Frage klar. Der bekannte englische Publizist und Vorsitzende des englischen Friedenskomitees Gordon Schaffer gab mir eine von ihm verfaßte Broschüre, die sich mit der Lage in Westberlin und den Hintergründen der Entwicklung in Westdeutschland befaßt. Er kommt zu dem Schluß, daß die DDR auch im Interesse des britischen Volkes als souveräner Staat anerkannt werden und man die im Ergebnis des zweiten Weltkrieges gezogenen Grenzen völkerrechtlich verbindlich fixieren muß ...

  • Friedensrat unterstützt DDR-Minimalprogramm

    Der Weltfriedensrat wandte sich daher von Stockholm aus an alle Völker der Wtslt mit der Mahnung, die von der atomaren Aufrüstung in Westdeutschland und der Lage in Westberlin ausgehenden Gefahren zu erkennen und auf ihre friedliche Regelung zu drängen. In der Entschließung heißt es, Westdeutschland als stärkste neokolonialistische Macht Europas werde mit seiner Revanchepolitik „zu einer immer größeren Bedrohung für die ganze Welt" ...

  • Befreiung noch in diesem Jahr

    Mitglieder für Mobilisierungskomitee und Operationsstab ernannt

    Makassar (Sfidcelebes) (ADN). Eine Million Menschen harrten bei strömendem Tropearegen auf dei» Massenkundgebung in Makassar aus, als Präsident Sukarno der Entschlossenheit Ausdruck gab, Irian Barat (Westirian) noch In diesem Jahr zu befreien. Der Staatspräsident rief die Bevölkerung von Sfidcelebes auf, sich freiwillig zu den Waffen zu melden ...

  • Vietnam warnt vor USA-Aggression

    Wirksame Schritte der internationalen Kommission gefordert

    Hanoi (ADN). Der Außenminister der Demokratischen Republik Vietnam, Ung van Khiem, hat in einem Schreiben an die Regierungen Indiens. Polens und Kanadas wirksame Schritte der internationalen Kontroll- und Überwachungskommission in Vietnam gegen die Aggressionsvorbereitungen der USA in Südvietnam Refordert ...

  • Entmenschte Ultras gegen Algerier

    Blutige Ausschreitungen der OAS-Faschisten / In drei Tagen 150 Morde

    Algler/Paris (ADN/ND). Blutige Ausschreitungen der OAS-Fascfalsten haben am Mittwoch In Algerien mindestens IST Menschenleben gefordert; mch> rere Hundert wurden schwer verletzt. In den ersten drei Tagen des neuen Jahres wurden damit rund 150 Menschen ermordet und viele Hunderte zum Teil lebensgefährlich verwundet ...

  • Englischer Geistlicher verurteilt Revanchismus

    London (ADN). Den von Bonn ausgehenden Faschismus und Revanchismus brandmarken britische Leser in Zuschriften an die Zeitung „The Scotsman". So schreibt der Geistliche John Gunn: „Nach 1933 gaben unsere moralischen Quislinge Hitler all ihre Unterstützung, indem sie erklärten, daß .er Europa vor dem Kommunismus bewahrt hat und daß unsere Rolle in Europa darin besteht, ihm bei seinen Unternehmungen zu helfen ...

  • Westirian ist ein Teil Indonesiens

    Premier de Quay aber weist legitime Ansprüche DJakartas zurück

    Den Haag/Djakarta (ADN/ND). Per Parlamentsabgeordnete Paul de Groot, Generalsekretär der Kommunistischen Partei der Niederlande, hat im Parlament die sofortige Aufnahme von Verhandlungen mit der indonesischen Regierung gefordert. Ziel dieser Verhandlungen müsse die bedingungslose Obertragung der Souveränität über Westirian an die Regierung in Djakarta sein ...

  • Ende 1962 80 •/• mechanisiert

    Die Werktätigen des Moskauer Vergaserwerkes haben nach gründlicher Diskussion beschlossen, den Plan für 1962 bis zum 26. Dezember zu erfüllen. Bis zum Ende dieses Jahres werden 80 Prozent aller Arbeitsprozesse mechanisiert sein. Bereits im abgelaufenen Jahr hat dieses Werk auf Grund der Mechanisierung und Automatisierung die Produktion schlagartig gesteigert, zum Beispiel bei Vergasern um 48 ...

  • Anastas Mikojan in Guinea

    Conakry (ADN). Der Erste Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates der UdSSR Anastas Mikojan, Mitglied des Präsidiums des ZK der KPdSU, traf am Donnerstag in Conakry ein. Die So- Wjetreg'ierung faßte den Beschluß zur Reise Mlkojarjs, nachdem er vom Staatschef der Republik Guinea, Sekou Toure, eingeladen worden war, anläßlich eines Besuchs alle erforderlichen Verhandlungen für den Ausbau der Zusammenarbeit zwischen Guinea und der UdSSR zu führen ...

  • Vor großen Aufgaben

    Die Arbeiter der jungen Chemieindustrie der CSSR sprachen auf den Kurzversammlungen zum Jahresbeginn über ihre großen AufRaben in diesem Jahr. Die Produktion von Plasten soll um 23,5, die von Schwefelsäure sogar um 46,2 Prozent steigen. Eine gute Ausgangsposition haben sich die Chemiearbeiter schon 1961 geschaffen, denn mit einem Produktionszuwachs von 13 Prozent lagen sie weit über dem Plan ...

  • Modernste Elektrozüge

    Über 300 000 Tonnen Steinkohle wurden am ersten Arbeitstag des neuen Jahres in der Volksrepublik Polen gefördert. Im Braunkohlenrevier Konxn wurde am Dienstag mit der Anlage des neuen Tagebaus „Kazinierz" begonnen. Die DDR liefert für den Tagebau, der 1500 Werktätige beschäftigen wird, zehn große Abraumbagger ...

  • Die Völker erkennen die Wahrheit

    Als der Vorsitzende des Staatsrates, Walter Ulbricht, in seiner Neujahrsansprache sagte, daß immer mehr Menschen die von dem westdeutschen Militarismus heraufbeschworenen Gefahren erkennen und daß zugleich unsere Friedensforderungen In allen Ländern Widerhall finden, da hatte ich noch die vielen Gespräche im Ohr, die wir um die Jahreswende bei der Stockholmer Tagung des Weltfriedensrates über dieses Thema geführt haben ...

  • Deutscher Friedensrat unterstützt gerechten Kampf

    Berlin (ADN). Prof. Dr. Dr. h. e. Walter Friedrich, Präsident des Deutschen Friedensrates, un'd der Generalsekretär des Deutschen Friedensrates, Heinz Willmann, sandten ein Schreiben an das vietnamesische Komitee für die Verteidigung des Weltfriedens. Darin wird die Unterstützung der deutschen Friedensbewegung ...

  • Neue Sitzung der Laoskonferenz

    Genf (ADN-Korr.). Eine neue Sitzung der Vierzehnstaatenkonferenz zur Regelung der Laosfrage ist für Freitag nachmittag im Genfer Palast der Nationen einberufen worden. Prinz Söuvanna Phouma, der vom König ernannte Ministerpräsident der zukünftigen Regierung von Laos, wird am Wochenende in Genf erwartet ...

  • Mit Schwung ins neue Planjahr

    Werktätige der sozialistischen Lander gehen mit Optimismus und Energie an die Arbeit

    Moska n 7 Prar/ Warschau (ADN- Korr./ND). In allen sozialistischen Ländern wurde das neue Planjahr mit hervorragenden Arbeitstaten der Werktagen begonnen. In dem in der Nähe von Moskau gelegenen Linkinsker Autobuswerk wurden am ersten Arbeitstag des neuen Jahres 16 Autobusse hergestellt. In diesem jüngsten und zugleich leistungsfähigsten Autobuswerk der Sowjetunion sollen im Verlaufe dieses Jahres 5200 Autobusse von den Fließstraßen rollen ...

  • „Lenkungsausschuß'' tagt wieder

    Washington (ADN). Der in Washington bestehende „Lenkungsausschuß" der Botschafter der. USA, Großbritanniens, Frankreichs und Westdeutschlands ist am Mittwoch nach langer Pause erstmalig wieder zusammengetreten, um das Deutschlandproblem zu erörtern. Die Botschafter nahmen einen Bericht über die Gespräche zwischen dem amerikanischen Botschafter in Moskau, Thompson, und dem sowjetischen Außenminister Gromyko entgegen ...

  • Stausee von Brätelt füllt sich

    Bratsk (ADN). Mehr als 20 Milliarden Kubikmeter Wasser hat das in der Nähe des Bratsker Wasserkraftwerkes entstehende künstliche Meer bereits aufgestaut. Das riesige Wasserreservoir, dessen Auffüllung noch einige Jahre beansprucht, wird insgesamt etwa 180 Milliarden Kubikmeter Wasser fassen und mit einer Oberfläche von 5300 Quadratkilometer um ein Mehrfaches größer sein als das Staubecken von Kuibyschew an der Wolga ...

  • Dobrynin Botschafter in den USA

    Moskau (ADN). Das Präsidium des Obersten Sowjets der UdSSR hat Anatoll Dobrynin zum Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafter der UdSSR in den USA ernannt. Der bisherige sowjetische Botschafter in Washington Michail Menschikow, übernimmt eine andere Funktion.

  • Englands Gold schrumpft

    London (ADN). Die britischen Goldreserven sind im letzten Monat um 85 Millionen Pfund Sterling gefallen. Die Bank von England hat in einem Bulletin große Besorgnis hinsichtlich der Aussichten auf eine ausgeglichene Zahlungsbilanz Großbritanniens geäußert

Seite 8
  • Die Ski-Ausrüstung für den Anfänger

    Der Brief einer Mutter / Kleines Sportfest mit großem Erfolg

    Was empfehlen wir dem Anfänger auf den Brettern, welche Ausrüstung ist die zweckmäßige, die gutes und leichtes Laufen ebenso gestattet wie das Abfahren im Mittelgebirgsgelände? Kurzum eine Ausrüstung, die für unsere heimatlichen Skigebiete zugeschnitten ist. Das ist die neu entwickelte Wander- oder Loipeausrüstung ...

  • Realitäten

    Der Sachsenring bei Hohensteln-Ernstthal war seit langem eine der beliebtesten Rennstrecken der Motorsportler aus aller Welt. Seit fünf Monaten gehört er nun zu den Kursen, auf denen es um Weltmeisterschaftspunkte geht. Mit der Anerkennung des .Großen Preises der Deutschen Demokratischen Republik" durch die FIM als Weltmeisterschaftslauf fanden die Bemühungen des Allgemeinen Deutschen Motorsportverbandes im internationalen Sportgeschehen ihre verdiente Anerkennung ...

  • Verderbte Welt

    Bn Mann klopft an die Tür einer 84jährijjen Frau. Die Greisin, durch die Erfahrungen eines langen Lebens mißtrauisch geworden, öffnet nur einen kleinen Spalt. Der Mann redet sofort auf sie ein: .Sie sehen so schlecht aus, meine Dame, vielleicht werden Sie das Fest gar nicht mehr überstehen. Doch keine Sorge, ich, ich allein kann Ihnen helfen ...

  • Drei Tore von Jöks

    SC Einheit gewann Eishockeyvorentscheidung gegen Dynamo Rostock 3 :1

    Der SC Einheit Berlin gewann am Donnerstagabend das bedeutendste Spiel der vorletzten Meisterschaftsvorrunde der Eishockeyoberliga gegen Dynamo Rostock 3 :1 (0 : 0, 0 : 0, 3 :1). Die Begegnung an der Steffenstraße war von so großer Bedeutung, weil sie praktisch die Vorentscheidung über den vierten Platz im Achterfeld der Oberliga bringen mußte, der zur Teilnahme an der Endrunde berechtigt ...

  • Genauso wichtig

    Liebes „ND"! Ganz selten liest man in Deinen Sportberichten auch einmal über kleine Sportveranstaltungen. Natürlich wird es die meisten Deiner Leser nicht interessieren, was eine kleine BSG, in der keine Welt-, Europa- oder DDR-Rekorhalter zu finden sind, tut. Aber ist nicht die Arbeit der kleinen Betriebssportgemeinschaften ...

  • Und nun Koordinierung!

    So mancher Expedition in Neuland war ein schweres Schicksal beschieden, weil nicht rechtzeitig Hilfe kam, wie es im Falle Albert Hildebrandts hoffentlich nicht sein wird; oder die Expedition begann mit unzureichendem Rüstzeug, was man im Falle des Kollegen Karl Mroncz zu sagen geneigt ist. Der Stadtbezirksausschuß der Nationalen Front ist keineswegs dazu da, mittels „straffer Führung" auf dem administrativen Wege dem VEB Berliner Filmtheater zusätzliche Reklameflächen zu verschaffen ...

  • Verkehrskenntnisse kein Ballast

    Bei der Volkspolizei notiert

    Weit über 4000 Menschen sind im vergangenen Jahre in Berlin bei Verkehrsunfällen verletzt worden. Es ist eine Zahl nur. Doch wieviel Leid und Unglück verbirgt sich hinter dieser trockenen Angabe: In der Unfallstation der Charite in der Ziegelstraße waren während der Feiertage alle Betten belegt. Menschen, die sich auf die Feiertage im Familienkreis gefreut hatten, mußten Tage, müssen vielleicht Wochen im Krankenhaus verbringen ...

  • Das Vorbild Täve

    Wie immer, so verfolgte ich auch im letzten Jahr die Umfrage der „Jungen Welt" nach dem Sportler des Jahres. Und ■wie immer, so freute ich mich auch dieses Mal darüber, daß bei den Männern wiederum Gustav Adolf Schur führt und die meisten Stimmen auf sich vereinen konnte. Und wie so oft schon, habe auch ich mich dieses Mal wieder gefragt, wie kommt es und was ist es ...

  • MOSAIK DES TAGES

    Mit über 80 Exponaten wird das Werk für Fernsehelektronik in Berlin-Oberschöneweide auf dem Kollektivstand der fünf Röhrenwerke der DDR zur Leipziger Frühjahrsmesse aufwarten. Jede vierte Näherin und Angestellte Im Volkseigenen Konfektionsbetrieb Herrenbekleidung „Fortschritt" in Lichtenberg lernt und bildet sich weiter ...

  • Wann Hilfe für Albert Hildebrandt?

    Wie fing Kollege Hildebrandt die Sache an? Er ging in Klubs der Nationalen Front. Und tatsächlich werden heute im Klub in der Grellstraße 14 Theaterkarten angeboten, ehrenamtlich. Verdiente Anerkennung: Zehn Prozent Umsatzbeteiligung. Auch der Klub der Nationalen Front Bötzowstraße 7 berät zur Zeit über den Vorverkauf von Theaterkarten ...

  • Expedition ins Neuland

    Zwei Werbeleiter im Wohngebiet'/, Wann wird das Mosaik endlich zusammengefügt?

    Der Reporter des „ND1* begleitete den Werbeleiter des Deutschen Theaters und dessen Kollegen vom VEB Berliner Filmtheater ein Stück Weges in „Neuland". Mit dieser Bezeichnung, auch „neuer Schwerpunkt" genannt, ist das Wohngebiet gemeint, im speziellen Falle der Berliner Stadtbezirk Prenzlauer Berg. Sowohl ...

  • Keine hohe Meinung

    „Machen wir uns doch nichts vor', so sagte er dem TtfD-Reporter, „die Schaufenster der Lokale der Nationalen Front sehen oft langweilig aus. Alte Losungen. Plakate und so. Soll man uns doch", sagte Karl Mroncz weiter, „die Schaufenster für die Filmwerbung geben." „Was sagt denn der Stadtbezirksausschuß der Nationalen Front dazu?" fragte der ND-Reporter ...

  • Wie wird das Wetter?

    Wetteratissichten für Freitag, den 5. Januar 1962: Vormittag zögernde Auflösung örtlicher Nebelfelder, im Norden stark bewölkt mit zunehmenden Auflockerungen. Tageshöchsttemperaturen um null Grad, tiefste Nachttemperaturen minus 1 bis minus 4 Grad. Im Süden vielfach heiter, Tageshöchsttemperaturen null Grad bis minus 3 Grad, tiefste Nachttemperaturen minus 3 bis minus 10 Grad ...

  • MITTEILUNGEN DER PARTEI

    Mitteilung der Abteilung Agitation/Propaganda der Bezirksleitung an alle Teilnehmer der Lektionszyklen: Am Montag, dem 8. Januar 1962, findet an den bekannten Orten und zu den bekannten Zeiten die 2. Lektion der Lektionszyklen statt Achtung! Es ergeben sich folgende Änderungen: Der Zyklus „Kulturpolitik" findet jetzt im Hörsaal des Physiologisch-Chemischen Instituts der Humboldt-Universität, Berlin N 4, Hessische Straße 1, bereits um 16 Uhr statt ...

  • Prominente Gäste auf Berliner Ärzteball

    Auch in diesem Jahr ist das Berliner Rathaus festlicher Schauplatz des traditionellen Ärzteballs, der am 6. Januar stattfindet. Etwa 900 Gäste werden zu diesem gesellschaftlichen Ereignis der Hauptstadt erwartet. Unter ihnen befinden sich Persönlichkeiten wie der Minister für Gesundheitswesen, Max Sefrin, Prof ...

  • Theaterkasse um die Ecke

    Wenden wir uns zunächst dem Kollegen Albert Hildebrandt, amtierender Werbeleiter des Deutschen Theaters, zu. Zahlreiche ebenso lobenswerte wie mühevolle Vorstöße unternahm er in den Stadtbezirk Prenzlauer Berg, der bei der Aufteilung aller Stadtbezirke unter die Berliner Theater zur besonderen Betreuung dem Deutschen Theater zugefallen war ...

  • Blick auf den Spielplan

    DEUTSCHE STAATSOPEB: 4. Sinfoniekonzert, Dirigent: Generalmusikdirektor Heinz Fricke, Beginn 20 Uhr, noch einige Karten erhältlich. KAMMERSPIELE: „Die Mitschuldigen", Beginn 19.30 Uhr, Karten erhalt lieh. BERLINER ENSEMBLE: „Frau Flinz", Beginn 19 Uhr (geschlossene Vorstellung'). MAXIM GORKI THEATER: „Rummelplatz", Beginn 19 ...

  • Rechenkünstler,im Wettstreit

    Die zweite Berliner Mathematik- Olympiade für Schüler der 5. bis 12. Klassen beginnt am kommenden Montag in allen Berliner Schulen. In jeder Klasse werden die Mathematiklehrer ihren Schülern fünf Aufgaben stellen, für deren Lösung sie bis zum 13. Januar Zeit haben. Mitte Februar wird die zweite Stufe des mathematischen Wettstreits in den Berliner Stadtbezirken durchgeführt, während die Besten der Stadtbezirke aus den Klassen 7 bis 12 sich Ende März zum Berlin-Ausscheid treffen ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    Redaktion: Berlin W 8, Mauerstraße 33'40, TeL 82 03 41 — Verlag: Berlin N 54, Schönhauser Allee 176. Tel. 42 59 51 — Abonnementspreis monatlich 3,50 DM — Bankkonto: Berliner Stadt- Kontor, Berlin N 58, Schönhauser Allee 144j Konto-Nr. 4/1898 — Alleinige Anzeigenannahme DEWAG WERBUNG BERLIN, Berlin C 2j Rosenthaler Straße 88—31; und alle DEWAG- Betriebe in den Bezirksstädten der ...

  • SC Wismut-ASK Crimmitschau 7 :0

    Drittel: 3:0, 2:0, 2:0. Im dichten Nebel — ein Tor war vom anderen nicht zu erkennen — schwand in Karl-Marx- Stadt die Hoffnung des ASK, in den Kampf um den vierten Platz einzugreifen, ziemlich dahin. Wismut war in allen Belangen überlegen. Dyn. Weißwasser-Turbine Erfurt 13 :2 Drittel: 7 :0, 3 :1, 3 :1 ...

  • Über 3 Millionen Ausflügler befördert

    3 015 000 Fahrgäste hat die Berliner Weiße Flotte im vorigen Jahr zu den schönsten Ausflugszielen in und um Berlin befördert. Dabei legten die 76 Schiffe eine Strecke zurück, die siebzehneinhalbmal um den Erdball führen würde. In diesem Jahr wird die Berliner Weiße Flotte noch zwei Luxusfahrgastschiffe in der Größenklasse der „Johannes R ...

  • Der Tobellenstand

    Dynamo Weißwasser SC Dynamo Berlin SC Wismut Dynamo Rostock SC Einheit Berlin ASK Crimmitschau SC Turbine Erfurt SC Empor Rostock

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Souveränität der DDR achten! Westberlin keine USA-Kolonie! Interview Walter Ulbrichts für amerikanische Fernsehgesellschaft Mit 220 kV über Ländergrenzen USA selbst schaffen „Ami, go home"-Stimmüng LPG „Florian Geyer" in Albinshof erfüllte Wettbewerbsverpflichtung 8000 neue Wohnungen 1962 in Berlin Alle Reste des zweiten Weltkrieges müssen beseitigt werden Diktator Salazar preist Bonner Hilfe 150 bekannte Norweger gegen Bindung an EWG Nur ein berufstätiges Leben Radio DDR entspricht Wunsch Fulbrights 10 Jahre sind es her, Blas Roca empfing Peter Florin Fast 20 000 Frauenausschüsse Wie wird der Weg zur Wiedervereinigung frei? Friede und Sozialismus Lebensziel aller Frauen Schorr: Vor einem Friedentvertrag?
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