17. Okt.

Ausgabe vom 06.01.1962

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  • Eine neue Etappe im Leben der Frauen der DDR

    Bedeutsame Konferenz des ZK aus Anlaß des zehnjährigen Bestehens der Frauenausschüsse Inge Lange: Jetzt alle Fähigkeiten und Talente der Frauen für den entfalteten Aufbau des Sozialismus noch besser zur Geltung bringen / Mißachtung der Frau widerspri

    Unseren Lesern ist die Beilage „Kunst und Literatur", die seit 8. Mai. 1955 regelmäßig an jedem Wochenende erschien, ein treuer Weggefährte geworden. Viele Briefe zeugen davon, daß die Reportagen, Gedichte, Literaturkritiken, die wissenschaftlichen und militärpolitischen Beiträge, die vielseitigen Diskussionen zu Jugend- und Frauenfragen stets ein lebhaftes Echo gefunden haben ...

  • Die Doppelehe des Bauern Wendland

    Offener Brief an den Genossenschaftsbauern Eduard Wendland in Falkenrehde zu einigen Fragen des VII. Deutschen Bauernkongresses

    Von Paul Jordan, Vorstandsmitglied der LPG Perwenitz, Kreis Nauen Lieber Eduard! Für uns Genossenschaftsbauern steht ein bedeutsames Ereignis vor der Tür. Ich meine den VII. Deutschen Bauernkongreß, der in einigen Wochen in Magdeburg stattfindet. Nach meiner Ansicht sollten wir schon jetzt beginnen, unsere Gedanken zu den Fragen auszutauschen, die uns alle 'bewegen ...

  • Wer nur an sich denkt, bremst den Sozialismus

    Du glaubst, mit der persönlichen Hauswirtschaft Dein Glück zu machen. Dabei trübt Dir der augenblickliche Vorteil den Blick für das Morgen. Aber das Morgen ist nicht die individuelle Wirtschaft, die ja bei Dir schon einer kleinen Bauernwirtschaft gleicht, sondern der sozialistische Großbetrieb. Manche glauben, der landwirtschaftliche Großbetrieb sei eine Erfindung des Sozialismus ...

  • Bäuerinnen gehören in die LPG

    Vor dem besseren Leben steht die bessere. Arbeit, das ist auch in Falkenrehde so. Bevor man ernten kann, das weißt Du ja als Bauer, muß man erst säen. Aber Du möchtest nur mit einer halben Hand in der Genossenschaft säen und dafür aber mit zwei Händen ernten. Entschuldige, bitte, wenn-ich Dir das sagen muß, aber wir wollen ja offen miteinander reden ...

  • Grundprinzip ist DDR-Souveränität

    Fernsehinterview Walter Ulbrichts — Gesprächsthema in aller Welt

    Berlin (ND). Das Interview der amerikanischen Fernsehgesellschaft Columbia Broadcasting System (CBS) mit dem Vorsitzenden des Staatsrates und Ersten Sekretär des ZK, Walter Ulbricht, hat nach seiner Veröffentlichung jm In- und Ausland ein lebhaftes Echo gefunden. Dipl.-Ing. Dr. Jochen Haase von der Großbaustelle ...

  • Dank dem Zentralkomitee

    Im Namen- aller Frauen dankte Inge Lange dem Zentralkomitee und besonders dem Genossen Walter Ulbricht für die große Arbeit zur Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau. Sie hob hervor, daß es jetzt darauf ankomme, eine systematische politisch-ideologische Arbeit mit allen Männern und Frauen zu leisten, um eine klare gesellschaftliche Meinung über die Rolle des Menschen im Sozialismus zu schaffen ...

  • Internationale Aufmerksamkeit

    Mit großer Aufmerksamkeit haben die Nachrichtenagenturen in aller Welt das Interview Walter Ulbrichts registriert. Die sowjetische Nachrichtenagentur TASS informierte mit umfangreichen wörtlichen Wiedergaben über alle Aspekte des Interviews. Radio Moskau hob in einer längeren Meldung die große Bedeutung des Interviews für die Klarstellung des Standpunktes der fortschrittlichen Kräfte in Deutschland hervor ...

  • Was hältst Du von Ehrlichkeit?

    Lieber Eduard, um es gleich vorwegzunehmen, Du hast unrecht, und die anderen Genossenschaftsbauern haben recht. Du behauptest, daß Du es ehrlich meinst mit der Genossenschaft. Da wird schon ein Körnchen Wahrheit dran sein, aber Deine Taten stimmen mit Deinen Worten nicht überein. Du hast nur etwa ein Drittel der Arbeitseinheiten geleistet, die bei Euch die guten Genossenschaftsbauern schafften, und bekamst bis Ende Oktober dafür 1100 DM vergütet ...

  • Kraftmeiereien nicht erlaubt

    „Kennedy muß selbst zugeben, daß das Jahr 1961 für die sozialistischen Länder erfolgreicher war als für die Imperialisten. Das wird in Zukunft immer so sein. Diesen Staat, zu dem wir stehen, weil wir ihn selbst geschaffen haben, stärken wir ständig. Meine Meisterschaft hat sich deshalb im Produktionsaufgebot das Ziel gestellt, 1962 die Arbeitsproduktivität um 40 Prozent zu steigern ...

  • Eslein, streck dich — nur im Märchen

    Manche sagen, das sei „große Politik", und davon verstünden sie nicht viel. Ich meine aber, daß uns diese „große Politik" täglich auch in unseren Genossenschaften begegnet. Mit dem Geld fängt es oft an. Schau, Du sagst, mit dem, was Du in der Genossenschaft verdienst, kommst Du nicht aus. Aber ich bitte Dich, könntest Du jemals als Einzelbauer Korn dreschen, das Du nicht gesät und nicht geerntet hast? Du hast keine Futtermittel, kein Saatgut und keine Schweine als Inventarbeitrag eingebracht ...

  • Heute mit Beilage GEBILDETE NATION und Funkprogramm

    gute genossenschaftliche Arbeit. Und wir müssen schneller ausschreiten, denn LPG, das ist Sozialismus, und Sozialismus, das ist das Zeichen unserer Zeit. In der DDR wird der Sozialismus und später der Kommunismus aufgebaut, unabhängig davon, wie sich die Beziehungen der beiden deutschen Staaten zueinander entwickeln ...

  • Das „Wir" lernen

    In einem zweiten Kurzreferat schilderte Frieda Sternberg, Vorsitzende der LPG „Ernst Thälmann" in Wurzen- Bennewitz, wie in einem langwierigen, konfliktreichen Prozeß das genossenschaftliche Denken und Handeln in ihrer LPG wuchs. „Alle mußten erst lernen, was das gemeinsame .Wir* bedeutet." (Fortsetzung ...

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  • Wer nur an sich denkt, greift anderen in die Tasche

    Ich nehme noch ein anderes Beispiel. Das von allen IVlitgliedern erzeugte Grünfutter hast Du zu einem stattlichen Teil an Deine individuellen Kühe verfüttert. Jetzt bist Du aufgebracht, weil Du es bezahlen sollst. Dabei ist das doch selbstverständlich. Die 2,20 DM, die die Genossenschaft für einen Zentner verlangt, sind durchaus gerecht ...

  • Die neuen Verordnungen sind richtig

    Die neuen Verordnungen über die Berechnung des Durchschnittsverdienstes und über die Lohnzahlung sowie über die Sozialversicherung der Arbeiter und Angestellten kommen für uns nicht überraschend. Sie sind völlig in Ordnung. Wir betrachten sie als eine wertvolle Unterstützung, um im Produktionsaufgebot Zu einer sozialistischen Einstellung zur Arbeit zu kommen ...

  • Alles verdanken wir der DDR

    Gertrud Hoge, Kälberzüchterin in der LPG ..Philipp Müller" aus Hanum, Kreis Klötze, unterstrich die Feststellung im Kommunique des Politbüros, daß Frauen, die bereits leitende Funktionen ausüben, ohne Rücksicht auf ihre Pflichten als Mutter und Hausfrau mit einem Übermaß an Arbeit belastet werden. Sie arbeite im Vorstand der LPG mit, sei Mitglied des Frauenausschusses, ferner im Elternbeirat der Schule sowie, als stellvertretende DFD-Vorsitzende des Ortes tätig ...

  • Heinz Renner 70 Jahre

    Glückwünsche des ZK der SED und des ZK der KPD

    Berlin (ND). Das Mitglied der KPD Heinz Renner, ehemaliger Abgeordneter des Bonner Bundestages, wird heute 70 Jahre. Aus diesem Anlaß übermittelten die Zentralkomitees der SED und der KPD dem bewährten Arbeiterfunktionär herzliche Geburtstagsgrüße. In den Glückwünschen wird der jahrzehntelange Kampf des Jubilars, Träger des Karl-Marx-Ordens, für die Interessen der Arbeiterklasse gewürdigt Genosse Renner ist seit 1910 Mitglied der Partei ...

  • Fall Heusinger jetzt vor der UNO

    Sowjetunion schreibt an U Thant / USA verletzen internationales Übereinkommen

    NewYork (ADN/ND). In einem Brief des stellvertretenden sowjetischen Außenministers Sorin, Leiter der' sowjetischen UNO-Delegation, an den Amtierenden UNO-Generalsekretär U Xhant klagt die Sowjetunion die Vereinigten Staaten an, die Beschlüsse der Vollversammlung der Organisation der Vereinten Nationen vom 13 ...

  • Die gemeinsame Melodie

    Eine LPG gleicht gewissermaßen einerr Orchester; jedes Mitglied spielt gleichsarr ein Instrument, ob im Feldbau, im Stai: oder in der Verwaltung. Aber wenn es eine gute Musik werden soll, dann mul; alles zusammenpassen. Da kann nich' jeder — so wie Du es jetzt machst — füi sich in die Trompete blasen ...

  • Du sollst viel verdienen, aber nicht auf Kosten andere.

    Eurer Genossenschaft geht es noch nicht sehr gut. Mit der Planerfüllung hängt Ihr gegenüber dem Staat tüchtig. Nicht nur, daß das der wichtigste Grund ist, warum der Wert der Arbeitseinheit noch niedrig ist, sondern die nicht erzeugten Produkte fehlen bei der Versorgung. Bei Schweinefleisch zum Beispiel habt Ihr einen Rückstand von 144 dt ...

  • Düsseldorf Pockengebiet

    Internationaler Reiseverkehr erschwert / 150 Personen in Quarantäne

    Düsseldorf (ADN/ND). Die nordrheinwestfälische Landeshauptstadt Düsseldorf ist am Donnerstag zum „pockeninfizierten Gebiet" erklärt worden, meldet die amerikanische Nachrichtenagentur UPI. Wie der Leiter des Düsseldorfer Gesundheitsamtes, Prof. Dr. Baron, mitgeteilt habe, seien nach drei Pockenerkrankungen und einem Pockenverdacht nunmehr die Voraussetzungen für diese Maßnahme gegeben ...

  • Metallarbeiter rüsten zum Kampf

    IG Metall in Süddeutschland: Wir gehen keinen Schritt zurück

    München (ADN). Die Bezirksleitungen der IG Metall von Bayern und Baden- Württemberg haben am Donnerstag angekündigt, die süddeutschen Metallarbeiter seien fest entschlossen, ihre Forderung nach einer zehnprozentigen Lohnerhöhung mit Kampfmaßnahmen durchzusetzen. Der Bezirksleiter der IG Metall Bayern, Erwin Essl, gab in München bekannt, daß die Gewerkschaft in der nächsten Zeit ihre Mitglieder auf 140 Versammlungen zu einer geschlossenen Haltung gegenüber den Unternehmern auffordern werde ...

  • Handel mit Schweizer Pässen

    Baseler „Vorwärts": Per Briefpost an Westberliner Menschenhändler

    Basel (ADN). Der Baseler „Vorwärts" fordert am Freitag in einem Bericht seines Berliner Korrespondenten Jean Villain die Schweizer Bundesbehörden auf, Maßnahmen zu ergreifen, damit der illegale Handel mit Schweizer Pässen zum Menschenschmuggel in Berlin eingestellt wird. „Dieser Tage fand der Prozeß gegen den von der Volkspolizei verhafteten 28jährigen Schweizer Bankangestellten namens Stalder statt", schreibt Villain ...

  • Die

    (Fortsetzung von Seite 1)

    Genossenschaftsbauern zum Nachteil gereicht. Ich erinnere Dich nur an die Sache mit dem Heu. Du kannst mir glauben, als Bauer fällt es mir schwer, darüber zu sprechen. Jetzt ist Weihnachten vorbei, aber bei Euch liegt auf 20 Hektar das Heu noch draußen. Es ist verfault. Du meinst, daß man in der Genossenschaft zuwenig verdient, aber Du läßt zu, daß bei Euch das Geld auf dem Acker liegen bleibt ...

  • Für eine Welt, in der zu leben es lohnt

    Den Beginn der lebhaften und temperamentvollen Diskussion bestimmten die Leistungen und Probleme der Arbeiterinnen in den Betrieben. iJJie Frauen wollen nichts geschenkt, sie sind bereit, zu kämpfen und mitzu- Bchaffen für eine Welt, in der es sich zu leben lohnt." Mit diesen Worten charakterisierte Lieselotte Kehling, Parteisekretär im VEB Baumwollspinnerei Leipzig, die Atmosphäre, die das Kommunique des Politbüros bei den Frauen ausgelöst hat ...

  • KURZ BERICHTET

    QUERKOPF. Vizekanzler Erhard fliegt Anfang kommender Woche in die USA, um in der amerikanischen Öffentlichkeit Stimmung gegen Verhandlungen mit der Sowjetunion zu machen. QUERTREIBER. Der USA-Flugzeugträger „Essex" konnte am Donnerstag wegen Nebel nicht in Hamburg .einlaufen, so daß die angekündigte „militärische Demnnstration" verschoben ■werden mußte ...

  • Prof.Dr.Prokopprangert Westberliner Lügen an

    »Die westberliner Morgenpresse verbreitet — gestützt auf eine Meldung von IWE (Informationsbüro West) - die Nachricht, daß Ich die Humboldt-Universität und somit die Deutsche Demokratische Republik verlassen hätte. Diese Nachricht ist unwahr. Im Interesse meiner Mitarbeiter und Freunde im übrigen Deutschland und in zahlreichen anderen Ländern liegt mir an dieser Richtigstellung, wenngleich ich der Oberzeugung bin, daß sie von den schuldigen Presseagenturen nicht abgedruckt wird ...

  • ... dann reiste Familie Borgas in die DDR

    Hamburg <ND). In großer Aufmachung berichtete am Donnerstag das „Hamburger Echo" über die Übersiedlung der Landarbeiterfamilie Borgas aus Daerstorf bei Hamburg in die DDR. Vor knapp zwei Monaten war In Zeitungen der DDR eine Reportage des Berliner Pressebüros unter dem Titel „Sollen sie doch verrecken — Landarbeiterfamilie zwangsexmittiert" erschienen ...

  • Schwerster Verbrechen überführt

    Weitere Schritte der Sowjetunion, die Auslieferung Heusingers zu erreichen, so sagte er, hingen vom Ergebnis dieser Initiative ab, die als ein erster Schritt zu betrachten sei. Die Sowjetregierung hatte am 12. Dezember in einer Note an die USA-Regierung nachgewiesen, daß Heusinger während des Krieges Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen begangen habe; für die er zur Verantwortung zu ziehen sei ...

  • Scherz mit tieferer Bedeutung

    Während ihrer weiteren Ausführungen kam es durch einen Zwischenruf Walter Ulbrichts zu einem scherzhaften Wortwechsel mit tieferer Bedeutung. Als Martha Mägdefessel erzählte, man habe vom Frauenausschuß verlangt, er solle die Versorgung mit Apfelsinen im Betrieb regeln, fragte Walter Ulbricht: „Ist das nicht Sache der Gewerkschaft?" Martha Magdefessel: „Ja ...

  • Glückwünsche des ZK

    Berlin (ND). Seinen 60. Geburtstag feiert heute Genosse Anton Nosty, Mitarbeiter im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten. In einer Glückwunschadresse würdigt das ZK seine Verdienste. Mit 21 Jahren fand Genosse Nosty über den Internationalen Metallarbeiterverband der Tschechoslowakei den Weg zur Kommunistischen Partei ...

  • Eine Lanze für den Werkleiter

    Hatte zuvor in einigen Diskussionsreden Kritik an den Werkleitern mitgeklungen, die der Förderung der Frauen nicht genügend Aufmerksamkeit widmen, so brach Martha Mägdefessel, Lehrmeisterin und Frauenausschußvorsitzende im Erfurter VEB Schuhfabrik „Paul Schäfer" mit Nachdruck eine Lanze für die Werkleiter ...

  • Bürgermeister der Reichen

    Alle Fakten, die in der BPB-Reportage aufgeführt worden waren, entsprachen voll und ganz den Tatsachen. Der Großbauer Peters hatte den Melker Borgas entlassen und durch ein Gerichtsurteil die Zwangsexmittierung der Familie erwirkt, weil der Melker nach langjähriger Unterbezahlung tariflichen Lohn gefordert hatte ...

  • Frauen beispielhaft im Produktionsaufgebot

    „Sozialistische Frauenbrigaden sind die ersten gewesen, die in der Farbenfabrik die Losung ,In der gleichen Zeit für das gleiche Geld mehr produzieren', verwirklichen halfen", erklärte Lieselotte Neumann, Sekretär einer Abteilungsparteiorganisation des Wolfener Chemiebetriebes. Selbstverständlich seien auch die großen Erfolge der Frauen im Produktionsaufgebot nicht ohne Kampf und Auseinandersetzung zustande gekommen ...

  • Ein richtiger Schritt

    Nach der Veröffentlichung dieser Fakten in der DDR habe die Familie Borgas, so schreibt das Hamburger Blatt, „mehrere Briefe ,von drüben' mit dem Angebot, in die DDR zu kommen, erhalten. Arbeit und Wohnung seien für den 28jährigen und seine Familie vorhanden. Als der Winter mit dem ersten Frost kam und die Verhältnisse immer unerträglicher wurden, kündigte Herbert Borgas auf seiner neuen Arbeitsstelle, dem Betonwerk Neugraben ...

  • Gaitskell besuchte Hauptstadt der DDR

    Berlin (ADN). Der britische Oppositionsführer Hugh Gaitskell, der zu einem mehrtägigen Besuch in Westberlin weilt, hat am Freitag eine einstündige Rundfahrt durch die Hauptstadt der DDR unternommen. Er besichtigte unter anderem die Straße Unter den Linden und hielt mit seinem Wagen vor der Deutschen Staatsoper, um die umliegenden wiederaufgebauten historischen Gebäude des Berliner Forums zu betrachten ...

  • dieser Arbeitsvertrag seitens der Firma ; j 5 durch Anfechtung wegen arglistiger Täuschung wieder aufgelöst wird."

    Solch diskriminierenden Bedingungen, solch einer brutalen Ausbeutung sind heutzutage noch Hunderttausende westdeutscher Frauen ausgesetzt. Und das zu einer Zeit, da in der Deutschen Demokratischen Republik die Gleichberechtigung der Frau längst gesetzlich verankert ist. Und das in der Mitte des 20. Jahrhunderts, an der Schwelle des Sozialismus/Kommunismus ...

  • Eine neue Etappe

    (Fortsetzung von Seite 1)

    Wichtig sei es vor allem gewesen, alle Frauen für die genossenschaftliche Arbeit zu interessieren. Das begann damit, daß alle Frauen von Anfang an mit ihren Männern Mitglieder der Genossenschaft wurden. Heute betrage der Anteil der Frauen im Vorstand vierzig und in den Kommissionen der LPG einundvierzig Prozent ...

Seite 3
  • In der Landwirtschaft

    Dann sagte sie: „Besonders große Aufgaben haben die Frauenausschüsse in den LPG. Denn die Einbeziehung aller Bäuerinnen in das genossenschaftliche Leben ist für die Entwicklung einer guten genossenschaftlichen Arbeit von entscheidender Bedeutung. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist die Bildung von Frauenausschüssen in allen LPG ...

  • Die große Kraft nutzen

    Die wichtigste Aufgabe für jeden Frauenausschuß ist die Mithilfe bei der allseitigen Stärkung der DDR. Dazu'ist erforderlich, daß jeder Frauenausschuß aktiv dazu beiträgt, das große Gespräch über ,Die Frau — der Frieden und der Sozialismus' zu entwickeln. Überall soll der Frauenausschuß das wachsame ...

  • Der Weg zum Ziel

    Inge Lange. erklärt dann, daß In der DDR die berufstätigen Frauen beweisen, daß sie wissen, wie von. ihnen aus der Kampf für Frieden und Sozialismus geführt wird. „Viele von ihnen folgten dem Aufruf der Berliner Elektrodendreher und beteiligen sich am Produktionsaufgebot für den Abschluß eines deutschen Friedensvertrages und die Festigung und Stärkung unserer Republik ...

  • Ehemalige Landarbeiterin mit Staatsexamen

    Unsere Genossenschaftsbäuerinnen sind heute andere Menschen geworden. Nehmen wir zum Beispiel die Genossenschaftsbauernfamilie Geisle, die kürzlich äußerte: 10 Mann waren nötig, um uns für die Genossenschaft zu überzeugen, aber keine hundert würden es jemals schaffen, uns wieder aus der LPG herauszubekommen ...

  • Sache der ganzen Gesellschaft

    Eine große Hilfe für die Arbeit aller Frauenausschüsse ist die im Kommunique enthaltene eindeutige Klarstellung, daß die weitere Entwicklung der Frau Sache der ganzen Gesellschaft ist. Besonders wichtig ist die Verwirklichung dieses marxistisch-leninistischen Grundsatzes durch die Gewerkschaften. Man muß leider feststellen, daß eine große Anzahl von Gewerkschaftsfunktionären der Arbeit mit den Frauen noch immer nicht die Bedeutung beimessen, die sie hat ...

  • Kein Nachgeben gegenüber dem Gegner

    Es gibt auch noch Frauen, die haben noch nicht erkannt, daß der antifaschistische Schutzwall an unserer Staatsgrenze nach Westberlin auch ihnen Ruhe, Sicherheit und Frieden bringt. Dieser Teil der Frauen ist der Meinung, daß beide deutsche Staaten etwas nachgeben sollten, weil dann am schnellsten die Einheit Deutschlands hergestellt und das Westberlinproblem gelöst werden würde ...

  • Die goldenen Jahre

    Ganz offen müssen wir auch darüber reden, daß es noch Frauen gibt, die ungenügend von den neuen Möglichkeiten und Rechten Gebrauch machen. Nehmen ■wir z. B. die berufliche Entwicklung unserer Mädchen. Die Zahl der Mädchen, die technische Berufe erlernen, stagniert bzw. geht zurück. Auch der Anteil der Mädchen und jungen Frauen, die das Studium in den technisch-naturwissenschaftlichen Fächern der Fach- und Hochschulen aufnehmen, sinkt ...

  • Die Aufgaben der Frauenausschüsse

    Nach der Begrüßung und den einleitenden Worten sagte Inge Lange: „Den Sieg des Sozialismus in der Deutschen Demokratischen Republik zu vollenden und die Grundlagen für den Aufbau der kommunistischen Gesellschaft zu schaffen, eröffnet den Frauen eine schöne Zukunft. Das ist auch der Ausgangspunkt des Kommuniques des Politbüros vom 23 ...

  • Sozialismus braucht gebildete Frauen

    „Die Durchsetzung der neuen Stellung der Frau, ihre Teilnahme am Kampf um den Sieg des Sozialismus ist ein komplizierter Prozeß, der vor allem Klarheit in den Köpfen erfordert, in allen Köpfen, nicht nur der Frauen, sondern auch der Männer. In diesem Prozeß spielen die Frauenausschüsse eine große Rolle ...

  • Unsere Kinder gehören ins Dorf

    Ausführlich beschäftigt sich Frieda Sternberg mit der Perspektive des Dorfes. „Unsere Zukunft hat aber auch nur dann Sinn und Zweck, wenn die junge Generation mit uns gemeinsam den Sozialismus und Kommunismus aufbaut und unser Werk fortsetzt. In unserer LPG gibt es 23 Jugendliche bis zu 25 Jahren. Das sind vorwiegend Söhne und Töchter von unseren Genossenschaftsbauern ...

  • Großer Anteil der Frauen am Erfolg

    Unser Frauenausschuß hat durch seine Arbeit eine Reihe Erfolge in der Entwicklung und in der gesellschaftlichen Mitarbeit der Frauen erreicht. Die Mitglieder des Frauenausschusses waren es auch, die dafür sorgten, daß in unserer Genossenschaft schon 1955 begonnen wurde, nach Normen zu arbeiten. Selbstverständlich ist bei uns auch, daß die Frauen bei gleicher Leistung die gleiche Höhe an Arbeitseinheiten vergütet erhalten wie die Männer ...

  • Liebe zur Arbeit

    Ruth Pietzarka wandte sich-dann einer wichtigen Aufgäbe des Frauenausschusses zu; „Die Erziehung zur Liebe zur Arbeit, dazu, daß sie den Frauen und Mädchen zum Bedürfnis wird, werden wir im Jahre 1962 mit in den Mittelpunkt unserer Arbeit stellen. Täglich müssen wir unseren Frauen bewußt machen, daß ihre eigene Entwicklung, ihre Zukunft, das Glück ihrer Familie von ihrer Arbeit abhängt ...

  • An die Frauen in Westdeutschland

    Die Referentin ging dann auf die Verfassung ein, mit der die Gleichberechtigung der Frau bei uns garantiert ist, und schilderte Beispiele, wie sehr sich die werktätige Frau mit unserem Staat verbunden fühlt. Dann wies sie nach, wie die Bonner Ultras versuchen, unserer Republik Schaden zuzufügen. Inge Lange schilderte an empörenden Beispielen, wie in Westdeutschland die Frau für den Kapitalisten ein billiges Ausbeutungsobjekt ist und wie ihre Würde mit Füßen getreten wird ...

  • Das Morgen vor Augen

    „In unserem Ort begann mit der sozialistischen Umgestaltung ein neuer Abschnitt im Leben der Bäuerinnen. Unsere LPG wurde bereits im Jahre 1952 gegründet. Wir zählten 7 Mitglieder und 52 ha landwirtschaftliche Nutzfläche. Heute bewirtschaften wir mit 119 Mitgliedern 662 ha. In unserer Genossenschaft sind 45,3 Prozent der Mitglieder Frauen ...

  • Berufstätigkeit der Frau — nur vorübergehende Erscheinung?

    Das glauben offenbar die Funktionäre der Abteilung Arbeit, die die Meinung vertreten, daß durch das Voranschreiten der Technik immer mehr Geräte am Fließband gefertigt werden, keine ausgebildeten Frauen mehr notwendig seien, und deshalb auch keine Mechanikerlehrgänge für Frauen mehr organisieren. Wo ...

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  • Nachruf des ZK für Prof. Dr Pe;erson

    Am 4. Januar 1962 ist Genosse Prof. Dr. Dr. h. c. Asmus Petersen, Ordentliches Mitglied der Deutschen Akademie der Landwirtschaftswissenschaften und der Deutscher) Akademie der Wissenschaften zu Berlin, Träger des Nationalpreises, des Vaterländischen Verdienstordens in Silber, der Verdienstmedaille und dsr Alexander-von-Humboldt-Medaille der DDR, Direktor des Instituts für Grünlandforschung der Deutschen Akademie der Landwirtschaftswissenschaften zu Berlin, im Alter von 61 Jahren gestorben ...

  • Schöpferisches Leben

    Schlosser, von den besten Gedanken der Aufklärung geleitet, setzte sich von vornherein das Ziel, Geschichte in gesinnungsbildender Absicht zu betreiben. Er wollte eine Anleitung zum Handeln im Sinne des bürgerlichen Fortschritts geben, im Interesse der Erreichung seiner Kampfziele gegen das Feudalsystem ...

  • Die Besten sollen Tempo bestimmen

    Heinz Walther, Hauptdirektor der WB Nagema, zur Diskussion: Jetzt wird Musik gemacht

    Es war ein ernster Mangel in der bisherigen Leitungstätigkeit unserer VVB, daß wir die Erfahrungen und Methoden der besten Kollektive und Arbeiter nicht genügend kannten und sie darum auch nicht verallgemeinern konnten. Die Beratung, die kürzlich in Dresden zwischen den Betrieben Tabakuni und Schokopack stattfand (siehe „ND" vom 5 ...

  • Rufer gegen die Reaktion

    Ganz im Gegensatz zu Ranke und seiner Schule schloß er keinen Kompromiß mit den herrschenden Gewalten, mochte er auch im einzelnen manche persönlichen Beziehungen zu Angehörigen der herrschenden Klasse unterhalten. So sehr Schlosser im allgemeinen die Fahne des fortschrittlichen demokratischen Flügels des Bürgertums Zeit seines Lebens hochhielt, sowenig staatsmännische Fähigkeiten zeigte er in konkret-politischen Fragen ...

  • Hervorragende Beispiele — Was tun A\f>. Räte?

    Genossin Dr. Wittkowski hob hervor, daß es in. allen Kreisen des Bezirkes hervorragende Beispiele guter genossenschaftlicher Arbeit gibt. So unter anderem die LPG Klink, Kreis Waren, die LPG Albinshof und Krien im Kreis Anklam, die ihre Pläne überboten haben. Weder der Rat des Bezirkes noch die Räte der Kreise haben es verstanden, diese guten Beispiele auf alle zu übertragen ...

  • Ordnung an der Grenze, Ordnung in der Arbeit

    Viele von uns haben am 13. August persSnlich mitgeholfen, den Schutzwall am Brandenburger Tor zu mauern. Damit haben wir unsere Republik vor Verlusten geschützt, die uns von den westdeutschen Militaristen zugedacht wurden. Klar, daß wir uns dann mit Verlusten auf unserer eigenen Baustelle auch nicht mehr abfinden ...

  • Welthistorische Synthese

    Die Begründer des wissenschaftlichen Sozialismus, Marx und Engels, haben Schlosser hoch geschätzt. Die moralische Achtung, die sie Schlosser zollten, ist vor allem auf seine unter den damaligen Ideologen des Bürgertums seltene Gesinnungstreue und Charakterfestigkeit zurückzuführen. Marx und Engels beurteilten ...

  • Neuer Weg, Heft 1

    Der Leitartikel „1962 weiter vorwärts im Produktionsaufgebot" vermittelt den Parteiorganisationen wichtige Erfahrungen und Hinweise, wie ihre Arbeit unter Sicherung der Einheit von politischer Erziehung und Ökonomik auf die Lösung der wirtschaftlichen Aufgaben zu konzentrieren und das Produktionsaufgebot zu einem wirklichen Kampfprogramm der Parteiorganisation zu machen ist ...

  • Auf die Melodie einigen

    Ähnlich wie bei uns sind auf vielen anderen Baustellen der Republik im Produktionsaufgebot neue Maßstäbe für die Arbeit entstanden. Leider gibt es aber keine einheitlichen Maßstäbe für alle. Das Beispiel der Karl-Marx-Städter und Rostocker Installateure ist doch nur eines von vielen. Als wir in der Zeitung „Der Bau" lasen, daß in Karl-Marx-Stadt für die vielgeschossige Großplattenbauweise TAN ausgearbeitet und eingeführt worden seien, sandten wir sofort eine Delegation nach dort ...

  • Prenzlauer Erfahrungen nutzen

    An Hand der Gramzower Erfahrungen führte der Rat des Kreises Prenzlau mit den Vorsitzenden der Ständigen Kommissionen für Landwirtschaft der Gemeindevertretungen, den LPG-Vorsitzenden und Viehpflegern einen Erfahrungsaustausch durch. Weiterhin verschaffte sich der Rat des Kreises einen genauen Überblick über die Futterlage in den einzelnen Dörfern ...

  • Moralische Kraft des Fortschritts

    Den fortschrittlich-revolutionären Bewegungen, vor allem des frühen Mittelalters und des 18. und 19. Jahrhunderts, wohnten nach Schlosser eine unbezwingbare Kraft und moralische Überlegenheit inne. Er war überzeugt davon, daß — wie er in seinem Kapitel „Frankreich im Juli 1789" schreibt — „die Männer des dritten Standes die moralische Übermacht" über ihre feudalen Gegner besaßen ...

  • Die Bauleistungen könnten sprunghaft ansteigen

    Wenn man das Gute anf einen Haufen legen, zu einer neuen Technologie zusammenfassen würde, könnten die Bauleistungen in der Großplattenbauweise sprunghaft ansteigen. Eine einzige Kowaljow-Studie in der Plattenbauweise der DDR würde zu Ergebnissen führen, die für einen Nationalpreis ausreichen. Wir vermissen aber leider eine solche grundsätzliche Entwicklungsarbeit der Bauakademie und des Ministeriums für Bauwesen ...

  • Brikettfabrik der besten Qualität

    Schwarze Pumpe (ADN). Den Titel „Brikettfabrik der besten Qualität" errang am Donnerstag die Brikettfabrik des Kombinats „Schwarze Pumpe". Die mit der Verleihung des Titels verbundene Prämie anerkennt die großen Leistungen der Arbeiter und Ingenieure bei ihrem erfolgreichen Kampf um eine gute Qualität ...

  • DDR wahrt sein Erbe

    Schlosser warf zu seiner Zeit die wichtigsten inhaltlichen Fragen der Geschichtsschreibung vom Standpunkt des bürgerlichen Humanismus aus auf. Trotz seiner Schwächen hat er in vorbildlicher Weise um die Verbindung zwischen progressiver Geschichtsschreibung und Politik gerungen. So hat uns Schlosser gerade heute als ein Hauptvertreter der positiven Linie der deutschen Historiographie des 18 ...

  • Jeder macht es anders

    Man kann sogar noch weiter gehen. An sich sollte die gesamte Großplattenbauweise in der DDR nach einem einheitlichen Typenprojekt, dem Typ Lübbenau, aufgebaut werden. Aber bei allen Plattenwerken und Montagebaustellen, die wir in den letzten beiden Jahren besichtigt haben, haben wir keine gefunden, die einander gleich sind ...

  • Entwurf abgelehnt

    Nach einer lebhaften und gründlichen Aussprache wiesen die Abgeordneten den Entwurf eines Arbeitsprogramms für das 1. Halbjahr 1962 wegen seiner Oberflächlichkeit zurück und verlangten vom Rat des Bezirkes, ein wissenschaftliches Programm auszuarbeiten und mit den Vorsitzenden der Ständigen Kommissionen des Bezirkstages zu beraten ...

  • BKW „John Schehr" mit höchster Tagesproduktion

    Hoyerswerda (ND). Trotz Frosteinwirkungen schafften die Kumpel des BKW „John Schehr", Laubusch, Kreis Hoyerswerda, am 4. Januar die bisher höchste Tagesproduktion seit Bestehen des Werkes. Sie förderten 55 044 t Kohle. Das sind 7344 t über den Plan. Im Abraum bewegten sie 31 372 Kubikmeter mehr, als die Tagesaufgabe vorsah ...

  • >.. aber jetzt muß dirigiert werden / Ein Brief von Bauarbeitern des Berliner Stadtzentrums

    Der offene Brief der Karl-Marx-Städter an die Rostocker Installateure war ein Paukenschlag, der hoffentlich viele Kollegen vom Bau munter gemacht hat. Auch wir Montagebrigaden vom Berliner Stadtzentrum haben gute Instrumente und machen damit bereits im Produktionsaufgebot Musik. Im August hatten wir noch 83 Wohnungen Rückstand ...

  • Nach Arbeiterart

    (23. Dezember 1961) In der Betriebszeitung der Eisen- und Hüttenwerke Thale wendet sich die Brigade Brunzel aus der Metallkeramik mit folgenden Worten an die Besatzung des Grund-D- Ofens vom Emaillierwerk: »Dadurch, daß wir gesund in den Köpfen sind und klar denken können, war es uns möglich, die bestehenden TAN zu verändern ...

  • FREIE ERDE

    Ehrlich gehandelt

    (30. Dezember 1961) Die Zeitung berichtet vom Erfolg einer Auseinandersetzung mit der Brigade Brey vom Betonwerk Süd Neubrandenburg, die sich im November verpflichtet hatte, monatlich eine Wohnung zusätzlich und kostenlos herzustellen. .Wir sagten damals, das ist nichts anderes als ein .Loskaufen', denn die unrealen Normzeiten werden damit nicht Im geringsten verändert ...

  • Friedrich Christoph Schlossers Geschichtswerk

    Wir machen im folgenden unsere Leser mit dem Lebenswerk des demokratischen deutschen Historikers Friedrich Christoph Schlosser bekannt, dessen Arbeiten von Marx und Engels benutzt wurden. 1961 jährten sich Schlossers Geburtstag zum X85. und sein Todestag zum 100. Male. Aus dem Erbe der fortschrittlichen bürgerlichen Geschichtsschreibung des 19 ...

  • Ehrlichkeit heißt auch Qualität

    Das gleiche gilt für die Qualität. Auch hier fehlen einheitliche Maßstäbe. Bei uns in Berlin wird hart geurteilt. Wir erreichen selten die Note „gut". Paul Strauß und sein Kollektiv in Rostock haben Qualitätsnoten zwischen 1,3 und 1,6. In Karl-Marx-Stadt ist es ähnlich. Wir sind gewiß nicht überheblich, aber unsere mit der Note „3" bewertete Qualität ist besser ...

  • Straffe staatliche Leitung sichert hohe Produktion

    Ordnung schaffen in allen LPG /Futtermittel exakt bilanzieren und rationell verwenden

    Neubrandenburg (ND). Am Donnerstag und Freitag fand die 17. Sitzung des Bezirkstages Neubrandenburg statt, auf der die Lehren des XXII. Parteitages der KPdSU, des 14. Plenums des ZK und der 12. Tagung der Bezirksleitung für den Bezirk Neubrandenburg ausgewertet wurden. Der Vorsitzende des Rates des Bezirks, Genosse Guter, betonte in seinem Hauptreferat, daß der VII ...

  • ^TceihßM^

    Polster liquidiert

    (30. Dezember 1961) Die Installationsbrigade vom Baukombinat Bitterfeld, Baustelle Käthen, antwortet ihren Dessauer Kollegen: »Wir haben gerechnet und können Euch mitteilen, daß wir in Käthen beim Q-6-Typ die Normzeit wie folgt gesenkt haben: Unsere alte Norm betrug 59,16 Stunden, die neue Norm 49,86 Stunden, das ergibt eine Einsparung von 9,30 Stunden und eine Normzeitsenkung von 15,72 Prozent ...

  • Bekannte sowjetische Schriftsteller in der DDR

    Berlin (ADN). Die Schriftsteller Alexander Pantelejew, Pawel Nilin und der Literaturwissenschaftler Akop Salachjan aus der UdSSR sind in Berlin eingetroffen. Ihr Besuch erfolgt im Rahmen des Freundschaftsvertrages des DSV mit dem sowjetischen Schriftstellerverband. Die Delegation wird vierzehn Tage in der DDR weilen und unter anderem auch Dresden, Meißen, Leipzig, Weimar und Erfurt besuchen ...

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  • Den Italienern wurden die Augen geöffnet

    Skandale entlarven das ganze System / Vor neuen Klassenkämpfen

    von unserem römischen Korrespondenten Sergio S e g r e In Italien fängt das Jahr 1962 nicht gut an. Es gibt in den letzten Tagen zu viele Tote, zu viele Skandale, als daß die Italiener heiter auf das neue Jahr schauen könnten. Am Weihnachtsvorabend stürzte zwischen Catanzaro und Cosenza (Kalabrien) ein Zug von einer Brücke ...

  • OAS-Faschisten verübten Anschlag auf Gebäude des ZK der KPF

    Kugelhagel aus MPi / Ein Genosse schwerverletzt / Appell des Politbüros zur Einheit

    Paris/Algier (ADN-Korr.). OAS- Faschisten haben am Donnerstagabend auf das Gebäude des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Frankreichs in Paris einen Terroranschlag verübt. Der Kommunist Robert Chapdeleine brach unter dem Kugelhagel aus mehreren Maschinenpistolen blutüberströmt zusammen und mußte, von fünf Geschossen schwerverletzt, in ein Krankenhaus gebracht werden ...

  • Wesen des Kapitalismus unverändert

    In den mehr als hundert Jahren, die seit dem Erscheinen des .Kommunistischen Manffests' vergangen sind, haben sich in der Welt sowohl auf dem Gebiet der Wissenschaft und Technik als auch auf dem Gebiet der Entwicklung der Gesellschaft gewaltige Veränderungen vollzogen. Heute sieht die Welt bei weitem nicht mehr so aus wie zur Zeit von Marx ...

  • Export der Konterrevolution wird nicht geduldet

    Darauf anworten wir: Ihr Herren, wir sind für Frieden mit euch, für friedlichen wirtschaftlichen Wettstreit. Die sozialistischen Länder haben nicht die Absicht, sich in fremde Angelegenheiten einzumischen und die Revolution zu exportieren. Ebenso ist es aber auch niemandem gestattet, die Konterrevolution ...

  • Revolution nicht auf Bestellung

    ,Eine Revolution läßt sich nicht auf Bestellung machen', heißt es im Programm unserer Partei. ,Sie kann einem Volke nicht von außen aufgezwungen werden'. Wann und wie der Kommunismus in dem einen oder anderen Lande siegen wird, das wird von dem Volk des betreffenden Landes selbst abhängen. Die Sowjetunion ...

  • „Economist" stellt sich hinter Dr. Krahl

    Scharfe Kritik des Blattes an Repressalien gegen ND-Korrespondenten

    London (ADN). Scharfe Kritik an den Maßnahmen der britischen Regierung gegen unseren Londoner Korrespondenten Dr. Franz Krahl übt der Londoner „Economist" in seiner jüngsten Ausgabe. Das Blatt bezeichnet diese Maßnahme als „nutzlose Vergeltungsmaßnahme der NATO-Staaten". Es wird darauf hingewiesen, daß bereits vor einem Jahr eine gleiche Schikanemaßnahme gegen Dr ...

  • Weitere Neujahrsgrüße des Auslands

    An den Vorsitzenden des Staatsrates der Deutschen Demokratischen Republik, Walter Ulbricht: Für die freundlichen Grüße zum Jahreswechsel danke ich Eurer Exzellenz bestens und sende ihnen meine aufrichtigsten Wünsche für Ihr persönliches Wohlergehen sowie auch für ein glückliches neues Jahr für die Bevölkerung der Deutschen Demokratischen Republik ...

  • Nur eine Wahl: Wettstreit oder Atomkrieg

    Die friedliche Koexistenz der Länder mit unterschiedlicher sozialer Ordnung ist eine objektive Notwendigkeit der ^Entwicklung der menschlichen Gesellschaft in unserer Epoche. Für die Völker und Staaten gibt es nur eine Wahl: Entweder friedliche Koexistenz und wirtschaftlichen Wettstreit des Sozialismus und Kapitalismus oder einen mörderischen Raketenund Atomkrieg ...

  • Konkrete Vorschläge für dauerhaften Frieden

    Was ist praktisch dafür zu tun? Die Sowjetunion hat viele konkrete Vorschläge unterbreitet, deren Annahme die Herstellung eines dauerhaften Friedens garantieren würde. Die Verwirklichung der sowjetischen Vorschläge über vollständige und allgemeine Abrüstung unter strenger internationaler Kontrolle, über ...

  • Triumph des Kommunismus gewiß

    Ja, wir sind vom völligen und endgültigen Triumph des Kommunismus fest überzeugt. Diese Überzeugung beruht auf der Kenntnis der Gesetze von der Entwicklung der menschlichen Gesellschaft, die Marx, Engels und Lenin entdeckt haben und die eine ebensolche Gültigkeit besitzen wie die Naturgesetze. In diesem Sinne wirken sie objektiv ...

  • Traum der Menschheit wird Wirklichkeit

    Die Kommunisten der Sowjetunion haben in schöpferischer Entwicklung der Ideen von Marx und Lenin ein neues Parteiprogramm ausgearbeitet. Die Erfüllung dieses Programms wird es ermöglichen, den jahrhundertealten Traum der Menschheit von einer Gesellschaft ohne Klassen, ohne soziale und nationale Unterdrückung und ohne Kriege Wirklichkeit werden zu lassen ...

  • Fidel Castro empfing DDR-Delegation

    Havanna (ND). Die zur Teilnahme an den Feierlichkeiten zum 3. Jahrestag des Sieges der kubanischen Revolution entsandte DDR-Delegation untur Leitung von Peter Florin, Vorsitzender des Außenpolitischen Ausschusses der Volkskammer der DDR, wurde am 4. Januar von Ministerpräsident Dr. Fidel Castro Ruz zu einer längeren Unterredung über beiderseitig interessierende Fragen empfangen ...

  • Friedliche Koexistenz — Generallinie der sowjetischen Außenpolitik

    Antworten N. S. Chruschtschows auf Fragen des österreichischen Professors Hans Thirring

    Der sowjetische Ministerpräsident Chruschtschow beantwortete dieser Tage dem österreichischen Professor Hans Thirring einige Fragen. Frage: Ist die wiederholt in Reden kommunistischer Staatsmänner geäußerte Prophezeiung vom Endsieg des Kommunismus in der ganzen Welt lediglich ein Ausdruck des festen ...

  • Methoden zur sicheren Abwehr der Aggressoren

    Moskau (ADN-Korr.). Der Oberbefehlshaber der sowjetischen Luftstreitkräfte, Hauptmarschall Werschinin, schreibt am Freitag in der „Krasnaja Swesda": „Bei den Manövern des letzten Jahres haben die sowjetischen Luftstreitkräfte gemeinsam mit den Truppenteilen der Flugabwehr und den Raketentruppen gezeigt, wie die Kampfkraft erhöht worden ist ...

  • VEG Schwaneberg berichtet in der „Prawda"

    Moskau (ADN-Korr.). Die „Prawda" veröffentlichte am Donnerstag einen Beitrag des Direktors des Volkseigenen Gutes Schwaneberg, Otto Strube, der an Hand der Erfahrungen dieses führenden landwirtschaftlichen Betriebes der DDR belegt, daß das Trawopolnaja-System unzweckmäßig, das Ackerfruchtfolgesystem dagegen vorteilhaft und effektiv ist ...

  • Proitaiienische Tendenz Tiranas

    Moskau (ADN). .Mit den-.Beziehungen zwischen Albanien und Italien 1( befaßt sich die französische Wochenzeitung „Tribüne des Nations" in einem Artikel, den die „Iswestija" am Donnerstag übernahm. In dem Artikel ist von einer „proitalienischen Tendenz Albaniens" die Rede, deren „Hauptinspirator" kein anderer als der Vorsitzende des Ministerrates Albaniens, Mehmet Shehu, sein soll ...

  • Mobilmachung im Ostbezirk Indonesiens

    Djakarta (ADN). Der Kommandeur des 15. indonesischen Militärdistriktes, Oberst Busjiri, hat für seinen Dienstbereich die allgemeine Mobilmachung angeordnet. Der 15. Militärdistrikt umfaßt die Molukken und das ostindonesische Gebiet. Die Mobilmachung erstreckt sich auf alle Männer und Frauen im Alter von 15 bis 45 Jahren ...

  • Prinzen nach Genf eingeladen

    Gent (ADN-Korr.). Die Vierzehnstaatenkonferenz zur Regelung der Laosfrage beschloß am Freitag auf ihrer 38. Plenarsitzung unter dem Vorsitz des stellvertretenden sowjetischen Außenministers Puschkin, die Führer der drei politischen Gruppierungen in Laos zu einer neuen Begegnung in die Schweiz einzuladen ...

Seite 7
  • Von Jurij B r e z a n

    „Er nannte mich Signa." Sie richtete sich auf und wischte sich mit einer Handbewegung die Verzückung vom Gesicht. „Weil er ein Individuum war. Das muß ein Dichter sein, niemand ist außer ihm, er existiert aus sich heraus, er lebt in sich, für sich, mit sich, er ist Gott und die Welt, ist die Kunst und die Vernunft, alles ist so, wie er es sieht, jedes Ding heißt so ...

  • Von Erik'ITeTTts c h

    Klingbiel packt einen Nippel am Kupferkabel. Er schwingt ihn wie eine Keule. „Hut dich vor Ausschuß", sagt Kelle. „Wer bei uns ist, muß arbeiten können." 'Reinlegen will er mich, denkt Klingbiel. Den leg ich 'rein, denkt Kelle. Der Meister schraubt die erste Graphitplatte auf den Nippel. Klingbiel klemmt den Nippel zwischen die Backen des Schraubstocks ...

  • Die fremde Muse

    Just vor einem Jahr, am 7. Januar 1961, schrieb Jurij Brizan in der ersten Beilage „Kunst und Literatur" des verflossenen Jahres eine kleine Geschichte um den Dichter Peter Basnik, der so gerne die Sterne anbeten wollte und sich, um ihnen näher zu sein, in einem alten Turm — aber nicht aus echtem Elfenbein — einnistete ...

  • Es wird nicht anders kommen

    Heinrich Kelle verläßt die Kantine, er geht- in , die Elektrolyse. Er hat getrunken, nun fühlt er sich wieder wohler. Zwar ist der Ausschank nach dem Mittagessen untersagt, aber der Meister weiß, wie er zu seinem Bier kommt. Er besticht die Mädchen mit Süßigkeiten, und sie verkaufen ihm vver, fünf Flaschen unter dem Ladentisch ...

Seite 8
  • Musik in Versen

    Louis Fürnberg: Aus Böhmens Hain und Flur. Verse tschechischer Dichter in deutscher Übertragung. Dietz Verlag, Berlin, 1961. 61 S., Ganzleinen, 6 DM. Ein Tscheche begegnet im Ausland häufig der Frage, was die Tschechoslowakei exportieren sollte, was — wie man in der Geschäftswelt zu sagen pflegt — in Europa „konkurrenzfähig" ist ...

  • Auch wir verändern uns

    UNSERE BUCHDISKUSSION: Eine Brigade schreibt uns zu Marianne Bruns Erzählung „Schuldig »befunden"

    Eines Tages erhielten wir von der Parteileitung unseres Betriebes einige Exemplare des Buches „Schuldig befunden" von Marianne Bruns. Viele von uns lesen ständig Bücher, aber niemand glaubte, daß ein einzelnes Buch für uns alle eine so große Hilfe sein könnte, wie es sich mit „Schuldig befunden" herausstellte ...

  • Kraft von unserer

    Erik Neuisch: Bitterielder Geschichten. Mitteldeutscher Verlag, Halle, 1961. 403 S„ Ganzleinen, 7,50 DM. Ich erinnere mich noch gut, wie Ich den Namen Erik Neutsch zum erstenmal gelesen habe. Er stand über seiner „Regengeschichte" (sie ist eine der zwölf Erzählungen dieses Bandes), und ich weiß auch noch, was ich damals gedacht habe: Sonst legen die Jungen uns Proben vor, und wir nicken, wenn wir Talent und Gesinnung spüren, und sagen: Ja, hier ist einer im Kommen ...

  • Ein Ruf an die Schriftsteller

    Zu unserer Diskussion „Jugendbuch und Schmöker"

    Am 22. November 1961 veröffentlichten wir den kritischen Leserbrief des Lehrers Friedrich Zimmermann zum Heft 20/61 der „Kleinen Jugandreihe" des Verlages Kultur und Fortschritt. Friedrich Zimmermann stellte dieses Heft, in dem der Autor Heiner Rank unter dem Titel „Der Zug geht um fünj* eine Brigade der Großbaustelle Schwedt schildert, mit westlichen Mochu>erken auf eine Stufe und kritisierte vor allem den sprachlichen Ausdruck ...

  • Am Stahl- und Walzwerk Brandenburg/Havel

    Der Grenzer reckt.

    Die Nacht wird kalt, Der Lärm verhallt, Es weht ein frischer Wind. Das Blattwerk rauscht. Die Havel lauscht. Lallt schläfrig wie ein Kind. Am Wasserweg, Sind Busch und Steg, In Dunkelheit gehüllt. Die Ente schweigt, Der Bussard schweigt, Ihr Durst ist längst gestillt. Der Nebel steigt, Die Weide neigt Ihr strähniges Gewand, Und streift das Boot, Das dunkelrot ...

  • Und sei darauf stolz

    Und sei darauf stolz, daß du ertrugst, nicht Brust, noch Lippe dir beschlugst mit falschen Reden. So stand mein Volk • zu Schnitt bereit und Schlag. Wartete auf den neuen Tag, wartete gläubig. Nun fließt der neuen Ernte Strom in goldenen Breiten. Geht aus dem Weg. Es baut am Dom brüderlicher Zeiten. ...

  • Wird schon verfilmt

    Mit großer Freude las ich im ND Ihren Artikel über „Schuldig befunden" von Marianne Bruns. Zum Schluß der interessanten Ausführungen schreiben Sie: „Und wäre die Frage nicht auch der Unterhaltung wert, ob nicht hier ein Werk geschaffen wurde, das eine Verfilmung rechtfertigt

Seite 9
  • Die strengen, freundlichen

    trauen Karl-Heinz SchTeinitz

    Die Frauen, von denen ich hier erzählen mochte, lernte ich kennen im VEB Kali-Chemie Berlin. Das ist ein Betrieb mit knapp 400 Arbeitern, ein Betrieb mit einem Dutzendgesicht, mit Werkhallen aus dem vorigen Jahrhundert und neuen, die noch eingerüstet -sind. Vorn ist- der-'Pförtner und gewissermaßen hinten der Werkleiter ...

  • Von Annemarie Jacobs

    plätze für 1962 und im Plan den Bau einer neuen Krippe, die 1963 fertig werden soll. Aber noch schwieriger ist unsere Ausschußarbeit bei der Aufstellung der Frauenförderungspläne: Erst'im vergangenen Jahr haben wir mit Unterstützung desH Rektors den ersten Frauenförderungsplan durchsetzen können. Eine Frau hat inzwischen promoviert ...

  • Anita und ihr Kamerad

    Ich freue mich immer, wenn ich neue Menschen kennenlernen kann, zumal junge, die unter der Arbeiter-und-Bauern-Macht aufwuchsen. Diesmal aber hatte ich Bedenken, ob es gelingen würde, den notwendigen Kontakt zu finden. Ich sollte von einer Frau erzählen, einer Funktionärin im demokratischen Berlin; und von dieser Frau wurde mir gesagt, sie sei Juristin, speziell Zivilrecht ...

Seite 10
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    ¥t Leipziger Hochschullehrer an Wissenschaftler westdeutscher Universitäten

    Einen Appell der Hochschullehrer der Leipziger Karl-Marx-Universität an die Wissenschaftler der Universitäten Westdeutschlands übergab am 29. Dezember 1961 der Rektor, Prof. Dr. Dr. h. c. Georg Mayer, der Öffentlichkeit. Die Professoren und Dozenten der Leipziger Universität rufen die westdeutschen Wissenschaftler auf, gemeinsam für die Erhaltung des Friedens zu handeln, der durch die Kriegspolitik der Bonner Ultras aufs stärkste gefährdet ist ...

  • Haarsträubende Wunderwelt

    Vom geistigen Antlitz Westdeutschlands im XX. Jahrhundert

    Prof. Dr. Prokop, Direktor des Instituts für Gerichtliche Medizin der Humboldt- Universität, sprach kürzlich im Berliner Klub der Kulturschaffenden über „Aberglaube und Medizin". Der Wissenschaftler war vor seiner Berufung an die Humboldt-Universität als Gerichtsmediziner an der Universität Bonn tätig und hat an zahlreichen Gerichtsprozessen in Westdeutschland und Westberlin als Sachverständiger teilgenommen ...

  • Wahre Freiheit

    Das neue Parteiprogramm kündet davon, daß der Mensch und sein Wohl im Mittelpunkt der kommunistischen Gesellschaft stehen; denn Kommunismus ist ein Leben in Frieden, Arbeit, Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit und Glück, ist Herrschaft der Wissenschaft, Vernunft und Wahrheit. Der Mensch der kommunistischen Gesellschaft lenkt souverän die gesellschaftlichen Prozesse und macht sich die Natur und ihre Gewalten Untertan, indem sein wissenschaftlicher Forscherdrang deren Gesetzmäßigkeiten aufdeckt ...

  • Duzfreunde des Todes

    In der bundesdeutschen Stadt Stuttgart eri scheint seit einigen Jahren eine Wochenschrift, die sich anspruchsvoll „Christ und Welt" neTit. Das Blättchen wird vom Bundestagspräsidenten Gerstenmoier geistig inspiriert und von einem ehemaligen höheren SS- Offizier mit dem sinnigen Namen Wirsing chefredigiert ...

  • Überraschend oberflächlich

    Inzwischen liegen die beiden „geistigen Ereignisse der freien Welt" hinter uns. Die Enzyklika wurde mit achtwöchiger Verspätung (es gab Formulierungsschwierigkeiten) veröffentlicht, und in. Rom fand auch eine „bedeutsame" Tagung der Sozialistischen Internationale statt. Sie ging allerdings wieder auseinander, ehe man sich auf das der Öffentlichkeit versprochene Programm einigen konnte ...

  • Ein „alter Hut"

    Das Demagogieschema, wonach es Freiheit und Menschenwürde nur dort gebe, wo kapitalistisches Privateigentum gelte, ist ein uralter antikommunistischer Ladenhüter. Schon vor mehr als hundert Jahren wurde dieser „alte Hut" von Bischof Ketteier und Franz Hitze gegen das Kommunistische Manifest von Marx und Engels feilgeboten ...

  • Enzyklika logisch verworren

    Die jüngste Sozialenzyklika ist ein Versuch des Vatikans, die alten Bestrebungen des Klerikalismus zur Verteidigung des Kapitalismus und zur Bekämpfung der marxistisch-leninistischen Bewegung dem neuen Kräfteverhältnis in der Welt taktisch anzupassen. Hier liegt ein logischer Widerspruch, an dem die ganze Enzyklika krankt ...

  • Kann Rom helfen?

    Wie sieht demgegenüber an dieser Jahreswende die geistige Situation jener alten Ordnung aus, die sich selbstgefällig eine „freie Welt" nennt? - Die Aktionäre und Militaristen verlangten von ihrem apologetischen Troß im vergangenen Jahr äußerste Anstrengungen, den Ideen des Sozialismus etwas Eindämmendes entgegenzusetzen ...

  • Schwatz und Wirklichkeit

    Die Enzyklika gibt vor, um das Wohl, die Freiheit und die Würde des Menschen bemüht zu sein. In Wirklichkeit ist es ihr aber um die Aufrechterhaltung des ausbeuterischen Privateigentums an Produktionsmitteln zu tun. Der Papst behauptet, das kapitalistische Eigentum an Produktionsmitteln entspräche einer ...

  • Klare Begriffe

    Das Programm enthält neue, für die Bewältigung der geistigen Probleme unserer Zeit hochbedeutsame theoretische Schlußfolgerungen wie beispielsweise jene über das sozialistische Weltsystem als dem ausschlaggebenden Faktor der internationalen Entwicklung, über die heute gegebene Möglichkeit der Verhinderung von Kriegen, über die Perspektiven der internationalen Befreiungsbewegung, über den Volksstaat usw ...

  • Rationelle Lehre

    Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeit in Forschung und Lehre beschlossen die wissenschaftlichen Mitarbeiter des Lehrstuhls für Technische Mechanik und Statik der Hochschule für Bauwesen in Cottbus. Unter anderem werden für die Fächer Technische Mechanik und Statik Lehrbogen ausgearbeitet, die in gedrängter Form wichtige Gesetze der Mechanik und deren Anwendungsgebiete beschreiben ...

  • Das Licht kommt aus dem Osten

    Zum Jahresanfang eine geistige Bilanz / Von Dr. Karl A. Mollnau

    Die Gemüter in aller Welt werden heute von Geschehnissen bewegt, die vom Sozialismus ausgehen. Demoskopische Umfragen in verschiedenen westlichen Ländern ergaben, daß die Weltraumflüge Gagarins und Titows, der XXII. Parteitag der KPdSU und die friedenssichernden Maßnahmen der DDR vom 13. August 1961 als die wichtigsten Ereignisse des vergangenen Jahres angesehen werden ...

  • Allgemeingültiges Programm

    Das Kommunistische Manifest des 20. Jahrhunderts verkörpert den gegenwärtigen Höchststand gesellschaftswissenschaftlicher Forschung und Erkenntnis. Mit realistischer Gründlichkeit beantwortet es alle wesentlichen Fragen unserer Zeit. Das Programm der KPdSU ist deshalb von internationaler Allgemeingültigkeit ...

  • Austausch der Gedanken

    Gemeinsame Forschungs- und Entwicklungspläne für 1962 haben das Institut für Fördertechnik in Leipzig und sowjetische Partnerinstitute vereinbart. Damit, erweitern sie bereits bestehende Kontakte. Mit dem Allunions-Forschungsinstitut für Hebe- und Transportmaschinen Moskau wurde eine wissenschaftliche Zusammenarbeit in 22 Forschungsthemen festgelegt ...

  • Intelligenzreserven

    „In der Sowjetunion hat sich die Zahl der auf wissenschaftlichem Gebiet tätigen Frauen in den Jahren 1950 bis 1960 verdoppelt", schreibt die französische Zeitschrift „Constellation" in einer ihrer letzten Ausgaben. „Die UdSSR steht an der Spitze aller Nationen der Welt hinsichtlich der Zahl der weiblichen Ingenieure, die heute die Rekordziffer von 700 000 erreicht hat ...

  • Medizin-Zentrum

    Zu einem Zentrum der ärztlichen Betreuung im ehemals rückständigen Oderbruchgebiet hat sich das Kreiskrankenhaus Seelow entwickelt. In den acht Dörfern, die zum Versorgungsbereich des Krankenhauses gehören, werden die Aufgaben im ambulanten, vorsorgenden und nachbehandelnden Gesundheitsschutz vorbildlich und koordiniert erfüllt ...

  • Menschlicher Schrotthaufen

    Wie „selecta", ein westdeutsches Ärztemagazin im Dezember 1961 mitteilte, können in München etwa 6500 Anträge (darunter 1500 dringliche) alter Menschen auf Unterbringung in einem Altersheim nicht berücksichtigt werden. München besitzt zehn Altersheime mit 4000 Plätzen, schreibt „selecta". „Rund 700 Plätze werden jährlich (meist durch Tod) frei ...

  • Vielseitiges Wissen

    Etwa 220 000 Vorträge zu wissenschaftlichen Themen hat die Gesellschaft zur Verbreitung wissenschaftlicher Kenntnisse im Jahre 1961 in den Städten und Dörfern der DDR veranstaltet. Etwa 9000 Vorträge beschäftigten sich mit philosophischen Problemen. 1300 mit der Mathematik und 3100 mit Raketentechnik und Astronautik ...

  • Soziale „Gerechtigkeit"

    Nach Berechnungen des Deutschen Wirtschaftsinstituts haben sich die Profite der vier größten in Westdeutschland ansässigen Automobilkonzerne (Volkswagenwerk AG, Daimler-Benz AG, Adam Opel AG und Ford-Werke AG) in den Jahren 1950 bis 1960 von 349,6 auf 2199,6 Millionen D-Mark erhöht. Die Reingewinne stiegen in dieser Zeit um 796 Prozent, von 149 auf 1332,6 Millionen D-Mark ...

  • Gut angelegt

    Der Vorsitzende des Staatlichen Komitees des Ministerrates der UdSSR zur Koordinierung der wissenschaftlichen Forschungsarbeiten. Konstantin Rudnew, teilte auf einer Tagung von Wissenschaftlern und Technikern in Moskau mit, daß im Jahre 1962 in der Sowjetunion für die Entwicklung der Wissenschaft 4,3 Milliarden Rubel ausgegeben werden ...

Seite 11
  • Helfer der Landwirtschaft (II)

    / Von Dr. Georg W i n t g e n

    Kürzlich hatten wir gezeigt (Beilage vom 16. Dezember), wie angewandte mathematische Methoden und der Einsatz elektronischer Rechenautomaten zu Kosteneinsparungen und Produktionssteigerungen in einzelnen landwirtschaftlichen Betrieben der DDR geführt haben. Einen ungleich größeren volkswirtschaftlichen Nutzen verspricht die Lösung von Problemen, die die Planung der Landwirtschaft eines Bezirkes oder der gesamten Republik betreffen ...

  • Nur die Namen sind verschieden

    Ein angeblich wichtiger Mangel soll Gallenkranke betreffen. Es handelt sich um ein im Westen sehr propagiertes Mittel für gallenkranke Menschen: „Rowachol". In der DDR aber haben wir eine Reihe analoger Mittel, und zudem könnte der Arzt dem Patienten dasselbe durch eine Rezeptarznei (Anfertigung durch die Apotheke) vermitteln ...

  • Gesellschaft mit sehr beschränkter Haftung

    Das Geschäft steht'In der Arzneimittelproduktion in Westdeutschland an erster Stelle, der Patient ist Nebensache. Jeder, der Lust hat, mit der Arzneimittelherstellung Geld zu verdienen, kann das In Westdeutschland ohne große Schwierigkeiten tun, wie folgende Beispiele es belegen. So konnte eine Hamburger ...

  • Eine internationale Motorrevue

    Transpress, VEB Verlag für Verkehrswesen: „Motor-Jahr 1961", IBS Seiten, Ganzleinen, 13,80 DM. Das Attribut Jahrbuch verpflichtet, zumal es sich wie hier um „eine internationale Revue" handelt Diese fünfte Folge des regelmäßig erscheinenden Handbuches knüpft darüber hinaus an Themen und Problemdarstellungen der vorangegangenen Ausgaben an, was für den Archivfreund von nicht zu übersehendem Nutzen ist ...

  • Mangelhaft entdeckt

    Die Entdeckungen der Erde, 396 Seiten, 9 DM, Brockhaus Verlag Leipzig. Die dritte Auflage dieses als Nachschlagewerk gedachten Buches ist der zweiten Auflage gegenüber wesentlich erweitert. Das trifft besonders auf den zweiten Teil der Ausgabe zu, in dem zahlreiche weiiers .bedeutende Förschungsreisende ■ (leider kaum aus der Neuzeit) aufgenommen wurden ...

  • Medikamentenzauber

    Aus einem Diskussionsbeitrag auf der Aktivtagung der Parteiorganisation Berlin-Pankow / Von Dr. Karl Hecht

    In der letzten Zeit erregen sich einige Gemüter darüber, daß es nicht mehr statthaft ist, sogenannte Arzneimittelgeschenksendungen aus Westdeutschland In die DDR einzuführen. Manche Menschen behaupten in diesem Zusammenhang, daß sie angeblich nur durch Westmedikamente geheilt werden könnten und daß durch das Ausbleiben der Westmedikamente die Heilung ihrer Krankheit In Frage gestellt sei ...

  • Auch Bonn wird sich kurieren lassen müssen

    Entscheidend aber ist, daß es den Kollegen wider ihre Würde und Ehre gehen sollte, Arzneimittel in Westdeutschland zu erbetteln. Unser Gesundheitswesen sichert jedem Kranken die bestmögliche Behandlung, also auch die Verabreichung der jeweils notwendigen Arzneimittel. Dieses Ziel wird keinesfalls durch die Bemühungen, auch auf pharmazeutischem Gebiet störfrei zu werden, beeinträchtigt ...

  • Embryo-Übertragung

    Die drei Tage alte Leibesfrucht eines Kaninchens auf ein anderes zu übertragen, gelang unlängst im Zoologischen Institut Krakow (Volksrepublik Polen). Dr. Olga Kardymowicz entfernte die Frucht aus dem Mutterleib, bewahrte sie sieben Tage in einer Nährflüssigkeit auf und übertrug sie sodann einem anderen Kaninchen ...

  • Ein Rezept für die Vernunft

    Unsere Ärzte verfügen über ein breites Arzneimittelsortiment Von Prof. Dr. Friedrich Jung

    Dos Amt für Zoll und Kontrolle des Warenverkehrs (AZKW) zeigte kürzlich in Berlin eine Ausstellung von westdeutschen Medikamenten, die in Paketen aus Westdeutschland lagen. Die Sendungen wurden auf Grund eines Gesetzes überprüft, das es u. a. untersagt, Medikamente in Paketen in die DDR zu schicken. Der Fall des westdeutschen sogenannten Arzneimittels Contergan ist ein Beweis dafür, wie wichtig eine solche Maßnahme ist ...

  • Jahrbuch der Schiffahrt

    Die beliebten Jahrbuchreihen „Motor-Jahr" und „Flieger-Jahrbuch" haben mit dem Jahrbuch der Schiffahrt 1961, herausgegeben vcm Verlag für Verkehrswesen, begrüßenswerten Zuwachs erhalten Namhafte Autoren vermitteln einen konzentrierten Einblick in das gesamte Gebiet der Hochsee- und Binnenschiffahrt. Es ist ein großes Verdienst der Herausgeber, daß dieses Buch sowohl den Fachleuten als Nachschlagewerk gute Dienste leistet als auch die interessierten Laien völlig auf ihre Kosten kommen läßt ...

  • Seltsame Geschenke

    Bei einem so zahlreich analysierten Material (840 Rezepte) wird sichtbar, wie die bisherige Großzügigkeit unserer Gesetze in einer Reihe äußerst bedenklicher Fälle ausgenutzt wurde. Bekanntlich wird international die Verschreibung und Abgabe von Rauschgiften äußerst streng kontrolliert. Auch in der DDR gibt es sehr klare gesetzliche Bestimmungen, die offenkundig verletzt werden, wenn Rauschgifte (z ...

  • DDR verfügt über ausreichende Arzneimittel

    Ein großer Teil der versandten Mittel war überdies apotheken- und rezeptpflichtig. Man kann Arzneimittel schon deshalb nicht einfach auf dem Postweg zwischen Schokolade oder anderen Sachen verschicken. In dieser Hinsicht hat die genannte Verordnung einem weiteren schwerwiegenden Mißstand Einhalt geboten ...

  • Voraussetzungen in der DDR vorhanden

    Äußerst schwierige Probleme gibt uns die Perspektivplanung der Landwirtschaft auf. Bei ihr kommt es auf die günstigste Verteilung der gesamten landwirtschaftlichen Produktion auf die einzelnen Bezirke und Kreise an. Wenn dabei die natürlichen Bedingungen, die vorhandenen Arbeitskräfte, die richtige gegenseitige ...

  • Künstliche Harnröhre erprobt

    Bei einer Operation in einer Klinik in Lodz gelang es kürzlich dem Arzt Dr. Mazurek, den kranken Teil der Harnröhre eines Menschen durch einen zehn Zentimeter langen Polyester-Einsatz zu ersetzen. Der Eingriff war der erste dieser Art in der Volksrepublik Polen. Dr. Mazurek setzt damit die Reihe der Erfolge fort, die die polnischen Chirurgen in der letzten Zeit beim Einsetzen künstlicher Gefäße in den menschlichen Körper errungen haben ...

  • Erste Universität in Äthiopien

    Die erste Universität Äthiopiens „Haue Selassie I" ist Mitte Dezember von Kaiser Haile Selassie in Addis Abeba eröffnet worden. Das äthiopische Staatsoberhaupt hatte für die Universität einen seiner Paläste zur Verfügung gestellt. Die neue Bildungsstätte soll in der Hauptstadt alle bereits bestehenden Hochschulen des Landes zusammenfassen ...

  • Gerät für Lungenfunktionsprüfung

    Ein Gerät für Lungenfunktionsprüfungen, das bei Untersuchungen des Gasstoffwechsels benötigt wird, ist in Gemeinschaftsarbeit zwischen dem Assistenten Dr. med. Exel Hendrik von der Medizinischen Klinik der Greifswalder Universität und den Arbeitern der Glasbläserei und der Feinmechanischen Werkstatt des Pharmakologisehen Instituts entwickelt worden ...

  • Strenge Kontrolle der Medikamente gesichert

    Es mögen zwei Motive sein, die den wissenschaftlich denkenden Arzt dazu zwingen: Erstens unterliegt unsere Arzneimittelproduktion einer fortwährenden und strengen Qualitätskontrolle. Diese fehlt im Westen. Natürlich führt diese Kontrolle manchmal zu Maßnahmen (Rücknahme von Produktionschargen), die der medizischen Öffentlichkeit auffallen ...

  • Konzentrierter Ultraschal

    Eine Anlage, die Ultraschallschwingungen von mehreren Dutzend Kilowatt erzeugt, ist im akustischen Institut der Akademie der Wissenschaften der UdSSR gebaut worden. Bisher ist es noch nie gelungen, auf einen Quadratzentimeter mehr als ein Kilowatt akustischer Energie zu konzentrieren. Die Vorrichtung zur Konzentrierung des Ultraschalls wird als wirksames Mittel zur Beeinflussung verschiedener Stoffe, auch biologischer Strukturen, dienen ...

  • Korrespondierendes Mitglied

    Zum korrespondierenden Mitglied der philologisch-historischen Klasse der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig wurde gewählt Prof. Dr. phil. Johannes Erben, Professor an der Humboldt-Universität Berlin, zweiter stellvertretender Direktor des Instituts für deutsche Sprache und Literatur bei der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin und Leiter der Abteilung Frühneühochdeutsch dieses Instituts ...

Seite 12
  • „Eine sehr schwierige Partie"

    So lautet das Urteil von Meister Reinhart Fuchs zu seiner nachstehenden" Partie gegen seinen schärfsten Widersacher Meister Werner Golz bei der diesjährigen I. Offenen Berliner Schachmeisterschaft. „Aus der Eröffnungsvariante erkennt man, daß beide verbissen auf Gewinn spielten. Erst stand Schwarz, dann Weiß besser", schreibt Fuchs zu dem Partieverlauf ...

  • Wenn man Gesetze formal sieht...

    Das Kommunique ist mir ganz aus dem Herzen gesprochen. Ich bin 51 Jahre alt. Von meiner Kindheit an stehe ich schon in der Arbeiterbewegung. Meine Kinder habe ich im Sinne des Sozialismus erzogen. Die beiden Mädchen sind mit 18 Jahren der Partei der Arbeiterklasse beigetreten, und mein 13jähriger Junge ist mit ganzem Herzen bei unseren Thälmann-Fionieren ...

  • Die verunglückte Nähstube

    Jede Gelegenheit habe ich genutzt, um mit Frauen über das Kommunique des Politbüros zu sprechen. Wie oft mußte ich hören: Wenn es doch erst so weit wäre, daß für die berufstätige Frau all die Erleichterungen wie Wäschereien, Nähstuben, Kindergärten und -krippen genügend zur Verfügung ständen, Dann könnte auch ich wieder mitarbeiten ...

  • Es gibt noch viel zu tun

    Der XXII. Parteitag der KPdSU und das 14. Plenum des Zentralkomitees haben allen gezeigt, welche herrliche Perspektive vor uns und unseren Kindern liegt. Alle Menschen müssen mithelfen, diese lichte Zukunft, unser gemeinsames Glück zu erreichen. Weil ich durch den Faschismus und im zweiten Weltkrieg soviel Leid erlebt habe, nahm ich mir vor, stets dafür einzutreten, daß sich so etwas nicht noch einmal wiederholt ...

  • Unser oberstes Prinzip Treue zur DDR

    Wir, die Brigade „Völkerfreundschaft" im HO- Cafe „Weißer Hirsch", Dresden, sind eine reine Frauenbrigade. Unsere Arbeit ist nicht leicht und hat einige Besonderheiten, die unsere Kolleginnen in der Produktion nicht kennen. Das ist erstens die Arbeit in der Gaststätte; ständig kommen wir mit anderen Menschen zusammen ...

  • Wir denken an die Kinder

    Frauen — Frieden — Sozialismus, drei verschiedene Begriffe, aber nur ein Zusammenhang. Ohne Frauen ist der Aufbau des Sozialismus nicht denkbar. Aber nur im Sozialismus ist der Frieden gesichert, können Arbeit und Glück gedeihen. Seit 17 Jahren beweisen die Frauen in der DDR, daß sie die Begriffe Sozialismus und Frieden verstanden und deren Umsetzung ins tägliche Leben zu ihrer ureigensten Angelegenheit gemacht haben ...

  • Die Kernmacherinnen

    Aus dem Leben einer Frauenbrigade des VEB Meßgeräte- und Annaturenwerk „Karl Marx"

    Elsbeth Appel suchte eine ruhige Ecke m der von Lärm durchdrungenen Gießerei. Sie mußte über das nachdenken, was ihr die Mädchen von der Aktivtagung ihres Werkes, des Meßgeräteund Armaturenwerkes „Karl Marx", erzählt hatten. Hubert Dießl — sie kannte ihn von den Zusammenkünften der Brigadiers — hatte berichtet wie sein Kollektiv sich dem Aufruf der Berliner Elektrodendreher zum Produktionsaufgebot angeschlossen hatte ...

  • Der Widerspruch

    Theorie und Praxis bilden noch nicht die gewünschte Einheit in den Fragen der Gleichberechtigung. Sehen wir uns zum Beispiel nur in unserem Werk, in dem eine große Anzahl Kranfahrerinnen tätig ist, um. Leider wird die Arbeit der Flauen in leitenden Funktionen noch sehr unterschätzt. Weder im Stahlwerk, weder im Hammerwerk noch im Walzwerk gibt es eine Frau in leitender Tätigkeit ...

  • Manche trotten nebenher

    Noch nie war jedem Menschen, besonders den. Frauen, so unendlich vielseitige Gelegenheit geboten, sich den Fähigkeiten, Veranlagungen und Erfahrungen entsprechend weiterzubilden, als in unserer Republik. Leider trotten noch so manche gleichgültig und uninteressiert nebenher. Putz und Besitz bedeuten ihnen mehr als innere Werte, als die richtige Einstellung zur DDR ...

  • SCHACH- AUFGABE

    Matt in zwei Zügen Weiß: Kg3, Da8, Tb4, Tg7, Sa2 (fünf Steine). Schwarz: Kai, La6 (zwei Steine). Von W. A. Shinkman aus Wiener Schachzeitung 1909.

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Eine neue Etappe im Leben der Frauen der DDR Die Doppelehe des Bauern Wendland Wer nur an sich denkt, bremst den Sozialismus Bäuerinnen gehören in die LPG Grundprinzip ist DDR-Souveränität Dank dem Zentralkomitee Internationale Aufmerksamkeit Was hältst Du von Ehrlichkeit? Kraftmeiereien nicht erlaubt Eslein, streck dich — nur im Märchen Heute mit Beilage GEBILDETE NATION und Funkprogramm Das „Wir" lernen
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