20. Okt.

Ausgabe vom 26.01.1955

Seite 1
  • Atommotoren oder Atombomben?

    Seit mehr als einem halben Jahr, seit dem 27. Juni 1954, arbeitet in der Sowjetunion das erste Atomkraftwerk der Welt, liefert Industrie und Landwirtschaft elektrischen Strom. Sowjetische Wissenschaftler und Ingenieure arbeiten an der Errichtung weiterer Atomkraftwerke mit einer Kapazität von 50 000 bis 100 000 Kilowatt und entwickeln Atommotoren für die Industrie und das Verkehrswesen ...

  • und riegszustand zwischen und Deutsehland etunion

    Moskau (ADN). Die sowjetische Nachrichtenagentur TASS veröffentlichte am Dienstagabend einen Erlaß des Präsidiums des Obersten Sowjets der UdSSR über die Beendigung des Kriegszustandes zwischen der Sowjetunion und Deutschland. Der Erlaß hat folgenden

    Am 22. Juni 1941 geriet die Sowjetunion infolge des wortbrüchigen Überfalls Hitler-Deutschlands in den Kriegszustand mit Deutschland. Durch seinen selbstlosen Kampf zerschlug das Sowjetvolk gemeinsam mit den Völkern der Länder der Anti-Hitler-Koalition die Hitler-Aggressoren und befreite die Völker Europas, darunter auch das deutsche Volk, aus der faschistischen Sklaverei ...

  • Dr. Hermes: Wiedervereinigung oberstes Ziel

    Bonn. Der Ehrenpräsident des westdeutschen Bauernverbandes und Reichsminister a. D. Dr. Andreas Hermes (CDU) bezeichnete am Montag auf einer Sondersitzung des westdeutschen Bauernverbandes der Umsiedler in Bonn als das oberste Ziel der deutschen Politik die Wiedervereinigung des deutschen Volkes, die nur über den Weg von (Weitere Berichte siehe Seite 2 ...

  • Berliner Arbeiter für Verständigung »GB/FDGB

    Eisenhowers Plan: Von der Möglichkeit einer friedlichen Deutschland-Regelung ablenken durch Entfesselung eines Krieges im Fernen Osten

    Bonn/Berlin (Eig.Ber./ADN). Die Politik der Entspannung, die einen neuen sichtbaren und eindeutigen Ausdruck in der sowjetischen Deutschland-Erklärung vom 15. Januar gefunden hat, wird von der ganzen deutschen Bevölkerung lebhaft begrüßt und unterstützt. Das zeigt sich besonders in den ständig schärfer ...

  • Bonner Militärs demaskieren sich

    Bonn (Eig. Ber.).vZu den Äußerungen eines hohen Mitarbeiters des Amtes Blank am 24. Januar in Bonn über den „gefechtsmäßigen Drill" in der künftigen westdeutschen Armee nahmen am Dienstag westdeutsche Blätter in ergänzenden Meldungen Stellung. Danach werden „zehntägige Felddienstübungen ohne Feldküche und feste Unterkunft in der neuen Armee keine Seltenheit mehr sein" ...

  • Ollenhauer erneut für Verhandlungen

    Bonn. Der SPD-Vorsitzende Ollenhauer hat sich am Dienstag in einer Rundfunkansprache erneut mit der Politik Adenauers auseinandergesetzt. Dabei ging er auf die Äußerungen Adenauers zu der jüngsten sowjetischen Erklärung ein und sagte, die Bonner Regierung habe die Vorschläge der Sowjetunion „unverantwortlich behandelt" ...

  • 30 ehemalige Westdeutsche mahnen

    Halle. Einen Offenen Brief haben 30 ehemalige westdeutsche Bürger, die in den vergangenen Monaten in den Bezirk Halle übergesiedelt sind, an den Präsidenten des Bonner Bundestages, Dr. Gerstenmaier (CDU), an die SPD-Bundestagsabgeordneten Wienand und Frenzel sowie an den FDP-Bundestagsabgeordneten Dr ...

  • Verständigungsappell » in Solingen

    Solingen. Der Ausschuß der Solinger Jugend gegen Rekrutierung nahm auf einem Ausspracheabend bei zwei Stimmenthaltungen eine Resolution an, die den Bonner Bundestag auffordert, die zweite und dritte Lesung der Pariser Verträge von der Tagesordnung abzusetzen. Eine zweite Resolution beauftragt den Ausschuß, sich mit den Parteien und Gewerkschaften zu vereinen und einen gemeinsamen Marsch nach Bonn zu organisieren ...

  • Adenauer drängt auf Ratifizierung

    Bonn (ADN/Eig. Ber.). Angesichts der akuten Krise in der Bonner Koalition, hervorgerufen durch den wachsenden Widerstand gegen die geplante Ratifizierung der Pariser Verträge, sieht sich Adenauer veranlaßt, seinen ursprünglich bis zum Wochenende befristeten Urlaub auf Bühlerhöhe schon am Donnerstag abzubrechen ...

  • Ministerpräsident Grotewohl an Premierminister Nehru

    Berlin (ADN). Ministerpräsident Otto Grotewohl sandte dem indischen Premierminister Nehru zum indischen Nationalfeiertag folgendes Telegramm: „Seiner Exzellenz dem Premierminister von Indien, Neu Delhi Herr Premierminister! Gestatten Sie mir, Ihnen und dem indischen Volke zum Nationalfeiertag die herzlichsten Glückwünsche zu übermitteln ...

  • Presse prangert Lügen an

    Die Absicht der unbedingten Ratifizierung zeichnete sich auch in seiner Rundfunkrede am vergangenen Sonnabend ab, in der er aus diesem Grunde wesentliche Punkte der sowjetischen Deutschland-Erklärung, unter anderem zur Frage gesamtdeutscher Wahlen entstellte und verfälschte. Diese Tatsache (Weitere Berichte siehe Seite 2 ...

  • Verhandlungsbereitschaft vorhanden

    Herne. Auf einer DGB-Jugendkundgebung in Herne gab der Vertreter des Wirtschaftswissenschaftlichen Instituts des DGB in Köln, Theo Pirker, den bedeutungsvollen Hinweis, daß es in der westdeutschen Gewerkschaftsführung starke Kräfte giht, die zu Verhandlungen mit Vertretern der Volkskammer der DDR und des FDGB hereit sind ...

Seite 2
  • Flammender Protest

    Bonn (Eig. Ber.). Am 25. Januar veranstaltete der westdeutsche Arbeitsausschuß der Nationalen Front des demokratischen Deutschland in Bonn eine Pressekonferenz, auf der der Öffentlichkeit eine Protesterklärung gegen den ungeheuerlichen Polizeiüberfall auf die VIII. Arbeitskonferenz des Ausschusses übergeben wurde ...

  • 19521||

    Unter der obenstehenden Überschrift zitiert der westberliner „Telegraf" vom 25. Januar 1955 aus dem Brief des Parteivorsitzenden der SPD vom 23. Januar 1955 an Adenauer. Darin heißt es: „Man hat es 1952 versäumt, die Ernsthaftigkeit der damaligen Angebote der Sowjetunion zu erproben. Uns jetzt der gleichen Unterlassung schuldig zu machen, würde vor dem deutschen Volke nicht verantwortet werden können ...

  • Wir fordern fCampImaßnahmen gegen Remilitarisierung

    Berlin (Eig. Ber.). Entschiedene Kampfaktionen gegen die Remilitarisierungspolitik in Westberlin forderten — wie wir bereits kurz berichteten — die Dreher der IG Metall des westberliner DGB in ihrer Branchenversammlung am Sonntag in Kliems Festsälen. Die Metallarbeiter erteilten dem westberliner DGB-Vorsitzenden Scharnowski 24 Stunden nach seiner unverschämten Provokation eine eindeutige Antwort ...

  • Adenauer und das Wirtschaftswunder

    Der Bonner Kanzler Adenauer hat seine Rundfunkrede am Sonnabend, dem Tag des Millionenstreiks der westdeutschen Kumpel und Metallarbeiter, offensichtlich in großer Aufregung gehalten. Das zeigen u. a. auch einige aufschlußreiche Bemerkungen, die in dieser Rede über die westdeutsche Wirtschaft fielen ...

  • Dank für sowjetische Hilfe bei Atomforschimg1

    Erklärung der Deutschen Akademie der Wissenschaften zum Aufbau eines Forschungszentrums für Kernphysik in der DDR

    Die Deutsche Akademie der Wissenschaften zu Berlin begrüßt den Beschluß der Regierung der UdSSR, den Aufbau eines Forschungszentrums für JKernphysik in der Deutschen Demokratischen Republik durch wissenschaftliche und technische Hilfeleistung zu unterstützen. Die friedliche Anwendung der Errungenschaften der kernphysikalischen Forschung hat große Bedeutung für die weitere Entwicklung der gesamten Naturwissenschaften, der Medizin und der Technik ...

  • Assth Bremer Hafenarbeifer für Streik

    Immer mehr Forderungen nach Volksabstimmung gegen Pariser Verträge

    Bremen (ADN/Eig. Ber.). Der Forderung der Schauerleute und Kaiarbeiter des Hamburger Hafens nach Ausrufung eines 24stündigen Streiks aus Protest gegen die widerrechtliche gerichtliche Belangung von 24 Gewerkschaftern haben sich jetzt auch die Hafenarbeiter Bremens angeschlossen. Ein entsprechender Antrag wurde an die DGB-Ortsverwaltung der Hansestadt gerichtet ...

  • Atommotoren oder Atombomben?

    (Fortsetzung von Seite 1)

    eines Atomkrieges nicht verschont bleiben würden. Angesichts der Vorbereitung zum Atomkrieg seitens der Imperialisten war die Sowjetunion gezwungen, die Atomenergie auch zur Erzeugung von atomaren Waffen zu verwenden. Sie dienen in den Händen der Sowjetunion jedoch niemals der politischen Erpressung, zur Beeinflussung der Beziehungen zu anderen Staaten ...

  • Sie provozieren weiter

    Düsseldorf (Eig. Ber.). Eine neue unerhörte Provokation gegen die westdeutschen Werktätigen und Gewerkschafter startet das Organ der westdeutschen Rüstungsindustriellen, der „Industriekurier", in seiner Ausgabe vom Dienstag, wenige Tage nach dem Versuch Adenauers, die westdeutschen Arbeiter zu beschwichtigen ...

  • Heute beginnt der III. Kongreß des Verbandes Bildender Künstler

    Berlin (Eig. Ber.). Heute beginnt im Kultursaal des VEB EAW „J. W. Stalin" in Berlin-Treptow der III. Kongreß des Verbandes Bildender Künstler Deutschlands. An ihm nehmen die in den Bezirkskonferenzen gewählten Delegierten, Gastdelegierte und namhafte Künstler aus Westdeutschland teil. Auf dem Kongreß wird ein Bericht der Zentralleitung über die bisher geleistete Arbeit gegeben ...

  • FDP-Politiker gegen Pariser Verträge

    Frankfurt/Main. Die immer stärkere Ablehnung der Pariser Verträge durch führende FDP-Politiker hebt die großbürgerliche „Frankfurter Allgemeine" in ihrer Montag- Ausgabe hervor. Das Blatt verweist auf die Erklärung des stellvertretenden Vorsitzenden der FDP, Middelhauve, und auf das Telegramm des Hamburger ...

  • Erneute Fälschungen aufgedeckt

    Berlin (ADN). Das Ministerium für Außenhandel und innerdeutschen Handel teilt mit: Gegenwärtig finden zwischen der Kammer für Außenhandel der Deutschen Demokrat tischen Republik und der „Nederlandse Kamer van Koophandel vor Duitsland" Verhandlungen über die Aufstockung des bestehenden Handelsabkommens und den Abschluß einer neuen, erweiterten Handelsvereinbarung für das Jahr 1955 statt ...

  • Erfahrungsaustausch

    Die amerikanische Nachrichtenagentur Assopreß verbreitete am Montag die Mitteilung, daß 14 japanische Atomwissenschaftler in Westdeutschland eingetroffen sind. Sie wollen Erfahrungen auf dem Gebiete der Atomkriegsforschung austauschen. Es wäre doch eigentlich nicht schlecht, wenn die japanischen Wissenschaftler etwas über Hiroshima und über die Fischer erzählen würden, die im letzten Jahr Opfer der amerikanischen Wasserstoffbomben-t versuche wurden ...

  • Zehn Millionen

    Da saßen in diesen Tagen in ihren Büros die Herren Generaldirektoren von Kohle und Stahl, von Rhein und Ruhr, und berechneten erschreckt den durch den Millionenstreik der Bergarbeiter und Metallarbeiter Westdeutschlands ausgefallenen Profit. Und sie waren bestürzt. In ihren Propagandabüros wiederum berechneten ihre Fachleute für Massenpsychologie, daß die Arbeiter einen ...

  • Wie eine Bombe eingeschlagen

    Bonner Kabinett zur Sondersitzung einberufen Bonn (ADN). „Die Erklärung der sowjetischen Regierung über die Beendigung des Kriegszustandes mit Deutschland hat am Dienstagabend in Bonn wie eine Bombe eingeschlagen." Dies meldet die amerikanische Agentur Associated Press. Unmittelbar nach Bekanntwerden der sowjetischen Erklärung setzte in Bonn ein fieberhaftes Treiben ein ...

  • Adenauer drängt auf Ratifizierung

    (Fortsetzung von Seite 1)

    nahmen verschiedene westdeutsche bürgerliche und sozialdemokratische Zeitungen zum Anlaß einer heftigen Kritik, die die Pläne AÖenauers enthüllt. So schreibt die „Frankfurter Rundschau" am 24. Januar 1955: „Was wir ihm (Adenauer, d. V.) aber unter gar keinen Umständen zubilligen können, ist das Recht, offensichtlich Falsches zu behaupten und damit den nicht mit allen Einzelheiten vertrauten Staatsbürger irrezuführen ...

  • Anleitung zum Mord

    München (ADN). Wegen Mordes an einem fünfjährigen Kin'd wurde der 15jährige Kochlehrling Hans Wimmer am Montag von der Jugendstrafkammer des Landgerichts München zu fünf Jahren Jugendgefängnis verurteilt. Das Gericht kam in der Urteilsbegründung zu der Feststellung, daß die amerikanische Schundliteratur — gegen deren Verbreitung in Westdeutschland nichts unternommen wird — den Fünfzehnjährigen zu der furchtbaren Mordtat getrieben hat ...

  • Anschlag auf Verhandlungen

    Der SPD-Pressedienst erklärt ebenfalls am 24. Januar 1955: „So entsteht der peinliche Eindruck, daß vom Bundeskanzler jetzt abgelehnt wird, was seinerzeit von den Westmächten selbst vorgeschlagen wurde,»und im Grunde nur deshalb, weil es diesmal von den Sowjets, zumindest im Prinzip, angeboten wird. Der Wille wird sichtbar, unter allen Umständen jedes sowjetische Entgegenkommen zu übersehen, um nicht doch schon jetzt verhandeln zu müssen ...

  • Sein A und O

    Die Züricher Tageszeitung „Die Tat" stellt in ihrer Ausgabe vom 24. Januar 1955 zur Rundfunkerklärung Adenauers fest: „Deutschlands endgültige Bindung an den Westen, politisch, wie militärisch, bleibt für Adenauer das A und O seiner Politik, eine Wiedervereinigung, die diese Bindung auf-* lösen würde, ist in seinen Augen — auch wenn er das nicht so kraß sagt — schlimmer als gar keine Wiedervereinigung ...

  • Weitere Deutsche aus Volkspolen umgesiedelt

    Am Dienstagvormittag traf ein weiterer Transport von Deutschen, die in der Volksrepublik Polen wohnten und zu ihren Angehörigen nach Westdeutschland übersiedeln, in der Deutschen Demokratischen Republik ein. Es wurden alle Maßnahmen getroffen, die eine ordnungsgemäße Durchreise durch die Deutsche Demokratische Republik gewährleisten ...

  • Baudissin kneift

    Voller Erfolg der Protestbewegung Berlin (ADN). Wolf Graf Baudissin vom Bonner Amt Blank hat seine für nächste Woche geplante Reise nach Westberlin abgesagt. Wie DPA vom Bundeshaus in Westberlin am Dienstag mitgeteilt wurde, hat Baudissin „von seinem Plan Abstand genommen".

  • Berliner Arbeiter für Verständigung DGB/FDGB

    (Fortsetzung von Seite 1)

    Verhandlungen zu verwirklichen sei. Je eher diese Verhandlungen begonnen würden, um so besser sei es, erklärte Hermes. Der ehemalige Reichsminister betonte, daß dem Bemühen um die Wiedervereinigung alles andere untergeordnet werden müsse.

Seite 3
  • Beseitigung der staatlichen Zuschüsse an Betriebe - eine zwingende Notwendigkeit

    Einige Lehren aus dem VEB Medizinische Gerätefabrik, Berlin

    Gerade die Notwendigkeit aber, an gewisse Betriebe auch künftig noch staatliche Subventionen zahlen zu müssen, verpflichtet uns um so mehr dazu, in jedem volkseigenen Betrieb um die höchste Rentabilität, um die strengste Sparsamkeit zu kämpfen und die Subventionswirtschaft im Maschinenbau und in der Leichtindustrie zu überwinden ...

  • Die Gewerkschaftswahlen - Spiegelbild der Parteiarbeit

    Wichtige Erfahrungen aus dem Verlauf der Gewerkschaftswahlen in den Berliner Betrieben Bremsenwerk und Kabelwerk Oberspree

    Es war am 7. Dezember 1954, als die BGL des Bremsenwerkes zusammen kam, um über die politische Bedeutung der Gewerkschaftswahlen zu beraten. An dieser Besprechung nahmen auch die AGL- Vorsitzenden, Vertreter der FDJ und anderer Organisationen sowie der Redakteur der Betriebszeitung teil. Schon eine Woche später fand die G ewerkschafts - Aktivtagung statt ...

  • Größere Beweglichkeit bei der Planerfüllung

    Mit der Abschaffung der Subventionen macht der Betrieb den entscheidenden ersten Schritt, um rentabel zu arbeiten. Die für nichtsubventionierte Betriebe geltenden Bestimmungen fördern die Rentabilität. Wenn die Lieferungen eines nichtsubventionierten Betriebes von den Käufern bezahlt werden, sammeln sich auf dem Konto des Betriebes bei der Deutschen Notenbank —> nach Begleichung der Material- und Lohnforderungen, der Mieten, Frachtkosten usw ...

  • Rentabilität in der Volkswirtschaft

    Es ist richtig, daß wir in der DDR die Rentabilität vom Standpunkt der gesamten Volkswirtschaft aus betrachten müssen. Das ist auch der Grund, warum wir in den vergangenen Jahren eine zeitweilige Unrentabilität einzelner Betriebe in Kauf genommen haben und staatliche Zuschüsse zahlten. Infolge der Spaltung Deutschlands waren wir gezwungen, auf dem Gebiet der DDR neue Produktionen aufzunehmen, deren Kosten naturgemäß sehr hoch waren ...

  • Immer noch Unferschätzung der Gewerkschaftsarbeit

    Noch immer gibt es Genossen, die sich beharrlich weigern, Gewerkschaftsfunktionen zu übernehmen. Überall kann man Genossen antreffen, die mit den Gewerkschaftsbeiträgen im Rückstand sind. Im KWO gab es sogar eine Anzahl Genossen, die sich vor den Gewerkschaftswahlen beeilen mußten, ihre gewerkschaftlichen Rechte wiederherzustellen ...

  • Die Arbeiter sind zu Taten bereit

    Inzwischen wurde — nach der Gewerkschaftsaktivtagung — in der Gummibelegerei eine vorbildliche Gewerkschaftsversammlung als Beispiel organisiert, und in anderen Abteilungen fanden die ersten Wahlversammlungen in den Gewerkschaftsgruppen statt. In zehn Gruppen waren durchschnittlich 86 Prozent der Kollegen bei den Versammlungen anwesend ...

  • jeder 1 kg Schrott für „Martin"

    Berlin (Eig. Ber.). „Um die Lebenslage aller Bürger der Deutschen Demokratischen Republik zu heben, müssen wir alle inneren Reserven ausschöpfen; um unsere Massenbedarfs- und Industrieproduktion zu erhöhen, brauchen wir Stahl", heißt es in einem Aufruf der Werktätigen des Stahlwerkes Riesa. Die Stahlwerker fordern deshalb alle Bürger der Deutschen Demokratischen Republik auf, sich der „Kilo-Bewegung" anzuschließen ...

  • Nach realen Materialverbrauchsnormen arbeiten

    Eisleben (ADN). Nach neuen, auf den Erfolgen des Vorjahres beruhenden Materialverbrauchsnormen1 arbeiten die Schießmeisterbrigaden des Ernst-Thälmann- Schachtes im Mansfeld-Bergbaukombinat „Wilhelm Pieck". 1954 war es ihnen gelungen, mit neuen Methoden beim Ansetzen der Bohrlöcher und sorgfältigen Berechnungen den Sprengstoffbedarf systematisch immer weiter zu senken ...

  • Mansfeld-Hüttenkombinat hat guten Start

    Eisleben (ADN). In den ersten 18 Tagen des neuen Planjahres haben die Kumpel der Karl-Liebknecht-Hütte des Mansfelder Hüttenkombinats „Wilhelm Pieck" ihren Schmelzleistungsplan mit 105,9 Prozent erfüllt. Auch die Arbeiter der August-Bebel-Hütte lagen noch mit 2,8 Prozent über dem Soll. Diese Leistung ist um so höher zu bewerten, als die Planauflage für 1955 noch um 6 Prozent über der des Vorjahres liegt ...

  • Rationalisatorenwettbewerb im Kombinat „Otto Grotewohl"

    Leipzig (ADN). Buntmetalle einzusparen und alle Reserven für die Produktion von Massenbedarfsgütern auszunutzen, ist das Ziel eines Wettbewerbs der Rationalisatoren und Erfinder, zu dem die Werkleitung und die Betriebsgewerkschaftsleitung des volkseigenen Kombinats „jOtto Grotewohl" in Bohlen alle Werktätigen des Betriebes aufgerufen hat ...

Seite 4
  • Mitteilungen Der Berliner Parteiorganisation

    26. Januar 1955 / NEUES DEUTSCHLAND / Nr. 21, Seite 4 B Ein Beitrag des Henschel^ Verlages zum Schiller jähr Als Beitrag zum Schillerjahr 1955 wird der Berliner Henschel-Verlag Kunst und Wissenschaft einen Faksimiledruck der Erstausgabe des bürgerlichen Trauerspiels „Kabale und Liebe" von Friedrich Schiller herausbringen ...

  • Für eine realistische deutsche Architektur

    Genosse Chrustschow kritisierte besonders die Architekten, die sich um die Fragen der Wirtschaftlichkeit und Bequemlichkeit sehr wenig kümmern und manche Bauten oft mit geschmacklosen dekorativen Elementen überladen, wodurch sich die Baukosten wesentlich verteuern. Er vertrat die Meinung, daß ein modernes Wohnhaus nicht in eine Kirche oder ein Museum verwandelt werden darf ...

  • wurde.

    Es muß ein Plan der Industrialisierung im Bauwesen aufgestellt werden, der ganz klar die einzelnen Etappen zeigt, damit wir keinen Tempoverlust erleiden, der uns hindern könnte, morgen mit aller Konsequenz und in großem Umfange mit der Industrialisierung zu beginnen. Das Ministerium für Aufbau sollte ...

  • Wieder gesamtberliner Kulturgesprädh.

    Im Rahmen des vom Minister Becher eingeleiteten Ost - West- Gespräches fanden sich am Wochenende, diesmal in der HO-Gaststätte Akademie in Berlin, wieder Wissenschaftler, Künstler und Presseleute zu einer Aussprache zusammen. Der in ganz Deutschland und jenseits unserer Landesgrenzen hoch geachteje Philosoph Professor Bloch aus lieipzig, zeichnete eine brillante Skizze des uralten und weltweiten Kampfes des Geistigen, des wahrhaft Menschlichen, des Humanismus, gegen die ungeistige Macht ...

  • Wir müssen billiger und schneller bauen

    Zur Plenarsitzung der Deutschen Bauakademie am28./29. Januar / Von Prof. Dr. Kurt Liebknecht

    Für die weitere Entwicklung des Bauwesens in der Deutschen Demokratischen Republik hat die Ende vorigen Jahres in Moskau etattgefundene Allunions - Baukonferenz, an der 2200 Bauarbeiter, Bauleiter, Bauingenieure, Bauwissenschaftler, Städtebauer und Architekten teilnahmen, eine große Bedeutung. " Wenn ...

  • „Die Helden des September*

    Ein bulgarisches Filmepos

    von bezwingender Ursprünglichkeit lebendig gemacht. Nach dem Drehbuch von Aushel Wagenstein schuf der Regisseur Sachari Shandoff ein Filmepos, das dem Heldenmut und unversiegbaren schöpferischen Kräften des bulgarischen Volkes gewidmet ist. Der deutsche Filmbesucher erhält nicht nur einen Einblick in die gesellschaftlichen Zustände des damaligen Bulgariens, der Film bietet ein interessantes und vielfältiges Bild des bulgarischen Volkslebens ...

  • verwirklicht die Besdilüsse des 21 Plenums des ZK der SED

    Heft 1 der „Einheit" erschienen

    Im Leitartikel des Januar-Heftes der „Einheit" werden die gegenwärtigen wirtschaftlichen Aufgaben in unserer Landwirtschaft behandelt. In ihm werden die 21. Tagung des Zentralkomitees der SED, die MTS-Ko'nferenz in Schwerin sowie die III. LPG-Konferenz ausgewertet. Vor allem den staatlichen Organen und den Parteiorganisationen gibt der Artikel wertvolle Hinweise zur Verbesserung ihrer Arbeit ...

  • Unionskunstausstellung der Sowjetunion eröffnet

    Die Unionskunstausstellung der UdSSR ist in Moskau eröffnet worden. In der Tretjakow-Galerie, im Haus des Malers und im Saal des Organisationskomitees des Verbandes der sowjetischen Maler werden mehr als 2000 Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen, Plakate, und Bühnenbilder gezeigt, die von über 800 Künstlern des Sowjetlandes während der letzten zwei Jahre geschaffen wurden ...

  • Industrialisierung der Bauausführung

    Der bereits vor der Baukonferenz gefaßte Beschluß der Sowjetregierung über „Die Entwicklung der Produktion von zusammensetzbaren Stahlbetonkonstruktionen und Einzelteilen für das Bauwesen" hat den Weg gewiesen, endlich auch im Bauwesen zu industriellen Fabrikationsmethoden überzugehen, so wie das in anderen Industriezweigen — beispielsweise im Maschinenbau — schon lange geschieht ...

  • Deutsches Filmfestival in Moskau feierlich eröffnet

    Mit einer Festveranstaltung im Moskauer Klub der Filmschaffenden und der anschließenden Aufführung des Films „Ernst Thälmann — Sohn seiner Klasse" in russischer Synchronisation wurde die Woche des Deutschen Films In der Sowjetunion eröffnet. Die Teilnehmer der überfüllten Veranstaltung bereiteten der Delegation deutscher Filmschaffender mit dem Direktor der DEFA, Nationalpreisträger Plans Rodenberg, einen stürmischen Empfang ...

  • Ein Beitrag des Henschel^ Verlages zum Schiller jähr

    Als Beitrag zum Schillerjahr 1955 wird der Berliner Henschel-Verlag Kunst und Wissenschaft einen Faksimiledruck der Erstausgabe des bürgerlichen Trauerspiels „Kabale und Liebe" von Friedrich Schiller herausbringen. Das Buch wird außerdem zeitgenössische Presse-* stimmen und Werturteile aus dem Entstehungsjahr des Dramas ent-i halten ...

Seite 5
  • Adenauer weiter als Lügner entlarvt

    Presse der NATO-Länder: Westmächte wollen Spaltung Deutschlands aufrechterhalten

    Berlin (Elf. Ber.). Kommentare in der Presse der NATO-Länder entlarven weiterhin die betrügerische Behauptung Adenauers in seiner Rede vom Sonnabend, die Pariser Kriegsverträge würden die Einheit Deutschlands sichern, als eine Lüge. Unumwunden wird bestätigt, daß die Westmächte nur an der Aufrechterhaltung der Spaltung Deutsehlands interessiert sind ...

  • Polen dankt Ud$8K für Hilfe bei Atomforsdinng

    Cyrankiewicz: Sowjetisches Angebot stärkt bedeutend die Macht und Geschlossenheit des Friedenslagers

    Warschau (ADN). Der Vorsitzende des Ministerrats der Volksrepublik Polen, Jozef Cyrankiewiez, hat an den Ministerrat der UdSSR ein Schreiben gerichtet, in dem er der Sowjetregierung für die angebotene Hilfe bei der Nutzbarmachung der Atomenergie für friedliche Zwecke dankt. In dem Schreiben heißt es: ...

  • Die USA-Provokation gegen Chi ma

    Schwere Gefahr für den Frieden / AP: Eisenhower verlangt Kriegsvollmacht / England leistet Washington Hilfestellung / Ernste Warnungen vor den Folgen einer solchen Abenteurerpolitik

    New York/Paris/London (Eig. Ber.). Die Stellungnahmen der kapitalistischen Presse zu den von der USA-Regierung eingeleiteten Aggressionsmaßnahmen gegen die Volksrepublik China (siehe Seite 1) dii» riarauK prwachsende schwere Gefahr für den Weltfrieden wider. Die Monopolpresse erklärt offen, die Eisenhower-Kegierung habe bei ihren aggressiven Handlungen das Risiko eines neuen Krieges „vorausberechnet" ...

  • 1 Milliarde in Koexistenz

    Die entscheidende Rolle der So-> wjetunion bei der Zerschlagung der faschistischen Aggressoren und der welthistorische Sieg der Volksrevolution in China durchkreuzten jedoch die imperialistischen Pläne und förderten das Streben Indiens nach einer unabhängigen friedliebenden Außenpolitik. Zwischen der Volksrepublik China und Indien bahnten sich im Laufe der Jahre immer engere Beziehungen an ...

  • <rf$6cefe an, die ßl@ ©ÄDKÜTl® G0

    So erlebte ich „die gute, alte Seit"

    Wer heute mit offenen Augen durch die Straßen unserer Städte geht, der kann nur sagen: Hier wird an einem Bau gearbeitet, In dem unsere Werktätigen in Glück und Frieden wohnen können. Die beispielhaften sozialen, gesundheitlichen und kulturellen Einrichtungen unserer Republik sowie unser modernes, fortschrittliches Schulwesen können von niemandem ge^ leugnet werden ...

  • Menschheit gegen Atomkrieg mobilisiert

    Berlin. Mit einhelliger Zustimmung antworten die Völker der Erde auf den Unterschriftenapnell des Büros des Weltfriedensrats zum Verbot der Atombombe und für die Vernichtung der Kernwaffenvorräte.

    Moskau (ADN). Die „Prawda" schreibt: „Man kann mit Sicherheit sagen, daß die Kampagne zur Sammlung von Unterschriften für den Appell zur Verhinderung eines Atomkrieges schon in nächster Zeit zu einem mächtigen Strom werden wird, der denen den Weg versperrt, die diesen Atomkrieg entfesseln wollen." Peking (ADN / Eig ...

  • Nur Abzug der USA führt zur Entspannung

    „Prawda" und Pekinger „Volkszeitung" zu den drohenden Aggressionsakten gegen China

    Moskau (ADN). Die Weltöffent- und der anderen Inseln zu China dann wären Taiwan und die Pescalichkeit, schreibt die „Prawda" un- wurde in mehreren wichtigen inter- dores-Inseln schon vor einigen Jahter der Überschrift „Falschspieler- nationalen Dokumenten anerkannt, ren befreit worden. Die Ursache Kniffe", bewertet die Tatsache, daß die auch von den USA unterzeich- der Spannung im Fernen Osten ist sich die USA-Imperialisten der net worden sind ...

  • „Teile und herrsche

    Die englischen Imperialisten* denen der Boden unter den Füßen wankte, versuchten, ihre Herrschaft durch eine Änderung der Formen aufrechtzuerhalten. 1947 gewährten sie Indien den Status eines Dominiums innerhalb des britischen Commonwealth, zerrissen es aber mit dem Mountbatten-Plan nach dem imperialistischen Prinzip „Teile und herrsche" in zwei Teile: die Indische Union und Pakistan (wobei Pakistan nochmals in zwei 2000 km voneinander entfernt liegende Gebiete gespalten wurde) ...

  • Großkampftag in England gegen Haziarmee

    Größte Demonstration seit Kriegsende in der britischen Hauptstadt

    London (ADN'Eig. Ber.). Am Dienstag fand in London vor dem Unterhaus die größte Kampfdemonstration statt, die Großbritannien je gesehen hat. Sie richtete sich gegen die Remilitarisierung Westdeutschlands und die volksfeindliche Entscheidung des britischen Parlaments, das gegen den Willen der übergroßen Mehrheit des Volkes der westdeutschen Wiederbewaffnung zugestimmt hat ...

  • Ein gewaltiges Land

    Mit einer Fläche von über drei Millionen qkm und mit 360 Millionen Einwohnern ist Indien nach der Volksrepublik China der größte Staat Asiens. Hinsichtlich der Bodenschätze ist Indien eines der reichsten Länder der Welt: riesige Kohlenlager, die fünftgrößten Eisenvorkommen der Erde, große Goldfelder, 75 Prozent der Glimmerund 30 Prozent der Manganproduktion der Welt, außerdem Bauxit, Blei, Zinn ...

  • „Schwer wiedergutzumachen"

    Der britische „Manchester Guardian" bezeichnet die Erklärung Eisenhowers als einen großen Fehler. „Die schädliche Wirkung dieser verschleierten Drohung eines amerikanischen Angriffs auf das chinesische Festland wird schwer wiedergutzumachen sein", schreibt das Blatt. Auch amerikanische Politiker geben ihrer Beunruhigung Ausdruck ...

  • Glückwünsche Chinas an Indien

    Mao Tse-tung und Tschou En-lai an Prasad und Nehru Peking (ADN). Der Vorsitzende der Volksrepublik China, Mao Tse-tung, übersandte dem indischen Staatspräsidenten Prasad folgende Grußbotschaft: „Aus Anlaß des fünften Nationalfeiertages der Republik Indien übersende ich im Namen des chinesischen Volkes und in meinem eigenen Namen dem indischen Volk und Eurer Exzellenz herzliche Grüße ...

  • Siesfried Büttner

    Haus mit der Nummer 60, so muß er nach vergeblichen! Suchen schließlich feststellen, daß der Abonnent hier gar nicht wohnt, weil dieses Haus (natür^ lieh unsichtbar) neuerdings die Nummer 2 trägt Nicht nur für die Leser der Tageszeitungen, die dadurch oft vergeblich auf ihr Blatt warten, sondern auch ...

  • Indien will friedliches Deutschland

    Ihre Absicht, alle strittigen internationalen Probleme durch friedliche Verhandlungen zu lösen, vertritt die indische Regierung auch in der Deutschlandfrage. Auf der letzten UN-Vollversammlung erklärte der indische Chefdelegierte Krischna Menon, Indien biete seine Bereitschaft an, „seine guten Dienste auf die Lösung des deutschen Problems auszudehnen" ...

  • Plenartagung des ZK der Polnischen Vereinigten Arbeiterpartei

    Warschau (ADN). Die 3. Plenartagung des ZK der Polnischen Vereinigten Arbeiterpartei, auf der Boleslav Bierut über die Aufgaben der Partei im Kampf um die Festigung der Verbindung mit den werktätigen Massen und über die wichtigsten wirtschaftlichen Aufgaben im Jahre 1955 sprach, nahm folgende drei Beschlüsse ...

  • Handel unter Gleichen

    Eine Festigung ihrer unabhängigen und friedlichen Politik erreicht die indische Regierung mit. dem Abschluß zahlreicher Handels- und Zahlungsabkommen mit den Staaten des demokratischen Weltmarktes. Insbesondere die Handelsabkommen mit der Sowjetunion und der Volksrepublik China helfen Indien, einen gewichtigen Gegenfaktor zu den Eindringungsversuchen der USA-Monopole zu schaffen, wie das Beispiel des Aufbaus eines kompletten und modernen Stahlwerkes durch die Sowjetunion beweist ...

  • DDR in Bombay und Kalkutta

    Wenngleich die DDR noch keine diplomatischen Beziehungen zu Indien unterhält, so zeigte doch der Abschluß eines Handels- und Zahlungsabkommens zwischen beiden Ländern, daß dessen ungeachtet staatliche Beziehungen möglich und im gegenseitigen Interesse vorteilhaft sind. Die Handelsvertretung der DDR in Bombay (mit einer Agentur in Kalkutta), deren Errichtung in dem obenerwähnten Abkommen vereinbart wurde, hat die Aufgabe, diese angeknüpften Beziehungen zu vertiefen und zu erweitern ...

  • Historische Perspektiven

    Die Bedeutung Indiens als gewichtiger Faktor in der internationalen Arena wird ständig größer. Die Perspektiven dieser Entwicklung sind für das indische Volk wie für die gesamte Menschheit gewaltig. Der große Führer des chinesischen Volkes, Mao Tse-tung, sprach sie in einer Botschaft an das indische Volk mit folgenden Worten aus: „Das indische Volk ist eines der großen Völker Asiens mit einer jahrhundertealten Geschichte und einer riesigen Bevölkerung ...

  • | g~änf Jahre Republik Indien g 360 Millionen stärken den Frieden / Indien kennt nur ein China: die Volksrepublik ■■■■■■■■■ Wachsende Beziehungen zur DDR / USA-Kriegstreiber stoßen auf Ablehnung .....m.

    Heute, am 26. Januarl955,feiert das indische Volk zum fünften Male den Jahrestag, an dem die souveräne Indische Union geschaffen wurde. Von diesem Zeitpunkt ab beginnt das indische Volk, nach jahrhundertelanger britischer Kolonialherrschaft, seinen eigenen Weg zu be- 6chreiten. Wenn mit anderen Völkern ...

  • Milde Urteile für Djilas und Dedijer

    Belgrad (ADN). Das Belgrader Bezirksgericht fällte am Dienstag die Urteile im Prozeß gegen den ehemaligen stellvertretenden Vorsitzenden des jugoslawischen Bundesexekutivrates. Milovan Djilas und gegen Vladimir Dedijer, die beide der feindseligen Propaganda gegen Jugoslawien schuldig gesprochen wurden ...

  • Schwerhörige Stadtväter

    Unsere Post hat Schwierigkeiten bei der Zeitungszustellung, da sie in hohem Maße auf Aushilfskräfte zu-* rückgreifen muß. Diese stehen bei uns in Oranienburg staunend vor Häusern, die ein altes und ein neues Nummernschild tragen. Andere haben nur ein Nummernschild — wohl meistens das ölte —, und von einer weiterlaufenden Nummernfolge ist überhaupt nicht zu sprechen ...

  • Österreich begann '■• Unterschriftensammlung

    Wien (ADN). Die Unterschriftensammlung für den Appell des Weltfriedensrates gegen die Gefahr eines Atomkrieges hat in Österreich begonnen. In einer Reihe von Werken in Wien und Niederösterreich wurden bereits Hunderte von Unterschriften gesammelt.

Seite 6
  • Wer sind die Schuldigen?

    Viele Vorschläge des Magistrats von Groß-Berlin an den westberliner Senat und das westberliner Abgeordnetenhaus, gemeinsam darüber zu beraten, wie das Leben in ganz Berlin normalisiert und die humanistische Literatur verbreitet werden kann, wie der verderbliche Einfluß auf unsere Jugend aus der Welt zu schaffen ist, wurden abgelehnt' oder ignoriert ...

  • Erhöht die Sorge um unsere Jugend in Berlin

    Gestern begann vor dem Stadtbezirksgericht Mitte der Prozeß gegen den Stiefvater des 13jährigen Mörders Scheffler. Der Stellvertreter des Oberbürgermeisters von Groß-Berlin Herbert Fechner schrieb aus diesem Anlaß den nachfolgenden Beitrag. Was ist das für ein Zustand in Berlin? Der 13jährige Scheffler ermordet bestialisch seine Tante ...

  • Zum Tode von Dr. Landwehr

    Dr. Landwehr gehörte zu jenen verantwortungsbewußten Männern, die im Mai 1945' den ersten demokratischen Magistrat von Berlin bildeten. Als Stadtrat für Wirtschaft hat er seine umfassenden Kenntnisse sofort, in den Dienst des Wiederaufbaus gestellt, nachdem die siegreiche Sowjetarmee auch für ihn die Tore des Zuchthauses öffnete ...

  • Westberliner Verwaltungschef Suhr

    Wir beginnen heute mit der Vorstellung der ehrenwerten Herren aus dem westberliner Radfahrersenat: „Der stets korrekt angezogene Ottu Suhr hegt eine besondere Leidenschaft für Fliegen. Es geht die Version er besitze überhaupt keine Krawatte ... Er ist unbestechlich, ruhig und bescheiden ... Stolpert über den s-pitzen S-tein ...

  • Mitteilungen der Berliner Parteiorganisation

    öffentliche Lektionen Am Mittwoch, dem 26. Februar 1955, 18 Uhr, im Parteikabinett der Bezirksleitung Groß-Berlin. Thema: „Der historische Materialismus — die Wissenschaft von den Entwicklungsgesetzen der Gesellschaft". Lektor: Herbert Crüger, Direktor des Instituts für Gesellschaftswissenschaften der Humboldt-Universität ...

  • Der Wink mit dein Zaunpfahl

    Im Schöneberger Verwaltungsgebäude in Westberlin war großes Umziehen. Im wesentlichen handelt es sich darum, die Stammplätze an der kapitalistischen Futterkrippe und die Zimmerschlüssel untereinander auszutauschen. Die wirklich „Betroffenen waren die Vorzimmerlöwen beiderlei Geschlechts, die sich wegen der schlechteren Aussicht (aus dem Fenster und auf Zulage) gegenseitig bedauerten ...

  • Vf. WintersportmeisterschaHen in Oberhot eröffnet

    i Seit Dienstagnachmittag steht Oberhot wieder im Mittelpunkt des Sporti geschehens in unserer Republik. Trotz der frühlingshaften Temperaturen — das große Thermometer am Haus der Freundschaft zeigte am Dienstagmittag 13 Gradüber Null -'wurden die VI. Wintersportmeisterschaften der Deutschen Demokratischen Republik feierlich eröffnet ...

  • !* 9 5 4

    Die letzten Meisterschaften hegen erst ein Jahr zurück. Sie fanden einen mehr als verheißungsvollen Auftakt vor den Toren Oberhofs: die Bobfahrer ermittelten erstmalig ihre deutschen Meister gemeinsam, die Münchener schoben nach den Schierkern ihren schweren Bob auf die Bahn, der Meisterfahrer aus dem Zugspitzdorf Grainau nach dem Meisterquartett aus Waltershausen, und so blieb Oberhof seiner Tradition, Wahrer der deutschen Sporteinheit zu sein, treu ...

  • UmftoteH^etek nuöWimten m$d\

    Eine blühende Palme vor den Pforten des Oberhofer Eisstadions würde»heute etwa jene Verwunderung erregen, wie damals, vor sechs Jahren, die kunstvoll glasierte Eutterkremtorte im ersten Restaurant der HO. Fünf DM kostete ein Sechzehntel dieser Torte und die gleiche Summe mußte von den Sportlern für zwei Übernachtungen in der Stadt der ersten Wintersportmeisterschaften bezahl werden ...

  • Bessere kulturelle Betreuung der Jugend

    Es gilt aber auch, allseitig die Sorge um unsere Jugend zu erhöhen, insbesondere wesentlich besser den kulturellen und sportlichen Interessen und Bedürfnissen der Jugend gerecht zu werden. Es muß erreicht werden — und zwar sehr schnell — daß alle Lichtspieltheater des demokratischen Sektors nicht nur an den Sonntagen, sondern auch an den Wochentagen interessante Jugendvorstellungen durchführen ...

  • Aus den Funkprogrammen

    Deutschlandsender Nachrichten: 4.00, 5.00, 5.30, 6.00, 6.30, 7.00, 8.00, 10.00, 13.00, 16.00, 18.00, 20.00, 22.00, 23.00, 24.00, 2.00 Uhr. 8.10: Volksmusik — 9.30: Beliebte Opernklänge — 10.10: Das interessiert die Frau — 11.00: Musikalisches Allerlei — 12.10: Mittagskonzert — 14.30: Klassische Tänze — 15 ...

  • 1*9*5*0

    Zwölf Monate später zimmerten Jungarbeiter mit dem Emblem der FDJ auf dem Oberarm unter dem Gipfel des Brockens eine neue hohe Schanze, und das Dröhnen ihrer Äxte drang bis hinüber zur nahen Demarkationslinie. Der erste, der sich am Morgen des Märzsonntags aus der Luke schwang und die kühne Taljagd eröffnete, war ein Student aus Moskau, Juri Skworzow, gemeinsam mit seinem Freund Kudrajaschow der erste internationale Sportgast unserer jungen Republik ...

  • 1*9*5*3

    Oberhof muß sich die Meisterschaften mit Oberwiesenthal teilen, die alpinen Wettbewerbe werden am Fuße des Fichtelberges ausgetragen, weil dort die Strecken dem internationalen Niveau eher entsprechen und der Anschluß an die internationalen Leistungen nur auf diesem Wege erreicht werden kann. Auch die Springer ermitteln auf der großen Schanze in Oberwiesenthal ihre Meister, und diesmal muß sich Werner Lesser den Lorbeer mit Kurt Meinl II teilen ...

  • Stiefvater des 13jährigen Mörders Scheffler vor Gericht

    = zeigt sich: Im gleichen Maße " = wie unsere Wirtschaft steigt die = Zahl unserer internationalen treunde. Gaste aus Volkspolen und aus der Tschechoslowakischen Republik lassen die Meisterschaften zu einem internationalen Ereignis werden, Freunde der Bundesrepublik knüpfen das Band über die Demarkationslinie, ...

  • DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Redaktion: Berlin W 8, Mauerstr. 39/40. Tel 22 03 41 — Verlag und Anzeigenabteilung: Berlin N 54, Schönhauser Allee 176 Tel. 42 59 51 — Abonnementspreis monatlich 3,50 DM (für Anzeigen gilt z Z Preisliste Nr. 8) — Bankkonto: Berliner Stadtkontor. Berlin C111, Kurstraße. Konto-Nr. 1/1898 — Postscheckkonto: „Neues Deutschland" ...

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Atommotoren oder Atombomben? und riegszustand zwischen und Deutsehland etunion Dr. Hermes: Wiedervereinigung oberstes Ziel Berliner Arbeiter für Verständigung »GB/FDGB Bonner Militärs demaskieren sich Ollenhauer erneut für Verhandlungen 30 ehemalige Westdeutsche mahnen Verständigungsappell » in Solingen Adenauer drängt auf Ratifizierung Ministerpräsident Grotewohl an Premierminister Nehru Presse prangert Lügen an Verhandlungsbereitschaft vorhanden
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