5. Mär.

Ausgabe vom 12.02.1964

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  • Unsere Anerkennung für hervorragende Leistungen

    Aus der Ansprache von Willi Stoph

    Im Namen des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik und der ganzen Bevölkerung begrüße und beglückwünsche ich alle Aktiven und Offiziellen der Olympiamannschaft der Deutschen Demokratischen Republik auf das herzlichste. Der Erste Sekretär des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei ...

  • Bau moderner Chemieanlage Fünf Betriebe im Wettbewerb

    Bodlebener Montagearbeiter beschlossen nach dem 5. Plenum vorfristige Inbetriebnahme einer neuen Druckveresterung

    Rodleben (ND). Angeregt durch das Referat Walter Ulbrichts auf dem 5. Plenum kamen im VEB Deutsches Hydrierwerk Rodleben im Bezirk Halle 85 Ingenieure, Meister, Arbeiter und Gewerkschaftsvertrauensleute aus fünf Bau- und Montagebetrieben überein, die erste Ausbaustufe des Investvorhabens „Neue Druckveresterung" 14 Tage vorfristig am 1 ...

  • Ceylons Ministerpräsidentin an Walter Ulbricht

    Colombo (ADN). Der ceylonesische Premierminister, Frau Sirimavo Bandaranaike, bat am Montag auf dem Empfang für die DDR-Regierungsdelegation den Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates Bruno Leuschner, dem Vorsitzenden des Staatsrates der DDR, Walter Ulbricht, freundschaftliche Grüße zu fiberbringen ...

  • Festlicher Regiercmgsempf ang für unsere Olympiamannschaft

    Willi Stoph übermittelte den Dank Walter Ulbrichts Manfred Ewald dankte der Partei der Arbeiterklasse

    In einer mit starkem Beifall aufgenommenen Rede übermittelte Willi Stoph (siehe nebenstehenden Auszug) den Mitgliedern der Mannschaft die herzlichsten Grüße des Vorsitzenden des Staatsrates und Ersten Sekretärs des ZK der SED, Walter Ulbricht, und den Dank der Bevölkerung unserer Republik für die hervorragenden Leistungen bei den IX ...

  • Bonns Legion Zypern steht bereit 1600 westdeutsche Söldner insgeheim zum Einmarsch vorbereitet

    Athen/Ankara/Nikosia (ADN/ ND). Die Bonner Regierung hat unter dem Schleier strengster Geheimhaltung bereits alle Vorbereitungen zum Überfall auf die Mittelmeerinsel Zypern abgeschlossen. Die westdeutsche Bereitschaft zur Aggression, die unter der NATO-Flagge erfolgen soll, wurde jetzt durch Informationen aus den Hauptstädten Griechenlands und der Türkei bestätigt ...

  • Ehrung für Michelangelo

    Komitee zu seinem 400. Todestag am 18. Februar gebildet

    Berlin (ND). Am Dienstag konstituierte sich in Berlin das Michelangelo-Komitee der DDR, dem hervorragende Kulturschaffende der Republik angehören. Zum Vorsitzenden wurde der Vizepräsident der Deutsch-Italienischen Gesellschaft und Direktor des Kunstgeschichtlichen Instituts der Humboldt-Universität Berlin, Prof ...

  • Sansibar bekräftigt DDR-Anerkennung

    Geschäftsträger Fritsch überreicht Schreiben Willi Stophs

    Sansibar (ADN-Korr.). Der Revolutionsrat der Volksrepublik Sansibar hat am Dienstag die vom Kabinett ausgesprochene Anerkennung der DDR bestätigt. Die Anerkennung war am 29. Januar in einem Telegramm des Außenministers Sansibars, Mohammed Babu, an den DDR-Staatsratsvorsitzenden Walter Ulbricht mitgeteilt worden ...

  • Mehr als 20 Gespräche

    Antwort: Wir hatten in Genf sehr ausführliche Gespräche mit mehr als 20 Delegationen und leitenden Persönlichkeitenverschiedener UNO-Iitstitutionen, darunter mit der Mehrheit der Mitglieder des 18-Staaten-Ausschusses. Dabei stellten wir eine weitgehende Übereinstimmung in vielen grundlegenden Fragen ...

  • Grunddokument der Tagung

    Antwort: Die Mehrheit der Delegationen des 18-Staaten-Abrüstungsausschusses bat den von uns übermittelten Vorschlag der Regierung der DDR auf umfassenden Kernwaffenverzicht in beiden deutschen Staaten mit großer Genugtuung begrüßt. Die außerordentliche Breite nnd Intensität der Sympathie and Unterstützung, die diesem ■ Vorschlag entgegengebracht wurde, ist meines Erachtcns das wichtigste Ergebnis der Reise unserer Delegation ...

  • Je Hektar Getreide eine Dezitonne mehr

    Neubrandenburg (ND). Je Hektar Getreide eine Dezitonne mehr zu ernten, dieses Ziel soll von den Genossenschaften und Volksgütern des Bezirks Neubrandenburg in diesem Jahr in Angriff genommen werden. Der Bezirk Neubrandenburg, nach dem Börde-Bezirk Magdeburg zweitgrößter Getreideanbauer dei Republik, könnte durch gute Aussaat und sorgfältige Pflege mindestens 245 000 dl Getreide mehr ernten ...

  • Totaler Mißerfolg Bonns

    Antwort: Diese Auswirkungen waren für uns außerordentlich positiv. Das Ziel der Störversuche bestand offenbar darin, die neutralen Mitglieder des Abrüstungsausschusses einzuschüchtern und jeglichem Kontakt mit unserer Delegation entgegenzuwirken. Dieser Plan erlitt einen totalen Mißerfolg. Die neutralen Staaten sind der westdeutschen imperialistischen Arroganz und Bevormundung längst überdrüssig ...

  • Mehrheit des Genfer Abrüstungsausschusses begrüßt DDR-Vorschläge

    Weitgehende Übereinstimmung über Ablehnung der multilateralen Atomstreitmacht und der atomaren Bewaffnung der westdeutschen Militaristen

    Frage: Wie beurteilen Sie das Ergebnis des Aufenthaltes der DDR-Delegation in Genf?

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  • Fortsetzung Auf Seite

    ISEUESDEUTSCHLAND DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM Hermann Axen, Chefredakteur; Eberhard Heinrich, Hajo Herbell, Dr. Günter Kertasdier, stellv. Chefredakteure; Armin Greim, Redaktionssekretär; Horst Bitschkowski, Harri Czepuck, Walter Florath, Dr. Rolf Gutermuth, Georg Hansen, Klaus Höpcke, Karl-Ernst Reuter, Lieselotte Thoms, Dr ...

  • Vom Musterschüler zum Führeranwärter

    Über die Rolle der westdeutschen Militaristen in der NATO / Von Oberst Hans G o ß e n s

    Als vor neun Jahren der Aufbau der Bundeswehr begann, wurde das Argument verbreitet, ihre Integration in die NATO werde allzu große Selbständigkeit der deutschen Militaristen verhindern. In der Tat gab es zunächst eine ganze Reihe vertraglich festgelegter Beschränkungen der zahlenmäßigen Stärke und Ausrüstung der Bundeswehr sowie der westdeutschen Waffenproduktion ...

  • Mit den Ideen des Deutschlandplanes könnte SPD positiver Faktor werden

    „Sozialistische Korrespondenz": Nach Moskauer und Berliner Abkommen jetzt Chancen nutzen

    Berlin (ND). In ihrer jüngsten Ausrabe veröffentlicht die Hamburger „Sozia- Iistische Korrespondenz" unter der Überschrift „Für selbständige sozialdemokratische Politik" Interviews mit prominenten westdeutschen Sozialisten, die lange Jahre das politische Gesicht der SPD mitbestimmt haben, aber von Wehner aus der Partei gedrängt wurden ...

  • Was die Interessen der Sportler gebieten

    Im Zusammenhang mit den Olympischen Winterspielen in Innsbruck wurde in einigen westdeutschen Publikationsorganen bedauert, daß die deutschen Sportler bei diesen Spielen nicht durch eine echte gesamtdeutsche Mannschaft vertreten worden seien. Allenthalben würde nur von Sportl^n der DDR und Westdeutschlands gesprochen ...

  • Abschied von Friedrich Wehmer

    Schwerin (ND). Auf einer großen Trauerfeier im Schweriner Marstall nahmen am Dienstagvormittag Arbeiter, Bauern, Geistesschaffende und viele hervorragende Vertreter des öffentlichen Lebens Abschied von Friedrich Wehmer, Mitglied des ZK und Vorsitzender des' , Zentralvorstandes der VdgB. Neben seiner ...

  • Genf diskutiert über sowjetischen Vorschlag

    Genf (ADN-Korr.). Der 18-Staaten-Abrüstungsausschuß trat am Dienstag im Genfer Palast der Nationen zu einer ■weiteren Plenartagung zusammen. Im Mittelpunkt der Debatte stand der sowjetische Vorschlag zur Beibehaltung eines „atomaren Schirms" bis zum Ende der dritten und letzten Etappe des Abrüstungsprozesses ...

  • DGB-Funktionäre: Jetzt verhandeln

    Berliner Abkommen von FDP-Politikern als politisch bedeutsam bezeichnet

    Fankfurt (Main) (ADN/ND). Hessische DGB-Funktionäre haben in der Zeitschrift „Frankfurter Bote" weitere Verhandlungen auf der Basis des Berliner Abkommens befürwortet. Der DGB- Kreisausschußvorsitzende von Wiesbaden, Leicht, erklärte: „Ich bin dafür, daß die Verhandlungen in Berlin weitergeführt werden ...

  • „Sozialpartnerschaft"

    Mit welchen Methoden die westdeutschen Textilunternehmer die Arbeiter um Lohn und Rente prellen, zeigen folgende wörtlich aus der „Welt der Arbeit" stammenden Ausführungen: "1 „Bei Umbesetzungen im Betrieb müs- -1-* sen sich die davon betroffenen Arbeitnehmer häufig mit einer Schmälerung ihres Einkommens abfinden, weil die neue Tätigkeit in eine niedrigere Lohngruppe eingestuft ist ...

  • Sie wollen mit Arbeitern sprechen

    Gewerkschafter verlangen die Aufhebung des Reiseverbots in die DDR

    Düsseldorf (ADN/ND). Der DGB-Bundesvorstand wird von den westdeutschen Gewerkschaftern immer wieder aufgefordert, endlich die Beschlüsse aufzuheben, die den DGB-Funktionären und Gewerkschaftsmitgliedern Reisen in die sozialistischen Länder und insbesondere in die DDR verbieten. Dies wurde jetzt aus Kreisen der DGB-Führung bekannt ...

  • Ostermarsch findet starkes Echo

    Schon mehr als 3000 Persönlichkeiten rufen zur Teilnahme auf

    Bonn (ADN-Korr./ND). Mehr als 3000 westdeutsche Persönlichkeiten haben bisher den Aufruf zum Ostcrmarsch 1964 Segen Atomrüstung unterzeichnet. In diesem Jahr stehen im Mittelpunkt der Forderungen der Ostermarschbewegunc: # Verzicht auf die Ausrüstung der Bonner Armee mit Atomwaffen; # Verzicht der Bundesrepublik ...

  • Neuer Großtagebau bei Lübbenau

    Cottbus (ND). In der Nähe der Auto-: bahnschleife bei Lübbenau geht zur Zeit der Aufschluß des neuen Großtagebaues Seese, der zum Braunkohlenwerk „Jugend" gehört, seinem Ende entgegen. Der neue Tagebau soll den Kohlehunger des Kraftwerkes Vetschau stillen, das im Oktober 1964 den ersten Brennstoff zur Stromerzeugung braucht ...

  • Bundesrepublik ohne ideologische Substanz

    „Die Bundesrepublik sei als Staat .ideologisch unterbilanziert', erklärte Prof. Dr. Ernst Forsthoff, international bekannter Staats- und Verfassungsrechtler an der Universität Heidelberg, in der evangelischen Akademie der Pfalz in Bad Dürkheim", schreibt der „Evangelische Pressedienst". „In einem staatspolitischen Seminar erklärte er, daß die Bundesrepublik heute ohne ideologische Substanz lebe, nachdem das nationalsozialistische System die Staatsgesinnung restlos verwirtschaftet habe ...

  • Hans Fiadung 66 Jahre

    Berlin (ADN). Das Verteidigungskomitee der DDR für Hans Fiadung, seine Ehefrau und die Mitarbeiterin Grete Hoffmann übermittelte Hans Fiadung, der heute seinen 66. Geburtstag begeht, herzliche Glückwünsche. „Der vielgeprüfte und aufrechte Antifaschist, dessen antifaschistischer Kampf für die Bonner Justiz ...

  • Mit 50 verbraucht

    Rücksichtslos seien die Unternehmer bei ihren Rationalisierungsmaßnahmen vor allem gegen ältere Arbeiterinnen und Arbeiter vorgegangen. „Die Entlassung älterer Arbeitnehmer ist leider der Normalfall", heißt es in der DGB- Wochenzeitung. „In vielen Betrieben der Textilindustrie ist es fast schon zum geflügelten Wort geworden: Arbeiter über 50 sind nicht mehr akkordfähig ...

  • ,Zu kurze Zeit amtiert4'

    Bonn (ADN). Der Bonner Kanzler Erhard hat am Dienstag dem durch die Enthüllungen der DDR gestürzten Bonner Revanchistenminister Krüger die Entlassungsürkunde überreicht. Damit ist der letzte formelle Schritt vollzogen. Wie der „Parlamentarisch-Politische Pressedienst" berichtet, enthält die Entlassungsurkunde nicht die übliche „Dank"-Formel für ein ausscheidendes Kabinettsmitglied ...

  • Unsere Autorität wuchs

    Antwort: Ohne Zweifel findet die Friedenspolitik der DDR bei den nichtpaktgebundenen Staaten in zunehmendem Maße Anerkennung. Die Interessen dieser Völker und Staaten sind ebenso wie die unsrigen auf den Frieden gerichtet, sie befinden sich miteinander in Übereinstimmung. Daher ist es nur natürlich, ...

  • KURZ BERICHTET

    ERDSTOSS. Ein Erdstoß von mehreren Sekunden Dauer erschütterte am Montagabend Offenbach. Er war so stark, daß in zahlreichen Wohnungen die Möbel verrutschten. STUDENTENPROTEST. 2000 Frankfurter Studenten haben dem hessischen Landtag eine Petition eingereicht, in der sie gegen die Kürzung von Universitätsmitteln im hessischen Haushaltsplan protestieren ...

  • Coventry-Delegatkra in Dresden

    Dresden (ADN). Zur Teilnahme an den Gedenkfeierlichkeiten anläßlich des 19. Jahrestages der Zerstörung Dresdens traf am Dienstagnachmittag eine Delegation von Kommunalpolitikern aus Coventry in der Elbestadt ein. Der Abordnung der mittelenglischen Industriestadt gehören die stellvertretende Oberbürgermeisterin Elsie Jones sowie die Stadträte Ward und Weaver an ...

  • „Juschu" kommt nach Berlin

    Berlin (ADN). Über sein Wiedersehen mit „Juschu", dem Buchenwald-Jungen Stephan-Jerzy Zweig, dem Helden seines weltbekannten Romans „Nackt unter Wölfen", berichtete Bruno Apitz am Dienstag auf einem Forum in der Pankower Ossletzky-Oberschule. Ewald Thoms, Mitarbeiter der „BZ am Abend", teilte den 600 Zuhörern mit, daß wir Stephan-Jerzy Zweig bald in Berlin begrüßen können ...

  • 316400 streikten

    Bonn (ADN). Rund 316 400 Werktätige haben im vergangenen' Jahr in Westdeutschland und Westberlin nach Angaben des Statistischen Bundesamtes gestreikt. Höhepunkt der Streiks war der Kampf der Metallarbeiter in Baden- Württemberg, der von den Unternehmern erstmalig in der Nachkriegszeit mit Aussperrungen in großem Maße beantwortet wurde ...

  • P. I. Wojewodin dankt

    Zur hohen Auszeichnung mit dem -Titel „Held der Arbeit" im Zusammenhang mit meinem 80. Geburtstag sind mir zahlreiche Glückwünsche von Organisationen der DDR und vielen deutschen Genossen zugegangen, für die ich durch das „Neue Deutschland" meinen herzlichen Dank aussprechen möchte. P. I. Wojewodin, ...

  • ISEUESDEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Hermann Axen, Chefredakteur; Eberhard Heinrich, Hajo Herbell, Dr. Günter Kertasdier, stellv. Chefredakteure; Armin Greim, Redaktionssekretär; Horst Bitschkowski, Harri Czepuck, Walter Florath, Dr. Rolf Gutermuth, Georg Hansen, Klaus Höpcke, Karl-Ernst Reuter, Lieselotte Thoms, Dr. Harald Wessel

  • 50 000 verloren den Arbeitsplatz

    Wer abgewirtschaftet ist* hat keine Chance mehr

    Berlin (ND). „Die Zahl der Textilarbeiter in der Bundesrepublik geht ständig zurück. Allein in den letzten drei Jahren wurden Ober 50 000 Beschäftigte freigesetzt." Diese alarmierende Meldung veröffentlichte das DGB-Organ „Welt der Arbeit" am 7. Februar.

  • ND-Exklusivinterview mit Georg Stibi

    (Fortsetzung von Seite l)

    Frage: Sie sind also der Meinung, daß der Aufenthalt der Delegation auch der Weiterentwicklung der Beziehungen mit den nichtpaktgebundenen Staaten diente?

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  • Kluge und vielseitige Erziehungsarbeit

    Es ist offensichtlich, daß die komplizierten ökonomischen Aufgaben von unseren Parteiorganisationen eine neue Qualität der Arbeit verlangen. Durch eine kluge und vielseitige politisch-ideologische Erziehungsarbeit müssen sie alle Genossinnen und Genossen befähigen, ihre Aufgaben in ihrem Verantwortungsbereich entsprechend den Beschlüssen des Zentralkomitees zu erfüllen ...

  • Kritische Analyse und Klarheit über die Perspektive

    Es ist offensichtlich: Nur dann, wenn in jeder Grundorganisation die Arbeit kritisch analysiert wird und über die Perspektive und die sich daraus ergebenden nächsten Schritte Klarheit herrscht, werden wir in der Steigerung der Arbeitsproduktivität, der Erhöhung der Qualität der Erzeugnisse und in der Senkung der Kosten mit dem erforderlichen Tempo vorankommen ...

  • Die Parteiwahlen 1964 — eine bedeutende Etappe bei der Durchführung der Beschlüsse des VI. Parteitages

    Die Neuwahlen zu den leitenden Organen der Partei in den Grundorganisationen, Kreisen und Bezirken sowie die mit ihnen verbundenen Rechenschaftslegungen sind eine bedeutende Etappe bei der Durchführung der Beschlüsse des VI. Parteitages. Vor allen Werktätigen steht die Aufgabe, mit der allseitigen Erfüllung des Volkswirtschaftsplanes 1964 die Deutsche Demokratische Republik zu stärken und so die Voraussetzung für die weitere systematische Erhöhung des Lebensstandards der Bevölkerung zu (sichern ...

  • Referat des Genossen Erich Honecker auf der 5.Tagung des Zentralkomitees

    "• Genossinnen und Genossen! Dem Plenum des Zentralkomitees liegen die Wahldirektive und Wahlordnung zur Durchführung der Parteiwahlen in den Grundorganisationen und zu den Kreis- und Bezirksdelegiertenkonferenzen vor. In Übereinstimmung mit dem auf dem VI. Parteitag beschlossenen Parteistatut schlägt das Politbüro dem Zentralkomitee vor, die Parteiwahlen in der Zeit vom 1 ...

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  • Zur weiteren Vervollkommnung der Leitung nach dem Produktionsprinzip

    Wir müssen uns darüber im klaren sein, daß die auf unserem Plenum behandelten Aufgaben erforderlich machen, daß mit der Durchführung der Parteiwahlen eine grundlegende Verbesserung der Führungstätigkeit und Organisationsarbeit auf allen Ebenen der Partei erreicht werden muß. Von großer Bedeutung sind dabei die Vorschläge zur Vervollkommnung der Leitung der Parteiarbeit nach dem Produktionsprinzip, die dem Plenum zur Beratung und Beschlußfassung vom Politbüro unterbreitet wurden ...

  • Zur Anwendung eines neuen Arbeitsstils und zur Überwindung überholter Arbeitsmethoden

    Die 5. Tagung unseres Zentralkomitees bestätigt erneut, daß der Jetzige Entwicklungsstand der Produktivkräfte und die weitere Durchsetzung unserer ökonomischen Politik es erforderlich machen, vor allem die Führungstätigkeit, die Leitungsund Organisationsarbeit auf allen Ebenen der Partei, des Staates, der Wirtschaft und der Massenorganisationen grundlegend zu Verändern ...

  • Beschlüsse desZentralkomitees—Grundlage der Arbeit aller Parteiorganisationen und ihrer leitenden Organe

    In dem Entwurf der Direktive des Zentralkomitees zu den Parteiwahlen 1964 wird hervorgehoben, daß die Rede des Genossen Walter Ulbricht auf unserem 5. Plenum, die weiteren Referate und Beschlüsse den Hauptinhalt und die Aufgabenstellung für die Arbeit der Partei in der nächsten Periode und damit auch für die Parteiwahlen enthalten ...

  • (Fortsetzung von Seite 3)

    men. Wir wissen, daß durch die Nichtabnahme von vertragsgebundenen Beständen bestimmte Schwierigkeiten für die weitere Entwicklung der Viehbestände vorhanden sind. Die inzwischen von der Regierung eingeleiteten Maßnahmen tragen dazu bei, diese Hemmnisse zu beseitigen. Die planmäßige Erhöhung der Viehbestände ...

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  • Die Rolle der Seminare bei der Durchführung der Beschlüsse des Zentralkomitees

    Die Erfahrungen zeigen, daß noch nicht In allen Bezirks- und Kreisleitungen Klarheit darüber besteht, daß sie für die Durchführung der Beschlüsse des Zentralkomitees in ihrem Bereich voll verantwortlich sind. Das zeigt sich auch in der ungenügenden Verallgemeinerung der Erfahrungen der besten Parteiorganisationen, durch Aussprachen und Seminare an Ort und Stelle ...

  • Mehr Aufmerksamkeit der Arbeit der Grundorganisationen und Parteigruppen

    Bei der Durchführung der Parteiwahlen und der Rechenschaftslegungen kommt es darauf an, daß die leitenden Parteiorgane den Problemen der Arbeit der Grundorganisationen eine größere Aufmerksamkeit widmen. Die Grundorganisationen sind die Basis, die Stützpunkte der Partei bei der Durchführung ihrer gesamten politisch-ideologischen und ökonomischen Arbeit ...

  • Für eine grundlegende Verbesserung der Arbeit mit den Menschen

    Vor uns steht die Aufgabe, in Verbindung mit den Parteiwahlen eine grundlegende Verbesserung der Arbeit mit den Menschen herbeizuführen. Genosse Walter Ulbricht gab allen Partei- und Staatsfunktionären schon in seiner Staatsratserklfirung Vom 4. Oktober 1960 den Hinweis „. . ., daß die Initiative und ...

  • Die besten Parteiarbeiter in die Leitungen

    Aus den bisherigen Erfahrungen der Durchführung der Beschlüsse des VI. Parteitages, der Verwirklichung des ökonomischen Systems der Planung und Leitung der Volkswirtschaft und der Organisierung der Leitung der Parteiarbeit nach dem Produktionsprinzip ergeben sich eine Reihe neuer Probleme der Kaderarbeit ...

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  • Die Vorbereitung der Parteiwahlen 1964

    Der andere Weg besteht darin, diejenigen Genossen, die über große Erfahrungen in der massenpolitischen und der unmittelbaren Parteiarbeit, aber nicht über eine Fach- oder Hochschulausbildung verfügen, fachlich zu qualifizieren. Die Möglichkeir ten dazu sind an den Industrieinstituten sowie an den Sonderklassen der Ingenieurschulen gegeben ...

  • Das Neue in der Parteiarbeit

    Genosse Walter Ulbricht hat in seinem Referat das Neue in der Parteiarbeit dargelegt. In der Diskussion wurden besonders die qualitativ neuen Erfahrungen der Parteiarbeit nach dem VI. Parteitag eingeschätzt, die insbesondere beim Übergang zur Leitung der Parteiarbeit nach dem Produktionsprinzip gewonnen wurden ...

  • Pflichten und Rechte genau festlegen

    Hierbei haben wir noch nicht den entscheidenden Umschwung erzielt. Noch viel zuviel Einzelheiten wurden „nach oben" gezogen, und die Papierflut ist in manchen Organen gewachsen. Das Leitungssystem hat — wie im Referat dargelegt wurde — noch nicht die Form einer Pyramide, sondern gleicht einem Quader, der auf den VVB und Betrieben lastet und sie hemmt, ihre schöpferische Initiative zu entfalten ...

  • Neues ökonomisches System in allen Wirtschaftszweigen

    Im Referat und in der Beratung des Zentralkomitees wurden die bisher vorliegenden Erfahrungen verallgemeinert und die Anwendung des neuen ökonomischen Systems der Planung und Leitung in allen Bereichen des volkswirtschaftlichen Reproduktionsprozesses ausgearbeitet. Damit wurden alle notwendigen Fragen ...

  • Und gerade das ist jetzt das Entscheidende!

    Genosse Dr. Löschau hat als Leiter des größteil Chemiewerkes unserer Republik hier für viele Wirtschaftsleiter ein Beispiel parteimäßigen Herangehens an die Durchführung der Parteibeschlüsse gegeben. „Jetzt sind wir am Zuge", sagte Genosse Löschau, „jetzt hängt die unbürokratische Durchführung der Beschlüsse ...

  • Beratungen des 5. Plenums Durchführung Planjahr

    der Aus dem Schlußwort von Dr. Erich Apel, Kandidat des Politbüros, zum ersten Tagesordnungspunkt Die Grundlage f t ökonomischen ir die Politik im

    Liebe Genossinnen und Genossen! Wir stehen am Abschluß einer umfassenden Beratung des Zentralkomitees, in der die Bilanz unserer Arbeit seit dem VI. Parteitag gezogen und die Marschroute für die Arbeit im Jahre 1964 festgelegt wird. Unsere Beratung war getragen von der hohen politischen Verantwortung unserer Partei und unseres Staates für den Sieg unserer sozialistischen Sache im ökonomischen Wettbewerb mit dem Kapitalismus, für weitere Schritte der Entspannung in Deutschland ...

  • (Fortsetzung von Seite 5)

    die Kader zu erziehen und auszubilden, die später in der Lage sind, die Technik des Jahres 1970 und die damit zusammenhängenden Probleme der Leitung und der Erziehung der Menschen zu beherrschen. Die Möglichkeiten zur Qualifizierung unserer Parteikader sind sehr vielseitig. Sie müssen jedoch besser als bisher genutzt werden ...

  • Die Qualität der Wirtschaftsführung weiter erhöhen

    Auf dem 5. Plenum standen die Fragen der wissenschaftlichen Wirtschaftsführung an hervorragender Stelle. Dies entspricht ihrer prinzipiellen und zugleich aktuellen Bedeutung für den Übergang zum neuen ökonomischen System der Planung und Leitung. Nur durch die höhere Qualität der Leitung der Volkswirtschaft werden wir in die Lage versetzt, die Vorzüge der sozialistischen Ordnung für, den umfassenden Aufschwung der Produktivkräfte richtig auszunutzen ...

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  • Zur Vervollkommnung der Planung und zur Investitionstätigkeit

    Bei der Ausarbeitung des neuen ökonomischen Systems wurde von Anfang an die bestimmende Rolle des Planes hervorgehoben. Das widerspiegelte sich auch Itf unserer Beratung. Herr Professor Nelles hat als Werkleiter und Wissenschaftler dazu eine Reihe wichtiger Probleme angesprochen. Bereits, im Referat des Genossen Walter Ulbricht wurden viele dieser Fragen beantwortet ...

  • Wie erreichen wir wissenschaftlichen Vorlauf?

    Es ist ein wichtiges Anliegen unseres Plenums an jeden Wissenschaftler und Ingenieur, stets von dieser hohen Verantwortung für den Aufbau des Sozialismus auszugehen, sich in seiner ganzen Arbeit von der Planung bis zur Verwirklichung der Aufgaben von dieser Verantwortung gegenüber der Gesellschaft leiten zu lassen ...

  • Planung und Leitung bilden Einheit

    Planung und Leitung bilden eine untrennbare Einheit, aber das ist keine Einheit schlechthin, die man irgendwie subjektiv — so wie man das gerade braucht — zurechtstutzen könnte. Wir haben eine solche Einheit zu gewährleisten, in der die Beschlüsse des Zentralkomitees und des Ministerrates die Grundlage darstellen ...

  • Maßstab für alle: Volkswirtschaftlicher Nutzen

    Von dieser engen Bindung der Planung der Aufgaben und der Beurteilung ihrer Durchführung am volkswirtschaftlichen Nutzen können wir keinen Bereich ausklammern — auch nicht den Bereich der naturwissenschaftlich-technischen Forschungen und Entwicklungen. Prof. Klare hat in seinem Diskussionsbeitrag wie ...

  • Perspektivplanung erfordert neue Denkweise

    Die Ausarbeitung der technisch-ökonomischen Perspektive ist eine komplizierte Aufgabe, die an alle Leiter in der Wirtschaft und an die Parteiorganisationen in diesem Jahr besonders hohe Anforderungen stellt und eine neue Denkweise in der Planung erfordert. Die ersten Schritte zur Veränderung der Planung in dieser Richtung haben wir bereits getan ...

  • Große Aufgaben für Forschungsrat

    In diesem Zusammenhang möchten wir auf folgendes hinweisen: Bereits das 12. Plenum unseres Zentralkomitees im Jahre 1961 hat der Tätigkeit des Forschungsrates eine klare Orientierung gegeben. Damit hat der Forschungsrat mit seinen Organen eine genau umrissene Verantwortlichkeit im System der Leitung von Forschung und Technik übernommen ...

  • Aus dem Schlußwort von Dr. Erich Apel, Kandidat des Politbüros

    (Fortsetzung von Seite 6)

    praktische Leben beobachtet und Lebenserfahrung hat, weiß, daß man, um leiten zu können, Sachkenntnis besitzen und alle Bedingungen der Produktion genau und gründlich kennen muß, daß man mit der modernsten Technik des betreffenden Produktionszweiges vertraut sein und über eine bestimmte wissenschaftliche Ausbildung verfügen muß ...

  • Investitionsordnung vervollkommnen

    Das Politbüro hat noch vor unserem 5. Plenum die Konzeption zur Entwicklung der Investitionen in der chemischen Industrie bis 1970 als Grundlage für die weitere Ausarbeitung des Perspektivplanes bestätigt und damit wichtige Festpunkte geschaffen. Wir müssen klar sagen, daß vom Standpunkt der Anforderungen ...

  • Weltniveau verlangt höheres Tempo

    Genosse Walter Ulbricht hat in seinem Referat mit Nachdruck auf den wichtigen Leitsatz von Karl Marx hingewiesen, daß sich schließlich alle Ökonomie in Ökonomie der Zeit auflöst. Eben darin besteht das grundsätzliche Problem, daß wir so leiten müssen, um die größte Einsparung von lebendiger und vergegenständlichter Arbeit zu erreichen und überhaupt das Tempo und das Niveau des Reproduktionsprozesses beträchtlich zu erhöhen ...

  • Ergebnisse echter Gemeinschaftsarbeit

    Alle diese Ergebnisse entstanden nicht zufällig, sondern sind Resultate einer systematischen, zielklaren, planmäßig organisierten und angestrengten Arbeit wahrhaft sozialistischer Kollektive, die von einem tiefen Verständnis für unsere politischen und ökonomischen Erfordernisse diktiert wird. Sie beruht auf dem Willen und dem Fleiß vieler Arbeiter, Wissenschaftler und Ingenieure, sie sind das Ergebnis echter Gemeinschaftsarbeit ...

  • Die Wissenschaftler und die Planung und Leitung des wissenschaftlichtechnischen Fortschritts

    Unsere Beratung hat abermals bewiesen, daß wir die Kraft und alle Voraussetzungen haben, um die Spitzenpositionen hochentwickelter Länder auf den für uns entscheidenden Gebieten von Wissenschaft und Technik einzuholen und zu halten. Das Tempo unserer wirtschaftlichen Entwicklung ist größer als das Westdeutschlands, das Wachstum der Arbeitsproduktivität in unserer Industrie übersteigt jetzt bereits die Produktionszunahme, und aus den Ausführungen von Genossen Prof ...

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  • Jetzt die Beschlüsse des Zentralkomitees exakt durchführen

    Wer Forschungund Technik unter den Bedingungen der technischen Revolution nicht als das Herzstück der Leitungstätigkeit behandelt, kennt nicht die Anforderungen und Maßstäbe von morgen, der orientiert sich auf das Überholte und muß zwangsläufig in Schwierigkeiten geraten. Die Genossen sollten sich die Mahnung Lenins einprägen, daß es „eine traurige und bezeichnende Tatsache offenbart", wenn das „Gesicht der Vergangenheit und nicht der Zukunft zugewandt ist ...

  • Verantwortung machte Mut

    121 Arbeiter, Meister und Ingenieure arbeiten in dem Betrieb, davon sind fast 100 Frauen. Auch an der Spitze des Betriebes stehen Frauen: Ing. Dorothea Jeschke als Werkleiterin und Dipl.-Ing. Thea Müller als Leiterin des Labors Zusammen sind sie nur wenig über 50 Jahre alt. Mit hoher Sachkenntnis und Selbstvertrauen meistern sie die neue Technik ...

  • Erste Taktstraßen für größtes Zementwerk Her DDR

    Parteiorganisation der Baustelle Zementwerk Rüdersdorf 4 gebildet

    Die Bauarbeiter und Ingenieure des wichtigen Staatsplanvorhabens Zementwerk Rüdersdorf 4 haben ihren Januarplan vollständig erfüllt Am Jahresbeginn hatten die ersten beiden Taktstraßen für den Tiefbau und für die Fundamente der Produktionsanlagen des neuen Werkes Ihre Arbeit aufgenommen. Es Ist vorgesehen, das gesamte Investvorhaben nach Schwedter Vorbild in komplexer Fließfertigung auszuführen ...

  • Aus dem Schlußwort von Dr. Erich Apel, Kandidat des Politbüros

    (Tortsetzung van Seite 7) Es ist aber vollkommen müßig, daß sie jemanden suchen, der außerhalb ihres Betriebes, außerhalb ihrer VVB existiert und ihnen für die Perspektive des einzelnen Erzeugnisses sozusagen die „Offenbarung" ins Haus bringt. Wir müssen uns vollkommen darüber im klaren sein: Die für die wissenschaftliche Planung notwendigen Kenntnisse und Grundlagen; der wissenschaftliche Vorlauf, entstehen nicht allein in der Plankommission oder den Planunfsabteilungen der anderen Organe ...

  • Fasern halten Wärme

    Mineralwolle-Dämmstoff heißt das Produkt des neuen Werkes. Überall, wo allzuschnelles Erkalten oder Erwärmen verhindert werden soll, kann dieser Werkstoff eingesetzt werden. Wir finden ihn in der Chemie, im Kessel- und Schornsteinbau, ja sogar im heimischen Kühlschrank. Er hat eine niedrige Wärmeleitzahl, denn relativ wenige Kalorien finden einen Weg durch das Gewirr der Fasern ...

  • Chemieanlagen

    Leipzig. Auf mehr als 12 000 Quadratmeter Standfläche wird die Sowjetunion als größter Auslandsaussteller ein eindrucksvolles Bild vom raschen Tempo ihrer industriellen Entwicklung geben. Schwerpunkt ihres Messeangebotes sind die Erzeugnisse des Maschinenbaus. So sollen allein 30 Werkzeugmaschinen, darunter eine automatische Fließstraße, gezeigt werden ...

  • Pneumatische Fließreihe für Druckautomaten

    Drudeautomaten werden jetzt im Werk II des VEB Druckmaschinenwerke Leipzig auf einer 120 Meter langen pneumatischen Fließreihe hergestellt. Die von einer Arbeitsgemeinschaft unter Mitarbeit der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin entwickelte Anlage Ist von der Montag« des Grundgestells bis zur Endfertigung In 13 Takte unterteilt ...

  • feuer, fasern, fjtinkc Trauen

    Unser B«irxskomspond«nt Martin J«h n berichtet aus dem Mineralfaserwerlc Karsdorf

    Wie ein dicker endloser Filzstreifen schiebt sich, ohne zu stocken, ein graubraunes, zwei Meter breites Band aus der Kondensationskammer. Blitzende Metall- Scheiben zerteilen es längs und quer in Platten, die von flinken Frauenhänden in Empfang genommen werden. Das ist die Endphase der Produktion im neuen Mineralfaserwerk Karsdorf, das seit Jahresanfang planmäßig arbeitet ...

  • Mantel aus Fhenolharz

    Der Strahl trifft direkt auf einen mit 1200 Umdrehungen in der Minute rotierenden Verteiler. Die Zentrifugalkraft schleudert das flüssige Mineral auf die mit Spezialaufschwelßungen versehenen Außenränder von vier Rädern. Bei 4000 Umdrehungen In der Minute erzeugt diese Spinnmaschine dann die kurzen, dünnen Fasern der Mineralwolle ...

  • Plast-Fittings

    Halle. Ein vielfältiges Sortiment an Plasthalbzeugen und Plasthaushaltgütern bietet die plastverarbeitende Industrie der DDR in Leipzig. Neben weiterentwickelten Gleitlagern aus Plaste für Walzwerkausrüstungen und für den Schienenfahrzeugbau werden erstmalig auch neuentwickelte Fittings gezeigt. Es handelt sich dabei um Verbindungselemente für Polyäthylenrohre in verschiedenen Ausführungen ...

  • Messemuster via Leipzig

    Leipzig. Aussteller aus 63 Ländern haben sich bis Ende vergangener Woche zur bevorstehenden Leipziger Frühjahrsmesse angemeldet. Bisher sind nahezu 300 Waggons mit Messegut u. a. aus der Sowjetunion, aus Polen, Rumänien, Frankreich, ""* Österreich, Belgien, Großbritannien und Westdeutschland eingetroffen ...

  • Bohrwerke

    Gera. Ein nach dem Baukastensystem völlig neu konstruiertes Bohr- und Fräswerk gehört zu den Messeexponaten der volkseigenen Werkzeugmaschinenfabrik „Union" in Gera, Diese Neuentwicklung ist durch eine spezielle Einrichtung automatisiert worden und ermöglicht so die Zweimaschinenbedienung an Bohr- und Fräswerken ...

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  • Brechts Werk ist reich wie das Leben selbst

    Berlin (ADN). Der große Einfluß Brechts auf die Theaterkunst des 20. Jahrhunderts spiegelt sich in einer Weltumfrage des Allgemeinen Deutschen Nachrichtendienstes wider. Zum 66. Geburtstag Brechts am 10. Februar befragten ADN- Korrespondenten berühmte Dramatiker, Regisseure, Schauspieler und Theaterwissenschaftler nach ihrer Meinung zum Werk Brechts, seiner Bedeutung für das Kulturleben ihrer Länder ...

  • Mazedonische Philharmonie begeistert gefeiert

    Diese Musiker haben- die entsetzliche Naturkatastrophe von Skoplje überlebt: Ihre Wohnungen wurden zerstört, ihr Konzertsaal, ein Bauwerk des jungen sozialistischen Staates, fiel dem Erdbeben zum Opfer; Instrumente, Noten sind verloren. Und viele von ihnen trauern um nahe Angehörige. Aber sie musizieren wieder! Die Mazedonische Philharmonie Skoplje befindet sich seit einigen Wochen auf einer großen Europatournee, und sie hat in Leipzig und in Berlin Station gemacht ...

  • Bitterfeld und BKV

    „Die Betriebsgewerkschaftsleitung verpflichtet sich, das Arbeitertheater so zu unterstützen, daß es sich mit dem Schauspiel .Patrioten' von Friedrich Wolf zur Teilnahme an den Arbeiterfestspielen 1964 bewerben kann", heißt ps im Betriebskollektivvertrag der J>fesdner Turbinenfabrik. Ein Lückenfüller im Planteil Kultur des neuen Betriebskollektivvertrages oder ein Stück jener positiven Bilanz, die vor dem 5 ...

  • Kritik einst und jetzt

    In dieser Fülle neuer Romane, Erzählungen, Bühnenstücke und Gedichte waren die Werke mit formalistischen Tendenzen so vereinzelt, daß ihnen im Schriftstellerverband keine große Bedeutung beigemessen wurde. Die Weitsicht der Partei zeigte sich darin, betonte Koshewnikow, daß die führenden Genossen bei ihren Begegnungen mit den Schriftstellern die Aufmerksamkeit auf diese zahlenmäßig sehr vereinzelten und gewichtsmäßig unbedeutenden Erscheinungen lenkten ...

  • Wie steht es mit dem positiven Helden?

    Wadim Koshewnikow weist einleitend auf die Bedeutung des neuen Programms der KPdSU für das Literaturschaffen hin. Zu den Hauptaufgaben, die in diesem Programm formuliert sind, gehört nicht nur die Schaffung der materiell-technischen Basis des Kommunismus, sondern auch die- Erziehung des kommunistischen Menschen ...

  • Keine verbotenen Früchte reifen lassen

    Dabei haben sich die sowjetischen Literaturwissenschaftler, vorgenommen, auch starke Seiten der verschiedenen Strömungen der bürgerlichen Kunst nicht außer acht zu lassen. Man darf auf bestimmte Tendenzen und Werke der bürgerlichen Kunst nicht nur schimpfen, weil sie dadurch völlig ungerechtfertigt aufgewertet werden und — da verbotene Früchte bekanntlich süß sind — sie besonders unter der Jugend ein zweifelhaftes Interesse gewinnen können ...

  • Echtes und falsches Neuerertum

    Hat dieser neue Inhalt auch zu neuen literarischen Formen geführt? Zweifellos, antworten unsere sowjetischen Gäste. Die Aufgabe, neue ästhetische Mittel zu suchen und zu finden, steht auf Grund der gesellschaftlichen Veränderungen in akuter Form vor den Schriftstellern. Daraus erklärt sich, daß in letzter Zeit bei uns sehr viele Diskussionen über ästhetische Fragen geführt wurden und geführt werden ...

  • Vier Premieren in Sicht

    Hochbetrieb auf den Probebühnen des Deutschen Theaters

    Berlin (ND). Das Ensemble des Deutschen Theaters arbeitet zur Zeit an vier neuen Inszenierungen. Die nächste Premiere wird am 26. Februar stattfinden: „Schau heimwärts, Engel", ein Stück von Ketti Frings nach dem bekannten Roman von Thomas Wolfe. Regie führt Hannes Fischer. Auf der Bühne der Kammerspiele probt Fritz Bornemann „1913", das letzte Stück aus Carl Sternheims Zyklus „Aus dem bürgerlichen Heldenleben" ...

  • Auf der Höhe der Zeit

    Gespräch mit sowjetischen Kulturschaffenden in der Kulturredaktion des „ND"

    Natürlich ist der Autor des „Balujew" bei uns kein Unbekannter. Wie sein Romanheld stellt er sich vor: „Gestatten — Koshewnikow." Mit ihm besuchen noch andere sowjetische Gäste die Redaktion des „ND": der Schriftsteller Alexander Rekemtschuk, der seit mehr als zehn Jahren im hohen Norden, in der Autonomen Sozialistischen Sowjetrepublik Komi, lebt ...

  • An alle jungen Fotofreunde!

    Wir rufen alle Jungen und Mädchen, alle Jugendlichen, die sich mit Lust und Liebe der Fotografie verschrieben haben, auf, sich an der Demokratischen Republik, der Bundesrepublik und Westberlin zur Teilnahme an unserer Fotoschau ein. Die Ausstellung wird während des Deutschlandtreffens der Jugend, Pfingsten 1964, in Berlin gezeigt werden ...

  • AUS DEM

    KULTURLEBEN Schwind-Fresken werden restauriert

    Eisenach (ADN). Eine Aktion zur Erhaltung der kostbaren Schwind-Fresken im Sängersaal, im Landgrafenzimmer und in der Elisabeth-Kemenate der Wartburg hat die Direktion der Wartburg- Stiftung in Zusammenarbeit mit Praktikern vorgesehen, die mit einem elektroosmotischen Verfahren die Feuchtigkeit in dem nahezu 900 Jahre alten Bauwerk bekämpfen werden ...

  • Ernst-Hermann-Meyer- Ensemble probt für Gera

    Berlin (ADN). Mit der Aufführung des 3alletts „Sadako" wird sich das Ernst- Uermann-Meyer-Ensemble der Berliner Humboldt-Universität zu den 6. Arbeiterrestspielen im Juni in Gera vorstellen. Schon im vergangenen Jahr, machte die 3ruppe mit der Premiere des Balletts ,Der letzte Schuß" nach der Erzählung ,Der Einundvierzigste" von Boris Lawrenew von sich reden ...

  • „Der Soldat" in Leipzig

    Leipzig (ADN). Das Stück „Der Soldat" von Karel Kynol erlebte im Leipziger Theater der Jungen Welt seine deutsche Erstaufführung. Die Handlung des Stükkes, das eine Episode aus der Militärdienstzeit des tschechoslowakischen Kommunisten und Nationalhelden Julius Fucik im Jahre 1933 erzählt, wurde von den jugendlichen Besuchern mit großer Spannung verfolgt ...

  • Granins „Dem Gewitter entgegen" auf der Bühne

    Moskau (ADN). In Moskau wurde das Schauspiel „Dem Gewitter entgegen" nach dem gleichnamigen Physikerroman von Daniil Granin aufgeführt. Granin ist für sein Buch, das inzwischen auch in der DDR viel gelesen wurde, für den Leninpreis 1964 vorgeschlagen worden. Die Inszenierung des Moskauer Künstlertheaters besorgte Wladimir Bogomolow ...

  • Porträt Walter Tllhrichts

    Berlin (ND). Die Arbeit an einem Ölgemälde, das den Ersten Sekretär des ZKf Genossen Walter Ulbricht, darstellt, hat soeben der Maler und Grafiker Prof. Rudolf Bergander beendet. Der Dresdner Künstler hat das Porträt für die Ausstellung „Unser Zeitgenosse" geschaffen, die zum 15. Jahrestag unserer Republik in Berlin eröffnet wird ...

  • Fotoschau der deutschen Jugend 1964

    in Berlin zu beteiligen. Sie gibt allen guten Bildern Raum, die die Vielfalt des Lebens der jungen Generation widerspiegeln. Denn überall ist die Jugend dabei: Wie sie lebt, lernt, arbeitet, wie sie Sport treibt, ihre Freizeit verbringt und fröhlich ist, wie sie die Umwelt sieht und mit verändert, wi3 sie für Völkerfreundschaft und Frieden wirkt - all das gehört ...

  • DDR-Kinderbuchausstellung

    Hanoi (ADN-Korr.). Eine Ausstellung von 300 Kinder- und Jugendbüchern aus der DDR wurde am Montag in Hanoi durch den Kulturattache der DDR in der Demokratischen Republik Vietnam, Klaus Matzke, eröffnet. Die Themen und die graphische Gestaltung der Bücher fanden bei den zahlreichen zur Eröffnung erschienenen Kulturschaffenden der vietnamesischen Hauptstadt lebhaftes Interesse ...

  • „Tartüff" als Oper

    Dresden (ADN). Seit Montagabend gibt es Molieres „Tartüff nicht nur als hinreißende Komödie, sondern auch als komische Oper von Karl Friedrich, einem Mitglied der Dresdner Staatskapelle. Das Kleine Haus der Dresdner Staatstheater besorgte die Uraufführung dieses im Stil der heiteren Kammeropern gehaltenen Werkes, das vom Publikum mit großer Herzlichkeit aufgenommen wurde ...

  • Friedrichstadt-Palast gastiert in Polen

    Berlin (ADN). Der Berliner Friedriehstadt-Palast wird vom 1. bis 31. Juli in Warschau und Gdarisk gastieren. Ein entsprechender Vertrag wurde von der Deutschen Künstleragentur und der polnischen Agentur ..Paeart" unterzeichnet.

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  • Kollektivarbeit ohne Schema

    „ND": Welche Erfahrungen wurden bisher auf dem Gebiet der Geschichtswissenschaft in unserer Republik mit der Gemeinschaftsarbeit gemacht? Prof. Engelberg: Hier haben wir die umfassendsten Erfahrungen seit dem Beschluß des Zentralkomitees der SED über die Herausgabe der dreibändigen Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung gesammelt ...

  • Aus Briefen von Jenny Marx

    Jenny Marx an Joseph Weydemeyer in Frankfurt a. M. London, den 20. Mai 1850 Lieber Herr Weydemeyer! Mein Mann ist hier fast erdrückt worden von den kleinlichsten Sorgen des bürgerlichen Lebens, und zwar in einer so empörenden Form, daß die ganze Energie, das ganze ruhige, klare, stille Selbstbewußtsein seines Wesens nötig waren, um ihn in diesen täglichen, stündlichen Kämpfen aufrechtzuerhalten ...

  • „Verwunschen'

    Diese Zeilen richtet Karl Marx an seine Gattin, als er 1863 zur Beisetzung seiner Mutter in Trier weilte. Damals waren schon zwei Jahrzehnte verflossen, seit beide die gemeinsame Heimat verlassen hatten, von der kurzen Unterbrechung während der Revolution 1848/49 abgesehen. Und es mag wohl den Bürgern ...

  • Zielstrebig forschen

    „ND": Inwiefern stellt die Bildung der Sektion für die Geschichtswissenschaft der DDR eine neue Stufe der Entwicklung dar? Prof. Engelberg: Der stellvertretende Leiter der Ideologischen Kommission beim Politbüro des ZK Johannes Hörnig hat auf der Gründungstagung der Sektion die Erwartung ausgesprochen, daß mit diesem Schritt eine neue Stufe in der Arbeit der Historiker erreicht wird ...

  • Jenny Marx an Konrad Schramm in Jersey

    London 8ten Dezember 1857 9, Grafton Terrace, Maitland Park, Hampstead Lieber Herr Schramm! Obgleich wir die amerikanische Krise an unserm Beutel sehr verspüren, indem Karl statt zweimal wöchentlich nur mehr einmal an die „Tribüne" schreibt, die allen europäischen Korrespondenten, außer Bayard Taylor und Karl, den Abschied gegeben, so können Sie sich doch wohl denken, wie high up der Mohr ist ...

  • Fähig, Opfer zu bringen

    Erst recht ist es sehr schwer, gerecht zu ■würdigen, was wir für das Lebenswerk von Karl Marx, die weltbefreiende Lehre des Sozialismus, Jenny Marx verdanken, die an der Seite ihres Gatten zur Kommunistin heranwuchs, bereit und imstande, dem Gedankenflug dieses genialen Menschen zu folgen, dem Menschen und Wissenschaftler stets mit Rat und Tat zur Seite zu stehen ...

  • Erzieherisches Vorbild

    Die drei Mädchen, die zur Freude der Eltern heranwuchsen, ihre Liebe und"Anhänglichkeit an die „Möhme", wie Jenny Marx in ihrer Familie genannt wurde, haben ihr manche harten Leiden aufgewogen und bestehen helfen. Und wieder war es ihr selbständiger Verstand, waren es ihre vorbildlichen Charaktereigenschaften, die sie zur Freundin und Erzieherin Ihrer Töchter in einem werden ließen ...

  • Wissenschaftliche Studentenkonferenz

    Leipzig (ADN). Probleme der Montagebauweise waren das Thema einer wissenschaftlichen Studentenkonferenz, mit der am Montag die Festwoche zum zehnjährigen Bestehen der Leipziger Hochschule für Bauwesen begann. Rund 200 Studenten sowie die Mitglieder des Akademischen Senats beurteilten kritisch die Vorträge, in denen Studenten und Diplomanden Erfahrungen aus Praktika sowie Ergebnisse aus dem Studium internationaler Fachliteratur wissenschaftlich verallgemeinert hatten ...

  • Ungeklärte Grundsatzfragen

    Übrigens ist die Zusammenarbeit der verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen gleichsam ein Weltproblem, das überall nicht nur die Gesellschafts-, sondern erst recht die Naturwissenschaftler in konzeptioneller wie organisatorischer Hinsicht zu lösen haben. Ganz dringend ist es, auf weite Sicht die Aufgaben für die deutsche Geschichte der neuesten Zeit gründlich zu beraten und die Kaderstruktur der Historiker der DDR so zu verändern, daß die vom VI ...

  • Sinnvolle Planung

    Um den Forschungsplan für die Jahre 1964 bis 1970 zu erfüllen, ist von allen Historikern der Deutschen Demokratischen Republik eine angespannte Arbeit zu leisten. Nachdem die Rang- und Reihenfolge der wissenschaftlichen Unternehmen festgelegt sind, kommt es nunmehr darauf an, in den gesellschaftswissenschaftlichen Einrichtungen die Arbeit im einzelnen, d ...

  • Ziele und Perspektiven der Historiker

    Interview mit Prof. Dr. Ernst Engelberg, Vorsitzender der Sektion Geschichte bei der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin

    schafts-politische Profil der Geschichtsliteratur gewinnen, die in den nächsten Jahren entstehen wird. Zu den Pflichten der Sektion wird es weiterhin gehören, zusammen mit den staatlichen Organen die Kader so einzusetzen, daß eine Zersplitterung der Kräfte, welche die Arbeit der Historiker in der Vergangenheit vielfach schädigte, künftig vermieden wird ...

  • Gemeinsame Ideale

    „Ein Mädchen nicht nur von ungewöhnlicher Schönheit, sondern auch von ungewöhnlichem Geist und ungewöhnlichem Charakter", so kennzeichnet Franz Mehring die Lebensgefährtin von Karl Marx. Diese Gaben haben Jenny Marx, deren Leben seit der Hochzeit mit Karl Marx von den Schicksalen ihres Mannes nicht mehr zu trennen Ist, ermöglicht, nicht nur schlechthin Helferin und Stütze in dem schweren Daseinskampf zu sein, den es zu bestehen galt ...

  • IV. Pädagogische Tage

    Greifswald (ND). Am Montag eröffnete der Rektor der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Prof. Dr. Wehrli, die IV. Pädagogischen Tage, die Lehrer, pädagogische Neuerer und Wissenschaftler zu einer Aussprache über die Entwicklung unserer Schule zusammenführen und allen Teilnehmern direkte Hilfe für die Verbesserung ihrer Bildungs- und Erziehungsarbeit geben werden ...

  • Neue Zeit, Heft 6

    Observator: Neun Gründe zur Hoffnung P. Ignat Jew: Entwicklungsländer und Welthandel (zur UNO-Konferenz für Handel und Entwicklung); W. Listow: Der Zucker wird süß (von unserem Sonderkorrespondenten); S. Kondraschow: Nach dem Putsch in Saigon; W. Juchin: Martinique fordert Freiheit; Aron Vergelis: Eine „Straße" Amerikas; Akademiemitglied I ...

  • machen

    bin täglich zum alten Westphalengewallfahrtet (in der Römerstraße) . . . weil es mich an die glückliche Jugendzeit erinnert und meinen besten Schatz barg. Außerdem fragt man mich täglich, links und rechts, nach dem quondam „schönsten Mädchen von Trier" und der „Ballkönigin". Es ist verdammt angenehm für einen Mann, wenn seine Frau in der Phantasie einer ganzen Stadt so als „verwunschene Prinzessin" fortlebt ...

  • Zum 150. Geburtstag von Jenny Marx Ihr Glück war andere lücklich zu «fe

    schaffen wurde, deren Freundschaft die rührendsten Sagen der Alten in den Schatten stellt. Und in der Tat ist es auch dem eifrigsten Forscher nur schwer möglich, das ständige Geben und Nehmen der beiden Freunde auf dem weiten Felde ihrer Tätigkeit zu trennen.

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  • Lehren für Österreich

    Am heutigen Tag gedenkt Österreichs Ar» *» beiterschaft ihrer Klassengenossen, die vor dreißig Jahren beim bewaffneten Aufstand gegen den Faschismus fielen. Diesem Jahrestag der Februarkämpfe 1934 kommt besondere Bedeutung zu, da sich die Situation, in dar er begangen wird, wesentlich von der politischen Stagnation unterscheidet; die seit mehr als einem Jahrzehnt für Österreich kennzeichnend war ...

  • Zum 40. Jahrestag der „Unitä" / Von Sergio S e g r e, Rom

    Doch eine kommunistische Zeitung darf nicht von Erinnerungen leben. Sie muß sich fortwährend erneuern und einen sechsten Sinn dafür haben, was die Volksmassen verlangen. Auch hierauf darf sich das Organ der Kommunistischen Partei aber nicht beschränken. Es muß die Funktion der Leitung und der Organisation übernehmen, es muß die notwendigen, die richtigen Wege zeigen ...

  • Wüsten werden blühendes Land

    2,8 Mill. Hektar Boden der UdSSR werden bewässert I. ZK-Plenum setzt Arbeit fort

    Moskau (ADN). Das Plenum des Zentralkomitees der KPdSU hat am Dienstafvormittar in Moskau seine Arbelt fortgesetzt. Auf der Tagesordnung standen Korreferate von Landwirtschaftsministern der Unionsrepubliken. Über die Bedeutung der künstlichen Bewässerung für die Intensivierung der Landwirtschaft spracli am Montagnachmittag in einem Korreferat der Vorsitzende des Staatlichen Produküoijskomitees für Ackerbau auf bewässerten^Ländereien und Wasserwirtschaft der UdSSR, Jewgeni Alexejewski ...

  • ... Verständnis für uns

    Auf der anderen Seite kann die DDR für sich in Anspruch nehmen, daß sie durch den Besuch der Regierungsdelegation dazu beigetragen hat, In diesen Ländern das Verständnis für die deutsche Problematik zu vertiefen. Dies wird beispielsweise durch die Tatsache belegt, daß nach der Unterredung mit dem Vorsitzenden ...

  • Freundschaft und Verstehen

    Indessen ist es kein Geheimnis, worauf sich dieses Vertrauen gründet, das die DDR in Südostasien genießt und um das die Mitglieder der Regierungsdelegation der DDR zweifellos von westlichen Besuchern in diesem Raum beneidet werden dürften. So konnte die Delegation zum Abschluß ihres Besuchs in Burma ...

  • Friedensappell der UdSSR

    Botschaft Chruschtschows an Äthiopien und Somalia

    Moskau (ADN). Der sowjetische Ministerpräsident Nikita Chruschtschow hat am Dienstag an Kaiser Haile Selassie von Äthiopien und den somalischen Ministerpräsidenten Dr. Shermarke appelliert, eine sofortige Feuereinstellung an der äthiopisch-somalischen Grenze zu veranlassen. „Ein Zusammenstoß zwischen ...

  • Butler: Kuba-Boykott ist falsch

    Britischer Außenminister weist USA-Einmischung zurück

    London (ADN). Großbritannien läßt sich, sein Recht auf den Handel mit sozialistischen Ländern von anderen Mächten nicht beschneiden. Das gab der britische Außenminister Butler in einem Interview mit der amerikanischen Nachrichtenagentur AP zu verstehen. „Als ein Land, das vom Außenhandel abhängt, vertieren wir mehr als ein anderer Staat, wenn wir Maßnahmen zur Drosselung unseres Außenhandels akzeptieren", erklärte Butler ...

  • VAR-Presse klagt Washington an

    „Ernsthafte Trübung" der Beziehungen / DPA beleidigt Kairo

    Kairo (ADN). Eine „ernsthafte Trübung" der Beziehungen zwischen den USA und der VAR stellt die westdeutsche Nachrichtenagentur DPA in einem Korrespondentenbericht aus Kairo nach der arabischen Gipfelkonferenz fest. Das Mißtrauen wachse auf beiden Seiten. Kairo betrachte die Reaktion Washingtons auf der Gipfelkonferenz als „Rückenstärkung" Israels ...

  • Eine Milliarde wird gesammelt

    Auch die Beziehungen der „Unitä" zu ihren Lesern unterscheiden sich wesentlich von der Praxis anderer Zeitungen. Die 500 000 Leser, die jeden Morgen an 12 000 Kiosfeen das Organ der KPI kaufen — am Sonntag sind es eine Million ~, sind nicht nur Konsumenten, sondern auch Freunde der Zeitung. Das erkennt man in jedem Herbst, wenn die Leitung der KPI zur „Sammlung der Milliarde" für die „Unitä" aufruft ...

  • Stimme des italienischen Volkes

    \ or 40 Jahren, am 12. Februar, erschien v in Mailand zum ersten Male die „Unitä", das Organ der Kommunistischen Partei Italiens. Der Faschismus war bereits seit Oktober 1922 an der Macht, die Demokratie war zerstört. Die Herausgabe der „Unitä" zu diesem Zeitpunkt war eine Herausforderung an den Faschismus ...

  • Dank für Hilfe ...

    Dankbar und mit sichtlicher Befriedigung wurde dabei von südostasiatischer Seite zur Kenntnis genommen, daß die Repräsentanten der DDR an Ort und Stelle, nachdem sie sich mit den aktuellen Problemen vertraut gemacht hatten, die volle Unterstützung für die Anstrengungen der Völker dieser Region Im Kampf gegen die neokolonialistischen Bedrohungen und um die Festigung der politischen und wirtschaftlichen Unabhängigkeit zusagten ...

  • Gemeinsame Interessen der DDR und Südostasiens Von unserem Sonderkorrespondenten Manfred Stuhlmann

    Colombo. 11. Februar Gleldisam charakteristisch für alle Stationen der Reise unserer Regierungsdelegation durch SUdostasien ist zweifellos eine Tatsache: wenn immer die Repräsentanten der DDR an einem neuen Etappenziel* eintreffen, ist mit dem ersten Händedruck auch sofort eine bestimmte Atmosphäre des Vertrauens vorhanden, die dem gesamten Aufenthalt in dem betreffenden Land gewissermaßen als positives Vorzeichen voransteht ...

  • Kurdenkrieg eingestellt

    Bagdad (ADN). Die Einstellung der Kampfhandlungen zwischen der irakischen Armee und den bewaffneten Einheiten der Kurden ist am Montag offiziell bekanntgegeben worden. Die von Präsident Abdel Salem Aref und dem Kurdenführer Mulla Mustafa Barzani angeordnete Kampfeinstellung wurde in; Erklärungen bekanntgegeben, die Informationsminister Abdel Kerim Ferhan über Rundfunk und Fernsehen verlas ...

  • Imam von Oman: DDR — unser Freund

    Bagdad (ADN-Korr.). Der Präsident des Revolutionsrates von Oman, Imam Ghaleb ben Ali, begrüßte in einem ADN-Interview den Vorschlag Walter Ulbrichts, zwischen beiden 'deutschen Staaten einen Vertrag über den Verzicht auf Kernwaffen abzuschließen. Der Führer der Befreiungsbewegung von Oman, der sich zur ...

  • Kühner Handstreich

    Saigon (ADN). Bewaffnete Einheiten der südvietnamesischen Befreiungsbewegung haben am Sonntag auf die im Norden de» Landes gelegene Bezirkshauptstadt Ba Long einen Handstreich unternommen. Nach schwerem Granatwerfer-Sperrfeuer auf die in der Provinz Quang Tri gelegene Stadt gelang es den Patrioten, in Ba Long einzudringen ...

  • 200000 Chemiearbeiter Italiens im Ausstand

    Rom (ADN-Korr.). 200 000 italienische Chemiearbeiter sind am Dienstag erneut in einen 48stündigen Streik getreten* nachdem sie bereits in der vorangegangenen Woche für zwei Tage die Arbeit niedergelegt hatten. Die Chemiearbeiter protestieren mit ihrer Kampfaktion gegen die Weigerung der Unternehmerv angemessene Löhne zu zahlen ...

  • Genosse Franz Honner gestorben

    Wien (ADN-Korr.). Der Sekretär des ZK der Kommunistischen Partei Österreichs, Franz Honner, Mitglied des Politbüros des ZK, ist Montag nacht im 71. Lebensjahr plötzlich verstorben. Die Nachricht hat in den Kreisen der österreichischen Arbeiterbewegung tiefe Trauer ausgelöst. Franz Honner stammte aus der österreichischen Arbeiterklasse, der er mit alten Fasern seines Lebens zugehörte und der er auch in einem kampferfüllten Leben seine ganze Kraft widmete ...

  • Gute Gemeinschaft

    Das Bild dieser Interessengemeinschaft, die sich auf den bisherigen Etappen der Reise der Regierungsdelegation so mannigfaltig demonstriert hat, wird durch die Vereinbarungen über eine engere Zusammenarbeit auch auf wirtschaftlichem und kulturellem Gebiet abgerundet. So ist schon jetzt, obwohl die Reise ...

  • RSFSR: Mehrertrag durch Mineraldünger

    Der 1. Stellvertreter des Vorsiteenden des Ministerrates der Russischen Föderation und Minister für Produktion und Erfassung landwirtschaftlicher Erzeugnisse der RSFSR, Leonid Maximow, teilte in seinem Diskussionsbeitrag mit, daß die Getreideaussaatfläche der Republik 1964 ebenso groß wie im Vorjahr sei ...

  • Söldner nach Angola

    Lissabon (ADN). Ein großer portugiesischer Truppenverband, der aus Artillerie- und Kavallerieeinheiten besteht, ist am Montag von Lissabon zur Verstärkung der Kolonialtruppen nach Angola in Marsch gesetzt worden, berichtet AP. Bei der Verabschiedung der insgesamt 1900 Mann zählenden Einheiten mußte General Antonio Matos Maia zugeben, daß „ein Termin für die Beendigung des Krieges in Angola" nicht vorhergesagt werden könne ...

  • Zerstörer gesunken

    Canberra (ADN). Der australische Zerstörer „Voyager" ist am Montag bei einem Manöver vor der Küste von Neusüdwales, etwa 170 km südlich Sydneys, nach einem Zusammenstoß mit einem Fluzgeugträger gesunken- Nach Angaben eines australischen Marinesprechers sind bisher 240 Überlebende des „Voyager" geborgen worden, über das Schicksal der übrigen 79 Besatzungsmitglieder wurde noch nichts bekannt ...

  • Hohe Strafen

    Algier (ADN-Korr.). Die algerischen Revolutionsgerichte haben in den letzten Tagen Höchsttrafen in Prozessen gegen Konterrevolutionäre und volksfeindliche Umtriebe ausgesprochen. In Oran wurde der Anführer einer konterrevolutionären Gruppe zum Tode verurteilt; vierzehn weitere Angeklagte erhielten Freiheitsstrafen zwischen drei und zwanzig Jahren ...

  • Feuer eingestellt?

    Mogadischu (ADN). Die Regierung Somalias hat nach Berichten westlicher Nachrichtenagenturen die Feuereinstellung im äthiopisch-somalischen Grenzgebiet angeordnet. Ein Sprecher des Außenministeriums in Mogadischu soll dies am Dienstag offiziell mitgeteilt haben.

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  • Nach Afrika

    Am Mittwoch wird die Fußball-Olympiaauswahl unserer Republik wieder auf Reisen gehen. Nach der großen Südostasientournee lautet nun das Ziel: Afrika. Das Bemühen des Deutschen Fußballverbandes, stets neue sportliche Kontakte zu finden, zeitigt ein weiteres Ergebnis. Mit der Vereinigten Arabischen Republik wurden drei Spiele vereinbart ...

  • Nur ein paar Groschen ?

    Quietschend rollt die „84" um die Ecke zur Haltestelle am Bahnhof Friedrichshagen. Wie jeden Abend, steigt der Angestellte Werner L. auch heute hier in die Straßenbahn, um noch mehrere Stationen nach Hause zu fahren. Er hat das Fahrgeld schon griffbereit und wirft es gewohnheitsmäßig in die Zahlbox. Auf einmal stutzt er ...

  • ND-Broschüre über Olympische Winterspiele

    An den Zeitungskiosken der Deutschen Post ist die ND-Broschüre .Das waren die IX. Olympischen Winterspiele" erhältlich. In einer Zusammenfassung der Reportagen unserer Berichterstatter informiert „ND" Ober die wichtigsten Entscheidungen in Innsbruck. Resultate der einzelnen Disziplinen und die Ehrentafel der Olympiasieger vervollständigen die 24seitige Broschüre ...

  • Prellbock für Betrieb

    Leider ist die Sache mit der Kundin Anneliese Beselin kein Einzelfall. Die Annahmestellenleiterin in «der Karl-Marx- Allee 92 hat wegen fehlender oder vertauschter Wäschestücke immer wieder Sorgen. Während sie selbst und ihre Mitarbeiterinnen in der Filiale ständig bemüht sind, dem Namen von „Blütenweiß" alle Ehre zu machen, sind sich andere Kollegen mit dem gleichen Zeichen am Arbeitskittel ihrer Verantwortung gegenüber den Kunden noch nicht bewußt ...

  • Versprechen muß man halten

    Zu Hause hatte Frau Beselin das Paket geöffnet und die Bescherung bemerkt. Erschüttert über den Verlust und die Schluderei lief sie zu ihrer Annahmestelle zurück und legte der Filialleiterin Margot Aschenbach das Wäschepaket auf den Tisch. „Ich war entsetzt", berichtet Kollegin Aschenbach später. „Es war Sonnabend, der Laden brechend voll ...

  • Die Wintersport-Studentenmeister

    Bei den Deutschen Studentenmeisterschaften im Wintersport, die in Breitenbrunn (Erzgebirge) ausgetragen wurden, waren die Sportler der Deutschen Hochschule für Körperkultur Leipzig mit neun Titeln am erfolgreichsten. Die neuen Meister: Männer: Abfahrtslauf (1200 m Länge, 183 m Höhenunterschied): Ekkehard Becher (DHfK Leipzig) 103,0 sec, Riesenslalom: Eberhard Illing (Päd ...

  • tHAUPilTApTl Bequemer Zusteller

    Hausbriefkästen sind eine gute und nützliche Einrichtung. Sie ersparen den Postboten das anstrengende Treppensteigen und viel Zeit. Es ist ober nicht im Sinne des Erfinders, daß dringende Sendungen wie Telegramme und Eilbriefe - statt sie beim Empfänger persönlich abzugeben — ebenfalls in den Briefkasten geworfen werden ...

  • Mit Turnfestübungen nach Berlin

    Leipziger Sportler bereiten sich auf Deutschlandtreffen vor

    In vollem Gange sind im Bezirk Leipzig die Vorbereitungen auf das Deutschlandtreffen der Jugend zu Pfingsten in Berlin. Den Hundertergruppen der Bezirksdelegation gehören jeweils 30 Sportorganisatoren an, die für Volkssportwettbewerbe mit den Gastgebern verantwortlich zeichnen. Außerdem treten Sportwerbegruppen, Spielmannszüge, Orchester und Fanfarenzüge des Deutschen Turn- und Sportbundes die Reise nach Berlin an ...

  • Matinee im Metropol

    Erlös wird auf Sonderkonto Deutschlandtreffen gebucht

    Auf das Sonderkonto Deutschlandtreffen wird der Erlös einer Matinee gebucht, die am Sonntag, dem 23. Februar, über Bühne und Laufsteg im Berliner Metropol- Theater geht. Der Meistertänzer der Deutschen Staatsoper Klaus Schulz, Leo de Beer und weitere Solisten des Metropol-Theaters, das Ballett des Friedrichstadt-Palastes und das Orchester Alfons Wonneberg werden zwei Stunden lang für gute Unterhaltung sorgen ...

  • Wie wird das Wetter?

    Wetterlage: Auf der Rückseite eines zu* westlichen Sowjetunion ziehenden Tiefdruckgebietes strömt über die Ostsee skandinavische Kaltluft nach Deutschland. Aussichten: Wechselnde, zum Teil auch starke Bewölkung und zeitweise im Flache land Schneefall oder Schneeschauer, im Bergland teilweise länger anhaltend ...

  • Ärger vermeiden

    „Durch solche Arbeit werden unsere Bemühungen, den Kunden Ärger und doppelte Wege zu sparen, völlig nutzlos", meint Frau Aschenbach. AI« Frau kann sie sich gut in die Lage ihrer Kunden versetzen und behandelt sie so, wie sie es für sich selbst von anderen verlangen würde. Gute Ratgeberin zu sein ist immer ihr Ziel ...

  • Guter Ratgeber für den Kunden

    Sorgen der Leiterin einer Annahmestelle von „Blütenweiß" Unterstützung des Betriebes fehlt

    „Verdient ,Blütenweiß' ein ,Q'?" Zu diesem Artikel im „ND" vom 17. Januar, in dem sich Arbeiterinnen aus dem VEB Treffmodelle lobend und vor allem auch kritisch zu den Waschleistungen des Betriebes äußerten, schreibt uns die Lehrerin Anneliese Beselin: „Nein! Ein ,Q' verdient jedoch die Leiterin der Annahmestelle von ,Blütenweiß', Karl-Marx-Allee 92 ...

  • Blick auf den Spielplan

    DEUTSCHE STAATSOPER, 19 Uhr: „Don Carlos" **•) KOMISCHE OPER, 19.30 Uhr: hSalome" •♦•) METROPOL-THEATER, 19 Uhr: j,Im Weißen Rößl" •**) DEUTSCHES THEATER* 19 Uhr: s,Wilhelm Teil" *•) KAMMERSPIELE, 19.30 Uhr: »Der Biberpelz" ***) BERLINER ENSEMBLE, 19 Uhr: i,Die Dreigroschenoper" *•) VOLKSBUHNE, 19.30 Uhr: Konzert *♦•) THEATER IM 3 ...

  • Herzlich verabschiedet

    Der sowjetische Fliegeroffizier Alexej Maressjew, Vorbild des Helden in Polewois Roman und Prokofjews Oper „Der wahre Mensch" wurde am Dienstag nach fünftägigem Besuch in der Hauptstadt der DDR herzlich verabschiedet. Auf dem Berliner Ostbahnhof hatten sich Vertreter des Komitees der antifaschistischen ...

  • Der Gerichtsreporter hat das Wort

    an die Konfliktkommission des Straßenbahnhofs Köpenick; denn erstens geht es hier nicht um eine größere Geldsumme, und zweitens ist es notwendig, daß die Straßenbahner für sich die Lehren aus diesem Vergehen ziehen. Aber noch ehe die Konfliktkommission berät, ergeben sich neue Anschuldigungen gegen den Fahrer Hans A ...

  • Einbrecher festgenommen

    Hinweise aus der Bevölkerung führten zur Festnahme des Einbrechers, der, wie gemeldet, am 25. Januar einen Einbruch in ein-Textilwarengeschäft in der Schönhauser Allee verübt hatte und unerkannt entkommen war. Dem Täter, bei dem es sich um den 20jährigen Peter K. aus Weißensee handelt, wurden einige seiner Bekleidungsstücke zum Verhängnis, die er bei seiner Flucht am Tatort zurückließ ...

  • Schwerer Unfall

    Einen schweren Verkehrsunfall verursachte am Montag der angetrunkene 29jährige Ronald G. in der Berliner Straße Ecke Hallandstraße in Pankow. Ronald G. überquerte die Fahrbahn, ohne auf den Verkehr zu achten. Ein Taxi fuhr beim Ausweichen auf den Gleiskörper der BVG und stürzte um. Eine Insassin des Wagens sowie Ronald G ...

  • Junge Stadtführer

    Die FDJ-Grundorganisation des Deutschen Reisebüros, Geschäftsstelle Berlin, wird ihre Mitglieder zu Stadtführern für die Gäste zum Deutschlandtreffen ausbilden. Ein Teil der Jugendfreunde soll als Leiter von Stadtrundfahrten eingesetzt werden. Andere zeigen bei Stadtwanderungen den Gästen die Sehenswürdigkeiten unserer Hauptstadt ...

  • Tödlich verletzt

    Tödliche Verletzungen erlitt der 80jährige Alfons L., als er beim Überqueren der Liebknechtstraße im Stadtbezirk Mitte am Mqntag gegen einen Personenkraftwagen geriet. Er verstarb wenige Stunden später an den Folgen seiner Verletzungen. Die Unfallursache wird noch geklärt. (ADN)

  • Zeltplätze in Gera

    Alle Zeltplätze im Bezirk Gera werden ab sofort nur noch von der Zeltplatzvermittlung beim Rat des Stadtbezirks Ziegenrück (Saale) vergeben. Alle Campingfreunde werden gebeten, ihre Anträge bis zum 30. April an diese Adresse zu richten. (ND)

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Unsere Anerkennung für hervorragende Leistungen Bau moderner Chemieanlage Fünf Betriebe im Wettbewerb Ceylons Ministerpräsidentin an Walter Ulbricht Festlicher Regiercmgsempf ang für unsere Olympiamannschaft Bonns Legion Zypern steht bereit 1600 westdeutsche Söldner insgeheim zum Einmarsch vorbereitet Ehrung für Michelangelo Sansibar bekräftigt DDR-Anerkennung Mehr als 20 Gespräche Grunddokument der Tagung Je Hektar Getreide eine Dezitonne mehr Totaler Mißerfolg Bonns Mehrheit des Genfer Abrüstungsausschusses begrüßt DDR-Vorschläge
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