6. Jul.

Ausgabe vom 23.06.1962

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  • Immer mehr wenden sich ab

    Wahnsinnspolitik der Strauß und Globke, Adenauer und Brandt findet im Ausland keinen Anklang „New York Times" schreibt den Ultras ins Stammbuch: Wer an die Mauer rührt, riskiert Atomkrieg Scharfer Angriff aus Indien gegen die alten Faschisten in Bonn ist eine Schande, so in das Leben eines, anderen Staates einzugreifen ...

  • Die Komplicen in der Etappe

    Die V/ahnsinnspolitlk der Ultras bringt ein Verbrechen nach dem anderen hervor. Erst am gestrigen- Freitag haben wir ihr letztes Opfer, unseren Grenipolizisten Reinhold Huhn, begraben. Wir kennen den Mörder. Wir kennen die Mitglieder der Gangsterbande, die in der Nacht zum 17. Juni ein noch größeres Blutbad an unserer Staatsgrenze anrichten sollte ...

  • Heute mit Beilage DIE GEBILDETE NATION und Funkprogramm

    Ullrich Papke als Delegierter auf dem Nationalkongreß mit beschlossen hat. „Das nationale Dokument verlangt von uns Bauern", so sagt Ullrich Papke, „daß wir alle Reserven nutzen, um die Produktion zu steigern und die Versorgung der Bevölkerung zu sichern." Was gibt den Krienern immer wieder neuen Ansporn? Sie stehen innerhalb ihrer LPG und mit ihren Nachbarn in Krusenfelde und Albinshof im sozialistischen Wettbewerb, und sie wissen, für welche Ziele sie ihn führen ...

  • Steigerung der Arbeitsproduktivität - Hauptziel der sozialistischen Volksbewegung UnsereTaten bestimmen die Zukunft der Nation - - Kommunique über die Tagung des Präsidiums des Nationalrates

    Berlin (ND). Unter Vorsitz seines Präsidenten. Prof. Dr. Dr. Correns, trat das Präsidium de* Nationalrates der Nationalen Front des demokratischen Deutschland am 22. Juni 1962 in Berlin zu,einer wichtigen Arbeitsberatung mit den Vorsitzenden der Parteien und gesellschaftlichen Organisationen zusammen, , an der auch die Beiirkssekretire der Nationalen Front teilnahmen ...

  • Karl-Marx-Stadt „8. Mai" — Schule der Genossen

    Im Mittelpunkt der Beratungen steht die Erhöhung der Kampfkraft der Parteiorganisation äLeses entscheidenden Industriebezirkes unserer Republik. Die Bilanz, die die Bezirksleitung- im Rechenschaftsbericht dazu zog, war optimistisch und kritisch zugleich.. In einer Reihe von Kreisen haben sich in den ...

  • Walter Ulbricht empfing bulgarischen Botschafter

    Berlin (ND). Der Vorsitzende des Staatsrates der Deutschen Demokratischen Republik, Walter Ulbricht, empfing am 22. Juni 1962 den neuernannten Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafter der Volksrepublik Bulgarien in der Deutschen Demokratischen Republik, Russi Christosow, zur Entgegennahme seines Beglaubigungsschreibens ...

  • Erfolgreiche Leitung verlangt:

    organisieren, Bezirksdelegiertenkonferenzen in Karl-Marx-Stadt, Magdeburg, Frankfürt/Oder, Erfurt, Rostock und Potsdam ziehen Schlußfolgerungen zur Verwirklichung des Kampfprogrammes für das neue Deutschland von unsenn Sende rberichterstattern

    Berlin (ND). Das Bestreben, das nationale Kampfprogramm des ganzen deutschen Volkes in die Tat umzusetzen, prägte den Inhalt der Rechenschaftsberichte der Bezirksdelegiertenkonferenzen in Erfurt, Frankfurt (Oder), Karl-Marx-Stadt, Magdeburg, Potsdam und Rostock, die am Freitag begannen. Im Zusammenhang ...

  • Am Ende der Adenauer-Ära

    Berlin (ND). In den letzten 24 Stunden hat sich im In- und Ausland die Kritik an der Bonner Regierung und dem Westberliner Senat zusehends verschärft. In vielen Ländern ist mit Besorgnis und Unwillen das Unternehmen der Adenauer, Brandt, Strauß und Globke verfolgt worden, mit der wahnsinnigen Provokatiorsserie gegen die DDR die internationalen Spannungen wieder - auf den Siedepunkt zu treiben ...

  • Gute Pflege — gute Politik

    Die Kartoffeln der LPG Krien, Kreis Anklam, sind ausgezeichnet gepflegt. Im Produktionsplan ist ein Ertrag von 220 dt je Hektar vorgesehen. Feldbauspezialist, Freischmidt und seine drei Kollegen, denen für die Kartoffeln die persönliche Verantwortung von der Aussaat bis zur Ernte übertragen wurde, haben, sich jedoch verpflichtet, 230 dt zu ernten ...

  • Sprengstof fanschlag auf S-Bahn

    Westberliner Agenten die Täter / Explosion gefährdete Menschenleben

    Berlin (ADN). Die Pressestelle des Ministeriums des Innern teilt mit: Am Donnerstag, dem 21. Juni 1962, wurde von Agenten der ^Westberliner Spionageund Diversionszentralen ein gefährlicher Sprengstoffanschlag gegen die Berliner S-Bahn unternommen. Gegen 20.30 Uhr explodierte auf der Fahrt zwischen dem Lehrter Bahnhof und dem Bahnhof Friedridistraße im Führerstand des letzten Wagens des zwischen Spandau-West und Friedrichstraße verkehrenden S-Bahn- Zuges Ps 1697 eine Sprengstoffladung ...

  • I Minister Kramer warnt

    Berlin (ADN). Im Zusammenhang mit dem am 21. Juni 1962 von Agenten der Westberliner Spionage- und Diversionszentralen auf die Berliner S-Bahn verübten Sprengstoffanschlag, gab der Minister für Verkehrswesen, Dipl.-In*. Erwin Kramer, folgende Erklärung ab: In den Abendstunden des 21. Juni-1962 wurde auf die Berliner S-Bahn zwischen Lehrter Bahnhof und Bahnhof Friedrichstraße ein Sprengstoffanschlag verübt ...

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  • Große Freundschaftskundgebung DDR—CSSR in Eisenach

    Zdenek Fierlinger: „Es ist ein Glück, daß es die DDR gibt"

    Eisenach (ND). Der Vorsitzende der Nationalversammlung der CSSR, Zdenek Fierlinger, und Volkskammerpr&sident Dr. Johannes Dieckmann vereinten am Freitagnachmittag auf einer Großkundgebung vor 20 000 Menschen auf dem Marktplatz in Eisenach ihre Stimmen in einem eindrucksvollen Bekenntnis zur unverbrüchlichen ...

  • Aus der Beratung

    Über den weiteren Verlauf berichtete unser ff-Mitarbeiter: , Breiten Raum widmete Prof, Albert Norden den Fragen der Weiterentwicklung der sozialistischen Demokratie. „Es muß energisch mit allen Methoden antidemokratischen Administrierens und mit der schädlichen und hemmenden Bürokratie Schluß gemacht werden", hob Prof Norden hervor ...

  • Abschied von einem treuen Sohn der DDR

    Adorf(Vogtland) (ND/ADN). Mit allen militärischen Ehren wurde am Freitagnachmittag der von einem FrontstadtbantUten heimtückisch ermordete Unteroffizier - Beinhold Huhn auf dem Friedhof der Stadt Adorf im Kreis Oelsnitz beigesetzt. Tausendc Bürger gaben dem jungen Patrioten das letzte Geleit. ~ Um 14 ...

  • Erfurt Meliorationsarbeiten kommen 17 000 Hektar Neuland gleich

    Im Rechenschaftsbericht der Bezirksleitung, vom Mitglied des ZK und 1. Sekretär der Bezirksleitung, Genossen Alois Bräutigam, vorgetragen, wurde betont, daß die Bezirksparteiorgänisatiöh durch die enge Verbindung der Partei mit den schöpferischen Kräften des werktätigen Volkes Reserven frei gemacht habe, wie es die geschichtliche Rolle der DDR jetzt von allen Grundorganisationen der Partei verlangt ...

  • Magdeburg Mitrofanow-Methode sparte 600 000 Stunden

    Von einer großen Aktivität aller Bevölkerungsschichten sprach der vom Kandidaten des Politbüros und 1. Sekretär der Bezirksleitung, Genossen Alois Pisnik, gegebene Rechenschaftsbericht. Allein in der Vorbereitung des Nationalkongresses wurde das große Gespräch in 34 000 Versammlungen mit 730 000 Bürgern geführt ...

  • Rostock 94 Millionen DM Frachtvaluta werden gewonnen

    Der Rechenschaftsbericht der Bezirksleitung lag den Delegierten schriftlich vor. Der 1. Sekretär der Bezirksleitung, Genosse Harry Tisch, erläuterte den Bericht und stellte fest, daß die Parteiorganisation des Bezirkes sich seit der 5. Bezirksdelegiertenkonferenz im Jahre 1960 im Kampf gefestigt habe und weiter gewachsen sei ...

  • Potsdam Stahlwerk Brandenburg: 27 000 Tonnen Planvorsprung i

    An den Aussprachen über das nationale Dokument haben sich bisher eine halbe Million Menschen des Bezirkes beteiligt, hob der 1. Sekretär der Bezirksleitung, Genosse Kurt Seibt, Mitglied des ZK, im Rechenschaftsbericht hervor. Die wachsende Klarheit über die nationale Rolle der DDR drückt sich in den Ökonomischen Erfolgen aus, die errungen wurden, seit sich die Bezirksparteiorganisation nach starker Kritik besonders auf die Zentren der Arbeiterklasse zu stützen begann ...

  • Erfolgreiche Leitung verlangt: überzeugen, organisieren, kontrollieren

    18,5 Millionen DM Mehrproduktion

    Der Bezirk Frankfurt (Oder) hat bei der neuen Profilierung des ökonomischen Gesichts unserer Republik eine große Bedeutung. Im Rechenschaftsbericht der Bezirksleitung stellte Genosse Erich Mükkenberger, Mitglied des Politbüros und I. Sekretär der Bezirksleitung, fest, daß während der Wahlversammlungen ...

  • Bonner Politik ist konzeptionslos

    Gerstenmaier und Bischof Lilje verboten jegliche Kritik an steriler Adenauer-Politik

    Berlin (ND). Westdeutsche Zeitungen bestätigen am Freitag, im Bonner Staat seien die Meinungen stark verbreitet, daß es „der westdeutschen Politik an einer Konzeption mangelt" und daß darin die Ursache gesehen werden müsse „für das Unbehagen, das in jüngster Zeit immer häufiger In kritischen Äußerungen und Stellungnahmen deutlich wird" ...

  • Minister Kramer warnt

    (Fortsetzung von Seite 1)

    Durch die im hinteren Führerstand eines S-Bahnzuges während der Fahrt explodierte Sprengstoffladung wurde erheblicher Sachschaden angerichtet. Nur dem Umstand, daß auf diesem Teil der Fahrt der Führerstand nicht besetzt war, ist es zu verdanken, daß keine Menschenopfer zu beklagen sind. Bei späterer ...

  • |Kartoffeln bleiben eine Luxusspeise j Umsatzrückgang bei Blohm & Voss Werften klagen über starken Druck der Auslandskonkurrenz

    Hamburg (ADN/ND). Die Hamburger Großwerft Blohm & Voss AG, deren Aktienkapital sich in Händen der Multimillionärsfamilie Blohm und der Thyssen-Gruppe befindet, klagt in ihrem Geschäftsbericht für 1961 Über erhebliche Auftragsrückgänge. Wie andere westdeutsche Schiffswerften war Blohm & Voss international nicht mehr konkurrenzfähig ...

  • Unsere Taten bestimmen die Zukunft

    (Fortsetzung von Seite 1) befleckte Naziverbrecher an die Spitze von Staatsapparat, Armee und Justiz stellt, das Revanchistentreffen mit den alten Nazizielen zur Änderung der europaischen Grenzen organisiert und darum nach Atomwaffen strebt — dieses Adenauer-Strauß-Globke-Regime Ist eine Regierung der Aggression und des Unrechts ...

  • Differenzen bleiben

    Bonn (ND). Der amerikanische Außenminister Rusk ist am Freitag im Palais Schaumburg mit Westzonenkanzler Adenauer zu Geheimbesprechungen zusammengetroffen. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die unterschiedlichen Auffassungen Bonns und* Washingtons über die Deutschland- und Westberlinfrage sowie über den aggressiven NATO- Pakt ...

  • Gute Pflege— gute Politik

    (Fortsetzung von Seite 1) im Sande. Ähnlich ist es in den anderen Bezirken. Die LPG Boilersdorf, Kreis Strausberg, zum Beispiel hat fünf Feldbauspezialisten ausgebildet. Von einem Wettbewerb Ist aber nichts zu spüren. Selbst der Wettbewerb mit der Nachbar-LPG Grunow aus dem Jahre 1961 wurde nicht fortgesetzt, weil die Parteiorganisation alles dem Selbstlauf überläßt ...

  • Glückwunsch des ZK

    Genossin Therese Florin 60 Jahre Beilta (ND). Heut« begeht unsere in Berlin wohnhafte Parteiveteranin Genossin Therese Florin ihren 60. Geburtstag. Das Zentralkomitee beglückwünscht die treue Lebensgefährtin unseres unvergessenen Genossen Wilhelm Florin und gratuliert ihr gleichzeitig zur 40jährigen Mitgliedschaft in der Partei der Arbeiterklasse ...

  • Empörende Urteile im DFD-Prozeß

    Berlin (ND/DS). Nach einem sechswöchigen Prozeß gegen vier ehemalige Mitglieder des DFD in Westdeutschland vor der 4. Politischen Strafkammer des Lüneburger Landgerichts wurde am Donnerstag das Urteil verkündet. Für ihre Tätigkeit'im Demokratischen Frauenbund Deutschlands, wo sie sich für die völlige Gleichberechtigung der Frau und das Glück der Kinder eingesetzt hatten, wurden Emmi Meyer und Herta Dürrbeck zu je 10 Monaten Gefängnis verurteilt ...

  • Noch immer 30jShriger Krieg

    Bonn .(ADN). Die chauvinistische Hetze, die Bonn und seine Revancheorganisationen täglich gegen das sozialistische Lager verbreiten, wird von der . „Darmstädter Studentenzeitung" zurückgewiesen: „Wir meinen, daß die Vörtriebenenverbände mit ihren lauten öffentlichen Demonstrationen eine unrealistisch«, verhängnisvolle Politik betreiben, die außerdem keine moralische Grundlage hat ...

  • Auszeichnungen für Prof. Dr. Karl Bittel

    Berlin (ADN). Zum 70. Geburtstag des früheren Direktors des Deutschen Institut« für Zeitgeschichte Prof. Dr. Karl Bittel trafen sich am Freitag auf einer Feier im Berliner Presseklub Freunde und Mitarbeiter des Jubilars. Prof. Alfred Kurella, Kandidat des Politbüros des ZK, beglückwünschte den Parteiveteranen im Namen des ZK und seines Ersten Sekretärs, Walter Ulbricht ...

  • Danksagung

    Berlin (ND). Die Angehörigen unseres verstorbenen Genossen Alfred Oelßner — die Trauerfeier hatte am 20. Juni in Berlin-Baumschulenweg stattgefunden — danken allen für ihre Anteilnahme. In der Danksagung heißt es: „Für die so zahlreichen Bekundungen der aufrichtigen Teilnahme am Hinscheiden unseres Genossen Alfred Oelßner sagen wir allen Institutionen und Organisationen und be- Bonders den vielen Genossinnen und Genossen auf diesem Wege unseren tiefempfundenen Dank ...

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  • Rat und Tat für Weltniveau

    Hochschule für Maschinenbau sorgt für schnelle Anwendung wissenschaftlich-technischer Erkenntnisse

    , Karl-Marx-Stadt (ND). Ein Programm zur Unterstützung des Produktionsaufgebotes hat die Hochschule für Maschinenbau Karl-Marx-Stadt beschlossen. Mit ihm ergreifen der akademische Senat und die Beschäftigten der Hochschule Partei für die Politik unseres Arbeiterund-Bauern-Staates. Sie wollen so mithelfen, die ökonomischen Grundlagen unserer Republik zu stärken und den im nationalen Dokument vorgezeichneten Weg in die friedliche Zukunft unserer Nation zu gehen ...

  • Zentralrat der FDJ schlägt nettes Jugendgesetz vor

    Mitteilung des Presseamtes beim Vorsitzenden des Ministerrates

    Die auf Beschluß des Ministerrates entsprechend der Empfehlung des Staatsrates gebildete Regierungskommission zur Ausarbeitung des neuen Jugendgesetzes führte am 22. Juni 1962 unter Vorsitz des Stellvertreters des Vorsitzenden des Ministerrates Willi Stoph ihre erste Sitzung durch. In der Kommission ...

  • Von den Besten lernen

    ND: Sie erwähnten, daß auf der Ausstellung der zehnjährige erfolgreiche Aufbau unserer sozialistischen Landwirtschaft einen breiten Raum einnehmen wird. In welcher Form wird das erfolgen? Dr. Baumgarten: Wir werden das vor allem am Beispiel solcher fortgeschrittenen Genossenschaften wie der schon genannten LPG Lehndorf, der LPG Schulenberg, Worin, Jahnsdorf, Beesenstedt, Wartenberg, Krien, Krusenfelde, Albinshof und anderer darstellen ...

  • Unsere Vorschläge

    Aber: Im ganzen Industriezweig Schiffbau reichen die Maßnahmen bei weitem nicht aus. Ich weiß zwan daß der Haüptdirektor der WB Weisungen erteilte, um etwa 35 bis 50 Stück dieser neuen Entrostungskombine nachzubauen, aber es muß mehr geschehen. Ich schlage folgendes vor: 1. Es ist eine feste Ordnung zu schaffen, die garantiert, daß die staatlichen Leitungen solche Neuerermethoden, die sich bewährt haben, im ganzen Industriezweig obligatorisch einführen ...

  • Gebirgsbauern setzen Technik ein

    Gera (ADN). Viele Genossenschaftsbauern und Traktoristen des thüringischen Bezirks Gera nutzen das gegenwärtig günstige Heuwetter, um die Rückstände bei der Grasmahd aufzuholen. Vorbildliche Leistungen beim Grasschneiden vollbrachten die Traktoristen und Bauern im MTS-Bereich Rothenstein im Kreis Jena-Land ...

  • Vorteile überall bekannt

    Das „ND" hat bereits berichtet, daß unser Kollektiv der sozialistischen Arbeit i,J. Gagarin" aus der Rostockef Neptunwerft vor einem Jahr ein Großflächenentrostungsgerät entwickelte und zum Einsatz brachte. Es ist in der ganzen Republik bekannt, daß damit die mühselige Arbeit der Entroster erheblich erleichtert und die Arbeitsproduktivität beträchtlich gesteigert wird ...

  • Wer befolgt Ihre Weisungen, Genosse Hauptdirektor?

    Mitte des vergangenen Monats haben wir in den drei Großwerften in Warnemündc, Wismar und Stralsund die Kombine praktisch vorgeführt. Wir haben dafür gesorgt, daß die Leiter dieser Werften und der Hauptdirektor der VVB Schiffbau -endlich Maßnahmen zur Einführung des Gerätes unternahmen. Wie ist der Stand heute? Unser Besuch in der Warnowwerft war erfolgreich, weil die meisten sich selbst von der Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit der Entrostungskombine überzeugten ...

  • Minister Neumann bei den Zernag-Arbeitern

    Zeitz (ADN). i,Der Nationalkongreß hat mit aller Konsequenz gezeigt, daß nur der Staat der Arbeiter und Bauern die nationale Perspektive für Deutschland weist. Diesen Staat zu stärken, muß oberstes Prinzip jedes Werktätigen im Produktionsaufgebot sein." Diese Feststellung traf der Vorsitzende des Volkswirtschaftsrates der DDR, Minister Alfred Neumann, vor den Arbeitern und Ingenieuren des Zeitzer Zemag-Werkes am Freitag auf einer Belegschaftsversammlung ...

  • Neue Technik im Mittelpunkt

    Dr. Baumgarten: Diese Fragen werden in fast allen Ausstellungsteilen beantwortet. Auf dem am Haupteingang liegenden Beispielsfeld werden in diesem Jahr erstmalig nicht nur Kulturpflanzen, sondern auch die entsprechenden Maschinen und Geräte und die Kosten für die einzelnen Arbeitsvorgänge des Kartoffel-, Mais-j Zuckerrüben- und Getreideanbaus ausgestellt ...

  • Jubiläumslehrschau

    Dr. Baumgarten: Die Jubiläumslehrschau steht unter der Losung „Für gute genossenschaftliche Arbeit in jeder LPG — für Frieden und Sozialismus". Sie wird den Weg der Bauernbefreiung und den zehnjährigen erfolgreichen Aufbau der sozialistischen Landwirtschaft in unserer Republik zeigen und zugleich die bauernfeindliche Agrarpolitik im Bonner Staat anprangern ...

  • 60000 DM durch Verbesserungsvorschläge

    Suhl (ND/ADN). Einen ökonomischen Nutzen von 60 000 DM haben 26 Konstrukteure, Technologen und technische Zeichnerinnen des Suhlef Ernst-Thälmann-Werkes durch die rasche' Verwirklichung von Arbeitervorschlägen erreicht. In freiwilliger gesellschaftlicher Arbeit beschäftigen sie sich mit diesen Vorschlägen ...

  • Aktuelle Probleme

    ND: Werden die Besucher der Ausstellung auch Anregungen erhalten, um die im Ministerratsbeschluß vom 1. Juni festgelegten Maßnahmen, wie zusätzliche Sauenbedekkung, Geflügelmast usw„ in ihrer Genossenschaft in die Tat umzusetzen? Dr. Baumgarten: Am Beispiel des Konsultationsbetriebes Markkleeberg werden die sorgfältige Auswahl der Sauen aus Mastbesianden und ihre Vorbereitung in Zuchtkondition gezeigt ...

  • Zehn Jahre Bauernuniversität

    richtige Winterpflugfurche und die notwendige Kalkung, während die Parzelle daneben eine Pflugsohlenverdichtung, keine Winterfurche und saueren Boden infolge Kalkmangels aufweist. An dem sich jetzt zeigenden Bestand der Zuckerrüben wird deutlich sichtbar, welche große Bedeutung gerade der guten Bodenbearbeitung zukommt ...

  • Für höhere Bodenfruchtbarkeit

    ND: Das Mitglied des Staatsrates und Vorsitzender der LPG Rogäsen, Karl Rieke, nannte in seinem Diskussionsbeitrag auf dem Nationalkongreß die Erhöhung der Bodenfruchtbarkeit als .«ine der gegenwärtig wichtigsten Aufgaben. Das wurde auch vom Staatsratsvorsitzenden Walter Ulbricht noch einmal besonders hervorgehoben ...

  • Handelsreisende für neue Technik?

    Auf dem Nationalkongreß hat mich u. a. der Diskussionsbeitrag des Genossen Max Reimann sehr beeindruckt. Wenn er feststellte, daß angesichts der Produktion von Atomwaffen in Westdeutschland höchste Alarmstufe sei^ dann möchte ich sagen, wir als Neuerer müssen jede Minute nutzen, um die Position des Sozialismus in Deutschland zu stärken ...

  • 500 t Stahl über Plan

    Gröditz. Die Brigade „Neues Deutschland" am SM-Ofen 4 im Stahl- und Walzwerk Gröditz diskutierte über die Ergebnisse des Nationalkongresses und erklärte: „Die Republik zu stärken ist autf unsere Sache. Für uns heißt es, noch mehi und besser zu produzieren." Die Kumpel vom SM-Ofen 4 hatten irr Produktionsaufgebot beschlossen, in diesem Jahr 611 t Stahl mehr zu liefern Bis zum IT ...

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  • 750-Jahr-Feier der Thomaner in Leipzig

    Prof. Dr. Alfred Lemmnitz hielt die Festrede

    Mit einem 'Festakt wurde am Donnerstagabend in der Leipziger Kongreßhalle das 750jährige Bestehen der Thomas- Oberschule und ihres in aller Welt bekannten Chores begangen. Zur Eröffnung des Festaktes erklang der Eingangschor der Kantate „Tönet, ihr Pauken! Erschallet, Trompeten!" von Johann Sebastian Bach, dargeboten vom Thomanerchor und Mitgliedern des Gewandhausorchesters unter Leitung von Thomaskantor Prof ...

  • Ein bürgerlicher Kaufmann

    Seinen 75. Geburtstag würde der Verleger Ernst Rowohlt om 23. Juni begehen. Und sicher würde er, wellte er noch unter uns. Jetzt Vorbereitungen treffen, um zum Festival der Jugend nach Helsinki zu fahren. Denn unter dieser Jugend hat sich der Mann mit dem immer Jungen Herzen und dem weltoffenen Sinn besonders wohl gefühlt ...

  • Abitur geschafft~ was nun?

    Antwort auf einige Fragen unserer Leser / Sonderregelung für Abiturienten beachten

    An allen erweiterten Oberschulen der Republik haben in den vergangenen Tagen die Abiturienten ihre Reifeprüfung abgelegt. 36 000 wollten studieren, zur Zeit stehen aber nur 18 000 Studienplätze ?ur Verfügung. Was machen die übrigen? Es ist ein ernstes Versäumnis unserer Berufsberatung, daß «ie in den letzten Jahren falsche Illusionen erweckte, statt das Grundprinzip unserer marxistischen Erziehungswissenschaft genau zu erläutern ...

  • Hauptsache: Anfangen

    Erste Erfahrungen gibt es außer in Dresden auch schon in einigen anderen Städten. In Görlitz, in Berlin — zum Beispiel in Köpenick im Kreiskulturhaus Dresden Foto: »Unser Klub", Dresden „Erich Weihert" (KWO) —, im Oelsnitzer Kulturhaus „Hans Marchwitza", im Klubhaus des EKB Bitterfeld, im Staatlichen Kulturhaus Pirna und im Klubhaus des Mähdrescherwerkes Weimar ...

  • 1 „Orlando im Klubhaus der Bunawerke

    Halle (ADN). Ein besonderes Erlebnis der diesjährigen Händel-Festspiele war die Orlando-Aufführung des halleschen Landestheaters im Klubhaus der Buna- Werke. Der englische Musikwissenschaftler Dr. Percy Young äußerte sich sehr anerkennend über die Aufführung und sagte, daß es bemerkenswert sei, einen Abend wie diesen direkt in einen großen Betrieb zu verlegen ...

  • „Königskinder" und. ein Mord

    Als in Karlovy Vary die Delegation der Filmschaffenden der DDR zu den Internationalen Filmfestspielen ihre Pressekonferenz zu dem eine Stunde zuvor gezeigten Film „Königskinder" veranstaltete, da wußten wir hier noch nichts von dem feigen Mord an der Staatsgrenze in Berlin, dem der Genosse Reinhold Huhn zum Opfer gefallen war ...

  • Praktische Erfahrungen

    Regelmäßig zweimal im Monat treffen sich alle Klubratsvorsitzenden des Stadtbezirks Dresden-Ost mit der Klubkommission und dem Aktiv bei der Ständigen Kommission Kultur und Sport im Kreiskulturhaus. Hier laufen jetzt die guten Beispiele und Erfahrungen zusammen. Während es früher nur einige gute Beispiele gab, ist heute im ganzen Stadtbezirk ein vielseitiges gesellschaftliches Leben zu spüren ...

  • Kürzere Lehrzeit

    In diesem Zusammenhang tauchten in letzter Zeit, besonders auf Schülerforen; immer wieder die Fragen auf, welche B£* rufe nun die Abiturienten erlernen könnten, ob es besondere Abiturberufe gäbe. Ein ^Merkblatt für Abiturienten zur Berufs- und Studienlenkung im Jahre 1962", das jeder erhalten haben müßte, gibt darauf klare Antwort ...

  • Wo haben die Tüchtigen wirklich freie Bahn?

    Unsere Abiturienten mit ihrem soliden wissenschaftlichen Fundament haben es nicht nur leichter, beruflich vorwärtszukommen, sie sind geradezu verpflichtet, ihr Wissen in den vielschichtigen Berufen so schnell Wie möglich anzuwenden. Sind sie von der Perspektive im Sozialismus beseelt wie der Genossenschaftsbauer Hinze, der weiß, daß mit Muskelkraft aliein die künftigen Aufgaben nicht mehr zu bewältigen sind, dann gibt es für siq keine Grenzen, ihrem BiidungsdrangQ nachzugehen ...

  • Schwimmender Klub und Literaturstunde

    „Tip" Nr. 1 vermittelt dann auch gleich eine neuartige Methode, vielen Menschen die Ideen des nationalen Dokuments — oder auch andere Fragen — näherzubringen: den schwimmenden Tagesklub. Eine Dampferfahrt mit der „Weißen Flotte" wird verbunden mit einer bunten interessanten Klubveranstaltung. Bekannte Persönlichkeiten — in diesem Fall der Direktor des Dredner Zoos — Opernsänger, Mitarbeiter von Presse und Funk wirken mit ...

  • Hauptversammlung der Goethe- Gesellschaft in Weimar

    Weimar (ADN). Rund 1300 Wissenschaftler, Schriftsteller und Studenten aus beiden deutschen Staaten und dem Ausland nehmen an der Hauptversammlung der Goethe-Gesellschaft in Weimar teil, die am Freitag mit einer Festsitzung im Deutschen Nationaltheater eingeleitet wurde. Noch nie in der 77jährigen Geschichte der Gesellschaft habe sich ein so großer Kreis N zusammengefunden, sagte Prof ...

  • Während andere kneipten — lernte er

    Der Bauer Richard Hinze hatte jahrelang auf einen geruhsamen Feierabend, auf manche Unterhaltung und Geselligkeit, ja sogar auf den verdienten Urlaub verzichtet, um zu studieren. Seine Staatsexamensarbeit, deren wissenschaftlich erworbenen Erkenntnisse er unmittelbar in seiner LPG anzuwenden beabsichtigt, enthält exakte Darlegungen, die gediegenes Allgemeinwissen verraten ...

  • Keine Hilfsarbeiter mit Abitur!

    Daneben steht es dem Abiturienten natürlich frei, eine qualifizierte Arbeit im Rahmen eines ArbeitsrechtsverhäUnlsses aufzunehmen^ wenn es seinen persön-» liehen Wünschen entgegenkommt. In diesem Falle ist es ratsam, mit ihm einen Qualifizierungsvertrag abzuschließen, der beispielsweise den Erwerb des Facharbeiterbriefes oder den Besuch der Betriebsakademie und anderer gleichgearteter Bildungsstätten einbezieht ...

  • Straffe Leitung und gute Tips

    senstoto, Kinder- und Jugendveranstaltungen* für Werbung, Filmabende, Vortragsreihen und ähnliches mehr. Für 63 der 95 Wohnbezirke von Dresden-Ost bestehen jetzt Klubs der Werktätigen. Der größte Teil ist erst in diesem Jahr — meist auf Initiative der Wohnparteiorganisationen — entstanden. Sie gewannen auch die Mehrzahl der Menschen^ die heute aktiv in den Klubräten das kulturelle Leben organisieren ...

  • Verlerne ich nichts?

    .Im Jahre 1961 habe ich das Abitur mit dem Prädikat .Sehr gut* bestanden und arbeite seitdem als Elektriker im VEB Wälzlagerfabrik Berlin. Der Betrieb gibt mir die Möglichkeit, mich zum Facharbeiter zu qualifizieren und dann an der Fakultät für Berufspädagogik der Technischen Universität Dresden zu studieren ...

  • Bach-Fest eröffnet

    Bei der Eröffnung des 38. Deutschen Bach-Festes, die am FreitagvormHtag unter Mitwirkung des Thomanerchores in der Wandelhalle des Leipziger Rathauses stattfand, tauschten ein Vertreter der Stadt Leipzig und der Vorsitzende der neuen Bach-Gesellschaft, Chrjsthard Mahrenholz, Hannover, Begrüßungs- und Dankesworte aus ...

  • Dorfchor probt für Leipzig

    Grimmen (ND). Der Volkschor Brandshagen probt gegenwärtig für seine Auftritte in Leipzig-Markkleeberg, wo er den Ostseebezirk auf der Landwirtschaftsausstellung bei den Kulturveranstaltungen vertreten wird. Der Volkschor ist erst kürzlich mit dem zweiten Preis für Künstlerisches Volksschaffen 1962 ausgezeichnet worden ...

  • Kreiskulturhäuser werden Zentrum des geistigen und kulturellen Lebens

    sen Gesichtspunkten gearbeitet wird, wo alle gesellschaftlichen Kräfte der Nationalen Front und ein großer Kreis von bewährten Fachleuten, Künstlern, Wissenschaftlern, Ingenieuren, Neuerern, Vertretern sozialistischer Brigaden sowie erfahrenen Kulturfunktionären zur Mitarbeit herangezogen wird, geht auch die Arbeit besser voran ...

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  • 1 Für Friedensvertrag und normale Beziehungen

    „Dia'Stadt, muß leben — wenn Ihr leben wollt" das heißt in unserer Zeit für den Abschluß eines deutschen Friedensvertrages und für die Regelung der Westberlinfrage auf seiner Grundlage, für friedliche Koexistenz und die Bildung einer Konföderation, für normale und sachliche Beziehungen «wischen der Deutschen Demokratischen Republik und der westdeutschen Bundesrepublik eintreten, wozu auch normale Beziehungen auf dem Gebiet der Wirtschaft, der Kultur und des Reiseverkehrs gehören ...

  • Eine Rede McNamaras . , .

    Bald nach Straußens Rückkehr sollten solche Töne auch offiziell aus Washington kommen. Am 16. Juni hielt Kriegsrtiinister McNamara eine mit Kennedy und Rusk abgestimmte Rede, in der er forderte, das Atompotential des Westens müsse „als unteilbares Ganzes" behandelt werden. Jede nationale Aufsplitterung sei „gefährlich, selbstmörderisch, unmodern und unglaubwürdig" ...

  • Gemeinsam für Abrüstung

    Deshalb kann heute eine Diskussion über das Leben der Städte und das Leben ihrer Bürger auch nicht an den Grundfragen unserer Zeit: Abrüstung — Entspannung — Verständigung vorbeigehen! Wenn die Städte und ihre Bürger leben - wollen — nicht mit Unbehagen, nicht in Ungewißheit und Unsicherheit —, dann ...

  • TU Dresden beschreitet neue Wege

    Studenten analysieren Gewerkschaftsarbeit im VEB Mikromat

    Mit der Entwicklung einer vorbildlichen Gemeinschaftsarbeit zwischen Studenten und Dozenten der Technischen Universität Dresden und den Werktätigen des VEB Mikromat, einem unserer bedeutenden Maschinenbaubetriebe, wurde ein für alle Fach- und Hochschulen unserer Republik sehr lehrreiches Beispiel einer praxisverbundenen wissenschaftlichen Tätigkeit geschaffen ...

  • Wir laden Sie ein

    Wenn wir davon sprechen, daß es im Interesse der Sicherung des Friedens notwendig ist, auf internationaler Ebene eine Entspannung herbeizuführen, müssen wir als Deutsche in erster Linie in Deutschland selbst damit beginnen. Eine Politik der Entspannung beginnt man mit gemeinsamen Besprechungen und durch gegenseitige Verständigung ...

  • Die Völker müssen die Wende erzwingen

    Bleibt also nur eine Bilanz: Der gefährliche Wettlauf der Ultras nach der vollen Verfügungsgewalt nicht nur über die Trägerwaffen, sondern auch über die Kernsprengköpfe geht weiter. Noch mehr. Amerikas zwiespältige Haltung verschärft diesen Wettlauf sogar insofern, als sowohl Paris wie auch Bonn wiederholt aufgetrumpft haben: Wenn es mit den amerikanischen Kernwaffen zulange dauert, bauen wir uns selbst welche ...

  • DDR-Wissenschaft geachtet

    Leipzig (ADN). Als erster Universitätsprofessor eines sozialistischen Landes hielt der international bekannte Leipziger Historiker Prof. Dr. Walter Markov Vorlesungen an der Nationaluniversität Nsukka in Nigeria, Prof. Dr. Walter Markov, der Anfang dieses Jahres einer Berufung als Ordinarius der historischen Fakultät in Nsukka durch die nigerianische Regierung gefolgt war, ist dieser Tage zu einem Udaubsauf enthalt in seine Heimatstadt Leipzig zurückgekehrt ...

  • Optimale Transportwege

    Im Bezirk Gera gibt es zehn Ziegeleien und 74 große Baustellen. Um die günstigste Zuordnung der Baustellen zu errechnen, mußten über eine Million Rechenoperationen durchgeführt werden. Wären diese Berechnungen nur mit Hilfe von einfachen Tischrechenmaschinen durchgeführt worden, so hätten vier Rechner bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 48 Stunden ein Jahr lang rechnen müssen ...

  • Die eigene Zerstörung finanzieren?

    Die große Gefahr für dai deutsche Volk besteht nicht darin, daß wir die Aggressivität des deutschen Militarismus überschätzen. Die Gefahr besteht darin — das ist die Lehre meines Lebens und die Lehre der Geschichte unseres Volkes —, daß wir die Gefährlichkeit des deutschen Militarismus unterschätzen könnten ...

  • Ein offenes Wort

    an die Bürgermeister und Gemeinderäte in der Bundesrepublik

    Anläßlich der bevorstehenden 12. Hauptversammlung des westdeutschen Städte, toges veröffentlichte der Oberbürger, meister von Berlin und Mitglied des Staatsrates Friedrich Ebert in seiner Eigenschaft als Präsident des Deutschen Städte» und Gemeindetages folgenden Brief: Verehrte Kolleginnen und Kollegen! Am 38 ...

  • Was den USA passieren könnte

    Gleichzeitig drückten die USA naturlich ciarauf, daß Bonn auch die eigene Rüstungsindustrie weiter verstärkt. Die selbstlosen Partner hoffen nämlich, auf diese Weise die Konkurrenzfähigkeit Westdeutschlands auf dem kapitalistischen Markt zu drosseln und „größere Teile des deutschen Arbeitskräftepotentials effektiv zu binden" („Die Zeit" vom 15 ...

  • Raketenreise nach Washington

    Eben dazu die Reise nach Amerika. In Gesprächen mit Präsident Kennedy, Kriegsminister McNamara, Industriellen und Militärs hat Strauß kräftig „ausgetastet". Und keineswegs ohne Erfolg. So kaufte er zum Beispiel atomare Trägerraketen der Typen „Sergeant", „Herkules" und „Terrier", von denen kurz vorher ...

  • Gut besuchte Ausstellung

    Erfurt (ADN). 32 000 Bürger der DDR, darunter Wissenschaftler, Ärzte und Angehörige der medizinischen Berufe, besuchten bisher in Berlin, Leipzig und Rostock die sowjetische Wanderausstellung „Das Gesundheitswesen in der UdSSR". Dies teilte Ausstellungsdirektor Dr. Igor Sytschenikow auf einer Pressekonferenz in Erfurt mit ...

  • Strauß „tastet Athen aus

    Tatsächlich machten in eben dieser Richtung die USA-Vertreter eine Reihe gefährlicher Konzessionen. Sie gaben eine höchst widerspruchsvolle Erklärung ab. Sie sprachen einerseits gewisse Bedenken dagegen aus, den Kreis der Uernwaffenbesitzenden NATO-Staaten zu erweitern. Andererseits aber sagten sie den ...

  • Mitrofanow-Methode im Lehrplan

    Magdeburg (ADN). Die Mitrofanow- Methode ist an der Technischen Hochschule „Otto von Guericke" in Magdeburg organischer Bestandteil des Lehrplans geworden. In Vorlesungen und Seminaren werden die Studenten mit der Gruppenbearbeitung vertraut gemacht. Sie fertigen auch wissenschaftliche Arbeiten zu diesem Thema an ...

  • Neue Entdeckungen

    Leningrad (ADN). Polymere von Jod- Polyvinylalkohol, die in Leningrad entwickelt wurden, dienen zum Verschließen der Kavernen bei Lungenkranken. Das Präparat, Thixotrop-Gelä, wird gespritzt. Es sucht sich im Körper selbst einen Weg zu dem erkrankten Gewebe und füllt es aus. Kiew (ADN). Eine künstliche Herzklappe aus dem Kunststoff Teflon ist jetzt mit Erfolg im Ukrainischen Institut für Brustchirurgie bei Tierversuchen erprobt worden ...

  • Schneller gerechnet und Geld gespart

    Arbeitsgemeinschaft „Kybernetik'1 im Bezirk Gera gebildet

    Gera (ND). Eine Arbeitsgemeinschaft „Kybernetik" für den Bezirk Gera wurde von den Bezirksvorständen der Kammer der Technik und der Gesellschaft zur Verbreitung wissenschaftlicher Kenntnisse in Jena gegründet. Leiter der Arbeitsgemeinschaft ist Dipl.-Ph.il. Helmut Metzler. In einem Brief an die Bezirksdelegiertenkonferenz berichtete die Arbeitsgemeinschaft bereits von ihren ersten Erfolgen ...

  • Allgemeiner Nutzen

    Eine der nächsten wissenschaftlichen Arbeiten, die von Dr. Schmidt und einigen Assistenten der TU im VEB Mikromat entsteht, hat die volle Auslastung der modernen, hochproduktiven Maschinen zum Inhalt. Die Gewerkschaft Wissenschaft und die Industriegewerkschaft Metall werden diese wissenschaftlichen Arbeiten sowie die Belegarbeiten der Studenten anderen Betrieben des Bezirkes zur Auswertung zugänglich machen ...

  • Gast aus Belgien

    Berlin (ND). Prof. Dr. Forbat, Direktor des Instituts für Mechanik an der Technischen Hochschule Mons in Belgien weilt gegenwärtig zu einer Gastvortragsreise in der DDR. Er hält u. a. an der Hochschule für Elektrotechnik in Ilmenau Kolloquien über „Nichtlineare Methoden in der Elektrotechnik und Mechanik" ...

  • Von unserem militärpolitischen Mitarbeiter Oberit H. H e r b e 11

    Rückkehr aus den antiken Gefilden, jetzt gelte es, das Kommunique „auszutasten und zu genaueren Festlegungen zu kommen".

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  • Achtung!

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  • VEB Deutsche Spedition Berlin

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  • Der Kommandeur erzahlt

    In Krasnodar am Kubanfluß treffen wir Major Gawrilow. den Kommandeur, das Herz des Widerstandes im Ostfort von Brest. Mit einer Grundrißkarte der Brester Festung vor sich berichtet der als Held der Sowjetunion Ausgezeichnete mit der Zurückhaltung des Kommunisten und der Genauigkeit des Offiziers der Sowjetarmee: „Ich war am Sonnabendnachmittag noch bei jenem Teil meines Regiments, der am R?nde von Brest in einem Sommerlager lag ...

  • Steine sprechen

    In der Nacht vom Sonnabend zum Sonntag, genau um 3.15. Uhr am 22, Juni des Jahres 1941, ließen 36 Batterien. und Hunderte Minenwerfer der 45. Infanteriedivision ihre Hölle übet die etwa 3500 nichtsahnenden. Sowjetmenschen im Festungsbereich los. Bis zu diesem Augenblick boten die Anlagen ein friedliches, fast idyllisch zu nennendes Bild: rotes Mauerwerk aus der Mitte des 19 ...

  • GemeinsameBeratungmitSüdkorea

    Abzug der USA-Truppen Voraussetzung für friedliche Lösung der nationalen Frage

    Phoengjang (ADN). Die Oberste Volksversammlung der Koreanischen Volksdemokratischen Republik hat sich in einer „Botschaft an die Parlamente aller Länder der Erde" mit dem Appell gewandt, das koreanische Volk im Kampf für den Abzug der amerikanischen Truppen aus Südkorea und damit für die friedliche Lösung seiner nationalen Frage aktiv zu unterstützen ...

  • Die zweite Pleite

    H. H. Am Mittwoch ist auch der zweite Versuch der USA mißglückt, eine Kernladung In großer Höhe über dem Pazifik zu zünden. Genau wie am 4. Juni versagte die Steuerung. Die Trägerrakete mußte durch Funkbefehl zerstört werden. Ihre Trümmer und der nukleare Gefechtskopf stürzten ins Meer. ■i Dort treibt er nun «benso wie sein Vorganger ...

  • Schienenstränge in die DDR

    in Brest hätten auch die so zahlreichen Ost und West verbindenden Schienenstränge ihre Geschichte zu erzählen. Seit jenem Abend des 21. Juni 1941, als man über die Bugbrücke noch einen Getreidezug in Richtung Berlin rattern hörte, sind noch sehr viele Züge, auch mit Getreide, hinübergefahren. Jahrelang transportierten die Faschisten geraubtes Korn und andere Beute über den Bug nach Deutschland ...

  • Allein geblieben

    Die Faschisten hatten sich außerhalb der Festung eingegraben. In den Hof, den die Wälle des Forts umschlossen, wagten sie sich nicht. Wir waren schließlich nur noch drei und beschlossen, einen Durchbruchversuch zu wagen, um zu den Partisanen zu gelangen. Zur Ablenkung warfen wir Handgranaten. Tatsächlich gelang es uns, unter den Belagerern eine Panik zu stiften, die wild um sich schössen ...

  • Accra-Taguiig behandelt Abrüstung

    Gerald Götting in Kommission zur Minderung internationaler Spannung

    Accra (ADN-Korr.). Die gegenwärtig in Accra stattfindende Konferenz „Welt ohne Bombe" setzte am Freitag ihre Arbeit in fünf Kommissionen fort. Gerald Götting, stellvertretender Vorsitzender des Staatsrates der DDR, nimmt an den Beratungen der ersten Kommission teil, die Maßnahmen zur Minderung der internationalen Spannung erörtert ...

  • Empfang für Nikita Chruschtschow in Bukarest

    Bukarest (ADN). Das Zentralkomitee der Rumänischen Arbeiterpartei, der Staatsrat und der Ministerrat der Rumänischen Volksrepublik gaben am Freitagabend zu Ehren der von Ministerpräsident Chruschtschow geleiteten sowjetischen Partei- und Regierungsdelegation einen Empfang. Auf dem Empfang hielten Gheorghiu-Dej und Chruschtschow Tischreden ...

  • Blutgetränkte rote Fahne

    Eine Parteiversammlung wurde auf der Stelle einberufen. 40 Genossen waren anwesend. Es:gab nur eine Meinung: Wir schworen, hier zu sterben, aber die Festung nicht" preiszugeben. In Kurzversammlungen verständigten unsere Genossen die NichtParteimitglieder. Es gab keinen unter ihnen, der sich unserem Gelöbnis nicht angeschlossen hätte ...

  • .... Das Urteil des Feindes

    Brest war keine moderne Verteidifungsstellung, es besaß keine, ernsthafte militärische Bedeutung. Da* Heldentum seiner Verteidiger brachte 'hoch keinen der großen Wendepunkte des Krieges wie später Moskau, Stalingrad oder Kursk. Doch weil die Festung Brest nicht fiel, sondern erst nach vierwöchigem Kampf verblutete» wurde sie zum Symbol für Millionen ...

  • DDR-Militärdelegation in Gdansk

    Herzlicher Empfang auch in Poznan und im Bezirk Krakow

    Gdansk (ADN). Die Militärdelegation der Nationalen Volksarmee der DDR ist am Donnerstagabend in Gdansk eingetroffen. Sie wurde vom Kommandeur der polnischen Seekriegsflotte, Vizeadmiral Studzinski, willkommen geheißen. Abordnungen der Soldaten, Maate und Offiziere der polnischen Seekriegsflotte sowie Junge Pioniere und Werktätige der polnischen Hafenstadt bereiteten der Delegation einen herzlichen Empfang ...

  • Helden lied der Festung Brest

    Wer die Ruinen der Festung Brest heute, 21 Jahre nach dem Hitlerschen Überfall auf die Sowjetunion, kennenlernt, fragt sich staunend und ehrfürchtig: Welch ein Bewußtsein, wieviel Liebe zum sowjetischen Vaterland ließ die Große Soziallstische Oktoberrevolution in den Verteidigern von Brest wachsen! Wie ...

  • USA-Tests — Spiel mit dem Feuer

    Ernste Warnung der „Prawda" /. Gefahr einer Kriegskatastrophe

    Moskau (ADN). Als ein gefährliches Spiel mit dem Feuer brandmarkt die „Prawda" am Donnerstag den bereits zum zweitenmal infolge Versagens der Trägerrakete gescheiterten Versuch der USA, feine Kernladung in großer Höhe zur Explosion zu bringen. Das Blatt schreibt: „Man bedenke nur, In den vergangenen zwei Wochen haben die USA zweimal bewußt gefährliche Situationen geschaffen ...

  • Boeing 707 mit 112 Menschen abgestürzt

    New York/Paris (ADN/ND). Mit 112 Menschen an Bord — 103 Passaglere und 10 Besatzungmitglieder — ist am Freitagvormittag eine amerikanisch© Boeing 707 der französischen Luftverkehrsgesellschaft Air France Über einem Gebirgszug der Anüllenlnsel Guadeloupe abgestürzt. Das französische Ministerium für die Übcrseegcbiete teilte am Freitagabend mit, nach den ihm vorliegenden Informationen aus Guadeloupe habe keiner der Insassen der Maschine den Absturz überlebt ...

  • FDJ grüßt Komsomol

    Berlin (ADN). Aus Anlaß des Tages der sowjetischen Jugend hat der Zentralrat der FDJ in einem von seinem 1. Sekretär Horst Schumann unterzeichneten Qlüdcwunschschreiben den Komsomolzen und allen Mädchen und Jungen der Sowjetunion die herzlichsten Grüße über? mittelt. „Das Unterpfand für unser Leben; ...

  • Heute Laosregierung?

    Vientiane (ADN). Die laotische Koalitionsregierung soll nunmehr am heutigen ' Sonnabend durch König Savang Vatthana offiziell in ihr Amt eingeführt werden. Ministerpräsident Souvanna Phouma teilte am Freitagabend nach einer Sitzung von Vertretern der drei laotischen Gruppierungen mit, es sei ein endgültiges Übereinkommen über die Regierungsbildung erzielt worden ...

  • DDR-Diplomaten bei Minister Achmadi

    Djakarta (ADN-Korr.). Der amtierende Leiter des DDK-Genefalkonsulats ' in Djakarta, Konsul Herbert öhler, und Handelsrat Hans Großmann sind vom Sekretär des Nationalen Verteidigungsrates Indonesiens, Genossenschaftsminister Achmadi, empfangen worden. Sie versicherten erneut die Solidarität der DDR mit dem Kampf des indonesischen Volkes um die Befreiung Westirians ...

  • Verkehrskonferenz beendet

    Ulan-Bator (ADN). Die VII. Tagung der Konferenz von Verkehrsministern der Länder, die der Organisation zur Zusammenarbeit der Eisenbahnen der sozialistischen Länder angehören, ist am Freitag beendet worden. Die Konferenz erörterte eine Reihe wichtiger Fragen der Tätigkeit der Organisation und faßte entsprechende Beschlüsse ...

  • Antrittsbesuch in Beirut

    Beirut (ADN-Korr.). Der neue Leiter der DDR-Handelsvertretung in Libanon, Heinrich Krüger, wurde am Freitag vom Generalsekretär des libanesischen Außenministeriums, Dr. Fuad Ammoun, zu einem Antrittsbesuch empfangen. Das Gespräch verlief in freundschaftlicher Atmosphäre. -

  • Neues Werk über die KPdSU

    Moskau (ADN). Ein neues Werk über die Geschichte der Kommunistischen Partei der Sowjetunion wird vom Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der KPdSU vorbereitet. Das Werk soll sechs Bände umfassen und 1967 zum 50. Jahrestag der Oktoberrevolution abgeschlossen sein.

  • Sartre zum Weltkongreß

    Moskau (ADN). Der französische Schriftsteller Jean Paul Sartre will an dem Weltkongreß für Abrüstung und Frieden teilnehmen, der im Juli in Moskau stattfindet. Dies gab der Schriftsteller am Freitag auf einer Pressekonferenz in der sowjetischen Hauptstadt bekannt.

Seite 9
  • Von Boris Polewoj

    sie zog einen jungen Ingenieur mit sich, der ver- ' legen hinter ihr her trabte. „Er wird Ihnen den Brief vorlesen", verkündete sie siegesgewiß und blieb "vor Kupzow stehen, ließ aber den Ärmel ihres Opfers immer noch nicht los. ■J,Ja — natürlich — mit Vergnügen... Irina Nikolajewna hat mir gesagt, daß Sie aus Frankfurt eine Einladung zu einer Konferenz oder zu einem Kongreß bekommten haben ...

  • Em Brief aus Frankfurt

    Es war gegen Abend, die schrägen Strahlen der t Sonne bildeten schon von Westen her durch die Deckenfenster der Werkhalle, und die Proben begannen Michail Kupzow anzuzeigen, daß der Stahl bald soweit war, als Irotschka — die Sekretärin des Chefmetallurgen — in einem leichten, geblümten Kleidchen aufs einen Sprung zu den Martinöfen kam ...

Seite 10
  • „Jauchzet, frohlocket"

    750 Jahre Leipziger Thomanerchor / Von Dr. Horst S e e g e r

    Anheimelnd strahlt mattgelber Kerzenglanz durch die Thomaskirche: „Jauchzet, frohlocket...!" Die Scheinwerfer in den Konzertsälen von Paris, Moskau, Zürich, Buenos Aires, Florenz, Prag tauchen die weißen Hemden und die schwarzen Anzüge der Knaben in flirrendes Licht: „Auf, preiset die Tage..." In einer Sphärenharmonie dachten sich die Alten • das Menschheitsziel verwirklicht, das auf Erden zu erringen ihnen nicht möglich schien ...

  • Das Recht auf die Heimat

    Jewgeni Permjak: Man nannte ihn den grauen Wolf, Roman. Verlag Kultur und Fortschritt, Berlin, 1961. '278 S., Ganzleinen, 5 DM. Vor vierzig Jahren verließ Trofim Bachruschin seine russische Heimat. Wie ein verwundetes Raubtier hatte er sich bei Nacht und Nebel davongeschlichen, als es für einen Weißgardisten wie ihn kein Blut mehr zu lecken gab ...

  • Immer in der vordersten Reihe

    Zum 5. Todestag von Louis Fürnberg am 23. Juni

    In seinem Versepos „Der Bruder Namenlos" hat Fürnberg davon berichtet, welchen nachhaltigen Eindruck er in der Jugend von den Dichtungen Rilkes empfing. Ihn faszinierten die Sprachkunst und die tiefe Gestaltung des Einsamkeitserlebnisses bei diesem spätbürgerlichen Lyriker, zu dem er noch in dessen Sterbejahr 1926 nach Muzot gewallfahrt war und mit dem er sich eins wußte in der Liebe zum heimatlichen Prag und zum böhmischen Volkslied ...

  • NEUES VOM BÜCHERMARKT

    Deutscher Militärverlag

    Nach dem im Mai erschienenen Buch „In schwerer Zeit" von N. K. Popjel werden die Erinnerungsbähde im Juni mit „Frontberichterstatter im Westen" von D. F. Kraminow fortgesetzt (5,80 DM). Der Verfasser hat die " anglo-amerikanischen Truppen von der Normandie bis nach Deutschland begleitet. Er berichtet, was auf dem westlichen Kriegsschauplatz geschah, während die Rote Armee die Hitlerwehrmacht zerschlug ...

  • BACH

    Von Johannes R. Becher Die Klänge zögern noch, als ob sie spähen, Sie fühlen vor und müssen wieder weichen. Da fällt ein Ton: ein leises Glockenzeichen. Die Klänge kommen so, wie Berge gehen. Und nichts hält stand, sie brechen mächtig ein In dich, in mich, sie nehmen uns gefangen — Man will nur Resonanz und Echo sein —, Sie führen> uns, bis wir dorthin gelangen, Wo eine Aussicht ist und alles das, Was um uns ist, rücfct in dos rechte Maß ...

Seite 11
  • Glück auf, Kombinat!

    Ein nachträglicher Gruß zum zehnjährigen Bestehen der ersten Braun kohlenkokerei der Welt / Von Klaus Marschke

    Tfier Jahre kenne ich dich erst, Großkokerei Lauchhammer, und soll nun über all die zehn Jahre schreiben, die du lebst. Ich könnte es kaum, gäbest du mir nicht selbst den Maßstab dafür, indem du als deinen Geburtstag nicht deine Grundsteinlegung, sondern den ersten Handschlag feierst, den du für uns getan hast: den ...

  • ANEKDOTEN Das schlechte Gewissen

    Schichtleiter Herbert Thiel kommt von der Nachtschicht nach Hause. Seine Frau nimmt erstaunt eine Schachtel Konfekt entgegen: „Nanu, so'n alter Ehemann wie du und dann am Sonnabend früh Konfekt? Muß ich jetzt auf ein Geständnis über mindestens zwei Seitensprünge gefaßt sein?" Während Frau Thiel sich mit ihrem Mann „an den Kaffeetisch setzt, sagt Herbert zögernd: „Es stimmt schon, Else, ich habe wirklich ein schlechtes Gewissen ...

  • Besondere Umstände

    Etwas stöhnte jämmerlich. Ich fuhr herum und sah in den Armen meiner Frau Karls neues Akkordeon, das in fürchterlichen unbegreiflichen Tönen fistelte. — „Stimmkatarrh! Es wird sich erkältet haben?" sagte ich. „Erkältet?" rief meine Frau, „ - wie kann sich ein so1 neues Instrument erkälten und die Stimme verlieren? Wenn das Tante erfährt, daß ihr Weihnachtsgeschenk den Stockschnupfen ...

  • Vom vollen Topf

    Nützlich sind dem Menschen, dve Maschinen. Durch sie kriegt er alles, was er täglich braucht. Aber: dazu muß er sie bedienen, muß er sorgen, daß der Schornstein raucht. Refrain: Was gestern reichte, ist heute zuwenig. Wieviel viel ist, weiß jedes Kind. Rechne'mit Gramm, Minute und Pfennig, daß es nicht zu viele sind ...

  • ERKENNTNIS

    von Elfriede Scheibe Es kommt einmal der Augenblick, da trifft uns die Erkenntnis wie ein Blitz: Daß wir vergaßen, wie nach schwerem Tagewerk die Menschen trocknes Brot wie Kuchen aßen. Dann hämmert das Gewissen und wird zum Richter, und jeder Schlag des Herzens gibt den Befehl, den Acker zu bestellen für eine gute Saat ...

Seite 12
  • Elfenbeinturm-Illusion

    »ND": Welche Möglichkeiten sehen Sie, die westdeutschen Wissenschaftler mit den Grundgedanken des nationalen Dokuments und den Beschlüssen des Nationalkongresses vertraut zu machen? Prof. Dr. Schick: Alle Wissenschaftler der DDR, besonders aber die älteren, verfügen über gute Beziehungen zu ihren Fachkollegen in Westdeutschland ...

  • Jean Jacques Rousseau^ über Vaterlandsliebe

    Am 28. Juni dieses Jahres begehen wir den 250. Geburtstag des großen französischen Pädagogen und Philosophen Jean Jacques Rousseau. Seine Schriften trugen wesentlich dazu bei, das Selbstbewußtsein des aufstrebenden Bürgertums zu entwickeln und die bürgerliche Revolution in Frankreich vorzubereiten. Die ...

  • Menschenführung und Psychologie

    Wir bilden an unserer Schule vorübergehend Meister der volkseigenen Bauindustrie aus. In Diskussionen mit Praktikern kommt immer wieder zum Ausdruck, daß unsere Absolventen zwar gute Kenntnisse sowohl in gesellschaftlicher als auch fachlicher Hinsicht besitzen, daß diese Kenntnisse aber zuwenig angewandt werden und der Umgang mit den Menschen teilweise nicht dem derzeitigen Entwicklungsstand in unserer Republik entspricht ...

  • Schnüffelkolonne

    Die Kölner „Deutsche Zeitung holt es mit den Denunzianten. Nachdem sie erst kürzlich die Leiter westdeutscher Auslandsbibliotheken wegen eines Buches von Heinrich Mann angezeigt hatte, veröffentlichte sie zu Pfingsten -einen Schnüfflerbericht westdeutscher Schulfunktionäre von einer Reise durch die USA ...

  • Kluge Chemiestudenten

    Studenten der Chemischen Institute der Leipziger Karl-Marx-Universität haben während ihres diesjährigen Berufspraktikums aktiven Anteil an der Lösung volkswirtschaftlich wichtiger Aufgaben genommen. Durch ihren Einsatz in Großbetrieben der chemischen Industrie trugen sie dazu bei, einen beträchtlichen ökonomischen Nutzen zu erzielen ...

  • Rigorose Aufforderung

    Um diesen Mangel schleunigst zu überwinden, wurde vom Institut für Politische Ökonomie ein Klassikerminimum über die wichtigsten ökonomischen Schriften von Marx, Engels und Lenin sowie über die wichtigsten Dokumente der kommunistischen und Arbeiterparteien festgelegt, das von jedem Angehörigen des wissenschaftlichen Nachwuchses während seiner Ausbildungszeit zu studieren ist und das bei der Promotion einen Bestandteil im Higorosum im Fach Politische Ökonomie bildet ...

  • Argumente für die Arbeiter

    Ich kann es nur begrüßen, wenn die Gesellschaftswissenschaftler den Millionen Arbeitern der DDR, welche sich aktiv und mit ganzer Leidenschaft am Produktionsaufgebot beteiligen, nicht nachstehen wollen. Täglich suchen viele Arbeiter nach besseren Methoden, um noch schneller voranzukommen. Dazu brauchen sie aber die Unterstützung der Gesellschaftswissenschaftler, die ihnen in dem schweren ideologischen Kampf die Argumente in die Hand geben, die jedem Arbeiter verständlich sind ...

  • Ohne Meinungsstreit geht es nicht

    Nicht allgemeine Feststellungen, sondern wissenschaftliche Analysen, nicht trockene Thesen und fertige Rezepte, sondern Erklären der Widersprüche, fruchtbare Diskussionen und damit neue Wege, das muß der Beitrag der Gesellschaftswissenschaften zur Lösung der Probleme der Gegenwart sein. Gerade der Meinungsstreit ist doch die Voraussetzung für neue Erkenntnisse ...

  • Erste Erfolge

    Das Institut für Politische Ökonomie erhielt vor längerer Zeit vom Zentralkomitee zwei Forschungsaufträge über die Versorgung der Bevölkerung mit den tausend kleinen Dingen, über den sozialistischen Arbeitsstil und die Tätigkeit der Wirtschaftsräte. Diese Forschungsaufträge wurden termingemäß erledigt und stellten eine wirksame Hilfe für unsere Praxis dar ...

  • "Lücken in der Theorie

    Anstatt in das Wesen der komplizierten gesellschaftlichen Erscheinungen einzudringen und konkret zu zeigen, wie sicW z. B. die ökonomischen Gesetze des So» zialismus in unserer Volkswirtschaft durchsetzen oder wie die Verelendung der Arbeiterklasse in Westdeutschland bei zeitweilig steigendem Reallohn vor sich geht, haben wir uns oft nur mit der Beschreibung ihrer Oberfläche zufriedengegeben und sind dabei in Lehre und Forschung zu einseitigen und dogmatischen Schlußfolgerungen gekommen ...

  • Eine Stelle sollte leiten

    Weitere Meinungen und Vorschläge zum Problem des Nutzeffektes der Gesellschaftswissenschäften

    Die von Dr. Heinz Kallabis mit seinem Beitrag „Wie werden wir rentabel?" („ND" vom 26. Mai 1962) ausgelöste Diskussion* über den Nutzeffekt der Gesellschaftswissenschaften in der DDR hat ein lebhaftes Echo unter unseren Lesern gefunden. Wir setzen heute die wichtige Aussprache fort und veröffentlichen weitere Auszüge aus Leserzuschriften ...

  • Vertragsforschung ist sinnvoll

    In einer Aussprache mit dem Parteisekretär der Leningrader Universität, der zugleich Wirtschaftswissenschaftler ist, ergab sich, daß die Ökonomen der Leningrader Universität auch eine gute Verbindung zur Praxis besitzen und mithelfen, wichtige volkswirtschaftliche Aufgaben beim Aufbau des Kommunismus erfolgreich zu lösen ...

  • Scharfe Rhythmen

    „Wir brauchen neue und vor allem verschiedene Tänze", schreibt Leonid Schkolnikow in einem Beitrag in der „Iswestija" vom 29. Mai 1962 als Antwort auf einen Artikel von I. Moissejew. Nach Meinung von Schkolnikow müssen die Tänze „feurig und voller lebensbejahender Kraft sein sowie scharfe Rhythmen besitzen ...

  • Deutsch in Helsinki

    In den vergangenen Monaten dieses Jahres nahmen mehr als 250 finnische Arbeiter, Angestellte und Studenten in 15 Zirkeln am Deutschunterricht im DDR-Kulturzentrum in Helsinki teil. Bei den Prüfungen erreichten die Kursteilnehmer die beachtliche Durchschnittsnote von 2,2. Der Leiter des Deutsch-Lektorats im Kulturzentrum, Herr Kurt Schmidt* stellte fest, daß das Interesse an der deutschen Sprache besonders im Hinblick auf das Festival der Weltjugend zugenommen hat ...

  • Wenn die Kollegen aus Holland kommen...

    Interview mit Prof. Dr. Rudolf Schick über Probleme des nationalen Dokuments

    Nach seiner Rückkehr vom Nationalkongreß, an dem er als Delegierter des Bezirkes Rostock teilnahm, gewährte der Rektor der Universität Rostock und Direktor des Instituts für Pflanzenzüchtung Groß Lüsewitz; Nationalpreisträger Prof. Dr. Rudolf Schick, einem Vertreter von »Neues Deutschland" folgendes ...

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  • Die elektronische Krankenschwester wacht immer

    Was bedeutet die Elektronik für die Medizin / Von Ing. Hans Borrmann

    Die Elektronik als großes Teilgebiet der Elektrotechnik, das sich in einer revolutionären Entwicklungsphase befindet, hat eine hohe Bedeutung für die rasche Steigerung der Produktivkräfte auf den verschiedensten technischen Gebieten, aber auch im Gesundheitswesen ist die Elektronik im raschen Vordringen ...

  • Das Buch der Wahrheit

    „Weltall — Erde — Mensch", von einem Autorenkollektiv, mit einem Vorwort des Ersten Sekretärs des ZK und Vorsitzenden des Staatsrates, Walter Ulbricht. 10. erweiterte Auflage, Neufassung; in Leinen gebunden, 495 Seiten. Bilder, Zeichnungen, Grafiken, Farbtafeln und Karten, Verlag Neues Leben, Berlin, 1962 ...

  • Neue Wege in der Agrarforschung

    Einen Forschungsplan für die Jahre 1963/65 arbeitete die Deutsche Akademie der Landwirtschaftswissenschaften aus. Der Plan entspricht den Vorschlägen des VII. Deutschen Bauernkongresses und des 14. Plenums und konzentriert die Forschungskapazität der Akademie auf die volkswirtschaftlich und wissenschaftlich vordringlichsten Aufgaben ...

  • Methoden zur Krebsbekämpfung

    Neue Kombinationen von Chemotherapie und chirurgischer Behandlung gewinnen im Kampf gegen den Krebs in der Sowjetunion immer mehr Bedeutung teilte Prof. Leonid Larionow, Korrespondierendes Mitglied der Akademie der Wissenschaften der UdSSR, in einem TASS-Interview mit. Zu der neuen Behandlungsmethode ...

  • Mathematik führt zur Vollkommenheit

    Die Lösung der genannten Aufgaben ist nach Meinung Itelsons mit den bisher in der Psychologie gebräuchlichen Forschungsmethoden nicht möglich. Mit den traditionellen Methoden ausgerüstet kann der Psychologe z. B. feststellen, welche Sinnesorgane des Arbeiters an der Wahrnehmung von Eindrücken beteiligt sind, die er im Arbeitsprozeß erhält, auf welche Beobachtungen sich das Urteil des Arbeiters über den Verlauf des Arbeitsprozesses gründet usw ...

  • Vorbilder

    In dieser Situation erinnerten sich die Ingenieure daran, daß es ja im Werk bereits hervorragende ^Regulatoren" gab; nämlich die qualifizierten Arbeiter, die den betreffenden Produktionsablauf schon jahrelang erfolgreich steuerten und sich dabei auf ihre praktischen Arbeitserfahrungen stützten. Wenn ...

  • Ein wichtiges Nachschlagewerk

    Lampeter, Wilhelm: „Unkräuter in der Saatguterzeugung", Berlin, Akademieverlag, 1962 (241 S. mit 5 Schwarzweiß- und 30 Farbtafeln, 44 Abb.. 9 Darst.) gebund. 18,50 DM. ' Das Werk ist kein „Unkrautbuch" im herkömmlichen Sinne. Bewußt wird auf eine auch nur annähernd mögliche Vollständigkeit hiesiger Unkrautflora verzichtet und efne Auswahl auf die für die Saatguterzeugung bei Futterpflanzen wichtigen Fremdarten und Unkräuter getroffen ...

  • Startbahn zu neuen Erkenntnissen

    Diese Äußerungen der geistigen Tätigkeit können nun, wie jede objektive Realität, exakt gemessen und beschrieben werden. Die Psychologie muß gewissermaßen einen Umweg gehen: Da sie die Denkoperationen noch nicht unmittelbar quantitativ erforschen kann, untersucht sie die Operationen dort, wo sie praktisch zum Ausdruck kommen — in der Arbeit des Menschen ...

  • Kyberneten - mit hoher Selbständigkeit

    Die Maschine, auch der logische Entscheidungen fällende Kybernet, wird den Menschen aus der Produktion nie völlig verdrängen können, erklärte der sowjetische Psychologe Alexei Leontjew in Moskau auf einer Tagung von Physikern, Medizinern, Psychologen, Philosophen, Linguisten und anderen Spezialisten ...

  • Vergleichsmöglichkeiten

    Vergleicht man z. B. die menschlichen Handlungen mit den Wirkungen des automatischen Regulators — der ja keine Ermüdungserscheinungen usw. kennt —, so können dadurch die Genauigkeit der menschlichen Auffassungsfähigkeit, die vom Menschen durchgelassenen Abweichungen, die Verarbeitung der erhaltenen Eindrücke in Entschlüsse; und«,Handlungen, ...

  • Erforschung der Nukleinsäuren

    Die erfolgreiche Bekämpfung von Krebs-, Virus- und Erbkrankheiten hängt davon ab, inwieweit der Mechanismus der biologischen Synthese der Eiweiße enträtselt werde. Diese Forschung sei stark mit der Untersuchung der Nukleinsäuren verbunden. Dies erklärte der Vizepräsident der Akademie _der Medizinische^ Wissenschaften der UdSSR, Wassili Orechowitsch," anläßlich einer Tagung in Leningrad über „Nukleinsäuren" ...

  • Zusammenarbeit zwischen Arbeitspsychologie und Technik

    Die praktische Bedeutung dieser Untersuchungen liegt auf der Hand. Die gewaltigen Geschwindigkeiten und der komplizierte Charakter vieler in der modernen Technik vorkommenden Regulationsprozesse stellen immer häufiger Anforderungen an den Menschen, die auf der Grenze seiner intellektuellen Möglichkeiten stehen ...

  • Gehirn als Modell

    Zu einem bemerkenswerten sowjetischen Artikel über „Kybernetik und Fragen der Arbeitspsychologie"

    Ein sowjetischer Psychologe wurde von Ingenieuren aufgesucht, die an der komplexen Automatisierung eines Betriebes im sowjetischen Erzbergbau arbeiteten. Sie wollten eine automatische Steuerungsanlage konstruieren und stießen dabei auf das Problem, nach welchen Methoden und Prinzipien diese Anlage arbeiten sollte und wie sie zu programmieren sei ...

  • Größtes Rechenzentrum Mittelasiens

    Das erste Rechenzentrum Kirgisiens wurde kürzlich in Frunse in Betrieb genommen. Dieses größte Rechenzentrum Mittelasiens ist mit modernsten Universal-Elektromaschinen ausgerüstet. Eine Maschine vom Typ „Minsk 1" kann in einer Sekunde rund 3000 arithmetische und logische Operationen ausführen. Das Rechenzentrum wird äußerst komplizierte technische, mathematische, ökonomische und logische Aufgaben lösen sowie für die Krankheitsdiagnostik verwendet werden ...

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  • Behandeln wir unser Gemüse immer richtig?

    Spinat, Salat, Radieschen — nach dem langen Winter, da viele durch das Fehlen von Vitamin C im Körper gegen die Frühjahrsmüdigkeit anzukämpfen hatten, war es das erste, uns sehr willkommene Gemüse. Heute gehört es wieder zu den Alltäglichkeiten im Speiseplan. Aber wissen wir den Wert dieses Gemüses immer ...

  • Für Luft- und Sonnenhungrige

    Farbenfroh ins Wochenende und in den Urlaub

    Kleider kauft man ein, aber Kleidung für die Erholungszeit kombiniert man. Das ist ein geradezu schöpferischer Akt, der oft etwas vom Wesen der Trägerin verrät. Die einen geben sich betont lässig. Sie nehmen den größten und gröbsten Pullover, die ältesten Hosen und die klapperndsten tatschen, um sich auf diese Welse von der Geschäftigkeit des Alltags zu erholen ...

  • Zu Ehren Dr. Emanuel Laskers

    Die Teilnehmerliste für das Internationale Dr.- Fmanuel-Lasker-Gedenkturnier, das in der Zeit vom 8. bis 28. Juli 1962 in Berlin, im „Haus der jungen Talente", Klosterstraße 68-70, durchgeführt wird, weist eine großartige Besetzung auf. Am Start sind fünf Großmeister, und zwar: Stein und Wasjukow (beide UdSSR), Barcza (Ungarn), Fernschachweltmeister O'Kelly (Belgien) und unser Wolfgang Uhlmann aus Dresden ...

  • „Meine Kinder sollen es besser haben"

    Ein guter Vorsatz wird falsch durchgesetzt / Unsere „Putzteufel "-Diskussion

    •Die Leserdiskussion über den „Putzteufel" trifft genau ins Schwarze. Es ist oft erschreckend, wie „damenhaft" schon kleinere Mädchen zurechtgemacht werden — Monofilstrümpfe, Lippenstift, Kaltwelle, lackierte Fingernägel. Es ist richtig, wenn die Leser schreiben, es sei vor allem Sache der Eltern, das wieder in Ordnung zu bringen ...

  • Starker Tobak

    Doch wer sagt, daß sich Verbesserungen nicht nochmals und nochmals verbessern ließen. Im Bahnbetriebswerk Leipzig-Wahren laufen jedenfalls solche Tüftler herum. Eines Tages sprach man dort von der „Erschließung der Hausfrauenreserven im Hinblick auf die Auffüllung von Lokbesatzungen". Und das hörte sich nicht nur als unfeines Deutsch, sondern tatsächlich auch als starker Tobak an ...

  • Verständige Liebe

    Die Lokführer Erich Keil und Karl Schulze, beide in den Fünfzigern stehend, teilten diesen Standpunkt von Mannesherrlichkeit nicht. Vielleicht aus Liebe zu ihren Frauen. (Davon sprach man nicht.) Jedenfalls stiegen Lotte Keil und Gertrud Schulze nach kurzer Ausbildung zu ihren Männern auf die Maschinen ...

  • Zuverlässige Männer

    Unsere Lokführer verdienen ihren guten Ruf, zuverlässige Männer zu sein: sowohl als auch... Ihre Arbeit ist eine der verantwortungsvollsten, ihre Arbeitszeit eine der unregelmäßigsten. Mal kommt ein Lokführer früh um drei nach Hause, mal' mittags um eins, mal nachts halbelf. Und weil es an Maschinenpersonal allenthalben fehlt, und weil die Transportpläne erfüllt werden müssen, geraten die Lokführer in den nachteiligen Ruf der Unentbehrlichkeit ...

  • Sicherheit zuerst

    Inzwischen erzählt Karl Schulze, was die „Beifrau" auf der E-Lok zu tun hat. Sie sei für das „Aufrüsten" der Maschine verantwortlich, sie öle also die Maschine vor der Fahrt ab, überprüfe, ob Werkzeuge, Ersatzteile, Bremskeile, Putzwolle an Ort und Stelle sind. Nach der Ausfahrt aus dem Lokschuppen pumpe sie die Bügel hoch ...

  • In solchen Augenblicken ...

    Karl Schulze nimmt uns die weitere Frage vom Mund „Meine Frau war die Ruhe selbst. Ich hab mich nur gewundert. In solchen Augenblicken spürt man doch..." Er spricht den Satz nicht zu Ende; er sieht seine Frau an. Wird denken: na, soll sie's doch sagen, was man in solchen Augenblicken spürt. Und Frau ...

  • Die rollende Ehe

    ... oder wie der E-Lokführer zu einer „Beifrau" kam / Von Max Walter Schulz

    Das vorausgesagt: Wer nach dem Untertitel auf eine deftige und deshalb moralisch hart zu kritisierende Geschichte hofft, wird nicht auf seine Kosten kommen. Die Sache, über die hier berichtet werden soll, hat mit Seitensprüngen etc. pp. nur im entferntesten etwas zu tun. Sie betrifft jedoch sehr wohl den sprichwörtlichen Haussegen, d ...

  • Ein althergebrachter Standpunkt

    Man sollte mit den Eltern solcher Kinder in der Schule Aussprachen führen, aber auch im Betrieb darüber sprechen. Das gleiche gilt für die Fionierund FDJ-Organisation. die sich um diese Angelegenheit kümmern muß. Auch die Fachleute, z. B. die Friseure, sollten nicht gleichgültig sein. Leider habe ich ...

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Immer mehr wenden sich ab Die Komplicen in der Etappe Heute mit Beilage DIE GEBILDETE NATION und Funkprogramm Steigerung der Arbeitsproduktivität - Hauptziel der sozialistischen Volksbewegung UnsereTaten bestimmen die Zukunft der Nation - - Kommunique über die Tagung des Präsidiums des Nationalrates Karl-Marx-Stadt „8. Mai" — Schule der Genossen Walter Ulbricht empfing bulgarischen Botschafter Erfolgreiche Leitung verlangt: Am Ende der Adenauer-Ära Gute Pflege — gute Politik Sprengstof fanschlag auf S-Bahn I Minister Kramer warnt
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