3. Jul.

Ausgabe vom 22.06.1962

Seite 1
  • Lehren der Geschichte

    Heute wird unser junger Genosse Reinhold Huhn in seiner vogtländischen Heimat zur letzten Ruhe getragen. Aus dem Ungeist des Antikommunismus haben ihn Westberliner Froritstadtschergen der deutschen Imperialisten und Militaristen feige ermordet. Unsere Fahnen senken sich an seinem' Grabe an dem Tag, da vor genau 21 Jahren dieselben Imperialisten und Militaristen ihren antikommunistischen „Kreuzzug" gegen die Sowjetunion begannen ...

  • Brandt unter Beschüß aus eigenen Reihen

    Berlin (NU). Auch in fuhrenden Kreisen Westberlins haben die maßlose Mordhetze vom 17. Juni und die darauf folgenden Mordtaten an der Staatsgrenze zu heftigen Auseinandersetzungen und Kritiken, besonders an dem Frontstadtchef Willy Brandt, geführt. Am Mittwochabend versuchte Brandt auf einer SPD-Versammlung, seinen Schießbefehl an die Westberliner Polizei und die Zusicherung des „Feuerschutzes für Grenzverletzer" zu rechtfertigen ...

  • Abschied von Reinhold Huhn Zorn und Haß den Mördern

    Berlin (ND/ADN). In der Garnison der 4. Grenzabteilung in Berlin-Rummelsburg wehten am Donnerstag früh die Fahnen auf halbmast. Tausende Berliner kamen, um dem Unteroffizier Reinhold Huhn, der den Mordkugcln der Frontstadt-OAS zum Opfer fiel, die letzten. Grüße zu entbieten. In der Garnison zogen die erschütterten und von Zorn und Haß gegen den Mörder und die Mordanstifter erfüllten Berliner mehrere Stunden lang am offenen Sarg vorbei ...

  • Programm zu höherer Bodenfruchtbarkeit angeregt

    Anklam. Auf einer Einwohnerversammlung in der Gemeinde Krien im Kreis Anklam erklärte LPG-Vorsitzender Ullrich Papkerf der als Delegierter am Nationalkongreß teilgenommen hatte^ man müsse jetzt allen Einwohnern des Dorfes erläutern, in welcher Situation sich die deutsche Nation befindet und welche Aufgaben sich für jeden einzelnen daraus ergeben ...

  • Klarheit hier — Verwirrung dort

    Stockholm (ADN-Korr.). Anläßlich des Besuchs des amerikanischen Außenministers Dean Rusk in Bonn sei es interessant, sich mit der Einstellung des DDR-Staatschefs Walter Ulbricht zu den amerikanisch-sowjetischen , Gesprächen über die Deutschland- und Westb'erlinfrage vertraut zu machen, schreibt am Donnerstag die der schwedischen Regierung nabestehende Zeitung „Stockholms Tidningen" in einem Korrespondentenbericht aus Bonn ...

  • In Worin gilt die Tat

    Seelow. In der Gemeinde Worin im Kreis Seelow berieten Delegierte des Nationalkongresses,- unter ihnen LPG-Vorsitzender Bernhard Grünert* mit den Genossenschaftsbauern über das nationale Dokument und die sich daraus ergebenden Aufgaben für dife ökonomische Stärkung der Republik. So wollen die Woriner zusätzlich 70 Sauen decken lassen, die jetzt aus Mastbeständen ausgewählt wurden ...

  • Dr. Nkrumah: Baldigst Friedensvertrag .

    Accra (ADN-Korr.). Für den raschen Abschluß eines deutschen Friedensvertrages und die friedliche Lösung des Westberlinproblems setzte sich am Donnerstag der ghanesische Präsident Dr. Kvvame Nkrumah in seiner Eröffnungsrede vor dem Kongreß „Welt ohne Bombe" ein. Die Überreste des zweiten Weltkrieges müssen schnellstens beseitigt werden^ betonte der ghanesische Staatschef ...

  • Führungslos

    Täglich wird dem Bonner Regime von westlichen Zeitungen bescheinigt, daß seine Zeit abgelaufen ist. Der „Tagesspiegel" bezeichnet am Donnerstag den Zustand der Bonner Politik als .das, große Vakuum": -~ # „Was weitschauende Beobachter für die Zeit nach dem Ausscheiden Konrad Adenauers befürchtet hatten, tritt schon während seiner Regierungszeit ein: Ein lähmendes Gefühl der Führungslosigkeit greift um sich ...

  • Frontstadtpolitiker von Rusk-Besuch enttäuscht

    Westberlin (ADN). Der zweäeinhalbstündige formelle Besuch von USA- Außenminister Rusk in Westberlin hat bei den Frontstadtpolitikern um Brandt herbe Enttäuschung hinterlassen. Besonders verbittert ist Brandt darüber, daß Rusk für die — vorher von der Westberliner Presse groß angekündigte — „vertrauliche Aussprache" mit ihm ganze zehn Minuten aufwandte ...

  • DDR-Schiffe retteten schwedische Seeleute

    Rostock (ND/ADN). Bergungsfahrzeuge der DDR retteten am Donnerstagvormittag 29 Besatzungsmitglieder des schwedischen Frachtschiffes ^.Agne". Das 3893 t große Schiff trieb seit der Nacht zum Donnerstag leck und brennend etwa 15 Seemeilen westlich Kap Arkona in der Ostsee. Im Maschinenraum war Feuer ausgebrochen ...

  • Schon 3200 t Walzstahl Vorsprung

    Riesa. Der von seinen Kollegen zum Nationalkongreß delegierte junge Walzwerker Frank Werner hat in seiner Brigade „V. Parteitag" im Stabwalzwerk Riesa sofort nach seiner Rückkehr in der Nachtschicht über den Kongreß berichtet. Die Brigade, so berichtet VK Hans Königy erreichte bisher einen Planvorsprung von 3200 Tonnen Walzstahl ...

  • „DDR-Vernichter" werden überrollt

    Peking (ADN-Korr.). Jene, die nach Vernichtung der DDR schreien, werden schließlich vom Rad der Geschichte überrollt werden, schreibt die Pekinger „Volkszeitung" am Donnerstag in einem Kommentar zum Nationalkongreß und zum nationalen Dokument. Die Zeitung erläutert eingehend den unermüdlichen Kampf der DDR für die Lösung der deutschen und der Westberlinfrage, der von der Sowjetunion unterstützt wird ...

  • Schwedter bauen nach Bestwerten

    Schwede. Unmittelbar nach dem Nationalkongreß berieten die Erbauer des Erdöl Verarbeitungswerkes Schwedt in zahlreichen Aussprachen, wie sie sichern können, daß dieser wichtige Betrieb der Petrolchemie pünktlich und qualitätsgerecht zum Staatsplantermin fertiggestellt wird. Die 17 Brigaden des Baustellenbereichs I wollen ihren Plan im, Juni mit 105 Prozent erfüllen/ die • Arbeitsproduktivität auf 105 Prozent steigern ...

  • Adenauer-Ära geht zu Ende

    mmmm$8vm>v'i* weitsch«uende- Beob»*- §: tet für die Zeit nach dem Ausscheiden Kon- « tad Adenauers befürchtet hatten, tritt schon I & wihrend seiner Regierungtieit ein: Ein 14h-1 SS Ölendes Gelühl der Fütirungsioslgkett «rrc.tf f. .^i^^^^^^^*^^ &/ & gibt heut« In Bornr kein« Regieren» I S,mehr ...

  • Schwierigkeiten an allen Fronten

    Die Pariser Zeitung »Combat kommt in einem Bericht ihres Bonner Sonderkorrespondenten über die außen- und innenpolitische Situation des westdeutschen Regimes ebenfalls zu der Feststellung: .Es herrscht eine schwierige Lage an allen Fronten für die Bonner Regierung ... In den politischen Kreisen (West-)Deutschlands zeigt sich ein offensichtliches Unbehagen ...

  • Delegierte als Organisatoren im Produktionsaufgebot

    Arbeiter, Ingenieure und Genossenschaftsbauern stellen sich höhere Ziele

    Technik konsequent verwirklichen und ihren Arbeitsnormen die Bestwerte der WB zugrunde legen.

Seite 2
  • , Was ist eigentlich eine Provokation ?

    Der Westberliner „Tag", Sprachrohr Adenauers und Lemmers, brachte am Donnerstag einen Bericht mit der Schlagzeile: „Ulbricht provoziert den Westen". Zu den Verhandlungen über einen Kredit > habe Walter Ulbricht auf dem Nationalkongreß gesagt: „Das war ein Vorschlag der Herren aus Bonn. Unser Vertreter hat diese Anfrage später positiv beantwortet ...

  • Herzliche Begrüßung im Werk „Optima"

    Am Vormittag waren die Gäste im VEB Büromaschinenwerk „Optima" in Erfurt. Die Werktätigen hatten sich zur, Begrüßung der Freunde aus dem Nachbarland im Werkhof versammelt, hielten auch die Fenster der Werkgebäude dicht besetzt und bereiteten den Besuchern einen überaus herzlichen Empfang. ^Vo, außer ...

  • Glückwünsche des ZK

    Genosse Prof. Dr. Karl Bittel 70 Jahre Berlin (ND). Heute begeht unser Parteiveteran Genosse Prof. Dr. Karl Bittel seinen 70. Geburtstag. Das Zentralkomitee übermittelt ihm zu diesem Ehrentage die herzlichsten Glückwünsche und Kampfesgrüße. Seit mehr als 40 -Jahren widmet Genosse Prof. Bittel seine ganze Kraft und Fähigkeit der Sache der Partei der Arbeiterklasse ...

  • Strauß verlangte Todesflug

    „Starfighter" bei Atombomben-Abwurfsübung kollidiert

    Bonn (ADN/ND). In den Bonner Dienststellen der Bundeswehr brachten die erregten Diskussionen über den Absturz der vier „Starfighter" sensationelle Einzelheiten zutage: Es wird als unzweifelhaft angesehen, daß die abgestürzten Jagdbomberpiloten bei einer Atombomben-Abwurfsübung den Tod fanden. Die vier ...

  • Sie müssen eingestehen

    Die Westberliner Presse, die in den letzten Tagen den Mord an dem Unteroffizier Huhn verschwieg oder entstellte, muß jetzt den Mörder nennen und ihre bisherigen Lügen eingestehen. Siegibt zu, daß es sich bei dem Mörder um den von unserer Staatsanwaltschaft mit Steckbrief gesuchten Rudolf Müller, Westberlin, handelt ...

  • UPI bestätigt: Lemmer ist ein Lügner

    Seit langem Gespräche über Verstärkung des Handels DDR—Westdeutschland

    Berlin (ND). Ein Sprecher des Beauftragten der Bonner Regierung für den Handel mit der DDR hat am Mittwoch auf Walter Ulbrichts Erklärung vor dem Nationalkongreß über Lieferungen mit langfristigen Zahlungszielen geantwortet. Walter Ulbricht hatte nachgewiesen, daß es sich bei der Bonner Pressekampagne um Lemmer-Lügen handelt, da ein Angebot über zusätzliche Warenlieferungen an die DDR auf langfristiger Kreditbasis schon 1961 von Bonn gemacht wurde ...

  • Ruhrkumpel rüsten zum Streik

    Spanisdie Arbeiterinnen erzwangen Wiedereinstellung einer Kollegin

    Essen (ADN). Mit erhöhter Aktivität sind seit Bekanntwerden des Streikaufrufes Tausende von Funktionäre und Bergarbeiter des Ruhrgebietes dabei, die seit der Urabstimmung begonnenen Streikvorbereitungen zu intensivleren. Noch am Mittwoch waren in vielen Ortsgruppen Gewerkschaftsfunktionäre zu Beratungen zusammengekommen ...

  • Lehren der Geschichte

    , (Fortsetzung von Seite 1)

    Der Antikornmumsmus ist, wie Geschichte und Gegenwart zeigen, nicht-nur töricht und gefährlich, sondern auch zutiefst antinational. Hundertmal recht haben jene Kräfte in Westdeutschland, die mahnen, mit dem selbstmörderischen 30jährigen Krieg 'gegen die Sowjetunion- Schluß zu machen, weil Westdeutschland sonst einer neuen Katastrophe entgegengeht ...

  • Auslieferung des Müller gefordert

    Berlin (ND). Der Generalstaatsanwalt der Deutschen Demokratischen Republik hat an den Generalsta^tsanwalt beim Landgericht Berlin NW 21, Turmstraße 42, folgendes Schreiben gerichtet: Herr Generalstaatsanwalt! Am 18. Juni 1962, gegen 18.50 Uhr, wurde im Grenzabschnitt Berlin W 8, Jerusalemer Straße, der Unteroffizier Reinhold Huhn, Angehöriger der Grenzsicherungskräfte, in Ausübung seines Dienstes von dem Beschuldigten Rudolf: Müller ermordet (Verbrechen gemäß ...

  • Präsidium des Ministerrates zu Rechenschaftslegungen

    Berlin (ND). Das Presseamt beim Vorsitzenden des Ministerrates teilt mit: Das Präsidium des Ministerrates beschäftigte sich am Donnerstag mit dem Stand der Verwirklichung seines Beschlusses über die Durchführung von Rechenschaftslegungen in der zentralgeleiteten volkseigenen Industrie vom 21. Dezember 1961 ...

  • Bonn immer mehr verhaßt

    Anschließend fand eine Großkundgebung statt, auf der der Leiter der tschechoslowakischen Delegation, Genosse Fierlinger, sprach: „Bessere Organisation der Arbeit, höhere Arbeitsproduktivität, Einsparung von Material und Geldmitteln, das Bestreben, alle Teile der Volkswirtschaft in Übereinstimmung zu bringen, damit es dem Volk besser geht — das igt unser Programm", sagte er ...

  • zur DDR-Erklärung Westagenturen über die Frontstadtprovokationen

    Berlin (ADN). Die westlichen Nachrichtenagenturen berichteten am Mittwoch und Donnerstag ausführlich über die Erklärung der Regierung der DDR im Zusammenhang mit dem Mord an dem Unteroffizier Reinhold Huhn, in der nachdrücklich vor der Fortsetzung der Provokationen von Westberlin aus gewarnt wird. Die amerikanische Nachrichtenagentur AP zitiert aus der Erklärung u ...

  • Fünfter Kindesmord

    Köln (ND). Am Mittwochfrüh wurde am Rheinufer in Porz bei Köln die Leiche der fünfjährigen Monika Blank aus Essen geborgen. Das Kind ist das Opfer eines "furchtbaren Sexualmordes geworden. Monika Blank ist das fünfte Kind, das seit April dieses Jahres in der Rheingegend von einem noch immer sein Unwesen treibenden Sexualmörder umgebracht worden ist ...

  • Juristenkommission tagt in Berlin

    Berlin (ADN). Eine Vollsitzung der internationalen Juristenkommission zur Untersuchung der völkerrechtswidrigen1 Tätigkeit von Nazijuristen in Westdeutschland findet vom 22. bis 24. Juni In der Hauptstadt der DDR statt. An den Arbeiten der Kommission nehmen U. a. namhafte Juristen aus Belgien, Frankreich, Holland, Italien, Österreich, aus der CSSR, Polen, Ungarn, Rumänien und der DDR teil ...

  • Adenauer stachelte Springer-Schreiber an

    Westberlin (ADN). Der Bonner Kanzler Adenauer hatte einen Tag vor dem Mord an Unteroffizier Reinhold Huhn eine interne Aussprache mit Journalisten des Springer-Konzerns. Das Gespräch fand mit einem ausgewählten kleinen Kreis im Westberliner Gästehaus des Konzerns statt. Wie bekannt wurde, hat Adenauer die Frontstadtjournalisten für ihre ausführlichen „Fluchtgeschichten" gelobt ...

  • Ehrenappell an den Schulen

    Am Vormittag hatten an den Schulen feierliche Ehrenappelle stattgefunden. Direktor Fritzsche von der Oberschule 2 würdigte vor Hunderten Kindern Leben und Kampf des 61jährigen Arbeiterführers. „Karl Schabrod will Frieden für euch Kinder und uns Erwachsene. Wir lieben ihn, weil er mutig und tapfer Ist, weil er für unser aller Glück kämpft ...

  • Perleberg kämpft für Karl Schabrod

    Kundgebung in der Vaterstadt des westdeutschen Patrioten

    Perlebers (ND). Zu einem machtvollen Bekenntnis zur Solidarität mit den in Westdeutschland verfolgten und eingekerkerten Patrioten gestaltete sich am Ponnerstagnachroittag jtfne Kundgebung auf dem mit Fahnen, Transparenten und dem Bildnis Karl Schabrods geschmückten Marktplatz In Perleberg, Bezirk Schwerin ...

  • KURZ BERICHTET

    VERLOREN. Die kleinen Einzelhändler in Westdeutschland werden noch völlig verschwinden, kündigt die Münchner Illustrierte „Revue" in einer Reportage an. VERZÖGERT. Die Post in Karlsruhe verzögert seit Wochen die Zustellung von Zeitungen, die in Opposition zur Politik der Bonner Regierung stehen. VERLUST ...

  • Fronlstadtpresse stellt sich vor den Mörder

    Berlin (ADN). Mit der Absicht, die Auslieferung des Mörders von Unteroffizier Reinhold Huhn an den Staatsanwalt der DDR zu verhindern, stellen sich die meisten Frontstadtzeitungen am Donnerstag hinter den Mordschützen Rudolf Müller aus Kreuzberg, Nostitzstraßp 42. Die Westberliner Ausgabe der Hamburger „Welt" zitiert auszugsweise Passagen aus der Mitteilung der Pressestelle des Ministeriums des Innern der DDR über die Hintergründe des schweren Grenzzwischenfalles ...

  • Persilschein

    Bonn (ADN/ND). Die Adenauer-CDU versuchte am Mittwoch, den korrupten und schwerbelasteten KriegsmLnister Strauß wieder hoffähig zu machen. Nach einer internen Sitzung des Fibag-Untersuchungsausschusses erklärte der Vorsitzende, Hoogen (CDU), kategorisch, die Beweisaufnahme sei abgeschlossen. Der FDP-Bundestagsabgeordnete Dahlgrün ließ einen Reinwaschungsbericht in den Worten gipfeln, Strauß habe „in keinem der ihm zur Last gelegten Fälle seine Dienstpflicht verletzt" ...

  • Dreizehnjährige erwürgt aufgefunden

    Wanne-Eichel (ADN). Die Serie der Kindesmorde im Rheinland nimmt kein Ende: In einem Waldstück in der Nähe von Wanne-Eickel wurde ein 13jähriges Mädchen erwürgt aufgefunden. Das Mädchen, dessen Name von der Polizei bisher noch verschwiegen wird, ist aus Gelsenkirchen. Die Eltern hatten Vermißtenanzeige erstattet, als das Kind am Mittwochabend von einem Besuch in der Stadt nicht zurückkehrte ...

  • Ein Leben für die Arbeiterklasse

    „Karl Schabrod, der in unserer Stadt geboren wurde, ist ein beliebter und geachteter Arbeiterfunktionär, der sein ganzes Leben konsequent für die Rechte der Arbeiter kämpft", rief Bürgermeister Günther Grabow den Kundgebungsteilnehmern zu. „Wir dürfen nicht- dulden, daß die besten Deutschen, die in Westdeutschland gegen Militarismus und Imperialismus, für Entspannung und Verständigung kämpfen, hinter Gitter gesetzt werden ...

  • v Reger Erfahrungsaustausch mit CSSR-Delegation im Bezirk Erfurt

    Zdenek Fierlinger: Friedliche Arbeit und Volkswohlstand — das ist unser Programm

    Erfurt (ND). Die tschechoslowakische Parlamentsdeleration unter Leitung von Zdenek Fierlinger hat am Donnerstag ihre Reise durch die DDR fortgesetzt. Bis Sonnabend wird sie Gast im Bezirk Erfurt sein. Der Erfahrungsaustausch stand im Vordergrund der Gespräche und Begegnungen des zweiten Tages. So fand in der Gemeinde Kerspleben (Kreis Erfurt) nach Besichtigung der beiden LPG eine Aussprache der Gäste mit Mitgliedern- der Gemeindevertretung statt ...

  • Auf Tausenden Flugblättern: Freie Stadt!

    Mit Zehntausenden Flugblättern hatten fortschrittliche Westberliner während des Aufenthalts des amerikanischen Außenministers in der Frontstadt ihre Forderung nach Umwandlung Westberlins in eine Freie Stadt zum Ausdruck gebracht. Schon kurz nach der Ausfahrt des Konvois aus dem militärisch besetzten Teil des Westberliner Flughafens Tempelhof flatterten Unmengen der gelbea, roten, blauen Und grünen Zettel von Omnibussen auf die Straße und auf die dicht nebeneinander aufgestellten Polizisten hinab ...

  • Kalten Krieg beenden

    Dortmund (ADN), Die Beendigung des 30jährigen kalten und heißen Krieges gegen die Sowjetunion und der Hetze gegen die Deutsche Demokratische Republik verlangt die Betriebszeitung der KPD für die Schachtanlage „Hansa"- Dortmund, „Die Grubenlampe", in ihrer jüngsten Ausgabe. Die Zeitung schreibt weiter: ...

  • Dank aus Tunesien

    Berlin (ADN). Der Staatssekretär für Auswärtige Angelegenheiten der Republik Tunesien, Dr. Mokkadem, dankte in einem in herzlichen Worten gehaltenen Telegramm dem Minister für Auswärtige Angelegenheiten der Deutschen Demokratischen Republik, Dr. Lothar Bolz, für die anläßlich des Nationalfeiertages Tunesiens übermittelten Glückwünsche ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Hermann Axen. Chefredakteur; Eberhard Heinrich. Dr. Günter Kertzscher, stellv. Chefredakteure; Horst Bltschkowski, Harri Czepuck, Walter Florath, Dr. Rolf Gutermuth, Georg Hansen, Willi Köhler, Karl-Ernst Reuter, Willi Siebenmorgen

  • Frontstadtpolitiker von Rusk-Besuch enttäuscht

    {Fortsetzung von Seite 1)

    In einigen Reden bezeichnete Brandt die Störtätigkeit gegen die DDR als eine besondere Aufgabe Westberlins. Beschwörend wandte er sich an Rusk, die USA mögen das Besatzungsregime aufrechterhalten.

Seite 3
  • Da fliegt das Geld zum Fenster raus

    Neue Technik auf dem Papier bringt der Gesellschaft keinen Nutzen

    Der Nationalkongreß machte uns erneut deutlich: Die Entscheidung im Kampf gegen die Imperialisten fällt im ökonomischen Wettbewerb zwischen den beiden Weltsystemen. Wir wollen, wie Genosse Walter Ulbricht sagte, den Imperialismus nicht im Kriege, sondern auf dem Gebiet der Wirtschaft die Hauptniederlage zufügen ...

  • VK im Bezirk Erfurt den Reserven auf der Spur VE3 Fahrzeugelektrik Ruhla lernte vom VEB „8. Mai" Ruhlaer Uhren 10 Minuten hinter Karl-Marx-Stäclter-Zeit Hauptmängel: Technik nicht voll genutzt — Arbeitervorschläge nur zögernd verwirklicht — Parte

    Monat für Monat erfüllt der VEB Fahrseugelektrik Ruhla seine Staatsplanauf- ?aben. Auch unser Betriebsteil I in Ruhla erfüllte bis Ende Mai den Plan der Arbeitsproduktivität auf Wertbasis mit 1.03,1 Prozent seit Jahresbeginn. Der Planeil „Arbeitszeiteinsparende Maßnahmen" m Plan Neue Technik wurde aber nicht eriüllt ...

  • Nur auf den Busch geklopft? Vorsatz und Tat in der Uhren- und Maschinenfabrik Ruhla

    i,Unsere Maschinen sind ein Begriff für Qualität, unsere Uhren für Ganggenauigkeit. Nur wir selbst gehen manchmal nach. Wir wollen aber auf die gleiche Zeit kommen wie unsere Genossen in Karl-Marx-Stadt." So schrieben die Genossen der Parteigruppe Dreherei/Schleiferei aus dem VEB Uhren- und Maschinenfabrik Ruhla u ...

  • Flut und Ebbe im Büromaschinenwerk

    Die 425 Brigaden des VEB Büromaschinenwerk Sömmerda nehmen am Produktionsaufgebot teil. Bis 31. Mai wurden von 1050 im TOM-Plan für 1962 vorgesehenen Maßnahmen bereits 887 verwirklicht. Damit erreichte das Werkskollektiv eine kontinuierliche, allseitige Planerfüllung. Die Arbeitsproduktivität je Produktionsgrundarbeiter entwickelte sich auf 104,5 Prozent, und der ...

  • 32 statt 45 Monteure

    Sie teilen darin mit, wie sie als Turbinenmonteure das Produktionsaufgebot angepackt haben, und schreiben: „Angeregt durch die Kollegen des Großdrehmaschinenbaues ,8. Mai' Karl-Marx- Stadt über die Weiterführung des Produktionsaufgebotes 1962 und in Auswertung des nationalen Dokumentes; machten wir uns Gedanken, wie wir unseren Arbeiterund-Bauern-Staat stärken können ...

  • Auf schlecht gesatteltem Pferd

    Beschlußfassung und Durchführung bilden in unserem Betrieb noch keine Einheit. 1956 machte Genosse Fritz Richter den Vorschlag, in unserer Halle eine Chapingmaschine aufzustellen. Seine Anregung kam 1956 in den Maßnahmeplan. Nichts geschah. 1958 wurde das vor der Betriebsdelegiertenkonferenz stark kritisiert ...

  • Teure Automaten aus Dresden

    Wir haben noch manche Sorge, die wir wie eine bleierne Kette mit uns schleppen. Auch hierfür ein Beispiel: Unser Betrieb bestellte beim VEB Elektromat in Dresden fünf Entglimmerautomaten. Inzwischen hat unser Schwesterbetrieb Fahrzeugelektrik Karl- Marx-Stadt ein solches Versuchsmuster mit einem Kostenaufwand von 4500 DM gebaut In Dresden soll jeder Automat 15 000 bis 17 000 DM kosten ...

  • Einkäufer verzögerten

    Im VEB Schlepperwerk Nordhausen heißt es im Plan Neue Technik: Zum Bohren der Kurbelwellenkanäle wird ein Halbautomat entwickelt. Die Arbeitsproduktivität steigt auf 250 Prozent. Termin 1. März 1962. Die Genossen Konstrukteure Fritz Beutler und Horst Scholl, in Gemeinschaftsarbeit mit drei Facharbeitern, nahmen den Parteiauftrag sehr ernst ...

  • Termine werden gehalten

    Eine Beratung der Werkleitung, zu der auch hervorragende Parteiaktivisten hinzugezogen wurden, hat Maßnahmen für die termingemäße Obergabe der Generatoren für das Pumpspeicherwerk Hohenwarte 2 festgelegt. Das teilt der Werkleiter des VEB Sachsenwerk Niedersedlitz, Genosse Karl Pätzold, der Redaktion „Neues Deutschland" mit ...

  • Wann kommt der Generator aus Dresden?

    Die Monteure der Großbaustelle Pumpspeicherwerk sind nicht einverstanden, daß vom Sachsenwerk Niedersedlitz mit der Montage des Generators für den Maschinensatz 1 vier Wochen später als vertraglich festgelegt begonnen wird. Was nützen alle Erfolge im Produktionsaufgebot der Turbinenmonteure, wenn sie durch verspätete Montage des Generators (ja um die Früchte &^TÜ ihrer Arbeit ge- A' tefS&W bracht werden ...

  • Organisiert das Schichtsystem

    Deshalb schrieben die Monteure des VEB Maschinenfabrik Germania: „Bereitet Euch darauf vor, die Generatoren früher auszuliefern! Überprüft Eure Pläne! Garantiert die beste Arbeitsorganisation! Organisiert das Schichtsystem zur vollen Auslastung der modernen Technik! Es gilt die Losung der Großdrehmaschinenbauer vom VEB ,8 ...

  • Ein ernster Brief

    Zum ersten Maschinensatz, der laut Staatsplantermin am 31. März 1963 den Probebetrieb aufnehmen soll, gehört aber auch außer der Turbine und der Speicherpumpe noch ein Generator, für- den das Sachsenwerk Niedersedlitz verantwortlich zeichnet. Als die Arbeiter des Meisterbereiches Montage vom VEB Maschinenfabrik Germania Karl-Marx-Stadt auf der Baustelle Pumpspeicherwerk erfuhren, daß dieser Dresdner Großbetrieb mit der Montage des Generators statt am 1 ...

  • Monteure schreiben an das Sachsenwerk Niedersedlitz

    Arbeiter dulden keinen Verzug beim Aufbau des Pumpspeicherwerkes Hohenwarte 2

    In sozialistischer Zusammenarbeit zwischen Arbeitern und Ingenieuren der CSSR und "der DDR hat auf der Großbaustelle Pumpspeicherwerk Hohenwarte 2 im Kreis Saalfeld die Montage der Maschinensätze begonnen. Die tschechoslowakischen Betriebe CKD Blansko und Sigma Lutin sorgen dafür, daß Turbinen und Speicherpumpen so geliefert werden, daß der Staatsplantermin gesichert ist ...

  • In Schwung gebracht

    Unsere Parteileitung allerdings blieb un alten Arbeitsstil hängen* bis es schließlich zur Betriebsdelegiertenkonferenz eine massive Kritik von unten gab. 3anz offen wurde gefragt: „Soll die Initiative der Arbeiter an der Ideenlosigkeit äer Parteileitung scheitern?'' Die Kritik lat dazu beigetragen, die Methoden der Leitungstätigkeit zu ändern ...

  • Auftrag erfüllt

    Die Betriebsdelegiertenkonferenz im VEB Kaliwerk „Thomas Müntzer" in Bischofferode beschloß, 2000 Tonnen Kalifertigfabrikate über den Plan zu produzieren und damit die Arbeitsproduktivität gegenüber dem Jahr 1961 um 12,8 Prozent zu steigern. Am 31. Mai meldete der Fabrikbetrieb: ,2000 Tonnen Planvorsprung sind erreicht ...

  • Muster ohne Wert

    Der VEB Automobilwerk Eisenach beschloß, die Qualität der „Wartburg"- Wagen weiter zu verbessern und durch rationellen Einsatz der neuen Technik die Selbstkosten zu senken. Auch unsere Galvanische Abteilung wird mit neuer Technik ausgerüstet. Der VEB Galvanotechnik lieferte uns dazu neuentwickelte Kupfer-, Nickel- und Chromautomaten ...

  • Empfehlung für eine Rede

    Der VEB Waggonbau Gotha hat zwei Millionen DM Planschulden. „Bis zur Bezirksdelegiertenkonferenz sind wir plangleich", sagte der Werkleiter, Genosse Alfred Müller. Die Delegiertenkonferenz beginnt heute. Der Betrieb ist nicht plangleich. „Wir haben die Beschlüsse nicht durchgeführt, denn wir haben keine wissenschaftliche Technologie", das müßte der Werkleiter sagen, wenn er ehrlich ist ...

  • Erfurter Mosaik

    30-]\Iinuten-Automaten

    Im VEB Elektromstallation Sondershausen sagte die Genossin Wolf, Arbeiterin an einem Stanzautomaten, auf der Wahlversammlung: „Wir besitzen fünf hochproduktive Stanzautomaten. Das Einrichten dauert jeweils vier Stunden. Wir erhalten so geringe Stückzahlen, daß die Automaten dann nur 30 Minuten laufen ...

  • Spazierfahrt

    In Erfurt steht eines der bestausgerüsteten Betonwerke unserer Republik, Das Betonwerk verfügt über eigenen Gleisanschluß. Trotzdem rollen aber die Zementkesselwagen der Reichsbahn am Werk vorbei, um in Gotha entladen zu werden. So müssen allein im II. Quartal 3500 Tonnen Zement 25 km Bahnstreck« und 30 km Landstraße spazierenfahren ...

  • Augenwäsche

    Besuchten Delegationen unsere Arbeitsplätze, dann mußten wir manches Werkstück, auch wenn das technologisch noch gar nicht klar war, mit Schneidkeramikplättchen bearbeiten. Den Gästen wurde nur eine Schau vorgeführt. Wenn sie weg waren, holten wir den Hartmetallstahl wieder hervor, und weiter ging es mit alter Technik ...

  • „ND"-Srreifzug

    Volkskorrespondenten in Erfurt, Gera und Frankfurt (Oder) fragten in den Parteiorganisationen: Was gelten die Beschlüsse der Partei-, wählen? Wie haltet ihr es mit der neuen Technik? Was hemmt die neue Technik?

  • Zusammenarbeit DDR-CSSR

    Die erfolgreiche Zusammenarbeit ■zweier befreundeter sozialistischer Länder ist Ausdruck der gemeinsamen Vertet, die Energiesysteme der Teilnehmerländer des RGW zu vereinen."

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  • Sie zogen alle Register

    Das Orchester der Warschauer Nationalphilharmonie in Berlin

    Im Hause der Komischen Oper konnten die Berliner unlängst eine- alte Bekanntschaft erneuern: die mit dem führenden Orchester der Volksrepublik Polen. Während einer Europatournee gab das große Sinfonieorchester der Nationalphilharmonie Warschau unter seinem Chefdirigenten Witold Rowicki Konzerte in Berlin und einigen anderen Städten der DDR ...

  • Ein weltberühmter Amerikaner

    Rockwell Kent, weltberühmter amerikanischer Maler, Holzschneider, Illustrator, Schriftsteller und Vertreter des anderen Amerikas, beging am 21. Juni seinen 80. Geburtstag. Die Feier fand in Moskau statt. Die Akademie der Künste der Sowjetunion ehrte ihn, indem sie ihn zu ihrem Ehrenmitglied wählte. Kent, seit 1957 Vorsitzender des Nationalrates für Amerikanisch-Sowjetische Freundschaft, hat in einem am Mittwoch ...

  • Neue Fernsehgebühren ab 1. Juli

    Wie die Pressestelle des Ministeriums für Post- und Fernmeldewesen mitteilt, werden mit Wirkung vom 1. Juli 1962 die Fernsehgebühren neu festgesetzt. Bisher zahlten die Fernsehteilnehmer monatlich 4 DM, ab 1. Juli betragen die Gebühren für Fernseh- und Rundfunkempfang zusammen 7 DM im Monat. Die Rundfunkgebühren betragen wie bisher monatlich 2 DM ...

  • Glückwunsch N. S. Chruschtschows

    Moskau (ADN). Der sowjetische Ministerpräsident Nikita Chruschtschow hat, dem amerikanischen Maler Rockwell Kent am Donnerstag zum 80. Geburtstag die herzlichsten Glückwünsche übermittelt. „Ihr Schaffen ist ein hervorragendes Beispiel dafür, wie der Künstler den Idealen des Friedens und des Humanist mus dienen kann", heißt, es in demSchreir ben ...

  • „Königskinder" in Karlovy Vary

    Am Mittwochnachmittag wurde der Wettbewerbsbeitrag der DDR zu den internationalen Filmfestspielen in Karlovy Vary, der Film „Königskinder", aufgeführt. An 'der Vorführung nahmen teil: Das Mitglied des Staatsrates und Stellvertreter des Ministers für Kultur Prof. Hans Rodenberg'und der Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafer der DDR in der Tschechoslowakischen Sozialistischen Republik, Walter Vesper ...

  • Die Freundin aus Taschkent

    Mein Name ist Susanne R o s t o c k. Ich bin 12 Jahre alt und wohne in Berlin. Der Pionierorganisation gehöre ich schon seit der 1. Klasse an. Jetzt bin ich Gruppenratsvorsitzende. Ich bin sehr stolz auf unsere Pionierorganisation „Ernst Thälmann". Viele interessante und nützliche Arbeiten haben wir als Pioniere schon verrichtet ...

  • Bilanz des Klubs der Kulturschaffenden Leipzigs

    Leipzig (ADN). 3400 Teilnehmer besuchten 80 Aussprachen und Vorträge, die der Leipziger Klub der Kulturschaffenden in den vergangenen zwölf Monaten veranstaltete. Dies wurde auf der Jahreshauptversammlung des Klubs mitgeteilt. Zu den Veranstaltungen gehörten drei bedeutsame Zusammenkünfte mit ausländischen und westdeutschen Wissenschaftlern sowie vier Konzerte, denen sich eine Diskussion anschloß ...

  • Stadt der fröhlichen Leute

    Ein „klingendes Bilderbuch ihrer Heimatstadt" schlugen die Laienkünstler aus Eisenach auf. Sieben Volkskunstgruppen bzw. Ensembles mit ihren Solisten und mehrere junge Talente fuhren singend, spielend „mit dem .Wartburg' um die Wartburg", gießen uns erkennen, wie stark das künstlerische Laienschaffen allein in ihrer Stadt gewachsen ist ...

  • Mutti ist LPG-Bäuerin

    Ich heiße Monika Marsch und komme aus Laas, einem Dorf im Kreise Oschatz, und lerne in der 8. Klasse. Meine Mutter arbeitet in einer Feldbaubrigade unserer landwirtschaftlichen Produktionsgen ossenschaf t. Noch ist die Arbeit auf dem Felde nicht leicht, aber Mutti arbeitet gern. Sie sagt: Es ist gut, daß so viele Frauen und Mütter beim Aufbau des Sozialismus mithelfen; mit uns Frauen geht es schneller und besser voran ...

  • Physik ist interessant

    Ich heiße Thomas S11 e h 1 er und gehe in die 9. Klasse. Noch vor einem Jahr war ich Thälmann-Pionier und trug das blaue Halstuch. Das Leben in der Pionierorganisation hat mir viel Freude gemacht. Vor einigen Wochen besuchte uns Jupp Angenfort. Er erzählte uns über seine Flucht und erklärte, warum er so standhaft gegen die Feinde des deutschen Volkes kämpft ...

  • Tanze, Mädchen, das ist gut!

    Ich heiße Elisabeth Zander und komme aus Pinnow im Kreis Anklam. In unserem Schulatlas ist Pinnow nicht eingezeichnet, aber unsere Pioniertanzgruppe, die ist sehr bekannt In der Schule hängen viele Urkunden über unsere Auftritte. Ich selbst tanze auch mit. Mein Vater sagt: Tanze nur, das ist ganz gut ...

  • Künstler aus Aserbaidshan

    Zu einem dreiwöchigen Gastspiel treffen am 23. Juni namhafte Künstler aus Aserbaidshon bei uns ein. Auf dem Programm der Künstlergruppe, zu der das Staatliche Streicherquartett und mehrere Operrtsolitten gehören, stehen Volkslieder, klassische aserbaidshanische Werke sowie zeitgenössische Musik. Das Streicherquartett, eines der jüngsten Ensembles der ASSR, wurde bei den VI ...

  • Keinen Ausschuß beim Lernen

    Ich heiße Jürgen Quast und komme aus Karl-Marx-Stadt Ich gehe in die 7. Klasse und bin Gruppenratsvorsitzender. In unserem Ensemble blase ich Tenorhorn. Ich möchte einmal Fernsehtechniker werden, darum baue ich in meiner Freizeit viel an elektrischen Anlagen oder an meiner elektrischen Eisenbahn. Aber ich spiele auch gern Schach ...

  • DDR-Gastdozent in Finnland

    Leipzig (ADN). Die Universitäten in Oulu und Jyraeskylae (Finnland) haben zu ihren gegenwärtig stattfindenden Sommerkursen den Dozenten Dr. Wenzel von der Leipziger Karl-Marx-Universität eingeladen. Der DDR-Wissenschaftler wird neben sprachwissenschaftlichen Seminaren Vorträge über Probleme der klassischen deutschen Literatur und der Gegenwartsliteratur halten ...

  • Ich grüße die Friedenskämpfer

    Ich heiße Sieglinde Esterle und bin 13 Jahre alt. Auch ich habe meinen Vati sehr lieb und bin stolz auf ihn. Doch schon über zwei Jahre warten Mutti, meine Schwestern und ich vergebens auf unseren Vati. Er wurde von der Adenauer-Regierung in Westdeutschland ins Gefängnis gesperrt, weil er angeblich Unrecht getan hätte ...

  • Dresdner Kreuzchor auf Sommertournee

    Dresden (ND). Mit einer dem 350. Todestag des Komponisten und einstigen Dresdner Hoforganisten Leo Haßler gewidmeten Krcuzchorvesper beendete der weltberühmte Dresdner Knabenchor die Konzertsaison 1961/62. Bereits in der nächsten Woche beginnt die Sommertournee die den von Nationalpreisträger Prof. Rudolf Mauersberger geleiteten Dresdner Kreuzchor in den Ostseebezirk führt; Unter anderem sind Gastkonzerte in Greifswald, Stralsund, Wismar, Rostock und bekannten Badeorten vorsesehen ...

  • AUS DEM KULTURLEBEN

    Prof. Obraszow am Sonntag in Berlin

    Berlin (ND). Der weltbekannte sowjetische Puppenspieler Prof. Obraszow, der zur Zeit mit seinem Ensemble in. der DDR gastiert und mit ihm auch in der Hauptstadt am 5., 6. und 7. Juli auftreten wird, stellt sich den Berlinern bereits am Sonntag in einer Sonderveranstaltung in der Komischen Oper vor. An diesem Abend wird Prof ...

  • Lernen, helfen, fröhlich sein

    Junge Pioniere sprachen vor dem Nationalkongreß

    Wie wir bereits berichteten, begrüßten am zweiten Konferenztag Junge Pioniere aus allen Teilen unserer Republik die Delegierten des Nationalkongresses. Die' Jungen und Mädchen sprachen über ihr Leben, ihre Vorbilder und Zukunftspläne. Ihre kurzen Berichte, aus denen wir nachstehend Auszüge veröffentlichen, oeben einen Querschnitt ihrer vielfältigen Interessen, sie spiegeln den Optimismus ihrer glücklichen Kindheit und ihre Bereitschaft, junge Sozialisten zu sein ...

  • 83 000 besichtigten Bach-Haus

    Eisenach (ND). Seit April vergangenen Jahres wurden im Bach-Haus in Eisenach 83 000 Besucher aus allen Bezirken der DDR, aus der UdSSR, der CSSR, Ungarn, Polen, Belgien, Jugoslawien, Holland, aus der VAR, Libanon und aus Westdeutschland gezählt. Prominenteste Gäste waren der sowjetische Komponist Aram Chatschaturjan und bekannte Liszt-Interpreten aus Ungarn ...

  • Bücher aus der DDR in Genf

    Genf (ADN-Korr.). Eine Ausstellung von Büchern aus der Deutschen Demokratischen Republik ist am Donnerstag In Genf eröffnet worden. Die Ausstellung in einem Saal des Theaters Saint-Pierre in der malerischen Genfer Altstadt ist schon in den ersten Stunden von Studenten, Genfer Bürgern und ausländischen Touristpn besucht worden ...

  • Im Dienst der Völkerverständigung

    Berlin (ADN). Zum zehnjährigen Bestehen der Gesellschaft für kulturelle Verbindungen mit dem Ausland fand am Donnerstag «ine Mitgliederversammlung statt. Prof. Dr. Robert Alt, Präsident der Gesellschaft, würdigte die großen Verdienste der Gesellschaft auf dem Gebist der Völkerverständigung.

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  • Adenauer hat Verstand verloren

    Völlig unnötig tragen sich die west-' deutschen Revanchisten mit Adenauer an der Spitze mit der Idee, die Errungenschaften der Werktätigen der Deutschen Demokratischen Republik zu liquidieren und ihr Territorium an Westdeutschland anzugliedern. So können nur Leute reden, die endgültig den Verstand verloren haben ...

  • Eigennützige Ziele der USA und Englands

    ' Nach dem Überfall Hitlerdeutschlands auf die UdSSR waren die kapitalistischen Staaten des Westens, die es zuvor gegen einen sozialistischen Staat vorstießen, gezwungen, die Zusammenarbeit mit der Sowjetunion zu suchen, um die eigene Existenz zu retten. Jedoch auch hier verfolgten die herrschenden Kreise der USA und Englands ihre eigennützigen Klassenziele ...

  • Sowjetmenschen schrecken keine Drohungen

    Die Sowjetmenschen sind sich sehr wohl der Gefährlichkeit des Wiedererstehens des westdeutschen Militarismus bewußt. Aber sie, die der faschistischen Bestie den vernichtenden Schlag versetzten, schrecken nicht die Drohungen der neuen Revanchisten und sonstigen Weltherrschaftsprätendenten. Heute stehen die bewaffneten Streitkräfte der Staaten des sozialistischen Lagers Schulter an Schulter mit dem Sowjetvolk und seiner Armee auf Wacht für den Frieden und die Sicherheit ...

  • „Brüder im gemeinsamen Kampf" Militärdelegation der DDR in Wroclaw mit großer Herzlichkeit empfangen

    Wroclaw (ADN). Die zu einem Freundschaftsbesuch in der Volksrepublik" Polen weilende Militärdelegation der Nationalen Volksarmee der DDR besichtigte am Mittwoch in Wroclaw die Elektromaschinenwerke M-5. und die Pionieroffiziersschule „J. Jasinski". Auf einer Versammlung in dem Betrieb versicherte der ...

  • Deutscher Faschismus als Stoßkraft der Weltreaktion

    Der räuberische deutsche Imperialismus bereitete den Überfall auf die UdSSR mit Billigung und Hilfe der USA# Englands und Frankreichs schon lange Zeit vor. Bekanntlich war der deutsche Imperialismus nach der Niederlage am ersten Weltkriege nur dank der großen Hilfe der amerikanischen, englischen und französischen Monopole imstande, sein« ökonomische und militärische Macht wiederherzustellen und zu vergrößern ...

  • Wahnwitzige USA-Pläne

    Die herrschenden und militärischen Kreise der USA äußern offen ihre wahnsinnigen Pläne, durch einen Krieg > die Sowjetunion und die anderen sozialistischen Länder zu liquidieren. Zusammen mit ihren Verbündeten in den aggressiven Blocks restaurieren sie den westdeutschen und japanischen Militarismus und stemmen sich mit allen Mitteln gegen die friedliche Regelung internationaler Probleme und die Beseitigung der Überreste des zweiten Weltkrieges ...

  • Friedensvertrag muß und wird unterzeichnet werden

    Aber der Friedensvertrag muß und wird unterzeichnet werden. Das Politische Konsultativkomitee der Teilnehmerstaaten des Warschauer Vertrages stellte in seiner Deklaration vom 7. Juni 1962 einmütig fest, daß, wenn die weiteren sowjetisch-amerikanischen Verhandlungen zur Frage der deutschen Friedensregelung ...

  • Auf schlußreiche Lehren der Geschichte

    21 Jahre sind seit dem Tage vergangen,- an dem das faschistische Deutschland •wortbrüchig, ohne Kriegserklärung die Sowjetunion überfiel, die friedliche Arbeit der Sowjetmenschen unterbrach und uns einen schweren, verheerenden Krieg aufzwang. Für die Sowjetunion war der Große Vaterländische Krieg die schwerste und ernsteste Prüfung; für Hitlerdeutschland aber war der Überfall auf unser Land die Vorankündigung seines unausweichlichen Zusammenbruchs ...

  • Gerald Götting in Accra DDK-yertreter zur Antikernwaffenkonferenz „Welt ohrte Bombe«

    Accra (ADN-Korr.). Der Stellvertreter des Vorsitzenden des Staatsrates der DDR Gerald Götting ist am Mittwoch zur Teilnahme an der Antikernwaffenkonferenz „Welt ohne Bombe" in der ghanesischen Hauptstadt Accra eingetroffen. In seiner Begleitung befindet sich der Schriftsteller Harald Hauser, der ebenfalls ...

  • DDR-Beileid zum Tode A.I. Antonows

    Telegramm Otto Grotewohls an N. S. Chruschtschow

    Berlin (ADN): Der Vorsitzende des Ministerrates der DDR, Otto Grotewohl, sandte zum Ableben des Chefs des Stabes der Vereinten Streitkräfte der Warschauer Vertragsstaaten, Armeegeneral A. I. Antonowi an den Vorsitzenden des Ministerrates der UdSSR, N. S. Chruschtschow* ein Beileidstelegramm. Das Telegramm hat folgenden Wortlaut: s ...

  • Hitlergenerale befehlen in der NATO

    In Westdeutschland hat heute ebenso wie in der Periode der Herrschaft des Hitlerfaschismus eine kleine Gruppe großer monopolistischer Vereinigungen die Schlüsselpositionen im wirtschaftlichen und politischen Leben inne. Die wahren Herren des Landes sind die Finanz- und Industriemagnaten von der Deutschen Bank, von den Konzernen IG Farben, Krupp, Flick, Siemens, Thyssen u ...

  • Ruf zum Frieden

    Den 21. Jahrestag des Überfalls Hitlerdeutschlands auf die Sowjetunion begehen wir nickt mit Waffengeklirr, nicht mit dem Gedanken an die Eroberung und Unterwerfung fremder Länder, sondern mit dem Ruf zum Frieden und zur Abrüstung. Geleitet von dem Leninschen Prinzip der friedlichen Koexistenz und den historischen Beschlüssen des XXII ...

  • Ganz Frankreich war ohne Strom

    Machtvolle Streiks der Gas- und Elektrizitätsarbeiter

    Paris (ADN/ND). Durch , einen zwölfstündigen Streik der Gas- und Elektrizitätsarbeitcr wurde am Mittwoch die Produktion in vielen Betrieben Frankreichs lahmgelegt. Die Arbeiter, die höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen fordern, waren bereits am Dienstag in einen Zwölfstundenstreik getreten. Die ...

  • UdSSR verwandelte Krieg • in Befreiungskrieg

    Der Eintritt der Sowjetunion in den Krieg gegen die Länder des faschistischen Blocks bildete den entscheidenden Faktor für die Verwandlung des zweiten Weltkrieges in einen Befreiungskrieg gegen die nazistische Tyrannei. Die UdSSR wurde zur führenden Kraft der antifaschistischen Koalition, der Staaten mit unterschiedlichen, sozialökonomischen Ordnungen angehörten ...

  • Raketen in Revanchistenhänden

    In Frankreich; England und einigen anderen Ländern üben und trainieren heute mit Billigung ihrer Regierungen Einheiten der westdeutschen Truppen für neue Feldzüge. Die westdeutschen Militaristen haben bereits Raketen in die Hände bekommen und fordern heute nachdrücklich die Ausrüstung der Bundeswehr mit Kernwaffen ...

  • Kriegsentscheidende Rolle der Sowjetunion

    Der Große Vaterländische Krieg der Sowjetunion gegen das faschistische Deutschland -und seine Bundesgenossen, der den Hauptteil des zweiten Weltkrieges bildete, endete mit einem vollen Sieg des Sowjetvolkes und seiner bewaffneten Streitkräfte. Das Sowjetvolk, das die Hauptkräfte des faschistischen Deutschlands zerschlug, leistete den entscheidenden Beitrag zur Erringung des Sieges ...

  • Imperialisten sollten nachdenken

    Für die herrschenden Kreise der USA und der anderen imperialistischen Länder wäre "es Zeit, gut die Lehren der Geschichte zu beherzigen und zu begreifen, daß in der gegenwärtigen Epoche die kriegerischen Abenteuer des Imperialismus unausweichlich auf die Imperialisten selbst zurückschlagen würden. 'Mögen sie nicht hoffen, daß bei irgendeiner neuen Kräftekombination ein neues Ergebnis gezeitigt werden kann ...

  • Friedenskongreß

    Hanoi (ADN). Seine Unterstützung für die Vorschläge der Sowjetunion und der DDR zur friedlichen Lösung der Deutschlandfrage und des Westberlinproblems hat der 5. Vietnamesische Friedenskongreß in einer am Donnerstag angenommenen Resolution zum Ausdruck gebracht. Von den Westmächten sei bisher ein solcher Vertrag hintertrieben worden, um Westdeutschland und Westberlin zum Zentrum der Kriegsvorbereitung machen zu können ...

  • Max Reimann bei Jänos Kädär

    Budapest (ADN). Der Erste Sekretär des ZK der Ungarischen Sozialistischen Arbeiterpartei, Jänos Kadär, hat den Ersten Sekretär des ZK der Kommunistischen Partei Deutschlands, Max Reimann, empfangen. Max Reimann weilt zur Zeit in Ungarn zur Erholung. Die beiden Parteiführer informierten sich über die Tätigkeit der Bruderparteien und über die Lage in beiden Ländern ...

  • Gast aus der CSSR

    Berlin (ADN). Der Präsident des Obersten Gerichts der CSSR, Dr. Josef Urvalek, ist am Mittwoch auf Einladung des Präsidenten des Obersten Gerichts der DDR, Dr. Heinrich Toeplitz, in Berlin eingetroffen. Dr. Josef Urvalek wird in ■der DDR mit führenden Juristen zusammentreffen und die Bezirksstädte Rostock »und Dresden besuchen ...

  • Nikita Chruschtschow im Jiu-Tal

    Bukarest (ADN-Korr.). An historischer Stätte der großen revolutionären Kämpfe von 1929, im Jiu-Tal, fand am Donners-

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  • Auf modernste Art melken — spielend leicht melken

    Durch Produktionsaufgebot noch in diesem Jahr tieferbar: # WeidsmVkstände, 2X8 Buchten mit kompletter Ausrüstung einschl. Milchtransportbehälter mit Einstrahlungsschutz # Weidemelkstände, 2 X4 Buchten mit kompletter Ausrüstung einschl. Milchtransportbehälter mit Einstrahlungsschutz 0 Maschinenwagen, ausgerüstet mit Dieselmotor 1 KVD8 u ...

  • Achtung!

    Besitzer von Kofferradios „Stern I" - „Spatz" und „Ilona", „Elgatron"-Blitzgeräte sowie Bastler .und „Junge Techniker". Wir sind in der Lage, Ihren Bedarf in NK-Akkumulatorcn 1 und 2 Ah, speziell für die genannten Geräte und für Bastler, kurzfristig zu befriedigen. Sofort zu beziehen: als Privatbedarf über die Fachgeschäfte oder Rundfunkwerkstätten, als Fachgeschäft über die Großhandelsgesellschaften, Technik und Fahrzeuge in der jeweiligen Bezirks-Hauptstadt ...

  • Transportbehälter

    stabil • stapelbar • standardisiert nach TGL 9392 aus Stahlblech, schwarz lackiert* mit abklappbaren Traggriffen Größe 11/324 570 X 380 X 200 mm Größe III/325 380 X 285 X 200 mm Größe IV/.326 285 X 190 X 130 mm Lieferung der Größen III u. IV III. Quartal 1962, der Gröfle II ab 1963 über die Versorgungskontore für Maschinenbau- Erzeugnisse ...

  • Horst Luban

    im 24. Lebensjahr. Er war ein guter und pflichtbewußter Kollege. Wir werden sein Andenken in Ehren halten. Bahnpostamt 1 Berlin O 17 BPO Leiter des Amtes BGL

  • VEB Seilfabrik Zwickau VEB Drahtseilwerk Würzen

    1— 10 mm Seil-0: VEB (K) Seilwerk Dresden

    Dresden A 2*. Dohnaer StraBe 67, Ruf: Dresden 4 58 61

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  • Das große Turnduell in Prag

    Vor den Weltmeisterschaften der Männer und Frauen vom 3. bis 8. Juli

    Das Wort „Turnen" als Sammelbegriff für den Sportunterricht in der Schule reicht noch weit in unsere Zeit hinein. Im Zeugnis findet der Schüler heutzutage die Note für seine sportlichen Leistungen unter „Körpererziehung". Aber wenn er morgens daheim das Sportzeug sucht, dann sagt er zur Mutti: „Wir haben heute Turnen ...

  • Ruderelite in Grünau fast vollzählig

    Mit Ausnahme Schwedens, Bulgariens und der englischen Skullerin Penelope Schuter gab sich die europäische Ruderelite aus der UdSSR, Rumäniens, der CSSR, Polens, Jugoslawiens und Ungarns bereits gestern abend in Grünau ein Stelldichein und wird ab Sonnabend früh um 9 Uhr, um. 15 Uhr sowie Sonntag um 13 ...

  • Protest der CSSR

    Der tschechoslowakische Aeroklub hat auf einer internationalen Pressekonferenz in Prag schärfstens gegen die von USA- Behörden ausgesprochene Verweigerung der Einreisevisa für die Delegierten des Nationalen Aeroklubs der DDR zu den im August 1962 auf dem Flugplatz Orange im Staate Massachusetts (USA) stattfindenden Weltmeisterschaften der Fallschirmspringer protestiert ...

  • Zündquelle: Zigaretten

    Warnstufe drei war gegeben. Der heiße, schwüle 15. Juni brachte erhöhte Waldbrandgefahr. Und um 12.10 Uhr kam Alarm. Feuer im Jagen 298! Das dritte Feuer dort in diesem Jahr . . . Am Brandherd fand Oberfeuerwehrmann Geue, der die Ursache zu ermitteln hatte, weggeworfene Zigarettenreste. Wieder einmal ...

  • Nach Adam Riese

    Das hätte sich Adam Kiese nicht träumen lassen, doß rund 400 Johre nach ihm 27 000 Schülerinnen und Schüler der 5. bis 12. Klassen unserer Hauptstadt an der II. Berliner Mathematik-Olympiade teilgenommen haben. Auch konnte er nicht voraussehen, daß es Im Jahre 1962 die erste Olympiade der jungen Mathematiker der DDR und eine internationole Mathematik-Olympiade, die vom 7 ...

  • Gerede vom Rechtsstaat ist Schwindel

    „Die Wahrheit" weist Verfassungswidrigkeit der Frontstadtmaßnahmen gegenüber unserer Partei nach

    „Wir fordern für unsere Partei nicht mehr, als jede andere, legale Partei in Westberlin für sich beansprucht, wir fordern gleiches Recht für alle, wie es die Verfassung vorschreibt." Diese Feststellung trifft die Westberliner Zeitung „Die Wahrheit" am Donnerstag in einer Stellungnahme zu dem Beschluß des Westberliner Oberverwaltungsgerichts, daß ab sofort alle vor zehn Monaten vom Senat geschlossenen Parteibüros der SED in Westberlin wieder zu öffnen sind ...

  • Elternbeirat begeistert

    „wir haben unseren Plan .Schulmöbel im Eigenbau' mit dem Elternbeirat durchgesprochen", erklärt Genosse Jordan. „Manche Eltern waren zunächst skeptisch. Aber als wir ihnen die von ihren Kindern im Werkunterricht bereits gefertigten Bücherregale, Tafeltritte und andere Schulmöbel zeigten, waren sie erstaunt und begeistert ...

  • 1400 DM pro Satz gespart

    Und das ist der Plan, den die beiden Fachleute —• als Werklehrer und Päd- . agogen — bis ins Detail ausgearbeitet den Berliner Schulen empfehlen und dessen Verwirklichung sie selbst ab 1. September in Angriff nehmen werden: Aus dem Holz des alljährlich „aus dem Verkehr gezogenen" Klassensatzes der alten Mchrholmbänke, die sich bisher in den Kellerräumen stapelten bzw ...

  • Aus Alt mach Neu!

    Das ist sozusagen der „amtliche Rekonitruktionsweg" — auch in der 28. Ober- »chule Prenzlauer Berg. Wie können wir iazu beitragen, unsere Schule schneller nit modernen Möbeln einzurichten und iabei nicht nur die Interessiertheit der Schüler wecken', sondern auch noch eine jeachtliche Menge an Material und Geld »inspar'en? Diese Frage legten sich der Direktor, Genosse Jordan, und der Werklehrer Kollege Ströger vor ...

  • Denhartog Etappensieger

    Manfred Weißleder (DDR) überquerte am Donnerstag als erster das Ziel der 173 km langen sechsten Etappe der Österreich-Rundfahrt von Landeck nach St. Johann, wurde jedoch später wegen Verlassens der Fahrlinie auf den letzten Platz der fünfköpfigen Spitzengruppe gesetzt. Sieger wurde dadurch der Holländer Denhartog vor Schutz (Luxemburg), Striedner (Oberösterreich), Damm (Steiermark II) und Weißleder ...

  • BLICK AUE DEN SPIELPLAN

    DEUTSCHE STAATSOPER, 19.30 Uhr: „Ballett Schwanensee"**), DEUTSCHES THEATER. 18.30 Uhr: „König Lear"**). KAMMERSPIELE, 19.30 Uhr: „Die Mitschuldigen"***). BERLINER ENSEMBLE, 10 Uhr: „Dreigroschenoper"*). MAXIM GORKI THEATER, 19.30 Uhr: „Rummelplatz"***). THEATER DER FREUNDSCHAFT. 14 Uhr: „Häschen Schnurks"**); 18 Uhr: „Tom Sawyers großes Abenteuer"**) ...

  • Dank an Freunde

    Die Kreisleitung der SED Schoneberg hat anläßlich der Wiedereröffnung ihres Kreisbüros den Teilnehmern an den traditionellen Freitagabend-Gesprächen für ihre Hilfe und Unterstützung in den letzten Monaten gedankt. In einem an Gewerkschafter, Sozialdemokraten, Gewerbetreibende und Intellektuelle gerichteten ...

  • Wie wird das Wetter?

    Wetterlage: An der Südostflanke eines zwischen Schottland und Island liegenden Tiefs gelangt erneut ein Schwall warmer, aber verhältnismäßig feuchter Luft nach Deutschland. Aussichten für Freitag: Bei schwachen bis mäßigen Winden zwischen West und Süd wolkig, mit gelegentlichen Aufheiterungen, nur im Norden vereinzelt am Vormittag etwas Sprühregen ...

  • Urteil verkündet

    Der Strafsenat 2a des Berliner Stadtgerichts sprach in dem Verfahren gegen dfe .Maurerbrigade K. und den Meister B. vom Bauhof Prenzlauer Berg sowie gegen drei Bauleiter der Kommunalen Wohnungsverwaltung wegen Betruges und Untreue gegenüber Volkseigentum nach fünftägiger Hauptverhandlung am Donnerstag die Urteile ...

  • Schulmöbel im „Eigenbau"

    Ein Klassensatz Mehrzwecktische für 100 DM / £8. Oberschule Prenzlauer Berg gibt Beispiel

    Wer kennt sie nicht, die harten, schmaen Holzbänke, die tintenbeklexten, zerxatzten Pulte — für Generationen unrennbar mit der Erinnerung an ihre rühere Schulzeit verbunden? Hunderte ilter Schulgebäude, oft in den Hinterlöfen der Innenstadt versteckt, gibt es loch in Berlin, Gebäude, deren Äußeres :u dem neuen Geist, der in diesen Schuen herrscht, fängst in Widerspruch geaten ist ...

  • Beispiel für ganz Berlin

    „Wir sind gern bereit , versichert Genosse Jordan,' „den anderen Schulen unseren Plan und unsere Erfahrungen zu übermitteln bzw. den Werklehrern bei der nötigen Qualifizierung zu helfen. Es wäre schön, wenn unser Plan in ganz Berlin Nachahmung fände. Das wäre ein guter Beitrag unserer Lehrer und Schüler ...

  • Mondscheinfahrt

    Eine nächtliche Bootsfahrt mit Boote* aus der Bootsausleihstation der Berlinei Jugend in Grünau gibt am kommenden Wochenende den Auftakt zur Woche dei Jugend und Sportler. Die Mondscheinfahrt auf den Berliner Gewässern führt um die Müggelberge. Die Fahrt beginn! am Sonnabend 19 Uhr. Jede Bootsmannschaft muß vier Kontrollpunkte anlaufen an denen sie ihre Kenntnisse in TouristM und in der Ersten Hilfe sowie ihre Fähigkeiten im Sport und Schießen beweiser kann ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    Redaktion: Berlin W 8, Mauerstraße 39/40, Tel. 22 03 41 - Verlag: Berlin N 54. Schönhauser Allee 176. Tel. 42 59 51 - Abonnementspreis monatlich 3,50 DM - Bankkonto: Berliner Stadtkontor, Berlin N 53, Schönhauser Allee 144, Konto-Nr. 4/1898 — Alleinige Anzeigenannahme BEWAG WERBUNG BERLIN, Berlin C 2, Rosenthaler Straße 28-31, und alle DEWAG-" Betriebe in den Bezirksstädten der DDR - Postscheckkonto Berlin 1456 ...

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  • Schluß mit dem Morden!

    Mit großer Empörung haben wir schon den ersten Mord an einem jungen Menschen an der Staatsgrenze zur Kenntnis nehmen müssen. Mit um so größerer Empörung haben wir den neuen Vorfall aufgenommen. Wie lange gedenken Sie dieses Morden noch weiterhin zu dulden? Wir fordern von Ihnen mit aller Entschiedenheit, daß endlich Schluß gemacht wird mit diesen Meuchelmorden und fordern die Bestrafung der Schuldigen ...

  • Unsere Rache

    Als ich heute früh von der neuen Mordtat an dem Grenzpolizisten Unteroffizier Reinhold Paul Huhn hörte, da packte mich doch der Zorn. Wie rächen? Ich habe lange überlegt, welche Antwort man diesen Kriegsbrandstiftern geben soll. Wir sind uns in der LPG alle einig, daß die beste Antwort jetzt wirklich heißen muß, unsere Republik zu stärken, indem wir unsere Felder vorbildlich pflegen, um Höchsterträge zu erzielen ...

  • Ein3 Verpflichtung

    Mit tiefstem Abscheu und tiefster Empörung vernahmen wir die Nachricht von dem erneuten hinterhältigen Mord an einem Angehörigen unserer Grenzsicherungsorgane. Wir erneuern unsere Bitte, uns neben unserem Studium als Grenzpolizeihelfer einzusetzen. Dieser Mord ist uns Verpflichtung, alle Kraft für die Abwehr solcher feigen Verbrechen bis zum letzten einzusetzen ...

  • 99 KEi

    „Ich kann es noch gar nicht fassen; daß Reinhold durch Mörderhand sein Leben verlor. Das Gedenken an ihn ist für mich zugleich mit der Pflicht verbunden, alle mir anvertrauten Kinder zu Menschen zu erziehen; die wie Reinhold Huhn unserem Staat treu ergeben sind." Im Kreise der Schuljugend gedachte Irene ...

  • Wir werden nicht ruhen

    Aus christlicher Verantwortung heraus fordern alle aufrechten und ehrlichen Christen unseres Bezirks, daß endlich Schluß gemacht wird mit der Politik des Verbrechens in Westberlin. Wir werden nicht eher ruhen, bis die edlen Ziele des nationalen Programms, des Kampfes für das neue Deutschland erreicht sind ...

  • Kandidaten der Partei

    Im Peter-Göring-Aufgebot haben im Bezirk Neubrandenburg 128 Jugendliche um Aufnahme als Kandidat in die Partei der Arbeiterklasse gebeten. 591 Jugendliche stellten den • Antrag, Mitglied der FDJ zu werden, und über 100 Jugendliche verpflichteten sich, als Soldat auf Zeit der Volksarmee beizutreten. Werner Breitsprecher, 1 ...

  • Wir sind nicht allein

    So groß unser Schmerz auch ist, so fühlen wir uns doch in unserer Trauer nicht allein. Wir alle müssen verhüten, daß aus den Schüssen der Westberliner Banditen eine noch größere Gefahr für unser Volk erwächst. Hubert Huhn, der Bruder des ermordeten Grenz~ Polizisten

  • Haß gegen Adenauer

    .. Mein ganzer Haß richtet sich gegen diese Mordbanditen um Adenauer und Brandt, die immer wieder versuchen, ihre längst abgelaufene Ära durch Morde, Brandstiftungen und Spionage zu verlängern. Hans-Günther Netto, JugendJcraftwjerk „Artur Becker", Trattendorf

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Lehren der Geschichte Brandt unter Beschüß aus eigenen Reihen Abschied von Reinhold Huhn Zorn und Haß den Mördern Programm zu höherer Bodenfruchtbarkeit angeregt Klarheit hier — Verwirrung dort In Worin gilt die Tat Dr. Nkrumah: Baldigst Friedensvertrag . Führungslos Frontstadtpolitiker von Rusk-Besuch enttäuscht DDR-Schiffe retteten schwedische Seeleute Schon 3200 t Walzstahl Vorsprung „DDR-Vernichter" werden überrollt Schwedter bauen nach Bestwerten Adenauer-Ära geht zu Ende Schwierigkeiten an allen Fronten Delegierte als Organisatoren im Produktionsaufgebot
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