17. Okt.

Ausgabe vom 12.01.1962

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  • Appell an politische Verantwortung

    Die Bonner Regierung hatte ihre Gründe, als sie die Veröffentlichung des Aide-memoires über die Beziehungen zwischen Westdeutschland und der Sowjetunion tagelang hinausschob, denn hier ist in maßvoller Sprache, aber mit unerbittlicher Klarheit der Widersinn und die Ausweglosigkeit der Bonner Politik und ihre Unvereinbarkeit mit den echten Interessen des deutschen Volkes, auch in Westdeutschland, nachgewiesen ...

  • Vernunft, Frieden, Sicherheit

    Ijie Sowjetunion hat der Bonner *-' Regierung ein Aide-memoire zugestellt, dessen Wortlaut wir in unserer gestrigen Ausgabe veröffentlicht haben. Wollte man versuchen, seinen Inhalt in aller Kürze einzuschätzen, dann könnte man sagen: Dieses Memorandum ist ein großartiges Dokument politischer Vernunft Gerichtet auf edle menschliche Ziele, atmet es den guten Geist der Verständigung ...

  • Volksinteresse unvereinbarmit Militarismus

    Nicht die Waffen des Krieges, die Werke des Friedens sollen die Geschichte ihr Urteil fällen lassen über die bessere, die richtige, die wahre Ordnung der Gesellschaft, erklärt das sowjetische Aidememoire. Und eben das tut die Geschichte heute. In jenem Lande, aus dem nun — und nicht zum ersten Male — solche Worte kommen, erfuhren Millionen Deutsche, die bis an die Wolga gezogen waren, aus der Wende der Schlachten die Wucht der Geschichte ...

  • Walter Ulbricht übernahm Schirmherrschaf t

    Leipzig (ND). Im Plenarsaal des Leipziger Rothauses konstituierte sich am Donnerstagvormittag das Festkomitee für das IV. Deutsche Turn- und Sportfest, das vom 28. Juli bis 4, August 1963 in Leipzig stattfindet. Welche Bedeutung ihm zukommt, geht am deutlichsten aus der von den über 100 Komiteemitgliedern mit stürmischem Beifall bedachten Mitteilung hervor, daß der Erste Sekretär des ZK und Vorsitzende des Staatsrates der DDR, Walter Ulbricht, die Schirmherrschaft übernommen hat ...

  • Johannes-R.-Becher-Medaille in Gold an Otto Grotewohl überreicht

    Berlin (ADN). Der Präsident des Deut' sehen Kulturbundes, Prof. Max Burghardt* überreichte am M. Januar dem Vorsitzenden des Ministerrates, Otto Grotewohl, die Johannes-R.-Becher-Medaille in Gold. Otto Grotewohl war die Medaille vom Präsidialrat des Deutschen Kulturbundes anläßlich des 70. Geburtstages von Johannes R ...

  • Bei OAS-Gewaltstreieh — Generalstreik

    Pari« (ADN-Korr.). Das Büro der CGT, der größten Gewerkschaftsorganisation Frankreichs, hat am Mittwoch alle CGT- Organisationen und -Funktionäre aufgefordert — entsprechend einem Beschluß aller französischen Gewerkschaften vom Juni 1960 —, einen Gewaltstreich oder Putsch der OAS mit allen Mitteln, einschließlich des Generalstreiks, zu beantworten ...

  • Reale Möglichkeiten für Koexistenz

    Das Aide-memoire schätzt den gegenwärtigen Stand der internationalen Beziehungen der Bundesrepublik und ihr Verhältnis zur Sowjetunion sehr sachlich und klar ein.. Es kommt bei dieser Analyse zu dem zwingenden Schluß, daß es reale Möglichkeiten gibt, die bestehenden Spannungen abzubauen. Dazu würde gehören, ...

  • VVB Werkzeugmaschinen erhöht Planziel

    Karl-Marx-Stadt (ADN/ND). 24 Betriebe der VVB Werkzeugmaschinen haben bis jetzt nach dem Beispiel der Werktätigen der Zentralwerkstatt Regis ihre Planziele für 1962 erhöht. Die bisher übernommenen Verpflichtungen bedeuten für die VVB Werkzeugmaschinen eine Erhöhung des Bruttoproduktionsplanes um insgesamt 4,5 Millionen DM ...

  • 500000 Metallarbeiter demonstrierten

    Größte Arbeiteraktionen gegen Unternehmer in der Geschichte des Landes

    Stuttgart (ADJV/ND/DS). Weit über 500 000 Metallarbeiter haben am Donnerstagnachmittag auf über 70 Kundgebungen in ganz Baden-Württemberg gegen die Unternehmeroffensive demonstriert und Lohnerhöhungen gefordert. Schwerpunkte der Demonstrationen und der zum Teil damit verbundenen Kurzstreiks waren Stuttgart, Ulm, Mannheim, Karlsruhe, Eßlingen, Lndwigsburg und Heidelberg ...

  • Erst der Anfang

    Die gewerkschaftlichen Sprecher wiesen vor allem auf die ungeheuren Profite der Unternehmer hin, die auf Kosten der Arbeiter erzielt werden. In Cannstatt-Wasen sagte der Sprecher vor mehr als zehntausend Teilnehmern: „Während" die Unternehmer im Tessin, in Spanien und in allen Gestaden Europas weiW Landstriche aufkaufen, onfern die Arbeiter auf dem Altar riesiger Unternehmergewinne ihre Gesundheit ...

  • Kampfdemonstration

    am Sonntag, dem 14.. Januar 1962, zur Gedenkstätte der Soziallsten in • • « • Friedrichsfelde. Es spricht: Genosse Gerhard Grüneberg, Kandidat'des Politbüros des ZK der SED. Demonstriert für die Überwindung des westdeutschen Militarismus und Imperialismus - für die Lösung der Lebensfrage der deutschen Nation! Für den Sieg des Sozialismus in der Deutschen ...

  • Solidaritätsstreiks

    Die machtvollsten Kundgebungen fanden in Mannheim und Stuttgart statt. In beiden Städten nahmen jeweils mehr als 50 000 Arbeiter an den Kundgebungen teil, die Verwaltungsstelle Göppingen meldet 12 000 Teilnehmer, Ludwigsburg 8000, Aalen 6000, Geislingen 7000, Schwenningen 6000, Schwäbisch Hall 15 000, ...

  • Große Chance für Westdeutschland Bonn soll endlich Vernunft annehmen

    Breites Echo aus allen Schichten der Bevölkerung zu den Darlegungen und Vorschlägen der Sowjetunion

    Dr. Max S u h r b i e r. Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates. Vorsitzender der LDPD

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  • Wofür erhielt Globke das Komturkreuz ? Von Klaus Schön, Bukarest

    „Ich bin selbst einer der Leidtragenden der Vernichtungsaktionen, die Globke mit dem ehemaligen Diktator Rumäniens, Antonescu, aushandelte. Meine Eltern und alle meine Verwandten wurden deportiert und von den Faschisten in Jaroschenka ermordet. Ich habe 40 Angehörige verloren. Mein Vater liegt mit 31 jüdischen Menschen dort in einem Massengrab verscharrt ...

  • „Das ist Klassenkampf

    Der Vorsitzende der Ortsverwaltung Mannheim der IG Metall, Spagerer, erinnerte die Metallarbeiter daran, daß die Unternehmer bisher noch niemals freiwillig bereit gewesen seien, von ihrem Profit etwas abzugäben. Die ablehnende Haltung des Metallindustriellenverbandes müsse im Zusammenhang mit der veränderten politischen Situation gesehen werden ...

  • t 4

    Natürlich hat die Sowjetunion keine Illusionen darüber, wer in Westdeutschland solchen humanistischen Erwägungen zugänglich ist und wer nicht In Westdeutschland herrscht die Großbourgeoisie. Sie ließ sich als Klasse noch niemals von humanistischen Erwägungen, sondern stets nur vom.eigenen Vorteil, von Profitinteressen leiten ...

  • Alle Räder standen still

    Kurz nach 14 Uhr wurden in allen Stuttgarter Betrieben die Maschinen abgestellt. Auf dem Cannstatter Wasen versammelten sich die Arbeiter der Daimler- Benz-Werke und aus den Betrieben der östlichen Stadtteile, aus Stuttgart-Untertürkheim, sowie aus Gebieten der Innenstadt. Das Mitglied des IG-Metall-Vorstandes Eugen Loderer erklärte: »Die Unternehmer glauben, sie könnten mit der IG Metall machen, was sie wollen ...

  • Glückwunsch des ZK für Genossen Fritz Gabler

    Berlin (ND). Seinen 65. Geburtstag begeht heute der Vorsitzende der Zentralen Revisionskommission, Genosse Fritz Gabler. Das Zentralkomitee sandte dem Jubilar deshalb ein Glückwunschschreiben. Darin werden besonders die Verdienste dieses aufrechten Kämpfers für die Arbeiterklasse hervorgehoben, der bereits als junger Arbeiter den Weg zur Partei der Arbeiterklasse fand ...

  • Besatzer-Unholde

    Erlangen (ND). Amerikanische Besatsungssoldaten, die in Erlangen stationiert und, haben in den vergangenen Tagen mehrere Sittlichkeitsverbrechen verübt. Sin Amibesatzer überfiel In Herzogen- »urach bei Erlangen eine 34jährige Spasiergängerin und vergewaltigte sie. Ein mderer Ami drang in die Wohnung üner 65 Jahre alten Rentnerin in Erlan- ;en ein, schlug sie nieder und versuchte >ie zu vergewaltigen ...

  • 10 Monate Gefängnis für Patrioten

    Besuch des Schleizer Dreieckrennens ist für Bonn Kapitalverbrechen

    Bayreuth (ADN). Weil er mit Freunden und Verwandten in die DDR zur Leipziger Messe und zum Schleizer Dreieckrennen gefahren war, wurde der 51jährige Arbeiter Paul Becker aus Marktredwitz am Donnerstag von der 1. Großen Politischen Strafkammer des Landgerichts Bamberg zu zehn Monaten Gefängnis ohne Bewährung verurteilt ...

  • Positiv antworten

    Bremen (ADN). Eine positiv« Antwort mf das der Bundesregierung übermittelte sowjetische Aide-memoire fordert die 3remer Zeitung. Sie schreibt: „Den ewi- 5en Bonner Nein-Sagern und Störenfrieien einer Entspannung und Verständigung ist nicht wohl bei dem Gedanken, laß sie mit realen und vernünftigen, dem frieden dienenden Vorschlägen konfroniert werden, auf die sie vor der deutschen und der Weltöffentlichkeit eine Antwort geben müssen ...

  • Keine Diskussionen

    Mit diesem Durchpeitschverfahren will Bonn gleichzeitig alle Diskussionen über den neuen Rekordrüstungshaushalt in der Öffentlichkeit abwürgen. Wie bereits gemeldet, werden allein die direkten Rüstungsausgaben für die Bundeswehr im Haushaltsjahr 1962 etwa 16,5'Milliarden D-Mark gegenüber 11,2 Milliarden D-Mark im vergangenen Jahr betragen ...

  • ... oder Frieden und Sicherheit für alle

    Das Potential der Deutschen Bundes- < ^rvpublik muß dem deutschen Volk die- ! n. Aber es kann diese Mission nur er- ; füllen', wenn es nicht das Kriegsrisiko« verstärkt, sondern zur TesMjung des £ Friedens und «ur Schaffung von Bedin-[ i güngen beiträgt, unter denen die Ent- ?; fesseWng eines Krieges, beabsichtigt oder f, zufällig, ausgeschlossen ist ...

  • Rüstungsetat soll durchgepeitscht werden

    Bonn (ND). Mit einer regelrechten Überrumplungstaktik soll der neue Bonner Rekordrüstungshaushalt für 1962 im Bundestag durchgepeitscht werden. Wie gestern bekannt wurde, werden die Abgeordneten nicht einmal genug Zeit haben, um sich ordnungsgemäß mit dem neuen Haushalt zu befassen. Die Westzonenregierung' hat am Mittwoch nähere Einzelheiten dieses Eilverfahrens beraten ...

  • Kraienhorst erneut entlassen

    Bundeseigener Zechenkonzern befolgte Anweisung der Adenauer-CDU

    Düsseldorf (ADN). Der bundeseigene Zechenkonzern Hibernta AG hat am Mittwoch den bekannten westdeutschen Bergarbeiterfunktionär Clemens Kraienhorst erneut fristlos entlassen. Am Donnerstag begann vor dem Nordrhein-Westfälischen Landesgericht in Hamm ein Berufungsverfahren. Auf Betreiben der Adenauer-CDU und der rechten Führung der westdeutschen Berfarbeitereewerksdiaft war Clemens Kraienhorst bereits am 19 ...

  • Pocken in Kaserne?

    Hildesheim (ADN). Wegen Pockenverlachts ist die Htldesheimer Ledebour- Xaserne der westdeutschen Wehrmacht inter Quarantäne gestellt worden. Für die Insassen der Kaserne wurde Dienstreise- und Urlaubssperre verfügt. Das Wehrbereichskommando sah sich zu dieler Maßnahme veranlaßt, da ein aus dem Urlaub im Rheinland- zurückgekehrter Soldat „verdächtige Reaktionen" zeigte md in die Isolieratation des Hildesheimer Krankenhauses eingeliefert werden tiußte ...

  • 500000 Metallarbeiter demonstrierten (Fortsetzung von Seite 1)

    Karlsruhe 6000, Ravenburg 10 000, Heidelberg 10 000, Gaggenau 7500, Ulm an der Donau 10 000, Villingen 6000, Heilbronn 3000. In zahlreichen kleinen Orten wo aus technischen Gründen die Arbeiter an den Kundgebungen der zuständigen Verwaltungsstellen in den Kreis- oder Amtsstädten nicht teilnehmen konnten, kam es zu kurzen Streiks von ein oder zwei Stunden ...

  • Das sind die Tatsachen

    Das sind die Tatsachen aus der jüngsten Vergangenheit, die zu dem Streik geführt haben: Obermeister Eberle schlug wiederholt weibliche Lehrlinge. Er holte Arbeiterinnen aus den Räumen der Damentoilette, schikanierte schwangere Frauen, beschimpfte Arbeiter als »Idioten* und drohte allen, die nicht nach seiner Pfeife tanzten: „Ich schmeiße Sie sofort 'raus ...

  • „über die Klinge springen"

    Der Bundesvorsitzende der westdeutschen Gewerkschaft Leder, Adolf Mirkes, berichtete, daß auch Direktor Heinz die Streikenden als -Idioten" beschimpft und schon mehrmals gedroht habe: „Wir werden Köpfe rollen lassen" und „Wir lassen euch über die Klinge springen." Die Empörung der 1300 Nürnberger Arbeiter ...

  • Atomkriegsalarm...

    'nmvrrrrt/rfrwfrwf/"/vrr'trf'ff/irrr(imrrmo J ■ Bremen (uoil. Der erste Probe-

    8 ■ Bremen (upi). Der erste 9 Atomaterm in mehreren nordy deutschen Großstädten verlief am £ Mittwoch nach Angaben zu- £ ständiger Stellen nicht befriedi- ^ gend. Wie das niedersächsische # Innenministerium mitteilte., wur- V" von''äer"WärniViilraTe "Nord in i Bassum bei Bremen wurde um 3 12 Uhr in Bremen, Bremerhaven ...

  • Gruß der DDR-Metallarbeiter

    Berlin (ADN). Im Namen ihrer 1,2 Millionen Mitglieder hat die IG Metall im FDGB in einem Schreiben an die Bezirksleitung der IG Metall im DGB in Stuttgart den Metallarbeitern Baden- Württembergs zu ihren machtvollen Kampfaktionen gegen die Unternehmeroffensive brüderliche Grüße übermittelt. ..Damit gebt ...

  • Ausbeuterordnung

    Die Arbeiter seien »rechtlos der Willkür der Unternehmer ausgeliefert", sagte Seitz, und es werde Zeit, einen verstärkten Kampf um die Durchsetzung der Rechte der arbeitenden Menschen und insbesondere der Betriebsräte in den Betrieben zu führen. „Wenn sich Arbeiter wehren und ihr Recht wollen, dann sagt man immer, es sei kommunistische Propaganda", rief er aus ...

  • KURZ BERICHTET

    LEICHTSINNIG. Mit hoher Geschwindigkeit raste ein Tankwagen am Mittwoch über eine Verkehrsinsel in Bonn. Er blockierte eine wichtige Straßenkreuzung, so daß sich kilometerlange Autoschlangen bildeten. GEFÄHRLICH. 4160 Menschen sind im vergangenen Jahr in Nordrhein-Westfalen bei Verkehrsunfällen getötet worden ...

  • Möglichkeit nutzen

    Frankfurt (Main) (ADN). „Wenn die Sowjetunion und die deutsche Bundesrepublik freundschaftlich verbunden sind, cann es auf der Welt keinen Krieg ?eben." Das Blatt begrüßte das sowjetische Memorandum und Bchrieb: „Wir meinen, so oder so, Bonn sollte diese Möglichkeit nutzen. Kein Zweifel besteht iarüber, daß man um des echten lieben Friedens willen mit den Russen verhan- Jeln muß ...

  • Premier Bandaranaike dankt Walter Ulbricht

    Berlin (ADN). In einem Telegramm an den Vorsitzenden des Staatsrates der Deutschen Demokratischen Republik, Walter Ulbricht, dankte Frau SirimavoBandaranaike, Premierminister von Ceylon, für die ihr anläßlich des Jahreswechsels ausgesprochenen Glückwünsche. Frau Bandaranaike benutzte diese Gelegenheit, ...

  • Nürnberg 1961: Arbeiterinnen geschlagen % Schwangere schikaniert % Arbeitsschutz verboten

    Nürnberg (ADN/ND). Die Hintergründe des seit fünf Wochen geführten erbitterten Streiks der 450 Arbeiter der Ver- »inigtea Fränkischen Schuhfabrik wurden auf einer der eindrucksvollsten Kundgebungen ,der letzten Jahre am Mittwochabend' in Nürnberg bekannt- Segeben. Etwa 1300 Nürnberger Arbeiter — darunter Abordnungen aller Nürnberger Betriebe — stellten sich hinter die Forderung der Streikenden, die Antreiber Eberle und Farkas aus dem Betrieb zu witlassen ...

  • 900 000 solidarisch

    Der Bundesvorsitzende gab bekannt, daß aus allen Teilen der Bundesrepublik sowie vom FDGB der DDR Solidaritätsadressen eingegangen sind. Der stellvertretende DGB-Landesbezirksvorsitzende Alois Seitz versicherte den Streikenden, daß die 900 000 bayrischen Gewerkschafter „jederzeit voll und ganz hinter euren Forderungen und Maßnahmen stehen" ...

  • 'ernunft, Frieden, Sicherheit (Fortsetzung von Seite 1)

    »ölkerung als verlorener Haufe für eine verlorene Sache, für einen dritten antisowjetischen Kreuzzug, verheizt werden. Westdeutschland davor zu bewahren, Europa und der Welt den Frieden zu erhalten und ihn zu festigen, darin besteht der tief humanistische, allgemeinmenschliche Inhalt der sowjetischen Vorschläge ...

  • Rechtlos der Willkür ausgeliefert

    NEUESDEUTSCHLAND DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Hermann Axen, Chefredakteur; Georg Hansen, Dr. Günter Kertzscher, stellv. Chefredakteure; Eberhard Heinrich, Redaktionssekretär; Horst Bitschkowski, Walter Florath, Dr. Rolf Gutermutb, Willi Köhler, Karl-Ernst Reuter

  • Dr. Dieckmann im Berliner Rundfunk

    Berlin (ADN). Volkskammerpräsident Dr. Johannes Dieckmann spricht am Sonntegmittag -im Berliner Rundfunk über das Geschehen und die Lehren des Marburger 13. Januar 1061,

  • Wie in der Nazizeit

    Mit empörten-Pfui-Rufen und schrillen Püffen quittierten die Gewerkschafter die von den Rednern angeführten Beispiele Ober die Unternehmerwillkür.

  • Di© Wacht am Rhein

    „Der Rhein, der Rhein, der deutsch« Rhein f Wer soll des Stromes Hüter heute sein?" (Ztlchnung und Taxi ata »Dann worker" vom 19. Januar)

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  • Verantwortlicher: Der Wirtschaftsleiter

    von den Meistern, als Leiter von Froduktionsabschnitten, bis zu den Abteilungsleitern im Volkswirtschaftsrat sind alle staatlichen sozialistischen Leiter persönlich für die Entwicklung der Neuererbewegung in ihrem Bereich verantwortlich. Sie sind verantwortlich für die Erfüllung der staatlichen Planaufgaben, für die schnelle und optimale Anwendung der neuen Technik und für die Nutzung der technisch-schöpferischen Arbeit der werktätigen Menschen ...

  • Die LPG braucht alle Hände

    Wendlandbrief ist an alle Grundorganisationen im Dorf gerichtet

    Der Brief, der an den Bauern Wendland gerichtet wurde, ist unseres Erachtens ein Brief an alle Parteiorganisationen auf dem Lande. Wer sonst, wenn nicht die Genossen, müssen im Kampf um die gute genossenschaftliche Arbeit an der Spitze stehen? Die schlechte genossenschaftliche Arbeit in Falkenrehde, wie sie in dem Leitartikel dargelegt wird, ist ein Spiegelbild der dortigen Parteiarbeit ...

  • Spurlos vorübergegangen?

    Hört man dies alles, könnte man meinen, der XXII. Parteitag der KPdSU und das 14. Plenum seien an Fürstenwalde spurlos vorübergegangen. Genosse Franz Kubinski: „Natürlich hat man sich in der Volksvertretung und im Rat des Kreises mit den Dokumenten dieser wichtigen politischen Ereignisse beschäftigt ...

  • Wir wollen alle Fälligkeiten nutzen

    Leserinnen schreiben zum Kommunique des Politbüros

    Das Kommunique des Politbüros bestärkt den Frauenausschuß unserer LPG in der Erkenntnis, daß es das wichtigste ist, allen Bäuerinnen die Sieghaftigkeit unseres Weges klarzumachen. Wenn jede Bäuerin begreift, daß der Sozialismus in der DDR siegen* ja, daß ganz Deutschland einmal sozialistisch sein wird, dann hängt sie mit ihren Gedanken nicht so sehr in der, Vergangenheit, dann wird sie mit ganzem Herzen an die genossenschaftliche Arbeit gehen ...

  • Nützliche Diskussion

    wir freuen uns, daß die Probleme, die im »ND"-Leitartikel vom 13. Dezember 1961 aufgeworfen wurden, lebhaftes Echo fanden, Das beweist, daß die Frage »Wer leitet die Neuererbewegung?" offensichtlich dringlich nach einer Antwort verlangt. Die Kotlegen Müller und Eckert haben neue Gedanken zur Diskussion Ober diese Antwort beigesteuert ...

  • Lautstärke macht's nicht

    An meiner Entwicklung kann ich ermessen, welch großen gesellschaftlichen Fortschritt uns Frauen der Arbeiter-und- Bauern-Staat brachte. Als ich 1945 den Weg zur Partei der Arbeiterklasse fand, bewogen mich nicht theoretische Erkenntnisse, sondern die Leiden, die ich im Kriege erleben mußte und die ich meinem Kind ersparen wollte ...

  • Produktionspropaganda straff und einheitlich ,

    Zur Einbeziehung der Werktätigen sind von den Leitern die Mittel der Produktionspropaganda so anzuwenden, daß sie den Entstehungsprozeß von Vorschlägen fördern, die Werktätigen zum erfinderischen Denken erziehen und damit praktisch zum Geburtshelfer für die Lösungswege werden. Um auch hjer konkret zu bleiben, sind wir der Meinung, daß ebenfalls für die Anwendung der Mittel der Produktionspropaganda der Leiter verantwortlich ist ...

  • Die „Kartoffelwährung"

    In der Versorgung der Bevölkerung mit Kartoffeln hatte der Kreis eine Situation heraufbeschworen, der er nur mit Hilfe des Bezirkes Herr wurde. Daß Hunderte von Tonnen fehlten, hatte natürlich seine Gründe, und die waren keineswegs nur. objektiver Art. Mehrere 100 Hektar waren im Frühjahr nicht angebaut, die Schuldigen jedoch nicht zur Verantwortung gezogen; ja, man hatte nicht einmal die Ursachen dieser Planverletzung richtig geprüft ...

  • Gute Parteiarbeit überwindet Alteingefahrenes

    Die Kreisleitung hofft, daß sich eine Verbesserung der erzieherischen Arbeit in der Parteigruppe Rat auch auf die anderen Parteigruppen, auf die ganze Parteiorganisation positiv auswirkt Noch hat es die Parteiorganisation im Rat des Kreises bis heute nicht verstanden, ein lebendiges Parteileben in den Gruppen zu entwickeln ...

  • Der Teufelskreis

    Eine gute Parteiarbeit wird dort geleistet, wo es die Genossen verstehen, die Einheit von politischer Erziehung und Lösung ökonomischer Aufgaben zu sichern. Daß diese Aufgabe viele Kreisleitungen noch nicht meistern, zeigt sich auch in Fürstenwalde. Genosse Franz Kubinski: „Was ist an unserer Arbeitsweise falsch? Walter Ulbricht sagte auf dem 14 ...

  • Erziehen oder selber machen?

    Gespräch in Fürstenwalde über einen Rat, der sich abfindet;» und eine Kreisleitung, die sich Gedanken macht

    Ursache dieses Gesprächs mit dem 1. Kreissekretär der Partei in Fürstenwalde, dem Genossen Franz Kubinski, waren bestimmte Widersprüche, die sich auf der vergangenen Kreistagssitzung zeigten. Es erhebt nicht den Anspruch eines Steines der Weisen: aber es zeigt in einer Reihe von Gedanken den Weg auf, den ein Kreissekretär sieht, um in der Erziehungsarbeit der Partei weiterzukommen ...

  • Der Leiter und die Neuererbewegung

    Ein Diskussionsbeitrag zum „ND"-LeitartikeI »Neuerer und Produktionsaufgebot"

    Der Leitartikel vom 13. Dezember 19C1 »Neuerer trnd Produktionsaufgebot" war tms aus dem Herzen gesprochen. Grundsätzlich kann dem Inhalt nur zugestimmt werden. In seiner wichtigsten Frage widerspricht sich jedoch der Verfasser. Da wird für die Massenbewegung der Neuerer sehr richtig «ine organisierte ...

  • Ver jüngungskur für gebrauchte Kupplungen

    Leipzig (ADN). Auf die Neuproduktion von Ersatzteilen im Werte von 45 bis 50 Millionen DM wollen die Automobilbauer der DDR in diesem Jahr verzichten. Nach dem 14. Plenum des ZK entschlossen sie sich, gebrauchte Verschleißteile und Aggregate für Kraftfahrzeuge so aufzuarbeiten, daß sie wiederverwendet werden können ...

  • Jeder trägt Verantwortung

    Potsdam (ADN). *Wenn ich ehrlich meine Arbeitskraft zur Entwicklung einer guten genossenschaftlichen Produktion zur Verfügung stellen will, kann ich nicht mit einer Hand in der LPG und mit der anderen in der individuellen Hauswirtschaft tätig sein." Mit diesen Worten erläuterte am Mittwoch Genossenschaftsbauer Paul Jordan aus Perwenitz, der Kreisvorsitzende der VdgB in Nauen, seinen Brief, den er an Eduard Wendland in Falkenrehde geschrieben hatte ...

  • Abraumkumpel erhöhen Arbeitsproduktivität

    Senftenbere (ADN). Eine Vertrauensleute-Vollversammlung im Tagebau Klettwitz hat nach Beratung in den Brigaden der Abraumfördergeräte und des Fahrbetriebes beschlossen, nach dem Beispiel der Regiser Kumpel die vorgegebenen Staatsplankennziffern für die Abraumbewegung zu erhöhen. Die Kumpel wollen die Arbeitsproduktivität um 7,1 Prozent steigern ...

  • Hausarbeit ist kein Privileg der Frau

    Mein Mann und ich sind beide als Lehrer tätig. Er arbeitet als Parteisekretär an seiner Schule, während ich seit September 1961 als stellvertretende Direktorin eingesetzt bin. Wir stehen beide im Fernstudium, um die nächsthöhere Qualifikation zu erwerben. Das ist nicht immer einfach, da wir ja einen großen Teil unserer Zeit unserem vierjährigen Kinde widmen ...

  • Jetzt wird reiner Tisch gemacht

    Genossenschaftsbauern mit zwei Seelen, wie sie im Brief an Bauer Wendland geschildert werden, gibt es auch in unserer Genossenschaft Wir sind jedoch dabei, reinen Tisch zu machen. Das Ist auch bei uns nicht leicht, denn selbst einem Teil unserer Genossen liegt die individuelle Hauswirtschaft noch mehr am Herzen als die Genossenschaft ...

  • Aufzuchtgeräte vom Band

    Oranienburg (ADN). Ein Mehrzweckfließband, auf dem Infrarot-Kückenaufzuchtgeräte und Infrarot-Heizstrahlerund Stromzentralverteiler für Wohnungen montiert werden können, wurde am Dienstag im VEB Gerätebau Oranienburg in Betrieb genommen. Damit haben die Gerätebauer bereits wenige Tage» nach Jahresbeginn termingerecht, den ersten Punkt ihres Planes Neue Technik 1962 verwirklicht, der insgesamt technischorganisatorische Maßnahmen zur Einsparung von rund 64 000 Arbeitsstunden enthält ...

  • Man kann nicht mehr verbrauchen als man erarbeitet

    Friedo BattriiKirttfi Schneiderin im VEB Kunst und Mode Berlin, zum Kommunique des Politbüros:

    weiß ich, daß ich mir das ausgeben kann, was ich verdiene. Ich habe zwei Kinder und bin alleinstehend. In der Hauskasse ist mein Lohn, rund 650 DM brutto monatlich. 45 DM gehen ab für Miete, 35 DM für das Hortgeld. Dann lege ich etwas zurück für Anschaffungen und für den Fall, daß jemand krank wird. Was bleibt, kann ich einteilen für Wirtschaftsgeld, Kleidung, Theater usw ...

  • einen Plisseerock mehr

    So helfe ich den Lebensstandard weiter zu erhöhen,- unsere Republik zu stärken und dan Frieden zu erhalten. So helfe ich als Arbeiterin und Hausfrau die Forderungen des Kommuniques des Politbüros nDie Frau — der Frieden und der Sozialismus" zu verwirklichen.

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  • „... und sie waren jung"

    Ein meisterlicher Film aus der Volksrepublik Bulgarien

    Es sind nicht nur die Bilder,,die eindrucksvollen Svenen, das überzeugende Spiel der jungen Darsteller, die diesen bulgarischen Film zu einem künstlerischen Erlebnis werden lassen. Es sind Menschen, die uns in ihren Bann ziehen, es ist die Größe und Reinheit ihrer Gedanken und Gefühle, ein tragisches Geschick, das ihr Leben in der Blüte bricht und ihre Liebe keine Erfüllung finden läßt ...

  • Was geht in Westdeutschland vor?

    Außer Brechts Stücken sahen wir In den tschechoslowakischen Theatern in der letzten Zeit vor allem solche Werke deutscher Autoren, die die Frage Krieg und Frieden und dabei Insbesondere die heutigen Verhältnisse In Westdeutschland behandeln. So wurden zusammen mit Harald Hausers „Weißes Blut" in Mlada ...

  • Französische und italienische Bücher zur Deutschlandfrage

    Paris (ND-Korr.). Als.Beweis des wachsenden Interesses breiterer Schichten des französischen Volkes für eine richtige Orientierung in der Deutschlandfrage kann man u. a. die hohen Auflagen werten, die Bücher erzielt haben, die die deutsche Frage vom Standpunkt der Interessen der demokratischen Öffentlichkeit Frankreichs behandeln ...

  • Warum jedes Jahr Elternbeiratswahlen?

    Immer wieder fragen einzelne Leser: „Warum denn jedes Jahr Elternbeiratswahlen? Genügt es nicht, sie olle zwei Jahredurchzuführen? Si« bringen so viel Unruhe mit sich." Nun, mit der Unruhe Ist das so eine Sache. Wenn in einer Schulklasse dauernd Unruhe herrscht, dann sind wir ganz und gar nicht damit einverstanden ...

  • Die Genossen voran

    Fragt man nach den Ursachen der beim Festival der Klubs weithin sichtbar gewordenen Erfolge, so ist vor allem festzustellen: In Halle sind die Fragen der Bildung und der künstlerischen Selbstbetätigung der Werktätigen für die Partei keine Ressortangelegenheit, sondern eine Frage der politischen Leitung, wie es das 14 ...

  • ,. Verbindungen besser nützen

    Dennoch gibt es sowohl für unsere Schriftsteller als auch für unsere für die kulturelle Verbindung mit dem Ausland verantwortlichen Institutionen noch Grund genug, sich ernsthaft Gedanken darüber zu machen, wie die zahlreichen Verbindungen, die in den vergangenen Jahren zwischen tschechoslowakischen ...

  • Brechts Werke sind gut bekannt

    *■ Zu den von den tschechoslowakischen Theatern am meisten gespielten deutschen Stücken gehören die Bertolt Brechts. „Mutter Courage", „Die Dreigroschenoper", „Furcht und Elend des dritten Reiches" und „Der aufhaltsame Aufstieß des Arturo Vi" gingen in den letzten Jahren mit außerordentlich großem Erfolg über verschiedene Bühnen des Landes ...

  • Wo bleiben die .■, Betriebsparteiorganisationen?

    Die Klubs der Werktätigen erhalten von den Betrieben zum Teil Unterstützung sachlicher oder finanzieller Art: Die Betriebe stellen Räume, Geräte oder auch Geldmittel zur Verfügung, wie zum Beispiel das Reichsbahn-Ausbesserungswerk für den Klub „Frohe Zukunft". Aber die politische und Ideologische Bedeutung ...

  • Von jedem Klub kann man lernen

    Di« beim Festival mitwirkenden Klubs haben auf verschiedenen Gebieten bedeutende Fortschritte und Erfolge aufzuweisen. So arbeitet zum Beispiel der Klub der Werktätigen „Rund um den Thomas- Münzer-Platz" vorbildlich mit der Intelligenz. Durch die sehr rührige Gruppe des Kulturbundes werden Ärzte, Wissenschattier, Lehrer, Musiker und andere Geistesschaffende für Vorträge und für die Mitwirkung in verschiedenen Zirkeln gewonnen ...

  • Man erwartet mehr von den Dramatikern der DDR

    Und noch ein Problem, das uns zeigt, daß unsere Künstler heute nicht nur edne große nationale, sondern auch internationale Verantwortung tragen: Immer stärker wird hierzulande die Frage gestellt, was z. B. die Dramatiker der DDR den Menschen in der CSSR über das heutige Leben in der DDR, über die beim Aufbau des Sozialismus in so großer Zahl auftauchenden Konflikte und deren Lösung zu sagen haben ...

  • AUS DEM KULTURLEBEN

    Kandidaten öffentlich vorgestellt

    Bei^in (ADN). Der Vorbereitung der Elternbeiratswahlen diente vor einigen Tagen eine Konferenz in Berlin. Der Stellvertreter des Ministers für Volksbildung Staatssekretär Werner Lorenz betonte, daß der guten organisatorischen Vorbereitung in allen Bezirken der DDR eine ebenso sorgfältige Orientierung auf die ideologischen und pädagogischen Probleme an jeder Schule folgen muß ...

  • Ein Festival weckt schlummernde Talente

    In Halle sind Bildung und künstlerische Selbstbetätigung für die Partei keine Ressortangelegenheit

    tätigung in der Freizeit zu gewinnen ist- In diesem Klub wurde ein Arbeiterjugendvariete geschaffen, in dem junge Menschen sich auf allen Gebieten der Kunst, der Akrobatik und des Varietes — vom Volkslied über Kunstradfahren und Instrumentalsolisten bis zum Schnellzeichner — unter sachkundiger Anleitung ausbilden und betätigen können ...

  • Frischkost für Kosmonauten

    Leningrad (ADN). Die von Leningrader Biologen entwickelte Anlage, die mit Hilfe elektronischer Geräte selbständig die günstigsten Bedingungen für die Vermehrung der Alge Chlorella ermittelt, ist erfolgreich erprobt worden. Die Chlorella wird eine unerläßliche Begleiterin der Weltraumfahrer bei künftigen Flügen in den kosmischen Raum sein ...

  • Herzlicher Beifall , für bulgarische Gäste

    Berlin (ND). Die deutsche Erstaufführung des bulgarischen Filmes „. . . und sie waren jung" am Donnerstagabend im Filmtheater Babylon, wurde zu einem großen Erfolg für die anwesenden Künstler aus der Volksrepublik Bulgarien. Den Berlinern stellten sich im Anschluß an den Film die Regisseurin Binka Sheljaskowa, die Hauptdarstellerin Rumjana Karabelowa und Ihr Partner Dimitr Buinosow vor, die seit gestern in der Deutschen Demokratischen Republik weilen ...

  • Deutsche Stücke auf den Prager Bühnen

    Auf den tschechoslowakischen Bühnen (die CSSR verfügt heute über 50 Prozent mehr größere Theater als 1937) haben Stücke ausländischer Autoren schon seit jeher einen festen Platz. Neben klassischen und neueren Werken aus der Sowjetunion werden In letzter Zeit mehr und mehr Stücke deutscher Autoren aufgeführt ...

  • Ernst-Hermann-Meyer- Konzert

    Dresden (ADN). Das erst kürzlich vollendete Konzert in vier Sätzen für Klavier und Orchester des Berliner Komponisten und Musikwissenschaftlers Nationalpreisträger Prof. Ernst Hermann Meyer wurde kürzlich von der Dresdner Philharmonie uraufgeführt. Prof. Dieter Zechlin war der hervorragende Solist. Als Gast leitete Generalmusikdirektor Prof ...

  • Astronomische Leckerbissen

    Berlin (ADN). Prof. Wattenberg gab in einem Vortrag, in der Archenhold-Sternwarte in Berlin-Treptow eine Vorschau auf die wichtigsten astronomischen Ereignisse des Jahres 1962. Das Jahr bringt zwei Sonnenfinsternisse und drei Halbschatten-Mondfinsternisse. Von diesen Ereignissen ist aber nur eine Halbschatten-Mondfinsternis am 15 ...

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  • Nicht mehr Anhängsel der Imperialisten!

    Wir sehen mit großer Sorge die Entwicklung in Westdeutschland im allgemeinen und die Entwicklung der westdeutschen Arbeiterbewegung im besonderen. Die westdeutsche Arbeiterklasse ist doch ein Teil der internationalen Arbeiterklasse. Man muß «die ganze Wahrheit aussprechen: Während entscheidende Sektionen ...

  • Aus dem Schlußwort des Genossen Norden

    Liebe Genossinnen und Genossen! Wir glauben, daß es nötig Ist, die vielfältigen, im Keime vorhandenen antimilitaristischen und sozialen Bewegungen in Westdeutschland zu einer breiten Kampffront gegen das Programm der Bonner militaristischen Reaktion zu vereinigen. Wir sagen den westdeutschen Arbeitern, ...

  • Woran man erkennt, wer herrscht

    Ein Staat, in dem alle Reichtümer des Landes, die Bergwerke, die Eisenhütten, die Chemiegiganten, die Werften, kurz alle Fabriken, Banken und Versicherungen, einigen tausend Millionären gehören, ein Staat, der auf der Ausbeutung der Arbeiter durch die Kapitalisten beruht, ein solcher Staat kann nicht der Staat der westdeutschen Arbeiter sein ...

  • Nur der ist ein moderner Mensch, der sich zum Sozialismus bekennt

    Liebe Genossianen und Genossen! Die führenden Kräfte der SPD sprechen In den letzten Jahren oft und gern davon, daß man »mit der Zeit gehen" müsse, daß man „ein moderner Mensch" Bein solle. Aber wir glauben, daß diese Leute gegen die Zelt gehen, weil sie die Sozialdemokratische Partei, die sozialdemokratischen Genossen und Wähler an das untergehende System des Imperialismus ketten ...

  • Einzig rechtmäßiger deutscher Staat

    Wenn ihr die Lage von dieser Einsicht in die Ereignisse der Vergangenheit und Zukunft unseres Jahrhunderts aus betrachtet, dann werdet ihr feststellen, daß vom moralischen und vom politischen Gesichtspunkt aus die DDR heute von den beiden deutschen Staaten der einzig rechtmäßige deutsche Staat ist, well er mit jenen Kräften Schluß gemacht hat, die Deutsehland immer ins Unglück führen ...

  • Sozialisten müssen unermüdlich arbeiten

    Ich habe kürzlich einen Bezirksparteitag erlebt, da bezeichneten sich ganze 12,5 Prozent der Delegierten als Arbeiter. Bevor überhaupt Referate gehalten wurden, war schon von den einzelnen Unterbezirksvorsitzenden festgelegt worden, welcher Delegierte sprechen durfte. Es waren ausgesuchte Leute. Und wenn ein als unliebsam bekannter Arbeiter nach dem Referat die Wortmeldung abgab, dann war die Liste bereits „erschöpft" ...

  • Warum wir Deutschlands Zukunft sind

    Die SPD-Führer wollen die deutschen Arbeiter an die reaktionäre Vergangenheit binden. Die Sozialisten und Kommunisten aber, die die Macht der Arbeiterklasse in der DDR ' aufgerichtet haben, repräsentieren die fortschrittliche Gegenwart und Zukunft. ganz Deutschlands. Warum? Erstens,, weil die Arbeiter ...

  • Einheitliche Aktionen helfen uns vorwärts

    Gestattet mir, daß ich als ausgeschlossener Sozialdemokrat hier einige Worte sage. Wir wurden ausgeschlossen, weil wir uns konsequent für die Partei August Bebeis und Wilhelm Liebknechts einsetzten, weil wir für Frieden und Verständigung mit den Genosaen in der DDR eintraten. Mich bedrückt eine Frage: Warum kam es bisher zwischen den ausgeschlossenen Sozialdemokraten und den Genossen in der Partei nicht genügend zu gemein* samen Aktionen? — So kann das in Zukunft nicht weitergehen ...

  • 13. August — schwerer Schlag gegen Militaristen

    Ich möchte etwas zum 13. August sagen. Es ist uns allen bekannt, welche Zustände in den vergangenen Jahren herrschten. Wir wissen, wieviel Schieber an der offenen Grenze ihr Unwesen getrieben haben. Wir müssen vor allem erkennen, daß dem Militarismus am 13. August von der deutschen Arbeiterklasse ein schwerer Schlag versetzt worden ist, und zwar von der Arbeiterklasse der Deutschen Demokratischen Republik ...

  • Arbeiter an die Spitze der Ostermärsche

    Während der kommenden- Ostertage werden die schon zur Tradition gewordenen Ostermärsche durchgeführt. Es muß gelingen; daß diese östermärsche von den Arbeitern, von Gewerkschaftern, von Jungsozialisten, Falken, von der Internationale der Kriegsdienstgegner getragen werden, um zu beweisen, welche Kraft die Arbeiterschaft hat ...

  • Abenteurer isolieren

    Die westdeutsche Arbeiterklasse, darüber müssen wir uns alle klar sein, wird nur in dem Maße gesunden und neue Kraft sammeln für umfangreiche selbständige Aktionen, wie es ihr gelingt, die rechten Führer der SPD, solche Abenteurer wie Wenner, Brandt und Erler, in der Partei, in der ganzen Arbeiterklasse Wenn man Hunderte von Sozialdemokraten ausschließt, so verstehen wir sehr gut den Ruf von Prof ...

  • KPD hat die Zukunft

    Man sagt, die SPD sei groß. Aber ich frage: Wer ist stärker — die Kommunisten, die In enger Kampfgemeinschaft mit der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands unter Führung des Genossen Walter Ulbricht für das Wohl des Volkes, für die Sicherung des Friedens, für ein einheitliches, demokratisches Deutschland, ...

  • Die rechten Führer entlarven

    Ihr wißt alle, daß die rechte SPD-Führung ihren Sinn für das, was sie unter innerparteilicher Demokratie versteht, dadurch dokumentiert hat, daß sie sich vom Sozialistischen Deutschen Studentenbund losgetrennt hat, auch von der Fördergesellschaft, von den Genossen Abendroth, Heydorn, Flechtheim usw. Für jeden oppositionellen Genossen ergibt sich jetzt die Gefahr, ausgeschlossen zu werden; das ist der Konflikt, in dem jeder einzelne steht ...

  • Kommunisten und sozialdemokratische Genossen kämpfen gemeinsam

    Liebe Freunde und Genossen! Ich mächte zunächst etwas zu unserer Partei, zu den Kommunisten In Westdeutschland sagen, damit unsere prinzipielle Stellung zu den sozialdemokratischen Genossen besser verstanden wird. Unsere Partei ist seit etwa 51/« Jahren verboten. In diesem Zeitraum haben erneut Tausende Kommunisten ihre Treue zur Arbeiterklasse und ihre Liebe zum Volk mit Gefängnis, Verfolgung und polizeilichen Drangsalierungen bezahlen müssen ...

  • Keinen Antikommunismus dulden

    Auf dem Kreisparteitag der SPD in Kiel im Dezember wurde bekanntgegeben, daß in Kiel in allernächster Zukunft ein sogenanntes Osteuropa-Seminar gebildet werde. Es sollen geschulte Kräfte herangezogen werden, damit wir — wie gesagt wurde — für eine „Auseinandersetzung mit dem Kommunismus gewappnet sind ...

Seite 7
  • Dr. Franz Krahl dankt für in- und ausländische Solidarität

    Unser Londoner Korrespondent Dr. Franz Krahl, dem die britische Regierung auf Druck Bonns die Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung verweigerte, ichreibt nach seinem Eintreffen in Berlin: In die Heimat zurückgekehrt, ist es mir ein -Bedürfnis, allen jenen, in der DDR ebenso wie in Großbritannien, zu danken) die mir in den letzten Wochen Sympathie und Unterstützung gewährt haben ...

  • „Marktangleichung" ohne Ergebnis

    Die heftigsten Auseinandersetzungen wurden in Brüssel um die „Marktangleichung" geführt. Hier stehen sich die Abgesandten der westdeutschen und fran» zösischen Monopole als erbitterte Gegner gegenüber. Zur Abschirmung ihrer Landwirtschaft gegen die bedeutend niedrigeren Weltmarktpreise bedienen sich ...

  • Hände weg vom freien Kuba!

    Das Komitee für Solidarität der DDR mit dem kubanischen Volk hot im Zusammenhang mit der Ende Januar stattfindenden Konferenz der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) folgende Erklärung veröffentlicht: Auf Setreiben der USA findet am 22. Januar In Punta del Este (Uruguay) eine KonsuJtoHvkonferar* der Außenminister der Organisation Am«rlkani$cher 'Staaten (OAS) statt, um unrtr d»m Vorwand einer ...

  • Botschaft Kennedys über Lage der USA

    Washineton (ADN/ND). In seiner zweiten „Botschaft über die Lage der Nation" bemühte sich USA-Präsident Kennedy am Donnerstag vor beiden Häusern des Kongresses ein positives Bild über die Situation der USA zu geben. Er erklärte, daß die Rezession im vergangenen Jahr überwunden und eine neue Periode wirtschaftlichen Aufschwungs eingesetzt hätte ...

  • Bauernopfer auf dem EWG-Altar

    Die westdeutsche Delegation hatte zwar bei den Verhandlungen eine „harte" Haltung eingenommen, um ihre Einzelziele auf dem Agrarsektor zu erreichen, sie hatte steh aber trotzdem immer wieder als elastisch erwiesen, um das strategische Fernziel nicht aus den Augen zu lassen. Das strategische Fernziel ...

  • Kampf um die Preise

    Di« tiefen Widersprüche traten vor allem bei der Festlegung gemeinsamer Agrarprelse, bei der sogenannten Marktangleichung, d. h. der Vereinheitlichung der staatsmonopolistischen Handels* Bestimmungen der einzelnen Länder, und bei der Festlegung des Verhältnisses zu den übrigen Staaten, den sogenannten Drittländern, die nicht der EWG angehören, zutage ...

  • Angara zum erstenmal eisfrei

    Bratsker Meer speicherte im Sommer Milliarden Kalorien

    Moskau (ADN-Korr,). Trotz Starken Frostes, der seit Monaten anhält, ist die Angara in ihrem Unterlauf In diesem Winter zum erstenmal seit Menschengedenken nicht zugefroren. Die Energien der ersten, Ende vorigen Jahres in' Betrieb genommenen Turbinen des Bratsker Wasserkraftwerkes, das mit einer Gesamtleistung von 4500 Megawatt das größte der Welt sein wird, haben den sibirischen Frost seiner Allmacht beraubt ...

  • Anwachsende Gegensätze

    Die Machtkämpfe der letzten Wochen Innerhalb der «Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft" bestätigen eindrucksvoll und Anschaulich die Feststellungen des XXII. Parteitages der KPdSU: „Die Internationalen staatsmonopolistischen Organisationen, die unter der Losung der Vereinigung der kapitalistischen Länder ...

  • Freundschaftliche Bande Ghana-UdSSR

    Auf der Grundlage der sowjetischen Außenpolitik der friedlichen Koexistenz hat sich besonders in den beiden letzten Jahren ein freundschaftliches Verhältnis zwischen den beiden Ländern herausgebildet, das als Beispiel für die Beziehungen «wischen Staaten mit unterschiedlicher Gesellschaftsordnung und Unterschiedlichem wirtschaftlichem Entwicklungsniveau gelten kann ...

  • Accra um jubelte Mikojan

    Präsident Nkrumah umarmte den sowjetischen Gast bei der Ankunft 7 Tausende auf dem Flugplatz

    Aecra (ADN-Korr./ND). Der Erste Stellvertreter dei Vorsitzenden ütm Ministerrates der UdSSR Anastas Mikojan, Mitglied des Präsidiums des ZK der KPdSU, ist-wie bereits kurz berichtet — am Mittwochabend, von Conakry kommend, in der ghanesischen Hauptstadt Accra eingetroffen. Pünktlich um 17 Uhr (Ortszeit) rollte die IL-18 auf dem Flugplatz in Accra aus ...

  • Brigade„ND"anunserenKorrespondenten

    Berlin (ND). „Voller ErnpöTunf lasen wir im ,ND', daß Dr. Franz Krahl England wieder verlassen mußte", schreiben die Mitglieder der Brigade .Neues Deutschland' des Stahl- und Walzwerkes Gröditz in einem Brief an unsere Redaktion, „Wie schlecht muß es um die englische Regierung bestellt sein, daß sie einen aufrechten deutschen Antifaschisten, der an der Seite des englischen Volkes gegen den Faschismus kämpfte, auf Druck der Bonner Ultras des Lande« verwies ...

  • Der „gemeinsame" Agrarmarkt

    Worum geht es bei den westeuropäischen Agrarverhandlungen? Die landwirtschaftliche Produktion besitzt in der Wirtschaft der einzelnen westeuropäischen Länder nicht nur ein recht unterschiedliches Gewicht, sie Ist auch in einem ganz ungleichen Maße von der kapitalistischen ^Entwicklung und dem damit verbundenen Konzentrations- und Differenzierungsprozeß erfaßt ...

  • Raketen-U-Boote unser Hauptseekriegsmittel

    Moskau (ADN-Korr.). U-Boote mit großen Flügel- und ballistischen Raketen sind zur Hauptkraft der sowjetischen Flotte geworden. Diese Feststellung wird in einer Artikelserie über die Raketenwaffen moderner Armeen getroffen, die ein Kollektiv von Militärhistorikern gegenwärtig in der „Krasnaja Swesda" veröffentlicht ...

  • 3 Millionen besichtigten DDR-Pavillon

    Neu Delhi (ADN-Korr.). Fast drei Millionen Menschen eine Rekordzahl, wie sie bisher kaum auf einer anderen internationalen Messe verzeichnet worden war, besichtigten den DDR-Pavillon auf der zweiten Industriemesse in Neu Delhi, die am Mittwoch ihre Pforten schloß. 17 Außenhandelsunternehmen der DDR hatten sich bei der Auswahl der Exponate von den Bedürfnissen des dritten Indischen Fünfjahrplans leiten lassen ...

  • Erdbeben in Jugoslawien

    Belgrad (ADN). Mehrere starke Erdbebenstöße haben am Donnerstag an der jugoslawischen Adria-Küste erneut schwere Schäden angerichtet. Seit,Sonntag, wo die ersten Stöße registriert wurden, wird ein etwa 200 Kilometer breiter Küstenstrich von einer Folge mittlerer und kleinerer Beben heimgesucht, Zentrum des Unglücksgebietes ist die Stadt Makarska ...

  • „Evening News" im Zeichen des Besuchs

    Das Organ der regierenden Convention People's Party, „Evening News", steht am Mittwoch ganz im Zeichen des Besuches. Die Zeitung veröffentlicht zahlreiche Bilder über die Sowjetunion und vom Besuch Präsident Nkrumahs in der UdSSR. Im Leitartikel betont das Blatt, dieser Besuch werde die freundschaftlichen ...

  • Kleinliche Maßnahme

    London (ND). Die liberale Zeitung „Guardian" veröffentlichte die Leserzuschrift einet erzkonservativen jungen Politikers namens J. D. Brlmacombe, der die Verweigerung der Aufenthaltsgenehmigung für Dr. Krahl, als „kleinliche Maßnahme" verurteilt. Der Verfasser distanziert sich zwar von den politischen Ansichten des „Neuen Deutschland" und der Gesellschaftsordnung der DDR, schreibt jedoch sodann: „Obwohl Dr ...

  • Lawine begrub 3000 Menschen in Peru

    Lima (ADN). Eine riesige Schneelawine hat am Mittwoch in Peru etwa 3000 Menschen unter sich begraben. Die Schneeund Eismassen stürzten vom Huascaran, mit rund 6700 Metern der höchste Berg des Landes, und zerstörten mehrere Dörfer am Fuße des Gipfels. Die Naturkatastrophe ereignete sich in der Nähe der Stadt Huaräz, die nördlich der peruanischen Hauptstadt Lima Hegt ...

  • Neues Prinzentreffen?

    Genf/Hanoi (ADN-Korr.). Die Ko-Präsldenten der Genfer Laos-Konferenz, die Repräsentanten der UdSSR und Großbritanniens, gaben am Donnerstag in Genf bekannt, daß sie jetzt von allen drei Prinzen in Laos offiziell die Zustimmung zu einer neuen Zusammenkunft der Führer der drei politischen Gruppen in Genf erhalten haben ...

  • Regierungsstellen für Westirian

    Djakarta (ADN). Der indonesische Präsident Sukarno hat weitere Maßnahmen zur Befreiung Westirians von der niederländischen Kolonialherrschaft bekanntgegeben. Es handelt sich um die Errichtung provisorischer Regierungsdienststellen für Westirtan, die ihren Sitz in Makassar in Süd-Sulawesi, der größten in der Nähe Westirians gelegenen indonesischen Insel, haben ...

  • Krach um den EWG-Agrarmarkt

    „Strukturverbesserung" Haus und Hof verlieren sollen. Darüber ist man «ich im wesentlichen einig. Es gehl vielmehr um eine „gemeinsame" Agrarpolitik, die den maßgeblichen Monopolen der beteiligten Linder ein Höchstmaß an Profiten sichert. Was nimmt es wunder, daß es dabei zu heftigen Auseinandersetzungen kommt, die alles Gerede von einer Wirtschafts- „femeinschaft" al« Phraie entlarven ...

  • Kein Fortschritt in Brüssel

    Brüssel (ADN-Korr.). Der Ministerrat der „Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft" hat sich am Mittwoch vertagt, ohne daß irgendwelche Anzeichen für eine Einigung über die Landwirtschaftspolitik vorlagen. Der Landwirtschaftsausschuß des sogenannten Europaparlaments sprach seine Unzufriedenheit über die festgefahrenen Besprechungen aus ...

  • Von Leipzig nach Bandung

    Leipzig (ADN). Mit guten-Ausbildungsergebnissen kehrt der junge indonesische Physiker Karijohärdjö Dülmanat nach Abschluß seines Studiums am Physikalischen Institut der Leipziger Karl-Marx- Universität jetzt in seine Heimat zurück. Er wird in Indonesien als Assistent am Physikalischen Institut der Universität Banduna arbeiten ...

  • Neue Söldner für Tshombe

    ...

Seite 8
  • Nationalfest der Körperkultur und des Sports

    Aufruf des Festkomitees des IV. Deutschen Turn- und Sportfestes an die Bevölkerung

    In der Zeit vom 28. Juli bis 4. August 1963 findet in Leipzig das IV. Deutsche Turn- und Sportfest statt. Das Festkomitee ruft die gesamte Bevölkerung, vor allem die sportbegeisterte Jugend unserer Deutschen Demokratischen Republik, auf, das IV. Deutsche Turn- und Sportfest zu einem sportlichen und kulturellen Ereignis ersten Ranges, zum Nationalfest der Körperkultur und des Sports zu gestalten ...

  • Ruf an westdeutsche Sportler

    Turner und Sportler Westdeutschlands, wir rufen auch euch, kommt nach Leipzig, zum Fest des Friedens, der Freundschaft und der Verständigung! Leipzig, die Stadt der Deutschen Turnund Sportfeste, konnte in den vergangenen Jahren Tausende westdeutsche Sportler und Sportfunktionäre von Rhein und Ruhr, aus Bayern und von der Waterkante begrüßen ...

  • Gemeinsam aktiv

    Walter Ulbricht hat die Schirmherrschaft iber das 4. Deutsche Turn- und Sportfest ibernommen. Besser hätte die Bedeutung les Nationalfestes der Körperkultur im Vugust 1963 nicht zum Ausdruck kommen ;önnen. Und diese Bedeutung fand im Donnerstag im Plenarsaal des Leipiger Rathauses ihre Bestätigung^ Unter den über hundert Mitgliedern (es Festkomitees, das sich an diesem /ormittag konstituierte, sah man Max iefrin ...

  • IHAUpTSlApTl Der Senat unterscheidet scharf

    Sage niemand, der Westberliner Senat könne zwischen Schund- und Schmutzliteratur und den Schätzen der Weltliteratur nicht unterscheiden! Sehr gut kann er das. Dafür können Beweise beigebracht werden. Nehmen wir z. B. die Broschüre „Luftwaffen-Felddivision im Osteinsatz". Sie ist herausgegeben von dem Verlag Erich Pabel ...

  • MOSAIK DES TAGES

    Ein neuer Sabotageakt wurde am Mittwoch in Westberlin an der S-Bahn-Strecke zwischen den Bahnhöfen Westkreuz und Charlottenburg aufgedeckt. Unbekannte Täter hatten ein 3,30 Meter langes Stück Kupferkabel herausgesägt und abtransportiert. Ins Eis eingebrochen und ertrunken ist am Mittwochabend der 66jährige H ...

  • Zufriedene Zaungäste

    Seitdem gebaut wird, gibt es hier viele Zaungäste. Zwei Bauarbeiter machen uns auf einen alten Herrn aufmerksam, der fast täglich vorbeikommt Wir sprechen ihn an. Friedrich Jahnke ist schon lange Rentner. Er wohnt ganz in der Nähe, in der Leninalle, und weiß recht gut, was in der Storkower Straße entsteht ...

  • Grunderjahre des Sozialismus

    Die noch aus der kapitalistischen Standortverteilung der Produktion stammende Zersplitterung der kleinen und mittleren Berliner Produktionsbetriebe wird weiter beseitigt. Die Hinterhofindustrie — die „Buden" — verschwinden. Vorbei die Zeiten, in denen der Hauswirt, nicht zufrieden mit den hohen Mieten für seine Vorder- und Hinterhäuser, Seitenflügel und Quergebäude, der Mietskaserne noch eine „Fabrik7' anklatschte ...

  • Helle Hallen, hohe Häuser

    Wer heute durch die Storkower Straße geht, findet keine Laubenkolonien mehr. Von der Kniprodestraße bis zur Leninallee erstreckt sich zu ihren beiden Seiten ein großer Bauplatz. Südwestlich der sich schon zweibahnig abzeichnenden Straße wachsen Hallen und Häuser aus der Erde, und auf der anderen Straßenseiteweichen die letzten morschen und verfallenden Lauben und einfallsreich geflickten Zäune den Spitzhacken und Schaufeln der Abrißarbeiter ...

  • Blick auf den Spielplan

    DEUTSCHE STAATSOPER: „Der Roeenkavalier", Beginn 18.30 Uhr, Karten erhältlich. KAMMERSPIELE: s,Die dritte Schwester", Beginn 19 Uhr, Karten erhältlich. BERLINER ENSEMBLE: „Furcht und Elend des Dritten Reiches", Beginn 19 Uhr, Karten erhältlich. MAXIM GORKI THEATER: „Schatten eines Mädchens", Beginn 19 ...

  • Wie wird das Wetter?

    Wetteraussichten für Freitag, den 12. Januar 1962: Bei stürmischen, nur allmählich an Stärke nachlassenden Süd- bis Südwestwinden wechselnd bewölkt. Einzelne Schauer, im Bergland oberhalb 600 m als Schnee. Tagestemperaturen im Flachland bei 5 Grad, nachts Temperaturen 0 bis plus 2 Grad. Teilweise leichter Bodenfrost ...

  • Gastronomische Technologie

    6000 Menschen' wollen- an ihrem Arbeitsplatz vorbildlich versorgt und betreut werden. Das stellt an den Projektanten, den VEB Berlin-Projekt, höchste Anforderungen. Ein Ambulatorium und fünf Sozialgebäude, nach den modernsten Erkenntnissen gebaut und eingerichtet, werden allen Ansprüchen gerecht. In den Sozialgebäuden befinden sich auch die Küchen und die Speiseräume, in denen je 400 Menschen gleichzeitig ein warmes Mittagessen erhalten ...

  • Überall Volkssport

    Es ist ein weiteres Anliegen des IV Deutschen Turn- und Sportfestes, den Gedanken des Sportes der Millionen in jedes Haus, in jede Familie zu tragen. Das Festkomitee wendet sich an alle Parteien, Massenorganisationen und staatlichen Organe, es wendet sich besonders an die gesamte Jugend, die Leitungen ...

  • Transportable Betonstraßen

    Die gesamte Bauausführung liegt in Händen des VEB Ingenieur-Hochbau Berlin. Südwestlich der Storkower Straße mußten 40000 cbm Erdmassen bewegt werden. Bis zu drei Meter tief brachte man Ziegelsplitt in den Boden, um einen tragfähigen Baugrund zu bekommen. „Vorzüglich ist ein altes Problem aller Großbaustellen gelöst: die Baustraßen", erzählt Bauführer Klaus-Jürgen Zaumseil ...

  • „Englisches" Training beim ASK

    Walter Winterbottom demonstrierte Konditions-Trainingsmethoden

    Vor den Bezirks- und Clubtrainern des Deutschen Fußball-Verbandes, die gegenwärtig in Kienbaum ihre Trainerkonferenz durchführen, sprach am Donnerstag der Cheftrainer der englischen Fußball- Nationalmannschaft, Walter Winterbottom, über das Konditionstraining des Fußballers. Zwei interessante Kurzfilme, ...

  • Einmal in der DDR

    Dieses Bauvorhaben hat in seiner Art in der DDR bisher kein Beispiel. Es wurde notwendig, weil beim Aufbau des Berliner Stadtzentrums ein Teil der Altbauten abgerissen und Industrie-, Handwerks-, Handelsbetriebe und Bürodienststellen aus dem Zentrum verlagert werden müssen. Am 8. April 1960 beschloß deshalb der Magistrat der Hauptstadt, einen solchen Komplex zu bauen ...

  • DER BERLINER GRIFF ZURFEDER

    Leuchten am Tage

    Es wird oft über Energieeinsparung gesprochen, und das ist auch richtig. Aber nach wie vor passiert es, daß in den Berliner Straßen Tag und Nacht Gaslaternen brennen. Auf meinem Weg zur Arbeitsstelle habe ich an einem Tag 120 Gaslaternen gegen 10 Uhr vormittags brennen sehen. Ich habe mehrfach beim VEB Gasversorgung Berlin in der Dimitroffstraße angerufen, daß z ...

  • Hilferuf aus Stadtmitte

    Seit acht Tagen ist nun auch die letzte Gaslampe in unserer Straße erloschen. Die hohen Standlaternen an der Einmündung Linienstraße machen keine Ausnahme. Seitdem die Dunkelheit zeitig anbricht, haben alle vier kaum einmal richtig gebrannt. Nicht nur hier, sondern in der ganzen Gegend ringsum zwischen Rosenthaler, Prenzlauer, Weinmeisterbis zur Wilhelm-Pieek-Straße herrscht abends regelrechte Finsternis ...

  • Uralte Gasfunzeln

    Unter der Überschrift „Licht für Lichtenberg" haben Sie auf der letzten Seite des „ND" vom 7. Januar über das umfangreiche Programm zur Verbesserung der Straßenbeleuchtung 1962 geschrieben: Was kann mit 548 000 DM erreicht werden? In die Liste der zu modernisierenden Straßen ist nicht die Treskowallee ...

  • Bau ohne Beispiel

    Berliner Hinterhofindustrie wird verschwinden / Großbaustelle an der „Schlächter-Äwis**

    Im Nordosten Berlins, im Stadtbezirk Prenzlauer Berg, liegt die „Schlächter- Avus", wie die älteren Berliner die Stor- Kower Straße nennen. Auf ihr jagten die Schlächter in den Jahren um die Jahrhundertwende mit ihren schnellen, hochrädrigen Pferdewagen dahin — die obligate Dogge auf dem Kutschbock —, wenn sie von ihren Einkäufen im Viehhof kamen ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    Redaktion:. Berlin W 8, Mauerstraße 39<<0, TeL 22 03 « — Verlag: Berlin N 54. Schönhauser Allee 176, Tel. 42 59 51 — Abonnementsprel» monatlich 3,50 DM — Bankkonto: Berliner Stadt- Kontor, Berlin N 58. Schönhauser Allee Uli Konto-Nr. 4/J89« — Alleinige Anzeigenannahm« DEWAG WERBUNG BERLIN, Berlin C li Kosenthaler Straße 28—31 ...

  • Weiter ungeschlagen

    Mit einem glücklichen 5:5 (3:4) gegen Exmeister Lok Rangsdorf Verteidigten die Spielerinnen des SC Rotation Berlin am Mittwoch ungeschlagen ihre Spitzenposition in Staffel 1 der Hallenhandball-Oberliga. 10 :3 für Empor Rostock Die Hallenhandballerinnen, des SC Emnor Rostock bezwangen am Mittwoch vor eigenem Publikum die TSG Wismar in einem Punktspiel der Frauen-Liga (Staffel 2) hoch mit 10 :3 (4 :1) Toren ...

  • Alles für die Menschen

    Der große Industriekomplex an dei Storkower Straße wird gleichsam das Schaufenster des VEB Ingenieur-Hochbau Berlin. Vor allem aber kündet er von: künftigen Aussehen der Großstadt Berlin von der Arbeit ihrer Menschen in hellen, zweckmäßigen Räumen, mit modernst« Technik ausgestattet, von der lichten Zukunft aller Werktätigen: Alles mit der Menschen — alles für die Menschen ...

  • Ferencvaros unterlag Botafogö

    In einem Fußball-Freundschaftsspiel schlug der brasilianische Klub Botafogö am Mittwoch in Santiago die ungarische Mannschaft Ferencvaros Budapest mit 4 :1 (2 :0) Toren.

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Appell an politische Verantwortung Vernunft, Frieden, Sicherheit Volksinteresse unvereinbarmit Militarismus Walter Ulbricht übernahm Schirmherrschaf t Johannes-R.-Becher-Medaille in Gold an Otto Grotewohl überreicht Bei OAS-Gewaltstreieh — Generalstreik Reale Möglichkeiten für Koexistenz VVB Werkzeugmaschinen erhöht Planziel 500000 Metallarbeiter demonstrierten Erst der Anfang Kampfdemonstration Solidaritätsstreiks Große Chance für Westdeutschland Bonn soll endlich Vernunft annehmen
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