14. Okt.

Ausgabe vom 03.06.1961

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  • Das ZK grüßt unsere Lehrer

    Berlin (Nu). Heute wird in der Berliner Dynamo-Sporthalle der VI. Pädagogische Kongreß eröffnet, an dem etwa

    1000 Delegierte und zahlreiche Gäste aus allen Bezirken der DDR und dem Ausland teilnehmen. Die sowjetische Delegation wird geleitet vom Minister für Volksbildung der RSFSR, J. N. Afanasenko. Das Zentralkomitee übermittelt den Delegierten ein Grußschreiben mit folgendem Wortlaut: Das Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands übermittelt allen Teilnehmern und Gästen des VI ...

  • Volker wünschen Frieden in Europa

    Auf unserer Reise von Moskau nach Wien konnten wir überall sehen, wie die Menschen ihrer friedlichen Aufbauarbeit nachgehen. Das arbeitsame Volk Österreichs wie auch die Völker anderer Länder wünschen einen dauerhaften Frieden und Ruhe in Europa und in der ganzen Welt. ■■,-..■■ Wir sind nach Wien gekommen, um uns mit dem Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika ...

  • ^Wer guten Willen hat, kann auch innerhalb kurzer Zeit viel erreichen"

    Unterhaltung mit Bundespräsident Schärf / Heute Beginn der Gespräche mit USA-Präsident Kennedy

    Wien (ND-Korr./ADN). Von der Bevölkerung Wiens begeistert empfangen, traf N. S. Chruschtschow am Freitag um 17 Uhr zu seinen heute beginnenden Gesprächen mit USA-Präsident Kennedy auf dem Wiener Südost-Bahnhof ein. In der Bahnhofsvorhalle standen hinter der Absperrung Tausende von Menschen. Zehntausende Wiener säumten bei strahlendem Sonnenschein den Bahnhofsvorplatz und die Straßen, durch die sich die Wagenkolonne nach dem offiziellen Empfang bewegte ...

  • Erstes Gespräch in USA-Botschaft

    Die Beratungen der beiden Staatsmänner nehmen, wie jetzt, genau feststeht, am heutigen Sonnabend in den Mittagsstunden in der Residenz des USA-Botschafters ihren Anfang und werden Sonntag vormittag in- den; Räumen der sowjetischen Botschaft ihre abschließende Fortsetzung finden. Das Programm dei nächsten ...

  • Alle Möglichkeiten nutzen

    Ps seien wohl die bedeutsamsten *-J Wirtschaftsverhandlungen gewesen, die wir jemals mit der Sowjetunion geführt haben, bemerkte Genosse Bruno Leuschner nach seiher Rückkehr aus Moskau. Schon die Tatsache, daß die Sowjetunion zusätzliche Warenlieferungen über das umfangreiche Abkommen vom November 1959 hinaus übernimmt, würde diese Einschätzung vollauf rechtfertigen ...

  • Unsicherheit beenden

    „Walter Ulbricht hat in seinem Gespräch mit dem <,ND' darauf hingewiesen, daß es höchste Zeit ist, einen Friedensvertrag mit beiden deutschen Staaten abzuschließen. Niemand weiß es besser als die Naturwissenschaftler und die technischen" Wissenschaftler, daß mit der Entwicklung der Atomwaffen der ...

  • In Wien wird „Geschichte gemacht"

    Die größte Wiener Zeitung, „Kurier" bemerkt, ab Sonnabend mittag werde in Wien „Geschichte gemacht". „Das Resultat der Unterredung wird den Gang der Weltpolitik zumindest für die nächsten Monate, wenn nicht sogar Jahre entscheidend beeinflussen." Ministerpräsident Nikita Chruschtschow und seine Frau Nina haben in der Sommerresidenz des Wiener Sowjetbotschafters im Villenvorort Purkersdorf Quartier genommen ...

  • Bonn darf keine Atomwaffen haben

    Recklinghausen- -(ND-Korr:). 20 rBe-' triebsräte der Schachtanlagen Westerhold und Königsludwig nehmen die Wiener Gespräche zwischen Chruschtschow und Kennedy zum Anlaß und warnen alle Bewohner des Stadt- und Landkreises Recklinghausen in einem 'Aufruf vor einer Fortsetzung der sinnlosen Bonner •Rüstungspolitik, mit der die politischen (Spannungen und die Atomkriegsgefahr in Europa vergrößert Werden ...

  • Vizekanzler Pittermann: ..Herzlich Willkommen!"

    Wien (ADN). „Das ganze österreichische Volk ruft dem sowjetischen Ministerpräsidenten Nikita Chruschtschow zu: Herzlich willkommen!", erklärte der österreichische Vizekanzler Bruno Pittermann am Freitag in einem Interview mit sowjetischen Journalisten. „Wir alle wünschen, daß sich Ministerpräsident Chruschtschow und die ihn begleitenden Personen in unserem Lande wohl fühlen ...

  • Es ist höchste Zeit

    Das Zentralorgan der KPC „Rüde rravo" .bringt einen Auszug aus dem Interview unter -der Überschrift „Es ist die höchste Zeit für den Abschluß eines Friedensvertrages mit Deutschland". In Fettdruck hebt die Zeitung die Stelle des Interviews hervor, wo Walter •Ulbricht die Hoffnung ausspricht, „daß bereits bei den bevorstehenden Beratungen In Wien über den Abschluß des Friedensvertrages gesprochen werden wird" ...

  • Zweckmäßiges würde fixiert

    - .Was würde sich denn ändern, wenn es jetzt in der vorgeschlagenen Weise zum Abschluß eines Friedensvertrages mit den beiden deutschen Staaten käme? Das Interview des Vorsitzenden des Staatsrates der DDR gibt zur Beantwortung dieser Frage wichtige Hinweise. Alle Regelungen, die, sich in den vergangenen ...

  • Heinz Renner verlangt Friedensvertrag (

    Dusseldorf (ADN). Der ehemalige KPD- Bundestagsabgeordnete Heinz Renner hai in einer Erklärung zum. Treffen des sowjetischen Ministerpräsidenten Chruschtschow mit dem amerikanischen Präsidenten Kennedy in Wien den AbschluE eines Friedensvertrages mit beiden deutschen Staaten und die Verwandlung Westberlins in eine entmilitarisierte Freie Stadt gefordert ...

  • Antwort auf Blitzoperation

    In einem Kommentar, der unter der Überschrift steht „Ulbricht: Keine Gefahr eines Krieges um Berlin", erklärt „Stockholms Tidningen", das Interview sei deshalb interessant, weil es unmittelbar vor dem Treffen Chruschtschows mit Kennedy, auf dem die deutschen Probleme offenbar eine zentrale Stellung einnehmen werden, gegeben wurde, und weil es gleichzeitig als eine Antwort auf den „BlitzoperationspTan gegen die ostdeutschen Kontrollpunkte" gewertet werden könne ...

  • In der Sommerresidenz

    Wien. Am heutigen Sonnabend beginr nen in Wien die mit Spannung erwarteten Gespräche zwischen Chruschtschow und Kennedy. Wenn es auch klar ist, daß in 10 Stunden — etwa so viel Zeit werden die vorgesehenen beiden vertraulichen Unterredungen am Sonnabend und Sonntag in Anspruch nehmen — auch keine festen, vertraglichen Abmachungen erwartet werden können, so ist man sich doch der großen weltpolitischen Bedeutung der Zusammenkünfte der beiden Staatsmänner in Wien bewußt ...

  • Einmal muß es sein

    'Das Zentralorgan- der Sozialdemokraten bringt als Überschrift, daß die DDR keine Pläne hat zur Einschränkung der Verkehrswege nach Westberlin. Großen Wert legt die Zeitung auf den Satz, daß die DDR hofft, einen Friedensvertrag mit den zwei deutschen Staaten unterschrieben zu sehen. Die flämische sozialdemokratische Zeitung „Vooruit" erklärt, daß es gefährlich und zwecklos sei, die internationale Lage erneut zu verschärfen ...

  • KUNST UND LITERATUR

    und Funkprogramm

    Übergang zur Produktion größerer Serien, die ökonomisch zweckmäßige Einschränkung der Typen bei Maschinen, die Vertiefung der Spezialisierung und eine engere Kooperation ermöglichen ein Wachstum der Arbeitsproduktivität und der Produktion, wie es dem Kapitalismus nicht erreichbar ist Die enge Wirtschaftsgemeinschaft bedeutet eine bewußte Ausnutzung der Vorzüge der sozialistischen Planwirtschaft und der Anwendung der Prinzipien des sozialistischen „ Internationalismus ...

  • Erklärung Kennedys

    Paris (ADN). „Die größte Nützlichkeit meines Treffens mit Ministerpräsident Chruschtschow besteht darin. Ihm so umfassend wie nur möglich unsere Auffassungen zur Kenntnis zu bringen und die seinen kennenzulernen." Dies erklärte USA-Präsident Kennedy am Freitagnachmittag auf einer Pressekonferenz in Paris ...

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  • Ein Selbsttor und ein Foulelfmeter

    Die klare Stellungnahme Walter Ulbrichts zu den Fragen des Friedensvertrages und Westberlins hat mehreren Frontstadtzeitungen die Sprache verschlagen. Nur der „Telegraf" und der „Tagesspiegel" versuchten, die brüchigen Posi--, tionen der westdeutschen Militaristen zu verteidigen. Dabei schoß der Leitartikler des „Telegraf", um ein Bild aus dem Sport anzuführen ein Selbsttor ...

  • Der noble Weg

    Bonn hat sich entschlossen, seine bislang „unbewaltigte Vergangenheit" nunmehr mit Hilfe einer Art Geniestreich zu bewältigen. Durch immer neue DDR-Enthüllungen und die wachsenden internationalen Proteste in die Enge getrieben; sieht man sich jetzt gezwungen, in Sachen Blutrichter etwas zu unternehmen ...

  • Der Frieden wird am Arbeitsplatz gesichert

    Kommunique über die 9. Tagung des Bundesvorstandes des FDGB

    Berlin (ND). Am 1. und 2. Juni 19fil fand in Berlin die 9. Tagung des Bundesvorstandes des FDGB statt. Den Rechenschaftsbericht an den Bundesvorstand erstattete das Mitglied des Präsidiums Kollegin Edith Lorenz. Über die Verbesserung der Jugendarbeit der Gewerkschaften sprach Kollege Werner Kaufmann, Vorsitzender des Jugendausschusses des Bundesvorstandes des FDGB ...

  • Ein fadenscheiniges Mäntelchen

    Diese Worte des Westberliner Kardinals stehen in schroffem Gegensatz zur Praxis seiner Wochenzeitschrift „Petrus- Blatt" Dieses Blättchen mischt im politischen Spiel der Bonner Machthaber kräftig mit und gerät zwangsläufig in jene „politischen Gegensätze" hinein, aus denen der Kardinal angeblich heraus möchte ...

  • Antigewerkschaftsprozeß begann

    -Zehn westdeutsche Bergarbeiter widerrechtlich angeklagt

    Düsseldorf (ADN/ND). Vor der 4. Großen Politischen Strafkammer des Düsseldorfer Landgerichts begann am Freitag der Monstreprozeß gegen zehn Gewerkschafter, mit dem die Adenauer-Justiz einen neuen Versuch zur Gleichschaltung der westdeutschen Gewerkschaften unternimmt. Vor Gericht stehen zehn gewählte ...

  • Der Klerus kroch dem „Führer" zu Kreuze

    Bereits am 3. Juni 1933 huldigten die deutschen katholischen Bischöfe dem faschistischen Terror. „Wir wollen dem Staat um keinen Preis die Kräfte der Kirche entziehen", gelobten sie, „und wir dürfen es nicht, weil nur die Volkskraft und die Gotteskraft . . . uns erretten und erheben kann." Als dann das ...

  • Ruf von Millionen Katholiken war nicht zu überhören

    Die Seelenverwandtschaft des katholischen Hochklerus zu den rückschrittlichen Kräften dieser Zeit, zu jenen braunen Henkern wie Globke, die im Augenblick „noch einmal davongekommen sind", kommt also nicht von ungefähr. Ihre Wurzeln hat die katholische Zeitschrift „Hochland" selbst freigelegt: den politischen Klerikalismus ...

  • Kommunisten kandidieren in Hamburg

    Kurt Erlebach und Rudi Griebner als Einzelkandidaten für den Bundestag

    Hamburg (ADN/ND). Der ehemalige Hamburger KPD-Bürgerschaftsabgeordnete Kurt Erlebach wird als kommunistischer Einzelkandidat für den neuen Bundestag kandidieren. Diese Mitteilung machte der besonders als Interessenvertreter der Hamburger Jugend bekannt gewordene Politiker am Donnerstagabend auf einer Wahlversammlung der SPD in Hamburg-Harburg ...

  • Boliviens Parlamentarier abgereist

    Berlin (ADN). Die bolivianische Parlamentsdelegation, die auf Einladung des Präsidiums der Volkskammer seit dem 26. Mai in der DDR weilte, ist am Freitag vom Flughafen Berlin-Schönefeld aus in die Ungarische Volksrepublik abgereist. Zur Verabschiedung der Delegation, die unter Leitung von Senatspräsident Rüben Julio Castro stand, waren erschienen: der Präsident der Volkskammer, Dr ...

  • Güde mußte sich korrigieren

    Karlsruhe (ADN). Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe hat am Freitag mitgeteilt, daß der vor zwei Tagen festgenommene Journalist Dr. Walter Girnth kein- Korrespondent der DDR-Nachrichtenagentur ADN ist, meldet die amerikanische Nachrichtenagentur AP. In einer Veröffentlichung der Bundesanwaltschaft heißt es: „Die in dem Ermittlungsverfahren gegen die Journalisten Hinterholzer, Delhees und Dr ...

  • Alle Möglichkeiten nutzen

    (Fortsetzuna von Seite 1)

    Ebenso, wie alle Möglichkeiten für die Sicherung unserer Republik vor Störmanövern von findigen und politisch klar denkenden Werktätigen wahrgenommen werden, gilt es in allen Bereichen unserer Wirtschaft, die Reserven für die Erzeugung von Bedarfsgütern zu nutzen. Das kann man so machen wie im Bezirk Suhl ...

  • Nachruf des ZK für Genossen Gottfried Herrmann

    Am 31. Mai 1961 verschied unerwarte' im Alter von 45 Jahren der Direktor de; Berliner Friedrichstadt-Palastes, Gott fried Herrmann. Genosse Gottfried Herrmann stellt! seine ganze Kraft nach 1945 in den Diens der Entwicklung einer neuen demokra tischen und sozialistischen Kunst. Seini Aufmerksamkeit galt besonders den opti mistischen, heiteren Genres der Kuns und der Entwicklung eines neuen, dei Wünschen und Anforderungen unsere Menschen entsprechenden Varietes ...

  • Eine aktuelle Schlußfolgerung

    Vielleicht hätten sich einige, die allzugern hinter die Kulissen sehen möchten (aber nicht können), noch mit dieser geschichtlichen Rückblendung des „Hochlands" abgefunden, wenn die Zeitschrift nicht gleichzeitig auch zu einer aktuellen Schlußfolgerung gekommen wäre. Sie forderte: „Dies alles sollte Anlaß genug sein ...

  • Revanchistenaufmarsch in Hannover

    Hannover (ADN/ND). Eines der größten Revanchistentreffen der Nachkriegszeit wird von der sogenannten „Landsmannschaft Schlesien" Ende nächster Woche in Hannover veranstaltet. Mit Hilfe der Bonner Regierung, der niedersächsischen Landesregierung sowie der evangelischen und katholischen Kirchen sollen etwa 200 000 ehemalige Schlesier in Sonderzügen und -Omnibussen aus ganz Westdeutschland nach Hannover transportiert werden ...

  • Bonn honoriert Mordtaten

    Blutrichter können vorzeitige Pensionierung beantragen

    Berlin (ND). Mit einem großangelegten Täuschungsmanöver will Bonn die inund ausländischen Proteste gegen die westzonale Blut Justiz jetzt zum Schweigen bringen. In der zweiten Juniwoche soll im Bundestag ein Gesetz verabschiedet werden, wonach die am schwersten belasteten Naziblutrichter, die „während des Dritten Reiches an von politischer Willkür diktierten Todesurteilen mitgewirkt haben", vorzeitig ihre Pensionierung beantragen können ...

  • Das „Petrus-Blatt" und Judenmörder Globke

    Es sind erst wenige Tage vergangen, da der katholische Bischof von Westberlin, Kardinal Döpfner, im sogenannten Sender Freies Berlin die Worte prägte: „Jene, die so oft das Wort vom politischen Klerikalismus in boshafter Absicht oder in bedauerlichem Mißverständnis gebrauchen, wissen wirklich nicht, ...

  • Antrittsbesuche der Botschafter der CSSR und der KVDR

    Berlin (ADN). Der Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik Alexander Abusch empfing am 2. Juni den Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafter der CSSR. Gustav SouSek. zu einem Antrittsbesuch. Im Anschluß daran empfing Alexander Abusch den Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafter der Koreanischen Volksdemokratischen Republik ...

  • Handfeste Frontstadtpolitik

    Diesen geschichtlichen Wahrheiten sind natürlich die Klagelieder des Döpfnerschen Petrus-Blattes erst recht nicht gewachsen. Sie offenbaren nur von neuem, daß das „Wort vom politischen Klerikalismus" weder „in boshafter Absicht" noch „in bedauerlichem Mißverständnis" gebraucht wird. Döpfners Kardinalabsolution für Globke ist nichts anderes als handfeste Frontstadtpolitik ...

  • Neue Massenentlassung bei Borgward

    Bremen (ADN). Neue Massenentlassungen hat am Donnerstag der Bremer Borgward-Automobilkonzern angekündigt, nachdem seit dem finanziellen Zusammenbruch des Unternehmens Anfang Februar bereits 2500 Arbeiter auf die Straße gesetzt wurden. Nach Mitteilung der Werkleitung soll die Belegschaft im Laufe des Juli um weitere 500 Mann abgebaut werden ...

  • NATO-Provokation an DDR-Grenze

    Paris (ADN). Für den 6. und 7. Juni — kurz nach dem Treffen Chruschtschow— Kennedy — hat das NATO-Hauptquartier provokatorische Manöver der in Westeuropa stationierten NATO-Luftstreitkräfte angesetzt. In der Nähe der Staatsgrenze der DDR werden über 1000 Flugzeuge rund 3000 Flure unternehmen.

  • NEUES DEUTSCHLAND

    I DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Hermann Axen. Chefredakteur; Georg Hansen. Dr. Günter Kertzscher stellv. Chefredakteure; Eberhard Heinrich. Redaktionssekretär; Horst Bitschkowski, Walter Florath. Dr. Roli Gutermuth, Willi Köhler, Karl-Ernst Reuter

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  • Kein Wind für kalte Krieger

    Das Räderwerk der Dorfuhr von Görzke lief also nicht gleichmäßig. Aber dieses Auf und Ab des Milchpegels war für die Gemeindevertreter und für den Rat kein Wink mit der Milchkanne. Sie haben es nicht zum Anlaß genommen, um gemeinsam mit den Genossenschaftsbauern nach den Ursachen zu forschen und nach Wegen zu suchen wie man die „Silberne" zurückerobern und den Kampf um die ...

  • Spaziergang mit Unterbrechungen

    Alle paar Schritte muß Walter Ulbricht stehenbleiben, um anzusehen, was sie mitgebracht haben: die Chronik ihrer Pioniergruppe, ihre Sputnikhefte, ihren Patenschaftsvertrag, ihre Aufsätze, ihre Zeugnisse. i „Haben Sie das schon gesehen, Genosse Ulbricht?" fragen sie und erläutern ihm die „Fleißwiese", ...

  • Umgekehrt wird ein Schuh daraus

    Indes geht der Disput weiter. „Gebt uns einen Fachmann", fordert Bürgermeister Heinrich, „dann kommen wir besser voran. Politisch kommen wir mit den Bauern schon klar." Kollege Cielek, Mitglied der Ständigen Kommission: „Das kaufe ich euch nicht ab. Ihr habt so viele tüchtige Bauern im Dorf. Wollt ihr uns denn weismachen, sie wüßten nicht, wie man die Felder am besten zusammenlegt und in die Fruchtfolge eingliedert? Ich meine, daß gerade umgekehrt ein Schuh daraus wird ...

  • Wer viel lernt, lebt besser

    „Mancher von euch wird sagen, es ist ja nicht sehr einfach, so viel Mathematik zu lernen. Ja, aber ohne Mathematik geht die Sache nicht. Wer viel lernt, lebt besser", wendet sich Walter Ulbricht an seine kleinen Gäste. An die Adresse ihrer Erzieher richtet er die Worte: „Wenn an die Schüler höhere Anforderungen gestellt werden, muß sich auch in der Methode des Unterrichts manches ändern ...

  • Freude an Musik und Tanz

    Spürt man nicht auch schon den Atem des kommenden Jahrhunderts in den Worten von Lutz Kowollek, der das Pionier-Blasorchester der Oberschule 2 in Leipzig-Taucha mit Würde ankündigt und hinzufügt: „Wir spielen nicht nur, weil wir selbst Freude daran haben, sondern wir wollen alle Menschen damit erfreuen ...

  • Unsere Dorfuhren schlagen Strauß die Stunde

    Auf den Spuren des Albinshofer Wettbewerbs im Kreis Beizig / Notiert von Werner S c h i e c k und Arthur B o e c k

    guten Namen. Sie sind nicht nur kluge Bauern, sondern haben auch ihre Verpflichtungen immer vorbildlich erfüllt. Und dennoch, von dem, was hier gesagt wird, sind sie nicht so leicht zu überzeugen. „Das haut bei uns nicht hin mit dem Zusammenlegen der Flächen", sagen sie, „unser Boden hat seine Tücken ...

  • Rüstzeug für das kommende Jahrhundert

    Walter Ulbricht nickt: „Viele Lehrer begreifen schon, daß es anders geworden ist in den Schulen von heute. Wir, die wir schon zur älteren Generation gehören, haben für den Sozialismus gekämpft. Jetzt arbeitet alt und jung gemeinsam daran, den Sozialismus zum Siege zu führen. Ihr Kinder helft dabei. Aber später, wenn ihr erwachsen seid, werdet ihr den Übergang vom Sozialismus zum Kommunismus verwirklichen ...

  • Das Schiff braucht ein Steuer

    Tatsächlich stand die eigene Arbeit in vielem nicht mit dem im Einklang, was die Mitglieder des Rates des Kreises Beizig im Entwurf der Ordnungen über die Aufgaben und die Arbeitsweise der Volksvertretungen lasen. „Vor allem", so schätzt der Vorsitzende des Rates. Genosse Spittel. selbst ein, „gab es bei uns in der letzten Zeit keine zielstrebige Arbeit in der Landwirtschaft, besonders zur Festigung der jungen Genossenschaften vom Typ 1 ...

  • Kleine Experten

    Wird es nicht auch schon hier im Saal sichtbar, wie die Kinder aussehen, die in diese Zeit hineinwachsen? Da ist die Arbeitsgemeinschaft „Junge Schweinezüchter" aus dem Pionierhaus in Neustrelitz. die vier Vertreter entsandt hat: Sigrid Urbaneck, Fred Bordiert, Alfred Noack, Wilhelm Studier. Die Knirpse berichten, wie sie 1959 streng wissenschaftlich mit der Aufzucht von fünf Ferkeln begannen, wie sie den Verbrauch von Futtergetreide auf 4,2 Getreideeinheiten je ...

  • JUNGE PIONIERE ZU GAST BEI WALTER ULBRICHT

    I g *< ie schön es hier ist", sagt eine f/f 1 Zwölfjährige zu ihrer Freundin *^v_/ Und blickt auf den Springbrunnen, der glitzernd aus dem saftigen Grün des Rasens aufsteigt. Doch die Freundin hört gar nicht hin. „Ein Eichhörnchen, ein Eichhörnchen!" ruft Professor Alfred Kurella seinen kleinen Freunden zu und weist auf die Kletterkünste des rotbraunen Nagers in den Wipfeln der alten Bäume im Park ...

  • Mit 141 PS geht es schneller

    Der Albinshofer Wettbewerb ist der Motor, der auf allen Gebieten der genossenschaftlichen Arbeit schneller voranhilft und der entscheidend dazu beiträgt, die Dorfuhren richtig in Gang zu bringen. Und^ wenn unsere Dorfuhren vorgehen, dann wird Strauß bald hören< was die Stunde geschlagen hat. Im Kreis Beizig gibt es 141 LPG ...

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    Wir befanden uns beim Sitz des Vorsitzenden des Staatsrates Walter Ulbricht. Im festlich geschmückten Saal waren viele Ehrengäste, darunter Hans- Peter Minetti, Gustav Adolf Schur und Helga Haase. Walter Ulbricht empfing uns mit einigen Begrüßungsworten. Beim Kaffeetrinken wurde ein kleines Programm vorgeführt ...

  • Weltraumflug und Hosenlatzfelder

    Heiß und leidenschaftlich wird diskutiert und kein Blatt vor den Mund genommen. Die Mitglieder der Kommission, meist selbst erfahrene Praktiker, die das Einmaleins der genossenschaftlichen Arbeit beherrschen. LPG-Vorsitzende und Bürgermeister aus den Nachbardörfern erläutern den Freienthaler Genossenschaftsbauern die Vorteile der gemeinsamen Arbeit ...

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    Der Tag des Kindes 1961 war für uns ein besonderes Erlebnis. Wir gingen zum Empfang bei Walter Ulbricht, dem Vorsitzenden des Staatsrates der DDR. Vorher bekamen wir den Reisescheck zum IV. Pioniertreffen in Erfurt. Außer dem Staatsratsvorsitzenden waren dort noch viele bekannte Sportler anwesend, mit denen wir uns unterhalten konnten ...

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    Meine Meinung über den heutigen Kindertag 1961: Es war alles sehr gut vorbereitet. Der Empfang des Vorsitzenden des Staatsrates der DDR, Walter Ulbricht, hat mich stark beeindruckt. Auch die Verpflegung war sehr gut. Ich werde diesen Kindertag nie vergessen, es war ein sehr großes Erlebnis füf mich.

  • Zwei Gedanken des Parteisekretärs

    Als der Parteisekretär und Melkermeister der LPG „IV. Parteitag" in Kranepuhl, Fritz Walter, das erste Mal Wer mehr Fleisch. Milch und erzeugen will muß wie in Kranepuhl allen Reserven nachspüren, überall eine echte Wettbewerbsatmosphäre schaffen und die Erfahrungen der Besten verallgemeinern.

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    Heute, am 1. Juni 1961, an unserem Ehrentag, dem Tag des Kindefe, waren wir zu Gast bei unserem Staatsratsvorsitzenden, Walter Ulbricht. Es wurde dort getanzt, gesungen und Gymnastik vorgeführt. Es gab Kuchen, Kakao und Eis. Der Genosse Walter Ulbricht hielt eine Rede. Es hat uns gut gefallen.

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    Wir waren heute in Niederschönhausen bei unserem Staatsratsvorsitzenden, Walter Ulbricht. Dort haben wir Kaffee und Kuchen bekommen. Wir haben auch ein kleines Programm vorgeführt. Ich glaube, wie es uns gefallen hat, wird es auch Walter Ulbricht gefallen haben. '

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    Dieser Besuch bei Walter Ulbricht war mein bisher schönstes Erlebnis. Besonders hat mir die Zusammenkunft mit Walter Ulbricht und den Sportlern und Schauspielern gefallen. Das kann nur im Sozialismus möglich sein. Dieses Erlebnis werde ich nie vergessen.

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    Der Besuch beim Staatsratsvorsitzenden wird für mich ein schönes und unvergessenes Erlebnis bleiben. Die Eindrücke bei unserem Vorsitzenden werden für mich unauslöschlich sein. Die Fahrt durch Berlin und die Ankunft war lehrreich und überzeugend.

  • Gespräch mit Männern und Frauen des Jahr es 2000

    Wir trafen uns bei Walter Ulbricht. Zum ersten Male konnte ich Walter Ulbricht richtig sehen. Sonst habe ich ihn nur immer auf dem Plakat gesehen. Unsere Tanzgruppe und ich waren sehr stolz, den Kindertag bei Walter Ulbricht zu verbringen.

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    Wir, die Tanzgruppe des Kabelwerkes Oberspree, verbrachten unseren Internationalen Kindertag beim Staatsratsvorsitzenden Walter Ulbricht. Das Präsidium spendete uns viel Beifall. Uns gefiel es sehr.

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    Der Kindertag 1961 wird mir mein ganzes Leben lang in Erinnerung bleiben. Besonders beeindruckt hat mich das Verhalten Walter Ulbrichts während des Empfangs. &*~^<u>L SjLl4^^

  • Der Wink mit der Milchkanne

    Neben einem volkseigenen Gut bestehen in Görzke zwei LPG vom Typ I. „Wir haben keine Reserven mehr", sagten die Genossenschaftsbauern, als die

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  • Den Vaterländischen Verdienstorden in Bronze erhielten:

    Ingenieur Walter Bernhardt, Direktor der Allgemeinen Berufsschule Eberswalde Prof. Dr. Heinz Dunken, Leiter des Instituts für Physikalische Chemie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena Johannes Jacob, Direktor der 14. Oberschule Berlin-Köpenick Gerold Müller, Lehrer an der Oberschule Clausnitz Prof ...

  • Vaterländischer Verdienstorden für Pädagogen

    Verleihung durch den Vorsitzenden des Staatsrates, Walter Ulbricht Berlin (ND). Am Vorabend des VI. Pädagogischen Kongresses zeichnete der Vorsitzende des Staatsrates der Deutschen Demokratischen Republik, Genosse Walter Ulbricht, eine Reihe von hervorragenden Pädagogen und Pädagogenkollektiven mit dem Vaterlandischen Verdienstorden in Silber und Bronze aus ...

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  • Nach 16 Jahren endlich Friedensvertrag!

    Halle (Saale) (ADN). Hervorragende Wissenschaftler und Vertreter des öffentlichen Lebens des Bezirkes Halle bitten in einem persönlichen Brief den Ministerpräsidenten der UdSSR, N. S. Chruschtschow, beim Wiener Treffen seinen ganzen Einfluß geltend zu machen, damit 16 Jahre nach Beendigung des zweiten Weltkrieges endlich ein Friedensvertrag mit beiden deutschen Staaten abgeschlossen und auf dieser Grundlage die Westberlinfrage friedlich geregelt wird ...

  • Bernd Musiolek im AIBA-Exekutivkomitee

    Auslosung für DDR-Boxer nicht ungünstig:

    Einstimmig wurde der Präsident des Deutschen Box-Verbandes der DDR, Bernd Musiolek, auf einer Beratung in Belgrad in das Exekutivkomitee des Internationalen Box-Verbandes (AIBA) gewählt. Bernd Musiolek tritt in diesem Amt die Nachfolge von Harry Krebs an, der aus beruflichen und gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage ist, die Funktion als Mitglied des Exekutivkomitees der AIBA auszuüben ...

  • Verbindung zur Heimat

    ADN-Interview mit Manfred Feist über die

    Der Sekretär des vor einigen Tagen in Berlin gegründeten Arbeitskreises zur Pflege der deutschen Kultur und Sprache, Manfred Feist, erläuterte in einem ADN-Interview die praktischen Aufgaben, die sich der Arbeitskreis stellt: „Wie in den Grundsätzen festgelegt wurde» wollen wir vor allem den zahllosen Zirkeln, Vereinen und Gruppen im Ausland, die sich der Pflege deutscher Kultur und Spräche widmen, helfen, ihrer humanistischen Aufgabe gerecht zu werden ...

  • : 1961 ist nicht 1938

    Moskau (ADN). Die Moskauer „Prawda" betont am Freitag, es sei notwendig, die Frage des Abschlusses eines Friedensvertrages mit Deutschland konsequent und schnell zu lösen. Die UdSSR erbitte keinen Friedensvertrag, es sei jedoch ihr durch den Kampf gegen den deutschen Faschismus und Militarismus erworbenes Recht, eine Friedensregelung zu verlangen ...

  • Das Reisegepäck

    Heute beginnen die Gespräche zwischen Nikita Chruschtschow und John Kennedy hier invWien. Der sowjetische Ministerpräsident brachte in seinem Reisegepäck, wie er in seiner kurzen Ansprache auf dem Wiener Bahnhof noch einmal unterstrich, den guten Willen mit, wenn auch nicht alles auf einmal, so doch in kurzer Zeit möglichst vieles zu erreichen ...

  • Bonn wollte Brasilien erpressen

    Da Cunha stand unter westdeutschem Druck / Quadros stellt sich hinter Dantas

    Rio de Janeiro (ADN/ND). Der Rücktritt des Generalsekretärs im brasilianischen Außenministerium, Vasco Leitäo da Cunha, über den wir in einem Teil unserer Auflage schon berichtet hatten, stellt eine eindeutige Antwort der brasilianischen Regierung an gewisse Bonner Regierungsstellen dar, die versucht haben, sich in die inneren Angelegenheiten Brasiliens einzumischen ...

  • Iraks Gewerkschaften gleichgeschaltet

    Fortschrittliche Führung des Gewerkschaftsbundes jetzt beseitigt

    Bagdad (ADN). Der irakischen Regierung ist es jetzt gelungen, die bisherige fortschrittliche Führung des Allgemeinen Gewerkschaftsbundes auszuschalten. Eine durch Druck und Fälschungen zustande gekommene Mehrheit „wählte" Mitte Mai auf dem II.- Bundeskongreß einen Bundesvorstand unter Leitung von Ahmed Hadj Ibrahim Jawad, der selbst von rechtsstehenden Gewerkschaftern wegen seiner engen Beziehungen zur Sicherheitspolizei abgelehnt wird ...

  • USA blockieren Fortschritt in Genf

    Tschen Ji: Verzögerungstaktik wird Provokateuren nichts nutzen

    Genf (ADN). Die internationale Laoskonferenz In Genf ist am Donnerstag fortgesetzt worden. Der chinesische Delegationsleiter, Außenminister Tschen Ji, wies in der Sitzung vor allem auf die Störversuche der USA hin, trotz des von der Internationalen Kommission bestätigten Waffenstillstands immer wieder die Frage der Feuereinstellung In den Vordergrund zu rücken ...

  • Turnerinnen zu Gast im Opernhaus

    Am Vorabend der Eröffnung der Wettkämpfe um den III. Europa-Cup im Turnen der Frauen waren die Aktiven aus 17 Ländern Gäste einer Festveranstaltung in der neuen Oper von Leipzig und erlebten die festliche Aufführung des Balletts „Dornröschen" von'Tschaikowski. Die Gäste, an ihrer Spitze der Präsident ...

  • Drei Jahre voraus

    Washington (ADN) Die sowjetische Raketentechnik ist der amerikanischen um mindestens drei Jahre v.oraus. Laut UPI erklärten amerikanische Experten in Washington, daß die sowjetische Rakete, die das erste bemannte Raumschiff —> ..Wostok" - auf die Bahn um die Erde brachte, dreimal so leistungsstark ist wie die größte Rakete der USA die „Atlas" ...

  • Regierungsdelegation bei Minister Nowikow

    Moskau (ADN/ND). Die aus Anlaß der heutigen Eröffnung der ersten Konsumgüterschau der DDR in Moskau weilende Regierungsdelegation der DDR unter Leitung des Stellvertreters des Vorsitzenden des Ministerrates Dr. Grete Wittkowski wurde am Freitag vom Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrats der UdSSR und Vorsitzenden der Staatlichen Plankommission der UdSSR, Nowikow ...

  • Neueä Kräfteverhältnis

    Neu Delhi (ADN). Die einflußreiche „Times of India" widmet den Störversuchen der westeuropäischen Verbündeten der USA einen langen Beitrag. Kennedy gehe nach Wien unter dem Eindruck des neuen Kräfteverhältnisses in der Welt, schreibt das Blatt. Wenn es ihm nicht gelinge, diesem Verhältnis Rechnung zu tragen — mit anderen Worten, sich nicht von den subjektiven Interessen gewisser NATO-Verbündeter frei zu machen —, dann könnte es geschehen, daß der ...

  • Ernste Prüfung für Kennedy

    Peking (ADN). Das Wiener Treffen mit Chruschtschow sei für USA-Präsident Kennedy eine ernste Prüfung, schreibt die Pekinger „Volkszeitung" am Donnerstag „Die ganze Welt beobachtet aufmerksam, welche Haltung Kennedy auf dem Treffen in Wien einnehmen wird", erklärt das Blatt. Alle friedliebenden Menschen hofften, daß die Gespräche positive Ergebnisse ieitigen und zur Minderung der internationalen Spannungen beitragen ...

  • Kolonialmord in Bone

    Algier (ADN). Französische Kolonialpolizei hat am Donnerstag in der ostalgerischen Hafenstadt Böne mehrere Algerier ermordet und weitere verletzt. Die Polizisten eröffneten das Feuer auf jugendliche Demonstranten, die unter der FLN-Fahne durch die Straßen zogen und in Sprechchören Freiheit und Unabhängigkeit verlangten ...

  • Fehlkalkulation der USA

    Kopenhagen (ADN). Die größte konservative Zeitung Dänemarks, „Berlingske Tidende", schreibt: „Für Kennedy scheint der Zeitpunkt der Wiener Konferenz nicht sehr vorteilhaft zu sein. Die Ereignisse in Kuba, in Laos und in Korea können nicht dazu dienen, seinen Worten größeres Gewicht zu geben. Sie können jedoch zu der Auffassung beitragen, daß keine Zeit mehr zu verlieren sei, um weitere gefährliche Fehlkalkulationen zu verhindern ...

  • Schritt zur Entspannung

    Bagdad (ADN). „Das irakische Volk begrüßt wie alle friedliebenden Völker Ihre Begegnung und betrachtet diese als einen Schritt zur internationalen Entspannung." Das telegrafierte der Generalsekretär des irakischen Friedenskomitees, Aziz Sherif, an den sowjetischen Ministerpräsidenten Nikita Chruschtschow und an USA-Präsident Kennedy Sherif wünscht dem Treffen einen guten Verlauf ...

  • DDR-Arbeiterdelegaüon in Aberdeen

    London (ADN-Korr.). Eine Delegation der IG Bergbau der DDR wurde am Freitag auf der Jahreskonferenz der schottischen Organisation der Bergarbeitergewerkschaft in Aberdeen begrüßt. Die Delegation konnte erst am letzten Konferenztag nach Schottland kommen, weil ihr vom britischen Konsulat in Westberlin die Visa nicht rechtzeitig ausgehändigt worden waren ...

  • Weitere Verhandlungen in Evian

    , Evian (ADN). Die französisch-algerischen Verhandlungen in Evian sind am Freitag mit zwei Zusammenkünften — am Vormittag und am Nachmittag — fortgesetzt worden. Wie verlautet, wurde über die Zukunft der Sahara gesprochen. Das nächste Treffen ist für Samstag vormittag anberaumt.

  • Neues Terrorurteil Salazars

    Paris (ADN). Ein Lissaboner Gericht hat das Mitglied des ZK der KP Portugals Julio Fagas zu weiteren achteinhalb Jahren Zuchthaus verurteilt. Fogas war im vergangenen Herbst wieder verhaftet worden, nachdem er bereits zehn Jahre in Kerkern des Salazar-Regimes zugebracht hatte.

  • „Freiheitsreisende" im Hungerstreik

    Jackson (ADN). „Reisende für die Freiheit", die wegen ihres Eintretens für die Gleichberechtigung aller USA-Bürger nach Rassen getrennt in Gefängnissen des USA-Staates Mississippi eingekerkert wurden, sind am Donnerstag in den Hungerstreik getreten.

  • Michail Chrunitschew gestorben

    Moskau (ADN). Völlig unerwartet ist im Alter von 60 Jahren der stellvertretende Vorsitzende des Ministerrats der UdSSR Michail W Chrunitschew gestorben, meldet TASS. Er war Mitglied des ZK der KPdSU und Deputierter des Obersten Sowjets der UdSSR.

  • Angoladebatte am 6. Juni

    New York (ADN/ND). Der UNO-Sicherheitsrat wird am 6. Juni zusammentreten, um die Situation in der portugiesischen Kolonie Angola zu behandeln. Die Debatte war von 40 afro-asiatischen Staaten und Jugoslawien gefordert worden.

  • Diems Henkerknech

    Zehntausende Südvietnamesen wurden so in

    haben einen Bauern ermordet und lassen sich nun mit ihrem Opfer fotografieren. den letzten Jahren umgebracht

Seite 6
  • FESTLICHE ERÖFFNUNG

    des ND-Pressefestes am Sonnabend, dem 3. Juni, in der Deutschen Sporthalle Stalinallee Eröffnung: Chefredakteur Hermann Axen Ansprache: Oberbürgermeister Friedrich Ebert,

    Mitglied des Politbüros des ZK und des Staatsrates der DDR. Anschließend großes Festprogramm mit dem Deutschen Fernsehfunk, Leitung: Heinz Quermann. Wegen der Übertragung bitte unbedingt bis 19 Uhr die Plätze einnehmen. Im Verlauf des Programms Wettkampf Sport—Kultur. Für Sport starten: Christa Stubnick, zweifache Silbermedaillengewinnerin, und Klaus Ullrich, Sportredakteur ...

Seite 7
  • Ab-r und zur Ruhe verwiesen

    Das Protokoll bewegt sich im engen Gerüste des preußischen Reglements. Wer edn Bild vom Dorfleben um 1840, von den wirklichen Verhältnissen in diesem Dokument zu finden hoffte, muß enttäuscht sein. Und doch gesteht auch dieser verschwiegene Foliant so manches ein. Vor der Geschichte ist schon die Registrierung der Besitzverhältnisse eine Anklage ...

  • Rechnung über sechs Ecken

    Wie die weiße Fahne des Gänsekiels bei all den Schwüngen und Schnörkeln getanzt haben mag. Das Dokument macht einen sehr respektablen Eindruck. XXXVII Paragraphen füllen 453 eng beschriebene Seiten. Wie fleißig die Schreiber gewesen sind. Und wie gründlich die Herren, die ihnen die Worte diktierten. Alles ist wohl vermessen und bonitirt, regulirt und satisfaetirt Wohlreguliret ...

  • Auf den Kopf gefallen

    Der Zufall spielte mir einen seltenen Fund in die Hand. Ich suchte auf dem Dachboden eines alten Bauernhauses Körbe für die Kartoffelernte zusammen, da stieß ich mit der Schulter an ein Regal, irgend etwas Dunkles plumpste mir auf den Kopf und klatschte zu Boden. Mehr ärgerlich als neugierig bückte ich mich nach dem Stein des An- Btoßes und hob einen gewichtigen Wälzer hoch ...

  • Ungleiche Partner

    Wozu all dieser Aufwand? Was ist das für eine Special-Separation, für die sich die Herren Räthe und' Commissarien' so strapazierten? Der §11 gibt Auskunft: „Diese Auseinandersetzung bezweckt: 1. die Aufhebung der gemeinschaftlichen Acker-, Wiesen- und Anger-Hütung und die Abfindung jedes einzelnen Mithütungsberechtigten für seine Weiderechte ...

  • Mit preußischer Akkuratesse'

    So edne Urkunde, bei der ersten, flüchtigen Begegnung als Spiegel der Verhältnisse betrachtet, erweist sich als Schleier über den Ereignissen, als Maske, von geübten Commissarien und Conducteurs geknetet jenen Leuten, von denen Friedrich Engels sagte: „Im Besitz der öffentlichen Gewalt und des Rechts der Steuereintreibung, stehn die Beamten nun da als Organe der Gesellschaft über der Gesellschaft ...

  • Fortsetzung nach Rezeßschluß

    Der Foliant ist verstaubt, der Lederrücken abgeschabt...... für ewige Zeiten . , .", steht auf irgendeiner dieser sorgsam bepinselten 453 Seiten. Die Ewigkeit dauerte nicht viel mehr als hundert Jahre. - Frau Hauptmannin . Aurelie Ernestine- von Wulffen geborene von Windheim auf Pietzpuhl ist gestorben ...

  • Die Verwandlung des Zehriten

    Das Rittergut Matte'einen gesegnetent Appetit Was zu ergattern, war, wurde geschluckt'. Happen für Happen. So entstand die „vermischte Lage". Und "es wundert nichts däß: es "die Hjttergütsbesitze^- rin war, die- „die specielle Separation der -Feldmark Nienhagen" beantragte, jene Separation, bei der das Land aller Bodenbesitzer in einen Topf geworfen und mit ...

  • Eine neue Separation

    Mitglieder.der Gemeindebodenkommission, keine Nachfolger jener königlich-preußischen Commissarien, sondern Bauern und Arbeiter, registrierten 105 Jahre nach jener Bestandsaufnahme: 2360 Morgen in Händen des Rittergutsbesitzers Rittmeister Stephan Kühne, die nächstgrößten Bodenbesitzer Karl Schönefuß mit 56 Morgen, Heinrich Hartge mit 36 und Kurt Hartmann mit 32 Morgen ...

  • Ein alter Foliant

    Der Geschichte eines Dorfes auf der Spur 1 Von Erwin Kohn

    hDlese Auseinandersetzung bezweckt... die Aufhebung der vermischten Lage und die möglichst Eweckmäßige Zusammenlegung der Grund- •tücke ..." , Klingt das nicht sehr bekannt? Doch dieser Satz stammt nicht aus dem Jahr 1952, dem Jahr der ersten Genossenschaften in unserer Republik, nicht aus dem sozialistischen Frühling des? Jahres 1960, als auch die letzten Einzelbauern in die größere Gemeinschaft kamen, der Satz ist viel älter ...

  • Des Gutes guter Appetit'

    Soviel Verzeichnisse und Berechnungen jder Besitzverhältnisse die gründlichen Commissarien auch lieferten, sie gaben dem späten Dokümentehleser keine Möglichkeit, die Bodenfläche des Rittergutes vor und nach der Separation exakt zu vergleichen. Die Urkunde enthält, keine sich genau entsprechenden Gegenüberstellungen ...

Seite 8
  • Was ich unter Theater verstehe

    „Warum denn so kompliziert?" könnte ein Ungeduldiger fragen. „Wenn mir ein Stück vorgespielt wird, so ist das Theater, und ich und die anderen Zuschauer sind das Publikum. Wenn es mir gefällt, applaudiere ich, und wenn's mir nicht gefällt, tut es mir leid ums Geld! Was soll denn das Gerede von .Partnerschaft' ...

  • Vorstoß zur modernen Wohnkultur

    Die große Moskauer Ausstellung „Kunst in den Alltag!"

    Täglich zehntausend Vorbestellungen für Eintrittskarten und eine weit darüber liegende Besucherzahl — das ist der Widerhall der zur Zeit in der Moskauer Manege veranstalteten Ausstellung „Kunst in den Alltag!", in der sowjetische Künstler, Architekten und Ingenieure der Öffentlichkeit ihre Vorstellungen von einem zeitgemäßen kulturvollen Lebensstil in der häuslichen Umgebung unterbreiten ...

  • Falscher Ehrgeiz schadet. . .

    Weil viele von ihnen das elementare Theatererlebnis gar nicht kennen; weil heute oft die Mehrheit — diesseits und jenseits der Rampe — meint, eine Darbietung, die auf einer Bühne stattfindet und vom Publikum widerspruchslos betrachtet und mit Anstandsapplaus beendet wird, sei bereits Theater, weil die ...

  • Erhaltung der nationalen Phantasie

    Betrachtet man die Fülle der gezeigten Objekte, so erscheint einerseits bemerkenswert, mit welcher Unvoreingenommenheit die sowjetischen Künstler auch die als zweckmäßig erkannten Erfahrungen anderer Länder verarbeiten und ein wie offenes Auge sie für jede ihren Zielen dienende Anregung beweisen; wie ...

  • Freudige Zustimmung überwiegt

    Viele Besucher kritisieren eine derartige Wohnraumgestaltung als zu „spartanisch" und „primitiv". Umstritten sind auch die von den Architekten empfohlenen verschiedenfarbigen Wände. Zweifellos berücksichtigt der experimentelle Charaktei mancher Objekte noch nicht immer genügend die hergebrachten Gewohnheiten, so daß Kritik nicht ausbleiben kann ...

  • Neue Möbel für neue Wohnungen

    Das programmatische Kernanliegen dieser Ausstellung aber ist die industrielle Formgebung. Aul der Grundlage moderner, wirtschaftlicher Produktionsmethoden werden für die neuen Massenerzeugnisse größtmögliche Preiswürdigkeit, größte Zweckmäßigkeit und ästhetische Qualität angestrebt. Demonstrativ kommen diese Bestrebungen in allen Komplexen der Ausstellung zum Ausdruck ...

  • . . . und errichtet Trennwände

    Wenn auf der Bühne eine sprachliche oder musikalische Dichtung nicht in ihrer Ganzheit und in ihrer Absicht erkannt wird, dann ist die Fähigkeit zur unmißverständlichen und suggestiven Interpretation nicht ausreichend gegeben, und die Beeinflussung des Publikums, die Besitznahme des Zuschauerraums kann nicht in dem für das Theatererlebnis erforderlichen Maße erfolgen ...

  • Das Sensationelle bleibt oberflächlich

    In der Hauptrolle einer meiner früheren Inszenierungen hatte ein sehr begabter Tenor großen Erfolg. In einer späteren Aufführung war der Applaus nach dem ersten Akt schwächer als sonst. „V.'as ist denn das heute für ein blödes Publikum?" fragte der Tenor beunruhigt und ärgerlich. „Das Publikum ist heute auffallend gut", sagte ich ...

  • Das Theater soll keine Renommieranstalt sein

    Ich kenne ein weltberühmtes Opernhaus, dessen Einnahmen zu einem großen Teil dadurch gesichert sind, daß die Mehrzahl der Logen für die ganze Saison im voraus verkauft werden. Inhaber dieser Logen sind reiche Kaufleute der Stadt, die bei Premieren und Galavorstellungen gesehen werden wollen. Sie verbringen den Abend teils in ihrer Loge, teils am Büfett ...

  • Ein alter Foliant

    wirtschaftete von nun an ein volkseigenes Gut. Kein später Ritter nistet mehr. Ein schlimmes Erbe hatten die kriegführenden Junker hinterlassen. Schwere Jahre, bis Felder und Ställe gesundeten. Und wieder kam „die Aufhebung der vermischten Lage und die möglichst zweckmäßige Zusammenlegung der Grundstücke" auf die Tagesordnung ...

  • dem Publikum

    1959 vor Mitgliedern der JBayreuther Melsttr- Klasse" — zumeist jungen amerikanischen Operntchaff enden — eine Rede, die bisher noch nicht veröffentlicht vourde. Wir bringen einen Ausschnitt, der Walter Felsensteins Vorstellungen vom echten Theatererlebnis verdeutlicht Wir sollten uns Mühe geben — und ...

  • Das neue Heldenlied

    Dem ersten Kosmonauten. Major Gagarin, gewidmet / Von ChengGuang-rui

    Es trägt dein Schiff dich sicher durch den Raum zur Erde heim aus ferner Himmelsferne. Vor deinem Antlitz funkeln hell die Sterne. Im Mondpalast erblüht der Kassiabaum. Sang noch Wu Gang, derweil der Baum erbebte? Sprich vonChangWo - was seufzt sie gar so sehr? Pflügt mühsam noch Niu Lang das Wolkenmeer? Sahst du Zhi Nu ...

  • ki

    Ich schiebe den alten Folianten mit der schwungvollen Schrift beiseite. Ein abgeschlossenes Kapitel. Leider noch nicht in ganz Deutschland. Wieder werden Ackerhöfe von den Größeren geschluckt. Und jene Regierung und ihre getreuen Beamten sagen „Grüner Plan", „Strukturwandel" ... Berichte werden. geschrieben und Protokolle ...

Seite 9
  • Forscher zwischen Grönland und Mirny

    Über 60 Nationen mit mehr als 10 000 Wissenschaftlern beteiligten sich in den Jahren 1957/1958 am Internationalen Geophysikalischen Jahr. Auf etwa 2000 Forschungs- und Beobachtungsstationen in allen Teilen der Erde — auf dem Gebiet der DDR waren es über 60 Stationen — wurden meteorologische oder erdmagnetische Messungen vorgenommen, die Sonnentätigkeit oder hochatmosphärische Leuchterscheinungen beobachtet, Schwerkraftmessungen getrieben ...

  • Bibliographische Schwerarbeit

    Außerdem besitzt das Institut mit 38 000 Bänden und 75 000 Sonderdrucken die weitaus größte und vollständigste Bibliothek ganz Deutschlands auf dem Gebiet der Insektenkunde. Von den zur Zeit ständig im Institut eingehenden 780 Zeitschriften werden allein 695 gegen unsere „Beiträge zur Entomologie" ausgetauscht ...

  • Rascher periodischer Wechsel

    Der möglichen Wärmeabfuhr sind jedoch aus verschiedenen Gründen Grenzen gesetzt. Es wird sich also eine Temperatur im Reaktor einstellen, die sich als Gleichgewicht aus der durch die Spaltung produzierten und durch das Kühlmittel abgeführten Wärme ergibt. Diese Temperatur muß auf alle Fälle unterhalb einer für den Reaktor gefährlichen Temperatur liegen, so daß auf diese Weise die maximal zulässige Neutronenflußdichte bestimmt wird ...

  • Nützt auch DDR-Wissenschaftlern

    Seit langem ist das Vereinigte Institut für Kernforschung für die ganze Welt zu einem Begriff geworden. Das Institut hat für die Wissenschaftler aller Mitgliedstaaten Arbeitsmöglichkeiten geschaffen, dije auf Grund des erforderlichen großen finanziellen und technisch-wissenschaftlichen Aufwandes außer der Sowjetunion keines der anderen sozialistischen Länder seinen Wissenschaftlern bieten könnte ...

  • Unterkritisch — kritisch — überkritisch

    So einfach das geschilderte Prinzip aussieht, so schwierig ist es in seiner technischen Realisierbarkeit, da alle Konstruktionsmaterialien eines Reaktors mehr oder weniger stark Neutronen absorbieren, ohne eine der Uranspaltung entsprechende Reaktion einzugehen, so daß von den bei jeder Spaltung im Mittel entstehenden 2,5 Neutronen der größte Teil auf verschiedene Weise verlorengeht ...

  • „Diagnostiker" der Pflanzenwelt

    Gerade diese Verbindung ist heute nicht mehr wegzudenken und gewinnt unter sozialistischen Produktionsverhältnissen ständig an Bedeutung. Das Bestreben der landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften, höchste Erträge zu erzielen und die Versorgung der Bevölkerung zu verbessern, fordert, unsere Kulturpflanzen und Tierbestände vor Schäden zu schützen ...

  • Vier Größenordnungen höher

    Da die Vermehrung der Spaltungsrate sehr schnell vor sich geht, muß die Periode, in der der Reaktor überkritisch wird, sehr kurz gehalten werden. Auf diese Weise entstehen im Reaktor kurze, aber sehr starke Neutronenflußimpulse. Diese Impulse dauern einige Mikrosekunden bis Millisekunden, und der Neutronenfluß wächst während dieser Zeit auf 1017 bis 1018 Neutronen/ cm2sec an ...

  • Hygiene nicht nur in der Schulstube

    Hygienische Gewohnheiten erziehen Natürlich muß die Schule allen Schülern bestimmte hygienische Fertigkeiten der Körperpflege beibringen. Sie muß die Schüler auch eine Reihe notwendiger Regeln der Gesundheitspflege und Hygiene des eigenen Körpers lehren. Das sechs- und siebenjährige Kind, das zu uns in die Schule kommt, muß aber schon einige hygienische Gewohnheiten besitzen ...

  • Die Neutronenflußdichte

    Ehe darauf näher eingegangen wird, muß noch etwas über die Zahl der in einem Reaktor in einer bestimmten Zeiteinheit ablaufenden Spaltungen gesagt werden. Diese Zahl -hängt von der sogenannten Neutronenflußdichte ab, einer Größe, die angibt, wieviel Neutronen pro Sekunde durch eine Fläche von 1 cm2 hindurchtreten ...

  • Das sollte selbstverständlich sein!

    Herzlichen Dank sagen möchte ich der Assistenzärztin Ingetraut Jehne für ihren Beitrag ..Hygiene in der Schulstube". Mit diesem Artikel wurde ein Problem berührt, das nicht nur den Ärzten, sondern auch vielen Eltern schulpflichtiger Kinder sehr am Herzen liegt. Es wäre gut, wenn dieses Thema auf dem bevorstehenden Pädagogischen Kongreß nicht nur nebenbei, sondern sogar sehr ausführlich behandelt würde ...

  • Neue Möglichkeiten für die Atomphysik

    Durch die Fertigstellung des Impulsreaktors ergeben sich für die in Dubna tätigen Wissenschaftler neue Möglichkeiten für Forschungen auf dem Gebiet der friedlichen Anwendung der Kernenergie Seine Hauptanwendung findet er als starke Neutronenquelle zur Lösung von Problemen der Kernphysik, indem man ihn beispielsweise zur Untersuchung der Wechselwirkung von Neutronen definierter Energien mit Atomkernen einsetzt ...

  • Rheuma vor 4000 Jahren

    Mit Röntgenstrahlen und anderen modernen Hilfsmitteln haben Ärzte sterbliche Überreste von Menschen untersucht, die vor 3000 und 4000 Jahren an den Ufern des Nils lebten. Dabei stellte sich heraus, daß wahrscheinlich manches gekrönte Haupt von Migräne geplagt wurde, daß mancher in jenen Zeiten unter Rheumatismus und Hexenschuß litt ...

  • ^Beilage für Fernsehakademie

    Zur Unterstützung des Studiums an der Fernsehakademie des Deutschen Fernsehfunks erscheint künftig in „Wissenschaft und Fortschritt", der populärwissenschaftlichen Monatsschrift des Zentralrates der Freien Deutschen Jugend, eine Beilage. Die erste erschien bereits in der Maiausgabe der Zeitschrift und enthält Beiträge zu dem in den Sendereihen Chemie und Mathematik behandelten Lehrstoff ...

  • Der Impulsreaktor von Dubna

    Eine neue einzigartige Leistung sowjetischer Wissenschaftler / Von Diplomphysiker Hans-Thilo Quasdorf

    Mitte Mai wurde im Vereinigten Institut für Kernforschung in Dubna ein Impulsreaktor seiner Bestimmung übergeben. Das Institut — das Zentrum der kernphysikalischen Grundlagenforschung des sozialistischen Lagers — wurde im Jahre 1958 auf Anregung der Sowjetunion unter Beteiligung von zwölf sozialistischen Staaten, darunter auch der DDR ...

Seite 10
  • Mit Schnulzen begann es

    l J

    Hans schwärmt für Fred Frohberg. Er versuchte zu singen wie er. Die Freunde meinten: „Mindestens genauso gut." Hans glaubte es und sang bei jeder Gelegenheit Seemanns- und andere traurige Lieder. Im Kofferradio trug er abends das ganze Repertoire mit sich herum. Er hatte eine Vorliebe für Schlager. Regina liest gern und am liebsten Gedichte ...

  • Die Fotografen von Neukirchen

    Anita versucht, ein möglichst fotogenes Gesicht zu machen. „Nicht doch! Natürlich so, wie du immer bist", ruft Erwin Fickel ein wenig ungeduldig zu ihr hinüber, während ein langaufgeschossener Junge mit intelligentem Gesicht die Geflügelzüchterin Anita Kamensky samt ihren Prachtexemplaren von Hühnern auf den Film bannt ...

  • Die Entscheidungspartie

    Der von der Schachwelt mit großer Spannung und Aufmerksamkeit verfolgte F.evanchewettkampf zwischen Weltmeister Tal und seinem Herausforderer Dr. Botwinnik fand in Moskau am 12. Mai 1961, mit der 21. Partie, sein Ende. Dr. Michail Botwinnik, der vor rund 30 Jahren durch seine internationalen Erfolge den Ruf der sowjetischen Schachkunst begründete, konnte sich zum dritten Male den Weltmeistertitel erkämpfen ...

  • Diö Zeese wird ausgebracht

    Unsere Zeese, das ungefähr 50 m lange Grundschleppnetz, wird nun kunstgerecht und gleichmäßig über Bord ausgebracht. Scherbretter sausen lärmend zu Wasser (schwere Holzplatten zur strömungsdynamischen Öffnung der Zeese),. die stählernen Kurrleinen, wie der Seemann die Schlepptaue nennt, spulen sich rasch von der Wintsch, und schon springt die Maschine an ...

  • Bordausbildung der künftigen Fischer

    Wir fahren auf einem Lehrschiff des Fischkombinats Saßnitz. Junge Leute bereiten sich darauf vor, Hochseefischer zu werden. Neun moderne Stahlkutter der 21-m-Klasse (150 und 200 PS) ster hen im Dienst der Bordausbildung. Die künftigen Fischer eignen sich ein* theoretisches Wissen .an und müssen unzählige ...

  • Die Auslese

    Wir sind sehr zufrieden. 1,2 Tonnen Fische aller Art und Größe bevölkern das eigens für sie hergerichtete Sammelf ach.. Die Auslese beginnt. Fauchend braust der Kutter, wieder voran. Soeben war die Zeese zu Wasser gebracht worden. Die Netzkonstruktion spannt sich, bereit, neuen Fang aufzunehmen. Kaum einmal sehen die mit dem Sortieren der Fische beschäftigten Männer ,auf ...

  • Kapitäne von morgen

    o Mit einem Kutter der Saßnitzer Lehrflotte unterwegs / Von Franz K o e t h e, Saßnitz

    Noch liegt dunkle Nacht über den spärlich beleuchteten, regennassen Anlegebrücken des Hafens. Böen jagen durch die Luft, wirbeln im Netzund Tauwerk an den Masten der hier vertäuten Kutter. Die Boote ruhen. Nur rhythmisches Blinken der Leuchtfeuer auf der Molenspitze geistert umher, schemenhafte, filigrane Schatten malend ...

  • Romantische Vorstellungen über Bord

    Romantische Vorstellungen über die Seefahrt zerstäuben, sobald dem Traum die Tat folgt. Fischen ist eine harte, aber auch unvergleichlich schöne Arbeit, die alle an Bord für ein gemeinsames Werk vereint. Kameradschaftsgeist bestimmt jede Handlung. Nirgends sind die Menschen enger als Gefährten verknüpft als auf See ...

  • Wir holen ein

    3V2 Stunden haben wir bereits das Netz in Schlepp. Es soll geborgen werden, was wir den dunklen Regionen des Meeres abringen. Wieder tutet das Hörn. Geschäftigkeit auf dem Vorschiff. Die Fahrt wird gestoppt. Leicht taumelt der Kutter, wiegt bedächtig hin und her. Das Schleppnetz ist der Steuerbordseite zugeneigt ...

  • Blick in die Zukunft

    Neue Fangstile sollen künftig noch reichere Ausbeute bringen und die Arbeit des Fischers leichter gestalten. Moderne Kuttertypen kommen zum Einsatz; weil, der Bedarf an gutem Fisch1 wächst. Unsere Jungen, jetzt noch Lehrlinge, werden später .als Kapitäne und Steuerleute ihre Schiffe auf die ergiebigen Bänke, in Nord- und Ostsee führen ...

  • SCHACHAUFGABE ,,

    Matt in drei Zügen Weiß: Kd8j Ddl, Sc6, BÖ4 (vier Steine); Schwarz: Kd6, Bb4, d3, e6 (vier Steine). Von A. Bayersdorf er, einem der irößten deutschen Komponisten, der vor 60 Jahren starb. Aus D. Wochenschach 1900.

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Das ZK grüßt unsere Lehrer Volker wünschen Frieden in Europa ^Wer guten Willen hat, kann auch innerhalb kurzer Zeit viel erreichen" Erstes Gespräch in USA-Botschaft Alle Möglichkeiten nutzen Unsicherheit beenden In Wien wird „Geschichte gemacht" Bonn darf keine Atomwaffen haben Vizekanzler Pittermann: ..Herzlich Willkommen!" Es ist höchste Zeit Zweckmäßiges würde fixiert Heinz Renner verlangt Friedensvertrag ( Antwort auf Blitzoperation In der Sommerresidenz Einmal muß es sein KUNST UND LITERATUR Erklärung Kennedys
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