17. Nov.

Ausgabe vom 21.01.1961

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  • Zentralkomitee beglückwünscht KPI

    40. Jahrestag der ruhmvollen Vorhut der italienischen Arbeiterklasse

    An das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Italiens Rom . Teure Genossen! Zum 40. Jahrestag der Gründung der Kommunistischen Partei Italiens senden wir dem Zentralkomitee Eurer Partei, den italienischen Kommunisten und allen italienischen Werktätigen unsere besten Glückwünsche und brüderlichen Grüße ...

  • Sowjetunion 100 Millionen erzeugt 1965 Tonnen Stahl

    Entfalteter Aufbau des Kommunismus / Schnell wachsender Lebensstandard der Werktätigen / Kein Aggressor kommt mit heiler Haut davon

    Moskau (ADN/ND). In seiner bedeutsamen Rede auf der Plenartagung des ZK der KPdSU, die am Freitag veröffentlicht wurde, betonte Genosse Nikita Chruschtschow, daß der vom XXI. Parteitag beschlossene Siebenjahrplan der Sowjetunion erfolgreich erfüllt wird. Die Sowjetunion befindet sich gegenwärtig in einer ...

  • Große Fische von den Werften

    Bereits 110 Eigenentwicklungen sozialistischer Arbeitsgemeinschaften

    Rostock (ND). Arbeiter und Ingenieure der volkseigenen Werften haben sich für 1961 vorgenommen, durch eigene Entwicklungen Importe für wichtige Zubehörteile des Schiffbaas im Werte von rund sechs Millionen DM zu vermeiden. Bisher sind bereits von sozialistischen Arbeitsgemeinschaften bei 110 Positionen des ursprünglichen Importplanes der VVB Schiffbau für dieses Jahr Eigenlösungen gefunden worden ...

  • Französische Abgeordnete bei Dr. Dieckmann

    Berlin (ADN). Der Präsident der Volkskammer der DDR, Dr. Johannes Dieckmann, empfing am Freitag die gegenwärtig in. der DDR weilenden Abgeordneten der französischen Nationalversammlung. Die Zusammenkunft mit den französischen Gästen, die verschiedenen Fraktionen angehören, gestaltete sich zu einem überaus herzlichen, freundschaftlichen Gedankenaustausch über beiderseitig interessierende Fragen ...

  • Die Sendung der Lysistrata

    T|ie 2372jährige Lysistrata macht ■"-' Bonn zittern. Fritz Kortner, bekannt als einer der Verfolgten des Naziregimes, berühmt als einer der großen deutschen Schauspieler und Regisseure, hat ihr zu dieser Wirksamkeit verholfen. Mit seinem Fernsehspiel „Die Sendung der Lysistrata" wollte Kortner „die Vergangenheit ins Haus holen und die Gegenwart in Hautnähe rücken" ...

  • Berlin und Moskau forschen gemeinsam

    Protokoll über Zusammenarbeit 1961 beider Akademien der Wissenschaften unterzeichnet

    Berlin (ND). Am 20. Januar wurde in Berlin ein Protokoll über die Zusammenarbeit der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin und der Akademie der Wissenschaften der UdSSR im Jahre 1961 von Akademiemitglied Prof. Dr. G. Rienäcker, Generalsekretär der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin, und Akademiemitglied Prof ...

  • Haus Kiefert sprach mit Wissenschaftlern des VEB Bergmann-Borsig

    Berlln (ND). Einen Empfang für 150 Angehörige der technischen Intelligenz und leitende Wirtschaftsfunktionäre des VEB Bergmann-Bppig und des Zentralen Konstruktionsbüros Turbinen und Generatoren, an dem u. a. der 2. Sekretär der Bezirksleitung, Hans Kiefert, teilnahm, gaben am Freitagabend die Werkleitung, Parteileitung und BGL des VEB Bergmann-Borsig anläßlich der Zusammenlegung beider Betriebe im Haus „Budapest" ...

  • Chruschtschow und Breshnew an Kennedy

    Moskau (ADN). Nikita Chruschtschow und Leonid Breshnew haben an den Präsidenten der USA, John F. Kennedy, zu seinem Amtsantritt folgendes Glückwunschtelegramm gerichtet: „Sehr geehrter Herr Präsident!, Wir beglückwünschen Sie zu Ihrem Amtsantritt und wollen bei dieser Gelegenheit der Hoffnung Ausdruck geben, daß es uns mit vereinten Kräften gelingen werde, eine grundlegende Verbesserung der Beziehungen zwischen unseren Ländern und eine Gesundung der ganzen internationalen Lage herbeizuführen ...

  • Deutsche Gelehrte brandmarken Ungeist von Marburg

    Prof. Dr. Arthur Wegner, Halle:

    „Wenn man in der Bundesrepublik ge-' lebt hat, kann man von diesen Dingen nicht überrascht sem. Auch ich habe dort — mindestens seit 1952 — das erfahren, was sehr viele Menschen in Westdeutschland erlitten und. erleiden.' Wir wurden verfolgt aus dem einzigen Grunde, weil schon Hitler und seine Leute uns verfolgt hatten ...

  • Walter ülbridht gratuliert Kennedy

    Berlin (ADN/ND). Gestern übernahm der neue Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, John F. Kennedy, offiziell sein Amt Aus diesem Anlaß übersandte ihm der Vorsitzende des Staatsrates der Deutschen Demokratischen Republik, Walter Ulbricht, folgendes Glückwunschtelegramm: „Zu der heute durch Sie erfolgenden Übernahme des Amtes des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika sende ich Ihnen meine besten Wünsche ...

  • Kolonialherren wollen Lumumba ermorden

    Leopoldville/Berlin (ADN/ND). Die'von den belgischen und amerikanischen Imperialisten ausgebaltene Separatistenclique in Katanga plant die Ermordung des kongolesischen Ministerpräsidenten Lnmumba. Dies meldet TASS unter Berufung auf westliche Agenturen. Wie die englische Zeitung „Daily Herald" enthüllt, haben die Verräter Kaiavubn und Mobuto für die Auslieferung Lumumbas 40 000 Pfund Sterling erhalten ...

  • Heute mit Beilage KUNST UND LITERATUR und Funkprogramm

    Westdeutschland zurückgekehrt. Er ist kein Marxist geworden. Aber daß der Frieden das höchste Gut der Menschen, daß ohne ihn an keine ernsthafte künstlerische ÄrbefFzu denken ist, hat sich ihm tief eingeprägt. So versucht er den Frieden als Pazifist zu verteidigen. Wir Marxisten-Leninisten stehen stets an der Seite derjenigen, die für den Frieden eintreten, seien es nun Pazifisten, Kriegsdienstverweigerer, Protestanten oder Katholiken, die ihre Glaubenssätze ernst nehmen ...

  • Kulturell unterentwickelt

    „Die jeden Deutschen beschämenden und empörenden Vorgänge in Marburg verraten, daß neben dem Problem der wirtschaftlich unterentwickelten Länder, an das die westdeutschen Politiker ihre keineswegs uninteressierten Gedanken verschwenden, der Zustand der kulturellen Unterentwicklung im eigenen Lande sich ...

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  • Daraus wird nichts mehr

    Niemand anders als die Bonner Regierung selbst hat gerade in diesen Tagen jedem, der es noch nicht wußte, einen drastischen Anschauungsunterricht über den antidemokratischen, friedens- Und volksfeindlichen Charakter ihres Separatstaates erteilt. Tiefste Empörung hat das vom Bonner Staatssekretär Thedieck organisierte Marburger Pogrom gegen den Präsidenten der Volkskammer der DDR, Dr ...

  • Notstandspolitik mit und ohne Gesetz

    Pier Widerstand gegen Schröders Ent- *-' wurf für ein Notstandsgesetz aus den Reihen der .Arbeiterklasse und anderer demokratischer Kreise wie auch das Aufsehen im Ausland zwang die regierenden Gruppen, die Behandlung des Entwurfs im Bundestag noch etwas hinauszuzögern. Dabei waren sie in der Zwischenzeit nicht müßig ...

  • Zurück ins 19. Jahrhundert

    Aufschlußreich war, daß erstmalig bei einem solchen für Bonn wichtigen Gesetz mehrere CDÜ-Abgeordnete — allerdings aus den verschiedensten Gründen —> gegen den Regierungsentwurf auftraten.' Der CDU-Abgeordnete Benda wies Schröder sogar nach, daß das Gesetz verfassungswidrig sei, und zitierte zur Beweisführung eine Reihe von Grundsatzurteilen Oberster Bundesgerichte ...

  • Kriegswaffengesetz

    Für die schimmernde Wehr dieser Notstandsdiktatur sollen nun in Kürze weitere „Rechtsgrundlagen" geschaffen werden. Einen besonderen Platz nimmt darin das Kriegswaffengesetz ein. Seit Dezember 1960 fordern die herrschenden Kreise die Beschleunigte Behandlung des Entwurfs. Dabei geht es darum, den Rüstungsmonopolen ...

  • Strafvollzug mit Kriegswaffen

    Die Kehrseite der Medaille besteht darin, daß einzelne Bundesminister, an ihrer Spitze, der Innenminister, keiner Genehmigung für die Ausrüstung der ihnen unterstellten Organe mit Kriegswaffen bedürfen. Zu diesen Organen gehören — wie im Gesetzentwurf und seiner Begründung aufgeführt — außer der Bonner Armee die Einheiten des Grenzschutzes, des Zollgrenzdienstes, die Polizeiorgane der Länder und Gemeinden, die Bahnpolizei und die „Behörden des Strafvollzuges" ...

  • Bonn für Marburg verantwortlich

    Westdeutsche Bürger wenden sich empört an die Presse

    Berlin (ND/ADN). Westdeutsche Bürger wenden sich in Zuschriften an westdeutsche Zeitungen und Pressebüros gegen die Provokationen in Marburg. R. Herwig aus Ludwigshafen schreibt in der „Frankfurter Rundschau": „Mit der Charakterisierung.,Vorspiel des deutschen Bürgerkrieges* ist die uns drohende Ger fahr treffend umrissen ...

  • Protest gegen Raub derf Ferien

    Westdeutsche Arbeitsgemeinschaft prangert Reisesperrgesetz an

    Dusseldorf (ADN/ND). „Wir wenden uns ganz entschieden gegen die Absicht, mit einem undemokratischen Gesetz Tausenden Kindern Ferienmöglichkeiten, die sie dringend brauchen, zu nehmen. Wir sind generell gegen jede Reisebeschränkung und für die Garantierung der vollen Freizügigkeit." Mit diesen Worten protestiert die Arbeitsgemeinschaft „Frohe Ferien für alle Kinder" gegen das vom Bonner Innenminister vorgelegte Reisesperrgesetz ...

  • Kämpfen wie Belgiens Arbeiter

    Solidaritätsbewegung an der Ruhr / Von unserem Korrespondenten Hako

    * Ruhreebiet. Auf der Jahreshauptversammlung, der IG Bau, Steine, Erden von Horst-Emscher erklärten sieh die Bauarbeiter solidarisch mit dem Kampf der belgischen Arbeiterklasse. Die Übereinstimmung der Pläne der belgischen und westdeutschen Imperialisten erfordere die Anwendung gleicher Abwehrmethoden des Proletariats dieser beiden Länder, sagte der Vorsitzende der IG Bau, Steine, Erden von Horst-Emscher, Kurt Theissen ...

  • Zweite Schutzimpfung hat begonnen

    Berlin (ADN). In verschiedenen Bezirken der DDR begann am Donnerstag die zweite Schutzimpfung gegen die spinale Kinderlähmung. Sie wird in den nächsten Tagen auf alle Bezirke ausgedehnt. Während im vergangenen Jahr 90 Prozent aller Kinder und Jugendlichen vom dritten Lebensmonat bis zum 20. Lebensjahr durch die Schluckimpfung immunisiert wurden, erstreckt sich die Maßnahme in diesem Jahr auf alle Personen im Alter von 21 bis 40 Jahren ...

  • Explosion bei Kriegsübung

    Aachen (ADN). Zwei Soldaten der Bonner NÄTÖ-Armee und ein neunjähriger Junge wurden am Freitag durch die Explosion einer Mine bei einer Bundeswehrkriegsübung ^in der Nähe von Stolberg (Kreis Aachen) schwer verletzt. Die Explosion ereignete sich bei einem Manöver einer Fernmeldeeinheit aus Aachen auf dem nicht abgesperrten Übungsgelände ...

  • „Hauptärgernis": DDR-Reisen

    Der Innenminister gab dabei mehrfach zu, daß mit dem Reisesperrgesetz die immer spürbarer werdende Ausstrahlung der DDR und ihrer Politik (Schröder nannte das immer „kommunistische Infiltration") unterbunden werden soll. Mit dem Satz: „Das Vertrauen in unsere Stabilität allein genügt nicht mehr", bestätigte er nochmals Adenauers Feststellung von der „dünnen Decke", auf der das Bonner Regime stehe ...

  • Peinliches Eingeständnis

    Schröder gab ferner zu, daß dieses Gesetz ein reines Polizeibüttelinstniment werden" soll, weil es, wie er sagte, »die Möglichkeit schafft, ohne Gerichte und ohne Staatsanwalt vorzugehen". In dem Zusammenhang kritisierte er auch manche Richter und Gerichte, die „die ihnen gegebenen Möglichkeiten im Kampf gegen den Kommunismus zuwenig ausnützen" ...

  • Erweiterte Befugnis

    Erweiterte Schießrechte werden dem Grenzschutz zuerkannt. Unter offensichtlicher Anlehnung an den Schröder- Entwurf des Grenzsperrgesetzes verfügt das Gesetz, daß Grenzbeamte eine erweiterte Befugnis zum Schußwaffengebrauch „Verdächtigen" gegenüber erhalten. Die ausgedehnte Befuinis zum Schußwaffengebrauch und zur Anwendung von „Explosivmitteln", d ...

  • Strauß pocht auf Atomwaffen

    Bonn (ADN). Die Ausrüstung der Bundeswehr mit Atomraketen und Abschußrampen hat das Bonner Kriegsministerium am Freitag erneut in einer Erklärung gefordert. Es versucht dabei in den Vordergrund 2u stellen, daß die Atomsprengköpfe von den Amerikanern „unter Verschluß gehalten" werden. Was Bonn „unter ...

  • Wollenkeine Söldner sein

    Berlin (ADN). Seine Erlebnisse während der Dienstzeit in der Bundeswehr hätten ihm gezeigt, daß alle Worte vom »Staatsbürger in Uniform" nur eine Farce sind, erklärte der in die DDR fibergetretene Panzergrenadier Hellmut Klingenberg (Jahrgang 1939) vom Panzer-Grenadierbataillon 11 in Hannover-Bothfeld ...

  • Johannes-R.-Becher-Medaille

    Berlin (ND). Für hervorragende kulturpolitische Leistungen wird im Mai 1961 aus Anlaß des 70. Geburtstages des bedeutendsten Dichters unserer Zeit die „Johannes-R.-Becher-Medaille" verliehen. Dies bestätigte der Präsidialrat des Deutschen Kulturbundes am 20. Januar. Die höchste Auszeichnung des Deutschen ...

  • Lohnabbau durch Gesetz

    Düsseldorf (ADN). Lohnverluste von mehr als 120 D-Mark monatlich hat das von der Bonner Regierung vorbereitete Gesetz zur „Neuregelung der Arbeitsweise vollkontinuierlicher Betriebe" für Tausende Stahlarbeiter im Ruhrgebiet zur Folge. Das teilten Vertreter des Betriebsrates des Werkes Thyssen der Phönix-Rheinrohr AG in Mülheim mit ...

  • Sperrgesetz gegen Verständigung

    Kinderferienreisen und Arbeiterkontakte „größte Gefahr" 7 SPD bietet Mitarbeit an

    Von unserem Bonner Korrespondenten Harri C z e p u c k Bonn. Unmißverständlich hat der Bonner Innenminister Schröder am Freitag während der ersten Lesung im Bundestag die Durchpeitschung des von ihm vorgelegten Gesetzes zur Behinderung des Reiseverkehrs zwischen beiden deutschen Staaten verlangt. Obwohl ...

  • Genossin Erna Holm 60 Jahre

    Berlin (ND). Die Mitarbeiterin des Instituts für Marxismus-Leninismus beim ZK Genossin Erna Holm feiert heute ihren 60. Geburtstag. Der Erste Sekretär des ZK und Vorsitzende des Staatsrates der DDR, Walter Ulbricht, übermittelte Erna-Holm ein Glückwunschschreiben, in dem er ihre in langjähriger Parteiarbeit erworbenen Verdienste würdigt ...

  • Göttinger Studenten halten zu Prof. Riemeck

    Göttinten (ADN/ND). Der Initiator eines Studenten-Diskussionsabends in Göttingen, Mävers, verurteilte am Mittwoch das diktatorische Vorgehen des nordrhein-westfälischen Kultusministers Schütz (CDU) gegen die fortschrittliche Professorin Dr. Renate Riemeck. Diese Entlassung aus rein politischen Gründen zeige, daß Meinungsfreiheit und Lehrfreiheit in Gefahr seien, sagte er ...

  • Ganze Stadt protestiert

    t (ADN/ND). Der Proteststurm der Bevölkerung von Qünzburg gegen den in unmittelbarer Njähe. d,er Stadt gelegenen NATO-Flugplatz Leipheim mit seinem Düsenflugbetrieb wächst immer mehr an. Günzburger Bürger gehen mit Protestlisten von Haus zu Haus und sammeln Unterschriften gegen den lebensbedrohenden ...

  • Genosse Philipp Daub 65 Jahre

    Berlin (ND). Der Oberbürgermeister von Magdeburg, Genosse Philipp Daub, wird heute 65 Jahre alt. Der seit mehr als 40 Jahren in den Reihen der aktiven Kämpfer der Arbeiterklasse stehende Jubilar erhielt vom Ersten Sekretär des ZK und Vorsitzenden des Staatsrates de»* DDR, Walter Ulbricht, ein Glückwunschschreiben, in dem ihm der Dank für seine stete Einsatzbereitschaft ausgesprochen wird ...

  • Glückwünsche für Walter Grabe

    Berlin (ADN). Der Vorsitzende des Staatsrates der DDR, Walter Ulbricht, sandte Nationalpreisträger Walter Grabe, Leiter der Energie-Wirtschaftsstelle und Energiebeauftragter im VEB Schwermaschinenbau „Ernst Thälmann", Magdeburg, zu seinem 60. Geburtstag ein in herzlichen Worten gehaltenes Glückwunschtelegramm ...

  • KPD-Flugschriften in Mainz verteilt

    Mainz (ADN). Flugschriften der trotz ihres widerrechtlichen Verbotes kämpfenden Kommunistischen Partei Deutschlands sind in den letzten Tagen in zahlreichen Orten des Landkreises Mainz verteilt worden. Die KPD wendet sich darin mit eindringlichen Worten an die westdeutsche Bevölkerung, der Schröderschen Notstandsgesetzgebung und dem Reisesperrgesetz energischen Widerstand entgegenzusetzen ...

  • Ruf an 80 000 Bauern

    Munster (Westfalen) (ADN). Der westfälisch-lippesche Landwirtschaftsverband hat am Donnerstag die 80 000 Bauern in Westfalen zu einer Massendemonstration am 8. März gegen die Bonner Wirtschafts- und Agrarpolitik aufgerufen, die der Landwirtschaft in der Bundesrepublik immer größeren Schaden zufüge.

  • NEUES DEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM ~ Hermann Axen. Chefredakteur; 'Georg Hansen, Dr. Günter Kertzscher stellv. Chefredakteure; Eberhard Heinrich, Redaktionssekretär; Horst Bitschkowskl, Walter Florath. Dr. Rolf Gutermuth, Willi Köhler. Karl-Ernst Reuter

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  • Brandenburg gut in Schwung

    Die Kumpel des Stahl- und Walzwerks Brandenburg vollbrachten in der ersten Jancarhälfte hervorragends Leistungen. Sie haben sich das Ziel gestellt; in diesem1 Monat 90 600 Tonnen Rohstahl zu erschmelzen. Die Brigade des SM-Ofens I hat bereits in den ersten 18 Tagen dieses Monats einen Planvorsprung von 406 Tonnen erreicht ...

  • Unser Leben ist schön und inhaltsreich

    Ingenieur Friedhelm Göke aus dem Meßgeräte- und Armaturenwerk „Karl Marx" beantwortete die Frage von Walter Ulbricht, wie es der Belegschaft des Betriebes gelungen ist, bei 26 von insgesamt 28 Produkten Importe aus Westdeutschland einzusparen. Der Konstrukteur, der vor viereinhalb Jahren aus Westdeutschland in die DDR gekommen war, nannte als Ursache dafür die sozialistische Gemeinschaftsarbeit, die auch ihn förmlich umgeformt habe ...

  • Arbeitskreis Maschinenbau — ein nachahmenswertes Beispiel

    Sehr aufmerksam verfolgte Walter Ulbricht die Ausführungen des Genossen Pisnik über den bei der Bezirks- und Stadtleitung gebildeten Arbeitskreis Maschinenbau. Dem Arbeitskreis gehören verdienstvolle Werktätige aus elf Betrieben dieses Industriezweiges in Magdeburg an. In regelmäßigen Zusammenkünften werden die wichtigsten Aufgaben koordiniert Die Maschinenbauer stimmten Walter Ulbricht zu, als er erklärte, solche Arbeitskreise müßten auch in anderen Industriezweigen geschaffen werden ...

  • Die besten Dreher helfen im Karl-Liebknecht-Werk

    ' -Wie Hans' Carstens berichtete, faßt die Gewerkschaftsorganisation in Magdeburg jetzt die besten Neuerer in kleinen Gruppen zusammen, um sie zur Einführung der neuen Arbeitsmethoden in die Maschinenbaubetriebe zu schicken. „Mehrere Dreher gehen beispielsweise in das Karl-Liebknecht-Werk, um ihren Kollegen dort die neuesten Erkenntnisse zu vermitteln ...

  • Staatsfunktionäre helfen Genossenschaften

    Schönebeck (ND). Leitende Mitarbeiter des Rates des Kreises, des Kreisausschusses der Nationalen Front des demokratischen Deutschland und der MTS unterstützen gegenwärtig in den Gemeinden des Kreises Schönebeck die Genossenschaften, besonders die des Typ I, bei der Jahresendabrechnung und bei der Diskussion des Planes 1961 ...

  • Die Taten der Besten müssen zu Taten aller werden

    Brigaden und Arbeitsgemeinschaften bei Walter Ulbricht/ Wettbewerbsauf ruf der Magdeburger Maschinenbauer

    „Das Geheimnis des Fortschritts und der Erfolge der DDR Hegt begründet in der sozialistischen Gemeinschaftsarbeit, und in der Beratung aller Wirtschaftsfrageh mit den Werktätigen." Mit dieser Feststellung würdigte der Erste Sekretär des Zentralkomitees, Genosse Walter Ulbricht, am Donnerstag ' zugleich die Initiative der Magdeburger Maschinenbauer, durch eine Vielzahl neuer Formen der sozialistischen Zusammenarbeit höchste ökonomische Ergebnisse zu erzielen ...

  • Sie kamen, sahen und — änderten doch nichts

    Was habe ich geredet, was bin ich gerannt, damit er weitergeht. Der Vorstand der LPG, die Parteiorganisation, der Rat. der Gemeinde sprachen beim Rat des Bezirkes und des Kreises und anderen Institutionen vor. Mitarbeiter des Kreisbauamtes, der Abteilung Landwirtschaft beim Rat des Kreises, Vertreter des Rates des Bezirkes besichtigten die Baustelle, machten lange Sitzungen in Niederjesar, machten Versprechungen und schrieben Protokolle ...

  • Planung mit Unbekannten?

    Im Frühjahr 1959 sprach ich auf einer. Bäuerinnenkonferenz in Seelow über meine Erfolge im Hühnerintensivstall. An dieser Beratung nahm auch Genosse Gerhard Grüneberg, Kandidat des Politbüros, teil. Mit ihm kam ich in ein interessantes Gespräch. Ich sagte, daß wir unsere Bestände an Legehennen von rund 1000 auf 3000 erhöhen wollen ...

  • Foren des Erfahrungsaustauschs bei den WB

    Lemnpreisträger Oberingenieur Ewald E i t g e, Leiter der Abteilung Forschung und Entwicklung im Ernst-Thälmann- Werk, berichtete während des gemeinsamen Essens mit Walter Ulbricht, wie günstig sich die von der WB Ausrüstungen für Schwermaschinen- unfi Getriebebau durchgeführten-Foren auf die Arbeit auswirken ...

  • Mit ckr Routine ist es vorbei

    Wir haben es uns in der Vergangenheit mit dem Planen leicht gemacht, aber dafür die Erfüllung des Planes erschwert. Wie meine ich das? Der Plan wurde von einigen ausgearbeitet. Da sie auf diesem Gebiet schon Routine besaßen, war die Sache schnell unter Dach und Fach gebracht. Wir hatten zwar einen Plan mit viel Zahlen, vor allem einen, wie sich ihn die Funktionäre beim Rat des Kreises wünschten ...

  • Regiefehler

    Den Theumqer Gemeinderäten im Landkreis Plauen war es bitterernst mit der Plandiskussion. Nur wußten sie nicht, was sie mit diesem Ernst anfangen sollten. Deshalb wollten sie diesem Thema auch ein rasches Ende bereiten. Also strapazierten die Mitcrbeiter der Ge-. meindeverwaltung ihre Daumen-und «erstellten" einen mustergültigen Plan ...

  • Siebenjahrplanfonds — eine Quelle zur Mechanisierung

    Der Initiator des Siebenjahrplanfonds, Brigadier Joachim Litzenberg aus dem Ernst-Thälmann-Werk, berichtete Walter Ulbricht, daß die Brigade durch eine Vielzahl von Verbesserungen viele finanzielle Mittel 'eingespart und sich davon zur Mechanisierung der Arbeit einen Schmiedemanipulator angeschafft hätte ...

  • öffentlich Bilanz des Jahres 1960 ziehen

    In einer dreieinhalbstündigen lebhaften Aussprache berichteten die Brigadiers, Meister und Ingenieure Walter Ulbricht von ihren Erfolgen, den neuen Methoden ihrer Arbeit, vom Wachstum der Menschen in den sozialistischen Brigaden, tauschten mit ihm Meinungen über die Neuererbewegung aus und schilderten überdies ihre persönliche Entwicklung ...

  • Adresse: Kreisbaudirektor

    Wir sind nun mitten in der Planung für 1961. Wir wissen aber nicht, was mit unserem 6000er Hühnerstall wird. Wie sollen wir da planen? Es ist doch wirklich schon der allerletzte Termin, um Junghennen und Eintagsküken zu bestellen. Auch in der Futterplanung müßten wir das berücksichtigen. Ich setzte mich für den Bau dieses modernen Hühnerstalles ein ...

  • Jeder an seinem Platz

    Das jeder an der Aufstellung des Planes mitarbeitet ist in unserer LPG nichts Neues mehr. Ich betreue als Jugendliche 24 Milchkühe. 1960 erreichte ich einen Stalldurchschnitt von 2700 kg Milch je Kuh. Für dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, 3000 kg je Tier zu erreichen. Mein Vorschlag wurde auch in den Produktionsplan aufgenommen ...

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  • Friedliche Koexistenz und der „Rheinische Merkur"

    Mehr als die Hälfte des Artikels im „Rheinischen Merkur" befaßt sich mit den Fragen der friedlichen Koexistenz zwischen Staaten unterschiedlicher gesellschaftlicher Ordnung. Wenn das in der Absicht geschieht, nach Mitteln und Möglichkeiten für die sogenannte „freie Welt" zu suchen, wie man den Sozialismus ideologisch besiegen, aber den atomaren Krieg auf alle Fälle vermeiden muß, wäre das ganz verständlich ...

  • Friedliche Koexistenz und Klassenkampf

    Die Karolinger scheinen von der Stärke ihrer Ideen nicht sehr überzeugt zu sem, weil sie von vornherein auf die geistige 1 Auseinandersetzung verzichten wollen. Sie stört vor allem jener Satz in der Erklärung der kommunistischen und Arbeiterparteien: „Friedliche Koexistenz von Staaten verschiedener Gesellschaftssysteme bedeutet keine Versöhnung der sozialistischen mit der bürgerlichen Ideologie ...

  • Bitte nicht spekulieren

    Auch die wütendsten Antikommunisten sollten sich bei der Beurteilung eines solch historischen Dokumentes wie der Erklärung von 81 kommunistischen und Arbeiterparteien jeglicher Spekulation enthalten. Die Kommunisten aller Länder sind gegen jede Spekulation, sie unterschätzen weder die Ideologie des Kapitalismus noch seine Brutalität im Kampf um die Aufrechterhaltung seiner Macht Das kann man in der Erklärung der kommunistischen und Arbeiterparteien nachlesen ...

  • Was Kommunisten sagen, das tun sie auch

    Nachdem der »Rheinische Merkur" nach allen Spekulationen die Erklärung der kommunistischen und Arbeiterparteien trotzdem als Handbuch der Weltrevolution charakterisierte und sie in ihrer Bedeutung mit dem „Kommunistischen Manifest" verglich, kommt er zu einer dritten Version. Er nennt sie auch ein „Revolutionsrezept" ...

  • Lenins Lehren — lebendiger denn je

    Lenins Ideen sind heute so lebendig, wie sie gestern waren, und werden morgen so lebendig sein, wie sie es heute sind. Lenins Ideen sind die Antwort auf die brennendsten Fragen der Menschheit, Antwort auf die Fragen nach dem Sinn unseres Lebens und auf die Sehnsucht der Menschheit Die bürgerliche Philosophie ...

  • Frieden keine „Taktik"

    Nehmen wir-dafür ein Beispiel. Genosse Walter Ulbricht sagte auf der 11. Tagung des Zentralkomitees: „Die Beratung betonte, daß die Vorschläge der Sowjetunion in der Vollversammlung der UNO über die allgemeine und vollständige Abrüstung ein -Programm von geschichtlicher Bedeutung darstelle, das die Hirne und Herzen der Volksmassen in der ganzen Welt gewinnen wird ...

  • Sozialismus wurde Weltsystem

    LENIN 1921: „Wir sind stolz darauf, daß uns das glückliche Los zugefallen ist, den Aufbau des Sowjetstaates zu beginnen, hiermit eine neu© Epoche der Weltgeschichte einzuleiten, die Epoche der Herrschaft der neuen Klasse, die in ollen kapitalistischen Ländern unterdrückt Ist und die überall zu neuem Leben, zum Sieg über die Bourqeoisie, zur Diktatur des Proletariats, zur Erlösung der Menschheit vom Joch des Kapitals, von den imperialistischen Kriegen vorwärtsschreitet ...

  • Ökonomischer Wettbewerb

    LENIN 1919: »Unsere Haupteinwirkung auf die internationale Revolution üben wir jetzt durch unsere Wirtschaftspolitik aus . . . Der Kampf Ist im Internationalen Maßstab auf dieses Gebiet übertragen. Lösen wir diese Aufgabe, dann haben wir im Internationalen Maßstab bestimmt und endgültig gewonnen. Deshalb erlangen die Fragen des wirtschaftlichen Aufbaus für uns die ganz außerordentliche Bedeutung ...

  • Triumph der nationalen Befreiung

    LENIN, 1923: „Der Ausgang des Kampfes hängt in letzter Instanz davon ab, daß Rußland, Indien, China usw. die gigantische Mehrheit der Bevölkerung, der Erde stellen. Gerade diese Mehrheit der Bevölkerung wird denn auch in den letzten Jahren mit ungewöhnlicher Schnelligkeit in den Kampf um ihre Befreiung hineingerissen ...

  • Friedliche Koexistenz

    LENIN 1*20: » . . . wir haben uns Bedingungen erkämpft, unter denen wir neben den kapitalistischen Mächten bestehen können, die fetzt gezwungen sind, Handelsbeziehungen mit uns aufzunehmen . . .Wir haben nicht nur eine Atempause - wir haben eine neue Perlode, da die Grundlagen unserer Internationalen Existenz Im Netz der 'kapitalistischen Staaten erkämpft sind ...

  • Auch ein Echo

    will

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  • Bulgarien erweitert Papierproduktion

    DDR hilft beim Bau eines großen Kombinats in Bukjowzi l Von unserer Korrespondentin Cläre Einhorn

    Weit und fruchtbar sind die Felder der großen Dönauebene Bulgariens. An warmen Sommertagen wiegen sich dort die reifen Weizenähren, ein schier endloses goldenes Meer. Tag und Nacht arbeiten dann die Genossenschaftsbauern, um diesen Reichtum zu bergen. Bisher ist jedoch der überwiegende Teil des Strohes, das nach dem Dreschen draußen liegen blieb, verfault ...

  • Nicht gegen Verhandlungen

    Kennedy erklärte, daß seine Regierung die politischen Ziele der USA konsequent und beharrlich Verfolgen wolle. Ohne sich in irgendeiner Weise festzulegen, ließ er durchblicken, daß er Verhandlungen zwischen den beiden Lagern nicht ablehne. Er erklärte: „Verhandeln wir nicht in der Furcht, aber haben wir niemals Furcht zu verhandeln ...

  • Das Tempo muß noch größer werden

    Die Erfahrungen der Besten der Landwirtschaft zeigen, daß die Möglichkeiten der Sowjetunion tatsächlich grenzenlos sind. Gleichzeitig werden diese Möglichkeiten noch schlecht genutzt, und deshalb wird in manchen Städten zuwenig Fleisch, Milch und Butter verkauft. Der leitende Funktionär darf nicht nur auf Bestarbeiter stolz sein, sondern muß auch alles daransetzen, daß ihnen von Tausenden nachgeeifert wird ...

  • KP Belgiens fordert Neuwahlen

    Botschaft des Politbüros an „Sozialistische Gemeinsame Aktion"

    Brüssel (ADN-Korr.). Das Politbüro der Kommunistischen Partei Belgiens hat erneut die Auflösung des Parlaments und Neuwahlen sowie die. unverzügliche Einführung einer „Konjunktursteuer" in Höhe von zehn Prozent aller kapitalistischen Gewinne gefordert. Diese Vorschläge sind in einer Botschaft an die „Sozialistische Gemeinsame Aktion* enthalten ...

  • Stetig wachsender Wohlstand

    Die Einkünfte der Werktätigen sind In den letzten fünf Jahren durchschnittlich um 24,2 Milliarden (neue) Rubel festlegen. Auch die Einkünfte der Kolchosbauern haben sich erhöht. Sie erhielten für ihre Arbeit in den Kollektivwirtschaften 2,3 Milliarden Rubel in bar mehr all 1955. „Die Reallöhne werden auch weiter wachten, folglich wird auch die Nachfrage der Bevölkerung nach Nahrungsmitteln und Bedarfsartikeln zunehmen, und das steht mit unserer Politik im Einklang ...

  • Der Weg: Bewässerung

    Das zuverlässigste Mittel, dies zu erreichen, ist die Bewässerung und die Wasserversorgung von Millionen Hektar Land. Zur Entwicklung des Bewässerungssystems in großem Ausmaß müssen ebensolche Anstrengungen unternommen werden wie bei der Neulanderschließung. Durch ' die Bewässerung könnten noch Millionen Hektar Land in Mittelasien, im Süden der RSFSR, der Ukraine und in den Transkaukasischen Republiken genutzt werden ...

  • Jede Disproportion hemmt den Weg zum Kommunismus

    Chruschtschow betonte, daß es in der sowjetischen Landwirtschaft jetzt am wichtigsten ist, die vorhandenen Möglichkeiten für eine erhebliche Steigerung der Produktion von Getreide; Fleisch, Milch und anderen Erzeugnissen bereits in diesem Jahr und in den nächsten Jahren zu nutzen. Man muß die Eisenmetallurgie, den Maschinenbau und alle Zweige der ...

  • Von den Bestarbeitern lernen

    „Niemals zuvor hatte unser Land ein solches Tempo der Entwicklung der landwirtschaftlichen Produktion aufzuweisen wie in den letzten sieben Jahren." Ungeachtet dessen ist es jedoch notwendig, die Arbeit des Ministeriums für Landwirtschaft sowie seiner örtlichen Organe und Fachkräfte völlig zu reorganisieren ...

  • Mahnung an Aggressoren

    Die Sowjetunion besitzt eine erstklassige Industrie sowie eine mächtige Verteidigung.. „Jetzt können wir ungeachtet der Drohungen der Imperialisten, uns -u rupfen, unsere Wirtschaft in der nötigen Richtung bei einer vollständigeren Deckung der wachsenden Bedürfnisse des Volkes entwickeln. Die Imperialisten wissen gut um unsere Kraft, sie wissen, daß wir die Liebhaber von Kriegsabenteuern so zu rupfen vermögen, daß sie • nicht mit heiler Haut davonkommen werden ...

  • Immer besseres Leben— Sozialismus in Aktion

    In seiner bedeutsamen Rede auf der Plenartagung des ZK der KPdSU betonte Nikita Chruschtschow, daß der Siebenjahrplän der Sowjetunion, der vom XXI. Parteitag der KPdSU beschlossen wurde, erfolgreich erfüllt wird. Die Sowjetunion befindet sich gegenwärtig in einer neuen Etappe ihrer historischen Entwicklung — in der Etappe des entfalteten' Aufbaus der kommunistischen Gesellschaft ...

  • Neue Luftkatastrophen

    New York (ADN). Eine mit 106 Personen besetzte mexikanische Düsenverkehrsmaschine vom Typ „DC-8-B" stürzte am Donnerstagabend (Ortszeit) kurz nach dem Start vom New-Yorker Flughafen Idlewild aus etwa 20 Meter Höhe brennend ab. 98 Passagieren und vier Mann der Besatzung gelang es, sich zu retten, bevor die Maschine in Flammen aufging ...

  • Irena Kosmowska nach Warschan übergeführt

    Warschau fADN-Korr./ND). Der Sarg mit den sterblichen Überresten der polnischen Bauernf ührerin Irena Kosmowska traf am Freitagnachmittag, mit einer Sondermaschine aus der Hauptstadt der DDR kommend, auf dem Warschauer Flugplatz ein. Fast 20 Jahre nach ihrer Verhaftung und Verschleppung durch die Hitler- Faschisten wird die 1945 an den Folgen der KZ-Haft verstorbene Patriotin in ihrer Geburts- und Heimatstadt Warschau zur letzten Ruhe gebettet ...

  • Landwirtschaft von den Launen der Natur befreien

    Jetzt sind die Möglichkelten vorhanden, wesentliche Korrekturen an den Bewilligungen für die Landwirtschaft vorzunehmen und die Lieferung der erforderlichen Mengen an landwirtschaftlichen Erzeugnissen unabhängig von den Witterungsverhältnissen zu garantieren. „Wir haben nun die Möglichkeit, die Investitionen für die Entwicklung der Landwirtschaft sowie der Industrie, die die Landwirtschaft beliefert, über die im Siebenjahrplan vorgesehenen Summen hinaus beträchtlich zu erhöhen ...

  • Mehr als 6000 neue Traktoren für bulgarische LPG

    Sofia (ADN). Um 6277 Traktoren, 900 Kombines und 2700 Drillmaschinen erhöht sich in diesem Jahr die Zahl der landwirtschaftlichen Maschinen in der Volksrepublik Bulgarien. Bereits I960 arbeiteten auf den Feldern der Volksrepublik 40 829 Traktoren (umgerechnet auf 15 PS). 8738 Kombines, 26 520 Traktorenpflüge, 17 090 Maschinen für Pflegearbeiten und viele andere Landmaschinen und Geräte ...

  • Laos braucht keine „Hilfe"

    * Pnom Penh (ADN-Korr./ND). Der Staatschef von Kambodscha, Prinz Norodom Sihanouk, gewährte dem Sonderkorrespondenten und Kollegiumsmitglied des ADN, Artur Mannbar, in Pnom Penh ein Interview zur Situation in Laos.. Mit Nachdruck wies er auf die große Gefahr hin, die sich aus der gegenwärtigen Lage für den Frieden ergibt ...

  • Die Erde hat für alle Brot

    Zu den Behauptungen bürgerlicher Ökonomen, die Erde stehe vor der Gefahr der Oberbevölkerung, betonte . Chruschtichow, daß sie »die vorhandenen Möglichkeiten zur Versorgung der Menschen mit Nahrungsmitteln entweder nicht erkennen oder vorsätzlich entstellen oder zu gering ansetzen. Indien kann zum Beispiel ...

  • FDGB und Deutsche Liga protestieren bei Hammarskjoeld

    Berlin (ADN/ND). In einem vom Vorsitzenden des Bundesvorstandes des FDGB, Herbert Warnke, unterzeichneten. Telegramm an UNO-Generalsekretär Hammarskjoeld wird im Namen ' der Menschlichkeit und im Interesse des Ansehens der UNO gefordert, „endlich energische Schritte zur Befreiung des in Kongo rechtmäßig gewählten Ministerpräsidenten Lumumba und seiner Freunde zu unternehmen" ...

  • UNO-Beamte demütigen Gattin Lumumbas

    Wie aus Leopoldville bekannt wird, befindet sich die Gattin Lumumbas mit ihrem Kind in großer wirtschaftlicher Not. Sie lebt gegenwärtig in einer elenden Hütte im Eingeborenenviertel von Leopoldville und kann sich nur durch die Unterstützung hilfreicher Nachbarn am Leben erhalten, die ihr hin und wieder einige Nahrungsmittel zustecken ...

  • Direkte Aggression gegen Kuba verhindert

    Havanna (ADN-Korr.). Die kubanische Regierung hat am Freitag anläßlich des A-btretens der Eisenhower-Regierung die mlitärischen Maßnahmen aufgehoben, üe Ende Dezember zur Abwehr einer fnvasion angeordnet wurden. Hunderttausende Angehörige der Revolutionären Milizen fanden sich zu einer Kundgebung vor dem Präsidentenpalast in Havanna zusammen* um sich anschließend wieder an ihre Arbeitsplätze zu begeben ...

  • Afro-asiatische Frauen fordern Abrüstung

    Kairo (ADN-Korr.). Mit der Annahme von fünf Resolutionen beendete die Afro-asiatische Frauenkonferenz am Donnerstag in Kairo ihre Arbeit. Die Konferenz hat alle nationalen Frauenorganisationen Afrikas und Asiens aufgerufen, gemeinsam gegen den Imperialismus und alle Formen des Kolonialismus zu kämpfen, um" dadurch die Voraussetzungen für die völlige Befreiung der Frauen zu schaffen ...

  • Kennedys Antrittsrede spiegelt Völkerwunseh nach Frieden wider

    W ash i n g to n (ADN). Der neue USA- Präsident John F. Kennedy hat am Freitag vor dem Capitol in Washington den Amtseid auf die Verfassung abgelegt und damit offiziell sein Amt übernommen. Anschließend wurde Vizepräsident Lyndon B. Johnson vereidigt. Danach hielt Kennedy seine Antrittsrede. In seinen ...

  • Pariser Studenten: Fahrgelder ruinieren uns

    Paris (ADN). 2000 Pariser Studenten der Naturwissenschaften, unterstützt von Professoren und Dozenten, sind in einen Streik getreten. Auf Transparenten und Schildern, die in den großen Hof der Pariser Sorbonne-Universität - hinausgetragen wurden, stand: „Die hohen Fahrgelder ruinieren die Jugend!" Die in Orsay, einer Zweigstelle der Sorbonne,, immatrikulierten Studenten geben jährlich allein 30 000 Francs an Fahrgeld aus — eine Summe, die dem Stipendium für zwei Monate gleichkommt ...

  • DDR-Ärzte bleiben in Kongo

    Genf (ADN-Korr.). Die drei Ärztegruppen aus der DDR, die Spitäler in der kongolesischen Provinz Kivu übernommen haben, bleiben auf ihren Posten. Die DDR-Ärzte teilten der Delegation des Internationalen Roten Kreuzes in Leopoldville vor wenigen Tagen mit, daß sie sich inmitten der Bevölkerung, die sie betreuen, völlig sicher fühlen ...

  • Tshombe plant Mord an Lumumba

    Elisabethville/Leopoldvill« (ADN/ND). Der von den belgischen Kolonialisten ausgehaltcne Separatistenchef von Katanga, Moise Tshombe, plant mit Unterstützung der belgischen Kolonialherren die Ermordung Lumumbas. Dies meldet TASS unter Berufung auf Berichte westlicher Nachrichtenagenturen. Um die Weltöffentlichkeit ...

  • DDR genießt hohes Ansehen

    Berlin (ADN). „Die DDR genießt in Kuba hohes Ansehen. Überall spürten wir die Sympathie des kubanischen Volkes. Die Menschen wußten, daß wir aus jenem Teil Deutschlands kommen,, in dem das Volk die Imperialisten davongejagt hat." Das erklärte der Generalsekretär der Gesellschaft für kulturelle Verbindungen mit dem Ausland, Herbert Meyer, in einem ADN-Interview ...

  • ADN weist AP-Lügen zurück

    Berlin (ADN). Die amerikanische Nachrichtenagentur AP meldete am Donherstag, Raketenfachleute der DDR sollen „zusammen mit Europäern und dominikanischen Offizieren auf einem geheimen Raketenerprobungsgeländ» der Dominikanischen Republik arbeiten". ADN ist bevollmächtigt zu erklären, daß diese Meldung von A bis Z erlogen ist ...

  • DDR-Journalisten protestieren bei Debre

    Berlin (ADN). Gegen die Verweigerung der Einreisevisa für vier Sportjournalisten der DDR, die am 7. Internationalen Skitreffen der Journalisten in Courchevel/Savoie teilnehmen wollten, protestierten Zentralvorstand und Präsidium des Verbandes der Deutschen Journalisten beim französischen Ministerpräsidenten Michel Debre ...

  • Schüler im Hungerstreik

    10 000 Schüler der französischen Gymnasien und Internate haben sich einem Hungerstreik angeschlossen, der seit Beginn der Woche in den Schulen Frankreichs zum Protest gegen die Erhöhungen der Lebenshaltungskosten durchgeführt wird.

  • Tshombe bezahlte 40 000 Pfund

    Wie die englische Zeitung „Daily Herald" enthüllte, war die Auslieferung Lumumbas an Tshombe ein abgekarteter Plan der Putschisten. Tshombe hat Kasavubu und Mobuto eine Summe im Werte von 40 000 Pfund Sterling für Lumumba bezahlt.

  • Kein Wort zu Deutschland

    In seiner im Ton gemäßigt antikommti-: nistischen und religiös stark verbrämten Rede ging Kennedy mit keinem Wort auf das Deutschland- und Westberlinproblem ein.

Seite 6
  • Die Volksmassen sind stärker als die Bajonette der Polizei

    Im Juli 1960, als ein neuer Angriff gegen die Kommunistische Partei Italiens und gegen die demokratischen Kräfte des Landes gestartet wurde, brachten abermals die richtige Politik, die Beteiligung der Massen und der Kampf die Entscheidung. Während des großen .Generalstreiks und während der Straßendemonstrationen erwies sich die Festig-: keit der antifaschistischen Reihen ...

  • 7 Millionen kommunistische Wähler

    Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges suchten die ausländischen Imperialisten und die italienische Bourgeoisie den demokratischen Prozeß aufzuhalten, die Arbeiter um ihre Errungenschaften zu bringen, die Kommunistische Partei zu isolieren und ihre Verbindung zu den breiten Massen zu zerstören. Doch alle ...

  • An der Spitze des antifaschistischen Volksaufstandes

    Dennoch konnten die italienischen Kommunisten, die in ihren Reihen 50000 Mitglieder der alten Sozialistischen Partei vereinigten, mit'der Gründung ihrer Partei einen großen Erfolg erringen, dessen Ausmaß heute jedem sichtbar ist In einem Augenblick der äußersten Verwirrung, der Panik, der Kompromisse, ...

  • Vier Jahrzehnte ruhmreicher Kampf

    Tne Kommunisten Italiens können heute MJ mit Stolz auf die 40jährige ruhmreiche und schwere Geschichte ihrer Partei zurückblicken. Dieser Artikel wird ungeachtet des feierlichen Anlasses kritisch sein und sich nicht fürchten, Licht auf die Schwächen und Fehler zu werfen. Das Bestreben, weiter vorwärtszuschreiten, vrird den Autor weit stärker das unterstreichen lassen, was noch zu tun bleibt, als das* was bereits getan ist ...

  • Die Partei lebte auch unter dem faschistischen Terror

    Unter Führung Gramscis und Togliattis hatten die Kommunisten Italiens bereits den Weg des Widerstandskampfes beschritten, der zum Sieg .über den Faschismus führen mußte. Dem Faschismus gelang es nicht, unsere Partei auszulöschen. Gramsci starb im faschistischen Kerker. Die Mehrheit der Mitglieder des ...

  • Geburtsstunde in schwerer Zeit

    Die Krise des ersten Weltkrieges und des ersten Nachkrieges mündete in Italien 4nicht in eine revolutionäre Bewegung. 'Dies wurde durch die Verzögerungstaktik und den Verrat der Reformisten verhindert. Es wurde durch einen Wortschwall von Radikalisten verhindert, die unfähig waren, die Opposition gegen ...

  • Arbeiter und Partisanen bezwangen den Faschismus

    Der Widerstandskampf in Italien war während der ganzen Zeit eine Kombination des Kampfes der breiten Massen der Arbeiter und Bauern mit den bewaffneten Aktionen der Partisanengruppen und -brigaden. Im Frühjahr 1944 beteiligten sich Hunderttausende Arbeiter offen am Generalstreik in Norditalien, und im Sommer wirkten abermals Hunderttausende am Kampf der Bauern gegen die Getreidebeschlagnahmungen mit ...

  • DEZEMBER

    50 000 Beschäftigte der Konfektionsund Textilindustrie folgten einem Streik* aufruf ihrer Gewerkschaften zum Kampf um höhere Löhne. Die Arbeiter und Angestellten der italienischen Opernhäuser und Bühnen streikten für bessere Tarifverträge und höhere Löhne. JANUAR 1961 100 000 Arbeiter der Elektroindustrie setzen den im September begonnenen Lohnkampf mit Streiks und Demonstrationen fort ...

  • Streikkämpfe von Sardinien bis Genua

    Eine riesige Streikwelle erfaßte in den letzten Monaten fast alle Industriezweige Italiens. Entschlossen kämpften die Arbeiter um Erhöhung der ausgezahlten Hungerlöhne, Arbeitszeitverkürzung und gerechte Tarifverträge. Immer mehr bahnte sich dabei das Zusammengehen verschiedener Gewerkschaften des Landes an ...

  • OKTOBER

    250 000 Olivenpflückerinnen kämpften durch Streiks und Demonstrationen um gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Die Werktätigen Sardiniens setzten sich mit einem 24stündigen Proteststreik gegen einen Regierungsplan zur Wehr, das Entwicklungsprogramm für die Insel zu kürzen. ■

  • SEPTEMBER

    255 Bergarbeiter der Kohlegruben von Pertisola auf Sardinien traten zur Durchsetzung ihrer Lohnforderungen in den Hungerstreik. 40 000 Arbeiter der Papierindustrie führten den Kampf um höhere Löhne. 400 000 Kommunalangestellte streikten für höhere Gehälter.

  • NOVEMBER

    Alle Arbeiter der großen staatlichen Maschinenfabrik Ansaldo in Genua traten aus Protest gegen die Entlassung von 3000 Kollegen in den Ausstand.

Seite 7
  • Staucharbeiten

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  • Alfons May

    BPO Werkleitung B OI»

Seite 8
  • Provokation gescheitert

    Eine empfindliche Niederlage haben die Bonner Störenfriede des internationalen Sportverkehrs am Freitag in Kitzbühel einstecken müssen. Sie wollten den Start der DDR-Skiläufer bei den alpinen Hahnenkamm-Rennen verhindern und hatten zu diesem Zweck durch willfährige Handlanger den Gästen aus der DDR das Recht verwehrt, am Wettkampfort ihre Staatsflagge zu hissen, obwohl dort die Fahnen aller anderen Teilnehmerländer — einschließlich der westdeutschen — wehten ...

Seite 9
  • Mohammed Fripouille

    Novelle von Guy de Maupassant

    „Unseren Mokka genießen wir doch oben auf dem Dach, wie?" sagte mein Gastgeber, der Kolonialoffizier. Ich nickte zustimmend: „Aber natürlich; gerne." Er erhob sich. Es dunkelte schon in dem großen saalartigen Raum, der in seiner maurischen Bauart nur vom Innenhof her Licht hatte. Vor den hohen Bogenfenstern rankten sich" Lianen hernieder ...

  • EIN SCHL UCK Z UVIEL

    •Von Horst Hirt

    Da mußte schon etwas ganz Tolles passiert sein, wenn Bartel in der Produktionsberatung die Pfeife aus dem Mund nahm. Nun ja, ich bin drei Jahre Brigadier, aber aufgestanden war er noch nie. Jetzt jedenfalls stand er, wie einmal zur Hochzeit von Karl, und schimpfte ärgerlich: „Paul, wir haben alle die Schnauze voll ...

Seite 10
  • Wie ist das Leben wirklieh?

    H. E. Siegrist: Stürmische Jahre. Volksverlag Weimar, 1960. 245 S., Halbleinen, 5 DM, Nach der Bitterfelder Konferenz gingen viele Schriftsteller und Künstler stärker als bis dahin „an die Basis". In den volkseigenen Betrieben mit ihren sozialistischen Brigaden und Arbeitsgemeinschaften oder in den Dörfern unserer Republik mit ihrem Kampf um die Festigung und Stärkung der LPG suchten sie eine engere Verbindung mit der Wirklichkeit ...

  • An der Wiege unserer sozialistischen Nationalliteratur

    hEs ist an der Zeit, die Geschichte unserer Literatur in diesen Jahren zu schreiben, denn es gehört mit zu unserer besten deutschen Tradition, die wir damals geschaffen hatten." Diese Worte wurden vor nunmehr fünf Jahren — im Januar 1956 — von Johannes R. Becher in seiner programmatischen Rede zur Eröffnung des IV ...

  • EIN SCHL UCK ZUVIEL

    (Fortsetzung von Seite 2) fertig sei. Mit einer nervösen Bewegung beharrte er: „Nein, es ist sinnlos." Ich nahm alle meine Courage zusammen und suchte krampfhaft nach Worten: „Gut, Sie sind Werkleiter und haben entschieden. Die BGL auch. Ich aber bin Brigadier und sehe den Paul Jäckwitz nicht durch eine Kaderakte ...

  • Die Störung

    Eine Anekdote

    Der Pariser Porträtmaler La Tour wurde einmal nach Versailles berufen, um die Marquise von Pompadour, die Mätresse Ludwigs XV., zu malen. „Sagen Sie Madame", ließ er antworten, „daß ich nur in meinem Atelier male." Schließlich gelang es aber doch, ihn uihzustimmen. Allerdings übernahm er den Auftrag nur unter der ausdrücklichen Bedingung, daß die Sitzung von niemandem unterbrochen werde ...

  • NEUE BÜCHER

    Johannes R. Becher. Zweibändige Auswahl aus seinem Werk in der „Deutschen Volksbibliothek — Sonderreihe". Band 1: Gedichte, Winterschlacht. Band 2: Abschied Wiederanders. Aufbau-Verlag, Berlin. I960. 1040 S., Glanzfolienband, 9,60 TM. Willi Bredel: Unter Türmen und Masten. Geschichte einer Stadt in Geschichten ...

Seite 11
  • Wissen — nicht spekulieren

    Gegen diese Vorurteile — er nannte sie „Idole — ging der große englische Philosoph mit aller Schärfe vor. Als die gefährlichsten Idole sah er die Neigung an, sich lieber fremder Autorität und der Überlieferung anzuvertrauen, als durch eignes Nachdenken zur Wahrheit zu gelangen. Statt andern blindlings zu glauben, soll der Mensch, forderte Bacon, selbst beobachten, seihst Erfahrungen sammeln ...

  • Überragende Erfolge in der Herzchirurgie

    Nicht nur in der Sowjetunion, sondern auch im Ausland haben weitere Erfolge hervorragender sowjetischer Chirurgen Aufsehen erregt. Besonders bekannt ist der Name von Professor P. Kuprijanow, einem der Begründer der Operationsverfahren bei rheumatischer Mitralstenose, einer Verengung der Öffnung zwischen dem linken Herzvorhof und der Unken Herzkammer ...

  • ^^^^'TötateSonnenfinsternis

    Am 15. Februar 1961 ist eine Sonnenfinsternis zu beobachten, die für eine rund 200 bis 300 km breite Zone auf der Erde als totale Sonnenfinsternis zu sehen ist. Die Totalitätsgrenze beginnt an der Atlantischen Küste Südfrankreichs, verläuft an der Nordgrenze des Mittelländischen Meeres, durch Norditalien, den nördlichem Teil des Adriatischen ...

  • Lehrmeister Natur

    So war es mit der Erfindung des Düsentriebwerkes, dessen Bewegungsprinzip die Kopffüßer (Tintenfische) benutzen, deren Körper im wesentlichen aus einem muskulösen Sack besteht, in den die Wasser einziehen, um es dann in einem kräftigen Strahl wieder auszustoßen und sich durch den Rückstoß fortzubewegen ...

  • Die Brusthöhle wird nicht geöffnet

    Einen wesentlichen Beitrag zur Behandlung von Herzkrankheiten leistet in letzter Zeit auch die sowjetische Chirurgie. Bei der Behandlung von Krankheiten der Koronararterien (Kranzschlagadern des Herzens) wandten die Chirurgen Operationen an, die es ermöglichen, die Versorgung des Herzmuskels mit Blut über andere Gefäße und Gewebe zu verstärken ...

  • Expedition in die Gefäße

    Von größer Bedeutung für die Medizin sind die Im Institut für normale und pathologische Physiologie gesammelten Erfahrungen, durch die es gelang, sogenannte „Repräsentativzonen" der inneren Organe in der Großhirnrinde und in anderen Teilen des Zentralnervensystems festzustellen. Diese Untersuchungen ...

  • 80 Prozent werden bedeckt

    Geht der Mittelpunkt der Mondscheibe in größerer Entfernung vom Mittelpunkt der Sonnenscheibe vorbei, so wird nur ein mehr oder weniger beträchtlicher Teil der Sonnenscheibe bedeckt werden, Diesen Vorgang nennt man eine partielle Sonnenfinsternis. Eine solche können wir vom Gebiet der DDR aus in den Morgenstunden des 15 ...

  • ALLMA CHT ENER GIE

    Neben dem vor einiger Zeit im Verlag Neues Leben erschienenen Buch „Unsere Welt von morgen", das auf dem Gebiet der populärwissenschaftlichen Literatur mit in den ersten Rang gehört, liegt nunmehr ein weiteres beachtenswertes Buch dieses Genres aus dem Urania-Verlag Leipzig^Jena, vor („Allmacht Energie" 288 Seiten, 150 Abbildungen, 8 Doppel- und 8 Einzel tafeln, Leinen, 11,50 DM) ...

  • Die Wissenschaft als Waffe

    Als Bacon lebte und wirkte, spielte in England und in ganz Europa noch die Scholastik eine beherrschende Rolle. Die Scholastiker suchten das menschliche Wissen zu einer der Theologie dienenden Stellung zu erniedrigen, sie bekämpften wütend alle Bemühungen um objektive Naturerkenntnis und erklärten die Bibel und die Schriften des von ihnen verfälschten Philosophen Aristoteles zur Norm alles Wissens ...

  • Wann entsteht eine Totale?

    Wegen der frühen Tageszeit der Sonnenfinsternis und da die nördliche Halbkugel der Erde während der Wintermonate der Sonne abgewandt ist, ist die Höhe des Sonnenstandes während der Totalität nur gering. Sie ist für die einzelnen Orte unterschiedlich und beträgt zwischen 9° und 27,5°. Eine totale Sonnenfinsternis ...

  • Pionier solider Tatsachenforschung

    Zum 400. Geburtstag des englischen Philosophen Francis Bacon / Von Dr. Gottfried Stiehl er

    Keine Gesellschaftsordnung hat ein so lebendiges, unmittelbares Interesse an der Erkenntnis der Gesetze der Natur und der Gesellschaft, wie der Sozialismus; keine Klasse tritt so bedingungslos für die Wahrheit ein wie die Arbeiterklasse. Wissen ist Macht; die Kenntnis der Gesetze der Natur und Gesellschaft ermöglicht die ständige Ausdehnung der Herrschaft des Menschen über die ihn umgebende objektive Realität ...

  • Ein Geschlecht von Erfindern

    Wie es dem,Wesen der materialistischen Philosophie entspricht, trat Bacon für ein enges Bündnis zwischen Philosophie und Naturwissenschaft ein. In diesem Bündnis sah er die Gewähr für die Befreiung des menschlichen Denkens vom Zwang religiöser Gebote und für eine zielstrebige Entwicklung der Naturerkenntnis ...

  • Neue Antibiotika

    Auch bei der Entwicklung neuer Heilmittel und Präparate leisteten die Wissenschaftler der Sowjetunion umfangreiche Arbeit. So wurden wertvolle Heilmittel gegen die Tuberkulose sowie neuartige Mittel für die Lokalanästhesie (lokale Betäubung) hergestellt. Man entdeckte Stoffe, die die Tätigkeit des Gehirns stärken und beruhigen, sowie Mittel, die die Herzvenen erweitern (dies ist bei der Behandlung von Koronarinsuffizienz von Bedeutung) ...

  • Operation — das Herz hat Pause Ober neue Erfolge der sowjetischen Medizin Z Originalbeitrag vonProfessor G; A1 i p o w} Doktor der medizinischen Wissenschaften

    Erfolge Jeder Wissenschaft setzen eine gut entwickelte Grundlagenforschung und die Schaffung plcherer theoretischer Grundlagen in den verschiedenen Wissenszweigen voraus. Für die Medizin sind diese Grundlagen die allgemeine Biologie, die Physiologie, die Biochemie und viele andere Wissenschaften. Der Entwicklung dieser überaus wichtigen Richtungen diente in den letzten Jahren die Tätigkeit der Institute der Akademie der medizinischen Wissenschaften der UdSSR ...

  • Dem Menschen ist nichts unmöglich

    Gegenwärtig kennt die Technik keine drahtlose Übertragung größerer Leistungen, und sie wird sie vermutlich auch nicht so bald erreichen können. Hier führt noch jeder Schritt ins Ungewisse. Wie soll man einen Strahler mit einer so hohen spezifischen Leistung bauen? Es wäre praktisch unmöglich, ihm eine Temperatur von 6000 Grad Celsius zu geben, wie sie die ...

  • Kraftwerk in 150 Millionen km Entfernung

    Jährlich erhält die Erdkugel von der Sonne 1330 mal 1027 Kilokalorien Wärme. Ein großer Teil dieser Wärme (60 Prozent) wird in der Atmosphäre zurückgehalten. Nur 2,5 Prozent verwandeln sich in Windenergie, 25,5 Prozent der Sonnenstrahlen durchdringen die Atmosphäre und fallen auf die Wasserflächen unseres Planeten, nur 0,04 Prozent werden zu Wasserenergie ...

  • Ohne lange Leitung?

    Man nimmt an, daß der Mensch die Anregungen zu vielen seiner Erfindungen von der Natur erhalten hat. So konnte ihm eine kleine Gänsefeder, die vor dem Winde gegen die heftige Strömung eines Baches schwamm, die Idee des Segels eingeben, ein zwischen Zweigen hängendes Spinnennetz ihn zum Bau einer Hängebrücke anregen und ihm die Schneidezähne der Nagetiere das Prinzip des sich selbst nachschleifenden Schneidinstruments verraten ...

  • Am Beginn einer neuen Zeit

    Bacon ist mit seinen besten Ideen in die Menschheitskultur eingegangen, er hat Prinzipien verkündet. Gesichtspunkte geltend gemacht, die zum Grundbestand der wissenschaftlichen materialistischen Weltr^schauung gehören. Er stand am Beginn einer neuen Zeit, als das Bürgertum ökonomisch und politisch hinreichend ...

  • Ein neues, äußerst interessantes Buch

    Strahl mit einem Querschnitt von etwa 35 Quadratmetern oder einem Durchmesser von etwa sechs Metern, wenn er kreisförmig wäre. Das ist recht viel, aber geht noch an.

Seite 12
  • Brigitte g eht ihren We Mit 22 Jahren Viehzuchtbrigadier / Nächste Station das Diplom

    wer wollte es dem vierzehnjährigen, {eingliedrigen Mädel verdenken, wenn es 1952 aus dem kleinen Dörfchen im Magdeburgischen fortstrebte? Redlich geplagt hatte sich das elternlose Kind auf dem Bauernhof der Großeltern. Früh und spät keine Ruhe kennend, fand es selbst für die Schulaufgaben, obwohl sie ihr leicht von der Hand gingen, oft recht wenig Zeit ...

  • Der „indische Hang" von Geising

    Eine Rundfahrt durch das Osterzgebirge bestätigt: Hochsaison in allen Jugendherbergen und Skihütten

    Sonnabendmittag auf dem Bahnhofsvorplatz des kleinen Bergstädtchens Altenberg. Wie > soll man das Gewimmel nach der Ankunft der ..ersten Sonderzüge oder Dutzehder Autobusse beschreiben? Jochen Geisler, Assistent an der Technischen Hochschule Dresden, ist schnell mit einem Vergleich zur Hand: „Wie vor einer Großkundgebung", meint er ...

  • Junge Arbeiter greifen zum guten Buch

    Ein Jahr „Buch der Jugend" / Verlag Neues Leben wird die Auflage, erhöhen

    „Buch der Jugend", von der FDJ ins Leben gefufen, feiert im Januar seinen ersten Geburtstag. Es hat sich viele Freunde erworben. In den Brigaden und Lehrwerkstätten, in Schulen und LPG wurden 36 000 Mädchen und Jungen Abonnenten und legten in einem Jahr mit 12 Monatsbänden, einem Geschenkband und einer Grafikmappe einen schönen Grundstein für die eigene Bibliothek ...

  • Doppelter Gewinn

    Eine schwierige Eröffnung ist und wird sie wohl immer bleiben, die Spanische Partie. Dia Vielfalt der Möglichkeiten in diesen Eröffnungen sind noch längst nicht allen bekannt, obgleich sich die Theoretiker mit der Spanischen Partie sehr oft beschäftigt haben. Immer wieder kommt es im spanischen Fahrwasser zu Unglücksfällen, und Kurzpartien mit dieser Eröffnung sind nicht selten ...

  • SCHACH- AUFGABE

    (Matt In drei Zügen) Von O. Nemo aus D. SchbL 1938 Eine feine Pointe. Weiß: Kf3, Tc5, e7, Bg3 (vier Steine). Schwarz: EdL, Tbl. Bb2, h4 (vier Steine).

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Zentralkomitee beglückwünscht KPI Sowjetunion 100 Millionen erzeugt 1965 Tonnen Stahl Große Fische von den Werften Französische Abgeordnete bei Dr. Dieckmann Die Sendung der Lysistrata Berlin und Moskau forschen gemeinsam Haus Kiefert sprach mit Wissenschaftlern des VEB Bergmann-Borsig Chruschtschow und Breshnew an Kennedy Deutsche Gelehrte brandmarken Ungeist von Marburg Walter ülbridht gratuliert Kennedy Kolonialherren wollen Lumumba ermorden Heute mit Beilage KUNST UND LITERATUR und Funkprogramm Kulturell unterentwickelt
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