18. Jun.

Ausgabe vom 31.10.1958

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  • Wahlaufruf vor der Öffentlichkeit

    internationale Pressekonferenz in der „Neuen Welt"

    Berlin (NB). Der Wahlaufruf der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands für flie Westberliner Dezemberwahlen wurde auf einer Pressekonferenz im Neuköllner Arbeiterlokal „Neue Welt" den zahlreichen Vertretern der in- uncj ausländischen Presse übergeben. Im Mittelpunkt der Fragen der Journalisten standen die Vorschläge Walter Ulbrichts und die Forderungen des Wahlaufrufs der SED zur Normalisierung der Lage in Berlin ...

  • Berlin sphäre! braucht eine saubere Atmo-

    Wir klagen den Senat an, daß Westberlin heute in den Augen der Welt zu einer Stadt der Korruption und der größten Kriminalverbrechen geworden ist. Westberlin hat den Weltrekord an Morden, Selbstmorden, an Kriminalfällen und Prostitution. Das ist doch eine Schande für Deutschland! Das ist doch die tiefste Beleidigung des arbeitenden Volkes in Berlin ...

  • Max Reimann 60 Jahre Glückwunsch des Zentralkomitees der SED Lieber Genosst» Ma-x-

    Wir gratulieren Dir zu Deinem 60. Geburtstag auf das herzlichste und wünschen Dir volle Gesundheit und Schaffenskraft. Aus diesem Anlaß übermitteln wir auch unsere brüderlichen Grüße an das Zentralkomitee der KPD und an alle Kommunisten Westdeutschlands, die in den Kerkern und im täglichen mutigen Einsatz ...

  • foerliner undfoerlinennnen, MJerkiälige!

    Wir rufen Euch zu den Wahlen für das Abgeordnetenhaus und die Bezirksverordnetenversammlungen in Westberlin "am 7. Dezember 1958. Den Senatsparteien wäre es lieber, wir würden nicht kandidieren. Aber wie könnte die SED, die stärkste Partei in Deutschland, die Partei der Arbeitereinheit und des Volkes, ...

  • Die SED muß ms Abgeordnetenhaus, damit das alles anders wird.

    Die SED wird dafür sorgen, daß die Westberliner Bevölkerung mit Gemüse und Milch aus den Bandgebieten Berlins versorgt wird, daß die Westberliner Wirtschaft durch große Handelsverträge mit der DDR Aufträge erhält, daß die Arbeitslosen Westberlins im demokratischen Berlin Arbeit bekommen. Die SED wird gegen jede Preiserhöhung unerbittlich kämpfen ...

  • Wer die SED wählt, soziale Sicherheit! Wer die SED bessere Leben! /Qnltä wählt, der enossinnen und ewerkschafler! ge wählt genossen,

    Die CDU, die Millionärspartei, ist unser gemeinsamer Feind. So war es, und so wird es sein, solange wir um den Sieg der Arbeitersache kämpfen. Ohne eine starke SED-Fraktion im Abgeordnetenhaus werdet Ihr unter die Räder der CDU kommen. Die CDU beschimpft Euch und sie verhöhnt Euch. Warum? Weil Eure Parteiführung keinen konsequenten Kampf gegen die immer frecher werdenden Militaristen führt ...

  • DDR wird allen neue Heimat

    Täglich 40 bis 50 Ubersiedler im Aufnahmeheim Eisenach

    Berlin (ND). Im Auf nahtneheim Eisenach bitten täglich 40 bis 50 westdeutsche Bürger um Aufnahme in die DDE. Im September wurden in der DDR rund 20 Prozent mehr Übersiedler und Rückkehrer als im Vormonat registriert. Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit, Überproduktionsbestände, Bedrohung durch Adenauers Atomaufrüstung — das ist das augenblickliche Bild der Westzone, aus der seit 1946 bis 1957- rund 2,6 Millionen Bürger allein nach Übersee oder den europäischen NATO-Staaten auswanderten ...

  • Berlin braucht Sicherheit und Freiheit!

    Wenn der Begriff Freiheit einen Inhalt, einen Sinn hat, dann kann es nur der des Friedens und der sozialen Sicherheit sein. Wir wollen Freiheit für den arbeitenden Menschen, darum muß man die Freiheit der Militaristen und Millionäre einschränken. Wir wollen Freiheit für den Mittelstand, darum muß man die Freiheit für die großen Konzerne einschränken ...

  • England drohte Atomexplosion Wahnsinniger USA-Unteroffizier im Atombombendepot

    London (ADN). Ein plötzlich wahnsinnig gewordener amerikanischer Unteroffizier hatte sich, mit einem schweren Revolver bewaffnet, am Donnerstag in einem Gebäude des britischen Truppenstützpunk» tes Sculthorpe eingeschlossen und drohte mit Selbstmord. In dem Gebäude sollen Atomwaffen gelagert sein, meldet die französische Nachrichtenagentur AFP ...

  • Sicherung des Friedens und nationale Einheit

    Das deutsche Volk braucht die Sicherheit, daß es niemals zu einem Atomkrieg kommt! Das deutsche Volk braucht die Einheit Deutschlands als friedliebender und demokratischer Staat, damit die NATO-Krieger verschwinden! Deshalb muß Berlin zu einer Stadt des Friedens werden! Können die Senatsparteien Berlin zu einer Stadt des Friedens machen? Niemals! Die CDU will Westberlin noch stärker an den NATO-Pakt binden und damit an die atomare Aufrüstung ...

  • f3erliner und }3 er linerinnen, UDerkläUgel

    Was will die Westberliner Bevölkerung für eine wirtschaftliche Entwicklung? Soll sie abwärts oder aufwärts gehen? Die Senatsparteien bringen Westberlin wirtschaftlich auf den Hund, weil sie sich an die amerikanische Krisenpolitik und die großen Konzerne klammern; ? Die SED kann die Krise von Westberlin abwenden, weil hinter ihr die mächtig aufstrebende Wirtschaft in der DDR steht ...

  • der wählt die Normalisierung der Verhältnisse . in Berlin!

    Die anderen Parteien schwätzen nur von Freiheit und Sicherheit — wir aber bringen sie. Die CDU sagt: Es muß weitergehen wie bisher. Man muß fragen: Bis wohin? Bis zum Atomkrieg? Niemals! Die SPD-Führung sagt: Wir müssen Störenfried sein. Man muß fragen: Was soll gestört werden? Der Aufbau des Sozialismus in der DDR? Die Verständigung der Deutschen in Ost und West? Niemals! Wer nicht mit Strauß und Lemmer in den Atomkrieg gehen will, der wähle die SED ...

  • Wir klagen den Senat an:

    Er hat in dieser Zeit wirtschaftlichen Niedergangs und der Existenzangst die KVAB zerschlagen, für die die Berliner Arbeiterschaft seit Jahrzehnten gekämpft hat. Dafür wurden die Leistungen der Arme-Leute- Kasse gesenkt und die Beiträge erhöht. Dafür wurde die kapitalistische Ausbeutung verschärft und die arbeitende Bevölkerung in nie gekannte Verschuldung durch Ratenkäufe getrieben ...

  • Aber die SED, unter deren Führung der erste Arbeiter-und-Bauern-Staat Deutschlands geschaffen wurde, will und kann Berlin zur Stadt des Friedens machen:

    weil hinter ihr die mächtige Kraft eines deutschen Friedensstaates, die DDR, steht, weil mit ihr die mächtigsten Staaten der Welt, fast eine Milliarde Menschen im sozialistischen Lager, die Sache des Friedens verteidigen, weil das Herz der SED mit allen Völkern schlägt, die gegen den Krieg kämpfen!

  • Wer die SED wählt, der wählt eine mächtige Kraft des Friedens, er wählt

    den Verzicht beider deutscher Staaten auf atomare Eüstung und Lagerung von Atomwaffen, die Schaffung einer atomwaffenfreien Zone in Europa, den Abschluß eines Nichtangriffspaktes zwischen den Staaten der NATO und des Warschauer Vertrages,

  • Wir klagen den Senat an:

    Er läßt ständig neue Preiserhöhungen zu, er hat die Mietpreise für 600 000 Familien um 16,5 Prozent erhöht, er läßt zu den 100 000 Arbeitslosen neue Arbeitslose kommen.

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  • Neuesdeutschland

    B 31. Oktober 1958 / ND / Nr. 262, S. 2 Bonn macht Rechnung ohne den Wirt Hermann Matern brandmarkt SA-Sdiröders Notstandsgesetz 7j Gefahr für alle demokratischen Kräfte Berlin (ND). Eine harte Abfuhr erteilte am Donnerstagabend auf einein Meeting von über 1000 Gewerkschaftern ßes Bezirks Friedrichshain das Mitglied des Politbüros Hermann Matern dem Bonner Innenminister Schröder ...

  • Bonn macht Rechnung ohne den Wirt

    Hermann Matern brandmarkt SA-Sdiröders Notstandsgesetz 7j Gefahr für alle demokratischen Kräfte

    Berlin (ND). Eine harte Abfuhr erteilte am Donnerstagabend auf einein Meeting von über 1000 Gewerkschaftern ßes Bezirks Friedrichshain das Mitglied des Politbüros Hermann Matern dem Bonner Innenminister Schröder. Schröder hatte am gleichen Tage in Stuttgart auf einer Konferenz der Polizeiangehörigen die Schaffung eines Ausnahmerechts für den Westzonenstaat bekanntgegeben ...

  • Notstand gesetzlich geschützt

    In Westdeutschland herrscht Notstand. Ohne das Volk zu fragen, und gegen seinen Willen rüstet die Regierung zum Atomkrieg. Das Volk weiß aus Erfahrung; wie die Abenteuer des deutschen Militarismus enden. Der Notstand muß beseitigt, der Atombombenmilitarismus gebändigt werden. So fordert es das Lebensinteresse der Nation ...

  • „Traurige Wirklichkeit an der Ruhr"

    Eingeständnisse des Westberliner „Telegraf" Z Ruhrkumpel antworten auf Hinhaltepolitik mit Protestaktionen

    Die Stimmung der Ruhrarbeiter hat sich nach der Ablehnung des Angebotes der Regierung der Deutschen Demokratischen Republik durch die Bonner Regierung so zugespitzt, daß selbst die Westberliner und westdeutschen Zeitungen sich damit ausführlich beschäftigen müssen. Wir entnehmen nachstehend mit geringfügigen Kürzungen dem Westberliner „Telegraf" einen Artikel, der am 30 ...

  • Keine Pause, sondern Schlußpunkt

    Heute sollen in Genf Botschafterbesprechungen über die Einstellung der Kernwaffenversuche beginnen. In den letzten Tagen haben sich die unterschiedlichen Auffassungen über dieses Problem klar genug herausgeschält. Die Sowjetunion ist bereit, ab sofort für alle Zeiten auf weitere Atomversuche zu verzichten, wenn die westlichen Atommächte sich diesem Verzicht anschließen ...

  • Bergarbeiter zum Kampf bereit

    Zustimmung zu den Beschlüssen der westdeutschen IG Bergbau

    Bochum (ND/DS-Korr.). Die vom Hauptvorstand der westdeutschen IG Bergbau beschlossenen Protestaktionen der Ruhrkumpel gegen Feierschichten und Lohnraub werden, wie jetzt bekannt wird, in der nächsten Woche beginnen. Die ersten größeren Protestkundgebungen sind für Ende nächster Woche in Bochum, Dortmund und Gelsenkirchen zu erwarten ...

  • Westberliner Arbeiter als Kanonenfutter eingeplant

    Der Verfasser, ein früherer Hitler- Offizier, fordert die schnelle Einführung der faschistischen Kriegswirtschaftsprinzipien, und er stellt fest, daß Westdeutschland im zukünftigen Krieg zum Schlachtfeld werden würde und ,die Angst vor dem Atomtod ebenso wie die Furcht vor der Wiederholung der Ereignisse vom Frühjahr 1945' (die chaotische Flüchtlingsbewegung) mit einkalkuliert werden müsse ...

  • Offiziere als Herren über Leben und Tod

    Bei der Abrichtung der Bonner NATO- Söldner zu willenlosen Werkzeugen der Kriegsverbrecher wird den Offizieren faschistischer Prägung eine besondere Rolle zugedachtS Daä Blatt--sehreibt:.';,Det'-,dritte Weltkrieg tobt bereits' Und der Verfasser fordert: ,Gebt den Offizieren die Freiheit, ihre Persönlichkeit zu entwickeln und aus ihren Kompanien Kampftruppen alter deutscher Prägung zu machen ...

  • 60 Jahre

    (Tortsetzimg von Seite 1)

    und ihre Leiden waren nicht vergebens. Ihre Sache siegte zunächst in einem Teil Deutschlands. Die Deutsche Demokratische Republik ist die Erfüllung des jahrzehntelangen schweren Kampfes der deutschen Arbeiterklasse, der deutschen Demokraten ' und Friedensanhänger. Denn nunmehr existiert ein deutscher ...

  • Schwarze Fahnen des Notstandes

    Frankfurt (Main) (ND/DS). Seit Montag wehen in den meisten Straßen der westfälischen Stadt Hamm schwarze Fahnen des Notstandes. Die Einwohner der Stadt protestieren auf diese Weise gegen den Beschluß der Stadtverwaltung, von ihnen Gebühren zum Ausbau der Straßen zu erheben. Die Stadtverwaltung hatte ihren Beschluß damit begründet, daß sie keine Mittel mehr für den Straßenbau habe, weil sie durch die hohen Kommunalabgaben an den Bonner Staat sowieso schon stark verschuldet wäre ...

  • 1959 elf Milliarden für Rüstung

    Finanzminister Etzel erläuterte kommenden Haushaltsplan

    Bonn (ND/ADN). Auf einer Pressekonferenz in Bonn erläuterte Finanzminister Etzel am Donnerstag den vom Kabinett verabschiedeten Haushaltsplan 1959. Er sieht Einnahmen und Ausgaben von 39,1 Milliarden D-Mark vor, das sind 400 Millionen D-Mark mehr als im laufenden Haushalt. Etzel erklärte, daß zur Deckung dieses Riesenetats eine Anleihe unumgänglich sei, da schon in diesem Jahr die vorausgeschätzten Steuereinnahmen wegen des Wirtschaftsrückganges nicht erreicht wurden ...

  • Bonn macht es sich zu leicht

    Dafür, ging Bonn etwas zu eilig über das Angebot der Sowjetzone hinweg, zusätzlich 4 Millionen Tonnen Ruhrkohle im Interzohenhandel abzunehmen. Zweifellos hatte Pankow sein Angebot mit fälschen Propagandatönen versalzen. Das kann jedoch die Bonner Regierung nicht von der Pflicht befreien, ernsthaft zu prüfen, inwieweit sich eine zusätzliche Lieferung von Ruhrkohle nach Mitteldeutschland verwirklichen läßt ...

  • Kriegshetze in der Bundeswehr

    Minister Willi Stoph führt dokumentarische Beweise an

    Prenzlau (ND). „In den letzten Tagen sind neue ungeheuerliche Einzelheiten über die aggressiven Pläne der westdeutschen Imperialisten und Militaristen bekanntgeworden. Die ,Deutsche Soldaten- Zeitung' hetzt in einem Artikel unter der Überschrift ,Reform der Herzen und der Waffen' offen zum Überfall auf die Staaten des sozialistischen Lagers", stellte Willi Stoph, Minister für Nationale Verteidigung der Deutschen Demokratischen Republik, am Donnerstag auf einer Wahlversammlung in Prenzlau fest ...

  • Kohlenpreise

    Die Bezirksregierung von Mittelfranken hat angeordnet, daß rückwirkend ab 1. Oktober für den Stadtkreis Nürnberg- Fürth die Kohlepreise je Zentner um weitere 20 Pfennig erhöht werden. Wasser Der Gemeinderat von Hechingen m Württemberg hat am Mittwoch beschlossen, den Wasserpreis von bisher 50 Pfennig je Kubikmeter auf 75 zu erhöhen ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM: Hermann Axen, Chefredakteur; Georg Hansen* Dr. Günter Kertzscher, steüv. Chefredakteure; Eberhard Heinrich, Redaktionssekre'sr; Walter Florath, Dr. Rolf Gutermuth. Willi Köhler. Karl-Ernst Reuten Ingo Seipt

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  • Der Sozialismus lebt vom Frieden

    Fast wäre Genosse Otto Grotewohl gar nicht nach Aschersleben zur Kundgebung zurecht gekommen. Die Straßen der kleinen Stadt waren so voller Menschen. Alle wollten ihren Ministerpräsidenten sehen. Fünlzehritauserul füllten, dann den Markt, die Seitenstraßen, um zu hören, was Genosse Grotewohl ihnen zu sagen hatte ...

  • „Sehnsucht der Christen in der DDR erfüllt

    Gerald Götting sprach in Alsleben / Westdeutsche Imperialisten mißbrauchen Christentum

    Halle (ND). Die gemeinsame Arbeit aller demokratischen Kräfte in der Deutschen Demokratischen Republik zur Verwirklichung des Wahlprogramms der Nationalen Front stand im Mittelpunkt einer Wahlversammlung im Volkshaus der Stadt Alsleben (Kreis Bernburg) mit dem Volkskammerkandidaten für den Wahlkreis 12, Gerald G ö 11 i n g, Vizepräsident der Volkskammer und Generalsekretär der CDU ...

  • Wählerauftrag - Kindergarten

    Edith Baumann sprach vor Einwohnern Waldenfourgs

    Die Versammlung im Gasthof „Weintraube" in Waidenburg, Kreis Glauchau, auf der sich die Kandidatin des Politbüros des ZK Edith B a u m a n n am Mittwoch den Einwohnern der Altstadt als Kandidatin für die neue Volkskammer vorstellte, war keine gewöhnliche. Die Einwohner waren mit einer klaren Stellung zum Wahlprogramm der Nationalen Front gekommen und drückten das deutlich in der Diskussion aus ...

  • 16840 Bürger sprachen zum Wahlaufruf

    Friedrich Ebert auf einem Erfahrungsaustausch mit Kandidaten der Nationalen Front in Frankfurt (Oder)

    Frankfurt (Oder) (ND/ADN). Über 200 Kandidaten des Bezirkes Frankfurt (Oder) für die Wahlen zur Volkskammer und zum Bezirkstag tauschten am Mittwochnachmittag in Anwesenheit des Spitzenkandidaten im Wahlkreis 6, dem Mitglied des Politbüros des ZK, Friedrich Ebert-, Erfahrungen im Wahlkampf aus. Wie der Sekretär des Bezirksausschusses Kurt Sydlik mitteilte, wurden in mehr als 6200 Versammlungen bisher über 217 000 Bürger des Bezirks mit dem Wahlprogramm der Nationalen Front vertraut gemacht ...

  • Arbeiterklasse ~ Träger der Zukunft

    Dr. Bolz spiadi vor Angehörigen der Intelligenz des Kreises Geithain

    Geithain (ADN). Die Frage, warum die Arbeiterklasse die führende Kraft der Gesellschaft ist, beantwortete der Minister für Auswärtige Angelegenheiten der DDR und Vorsitzende der NDPD, Volkskammerabgeordneter Dr. Lothar Bolz, vor rund 100 Angehörigen der Intelligenz des Kreises Geithain im Kultursaal der Kraftverkehrsgesellschaft in Bad Lausick ...

  • Magdeburger Erklärung

    Evangelische Christen für friedlichen Aufbau der Republik

    Magdeburg {NO}. Auf emer Beratung des Präsidiums des Nailonahats der Nationalen Front mit Gliedern dsr evangelischen Kirche, über die wir Efereits berichteten, bekannten sich die Teilnehmer der Tagung durch ihre Unterschrift zu folgender Erklärung: Berufene Vertreter der evangelischen Kirchen in der Deutschen Demokratischen Republik haben verbindlich erklärt, daß die Kirche mit den ihr gegebenen Mitteln dem Frieden dient und daß die Christen zum friedlichen Aufbau des Volkslebens beitragen ...

  • Eine wählerversammlung deckt auf

    Auf der Wählerversammlung in HerbsleBen, Kreis Bad Langensalza, kritisierte der Vorsitzende der LPG „Clara Zetkin", Genosse Otto Er lieh* den staatlichen Großhandel. Er wies nach, daß in der Hauptperiode des Obst- und Gemüseanfalles der staatliche Großhandel im Kreis Bad Langensalza seihen Anforderungen nicht gerecht wurde ...

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  • „Berliner Festtage 1958"

    Die Hauptstadt als kultureller Vorposten des sozialistischen Weltlagers

    Berlin (ND). Das demokratische Berlin bereitet sich in diesen Tagen auf die ^Berliner Festtage 1958" vor, die vom 15. bis 30. November 1958 stattfinden. Mit der Fülle ihrer künstlerisch hochwertigen und vielseitigen Darbietungen werden die diesjährigen Festtage ein Höhepunkt im Berliner Kulturleben sein, von dem neue Impulse für das weitere künstlerische Schaffen ausgehen werden ...

  • Was ist zu verbessern?

    Die besten Möglichkeiten tierärztlichen Wirkens in der DDR findet der Tierarzt in der staatlichen Tierarztpraxis. Hier sind alle notwendigen Voraussetzungen gegeben, um die prophylaktischen veterinärmedizinischen Maßnahmen in vollem Umfange und in ganzer Breite anzuwenden. Die Beachtung aller stall- und weidehygienischen, Aufzucht-, Fütterungs- und Haltungsmaßnahmen wird von großer Bede ...

  • Neues Abwaschmittel

    Jawoh!, seit einigen Tagen gibt es ein neues Abwaschmittel. Nein, keine Schmutzkonkurrenz für Fewa und ähnliche ehrbare Fabrikate; denn sauberer wird nicht, wer das neue Mittel benutzt. Aber von Reinlichkeitsbedürfnis ist bei den Leuten auch nicht die Rede, die es erfunden haben und nun zentnerweise selbst verbrauchen ...

  • Orientierung auf Verbindung von Wissenschaft und Praxis

    Gemeinsam arbeiteten in Leipzig Lehrkörper und Parteiorganisation einen neuen Studienplan für die Studierenden der Veterinärmedizin aus, der sehr richtig vornehmlich auf die Verbesserung der Ausbildung in den prophylaktischen Disziplinen wie Veterinärhygiene, Staatsveterinärkunde, Tierzucht und Tierernährung orientiert und besonderes Augenmerk auf eine feste Verbindung des Studiums mit der sozialistischen Praxis richtet ...

  • Für die Qualifizierung der Lehrer

    Erklärung von Wissenschaftlern der Humboldt-Universität Auf einer Aussprache zur Vorbereitung der Wahlen hat der Erste Sekretär des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, Walter Ulbricht, vorgeschlagen, den Lehrern unserer Schulen bei ihrer Weiterbildung zu helfen. Die unterzeichneten ...

  • Initiativkomitee für Ehrentag

    10. Jahrestag der Pionierorganisation wird vorbereitet

    Berlin (ADN). Unter dem Vorsitz des. 1. Sekretärs der Bezirksleitung, Hans K i e f e r t, und des Vorsitzenden der Pionierorganisation „Ernst Thälmann", Robert Lehmann, konstituierte sich am Dienstag in Berlin das Initiativkomitee zur Vorbereitung des 10. Jahrestages der .Pionierorganisation „Ernst Thälmann" in Berlin ...

  • CSR-Philharmonie in Nürnberg

    Nürnberg (ADN). Mit großer Begeisterung wurde die Tschechische Philharmonie unter ihrem Dirigenten Kare! Ancerl in Nürnberg aufgenommen. Sie bot dem Nürnberger Musikpublikum die V. Sinfonie von Dvofäk, eine Suite von Proköfjew sowie „La Mer" von Debussy. „Bei allen drei Werken bewunderten wir die Präzision im Rhythmischen, den großen; weiten und gepflegten Klang", schreibt dazu die Nürnberger „Fränkische Tagespost" ...

  • Neue Berufsauffassung

    Eine grundlegend andere Stellung nimmt der Tierarzt im Arbeiter-und- Bauern-Staat ein. In unserer Republik braucht kein Tierarzt darum bangen, arbeitslos zu werden, im Gegenteil, unter den Bedingungen tder Arbeiter-und- Bauem-Macht haben die Tierärzte der DDR sich hohen persönlichen Wohlstand erarbeiten können ...

  • Shirin und Roshan Vajifdar

    Zwei bedeutende indische Tänzerinnen besuchten die DDR

    Den wundervollen Reiz eines der interessantesten unter den vier traditionellen indischen Tanzstilen zu erschließen, ist das besondere Anliegen der Schwestern Sh. und R. Vajifdar. 2000 Jahre alt sind die Regeln des „Bharata Natyarn". Die Gastspiele der beiden Künstlerinnen in Berlin und einigen Städten unserer Republik gehören zu den schönsten tänzerischen Kunsterlebnissen der letzten Zeit ...

  • AUS KULTUR

    UND WISSENSCHAFT Alle sollen kommen und sehen

    Berlin (ADN/ND). Am 2. November wird die große Ausstellung der von. der Sowjetunion übergebenen Kunstschätze in der Berliner Nationalgalerie und im Pergamon-Museum eröffnet. Sie wird täglich, außer montags, von 10 bis 22 Uhr zu sehen sein. Im Pergamon-Museum sind die Arbeiter und Wissenschaftler dabei, die Vorbereitungsarbeiten abzuschließen ...

  • Prof. Dr. Dubois vor Berliner Studenten

    Berlin (ND). Der berühmte 90jährige amerikanische Negerwissenschaftler Professor Dr. W. E. D u b o i s , Mitglied des Weltfriedensrates, sprach am Dienstag vor den Studenten der Humboldt-Universität im überfüllten Auditorium maximum über „Die afrikanische Freiheitsbewegung". Prof. Dr. Dubois, der vor ...

  • Der Tierarzt in unserer Gesellschaft

    Tierkrankheiten zu verzeichnen haben, so ist das ein beträchtlicher Erfolg der Arbeit unserer Tierärzte. Immer mehr Professoren und Assistenten an den tierärztlichen Fakultäten erkennen heute, daß man in der Forschung, Ausbildung und Erziehung neue Wege beschreiten muß, um den Erfordernissen der sozialistischen Praxis gerecht zu werden ...

  • Erfolge unserer Tierärzte

    Der Tierarzt steht in der ersten Reihe derer, die für dieses Programm, für den Sieg des Sozialismus" auf dem Lande arbeiten und kämpfen. Das wird von einem großen Teil unserer Tierärzte immer klarer erkannt. Davon zeugen die zahlreichen Beispiele hervorragenden Einsatzes für die Festigung unserer sozialistischen Landwirtschaftsbetriebe und die Steigerung der Leistungen ihrer Viehbestände ...

  • DDR-Buchausstellung in Prag

    Prag (ADN/ND). 41 Verlage unserer Republik stellen in der am Dienstag eröffneten DDR-Buchausstellung im Kulturund Informationszentrum der DDR in Prag aus. Es wurde vor allem Gegenwartsliteratur ausgewählt, um der Bevölkerung der CSR das literarisch gestaltete Gegenwartsgeschehen der DDR nahezubringen ...

  • Buchenwald-Skulpturen in Bronze

    Berlin (ADN). Die Von Nationalpreisträger Prof. Fritz Cremer für die nationalen Mahn- und Gedenkstätten Buchenwald geschaffene Skulpturengruppe wird gegenwärtig im VEB Lauchhammerwerk und bei der Firma Seiler & Siebert in Schöneiche in Bronze gegossen. Die Besucher des Ettersbergs sehen augenblicklich nur die Figuren „Der Fahnenträger" und „Der Junge" ...

  • Nobelpreis für Medizin

    Stockholm (ADN). Der diesjährige Nobelpreis für Medizin ist am Donnerstag an die amerikanischen Biologen George Beadle. Edward Tatum und Joshua Lederberg verliehen worden. Die Wissenschaftler wurden für ihre Forschungserfolge auf dem Gebiet der Vererbungslehre ausgezeichnet. Die eine Hälfte des Preises erhielt Beadle und Tatum gemeinsam, die andere Hälfte wurde Lederberg zuerkannt ...

  • 1 Zur Staatsfrage in der Novemberrevolution

    Berlin (ND). Mit dem Thema „Parlamentarismus und Rätemacht in der deutschen Novemberrevolution 1918" beschäftigte sich die Sektion Piechtswissenschaft bei der Deutschen Akademie der Wissen-

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  • NATO kracht in allen Fugen

    Straßburger Konferenz über Freihandelszone geplatztl Verstimmung Paris—Bonn um den „Starfighter-Kauf / Zypern- Konferenz der NATO fällt aus / Austrittsdrohungen gegen „Dreier-Direktorium" / Franzosen verlangen Absetzung Speidels

    Paris <ND). Während die Staatsmänner der NATO in offiziellen Erklärungen bemüht sind, den Anschein völliger Einheit und Harmonie der „westliehen Welt" zu erwecken, verschärfen sich die Gegensätze innerhalb des NATO- Kriegsbloclts von Tag zu Tag. Neben den schon alltäglich gewordenen gegenseitigen Vorwürfen und Beschimpfungen drohen einzelne NATO - Mitglieder neuerdings offen mit dem Austritt aus dem Kriegsblock ...

  • USAauch inKorea in der Defensive

    TVTur wenige Worte durften so viele ver- •L ' schiedene Gedanken und Erinnerungen wecken wie der Name des Heldenlandes Korea. Wehmütig erinnern sich die Imperialisten des „Korea-Booms", der dem amerikanischen Überfall folgenden Wirtschaftskonjunktur in den kapitalistischen Ländern, die von dem verschärften Rüstungstempo ausgelöst wurde ...

  • Die zweite Lektion

    Lk. Sang- und klanglos haben die letzten amerikanischen und britischen Soldaten in diesen Tagen Libanon und Jordanien verlassen. Woche um Woche hatten Washington und London mit allen nur erdenkbaren Intrigen und Vorwänden versucht, den Beschluß der UNO über ihren Abzug zu hintertreiben oder doch zumindest immer weiter hinauszuzögern ...

  • 1 SED grüßt KP Dänemarks l iiimiHuiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiHi Telegramm des ZK an den XX. Parteitag Miiimmimiiitmimmmiiii

    Teure Genossen! Das Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands sendet dem XX. Parteitag der Kommunistischen Partei Dänemarks brüderliche Kampfesgrüße. Die Kommunistische Partei Dänemarks, die Vorhut der dänischen Arbeiterklasse, hat stets an der Spitze des dänischen Volkes für Frieden, Demokratie und nationale Unabhängigkeit gekämpft ...

  • Test-Stopp für immer notwendig

    Moskau (ADN/ND). Zu der am Freitag in Genf beginnenden Konferenz der Atommächte hat die Sowjetregierung am Donnerstagabend eine Erklärung veröffentlicht. Darin wird festgestellt, daß der Konferenz alle Möglichkeiten gegeben sind, um die historische Aufgabe der Einstellung der Versuche mit den zerstörendsten und todbringendsten Waffen,, die jemals von der Menschheit geschaffen wurden, für alle Zeit positiv zu lösen ...

  • Hauptfaktor: USA-Krise

    # Zur Hauptursache für den Preisverfall der Rohstoffe wurde aber die Krise in den Vereinigten Staaten. Zahlreiche Konzerne verringerten ihre Aufträge, bremsten oder stoppten die Produktion. Das hatte eine doppelte Auswirkung: Die lateinamerikanischen Länder wurden gezwungen, ihre Rohstoffpreise noch weiter zu senken; gleichzeitig verlangten jedoch die Monopole, die in den Vereinigten- Staaten selber Rohstoffe fördern, die Errichtung von Schutzbarrieren ...

  • „Auswege" und Auswege

    Die herrschenden Klassen suchen auch andere Wege, um zu vermeiden, daß sich die sozialen Gegensätze allzusehr zuspitzen; Ein naheliegender Ausweg sind die Importrestriktionen. Das ist allerdings ein Ausweg, der naturgemäß nie von langer Dauer sein kann. Fieberhaft versuchen sie, internationale Abkommen ...

  • 100 Prozent Profit

    In der venezolanischen Erdölindustrie investierten die internationalen Erdölmonopole in etwa 40 Jahren 5,35 Milliarden Bolivar, allein in vier Jahren aber verdienten sie 10,62 Milliarden Bolivar — etwa das Doppelte. Es gibt keine umfassende Zahl für die Gesamtsumme, die von den Vereinigten Staaten aus Lateinamerika herausgepumpt wurde ...

  • »».aber Wall Street macht Geschäfte

    Ursachen und Auswirkungen der Rohstoffkrise in Lateinamerika Von Peter Lorf

    Qflf| USA-Gesellschaften mit Tausen- O"U den von Tochtergesellschaften beherrschen heute Lateinamerika, seine Produktion; seinen Handel, die Mehrzahl seiner Regierungen^ das Leben.; Diese 300 Gesellschaften haben die Länder Lateinamerikas und ihre Wirtschaft fest am Gängelband. Sie haben die Wirtschaft dieser Länder verkrüppelt ...

  • Rohstoffpreise rutschen bergab

    Die Entwicklung der letzten Monate tendiert deutlich auf ein rasches Fallen der Rohstoffpreise hin. Dafür gibt es verschiedene Ursachen. 0 Einmal drücken die Vereinigten Staaten mit ihren unabsetzbaren Vorräten an landwirtschaftlichen Produkten auf die Exportpreise Argentiniens, Uruguays, Mexikos und anderer Länder Lateinamerikas, die auf den Export von Weizen und Baumwolle angewiesen sind ...

  • WGB: Genf muß positives Ergebnis bringen

    Prag (ADN-Korr.). Der Weltgewerkschaftsbund hat am Donnerstag an die Arbeiter und Gewerkschaftsorganisatiohen der ganzen Welt den dringlichen Appell gerichtet, ihren einheitlichen Kampf gegen die Atomgefahr, gegen alle Kriegsdrohungen und für den Abzug der amerikanischen Interventionstruppen im Täiwangebiet zu verstärken ...

  • DDR erkennt Guinea an

    Berlin (ADN). Der Präsident der Republik Guinea, Sekou Toure, richtete vor kurzem ein Schreiben an den Präsidenten der Deutschen Demokratischen Republik, Wilhelm Pieck, in dem er die Gründung der Republik Guinea zur Kenntnis gab. Die Deutsche Demokratische Republik hat in Briefen ihres Präsidenten Wilhelm Pieck und ihres Ministerpräsidenten Otto Grotewohl die Anerkennung der jungen Republik Guinea ausgesprochen und ihr eine erfolgreiche Entwicklung gewünscht ...

  • Indische Regierungsdelegation in Berlin

    Berlin (ADN). Am 30. Oktober 1958 traf auf dem Zentralflughafen der Deutschen Lufthansa Berlin-Sehönefeld eine indische Regierungsdelegation unter Leitung von K. B. Lall, Generaldirektor für Außenhandel und Joint Secretary im Ministerium für Handel und Industrie der Republik Indien, ein.- Die indische Delegation wurde vom Stellvertreter des Ministers für Außenhandel und Innerdeutschen Handel J ...

  • Wer bezahlt?

    Die herrschenden Kreise dieser Länder sind bestrebt, die Folgen dieser unheilvollen Entwicklung auf die Werktätigen abzuwälzen. Dabei wenden sie in den einzelnen Ländern verschiedene Methoden an; Verbreitet ist die künstliche Forcierung der Inflation, wie wir sie gegenwärtig in Argentinien. Brasilien und besonders in Chile beobachten können; Das führt dazu, daß sich der Lebensstandard der Werktätigen in diesen Ländern von Jahr zu Jahr mehr verschlechtert ...

  • Schwere Belastung Kochs

    Warschau (ADN-Korr./ND). Am neunten Verhandlungstag im Prozeß gegen den ehemaligen Nazigauleiter von Ostpreußen Erich Koch wurden neue schwere Anklagen vorgebracht. Der Geistliche Seweryn Wyczalkowski, der während der Naziokkupation als Vikar in Plock tätig war, berichtete über Massenverhaftungen und Erschießungen alter Menschen sowie über die Festnahme des Erzbischofs von Plock, Nowowiejski, der in das Konzentrationslager Soltau verschleppt und dort umgebracht wurde ...

  • Polnische Delegation in Kiew

    Kiew (ADN). Die Delegation der Volksrepublik Polen ist auf ihrer Reise durch die Sowjetunion am Donnerstag in Kiew eingetroffen. Auf dem Flugplatz wurden die polnischen Gäste von führenden Vertretern der Kommunistischen Partei und des Ministerrats der Ukraine sowie vielen Werktätigen von Kiew herzlich empfangen ...

  • Briten räumten Jordanien

    Amman (ADN). Die letzten britischen Truppen haben am Mittwoch Jordanien verlassen, nachdem jeglicher Vorwand für ihre Anwesenheit hinfällig geworden war. Wie kürzlich bekannt wurde, wird das Gros der Truppen in anderen Ländern zur Unterdrückung der Befreiungsbewegung eingesetzt.

  • USA-Düsenbomber abgestürzt

    New York (ADN). Ein mit sechs Strahltriebwerken ausgestatteter Mittelstreckenbomber der amerikanischen Luftstreitkräfte vom Typ B 47 ist in der Nähe von Pine Bluff im USA-Staat Arkansas abgestürzt und explodiert. Am Unglücksort wurden die Leichen von drei Fliegern gefunden.

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  • Großbetrieb sucht Austauschlager an der Ostsee für 1959

    Wir bieten 2 x 100 Plätze für Kinder von 10 bis 14 Jahren im Pionierzeltlager Schaderthal bei Saalfeld (Thür.). Wir suchen 2 X 100 Plätze für Kinder gleichen Alters in einem Ferienlager an der Ostsee. Zeitpunkt: 2 Durchgänge zu je 21 Tagen Juli und August 1959. Angebote sind zu richten an VEB Hydrierwerk ...

  • Für Betriebsferienheim oder Kinderferienlager

    bestens geeignet, Mühlengrundstück mit Gastwirtschalt „Grundmühle" mit Seitengebäuden am Eingang; des idyllischen Lößnitzgrundes in der Nähe Dresdens gelegen, mit Wiesen, großem Wald u. Teich, zu verkaufen. Anfr. u. 5565 an DEWAG Werbung, Dresden N 6, Dammweg 6

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  • Jugend der Rigaer Straße

    Kandidaten, Spitzensportler und eine Jugendrichterin beantworteten zahlreiche Fragen / Ein guter Anfang

    Rigaer Straße, das ist eine Gegend, von der manche sagen, „da wohn' se". Und dann meinen sie die „Halbstarken". Sie gucken sich ängstlich um, schlagen den Kragen hoch und setzen voraus, daß sie belästigt werden. Die so denken, haben vergessen, daß diese Straße bei uns im demokratischen Berlin liegt. Natürlich gibt es dort „Cliquen", es gibt Lederjacken, bunte Röcke und „Entenschnäbel", daß die Haare bis über den Rackkragen gehen ...

  • Programm des Friedens verkündet

    Spitzenkandidaten erläuterten den Wahlaufruf für Westberlin^ überfüllte Pressekonferenz

    Nicht die Politik des Kudamms, sondern die Politik des werktätigen Berlin wird die SED vertreten. Diese eindeutige Parteinahme sprach aus jeder Antwort, die die Spitzenkandidaten der SED den Vertretern der in- und ausländischen Presse gestern in der „Neuen Welt" gaben. Es wurde nachgewiesen, daß die Senatsparteien Berlin nie zu einer Stadt des Friedens machen werden, da die CDU Westberlin stärker an den NATO-Pakt und damit an die Atomrüstung binden will ...

  • Mit Produktionserfolgen zur Wahl

    Hermann Axen legte Rechenschaft im RAW Schöneweide

    Für Frieden, Sozialismus und die friedliche Wiedervereinigung einzutreten, das war der wichtigste Wählerauftrag unserer Bevölkerung zur Volkskammerwahl 1954. „Die Volkskammer hat keine Anstrengungen gescheut", so erklärte Genosse Hermann Axen vor 1500 Werktätigen des RAW Schöneweide, „um diesen Wählerauftrag zu erfüllen ...

  • Hilfe für Hertha?

    Der drohende Konkurs des Westberliner Fußballclubs Hertha BSC ist noch einmal abgewendet. Na also, könnte man schlußfolgern, der Sport wird ja „drüben" doch gefördert. Es wäre ein Trugschluß, der Sport nicht. Als bekannt wurde, daß die Schuldenlast von 161 000 D-Mark nicht mehr gestundet werden konnte und das Finanzamt auf der sofortigen Zahlung bestand, setzte hinter den Kulissen ein fieberhaftes Treiben ein ...

  • Turner vor schwerer Aufgabe

    Länderkämpfe gegen die jugoslawischen Nationalmannschaften bestreiten die Turnerinnen und Turner der DDR am Freitag und Sonnabend in Belgrad. Im Drei-Länder- Kampf (mit Ungarn) vor fünf Monaten hatten unsere Riegen bei den Männern und bei den Frauen gegen Jugoslawien gewonnen. Der Vprsprung der Turner betrug aber nur 1,05 Punkte^ und die Jugoslawen'konnten in der Kür ein leichtes Plus verbuchen ...

  • Brandts Wille

    Lothar Wille, ehemaliges CDU-Mitglied, Lotto-Betrüger und Erpresser, will seine „Tätigkeit im Abgeordnetenhaus wieder aufnehmen". Das hat der Kriminelle der Westberliner Presse erklärt. Dieses Vorhaben ist nur auf den ersten Blick hin erstaunlich. Bei näherer Betrachtung ist das die selbstverständlichste Sache von Schöneberg ...

  • Senat verdirbt Jugend

    Die Stellung der SED zu den Jugendkrawallen im Westberliner Sportpalast wurde auf eine Frage des Vertreters der ,,J ung en W elt" dargelegt. Erich Ziegler: Derselbe Senat, der ein Konzert des weltbekannten sowjetischen Geigers Oistrach und ein Gastspiel des Deutschen Theaters verboten hat, behauptet, ...

  • Arbeit für 10 000 Westberliner

    Auf die Frage des Vertreters des Hamburger Nachrichtenmagazins „D e r S piege l" nach dem Angebot, Westberliner Arbeitskräfte in Betrieben des demokratischen Berlin einzustellen, erwiderte Bruno Baum: 10 000 Westberliner Erwerbslose können in allernächster Zukunft in Arbeitsstellen im demokratischen Berlin untergebracht werden, sofern der Senat in die Vorschläge einwilligt, die ihm der Magistrat in den nächsten Tagen unterbreiten wird ...

  • Wie wird das Wetter?

    Wetteraussichten: Im Westen und Nordwesten der DDR stark bewölkt und örtliph ' etwas Sprühregen. Tageshöchsttemperaturen 6 bis 8 Grad. In den übrigen Gebieten nach örtlichem Nebel teils wolkig, teils heiter, höchste Temperaturen um 10 Grad. Nachts wieder, verbreitet Bodenfrost, aber kaum noch Nachtfrost ...

  • Was sogt der Berliner Bär dazu?

    „Ich wollte schon längst von mir hören lassen , telegrafierte uns soeben der Berlimer Bär. „Jedoch machte mir das sumpfige Gelände in Schöneberg schwer zu schaffen, so daß ich mich verspätete. Als ich nun aber in die Nähe des dortigen Rathauses kam . ,. Also, ich mußte mir sofort die Nase zuhalten. Eilig stülpte ich eine Käseglocke darüber, die ich vorsorglich mitgenommen hatte ...

  • Kartoffeleinkellerung vor Abschluß

    Die Abteilung Handel und Versorgung des Magistrats teilt mit, daß bereits 80 Prozent der bestellten Einkellerungskartoffeln vom Handel ausgeliefert werden- konnten. Durch die günstige Witterung ist es möglich^ die Einkellerungsaktion bis zum 10. November abzuschließen. Die Haushalte, die bisher ihre bestellten Kartoffeln noch nicht erhalten haben, sollen sich nochmals mit ihrer Verkaufsstelle in Verbindung setzen ...

  • MITTEILUNGEN DER PARTEI

    1. November Prenzlauer Berg: 8 Uhr, Kreisleitung, Besprechung mit den Sekretären der BPO. 3. November Prenzlauer Berg: 19.30 Uhr, Kreisleitung, Besprechung mit den Sekretären der WPO. 4. November Lichtenberg: 16 Uhr, Maxim - Gorki - Saal des VBB Elektrokohle, Lektion zum Thema. „40 Jahre Novemberrevolution" ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    Redaktion: Berlin W 8, Mauerstr. 39'40, Tel. 22 03 41 — Verlag: Berlin N 54, Schönhauser Allee 176, Tel. 42 59 51 — Abonnememsprqis monatlich 3,50 DM — Alleinige Anzeigenannahme: Alle Filialen der DEWAG-Werbung, z. Z. gültig Anzeigenpreisiiste Nr. 10 — Bänkkonto: Berliner Städtköntör, Berlin N S8j Schönhauser Allee 144, Konto-Nr ...

  • Warum ich dafür bin

    Die heutige Wirkungsstätte Heinz Kitzigs, die Neptun-Halle in Rostock — eine der modernsten Europas

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Wahlaufruf vor der Öffentlichkeit Berlin sphäre! braucht eine saubere Atmo- Max Reimann 60 Jahre Glückwunsch des Zentralkomitees der SED Lieber Genosst» Ma-x- foerliner undfoerlinennnen, MJerkiälige! Die SED muß ms Abgeordnetenhaus, damit das alles anders wird. Wer die SED wählt, soziale Sicherheit! Wer die SED bessere Leben! /Qnltä wählt, der enossinnen und ewerkschafler! ge wählt genossen, DDR wird allen neue Heimat Berlin braucht Sicherheit und Freiheit! England drohte Atomexplosion Wahnsinniger USA-Unteroffizier im Atombombendepot Sicherung des Friedens und nationale Einheit f3erliner und }3 er linerinnen, UDerkläUgel der wählt die Normalisierung der Verhältnisse . in Berlin! Wir klagen den Senat an: Aber die SED, unter deren Führung der erste Arbeiter-und-Bauern-Staat Deutschlands geschaffen wurde, will und kann Berlin zur Stadt des Friedens machen: Wer die SED wählt, der wählt eine mächtige Kraft des Friedens, er wählt Wir klagen den Senat an:
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