20. Jan.

Ausgabe vom 21.06.1953

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  • Die Sache der Arbeiterklasse, die Sache des Volkes ist unbesiegbar!

    Wir veröffentlichen nachstehend mit geringfügigen Kürzungen den Leitartikel der „Leipziger Volkszeitung" vom 20. Juni 1953. In diesem Artikel wird eindringlich dargelegt, daß die Niederschlagung der faschistischen Provokation, die von ausländischen imperialistischen Kreisen inspiriert und organisiert war, ein großer Erfolg für die Interessen der Arbeiterklasse ist ...

  • MILLIONEN STEHEN FÜR SIE AUF

    Das Ungeheuerliche ist geschehen. Ethel und Julius Rosenberg sind trotz der millionenfachen Proteste aus allen Teilen der Welt, trotz der Beweise ihrer offenkundigen Unschuld in Sing-Sing auf dem elektrischen Stuhl ermordet worden. Warum wurden Ethel und Julius Rosenberg ermordet? Dieser hinterhältige, ...

  • So hausten die faschistischen Banditen

    Auch in Halle versuchten arn 17. Juni von Westberlin aus gelenkte faschistische Subjekte mit Provokationen Verwirrung unter unsere Bevölkerung zu bringen. Mit Schlagringen und anderen Mordinstrumenten zogen sie randalierend und plündernd durch die Stadt und verübten schändliche Terrorakte. Einige Beispiele werden genügen, um jedem Werktätigen klarzumachen, daß man mit diesen Elementen unnachsichtig abrechnen muß ...

  • Hans Jendretzky ruft die Bauarbeiter Berlins zum Kampf gegen alle Provokateure auf

    Berlin (Eig. Ber.). Am Sonnabend fand im Kulturhaus der Bauarbeiter an der Stalinallee eine von der SED einberufene Konferenz der Bauarbeiter statt. Nach einem kurzen Referat des Sekretärs der Bezirksleitung Groß-Berlin der SED Bruno Baum, nahmen zahlreiche Bauarbeiter, Mitglieder der SED und Parteilose, in der Diskussion entschieden gegen die faschistischen Provokationen am 16 ...

  • Der Zorn der Völker wendet sich gegen die Mörder von Ethel und Julius Rosenberg

    Protestdemonstrationen in der ganzen Welt in der Nacht vom Freitag zum Sonnabend

    Berlin (ADN/Eig. Ber.). Durch die ganze Welt hallt ein Schrei der flammenden Empörung, der Erbitterung und des Schmerzes über die Ermordung von Ethel und Julius Rosenberg. Vor dem Weißen Haus in Washington protestierten Amerikaner aller Schichten gegen das Verbrechen. Auf dem Broadway in New York versammelten sich Tausende und riefen: „Das ist brutaler Mord!" Der Verteidiger des Ehepaares Rosenberg, Rechtsanwalt Bloch, rief: ...

  • So sieht die faschistische Brut der Adenauer, Ollenhauer, Kaiser und Reuter aus!

    Nebenstehend veröffentlichen wir das Foto eines Mitgliedes einer Gruppe westberliner Provokateure, die bei Ausschreitungen gegen die öffentliche Ruhe und Ordnung in der Stadt Erfurt von den Sicherheitsorganen unserer Republik dingfest gemacht wurden. Texashemd mit Cowboy, Texaskrawatte mit der Abbildung nackter Frauen, Texasfrisur, Verbrechergesicht — das sind die Ritter der „abendländischen Kultur", die typischen Vertreter der amerikanischen Lebensweise ...

  • Geheuchelte Empörung der Westkoniniaiidanteii

    Berlin (ADN). Nach einigen Tagen des Abwartens gaben die Kommandanten der drei Westmächxe in Berlin am 19. Juni — wie TASS berichtet — eine Erklärung ab, in der sie ihre geheuchelte Empörung darüber zum Ausdruck bringen, daß die sowjetischen Militärbehörden in Berlin die Militärmacht eingesetzt haben ...

  • Hochöfner nehmen Provokateure fest

    Stalinstadt. Wie uns unser Volkskorrespondent Ferdinand Schmidt mitteilt, traten die Hochöfner des Eisenhüttenkombinats „J. W. Stalin" den Provokateuren so energisch entgegen, daß jeder Putschversuch im Keime erstickt wurde. Die Hochofenlehrlinge nahmen drei Provokateure fest, die den zwecklosen Versuch unternommen hatten, die Kumpel aufzuhetzen, und übergaben sie der Volkspolizei ...

  • ZK der SED an die Belegschaft des Steinkohlenwerkes Plötz

    Berlin (ADN). Das Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands hat der Belegschaft des Steinkohlenwerks Plötz bei Halle, die in den letzten Tagen keine einzige Arbeitstunde versäumte, folgendes Schreiben gesandt: „Liebe Kollegen und Genossen! Das Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands beglückwünscht Euch zu dem Erfolg, den Ihr durch die vorfristige Erfüllung des Volkswirtschaftsplanes im ersten Halbjahr 1953 errungen habt ...

  • Die Werktätigen werden sich ihrer Verantwortung bewußt

    Pro vokateare worden den Machtorganen übergeben / Bessere Leistungen zur Erfüllung der Produktionspläne

    Die Werktätigen der Deutschen Demokratischen Republik und des demokratischen Sektors von Berlin beweisen in immer stärkerem Maße, daß sie den Mißbrauch der Arbeiter für den faschistischen Aufstandsversuch vom 17. Juni erkennen und zutiefst verurteilen. Sie zeigen ihre Verbundenheit mit der Regierung, ...

  • Einmischung Eisenhower» in die Berliner Ereignisse

    Moskau (ADN). Zu der bereits am Freitag gemeldeten Bewilligung von fünfzig Millionen Dollar an den Reuter-Senat durch die USA- Regierung berichtet die Nachrichtenagentur TASS aus Berlin: „Präsident Eisenhower gab am 18. Juni in Washington bekannt, daß die Vereinigten Staaten von Amerika eine sogenannte Zusatzhilfe für Westberlin in Höhe von fünfzig Millionen Dollar bereitstellen werden, ,um die westberliner Wirtschaft weiter zu festigen' ...

  • Bertolt Brecht an Walter Ulbricht

    Berlin (ADN). Dem Generalsekretär des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, Walter Ulbricht, hat Nationalpreisträger Bertolt Brecht ein Schreiben gesandt, in dem er erklärt: „Es ist mir ein Bedürfnis, Ihnen in diesem Augenblick meine Verbundenheit mit der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands auszüdrücken ...

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  • Neuesdeutschland

    Foto: Zentralbtld MILLIONEN STEHEN FÜR SIE AUF (Fortsetzung von Seife I) Herriot und zahlreiche bürgerliche Politiker konnten nicht umhin, sich dieser Bewegung anzuschließen. Sie zeigte, wie sehr die USA-Kriegsbrandstifter immer isolierter dastehen. Die ganze friedliebende Menschheit empfindet die Hinrichtung der beiden unschuldigen Amerikaner als einen Schlag ins Gesicht ...

  • Kim Ir Sen verlangtMaßnahmen gegen Provokation Li Syng Mans

    Panmunjon (ADN). Die koreanisch-chinesische Delegation bei den Waffenstillstandsverhandlungen in Panmunjon veröffentlicht am Sonnabend folgendes Kommunique: Obgleich erst zehn Tage seit der Unterzeichnung des Abkommens über die Repatriierung der Kriegsgefangenen durch die Chefdelegierten beider Seiten ...

  • Die Köpenicker Blutwoche vor 20 Jahren

    In den Tagen vom 20. bis 26. Juni 1933 wurden von Hitlers Terrorbanden 91 Köpenicker Antifaschisten auf bestialische Weise ermordet. Hunderte wurden so furchtbar mißhandelt, daß viele von ihnen für immer Krüppel und Invaliden blieben. Die Ereignisse vor wenigen Tagen, als faschistische BDJ-Banditen und ...

  • In Berlin wie in Duisburg - die gleichen faschistischen Banditen

    Wie die Hintermänner ihre Verbrechen zu verschleiern suchen

    Der Versuch, durch die Entfesselung eines faschistischen Putsches in Berlin und an einigen Orten der Deutschen Demokratischen Republik in die sich anbahnende friedliche Verständigung zwischen Ost und West die Brandfackel eines neuen Krieges zu werfen, ist gescheitert. Zug um Zug werden jetzt die Hintergründe dieses großangelegten und von langer Hand vorbereiteten Verbrechens entlarvt ...

  • Faschistische Banditen zerstören SED-Parteibüros in Westberlin

    Lehr-Polizei überfiel KPD-Bezirksleitung in Braunschweig

    Berlin (Eig. Ber.). Mitglieder der berüchtigten faschistischen Mordund Terrororganisation BDJ haben im Laufe des Freitag das Kreisbüro der SED im westberliner Bezirk Steglitz überfallen, die Büroeinrichtungen zerstört und die Räume in Brand gesetzt. Am Sonnabend stürmten faschistische Banditen das Büro der SED- Kreisleitung in Zehlendorf (amerikanischer Sektor) und setzten ebenfalls die Einrichtungsgegenstände in Brand ...

  • Appell des Weltfriedensrates an die Völker

    Feierlicher Abschluß der IV. Weltfriedensratstagung in Budapest / Einstimmige Beschlüsse für eine weitere Verständigung unter den Völkern

    Budapest. Am Sonnabend wurde in Budapest die IV Tagung des Weltfriedensrats mit der Annahme eines bedeutsamen Appells und einer Erklärung zur Einleitung einer Weltkampagne zur Eröffnung von Verhandlungen feierlich beendet. Der Präsident der Abschlußsitzung, das japanische Ratsmitglied Ikuo Ojama, hob hervor, daß die Budapester Tagung des Weltfriedensrats mit ihren ausgezeichneten Ergebnissen für die Friedensbewegung der Welt einen großen Schritt vorwärts bedeutet ...

  • MILLIONEN STEHEN FÜR SIE AUF

    (Fortsetzung von Seife I) Herriot und zahlreiche bürgerliche Politiker konnten nicht umhin, sich dieser Bewegung anzuschließen. Sie zeigte, wie sehr die USA-Kriegsbrandstifter immer isolierter dastehen. Die ganze friedliebende Menschheit empfindet die Hinrichtung der beiden unschuldigen Amerikaner als einen Schlag ins Gesicht ...

  • Blankenhorn erhielt in London eine Abfuhr

    Bonn (ADN). „Es scheint festzustehen, daß der Warnschuß Adenauers in London nicht nur ins Leere ging, sondern eine Abkühlung der (west-) deutschen-britischen Beziehungen auslöste." Das schreibt der westdeutsche Nachrichtendienst DMT zu den letzten Versuchen Adenauers, mit Hilfe seines Sonderbeauftragten Blankenhorn in London die Bemühungen um das Zustandekommen einer Viererkonferenz zur Lösung der Deutschlandfrage zu torpedieren ...

  • Schwere Zusammenstöße zwischen Münchener Werktätigen und Polizei

    München (Eig. Ber.). Zu schweren Zusammenstößen zwischen Werktätigen und Polizeikommandos kam es am Sonnabend in München. Zehntausende Münchener demonstrierten gegen die Versuche der Unternehmer, den Angestellten der Kaufhäuser und Geschäfte den freien Sonnabendnachmittag zu rauben. Im schwarzen Stahlhelm und mit vorgehaltenem Karabiner gingen Polizeikommandos brutal gegen die empörten Demonstranten vor ...

  • Wortlaut des Appells

    „Eine große Hoffnung ist geboren. In dieser Stunde rufen wir die Lösung von Streitfragen auf fried- jenigen zu vereiteln, die ein Über-* Jeder sieht heute, daß ein Über- Völker feierlich auf, ihre Regierun- lichem Wege, ganz gleich von wel- einkommen verhindern oder ver-> rm°MorTenm|Ä?ebieteßnund gen zu Verhandlungen und zur Ver- eher Regierung sie unternommen ^f^ede Hegt im Bereich undem kalten Krieg ein Ende setzen ständigung aufzufordern ...

  • Internationale Friedenspreise verliehen

    Budapest (Eig. Ber.). Im Verlauf der Freitagabend-Sitzung des Welt-, friedensrates sind die Internationalen Friedenspreise verliehen worden. Der Ehren-Friedenspreis wurde dem im Kampf gegen den Faschis* mus gefallenen bulgarischen Dichter und Nationalhelden Nikola Wap-< zaroff verliehen. Unter den sechs Trägern des Internationalen Friedenspreises befinden sich auch die Schöpfer des DEFA-Films „Das verurteilte Dorf", Martin Hellberg, Kurt und Jeanne Stern ...

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  • Dank und Anerkennung den Eisenbahnern

    Die Tage der faschistischen Provokation gegen die Deutsche Demokratische Republik waren eine ernste Bewährungsprobe für alle Kollegen der Deutschen Reichsbahn. Nach der Niederlage des faschistischen Anschlages können wir mit Stolz feststellen, daß die Eisenbahner diese Prüfung ehrenvoll bestanden haben ...

  • Arbeiter der Bau-Union Halle vereitelten Provokation

    Von wirklicher Solidarität erfüllt waren die Werktätigen der Bau- Union Halle, die in enger Zusammenarbeit mit den Werktätigen des Hüttenzementwerkes gleichfalls alle Anschläge der Reaktionäre zunichte machten. Die Maurer- und Zimmererbrigaden des Objektes Sozialgebäude brachten in ihrer Stellungnahme zum Ausdruck, daß sie die Arbeitsniederlegungen und provokatorischen Handlungen verurteilen ...

  • An die roten Hochöfner kommt man nicht heran

    Wie die klassenbewußten Arbeiter des Eisenhüttenkombinats „J. W. Stalin" die Provokationen zerschlugen

    In den letzten Tagen haben sich die Werktätigen des Eisenhüttenkombinats „J. W. Stalin" durch strengste Disziplin ausgezeichnet und sich allen Provokationen und Putschversuchen westberliner Agenten überlegen erwiesen. Die Voraussetzungen für die reibungslose Durchführung der Produktion schufen die Kumpel der Hochöfen, Masselgießmaschinen und der anderen Produktionsabteilungen ...

  • Wer hinter dem faschistischen Putschversuch des 17. Juni steht

    Berlin (Eig. Ber.). Vor über einem Jahr, am 24. März 1952, trafen sich in Westberlin die Vertreter einer Reihe von Rüstungskonzernen, die im Gebiet des demokratischen Sektors von Berlin und in der DDR als Kriegsverbrecher enteignet worden waren (AEG, Siemens usw.), Vertreter der Bonner Regierung sowie Führer verschiedener faschistischer Terrororganisationen ...

  • Minister Dr. Loch zu Fragen der Kredite und Steuern der Privatbetriebe

    Berlin. In einem Interview der „Täglichen Rundschau" beantwortete Minister der Finanzen Dr. Loch einige Fragen zu den neuen Maßnahmen der Regierung auf dem Gebiet der Kredite und Steuern, die der Entfaltung der bäuerlichen Wirtschaften, der Handwerksbetriebe und der kleinen und mittleren Privatunternehmen dienen ...

  • Werktätige versichern dem Zentralkomitee ihr Vertrauen zu Partei und Regierung

    Berlin (ADN). Dem Generalsekretär des Zentralkomitees der SED, Walter Ulbricht, sind viele Telegramme und Fernschreiben zugegangen, in denen Mitglieder der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands und andere Werktätige aus der ganzen Republik dem Zentralkomitee und der Regierung ihr uneingeschränktes Vertrauen aussprechen ...

  • Leistungen der Sozialversicherung für Tbc-Kranke

    Berlin (ADN). Die Zentralverwaltung der Sozialversicherung teilt mit: 1. In Durchführung des Beschlusses des Ministerrats der DDR vom 11. Juni 1953 setzt die Sozialversicherung die Anweisung außer Kraft, daß Krankengeld für Tbc- Kranke nur noch bis zu 26 Wochen gezahlt werden sollte. Die Geschäftsstellen der Sozialversicherung sind angewiesen, Tbc-Kranken bei stationärer Behandlung auch über die 26 ...

  • I Vorbereitungen für den „Tag X" |

    haus ist auf das engste mit dem größten westdeutschen NE-Metall- Konzern, der Metallgesellschaft AG Frankfurt/Main (Merton-Konzern) verbunden. Zum zweiten Male stieß sich Dr. Ernst gesund, als er im Jahre 19-13 Leiter der westberliner Währungskommission war und die Spalterwährung einführte. Er ist außer seiner „Tätigkeit" im Bankgewcbe Mitglied des Aufsichtsrates von AEG und der früheren Schlesischen AG für Bergbau und Zinkhüttenbetriebe ...

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  • Zur Erleichterung bei der Kreditgewährung für Einzelbauern

    Unter den Beschlüssen des Ministerrats vom 11. Juni ist für die Bauern unserer Deutschen Demokratischen Republik der Beschluß über die Aufhebung der Verordnung vom 19. Februar 1953 zur Sicherung der landwirtschaftlichen Produktion und der Versorgung der Bevölkerung von besonderer Bedeutung. Auf Grund dieses Beschlusses erhalten Bauern, die ihre Betriebe verlassen hatten oder denen die Bewirtschaftung durch überspitzte und falsche Maßnahmen entzogen worden war, ihre Betriebe zurück ...

  • Die Aufgaben der Maschinen-Traktoren-Stationen bei der Vorbereitung und Durchführung der Ernte

    Die Vervollkommnung der Technik der Maschinen-Traktoren-Stationen, die Vergrößerung ihres Maschinenparks, die Verbesserung ihrer Arbeitsorganisation, ermöglichen es den Maschinen-Traktoren- Stationen, den werktätigen Einzelbauern und den Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften größte Hilfe bei der Bewirtschaftung ihrer Felder zu gewähren ...

  • Erich Loest: Mit Provokateuren wird nicht diskutiert!

    Der Schriftsteller Erich Loest, bekannt durch seinen packend geschriebenen Roman „Die Westmark fällt weiter", erschienen im Mitteldeut' sehen Verlag, Halle, übermittelt dem „Neuen Deutschland" nachstehende charakteristische Tatsachenschilderung: In der Friedrichstraße wohnt ein bekannter Journalist. F ...

  • Ölfrüchte verlustlos ernten

    Bei der Ernte der Ölfrüchte ist besonders auf die verlustlose Erntebergung zu achten. Den Zeitpunkt der Ernte von Ölfrüchten legt der MTS-Agronom gemeinsam mit dem Vertrauensmann der werktätigen Bauern und dem Vorsitzenden der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften fest. An allen zur Aberntung von Winterraps eingesetzten Mähbindern muß eine Vorrichtung zum Auffangen von ausfallendem Rapssamen angebracht werden ...

  • Schauspieler Kurt Trepte von faschistischen Banditen niedergeschlagen

    Wie wir von Mitgliedern det Städtischen Bühnen Leipzig erfahren, hat sich die durch ihre hervorragende Mitwirkung in dem Schauspiel „Das Glockenspiel des Kreml" bekannt gewordene Schauspielerin Nee den von faschistischen Agenten ausländischer Mächte gedungenen Provokateuren empört entgegengestellt, als diese versuchten, auch in Leipzig Brandstiftungen zu organisieren ...

  • Anordnung des Ministeriums für Arbeit

    Berhn (ADN). Das Ministerium für Arbeit gibt folgende Anordnung: Auf Vorschlag des Bundesvorstandes des Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes wird für die Gebiete, in denen der Ausnahmezustand besteht, folgendes angeordnet: 1. Die Leiter der Betriebe und anderer Einrichtungen haben im Einvernehmen mit ...

  • Festes Vertrauen zu Partei und Regierung

    Dr. WILHELM MÜLLER Assistenzarzt an der Landeslrauenklinik Magdeburg Der aus Westdeutschland in die Deutsche Demokratische Republik übergesiedelte Arzt Dr. med. Wilhelm Müller, der jetzt als Assistenzarzt an der Landesfrauenklinik in Magdeburg tätig ist, erklärte zu den Beschlüssen des Politbüros des ...

  • WENN WIR STERBEN

    Ihr sollt es wissen, meine Söhne, sollt wissen, warum unser Lied ungesungen blieb, ungelesen ist das Buch und unerfüllt das Werk, wenn wir unter dem Rasen liegen. Klagt nicht mehr, meine Söhne, nicht mehr, warum Lüge und Verleumdung uns umgarnten, die Tränen, die wir weinten, der Schmerz, den wir litten — sie seien allen kundgetan ...

  • JOHANNES KNITTEL

    Hemrich-Greil-Preisträger, Film- Regisseur Wenn diesen faschistischen Ele-< menten Raum gewährt würde, wäre unsere gesamte künstlerische Ar« beit gefährdet. Wir wissen die Förderung der Kulturschaffenden und der Intelligenz durch die Regierung zu schätzen, besonders wenn wir die Verhältnisse der Kulturschaffenden und Wissenschaftler in dem anderen Teil Deutschlands mit nüchternen Augen betrachten ...

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  • Nazigenerale entlarven die Lüge vom Präventivkrieg

    Kein anderer als General Alfred J o d 1, Chef des Wehrmacht- Führungsstabes, erklärte im November 1943 auf der Konferenz der Reichs- und Gauleiter in München: „Noch zu der Zeit, als der Feldzug im Westen im Gange war, hat Hitler mir seinen grundlegenden Entschluß, gegen die Sowjetunion vorzugehen, mitgeteilt ...

  • Die alte und die neue „Germanisierung"

    Es gibt noch ganz andere, es gibt entsetzlichere Beweise dafür, wie hier kaltblütig und von langer Hand Verbrechen vorbereitet wurden, die in den Annalen der menschlichen Geschichte ihresgleichen suchen. Germanisierung — das war die alte, verbrecherische Praxis, die den Nachbarländern die Herrschaft ...

  • Stalingrader Kinder

    Wir sprachen mit den Bewohnern des berühmten Pawlow-Hauses. 52 Tage lang verteidigte der sowjetische Sergeant Pawlow dieses Wohnhaus, das mitten in der Hauptkampflinie lag, erfolgreich gegen die vordringenden Faschisten solange, bis die sowjetische Gegenoffensive einsetzte. Von einem Hausfrauen-Aktiv wurde das Gebäude nach Beendigung der Schlacht wiederaufgebaut ...

  • Begegnung mit Sowjetmenschen in der Heldenstadt Stalingrad

    Am 22. Juni 1953 jährt sich abermals der Tag des gemeinen Überfalls der Hitlerfaschisten auf die Sowjetunion, die zur Warnung für alle zukünftigen Aggressoren vernichtend geschlagen wurden. Stalingrad war die Wende. Stalingrad wurde zum Symbol des heldenhaften siegreichen Widerstandes der sowjetischen Patrioten ...

  • Das Sowjetvolk auf der Wacht des Friedens

    Je gewaltiger der Bau emporwächst, um so kleiner -werden die Feinde

    Baltikumkrieg führten, und 1941, als Hitler große Teile des Volkes zum Krieg gegen die Sowjetunion mißbrauchen konnte, band sich der unmenschliche deutsche Imperialismus die Maske des Verteidigungskriegers gegen den „drohenden asiatischen Bolschewismus" vor. Den Deutschen wurde eingeredet, die Sowjetunion plane einen Angriff ...

  • Traktorenwerk

    Im

    Der Besuch des Stalingrader Traktorenwerkes enthüllte uns das Geheimnis der gewaltigen wirtschaftlichen Erfolge dieses Landes, die uns nicht nur in Stalingrad, sondern überall, wohin wir auf dieser erlebnisreichen Reise kamen, immer wieder aufs neue in Erstaunen setzten. Mit demselben Enthusiasmus, mit dem uns die Belegschaft des Traktorenwerkes empfing, mit demselben Enthusiasmus sahen wir sie bei ihrer Arbeit und bei ihren wissenschaftlichen und technischen Studien ...

  • t.pn ist !

    Wer unsere Jugend abermals zum Krieg verführen und anderthalb Meter unter die Erde bringen will, der ist ein Feind des Potsdamer Abkommens, in dem scharf präzisiert wird, daß aus dem „Erziehungswesen die nazistischen und militaristischen Lehren völlig entfernt -werden." So erweist sich das Potsdamer ...

  • Eine einzige riesige Baustelle

    Stalingrad, das ist eine einzige riesige Baustelle. 63 Kilometer lang zieht sich die Stadt an den Ufern der Wolga hin. Noch sieht man an der Peripherie die zahlreichen kleinen improvisiei ten Holz- und Lehmhütten, die damals nach der Schlacht den zurückkehrenden Einwohnern die erste Zuflucht boten. Noch kann man auf dem Raum eines Quadratmeters auf dem blutgetränkten Mamojew-Hügel Hunderte von Granat- und Bombensplittern auflesen ...

  • Die Feinde des Potsdamer Abkommens wollen einen neuen 22. Juni

    Soll man Vergangenes vergangen sein lassen? Bestimmt ^ann nicht, wenn ein Teil Deutschlands von Menschen beherrscht ist, die darauf brennen, das blutige Massaker zu wiederholen. Adenauer der am 1. Februar 1953 in den westberliner Ausstellungshallen die Hitlersche Losung ausgibt, „den Osten wieder zu kolonisieren" und der die Kriegführung „möglichst offensiv nach Osten" vorantragen will (Rede im Bundestag vom 7 ...

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  • „Wir jagten die Faschisten in die Flucht"

    Schon viele Sportanhänger in der Deutschen Demokratischen Republik sahen bei Leichtathleliksporttesten unseren breitschultrigen DDR-Meister im Kugelstoßen, Meister des Sports Ernst Schmidt, im sportlichen Wettkampl. Bei den Ereignissen am 17. Juni in Berlin, in deren Verlauf laschistische Banditen aus ...

  • „Wir Bauarbeiter müssen wachsamer werden64

    Teilnehmer der Bauarbeiterkonferenz in der Stalinallee versichern der Partei und der Regierung volles Vertrauen

    Mehrere hundert Bauarbeiter von den größten Baustellen des demokratischen Sektors versammelten sich gestern in der Stalinallee, um aus den Ereignissen der letzten Tage die notwendigen Schlußfolgerungen zu ziehen. In ihren Diskussionen sprachen sie der Partei der Arbeiterklasse und der Regierung der DDR ihr vollstes Vertrauen aus und verurteilten auf das entschiedenste die von Westberlin aus gelenkten faschistischen Putschversuche ...

  • Jetzt beginnen bald die großen Ferien

    Für alle Schüler der 1. bis 3. Klasse war der 20. Juni der letzte Schultag vor den großen Ferien. Vergnügt liefen sie nach Hause, verstauten ihren Schulranzen und bereiteten sich auf die Ferienspiele vor, die von ihrer Schule durchgeführt werden. Die größeren, die Schüler der 4. bis 8. Klasse, müssen sich noch etwas gedulden ...

  • „Wir ih&ben vollstes Vertrauen zur Regierung"

    Belegscliaftsversammlung des VEB Funkwerk Köpenick distanziert sich von faschistischen Provokateuren und dankt der Sowjetarmee für die Niederschlagung des Putsches

    Mehrere hundert Belegschaftsangehörige des VEB Funkwerkes Köpenick kamen am Sonnabendnachmittag in ihren Kultursaal zur ersten Belegschaftsversammlung nach der Niederschlagung des faschistischen Putschversuches zusammen. Der 2. Sekretär der Bezirksleitung Groß-Berlin der SED, Genosse Erich Hönisch, erläuterte den Kollegen, oft von starkem Beifall unterbrochen, die politischen Hintergründe des faschistischen Abenteuers ...

  • Räte der Stadtbezirke verwirklichen Ministerratsbeschlüsse

    Die Bäckermeister Voß und Himmer, Mützenfabrikant Zinns aus dem Prenzlauer Berg sowie die Landwirte Krüger und Liebs aus Treptow erhielten Betriebe zurück /

    Der Rat des Stadtbezirks Prenzlauer Berg hat in Verwirklichung des Ministerratsbeschlusses vom 11. Juni dem Bäckermeister Voß aus der Oderberger Straße, dem Bäckermeister Himmer aus der Dimitroffstraße und dem Mützenfabrikanten Zinns aus der Winsstraße die Konzessionen zur Weiterführung ihrer Betriebe zurückgegeben ...

  • Sportler scharen sich enger um ihre Regierung

    Der Vorsitzende des Staatlichen Komitees für Körperkultur und Sport, Manfred Ewald, schreibt zu den jüngsten Vorgängen im demokratischen Sektor von Groß-Berlin: Als am 17. Juni 1953 größere Gruppen westberliner Banditen und Provokateure im Auftrage ihrer amerikanischen und westberliner Chefs in die unmittelbar ...

  • Verkehrs- und Geschäftszeiten

    Die Pressestelle beim Oberbürgermeister teilt mit: Nach der vom Militärkommandanten des sowjetischen Sektors von Berlin verfügten Änderung der Sperrzeit verkehrt die S-Bahn jetzt von morgens 4 Uhr bis abends 21.45 Uhr. Die U-Bahn nimmt morgens ihren Verkehr nach dem normalen Fahrplan auf. Abends verkehren die letzten Züge auf den einzelnen Linien wie folgt: Linie A: Nach Potsdamer Platz ab Pankow 21 ...

  • Aus den Funkprogrammen

    Sonntat, 21. Juni Berlin 1 10.30: Berichte von der Tagung des Weltfriedensrates in •' Budapest — 12.00: Kommentar zum Sonntag — 13.10: Mit unserer Jugend auf Fahrt — 16.45: Von Lenin geschaffen — von Stalin erzogen — 17.30: Das Lied der Völker — 19.10: Übertragung einer Veranstaltung aus der SAG „Brikett" Espenhain ...

  • Jewgeni Klewzow erneut Etappensieger

    Auch bei der 156 km langen dritten Etappe der Radfernfahrt Moskau — Charkow — Kiew — Minsk — Moskau von Orjol nach Kursk gab es wieder harte sportliche Kämpfe. Die Werktätigen in Kursk bereiteten den Fahrern einen herzlichen Empfang. In den bunten Trikots der Sportvereinigungen boten die Fahrer ein farbenfrohes Bild ...

  • Arbeiter des VEB Tiefbau wollen Marx-Engels-Platz freiwillig wiederherstellen

    Kollegen der HA II, Straßenbau, vom VEB Tiefbau, erklärten sich bereit, die durch die faschistische Provokation entstandenen Schäden auf dem Marx-Engels- Platz in freiwilliger Arbeit wiederherzustellen. Diese Erklärung gaben folgende Kollegen ab: Buschau, Adermann, Koß, Blum, Goerlich, Rockel, Wasner, Müller, Kopp, Foß, Kaiser, Häusler, Gereke, Pöllmann und Rudolph ...

  • Kinos und Theater spielen wieder

    Wie die Pressestelle beim Oberbürgermeister mitteilt, haben die Lichtspieltheater im demokratischen Sektor ab Sonnabend 16 Uhr geöffnet. Die letzte Vorstellung ist spätestens 21 Uhr beendet. Dazu kommen am Sonntag die Spielbühnen, und zwar das Deutsche Theater, die Kammerspiele des Deutschen Theaters, das Maxim- Gorki-Theater und der Friedrichstadt-Palast, die einheitlich um 17 Uhr beginnen ...

  • Verlrauensbekenntnis von Oberschülern zur Regierung

    die Regierung, der von den Mitglieriprn ripr Kiptssp iintprKrrmehpn wurde. In dem Brief heißt es: „Wir, die FDJler und Schüler der Klasse llb der Käthe-Kollwitz- Oberschule, bringen der Regierung unser größtes Vertrauen entgegen. Mit großer Freude begrüßen wir die Maßnahmen der Regierung, welche dem Interesse des deutschen Volkes entsprechen, das ein einheitliches Deutschland fordert ...

  • Wie wird das Wetter?

    Wetteraussichten: Heute bei schwachen bis mäßigen Winden aus südlichen Richtungen zunächst stark bewölkt. Im Laufe des Vormittags Bewölkungsauflockerung, dann wechselnd wolkig bis heiter, niederschlagsfrei. Höchsttemperaturen 22 bis 24 Grad, tiefste Temperatur in fier Nacht zum Sonntag 12 bis 15 Grad ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    21. Juni / Nr. 143 / Seite 6 Spart Strom in den Spitzenzeiten! Die Hauptbelastungszeiten (Spitzenzeiten) im Starkstromnetz der Deutschen Demokratischen Republik liegen in der Zeit von 7.30 bis 8.45 Uhr, von 10.30 bis 12.00 Uhr und von 20.30 bis 21.45 Uhr.

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Die Sache der Arbeiterklasse, die Sache des Volkes ist unbesiegbar! MILLIONEN STEHEN FÜR SIE AUF So hausten die faschistischen Banditen Hans Jendretzky ruft die Bauarbeiter Berlins zum Kampf gegen alle Provokateure auf Der Zorn der Völker wendet sich gegen die Mörder von Ethel und Julius Rosenberg So sieht die faschistische Brut der Adenauer, Ollenhauer, Kaiser und Reuter aus! Geheuchelte Empörung der Westkoniniaiidanteii Hochöfner nehmen Provokateure fest ZK der SED an die Belegschaft des Steinkohlenwerkes Plötz Die Werktätigen werden sich ihrer Verantwortung bewußt Einmischung Eisenhower» in die Berliner Ereignisse Bertolt Brecht an Walter Ulbricht
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