27. Feb.

Ausgabe vom 19.03.1953

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  • In jedem Betrieb ein Kampfplan zum Feldzug für strenge Sparsamkeit!

    Mit einer beispiellosen Fülle von Vorschlägen und Verpflichtungen haben die Werktätigen der Deutschen Demokratischen Republik ihre Bereitschaft, den Feldzug für strenge Sparsamkeit zu führen, kundgetan. Es gibt wohl keinen volkseigenen Betrieb, in dem nicht konkrete Maßnahmen zur Einsparung von Roh- und Hilfsstoffen, zur Erhöhung von Arbeitsnormen, zur Verbesserung der Technologie und der Arbeitsorganisation vorgeschlagen werden ...

  • WaS Steckt hinter dem Bonner Vertrag? (II) I Eine Konsultation für unsere Leser

    Der Artikel 3 Im dritten Artikel des Generalvertrages heißt es: „1. Die Bundesrepublik wird ihre Politik in Einklang halten mit den Prinzipien der Satzung der Vereinten Nationen und mit den im Statut des Europarates aufgestellten Zielen. 2. Die Bundesrepublik bekräftigt ihre Absicht, sich durch ihre Mitgliedschaft in internationalen Organisationen, die zur Erreichung der gemeinsamen Ziele der freien Weit beitragen, mit der Gemeinschaft der freien Nationen völlig zu verbinden ...

  • Erfüllt das Vermächtnis des großen STALIN!

    Die große Zahl von Selbstverpflichtungen, welche die Werktätigen unserer Republik zu Ehren des Vermächtnisses des großen Stalin überkommen haben, zeugt davon, daß die große Trauer urn iden Verlust des größten Menschen unserer Epoche sich umsetzt in Kraft, in den entschlossenen Willen, im Geiste Stalins unter dar Führung des Stalinschen Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion mit noch größerer Anstrengung den Kampf für Frieden, Einheit, Demokratie und Sozialismus zu führen ...

  • Fünf Grundforderungen des deutschen Volkes

    Erklärung der Vorsitzenden des Rates der Deutschen Sammlung Dr. J. Wirth und W. Elfes

    Berlin (ADN). Die Vorsitzenden des Rates der Deutschen Sammlung, Altreichskanzler Dr. Joseph Wirth und Oberbürgermeister a. D. und Polizeipräsident i. R. Wilhelm Elf es, wurden von der Polizei gehindert, nach Berlin zu reisen. Die von den zuständigen Paßbehörden bereits ausgestellten Interzonenpässe wurden auf Weisung des Innenministeriums von der Polizei eingezogen ...

  • Die Oper „Halka" in Berlin erstaufgeführt

    Berlin (ADN). Zu einem eindrucksvollen Bekenntnis der deutsch - polnischen Freundschaft und zu einem bedeutenden kulturellen Ereignis für die deutsche Hauptstadt wurde die Berliner Erstaufführung der polnischen Nationaloper „Halka" von Stanislaw Moniuszko am Mittwoch in der Deutschen Staatsoper. An der ...

  • Warnstreik gegen Ratifizierung in den Deutschen Edelstahlwerken

    We8tdeutschland drängt zur Aktion gegen die Kriegsverträge KPD- und SPD-Genossen handeln gemeinsam

    Bonn (Eig. Ber.). In den Schachtanlagen an Rhein und Ruhr, in den Betrieben, Fabriken und auf den Bauernhöfen in Bayern und Niedersachsen, Schleswig- Holstein und der Pfalz, sind die westdeutschen Werktätigen voll Zorn und Empörung über die für heute im Bundestag angesetzte Ratifizierung der Kriegsverträge von Bonn und Paris, gegen die der Wille des ganzen Volkes steht ...

  • Schuldspruch über Verräter Joschida

    Tokio (Eig. Ber.). In der japanischen Hauptstadt herrscht allgemeine Genugtuung darüber, daß es den vereinten Aktionen der Arbeiterklasse und des patriotischen Bürgertums gelungen ist, den USA- Lakai Joschida zu beseitigen. Die Parlamentsabstimmung gegen ihn fand bekanntlich inmitten von Massendemonstrationen vor dem Parlamentsgebäude statt ...

  • Aktionen der Arbeiterklasse

    24 Stunden vor Beginn der 3. Lesung der Kriegsverträge von Bonn und Paris im Bundestag trat die Belegschaft der Schmiedebetriebe der Deutschen Edels,tahlwerke Remscheid in einen Warnstreik. In einer Entschließung forderten die Arbeiter und Angestellten die Absetzung der Debatte und Maßnahmen zur friedlichen Wiedervereinigung Deutschlands ...

  • Hunderte Delegationen im Bundestag

    Bonn (ADN/Eig. Ber.). Hunderte Delegierte, als Sprecher von Millionen westdeutscher Bürger, trafen am Vorabend der Ratifizierungsdebatte in Bonn ein, um den Protest der gesamten Bevölkerung nachdrücklichst zu unterstreichen. Am Mittwoch wurde der Zustrom so mächtig, daß Bundestagspräsident Ehlers anordnete, jeweils nur noch 20 Delegierte zu gleicher Zeit in das Bundeshaus einzulassen ...

  • Adenauers Furcht vor dem Volk

    Bonn (ADN / Eig. Ber.). Die ungeheure Angst der Adenauer- Regierung vor dem Widerstand der Bevölkerung kommt in einer Mitteilung der westdeutschen Nachrichtenagentur DPA zum Ausdruck. Danach werden, um jede Widerstandsaktion während der 3. Lesung der Kriegsverträge zu unterdrücken, mehrere Hundertschaften Bereitschaftspolizei aus dem gesamten Regierungsbezirk Köln nach Bonn beordert ...

  • Daladier: Jeder Artikel der Verträge bedeutet Krieg1!

    Paris (ADN/Eig. Ber.). Der frühere französische Ministerpräsident und führende Radikalsozialist Daladier warnte auf einer Pressekonferenz in Paris eindringlich vor den Bonner und Pariser Kriegsverträgen, weil „jeder, der sie richtig liest, in jedem Artikel (dieser Verträge) den Krieg finden kann." In Bonn, erklärte Daladier, führten bereits jetzt die aus der Hitlerarmee übernommenen Scharfmacher das große Wort ...

  • ..jetzt müssen wir auf die Straße gehen!"

    Düsseldorf (ADN/Eig. Ber.). Über 40 Betriebsräte aus den verschiedensten Werken Westdeutschlands haben in diesen schicksalsschweren Stunden in einem Aufruf die westdeutsche Arbeiterschaft an ihre Verantwortung gegenüber allen friedliebenden Völkern gemahnt und sie zur unverzüglichen Arbeitsniederlegung aufgerufen ...

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  • Eine Konsultation für unsere Leser

    Diese Bestimmung wie auch das im Artikel 3 behandelte Recht der drei Mächte, die Interessen Westdeutschlands auf internationalen Konferenzen zu vertreten, unterstreicht noch einmal die völlige Abhängigkeit der Bonner Regierung von den Westmächten in den Fragen der Außenpolitik. Der Artikel 4 Im vierten Artikel des Generalvertrages heißt es: „1 ...

  • Stalins Friedenswerk zum Siege führen!

    Wien (ADN). Der Weltgewerkschaftsbund richtete zum Tode J. W. Stalins folgenden Appell an die Werktätigen aller Länder: „Unermeßlicher Schmerz erfüllt die Herzen der Werktätigen der ganzen Welt. Das Herz J. W. Stalins, des hervorragenden Führers des Sowjetvolkes, des genialen Führers des internationalen Proletariats, des unvergleichlichen Wohltäters der Menschheit, des glühenden Vorkämpfers für die Erhaltung des Friedens, hat aufgehört zu schlagen ...

  • Französischer Parlamentarier fordert gemeinsames Handeln gegen Kriegsverträge

    Aussprache zwischen Volksrepublikaner Andn§ Denis und Max Reimann in Bonn

    Bonn (ADN). Der volksrepublikanische Abgeordnete der französischen Nationalversammlung, Andre Denis, hat am Mittwoch während seines Aufenthaltes in Bonn eine der vielen Delegationen, die mit Protestentschließungen gegen die Kriegspakte Adenauers im Bundeshaus erschienen sind, empfangen und ihre Gründe angehört ...

  • Fort mit dem amerikanischen Wahlbetrugsge§etz

    Bonn (Eig. Ber.). Am Vorabend der Ratifizierungsdebatte kam es am Mittwoch im Bonner Bundestag bereits zu einer Kampfabstimmung über die erste Lesung des betrügerischen Wahlgesetzes, mit dessen Hilfe sich die Adenauer-Koalition an der Macht halten will. Mit nur zwei Stimmen Mehrheit — 187 Abgeordnete stimmten dafür und 185 dagegen — wurde das Wahlgesetz an einen '„Sonderausschuß" verwiesen ...

  • SPD-Führer unterstützen Adenauers Rüstungsprogramm

    SPD-Bürgermeister verhindert Kundgebung gegen Ratifizierung

    Bonn (Eig. Ber.). Über die unverzügliche Aufnahme einer umfassenden Produktion von Kriegsgeräten aller Art, einschließlich Massenvernichtungsmitteln, in der Bundesrepublik, haben sich Eisenhowers Sonderbotschafter bei der Schumanplan-Behörde, Bruce, und Adenauer auf einer Geheimbesprechung geeinigt. ...

  • Jetzt an jeden SPD-Genossen herantreten

    Parteivorstand der KPD zur Lage in Westdeutschland und zum Offenen Brief des ZK der SED

    Dusseldorf (ADN). Das Sekretariat des Parteivorstandes der Kommunistischen Partei Deutschlands hat am Mittwoch über seine Sitzung vom 17. März folgendes Kommunique veröffentlicht: Das Sekretariat des Parteivorstandes der Kommunistischen Partei Deutschlands nahm in seiner Sitzung am 17. März 1953 unter dem Vorsitz des Genossen Max Reimann Stellung zu der bedrohlichen Lage, die für die westdeutsche Bevölkerung mit der beabsichtigten dritten Lesung der Kriegsverträge von Bonn und Paris am 19 ...

  • Hunderttausende nehmen Abschied von Klement Gottwald

    Prag (von unserem Sonderkorrespondenten). Auf der Prager Burg weht die schwarze Fahne der Trauer um den Genossen Klement Gottwald. Seit Tagen strömen unübersehbare Menschenmassen zur Burg, um von dem toten Führer der Völker der Tschechoslowakei, der im historischen Spanischen Saal aufgebahrt ist, Abschied zu nehmen ...

  • Britische Bomber übten Atombombenangriff auf das Ruhr gebiet

    Bonn (Eig. Ber.). Eine ungeheuerliche Meldung wurde am Dienstag, zwei Tage vor der Ratifizierungsdebatte, in Westdeutschland veröffentlicht: Britische Flugzeuge wollen im Rahmen der bisher größten Luftkriegsübungen nach dem Kriege einen Atombombenangriff auf das Ruhrgebiet „üben". Damit gehen die Westmächte in ihren Vorbereitungen, Westdeutschland in eine tote Zone der verbrannten Erde zu verwandeln, einen Schritt weiter ...

  • Was steckt hinter dem Bonner Vertrag? (II)

    (Fortsetzung von Seite 1)

    wirksame Maßnahmen zur Verhütung und Beseitigung von Kriegsdrohungen und zur Unterdrückung von Angriffshandlungen oder anderen Verletzungen des Friedens zu ergreifen. Der ganze Bonner Vertrag und das Pariser Abkommen dienen aber gerade der Vorbereitung und Entfesselung der Aggression. Punkt 2 des Artikels 3 des Generalvertrages spricht von der Absicht der Bundesrepublik, sich durch Mitgliedschaft in den ...

  • Die sowjetische Delegation hält Ehrenwache

    Prag (ADN). Nach ihrer Ankunft in Prag begab sich die sowjetische Regierungsdelegation, die unter Führung des ersten Stellvertreters des Vorsitzenden des Ministerrats und Verteidigungsministers der UdSSR, Marschall N. A. Bulganin, steht, zum Spanischen Saal der Prager Burg, um dem Präsidenten der Tschechoslowakischen Republik und Vorsitzenden der Kommunistischen Partei der Tschechoslowakei, Klement Gottwald, die letzte Ehre zu erweisen ...

  • BDJ unter den Fittichen der FDP

    Düsseldorf (ADN). Der Vorsitzende des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen des faschistischen BDJ hat die Mitglieder seines Verbandes in einem Rundschreiben aufgefordert, sich der Jugendorganisation „Jungdemokraten" der FDP anzuschließen. Er selbst, so teilte der BDJ-Vorsitzende mit, sei dieser FDP-Jugendorganisation bereits beigetreten ...

  • Aktionseinheit treffen UnlernehmerwillkOr

    Düsseldorf (Eig. Ber.). Durch gemeinsame Aktionen hat die Belegschaft des Hüttenwerkes Hfgen- Haspe gegen den Willen des Unternehmers die Durchführung von Abteilungsversammlungen zur Vorbereitung der Neuwahl des Betriebsrates auf der Grundlage der einheitlichen Liste der Belegschaft erzwungen. Die Betriebsgruppen der KPD und SPD forderten gemeinsam durch Flugblätter die Hüttenarbeiter auf, geschlossen die willkürliche Behinderung der Vorbereitung der Betriebsrätewahl zu vereiteln ...

  • Nazi -Giftgas-Spezialist darf wieder arbeiten

    Frankfurt/Main (ADN). Hitlers Giftgasspezialist, Chef Chemiker Dr. Gerhard Peters, der als Hersteller des Zyklon B an der Vergasung von zwei Millionen Menschen im KZ Auschwitz mitschuldig ist, wurde auf Betreiben der Adenauer-Regierung auf freien Fuß gesetzt. Nach Bekanntwerden der Bestimmungen des Generalkriegsvertrages, ...

  • USA-Düsenjäger wollen provozieren

    Wiesbaden (ADN). USA-Sabre- Düsenjäger und Jagdflugzeuge vom Typ F86 des 81. USA-Geschwaders sind zur Verstärkung der Angriffsbasis Westdeutschland aus England nach Fürstenfeldbruck bei München verlegt worden. Am Vorabend der Verlegung hatte der Stabschef der USA-Luftwaffe, General Vandenberg, in Washington ...

  • Ruin für 800000 westdeutsche Bauern

    Mainz (Eig. Ber.). Auf einer Kundgebung in Mainz machte der SPD-Bundestagsabgeordnete Kriedemann Mitteilung über ungeheuerliche Pläne, auch für landwirtschaftliche Erzeugnisse im Rahmen der sogenannten Agrar-Union die Zollgrenzen abzuschaffen. Kriedemann erklärte, daß Adenauer bereits seine Zustimmung gegeben habe ...

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  • G H I K

    Die aus der Gesamtzeit ermittelte Normzeit nach der Mittelwertmethode würde 80,34 Minuten betragen, eine Normzeit also, die etwa in der Mitte zwischen der vor der Zeitmessung erzielten durchschnittlichen Leistung (89,2 Minuten) und der Höchstleistung (72,5 Minuten) liegt. In den Betrieben des Maschinenbaus gibt es aber überwiegend Arbeiten, die nur von einem Kollegen ausgeführt werden ...

  • Die Erfahrungen der Stalinallee helfen dabei

    Wir wollen die Erfahrungen, die wir beim Aufbau der Stalinallee gesammelt haben, auf den gesamten Stadtbezirk übertragen, weil das der entscheidende Schwerpunkt unseres Kreises ist. Wir schlagen vor, regelmäßige Beratungen mit den Bauleitungen, den besten Bauarbeitern, Vertretern der Deutschen Bauakademie, der Bauprojektierungsbetriebe, der Partei und der Gewerkschaft sowie des Rates des Stadtbezirks durchzuführen ...

  • Arbeitsnormen richtig festlegen!

    Auf einer Aktivtagung der Parteiorganisation im VEB Bergmann- Borsig in Berlin am 28. Februar 1953 wurde von dem Dreher Genossen Müller gefordert, eine Stoßbrigade zu bilden, die mithilft, die Voraussetzungen für technisch begründete Arbeitsnormen zu schaffen. Der Genosse Klabunde aus der Großdreherei erklärte in diesem Zusammenhang folgendes: „Der Genösse Müller hat vorgeschlagen, eine Stoßbrigade zu bilden ...

  • Stralsunder Lagerarbeiter helfen Holz einsparen

    Als wir Anfang des Jahres auf der Volkswerft Stralsund gefragt wurden, wie wir in der Abteilung Lagerwesen zum Plan für den sparsamsten Materialverbrauch beitragen können, gaben wir einige Hinweise, die in den ersten Entwurf des Planes für den sparsamsten Materialverbrauch aufgenommen wurden. Bei der ...

  • Vom „goldenen Westen" geheilt

    Besuch in einem Durchgangslager für zurückgekehrte Republikflüchtige

    Am Stadtrand von Frankfurt (Oder) befindet eich eines der zahlreichen Durchgangslager, in denen zurückgekehrte ehemalige Republikflüchtige für kurze Zeit Unterkunft finden. Seitdem Ministerpräsident Otto Grotewohl am 4. Februar erklärte, daß die Regierung bereit ist, solche Rückkehrer wieder aufzunehmen, die aus Kopflosigkeit ein Opfer der westlichen Hetze geworden sind, mehrt sich täglich die Anzahl derjenigen, die vom „goldenen Westen" geheilt zurückkehren ...

  • Die Friedrichshainer wollen 500 Wohnungen bezugsfertig machen

    Schon der ersten Einladung ihrer Volksvertretung zu einer öffentlichen Versammlung im RAW Revaler Straße folgten mehr als tausend Friedrichshainer. Ein Thema, das alle interessierte, stand auf der Tagesordnung: Was bringt uns der Friedrichshainer Plan? Die Kreisleitung Friedrichshain der SED unterbreitete den Einwohnern des Bezirks den Vorschlag, durch Mobilisierung aller noch schlummernden Reserven noch schneller auf dem Wege zum Sozialismus voranzukommen ...

  • Uhrenfabrik Ruhla spart mit jedem Pfennig

    Ruhla. Die Werktätigen der volkseigenen Uhren- und Maschinenfabrik Ruhla haben einen Appell der Betriebsparteiorganisation der SED zur strengsten Sparsamkeit im Betrieb mit zahlreichen Verpflichtungen beantwortet. Allein die Belegschaft der Abteilung Galvanisierung/Schleiferei will durch den sparsamsten Materialverbrauch besonders Von Tri-Chloräthylen 100 000 DM einsparen ...

  • für Verkaufsmessen Genossenschaftsbauern

    Merseburgf. Zur Einführung des Prinzips der Wirtschaftlichen Rech* nungsführung soll jeder Verkaufsstelle der Konsumgenossenschaft Merseburg sofort das Umsatzsoll und die entsprechende Warenbereitstellung im voraus mitgeteilt werden. Die Verkaufsstellen werden ihre Kosten selbst abrechnen, um dabei die Ursachen der Kosten genau zu ermitteln und ein strenges Sparregime einzuführen ...

  • Westdeutsches Arstepaar kam in die Deutsche Demokratische Republik

    Dr. Rolf Vosseler, seit einigen Monaten Stationsarzt im Kreiskrankenhaus Burg, kam aus Wanne-Eickel nach Burg, .Hier habe ich endlich die Möglichkeit gefunden, als Arzt vorwärtszukommen", erklärte Dr. Vosseler. .Meine Tätigkeit befriedigt mich In jeder Beziehung.' —-Frau Dr. Elisabeth Vosseler folgte ihrem Mann bereits nach kurzer Zeit nach ...

  • Hettstedter Walzwerker rufen zum Wettbewerb im II. Quartal

    Hettsfedt. Die Wakwerker des Walzwerkes für Buntmetalle in Hettstedt rufen alle Stahl- und Walzwerker der Deutschen Demokratischen Republik auf, zu Ehren des Karl-Marx-Jahres im II. Quartal des Planjahres 1953 einen sozialistischen Wettbewerb zu beginnen. In dem Aufruf heißt es: „Die Walzwerker von Hettstedt stellen sich gegenüber dem Planjahr 1952 die Aufgaben: 1 ...

  • Ungenügende Erfassung durch die VEAB im Bezirk Erfurt

    Erfurt. Die Erfassungspläne für die ersten Wochen des Jahres 1953 im Bezirk Erfurt wurden in den Kreisen ,Gotha, Sömmerda, Worbis und Heiligenstadt ungenügend erfüllt. Untersuchungen haben ergeben, daß sich die Räte der Kreise den Erfüllungsstand der Erfassungspläne nur mangelhaft melden ließen und keine genaue Kontrolle über die Ablieferung der landwirtschaftlichen Betriebe organisieren ...

  • DHZ unterstützt Frühjahrsbestellung

    Halle. Die Mitarbeiter der Tankstellen und Tanklager der DHZ Kraftstoffe und Mineralöle, Niederlassung Halle, stehen im sozialistischen Wettbewerb, Ziel des Wettbewerbes ist die Erhöhung des Warenumschlages pro Kopf des Beschäftigten und die Beschleunigung der Umschlagsgeschwindigkeit in den Lägern. Die besten Mitarbeiter in den fortgeschrittensten Brigaden helfen den zurückgebliebenen nach dem Beispiel des Bergmannes Franz Franik ...

  • Eine Verkäuferin hilft der anderen

    Tangerhiltte. Im sozialistischen Wettbewerb der Konsumgenossenschaft Tangerhütte nimmt die Organisierung der gegenseitigen kameradschaftlichen Hilfe einen bedeutenden Platz ein. Um höchste Umsätze zu erzielen und die wachsenden Bedürfnisse der Werktätigen zu befriedigen, wird bei einem auftretenden Mangel an bestimmten Produkten ein Warenaustausch unter den Verkaufsstellen vorgenommen, Bei starkem Käuferandrang helfen sich die Verkäuferinnen gegenseitig in der Bedienung der Kunden ...

  • Für eine bessere Arbeit unserer Handelsorgane Brigadevertrag in Erfurter HO-Gaststätte

    Erfurt. Als erste Brigade der Erfurter HO-Gaststätten hat die Brigade Sträube von der HO-Gaststätte am Anger mit der Betriebsleitung einen Brigadevertrag abgeschlossen. Darin verpflichtet sich das Küchenpersonal, für eine schnelle Bedienung der Gäste zu sorgen, keinen Verderb oder Schwund an Nahrungsmitteln aufkommen zu lassen und durch sorgfältige Zubereitung die Qualität der Speisen zu erhöhen ...

  • K

    Die durchschnittliche Normerfullung beträgt demzufolge 112 Prozent. In dieser Abteilung werden nun auf Grund von Arbeitsstudien organisatorische und technische Änderungen für eine neue Produktion vorgenommen. Im Anschluß daran erfolgt die Zeitmessung, die für jeden Arbeiter ergibt: gemessene Zeit * in ...

Seite 4
  • Mitteilungen Der Berliner Parteiorganisation

    B 19. März 1953 / NEUES DEUTSCHLAND / Nr. 66, Seite 4 (92. Fortsetzung) Abschied von Max Kreuziger In einer Trauerfeier nahm der Magistrat von Groß-Berlin am Mittwochvormittag Abschied von dem „Verdienten Lehrer des Volkes" und ehemaligen Stadtrat für Volksbildung, Max Kreuziger, der am 12. März im Alter von 72 Jahren nach langer und schwerer Krankheit verstorben ist ...

  • Zu zwei Erstaufführungen des Berliner Ensembles

    Anna Seghers: „Der Prozeß der Jeanne d'Are zu Rouen 1431" / Bertolt Brecht: „Die Gewehre der Frau Carrar"

    Zwei der bedeutendsten Namen, welche die deutsche Literatur unserer Zeit aufzuweisen hat, sind vom „Berliner Ensemble" im Programm eines Theaterabends von eigener Prägung vereinigt worden. Nicht mit neuen Werken, leider, aber mit älteren Arbeiten, die an Wahrheit und Schärfe auch nach Jahren nicht verloren ...

  • Abschied von Max Kreuziger

    In einer Trauerfeier nahm der Magistrat von Groß-Berlin am Mittwochvormittag Abschied von dem „Verdienten Lehrer des Volkes" und ehemaligen Stadtrat für Volksbildung, Max Kreuziger, der am 12. März im Alter von 72 Jahren nach langer und schwerer Krankheit verstorben ist. Oberbürgermeister Friedrich Ebert hielt die Gedenkrede ...

  • Bibliographische Mitteilungen

    Neben Buchbesprechungen m der Rubrik „Kritik und Bibliographie" und den Titeln neuerschienener Bächer werden wir künftig auch bibliographische Mitteilungen veröffentlichen, die unsere Leser mit dem Inhalt wichtiger Neuerscheinungen bekannt machen sollen. Albert Maltz, Mitbürger Schriftsteller (Dietz Verlag, Berlin, 80 Seiten, broschiert 1 DM) ...

  • „Stalin

    Zu einem Auswahlband mit Liedern sowjetischer und deutscher Komponisten

    laßt uns singen, Genossen" von Pokrass, dessen Worte Erich Weinert verdeutschte. In der lieblichen Intonation des Wiegenliedes hat Muradeli das „Lied von der Kindheit Stalins" geschaffen. Ein Soldatenlied im Walzertakt spricht von der Herzenswärme, der Tapferkeit und Würde der sowjetischen Soldaten, die sich diesen „Trinkspruch an Stalin" von Ljubana zu eigen machten ...

Seite 5
  • X.

    Dank den Erfolgen der Generallinie der Partei dauerte im Lande der Aufstieg der Industrie und der Landwirtschaft unentwegt an. Der zweite Stalinsche Fünfjahrplan war in der Industrie im April 1937, vor Ablauf der Frist — in vier Jahren und drei Monaten —, erfüllt. Die Vollendung der Rekonstruktion der Industrie und der Landwirtschaft hatte zur Folge, daß unsere Volkswirtschaft mit der modernsten Technik der Welt ausgerüstet wurde ...

  • der „Kurzen Lebensbeschreibung"

    Auszüge US

    und werden nach den unmittelbaren Weisungen des Genossen Stalin eingeführt. Er dringt persönlich in alle Einzelheiten der technischen Rekonstruktion der Industrie und der Landwirtschaft ein und beseelt und beflügelt die Arbeiter und Ingenieure, die Leiter der Betriebe und Hauptverwaltungen, die Erfinder und Konstrukteure ...

Seite 6
  • Gesamtdeutsche Tischtennis-Nationalmannschaft in Bukarest eingetroffen

    (Von unserem nach Bukarest entsandten Sonderberichterstatter Werner Fischer)

    Nach 60stündiger Fahrt in dem modern eingerichteten Kurswagen Berlin — Prag—Budapest—Bukarest hat die gesamtdeutsche Tischtennisdelegation am Dienstag wohlbehalten die Hauptstadt der Rumänischen Volksrepublik erreicht. Im Palace Athenee, dem schönsten Hotel Bukarests, hat die Mannschaft noch zwei Tage Gelegenheit sich von der Reise zu erholen und sich auf die Titelkämpfe vorzubereiten ...

  • Eine unvollständige Warnung

    Gesetzt den Fall, es würde sich folgendes ereignen: Irgendwo in einem Lande treibt eine Falschmünzerbande ihr Unwesen und richtet riesigen Schaden an. Es gibt genug Hinweise und Spuren, um die Verbrecher unschädlich zu machen, aber die Polizei beschränkt sich darauf, vor einem einzelnen Mann zu warnen, der ein falsches Zehnpfennigstück in Umlauf setzte ...

  • Die Parole der Bauarbeiter lautet: Kampf!

    Die Funktionäre der IG Bau- Steine-Erden im westberliner DGB brachten am Dienstag in einer außerordentlichen Funktionärkonferenz den Kampfwillen der westberliner Bauarbeiter für höhere Löhne eindeutig zum Ausdruck. Der erste Vorsitzende der. IG, Willi Krause, wandte sich entschieden gegen die westberliner Zeitungen, die er als unternehmerhörige Presse brandmarkte ...

  • NEUES DEUTSCHLAND 19. März / Nr. 66 / Seite 6

    Foto: Zentralbild Strandbad Müggelsee wird schöner Djf Strandbad Müggelsee soll im Frühjahr ausgebaut und schöner gestaltet werden. Der Badestrand wird um 70 Meter verbreitert, außerdem wird auf dem Gelände des Strandbades ein Sportplatz angelegt. Zwölf Sportgemeinschaften, die am Müggelsee ihre Klubhäuser ...

  • Reuter und Stumm züchten Mörder westberliner Polizisten

    Wie die westberliner Presse berichtet, wurde am Mittwochmorgen vor dem Hause Graunstraße 37 im Bezirk Wedding (franz. Sektor) ein westberliner Polizist, der 46jährige Wachtmeister Erwin Schläger, von unbekannten Banditen ermordet. Der Polizist war gerade abgelöst worden und befand sich auf dem Rückweg zum Revier ...

  • Reuter verschachert Westberlin an amerikanische Monopolisten

    Die Werktätigen verstärken ihren Kampf gegen die

    Die westberliner Zeitungen berichteten am Mittwoch, daß der Leiter der westberliner Verwaltung, " Reuter, unmittelbar nach seinem Eintreffen in den USA mit „namhaften Industriellen und anderen Wirtschaftsführern" zusammentraf. Er erstattete dort Bericht über die Lage in Westberlin und über die Maßnahmen, ...

  • „Frontstadt"-Politik

    Donnerstag im Schöneberger Rathaus zur Ablenkung der empörten Bevölkerung von der Brotpreiserhöhung aufführen will. Unter den Arbeitslosen, die ihre Kampfberatung am 27. März vorbereiten, wächst die Empörung über den vom Reuter-Senat geplanten Brotraub unaufhörlich an. Auf dem AriB&tsamt Charlottenburg (brit ...

  • Mitteilungen der Berliner Parteiorganisation

    öffentliche Lektionen Freitag, 20. März 1953, um 18.00 Uhr: Öffentliche Lektion im großen Lektionssaal des Parteikabinetts: „Die Durchführung des Zirkels. Die Aufgaben des Zirkelleiters, des Zirkelsekretärs und der Parteileitung bei der Auswertung der Zirkel." Lektor: Heinz Achtenhagen. Sonnabend, 21 ...

  • Aus den Funkprogrammen

    Donnerstag, 19. März Alle Sender des demokratischen Rundfunks bringen aus Anlaß der Beisetzung des Präsidenten der Tschechoslowakischen Republik, Clement Gottwald, am Donnerstag, dem 19. März, in der Zeit von 12.30 bis 13.30 Uhr ein gemeinsames Programm: 12.30: Sinfonische Musik — 12.57- Worte des Gedenkens — 13 ...

  • 1. Mai auch in Westberlin Kampftag der Arbeiterklasse

    Im Verlauf der Funktionärkonferenz der IG Bau-Steine-Erden im westberliner DGB wandte sich der Bauarbeiter Schreck unter stürmischem Beifall der gesamten Funktionäre gegen die Absicht des DGB- Vorsitzenden, Scharnowski, am 1. Mai eine gemeinsame Kundgebung mit den Unternehmern zu veranstalten. „Der 1 ...

  • Spart Strom in den Spitzenzeiten!

    Die Hauptbelastungszeit (Spitzenzeit) im Starkstromnetz der Deutschen Demokratischen Republik liegt am 16. März in der Zeit von 18.30 bis 20.30 Uhr.

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In jedem Betrieb ein Kampfplan zum Feldzug für strenge Sparsamkeit! WaS Steckt hinter dem Bonner Vertrag? (II) I Eine Konsultation für unsere Leser Erfüllt das Vermächtnis des großen STALIN! Fünf Grundforderungen des deutschen Volkes Die Oper „Halka" in Berlin erstaufgeführt Warnstreik gegen Ratifizierung in den Deutschen Edelstahlwerken Schuldspruch über Verräter Joschida Aktionen der Arbeiterklasse Hunderte Delegationen im Bundestag Adenauers Furcht vor dem Volk Daladier: Jeder Artikel der Verträge bedeutet Krieg1! ..jetzt müssen wir auf die Straße gehen!"
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