17. Mai.

Ausgabe vom 14.05.1952

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  • Der Arbeitsschutz unter unseren gesellschaftlichen Bedingungen

    Die beste technische Ausrüstung, Üie vollkommenste Maschine ist wertlos, wenn hinter ihr nicht die regulierende, kontrollierende Tätigkeit des Menschen steht. Die menschliche Arbeitskraft ist von allen Produktivkräften die wichtigste, die ausschlaggebende. Vernünftig und logisch wäre also, daß der Schutz der menschlichen Arbeitskraft und ihrer schöpferischen Entfaltung zu den vornehmsten Aufgaben der Gesellscnaft gehört ...

  • Hinweg mit dem Bonner Mordregime! Zerreißt den Generalkriegsvertrag!

    Flammende Empörung über Essener Bluttat / Demonstrationen und Massenkundgebungen in Westberlin, Hamburg, Bremen, Chemnitz

    Berlin (Eig. Ber.). 1000 westberliner Werktätige, darunter eine große Anzahl von Arbeitern der AEG-Turbinen-Fabrik, demonstrierten am Dienstagnachmittag in der Turmstraße in Moabit (britischer Sektor) gegen den bevorstehenden Abschluß des Generalkriegsvertrages und den Mordterror der westdeutschen Polizei in Essen ...

  • Kommunique über Konferenz west- und ostdeutscher Jugendvertreter

    Berlin. Auf Einladung des Präsidiums des westdeutschen Treffens der jungen Generation hat am 10., 11. und 12. Mai 1952 in West- und Ostberlin eine erste Fühlungnahme zwischen einer westdeutschen und einer ostdeutschen Delegation stattgefunden. Zweck der Besprechung war, jede Möglichkeit einer gesamtdeutschen Lösung zu prüfen ...

  • Triumphaler Ausklang der Friedensfahrt in Prag

    Begeisterter Empfang in Anwesenheit von Ministerpräsident Zápotocký / Skorepa (CSR) Sieger der letzten Etappe vor Schur / Doppelerfolg der englischen Friedensfahrer

    Prag (Eig. Ber.). Mit der 12. Etappe von Budejovice nach Prag fand die V. Friedensfahrt Warschau - Berlin - Prag einen wahrhaft triumphalen Abschluß. Einen großen Erfolg feierten die jungen englischen Friedensfahrer. Sie wurden durch Jan Steel Sieger in der Einzelwertung und mit ihrer Mannschaft, Wood, Seal, Jowett, Greenfield, Scales und Steel ebenfalls Sieger in der Mannschaftswertung ...

  • Gericht über Anführer von Terrorbanden

    Berlin (Eig. Ber.). Der erste Strafsenat des Obersten Gerichts der Deutschen Demokratischen Republik verhandelte am Dienstag unter dem Vorsitz der Vizepräsidentin Hilde Benjamin gegen die Bandenführer zweier Terror- und Sabotagegruppen, die irA Laufe der vergangenen Jahre im westberliner Bezirk Wedding und an der Sektorengrenze zahllose Terror- und Sabotageakte verübt haben ...

  • USA-Befehl: Sofort Militärdiktatur vorbereiten

    USA-Armee trifft Vorkehrungen zur Verwirklichung des Generalkriegsvertrages

    Heidelberg (ADN). Den Aufbau des Standsklausel des Generalkriegsver- dence Office) ihre Tätigkeit ein- Apparates zur Übernahme der ge- träges vorgesehene Machtübernahme stellen. Damit werden die Voraussamten Regierungsgewalt durch die jederzeit durchführen zu können. Die Setzungen geschaffen, um jederzeit ...

  • Beileidstelegramm des Präsidenten Wilhelm Pieck

    Berlin (ADN). Präsident Wilhelm Pieck hat der Witwe des verstorbenen Professors Dr.-Ing. Kurt Beyer, nachstehendes Beileidstelegramm übermittelt: „Zu dem schmerzlichen Verlust, der Sie durch den Tod Ihres Gatten, des Mitgliedes der Deutschen Akademie der Wissenschaften und der Deutschen Bauakademie, Herrn Professor Dr ...

  • Massen-Protestkundgebung

    am Freitag, 16,30 Uhr, auf dem Marx-Engds Platz

    Es sprechen: Hans Jendretzky, Johannes Dieckmann, Otto Nuschke, Lilly Wächter und Erich Honecker gegen das Blutbad der Lehr-Polizei in Essen und den Generalverrat Adenauers

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  • Im Interesse Deutschlands und des Weltfriedens

    Aus dem Leitartikel der „Prawda" vom 11. Mai 1952

    Am 9. Mai veröffentlichte die „Prawda" die Botschaften, die zwischen dem Präsidenten der Deutschen Demokratischen Republik, Wilhelm Pieck, und dem Vorsitzenden des Präsidiums des Obersten Sowjets der UdSSR, N. M. Schwernik, dem Ministerpräsidenten der Deutschen Demokratischen Republik, Otto Grotewohl, und dem Vorsitzenden des Ministerrats der UdSSR, J W Stalin, anläßlich des 7 ...

  • Wer bedroht Westberlin?

    Die Kriegshetzer in Westberlin bereiten neue Schandtaten gegen die Bevölkerung vor. Sie wollen den von Adenauer mit der Unterzeichnung des Generälkriegsvertrages beabsichtigten Staatsstreich in Westdeutschland mit heuen Provokationen zur Störung des Friedens in Berlin und zum Gegeneinandefhetzen der Berliner verbinden ...

  • Lügen der Mörder nach altem Rezept

    Empörung und Zorn erfüllen jeden Deutschen angesichts der Bluttat von Essen. Junge deutsche Menschen trafen die Amimörderkugeln der entmenschten Lehr-Soldateska. Jugendliche wurden gemordet, weil sie für das heiligste und unveräußerlichste Recht der Nation, für seine nationale Einheit und Unabhängigkeit friedlich demonstrierten, die Ablehnung des Geheralkriegspaktes, den Abschluß eines Friedensvertrages und den Abzug aller Besatzungstruppen verlangten ...

  • Bottroper Kumpel verfahren keinePanzerschiehten

    Erfolgreicher Streik auf der Kieler Howaldt-Werft / Streikbewegung in Westdeutschland

    Düsseldorf (ADN). Die Bergarbeiter von Bottfop werden keine sonntäglichen Panzerschichten mehr verfahren. Wie ein Sprecher der Bergarbeiter erklärte, stellt diese Maßnahme den Ausdruck der Kampfbereitschaft der Bergarbeiter gegen Adenauers Kriegspolitik und gegen den Generalkriegsvertrag dar. Kiel (ADN) ...

  • Betriebsverfassungsgesetz und Generalkriegsvertrag wachsen auf einem Halm

    In einer Pressekonferenz in Düsseldorf kündigte Fette „notfalls den Einsatz gewerkschaftlicher Kampfmittel" an, um, wie er erklärte, „in letzter Minute (!) noch ein fortschrittliches Betriebsverfassungsgesetz zu erreichen." Die darüber erschreckten Journalisten wurden aber von Fette sofort beruhigt: „Ein Generalstreik ist nicht vorgesehen, es gebe wirksamere Mittel ...

  • General Nam Ir zur Kriegsgefangenenfrage

    Panmunjon (ADN). Der Chefdelegierte der koreanisch-chinesischen Seite, General Nam Ir, gab in den Vollsitzungen der Waffenstillstandskonferenz in Panmunjon am Sonnabend und Sonntag folgende Erklärung an die Adresse der Interventen- Delegation ab: „Ich wurde von den Befehlshabern unserer Seite ermächtigt, ...

  • Adenauer will alle oppositionellen Kräfte ausschalten

    Reaktionäres Wahlgesetz vorbereitet / Wieder Provokationen an der Zonengrenze

    Bonn (ADN). Aus Furcht vor der immer schneller anwachsenden Protestbewegung gegen seine Kriegspolitik läßt Adenauer gegenwärtig Pläne ausarbeiten, die die Ausschaltung aller demokratischen und oppositionellen Kräfte zum Ziel haben. Unter anderem wird ein neues Wahlgesetz ausgearbeitet, mit dem ein weiteres ...

  • Moskauer Kirchenkonferenz fordert Gläubige in aller Welt zu verstärktem Friedenskampf auf

    Moskau (ADN/Eig. Ber.). Die Konferenz aller Kirchen und Religionsgemeinschaften der UdSSR zum Schütze des Friedens, an der auch kirchliche Würdenträger aus anderen Ländern teilnahmen, fand am Montag in Moskau ihren Abschluß. Die Teilnehmer der Konferenz nahmen einmütig einen Aufruf an alle Kirchen und Religionsgemeinschaften sowie an die Geistlichen und Gläubigen aller Konfessionen der Welt an, worin sie den Beschlüssen des Weltfriedensrates auf Verurteilung der Aggression und dem ...

  • Wilhelm Pieck dankt den Dresdener Rationalisatoren

    Dresden (Eig. Ber.). Präsident Wilhelm P i e c k richtete an die Belegschaft des Transformatoren- und Röntgenwerkes Dresden einen Brief, in dem er alle Arbeiterinnen und Arbeiter des Werkes zu ihrer großen Initiative zur Einsparung von 100 Millionen DM herzlich beglückwünscht. Der Brief hat folgenden ...

  • Dank der Regierung an Dr. Karl Steinhoff

    Berlin (ADN). Ministerpräsident Otto Grotewohl hat an Professor Dr. Karl Steinhoff, Minister i. R., folgendes Schreiben gerichtet: „Sehr geehrter Herr Professor! Ihrem Antrag vom 9. Mai dieses Jahres auf Entbindung vom Amte des Ministers des Innern habe ich am gleichen Tage entsprochen. Ihr Ausscheiden ...

  • Wasser, Strom, Gas werden in Westberlin teurer

    Berlin (ADN). Eine Erhöhung der Wassertarife beschloß der westberliner Senat am Montag. Ab 1. Juli wird ein gestaffelter Tarif mit Preisen von 20, 25 und 30 D-Pfennig pro cbm eingeführt, der vor allem die Kleinverbraucher belastet. Für die günstigeren Preisstufen kommen lediglich 200 Großabnehmer in Frage ...

  • Verletzung der Flugbestimmungen durch französisches Flugzeug bestätigt

    Berlin (ADN). Wie die westdeutsche Nachrichtenagentur DPA meldet, gab ein Vertreter der französischen Besatzungsmacht am 11. Mai in Berlin bekannt, daß am 8. Mai 1952 ein französisches Flugzeug auf halbem Wege von Westdeutschland nach Westberlin den Luftkorridor verlassen hat. Damit haben die französischen Behörden selbst zugegeben, daß ein französisches Flugzeug die Flugbestimmungen über dem Gebiet der Deutschen Demokratischen Republik verletzt hat ...

  • Weitere 100000 DM vom VEB Aufzugsbau

    Berlin (Eig. Ber.). Die Betriebs-1 Sektion der Kammer der Technik im VEB Berliner Aufzugsbau will alle Arbeiter im Betrieb mobilisieren* damit bis zum Jahresende durch Rationalisierungsmaßnahmen und Verbesserungsvoi schlage 100 000 DM eingespart werden können. Im Berliner Glühlampenwerk wandten sich ...

  • Haus der Kultur der Sowjetunion in Leipzig eröffnet

    Leipzig (Eig. Ber.). Am vergangenen Wochenende wurde das Haus der Kultur der Sowjetunion der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft feierlich eröffnet. Walter Piduch, Held der Arbeit, betonte die Bedeutung des H .uses für den Kampf um den Friedet und die Einheit Deutschlands. Gerhard Körbel, ...

  • Demonstrationen in Tunesien

    Tunis (ADN). Die tunesischen Patrioten führten am Sonntag neue Demonstrationen gegen die französische Kolonialherrschaft und gegen die Marionettenregierung Bakusch durch. Die größte Kundgebung fand vor dem Wohnsitz des Ministerpräsidenten Bakusch statt. Im Zeichen der nationalen Trauer blieben am Montag, dem 71 ...

  • Mao Tse-tung beglückwünscht Dr. Prasad

    Peking (ADN). Der Vorsitzende der Zentralen Volksregierung der Volksrepublik China, Mao Tse-tung, richtete an den indischen Staatspräsidenten Dr. Prasad ein Telegramm, in dem er'ihn zu seiner Wiederwahl beglückwünscht. „Ich habe erfreut davon Kenntnis genommen, daß Sie zum Präsidenten der Indischen Republik gewählt worden sind", heißt es in dem Telegramm ...

  • Großer Sieg des Linksblocks in Florenz

    Rom (ADN). 52.46 Prozent aller Stimmen — gegenüber 44 Prozent im vergangenen Jahr — erhielt der aus Kommunisten und Sozialisten bestehende Linksblock bei Zusatzwahlen zum Provinzialrat, die am Sonntag in der italienischen Provinz Florenz stattfanden. Die Koalition der Regierungsparteien erhielt nur 31 Prozent der Stimmen ...

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  • Proteste aus allen Schichten der Bevölkerung

    Alle Schichten der Bevölkerung ganz Deutschlands bringen in Protestresolutionen, Entschließungen und Kundgebungen ihre Empörung über den feigen Mordterror der Adenauer-Regierung an westdeutschen Jugendlichen zum Ausdruck. Folgende Betriebsbelegschaften der Reichsbahn protestierten u. a. gegen den Mordterror ...

  • KPD des Ruhrgebiets: Jetzt geschlossen handeln!

    Das Sekretariat der Landesleitung der Kommunistischen Partei Deutschlands Nordrhein-Westfalen gab eine Erklärung zum Essener Blutsonntag ab, in der es heißt: „Am 11. Mai, den die westdeutsche Bevölkerung als den Muttertag beging, wurde der Sohn einer deutschen Mutter, der junge Friedenskämpfer Philipp Müller, in Essen von der Adenauer-Polizei bestialisch und meuchlings ermordet ...

  • Mit Knüppeln und berittener Polizei

    Plötzlich kamen einige Funkwagen der Polizei und wenig später eine Abteilung berittener Polizei. Im Hintergrund warteten Mannschaftswagen voll besetzt mit bis an die Zähne bewaffneten Polizisten. Die Berittenen sprengten auf die im Grase liegenden Gruppen zu, trieben sie auf und verwiesen sie auf die andere Seite der Straße ...

  • Folgt dem Beispiel der mutigen Kämpfer von Essen

    Jungen und Mädchen in ganz Deutschland! Weit über 40 000 Jugendliche aller Weltanschauungen und Konfessionen demonstrierten in der großen Friedenskarawane in Essen machtvoll gegen den Generalkriegsvertrag, für den Abschluß eines Friedensvertrages mit Deutschland. Mit beispiellosem Mut sind die Jungen und Mädchen gegen die koloniale Versklavung Westdeutschlands durch die amerikanischen Finanzhyänen und ihre Bonner Vasallen aufgetreten ...

  • Kommando: Pistolen frei!

    Unser Mut muß dem kommandierenden Polizeioffizier — wir erfuhren später, daß er Wolter hieß — die letzten Sinne geraubt haben. Ich hörte plötzlich, wie er schrie: „Pistolen frei!" Und dann knallte es. Einige von uns lachten: Guck an, jetzt versuchen sie, uns mit Platzpatronen einzuschüchtern. Aber dann merkten wir, daß es gar keine Platzpatronen waren ...

  • Essener Bevölkerung brandmarkt die Mörder

    Die Nachricht von der Ermordung eines Jugendlichen hatte sich wie ein Lauffeuer verbreitet. Die gesamte Bevölkerung Essens kam auf die Straße. Die Knüppelgardisten bemühten sich, mit Gewalt den Weg frei zu machen, um den Toten mögliehst ungesehen wegzubringen. Es gelang ihr nicht. Wo auch immer dieser ...

  • Die Helden von Essen-leuchtendes Beispiel des nationalen Widerstandes

    Bericht von Hans Reimer, Hamburg, Teilnehmer an der Essener Demonstration Der heldenhafte Kampf der Jugend und die Bestialitäten der Lehr-Polizei

    Ein Mitglied unserer Redaktion hatte die Möglichkeit, mit einem der jungen Helden von Essen zu sprechen, die am vergangenen Sonntag im Namen der gesamten deutschen Jugend das Banner des nationalen Widerstandes gegen den Generalkriegsvertrag erhoben. Wir haben seine Worte aufgezeichnet. Hier ist der authentische ...

  • Das Ergebnis: Kampfbündnis aller Jugendlichen

    Schon auf der Bahnfahrt war uns klar, daß wir die Bluttat von Essen allen Deutschen bekanntmachen müßten, als eine Anklage und zugleich Kampfruf gegen das Adenauer-Regime. Mir sagten bis dahin unpolitische Jugendliche: „Wir haben nicht geglaubt, daß so1 etwas möglich ist. Warum haben wir uns nicht schon ...

  • „Ich sah, wie Philipp Müller ermordet wurde"

    Frau Martha Hadinski, Mülheim- Ruhr, Tinkrathstraße 92, war Augenzeuge des feigen Mordes der Lehr- Soldateska an dem jungen deutschen Patrioten Philipp Müller. Erschüttert schildert sie den Vorgang: „Ich hielt mich zwischen 14 und 14.15 Uhr in der Nähe der Gruga auf. Aus einer Straße sah ich einen Demonstrationszug kommen ...

  • Entschlossene Kampfbereitschaft, unbeirrbare Siegeszuversicht

    Den schwer verletzten jungen Deutschen Albert Bretthauer aus Kassel und Bernhard Schwarze aus Münster überbrachten schon wenige Stunden nach ihrer Einlieferung in das Essener Krankenhaus die KPD- Bundestagsabgeordneten Rische und Renner brüderliche Grüße aller deutschen Patrioten. Der Sozialdemokrat ...

  • Philipp Müller war ein kämpferischer Arbeiterjunge

    Die Mutter des Ermordeten, eine einfache Frau im Alter von 49 Jahren, berichtet von ihrem Sohn Philipp: Er war stets ein glühender Kämpfer für den Frieden. Als Sohn einer Arbeiterfamilie, unter fortwährenden Sorgen aufgewachsen, lernte Philipp Schlosser im Eisenbahnausbesserungswerk München- Neuaubing ...

  • Zentralrat der Freien Deutschen Jugend

    auf diesen Augenblick gewartet hätten. Mit Pferden und Mannschaftswagen stießen sie rücksichtslos in die Menschenmenge hinein, trampelten, fuhren und schlugen alles nieder, was ihnen in den Weg kam. Eine Hundestaffel wurde eingesetzt. Es war furchtbar. Mit den Knüppeln wurde rücksichtslos zugeschlagen ...

  • Essen ein Heerlager der Lehrpolizei

    Es regnete in Strömen, als wir morgens in Essen eintrafen. Das erste, was wir zu Gesicht bekamen war — Polizei. Alle 50 Meter standen Doppelposten. An Straßenkreuzungen Überfallwagen. Soviel Polizei gibt es doch in Essen gar nicht, sagten die Freunde. Wer weiß, wo sie die hergeholt haben . Lehr hatte Essen in ein Heerlager verwandelt ...

  • Der Generalvertrag in Aktion

    Die gewaltige Übermacht sprengte unseren Zug, trieb einzelne Gruppen in die Seitenstraßen und schlug sie dort unbarmherzig zusammen. im Leib, den nur derjenige nachfühlen kann, der so etwas einmal mitgemacht hat. Jemand schrie mir zu: „Diese Schweine haben einen von uns erschossen . . ." War das möglich? Aber als sich die Schießerei etwas beruhigt hatte, sahen wir, wie man einen leblosen Körper auf einen Wagen lud ...

  • Trotz Verbot größte Aktivität

    Zwar wurde das große Treffen verboten, zwar wurde im Rundfunk und in der Presse dagegen gehetzt. Aber kaum einer der Freunde, die ich geworben hatte, sprang ab. Im Gegenteil. Das Verbot bewirkte nur noch größere Aktivität. Denn, so sagten sich alle, wenn der Adenauer so etwas verbietet, muß er doch ein schlechtes Gewissen haben ...

Seite 4
  • Aus Den Funkprogrammen

    Wie wird der Betriebskollektivvertrag 1952 aussehen? Auszüge aus dem Referat des Mitgliedes des FDGB-Bundesvorstandes Otto Lehmann auf der außerordentlichen Sitzung des Bundesvorstandes vom 9. Mai 1952 14. Mai 1952 / NEUES DEUTSCHLAND / Nr. 113, Seite 4 Umfassender Arbeitssdiutz ist vordringlidi Im zweiten Abschnitt unserer Kollektivverträge sind nicht mehr, wie im vergangenen Jahr, die einzelnen Lohn- und Gehaltstabellen enthalten ...

  • Aus den Fehlern des Vorjahres lernen

    Die Hauptursachen für alle Mängel bei der Nichteinhaltung der übernommenen Selbstverpflichtungen seitens der Wirtschafts- und Gewerkschaftsleitungen sind in folgendem zu sehen: 1. Im mangelhaften Studium unserer gefaßten Beschlüsse und in der fehlenden bewußten Disziplin für die unbedingte Durchführung und Einhaltung der Beschlüsse durch einige Gewerkschaftsleitungen bzw ...

  • Hilfe für die Zurüd<bleibenden

    Für die gewissenhafte und termingemäße Erfüllung unserer Produktionspläne, zur Entwicklung unseres patriotischen Wettbewerbs und zur Verbreiterung der fortgeschrittensten Produktions- und Arbeitserfahrungen muß das Hauptaugenmerk auf solche gegenseitigen Verpflichtungen gelegt werden, die die Erfüllung ...

  • Die Rolle der Gewerkschaftsaktivs erkennen

    Zweifellos ist es richtig, daß die Unterzeichnung des Betriebskollektivvertrages nicht vorgenommen werden kann, bevor nicht der Rahmen-Kollektivvertrag des Wirtschaftszweiges unterzeichnet und registriert ist. Richtig ist auch, daß in vielen Betrieben die Vorbereitung der Betriebskollektivverträge durch die späte Bekanntgabe des Betriebsplanes von Seiten der Fachministerien und Staatssekretariate gehemmt worden ist ...

  • Erhöhte Wachsamkeit ist notwendig

    Durch die verbrecherische Absicht Adenauers, der trotz des Widerstandes des deutschen Volkes den Generalkriegsvertrag unterzeichnen will, wird eine ernsthafte Gefahr für unsere Republik heraufbeschworen. In der gleichen skrupellosen Art versucht er, durch eine schamlose Lügenund Verleumdungskampagne ...

  • Breiten Raum der schöpferischen Masseninitiative

    Die Vorschläge der Gewerkschaften, die inzwischen von der Regierung einmütig gebilligt wurden, gehen dahin. 1. Bei ärztlich bescheinigter Krankheit sollen in jedem Fall vom ersten Tage an das Krankengeld der Sozialversicherung und der Lohnausgleich bis zu 90 Prozent des Nettoverdienstes gezahlt werden ...

  • Umfassender Arbeitssdiutz ist vordringlidi

    Im zweiten Abschnitt unserer Kollektivverträge sind nicht mehr, wie im vergangenen Jahr, die einzelnen Lohn- und Gehaltstabellen enthalten. Sie werden als Anhang den Betriebskollektivverträgen beigefügt. Völlig neu ist in diesem Jahr der Abschnitt über die Förderung der technischen Intelligenz. Es ist ...

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  • Der Genosse Kulturdirektor war den Arbeitern nicht bekannt

    Die Delegierten der Partei im RAW Dresden wählten ihn nicht in die neue Parteileitung

    Mangelhaft vorbereitet war die Delegiertenkonferenz der Betriebsparteiorganisation im Reichsbahnausbesserungswerk Dresden. Die Kreis- und Stadtbezirksleitung hatten sich erst zwei Tage vor Stattfinden an die Vorbereitung dieser wichtigen Konferenz erinnert. Innerhalb von zwei Tagen konnte man natürlich keine gründliche Vorbereitung gewährleisten ...

  • Planerfüllung und Wachsamkeit im Mittelpunkt der Arbeit

    Die Parteileitung der LOWA Görlitz erarbeitete einen vorbildlichen Rechenschaftsbericht für ihre Delegiertenkonferenz

    Die Mitgliederversammlungen zur Wahl der neuen Parteileitungen in den Grundorganisationen der LOWA Görlitz verliefen im Geiste kämpferischer Auseinandersetzungen. Von 700 anwesenden Genossen sprachen 281 in der Diskussion. 154 Genossen nahmen zu den Kandidatenvorschlägen Stellung. Wie verantwortungsbewußt die Mitglieder die bisherige Arbeit der Leitungen untersuchten/unterstreicht die Tatsache, daß in den 33 Grundorganisationen acht Sekretäre und 40 Leitungsmitglieder nicht wiedergewählt wurden ...

  • Bei Faust und Semm zu Gast

    Wir waren bei Faust und Semm zu Gast. Und wir haben mit ihnen ein frohes Fest gefeiert. Anlaß war die Auszeichnung der beiden Brigaden zu „Brigaden der besten Qualität", Anlaß war die Auszeichnung des Maurers Willi Machein zum „Besten Maurer der Stalinallee", Anlaß war die Rückkehr von Gerhard Faust aus Warschau, Anlaß war die Stalinallee und weil das Leben eben so schön ist, daß gefeiert werden muß ...

  • Der Fall des USA-Spionage- Generals Grow

    Washington tdpat Dp' ehemalige amenkSTiUdie Mihtaraltdc+e in Moskau. Gpnpralma|or Roben Grow, ^y § fuM am Main sem Taqpnnrti durch Fahrlassigkot in O"..^ ^V1'v.n. Wip ArmPpmuvslei Pncp hpltarvnlqah Mutet N nur „mit allen Mitteln losschlagen , sondern das möglichst bald. Am 27. März 1951 findet man in ...

  • Die besten Bauarbeiter in die Partei

    Die Angehörigen der noch jungen Parteiorganisation der Bauabschnitte am Strausberger Platz haben durch gute Überzeugungsarbeit erreicht, daß 20 der besten Bauarbeiter jetzt Kandidaten unserer Partei geworden sind. Unter ihnen befinden sich durch ihre hervorragenden Leistungen bekannt gewordene Aktivisten, Bestarbeiter und bauleitende Kräfte, wie die Maurerbrigadiere Semm und Faust, der Bauleiter Förster, der Rüsterbrigadier Heilmann und die Kollegen Kollwitz und Neumeier ...

  • ,i\ew York Times : Immer mehr UN-Mitglieder gegen USA-Störungsmanöver in Panmunjon

    New York (ADN). Wie die „New York Times" berichten, bringen auf Grund des wachsenden Widerstandes ihrer Volker gegen die USA-Aggression in Korea immer mehr UN-Mitßliedstaaten ihren Unwillen über die amerikanischen Störungsmanöver bei den Waffen st illslnndsvcrhandlungen ;'um Ausdruck. Die Vertreter dieser Staaten weisen darauf hin, daß die Forderung der USA nach der sogenannten „Freiwilligen-Repatriierung" der Kriegsgefangenen im Widerspruch zur Genfer Konvention steht ...

  • „Wir werden unser Leben für unsere Kinder einsetzen"

    Junge Pioniere in ihren weifjen Hemden und Blusen mif dem blauen Halstuch begrüfjfen die Delegiertenkonferenz der Parteiorganisation LOWA Görlitz. 200 Friedensbriefe nach Westdeutschland hatten sie geschrieben, die sie nun dem Präsidium der Konferenz überreichten. Die Konferenz dankte den jungen Friedenskämpfern ...

Seite 6
  • HTUIORT

    Copyright 1952, Verlag Volk und Welt, Berlin

    Einundzwanzig Kilometer von Budapest entfernt, in Kistarcsa, am Rande der Gemeinde, stand inmitten eines drei Morgen großen Parkes das Farkas-Schloß. Es war ein langes, eidottergelbes Gebäude mit steilem rotem Dach und grünen Jalousien an den Fenstern. Dem Haupteingang war eine schmale Säulengalerie vorgelagert, zu der drei moosbedeckte, ausgetretene Steinstufen hinaufführten ...

  • Berlin braucht ein Projektierungsinstitut

    Die Erfüllung der großen Bauaufgaben unseres Fünfjahrplanes sowie des Nationalen Aufbauprogramms Berlin macht eine rechtzeitige und qualifizierte Projektierungsarbeit notwendig. Es muß unbedingt erreicht werden, daß für die Ausarbeitung der Entwürfe unserer Bauten die erforderliche Zeit zur Verfügung steht ...

  • Die Friedenskräfte des neuen Deutschland

    Ein polnischer Bericht über den Monat der deutsch-polnischen Freundschaft / Von Stefan Gorski, Redakteur der »Trybuna Ludu*, Warschaa

    Genosse Stefan Gorski, der mit einer polnischen Delegation wahrend des Monats der deutsch=polnischen Freundschaft in der Deutschen Demokratischen Republik weilte, veröffentlichte in der führenden Zeitung Volkspolens, dem Zentralorgan der Polnischen Vereinigten Arbeiterpartei „Trybuna Ludu" unter der Oberschrift „Die Friedenskräfte des neuen Deutschland" den nachfolgenden Aufsatz über seine Eindrücke, die er in Berlin und in der Deutschen Demo* kratischen Republik gewann ...

  • Keine Grenzen für echte Filmkunst

    Westdeutsche Filmzeitschrift über den DEFA-Film ..Der Untertan"

    „Wir halten auf jeden Fall an dem Grundsatz fest, daß es für echte Filmkunst keine Grenzen geben darf", erklärt die in Düsseldorf erscheinende Filmwochenzeitschrift „Deutsche Film-Illustrierte" in einem zweiseitigen, mit zwölf Fotos illustrierten Beitrag über den DEFA- Film „Der Untertan". Die Zeitschrift ...

  • Aus den Funkprogrammen

    Mittwoch, 14. Mai 1952

    Berliner Rundfunk Sendungen des Tages: 16.30: Die Wahrheit über Amerika — 17.30: Gesehen — gehört — geschildert — 19.45: Wir bauen Deutschlands Hauptstadt — 22.15: Abschlußbericht von der V. Friedensfahrt der Nationen — 23.30: Komponisten aus den Ländern der Volksdemokratie. 12.00: Funkecho der Wirtschaft — 12 ...

  • Staatsoper Unter den Linden erhält drei Ränge

    Die Pläne für den Wiederaufbau der Staatsoper Unter den Linden sind fertiggestellt. Noch in diesem Monat soll mit dem Bau des Verwaltungs- und Magazingebäudes begonnen werden. Der Baubeginn für die Oper ist für Juni vorgesehen. Der Bau der Klima- und Heizungsanlage und der Be- und Entwässerungsanlage wird, bereits vorbereitet ...

  • Wie wird das Wetter?

    Amtlicher Wetterbericht Temperatur 11 Uhr 13 Grad, Luftdruck 1018 = 764 mm, schwach steigend. Wetterlage: Nach Abzug der mitteleuropäischen Störung nach Nordosten, die dem Gebiet der DDR anhaltende Niederschläge brachte (in den westlichen Teilen bis nahezu 40 mm in 24 Stunden), tritt von Südwesteuropa mit höherem Luftdruck vorübergehende bessere Witterung und damit auch wieder leichte Erwärmung ein ...

  • Das polnische Buch

    Am Mittwoch, dem 14. Mai 1952, um 17 Uhr, findet für Verlagsleiter und alle Verlagsangestellten eine Führung durch die Ausstellung „Das polnische Buch" statt. Im Anschluß an die Besichtigung wird eine Diskussion durchgeführt werden. Der Verlag „Blick nach Polen" lädt alle Interessierten zu dieser Besichtigung und Diskussion herzlichst ein ...

  • „Freundschaft siegt" in Polen und Ungarn

    Der große Färb- und Dokumentarfilm „Freundschaft siegt" wird demnächst in der'Republik Polen und in der Volksrepublik Ungarn erstaufgeführt werden.

Seite 8
  • Eine erregte BVG-Versammlung in Westberlin und ihre Lehren

    In der vergangenen Woche fand in Kliems Festsälen in Neukölln (USA-Sektor) eine Belegschaftsversammlung der West-BVG statt. Eine strenge Türkontrolle verhinderte, daß Arbeiter, die den rechten DGB- Führern nicht genehm waren und die nicht zu dem geladenen Personenkreis der in der Technik Beschäftigten gehörten, in die Versammlung gelangen konnten ...

  • "Täfes" große Fahrt auf der Schlussetappe

    Die DDR-Mannschaft entriß Belgien den dritten Platz / Ehrgeizige Kämpfe trotz Regen und Hagelschauer / Steel ließ Vesely nicht entweichen und behauptete den Gesamtsieg / Englands Mannschaft vor der CSR

    Prag, 13. Mai. Auf dem von mittelalterlichen Patrizierhäusern umgebenen schönen Marktplatz von Budejovice waren Tausende versammelt, um die Friedensfahrer herzlich zu verabschieden und ihnen für die letzte, schwere Fahrt alles Gute zu wünschen. Jan Varil, der Stadtverordnetenvorsteher von Budejovice, gab das Zeichen zum Ehrenstart, und dann rollte zum letztenmal das bunte Fahrerfeld durch die von Menschen dicht umsäumten Straßen zum offiziellen Startplatz ...

  • GerlcSit über Anführer von Terrorbanden

    Gangster — das ist die treffsichere Bezeichnung, die für solche Typen geprägt wurde, wie sie jetzt auf der Anklagebank des ersten Strafsenats des Obersten Gerichts der Deutschen Demokratischen Republik sitzen. Sie sind die Eanditen, mit deren Kilfe die amerikanischen, französischen und britischen Interventen vergeblich versuchen, die friedliebende deutsche Bevölkerung in ihrem Kampf für die Einheit und den Friedensvertrag einzuschüchtern ...

  • Im Hagelschauer entwischen Schur und Skorepa

    Durch das Unwetter und die schwierige Bergstrecke hat sich das Feld in zwei große Gruppen geteilt, die aber nur 100 m auseinander liegen. Auf dem letzten steilen Anstieg der Straße tritt der CSR-Fahrer Skorepa zusammen mit „Täfe" Schur an, während der Hagel den Fahrern ins Gesicht peitscht. Beide gewinnen schnell 300 m Vorsprung und liegen in Benesov, 50 km vor dem Ziel, 1:50 Minuten vor dem Hauptfeld ...

  • Deine PARTEI ruft dich

    Mittwoch, 14. Mai Mitte: 18 Uhr, Batriebs- und Wandzeitungs.-cdakteure in der Kreisleitung Mitte, Zimmer 402. 17.30 Uhr, Lehrerzirkel Stalinbiographie 2, Gsn. Klering, in der DEFA, Jägerstraße. 32. Weißensec: Die Kreisseminare für Grundschule 1 und 2 und Stalinbiographie sind von Mittwoch auf Freitag, 16 ...

  • Gebt Quartiere für Studenten!

    Das Staatssekretariat für Hochschulwesen richtet folgenden Aufruf an die Berliner Bevölkerung: „In der Zeit vom 26. Mai bis S. Juli führen die Studenten der Universitäten und Hochschulen der DDR ihr erstes Berufspraktikum in volkseigenen Betrieben, Bibliotheken, Museen und wissenschaftlichen Instituten durch ...

  • Engländer wollten deutsche Mädchen vergewaltigen

    Während der anglo-amerikanischen Manöver im Grunewald am Dienstag versuchten mehrere englische Soldaten zwei deutsche Mädchen zu vergewaltigen. Durch das tatkräftige Eingreifen zweier Spaziergänger, die durch die Hilferufe der Mädchen alarmiert wurden, konnte die Schandtat verhindert werden. Gegen Kriegsmanöver ...

  • Friedensfahrt im Zahlenspiegel

    Einzelwertung der 12. Etappe

    1. Skorepa (CSR) 5:29:44 (1 Minute Zeitgutschrift), 2. Schur (DDR) 5.31:18, 3. Svoboda (CSR) 5.35:14, 4. Vesely (CSR) 5.35.15, 5. Sitzwohl (Österreich) 5:35:16, 6. Verhelst (Belgien), 7. Knezourek (CSR), 8. Verschueren (Belgien), 9. Steel (England), alle gleiche Zeit. 16. Trefflich (DDR) 5.35:22, 23 ...

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