19. Jul.

Ausgabe vom 12.07.1949

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  • Unsere Perspektive

    Die Einrichtung der HO-Läden was anfangs Gegenstand heftiger Kritik. Die zunächst verhältnismäßig hohen Preise schienen dieser Kritik einen Schein der Berechtigung zu geben. Heute kann man jedoch ohne jede Übertreibung sagen, es gibt kein populäreres Wort — auch in Westberlin — als die Abkürzung HO, Die letzten Preissenkungen, die bis zu 50 Prozent betragen, sind in der deutschen Wirtschaftsgeschichte etwas völlig Neues ...

  • Ausnahmezustand in Großbritannien verhängt

    London (ADN). König Georg hat am Sonntag auf (Ersuchen des britischen Kabinetts den „Nationalen Notstand" verkündet. Die Unterzeichnung einer entsprechenden Proklamation durch den König erfolgte im Anschluß an eine Sitzung des britischen Kabinetts, in der Maßnahmen zur Unterdrückung des Londoner Hafenarbeiterstreiks erörtert wurden ...

  • Die trüben Perspektiven Mister Trnmans

    „Tragische Auswirkungen" der Krise / Große Lohnkürzungen in Vorbereitung

    Die industrielle Produktion sei im Juni 13 Prozent unter dem Produktionsstand im vergangenen Herbst gelegen, erklärte der amerikanische Präsident, und wies auf die seit einigen Monaten eingetretene Verminderung der amerikanischen Einfuhr hin, der eine Steigerung der Ausfuhr entgegenstehe. Das hierdurch für die Einfuhrländer entstehende Defizit müsse fast in voller Höhe durch Dollarkredite ausgeglichen werden ...

  • Das Beispiel der Bergarbeiter

    Volks wirf schaffspl an 1949 wird übererfüllt / 3 Millionen Tonnen Braunkohle mehr als geplant

    81 000 Teilnehmer an innerbetrieblichen Wettbewerben eiferten ihrem großen Vorbild, dem Hauer * Adolf Hennecke, nach und erreichten, daß die Braunkohlenförderung im ersten Halbjahr 1949 102,4 Prozent des Jahres 1938 und die der Briketterzeugung 113,3 Prozent des Jahres 1938 betrug. Damit ist die Brennstofförderung und» Briketterzeugung des Jahres 1938 in unserer Zone überholt ...

  • Das Werk Dimitroffs wird vollendet

    Hinter dem bärge schritten die Witwe Dimitroffs, die Mitglieder des Polit-Büros und des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Bulgariens, die Regierungsdelegation der UdSSR, geführt von dem stellvertretenden Vorsitzenden 'des Ministerrates, Woroschilow, sowie die zahlreichen ausländischen Delegationen ...

  • FDGB-Delegation aus Mailand zurück

    Warnke und Göring über den Erfolg des Weltgewerkschaftskongresses

    Berlin (Eig. Ber.). „Nach den Beschlüssen des Weltgewerkschaftskongresses wird der FDGB seine neue Aufgabe darin sehen, die Aktionseinheit aller Werktätigen gegen die Ausbeutung durch den MarshaW- Plan zu organisieren und auch die westdeutschen Arbeiter für die Ziele des WGB zu gewinnen", erklärte der ...

  • Sozialminister eingeladen

    DWK schlägt gesamtdeutsche Konferenz zur Hilfe für die Umsiedler vor

    B e r 1 i n (Eig. Ber.). Nachdem das Politbüro der Sozialistischen Einheits- Partei Deutschlands die DWK aufgefordert hatte, eine gesamtdeutsche Konferenz der Sozialminister aller deutschen Länder über die TJmsiedlerfrage anzuregen, hat das Sekretariat der DWK folgenden Brief an die Minister für Sozialwesen gesandt: „Den in allen deutschen Ländern aufgenommenen Umsiedlern Existenz und Heimat zu schaffen, ist eine selbstverständliche nationale Aufgabe, ist Pflicht aller Deutschen ...

  • Soforthilfe für Umsiedler notivendig

    Frohburg/Borna (DH-Volkskorr.). „Der Raum ist so feucht, daß die Strohsäcke auf den Betten in kurzer Zeit verfaulen" schildert Frau Schwarz ihre Unterkunft, die der Altbauer Kötz in Skoplau, Kreis Grimma, dieser Neubürgerfamilie mit drei Kindern, darunter ein Säugling, zur Verfügung gestellt hat. „Wir haben weder einen Teller, noch sonst einen Abstellraum ...

  • General Kotikow bestätigt Haushalt

    Der sowjetische Kommandant, General Kotikow, hat den vom Magistrat von Groß-Berlin angenommenen Haushaltsplan 1949/1950 geprüft und hat gegen seine Inkraftsetzung keine Einwendungen. Der Haushalt des demokratischen Magistrats weist mit Einnahmen, Von 1228 Millionen DM'und Ausgaben von 1206 Millionen DM einen Überschuß von 22 Millionen DM auf ...

  • lag dmr Sowjet-Luftflotte

    Moskau (TASS/ADN). „Unter der Führung der Bolschewistischen Partei ist das Sowjetland zu einer gewaltigen und unerschütterlichen Luftmacht geworden, die die großartigen Errungenschaften der fortschrittlichen Sowjetwissenschaft und »-technik verkörpert", erklärte Garde- Generalleutnant Wassilij Stalin, in eirvem Interview zum bevorstehenden „Tag der Sowjetischen Luftflotte" ...

  • Ein nachahmensivertes Beispiel

    Dresden (KM - Volkskorr.). Unter dem Motto „Wir arbeiten für unsere Arbeiter- und Bauernstudenten" leisten die Belegschaften der Firmen „Zeiß-Ikon" und „Apotepha", Dresden, monatlich eine Arbeitsstunde .zusätzlich. Dieses Beispiel fand großen Anklang in vielen anderen Betrieben der sächsischen Landeshauptstadt ...

  • Gute Arbeit

    Leipzig (Kö -Volkskorr). Das Kraftwerk Leipzig-Süd wurde in diesem Jahre zum erstenmal seit 1945 ohne die sonst übliche zweimonatige Stilliegung überholt. Eine besondere Anerkennung verdient die mit der Reparatur eines 150-kW-Generatörs beauftragte Montagekolonne, die trotz 12 Tagen Zeitverlust durch Reparaturarbeiten außerhalb des Kraftwerkes die Überholung durchgeführt hat ...

  • Nachterstedt wird geholfen

    Berlin (Eig. Ber.). Wie uns .die DWK berichtet, hat die Hauptverwaltung Materialversorgung auf unsere Volkskorrespondenz „Zement für Nachterstedt" in unserer Ausgabe vom 29. Juni an das Zementwerk Schwanebeck den Auftrag erteilt, sofort 30 Tonnen Zement für den Wohnungsbau des Dorfes Nachterstedt zur Verfügung zu stellen ...

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  • Nicht jeder Schüler ist „Schüler"

    Es gibt wieder Umsteiger und verbilligte Schülerfahrs'cheine bei der BVG. ßndlich! Ich erhoffte mir von dieser neuen Regelung eine Geldersparnis von 25 Pfennigen pro Umsteigefahrt. Das bedeutet meinem kleinen Taschengeld immerhin ©ine Erleichterung. Ich bin nämlich Schüler. Ich schwinge mich also kürzlich ...

  • Tolmtn de» Irrweg»

    Es Ist ein großer Erfolg unsersr antifaschistisch-demokratischen Ordnung, daß diese von den werktätigen Bauern In immer stärkerem Maße alt die ihre erkannt wird. Und haben sie dazu ungeachtet der harten Jahre, die sie unter ihr erlebten, .nicht alle Ursache? Die Härten der letzten Jahre sind nicht das ...

  • Landarbeiter waren benachtelugt

    Aber es gibt im Dorfe einen Stand, der von den wachsenden Segnungen unserer antifaschistisch - demokratischen Ordnung noch wenig gespürt hat, obwohl die Arbeiter der Industrie, die Angestellten, die Geistesschaffenden und ganz besonders die Bauern von seiner stillen und unermüdlichen schweren Arbeit großen Nutzen ziehen ...

  • Beichte und PMthttn derGetcerk»(haft

    Das große humane Ziel des Gesetzes ist: Der Beruf des Landarbeiters und der Landarbeiterinnen soll fachlich zu einem gelernten Beruf und sozial auf das Niveau des industriellen Facharbeiters gehoben werden. Die Landarbeiterinnen und' Ländarbeiter-sollen dasselbe Recht auf fachliche Ausbildung und auf soziale Betreuung erhalten, das den Industriearbeitern/ gesichert ist ...

  • Angst vor dem Abzug der Besafcungsniäclrfe

    Engländer verbieten Wahlbroschüre / SPD, CDU und LDP gegen Herabsetzung der Besatzungskosten

    Frankfurt (Main) (Eig. Ber.). Eine einseitige Wahlbehinderung nennt der Parteivorstand der KPD in einem Protestschreiben an General Bishop das britische Verbot. Dr. Adenauer habe in der Schlußsitzung des „Parlamentarischen Rates" das Recht zur freien Meinungsäußerung für jedermann in Westdeutschland proklamiert ...

  • Niedriger hängen t

    Einige westliche Zeitungen versuch-/ ten in Ihren Meldungen übet die ßettiebttätewahl' bei Krupp in Essen . den Elndtuck zu etwecken, als habe steh der Eintluß der tottschtlttllchen Gewerkschafter bei Krupp vermindert. Wo« aber Ist die Waluheltt Dit Bettlebstütewahlon bet Krupp $ind schon seit. langem keine überparteilichen Gewetkschallswahlen meht ...

  • Wer hemmt den Interzonenhandel?

    Josef Orlopp über den Stand der Berliner Verhandlungen

    Berlin (Eig. Ber.). Wie wichtig es ist, den von dem Vorsitzenden der DWK, Heinrich Rau, in seinem Schreiben an Dr. Pünder vorgeschlagenen gesamtdeutschen Wirtschaftsausschuß aus Vertretern der Wirtschaftsorgane baider Zonen zu bilden, der sich unter anderem auch mit der Ausweitung des Interzonenhandels befassen müßte, beweist der gegenwärtige Stand der Verhandlungen über die Wiederaufnahme des Interzonenhandels in Berlin ...

  • Qjteh tzur^ishusston

    Was sagt die RBD dazu?

    Die S-Bahn fährt wieder! Was sie uns als Beförderungsmittel bedeutet, hat wohl niemand mehr schätzen gelernt, als diejenigen, die in den fünf Wochen des Eisenbahnputsches gezwungen waren, längere Strecken zu Fuß zurückzulegen. Obwohl die Reichsbahn in keiner Weise dazu verpflichtet war, ihren Arbeitern und Angestellten Löhne und Gehälter in Westmark zu zahlen, sondern dafür nach wie ...

  • ArbeUtfrirar i»t Pllitht

    Wir glauben, es Ist an der Zeit, ehrlich und offen diese Frage aufzurollen und darrilt die Bestrebungen der IG Land- und Forstwirtschaft, von der Deutschen Wirtschaftskommission den Erlaß einer Landarbeiterschutzverordnung zu erwirken, zu unterstützen. Wir glauben, daß es kurzsichtig und falsch Ist, wenn Vertreter der VdgB oder der landwirtschaftlichen Genossenschaften sich scheuen, diese Frage an die Bauern heranzutragen ...

  • Das gibt es schon wieder in Westberlin

    Nämlich, neue antisemitische Hetzfilme, Marke „Oliver Twist". In Zehlendorf, Zinnowaldkino, wurde kürzlich der Bavaria-Film „Der Millionär" gezeigt. Eine kitschige Courts- Mahler-Geschichte mit gefährlicher politischer Tendenz durchsetzt. Wieder einmal versucht /nan dem Arbeiter weis zu machen, daß er sich nur nicht danach sehnen solle, viel Geld zu haben, weil er dadurch nur Ungelegenheiten hat ...

  • Reger sucht einen Korridor zum Hersen der Amerikaner

    Erik Retter ist wehmütiger Slimmung. Voll Traufer »ehreiot tr im „Tagesspiegel" voJTf 10. Julh „Da* Vertrauen zwischen Alliieiten fße« mtint sind die Anglo-Amerlkunet) und Deutschen (wie Reget und Seift* Kumpane) in Berlin berühre In det füngstvettlossenen Zelt aul dem Fak' turn des Widerstandes gegen russfsen* kommun/Btfsche Vergewaltigung ...

  • Professor Nöhing über Demontage bestürzt

    Hamburger Werften stark betroffen / Gen«r*l Robertson schweigt

    Düssetdorf (DPD). Der Umfang der Demontagen in der Kohleveredelungsindustrie habe ihn sehr bestürzt, teilte der Wirtschaftsminister von Nordrhein-Westfalen, Prof, Nölting, in einem Schreiben an General Bishop mit. Nach einer Mitteilung des Wirtschaf tsministoriums sei der Minister von der jüngsten Entwicklung auf diesem Gebiet um so mehr -betroffen, als er angenommen habe, daß sich die Demontage auf jene für die Synthese typischen Anlagen beschränken werden Düsseldorf (ADN) ...

  • „Max-Reimann-Tag" in Niedersachsen

    Kundgebungen Im ganzen Lattd« / Bergarbeiter fordern Haftentlaswng

    Braunschweig (ADN). Der Landespärteitag Niedersächsen der KPD, der am Sonntag .in Braunschweig stattfand, bestimmte den 31. Juli zum „Max-Reimann-Tag". An diesem Tag sollen in ganz Niedersachsen Kundgebungen veranstaltet werden. Zum ersten Vorsitzenden der nied'ersächsischen KPD wurde August Holländer gewählt; der bisherige Landesvorsitzende der KPD ...

  • Warum Landarbeitersdiutsverordnung?

    Da* »Ziel unserer Politik i«t, 'di« von den arbeitenden Menschen erzeugten und bewegten Lebensmittel und Bedarfsgegenstände, ferner die kulturellen Güter unter Berücksichtigung der Leistung des Einzelnen so gerecht wie nur irgendmöglich *j verteilen Schon heute sind alle Maßnahmen' <ler Deutschen Wirt- ...

  • Bahnbrechende Erfindung

    Berlin (Ei|.Ber.). Im Chemiewerk Leuna ist es gelungen, eine für die Treibstoffgewinnung nötwendige Spezialkontaktmasse nach einem neuen Verfahren herzustellen. Bei der Produktion dieser Kontaktmas'se werden gegenüber früher pro Tonne 1827,—DM Kosten eingespart. Gleichzeitig wird der gesamte Arbeltsprozeß, der vorher vierzig Stunden beanspruchte, auf acht Stunden herabgesetzt ...

  • Für Offiziere ist Geld da

    Düsseldorf (ADN). Ein Gesetz über 'die Zahlung von Unterhaltungsbeiträgen an ehemalige Offiziere und Berufssoldaten verabschiedete der nordrhein-westfälische Landtag. Vorher hatten die Mehrheitsparteien SPD, CDU und FDP einen Antrag der KPD abgelehnt, die Erhöhung der Unterstützungssätze der allgemeinen öffentlichen Fürsorge zu behandeln ...

  • Vorfristig erfüllt

    Halle (Eig. Ber.). über 190 volkseigene Betriebe oder zonale Industrievereinigungen, die ihren Verwaltungssitz in Halle haben, konnten ihren Produktionsplan für das erste Halbjahr 1949 vorfristig erfüllen und dabei teilweise erhebliche Mehrleistungen erzielen. So erfüllten die 22 Betriebe der Zonenvereinigung „Sanar" ihr Plansoll durchschnittlich zu 149,5 Prozent ...

  • Da hört die Gemütlichkeit auf

    Ich stehe mit einem Freund in Westdeutschland in regem Briefverkehr. Bei jedem von dort eintreffenden Brief kann ich immer Wieder die Feststellung machen, wie die westdeutsche Bevölkerung verhetzt und verblendet wird. Mein Freund Ist ständig um mein Leben besorgt, denn nach seiner Information gibt es hier nur Zwangsarbeiter ...

  • Berechtigte Frage

    München (Eig. Ber.). Angesichts des mit Hochdruck vorangetriebenen Neubaus von 141 Wohnhäusern für die amerikanische Besatzungsmacht in München fragt die „Süddeutsche Zeitung": „Wann werden wir es erleben, daß auch für die Zehntausende Münchener Wohnungssuchende in ähnlichem Tempo an die. Instandsetzung ...

  • Es wird weiter verhandelt

    Berlin (ADN). Die Verhandlungen zwischen der Hauptverwaltung Intefzonen- und Außenhandel der Deutschen Wirtschaftskommission und der bizonalen Wirtschaftsverwaltung über die Regelung des Interzonenhandels wurden am Montag fortgesetzt. Dabei wurde die Frage der Einrichtung von Verrechnungskonten besprochen ...

  • Ihr wahres Gesicht

    Hof (ADN). Im Gebiet des Lagers Möschendorf bei Hof mußte eine besondere '' Kriminaldienststelle eingerichtet werden, da sich im Lager Moschenäörf Zahlreiche ' illegale Grenzgänger eingefunden haben, die sich als „politische Flüchtlinge" ausgeben, auf Grund der angestellten Untersuchungen aber als kriminelle Elemente entlarvt worden sind ...

  • . . . und in der Ostzone

    Berlin (ADN). 300 Kinder griechischer Freiheitskämpfer treffen Ende Juli zu längerem Aufenthalt in der sowjetischen Besatzungszone ein. 100 griechische Jugendliche werden durch Vermittlung der FDJ in Betriebslehrwerkstätten der Ostzone Aufnahme finden und hier ihre Lehrausbildung fortsetzen.

  • Platz für freie Initiative

    Altenburg (ADN). Für die industriellen Privatbetriebe des Kreises Altenburg würden durch das thüringische Vertragskontor Abschlüsse in Höhe von zwei Millionen DM für Vertragslieferungen an volkseigene Betriebe, Handwerkergenossenschaften und Konsumvereine vermittelt.

  • Erholung in Ungarn . . .

    Berlin (ADN). Auf Einladung der ungarischen Regierung fahren am Donnerstag 120 Kinder aus der Ostzone und dem, sowjetischen Sektor vor GrOß-Berlin zu einem vierwöchigen Erholungsaufenthalt nach Ungarn.

  • Redeverbot für Marga Reimann

    Koblenz (ADN). Die französische Militärregierung hat Frau Marga Reimann, der Gattin des inhaftierten KPD-Vorsitzenden, verboten, auf zwei Wahlkundgebungen der KPD in Mainz und Ludwigshafen zu sprechen.

  • Zehn Tote in Hamburg

    Hamburg (DPD). Die Zahl der Todesopfer des Kranunglücks auf der Howaldt-Werft in Hamburg vom 6. Juli hat Sich auf zehn erhöht.

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  • JFreie Bahn, und wir schlagen dich, Junker!"

    Aus dem nachgelassenen Roman „Herr von Ha/cens/erz" von Fritz Reuter

    Ja. Mecklenburg, du bist *n sozialer Beziehung das Land der Extreme. Du hast Güter, auf denen man darauf studieren muß. die Erträge eines Jahres in einem Jahre aufzufressen, und du hast Büdnereien, auf denen man darauf studieren muß, die Erträge eines Jahres nicht in einem Tage aufzufressen, aber Güter, ...

  • Es gab Pfeifkonzert und Hohngelächter t Tschaikowskijs „Zauberin" in der Berliner Städtischen Oper A%, % 7 "/NO

    Während der diesjährigen Leipziger Messe wurde die von einem deutschen Musiker vor einem Jahrzehnt in Spanien aufgefundene Oper Tschaikowskijs zum erstenmal nach dem Kriege wieder aufgeführt. Leipzig hatte den Wiederbelebungsversuch an der „Tscharodeika" (eigentlich „Die Bezaubernde") unternommen, nachdem ...

  • Wo Hitlers Vormarsch aufgehalten wurde

    _ Unter dem Zarismus war es ähnlich, wenn auch nicht so schlimm wie in Hitlers „Drittem Reich" Die vielen kleinen Völker Rußlands wurden, um sie besser ausbeuten zu können, als „minderwertig" angesehen, ihre oft jahrhundertealle Kultur war unterdrückt. Heute findet man in Deutschland noch viele Überbleibsel der Nazieinstellung zu kleinen, fremden Völkern ...

  • „Ick hadd de dütsdien Farwen dragen*

    Was weiß der heutige Durchschnittsdeutsche von Fritz Reuter? Daß er ein plattdeutscher Dichter war und|wegen seiner Zugehörigkeit zur studentischen Einheits- und Freiheitsbewegung eine Festungshaft zu verbüßen hatte. Wer aber beschäftigt sich noch eingehend mit seinem Werk? Viele, die mit dem Mecklenburger Platt nicht ganz zurecht kommen, halten die Reuterlektüre für zu schwierig und wagen sich deshalb nicht heran ...

  • Aus der Seele seines Volkes

    im Xortraa und Gedichte von Konstantin Simonow

    Konstantin Simonow, der welterfahrene Sowjetschriftsteller, sprach am Sonnabend im „Haus der Kultur der Sowjetunion" vor einem großen, sehr interessierten Publikum über Literatur, Schriftsteller und Dichter und ihre Stellung in der Gesellschaft. Sein Vortrag war eine scharfe, in die Kernprobleme eindringende Analyse der gesellschaftlichen und literarischen Situation in der Sowjetunion und in den kapitalistischen Staaten ...

  • Jagend auf der ältesten Sowjetbühne

    Eines der hervorragendsten und traditionsreichsten Sowjettheater ist das Moskauer Kleine Theater. In diesem Jahr feiert es sein 125jähriges Jubiläum. Vor wenigen Tagen brachte es die Uraufführung des Schauspiels „Jugend" Es ist das Erstlingswerk des Dramatikers L. Sorin. Ein Jugendthema, ein jugendlicher Autor und fast durchweg junge Schauspieler auf der Bühne des ältesten Theaters des Landes ...

  • CZiii neuiiiS JL-andtled

    Von E. R. Greulich Macht Regen halt beim Ackerrain? Schweigt Wind vor Wiesengrenzen? Das kleine Ich, das enge Mein so schön im Grundbuch glänzen und hocken drin im Kopl so groß ah selhstbeschränktcs Streben — wird Gott bemüht, dann soll er bloß dem Ich den Segen geben. Doch hält kein Wind am Grenzpfahl ein, der Tau netzt alle 'Wiesen — der Egoismus macht uns klein, Gemeinschaft uns zu Riesen ...

  • Sowjetische Gäste in Jena

    Die Universität Jena hatte dieser Tage den Besuch einiger sowjetischer Gelehrter, die dort im Rahmen eines außerordentlichen „dies academicus" zu den Professoren und Studenten sprachen. Prof. Dr. Meschtschaninow übe'rbrachte die Grüße des Präsidiums der Akademie der Wissenschaften der UdSSR, Prof. Dr ...

  • Eindrücke einer englischan Frau

    Die aus der Sowjetunion nach London zurückgekehrte -englischeFrauendelegation veranstaltete eine Pressekonferenz, auf der die Delegierten über ihre Reiseeindrücke, den friedlichen Aufbau im, Sowjetland, den wachsenden Wohlstand jedes Sowjetmenschen, über die Sowjetfamilie, die Kindererziehung und über das Alltagsleben der* Sowjetmenschen sprachen ...

  • Eine reiche Ernte hat begonnen

    Mit jedem Sommertag rückt die Getreideernte in der Sowjetuniort weiter nach Norden und Osten vor. Während in den südlichen Gebieten bereits geerntet wird, ist in vielen Teilen Sibiriens das Korn noch grün. Die verbesserten und erweiterten Kulturen ergeben eine reiche .Korniülie, die, wie in der Ukraine, trotz des nicht gerade idealen Wetters die Vorjahre weit übertrifft ...

  • „Kalevala

    Zum Gedächtnis an die vor etwa 100 Jahren von Dr. Elias Lönnrot veröffentlichte erste Gesamtausgabe de? kare.o-finnischen Nationalepas „Kalevala" ist am 17 Juli (18 Uhr) im Berliner Kuliurbundhaus eine literarisch-musikalische Feierstunde. Die Festansprache hait der Direktor des finnisch-ugrischen Seminars der Humboldt-Universität ...

  • Der „minderbelastete" Sterilisierer

    500 DM scheinen die Taxe zu sein, mit der man in München Verbrechen gegen die Menschlichkeit und die Kultur „sühnen" kann. Nachdem die dortige Hauptspruchkammer vor einigen Tagen Hanns Johst zur Zahlung dieses Betrages verurteilt hatte, verhängte sie jetzt dieselbe „Strafe" gegen den angeblich „minderbelasteten" Prof ...

  • Goethe-Feier auch in Berlin

    Außer Weimar und anderen Städten wird auch Berlin am 28. August eine Goethe-Feier veranstalten, wie Dr. Behrsing vqn der Abteilung Volksbildung des Berliner Magistrats mitteilt. Oberbürgermeister Friedrich Ebert und Arnold Zweig werden die Berliner Festreden halten. Das Märkische Museum bereitet eine Ausstellung „Aus Goethes Zeit" vor ...

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  • A 1 », 1"axJ C»J / Manifest des Weltgewerkschaftsbundes Arbeiter schützt den rneden /

    an die Werktätigen aller Länder

    „Ar»eher und Arbeiterinnen! Werktätige aller Länder! An euch wentleh sich die Vertreter von mehr als 71 50P 000 Geuerksohaftsmitslietlcrn, die in Mailand zum Zweiten Weltgewerkschaftskontreß zusammentraten. Im Weltgewerkschaftsbund, der auf dem Ersten Weltgewerkschaftskongreß gegründet wurde, sind Gewerkschaften fast aller Länder der Welt ungeachtet ihrer rassenmäßigen, nationalen, religiösen und politischen Unterschiede vereint ...

  • Kraft der Arbeiterklasse unbesiegbar

    Abschluß des 2. Weltgewerkschäitkkongtesses in Mailand / Di Vittorlo wieder Präsident des WQB

    Mailand (TASS/Eig- Bei.). „Der Weltgewerkschaftsbund ist die einzige echte internationale Organisation der Arbeiterklasse, die iähig ist, in ihren Reihen die Einheit der Proletarier aller-Länder zu verwirklichen", erklärte Giuseppe di Vittorio aul der Schlußsitzung des zweiten Weltgewcrkschaitskongresses am 9 ...

  • Die verbrecherischen Pläne der Imperialisten

    7. Der zweite Weltgewerkschaft«kongreß ste.IJt fest: zur Erreichung Ihrer Ziele betreiben die reaktionären imperialistischen Kräfte eine großangelegte Propaganda in der Absicht, eine Atmosphäre zu schaffen, die die Entfesselung eines neuen Weltkrieges erleichtern würde. Um zu diesem Z,ial zu gelangen, trachten die reaktionären Kräfte danach, die arbeitende Klasse zu schwächen und ihre Reihen zu spalten, 8 ...

  • unscret^partei

    Parteischulung in Dippoldiswalde

    Vor weme«n Tagen war ich im Kreis Dippoldiswalde. Wie es mit dem Studium der Geschichte der KPdSU (B) steht, wollte ich von den Genossen wissen. Da erlebte ich nfein blaues Wunder — es ist so gut wie nichts geschehet! Vom Kreisvorständ der SED wurde ein einziger Zirkel zum Studium der Geschichte der KPdSU (B) in Dippoldiswalde gebildet, der sjch aus ehemaligen Schülern der Landespafteischule zusammensetzt ...

  • Wilhelm Pieck am Grabe Dimitroffs

    Liebe bulgarische Freunde! Liebe Rosa! Es ist ein sehr schmerzlicher Anlaß, der uns deutsche Genossen zu Euch geführt hat. Wir stehen an der Bahre von Georgij Dimitroff. Eine große, allzu große Lücke wurde durch seinen Tod in unsere Kampfxeihen gerissen. Schwer, sehr schwer ist der Schlag, von dem wir alle, Ihr und wir, das bulgarische Volk, die internationale Arbeiterbewegung, aber auch die ganze fortschrittliche Menschheit betroffen wurde ...

  • uns verloren

    Länaern Dimitroil zu Grabe

    Das geloben die Vertreter des bulgarischen Agrarbundes, der bulgarischen Gewerkschaften und der Volksverteidigungsminister Die Frauen schwören Dimitroffs Werk die Treue. Die Jugend und die Pioniere bekunden durch Massensprechchöre ihren Willen, wie Dimitroff zu kämpfen und in s-einem Geist zu siegen ...

  • Treue zu Dimjtroff heißt Vollendung seines Werkes!

    Das bulgarische Voljt sandte seine Vertreter, die Besten, ehemalige politische Häftlinge und Partisanen, Aktivisten von den Feldern und aus den Fabriken, Vertreter der Jugendbrigaden, die besten Professoren und Schüler nach Sofia. Drei Tage und Nächte defilierte das bulgarische Volk an den im Parlament aufgebahrten teuren Töten vorbei ...

  • Ein

    Gemeinsam mit dem Volk Bulgariens trugen Vertreter aus 24

    2. Juli 1949. Dimitroff ist tot! Wo immer Menschen wohnen, die dän Krieg verdammen, den Faschismus verfluchen, den Frieden wollen, brachte die Nachricht vom Tode Georgij Dimitroffs heißen Schmerz und tiefe Trauer. Als sich die Botschaft, des Todes in Bulgarien verbreitete, ging ein Stälhnen durch das Land ...

Seite 5
  • Unsere Betriebe berichten

    Leuna (PK-Volkskorr.). Das Chemiewerk Leuna hat die Teilnehmer an seinen innerbetrieblichen Wettbewerbern von 3425 im Mai auf 6313 im Juni gesteigert. Die Zahl der Wettbewerbe stieg in der gleichen Zelt von 823 auf 1040. Einen individuellen Wettbewerb führten im Mai zwei und im Juni 961 Kollegen durch ...

  • WIB T S G H A F T

    Bilanz unserer Kohlenwirtschaft Vorfristige Erfüllung des Planes, Verbesserung der Qualität, Senkung der Selbstkosten

    Leipzig (Eig.Ber.). An der «n 9. Juli Im Senftenbcrger Revier begonnenen und am 10. Juli In Leipzig zu Ende geführten zonalen Arbeitskonferenz der Berfbauindustrie, an der Vertreter der 8MAD, der IG Bergbau und die besten Aktivisten, unter ihnen Hennecke und Baumann, teilnahmen, gab der Leiter der Hauptverwaltung Kohle, Gustav Sobottka, einen Überblick über die Entwicklung der Kohlenindustrie der Ostzone ...

  • Wm bringt dsr FU N Kt

    Dienstag, 12. Juli 1949 Berlin, 356,7 m = 841 kHz 11.10—12.00: Musik am Vormittag / 12.55 big 13.00: Die DWK teilt mit / 14.1S—14.SS: Tanzweisen aus galanter Zeit / 17.00 bis 17.15: Sendung dsr Freien Deutschen Jugend / 17.15—18.00: Adolf Steimel und Horst namthor spielen / 18.05—18.15; Probleme der Zeit / 18 ...

  • BREDEl WILLI 2. TEIL VO^'VERWANDTK UND BEKANNTE*

    86. Forlsetzung Ernst *Timm drängte steh zu Walter durch. „Du arbeitest bei Blohm und Voß, nicht wahr?" „Ja, Ernst!... Den ganzen Tag bin ich 'rumgerannt, aber Waffen wurden nirgends verteilt! Wirklieh nicht!" Die Bremsen quietschten; die Männer wurden heftig durcheinandergeschüttelt, ruckartig stand der schwere Wagen still ...

  • V.

    Kaum hundert Meter waren zurückgelegt, als aus einer lichten Schonung dünnstämmiger Fiditen Schüsse fielen. Wieder duckten sich alle auf dem Wagen, auch Walter. Irgend jemand schrie, Das Tempo nahm an Geschwindigkeit zu. Gleichzeitig bollerte das Maschinengewehr los. Und so, unter andauerndem Feuer, fuhr der Wagen in rasendem Lauf über die nachtdunkle Landstraße ...

  • HAUS DER KULTUR

    d«r Sowletunlon: Bin. C2. Am Festungsgraben 1 tägl. 19 U.. „Der Moskauer Charakter". Schauspiel von A. Sofronow. Nur noch bis 16. 7. THEMtR KM SCRlFFSkOERDIIMN I 19.00: „Der Spekulant", Mltt- I | woch: i9.oo: „Der Spekulant" | Ein DEFA-FILM im DEFA-FILMVERTRIEB nach dem Hörspiel »Während der Stromsperre" von Berfa Wat&rsträdt, Budis Berta WaterstrOdt, Musik: H ...

  • Wie wird das WETTER f

    (Eiitntr mrieht) Übersicht: Bei hohem Druck Ober Westeuropa Fortdauer der bestehenden Witterung. Temperaturen noch etwas ansteigend. Voraussage! Vormittags bedeckt, örtlich Bodennebel, besonders in Norddeutschland. Im weiteren Binnenlande tagsüber Aufheiterung, Höchstwerte um 25 Grad, im Süden 30 Grad, nachts 15 bis 12 Grad, mäßiger Nordwestwind ...

  • 40000 DM

    A los, Laboratorium Hansa, Friedrichshagen P 97 bei Berlin Altmetalle Jeder Art kaull gutzahlend Müller, Charlottenhurg, iSrhill!Tstr. 10, Ecke An-andVerHnfc|iriimfre'<l'i»ffw'sir."(S- (>lif. (harlulfenburf^ u. Kugellager, Wertaeuijc, Siiiraüiuhrer kauft Karl VERLAG

  • Keilriemen

    20 wi endlos 11 J<W oder endlich, Mirmäestlängeft 3,5 fn, auch gebraucht, in gut erhaltenem Zustand, dringend gesucht, eventuell tausch mit Werkzeug Ferdinand Holndonner NÄhfmiltelwerke Gadebusdi/Medribt.

  • Stahl- und Gußsthrott

    (wie verbogene Träger) und Metalle von Handel und Industrie. Hole selbst ab. E. Schwital, Metall- und SchrottgroBhandlung, Berlin. SO 36, Wrangelstr. 36

  • Theaier-Variele-Konzert

    EHEMALIGE STAATSTHEATER DEUTSCHE STAATSOPER. 12. 7., 19 Uhr- Ballett „tJorrtröschen". 13. 7., 19 Uhr- Pfitzner-Kantate „Von deutscher Seele"

  • BESTECKE

    Rotlfrei! Ori|inal „Nirosta"

    2,70X2 m, 3.S0X2 m (.n crier KC 2215" an 24 11 60 IVrriü'i „NU" Berlin Fofoa r.H'1

Seite 6
  • DFB

    Dienstag, 12. Juli 1949 Tempelhof: 20 Uhr, Arb.-Gr. Marlen- 'JTBrl, öjfentl. Mitgliederversammlung, Lokal Hackmann, Chausseestr. Ecke Preisstr. Schöneberg: 19.30 Uhr, Arb.-Gr. 4, öffentl. Mitgliederversammlung, Akazienstraße 9, Büro. Lichterfelde: 19.30 Uhr, Arb.-Gr. Südende, öffentl. Mitgliederversammlung, Siemensstr ...

  • Was Sie noch nicht wußten

    Aufenthaltsgenehmigung nicht vergessen! Der Erholungs- und Kuraufenthalt in den mecklenburgischen Badeorten ist bis zum 30. September 1949 genehmigungspflichtig. Urlaubsaufenthaltsgenehmigungen für Berliner We/ktätige erteilt der Feriendienst des FDGB Groß-Berlin, SO 16, Am Köllnischen Park 16. Inhaber ...

  • Wer will Reuters Rechnung bezahlen?

    Wenn ein Privatmann mehr ausgibt, als er verdient, muß er seine Ausgaben einschränken oder seine Einnahmen erhöhen. Tut er das nicht .und deckt seine Mehrausgaben durch Schulden, wird er zum Betrüger. Das ist aber immerhin seine> Privatangelegenheit. Wenn aber die Finanzführung einer Gemeinde nach diesen Grundsätzen erfolgt, dann ist es keine Privatangelegenheit mehr, und eines Tages werden die Bürger die Rechnung bezahlen ...

  • Immer mehr Währungsgeschädigte

    Zwischen einer Sitzung und einem Rundfunkinterview fragten wir den Vorsitzenden des Komitees für ■Währungsgeschädigte, Herrn Erich Hinz, der im Westsektor wohnt und als selbständiger Buchsachverständiger und Dozent am Hochschulinstitut im Ostsektor tätig ist, nach seiner Ansicht über die Ergebnisse des Reuterbankrotts ...

  • Aus eigener Kraft zu besserem Leben

    HO-Preise durchschnittlich um 30 Prozent gesenkt

    -■ Knapp 7 Wochen, nachdem die HO dank der gesunden Entwicklung unserer Wirtschaft die Verkaufspreise beträchtlich senken konnte, ist gestern ein erneuter Preisnachlaß von durchschnittlich 30 Prozent erfolgt und gleichzeitig die Auswahl der Lebensmittel erheblich erweitert. Bereits wenige Minuten nach Geschäftseröffnung am Montagmorgen ergossen sich Ströme von Kauflustigen in die HO-Läden ...

  • jFORf

    Potsdam bringt sehn Siege nach Hause

    „Die große Grünauer", die den Höhepunkt der Berliner Rudersaison darstellte, war in jeder Hinsicht ein voller Erfolg. Gut organisiert wurde den 4000 Zuschauern ein Programm geboten, das echtes Sportformat aufzuweisen hatte. Neben der Berliner Spitzenklasse stellten sich mehrere Mannschaften der Ostzone und überprüften ihr Können für die auf gleicher Anlage stattfindenden Zonenmeisterschaften ...

  • Uns ist aufgefallen: Auch eine Enttrümmerung

    Am vergangenen Mittwoch, so gegen 18 Uhr, sitzt Familie Wolti, Steinmetzstraße 9, 1 Treppe rechts, friedlich am Tisch beim Abendbrot. Plötzlich scheint das Haus in allen Fugen zu beben. Die Fenster klirren, ein großes Stück Stuck löst sich von der Decke und lallt krachend vor die Füße der kleinen klabi, die verstört Bülowstraße, ragt eine ■ zerlallende Ruine bizarr und anklagend in den Himmel, eine Gelahr lür den Verkehr ...

  • Liebe Reichsbahn!

    Ein Leser schreibt uns: „Als selbständiger Handwerksmeister gehöre ich, da sich meine Werkstatt im Ostsektor, die Wohnung jedoch im Westsektor befindet, zu dem großen Kreis der Währungsgefchädigten, die von jeglichem Geldumtausch ausgeschlossen sind. Mit dankbarer Freude machte ich deshalb von dem Vorschlag „Mit dem FDGB in die ...

  • Saboteure bevorzugt

    Der Student Wolfgang Freidlmg, der an den Vereinigten Bauhochschulen in Neukölln sechs Semester absolviert hat, sollte an der Abschlußprüfung nicht teilnehmen, weil angeblich eine Zulassung nicht erfolgt sei. Eine sofortige Überprüfung der Listen ergab jedoch, daß er mitaufgeführt war. Trotzdem wurde Freidling auf Anweisung des Schulleiters Gockel zum Verlassen des Prüfungssaales gezwungen ...

  • VfR Mannheim schlug Borussia Dortmund

    90 000 Zuschauer erlebten im Stuttgarter Neckarstadion ein Meisterschaftsendspiel von geballter Dramatik — einen Kampf, der nicht so leicht in Vergessenheit geraten wird. »Beide Mannschaften boten eine große athletische Leistung, denn bei glühender Hitze 120 Spielminuten durchzustehen, das bedeutet Kampfgeist in höchster Vollendung! Daß dabei technische Feinheiten etwas zu kurz kamen,' ist völlig verständlich ...

  • Paten der MAS

    Im Rahmen der Patenschaftshilfe des FDGB für Maschinenausleihstationen des Landes Brandenburg betreuen gegenwärtig Berliner Betriebe aus den Bezirken des sowjetischen Sektors 18 Maschinenausleihstationen und. drei Neubauerndörfer. Es haben sich jeweils mehrere Betriebe zusammengetan, um die Patenschaft für eine Maschinenausleihstation oder ein Neubauerndorf zu übernehmen ...

  • Westdeutsche Stimme zum UGO-Putsch

    „Was in Berlin geschieht, ist Wahnsinn, aber es hat Methode! Jedem, der mit einem Rest politischer Unbefangenheit Zeuge des Kampfes um die der Eisenbahnverwaltung der Ostzone unterstehende Berliner Stadtbahn ist, wird es klar, daß es sich dabei um eine Herausforderung der friedliebenden Welt handelt ...

  • Leser fragen das „Neue Deutschland"

    Wer bezahlt die Fensterscheiben?

    Frage: „Meine Wohnung ist verglast worden und die Zimmer sind wieder hell. Ein dunkler Punkt ist jedoch noch ungeklärt: Wer bezahlt die Fensterscheiben? Mein Hauswirt, der nach meinem Dafürhalten die Kosten der Vlerglasung zu tragen hätte, lehnt die Bezahlung ab. In einem anderen Haus, das der Treuhand untersteht, ■besorgt die Verwaltung die Verglasung ...

  • Deine PARTEI ruft dich

    Dienstag, 12. Juli 1949 SchSneberg: 19 Uhr, Kreisfunktionärkonferenz in der Feürig-Schule. Neukölln: 18 Uhr, Parteiaktivtagung mit Org.-Leitern <Je.r Stadtbezirke. Neukölln: 18.30 Uhr, Jugendleiter der Stadtbezirke im Sekretariat. Betriebsgruppentag Dienstag, 12. Juli 194!) — Verwaltungen usw. Donnerstag, 14 ...

  • FDGB

    Dienstag, 12. Juli 194» Mitte: Tecliniker und Werkmeister: 17.00 Uhr, Prenzlauer Straße 47a. Delegierte der IG Metall Groß - Berlin! 9.00 Uhr, Delegierten-Konferenz, großer, neuer Saal des FDGB-Hauses, Wallstraße 61-65. Mittwoch,, 13. Juli 1949 IG Bau / Steinmetzen und Bildhauer: 15.30 Uhr, Fachgruppenmitgliederversammlung, FDGB-Haus, Wallstr ...

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Unsere Perspektive Ausnahmezustand in Großbritannien verhängt Die trüben Perspektiven Mister Trnmans Das Beispiel der Bergarbeiter Das Werk Dimitroffs wird vollendet FDGB-Delegation aus Mailand zurück Sozialminister eingeladen Soforthilfe für Umsiedler notivendig General Kotikow bestätigt Haushalt lag dmr Sowjet-Luftflotte Ein nachahmensivertes Beispiel Gute Arbeit Nachterstedt wird geholfen
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