19. Jul.

Ausgabe vom 13.07.1949

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  • Westberliner Notverordnungen

    Für Westberlin ist die Zeit der Notverordnungen unseligen Angedenkens wieder da. Noch hüten sich die Pleitekämpfer aus der Reuter- Verwaltung allerdings, das Kind beim richtigen Namen zu nennen. Noch tun sie so, als handle es sich nur darum, den Westberliner Haushalt in Ordnung zu bringen. In Wirklichkeit aber ist ein Großangriff auf die Lebenshaltung der werktätigen Bevölkerung im Gange ...

  • Nationales Befreiungskomitee an Robertson

    „Geben Sie Max Reimann frei!" / Spitzenkandidat der KPD immer noch in Haft

    Gerhart Eisler und Wilhelm Koenen hatten im Auftrage des Nationalen Komitees zur Befreiung Max Reimanns am 1. Juli ein Schreiben an General Robertson gesandt, in dem sie begründeten, warum Max Reimann sofort aus dem Gefängnis entlassen werden müsse. Am 8. Juli wurde General Robertson durch ein neues ...

  • Käuferansturm auf die HO-Läden Der große Erfolg der Preissenkung / Rekordumsätze in Berlin und der Zone

    Berlin (Eig. Ber.). Am Montag, dem ersten Tag nach der Preissenkung, setzten die Berliner HO-Läden insgesamt Waren für 1 570 000 DM um. Das ist die höchste Tageseinnahme der Handelsorganisation in Berlin während der letzten zwei Monate. Am Dienstag wurden die Schlangen vor den HO- Geschäften noch länger ...

  • Verrat an der englischen Arbeiterklasse

    Truppen besetzen Londoner Hafen / Streik dehnt sich aus

    London (ADN/Eig. Ber.). Britische Truppen haben am Montag kurz nach Verkündung des nationalen Notstandes das AJbert-Dock, eines der größten Docks des Londoner Hafens, besetzt. Auf Grund der Besetzung sind mehrere 100 Hafenarbeiter, die am Montag ihre Arbeit wiederaufgenommen hatten, erneut in den Streik getreten ...

  • Prozeß gegen Abetz eröffnet

    Paris (ADN). Vor dem Militärgericht in Paris begann am Dienstag der Prozeß gegen Otto Abetz, der in den Jahren 1940 bis 1944 als „Stellvertreter Hitlers" im besetzten Frankreich tätig war. Im Verlauf dieses Prozesses werden zahlreiche französische Politiker als Belastungszeugen auftreten. In der Anklage wird darauf hingewiesen, daß Abetz unter anderem für die Ermordung des ehemaligen französischen Ministers Mandel verantwortlich sei ...

  • Textilien für Freischaffende

    Dieser Personenkreis erhält diejenige Punktkarte, die ihrer Lebensmittelkarteneinstufung entspricht, teilt die Hauptverwaltung Handel und Versorgung der Deutschen Wirtschaftskommission mit, Entsprechend der Anordnung vom 15. Dezember 1948 erhalten jedoch Angehörige vorstehender Berufsgruppen, die mehr als zehn Arbeiter und Angestellte beschäftigen, auch in Zukunft keine Punktkarte ...

  • Ungarn erwartet gute Ernte

    Budapest (SNB). Nach langen Jahren erwartet 'Ungarn in diesem Jahr zum erstenmal wieder eine sehr gute Ernte. Nicht unwesentlich hierzu hat die gute Arbeit der ungarischen Bauernschaft, die ihre Bestellungsarbeiten vorfristig durchführten, beigetragen. Polnisch-rumänischer Pakt ratifiziert Bukarest (ADN) ...

  • Helft bei der Erntearbeit!

    Aufruf der IG Land- und Forstwirtschaft an die Bevölkerung*' in Stadt und Land

    Berlin (FDGB). Der Zentralvorstand der IG Land- und Forstwirtschaft fordert die Werktätigen in Stadt und Land auf, alle Kräfte für die rechtzeitige und verlustlose Einbringung der Ernte einzusetzen. In enger Zusammenarbeit zwischen den volkseigenen Gütern, den Maschinenausleihstationen, den Bauern und der gesamten werktätigen Bevölkerung unserer Zone gilt es zu beweisen, daß wir bereit und auch fähig sind, eine neue demokratische Wirtschaft aus eigener Kraft aufzubauen ...

  • Was sagt die DWK dazu ?

    Cottbus (Rei-Volkskorr.). In Tagesund Nachtschichten stellten die Arbeiter des Cottbuser Feintuchwerks, Albertus die im Planauftrag für das zweite Halbjahr 1948 festgelegten 6000 m grünen Uniformstoff her. Der Auftrag wurde termingemäß ausgeführt, jedoch erst viereinhalb Monate später erfolgte der Abruf ...

  • Volksinteresse geht vor Eigennutz

    Leipzig (Ba-Volkskorr.). Sowenig man aus Asche Gold machen kann, sowenig können unsere Former aus schlechtem Material ein gutes Gußstück herstellen. Der Leipziger Gießerei fehlt es vor allem an richtigem Form- und Kernsand. Obwohl unweit von Leipzig die Grube Zwenkau mit brauchbarem Sand liegt, ist es bisher noch nicht möglich gewesen, diesen für die Leipziger Gießereien zu erhalten ...

  • Sitzung der vier Kommandanten

    Berlin (SNB). Am 12. Juli fand im Gebäude des Kontrollrates unter dem Vorsitz des französischen Kommandanten, Brigadegeneral Gancval, eine Sitzung der vier Kommandanten von Berlin statt. Anwesend waren; der sowjetische Kommandant, Generalmajor Kotikow, der britische Kommandant, Generalmajor Bourne, und der amerikanische Kommandant, Brigadegeneral Howley ...

  • Sdükane?

    Zeitz (F-Volkskorr.). Seit ihnen das Umladen der Kohlen über einen behelfsmäßigen Lattensteg untersagt worden ist, karren zwei Frauen einer Aripcitskolonnne im Lokbetri-eb des Hydrierwerkes Zeitz die Briketts nach dem Abladen zu einem sechs Meter entfernten Platz und werfen sie dann zwei Meter hoch auf einen Podest ...

  • Jetzt geht's mit einem Male

    Berlin (Eig. Ber.). Auf unseren VK-Bericht in der Nummer 148 vom 28. Juni 1949 „Das Gute liegt so nah" teilt uns die Hauptverwaltung Landund Forstwirtschaft mit, daß Freigabeschejne zum Einschlag einer größeren Holzmenge für den Bau der Rappbode-Talspcrre zugeteilt wurden und somit dem Bau der benötigten Feldbahn nichts mehr im Wege steht ...

  • Audi die Frauen sind dabei

    Neukieritzsch (Ha.-Volkskorr.). Um eine schnelle und sichere Einbringung der Ernte zu gewährleisten, hat der DFD des Kreis-es Borna beschlossen, sich aktiv 'an den Erniearbeiten zu beteiligen. Der DFD fordert alle Frauen des Kreises auf, seinem Beispiel zu folgen.

  • Kutter der Jugend

    Stralsund (AK-Volkskorr.). Jugendliche der Volkswerüt Stralsund haben einen Kutter gebaut, der vor kurzem vom Stapel lief. Er soll demnächst von Warnemünde mit einer Jugendbesatzung zum ersten Fang ausfahren.

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  • 0Stehtzur*e&i$hus$ton

    Nationale Front und Kriegsgefangene

    Auch bei uns Kriegsgefangenen in der SU hat der Ruf des 3. Deutschen Volkskongressei, den er an das gesamte deutsche Volk richtete, lebhaften Widerhall gefunden. So sind wir heute in unserem Lager zusammengekommen, um der Überzeugung Ausdrude zu verleihen, daß das Gebot der Stunde für jeden, der seine Heimat liebt, lautet: Reihe dich ein in die Nationale Front für ...

  • Wai plant die Labour-Reglerung?

    Die Bevin, Attlee und Cnpps wollen gegen die britischen Arbeiter vorgehen, die für ihre Lebensrechte streiken und mit ihren, kanadischen Kollegen Solidarität | üben. Die Labour-Führer setzen die Truppen Seiner Majestät gegen die Hafenarbeiter ein. Bedeutet die Verhängung des Ausnahmezustandes in England ...

  • Alle Deutschen sind angesprodien

    Als ich vor einigen Wochen die Rede des Parteivorsitzenden der SED, Otto Grotewohl, über die Nationale Front hörte, kam mir ein längst vergessener Spruch Wilhelm II. bei Ausbruch des ersten Weltkrieges in den Sinn: „Ich kenne keine Parteien mehr, nur noch Deutsche". Jahre sind vergangen^ diese Kräfte haben uns damals in einen zweiten Weltkrieg hineingehetzt ...

  • Deutsche Intellektuelle als Strafgefangene

    Zur Kriegsproduktion gezwungen Bericht eines „freiwilligen" Arbeiters aus Frankreich Toulouse (Eig. Ber.). „Wie ein Strafgefangener auf einer Insel muß die deutsche Intelligenz hier leben", schreibt ein in die französische Flugzeugindustrie „verpflichteter" deutscher Ingenieur an seinen Freund nach Berlin ...

  • Wieder im Freiheitskampf

    Schwerin (ADN/Eig. Ber.). Unter der Losung „Freiheit den Völkern — Friede der Welt" findet am 16. und 17. Juli in Schwerin ein gesamtdeutsches Treffen der ehemaligen Spanienkämpfer statt. Das Komitee der ehemaligen Spanienkämpfer erwartet die vollzählige Beteiligung aller ehemaligen Spanienkämpfer. Sie kommen Hildesheim (ADN) ...

  • Die Bedürftigen gehen leer aus

    Vierzigmal mehr für Besatzungskosten als für Volksbildung

    Frankfurt/Mam (ADN/DPD). D,ie Finanzminister der Länder der Doppelzone setzen dem vom Ausschuß ■für Arbeit des bizonalen Wirtschaf ts- ■rates vorbereiteten Gesetzesentwurf rzur Erhöhung der Renten für Körjperbeschädigte Widerstand entgegen. Nach ihrer Ansicht können die entstehenden Mehrkosten nur durch Einschränkung des öffentlichen In- •Vestitionsprogramms gedeckt werden, was nicht angebracht sei ...

  • „Stellt euch auf die Seite der Freiheit!"

    Ein Aufruf des FDGB an die deutschen Legionäre in Vietnam >

    Berlin (Eig. Ber.). Von der Tagung des Weltgewerkschaftskohgresses in Mailand richtete die deutsche Dele-i gation einen Aufruf an die in französischem Sold kämpfenden deutschen Legionäre in Vietnam, in dem es u. a. heißt: „Ihr deutschen Legionäre in Vietnam kämpft gegen die Freiheitsbewegung eines unterdrückten Volkes ...

  • Vertrauen zu deutschen Arbeitern

    Paul Peschke über die Turincr Metallarbeiter-Konferenz

    Berlin (ADN), Der zweite 'Weltgewerkschaftskongreß habe gezeigt, daß die internationale Gewerkschaftsbewegung in eine neue Phase ihrer Arbeit getreten sei, erklärte der erste Vorsitzende der IG Metall der Ostzone, Paul. Peschke,. der in Turin zum Mitglied des Exekutlv- Büros der Berufsinternationale ...

  • Wieder Arbeiter vor deitiäMIIhärgerielit

    Neuer Prozeß gegen Demontageverweigerer / Alle nationalen Kräfte hinter den Angeklagten

    Der durch den „Eochumer Prozeß" ■ bekanntgewordene Rechtsanwalt Dufhüs übernahm am Montag die Vorarbeiten für die Verteidigung. Der -Prozeß soll am 20. Juli vor dem unteren britischen Militärgericht in . Dortmund beginnen. Trotz der Forderung der Gewerkschaften, am 15. Juli in der britischen Zone einen ...

  • „Fiat von Bankrotterklärungen"

    Heute liest mans anders. Der Bericht, den Präsident Truman über die Wirtschaftslage der USA am 11. Juli vorgelegt hat, spricht eine neue Sprache. Sie ist nicht laut, sondern kleinlaut. Es ist in dem Bericht nicht mehr viel von der so lange zur Schau getragenen amerikanischen jSeibstsicherheit-v zu spüren ...

  • Von Reparaturen zu neuen Anlagen

    Westdeutsche Anerkennung für

    Senfteoberg (ADN/Eig. Ber.). Namhafte Vertreter westdeutscher Industriebetriebe hätten bei ihrem Aufenthalt in der Ostzone di-s Auffassung vertreten, daß nur der Warenaustausch zwischen Ost und West den völligen Niedergang der westdeutschen Wirtschaft aufhalten könne, teilte der Hauptdirektor des brandenburgischen Braunkohlenreviers, Körte, mit ...

  • Kotstand durch „Marthatt-Vtlft"

    „Unsere Hilfe soll mehr sein als ein endloses Zustopfen von Löchern, um immer neu auftauchende Krisen zu stoppen. Jede Hilfe, die unsere negierung in Zukunft leisten wird, sollte nicht so sehr auf Linderung der augenblicklichen Not als auf Beseitigung ihrer Ursachen berechnet sein.' Diese beiden hübschen Sätze stammen von General George C ...

  • Gibt e» keine Hoffnung?

    Stimmt das? Ist diese Angst vor einer wirtschaftlichen Katastrophe heute so berechtigt wie 1929?DieMittel und Maßnahmen, die Truman und Cripps vorschlagen und anwenden wollen,,sind allerdings nicht geeignet, die Krise zu bekämpfen. Aber der Weg, der auf der Pariser Konferenz beschritten wurde, könnte, wenn er konsequent gegangen Wird, den Völkern der kapitalistischen Staaten Viel Leid und Armut ersparen ...

  • Truman i»t kein Rooserelt

    Am Schluß seines Berichtes wird 'ler ewig lächelnde Präsident der „mächtigsten" Großmacht der Welt noch kleinlauter: „Es- wäre defaitlstisCh, zuzugeben, wir seien nicht in ier Lage zu verhindern, daß es mit unserer Wirtschaft bergab geht", sagt er. Aber die Mittclchcn, die er vorschlägt, um der wachsenden Krise Herr zu werden, zeigen, daß Harry '5 ...

  • Dl« EfmüdungshrisB

    „Und in einer schnellen Ermüdufigtkrise ist die westliche Welt in,, G6- tahr, den kalten Frieden zu verlieren'', schrieb da gestern, eine Wcstgazelte. Wir stellen zuerst dankbar lest, daß der kalte Krieg verloren ist, denn das ist doch wohl — sozusagen In Klammern — hier zu lesen. übrig bleibt eine Frage an unsere Leser ...

  • die Kohleindustrie der Ostzone

    termingemäße Materialzuweisungen gebeten. Aue (Eig. Ber.). Etwa 3000 Volkspolizisten aus Sachsen haben eine freiwillige Arb-eitsschicht beim Talsperrenbau in Sosa (Erzgebirge) geleistet. Die Talsperre wird nach Fertigstellung sechs Millionen Liter Wasser fassen und dia Trinkwassernot der. Stadt Aue und dar umliegenden Orte beseitigen ...

  • Der.amerikanische Kraftprotz wird kleinlaut

    Trumans Wirtschafisbericht und die Krise in England Von Rudolf Fei tt mann

    Wirtschaftskrise in den Vereinigten Staaten? Lächerlich! Depression im allmächtigen Dollarlande? Eine bolschewistische Erfindung! ökono- , mische Schwierigkeiten bei den Amis? Nur Idioten können solche !Behauptungen aufstellen! So konnte man es oft aus westlich lizenzierten Kehlen hören, frech, sehr laut und mit dem Unterton: Uns kann keiner! Die „Neue Zeitung" schrieb wörtlich, es liege kein Grund vor, „eine allgemeine Depression in den Vereinigten Staaten vorauszusagen" ...

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  • Marxismus oder ^Geistesgeschichte* /

    Wenn die große Kongreßha.le in Leipzig das Bild eines Schwarms iunser Manschen bot, die aus dpn Universitätsstädten der vier deutschen Zonen nach Leipzig gekommen waren, um in Goethes erster Universität- stsdt das Andenken an diesen großen Deutschen zu -feiern, =o bedeutete das im heutigen Augenblick Pin kulturpolitisches Ereignis erster Ordnung ...

  • Eine von vielen

    An der Tür des geräumigen, schmucken Hauses im Dorf Starosele unweit von Kiew befindet sich ein Schild „Marina Gnatenko, Abgeordnete des Obersten Sowjets der Sowjetunion". Wir treten ein und hören Klavier üben, die achtjährige Tochter der Abgeordneten. Wer ist Marina Gnatenko? Darauf muß man -zunächst antworten ...

  • Abbau auf der ganzen Linie

    Vor dem großen Kulturabhau in Westberlin j Theater uotf Philharmoniker in Sorgen

    Der Weisheit letzter Schluß in Westberlin heißt: Abbau, Abbau und nochmals Abbau. Ein Sonderausschuß ist eingesetzt, der den zerrütteten Etat der Rcuterclique überprüft. Nach Mitteilung westlicher Blätter hat er bereits 200 Millionen D-Mark „gestrichen". Der sich „Stadtverordnetenvorstehcr" nennende Sozialdemokrat Dr ...

  • Der Arbeiterdichter Adam Sdiarrer

    Lebte Adam Scharrer noch, so würde er heute seinen 60. Geburtstag begehen. Aber er weilt nicht mehr unter uns: ein schneller und unerwarteter Tod riß ihn im März 1948 aus unserer Mitte. Adam Scharrer war der Sohn eines bayerischen Viehhirten. Früh verließ er sein Heimatdorf, erlernte das Dreherhandwerk und wurde Industriearbeiter ...

  • Liebe, Ehe und Familie in der sozialistischen Gesellschaft

    Die Sowjetverfassung garantiert der Frau sowohl in politischer als auch in wirtschaftlicher und juridischer Hinsicht auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens völlig gleiche Rechte wie dem Mann. Die Erlasse der Sowjetmacht über Ehe und Familie befreiten die Frau von jeglicher erniedrigenden juristischen Abhängigkeit vom Mann und verliehen der Ehe einen grundsätzlich neuen Charakter ...

  • Ohne schöne Reden

    hberts Kritik an den Lehrern

    Gestern wurde in den Räumen der Deutschen • Wirtschaftskommission zu Berlin die erste Pädagogische Stcidtkonfcrcnz eröffnet. Sie bereitet den 4. Pädagogischen Kongreß vor, der im August in .Leipzig tagen wird. Oberbürgermeister Friedrich Ebürt begrüßte die Delegierten und erinnerte sie daran, daß diese Tagung nicht dazu da sei, schöne Reden zu halten, sondern einer kritischen Betrachtung der eigenen Arbeit dienen müsse ...

  • Eine Filmpremiere im Lokomotivwerk

    „Die Buntkarierten" vor Arbeitern des LEW Hennigsdorf

    In einer Werkshalle der LEW Hennigsdorf erlebte der neue Defa- Film „Die Buntkarierten", der schon im Berliner „Babylon" begeistert gefeiert wurde, vor Arbeiterinnen und Arbeitern des Betriebes seine Zonenpremiere. Dr. Kurt Maetzig, der Regisseur, Berta Watcrstradt, die Drehbuchautorin, sowie einige Schauspielerinnen und Schauspieler waren gekommen, um aus dem Echo des Films für ihre weitere Arbeit zu lernen ...

  • ^2>. a#e

    Von Emil Ginkel (Wuppertal) Du bist kein Stück von mir, nein, nur ein Kran, ein Rad, ein Ölen, hoch ein Turm, aus Stahl, doch seit den Listen, die das Werk bekam, liegt wie gestorben der Maschinensaal. Wenn mir ein Stück gelang, wie wurd' ich groß! Wie war ich ärgerlich, wenn eins ging schiel! Nun werden wir bald wieder arbeitslos, wie man schon Irühcr-aut den Gassen liel ...

  • Fesser und schöner

    Der Zentralrat der Sowjetgewerkschaften hat in diesem Jahr 100 Millionen Rubel zusätzlich für Bergarbeiterklubs zur Verfügung gestellt. Dieser Betrag wird für den Bau und die Ausstattung von Klubs, Kulturhäusern und Kulturpalästen für die Bergarbeiter aufgewendet werden. Der Ministerrat der Lettischen Unionsrepublik beschloß die Herstellung von Waren für Kinder zu erweitern und zu verbessern ...

  • An den Särgen von Weimar

    Die sowjetischen Delegierten zur Berliner Tagung der Gesellschaft für deutsch-sowjetische Freundschaft besuchten bei ihrem Aufenthalt in Weimar die historischen Stätten und legten in einer Feierstunde an den Särgen Goethes und Schillers Kränze nieder.

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  • Wachsender Pessimismus

    Der Pessimismus der Monopolisten dringt in die Presse und kommt in ihren öffentlichen Erklärungen zum Ausdruck. Die amerikanische Presseagentur Associated Prosa meldete am 18. Juni, daß „amerikanische Finanz, und Industriekreise weiter mit Pessimismus in die Zukunft sehen". Der amerikanische Großindustrielle ...

  • Krisendoktoren — Kurpfuscher der Wirtschaft

    Die „Welt am Sonntag". Wöchenauegabe der britisch lizenzierten Zeitung „Die Welt", brachte in Nr. 23 vom 29. Mai 1949 Ausführungen des von einer mehrmonatigen Reise in die Vereinigten Staaten zurückgekehrten Leiters des Weltwirtschaftlichen Instituts in Kiel, Prof. Fritz Baade. Unter der bescheidenen ...

  • Der XVI. Parteitag der KPdSU (B)

    Vor genau 19' Jahren — vom 26. Juni bis 13. Juli 1930 — fand In Moskau der XVI. Parteitag der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (Bolschewiki) statt, der als „Parteitag der 'vollentfalteten Offensive des Sozialismus an der ganzen Front" in die Geschichte eingegangen ist. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Partei der Bolschewiki und das Sowjetvolk glänzende Siege beim sozialistischen Aufbau errungen ...

  • unsererspartet

    „Ist denn das richtig, Genossen?*

    Unter dieser Überschrift erschien an dieser Stelle am 24. Juni «in „Offener Brief an das Zentralorgan meiner Partei", geschrieben von der Genossin Marta Fürmann, Bernau. Verantwortungsbewußtsein und Liebe zur Partei hatten sie veranlaßt, rücksichtslos Mißstände aufzudecken und gleichzeitig zu sagen, wie und was man ändern muß, damit unsere Genossen die führende Rolle der Partei in den Massenorganisationen verwirklichen können ...

  • Krise in den Vereinigten Staaten /

    Während in der Sowjetunion und in den volksdemokratischen Ländern ein standiger wirtschaftlicher Aufstieg, ein stetiges Ansteigen des Lebensstandards zu verzeichnen ist, steht die kapitalistische Welt mit den Vereinigten Staaten an der Spitze im Zeichen einer Wirtschaftskrise. Die vier apokalyptischen Reiter der Krise — Arbeitslosigkeit ...

Seite 5
  • Wissenmijertes von der Steuerreform

    Die neuen Ermäßigungen / Geänderte Haushaltsbestcuerungen

    Die Vorschriften der Steuerreformverordnung sind auf zu veranlagende Einkommen- und Körperschhftstouerpflichtige erstmalig bei der am 20. Juli dieses Jahres fälligen Vorauszahlung auf die Einkommen- bzw Körperschaftssteuer anzuwenden. Bemessungsgrundlage für die am 20. Juli fälligen Vorauszahlungen ist das im Zeitraum vom 1 ...

  • WIRTS CHAFI

    Geringerer Holseinschlag - stärkere Aufforstung Forstwissenschaftler und Aktivisten erfüllen Jahresplan in fünf Monaten

    Einige Ziffern mögen dazu beitragen, die in der Forstwirtschaft der sowjetischen Besatzungszone geleistete Arbeit zu beleuchten und zu zeigen, wie schnell sich die Verhältnisse bessern. Während der Holzeinschlag im Jahre 1947 noch 21 Millionen fm betrug, konnte er 1P48 bereits auf 17,1 Millionen fm herabgesetzt werden ...

  • 87. Fortsetzung

    „Ick heff ober sicherlich oberall greune un geele Placken!" meinte Deike lachend. „Ober Angst hefft.se doch kreegen un bannig flink dat Scheeten sien looten!" Sie blieben. Wer wollte, konnte sich in einem Raum derJTabrik hinlegen und ausruhen. Etliche gingen auch. Walter war nicht nach Ruhe zumute; er hielt sich in Timms Nähe, und so erfuhr er, was sich am gestrigen Tage in Itzehoe und hier abgespiel^ hatte ...

  • {Ty^\ ROMAN/VOTT WILLI BREDEI 2. TEIL VON •VERWANDTE UND BEKANNTE*

    Copyright By Aufbau-VerUa. Berli» „Ausgeschlossen! Sie sind oft reaktionärer als die Großbauern; viele Tagelöhner stehen sogar auf ihrer Seite. Die gewinnen? Quatsch! Man kann ihnen nur eins über den Schädel geben! ... Die Bauern stehn im andern Lager, fast alle; damit müssen wir uns abfinden! Man sieht es ja jetzt wieder; die Dörfer sind gegen uns ...

  • Mansfeld will aufholen

    Eisleben (ADN). Eine Delegierten- Konferenz der SED-Funktionäre der VVB Mansfeld beschloß, den bei der VVB Mansfeld zu verzeichnenden Tempoverlust in der Erfüllung des Volkswirtschaftsplans noch während des Jahres 1949 auszugleichen. Als erste Aufgabe soll die Erfüllung der Planauflage für den Monat Juli festgelegt werden ...

  • Wo* bringt der FUNK?

    Mittwoch, 13. Juli 1949 Berlin, 356,7 m — 841 kHz 11.10—12.DO: Musik am Vormittag / 12.00 bis 12.03: Nachrichten aus Stadt und Land 13.15—13.45: Berliner Stunde / 14.15—14.55: Aus Oper und Konzert / 15.20—16.00: Musik alter Meister / 17/43—18.00: Frauenfunk „Die Dorfschulmeisterip" / 18.05—lti.15: Probleme der Zeit / 18 ...

  • Wie tvird da$ WETTER ?

    (Eig t «er Ut rieht) Übersicht: Das westeuropäische Hoch schwächt sich ab, jedoch bleibt die bestehende Witterung noch erhalten. Voraussage: Allgemein wolkig bis heiter. In Mecklenburg stärker bewölkt, meist trocken, nur örtlich Bodennebel. Im Süden der Zone aufkommende Gewitterneigung. Höchsttemperaturen über $5 Grad, nachts unter 15 Grad, um Nordwest drehende Winde ...

  • Konstruktionsbüro der Energiewirtsdiaft

    Berlin (Eig. Ber.). Das Sekretariat der Deutschen Wirtschaftskommission hat in einer Sitzung vom 29. Juni die Errichtung eines technischen Projekticrungs- und Konstruktionsbüros der Energiewirtschaft beschlossen. Dieses soll die technischen Projektierungs- und Konstruktionsarbeiten für die zonal gelenkten Betriebe der Energiewirtschaft in der sowjetisch besetzten Zone durchführen ...

  • nirht. mehr

    Absatzschwierigkeiten der chemischen Industrie Frankfurt (M.) (ADN). Wachsende Absatzschwierigkeiten der chemischen Industrie verzeichnet der Lagebericht der westzonalcn Wirtschaftsverwaltung für den Monat Mai. Insbesondere ist der innerdeutsche Absatz an pharmazeutischen Produkten zurückgegangen, in einzelnen Fällen bis zu 50 Prozent ...

  • Kronen erzielt.

    Mehr Elektrizität Budapest ^(SNB). Nach der Befreiung Ungarns sind Schäden, welche durch den Krieg am Elektrizitätsnetz verursacht wurden, rasch repariert worden. Im Jahre 1946 erreichte die Elektrizitätserzeugung bereits den Stand von 1938. Im folgenden Jahre überschritt sie denselben bereits um 10 Prozent und steigerte sich noch weiter im Laufe des letzten Jahres ...

  • Äußerer Ring: Fettkohle 86,2Mill.t Mittlerer Ring-, Gas-und Gasflamm kohle 28,6 Mill.t Innere Kreisfläche: Eßkohle, Magerkohle u. Anthrazit 173 Mill.t

    J&S&Ruhrgebiet V/ÄSachsen LJJJ Sdargebiet ^^Aachener Revier Y.-yANiedersachsen 1 lUör/css Deutsch f<f.

    Den überragenden Anteil an der deutschen Kohlenförderung hat das Ruhrgebiet. Aber es ist der deutschen Verfügungsgewalt entzogen. „Diß Ruhrbehörde (der Westmächte) wird innerhalb des Kuhrgcbicfes ein umfassendes Recht der Überwachung und Inspektion besitzen. Ihre Hauptfunktion ,wird darin bestehen, die Verteilung der Kohlen-, Koks- und Stahlproduktion des Ruhrgebietes zu bestimmen", heißt es im Ruhrstatut ...

Seite 6
  • Was Sie noch nicht wußten

    Echte Einsicht? Dr. Friedensburg (CDU), der als Vertreter der Westberliner Bankrottverwaltung in Frankfurt (Main) weilt, erklärte, daß die Währungsschwierigkeiten in Berlin durch einen festen Wechselkurs zwischen West- und Ostmarkkurs behoben werden müssen. Er schlug eine möglichst weitgehende Angleichung beider Währungen, vor ...

  • Die „Hexenmeister66 der Tour

    Bartali nahm noch niemals ein Doopinq

    Dieser Beitrag unseres Mitarbeiters zeigt auch die andere Seite des Berufssportes, wo die Rolle des Geldverdienens es manchem Manager geraten erscheinen läßt, seinen „Schützling" „Dampf in den Därmen" zu verabreichen, was selbstverständlich mit Sport wenig mehr gemein hat. Die Öffentlichkeit in Frankreich beschäftigte sich damals bei Paris—Brest—Paris mit dem Fall des Belgiers Joly, der einen Wahnsinnsanfall wegen zu starker Dosis eines Doopings erlitt ...

  • Im Kielwasser der großen Krise

    132 000 Westberliner betteln um Armengeld / Die Kehrseite der vollen Schaufenster

    wer in der Schloßstraße in Steglitz eben an den gepflegten Fassaden modern aufgemachter Geschäfte, an ihren geschmackvollen Auslagen und den marktschreierischen Reklamen vorbeikam, ist nach diesen glänzenden Impressionen erschüttert, wenn er sich unter die vielen Menschen mischt, die in der gleichen Gegend Tag für Tag in einem Quergebäude des Rathauses beim Sozialamt vorsprechen ...

  • Nur Währungsgleichheit kann helfen

    Aufruhr bei den Lohnausgleichskassen / Neue Ausnahmegesetze

    In den Westberliner Lohnausgleichskassen kam es in diesen Tagen immer wieder zu stürmischen Auseinandersetzungen zwischen den Umtauschenden und den Angestellten der Lohnausgleichskassen. So warteten in Schöneberg täglich Hunderte von „Grenzgängern" auf die Auszahlung imfer Umtauschquote. Immer wieder wurde ihnen versichert, daß „augenblicklich" kein Geld vorhanden sei ...

  • Gesellschaft

    zum Studium der Kultur der SU Mittwoch, (13. Juli 1949 Köpenick: 19.30 Uhr, „Die Überlegenheit der sozialistischen Wirtschaftsführung gegenüber deokapitalistischen." Referent: Major Pyanitozenkow, im Sporthaus an der Krampe, Müggelheim. rriedrichshain: 19.30 Uhr, „So sah ich die Sowjetunion." Es spricht ein Mitglied der Mai-Delegation, Klubhawi, Schreinerstraße 64 ...

  • Für die Studenten ist kein Geld da

    Auf dem Tisch liegen Lebensmittelkarten. „Günter Gesemann, Schöneberg, Eisenachcr Straße 47" steht in großen klaren Buchstaben, mit Tintenstift geschrieben, auf dem Stammabschnitt. Obwohl der Kalender an der brüchigen Wand der zerbombten Wohnung den 10. Juli, Beginn der zweiten Dekade, anzeigt, fehlen-lediglich 500 Gramm Brot und 100 Gramm Fett an der ersten Dekade ...

  • Von Knupperkirschen bis zum Räucheraal

    Berlins schönstes Lebensmittelkaufhaus eröffnet

    Gestern vormittag wurde das schönste Lebensrftittelkaufhaus Berlins eröffnet, eine neue Verkaufsstätte der HO in den umgestalteten Räumen des früheren AWAG-Hauses in der Königstraße an der Ecke Neue Friedrichstraße. Hunderte von Kunden, die seit Stunden auf diesen Augenblick gewartet hatten, umlagerten im Nu die Wurst- und Lebensmittelstände sowie die Obst- und Gemüseabteilung im Parterre ...

  • .OyJlJN.

    Mehr Licht!

    Uns ist aufgefallen: Es gab Zeiten, in denen das nächtliche Berlin in einer Flut von Licht erstrahlte. Nächte, in denen Paläste, Dome und Museen unter Hunderten von Scheinwerfern glänzten. Danach allerdings kamen die hellen Nächte, die uns Dunkelheit brachten, in denen ganze Stadtteile hell aufleuchtend in Schutt und Asche sanken ...

  • Endkämpfe der Amateurboxer

    Nach zahlreichen Vor- und Zwischenrunden werden nunmehr am Freitag in der Freilichtbühne im Volkspark Rehberge die .Endkämpfe der ersten Nachkriegsmeisterschaften der Berliner Amateurboxer entschieden. "Bereits der bisherige Verlauf der Meisterschaften hat gezeigt, daß man trotz der Zwangspause mit den Leistungen durchaus zufrieden sein kann ...

  • Völkerfreundschaft beginnt bei den Kindern

    Sinaida Troitzkaja vor Berliner Werktätigen

    So sieht die Frau aus, der die in aller Welt berühmte Moskauer Untergrundbahn untersteht: blond, groß, energisch und doch mütterlich. Sinaida Troitzkaja, Generaldirektorin der Moskauer Metro, sprach am Dienstag, einer Einladung des Demokratischen Frauenbundes Berlin folgend, vor Berliner werktätigen Frauen in der Apparatefabrik Treptow Bedauerlicherweise war die Übersetzung nicht so gut, wie es einer solchen Gelegenheit entsprochen hätte ...

  • Kennzeichen: Mücke und Elefant

    Aus dem Gewerbe der „Amisierten" / rige carefui of Rungirls"

    Das Bordellunwesen in Westberlin, hauptsächlich am Reichskanzlerplatz, Gardeschützenweg in Lichterfelde und Onkel-Tonis-Hütte, ist während dar letzten Zeit erschreckend angestiegen. Unter den auf diesen Abweg Getriebenen befinden sich zahlreiche Frauen und Mädchen, die durch die Betriebsstillegungen und Aussperrungen ihre frühere Stellung verloren haben und sich auf diese Weise über Wasser vzu halten versuchen ...

  • Arbeitslose

    Die Zahl der Arbeitslosen in den Berliner Westsektoren ist von Mai bis Ende Juni um weitere 24 378 auf 177 891 Arbeitslose angestiegen. Die meisten Arbeitslosen verzeichnet der USA-Sektor mit 94188, dann folgt der britische Sektor mit 43 055 und der französische "Sektor mit 40 648 Arbeitslosen. Tendenz: ...

  • Deine PARTEI rnü didi

    Mittwoch, 13. Juli 1949 LV Kultur und Erziehung: 18.00 Uhr, Sitzung der Leitung der Arbeitsgemeinschaft der Schriftsteller und Journalisten mit dem Redaktions - Ausschuß im L.V Behrenstr. 33-39. Eintritt nur gegen Mitgliedsbuch. LV Wirtschaft: 8.00 Uhr, Sitzung des Arbeitskreises Techniker, LV Behrenstraße 35-39, Zimmer 219 ...

  • Unverblümt

    Wie aus Kreisen der USA-Müitärregierung aus Frankfurt (Main) verlautet, müssen die "gesamten Kosten der „Luftbrücke" seit dem 15. Oktober ausschließlich aus westdeutschen und Westberliner Haushaltsmitteln gedeckt werden. Damit wird bestätigt, was wir schon vor einem Jahr durchschauten und immer wieder erklärt haben, die Kosten für dieses allein militärischen Zwecken und dem Profit amerikanischer Öl- und Rüstungsmagnaten dienende Unternehmen trägt' die Bevölkerung in den Zonen der „Freiheit" ...

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Westberliner Notverordnungen Nationales Befreiungskomitee an Robertson Käuferansturm auf die HO-Läden Der große Erfolg der Preissenkung / Rekordumsätze in Berlin und der Zone Verrat an der englischen Arbeiterklasse Prozeß gegen Abetz eröffnet Textilien für Freischaffende Ungarn erwartet gute Ernte Helft bei der Erntearbeit! Was sagt die DWK dazu ? Volksinteresse geht vor Eigennutz Sitzung der vier Kommandanten Sdükane? Jetzt geht's mit einem Male Audi die Frauen sind dabei Kutter der Jugend
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