21. Nov.

Ausgabe vom 13.03.1971

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  • Die Hauptstadt will guter Gastgeber sein

    Berlin (ND). In Betrieben und Wohngebieten der Hauptstadt hat die Volksaussprache zum VIII. Parteitag begonnen. Auf ihrer 17. Tagung hoben die Berliner Stadtverordneten am Freitag hervor, daß die Bürger der Hauptstadt gute Gastgeber des VIII. Parteitages sein wollen und deshalb mit großer Initiative um eine kontinuierliche Planerfüllung kämpfen, die Stadt im Wettbewerb „Schöner unsere sozialistische Hauptstadt - Mach mit 1971!" weiter verschönern und ein reges geistiges Leben gestalten ...

  • Meisterhaft und vielfältig die Epoche gestalten

    Plenum der Akademie der Künste zu Berlin zur weiteren Entwicklung der sozialistischen Nationalkultur Von unserem Berichterstatter Horst Knietzsch Berlin. Den neuen Gegenstand sozialistischer Kunst in allen Sphären unseres Lebens zu entdecken, künstlerisch mit hoher Meisterschaft und in aller Vielfalt zu gestalten, darüber berieten am Freitag die Mitglieder der Deutschen Akademie der Künste zu Berlin auf einer Plenartagung ...

  • Erklärung des Parteivorsitzenden der SEW. Gerhard Danelius

    Westberlin (ADN-Korr.). Der Parteivorsitzende der SEW, Gerhard Dane- Hus, hat gegenüber der Presse folgende Erklärung abgegeben: Da ich ausgezeichnete Beziehungen zur Regierung der Deutschen Demokratischen Republik unterhalte und gut informiert bin, weiß ich, daß die DDR- Regierung für beide Seiten vorteilhafte ...

  • Langfristiges Abkommen DDR-Ceylon unterzeichnet

    Colombo. Die von Außenminister Otto Winzer geleitete Regierungsdelegation der DDR beendete am Freitag ihren einwöchigen Besuch Ceylons. Minister Winzer unterzeichnete am selben Tage Abkommen über den Handel und Zahlungsverkehr sowie über die wissenschaftlich-technische und kulturelle Zusammenarbeit. ...

  • Parteitagsdelegierte gewählt Moskaus Kommunisten billigten Entwurf der Direktiven

    Moskau (ADN/ND). Die Konferenz der Moskauer Stadtparteiorganisation der KPdSU hat am Freitag die Delegierten für den XXIV. Parteitag der KPdSU und die Führungsorgane der Parteiorganisation der Hauptstadt gewählt. 1. Sekretär des Stadtkomitees der KPdSU wurde erneut Viktor Grlschin, Kandidat des Politbüros des ZK ...

  • Proteste gegen USA-Aggression

    Tausendfache Solidaritätsbeweise auf Kundgebungen in Dresden und Waren Dresden (ND-Korr.). Freitag, 14 Uhr, im Industriezentrum im Osten 'Dresdens. Im Saal des Sachsenwerk-Kulturhauses und auf dem Vorplatz versammeln sich Hunderte Arbeiter und zahlreiche andere Dresdner zu einer Protestkundgebung gegen die Aggression der USA in Indochina ...

  • Position der VAR erläutert

    Botschafter Saad Badawi el Fatatry empfangen Berlin (ADN). Der Staatssekretär im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der DDR Peter Florin empfing am Freitag den Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafter der VAR in der DDR, Saad Badawi el Fatatry, auf dessen Wunsch. Botschafter Fatatry erläuterte im Auftrage seiner Regierung die Erklärung des Präsidenten der VAR, Anwar el Sadat, vom 7 ...

  • DDR und CSSR stimmen überein

    Volkskammerdelegation wieder in Berlin Berlin (ADN/iND). Die von Volkskammerpräsident Gerald Götting geleitete Delegation der obersten Volksvertretung der DDR ist am Freitag von ihrem Freundschaftsbesuch in der CSSR wieder nach Berlin zurückgekehrt Bei der Ankunft auf dem Zentralflughafen Berlin-iSchonefeld erklärte Gerald Götting, er sei überzeugt, daß die Ergebnisse dieses Besuchs die enge Freundschaft zwischen beiden sozialistischen Nachbarstaaten weiter festigen und vertiefen werden ...

  • Die Partei und das Volk

    Woran soll ein Parteiaktiv den Erfolg seiner Arbeit messen?" so fragte unlängst der Genosse Bernhard Ehm, Parteigruppenorganisator im Uhrenkombinat Ruhla, in einem Leserbrief an das ND. Und er gab darauf selbst die Antwort: „Vor allem daran, wie es gelingt, alle Kollegen für verantwortungsbewußte Mitarbeit an unserer guten Sache, dem Sozialismus, zu gewinnen ...

  • Beziehungen zwischen SED und PDG beraten

    Berlin (ND). Hermann Axen, Mitglied des Politbüros- und Sekretär des ZK der SED, empfing am Freitag den Ständigen Sekretär des Nationalen Politbüros der Demokratischen Partei Guineas (PDG) und Präsidenten der Nationalversammlung der Republik Guinea, Leon Maka, zu einem freundschaftlichen Gespräch. In der Unterredung wurden Fragen der weiteren Entwicklung der Beziehungen zwischen der SED und der PDG beraten ...

  • Regierungsdelegation Chiles in der DDR

    Berlin (ADN). Eine Regierungsdelegation der Republik Chile unter Leitung des Staatssekretärs im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten, Aleides Leal Osorio, ist am Freitagabend in Berlin eingetroffen. Sie folgt einer Einladung des Vorsitzenden des Ministerrates der DDR, Willi Stoph. Die chilenische ...

  • Treffen Kohtt-Müller

    Berlin (ADN). Die Verhandlungen zwischen einer Delegation der Regierung der DDR unter Leitung von Staatssekretär Günter Kohrt und einer Delegation des Senats von Westberlin unter Leitung von Senatsdirektor Ulrich Müller über beiderseits interessierende Fragen wurden am 12. März 1971 in Westberlin im Rathaus Schöneberg fortgesetzt ...

  • M

    Leipzig (ND). Mit dem traditionellen Festakt der Regierung wird heute abend im Leipziger Opernhaus die Frühjahrsmesse 1971 feierlich eröffnet. In der gastfreundlichen Messemetropole — Stätte weltweiten wissenschaftlichtechnischen Leistungsvergleichs und friedlichen Handels — sind Aussteller aus 67 Ländern eingetroffen ...

  • IN DIESER AUSGABE:

    Blickpunkt Parteiwahlen

    Seite 3 Eine Koalition, wie sie die Welt noch nicht kannte Wie der Arbeiter zum Vertreter seines Landes wird Seite 4 Bruderarmeen in gemeinsamer Front Von Marschall der Sowjetunion I. I. Jakubowski, Oberkommandierender der Vereinten Streitkräfte Seite 6

  • 324 Sitze für Kongreßpartei

    Neu-Delhi (ADN). Nach der letzten Stimmenauszählung in 455 der 518 indischen Wahlkreise verfügt die regierende Kongreßpartei bereits über 324 Sitze im Unterhaus, die Kommunistische Partei Indiens errang bisher 18.

Seite 2
  • „Tagesspiegel" zu Verhandlungen Kohrt - Müller

    Berlin (NO). Di« Westberliner Zeitung „Tagesspiege-1" hat am 12. März eine Reihe von Informationen über die Verhandlungen zwischen Staatssekretär Kdhrt vom Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der DDR und dem Leiter der Westberliner Senatskanzlei Müller veröffentlicht. Offensichtlich wurde der Redaktion von offiziellen Stellen Material über diese Verhandlungen zugespielt ...

  • Kommentare und Meinungen

    Die Fäulnis der Aggressionsarmee

    Die USA-Armee in Indochina Ist ein mörderisches Instrument der Unterdrükkung, das für Hunderttausende Einwohner des Landes Zerstörung, Folter und Tod bringt. Aber die Risse im Gebälk sind nicht mehr zu übersehen. .Unsere technische Ausrüstung ist supermodern — nur die Menschen, mit den Menschen, welche die komplizierten Apparaturen bedienen sollen, klappt es gar nicht mehr", klagte ein amerikanischer Korrespondent aus Saigon dieser Tage ...

  • Alle Vorschläge der Bürger sorgsam nutzen

    Berlin -(ND). Der Ausschuß für Eingaben der Bürger der Volkskammer tagte am Donnerstag unter Leitung seines Vorsitzenden Hermann Kalb in Berlin. Die Abgeordneten werteten Erfahrungen aus, die bei der Anwendung des 'Erlasses des Staatsrates über die Bearbeitung der Eingaben der Bürger im Jahre 1970 gesammelt wurden ...

  • Eine stürmische Schicht

    Von Wolfgang Herr Im Fahrerstand der Förderbrücke S 28 im Tagebau Seese pendelt die Nadel des Windgeschwindigkeitsmessers dauernd über den roten Strich bei der Zalhl 20. Die kräftigen Sturmböen erreichen bis zu 30 Meter in der Sekunde. In kurzen Abständen durchdringt warnendes Sirenengeheul die weitgespannte mehrere tausend Tonnen schwere Stahlkonstruktion ...

  • Leipzig begrüßt Aussteller aus 67 Ländern

    (Fortsetzung von Seite 1)

    Sektion des Gemeinsamen Wirtschaftsausschusses Volksrepublik Bulgarien — Deutsche Demokratische Republik. Die Delegation wurde von Dr. Herbert Weiz, Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates und Vorsitzender der DDR- Sektion des Gemeinsamen Wirtschaftsausschusses, begrüßt. Eine Regierungsdelegation der Sozialistischen Republik Rumänien unter Leitung des Ministers für metallurgische Industrie, Nicolae Agachi, traf am Freitagabend in Berlin ein ...

  • Position der VAR erläutert

    (Fortsetzung von Seite 1)

    rung der VAR zur Regelung des Konflikts'im Nahen Osten begrüßt und entschlossen für die Herbeiführung einer gerechten und dauerhaften Friedensordnung in dieser Region eintritt. Staatssekretär Peter Florin verurteilte entschieden die Weigerung Israels, die 1967 besetzten arabischen Territorien zu räumen, und wies auf die offensichtliche Unterstützung der aggressiven Politik Israels durch die Nixon-Administration der USA hin ...

  • Lektoren der KPdSU herzlich verabschiedet

    Die Lektorengruppe des ZK der KPdSU, die seit dem 1. März in unserer Republik weilte, ist wieder in die Sowjetunion zurückgereist. Sie wurde auf dem Zentralflughafen Berlin-Schönefeld von Kurt Tiedke, Mitglied des ZK und Leiter der Abteilung Propaganda des ZK, herzlich verabschiedet. Zugegen waren weiterhin Vertreter der Botschaft der UdSSR in der DDR ...

  • Internationale Tagungen begannen

    Den Auftakt zum umfangreichen wissenschaftlich-technischen Messeprogramm der KDT und des Leipziger Messeamtes gab der 6. Wissenschaftliche Kongreß der Kammer der Technik, der am Donnerstag vom Vorsitzenden des Forschungsrates der DDR, Prof. Dr. Max Steenbeck, eröffnet worden war. Der Kongreß wird am Sonnabend seine Beratungen beenden ...

  • Empfang für Diplomatenfrauen

    Berlin (ADN). Anläßlich des Internationalen Frauentages 1971 hatte Genossin Lotte Ulbricht am gestrigen Freitag die Gattinnen der Chefs der in der DDR akkreditierten diplomatischen Missionen zu einem freundschaftlichen Zusammensein eingeladen. Unter den Gästen im Amtssitz des Staatsrates sah man in1 ...

  • Aufruf zum Wettbewerb um Kunstpreis des DTSB

    Berlin (ND). Mit der (feierlichen Unterzeichnung eines gemeinsamen Aufrufes des Ministeriums für Kultur, des Verbandes Bildender Künstler sowie des DTSB im Berliner Clubhaus „Johannes R. Becher" wurde am Freitag der Wettbewerb um den Kunstpreis des DTSB eröffnet. Der Aufruf richtet sich an alle Künstler, Grafiker und Zirkel für bildnerisches Volkskunstschaffen ...

  • Proteste gegen USA-Aggression

    (Fortsetzung von Seite 1)

    nehmer im Saal Studenten und Facharbeiter aus Vietnam, die' sich gegenwärtig In Dresden auf die künftige Arbeit In ihrer Heimat vorbereiten. Eine Protestresolution faßt die Gedanken der Dresdner in dieser Stunde zusammen: Schluß mit dem barbarischen Morden in Indochina! Matthias Weidner, ein junger Werkzeugmacher, trägt die Resolution vor, die die einhellige Zustimmung aller findet ...

  • Abschiedsbesuch des RSV-Botschafters

    Der Präsident des Nationalrates der Nationalen Front, Prof. Dr. Dr. Erich Correns, empfing am Freitag den Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafter der Republik Südvietnam in der DDR, Nguyen Nhu, zum Abschiedsbesuch. Akademie-Delegation im ZK der KPTseh empfangen Die von Prof. Dr. Hermann Klare geleitete Delegation der Deutschen Akademie der Wissenschaften wurde am Freitag in Frag vom Sekretär des ZK der KPTsch Jan Fojtik empfangen ...

  • ZK gratuliert

    Genossen Paul Balzer

    Herzlichste Grüße und Glückwünsche übermittelt das ZK Genossen Paul Balzer, Arbeiterveteran in Berlin, zum heutigen 85. Geburtstag. In der Grußadresse hebt das ZK hervor, daß der Jubilar fast 70 Jahre seines Lebens dem Kampf gegen Kapitalismus, Faschismus und Krieg, für den Aufbau des Sozialismus in der DDR, für ein Leben der Werktätigen in Glück, Wohlstand und Frieden gewidmet hat ...

  • Studienjahr in der Praxis grundlich vorbereiten

    Berlin (ND). Auf die beträchtlichen Fortschritte bei der Umgestaltung des Fachschulwesens und der Neugestaltung des Ingenieurstudiums seit dem VII. Parteitag verwies der Minister für Hoch- und Fachschulwesen, Prof. Hans- Joachim Böhme, am Freitag in Berlin während einer Arbeitsberatung mit den Direktoren der Ingenieur- und Fachschulen ...

  • Genossen Fritz Kahmann

    ' Zum heutigen 75. Geburtstag gratuliert das ZK Genossen Fritz Kahmann, Mitglied der Bezirksrevisionskommission Schwerin, auf das herzlichste. Als KPD-Abgeordneter, als Politkommissar im spanischen Freiheitskampf, in der Illegalität, immer kämpfte er gegen Ausbeutung, Faschismus und Krieg. Nach 1945 ...

  • DDR und CSSR stimmen überein

    (Fortsetzung von Seite 1)

    stellvertretenden Vorsitzenden der Länderkammer, Jindrlch Kouba, und dem Vorsitzenden der tschechoslowakischen Volkspartei und Minister der Regierung, der CSR, Antonin Pospldvil, sowie weiteren tschechoslowakischen Persönlichkeiten herzlich verabschiedet worden. Bei der Verabschiedung war auch DDR- Botschafter Dr ...

  • Junge Schlagersänger und Artisten messen ihr Können

    Magdeburg (ND). 300 Junge Talente messen an diesem Wochenende auf dem 2. Zentralen Fest des Schlagergesangs und der Artistik In Magdeburg Ihr Können. Der Leistungsvergleich wurde am Freitagabend im Magdeburger Kristallpalast eröffnet. An der festlichen Veranstaltung nahmen der Stellvertreter des Ministen für Kultur Siegfried Wagner und eine Delegation des Zentralrates der FDJ unter Leitung von Johannes Rech teil ...

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  • Über die Köpfe hinweggeredet

    Da fand beispielsweise in einem Betrieb unseres Küstenbezirkes eine Belegschaftsversarnmlung zum Planbeginn statt. Im Saal saßen Frauen, Männer und Jugendliche, die zum Jahresende im Familienkreis frohe und besinnliche Feiertage erlebt~hatten.-;Pa- war auch ZeWVtösäe^ rflancn%8aisffe 2tfewgg¥riai Pfüble«" ...

  • Der Auftrag des Gelehrten

    Gedanken nach einer Wahlversammlung / Von Nationalpreisträger Prof. Dr. Dr. h. c. Werner Hartke

    Der Autor des folgenden Beitrages erwarb sich beim Aufbau der sozialistischen Wissenschaft und Hochschulpolitik sowie als Forscher und Hochschullehrer besondere Verdienste. Im Jahre 1954 übernam er den Lehrstuhl für Klassische Philologie an der Humboldt-Universität Berlin und bekleidete von 1957 bis 1959 das Amt des Rektors ...

  • Aufmerksam auf Fragen antworten

    Hier haben wir eine nutzbare Quelle für eine höhere Kampfkraft der Partei. Diese Quelle fließt in jeder Parteiorganisation, am meisten wohl in der Gruppe, wo sich die menschlichen Probleme am unmittelbarsten darstellen. Das Parteikollektiv kann und muß die Parteierziehung, das politische Wissen der Genossen, Parteierfahrung, revolutionäre Leidenschaft und Klassenstandpunkt zur Geltung bringen und fördern ...

  • Informationen richtig geleitet

    Es war richtig;, in den VersammluniQnM'/dl&VJ^UtUciieni.'Fra^eh der Lei* f^#|iP|fSin|Sä5u beleuchten. Gerade ^n ,ejnerr^JPerjpäe^er Reformen, in der es auf aktive Mitarbeit aller ankommt, hatten wir Kritik an der Leitungstätigkeit besonders aufmerksam zu beobachten und auszuwerten. Voraussetzung dafür ist, daß die Genossen alle dabei auftretenden Fragen aufgegriffen haben und offen in der Versammlung darlegten ...

  • Standpunkt, Geduld und Einfühlungsvermögen

    Viele Genossen haben sich also schon die Fähigkeit erworben, die anderen im Leben und im Kampf um die Durchsetzung der Beschlüsse der Partei mitzureißen. Und um dieses Erwerben geht es meiner Meinung nach bei der Frage, wie man Herz und Verstand der Menschen erreichen kann. Gewiß mag es dem einen leichter fallen als dem anderen, doch von allein gegeben ist das niemandem ...

  • Dem VIII. Parteitag entgegen Zu einer in vielen Briefen gestellten Diskussionsfrage: Herz und verstand erreichen - wie diese Fälligkeit erwerben? Von Harry Tisch, Mitglied des ZK und 1. Sekretär der Bezirksleitung Rostock

    Die Beschlüsse der 14. und 15. Tagung des Zentralkomitees haben eine lebhafte Zustimmung gefunden. Mit Leidenschaft, vielen klugen Ideen und immer neuer Initiative bereiten die Bürger unserer Republik das große Ereignis im Leiben unseres Volkes, den VIII. Parteitag der SED, würdig vor. Dabei bestätigen sich die Worte des Genossen Erich Honecker auf der 15 ...

  • Unterstützung für wissenschaftliche Gesellschaften

    Zu unserer Parteigruppe gehören Genossen, die in einer größeren Zahl wissenschaftlicher Gesellschaften leitend mitarbeiten. Diese Gesellschaften führen jährlich rund 100 Veranstaltungen über Grundfragen der Wissenschaft durch. Sie erreichen damit viele Tausende Hochschulkader der Praxis. Hier geht es ...

  • Wettbewerbssorgen

    Die vielen guten Erfolge, die bei der Bilanz unserer Parteiarbeit zur Gruppenwahlversammlung sichtbar wurden, konnten uns nicht dazu verleiten, die Augen davor zu verschließen, daß es in unserem Betrieb noch entscheidende Mängel bei der Führung des sozialistischen Wettbewerbs gibt Wir haben damit ziemliche Schwierigkeiten, weil von der Betriebsleitung nicht die entsprechenden Voraussetzungen geschaffen wurden, damit z ...

  • Bildungsstätte zum 25. Jahrestag

    Magdeburg. Eine Bildungsstätte zur Würdigung des 25, Jahrestages der Partei der Arbeiterklasse eröffnet in diesen Tagen das Kulturhaus des VEB Fahlberg-List Magdeburg. In diesem Gebäude fand vor 25 Jahren, im März 1946, die Vereinigung der beiden Arbeiterparteien — KPD und SPD — in Magdeburg statt. Brigaden dieses Chemietoetriebes und anderer Werke, Jugendkollektive, ...

  • Aus weiteren Zuschriften unserer Leser • Aus weiteren Zuschriften unserer Leser • Aus weiteren Zuschriften unserer Leser Vertrauensbeweis

    Die Tatsache, daß die Parteiwahlen nicht als „geheime Verschlußsache", sondern in vertrauensvollen politischen Gesprächen mit Parteilosen vorbereitet werden, ist der Grund dafür, daß wir Parteilosen die Wahlen mit großem Interesse verfolgen. Ich halte es für einen großen Vertrauensbeweis der SED zu allen Bürgern, daß mit uns über die Ergebnisse und Ziele der Arbeit der Parteiorganisation gesprochen wird ...

  • Export unter Parteikontrolle

    Leipzig. Die Genossen der Abtei* lungsparteiorganisation Großstahlbau im VEB Schwermaschinenbau Verladeund Transportanlagen Leipzig — ein Bereich, der für den vertragsgerechten Export in die Sowjetunion große Verantwortung trägt — 'haben auf ihrer Wahlversammlung beschlossen, diese Aufgabe unter Parteikontrolle zu stellen ...

  • WPO-Leilung stellt sich vor

    Dresden. Auf einer Einwohnerversammlung im Wohnbezirk 18 in Dresden-Mitte stellten sich auch die Mitglieder der neugewählten Leitung der Wohnparteiorganisation vor. WPO- Sekretär Christa Schreiber machte die Vertreter von 53 Hausgemeinschaften des Neubaugebietes Leningrader Straße mit den Genossen bekannt, die einstimmig in die neue Leitung der Grundorganisation gewählt worden waren ...

  • Genügt ein Schrittmacher!

    Woran mißt ein Parteikollektiv den Erfolg seiner Arbelt? Ich meine, vor allem daran, wie die Genossen es verstehen, Ihre parteilosen Kollegen von der Richtigkeit der Politik der Partei zu überzeugen. Wie sie bei ihnen Bewußtsein und Stolz auf unsere Republik wecken, damit jeder seine ganze Kraft zur Erfüllung der großen volkswirtschaftlichen Aufgaben einsetzt ...

  • Plankontrolle in der Gruppe

    In unserer Parteigruppe „Technologische Fertigungsvorbereitung" haben wir den Teil Rationalisierung aus dem Plan Wissenschaft und Technik unter Parteikontrolle gestellt. Daraus ergeben sich Anforderungen, denen nicht jeder Genosse sofort gewachsen ist. Es geht ja nicht um formale Terminkontrolle, sondern um fachliche und klassenorientierte Beratung und Erziehung ...

  • ND stellt zur Diskussion:

    — Woran mißt ein Parteikollektiy den Erfolg seiner Arbeit? — Was gilt der Genosse bei seinen Kollegen? — Stets Herz und Verstand der Menschen zu erreichen - ist das jedem gegeben? — Wie die »große" Politik mit den tausend „kleinen" Fragen des Alltags verbinden - und «ras heißt dabei Klassenposition beziehen? ...

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  • Verantwortung für das Ganze

    Das ist eine wesentliche Triebkraft für schöpferische Leistungen, für wahrhaft sozialistisches ökonomisches Denken und Handeln. Sie festigt das Vertrauen in die eigene Kraft. Aus dieser Erkenntnis wird allerdings heute noch nicht von allen Funktionären und Grundorganisationen unserer Partei die nötige Schlußfolgerung gezogen ...

  • Ökonomisches Denken auf höherer Stufe

    Ebenso eindeutig lassen unsere Befragungsergebnisse erkennen, daß materielle und ideell-moralische Faktoren als eine Triebkraft für schöpferische Initiative wirken. Die Befriedigung des materiellen Interesses entsprechend der Arbeitsleistung ist und bleibt ein unerläßliches Grundprinzip der sozialistischen Gesellschaft ...

  • Feste und unwiderrufliche Integration

    Die vielfältigen und unzerstörbaren Bande zwischen beiden Ländern auf politischem, ökonomischem, ideologischem, kulturellem, militärischem Gebiet sichern die Stabilität und die Kontinuität unserer Arbeit. Das ist eine wesentliche Bedingung ifür die Erfüllung der historischen Mission unserer Republik, denn nur eine ökonomisch kräftige DDR, die in enger Kooperation und Arbeitsteilung mit der UdSSR steht, ist für den Imperialismus der BRD ein unüberwindliches Bollwerk ...

  • Exportverpflichtungen — internationalistische Pflicht

    Ein Ausdruck der erfolgreichen ökonomischen Zusammenarbeit zwischer der UdSSR und der DDR ist die Entwicklung des Außenhandelsumsatzes Außenhandelsumsatz UdSSR—DDR 1951/1955 19 Milliarden Valutamari 1956/1960 33 Milliarden Valutamari 1961 /1963 50 Milliarden Valutamari 1966/1970 66 Milliarden Valutamari ...

  • UdSSR - Hauptmacht des Friedens und des Sozialismus

    Die UdSSR trägt die Hauptlast des Kampfes gegen den Imperialismus; sie ist die Hauptmacht des Friedens und des Sozialismus. Als stärkstes sozialistisches Land sichert sie in jeder Beziehung — auch in ökonomischer Hinsicht — die erfolgreiche Entwicklung des sozialistischen Weltsystems. Die -Sowjetunion erzeugt gegenwärtig bereits mehr als ein Fünftel der Industrieproduktion der Welt ...

  • Wie der Arbeiter zum Vertreter seines landes wird

    Eine Betrachtung über die Triebkräfte sozialistischen Handelns

    Von Prof. Dr. Rudi W«id ig ' Senkung jene Motive, die das Streben nach persönlicher materieller Anerkennung ausdrücken, der Häufigkeit nach durchaus nicht an der Spitze. Fast 80 Prozent der befragten Arbeiter verbanden dieses Motiv mit anderen Beweggründen. Vorschläge zur Kostensenkung werden z. B. nicht ...

  • Gegenseitige Hilfe und völlige Gleichberechtigung

    Die Zusammenarbeit sozialistischer Länder beruht entsprechend den sozialistischen Produktionsverhältnissen auf den Prinzipien der kameradschaftlichen Zusammenarbeit und der gegenseitigen Hilfe, der völligen Gleichberechtigung und der wachsenden gemeinsamen Verantwortung. In der Gemeinschaft der sozialistischen Länder gibt es für niemanden besondere Rechte und Privilegien, wie dies von den Apologeten des Imperialismus immer wieder behauptet wird ...

  • Sieben Millionen Absolventen

    Moskau (ADN). Die immer stärkere Beteiligung der Studenten an Forschungsarbeiten hat der sowjetische Minister für Hoch- und Fachschulwesen, Wjatscheslaw Jeljutln, als eine wesentliche Voraussetzung dafür bezeichnet, daß die großen Ziele der Sowjetwissenschatten im neuen Fünfjahrplan erreicht werden. ...

  • Eine Koalitionf wie sie die Welt noch nicht kannte Von Karl-Heinz Stiemerling

    in der großen Volksaussprache zur Vorbereitung des VIII. Parteitages rükken immer stärker auch die Aufgaben, die mit der Vertiefung der allseitigen Zusammenarbeit zwischen der UdSSR und der DDR zusammenhängen, in den Mittelpunkt der Diskussionen und der Wettbewerbsprogramme der Betriebe und Genossenschaften ...

  • Erdöl aus der Arktis!

    Moskau (ADN). Spätestens im Jahre 2000 dürfte die Sowjetunion in großem Maßstab Erdöl und Erdgas aus den Tiefen arktischer Gewässer fördern. Diese Voraussage traf der sowjetische Minister für Geologie, Akademiemitglied Alexander Sidorenko, in einem Artikel der jetzt in Moskau erschienenen Jahreszeitschrift „Die Zukunft der Wissenschaft", die vom Verlag „Snanije" herausgegeben wird ...

  • Blutgefäße Iransplantier!

    Moskau (ADN). Der Austausch beschädigter Blutgefäße gegen künstliche aus synthetischem Material ist heute bereits eine vielerorts praktizierte Operation. Diesem Verfahren sind jedoch Grenzen gesetzt, da nicht an allen Stellen des menschlichen Körpers — zum Beispiel an Gelenken der Gliedmaßen — künstliche Blutgefäße eingesetzt werden können ...

  • Küchen mit Sonnenenergie

    Taschkent (ADN). Sowjetische Wissenschaftler und Techniker werden im neuen Fünfjahrplan verstärkt ihre Versuche fortsetzen, um. Sonnenenergie rationell zu volkswirtschaftlichen Zwecken auszunutzen. So wird in Buchara ein erster heliotechnischer Betrieb errichtet, dessen Projekt in diesen Tagen fertiggestellt wurde ...

  • Studenten testen Baumaterialien

    Apolda (ADN). Studenten der Apoldaer Ingenieurschule für Baustofftechnologie testen unter sachkundiger Anleitung Baustoffe in einer neuerrichteten Prüfhalle. Diese Aufgabe gehört zur praxisbezogenen Ausbildung der künftigen Ingenieure. Die Studenten lernen gegenwärtig die Arbeitsweise von Druckkraftmaschinen kennen ...

  • Ozeanologie

    Moskau (ADN). Die Ozeanologie der UdSSR begeht diese Woche ihr 50jährlges Jubiläum. Zu den bedeutendsten sowjetischen ozeanologischen Forschungserfolgen gehört u. a. die Entdeckung der Lomonossow-Gegenströmung im Atlantik. Gegenwärtig widmen die sowjetischen Wissenschaftler der Suche nach den Erdmantelgesteinen (Ultrabasite) besondere Aufmerksamkeit ...

  • Neue Motive, neue Erwartungen

    Soziologische Untersuchungen zur sozialistischen Gemeinschaftsarbeit und zum ökonomischen Denken der Werktätigen haben in jüngster Zeit einige, Entwicklungsprozesse der ideellen Triebkräfte für die schöpferische Initiative von Arbeitern in sozialistischen Industriebetrieben erhellt. So standen sowohl ...

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  • Bessere Information - bessere Mitarbeit

    Die Hinweise und Kritiken der fünf sozialistischen Kollektive in ihrer „Frage an, den Robotron-Zentralvertfieb" Im ND vom 4. März (es ging um die Umsetzung von PKW in andere Betriebsteile - d. Red.) unterstützen die Leiter des VEB Kombinat Robotron, Zentralvertrieb, bei der Durchsetzung verschiedener Maßnahmen' zur Erhöhung der Leistungsfähigkeit, Qualität und Effektivität des Technischen Kundendienstes ...

  • Zwischen VII. und VIII. Parteitag

    Entscheidende Ziele des Fünfjahrplans erreicht

    Das jährlich produzierte National- ' einkommen betrug 1966 — im ersten Jahr des Fünfjahrplanes - 88 Milliarden Mark. Im Jahre 1970 waren es mehr als 108 Milliarden. Wir konnten also bedeutend mehr Mittel für die Gestaltung einer modernen Struktur unserer Volkswirtschaft, für die Erweiterung und Rekonstruktion, für die sozialistische Rationalisierung sowie für soziale und kulturelle Zwecke einsetzen ...

  • Gute Konsumgüter - eine Ehrensache

    sationen um das notwendige Ideologische Klima kümmern. Inspiriert von der 14. ZK-Tagung knüpften z. B. die Bunawerke und das Hallenser CENTRUM-Warenhaus enge Kooperationsbeziehungen. Neuerdings wurde in diesem Warenhaus eine Verkaufsetage für Hauswirtschaft und Heimwerkerbedarf eröffnet, wo Buna an einem Sonderstand Wandverklexdungselemente, Plastfliesen, Dachrinnen, Dachentwässerungsteile, PKW- Radkappen und anderes anbietet ...

  • Ist Bequemlichkeit erstrebenswert?

    In den letzten fünf Jahren erhöhten wir im VEB Industriewerke Halle-Nord die Arbeitsproduktivität um 86 Prozent. So etwas ist - da muß ich die Erfahrungen der EAW-Arbeiten bestätigen — nur über eine umfangreiche zielgerichtete Rationalisierung möglich. Es stimmt auch, daß die Rationalisierung Möglichkeiten für jeden von uns bietet, selbst über die Entwicklung der Produzenten und die Höhe des Nutzens mitzubestimmen ...

  • Ehrliche Partnerschaft

    Die Partnerschaft hat beileibe nichts mit „Kumpanei" zu tun, bei der windige Ecken umschifft werden. Unsere Leiter sind vielmehr unerbittlich mit Forderungen zu Plantreue, Pünktlichkeit, Disziplin, Ordnung und Einsatzbereitschaft. Wir demgegenüber fordern von ihnen genauso hart eine offene und öhrliche Iniformation über alle Fragen des Betriebes, seiner Funktion in der Volkswirtschaft usw ...

  • Aus meiner Sicht: Was hat Buna mit Dachrinnen zu tun?

    Dieser Tage hatte Ich mit dem Meister Werner Pfeiffer aus dem PVC-Berelch im Kombinat Chemische Werke Buna ein aufschlußreiches Gespräch über die zusätzliche Produktion von Konsumgütern — eine Aufgabe, die gerade jetzt bei den Partei wählen vielerorts gründlicher unter die Lupe'genommen w.rd. Da gibt es bei der Plastherstellung In Buna z ...

  • Gegenseitige Erziehung

    Nein, da bliebe die Arbeit unbefriedigend für uns selbst.. So kommt es, daß die Erneuerung fast aller Arbeitsplätze in unserem Betrieb vor allem ein Verdienst unserer Neuerer ist. Wobei ich gleich betonen will: Das ist die große. Mehrheit meiner Kollegen. Zwei Drittel der Belegschaft unseres Werkes arbeiten heute in elf sozialistischen Arbeitsgemeinschaften, die wichtige Aufgaben aus dem Rationalisierungsprogramm bearbeiten ...

  • Fordern oder selbst verändern?

    Mit Interesse lasen wir den Brief des Kollektivs aus der Relaisfabrik von EAW Berlin-Treptow und den Kommentar am darauffolgenden Tag. Diese Veröffentlichungen geben wichtige Anregungen. Wir haben sie in einer Werkleitungssitzung des Kombinatsstammbetriebes behandelt. Dabei standen die kritischen Hinweise zu den „350 Tonnen Schmiedestücken" im Mittelpunkt ...

  • Max und die Maschine

    Meine ,13 Jahre Betriebszugehörigkeit waren und sind Jahre kameradschaftlicher Zusammenarbeit, die uns lehrten, den Vorzug gut zu nutzen, daß wir die Eigentümer sozialistischer Produktionsmittel sind. Wir haben in diesen Jahren unter Führung der Parteiorganisation nicht nur die Produktion immer rentabler gemacht, sondern auch bessere Arbeits- und Lebensbedingungen geschaffen ...

  • Keine untergeordnete Aufgabe

    Zweifellos gelingen derartige Wettbewerbsinitiativen dort am besten, wo die Parteiorganisationen dafür den Blick freimachen. Im Chemiebezirk hilft dabei eine Arbeitsgruppe der Bezirksleitung, wobei solche Kreisleitungen wie Buna, Halle, Dessau und. Zeitz diese Form der Anleitung und Kontrolle schnell aufgriffen ...

  • Technik ist für den Menschen da

    Was wir von ihm über sein Leben erfuhren, war eine praktische Lektion über den Kapitalismus. Unser Max hatte während seiner Lehre in der Nazizeit mehr Gewehrgriffe als handwerkliche Fertigkeiten erlernen müssen. Im Krieg in die Uniform der faschistischen Wehrmacht gepreßt, blieb ihm keine Möglichkeit, einen Beruf zu erlernen ...

  • Heißt Partnerschaft, sich gegenseitig nicht weh zu tun!

    Schweißerbrigadier Jochen Backe aus den Industriewerken Halle-Nord schreibt Ober seine Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Leitern, über Erfolgt, die gemeinsam trrungen wurden. ■ Welche Erfahrungen gibt es in Ihrem Betrieb? Mit welchen Ideen bereiten Sie den VIII. Parteitag vor? Schreiben Sie an ND, Abteilung Wirtschaft, 108 Berlin, Mauerstraße 39/40 ...

  • Kooperation mit dem Warenhaus

    In der Tat gibt es auf diesem Gebiet in Buna, wie aus der Einschätzung einer Arbeitsgruppe bei der Bezirksleitung hervorgeht, recht ansehnliche Fortschritte, weil sich die Generaldirektion um eine zielstrebige Leitung, Partei- und Gewerkschaftsorgani-

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  • Syriens Staatsmacht festigt ihre Massenbasis

    Neue Etappe der nichtkapitalistischen Entwicklung

    Von Manfred Pohl. Damaskus Die Bevölkerung der SAR wählte am Freitag zum ersten Mal in der Geschichte der Unabhängigkeit des Landes den Präsidenten ihrer Republik der Kandidat aller fortschrittlichen Parteien und Organisationen ist. Dieser Freitag war ein bedeutendes Datum: Vor .fast genau acht Jahren, am 8 ...

  • Guineas Volk verteidigt seine Unabhängigkeit

    Verzicht auf Bonns „Entwicklungshilfe"

    Von Franz S c h m a h I, Conakry „Le dossler reste ouvert", sagt man heute In Guinea mit aller Entschiedenheit. Das heißt: „Die Untersuchungen gehen weiter"; Untersuchungen" über -die 5. Kolonne imperialistischer Staaten, vor allem Portugals uritt der BRD, die am 22. November 1970,an der Aggression gegen die Republik Guinea maßgeblich beteiligt waren ...

  • Reaktion bläst in Chile zum Angri Rechtskräfte verschärfen Klassenkampf gegen UP-Regierung

    Von Dr. Dieter Coburger, Santiago Vier Monate nach dem Amtsantritt der Regierung der Unidad Populär und drei Wochen vor den Kormmunalwaihlen am 4. April hat die chilenische Reaktion zum offenen Angriff auf die demokratische Mehrparteienregierung .unter Präsident Dr. Salvador Allende geblasen. Der Rechtsblock, der sich auf seine Positionen im Parlament, im Obersten Gericht und in der Wirtschaft stützt, erhält aktive Unterstützung vom internationalen Imperialismus ...

  • Bruderarmeen in gemeinsamer Kampffront

    Von Marschall der Sowjetunion I. I. Jakubowtki, Oberkommandierender der Vereinten Streitkräfte y

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  • 12 825 Nazikriegsverbrecher wurden seit Mai 1945 von unseren Gerichten rechtskräftig verurteilt DDR verwirklicht kons«qu«nf Grundsatz« d«s Völkerrechts

    Erklärung d«s G«n*ralstaatsanwalt«s Der Generalstaatsanwalt der DDR hat anläßlich der 27. Tagung der UNO> Menschenrechtskommission in Genf zum Tagesordnungspunkt „Frage der Bestrafung von Kriegsverbrechern und Personen, die Verbrechen gegen dit Menschlichkeit begangen haben" folgende Erklärung abgegeben: ...

  • Müllers korrekte Mörder

    1970 erschoß Rassistenpolizei Südafrikas 54 Menschen

    Von unserem Mitarbeiter Wolfgang W«IB Ein grelles Schlaglicht auf die Zustände im südafrikanischen Rassistenstaat wirft eine offizielle Statistik, die dieser Tage in Kapstadt bekannt wurde. Danach hat die Polizei d.es Apartheid- Regimes im vergangenen äahr 54 Menschen auf offerier Straße erschossen und 149 verwundet ...

  • CDU/CSU-Politiker wollen Frontstadtatmosphäre anheizen

    Moskauer „Neue Zeit" zu jüngsten Westberlinprovokationen

    Moskau (ADN-Korr.). In einem Kommentar zu dem jüngsten provokatorischen Auftreten von ODU/CSU-Polltlkern der BRD fn Westberlin stellt die sowjetische Wochenzeitschrift „Neue Zeit" fest: „Diese massierte /Truppenlandung' der oppositionellen CDU/CSU In Westberlin Ist kein Zufall. Am 14. März sollen hier Wahlen zum Abgeordnetenhaus und zu den Bezirksverordnetenversammlungen stattfinden ...

  • Studenten und Künstler rufen zur Wahl der SEW auf

    Nachdrückliche Forderung: Sozialisten ins RathausI

    Westberlin (ADN). Zwanzig Studenten des Instituts für Bibliothekar-Ausbildung an der Dahlemer Universität, unter ihnen die meisten Sprecher von Kursen, haben in einer Erklärung aufgerufen, Sonntag die SEW zu wählen. „Nur durch Vorrang von Bildung und Wissenschaft bei der Vergabe öffentlicher Mittel — und Kürzung der hohen Ausgaben für die Polizei — kann ein demokratisches Schulsystem erreicht werden", heißt es in dem Aufruf ...

  • VAR-Botsdiaften an Paris und London

    Anstrengungen um Lösung des Nahostkonflikts fortgesetzt

    Kairo (ADN/ND). Mit Botschaften an den französischen Staatspräsidenten Georges Pompidou und den britischen Premierminister Edward Heath hat die VAR ihre diplomatischen Anstrengungen zur politischen Lösung des Nahostkonflikts fortgesetzt. Zuvor waren bereits Noten an Leonid Breshnew und USA-Präsident Nixon gesandt worden ...

  • Die Hauptsache: Arbeit für eine starke DRV

    ZK der Vaterländischen Frönt berief 3. Kongreß ein

    Hanoi (ADN-Korr./ND). Der 3. Kongreß der Vaterländischen Front der DRV ist für dieses Jahr einberufen worden. Einen entsprechenden Beschluß faßte ihr Zentralkomitee auf einer erweiterten Tagung. Der 2. Kongreß der Vaterländischen Front hatte im April 1961 stattgefunden. Als prinzipielle Aufgaben der ...

  • Kurz berichtet

    Treibjagd Francos auf Basken Madrid. Bei einer groß angelegten Treibjagd auf baskische Antifaschisten hat die Franco-Polizei in der nordspanischen Provinz Vizcaya in den letzten 14 Tagen mindestens 20 Personen festgenommen, Weißbuch Ober die Aggression Conakry. In Conakry ist je'zt ein Weißbuch über die von der BRD unterstützte portugiesische Aggression gegen die Republik Guinea im November 1970 erschienen, Gedenkstunden für Naziopfer Wien ...

  • Rechtsextremisten stützen Westberliner CDU

    Westberlin (ADN/ND). Die Westberliner CDU hat in der Vorbereitung der Wahlen zum Westberliner Abgeordnetenhaus mit rechtsextremistischen Organisationen zusammengearbeitet und Wahlunterstützung erhalten. So trägt ein von einer „Wählervereinigung parteiloser Berliner" veröffentlichter Aufruf zur Stimmabgabe für die CDU die Unterschriften von Mitgliedern der „Außerparlamentarischen Mitarbeit" (APM), die als Jugendorganisation des reaktionären „Demokratischen Klubs" gegründet ' ...

  • KP Irlands verurteilt

    Mord an Soldaten

    London (ADN-Korr.). Die Kommunistische Partei Irlands hat in einer Erklärung ihres Komitees für den Norden scharf den Mord an dred unbewaffneten britischen Soldaten verurteilt. Gleichzeitig steütäas'Komitee fe$:- „Aber das MitgeUMfMmMv füFälel Famllieri'^er toten Soldaten «ffi|jÄn'C|-en;,''l«üß: 'beigM^ tet sein ¥fjnn'vielett Frageir'Üfo'ef "aie: Politik, die die Soldaten in Belfast stationierte ...

  • Marchais ruft zur Wahl der Einheitskandidaten auf

    Paris (ADN). Der stellvertretende Generalsekretär der Französischen KP Georges Marchais hat auf einer Versammlung im Departement Val-de- Marne zu den bevorstehenden Gemeinderatswahlen Stellung genommen. „Wenn die Listen der Union der Arbeiter und demokratischen Kräfte im ganzen Lande eine große Zahl Stimmen auf sich vereinigen und zahlreiche Erfolge verzeichnen können, so wird das eine ernste Warnung an die Regierung sein ...

  • Kommunardenfahne im Armeemuseum

    , Moskau (ADN-Korr.). Eine Fahne der Pariser Kommunarden wurde am Vorabend des 100. Jahrestages der Pariser Kommune im Moskauer Araneemuseum ausgestellt. Die rote Fahne mit der Aufschrift „Freiheit - Gleichheit - Brüderlichkeit" wehte dem 220. Bataillon der Nationalgarde im Kampf gegen diie Bourgeoisie voran ...

  • Finnland drängt auf Sicherheitskonferenz

    Wien (ND). „Finnland Ist entschlossen, seine Bemühungen zur Vorbereitung einer europäischen Sicherheitskonferenz fortzusetzen", betonte der finnische Außenminister Välnö Lesklnen auf einer Pressekonferenz während seines offiziellen Besuchs in Wien. Das Problem der Sicherheitskonferenz habe auch im Mittelpunkt seiner Gespräche mit dem österreichischen Amtskollegen Kirchschläger gestanden ...

  • Meeting mit Frau Binh

    Bukarest (ADN-Korr.). 3000 Bukarester Werktätige bekundeten am Freitagabend auf einem machtvollen Freundschaftsmeeting mit der gegenwärtig in Rumänien weilenden RSV- Delegation ihre unerschütterliche Solidarität mit dem heldenhaften Kampf des vietnamesischen Volkes. Mit stürmischem Beifall begrüßten ...

  • In der ganzen Welt: Freiheit für Angela l

    Die fortschrittlichen Kräfte in der ganzen Welt fordern verstärkt die unverzügliche Freilassung von Angela Davis aus dem Kerker von San Rafael. New York. In Auckland (Kalifornien) wurde ein Komitee der Lehrer zur Verteidigung von Angela Davis gegründet. Essen. Der Bundesvorstand der SDAJ rief von einer Sitzung in Essen aus zu verstärkten Aktionen für die Freilassung der amerikanischen Kommunistin auf ...

  • Neuer Aggressionsakt Israels

    Beirut (ADN). Israel hat am Donnerstar einen neuen Aggressionsakt gegen Libanon verübt. Wie MENA meldet, beschoß israelische Artillerie zwei Dörfer Im Süden des Landes. Genf (ADN-Korr./ND). Durch ihre Hilfe für den Aggressor Israel machen sich bestimmte Westmächte mitschuldig an den Verbrechen der israelischen Machthaber ...

  • Türkisches Militär zwingt Regierung zum Rücktritt

    Ankara (ADN). Unter dem Druck eines Ultimatums des Militärs ist am Freitag die türkische Regierung unter Ministerpräsident Suleyman Demirel zurückgetreten. Das Militär hatte unter Androhung eines Putsches die Bildung eines neuen Kabinetts verlangt. Der Generalstabschef der Streitkräfte und die Oberbefehlshaber der drei Waffengattungen hatten das Ultimatum Staatspräsident Cevdet Sunay und den Präsidenten der beiden Häuser des Parlaments gestellt ...

  • Springer lobt SPD-Führung für Äntikommunismus

    Hamburg (ADN). Unter der Überschrift „Klare Absage der SPD an den Kommunismus" begrüßt die Hamburger „Bild-Zeitung" am Freitag die Bekräftigung der Antikommunismusbeschlüsse durch die SPD-Führungsspitze. Das Springer-Blatt berichtet von einem elfseitigen Dokument, in dem nachdrücklich das „sozialdemokratische Bekenntnis" zur staatsmonopolistischen Ordnung in der BRD festgelegt ist ...

  • Über eine Vierfelmillion Arbeitslose in der BRD

    Nürnberg (ADN). Über eine Viertelmillion Arbeitslose gibt es gegenwärtig in der BRD. Nach Angaben der Nürnberger Bundesanstalt für Arbeit erreichte die Zahl der Arbeiter und Angestellten, die keine Beschäftigung finden, im Februar den Stand von 254 000. Im gesamten Gebiet der BRD müssen zur Zeit 62 900 Arbeiter und Angestellte verkürzt arbeiten und damit Lohneinbußen hinnehmen ...

  • Aggressoren verjagt

    Saigon (ADN). Die amerikanischen und Saigoner Aggressionstruppen in Südlaos haben am Freitag ihre Stellungen im Raum Chepone unter dem Druck der Volksbefreiungsstreitkräfte räumen müssen. Unter den aulgegebenen Positionen igt auch die Basis von Dong La, die vorgeschobenste Stellung der Aggressoren in Südlaos ...

  • VAR-Minister bei Patolitschew

    Moskau (ADN). Der Minister für Planung der VAR, Dr. Sayed Gaballah, ist am Freitag in Moskau vom sowjetischen Außenhandelsminister Nikolai Patolitschew empfangen worden. Sayed Gaballah gehört der in Moskau weilenden VAR-Regierungsdelegation an.

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  • Neue Jugendobjekte schaffen

    Die Diskussion eröffnet die Stadtverordnete Margarete Eckloff (FDGB). Sie ging von der Tatsache aus, daß die jüngsten Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensbedingungen in Berlin 121000 Rentner und 60 000 Werktätige betreffen, und sagte dann: „Freude über Errungenes weckt bei den Werktätigen die Bereitschaft zu neuen Taten im Wettbewerb, die wiederum allen zugute kommen ...

  • Blick auf den Spielplan

    Deutsche Staatsoper (Kassenruf 20 04 91), 20-22 Uhr im Apollosaal: „Untreue lohnt nicht" •); Komische Oper (22 25 55), 19.30-22 Uhr: Ballettabend „Der Mohr von Venedig", „Jeu de Cartes", „La Mer"**); Metropol-Theater (20 23 98), 19-21.45 Uhr: „Die keusche Susanne"**); Deutsches Theater (428134), 19 bis 21 ...

  • Mit schöpf erischenTaten wird der VIII. Parteitag vorbereitet

    Oberbürgermeister Herbert Fechner sprach über die Aufgaben der staatlichen Organe der Hauptstadt in Vorbereitung des VIII. Parteitages

    Von unseren Berichterstattern Dieter Bolduan und Alfred Do11 eigenen Arbeit kämpfen. Die vorhandenen finanziellen und materiellen Mittel auf dem Gebiet der Wohnungsinstandsetzung sind effektiv zu verwenden. Da die vorhandenen Kapazitäten nicht ausreichen, müssen sich die Mitarbeiter der Reparaturbetriebe der KWV mehr an Ort und Stelle mit Hausgemeinschaften beraten, wie Schäden gemeinsam behoben werden können ...

  • Bis zum Arbeitsplatz planen

    Die Vorbereitung des VIII. Parteitages zur Sache aller Bürger zu machen, in allen Betrieben kontinuierlich den Plan zu erfüllen, die sozialistische Demokratie weiter zu entwickeln, das Vertrauensverhältnis zu allen Werktätigen Immer enger zu gestalten — das sind Hauptgedanken im Referat von Herbert Fechner ...

  • Start in die zweite Serie

    Von Joachim rfltmer Start in die zweite Hälfte der DDR-Fußballmeisterschaft. Zum heutigen Sonnabend, Anstoß 15.00 Uhr, hat die Oberliga volles Programm. Es spielen (die Resultate der ersten Serie): Stahl Ries» gegen Spitzenreiter Dynamo Dresden (0 :0), Sachsenring Zwickau gegen Titelverteidiger und Tabellenzwelten FC Carl Zeiss Jena nach ist Jena auch auswärts, in diesem Falle in Zwickau, stark genug, um Punkte zu holen ...

  • Der 100. Sieg - sonst nichts

    Die österreichischen Journalisten hielten es eine Nachricht wert, daß ihre Mannschaft 12 Minuten und 55 Sekunden des Spiels gegen die DDR ohne Gegentreffer überstanden hatte. Gegen die Schweiz hatte es 4:16 min gedauert und gegen Norwegen nur 80 Sekunden, bis das erste Tor gefallen war, und so erschien ihnen die Führung durch Puschnig ...

  • SPORT • SPORT • SPORT • SPORT • SPORT • SPORT • SPORT • SPORT • SPORT • SPORT • SPORT • SPORT • Pokalverteidiger Alma-Ata 3:1 bezwungen

    Es war keineswegs Zweckpessimismus, als Trainer Herbert Jenter vor dem ersten Halbfinalspiel um den Europapokal in der Leipziger Halle Leplaystraße von taktischen Rätseln sprach: „Wir kennen den Pokalverteidiger Burewestnik Alma-Ata überhaupt nicht, sein bester Spieler Krawtschenko uns dagegen aus Spielen det Nationalmannschaften sehr genau ...

  • ...und am Sonntag

    Radio DDR I: 9.15 Musik, Musik und danke schön; 12.00 Volkstümliche Weisen-, 14.20 Fürs Kofferradio; 17.05 Sportgeschehen und Musik; 20.00 Zauber der Musik. Berliner Rundfunk: 11.00 Lampenfieber; 13.10 Tanzmelodien; 14.30 Personen, Probleme, Perspektiven; 17.15 Das Meisterwerk; 19.00 Die schöne Stimme: Dietrich Fischer-Dieskau, Bariton; 20 ...

  • Funk und Fernsehen heute

    Radio DDR I: 9.10 Musikalische Wünsche; 11.00 Pädagogische Sprechstunde; 14.05 Auf alle Fälle: UnterhaltungsweUe; 17.05 Musikalische Luftfracht; 20.00 Neumann - 2 X klingeln; 20.30 Tanz bis Mitternacht. Berliner Rundfunk: 10.40 Wie geht's - wo steht's?; 13.35 Verliebt in die Musen; 15.35 Das DT-Musikstudio; 19 ...

  • LEICHTATHLETIK

    Hallenwettbcwerbe In Moskau: 100 m: Lebedjew 10,3 s (HaUenweltbestzeit), 110 m Hürden: Sfepanenko 13,9, 5000 m: Berlan 14:01,2, 10 000 m: Alexaschin 29:29,0, Hochsprung: Brumel 2,05 m, Frauen: 800 m: Sarmite Schtula 2:08,1. Organisationsbüro hat für die radsportbegeisterten Jugendlichen der Lausitz einen „Olympischen Kilometer", ein Zeitfahren mit Tourenund Sporträdern, ausgeschrieben ...

  • Fjühjahrsputz in ßttrieb und Wohngebie)

    Breiten Raum widmet der Redner dem sauberen Berlin. Schon in den kommenden Wochen sollten die Räte der Stadtbezirke,- Ausschüsse der Nationalen Front und die Bürger mit dem Frühjahrsputz beginnen. Im Mach-mit-Wettbewerb gilt es Vorgärten zu verschönern, Zäune, Fenster und Haustüren zu streichen. Kein Bauschutt - wie es die Stadtordnung vorsieht — darf mehr auf Straßen und Wegen gelagert werden ...

  • Wie wird das Weiter!

    Wetterentwicklung: Am Sonnabend wird es stark bewölkt sein, nur gelegentlich kommt es zu Aufheiterungen, und zeitweise muß mit Niederschlag gerechnet werden, der in den östlichen Bezirken anfangs noch als Schnee fällt, später aber auch dort wie im übrigen Gebiet in Regen oder Sprühregen übergeht. Die Tageshöchsttemperaturen liegen zwischen 3 und 8 Grad, nur in den oberen Lagen des Erzgebirges noch unter null Grad- Der Wind weht schwach bis mäßig aus westlichen Richtungen ...

  • Ehre ihrem Andenken!!

    Am 11. März starb plötzlich und unerwartet im Alter von 64 Jahren unser Genosse Fritz D e 11 o c h , langjähriger Mitarbeiter im Apparat des Zentralkomitees. Wir trauern um einen treuen, zuverlässigen Genossen, der seine ganze Kraft für den Aufbau des Sozialismus in unserer Republik einsetzte. Während seiner mehr als 40jährigen Mitgliedschaft in der Partei wurde Genosse Delloch mit wichtigen Funktionen betraut ...

  • Der Rat der Bürger gilt

    Der Stadtverordnete Hans Modrow (SED) wertet die breite Aussprache vor dem VIII. Parteitag als eine fruchtbare Debatte, die zu schöpferischen Taten anregt. Berliner Bauarbeiter z. B. wollen stärker mitentscheiden. Sie fordern, während des ganzen Jahres kontinuierlich bauen zu können. Schon während der Projektierung müsse um höchste Effektivität gekämpft werden ...

  • Eiskunstläufer gefeiert

    Auf ihrer Tournee nach den Weltmeisterschaften in Lyon stellten sich am Donnerstag die weitbesten Eiskunstläufer in Berlin vor. Dreieinhalbtausend begeisterte Zuschauer, unter ihnen zahlreiche Ehrengäste mit dem Stellvertreter des Vorsitzenden des Staatsrates Dr. Manfred Gerlach, erlebten ein über dreistündiges Programm ...

  • Kurs berichtet

    Skisportler aus 15 Landern werden vom 16. bis 21. März in Zakopane am traditionellen Czech-Marusarz-Memorial teilnehmen. Am Start werden etwa 130 ausländische Gäste und die gesamte polnische Spitzenklasse erwartet. Der finnische lUdiportrerband hat folgenden Kandidatenkreis zur Vorbereitung auf die Friedensfahrt benannt: Kalevi Eskelinen, Harri' Hannus, Johani Helenius, Pekka Hovi, Tapani Vuorenhela, Eero Karhu, Mauno Uusivirta, Jaakko Uusimaeki, Hannu Uusimaeki, Hannu Jussila und Sakari Soinila ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    Redaktion iot Berlin, Mauerstraße 3»/40, Tel. 22 03 41 — Verlag: 1054 Berlin, Schönhauser Allee 178, Tel. 42 05 41 — Abonnemerusprets monatlich 3,50 Mark — Bankkonto: Berliner Stadtkontor, 1058 Berlin, Schönhauser Allee 144. Konto-Nr. 6611-14-18. Postscheckkonto: Postscheckamt Berlin, Konto-Nr. 555 01 — AUelnife Anzeigenannahme DEVIAG WERBUNG BERLIN, 102 Berlin, Rosenthaler Straße 28—31, und alle DEWAG- Betriebe und Zweigstellen in den Bezirken der DDR — Zur Zeit gilt die Anzeigenpreisliste Nr ...

  • Tore • Punkte • Meter • Sekunden

    GEWICHTHEBEN

    Wettbewerbe in Rostow: Federgewicht, Drücken: Földl (Ungarn) 137,0 kg (Weltrekord), Reißen: Schanidse (UdSSR) 120,0 kg (Weltrekord), Stoßen: Schanidse 153,5 kg (Weltrekord), Dreikampf: 1. Schanidse 395,0 kg, ... 4, Becker (DDR) 355,0 kg. Leichtgewicht: Stoßen: Korol (UdSSR) 171,0 kg (Weltrekord), Dreikampf: Baszanowski (Polen) 435,0 kg' ...

  • Tagung der Olympischen Gesellschaft

    Unter der Leitung des Präsidenten Manfred von Brauchitsch tagte am Donnerstag das Präsidium der Gesellschaft zur Förderung des olympischen Gedankens in der DDR. In Würdigung der historischen Bedeutung der vor 25 Jahren erfolgten Gründung der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands befaßte sich das Präsidium mit den Aufgaben, die sich aus der Vorbereitung des VIII ...

  • q Oberliga

    (3 :1), FC Vorwärts Berlin-1. FC Magdeburg (0 :1), Chemie Leipzig gegen 1. FC Lok Leipzig (0:3), HFC Chemie—BFC Dynamo (0 :1), FC Rot-Weiß Erfurt -1. FC Union Berlin (1:4) und Wismut Aue gegen FC Hans» Rostock (1:0). Wir hielten Umfrage nach den Aussichten: Alwin Herrmann, Volkssportvorsitzender Fußball in Berlin: „Für mich eine klare Sache, Dresden gewinnt in Riesa ...

  • Bürger erwarten Qualität

    Der Referent beschäftigt sich ausführlich mit Eingaben von Bürgern, in denen die mangelhafte Qualität einiger Neubauwohnungen kritisiert wird. Das Wohnungsbaukombinat und seine Kooperationspartner müssen energisch um hohe Qualität der

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  • Erben der Himmelssturmer

    der Kommune die Lehre von der Notwendigkeit der Diktatur "des Proletariats und von der Schaffung einer Partei der Arbeiterklasse als selbständige politische Organisation bestätigt. In Deutschland vertraten August Bebel und Wilhelm Liebknecht im Reichstag und in zahllosen Arbeiterversammlungen ihre französischen Klassenbrüder ...

  • Zeichen der U n besieg barkeit

    „Ich trage eine Fahne, und diese Fahne ist rot. Es ist die Arbeiterfahne, die Vater trug durch die Not. Die Fahne ist niemals gefallen, so oft auch ihr Tröger fiel. Sie weht heute über uns allen und sieht schon der Sehnsucht <Ziel\ Und ich habe ihnen dann die Geschichte von Marie Teuchner und der roten Fahne erzählt ...

  • Gedanken zu zwei Bildern Auf neuer Höhe

    Gelegentlich .haben Leute, die kein besonders gutes Verhältnis zur Pariser Kommune hatten, etwas abschätzig gefragt, wo denn die großen Werke zu finden seien, zu denen diese revolutionäre Erhebung die Künstler angeregt habe. Nach einigem Nachdenken läßt sich mancherlei darauf antworten. Der große Maler Gustave Courbet zum Beispiel, der Mitglied der Kommune war und den Sturz der Vendomesäule, dieses Sinnbildes des Napoleonischen Chauvinismus, angeregt hatte, fand, da er bereits am 7 ...

  • Aufruf

    An die Soldaten von Versailles 1 Brüder, die Stunde des großen Kampfes der Völker gegen ihre Unterdrücker ist angebrochen I Verratet nicht die Sache dei Arbeiter! Macht' es wie Eure Brüder am 18. Märzl Vereint Euch mit dem Volk, zu dem Ihr gehört! Laßt die Aristokraten, die Privilegierten, die Henker der Menschheit sich alleine verteidigen, und die Herrschaft der Gerechtigkeit wird leicht zu errichten sein ...

  • Bündnis

    Auf dem europäischen Kontinent bildete 1871 das Proletariat in keinem Lande die Mehrheit des Volkes. Eine „Volks"revolution, die tatsächlich die .Mehrheit des Volkes in die Bewegung einbezieht, konnte nur, dann eine solche sein, wenn sie sowohl das Proletariat als auch die Bauern erfaßte. Diese beiden Klassen bildeten damals eben das «Volk" ...

  • MEINUNGEN UND'ZITAtE V:".s.-^WX^^»^^^v^Ur-../• -..>-y >■■-■.^K^^^^^^^m$0^

    Keine Waffenruhe

    Nach Pflngstsonntag 1871 kann es keinen Frieden und keine Waffenruhe mehr geben zwischen den Arbeitern Frankreichs und den Aneignern ihrer Arbeitserzeugnisse. Die eiserne Hand einer gemieteten Soldateska mag beide ■ Klassen, für eine Zeitlang, in gemeinsamer Unterdrückung niederhalten. Aber der Kampf muB aber und abermals ausbrechen, in stets wachsender Ausbreitung, und es kann kein Zweifel sein, wer der endliche Sieger sein ...

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  • Fortsetzung Auf Seite

    Mitsprache entwickelt Verantwortungsbewußtsein Von Dr. Rosemarie Winzer und Otfried Arnold, Institut für Gesellschaftswissenschaften beim ZK der zunehmenden Vergesellschaftung der Arbeit und mit der höheren Grundfondsausstattung der Betriebe. In der erzeugnisspezialisierten Fertigung hängt z. B. das Arbeitsergebnis einer ganzen Betriebsabteilung unmittelbar von der Tätigkeit jedes einzelnen Arbeiters ab ...

  • Gemeinschaftlich Verhältnisse ändern

    An dem Artikel der Genossen Hoppe, Luft und Miller (Vgl. ND vom 6. Februar) begrüße ich besonders, daß die uns heute bewegenden Probleme der sozialistischen Moral vom Entwicklungsstand unseres praktischen Lebens aus gestellt und als Moment der sozialistischen Lebensweise behandelt werden. Nur ein solches ...

  • Gute Wirkung

    des Haushaltsbuches

    Soziologische Untersuchungen beweisen, daß bei denjenigen Werktätigen das Verantwortungsbewußtsein für das Ganze am weitesten entwickelt ist, die bereits aktiv im Betrieb demokratisch tätig sind. Das trifft nicht nur auf Parteimitglieder und Mitglieder demokratischer Vertreterorgane der Belegschaft zu, ...

  • Der Unbequeme hat's noch schwer

    Der Beitrag über sozlailistisdie Moral und Lebensweise (ND vom 6. Februar) weist auf die Grundlagen unserer Moral und Lebensweise hin. Das ist äußerst nützlich und angebracht. Auch die Absätze über Moral und sozialistische Demokratie, Einstellung zur Arbeit, eine,rocffalisch gesund« Jugend, usw. lassen uns äSMÄ ffiSüeseH?"«wieder ^äflstische Bürger setafäspl^w«^»^n<!Mä«eel und ...

  • Wovon grenzen wir uns ab!

    Eine sozialistische Lebensweise entwickeln, bedeutet nicht, etwa bei Null anzufangen. Wir können auf vielfältige Sitten, Bräuche, Gewohnheiten und Traditionen Bezug nehmen. Wir brechen nicht die Brücken zur Vergangenheit ab, sondern führen humanistisches Erbe fort, pflegen und schätzen Traditionen. Aber ...

  • Die Hoffnung der Welt

    Ist die Unterdrückung so alt wie das Moos an den Teichen? Das Moos an den Teichen ist nicht vermeidbar. Vielleicht ist alles natürlich, was ich sehe, und ich bin krank und will weghaben, was nicht wegzubringen ist? Ich habe Lieder gelesen der Ägypter, ihrer Leute, die die Pyramiden gebaut haben. Sie beschwerten sich über die Lasten und fragten, wann die Unterdrückung aufhört ...

  • Sich selbst in Frage stellen!

    Ich möchte mich mit der von Alfred Ruscher im ND vom 27. Februar aufgeworfenen Frage beschäftigen, unter welchen Bedingungen gute Arbeitsresultate ein Kriterium für sozialistisches Bewußtsein sind. Wenn man unter sozialistischem Bewußtsein eine echte Anleitung und Orientierungsmarke für richtiges gesellschaftliches Handeln versteht, heißt das, der sozialistischen Gesellschaft nicht nur vieles, sondern alles, was in unseren Kräften steht, zu geben ...

  • Kampf gegen die Macht der Gewohnheit

    ND-Leseraussprache über sozialistische Moral und Lebensweise

    Di« ND-Aussprache Qbtr sozialistische Moral und Lebensweise hat ein großes Echo unter unseren Lesern gefunden. Bisher erhielten wir 106 Zuschriften, deren Problematik von der Friedenspolitik unseres Staates und den Vorzügen der sozialistischen Gesellschaftsordnung bis zur Familien- und Sexualmoral reicht ...

  • Nur des Geldes wegen!

    Die Brigade „W. I. Lenin" schreibt, daß sie der Auffassung sei, sozialistische Persönlichkeiten entwickeln sich in der und durch die Arbeit für die Gesellschaft, „wobei es dabei überhaupt keine Trennung zwischen bezahlter Arbeit und Freizeit gibt. Wir betrachten . gerade gesellschaftliche Arbeit als eine nicht unwesentliche Form sinnvoller Freizeitgestaltung ...

  • Mitsprache entwickelt Verantwortungsbewußtsein

    der zunehmenden Vergesellschaftung der Arbeit und mit der höheren Grundfondsausstattung der Betriebe. In der erzeugnisspezialisierten Fertigung hängt z. B. das Arbeitsergebnis einer ganzen Betriebsabteilung unmittelbar von der Tätigkeit jedes einzelnen Arbeiters ab. In Industriekombinaten entscheidet die Planerfüllung jedes Betriebes darüber, ob das Kombinat als Ganzes seine Verpflichtungen gegenüber der Volkswirtschaft erfüllen kann ...

  • eigentlich wie er z\ beitet, -^äi^Mtitöp' 'ih:

    und wie er sich in seiner Famiüe und seinem Wohngebiet verhält. Heute kann man nämlich im Betrieb noch zu den besten Arbeitern zählen und zu Hause trotzdem den Spießbürger spielen. Zu solchen Menschen kann man nur sagen, daß sie zwar sozialistisch arbeiten, aber nicht sozialistisch leben. Denn dazu gehört auch, daß man sich nach Feierabend nicht von der Gesellschaft abkapselt, gehört das gleichberechtigte Verhältnis von Mann und Frau und ein intaktes Verhältnis des einzelnen zur Gesellschaft ...

  • Zu Hause ein Spießbürger!

    hen, dde dazu führen, daß du Mitglied einer Combo oder eines Textilzirkels seine Tätigkeit «da Einheit von Freizeitgestaltung und gesellschaftlichen Auftrag betrachtet. Diese Arbeit kann, ins Verhältnis gesetzt zu ihrer Qualität, bezahlt werden. Es ist aber ein nicht unwesentliches Erziehungsresultat, ob die Freizeitgestaltung nur des Verdienstes wegen betrieben wird oder ob die Überzeugung dominiert, mit seinen ausgebauten Fähigkeiten lür die Gesellschaft wirksam zu werden ...

  • fflp:&!iiH$iiii§ii*

    ...« j*t%*.\,

    Im Verlauf* der neuen ND-Aussprache über sozialistische Moral und Lebensweise möchten wir vor allem folgend* Fragen klären: 1. Was bestimmt das Ansehen einer Persönlichkeit im Sozialismus? 2. Inwiefern bilden die materiellen, politischen und geistigen Interessen im Sozialismus eine Einheit? 3. Warum kann und soll sich der Staatsbürger der DDR stets für das gesellschaftliche Ganze verantwortlich fühlen? Sicherlich haben auch Sie über diese Probleme nachgedacht ...

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  • Ein„Penizillin"geqenViren?

    Schutzstoff Interferon und Möglichkeiten künftiger Impfungen

    Manche Mütter betrachten nicht seilten besorgt den umfangreichen Impfkalender, der dhr Neugeborenes bis in das späte Schulalter begleitet Doch die umfangreichen Impfaktionen finden bei den meisten Eltern Verständnis, denn letztlich ist es den Impfungen zu danken, daß die verheerenden Seuchenzüge des Mittelalters heute in Europa nahezu vergessen sind ...

  • Transurane in unterschiedlichsten Mengen

    Viele Isotope der Transuranelemente lassen sich heute in Kernreaktoren in unterschiedlichen Mengen gewinnen. So kann beispielsweise Plutonium 239 in Mengen von vielen Tonnen' erzeugt werden. Es wurde früher vor allem für die Herstellung von Atombomben verwendet. Gegenwärtig gewinnt es immer mehr an Bedeutung als ein ausgezeichneter Kernbrennstoff für Brutreaktoren mit schnellen Neutronen zur Erzeugung von Elektroenergie ...

  • Suche nach natürlichen Transurarien

    Starke Beachtung fand auf der Konferenz auch der Bericht von Akademiemitglied Georgi Flerow über Versuche, Spuren Superschwerer Elemente auch in der Natur nachzuweisen. Geeignete Geräte für den Nachweis der spontanen Spaltung dieser Nuklide wurden in 500 m Tiefe in einem Salzbergwerk eingesetzt. Zahlreiche Spuren der Zerfallsprodukte eines spontanen Strahlers seien bereits festgestellt worden, eine Identifikation ist aber bisher noch nicht gelungen ...

  • Neutronenreiche Isotope

    Eine wesentliche Vorarbeit für die Synthese möglichst stabiler Isotope der Elemente 107, 122 und 125 ist es daher, geeignete neutronenreiche Geschoß^ und Ausgangskerne bereitzustellen. Auf der' Suche nach Atomkernen mit Neutronenüberschuß hat das Institut in Dubna als erste Forschungsstätte der Erde einen neuen Beschleunigertyp, einen sogenannten Kollektivbeschleuniger, für schwere Ionen (Atomkerne) eingesetzt ...

  • Künstliches Herz

    Dutzende von Modellen eines künstlichen Herzens schufer» Mitarbeiter des Moskauer Forschungsinstituts für klinische und experimentelle Chirurgie und erprobten sie on Tieren: Dos für das 50. Experiment hergestellte Modell erwies sich als das geeignetste. Es arbeitete mehrere Stunden in der Brust eines Tieres ...

  • Stabilitätsinseln

    Gewisse Hinweise hierzu stammen aus dem sogenannten Schalenmödell der Atomkerne. Nach diesem Modell können die Nukleonen im Kern gruppenweise zu „Schalen" zusammengefaßt werden, wobei aber die einzelnen Schalen nur eine bestimmte größtmögliche Anzahl von Nukleonen, nämlich 2, 8, 20, 28, 50, 82, 126. 152 und 184, aufnehmen können ...

  • Pflanzenwuchs im Glaskolben

    Der sowjetische Botaniker Pjotr Bogdanow, Professor an der Akademie für Forstwirtschaft in Leningrad, stellte die Theorie auf, daß diffuses Sonnenlicht allein ausreiche, um gewisse Pflanzen über einen längeren, Zeitraum am Leben zu erhalten. Bogdanow hat eine große Anzahl völlig von der Außenwelt isolierter Gefäße zusammengestellt, worin in sich geschlossene biologische Systeme aus Wasser, Pflanzen, Fischen oder Insekten existieren ...

  • Gletscher als Speicher

    Etwa elf Prozent des gesamten Festlandes der Erde — das sind über 16 Millionen km2 — sind von Gletschern bedeckt. In ihnen sind schätzungsweise 24 bis 27 Millionen km-1 Süßwasser gespeichert. Allein auf dem. Gebiet der Sowjetunion haben Gletscher rund 14 000 km3 Süßwasser gebunden. Auf Grund'des ständig ...

  • Neue Superschwere Elemente in Aussicht

    Die Suche nach neuen Elementen, die im Periodensystem der Elemente nach dem Uran (Ordnungszahl 92) einzuordnen sind und daher zusammenfassend „Transurane" genannt werden, gestaltete sich in den letzten Jahren zu-einem Schwerpunkt der internationalen Kernforschung. Dabei geht es einmal darum, neue Erkenntnisse ...

  • Elektrisch stimuliert

    Über die elektrische Anregung des Knochenwachstums berichteten Ärzte aus der orthopädischen Universitätsklinik Gießen. Sie experimentierten mit Kaninchen .und Meerschweinchen und fanden heraus, daß bei Verwendung genau abgestimmter elektrischer Ströme eine lokale, steuerbare Knochenanlagerung zu erreichen ist ...

  • Hitzeanzug

    Einen Schutzanzug für Arbeiten bei 200 °C schufen Mitarbeiter des Instituts für Arbeitsschutz in Tbilissi (Georgische SSR). ras Institut studiert Arbeitsbedingungen unter hohen Temperaturen, hohem Staubgehalt der Luft und starkem Lärm. Auf Grund , der Untersuchunqsergebnisse erarbeiteten sie u. a. neue ...

  • Die „Solen" explodierte

    In der Nähe des Gdansker Hafens entdeckten polnische Taucher Überreste eines gesunkenen Kriegsschiffes. Der Direktor des Gdansker Museums

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  • Hauptbuchhalter

    Der Hauptbuchhalter ist der in allen nach der wirtschaftlichen Rechnungsführung arbeitenden volkseigenen Betrieben, Kombinaten, Einrichtungen der volkseigenen Wirtschaft, Vereinigungen volkseigener Betriebe und anderen wirtschaftsleitenden Organen eingesetzte staatliche Kontrolleur. Seinen verantwortungsvollen, vielfältigen Aufgaben entsprechend, sind seine Stellung, seine Aufgaben, Rechte und Pflichten In besonderen Rechtsvorschriften geregelt ...

  • Wann ist Aus- und Weiterbildung effektiv?

    durch wird der hohe, Anteil jener Facharbeiter, die heute nicht mehr im ursprünglichen Beruf tätig sind, immer mehr reduziert. In der Elektroindustrie sind heute von fünf Facharbeitern zwei nicht mehr in ihrem bzw. einem verwandten Beruf tätig. Die Ausbildung in den Grundberufen setzt ständige Vermittlung neuer Grundlagen- und Fachkenntnisse und weiterer beruflicher Spezialisierungen voraus ...

  • Schnelle Zunahme der Abteilung I

    Die Beziehungen zwischen dem Wachstum der Produktion der beiden großen Abteilungen der gesellschaftlichen Produktion sind sehr vielfältig. Die überwiegende, dauerhafte, beständige Tendenz ist die des schnelleren Wachstum« der Produktion von Produktionsmitteln. Die sozialistische Rationalisierung, die Mechanisierung und die Automatisierung ausgewählter Vorhaben, die Vertiefung der Kooperationsbeziehungen usw ...

  • Hoher Gebrauchswert - niedrigerer Aufwand

    II. Symposium „Gebrauchswert-Kosten-Analyse" wird vorbereitet

    Das Präsidium der Kammer der Technik, Fachverband Maschinenbau, und das Amt für Preise veranstalten am 22. und 23. April 1971 in Leipzig das II. Symposium „Gebrauchswert-Kosten- Analyse in der sozialistischen Industrie". Außer einer großen Anzahl von Teilnehmern aus der DDR werden Gaste aus der Sowjetunion, der Volksrepublik Polen, der CSSR und der Ungarischen Volksrepublik erwartet ...

  • Wachstum der UdSSR-Wirtschah

    Zu den Wechselbeziehungen von Produktron und Konsumtion Von Karl Link

    Der Entwurf der Direktiven des XXIV. Parteitages der KPdSU zeichnet ein begeisterndes Bild der planmäßigen, effektiven und proportionalen Entwicklung der Volkswirtschaft der Sowjetunion. Aufbauend auf den soliden Ergebnissen des achten Fünfjahrplanes 1966-1970 wird die Hauptaufgabe für den neunten Fünfjahrplan ...

  • Jugendobjekt: Kostensenkung

    Dresden. Ein überbetriebliches Jugendobjekt übernahmen jetzt Mitglieder der FDJ-Grundorganisationen des Dresdner Institutes für Leichtbau und ökonomische Verwendung von Werkstoffen sowie des VEB Waggonbau Görlitz., Die Jugendlichen wollen mit der Gebrauchswert-Kosten-Analyse dazu beitragen, an zwei Baugruppen eines neuentwickelten Doppelstock-Standardwagens die Kosten, vor allem für Material, zu senken und die Gebrauchswerteigenschaften zu erhalten bzw ...

  • Früchte großer Anstrengungen

    Für das, Verständnis der Wirkungsbedingungen des Gesetzes des vorrangigen Wachstums der Produktion von Produktionsmitteln ist wichtig, das im neunten Fünfjahrplan vorgesehene Wachstumsverhältnis als ein Moment der schon in früheren Beschlüssen der KPdSU begründeten These von der Annäherung der Wachstumstempi beider ' Abteilungen zu begreifen ...

  • Das letztlich Entscheidende

    Die erfolgreiche Entwicklung der UdSSR bestätigt erneut das von Marx. Engels und Lenin begründete Wechselverhältnis von Produktion und Konsumtion. Die Produktion ist die wichtigste Sphäre der menschlichen Tätigkeit. Im gesellschaftlichen Reproduktionsprozeß ist sie, stellte Karl Marx fest, das bestimmende Moment, , ...

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  • Die Heimat gigantischer Kraftfahrzeuge

    Weitsichtig spezialisieren

    Im sowjetischen Automobilbau wird die Produktion weitsichtig spezialisiert, die Fertigung wird konzentriert. Diese vor allem im letzten Fünfjahrplan forcierte Entwicklung betrifft nicht nur die Finalerzeugnisse, sondern auch die Baugruppen, Fertigteile und Rohteile. Wie aus Berichten der „Awtomobilnaja promyschlennost" hervorgeht, wurde z ...

  • Haupttechnologe für einen ganzen Industriezweig

    ND-Gespräch mit Leninpreisträger K. P. I w a n o w , Direktor des Moskauer Forschungsinstitutes NIITAWTOPROM

    ausstoßes gelangen kann, dabei die Qualität und Lebensdauer der Kraftfahrzeuge erhöht und die Fertigungskosten senkt. Welche Aufgaben hat dabei das Institut? von der Prognose bis zur Produktion Wir erfüllen unsere Funktion als eine Art Haupttechnologe des Industriezweiges Automobilbau, erklärte Genosse Iwanow, indem wir die Forschungs- und Entwicklungsaufgaben aus der Prognose bzw ...

  • Mit 33 „rollenden Riesen" auf der Leipziger Messe

    ND: Zum gewohnten Bild der Leipziger Messe gehören die leistungsfähigen Spezialfahrzeuge vor und im Pavillon der UdSSR. Schon einige Male erhielten solche sowjetischen Spitzenerzeugnisse die begehrte Goldmedaille als Zeichen für hohe Leistungsfähigkeit, beste Qualität und lange Lebensdauer. Wie hat sich Ihr Ministerium auf die Leistungsschau vorbereitet? W ...

  • Fürchten Sie sich vor dem Schnee?

    ND: Wie der Bedarf im Bauwesen oder in der Industrie zu immer neuen technischen Lösungen drängt, liegen die Dinge sicher auch im kommunalen Bereich. Ich denke an die speziellen Feuerwehren für Erdölbrände, die verschiedensten Einrichtungen zur Müllbeseitigung, für die Straßenreinigung, für das Säubern von Flugzeugen oder hohen Straßenlaternen und nicht zuletzt die zahlreichen Varianten von Geräten zum Schneeräumen ...

  • Vertraglidi geregelter Zusammenarbeit

    ND: Auch wir hoben fast in jedem Jahr mit dem Schnee zu kämpfen. Dazu lieferte die UdSSR bisher an die 200 Räummaschinen in die DDR. Weitere werden folgen. Nun sind diese Export-Import-Beziehungen zwischen unseren Ländern nur ein Teil unserer Zusammenarbeit. Der Entwurf der Direktiven für den neuen Fünfjahrplan stellt direkt die ...

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  • „Arbeiter schaffe Mens auf Mense"

    Als hätt ich vierundzwanzig Beine." Diese Stelle zitiert Marx in den ökonomisch-philosophischen Manuskripten, als er die Funktion des Geldes in der kapitalistischen Warenproduktion aufdeckt. Die „Scheidemünze" wird zum Mittel des alles umfassenden Austausches, des Erwerbs von Eigenschaften und Möglichkeiten, die das Individuum von Natur nicht besitzt; es wird zu einer Kraft, in deren Wesen die Verkehrung und Verwechslung aller menschlichen und natürlichen Qualitäten liegt („ ...

  • Bild des einfachen Volkes

    Dürers Vater, der Goldschmied Albrecht Dürer d. Ä., war vierzig Jahre alt, als er 1467 Barbara Holper, die fünfzehnjährige Tochter seines Meisters, heiratete. Er eröffnete eine eigene Werkstatt und erhielt einige bedeutende Aufträge. Aber die alteingesessenen Handwerker Nürnbergs, die es zu einigem Wohlstand gebracht hatten und wirtschaftlicher Unterstützung durch die Patrizier sicher waren, machten neuen Werkstätten den Aufstieg schwer ...

  • DerSommer

    Die wunde Luft dröhnt über den Werken. Durch die Maschinen tropft schmutziges öl. Wir schälen neue Maschinen aus, rostigem Stahl. Das Land liegt im Morgen, VortiZügenidurchfahren.). Wir waschert.'ääsTGe1riebe in blauem Benzin. Kein Ort hält den Augenblick. Träger Fluß, Holunderschwemme, faulig in trüben Buchten, wir nehmen dich her, schlagen dir Brücken über, pressen dich in ' unseren Händen, und lehren dich deine eigene Lehre: fließen ...

  • Und später brauchen wir das erst recht

    Aus Otto Gotsches neuem Roman „Märzstürme", Band II

    Im ersten Band seines Romans „Märzstürme" hat Otto Gotsche den heldenhaften Kämpfen der mitteldeutschen Arbeiterklasse in den Jahren von 1918 bis 1921 ein beeindruckendes literarisches Denkmal gesetzt. Selbst Teilnehmer an diesen Kämpfen, schildert Otto Gotsche — packend, viele dokumentarische Einzelheiten einbeziehend — die Entwicklung einer proletarischrevolutionären Jugendgruppe ...

  • Angela Davis

    nicht mehr erreichen Ich will du sollst atmen ich

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  • Das „Kokosnußland" und seine Pläne

    Zu Gast bei Achuta Menon, Chef minister des Unionsstaates Kerala (Indien) ; Von Dr. Andreas Kabus, Neu-Delhi höherer Schulbildung als 1966. Keralas'Regierung steht der Entwicklung nicht tatenlos gegenüber. Sie hat sowohl Neu-Delhi exakte Vorschläge für größere Industrialisierungsmaßnahmen unterbreitet, als auch, auf die KPI und fortschrittliche Massenorganisationen gestützt, Initiativen ergriffen, die weit über Kerala hinaus Aufmerksamkeit fanden ...

  • Antenne mit Rekordhöhe

    Der Berliner Fernsehturm ist mit seinen 365 Metern das zur Zeit zweithöchste Bauwerk Europas. Er wird nur noch vom Moskauer Fernsehturm übertroffen, der bis zur Spitze 534 Meter mißt. Kaum bekannt aber ist, daß in der Volksrepublik Polen etwa 15 km südlich von Plock mit dem Bau eines 640 Meter hohen Rundfunksendemastes begonnen wurde ...

  • Drei Töchter Aserbaidshans

    Vor dem künftigen Gebäude der Akademie der Wissenschaften der Aserbaidshanischen SSR kann der Besucher Bakus eine bemerkenswerte Skulptur betrachten: Auf einem hohen, schlanken Marmorsockel steht eine Frau, dde sich in einer Aufwallung des Zorns den Schleier vom Gesicht reißt. Der Bildhauer hat jenen Moment festgehalten, da dieses jahrhundertealte Symbol der Unterwürfigkeit und Abgegrenztheit von der Welt in den Staub gleitet und die Frau ihr Gesicht dem Licht und dem neuen Leben zuwendet ...

  • Danisches Bierimperium

    Der dänische Gutsbesitzer und Parlamentsabgeordnete Buchart Petersen hat vor einiger Zeit einen kuriosen Angriff gegen die festgefahrene dänische Wirtschaftspolitik geritten. Er meinte nach der Zeitung „Expressen" allen Ernstes, man könne „alle Probleme lösen", wenn man den Bier- und Schnapsumsatz erhöht, denn „Bier ersetzt nicht nur Medizin und Urlaub, es löst auch die Jugendprobleme" ...

  • Auf der Jagd nach Kometen

    Hoch droben auf der Lomnitzer Spitze, nach jüngeren Messungen genau 2632 Meter über dem Meeresspiegel, hat das Astronomische Institut der Slowakischen Akademie der Wissenschaften eine seiner drei Niederlassungen; Die zweite — das Meteorologische Observatorium - befindet sich in 1761 Meter Höhe bei dem Bergsee Skalnate pleso; und die dritte ist unten in Tatranska Lomnica, diesem berühmten Kurort in der Hohen Tatra, der alljährlich auch von Tausenden Touristen aus der DDR besucht wird ...

  • Abu Rhed und seine Rosen

    Mitten im Winter blühen Rosen in leuchtenden Farben, blutrote, in hellem Rose, in Wedß und Gelb, auf einem Feld unter freiem Himmel. Rosen sind der Reichtum von Abu Rhed, einer 20 000 Einwohner zählenden ländlichen Gemeinde \m Governorat Qalyubiya. Rosen sind der Exportschlager der staatlichen Plantage, die auch Gerbera, Narzissen und Gladiolen züchtet ...

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  • „Suppentopf" und „Pfennigkasse"

    Eugene Varlin lebte, litt und starb als Idealist und Materialist, als Träumer und Realist, besonnen und verwegen, skeptisch und siegesgewiß. Kurz, er war ein Mensch mit seinen Widersprüchen, das heißt: ein ganzer Mensch. Nichts war ihm so verhaßt wie starre Dogmen, wie fertige, alleinseligmachende Rezepte ...

  • REPORTAGE

    ging der für jene Zeit riesige Betrag von über 10 000 Francs auf dem Solidaritätskonto ein und half mit, den in ganz Europa gefeierten Sieg der Genfer Bauarbeiter zu erringen. Die bürgerliche Presse hingegen spie Gift und Galle gegen die „Machenschaften des Auslands". Ihre wohlorchestrierte Hetze brauchte und benutzte die kaiserliche Regierung für einen neuen Schlag: Bereits wenige Wochen nach dem ersten startete sie den zweiten Prozeß gegen die Internationale in Paris ...

  • Denn er ist ein Mensch gewesen

    Der friedlich romantische Kanal St. Martin, dem gegenüber die Rue Eugene Varlin beginnt, mündet im Nordosten, an der Grenze zwischen X. und XIX. Arrondissement, in den Kanal de l'Ourcq. An diesem Kanal, etwa fünfundzwanzig Kilometer außerhalb der Hauptstadt, liegt die kleine Gemeinde Claye. Hier hatte Varlins Urgroßvater, während der Großen Französischen Revolution zum Gemeinderats- Vorsitzenden gewählt, am 25 ...

  • Mitglied Nr. 256

    Kurz nach diesem zweiten Buchbinder-Streik wurde Varlin Ende 1865 Mitglied der ein Jahr zuvor gegründeten französischen Sektion der Internationale. Nicht viel mehr als fünf Lebensjahre waren ihm noch gegeben. Wie er diese kurze Zeitspanne nutzte, um das Kraftbewußtsein und den Kampfwillen des französischen ...

  • Der Buchbinder Seiner Majestät

    Wenn über einen Menschen, der es verdient hat, (oder auch nicht), im Lexikon Auskunft erteilt wird, beginnt das stets in der gleichen Manier. So finden wir etwa im alten zwölfbändigen Meyer: Heine, Heinrich (bis 1825 Harry), Dichter. Oder Heinleth, Adolf von, bayerischer General. Wie hätte man wohl im Larousse begonnen, wenn man nicht aufgehört hätte, bevor man anfing? Varlin, Eugene, Politiker? Oder ...

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Die Hauptstadt will guter Gastgeber sein Meisterhaft und vielfältig die Epoche gestalten Erklärung des Parteivorsitzenden der SEW. Gerhard Danelius Langfristiges Abkommen DDR-Ceylon unterzeichnet Parteitagsdelegierte gewählt Moskaus Kommunisten billigten Entwurf der Direktiven Proteste gegen USA-Aggression Position der VAR erläutert DDR und CSSR stimmen überein Die Partei und das Volk Beziehungen zwischen SED und PDG beraten Regierungsdelegation Chiles in der DDR Treffen Kohtt-Müller M IN DIESER AUSGABE: 324 Sitze für Kongreßpartei
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