7. Okt.

Ausgabe vom 12.04.1969

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  • Kommunique

    Proletarier aller Länder, vereinigt euch! Deutschland Neues Organ des Zentralkomitees der Soziaustischen Einheitspartei Deutschlands Berliner Ausgabe / Einzelpreis 15 Pf Berlin, Sonnabend, 12. April 1969 24. Jahrgang / Nr. 100 Nach Warschau zurückgekehrt Warschau (ADN-Korr.). Die Delegation des Zentralkomitees ...

  • Polnische Freunde herzlich verabschiedet

    Verhandlungen im Geist gegenseitigen Einvernehmens Walter Ulbricht gab Essen zu Ehren der PVAP-Delegation

    Berlin (ADN). Die Delegation des ZK der Polnischen Vereinigten Arbeiterpartei unter Leitung des Ersten Sekretärs des ZK, Wladyslaw Gomulka, trat am Freitagabend vom Zentralflughafen Berlin-Schönefeid aus die Heimreise an. Die polnischen Gäste, die auf Einladung des ZK der SED zu einem Freundschaftsbesuch ...

  • Auf 10 000 Hektar sind Kartoffeln gepflanzt

    Atmosphäre hohen Leistungswillens auch bei der Zuckerrübenbestellung

    Berlin (ND). Nach den Genossenschaftsbauern und Landarbeitern des Bezirkes Erfurt haben am Freitag auch die Kooperationen und Genossenschaften des Bezirkes Gera die Aussaat des Sommergetreides beendet. Kurz vor Abschluß dieser ersten entscheidenden Etappe der Frühjahrsbestellung stehen die Bezirke Suhl mit 98,5, Leipzig mit 96,8, Magdeburg mit ...

  • Studentenmeeting zur FDJ-Hochschulkonferenz

    Rektoren von Universitäten und Hochschulen werteten 16; Staatsratstagung aus

    Jena (ND-Korr.). 2000 FDJ-Studenten und Hochschullehrer, junge Arbeiter aus den Jenaer Großbetrieben und Oberschüler trafen sich gemeinsam mit dem Sekretär des Zentralrates der FDJ, Dr. Wolfgang Herger, und Vertretern des Bezirkes, der Stadt und der Universität zu einem Kampfmeeting am Vortage der FDJ-Hochschulkonferenz in Unterwellenborn ...

  • Gruß den Delegierten des I. Parteitages der DKP Schreiben des Zentralkomitees der SED

    Berlin (ND). Das Zentralkomitee der SED übermittelt den Delegierten des I. Parteitages der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP), der am Sonnabend und Sonntag in Essen stattfindet, herzlichste KampfesgrUße. Das von Walter Ulbricht, Erster Sekretär des ZK der SED, unterzeichnete Schreiben hat folgenden Wortlaut: Liebe Genossinnen und Genossen! Das Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands übermittelt den Delegierten des I ...

  • Melioration - wesentlicher Wachstumsfaktor

    Grußadresse d«r M*liorationskonf«r*nz an den Ersten Sekretär des ZK Magdeburg (ND). Nach zweitägigen Beratungen wurde die Industriezweigkonferenz Melioration des ZK, des Ministerrates und des Rates für. landwirtr schaftliche Produktion und Nahrungsgüterwirtschaft (RLN) der DDR am Freitag in der Magdeburger Stadthalle beendet ...

  • Konferenz des Verkehrswesens beendet

    Antwortschreiben an Walter Ulbricht Leipzif (ADN). Die Konferenz des Zentralkomitees und des Ministerrates der DDR über das Verkehrswesen wurde nach zweitägigen Beratungen am Freitag in Leipzig beendet. Im Mittelpunkt der Aussprache standen die in der Grußadresse des ZK und im Referat des Ministers für Verkehrswesen gestellten Aufgaben bei der Gestaltung des ökonomischen Systems als Ganzes im Verkehrswesen ...

  • Vor dem Abflug

    wurde die von Wladyslaw Gomulka geleitete polnische Parteidelegation auf dem Zentralflughafen Berlin-Schönefeld von ihren Gastgebern herzlich verabschiedet. Von links nach rechts: Walter Ulbricht, Wladyslaw Gomutka Jözef Cyrankiewicz und Willi Stoph büros des ZK der SED Werner Jarowinsky, Günther Kleiber; ...

  • Nach Warschau zurückgekehrt

    Warschau (ADN-Korr.). Die Delegation des Zentralkomitees der Polnischen Vereinigten Arbeiterpartei ist am Freitagabend nach Warschau zurückgekehrt Auf dem Flughafen Okecie wurde sie von den Mitgliedern und Kandidaten des Politbüros des ZK der PVAP Marian Spychalski, Stefan Jedrychowski, Mieczyslaw Jagielski, Mieczyslaw Moczar, Sekretär des ZK, und Jan Szydlak, Sekretär des ZK, sowie weiteren führenden Persönlichkeiten begrüßt ...

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  • Kommentare und Meinungen

    Zwei Jahrzehnte NATO-Gefahren

    Die Erklärung der Sowjetregierung zum 20. Jahrestag der NATO hat ein großes Echo in der ganzen Welt ausgelöst Wenige Monate vor dem 24. August, an dem die NATO-Mitgliedstaaten über die Erneuerung des Paktes oder ihren Austritt entscheiden müssen, wurde die Aufmerksamkeit der Völker und Regierungen erneut auf die gefährlichen Folgen gerichtet, die das Fortbestehen des aggressiven NATO-Blodcs mit sich bringt ...

  • Sicherungen gegen eine Sicherheitskonferenz

    Der Bonner Außenminister hat sich auf der NATO-Ratstagung zum Thema der europäischen Sicherheitskonferenz geäußert. Er sagte, man müsse herausfinden, was für Motive und Absichten hinter dem Budapester Konferenzvorschlag steckten. „Das kann c^m besten geschehen durch die Erklärung einer grundsätzlichen Bereitschaft, eine Sicherheitskonferenz anzustreben ...

  • Ökonomie der Zeit duldet keine Automatenruhe

    Komplexe Rationalisierung im Weimar-Werk geht mit Aussonderung wenig effektiver Maschinen einher Von unserem B*zirkskorr«spond«nt«n Siegfried Topf

    Weimar. Die Werktätigen des VEB Weimar-Werk — Hersteller hochproduktiver Landmaschinen — bemühen sich gegenwärtig intensiv darum, Produktivitätsreserven für die Erfüllung ihres anspruchsvollen Jahresplanes 1969 zu erschließen. Das ist nach den Erfolgen auf der Leipziger Frühjahrsmesse — gute Exportabschlüsse und eine Goldmedaille für den Kartoffelsammelroder E 676/1 — ein wichtiges Wettbewerbsvorhaben ...

  • Trauerfeier für Staatssekretär Dr. Gehring

    Berlin (ADN). Angehörige, Freunde, Kampfgefährten und Mitarbeiter nahmen am Freitag in Berlin Abschied von dem am 6. April verstorbenen Staatssekretär und 1. Stellvertreter des Ministers für Gesundheitswesen, Obermedizinalrat Dr. Michael Gehring. An der Trauerfeier nahm eine Delegation des Ministerrates unter Leitung des Stellvertreters des Vorsitzenden des Ministerrates und Ministers für Gesundheitswesen, Max Sefrin, teil ...

  • Tief beeindruckt vom Schulwesen

    Französisch« L«hr«r beendeten DDR-Besuch

    Magdeburg (ADN). Eine Gruppe französischer Lehrer aus dem Departement Moselle beendete am Freitag ihren Aufenthalt im Bezirk Magdeburg. Sie hatte sich auf Einladung der Deutsch- Französischen .Gesellschaft während eines Ostersymposiums in der Elbestadt und bei Besuchen von Schulen, Betrieben und Sehenswürdigkeiten in mehreren Kreisen mit dem Bildungswesen und den gesellschaftlichen Verhältnissen der DDR vertraut gemacht ...

  • Konferenz m Verkehrswesens beendet

    (Fortsetzung von Seite 1) Höhepunkt des zweiten Konferenztages war das Schlußwort von Dr. Herbert Welz, Mitglied des ZK und Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates der DDR. Der Redner unterstrich, daß allen im Verkehrswesen Beschäftigten die hohe gesellschaftliche Verantwortung erwachst, „auf ...

  • Glückwünsche für Premier Jordaniens

    Der Vorsitzende des Ministerrates der DDR, Willi Stoph, übermittelte dem Ministerpräsidenten des Haschemitischen Königreiches Jordanien, Abdel Moneim Rifai, anläßlich dessen Berufung in dieses Amt telegrafisch herzliche Glückwünsche, die er mit dem Wunsch verband, „daß der Kampf der arabischen Völker für die Überwindung der Folgen der israelischen imperialistischen Aggression erfolgreich, sein möge" ...

  • bilden sich weiter

    DFD-Bezirksdelagiertenkonferenz in Gera

    Gera (ND). 320 Delegierte und Gäste, unter ihnen HerÖert Ziegenhahn, Mitglied des ZK und 1. Sekretär der Bezirksleitung, und , Bundessekretärin Gisela Sträub berieten am Donnerstag und Freitag über den Beitrag der Frauen des Bezirkes Gera bei der weiteren Entwicklung des gesellschaftlichen Systems des Sozialismus ...

  • DDR und UdSSR regeln doppelte Staatsbürgerschaft

    Berlin (ADN). Der Stellvertreter des Ministers für Auswärtige Angelegenheiten der DDR Oskar Fischer und der Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter der UdSSR in der DDR, P. A. Abrassimow, unterzeichneten am Freitag in Berlin einen Vertrag zwischen der DDOR und der UdSSR zur Regelung von Fragen der doppelten Staatsbürgerschaft ...

  • DDR wahrt Erbe der Antifaschisten

    Henri Glineur zum 24. Jahrestag der Befreiung von Buchenwald

    Berlin (ADN/ND). „Diese Gedenkstätte ist eine eindrucksvolle Mahnung an alle Menschen, den antifaschistischen Kampf fortzusetzen", erklärte Henri Glineur, Mitglied des Generalrates des Internationalen iBucheniwaldkamitees und Präsident der belgischen Gemeinschaft „Amicale Buchenwald", in einem ADN-Gespräch ...

  • Gruß den Delegierten des I. Parteitages der DKP

    (Fortsetzung von Seite 1)

    Westdeutschlands wächst die Erkenntnis, daß Frieden und Sicherheit in Europa nur gewährleistet werden können, wenn zwischen beiden deutschen Staaten gleichberechtigte Beziehungen auf der Grundlage der friedlichen Koexistenz hergestellt werden. Die Mitglieder der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands ...

  • Solidarität mit DDR-Wissenschaftler

    Berlin (ADN). Der bekannte DDR- iVissenschaftler und Publizist Prof. Dr. Dr. Hermann Budzislaiwski, dem vom widerrechtlichen NATO-„Reisebüro" in Westberlin die Teilnahme an der 0. Vollversammlung der Weltföderation der Wissenschaftler in Paris verweigert wurde, erhielt ein Telegramm, in dem die Föderation ihr Befremden darüber äußert, daß eines ihrer langjährigen Mitglieder „durch Allied Travel Office in Westberlin an Teilnahme gehindert wurde ...

  • Melioration -wesentlicher Wachstumsfaktor

    (Fortsetzung von Seite 1)

    der auch den gegenwärtigen Stand der Feldarbeiten einschätzte, hob vor allem hervor: Wir können die Leistungen im Meliorationswesen schnell wesentlich erhöhen, wenn die Initiative der Werktätigen mehr in den Mittelpunkt des sozialistischen Wettbewerbs gerückt und die moderne Technik mehrschichtig genutzt wird ...

  • Zu lange Leitung

    Der Westberliner RIAS (Rundfunk im amerikanischen Sektor) verspürte am Donnerstag um die Mittagsstunde plötzlich wieder Lust, sich mit jemandem über Freiheit zu unterhalten. In einem Anfall von Wagemut griff ein Sprücheklopfer des RIAS (Rundfunk im amerikanischen Solde) zum Telefon, ließ sich mit Paris ...

  • Neue Dokumentarfilme über Leninsche Diplomatie

    Berlin (ADN). Der Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter der UdSSR in der DDR, P. A. Abrassimow, veranstaltete am Freitag in der sowjetischen Botschaft eine Vorführung neuer sowjetischer Dokumentarfilme über die Leninsche Diplomatie. Zu den Gästen gehörten u.a. der Präsident der Gesellschaft für Deutschsowjetische Freundschaft, Dr ...

  • Exekutivkomitee des RGW beendete 39. Sitzung

    Moskau (ADN). Am 9. und 10. April fand in Moskau die 39. Sitzung des Exekutivkomitees des RGW statt. An der Sitzung nahmen die Vertreter der Mitgliedsländer des RGW im Exekutivkomitee teU. Den Vorsitz führte der Vertreter der Mongolischen Volksrepublik, der Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates D ...

  • übermittelt.

    Es kondolierten auch der Minister für Gesundheitswesen der UdSSR, Prof. Dr. Boris Petrowski, die Botschafter der Sowjetunion, Polens, Ungarns, Bulgariens, Rumäniens, der CSSR und der Mongolischen Volksrepublik. In den Beileidsbezeugungen der Mission der Nationalen Front für die Befreiung Südvietnams ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Rudi Singer, Chefredakteur; Dr. Hajo Herbeil, Harri Czepuck, Dr. Sander Drobela, Dr. Günter Kertzscher, Herbert Naumann, Günter Schabowski, stellv. Chefredakteure; Armin Greim, Redaktionssekretär; Horst Bitschkowski, Georg Hansen, Klaus Höpcke, Klaus Ullrich, Dr. Harald Wessel, Dr. Jochen Zimmermann

  • Teilnehmer am 7. Internationalen Heael-

    Kongreß, auf das Thema Freiheit an. Da bekam der RIAS (Rundfunk im agitatorischen Siechtum) Antworten zu hören, die er gewiß nicht erwartet hatte /

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  • Die Rechnung der Unruhigen

    Bei den Recherchen, die wir in elf wichtigen Betrieben der Bezirke Dresden, Halle, Leipzig und Karl- Marx-Stadt zur Auslastung der hochproduktiven Maschinen in der dritten Schicht anstellten, war nicht nur das Heute im Gespräch, Diese Unter-; suchungen fügen sich nahtlos ein in unsere große Leseraussprache „Auf ...

  • Ausgaben müssen sich lohnen

    Die gleiche Frage müßte an das Druckmaschinenwerk Heidenau und das' Sachsenwerk Dresden gerichtet werden. Hochproduktive Werkzeugmaschinen, Automaten und Fließreihen stehen, ohne daß irgend jemand schamrot wird. Dabei stellen wir bei unserer nächtlichen Stippvisite fest, daß es allerorts ausgezeichnete, ...

  • Exakte Unterlagen

    Welche Voraussetzungen muß die Leitung schaffen, fragten wir im Schleifmaschinenwerk Karl-Marx-Stadt. Bereichsleiter Hans Hoff mann sieht das so: „Wir halben jahrelang nur geredet. Jetzt schaffen wir uns u. a. mit Kapazitätsbilanzen exakte Unterlagen als Ausgangepunkt für eine bessere Grundfondsökonomie ...

  • Leitung nur für 16 Stunden?

    „Werkdirektoren der Nacht" sollen nicht allein für Arbeit sorgen

    Leistungawille, volkswirtschaftliche Verantwortung, Kampfposition — alles das führt erst zum höchsten Effekt, wenn die Leitungstätigkeit den Anforderungen gerecht wird. In dieser Nacht treffen wir auf wesentliche Unterschiede. Schichtmeister Horst Weifel, Pumpen- und Getoläsewerk in Leipzig, spürt selbst, daß ihm die Jacke des iwerkdirektors der Nacht" zu eng wird ...

  • Engpaßpolitik

    . Absolut nichts mit einer durchdachten Grundfondswirtschaft hat dagegen jene „Engpaßpolitik" zu tun, die wir in mehreren Betrieben antreffen. Im Schleifmaschinenwerk Karl-Marx-Stadt ärgert sich Bereichsleiter Hans Hottmann: „Wir1 liegen bei der Auslastung hochproduktiver Maschinen beträchtlich unter dem WB-Durchschnitt ...

  • Zentrale Nachtküchen?

    Das sollten sich auch die Leiter derjenigen Betriebe überlegen, die nachts zur Zeit nur Kaltverpflegung verabreichen. Gewiß, manche geben sich da viel Mühe. Im Getriebewerk Leipzig gibt es einen Pausenraum mit Automaten und einem Kühlschrank; die Kollegen nennen ihn scherzhaft ihr „Hotel Astoria". Trotzdem meint Schleifer Dieter Geburek: „Etwas Warmes würden wir in der Nachtschicht schon ganz gern zu uns nehmen ...

  • Prämie und Ferienplatz

    So notwendig und wichtig gutes Essen und Trinken sind, so wenig kann sich natürlich darin die Sorge um die Arbeits- und Lebensbedingungen der Dreischichtarbeiter erschöpfen. Deshalb bleibt zum Beispiel bei Schökopack ein Teil der FDGB-Ferienplätze ausschließlich den Dreischichtarbeitern vorbehalten. Bei VTA ist in der Betriebsprämienordnung festgelegt, daß die dreischichtig arbeitenden Kollegen von vornherein einen Zuschlag zur Jahresendprämie erhalten ...

  • Reichen ein paar kalte Platten?

    Schichtarbeiter haben ein Recht auf vorbildliche Versorgung

    Hier zunächst eine kleine statistische Übersicht: In vier von den elf Betrieben, die wir besuchten, gibt es für die nachts arbeitenden Kollegen ein warmes Essen; in sechs Betrieben wird Kaltverpflegung verabreicht, deren Qualität allerdings beträchtliche Unterschiede aufweist; einen Betrieb fanden wir, in dem von einer geregelten Nachtschichtversorgung überhaupt keine Rede sein kann ...

  • Debatte im Parteibüro

    Im Bäckereimaschinenwerk Halle vertrauten uns Kollegen ihre Sorgen an. Dagmar Kowalski, Fräserin: „Bei uns fehlt z. B. der Gütekontrolleur", sagt sie, „und das scheint gar keinen aufzuregen. Uns bringt das aber Zeitverlust." Hans Förster, Bohrwerker: „Wenn der Teilefluß kontinuierlicher wäre, könnten wir mehr bearbeiten, so daß die Montage auch mehr ausstoßen könnte ...

  • NACHTSCHICHT

    Eine Vielzahl von Problemen verbindet sich mit diesem ' Begriff. Wer von Nachtschicht spricht, denkt an Planerfüllung, an höchste Auslastung der hochproduktiven Maschinen, an die optimale Nutzung. unserer Grundmittel, der materiellen Basis unseres gesellschaftlichen Reichtums, er denkt an die ökonomische Stärkung unserer Republik ...

  • Ökonomisches Denken

    ökonomisches Denken ist überall an den Maschinen zu Hause. Das bestätigt Bohrwerker Toni Seh wetz: „Man redet viel davon, daß Nachtschicht nicht gerade angenehm ist. Stimmt. Aber man darf die positive Seite der Sache nicht ÜÖersehen. Wenn ich mein1 Bohrwerk gut auslaste und zugleich z. B. die Pumpen ...

  • Junge Bauschaffende rüsten zur

    Berlin. Vorbereitungen für die diesjährige Messe der Meister von morgen treffen die jungen Bauschaffenden in der Hauptttadt der DDR. 87 Objekte von großer volkswirtschaftlicher Bedeutung «ollen auf der MMM den Wettbewerb der jungen Neuerer um wissenechaftlich-technieche Höchstleistungen demonstrieren ...

  • Kabeltrommeln drehen sich auch nachts

    Suhl. Die Werktätigen des Betriebes Vacha des Berliner Kabelkombinates - sie sind die alleinigen Hersteller von Hochfrequenz-, Sende- und Empfanigskabeln für die Fernseh- und Rundfunkindustrie in der DDR — haben im Wett- 'bewerb zum 20. Jahrestag der DDR gute Ergebnisse erreicht. Wesentliche Voraussetzung dafür war die effektive Auslastung der Grundfonds ...

  • Kiesa uf bereitu ng jetzt dreischichtig

    Neubrsndenburg. Jn ,drei Schichten" werden im Betriebsteil Zarrenthin des VEB Betonwerk Neubrandenburg hochmoderne Anlagen für die Kiesaufbereitung ausgelastet. Bis zum 20. Geburtstag der Republik wollen die Werktätigen die doppelte Menge des im Plan vorgesehenen gesiebten Rohmaterials für die Produktion von Betonfertigteilen für Silos und andere Landwirtschaftsbauten bereitstellen ...

  • Rezept gegen Planrückstände? Gute Grundfondswirtschaft ist keine Notlösung

    0.10 Uhr im VEB Pumpenwerke Halle. Der Ingenieur vom Dienst führt uns in die mechanische Abteilung zu Bereichsleiter Kurt Trabhardt. Die dritte Schicht rollt auf vollen Touren. 42 Spezialisten stehen in dieser Nacht an den hochproduktiven Aggregaten. Die Produktion fließt. „Die hochproduktiven Maschinengruppen dulden keinen Stillstand", stellt Kurt Trabhardt fest, „wenn wir im Tempo der Produktion und bei den Kosten international bestehen wollen ...

  • # Wie wird Ihr Betrieb in der Nacht geleitet? • Wie werden Sie in der Nachtschicht versorgt?

    „Was machen Maschinen in der dritten Schicht?" Diese Frage bewegt heute zahlreiche Kollektive. Viele schon haben sich zu Wort gemeldet, seitdem diese Frage von den beiden Schweißern Lothar Mühling und Günther Skrabs aus dem Maschinen- und Apparatebau Crimma im ND vom 25. März aufgeworfen wurde. Unsere nächtliche Umfrage in elf Betrieben fügt der Diskussion um dieses Problem neue Aspekte hinzu ...

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  • Eingaben und sozialistische Demokratie

    ND-Interview mit dem Stellvertreter des Vorsitzenden des Staatsrates Dr. Manfred Gerlach

    Moralnormen schwerfällt, die die gesellschaftlichen Interessen noch zuwenig berücksichtigen. Die Hauptmängel in der Eingaben-" bearbeitung bestehen noch darin, daß manche Mitarbeiter staatlicher Organe nur die Sache und das Papier, aber zuwenig den Menschen mit seinen Sorgen und Wünschen sehen, daß diese Mitarbeiter die Ursachen für häufige Eingaben nicht analysieren und durch eine verbesserte Leitungstätigkeit beseitigen ...

  • Im Zentrum: die Verfassung

    von Prof. Dr. Reiner Arlt, Rektor dar Deutschen Akademie für Staats- und Rechtswissenschaft .Walter Ulbricht" und Vorsitzender des Rates für Staatsund rechtswissenschaftliche Forschung der DDR Die Verfassung, das Grundgesetz unserer sozialistischen Staats- und Gesellschaftsordnung, hat auch In der Staats- und rechtswissenschaftlichen Forschung , und Lehre tiefgreifende Veränderungen ausgelöst ...

  • Versäumte Kultur

    Die WPO gab also viele Anregungen — aber leider kein Wort, warum dieser mit materiellen Leistungen so auffallende Wohnbezirk das geistige Leben bisher vernachlässigte, obwohl hier erfahrene und kenntnisreiche Ingenieure wohnen, Lehrer und andere vielseitig tätige Genossen, die ihre Fähigkeit auf das Wort der Partei hin dem Wohnbezirksausschuß zur Verfügung stellen würden ...

  • Der Schritt~xur „großen" Politik

    Erna Häber dazu: „Den Frauen hegt zweierlei für die Zukunft ihrer Kinder und das Glück ihrer Familien besonders am Herzen: der Sozialismus, der diese Zukunft schafft, der Frieden, der sie erhält. Deshalb ist es wichtig, auch die Zusammenhänge deutlich zu machen, warum und wie wir den Frieden erhalten müssen ...

  • Im Mittelpunkt stand gerade das Komplizierte

    Von solchen Erkenntnissen ausgehend^ arbeitete die Wöhnparteiorganisation die Schwerpunkte ihrer politisch-ideologischen Arbeit aus. Die Mitarbeit der Bürger an der Lösung der Aufgaben im Wohnbezirk ist großartig; am Straßenbau nahmen z. B. 180 Einwohner teil. Was aber ist zu tu'n, um alle Bürger für die Lösung von Problemen zu gewinnen, die in erster Linie der Stadt, d ...

  • Stabile Positionen

    Daraus formulierte Genosse Kurt Marschall, siebzigjähriger und auf dieser Versammlung in Ehren entlasteter Parteisekretär, die Aufgabe: Wie führt die WPO den Wohnbezirk zur sozialistischen Gemeinschaft? Referat und Diskussion stellten die Arbeit im Wohnbezirk in die gesellschaftliche Gesamtentwicklunig, beiwiesen sie als entscheidend für die Bildung staatsbürgerlichen Bewußtseins und damit als Beitrag zur Stärkung der Republik ...

  • Startplatz

    Die WPO wandte sich besonders an den Wohnbezirksausschuß, die großen Aufgaben der Zukunft — auch die Stadt Zwickau steht vor der Rekonstruktion — durch Zusammenführen aller gesellschaftlichen Kräfte des Wohnbezirks lösen zu helfen. Der Ausschußvorsitzende, Heinz Hörn, entwickelte dabei die interessante, aber schwierige Aufgabe, gemeinsam mit den Abgeordneten zu beraten, wie der Wohnbezirk seine Arbeit auf die Perspektive der Stadt bis 1975 einstellen kann ...

  • Antwort auf zwei Fragen

    # Die Kampfkraft der WPO richtet sich also darauf, alle ' gesellschaftlichen Krkfte des Wohnbezirks in Zusammenarbeit mit den staatlichen Organen und auf der Grundlage des örtlichen Volkswirtschafts- und Perspektivplanes zu gemeinsamem Handeln zu organisie-, ren. Ziel ist eine solche Entwicklung des Wohnbezirks, die den Bürgern bestmögliche Lebensverhältnisse und eine vielseitige Befriedigung ihrer Freizeitbedürfnisse schafft ...

  • Bedürfnis nach Schönheit

    Der Rechenschaftsbericht kennzeichnete das sozialistische Gemeinschaftsleben als entscheidende Ursache dafür, daß der Wohnbezirk sauber und schön ist. Hier trifft das persönliche Bedürfnis, in schöner Umgebung zu leben, sichtbar mit dem Grundsatz der sozialistischen Gesellschaft zusammen, die Lebensbedürfnisse der Bürger ständig besser zu befriedigen ...

  • Kulturprogramme

    Leipzig. Nach Vorschlägen und Hinweisen der Bevölkerung soll sich im Leipziger Kulturpark „Clara Zetkin" in den Sommermonaten ein interessantes Leben entfalten. Das abwechslungsreiche. Programm findet im Oktober mit einer Festwoche „20 Jahre DDR" seinen Höhepunkt. In den letzten Wochen halfen vor allem sozialistische Kollektive aus Großbetrieben, wie dem VEB Schwermaschinenbau VTA, bei der Verschönerung der Parkanlagen ...

  • Kindergarten

    Eibau. Mit viel Initiative hat der Ortsausschuß der Nationalen Front in Eibau, Kreis Löbau, die örtlichen Industriebetriebe, die LPG und die Einwohner gewonnen, sich am Umbau einer ehemaligen Textildruckerei zu einem Kindergarten mit 120 Plätzen zu beteiligen. 60 Plätze werden bereits im Mai übergeben, während das gesamte Objekt zum 20 ...

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  • DIE OSTSEE RUFT!

    Gaststättenleiter Restaurantleiter Küchenmeister Koch« Abteilungsköche Beiköche Herdhilfen Küchenhilfen Kaltmamsells Kellner/Serviererinnen Büfettiers/Zapfer Eiskonditoren Kräfte für Selbstbedienung Zimmermädchen Reinigungskräfte Portiers* Verkaufskräfte Verkaufsstellenleiter und stellvertretende Verkaufsstellenleiter für Lebensmittel und Industriewaren Die Entlohnung erfolgt auf Grund des Rahmenkollektivvertrages für die Werktätigen des sozialistischen Binnenhandels ...

  • #1 handelstechnik nKm Hauptdirektion

    In diesem Jahr noch lieferbar: Lkw-Anhanger, 21 bis 51 ohne und mit Plane und Spriegel Koffer-Anhänger, 5 t Flachgurtbandf örderer, Bandlänge 5,6 und 8 m mit Pol Wendeschalter; dazu: höhenverstellbare Fahrgestelle und niedrige Fahrgestelle, Leichtgurtförderer T259, 4500 mm, Gurtbreite 400 mm Mehrzweckförderer ...

  • Reparaturen, Ersatzteilbereitstellung für Verdichteranlagen

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  • Schnellschuß- Magnetventile

    Typ 53/MK 616, TGL 44-305.04, mit Hilfskegel, vollautomatisch, Ruhestromschaltung mit Massebelastung, Ausführung mit Schutzschirm NW 100 für Dampf bis l,5kp/cm*. Kenn-Nr.: 0608 0111

  • F«ri«nh«im Ost«rzg«birg«

    30 Betten, fließend Wasser, Zentralheizg., schön gelegen, ab Oktober an großen Industriebetrieb zu verpachten. ND 738, DEWAG, 1054 Bln.

  • freie Kapazität für Fertigungsmittelkonstruktion und Fertigungsmittelbau

    zur Anfertigung kompletter Schnitt- und Umformwerkzeuge sowie Bohr-, Fräs- und Drehvorrichtungen und Sondertransporthilfsmittel.

  • Angebote telefonisch oder fernschriftlich an

    flJS9| VEB Elektromotorenwerk Wernigerode R^MM Abteilung Materialwirtschaft fiMSjl Telefon 51, Telex 884 21 A ELWE DD

  • Angebote erbeten an VEB KOMBINAT FORTSCHRITT

    Landmaschinen DS Fertigungsmittel 8505 Neukirch, Straße der Freundschaft Telefon 5 74 Telex Kofo Neustadtsa 019 217

  • Poliormaschin« NEOSUPAN FR-X

    DAW au Berlin

    Zentralinititut für Optik und Spektroskopie 1111 Berlln-Adleribof Rudower Chaussee ( Tel. (7 OS 41. Apparat 1114

  • WB Beton, Bereich Forschung und Entwicklung

    806 Dresden, Große Meißner Straße 15 Telefon 3 69 77 oder 3 72 08, 3 72 34

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  • Sympathie für Dorr - nicht für seine Opfer

    217lachen Mord legt die Anklagebehörde dem 58jährigen Landwirt Alois Dörr aus Höpfingen zur Last, der gegenwärtig vor dem Hofer Schwurgericht steht. Der einstige SS-Unterscharführer ist als Leiter der Außenstelle Helmbrechts des KZ Flossenburg für den Todesmarsch von 1073 polnischen, sowjetischen,, ungarischen und deutschen Frauen nach Prachatice verantwortlich ...

  • Das Blutbad von Battipaglia

    Die Ankündigung, daß trotz der Elendslage der Werktätigen auch noch die Tabakfabrik und die Zuckerraffinerie geschlossen werden sollten, hatte die Massen alarmiert. Die Gewerkschaften riefen zum Streik, Geschäfte und Schulen schlössen, am Morgen sperrten Arbeiter die Autobahn, am Vormittag auch die Eisenbahn ...

  • Subbotnik — ein ganzes Jahr

    Der Hinweis auf Lenin, der, wie aus den Erinnerungen seiner nächsten Freunde hervorgeht, einige Stunden vor der Maiparade 1919 auf dem Kreml- Gelände Balken geschleppt und dabei revolutionäre Lieder mitgesungen hat, trifft das Entscheidende. Die Sowjetunion begeht das 100. Jubiläum seiner Geburt am 22 ...

  • Ganz Moskau macht Aufbauschicht

    Jubiläums-Subbotnik zum Gedenken der „Großen Initiative", die vor 50 Jahren entstand

    Von unserem Korrespondenten Werner Goldstein Alt und jung, Kontraste! Jakow Kondratjew, an die 70, Lena Tschistjakowa, 26 Jahre alt! Der greise Arbeiter und Kommunist verkörpert den Roten Oktober, die junge Brigadierin den achten und den kommenden Fünfjahrplan, die wissenschaftlich-technische Revolution ...

  • ASU organisiert Hilfe

    Da dies das Staatsbudget zu stark belastete, versuchten ASU-Einheiten durch Sammlungen im ganzen Lande und die Regierung durch GetaüJirenerhöhungen Geld für die Eväkuierten-ÜnterstützunB einzubringen. Die Tagesondmung, mit der sich ein in bestimmten Abständen beratendes Regienungss,onderkomitee für die Evakuierten zu beschäftigen hatte — Mietstuntdungen für Evakuierte, Steueraufhebung, zusätzliche Geldhilfen —, verdeutlicht deren schwere Lage zur Genüge ...

  • Übereinstimmung UdSSR-Marokko

    Der erfolgreiche Besuch des Vorsitzenden des Obersten Sowjets der UdSSR, Nikolai Podgorny, in Marokko sowie die in einem gemeinsamen Kommunique niedergelegten Ergebnisse der Gespräche zwischen dem sowjetischen Staatsoberhaupt und König Hassan II. von Marokko haben nicht nur in beiden Ländern Genugtuung ausgelöst ...

  • Israels Krieg gegen Frauen und Kinder

    VAR evakuierte Zivilbevölkerung aus Frontzone am Suezkanal

    Von Rolf Günther, Kairo ^v . aus. Bis in das Jahr 1968 hinein zog sich die Einwohnerabwanderung. Sie erfolgte teilweise freiwillig, in den meisten Gebieten jedoch mußte sie zur ' Pflicht gemacht werden, zumindest für Frauen, Kinder und alte Männer. Nur wer zur Aufrechterhaltung wichtiger Produktionen, kommunaler Einrichtungen, des Versorgungs- und Verkehrswesens, des Sanitätsdienstes usw ...

  • Sieg über das kapitalistische Erbe

    Jakow Kondratjew, der vor einem halben Jahrhundert zu den Initiatoren zählte, erinnert sich: „Natürlich haben wir damals nur an die drohende Gefahr für unsere Revolution gedacht, aber nicht daran, allen ein Beispiel zu geben. Wir waren uns durchaus nicht bewußt, etwas Besonderes zu leisten. Aber Wladimir Iljitsch sah weiter ...

  • Kette von Problemen

    Doch nicht alle Gouvernorate besaßen solche „Reserven", oft mußte improvisiert, mußten Notlösungen akzeptiert werden. Und all dies zog eine Kette weiterer Notmaßnahmen nach sich. An den Flecken, wo sich durch den plötzlichen Zustrom Menschen ballten, galt es für mehr Trinkwasser und Lebensmittel zu sorgen, mußten medizinische Betreuung aufgebaut und Hygienevorkehrungen ergriffen werden, um den Ausbruch von Epidemien zu verhindern ...

  • Drei Loks gegen Koltschak

    12. April 1919! Jakow Kondratjew gehört zur Zelle "der 13 Kommunisten in der Lokwerkstatt,' die zu einer Be-. ratung zusammenkommt. Er hat uns im Museum des Eisenbahndepots „Sortirowotschnaja" das Protokoll jener Besprechung gezeigt, die nun historisch genannt werden darf. „Kommunisten arbeiten am Sonnabend von acht Uhr abends bis sechs Uhr früh", steht da geschrieben ...

  • 400 000 umgesiedelt

    Im Oktober 1967 ernannte Präsident Nasser den ehemaligen Premier und ASU-Generalsekretär Ali Sabri zum Sonderminister für die Kanalzone und stattete ihn mit allen exekutiven Vollmachten für die Massenevakuierung und Sicherung der ökonomischen und zivilen Einrichtungen im Frontgebiet

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  • „GedankenüberRüde Prävo"

    Artikel von Lehrern der Hochschule für Politik der KPC

    Prag (ADN-Korr.). „Rüde Prävo" veröffentlichte am Donnerstag einen Beitrag von Vladimir Trvala und Miroslav Solo, beides Lehrer an der Hochschule für Politik beim ZK der KPC, der den Titel „Gedanken über JEUute .Prävo'" trägt. Der Artikel wurde, wie es in einer redaktionellen Anmerkung heißt, bereits Anfang März 1969 geschrieben ...

  • Sitzung des Militärrates der Volksarmee der CSSR

    Internationalen Abkommen entsprechende Maßnahmen erörtert

    Pra» (ADN). Eine Sitzung des Militärrates des Ministers üür Nationale Verteidigung der CSSR fand am Dienstag und Mittwoch statt, meldet CTK. Die Sitzung verlief abwechselnd unter dem Vorsitz des Ministers für Nationale Verteidigung, Generaloberst Dzur, und des Staatssekretärs im Ministerium für Nationale Verteidigung, Generalleutnant Dvorak ...

  • Generalstreik in ganz Italien

    Aktionen von 15 Millionen gegen Polizeiblutbad in Battipaglia

    Rom (ADN). In ganz Italien sind am Fredtag um 14 Uhr die Werktätigen in einen dreistündigen Generalstreik getreten, um gegen das Blutbad zu protestieren, das die Polizei unter Demonstranten in Battipaglia angerichtet hatte. Von der Lombardei bis Sizilien kam das gesamte öffentliche Leben zum Erliegen ...

  • Hartes Nein der CDU/CSU

    Kiesinger und Barzel: Keine Unterschrift unter Sperrvertrag

    Bonn (ND). Maßgebliche Politiker der CDU/CSU haben die Bonner Kampagne gegen den Vorschlag der Warschauer Vertragsstaaten über eine europäische Sicherheitskonferenz und den Atomwaffensperrvertrag intensiviert. Kanzler Kiesinger verlangte auf einer Ludwigshafener CDU-Kundgebung anmaßend, die sozialistischen Länder müßten von ihrer „Forderung nach Anerkennung des Status quo abgehen" ...

  • Festveranstaltung im Kreml zum Tag der Raumfahrt

    Akademiepräsident Keldysch: Zukunft gehört Orbitalstationen

    Moskau (ADN/ND). Zu Ehren der sowjetischen Kosmonauten, Konstrukteure kosmischer Flugkörper und Wissenschaftler fand am Freitag, dem Vorabend des Tages der Raumfahrt, eine Festversammlung im Kongreßpalast des Kreml statt. Daran nahmen neben den Repräsentanten der KPdSU und der Regierung Arbeiter Moskauer Betriebe, Vertreter der Intelligenz und Persönlichkeiten des Staates Und des gesellschaftlichen Lebens teil ...

  • Monopole sind unter sich

    |KeiiTprominenter SPD-Kandidat| | kommt aus der Arbeiterschaft J

    Hamburf (ND). Zur gleichen Zeit, da die Vertreter der westdeutschen Monopole bereit stehen, auf breiter Front in den Bundestag einzuziehen, werden auch die letzten Arbeiter von den Kandidatenlisten verbannt. Wie die Hamburger Springer-Zeitung am Freitag genüßlich aufrechnet, befindet sich „unter den ersten 14 Kandidaten der Landesliste" der Hamburger JSP für die Bundestagswahl „nicht einer, der aus den Reihen der Arbeiterschaft kommt" ...

  • Pressekonferenz zum 20. Jahrestag der DDR in Moskau

    Moskau. Die erfolgreiche« Entwicklung unserer Republik skizzierte am Freitag in der DDR^Botschaft ^n Moskau Botschafter Horst Bittner an Hand der Thesen zum 20. Jahrestag den zahlreich erschienenen Vertretern der sowjetischen Presse. In der heutigen Zeit dokumentiere sich der Freundschaftsibund zwischen der UdSSR und der DDR in einer neuen Qualität der Zusammenarbeit, betonte der Botschafter ...

  • >icherheit - unser Hauptanliegen

    Dqs sind beredte Zeugnisse für zahleiche ähnliche Erfolge unserer zur täglichen 'at gewordenen Freundschaft - einer :reundschaft, die in diesen Tagen mit dem iesuch der Repräsentanten der polnischen iruderpartei einen neuen Höhepunkt erfuhr. Die Vielfalt der wirtschaftlichen Zusamnenarbelt, die auf allen Gebieten den ^rbeitsailtag der Werktätigen unserer beilen Länder bestimmt, ist nur einer von ielen Beweisen für das weite Ausmaß des tändigen Einstehens und Eintretens füreininder ...

  • Intensivierung der Beziehungen gefordert

    Neu Delhi (ADN-Korr.). Die Freundschaftsgesellschaft Indien—DDR hat die von Außenminister Dinesh Singh im indischen Unterhaus erklärte Absicht der Regierung begrüßt, eine Handelsvertretung in der DDR einzurichten. Die Freundschaftsgesellschaft erwartet jedoch, daß die Regierung dem wachsenden Verlangen in weiten Kreisen der Öffentlichkeit ebenso wie Im Zentralparlament und Im Staatenparlament nach Herstellung voller diplomatischer Beziehungen zur DDR möglichst bald Rechnung trägt ...

  • Budapester Beschlüsse in Rumänien gebilligt

    Bukarest (ADNnKorr./INiD). Der Staatsrat und der Ministerrat der Sozialistischen Republik Rumänien halben am Donnerstag auf einer gemeinsamen Sitsung den Budapester Appell an alle suropäischen Staaten über die Vorbereitung und Abhaltung einer gesamteuropäischen Konferenz zu Fragen der Sicherheit und Zusammenarbeit in Burapa gebilligt ...

  • Unerläßliche Voraussetzung

    Unser Bündnis hat nicht nur in unseren Staaten ein sicheres Fundament — es besitzt ein festes Unterpfand in der Freundschaft zur Sowjetunion und anderen sozialistischen Staaten. Erst dieser Tage schrieb „Trybuna Ludu" anläßlich des Jahrestages des polnisch-sowjetischen Freundschaftsvertrages, daß das Bündnis mit der Sowjetunion eine unerläßliche Voraussetzung für eine Politik des Friedens und der Sicherheit ist ...

  • Parteitag der DKP beginnt in Essen

    Beobachterdelegationen von 18 Bruderparteien / 200 Pressevertreter

    Essen (ADN-iKorr./IND). Unter der Losung „Einig handeln, fiür demokratische Erneuerung von Staat und Gesellschaft" beginnt am heutigen Sonnabend in Essen der erste Parteitag der Deutschen Kommunistischen Partei. Vom Giebel der Grugahalle, Veranstaltungszentrum der Ruhrimetropole, leuchtet auf rotem Transparentgrund die Aufschrift „DKP-Parteitag" ...

  • Junta ließ drei Patrioten ermorden

    Athen (ADN). Neun politische Häftlinge im Gefängnis Eptapyrgio in Saloniki haben in einem Schreiben an die Menschenrechtskommission des Europarates in Strasbourg enthüllt, daß die Schergen des Militärregimes in Saloniki drei Patrioten, darunter den ehemaligen EDA-Abgeordneten Tsarouchas, ermordet haben ...

  • Mai-Aufruf der DKP

    Düsseldorf (ADN). Der Bundesausschuß der Deutschen Kommunistischen Partei hat in einem Aufruf an alle westdeutschen Arbeiterinnen und Arbeiter, Angestellten, Beamten und die werktätige Jugend zum 1. Mai die Losung des DGB: „Die Zukunft gewinnen — mitbestimmen" unterstützt. „Der Kampf um Mitbestimmung ist zu einer entscheidenden Aktionsaufgatoe in der Klassenauseinandersetzung zwischen Kapital und Arbeit in der Bundesrepublik gewonden", heißt es darin ...

  • Nachbarn und Gleichgesinnte

    In diesem Zusammenhang bewährt sich ebenso wie auf allen anderen Gebieten auch der zwischen unseren Staaten vor zwei Jahren, im März 1967, abgeschlossene Vertrag über Freundschaft, Zusammenarbeit und gegenseitigen Beistand als wirksames Instrument konstruktiver Politik zum Vorteil aller europäischen Völker ...

  • 45 Stützpunkte unter FML-Beschuß

    Saigon (ADN/ND). Die südvietnamesischen Befreiungsstreitkräfte haben am Freitag ihre Operationen im Rahmen der fast sieben Wochen andauernden Frühjahrsoffensive bedeutend verstärkt. In den Nacht- und Morgenstunden wurden 45 feindliche Stützpunkte und andere militärische Einrichtungen unter starken Beschüß genommen ...

  • FKP begann Kampagne gegen Referendum de Gaulies

    Paris (ADN/iND). Mit einer Kundgebung in Paris eröffnete die Französische Kommunistische Partei am Donnerstagabend eine Kampagne gegen das von der gaullistischen Regierung für den 27. April angesetzte Referendum. Durch das Plebiszit, in dem über eine Regional- und eine Senatsreform abgestimmt werden soll, wollen die Gaullisten ihre Macht weiter ausbauen ...

  • Brief der DDR in Genf offizielles Dokument

    Genf (ADN-Korr.). Der an den Präsidenten der 24. Plenartagung der UNO-Wirtschaftskommission für Europa (ECE) übergebene Brief des Außenministers der DDR, Otto Winzer, zirkuliert seit Freitag in Genf als offizielles Konferenzdokument. In diesem Dokument -wird darauf verwiesen, daß die tJDR als führender Industriestaat in Europa wiederholt die Aufnahme In die ECE gefordert habe ...

  • Gemeinsamer Feind

    . Gewachsen ist darum in der gleichen Zeit mit jedem solchen Schritt in gemeinsamer Sache die Kampfgemeinschaft gegen den gemeinsamen Feind, den westdeutschen Imperialismus, dessen aggressive Politik Staatsratsvorsitzender Spychalski am Mittwoch als Hauptquelle der Spannungen in Europa bezeichnete. * „Trybuna Ludu" entlarvte besonders die gefährliche Rolle von Franz Josef Strauß ...

  • Beschluß des ZK der PYAP iu Wirtschaffsfragen

    Warschau (ADN-Korr ./ND). Die Verwirklichung der im Beschluß des V. Parteitages der PVAP festgelegten langfristigen Aufgaben zur Wirtschaft? liehen Entwicklung Volkspolens ist weitgehend abhängig von der Einführung intensiver Methoden und Formen der wirtschaftlichen Tätigkeit. Das wird im Beschluß des 2 ...

  • Weltfriedensrat: Kampf für Sicherheit forcieren

    Helsinki (AiDNHKorr./ND). Als eine der wesentlichsten Aufgaben der Frie^ densbewegung hat der Weltfriedensrat die Intensivierung der Bemühungen um die Schaffung eines Systems der kollektiven Sicherheit in Europa bezeichnet das alle europäischen Staaten umfaßt. Gleichzeitig wird auf die von der NATQ ausgehenden Gefahren und Ihre Behinderung der Sicherheit Europas aufmerksam gemacht ...

  • Neuer Nachrichtensatellit

    Moskau (ADN). Ein weiterer Nachrichtensatellit vom Typ Molnija 1 ist am Freitag in der Sowjetunion gestartet worden. Der Satellit wurde auf eine hochelliptische Bahn mit einer Neigung von 65 Grad gebracht. Die größte Erdentfernung beträgt 39 700 Kilometer über der nördlichen Halbkugel, die geringste 470 Kilometer über der südlichen Halbkugel ...

  • Wertvolle Freundeshilfe

    Aus diesen Gemeinsamkeiten erklärt sich auch die Konsequenz, mit der Polen für die gleichberechtigte Teilnahme der DDR an internationalen Organisationen eintritt. So forderte Mitte der Woche in Genf Botschafter Jaroszek, in Wien Sejm-Vizemarschall Wende die Aufnahme der DDR in die ECE bzw. in die Interparlamentarische Union ...

  • Leninorden übergeben

    Moskau (ADN). Der Vorsitzende des Präsidiums des Obersten Sowjets der UdSSR, Nikolai Podgorny, hat am Freitag dem Kollektiv des Lokomotivdepots des Rangierbahnhofs Moskau den vor wenigen Tagen verliehenen Leninorden übergeben.

  • FOGB solidarisch

    Berlin (ADN). Der Bundesvorstand des FDGB hat dem Italienischen Allgemeinen Gewerkschaftsbund (CGIL) ein Soliidaritätstelegramm übermittelt, das von Herbert Warnke, Vorsitzender des Bundesvorstandes, unterzeichnet ist.

  • Reduzierung bestätigt

    Washington (ADN/ND). Auf der gegenwärtigen NATO-Ratstagung in Washington hat der kanadische Außenminister Sharp die Absicht seiner Regierung bekräftigt, das NATO-Kontingent Kanadas in Europa zu reduzieren.

  • +■ dar

    Europa einzuberufen. Auch in der vergangenen Woche haben täglich Repräsentanten Polens und Presseorgane die Forderung nach dieser Konferenz erhoben und unterstützt.

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  • V. Boris Spasski war schon einmal Weltmeister...

    Wie Petrosjan in Tbilissi, so tat Boris Spasski in Leningrad seine ersten sportlichen Schritte im Schachzirkel des Pionierpalastes. Doch während Tigran schon 12 war, als er die Regeln des königlichen Spiels erlernte, besaß Borja (wie die.russische Koseform für Boris heißt) mit 10 schon eine Qualifikationskarte, die ihn als Spieler der Leistungsklasse 1 auswies! Am 30 ...

  • Das nächste Ziel ist Bukarest

    Eine Nachbetrachtung zu den DDR-Meisterschaften im Boxen 1 Von Hans A11 m • r I

    Sie kannten sich alle, die Finalisten der DDR-Boxmeisterschaften. Vielfach hatten sie schon mehrere Male gegeneinander im Ring gestanden oder waren schon Trainingspartner gewesen. So wurde mehrfach die Auffassung vertreten, daß bei den Endkämpfen in Halle-Neustadt kaum mit wesentlichen Überraschungen zu rechnen sei ...

  • Ein Wort an die Abgeordneten

    Die Diskussion eröffnete Genosse Kurt Schumann, Sekretär des Bezirksausschusses der Nationalen Front. Er kritisierte jene Abgeordneten, die zuVvenig in den Wohnbezirken wirken. Die Stadtbezirksversammlungen sollten von allen Abgeordneten regelmäßig Rechenschaft über die Arbeit in den Wohngebieten verlangen ...

  • Die Gemeinschaft der Berliner wächst Zweiter Beratungstag: Debatte über den Wettbewerb „Schöner unsere sozialistische Hauptstadt"

    Von Siegfried Dziadek und Brigitte Habraneck Programme, wie das politische, geistig-kulturelle Leben gefördert werden soll. Der Wohnbezirksausschuß 41 in Prenzlauer Berg veranstaltet regelmäßig Treffs der Bürger mit namhaften Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur. Es gibt in Berlin Beispiele der sozialistischen Gemeinschaftsarbett zwischen Betrieben und Wohnbezirken ...

  • VerdienteParteiveteranen geehrt

    Zu einer würdigen Feierstunde vereinten sich am Freitag im Kulturhaus des Reichsbahnausbesserungswerkes „Franz Stenzer" verdiente. .Genossen aus dem Arbeiterbezirk Friedrichshain. Der 1. Sekretär der Kreisleitung, Gerhard , Kowa|schelc, überreichte an 170 Veteranen für 40, 50, 60, 70 und für 80 Jahre Zugehörigkeit zur Partei der Arbeiterklasse die Ehrennadel und Ehrenurkunde des Zentralkomitees ...

  • Blick auf den Spielplan

    Deutsche Staatsoper (Kassenruf 20 04 91), 18-20.30 Uhr: „Turandot"**); Komische Oper (22 2555). keine Vorstellung; Metropol-Theater (20 23 98), 19-22 Uhr: „Doctor Eisenbart" *•); -Deutsches Theater (42 8134), 14-16.30 Uhr und 20.30-23 Uhr: „Der Drache" - 14 Uhr*); 20.30 Uhr Spielplanänderung •••);, Kammerspiele (42 8550), 18-20 ...

  • Auch die Alten machen mit

    Auch Manfred Günther, Mitglied des Kleingartenverfbandes" Hedrichsweg in Treptow, berichtete, wie alten und hilfsbedürftigen Bürgern geholfen wird. Eine Brigade des Verbandes repariert1 Dächer, übernimmt Malerarbeiten, räumt Schnee. Rentnenveranstaltungen, wie Lichtbildervorträge und Weihnachtsfeiern, gehören seit langem zur Selbstverständlichkeit ...

  • Funk und Fernsehen heute

    Radio DDR I: 11.00 Pädagogische Sprechstunde; 13.10 Operettenmelodien; 14.05 Auf alle Fälle: Unterhaltungswelle; 19.30 Man müßte noch mal zwanzig sein; 20.30 Tanz bis Mitternacht. Berliner Rundfunk: 11.00 Wochenend-Cocktail; 12.45 Mittagskonzert; 15.30 Lang, lang ist's her...; 17.00 Das Schlager-Abc; 19 ...

  • I

    tausend Zuschauer die Darbietungen verfolgen. Und noch etwas: Bei uns kümmert man sich wesentlich mehr um die _ ausländischen Sportler, die hier I zu Gast weilen. In Amerika da- | gegen ist man mehr auf sich _ allein angewiesen, es fehlt die I Wärme der Gastfreundschaft. I ND: Die Saison geht mit dem Schaulaufen am 13 ...

  • ...und am Sonntag

    Radio DDR I: Musik - Musik und Dankeschön; 12.00 Das Schlagerkarussell; 14.20 Fürs Kofferradio; 17.05 Sport; 18.00 Prof. Dr. Kaul antwortet; 19.30 Sorintagsserenade; 21.05 Kleines Konzertpodium. Berliner Rundfunk: 11.00 Lampenfieber; 13.10 Tanzmelodien; 15.45 Rendezvous mit Annemarie Brodhagen; 16.45 Treffen in Unterwellenborn; 19 ...

  • Zum 13. Male „Erich- Schulz-GedenkerT

    Zum ersten Male in dieser Saison trifft am Wochenende die gesamte Spitzenklasse der DDR- Straßenfahrer in Berlin aufeinander. Einem internationalen Kriterium über 50 km am Sonnabend (Start und Ziel Kollwitzstr., Beginn 16.45 Uhr) folgt am Sonntag das 13. „Erich-Schulz-Gedenken" über 215 km von Berlin nach Angermünde und zurück ...

  • Alle Berichte gebilligt

    Die Diskussion bestätigte: Es fibt noch manches zu tun, damit der Wettbewerb ein voller Erfolg wird. Alle Redner drückten die Gewißheit aus, daß die Hauptstadt unseren sozialistischen Staat zum 20. Jahrestag würdig repräsentieren wird. Gegen 13 Uhr bestätigten die Abgeordneten die Berichte beider Versammlungstage ...

  • Wie wird das Wetter!

    Weiterentwicklung: Mit kräftiger westlicher Höhenströmung werden atlantische Tiefausläufer über Mitteleuropa ostwärts geführt. Sie gestalten das Wetter in den nächsten Tagen wechselhaft. Bei wechselnder Bewölkung kommt .es zu zeitweiligen Niederschlägen, wobei die Tagestemperaturen zwischen 10 Grad Celsius im Norden und 15 Grad im Süden liegen ...

  • l NEUES DEUTSCHLAND

    Redaktion: 108 Berlin, MauerstraOe 39/40, Tel. 22 03 41 — Verlag: 1054 Berlin, Schönhauser Allee 17«, Tel. 42 oo 14 — Abonnementspreii monatlich 3,50 Uark — Bankkonto: Berliner Stadtkontor, 1058 Berlin, Schönhauser Allee U4, Konto-Nr. 6691-14-18, Postscheckkonto: Postscheckamt Berlin, Konto-Nr. 535 M — Alleinice Anzeigenannahme DEWAQ WERBUNG BERLIN, 102 Berlin, Rosenthaler Straße 21—31, und alle DEWAO- Betriebe und Zweigstellen in den Bezirken der DDR — Zur Zelt gilt dl« Anzeigenpreisliste Nr ...

  • r

    Gabi: Froh, wieder in der Heimat zu sein! ND-Interview mit der Eiskunstlaufweitmeisterin '

    ND: Nach wochenlanger Abwesenheit sind Sie wieder in der Heimat. Wie fühlen Sie sich? Gabriele Seyfert: Gut, ausgezeichnet. Es ist ein beglückendes Gefühl, lang ersehnt, wieder zu Hause zu sein. Noch jetzt bin ich überwältigt von dem liebevollen Empfang, mit dem mich die Heimat und besonders die Karl-Marx-Städter begilüßt haben ...

  • iga im Rathaus

    Ab heute, Sonnabend, ist in der Zeit von 10 bis 18 Uhr täglich im Rathaus eine Sonderlehrschau der iga Erfurt geöffnet. Sie gibt wertvolle Hinweise für die Gestaltung von Grünanlagen, Vorgärten, Balkons und Innenräumen mit Pflanzen und Blumen. Der Kooperationsverband „Berliner Blumen" berät die Besucher ...

  • Fechter aus sieben Ländern in Berlin

    Das VI. Dynamo-Turnier in der Sporthalle des'Berliner Dynamo- Sportforums weist eine ausgezeichnete Besetzung auf. Die Fechter der DDR haben sich mit der Gegnerschaft aus der UdSSR, aus Polen, Bulgarien, Rumänien, 'Ungarn und Österreich auseinanderzusetzen. (ND)

  • Halle besiegte Sofia

    Die erste Halbfinal-Begegnung um den Europapokal im Basketball gewann am Donnerstag die Frauenmannschaft des SC Chemie Halle in Sofia gegen Akademik mit 74 :46 (33 : 21). (ADN) '

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  • Überlegungen zum Begriff der Kampfposition

    wirtschaft, die revolutionierende Entwicklung der modernen Produktivkräfte, die zunehmende Kompliziertheit der Produktionsprozesse, nicht zuletzt die zunehmende Härte des internationalen Klassenkampfes — all das Wirft viele schwierige und neuartige Probleme auf. Höhere Ansprüche werden also an die wissenschaftliche Entscheidungsfindung einer Parteileitung gestellt ...

  • Ich möchte nicht Schlußlicht sein

    Liebes ND! Ich bin Mutter von sechs Kindern. Ihnen gilt meine und meines Mannes ganze Liebe. Und auch die Fürsorge unserer sozialistischen Gesellschaft spüren wir auf Schritt und Tritt. Es ist schön, in einem Staat zu leben, in dem die Kinder die liebsten Bürger sind. Wir freuen uns, wenn sie wachsen und gedeihen, jeden Tag ein bißchen klüger werden, unsere Welt begreifen lernen ...

  • ND AM WOCHENENDE Gedanken zu einem Bild „Sichtbares" Wissen

    Vorlesung im großen Hörsaal. Angehende Magdeburger Technologen machen ihre ersten Denkversuche auf dem komplizierten Feld der Fertigungstechnik, geleitet von Dipl.-Ing. Manfred Hanke. Worte, Formeln, logische Schlüsse rauschen nicht mehr am Ohr Vorbei. Der Schreibprojektor am Katheder „wirft" sie an die Tafel ...

  • Der Mensch im Mittelpunkt

    Die Hauptrichtung der Tätigkeit der Partei bei der Entwicklung des gesamten gesellschaftlichen Systems des Sozialismus wird durch die Aufgabe v bestimmt, eine reale sozialistische Demokratie zu entwikkeln und die Aktivität der Werktätigen voll zu entfalten. Diesem Ziel dienen die Vervollkommnung des ...

  • Kunst der Führung

    Die Kunst der Führung der gesellschaftlichen Prozesse besteht in der wissenschaftlichen Voraussicht der gesellschaftlichen Entwicklung, im Treffen richtiger Entscheidungen, in der Beratung wichtiger Fragen der politischen, ökonomischen und kulturellen Entwicklung mit allen Schichten des Volkes und in der Entwicklung einer von hohem Bewußtsein getragenen Initiative der werktätigen Menschen zur Stärkung der sozialistischen Gesellschaft ...

  • ffrllilllKtnliiliO ;.-,.^--;r'-.1-.-.iy{J /■'^-y.w /■d^AüfcaJiJ

    Mannigfaltigkeit der Wege

    ... gleichzeitig aber setzt der Zentralismus, in wirklich demokratischem Sinne verstanden, die zum erstenmal von der Geschichte geschaffene Möglichkeit völliger und unbehinderter Entwicklung nicht nur der örtlichen Besonderheiten, sondern auch der örtlichen Initiative, der Mannigfaltigkeit der Wege, Methoden und Mittel des vormarschs zum gemeinsamen Zj£l voraus ...

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  • Aus Kooperation von Wissenschaft und Industrie hervorgegangen

    In der bisherigen Diskussion wurde schon mehrfach die Notwendigkeit unterstrichen, die Wissenschaftsorganisation als eine eigenständige Wissenschaftsdisziplin zu entwickeln. Die Wissenschaftsorganisation muß dabei als ein Anwendungsgebiet der marxistisch-leninistischen Organisationswissenschaft (MLO) betrachtet werden ...

  • Neuer Arbeitsstil in Bibliotheken

    Die sozialistische Gesellschaft erwartet auch vom Bibliothekswesen, daß es sich mit Problemen der Wissenschaftsorganisation beschäftigt und Forschung wie Lehre mit den spezifischen Mitteln des Literaturerwerbs, der -erschließung und -bereitstellüng unterstützt. Die wissenschaftlichen Bibliotheken sollten immer mehr an den inhaltlichen Aufgaben der Forschung im wissenschaftsorganisätorischen Sinne mitwirken ...

  • Zum Leiten gehört eben auch Zeit

    Man sollte wissenschaftliche Arbeit und Organisation nicht einander gegenüberstellen, sondern von der Verschmelzung der wissenschaftlichen Prozesse mit ihrer Organisation und Leitung ausgehen. Forschen heißt heute nicht allein eine unzweifelhaft notwendige Einzelleistung zu erbringen, es geht immer mehr um den Aufbau einer rationellen Organisation, in der alle Kräfte mit wissenschaftlichen Mitteln zu einem effektiven Ganzen vereinigt werden können ...

  • Ans Tageslicht gerückt

    Als ich mit der Leitung eines Forschungskollektivs betraut wurde, lernte ich zum erstenmal das Problem kennen, daß die Mitglieder meines Kollektivs umfangreiche Forschungsarbeiten leisten konnten, meine eigene Aufgabe hingegen in der Koordinierung, Anleitung, Kontrolle der Forschungsarbeiten und der Auswertung der Forschungsergebnisse bestand ...

  • Ein Randproblem?

    Die bisherige Diskussion berührte bereits einige sehr relevante Systemaspekte neuer Wissenschaftsorganisation. Unsere real-humanistische Gesellschaftsordnung fordert aber — und dies keineswegs an letzter Stelle — die Einbeziehung eines verantworturigs'bewußten, d. h. wissenschaftlich vertretbaren Gesundheitsverhaltens ...

  • Richtiges Verhältnis von Aufwand und Ergebnis

    ND-Leseraussprache: Wer bringt viele kluge Köpfe unter einen neuen Hut? Probleme moderner Wissenschaftsorganisation

    Wovon wird das Profil des Wissenschahsorganisators bestimmt? Mit dieser Frage, die uns schon seit Beginn der Aussprache beschäftigt, setzt sich auf unserer heutigen Seite Dr. Edo Albrecht auseinander. Seiner Meinung nach ergeben sich die Anforderungen an den Wissenschaftsorganisator aus der Arbeitsteilung der Leitungsprozesse, die mit der zunehmenden Vergesellschaftung der Wissenschaft ständig zunimmt ...

  • Auch in Sozialpsychologie ausbilden

    Meines Erachtens muß der Organisator befähigt sein, die Gesetzmäßigkeiten und Verhaltensweisen der sozialistischen Kollektive zu erkennen und zu 'beachten.' Konkret sind das Fragen der Triebkräfte des wissenschaftlich-technischen Fortschritts, der sozialistischen Arbeit und der zwischenmensch- Idchen Beziehungen ...

  • Konferenz zur Wissenschaftsorganisation

    „Hochschulreform, Ökonomik der Hochschulen — Probleme der Leitung, Planung und Finanzierung der sozialistischen Hochschule" - so lautet das Thema einer wissenschaftlichen Konferenz, welche die Humboldt-Universität anläßlich des 20. Jahrestages der DDK veranstalten wird. Auf dieser Konferenz sollen die bisherigen Erfahrungen bei der ökonomisierung der Hauptprozesse an den Universitäten und Hochschulen ausgewertet und verallgemeinert werden, so u ...

  • Weiterbildung mit URANIA

    Mit dem Bezirksvorstand der URA- NIA schloß das Direktorat für Weiterbildung der Humboldt-Universität einen langfristigen Vertrag über ein Teilsystem von Weiterbildungslehrgängen in Schwerpunktbetrieben der Hauptstadt der DDR ab. Gegenstand der Weiterbildung sind Marxismus- Leninismus, Teilbereiche der Leitungs- und Führungswissenschaften sowie SpezialVeranstaltungen im Bereich der Infonmationiswissenschaft und elektronischen Datenverarbeitung ...

  • Frauen im Kommen

    An der Humboldt-Universität wurden im Herbst 1968 erstmalig mehr Studentinnen als Studenten immatrikuliert. Der Anteil der Frauen im Direktstudium beträgt gegenwärtig an der hauptstädtischen Universität fast 50 Prozent. Etwa 40 Prozent aller planmäßigen Aspiranturen an der Humboldt-Universität werden von Frauen wahrgenommen ...

  • Diplome für NVA-Offiziere

    An der Sektion Wirtschaftswissenschaften der hauptstädtischen Universität beendeten kürzlich Offiziere der NVA erfolgreich ein viereinhalbjähriges kombiniertes Studium als Diplomwirtschaftler. Sie wurden erstmals nach einem Programm zur weiteren Qualifizierung der Offiziere des Finanzdienstes der NVA ausgebildet ...

  • Der Reformator

    Ihr Lehrer erwies sich an diesem Punkte seiner widersprüchlichen Entwicklung als Streiter und Bekenner, der die Last einer jahrhundertealten Tradition — den unbedingten geistigen Gehorsam gegenüber dem Papst — vor aller Augen von sich abwarf. Mit überholten Traditionen konsequent zu brechen und sich ...

  • Folgende Fragen stehen zur Diskussion:

    I.Wie stellen SS* sich moderne Wissenschaftsorganisation vor? ' ' ♦ 2. Wie sehen Sie das Profil das zeitgenössischen Gelahrten? 3. Welche Aufgaben sollte der Wissenschaftsorganisator erfüllen? 4. Ist der Wissenschaftsorganisator eine Art Kammerdiener des Institutsdirektors? 5. Wie sollten Wissenschaftsorganisatoren ...

  • Nützlicher Zirkel

    Studenten der Sektion Wirtschaftswissenschaften arbeiten bei der Umstellung der „Berlin-Information" des Magistrats auf wirtschaftliche Rechnungsführung mit. Der von Dr. Poloschek vom Bereich Finanzen geleitete Studentenzirkel hat das Ziel, die wissenschaftlichen Probleme bei der Durchsetzung der wirtschaftlichen Rechnungsführung im • Bereich der Dienstleistungssphäre zu untersuchen und gleichzeitig die organisatorischen Voraussetzungen für ihre konkrete Verwirklichung zu schaffen ...

  • 430 Laienkünstler

    430 Studenten der Humboldt-Universität beteiligen sich gegenwärtig am kulturell-künstlerischen Wettbewerb zu Ehren des 20. Jahrestages dör DDR. Das sind weit mehr Studenten als in den vergangenen Jahren. Die Beiträge der Studenten reichen von Programmen der Singegruppe, Einzelgesangsdarbietungen und künstlerischer Gymnastik bis zu Theaterinszenierungen in französischer und englischer Sprache ...

  • Neu für Fernstudenten

    Ab Herbst 1969 werden an der Humboldt-Universität neue Fernstudien- und Weiterbildungslehrgänge eingerichtet. Unter anderem werden Aufbau- und Erweiterungsstudien in den Fächern Bibliothekswissenschaft, Informationswissenschaft, Wissenschaftsorganisation und Kybernetik, Medizinpädagogik und Nahrungsgüterwirtschaft durchgeführt ...

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  • Zauberteppich der Freundschaft

    andria. Unser erster Abend fand im Kulturzentrum der DDR statt. Der Saal war überfüllt, und viele Leute mußten stehen. Aber der Dialog mit dem Publikum war sofort hergestellt, ob mit dem Friedenslied, den wunderschönen Liebesliedern mit der Musik von Paul Dessau, Liedern aus der Dreigroschenoper oder der „Resolution der Kommunarden", von der ich einen Teil in Arabisch sang ...

  • Wilde Rosen

    Mit so vielem wilden 1(Rosen, -!■■' die sich tanzend necken, scheint sich ringsherum die Erde lachend zu bedecken. Will ich das Glück der Blüten nicht belasten mit des Herzens Rumpelkasten, muß ich mich sehr hüten. Denn ich weiß, wie dein Gesicht, als ich um den'Kuß gebeten, scheu aus meiner Nähe wich - wie die Rosen — voll Erröten ...

  • wählt I dabei zu ihr): Fristlos?

    SIE: Nee, davor hat er wohl Angst gehabt, da braucht er doch 'n handfesten Grund! — ' Und sachlich stimmte der Artikel doch! ER: Was ist? Der Artikel stimmte sachl... ? Gut, lassen wir das jetzt mal beiseite! — Also normal gekündigt? SIE: Ja, in gegenseitiger Übereinkunft. (Ob nun wirklich so brutal mit IHR verfahren wurde oder ob die Sache nur eine Finte ist, erfährt der geneigte Zuschauer am Ende des Stückes ...

  • Erste Liebe

    , Ich war im Garten der reifenden Früchte ; ■ den ganzen langen Tag, wo kalt und klar von hart-grünen Äpfeln nachließ das Leuchten zag. Hier wanderte ich mit der einzig Geliebten, doch als ich mich geneigt, da schwand sie in ihre Kindheit zurück und hat sich nie mehr gezeigt. Ein Wind sprang auf, ein Hagel von Knospen über mich hingewallt, dann Nebel, den vor der Geburt ich kannte, doch jetzt - kalt, kalt ...

  • Memoiren

    Als sich X, einstiger Nazi, ans Memoirenschreiben machte, Merkte er bald: die Sache war komplizierter, als er dachte. Seine schönsten Erinnerungen mußte er leider unterdrücken. Dafür schrieb er um so ausführlicher über seine Gedächtnislücken.

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  • Standards für Labortechnik

    In den diagnostischen Laboratorien des Gesundheitswesens der DDR wird seit dem 1. April mit standardisierten Untersuchunigsmethoden gearbeitet. Zu den Standards gehören zunächst 50 in den Laiboratorden häufig angewendete Methoden, so z. B. dde Bestimmung des Hämogldbinigehaltes des Blutes, die Bestimmung der Glukose und des Eiweißes im Serum oder Ham sowie auch die Nachweise der verschiedenen Blutgruppen ...

  • Vogelflug im Magnetfeld

    Ansichten sowjetischer Vogelkundler / Was löst die Zugunruhe aus?

    Ein großer Teil der über 8000 bekannten Vogelarten wagt sich jährlich zweimal auf einen Wanderflug, der feich oft über ganze -Kontinente erstreckt Diese Fiüge zum Wechsel der zwei Hauptjahresaeiten. waren bereits Anlaß vieler Untersuchungen und Experimente. Obwohl eine Reihe unterschiedlicher Meinungen und Standpunkte dargelegt wurden, konnte bisher nicht eine Auffassung allen Punkten des Verhaltens der Zugvögel gerecht werden ...

  • Geheimschrift des Lebens

    Etwa zur gleichen Zeit, als Friedrich Engels sein bekanntes Werk, den „Anti- Dühring", schrieb, entdeckte Friedrich Mlescher die Nukleinsäuren. Daß sie untrennbar mit der Bildung der Eiweiße verbunden sind, diese Erkenntnis verdanken wir allerdings erst der modernen Molekulargenetik, deren Untersuchungen vornehmlich auf Bakterien und Viren basieren ...

  • Kali erhöht Karotingehalt

    Über die Wirkung genau berechneter Düngemittelga;ben auf landwirtschaftliche Produkte berichten Dr. G. Ziegeler und Dr. H. Böttcher in der Zeitschrift „Archiv für Gartenbau" (Nummer 14 und 17). Danach könne vor allem Stickstoff die Masseerträge erhöhen, überhöhte Gaben jedoch, zeigten neuere Forschungsergebnisse, den Nährwert der Ernteprodukte (Vitamine, Kohlenhydrate) als auch ihre Lagerfähigkeit beeinflussen ...

  • Viren als trojanische Pferde

    Zugegeben: Khoranas Gütekontrolle mutet auf den ersten Blick reichlich phantastisch an — aber schon ist ein ganz ähnlicher Versuch erfolgreich abgeschlossen worden. Bei diesem Versuch isolierte man Nukleinsäure aus dem Tabak-Mosaik-Virus. An / die Nukleinsäure-Moleküle wurde ein zusätzliches kleines ...

  • Mutationsversuche an menschlichen Zellen

    Derartige Eingriffe setzen natürlich gewisse molekularbiologische Grundkenntnisse des Erbmaterials des Menschen voraus (auch wenn es glücklicherweise nicht notwendig zu sein scheint, Bau und präzise Lage jedes zu verändernden bzw. zu ersetzenden Gens zu kennen). Doch auch dafür bietet sich seit kurzem ...

  • Totalsynthese eines Gens

    In der Zwischenzeit arbeitet Nobelpreisträger Khorana an der Totalsynthese eines Gens, das im Organismus die Bildung einer Transport-Ribonukleinsäure veranlaßt, welche wiederum für die Eiweißsynthese unentbehrlich ist. Die Struktur dieser aus 77 Bausteinen' bestehenden Transport-RNS war vor vier Jahren ...

  • Physik für Lehrer

    Für zwei Tage waren kürzlich in das Physikalische Institut der Karl-Marx-Universität Leipzig 400 Physiklehrer aus allen Teilen der Republik eingezogen. Namhafte Wissenschaftler aus Akademien und Hochschulen berichteten über neue physikalische Erkenntnisse, Ansichten und Hypothesen. Dr. Walter Thielemann ...

  • Eine herausgestrichene Bemerkung

    Allerdings: Derartige Forschungen sind außerordentlich kostspielig. Schon das ist ein Grund dafür, daß einmütig nahezu alle an derartigen Entwicklungen beteiligten Wissenschaftler ent- t schieden für die Erhaltung des Friedens und vor allem für die Einstellung der verbrecherischen amerikanischen Aggression in Vietnam eintreten ...

  • DNS fotografiert

    Erstmals ist es gelungen, zwei wie eine Wendel (eine Sprossenleiter) verdrehte Desoxyribonukleinsäuremoleküle (DNS-Moleküle) elektronenmikroskopisch aufzunehmen (links außen). Die DNS sind Träger von Erbinformationen in den lebenden Zellen. Sie geben Erbinformationen von einer Generation zur anderen weiter ...

  • Futter für 5000 Schafe

    5000 Schafe und 36 000 Stück Rindvieh und Pferde befinden sich auf den Winterweiden im Dshambler Gebiet (Kasachische SSR). Der Winter brachte soviel Schnee, daß sich selbst die ältesten Einwohner dieser Gegend nicht erinnern konnten, daß es jemals mehr geschneit hatte. Das Gras war von einer 1 H m hohen Schneeschicht bedeckt, die Abtriebsweiden von den zentralen Versorgungsstellen abgeschnitten ...

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  • „Schwache Stellen" werden erforscht

    ND: Gibt es eine systematische Erforschung solcher schwachen Punkte einer Maschine? Konrad Röhricht: Jede Störung, jeden Schadensfall, der uns bekannt wird, halten wir auf Lochkarten fest. Monatlich analysieren wir die Reklamationen unserer Kunden, und auch die Generalreparaturen unserer Maschinen werden ausgewertet ...

  • Wissenswert

    Durch Baukastenvorrichtungtn

    aus dem VEB Vorrichtungsbau Hohenstein»Ernstthal haben die Betriebe der metallverarbeitenden Industrie im Vorjahr einen Nutzen von 20 Millionen Mark erzielt. Zu den kompletten Systemen, die in zehn Ausleihstationen für alle Probleme der Werkstückspannung angeboten werden, gehört ein Universal- Baukasten für 50 verschiedene Vorrichtungen ...

  • Welche Bedeutung hat die Hochvakuumfechnik!

    Der schnelle Fortschritt auf allen Gebieten von Wissenschaft und Technik stellt an die Hochvakuumtechnik große Anforderungen, denn dieser junge Industriezweig schafft die Voraussetzungen für viele moderne Technologien. Diese Technik befaßt sich mit der Herstellung hoher Vaku (das sind niedrigste Gasdrucke, ein annähernd luftleerer Raum) und der Nutzung der besonderen physikalischen Eigenschaften, die mit diesem Zustand verbunden sind ...

  • Zuverlässigkeit - wichtiges Konstruktionsprinzip

    ND: Welche Möglichkeiten der Qualitätssicherung werden in Ihrem Betrieb bereits in dieser Phase genutzt? Konrad Röhricht: Die Zuverlässigkeit läßt sich, rein technisch gesehen, ohne Schwierigkeiten erreichen. Man ;kann doppelt oder dreifach sicher konstruieren. Aber erstens würde eine solche Maschine zu kostspielig und zweitens soll sie ja gar nicht 100 Jahre leben, denn dann wäre sie höchstens noch für ein Museum interessant ...

  • Weniger Stillstand durch richtige Pflege

    Horst Lehnert: Generell streben wir auch für unsere Erzeugnisse eine höhere Zuverlässigkeit bei vermindertem Aufwand für Pflege und Wartung an. Die Zentralschmierung erübrigt beispielsweise, daß der Arbeiter an der Maschine in jeder Schicht noch ein Dutzend Schmierstellen nachsehen muß bzw. daß diese Stellen heißlaufen, wenn er das vergißt ...

  • Neue Werkstoffe nach Maß

    Eine neue Presse sowjetischer Konstruktion bietet ' die Möglichkeit, verschiedene Stoffe von besonderer Festigkeit und Härte zu schaffen. In den Kammern, in denen Stoffe hohen Drükken ausgesetzt werden, bringen elektrische Heizvorrichtungen die Temperaturen auf mehrere tausend Grad. Die Experimente eröffnen die Perspektive, Stoffe mit aufgegebenen Eigenschaften sozusagen nach Maß zu konstruieren ...

  • Moderne Meßgeräte für Nowosibirsker Walzwerk

    Mit zwei modernen Flächengewichtsmeßgeräten vom Typ VA-T-75 aus dem VEB Meßelektronik Dresden ist eine Walzwerkseinrichtung ausgerüstet, die vom Magdeburger VEB Schwermaschinenbau „Ernst Thälmann" in die Sowjetunion geliefert wurde. Diese Meßgeräte arbeiten mit radioaktiven Strahlungsquellen und dienen der Messung sowie der selbständigen Korrektur der Dicke des Walzgutes ...

  • Spinformation

    ■Eine neue Technologie für den Transport von Baumaterialien hat die Betriebssektion der Kammer der Technik im VEB Baustoffversorgungskombinat Berlin erfolgreich erprobt. Auf der Grundlage von Erfahrungen der Baustoffversorgung in Moskau wird das notwendige Material täglich bedarfsgerecht geliefert. Es wird komplett in Behältern und Paletten zusammengestellt, dadurch kann der Transportraum besser ausgenutzt werden, und der Umschlag läßt sich' mechanisieren ...

  • Funktionssicherheit, damit Maschinen rund um die Uhr laufen

    ND-Gespräch mit Horst Lehnert, Haupttechnologe, und Konrad Röhricht, stellvertretender Leiter der Abteilung Forschung im VEB Schleifmaschinenkombinat Berlin, Kombinatsbetrieb Weißens

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  • HISTORIEN

    rade erst ein Nichtangriffsvertrag abgeschlossen worden.) Klar wurde gleichzeitig festgestellt, daß die Auseinandersetzung mit den Westmächten, also der Kampf um die Vorherrschaft in Europa, „die großen Ziele im Aufbau der deutschen Wehrmacht" blieben. „Fall Weiß" wird „lediglich eine vorsorgliche Ergänzung der Vorbereitungen" genannt, wobei allerdings diese „vorsorgliche Ergänzung" dann „mit überraschenden starken Schlägen zu eröffnen und zu schnellem Erfolg zu führen" sei ...

  • Ein dunkler Plan: „Fall Weiß"

    1914 staunte die Welt, als sie bemerkte, daß der gefürchtete deutsche Generalstab, der sich jahrelang auf eine große europäische Auseinandersetzung vorbereitet hatte, praktisch nur über eine Variante der Aggression verfügte: den Schlieffenplan. Als dieser in den Gefilden an der Marne kurzfristig scheiterte, ging das Improvisieren von einem Jahr und von einer Front zur anderen los: bis zum „Endsieg" 1918 ...

  • Ein Komplott der Reaktion

    Die sozialdemokratischen Führer hatten bereits unmittelbar nach der — von ihnen selbst inspirierten — Ausrufung der Scheinräterepublik vom 7. April eine Gegenregierung in Bamberg gebildet. Nun, als die Arbeiter in München ihre Geschicke selbst in die Hände genommen hatten, erwies sich Bamberg als das Zentrum zur Formierung der Konterrevolution ...

  • Recht und Irrtum

    Am 7. April 1919 wurde in München, ohne die Kommunisten und gegen deren Willen, von den Anarchisten, den USPD-Führern und einigen Rechtssozialisten die Räterepublik für Bayern ausgerufen. Die Kommunisten waren sich dessen bewußt, daß die Ausrufung der Räterepublik in Bayern zu einem Zeitpunkt, da die revolutionäre Bewegung in fast allen Teilen Deutschlands von der Konterrevolution bereits niedergeschlagen war, ,zu schwerem, bewaffnetem, ja ...

  • Kampf ums Leben

    Der jungen Räterepublik drohte bereits binnen weniger Tage ein Kampf auf Leben und Tod mit den von Norden heranrückenden Noske-Garden. Um dieser Gefahr zu begegnen, genügte die Bewaffnung der Arbeiter in den Betrieben allein nicht. Deshalb wurde in kurzer Frist eine Rote Armee in Stärke von etwa 30 000 Mann geschaffen ...

  • Hilfe für Bauern

    In der Landwirtschaft sieht der Plan eine weitere Verstärkung des Traktorenparks der MAS um 1500 Maschinen vor, davon 500 aus der demnächst in den Horchwerken in Zwickau anlaufenden eigenen Produktion. Damit soll die Hilfe für die Klein- und Mittelbauern, deren Felder' mit Hilfe der Traktoren zu niedrigen Tarifsätzen bestellt und abgeerntet werden, wesentlich erweitert werden ...

  • Mannhaft bis zum Tod

    Anfang Juni 1919 bereits war Eugen Levine vor Gericht gestellt worden. Levin6 verzichtete darauf, seine Person zu verteidigen. Er verfocht die Ehre der Kommunistischen Partei und die Ehre der revolutionären Mürjchner Arbeiter. Aber der Klassenhaß der weißen Justiz kannte nur ein Urteil: Eugen Levinö wurde zum Tode verurteilt ...

  • Ein Mord alarmierte

    Im Frühjahr 1919 war das Land zum Zentrum der proletarischen Abwehrkämpfe in Deutschland geworden. Die Konterrevolution hatte hier noch nicht vermocht, die revolutionäre Bewegung niederzuschlagen. Aber die Erfolge der Noske-Söldner in Norddeutschland, in Berlin, Bremen und im Ruhrgebiet hatten auch die Bourgeoisie in Bayern ermutigt, mit der Novemberrevolution endgültig Schluß zu machen ...

  • Kugelsicher

    «Leipziger Zeitung" vom 21. April 1194: Der Schneidermeister Dowe hat seinen kugelsicheren Panzer nunmehr auch der wissenschaftlichen Probe unterworfen, und zwar vorgestern auf dem Berliner Chirurgencongreß ... Auch ein stolzes Roß, das, vom Panzer geschützt, der Kugel dargeboten wurde, drehte nur verwundert den Kopf um ...

  • General Schlamm ohnmächtig

    „Leipziger Neueste Nachrichten" vom 25. März 1944: ' Vor einigen Wochen begann die zweite Phase der Winterschlacht, die den Feind über Ingul und Ingules, über den Mittelund Oberlauf des Bug an den Dnjestr fährte. In diesen drei Wochen hat die Schlacht eher zuals abgenommen. ... Entlang der Bahnen versucht der Feind vorzukommen, er hält sich in deren Nähe, weil ihm hier das Vorwärtskommen eher möglich erscheint als im abseitigen Gelände ...

  • Vorkriegsstand .überschritten

    In diesem Plan ist ferner vorgesehen, die Förderung von Rohbraunkohle, die sich 1936 auf dem Gebiet der sowjetischen Besatzungszone auf 101 056 t belief und 1948 bereits mit 109 960 t den Vorkriegsstand überschritten hatte, auf 112 000 t zu bringen. Die Erzeugung von Elektroenergie, die 1936 14 Milliarden kWh und 1948 14,6 Milliarden kWh betrug, soll sich 1949 auf 15 Milliarden kWh erhöhen ...

  • Proletarier schlagen zu

    Aber der Terror der weißen Putschisten gegen das Proletariat rief unter den Münchner Arbeitern eine ungeheure Erregung hervor. In dieser Situation mußte sich die KPD an die Spitze der zum Widerstand entschlossenen Arbeiterklasse stellen. Unter der Führung der Kommunisten griffen die Arbeiter zu den Waffen, zerschlugen die konterrevolutionären Banden und errichteten im Kampf am 13 ...

  • Vor 150-75-25 Jahren

    Geschäfte mit Schnee

    „Leisniger Wochenblatt" vom 10. April Ulf: Da auf der Insel Sicilien der Sommer sehr drückend heiß und schwül ist, so ist der Schnee, den man vom Berge Aetna herabholt, für die Bewohner dieser Insel ein großes Labsal, und eine stärkende Erquickung. Der Bischof von Catanca steht sich bei diesem Bedürfniße am besten, denn er gewinnt alljährlich bei diesem Schneeherzuführen an 750 Thlr ...

  • PnserelRepliblikOimlKanipflgeboren^g^^S^m^^^l^^^M^M Mehr Stahl bedeutet mehr Brot

    12.-18. April 1949 Seit Anfang April stehen die Stahlund Walzwerke der sowjetischen Besatzungszone im Wettbewerb unter der Losung „Mehr Stahl bedeutet mehr Brot". Dabei hat die Maxhütte in der Gruppe Rohstahl am 18. April einen Planvorsprung von 5'/i Tagen erreicht. Dagegen liegen Hennigsdorf und Riesa infolge Reparaturarbeiten mit 1 bzw ...

  • Wiederaufbau Berlins

    Das vom Berliner Magistrat verkündete Wiederaufbauprogramm 1949 für den sowjetischen Sektor Berlins beziffert sich auf 240 Millionen D-Mark. Davon sollen 153 Millionen D-Mark für die Wiedererrichtung von Werkanlagen aufgewendet werden, die während des Krieges zerstört wurden. Unter den vordringlichen Bauobjekten befinden sich der Betrieb Bergmann-Borsig sowie die Kurfürsten- und Liebknechtbrücke ...

Seite 15
  • Frauen klagen Athener Junta an

    Patriotinnen im KZ Alikarnassos unmenschlich behandelt

    Von Janna Trikulinu. Griechenland Die griechische Patriotin Janna Trikulinu legte kürzlich auf einer Pressekonferenz der Internationalen Demokratischen Frauenföderation Dokumente über die unmenschliche Behandlung griechischer Patriotinnen in KZ und Gefängnissen vor. Janna Trikulinu* schilderte in beeindruckenden Worten die Leiden der Frauen und aller eingekerkerten Demokraten ihres Landes: Zwei Jahre bereits dauert das Drama des griechischen Volkes ...

  • Im Frauen-KZ Alikarnassos eingekerkert:

    Avra ParUalidu, 60 Jahre alt, ist eine der bekanntesten VertreterifMien der Frauenbewegung Griechenlands. Sie nahm an mehreren Kongressen der IDFF als Leiterin der griechischen Delegation teH und war Mitglied des Rates der IDFF. Für ihren patrio-' tischen Kampf mußte sie insgesamt 20 Jahre in Gefängnissen und KZ verbringen ...

  • Spion und Mörder im Dienste dreier Herren

    Schon bei Billig wird die Kontinuität des deutschen Militarismus sichtbar: Die Hauptschuldigen haben ihre Machtpositionen in Westdeutschland sogar noch erweitert. Diese Erscheinung wird in Alain Guerins Buch „Der Graue General" geradezu personifiziert. Es ist das erste ernsthafte, wertvolle und gründliche ...

  • Solide Dämme sind vonnöten...

    Zum Bild des deutschen Militarismus in Frankreich Neue Bücher über den zweiten Weltkrieg und seine Folgen

    Von Gerhard Leo Delarue in seinem Buch „Geschichte der Gestapo" — es ist eigentlich eine Geschichte des ganzen Naziregimes und der Umstände, die dazu geführt haben — eine Selbstverständlichkeit. In der Zerrissenheit der deutschen Linksparteien sieht Delarue den Hauptgrund dafür, daß es den Faschisten 1933 gelang, die Macht an sich zu reißen: „ ...

  • DDR - Bulgarien fest verbunden

    Exklusivbeitrag für „Neues Deutschland" von Dantscho Dimitrow

    ' Dantscho Dimitrow, Erster Stellvertreter des Vorsitzenden des Präsidiums der Volksversammlung der Volksrepublik Bulgarien, schildert im nachstehenden Exklusivbeitrag den Lesern des ND seine Eindrücke, die er als langjähriger Botschafter der Volksrepublik Bulgarien in unserer Republik sammelte. Wenn man — wie ich — einige Jahre in der DDR gelebt hat, so kann man das ...

  • Reger Erfahrungsaustausch

    Die wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit zwischen der DDR und der VRB vertieft sich mehr und mehr. Es werden Spezialisten und Dokumentationen zwischen den beiden Ländern ausgetauscht. Direkte Verbindungen bestehen zwischen Ministerien, Vereinigungen, Instituten, Betrieben und landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften ...

  • Der Schoß, aus dem das kroch

    Gerade mit diesen „besonderen Umständen", mit dem Schoß, aus dem der deutsche Faschismus kroch, beschäftigt sich ein weiteres bemerkenswertes Buch. Es ist „Der Hitlerismus und das System der Konzentrationslager" von Joseph Billig, einem Mitarbeiter des Jüdischen Dokumentationszentrums in Paris. Billigs Anliegen ist sehr klar: Er beweist an Hand unwiderlegbarer Dokumente, daß der Nazismus mit seinem furchtbaren Machtapparat, der SS und der Gestapo, eine Kreatur der deutschen Konzerne war ...

  • Appell an die Volker

    Folgende erschütternde Nachricht der 137 Frauen des Konzentrationslagers Alikarnassos erreichte uns: .Von der Felseninsel Youra, auf der wir unter den schwierigsten Bedingungen 16 Monate lang festgehalten wurden, sind wir am 29. August 1968 in das Gefängnis Alikarnassos verschleppt worden. Auf der Insel Youra waren wir Deportierte ...

  • Enge Bande

    Die politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zwischen der DDR und der VRB entwickeln sich erfolgreich im Interesse der beiden Brudervölker. Gemeinsam haben, wir einen großen,, echten und uneigennützigen Freund — .die Sowjetunion. Zwischen der SED und der BKP, zwischen der Regierung der ...

  • Delarue: „Geschichte der Gestapo"

    Die Autoren kommen aus allen Kreisen der Bevölkerung und vertreten eine weite Skala politischer Anschauungen. Einer der erfolgreichsten populärwissenschaftlichen Historiker auf diesem Gebiet ist zweifellos Jacques Delarue, der für seine gründlichen Untersuchungen über die Naziokkupation in Frankreich mit dem Großen Literaturpreis der Resistance ausgezeichnet wurde ...

  • Vermächtnis von Dimitroff und Thälmann

    Hochgeachtet ist in unseren beiden Ländern das Georgi-Dimitroff-Museum in Leipzig. Georgi Dimitroff und Ernst Thälmann waren gute Freunde und Genossen. Unsere beiden Völker erinnern sich mit Gefühlen tiefer Liebe und Achtung an ihre großen Söhne. Viele Betriebe, Schulen, LPG in der DDR tragen den Namen Georgi Dimitröffs ...

Seite 16
  • STICH DER WOCHE

    „Was gibt's da zu wiehern, Kollege Hippos? Können Sie sich das nicht vorstellen?" „Oh, ich stelle mir das herrlich vor: Wenn im Sommer die Erntekapitäne mit ihren Mähdreschern über die Felder ziehen, sind wir, die wir ja zur Feldarbeit nicht mehr gebraucht werden, längst am Strand und amüsieren uns und die Urlauber! Wo bleibt denn da die Arbeitsmoral?" „Sie sind" albern, Hippos ...

  • Kadergespräch mit dem Kollegen Hippos^

    Liebe Leser! Nachstehend bringen wir ein Gespräch, das einer unserer Mitarbeiter mit einem namhaften Vertreter der Gattung Pferd führte. „Herzlich willkommen, Kollege Hippos! Bitte stehen Sie be|uem. In unserem Kadergespräch wollen wir weniger über Ihre bisherigen übermenschlichen Leistungen sprechen, als vielmehr darüber, welche persönlichen Pläne Sie haben, wie Sie sich qualifizieren wollen - kurzum: über Ihre Pferdeperspektive ...

  • Muttersprache, Mutterlaut...

    Steht da eines Morgens ein biederer Mann vor unserer Korridortür und sagt zu meiner ihm öffnenden Frau: „Nu zeich'n Se mal Ihre Därme!" Meine Frau, dialektisch und kybernetisch hinreichend geschult, schaltet schnell: Geisteskranker? Nein, die Pupillen stehen ganz ruhig. Sittlichkeitsverletzer? Nein, zu dick und zu bequem ...

  • AUS RIO DE JANEIRO

    Ober die Möglichkeiten eines „Arbeitsurlaubs für Bienen" beriet kürzlich das brasilianische Landwirt-' Schaftsministerium. Die brasilianischen Bienen, so wurde festgestellt, sind müde und überbeansprucht, da sie im Gegensatz zu den europäischen Bienen, die nur drei Monate im Jahr arbeiten müßten, durch die andauernde Blütenpracht regelrecht ausgebeutet werden ...

  • Von Trog und Tenne AUS WARRINGTON

    Eine ausgestopfte Katze, die der Bauer Frederic Winston aus Warrington als Vogelscheuche auf einem seiner Felder aufgestellt hatte, machte offenbar wenig Eindruck auf das gefiederte Völkchen. Schon nach Wenigen Tagen mußte er feststellen, daß die Vögel den Balg der Katze restlos ausgeplündert und die Füllung zum Bau etlicher Einfamiliennester verwendet hatten ...

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Kommunique Polnische Freunde herzlich verabschiedet Auf 10 000 Hektar sind Kartoffeln gepflanzt Studentenmeeting zur FDJ-Hochschulkonferenz Gruß den Delegierten des I. Parteitages der DKP Schreiben des Zentralkomitees der SED Melioration - wesentlicher Wachstumsfaktor Konferenz des Verkehrswesens beendet Vor dem Abflug Nach Warschau zurückgekehrt
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