20. Mai.

Ausgabe vom 25.01.1969

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  • Fracht für die Pionierrakete

    329 Erfurter Pionierfreundschaften am Wettbewerb beteiligt Berlin (ND). Symbolisch beladen die Pioniere unserer Republik eine Rakete mit ihren guten Taten zum 20. Jahrestag der DDR. Wichtigste Raketenfracht sind hohe Lernergebnisse. So können die Mädchen und Jungen der Premnitzer Artur-Becker-Oberschule ...

  • Bei freunden in der VAR

    Außenminister Winzer beginnt Gespräche Vor Beratungen mit Gewerkschaftern

    Kairo (ADN-Korr.). Der Minister für Auswärtige Angelegenheiten der DDR, Otto Winzer, wird am heutigen Sonnabend Gespräche mit VAR-Außenminister Dr. Mahmoud Riad, dem Generalsekretär der Arabischen Liga, Abdel Khalek Hassouna, und dem außenpolitischen Berater Präsident Nassers und Mitglied des Exekutivkomitees der ASU, Dr ...

  • Sektionen der TU Dresden konzentrieren Forschung

    Gemeinschaftsarbeit von Architekten, Bauindustrie und Medizinern

    Dresden (ND). Konzentration der Kräfte und Gemeinschaftsarbeit in der Wissenschaft werden in den Thesen „20 Jahre Deutsche Demokratische Republik" als Voraussetzungen für Pionierleistungen erneut hervorgehoben. Im Sinne dieser Forderungen legten die Sektionen Architektur und Bauingenieurwesen der Technischen Universität Dresden ihre Forschungsschwerpunkte fest ...

  • Sojus-Kosmonauten HBMHHHHHHHBHflHHHHHDHH^HHHBHHHHIIHHHBIBHHBHBHHHBHHBHHHH^^HR vor der Weltpresse Professor Keldysch verlieh Ziolkowski-Medaille in Gold Typ Sonde auch für bemannte Flüge geeignet Raumstationen für vielfältige Aufgaben

    Moskau (ND). Zu einer großen internationalen Pressekonferenz, die dem Raumfahrtunternehmen .Sojus 4 und S galt, hatte am Freitag die Akade^ mie der Wissenschaften der UdSSR in die Lomonossow-Universität eingeladen. Im Präsidium der Konferenz hatten die Besatzungen der beiden Raumschiffe —, Wladimir Schatalow, Boris Wolynow, Jewgeni Chrunow und Alexej Jelissejew — sowie führende Repräsentanten der sowjetischen Wissenschaft Platz: genommen ...

  • Schöne Erfolge, dringliche Aufgaben

    Gestern veröffentlichte „Neues Deutschland" den Bericht der Zentralverwaltung für Statistik über die Entwicklung der Volkswirtschaft im Jahre 1968. Es ist ein Bericht, der guten Grund zu Optimismus und zugleich zu sachlichem, kritischem Überlegen für unser weiteres Vorwärtskommen bietet. Es ist sozusagen unser aller Rechenschaftsbericht vor uns allen ...

  • Skizzen aus Karl-Marx-Stadt

    Zirkel schreibender Arbeiter gestaltet revolutionäre Traditionen Karl-Marx-Stadt (ADN). Der Zirkel schreibender Arbeiter Karl-Marx-Stadt hat seine Arbeit am dritten Band der „KarUMarx-Städter Skizzen", der zu den 11. Arbeiterfestspielen im Juni erscheinen wird, beendet. Der erste Band der „Skizzen" erschien 1963, vier Jahre nach der von- der 1 ...

  • „Iswestija": Ausdruck des Revanchismus

    Moskau (ADN). Die „Iswestija" bezeichnet am Freitag die von Bonn geplante Wahl des Bundespräsidenten in Westberlin als ,,offene Herausforderung", die klar das Ziel verfolge, die revanchistischen Ansprüche auf diese Stadt zu demonstrieren. „Sie ignorieren den Fakt, daß es auf deutschem Boden zwei Staaten ...

  • Ausnahmezustand über Spanien verhängt

    Madrid (ADN). Die faschistische Franco-Regierung hat am Freitagabend den Ausnahmezustand über Spanien verhängt Informationsminister Manuel Fraga Iribarne, der diese diktatorische Maßnahme nach einer Kabinettssitzung bekanntgab, begründete sie mit den zunehmenden Aktionen der Studenten gegen das Regime, welche „den Frieden im Land bedrohten" ...

  • Neuer Botschafter nach Hanoi

    Berlin (ND). Der Vorsitzend« des Staatsrates, Walter Ulbricht, ernannte auf Vorschlag des Präsidiums des Ministerrates Dr. Klaus Willerding zum Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafter der DDR in der Demokratischen Republik Vietnam. Im Auftrage des Vorsitzenden des Staatsrates empfing der Stellvertreter des Vorsitzenden des Staatsrates Dr ...

  • Gerstenmaier-Skandal stellt System bloß

    # Monopolpresse glorifiziert korrupten Bonner Bundestagspräsidenten. Springer-Blätter bedauern, daß Rücktrittserklärung auf „Druck von unten" erfolgen mußte •„Bild": Gerstenmaier hat „den Staat in hervorragender Weise untadelig und unbestechlich repräsentiert". Er ist „eine der fähigsten und bekanntesten ...

  • Moderne Wirktechnik hält Einzug in der VVB Baumwolle

    Ludwigsfelder Lehren helfen Produktivität erhöhen

    Von unserem B«zirkskorr*spond*nten Fritz Hoff mann Das V»M*ntlich* am •ntwidwlt*n gesellschaftlichen System des Sozialismus ist, daB alle Seiten des gesellschaftlichen Prozesses in ihrer gegenseitigen Abhängigkeit und Verflechtung verstanden und praktisch angepackt werden; Alle Teilbereiche des Lebens wollen wir auf ein gleiches fortgeschrittenes Niveau bringen: Wissenschaft, Wirtschaft, sozialistische Demokratie, Bildung, Kultur, Landesverteidigung ...

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  • Siegfried Schäfer und das Jahr 20

    Den Rostocker Arbeiter Siegfried Schafer bewegen drängende Fragen. In der Mitgliederversammlung seiner Abteilungsparteiorganisation Im VEB Starkstromanlagenbau lagen sie auf dem Tisch: Welche Qualität wissenschaftlicher Führungstätigkeit brauchen wir, um zu einem weit in die Zukunft weisenden Arbeitsprogramm ...

  • m. ^^ Der sehr ehrenwerte Herr G.

    Die Bonner Regierungsprominenz hat Ihre Häupter In stolzer Trauer halbmastumflort: Bundestagspräsident Eugen Gerstenmaier muß seinen Sessel räumen. Der alte Nazi und korrupte Betrüger war nach dem letzten Skandal, bei dem er sich als angeblich von den Nazis Verfolgter 281 000 DM aus der Staatskasse hinblättern Heß ...

  • Klassenstandpunkt entscheidet

    Hermann Matern bei Studenten der Jugendhochschule .Wilhelm Piedc" Berlin (ADN). Mit fundiertem Wissen stets als Sozialisten der Tat zu handeln, versprachen Studenten der Jugendhochscfoule „Wilhelm Pieck" bei Berlin am Freitagabend bei einem Besuch von Hermann Matern, Mitglied des Politbüros des ZK. Bin ...

  • Abschiedsbesuch des ÖSR-Botschafters

    In Vertretung des Vorsitzenden des Staatsrates der DDR, Walter Ulbricht, empfing der Stellvertreter des Vorsitzenden des Staatsrates Dr. Manfred Gerlach am Freitag den Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafter der Tschechoslowakischen Sozialistischen Republik, Vaclav Koläf, zum Abschiedsbesuch ...

  • Handelsabkommen DDR-Indien unterzeichnet

    Neu-Delhi (ADN-Korr.). Ein langfristiges Handels- und Zahlungsabkommen zwischen der DDR und der Republik Indien bis zum Jahre 1971 ist am Donnerstag in Neu-Delhi unterzeichnet worden. Es wurde im Hause des indischen Handelsministeriums im Auftrage der Regierung der DDR vom Leiter der Regierungsdelegation, Heinz Sachse, Generaldirektor im Ministerium für Außenwirtschaft, und im Auftrage der Regierung der Republik Indien vom Leiter der Regierungsdelegation, N ...

  • Gespräch mit Kirchenvertretern in Dessau

    Halle (ADN). Zwischen Vertretern der staatlichen Organe und des «v»ng«U- schen Landeskirchenrates für Anhalt fand am vergangenen Mittwoch auf Einladung des Rates des Bezirkes Halle ein Gespräch statt. Daran nahmen teil: der Stellvertreter des Staatssekretärs für Kirchenfragen Fritz Flint, der Stellvertreter des Vorsitzenden des Rates des Bezirkes Halle Kurt Wolf, der Stellvertreter des Vorsitzenden des Rates der Stadt Dessau Johannes Tandeteki, Kirchenpräsident Dr ...

  • Jugendausschuß der Volkskammer tagte

    Arbeitsplan für die nächsten Monate wurde beraten Berlin (ND). Der Jugendausschuß der Volkskammer trat am Donnerstag in Berlin zu einer Sitzung zusammen. Unter der Leitung des Stellvertreters des Vorsitzenden, Abgeordneten Manfred Ewald, berieten die Mitglieder des Ausschusses über Probleme der 9. Tagung des ZK ...

  • Forum über „Krupp und Krause"

    Filmwerk in FDGB-Kunstpreis- .< diskussion aufgenommen Ludwifsfelde (ND). Zu einem erlebnisreichen Abend für fast 500 Jugendliche aus Großbetrieben des Bezirkes Potsdam und Einwohnern der jungen Stadt Ludwigsfelde gestaltete sich am Donnerstagabend im Klubhaus ein Forum über den Fernsehfilm „Krupp und Krause" ...

  • Eng verbunden mit der Partei

    Junge Arbeiter zu Gast bei Erich Mücken berger Frankfurt (Oder) (ND). Junge Arbeiter aus bedeutenden Industriebetrieben des Oderbezirks waren am Freitagnachmittag Gäste des Genossen Erich Mückenberger, Mitglied des Politbüros und 1. Sekretär der Bezirksleitung Frankfurt (Oder). Dabei zogen die Mitglieder der Jugendbrigaden aus Eisenhüttenstadt, Frankfurt \ind Schwedt eine Zwischenbilanz in der Stafette der Pioniertaten für unser sozialistisches Vaterland ...

  • Meßbare Ergebnisse zum 20. Jahrestag

    Bisher 196 Kreis- und Stadtbezirkskonferenzen der Nationalen Front Berlin (NDADN). Bis zum Freitagabend fanden Insgesamt 196 der 242 Kreis- und Stadtbezirkskonferenzen der Nationalen Front statt. In den neun Konferenzen, die am Freitag. über die weitere\ Vorbereitung des Kongresses der Nationalen Front berieten, standen der Aufruf und die Thesen zum 20 ...

  • Ingenieurschulen an Fachministerien übergeben

    Berlin (ADN). Der Minister für Hochund Fachschulwesen, Prof. Dr. Ernst- Joachim Gießmann, übergab am Freitag 17 Ingenieurschulen aus dem Verantwortungsbereich des Ministeriums für Hoch- und Fachschulwesen in den Verantwortungsbereich der Ministerien für Elektrotechnik und Elektronik sowie für Leichtindustrie ...

  • „Neuer Weg", Heft 2/69, erschienen

    Leitartikel: „Höhere Effektivität durch langfristige Planung der Parteiarbeit" von Harry Tisch, Mitglied des ZK und 1. Sekretär der Bezirksleitung Rostock. „Mehr Genossinnen in verantwortliche politische Funktionen" von Walter Weiß, Sekretär der Bezirksleitung Karl-Marx- Stadt; „Gute Parteiarbeit - erfolgreicher ...

  • DFD protestiert gegen Terror der griechischen Militärjunta

    Berlin (ND). Das Präsidium des Bundesvorstandes des Demokratischen Frauenbundes Deutschlands beschäftigte sich am 24. Januar mit der Vorbereitung des 2. Frauenkongresses der DDR und den Wahlen der Organisation, insbesondere der- Kreisdelegiertenkonferenzen. Mit einem Protestschreiben gegen die Massenverhaftungen ...

  • Enthusiastischer Beifall für David Oistrach

    Berlin (ND). Im vollbesetzten großen Saal der Deutschen Staatsoper Berlin gab der sowjetische Meistergeiger Prof. David Oistrach am Donnerstagabend sein zweites Konzert im Rahmen des Bach- Zyklus. Gemeinsam mit Prof. Dr. Hans Pischner musizierte er drei Sonaten für Violine und Cembalo von Johann Sebastian ...

  • Plankoordinierung DDR-ÖSR beraten

    Berlin (ND). Zwischen dem Vorsitzenden der deutschen Seite des gemeinsamen Deutsch - Tschechoslowakischen Ausschusses für wirtschaftliche und wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit, Günter Mittag, Mitglied -des Politbüros des ZK der SED, und dem Vorsitzenden der tschechoslowakischen Seite des Wirtschaftsausschusses, Frantisek Hamouz, Stellvertreter des Vorsitzenden der Föderalen Regierung der CSSR, fand am 22 ...

  • Außenminister Winzer beginnt Gespräche

    (Fortsetzung von Seite 1) ' In Begleitung von VAR-Außenminister Dr. Riad besichtigte Otto Winzer am Freitag historische Sehenswürdigkeiten In der Nähe der Nilmetropole. Er sprach sich anerkennend aus über die sorgsame Pflege, die die VAR-Regierung den kulturellen Schätzen des ägyptischen Volkes angedeihen läßt, und über die Bemühungen, die noch unentdeckten Zeugnisse vergangener historischer Epochen zu erschließen ...

  • Delegation der DDR beendete DRV-Besuch

    Hanoi (ADN-Korr./ND). Die vom stellvertretenden Ministerpräsidenten und Minister für Gesundheitswesen der DDR, Max Sefrin, geleitete Delegation hat am Freitag nach zehntägigem Aufenthalt die DRV wieder verlassen. Die Gäste wurden auf dem Flughafen u. a. vom stellvertretenden DRV-Ministerpräsidenten Nguyen ...

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  • Grußschreiben an Walter Ulbricht

    Hochverehrter Genosse Walter Ulbricht! Wir Schrittmacher und Neuerer aus sozialistischen Kollektiven haben anläßlich des zehnjährigen Bestehens der Bewegung des sozialistischen Arbeitens, Lernens und Lebens beraten, wie die sozialistische Gemeinschaftsarbeit noch wirkungsvoller im sozialistischen Wettbewerb gefördert und zu Ehren des 20 ...

  • Ringen wir beharrlich um jede Unterrichtsstunde? Von Christian Kluge, Kreisschulrat in Sebnitz

    vorgehoben wurde. Nach diesem Beschluß erhalten die Direktoren bei Besetzung von Vertretungsstunden größere Entscheidungsfreiheit, auch zusätzlich benötigte finanzielle Mittel«tehen-^r Verfügung:' Diet; DirektoreH ■ sind">aber verpflichtet, die Unterstützung der Abteilung Volksbildung unverzüglich in Anspruch zu nehmen, wenn sie aus eigenen Kräften und mit Hilfe der Nachbarschulen nicht in der Lage sind, Fehlstunden zu besetzen ...

  • Vorbeugen ist besser als heilen!

    Die Erfahrungsberichte auf dieser Seite bestätigen, daß es Mittel und Wege gibt, den Unterrichtsausfall zu vermindern. Im- Bezirk Dresden, in der Stadt Magdeburg, in Berlin- Treptow und wahrscheinlich in jedem Schulort rückt man störenden Einflüssen zu Leibe, bemüht man sich, in sozialistischer Gemeinschaftsarbeit und durch bessere Leitungstätigkeit alle nur möglichen Reserven auszuschöpfen ...

  • Atmosphäre des Lernens

    In fast jeder Schule gibt es zur Zeit die gleichen Sorgen. Witterungseinflüsse bringen es mit sich, daß Lehrer erkranken und ihren Unterricht nicht erteilen können. Deshalb gehört zweifelsohne der Kampf gegen den Stundenausfall zu den Aufgaben einer qualifizierten Leitungstätigkeit. Kommt es doch dabei vor allem darauf an, zu entscheiden, welchen Kollegen man verantwortungsbewußt in welcher Stunde und welcher Klasse hierzu einsetzen kann ...

  • Keine Pause für Hans Löffler

    arbeit mit der Moxlm-Gorki-Oberschule ein und empfahl die Bildung von Zirkeln, um leistungsschwache Schüler zu unterstützen. - Der Vorschlag 'and Anklang, er selbst machte den Anfang und sammelte eine Schar Schüler um sich. An der 19. Oberschule Treptow bereitet er die Jungen und Mädchen der 10. Klasse auf die Abschlußprüfung vor ...

  • Begeistert eure Kinder für den Lehrerberuf

    Bei Gesprächen mit Müttern und Vätern werden Pädagogen, Aktiv- und Beiratsmitglieder des öfteren gefragt: Wie sollen unsere Kinder in verschiedenen Fächern bloß den Unterrichtsstoff schaffen und sich das erforderliche Wissen aneignen, wenn es mit dem Stundenausfall so weitergeht? Die Frage der Eltern ist berechtigt ...

  • Unser Freund, der Soldat

    Zwischen Schülern der Oberschule TöpcMn im Kreis Königs .Wusterhausen und einer benachbarten Einheit unserer Nationalen Volksarmee bestehen seit dem 1, Juni 1967 freundschaftliche Patenöesziehungen. Dazu gehören gegenseitige Besuche und Hitfe, so z. B. zur Vorbereitung der Jugendweihe und für die Hans-Beimler-Wettkämpfe ...

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  • Warum hat der Riesenvogel eine abkippbare Nase?

    Der Rumpfbug bildet den Hitzeschild der TU 144 und besteht aus äußerst widerstandsfähigen Werkstoffen. Er fügt sich organisch in die aerodynamische Gesamtkonzeption des Flugzeuges ein. Eine für den Oberschallflug günstige .Rumpfform ohne hervorspringende Besatzungskabine verringert den Widerstand und erhöht die aerodynamische Güte, die- wiederum die Wirtschaftlichkeit, die Reichweite und den Treibstoffverbrauch beeinflußt ...

  • Andrej N. Tupolews Vorstoß in Überschallregionen

    Strahlflugzeugen bis auf ein Drittel zusammenschmelzen lassen. Sie wird deshalb den Luftverkehr noch mehr wandeln als ihre berühmte Vorgängerin TU 104. Die TU 144 wird in den siebziger Jahren der bedeutendste Silbervogel im sowjetischen Verkehrsflugarsenal, das weiterhin mit neuen Unterschalltypen wie TU 134, TU 154, IL 62 und Jak 40 modernisiert wird ...

  • Der Sonne davongeflogen

    Schon sehr bald kann der Flugtourist ein, seltenes Naturschauspiel erleben, das bisher nur Raumfahrern reserviert blieb. Er wird bei seinen Reisen mehrere Sonnenaufgänge beobachten können, beispielsweise beim Abflug in Chabarowsk, bei der Zwischenlandung in Nowosibirsk und dann nach der Ankunft in Moskau ...

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  • Komplexe Forschung auch im Kosmos

    Keldysch würdigte in seinen einführenden Worten auch die beachtenswerten Erfolge der USA auf wichtigen Teilgebieten der Weltraumforschung. Der größte Unterschied zwischen den sowjetischen und den amerikanischen Forschungsarbeiten im Weltraum bestehe darin, daß die USA einen sehr großen Akzent auf die Landung von Kosmonauten auf dem Mond und auf ihre Rückkehr gelegt haben ...

  • Thieu und Ky haben keine Chance

    Auch Stadtbevölkerung erhebt sich gegen das Marionettenregime

    von Hannetor* K a u f f • 11 Wer heute vom ganzen vietnamesischen Volk spricht, meint in diesem Zusammenhang seine universell anerkannten Repräsentanten: die Führung der Demokratischen Republik Vietnam und die Nationale Befreiungsfront im Süden des Landes mit ihren Verbündeten. Diese Anerkennung der Realitäten ist nicht nur den Freunden des vietnamesischen Volkes zur Selbstverständlichkeit geworden ...

  • NP immer frecher

    Dank der Duldung und Förderung durch die Westberliner Behörden schickt sich die Neonazipartei an, ihre Aktivitäten beträchtlich zu verstärken. Diesem Ziel dient am 25. Januar eine spezielle Beratung des Präsidiums der NP in der westdeutschen Bundesrepublik, ein Interview mit Funktionären der NP in der Abendschau des westdeutschen Fernsehens sowie eine gemeinsame Sitzung des Westberliner Landesausschusses der NP mit dem Parteipräsidium am ■28 ...

  • Fachidioten gesucht

    Im zweiten Punkt hofft die SPD besonders auf die wissenschaftlich-technische Revolution. Sie verleihe „der allgemeinen Opposition eine neue Qualität". Indem sie neue Leitungsmethoden erforderlich mache, „unterminiert sie das neue ökonomische System als die Inkarnation des demokratischen Zentralismus" ...

  • Die Handschrift von Strauß

    Wehner scheint auf diese taktischen , Ideen sehr stolz zu sein. Der „Vorwärts" zitiert entsprechende Sätze aus der Regierungserklärung von 1966 und bemerkt, das sei die „Handschrift der Sozialdemokraten". Aber nicht einmal das ist wahr. Es ist die Handschrift von Strauß. Wir haben oft genug aus seinem „Entwurf für Europa" zitiert, wie er die Methode der inneren Aushöhlung sozialistischer Systeme darlegt ...

  • Begraben

    Die Mitbestimmungsdebatte im Bonner Bundestag dauerte am Mittwoch nicht lange. Das war genauso typisch für dieses „freigewählte'1 Parlament, wie es die gähnend leeren Bänke und die Abwesenheit fast aller Regierungsmitglieder waren. Man hatte an dem Thema kein Interesse.. So kam, was erwartet und vorausgesagt ...

  • Abgekartetes Spiel

    „Südvietnams Politiker kämpfen mit dem Rücken an der Wand." Dieses Eingeständnis sogar des Westberliner „Tagesspiegel" ist nichts .weiter als eine Umschreibung unseres Urteils: Das Regime vertritt niemanden und nichts als sich selbst Und die1 Interessen seiner Auftraggeber, ohne die es längst nicht mehr existierte ...

  • Wirtschaft aus den Fugen

    Ganze 20 Prozent des Territoriums Südvietnains werden heute noch formell von den Saigoner Marionetten verwaltet. Das sind im wesentlichen die großen Städte, einige wichtige Verkehrsstraßen und Täler sowie kleinere Gebiete in der Umgebung Saigons. Die Bevölkerung, die hier lebt, hat viel zu erdulden. Die Wirtschaft ist völlig aus den Fugen ...

  • Ganz unbrauchbarer Rat

    Der dritte Punkt ist eine Idee, was in die leeren „entideologisierten" Köpfe hineingefüllt werden soll. Wehners Deutschlandpolitik befinde sich „in Übereinstimmung mit dem Willen der mitteldeutschen Bevölkerung". (Mitteldeutsch — welch feine Art, den Revanchismus an den Mann zu bringen!) Und wieso Übereinstimmung? Der „Vorwärts" behauptet, daß diese Bevölkerung „in der Mehrheit einen demokratischen Sozialismus anstrebt" ...

  • Zur Taktik von Strauß und Wehner

    geworden." Industrie, Bauwesen, Gesundheitswesen der DDR werden gelobt. Dann kommt es: Das Politbüro hätte daran den geringsten Anteil, es spräche nur für die Dogmatiker in der DDR. Wir in der DDR sind mit Recht auf unsere Leistungen stolz. Deshalb verzichten die Strategen der psychologischen Kriegführung darauf die Bürger der DDR von vornherein und direkt zu beleidigen ...

  • In naher Zukunft ständige Orbitalstationen

    KosmonautenPressekonferenz in Moskau / Akademiepräsident Keldysch: Weltraumforschung nach allen Richtungen vorantreiben

    Von unserem Moskauer Korrespondenten Dr. Günter Raut Im Festsaal der Lomonossow-Universität auf den Leninbergen der sowjetischen Hauptstadt hatten sich am Freitag Hunderte in- und ausländische Pressevertreter, Rundfunk- und FernsehjoumalisWn aller bedeutenden Stationen versammelt, um sowjetische Kosmoshelden ins Kreuzfeuer ihrer Fragen zu nehmen ...

  • Entscheidungen 1968

    Das Jahr 1968 brachte wichtige Entscheidungen in Südvietnam. Der großen erfolgreichen Tet-Offensive der Befreiungsstreitkräfte vor einem Jahr folgten immer neue Schläge gegen die Okkupanten und ihre Komplicen, Das militärische Kräfteverhältnis wurde entscheidend verändert. Die 537 500 Mann starken USA-Truppen wurden in die Defensive gedrängt und mußten schwere Verluste hinnehmen ...

  • Typ Sonde auch für bemannte Flüge

    Chrunow bestätigte, daß ein Überwechteln ih' das •> ändere1 'Raumschiff durch' einen Tunnel möglicHundleichter gewesen wäre, aber, so sagte er, unser Auftrag bestallt! eben darin, das schwierigere, für die Zukunft notwendige Umsteigen und Hantieren im freien Raum zu erproben. Ein derartiges Experimentsei sehr wichtig für eine in nicht ferner Zukunft bevorstehende Montage schwererer Raumstationen, für ihre technische Durchsicht sowie für die Reparatur- und Montagearbeiten ...

  • „Man muß trennen ...

    Der erste: ,}Man muß trennen zwischen der SED-Führung einerseits und der Bevölkerung und sogar großen Teilen der Parteimitgliedschaft andererseits." Damit ist der Zielpunkt ziemlich genau angegeben. Zeitweise versuchten sie, die Bevölkerung gegen die SED und gegen den Sozialismus aufzuwiegeln. Das blieb ohne Erfolg ...

  • Sammelbecken: Allianz

    Im April 1968 wurde die Allianz der Nationalen, Demokratischen und Friedenskräfte gegründet als das Sammelbecken besonders für fortschrittliche Kräfte aus dem Bürgertum und der Intelligenz. Sie wurde in den wenigen Monaten ihrer Existenz zum Partner der rarbeiteL-w

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  • Aktivtagung der Volksmiliz in Prag

    Für marxistisch-leninistische Einheit der KPC

    C (ADN-Korr.). Unter der Losung „Auf zum Kampf für die marxistischleninistische Einheit der Partei" fand am Freitag in Prag eine Aktivtagung der Angehörigen der Volksmilizen der Stadt Prag und des mittelböhmischen Bezirks statt Im Verlauf der Tagung, auf der der Vorsitzende des Büros des ZK der KPC für ...

  • Hetzkampagne gegen CSSR TASS: Subversive Aktionen sind zum Scheitern verurteilt

    Trag (ADN). Die westliche bürgert liehe Propaganda hat in den letzten Tagen erneut eine großangelegte "Hetzkampagne gegen die Tschechoslowakei .gestartet, schreibt TASS in einem Bericht aus Prag. Weiter heißt es darin: Es wird hier darauf aufmerksam gemacht, daß die reaktionären Presseorgane und Rundfunkstationen die Situation in Prag zu komplizieren, den Prozeß der Konsolidierung und der Normalisierung des politischen' Lebens im Lande zu verhindern suchen ...

  • Sie schneidern die Gesetze so, daß sie ihnen passen

    Di« braun« Bonner Führungsspitze hat es sehr eilig, für das erste die Akte über den Fall Gerstenmaier zu schließen. Begreiflich, denn der Skandal gewährt zugleich Einblick in die Bonner «Rechtspraxis", wo sich jeder in die eigene Tasche wirtschaftet, wo sich die Naziverbrecher die Gesetze auf den eigenen Leib schneidern ...

  • Anerkennung der DDR gefordert

    Linkspartei - Kommunisten (Schweden] und parallele KP Indiens verlangen von Regierungen ihrer Länder realistische Haltung Stockholm/Neu-Delhi (ND/ADN). Die Anerkennung der DDR haben die schwedische Linksparted — Kommunisten und die parallele KP Indiens von den Regierungen beider Länder verlangt. Die Forderung der schwedischen Partei ist in einer offiziellen Eingabe an beide Kammern des Reichstages formuliert ...

  • Bonner Monopolpresse glorifiziert Gerstenmaier Rücktritt des korrupten Politikers aus taktischen Gründen

    Bonn (ND). Nachdem sich die Bonner Spitzengremien unter dem Druck der internationalen Protestwelle am Donnerstag entschließen mußten, den korrupten Bundestagspräsidenten aus der Schußlinie zu nehmen, .umgibt die westdeutsche Monopolpresse Gerstenmaier am Freitag mit einem Glorienschein. Sie beklagt, daß er durch den „Druck Von unten" und im „Qualm einer aufgeheizten Atmosphäre" seinen Rücktritt ankündigen mußte ...

  • Protestaktion gegen Senat

    1000 AEG-Arbeiter: „Mitbestimmung statt Verlagerung!"

    Westberlin (ADN-<Korr.). Mit einer eindrucksvollen Protestaktion wandten sich am Freitag mehr als 1000 Arbeiter der Westberliner AEG-Turbimerafabrik gegen die arbeiterfeindlichen Maßnahmen der Konzernleitung und die CDU- hörige Politik des Senats. Sie versammelten sich vor den Toren der Fabrik in der Moabiter Huttenstraße, um ihre Empörung über die Verlagerung der Hauptproduktion — des Dampfturbinenbaus — nach Mülheim in Westdeutschland zum Ausdruck zu bringen ...

  • Kundgebung in Prag-Liben

    Kommunisten ehrten Lenin, Liebknecht und Luxemburg

    Prag (ND). Kommunisten des Industriegebietes Liben versammelten sich am Mittwoch im „Tschechia"-Saal, um das Andenken Lenins, KarL Liebknechts und Rosa Luxemburgs zu würdigen. Wie TASS berichtet, war der Saal von Arbeitern und Angestellten der Betriebe, von Vertretern der Intelligenz und der Jugend überfüllt ...

  • Terrorgesetze im Bundestag

    Bereits erste Lesung über „Vorbeugehaft" nach Nazivorbild

    Von unserem Korrespondenten Günter Böhme Bonn. Bereits wenige Wochen nach der Initiative zur Einführung einer „Vorbeugehaft" gegen die demokratischen Kräfte in Westdeutschland wurden am Freitag mit den Stimmen der CDU/CSU und der SP-Fraktionen in hektischer Eile die entsprechenden Gesetzentwürfe in erster Lesung im Bundestag gebilligt Hauptinhalt ist die mögliche Inhaftierung auf bloßen Verdacht hin ...

  • Bonn will Jupp Angenfort wieder ins Zuchthaus werfen

    Düsseldorf (ADN). Die westdeutschen Justizbehörden wollen den ehemaligen KPD-Landtagsabgeordneten Jupp Angenfort erneut ins Zuchthaus sperren. Nachdem er im Jahre 1955 vom Bundesgerichtshof unter Anwendung der politischen Strafgesetze wegen angeblicher „Vorbereitung zum Hochverrat" zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt wurde, soll er am Montagabend eine Resthaft von sieben Monaten im Zuchthaus Werl/ Westfalen antreten ...

  • Strauß lehnte „von Anfang an" Wiedervereinigung ab

    Bonn (ND). Der CSU-Vorsitzende und Bonner Finanzminister Strauß hat in der jüngsten Ausgabe der klerikal-reaktionären westdeutschen Zeitschrift „publik" erneut offen zugegeben, daß die CDU'CSU und vor allem er persönlich nach der Niederlage des deutschen Imperialismus im zweiten Weltkrieg eine aktive Politik der Spaltung Deutschlands und in der Folgezeit der Verhinderung der Wiedervereinigung betrieben haben ...

  • Jeder fünfte Amerikaner ist unterernährt

    Washington (ND/ADN). In erschrekkendem Maße nehmen in den USA Unterernährung und Krankheit zu. In einem Bericht eines Senatsausschusses über „die große Not" wurde jetzt zugegeben, daß 5,3 bis 6 Millionen Menschen im arbeitsfähigen Alter arbeitslos sind und völlig unzureichende Unterstützung erhalten ...

  • CSU Blatt feiert Ebertr Noske und kheidema

    Mflnchen (ADN). Das offizielle Organ der CSU, der von Strauß herausgegebene „Bayernkurier", feiert in seiner neuesten Ausgabe den blutigen Terror der Noske-Soldateska bei der Niederschlagung des Spartakusaufstandes. Das Blatt schreibt: „Wir wünschen, jede deutsche Regierung, die sich einer gewalttätigen Umsturzbewegung zu erwehren hätte, möchte genauso mutig und entschieden handeln wie 1919 die Sozialdemokraten Ebert, Noske und Scheidemann ...

  • FNL-Deleoalion dankt DDR

    Paris (ADN-Korr. ND). Die FNL- Delegation zur Pariser Vietnamkonferenz hat' ider Bevölkerung der DDR aufrichtig 'für dererf Solidaritätsbekundungen aus Anlaß des 8. Jahrestages der FNL gedankt. In einem Brief an den Vorsitzenden des Vietnamausschusses beim Afro-Asiatischen Solidaritätskomitee der DDR, ...

  • in Westberlin

    Westberlin (ADN ND). Der westdeutsche Bundespräsident und KZ-Baumeister Lübke ist am Freitag unter Mißbrauch der Luftwege der DDR zur Wahrnehmung widerrechtlicher Amtsgeschäfte in Westberlin eingetroffen. Lübke, der auf dem von der amerikanischen Besnteungsmacht verwalteten Teil des Flughafens Tempelhof von ...

  • Finnland ratifizierte Atomwaffensperrvertrag

    Helsinki (ADN). Finnland hat als siebentes Land den Atomwaffensperrvertrag ratifiziert Der Vertrag wurde am Freitag von Präsident Dr. Urho Kekkonen unterzeichnet. Das Parlament hatte im Dezember seine Zustimmung gegeben. Bisher haben fast 90 Länder den Atomwaffensperrvertrag unterzeichnet.

  • Okinawa protestiert

    Tokio (ADN). Rund 40 000 Bewohner von Okinawa haben am Freitag auf einer Protestkundgebung gegen die amerikanische Okkupation der Insel protestiert. Sie forderten einmütig den sofortigen Abzug der dort stationierten B-52-Bomtaer und die Räumung der Kernwaffenlaßer.

  • In den reichen USA hungern viele ;

    v. Die Unterernährung ist in den Vereinig- fc 2 ten Staaten ein ebenso ernstes Problem '/ /. vrf* in den unterentwickelten Landern der / /Welt Zu diesem Ergebnis kommt ein / ^Forschuhgsbericht der US-Behörde für die 5

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  • Verlockender Blickpunkt für die Passanten

    Walter Womackas Wandbild am neuerbauten Ministerium für Bauwesen in der Breite Straße im Stadtbezirk Mitte findet reges Interesse bei den Berlinern. Der Volkspolizist, der an der Ecke Mühlendammbrücke und Breite Straße den Verkehr überwacht, der 27jährige Meister der VP Ernst Nimmrich, berichtete uns: „Ich kann das von hier aus ganz gut beobachten ...

  • IV. Das Würzburger Zentrum nicht in der Liste

    Auf der Seite 52 der Broschüre, die das westdeutsche Olympische Komitee herausgeben ließ, um die Journalisten in Mexiko über seine Mannschaft zu informieren, erfährt man von der Schwimmerin Luise Bauer, daß sie 1,60 m groß, 56 kg schwer, 17 Jahre alt ist. Und wer die Absicht haben sollte, ihr vielleicht einmal zu schreiben, erfuhr auch die Anschrift der in Regensburg aufgewachsenen technischen Zeichne-; rln: „Anschrift - 87 Würzburg, Schwimmzentrum ...

  • Springertournee der Freundschaft begann

    Von unserem Sonderberichterstatter Wollgang R i c hj e r Vor allem einem Mann galt am Freitag im malerischen Luftkurort Szczyrk in den Beskiden beim ersten Sprunglauf der Springertournee der Freundschaft besonderer Beifall. Dem einheimischen Jozef Przybyla, denn er hatte gerade einen Oberarmbruch auskuriert ...

  • Westdeutsche Gäste besuchten Buchenwald

    Besuche der Nationalen Mahnund Gedenkstätte Buchenwald und des VEB Uhrenkombinat Ruhla standen am Donnerstag auf dem Programm des 19. Oberhof er Sportlergesprächs, an dem 200 -westdeutsche Gäste teilnahmen. An der Stelle, an der 1944 der Vorsitzende der Kommunistischen Partei Deutschlands, Ernst Thälmann, von den Hitlerfaschisten ermordet wurde, legte die Delegation der westdeutschen Sportler und Sportfunktionäre ein Gebinde nieder ...

  • Keine Hongkong-Grippe in der Republik

    In diesem Winter haben Erkälturngsinfekte bisher zu keiner größeren Ausbreitung geführt. Das erklärte der Leiter der Staatlichen Hygieneinspektion beim Ministerium für Gesundheitswesen der DDR, * Obermedizinalrat Dr. Spengler, in einem ADN-Gespräch. „Das Hongkong-iGrippevirus, von dem jetzt oft die Rede ist, wurde in unserer Republik bisher nicht nachgewiesen ...

  • Blick auf den Spielplan

    Deutsche Staatsoper (Kassenruf 20 04 91), 19.30-21.45 Uhr: „La Boheme" (in italienischer Sprache)"»); Komische Oper (22 25 55), 19.30 bis 22 Uhr: „Die Liebe zu drei Orangen"*); Metropol-Theater (20 23 98), 19.30-22 Uhr: „Der Bettelstudent"»*); Deutsches Theater (42 8134), 18-20.30 Uhr: „Der Drache"*); Kammerspiele (42 85 50) ...

  • Funk und Fernsehen heute

    Radio DDK I: 11.0» Pädagogische Sprechstunde; 13.10 Operettenmelodien; 14.05 Auf alle Fälle: Unterfaaltungswelle; 18.30 Sport; 19.30 Man müßte noch mal zwanzig sein; 20.00 Neumann - 2 X klinreln; 20.30 Tanz bis Mitternacht. Berliner Rundfunk: 11.00 Schlager - Telefon - Mikrophon; 14.00 Gespräch bei Nachbarn; 16 ...

  • ...undam Sonntag

    Radio DDR I: 9.15 Alte Liebe rostet nicht; 12.00 Das Schlagerkarussell; 14.20 Fürs Kofferradio; 18.00 Prof. Dr. Kaul antwortet; 19.30 Sonntags-Serenade; 21.05 Kleines Konzertpodiunv, 22.10 Sport. Berliner Rundfunk: 11.30 Gespräche mit Hanns Eisler; 13.10 Tanzmelodien; 15.45 Geschichten ohne Schlagzeile; 16 ...

  • Wintersportwetterbericht

    Zum Wochenende kaum Neuschnee, anfangs im oberen Bergland leichter Frost, Temperaturen aber eher etwas ansteigend, besonders im Westen. Schierice 20 cm Schneehöhe, Pappschnee, Ski möglich; Ruhlaer Skihütte 25 cm, körnig, Ski möglich; Brotterode 30 cm, vereist, Ski möglich; Gr. Inselsber» 41 cm, vereist, Ski möglich; Oberhof 40 cm, körnig, Ski gut; Schmücke 28 cm, verharscht, Ski möglich; Frauenwald 40 cm, verharscht, Ski gut; Neustadt a ...

  • Weißwasser holte die Punkte gegen ASK

    Auftakt zur dritten Runde der Eishockeymeisterschaft

    dabei im ersten Drittel zu viele Ungenauigkeiten im Kombinationsspiel, während die Gäste tempostark, dafür aber zu umständlich spielten. Trotzdem ging der ASK nach einer Drangperiode des Gastgebers in Führung und erspielte sich weitere gute Möglichkeiten. Nationaltorhüter Klaus Hirche mußte dabei sein ganzes Können aufbieten ...

  • Wie wird das Wetter!

    Weiterentwicklung: Über Mitteleuropa steigt der Luftdruck, so daß sich das Hoch über Südwesteuropa bis in unseren .Raum ausweitet. Bei schwachen Winden aus wechselnden Richtungen wird es meist stark bewölkt, vielfach auch nebligtrübe sein, wobei es gebietsweise zu leichtem Regen oder Sprühregen kommt ...

  • Hallenhandball-Oberliga

    Punktspiele Männer, Sonnabend: SC Leipzig—Lok Dresden (17 Uhr), SC DHfK Leipzig-Wismut Aue (18 UbrX SC Dynamo Berlin gegen SC Mwgdetaung «17 Uhr), ASK Vorwärts Berlin—SC Empor Rostock (16.15 Uhr), Dynamo Halüe-iMotor Eisenach (18 Uhr). Sonntag: SC Leipzig-Wismut Aue (10 Uhr), SC DHfK iLeüpailg—Lok Dresden (11 Uhr), ASK Vorwärts Berün-^SC Magdeburg (10 Uhr), SC Dynamo Derliün gegen QOEmpor Rostock (11 ...

  • Filmmatinee der Jugend

    Dem Gedenken von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg ist am Sonntagvormittag, 10 Uhr, eine Matinee im Filmtheater „International" gewidmet. Gezeigt wird der DEFA-Film „Solange Leben in mir ist" von Michael Tschesno-Hell. Organisatoren der Veranstaltung sind die FDJ- Grundorganisation „Karl Liebknecht" aus dem Transformatorenwerk, der Bezirksstab der Aktion „Signal DDR 20" der Hauptstadt und der VEB Filmvertrieb Progress ...

  • „Jugendweihe und Mode"

    Schon zu einer schönen Tradition gewordea sind diese Veranstaltungen, zu denen alljährlich die Handelsgesellschaft Konfektion und der Konsum in die Kongreßhalte am Alexanderplatz einladen. In diesem Jahr können sich die Mädchen und Jungen mit ihren Eltern am Sonntag, dem 2. Februar, um 14 und 17.30 Uhr informieren, welch interessantes Angebot Frau Mode für die 12 000 (Jugendweiheteilnehmer der Hauptstadt bereithält ...

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    NEUES DEUTSCHLAND

    Redaktion: 108 Berlin, Mauerstraße 38/40, Tel. 22 03 41 — Verl»j:iOS4 Berlin, Schönhauser Allee 17«, Tel. «0014 — Abonnementspreis monatlich 3,50 Mark — Bankkonto: Berliner Stadtkontor, 1058 Berlin, Schönhauser Allee 144, Konto-Nr. «91-14-18, Postscheckkonto: Postscheckamt Berlin, Konto-Nr. 555 09 — Alleinige Anzeigenannahme DEWAG WERBUNG BERLIN, 102 Berlin, Rosenthaler Straße 21—31, und alle DEWAO- Betriebe und Zweigstellen in den Bezirken der DDR — Zur Zeit gilt die Anzeifenpreiiliite Nr ...

  • Schau der blauen Zungen

    40 Chow-Chow-Rassehunde im Alter von acht Wochen bis 10 Jahren stellen sich in den Farben Rot, Schwarz, Zimt und Blau am Sonntag, dem 26. Januar, vor. Die Ausstellung veranstaltet der Verband der Kleingärtner, Siedler und Kleintierzüchter, Sparte Berlin-Brandenburg, von 9.30 bis 16 Uhr im Kulturzentrum Karlshorst, Hermann-Duncker-Straße 160 (gegenüber der Rennbahn) ...

  • Schwere Aufgabe für Halles Frauen

    Im Viertelfinale um den Basketball-Europapokal empfangen die Frauen des SC Chemie Halle am heutigen Sonnabend den sowjetischen Cup-Verteidiger Daugawa Riga. Bei der Begegnung stehen die Hallenserinnen vor ihrer bisher schwersten Aufgabe. Selbst der Heimvorteil zählt bei dem starken Aufgebot der Gäste nicht viel ...

  • (ADN/ND)

    Die Ringer der DDR beginnen das Jahr 1969 mit einem internationalen Turnier im klassischen Stil in der schwedischen Stadt Klippan. Das Klippanturnier, das sich alljährlich einer guten Besetzung erfreut, findet in zehn Gewichtsklassen statt, nachdem die internationale Föderation in Mexiko-Stadt eine Erweiterung um zwei Klassen beschloß ...

  • Mit 20 Gemeinschaffen

    Der Schwimmvergleichskampf der BSG Einheit Friesen Berlin mit 20 Gemeinschaften findet nicht wie ursprünglich vorgesehen im Berliner Friesenstadion, sondern in der Schwimmhalle Oderberger Straße statt, (Sonnabend 17, Sonntag 10 Uhr). Beteiligt sind u. a.: Chemie Buna, Wismut Gera, Energie Görlitz, Lok Schwerin und Motor Weimar ...

  • Spielplanänderung

    Die Komische Oper bedauert, mitteilen zu müssen, daß die für Sonntig, 26. Januar, vorgesehene Vorstellung „Der Troubadour" leider nicht stattfinden kann. Statt dessen wird die Oper ..Die Liebe zu drei Orangen" zur Aufführung gelangen. Beginn unverändert 19 Uhr. (ND)

  • Rosfocker Sensafionssieg

    Im zweiten Spiel bezwang der SC Empor Rostock den Titelverteidiger SC Dynamo Berlin mit dem überraschenden Ergebnis von 3:1 (2:1, 1:0, 0:0).

Seite 9
  • Bildung,

    Wurst und Ökonomie Vom Erkenntniswert einer Frage Von Otto S c h o t h

    gesellschaftlichen Systems des Sozialismus zu begreifen. Es geht hier um das Bild des Sozialismus und des sozialistischen Menschen. Jener Student aus Tübingen stellt sich, das kam im weiteren Gespräch zutage, die sozialistische Gesellschaft (etwas drastisch ausgedrückt) als eine Gemeinschaft lebhaft ...

  • Mißtrauen schmolz schneller als Stahl

    Liebes ND! Eigentlich wollte ich schon im Herbst vergangenen Jahres an Dich schreiben. Aber die Zeit... Na, Du weißt ja, wie das ist. Man nimmt sich etwas vor, schiebt's immer wieder auf, weil Wichtigeres dazwischen kommt. Jetzt steht die Frühjahrsmesse in Leipzig vor der Tür, da erinnerte ich mich wieder meines Vorhabens ...

  • MEIN'UNG'ENSÜN -- "V;. ;c K: - , :':- • <■':• ^*^;^#

    Herren der Natur und Gesellschaft

    Die gesellschaftliche Aneignung der Produktionsmittel beseitigt nicht nur die jetzt bestehende künstliche Hemmung der Produktion, sondern auch die positive Vergeudung und Verheerung von Produktivkräften und Produkten, die gegenwärtig die unvermeidliche Begleiterin der Produktion ist und ihren Höhepunkt in den Krisen erreicht ...

  • Landschaft eines Gesichts

    Falten, eingeritzt vom Zeitmesser in glatte Haut. Stunden und Jahre haben sich eingegraben, Taten und Erlebnisse sind zu Linien geworden. Landschaft eines Gesichts. .Der Mann, der von Anfang an dabei war" heißt diese Lithographie aus dem Zyklus „EVW Schwedt" von Lea Crundig. Von Anfang an dabeisein ...

  • Eine lohnende Aufgabe

    Unser entwickeltes gesellschaftliches System des Sozialismus ist eine Aufgabe, für die zu arbeiten und zu kämpfen es sich lohnt. Eine Aufgabe besonders für die Jugend. Eine menschenwürdige Aufgabe, die auch in unserer sozialistischen Verfassung umrissen ist. Sie zu verwirklichen und überall mit Leben zu erfüllen — das bedeutet, jene große Gemeinschaft weiter zu festigen, die allen Raum gibt zum Mitarbeiten, Mitplanen und Mitregieren in Wirtschaft und Politik, bei der Sicherung des Friedens ...

Seite 10
  • Konsequent der Parteibeschlüsse

    > ND: Irgendwo müßte demnach für Fachleute die Möglichkeit geschaffen werden, sich in einem Zusatzstudium die nötigen organisationswissenschaftlichen Grundlagen anzueignen. Diese Forderung ist schon oft erhoben worden. Sie liegt jetzt in der Konsequenz der Beschlüsse der 9. Tagung des ZK ganz aktuell und brennend vor uns ...

  • Nur entlasten?

    ND: Sie meinen also, ein Wissenschaftsorganisator habe in erster Linie die Aufgabe, den Institutsdirektor oder Sektionsleiter von dem Wust organisatorischer Arbeit zu entlasten? Genosse Dr. Tripoezky: Der Meinung bin ich nicht. Ich glaube, der Übergang zur interdisziplinären Gemeinschaftsarbeit verlangt ...

  • Kammerdiener des Direktors?

    ND: Nach unseren Beobachtungen fehlen der Wissenschaft wohl vor allem die eigentlichen Organisatoren. Welche Stellung werden sie in der Leitungspyramide einnehmen? Manchmal hat man den Eindruck, als wären sie so eine Art Butler, gleichsam Kammerdiener des Institutsdirektors? Genosse Gieltowsky: Vor Jahren wurde der Wissenschaftsorganisator mancherorts tatsächlich nur als allgemeiner Zuarbeiter angesehen ...

  • 2000 Stunden für die Leitung

    Seit 1950 führt Nationalpreisträger Prof. Dr. Eberhard Leibnitz ein Tagebuch. Es gibt Auskunft über jede Stunde der täglichen Arbeitszeit des 58jährigen Gelehrten, der von Haus aus Petrolchemiker ist. Akademiemitglied Prof. Dr. Eberhard Leibnitz übt folgende Punktionen aus: Mitglied des Forschungsrates ...

  • Ein Drittel bleibt fürs Schöpfertum

    Genosse Gieltowsky: ...Das glaube ich gem. Angesichts der zeitraubenden organisatorischen Aufgaben eines Leiters sind solche Reaktionen «uch verständlich. Wir haben z. B. im vergangenen Jahr das Zeltbudget von 25 Direktoren unserer Akademieinstitute bzw. ihrer Stellvertreter ermittelt. Dabei ergab sich, daß sie allen Ernstes zwei Drittel ihrer teuer bezahlten Arbeitszeit für wissenschaftsleitende und organisatorische Tätigkelten aufwenden mußten ...

  • Kleines Lexikon zur Hochschul- und Akademiereform

    Sektion Neue Organisationsform für Lehre und Forschung an Universitäten und Hochschulen, in der Regel entstanden nach dem Zusammenschluß mehrerer vom wissenschaftlichen Gegenstand her miteinander verwandter Institute. Die Sektionen folgen hauptsächlich auf gesellschafts- und naturwissenschaftlichem sowie technischem Gebiet dem IntegrationsprozeB der Wissenschaften ...

  • Wer schafft theoretischen Vorlauf?

    Genosse Dr. Tripoezky: Ich bezweifle, daß der Organisator seine speziellen Kenntnisse allein in der Praxis erwerben kann. Die Wissenschaftsorganisation wird sich m. E. zu einer eigenen Wissenschaft entwickeln. Darm wird es auch möglich sein, Wissenschaftsorganisatoren an unseren Universitäten und Hochschulen auszubilden ...

  • Wer bringt viele kluge Köpfe unter einen neuen Hut?

    Heute störten wir eine neue ND-Leseroussprache. Sie befaßt sich mit Problemen moderner sozialistischer' Wissenschaftsorganisation. Angesichts der notwendigen Konzentration der Forschung in Großinstituten und Sektionen erhält sie erstrangige Bedeutung. Di« 9. Tagung des ZK hat diesen Fragen große Aufmerksamkeit ...

  • Hochschulstudium für Organisatoren

    ND: Spätestens an diesem Punkt drängt sich die Frage auf, warum eigentlich an unseren Hochschulen nirgendwo Wissenschaftsorganisatoren ausgebildet werden? Genosse Dr. Müller: Ich vertrete die Meinung, daß die Studenten an den Hochschulen auf eine künftige wissenschaftsorganisatorische Arbelt lediglich vorbereitet werden können ...

  • 1500 Gäste

    Weit über 1500 Wissenschaftler des sozialistischen und kapitalistischen Auslandes weilten 1968 zu wissenschaftlichen Erfahrungsaustauschen an > der TU. Als besondere Höhepunkte sind dabei der Besuch des Mitglieds der Sowjetischen Akademie der Wissenschaften und Direktor des Kiewer Instituts für Mathematische Kybernetik, Prof ...

  • Der Schriftgelehrt»

    Im alten Ägypten war der Schriftkundige mit dem Nimbus der Unfehlbarkeit umgeben. Erhobenen Hauptes, m der Rechten etn Zepter, in der linken Schreibgeräte (siehe Bild oben) und Speer, so wird er auf einem Grabrelief aus der Zeit der III. Dynastie um 2400 v. u. Z. dargestellt Obgleich «r Otener des Pharao war, verlieh Ihm seine Monopolstellung betrachtliche geistige Macht Von twn hing es weitgehend ab, welche Informationen weitergegeben wurden ...

  • Jugendobjekte .

    An der Sektion Bauingenieurwesen wurden fünf und in der Sektion Sozialistische Betriebswirtschaft sechs Teilaufgaben der Hochschulreform zu Jugendobjekten erklärt. Dabei untersuchen die Studenten u. a. folgende Fragen: den kontinuierlichen Übergang von der Oberschule zur Hochschule, Probleme deV Studiehplangestaltung, ...

  • TECHNISCHE UNIVERSITÄT

    Delegiertenkonferenz der FDJ

    Rund 420 Delegierte der Freien Deutschen Jugend werden am 25. Januar die neue Leitung ihrer Kreisorganisation an der Technischen Universität wählen. Auf der Delegiertenkonferenz wollen die FDJler die bisherigen Ergebnisse der Hochschulreform analysieren und zugleich die neuen Aufgaben in Vorbereitung des 20 ...

  • 9-Mp-Großplatten

    Wissenschaftler der Sektion Bauingenieurwesen haben gemeinsam mit 'Studenten und Ingenieuren des Baukombinates Dresden die Voraussetzungen geschaffen, um bereits 1072 die 9-Megapond-Großplattenbauweise im Wohnungsbau einzuführen. Dabei soll die Bauzeit je Wohnung um mehr als 50 Prozent verkürzt werden ...

  • „Informations'-Kolloquium

    „Informationsverarbeitung und Informationsübertragung Im Bereich der drahtgebundenen Nachrichtentechnik" ist das Generalthema des 2. Fernmeldetechnischen Kolloquiums, das am 27. und 28. Februar von der Sektion Informationstechnik durchgeführt wird. Neben Wissenschaftlern der TU wie Prof. Dr.-Ing. habll ...

  • Folgende Fragen stehen zur Diskussion:

    1. Warum brauchen wir Wisscnschaftsorganisatoren? 2. Welch« Aufgaben sollte der Wissenschaftsorganisator erfüllen? 3. Ist der Wissenschaftsorganisator eine Art Kammerdiener des Institutsdirektors? 4 4. Wo und wie können Wissenschaftsorganisatoren ausgebildet werden? Schreiben Sie uns zu diesen und angrenzenden ...

  • Studentenwettstreit

    In fast allen Sektionen finden ge-, genwärtig Leistungsschauen von jungen. Wissenschaftlern und Studenten statt. Sie geben den Auftakt für die 3. Zentrale Leistungsschau der Studenten in Rostock. Neben Diplom- und Belegarbeiten sind auch Ergebnisse des wissenschaftlich-produktiven Studiums, des Ingenieurpraktikums sowie Forschungsarbeiten über Struktur- und profilbestimmende Schwerpunktaufgaben ausgestellt ...

  • Ausstellung für Leningrad

    Seit 1963 bestehen freundschaftliche Beziehungen zwischen der TU Dresden und der Polytechnischen Hochschule „M. I. Kalinin" in Leningrad. Jetzt bereiten Studenten der TU eine Leistungsschau vor, die in Leningrad autgestellt werden soll. Mit dieser Leistungsschau wollen die TU-Studenten ihre, große Einsatzbereitschaft zu Ehren des 20 ...

Seite 11
  • Anfrage in Sachen Unterhaltunsskunst

    Die Instrumental- und Gesangsgruppe „Thüringer Holzland" aus Hermsdorf in Thüringen war im Genesungsheim Neumühle aufgetreten. Mitglieder der Gruppe äußerten einigen Zuhörern gegenüber nach Schluß der Veranstaltung ihr Mißfallen über die zuwenig lautstarken Beifallsstürme. Manchmal folgt die schon nicht mehir erwartete Antwort doch noch ...

  • Mein Werk

    Der Nordwind blfist den Rauch wie Wolkenbilder aus großen Essen übers Werkgelände. Da liegt es; hingebaut von unsren Händen. Vom Hochhaus ist es stolz zu Überschaun. Es tanzt der Kran und wird noch weiterbaun. Da liegt das Werk, als war es selber Stadt. Mit Tor und Bogen Straßen kreuz und quer. Mit langgestreckten Hallen klotzig, schwer ...

  • Ist das ein Tag

    Wir schwingen auf wachsglatten Brettern den Steilhang hinunter. „Hallo Claudia"! Verzaubernder, stiebender Schnee. — Hochragend die Schanze im Wildbachtal. Da löse ich Claudias Ski und lehne die Bretter an turmhohe Tannen. Wir grüßen den Meister, der adlerkühn schwebend mit federndem Aufsprung die Siegmarke setzt ...

  • Die

    Lebensmittelration

    Leningrad 1921. Die junge Sowjetrepublik macht schwere Zeiten durch. Im Lande herrschen Hunger und Ruin. Jeder bekommt täglich nur 50 Gramm Brot, sonst nichts. Zur Unterstützung der Künstler Leningrads wurde eine Sonderkommission gebildet, deren Leiter Maxim Gorki war. Hier das Gespräch: „Ja", sagte Glasunow, „er braucht eine Ration, obwohl unser Anwärter noch ganz jung ist ...

  • „Ein Geiger — bei denen zeigt sich die Begabung ja früh — oder ein Pianist?« „Wie alt ist er denn?"

    ...

  • Doppelter Weißmacher

    Er waf Nazi, zugegeben! Mein Gott, das war letztendlich bei seinem damaligen jugendlichen Idealismus doch * verständlich! Und muß es nicht beeindrucken, wie er, obschon nun bejahrt, den Idealen seiner Jugend unerschütterliche Treue '■ bewahrt? ,

  • „Warum sind Sie dann gekom 'men?"

    „Mir gefällt sie nicht. Aber darauf kommt's nicht an. Die Zukunft gehört diesem Jungen und nicht mir. Sie gefällt mir nicht. Na ja, schade. Aber das wird einmal Musik. Der Junge muß eine Lebensmittelration haben."

  • Leben und leben lassen

    sagen sie gern: möglichst gut leben, möglichst" nicht-so gut leben lassen. Leben und leben lassen sagen sie. Und sie bleiben fein am Leben, wann immer es zu sterben gilt.

  • „Gefällt sie Ihnen?"

    „Sie ist abscheulich. Das ist zum erstenmal eine Musik, die ich beim Lesen der Partitur nicht höre."

Seite 12
  • Verstädterung der Erde

    Aus dem Demographischen Jahrbuch der UNO

    Von Wolfgang M«y«r. ADN-Korraspondcnt b*i dw UNO Nach Angaben der UNO-Statistiker lebten Mitte des.vergangenen Jahres insgesamt 3,420 Milliarden Menschen auf der Erde, das sind 65 Millionen mehr als 1966 und entspricht einem täglichen Zuwachs der Bevölkerung von durchschnittlich etwa 180 000. In den letzten Jahren nahm die Menschheit jährlich um 1,9 Prozent zu ...

  • Der Fachcomputer wird konsultiert

    Wer das Buch des Kiewer Arztes und Kybernetikers Professor Nikolai Amossow „Herzen in meiner Hand — Aufzeichnungen eines Chirurgen" gelesen hat, weiß von dessen Bemühungen, die Kybernetik in der Medizin anzuwenden. Im Kiewer Kybernetikinstitut hat Professor Amossow die Abteilung Biokybernetik aufgebaut, die er heute noch leitet ...

  • Kopfschmerz aus der Sicht des Augenarztes

    reichend korrigierte Alterssichtigkeit (allmählicher Verlust des Naheinstellungsvermögens) können nicht nur Kopfschmerzen bereiten, sondern auch eine chronische Lidrandentzündung oder Bindehautentzündung mit Brennen und Drücken, rascher Ermüdbarkeit, Verschwommensehen und Tränen erzeugen. Von ursächlicher Bedeutung für den Kopfschmerz kann u ...

  • Die älteste Schrift Europas

    Ein sensationeller archäologischer Fund gelang in Bulgarien. In einem Siedlungshügel in der Nähe des Dorfes Karanowo, Bezirk Nowa Sagora, ist eine kleine Tontafel mit einem konusartigen Griff — als Stempel bezeichnet — entdeckt worden, deren Alter Archäologen auf 5000 Jahre schätzen. Das Besondere dieses ...

  • Gehirntumore werden mathematisch bestimmt

    Eine mathematische Methode, mit der die Art von Geschwüren im Gehirn mit höchster Genauigkeit bestimmt werden kann, haben sowjetische Neurochirurgen der Klinik für Nervenerkrankungen und Neurochirurgie des Medizinischen Instituts von Rostow gemeinsam mit sowjetischen Kybernetikern erarbeitet. Einem Elektronenrechner werden dafür Angaben über den Krankheitsverlauf eingegeben ...

  • Mit dem «Computer leben

    Um die Jahrtausendwende' — so glauben die Kiewer Kybernetiker — werden nicht nur alle wesentlichen Routineprozesse von Automaten übernommen werden. Die Computer werden auch bestimmte Denkaufgaben übernehmen, Schlüsse ziehen und Entscheidungen fällen. Voraussetzung dafür ist, daß man ein Denkverfahren genau entwickelt hat, daß man es der Maschine eingeben kann, damit sie gewissermaßen den menschlichen Denkprozeß nachahmt ...

  • Sport-Hieroglyphen

    Auf den ersten Blick könnten die nebenstehenden Abbildungen Bilderschriftzeichen der alten Ägypter sein. Tatsächlich aber sind es für jeden verständliche Zeichnungen sportlicher Übungen, die jeder ohne viel Aufwand ausführen und dabei etwas für seine Gesundheit tun kann. Die Zeichnungen stammen aus „Dein Hobby — Gesundheit und Leistungsvermögen" von ...

  • Ginseng als Kulturpflanze

    Ginseng, die im Fernen Osten wildwachsende Heilpflanze, soll in der Ussuri-Taiga industriemäßig angebaut werden. Entsprechende Versuche sind kürzlich auf einer Spezialistenkonferenz in Wladiwostok ausgewertet worden. Wie der Kandidat der Medizinischen Wissenschaften Dardymow im „Trud" berichtet, lassen sich nach einer im Leningrader Chemisch-Pharmazeutischen- Institut entwickelten Methode in einem Gefäß mit einem Liter Nährlösung jährlich 13,2 kg Ginsengwurzeln züchten ...

  • Eine Million in einer Sekunde

    Eine Million Rechenoperationen )« Sekunde führt der sowjetische Elektronenrechner BESM-6 aus. Er gehört zur Ausrüstung der kybernetischen Forschungszentren in Moskau, Kiew und Leningrad, BESM-6 ermöglicht den Benutzern, unmittelbar in- einen laufanden RechenprozeB einzugreifen, Zwischeninformationen oder ergänzende Informationen abzurufen ...

  • Tee statt Pille

    Ein Tee mit schwangerschaftsverhütenden (kontrazeptiven) Eigenschaften läßt sich aus den getrockneten Blättern und Stengeln eines in Paraguay heimischen Korbblütlers (Stevia Rebaudiana) gewinnen. Die kontrazeptive Wirkung eines solchen Absuds, den die Frauen eines Indianerstammes am Matte Grosso täglich zur Verringerung der Empfängnisbereitschaft trinken, ließ sich auch im Tierversuch bestätigen ...

  • Gläserne Kuh nach Brasilien

    Eine gläserne Frau, ein gläserner Mann, eine gläserne Kuh und ein gläsernes Pferd treten in den nächsten Monaten die Reise von Dresden nach Brasilien an. Die vier Figuren werden im Deutschen Hygienemuseum Dresden hergestellt, wo sich Mechaniker wie Sieglinde Krebs hohes Fachwissen erworben haben. Bisher ...

  • Zeitschriftenreproduktionen

    Eine reprograflsche Abteilung begann in der Deutschen Staatsbibliothek Berlin zu arbeiten. Hier werden Aufsätze internationaler Zeitschriften aus den Bereichen Naturwissenschaft, Medizin und Technik vervielfältigt und Interessenten zugesandt. Die Kopien können auf Grund einer Referatelist« bestellt werden ...

  • Müll wird vermauert

    Müll, mit Stahl- und Eisenteilen bzw. sogenannten Sperrmüll vermischt, wird in Japan seit kurzem zu' Quadern verschiedener Größe gepreßt. Japanische Ingenieure entwickelten dafür eine spezielle hydraulische

Seite 13
  • Echte Partner der zentralen Planung und Führung

    Verordnung über die Bildung und Rechtsstellung volkseigener Kombinate

    Kombinate sind die stabile Grundlage für die Durchführung der neuen Aufgaben in der Konzentration der Forschung und Entwicklung und der raschen Überleitung ihrer Ergebnisse in die Produktion, in der Automatisierung der Produktion und bestimmter Leitungsprozesse, der vollen Nutzung der elektronischen Datenverarbeitung ...

  • ND!

    Ökonomisch«* Lexikon Bankkontrolle

    Die weitere Entwicklung des ökonomischen Systems des Sozialismus bedingt die Vervollkommnung der Arbeitsweise der Bank. Diese muß vor allem zum Ausdruck kommen in der Herstellung langfristig stabiler ökonomischer Beziehungen zu den Betrieben, Kombinaten und wirtschaftsleitenden Organen auf der Grundlage ...

  • Aktive Kreditpolitik

    Die Bank, so hatte Genosse Walter Ulbricht betont, müsse als das wichtigste Finanzorgan gegenüber den Betrieben, Kombinaten und WB zu einer sozialistischen Geschäftsbank entwickelt werden. Ihr wurde die Aufgabe gestellt, im Interesse höchsten Nutzens eine aktive Kreditpolitik durchzuführen. Entsprechend den Beschlüssen der Parteiund Staatsführung nahm am 1 ...

  • Nicht im Selbstlauf

    Schlecht arbeitenden Betrieben wurde in der Finanzierung und Kreditierung mit größerer Konsequenz begegnet, Forderungen zur Veränderung der finanziellen Lage vieler Betriebe wurden durchgesetzt, Vorschläge zur Erhöhung der Effektivität der Reproduktionsprozesse verwirklicht. Wir stimulierten die Automatisierung ganzer Produktionssysteme und verwahrten uns gegen die Auffassungen einiger Betriebsfunktionäre, die mit halber Kraft zum Weltniveau gelangen wollten ...

  • Kraft des Kollektivs

    In unserer Arbeit in den verschiedensten Bereichen der Volkswirtschaft hat sich immer wieder die Erfahrung bestätigt, daß ein ökonomisches Problem erst dann mit höchstem Nutzen für unsere Gesellschaft gelöst werden kann, wenn es als ein gesellschaftliches, als ein politisches Problem angepackt wird. ...

  • Keine Wundermittel

    Wir stießen auf eine Reihe von Mängeln in der Einflußnahme dieses Handelsbetriebes auf die Produktion, in der Arbeit mit den Verträgen, in der Einbeziehung des Einzelhandels in den Wareneinkauf und im Angebotssystem. Konkret sah das so aus, daß sich die Lieferbereitechaft dieser GHG beispielsweise für Damenstrümpfe auf drei Sorten und zwei Farben erstreckte ...

  • Bücherschau

    Halle (ND). Über 500 Titel des Themenkomplexes „Sozialistische Wirtschaftsführung" wurden in einer großen repräsentativen Buchausstellung im Leunaklubhaus der Werktätigen in der Zeit vom 20. bis 24. Januar 1969 gezeigt. Erstmalig wurde damit eine so umfassende, übersichtliche gegliederte Bücherschau zu dieser Thematik unmittelbar in einem Industriegebiet vorgestellt ...

  • Ingenieurbüro nutzt sowjetische Erfahrungen

    Karl-Marx-Stadt (ADN). Wirksamen Einfluß auf die Gestaltung von Produktionsprozessen und die Fertigung weltmarktfähiger Erzeugnisse hat das Ingenieurbüro für die Wäsche-, Trikotagen- und Strumpfbetriebe genommen. Probleme der Mechanisierung und Automatisierung stehen im Vordergrund seiner Arbeit. So ...

  • Aus Gutem Besseres machen

    ■i- Die Bahkfu^terelutzV'mit1 Nachdruck hohe Zielstellungen. Als sozialistischer "Partner der Betriebe und Kombinate geht es ihr darum, aus Gutem Besseres zu machen. Hartnäckig drückt sie dort, wo man auf Kosten anderer zu leben Versucht, wo man den Kredit zum Lückenbüßer degradiert; kaum spürbar ist sie dort, wo eigenerwirtschaftete Mittel und Kredite mit hohem Nutzen verwendet werden ...

  • Betriebswirtschaft

    Berlin (ND). Vor wenigen Tagen erschien in der vom Zentralinstitut für sozialistische Wirtschaftsführung beim ZK in Verbindung mit dem Arbeitskreis „Sozialistische Wirtschaftsführung" des Beirates für ökonomische Forschung bei der Staatlichen Plankommission der DDR im Dietz Verlag Berlin herausgegebenen Schriftenreihe die Broschüre „Zur sozialistischen Betriebswirtschaft und Rationalisierung" ...

  • Der Mann, der an das Morgen denkt

    rungen muß er gerecht werden, was fordert er von sich selbst? Man kann Fritz Kellner am besten charakterisieren, wenn man sagt, daß er eigentlich ständig an das Morgen denkt. Mit seinen Gedanken eilt er weit voraus, aber nicht nur mit vagen Vorstellungen, sondern durch ständige und präzise Arbeit an der Perspektive ...

  • Lesematerial EDV

    Berlin (ND). Das Lesematerial zum Fernsehkurs „Elektronische Datenverarbeitung" (EDV) des Deutschen Fernsehfunks veröffentlicht der Verlag Die Wirtschaft Berlin in einer Serie von Broschüren. Die Broschüre zum Themenkomplex 1 enthält die ersten drei Lektionen. Sie wird — bei einem Umfang von rund 50 Seiten und einem Preis von etwa 1 M — in der zweiten Februarhälfte an den Buchhandel ausgeliefert ...

  • Im Interesse höchsten Nutzens . Ein Jahr Industrie- und Handelsbank der DDR Von Karl Kaiser, Präsident der IHB

    Auf dem VII. Parteitag wurde nachdrücklich gefordert, die Finanzen fest in das gesellschaftliche System des Sozialismus einzuordnen und sie zum organischen Bestandteil der sozialistischen Wirtschaftsführung zu machen. Es erwies sich als notwendig, die bisher überwiegend administrativen Finanzbeziehungen zwischen Betrieb und Bank entsprechend den Grundsätzen des ökonomischen Systems des Sozialismus zu echten ökonomischen Beziehungen zu gestalten ...

Seite 14
  • Petrograd ehrte Karl und Rosa

    Die folgenden Zeilen schrieb uns Genosse Alfred Weißkoppel, Jena, der vor 50 Jahren als revolutionärer deutscher Soldat in Petrograd auch die dortige Trauerkundgebung erlebte (siehe das Foto auf dieser Seite). Wir deutschen Soldaten waren durch die revolutionären Ereignisse 1918/19 aufgerüttelt und ein Teil von uns besuchte während dieser Monate in Petrograd eine marxistische Schule ...

  • Morgenluft für Mörder

    „Es i»t meine Schuld, daß ich die Jugend erzogen habe für einen Mann, der ein millionenfacher Mörder gewesen ist., Ich habe an diesen Mann geglaubt, und das ist alles, was ich zu meiner Entlastung und zur Erklärung meiner Haltung sagen kann... Diese Schuld ist aber meine eigene und meine persönliche ...

  • Liebknecht - unsere Hoffnung

    Der außerordentliche Parteitag, der Schweizer Sozialdemokratie lehnte^-Anfang Februar 1919 die Teilnahme an der geplanten Berner Konferenz zur Wiederaufrichtung der Zweiten Internationale ab, um nicht „auf einer Konferenz vertreten zu sein, wo die für den Mord an Liebknecht und Rosa Luxemburg moralisch verantwortlichen Mehrheitssozialisten sitzen" ...

  • Spartakus war das Befreiungswort

    Wie die Werktätigen in Deutschland und im Ausland den Mord an Karl und Rosa betrauerten ' Von Dr. Horst Naumann, Institut für Marxismus-Leninismus,

    Heute vor 50 Jahren, am 25. Januar 1919, trugen die Berliner Werktätigen in einem machtvollen Trauerzug Karl Liebknecht und 31 der in den Januarkämpfen ermordeten Revolutionäre zu Grabe, eine der größten Demonstrationen der Arbeiterklasse, welche die deutsche Hauptstadt jemals erlebte. Doch nicht nur ...

  • Schritte zur Partei neuen Typus

    Die Resolution „Die nächsten Aufgaben der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands" charakterisiert die in der sowjetischen Besatzungszone entstandene Ordnung als „antifaschistisch-demokratische Ordnung, in der die Arbeiterklasse entscheidende Positionen innehat ... Davon ausgehend", wird weiter erklärt, „ist die grundlegende Aufgabe der Partei ...

  • Erste Parteikonferenz der SED

    25. bis 31. Januar 1949 Im Festsaal des , Hauses der Deutschen Wirtschaftskommission (DWK) in Berlin, Leipziger Straße, findet vom 25. bis 28. Januar die erste Parteikonferenz der SED statt. Von den 384 Delegierten (315 , Männer und 69 Frauen) sind: Industriearbeiter 210, Angestellte 124, Landarbeiter 8, Bauern 20, Handwerker 2, Intellektuelle und Studenten 20 ...

  • Trotzig steht das Proletariat auf Wacht

    Auf einer machtvollen Kundgebung gaben die Werktätigen von Halle gleichfalls ihrem Willen Ausdruck, den Kampf um Demokratie und Sozialismus weiterzuführen. Wilhelm Koenen gedachte in einer Ansprache der beiden Führer der KPD, „die von Beginn des Krieges an den Völkermord mit aller Schärfe bekämpft und durch ihre Taten die sozialistische Bewegung vorwärtsgetrieben" hätten ...

  • Offensivstöße

    «Neue Leipziger Tageszeitung" vom 18. Januar 1944: > In den letzten OKW-Berichten taucht zum erstenmal seit langer -' Zeit' wieder" "äer Begriff Äerr.Le- \ ningrad-Front" auf. In den ersten anderthalb Jahren des schweren Ringens im Osten war bekanntlich die zweite Hauptstadt der Sowjetunion und Gründerstadt der Oktoberrevolution, Leningrad, vom Lande her völlig abgeschlossen gewesen ...

  • Hebel einer neuen Zeit

    Schriftsteller und Künstler gaben gleichfalls ihrem Schmerz und ihrer Empörung über den Mord Ausdruck. Arnold Zweig nannte in der „Weltbühne" die hinterhältig Ermordeten die „Urheber der deutschen Revolution, heilige Werkzeuge des Schicksals, Hebel einer neuen Zeit". Gustav Landauer, Essayist und Erzähler, im Mal 1919 selbst von der Konterrevolution in München viehisch ermordet, schrieb zwei Tage nach dem Tode Karl Liebknechts und Rosa Luxemburgs, daß die beiden Märtyrer „mehr als irgend sonst ...

  • Lenin sprach zu den Massen

    Auf zahlreichen Demonstrationen und Kundgebungen, durch Resolutionen und Telegramme protestierten auch Werk' tätige mehrerer Länderr Europas-gegenr den Gewaltakt der deutschen Konterrevolution und versicherten die deutschen Arbeiter ihrer Solidarität und Unterstützung im Kampf zur Weiterführung der Revolution ...

  • Politbüro gebildet

    In einer weiteren Entschließung wird betont, die hochgesteckten wirtschaftlichen Ziele könnten nur bei gleichzeitiger Hebung "des allgemeinen Bildungs- und Kulturniveaus des Volkes erreicht werden. Die Resolution legt Maßnahmen auf den Gebieten Volksbildung und Erziehung, Wissenschaft und Forschung, ...

  • Manifest .an die Nation

    In einem Manifest an alle deutschen Männer und Frauen in Stadt und Land wird der Bruch des Potsdamer Abkommens seitens der imperialistischen Besatzungsmächte gebrandmarkt. „Die Westmächte", heißt es in dem Aufruf, „haben die deutschen Bankherren, Rüstungsbarone und Junker vor der Entmachtung durch das werktätige Volk gerettet ...

  • Meuchelmörder am Pranger

    Die Hamburger Werften und viele andere Betriebe der Hansestadt traten am 18. Januar in den Proteststreik. Am Nachmittag versammelten sich große Massen auf dem Heiligengeistfeld und zogen dann durch die Straßen der Stadt. Redner der KPD und der USPD brandmarkten den Meuchelmord und riefen die Arbeiter zur Verteidigung und Vertiefung der Errungenschaften der Revolution auf ...

  • Vor 150 - 75 - 25 Jahren

    Klagen aus Leipzig

    JErinnerungsblätter für gebildet« Leser aus allen1 Ständen" vom 17. Januar 181t: Wir kennen schon viele Neujahrsmessen, die nicht gut ausgefallen sind, allein keine Ist noch so schlecht gewesen, als die nun* mehro sich .Ihrem Ende nahende Neujahrsmesse. In keinem Warenzweige ist etwas gemacht worden; es fehlt gänzlich an Käufern ...

  • Kälteopfer?

    .Leipziger Zeitung" vom 5. Januar 1194: ' , ; In Berlin hat die Kälte bereits zwei Opfer gefordert Mittwoch früh wurde am Nordufer, In der Umfriedung eines Holzplatzes, eine etwa 30 Jahre alte Frau todt aufgefunden. Sie hatte Im Freien genächtigt; denn der Chausseeaufseher Menzel hatte sie am Abend vorher in jener Gegend umherirren sehen ...

  • Verbrüderung in Nikolajew

    Am 22. Januar wurde in dem von deutschen Truppen besetzten Nikolajew ein Generalstreik proklamiert, der, den deutschen Offizieren zum .Trotz, die Stadt für 24 Stunden stillegte. Drei riesige Demonstrationszuge zogen zum Sitz des Gouverneurs, General von Gillhausen. Dieser befahl den deutschen Soldaten, auf die ukrainischen Demonstranten zu schießen ...

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  • Ankunft in Pskow

    Betulich führt uns die ältliche Frau durch das schmale Zimmer, wenige Schritte genügen. Sie streicht über die karierte Bettdecke, rückt den Stuhl zum hochbeinigen Schreibtisch direkt unter dem Fenster, ganz Wirtin, die den jungen Mieter bemuttert Aber in diesem Zimmer wohnt niemand. Es gehört zum Haus Leninstraße 3 in Pskow, der altrussischen Kremlstadt im Nordwesten ...

  • Nepal sucht seine Zukunft

    Nepal, das Königreich am Fuße des Himalaya, beeindruckt jeden Fremden durch seine JNfaturschönheiten. Bis in die jüngste Vergangenheit hinein war es von der Außenwelt nahezu abgeschnitten. Noch heute sagen die Nepalesen, daß in der Welt über ihre Heimat nur zweierlei bekannt wäre: der Mount Everest, die höchste Erhebung unseres Planeten, und die Gurkhas, die einst bei den britischen Kolonialtruppen als Söldner dienen mußten ...

  • Blutenpracht aus Welingrad

    Fünfzigtausend Nelken — selbst in den Wintermonaten wird diese riesige Menge Blumen täglich in den Treibhäusern der bulgarischen Rhodopenstadt Welingrad gepflückt Die Blütenpracht wird in Kühlwagen abtransportiert und von Sofia aus auf -------------------------' dem Luftwege in alle Himmelsrichtungen versandt In den Sommermonaten werden in Welingrad täglich sogar bis zu 90 000 Nelken geerntet In diesen Wochen ist in Welingrad ein neuer Treibhauskomplex seiner Bestimmung übergeben worden ...

  • Erstes Gebot: Profitsicherung

    Die Reichen wollen reich bleiben. Und sie wollen die wirtschaftliche Macht behalten. Für dieses Ziel ist ihnen jedes Mittel recht und dieses Ziel schließt sie zusammen. Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) umfaßt heute 39 industrielle Spitzenverbände mit 390 Fach- und 207 Landesverbänden, das heißt in ihm sind rund 94 000 Unternehmen zusammengefaßt Von hier aus werden die Fäden bis in die Partei- und Regierungsspitzen gezogen ...

  • Modernes Verkehrsnetz

    Krakows Einwohner, deren Zahl sich seit 1945 verdoppelte, nunmehr 550 000 beträgt und weiter anwachsen wird, sorgen sich jedoch nicht nur um die Altstadt. Sie wissen, daß noch weit mehr Anstrengungen vonnöten sind, um das im ganzen Land angesehene Zentrum der Wissenschaft, Kultur und Touristik den allgemeinen Ansprüchen des sozialistischen Alltags anzupassen ...

  • Die Zuidersee soll verschwinden

    Im Jahre 2000 soll es der Amsterdamer nicht mehr nötig haben, den Berliner um dessen Überfluß an „Wald am Wasser" zu beneiden. Dann soll die ganze Zuidersee östlich Amsterdams trockengelegt sein. Die Polder Ost- und Südflevoland sind schon zu, der Markerwaard folgt. Zwischen dem alten und dem neuen Land verbleiben aber große Wasserflächen, insgesamt etwa 33 000 Hektar Binnensee ...

  • Krakow erhält neues Antliti

    Vom Turm der Marienkirche Krakows ertönt wie eh und je jenes Trompetensignal, mit dem vor mehr als 700 Jahren ein aufgeschreckter Stadtwächter den TartarenüberfalL ankündigte. „Anno 1241" steht auf dem Blatt des Chronisten, das die völlige Zerstörung der Stadt vermeldet Sechzehn Jahre später begann man mit dem Wiederaufbau, und es entstand die bis zum heutigen Tage wenig veränderte Altstadt Krakows, deren Bauwerke Jahr für Jahr von etwa zwei Millionen Touristen bewundert werden ...

  • Neue Plane für Amsterdam

    Zeichnungen: Weeener, Arndt, Gneckow (3) Zu den nicht wenigen Ausländern, die die Hauptstadt der DDR um ihre schöne Umgebung beneiden, gehören auch jene Amsterdamer, die den Wassergürtel um Berlin kennenlernen konnten. „Aber", so kann der Berliner fragen, „hat Amsterdam nicht die Nordsee mit ihrem breiten Strand vor der Tür?" Gewiß, und darüber hinaus grenzt Amsterdam nach Osten hin noch an die Zuidersee ...

  • Mehr als 50 Goldmedaillen

    Nelken sind die Hauptproduktion von „Bulgärzwet" — im abgelaufenen Jahr waren es rund 13 Millionen Blüten, im neuen sollen es mehr als doppelt soviel werden. Sie werden in 24 Sorten auf rund 80 Prozent der Fläche angebaut. Auf der restlichen Fläche werden Rosen und Gerbera gezogen. Wenn man weiß, daß ...

  • Prassen hinter - vorgehaltener Hand

    Doch das öffentliche Protzen der Besitzenden mit den gescheffelten Millionen wird von den meisten möglichst vermieden. Man mimt im Gegenteil nach außen 'Bescheidenheit, ja Dürftigkeit Neugierige Zeitungsleute dürfen geschäftliche Tüchtigkeit rühmen, aber immer mit deutlichen Hinweisen auf persönliche Opfer zum Wohle der Gesellschaft Die Reichen haben Angst vor dem „Unverständnis" der Massen, die in täglicher harter Arbeit, gejagt von Stoppuhr und Fließband, ihr tägliches Brot verdienen ...

  • Viele Stempel der Vergangenheit

    Was von den landschaftlichen Schönheiten nicht verdeckt werden kann: Der größte Teil des Landes ist völlig unerschlossen, sowohl hinsichtlich der Verbindungswege als auch der Bodenschätze. Das Analphabetentum dominiert, und die starken religiösen Bindungen spielen eine entscheidende Rolle: So wird Nepal als die Heimat der Götter, präziser als das Land der „lebenden Götter" bezeichnet ...

  • Unter freiem Himmel

    Schier unerschöpflich sind die aparten Einfälle zum Beispiel des Multimillionärs Gunter Sachs, der zusammen mit seinem Bruder Ernst- Wilhelm die Schweinfurter Fichtel& Sachs-Werke (Kupplungs-, Stoßdämpfer- und Zweitakt-Konzern) sowie ausgedehnte Landstriche Oberbayerns erbte. Unter den drei Domizilen, die ihm ein standesgemäßes Wohnen sichern, verwandte er auf die Ausstattung einer Etagenwohnung in Paris ganz besondere Sorgfalt ...

  • Bis zum Überdruß

    Zu den größten westdeutschen Geldfürsten zählt Helmut Horten, der Kaufhauskönig. Ihm gehören jetzt 51 Warenhäuser. Seine Vermögenswerte werden auf mindestens zwei Milliarden DM geschätzt. Möglicherweise liegen sie noch um 200 bis 300 Millionen höher. Lebenshunger und zugleich Überdruß sind bei ihm bis ins Unermeßliche gesteigert ...

  • Ultraschallpistole als Schlüssel

    Ideen muß man haben, sagte sich auch der Lederwarenhersteller Jakob Müller aus Kirn an der Nahe. Er pflegt den Tormechanismus seines Hauses, das einige Millionen kostete, in der Weise zu bedienen, daß er eine Ultraschallpistole darauf richtet. Nach dem letzten Stand der Technik ließ der jüngere der Quandt-Brüder, Konzernherr von der Ruhr, sein Wohnzimmer ausstatten ...

  • Ein paar Freunde zum Abendbrot 14000 westdeutsche Millionäre wetteifern in Extravaganzen, schwelgen im Luxus. Sie haben nur ein Ziel • •. Von Henny S ... so soll es bleiben!

    Nahezu zweihundert Gäste versammelten sich an diesem Abend im Spiegelsaal des „Bayerischen Hofs": die Prominenz der Hocharistokratie, der westdeutschen Industrie, Diplomaten, Stars von Bühne und Film. Gastgeber war Rudolf Münemann, Bankier und Multimillionär, der anlaßlich der Hochzeit seiner Tochter zu einer kleinen Nachfeier eingeladen hatte ...

  • Eintrittsgebühr 1000 DM

    Ein beliebter und völlig abgeschirmter Treffpunkt der High Society ist der Münchner „St James"-Klub, den der ergraute Playboy James Graser, Erbe einer Elektrogroßhandlung, gründete. Er kam dem Bedürfnis der Millionäre nach absoluter Exklusivität insofern entgegen, als er die Mitgliederzahl auf neunundneunzig beschränkte und die Eintrittsgebühren sowie den Jahresbeitrag auf je 1000 DM festsetzte ...

  • Mitbestimmung kommt nicht in Frage

    Dieser Mann, kürzlich im Düsseldorfer „Handelsblatt" auf zwei Dritteln einer Zeitungsseite als erfolgreicher Alleinaktionär und Vorsitzender des Aufsichtsrates der Horten AG über die Maßen belobigt, äußerte indessen auch seine Meinung zur Frage der Mitbestimmung. Helmut Horten, so schrieb das „Handelsblatt", hält nichts von einer paritätischen Mitbestimmung ...

  • Weihwasser für tote Gemsen

    Von dem bayrischen Salz- Handels-Krösus und Schloßbesitzer Carl Adolf Vogel wurde ein besonders origineller Einfall bekannt Wenn bei seinen Hubertus-Jagden einer nichts geschossen hat, holen sie die Strecke aus dem Kühlschrank. Und dann wird ein ordentlicher Haufen toter Gemsen und Hirsche vor der Schloßkapelle ...

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  • Mimen, Männer und MPi's

    vor 15 Jahren reiste ich mit einer kleinen Schouspielertruppe im Auftrage der Deutschen Konzert- und Gastspieldirektion durch die Objekte unserer frischgebackenen Nationalen Volksarmee. Wir hatten weder Schlangenbeschwörer noch Zauberkünstler, keine Big-Band und keinen Schlagerstar, keinen Cohrs und keinen Lutz Jahoda ...

  • Soldaten, schützt eure Anlagen! Eine Anekdote

    Eine Nachrichteneinheit fuhr zur Dbung ins Gelände. Kabel wurden verlegt, Strippen gezogen, Verbindungen hergestellt. Als das geschehen war, erging der Befehl, alle Funkwagen vorschriftsmäßig zu tarnen und einzugraben. Alle kamen diesem Befehl nach, bis auf einen. Der Funkwagen Lehmann II hatte in einem ...

  • ZwischenMündigkeif und Musterung

    Mein lieber Sohn, Du wirst heut 18 Jahre und gehst durch eine neue Lebenstür. Mein Einfluß auf die Länge Deiner Haare geht hier zu Ende, und die wunderbare und tatenreiche Zukunft liegt vor Dir. Du zählst ab heute nicht mehr zu den Knaben und bist bereits erfaßt, mein junger Held. Jetzt kommt es darauf an, erfaßt zu haben, warum der Mensch die Summe seiner Gaben dem Vaterlande zur Verfügung stellt ...

  • AUS ROM

    In einem Warenhaus in Rom fielen die Kunden plötzlich aus allen Wolken, als sie den Fohrstuhlführer sagen hörten: „Erster Stock: schlecht verarbeitete Damen- und Herrenkonfektion I" - „Zweiter Stock: geschmackloses Porzellan lind unmoderne. LampenI" - „Dritter Stock: nicht farbechte Gardinen und Teppiche mit WebfehlernI" - „Vierter Stock: viel zu teure Spielwaren und schmutziger Erfrischungsraum mit dünnem Kaffeel" Der Fahrstuhlführer hatte einen Fünfer im Lotto und die Absicht zu kündigen ...

  • 4*/ otaA Uyt/

    v

    Nachdem der winzige Raum, den Sie für den Humor eingeplant haben, auch noch unzählige Male anderweitig besetzt wurde, glaubte ich zunächst an einen verfrühten Aprilscherz, als in der Sonnabend-Ausgabe verkündet wurde, daß nun mehr Platz für den Lachverständigen zur Verfügung steht. Wenn es aber wahr sein sollte, dann bereiten Sie fast allen Lesern eine ganz besondere Freude zum neuen Jahr ...

  • AUS QUITO

    In Quito stand ein Ehemann vor Gericht, weil er seiner Frau im Streit das linke Ohr abgebissen hatte. Inzwischen aber hatten sich beide Ehepartner wieder ausgesöhnt, und da die Frau ihren Mann nicht weiter belasten wollte, behauptete sie, es selbst getan zu haben. Der Richter war weise genug, nicht nachzuforschen, wie ihr das Akrobatenstück gelungen war ...

  • AUS CINCINNATI

    In Cindnnati (USA) veranstaltete ein Gauher eine Geldsammlung für die Witwe eines unbekannten Soldaten. Das Mitleid mit der unbekannten Witwe war offenbar so groß, daß es dem Gauner gelang, die stolze ' Summe von 11 350 Dollar einzukassieren. Erst nach einem Monat kam die Polizei dahinter, daß der Gauner offenbar mit der Witwe identisch war ...

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Fracht für die Pionierrakete Bei freunden in der VAR Sektionen der TU Dresden konzentrieren Forschung Sojus-Kosmonauten HBMHHHHHHHBHflHHHHHDHH^HHHBHHHHIIHHHBIBHHBHBHHHBHHBHHHH^^HR vor der Weltpresse Professor Keldysch verlieh Ziolkowski-Medaille in Gold Typ Sonde auch für bemannte Flüge geeignet Raumstationen für vielfältige Aufgaben Schöne Erfolge, dringliche Aufgaben Skizzen aus Karl-Marx-Stadt „Iswestija": Ausdruck des Revanchismus Ausnahmezustand über Spanien verhängt Neuer Botschafter nach Hanoi Gerstenmaier-Skandal stellt System bloß Moderne Wirktechnik hält Einzug in der VVB Baumwolle
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