16. Jun.

Ausgabe vom 19.06.1966

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  • Millionen Fäden Von Heinz Stern

    Ist es nicht manchmal so, daß eine Feier erst richtig gemütlich wird, wenn die „Chefs" gegangen sind? Ganz anders war es am Mittwoch beim Fischerfest in Rostock- Marienehe. Die Genossen Jänos Kädär, Gyula Källai' und die übrigen Mitglieder der ungarischen Partei- und Regierungsdelegation, die Genossen Erich Honecker, Wolfgang Rauchfuß, Harry Tisch „und Karl Deuscher dachten gar nicht daran, zu einem „Höflichkeitsbesuch" für eine Stunde zu erscheinen und dann diskret zu Verschwinden ...

  • DDR-Vorschlägen fanden weite Resonanz

    Prof. Albert Norden über die Tagung des Weltfriedensrates

    Berlin (ND/ÄDN). Die DDR-Delegation* die an der Weltfriedensratstagung in Genf teilgenommen -hat, ist Freitag nacht nach Berlin zurückgekehrt. Ihr gehörten an Prof. Albert Norden, Oberkirchenrat fcotz, Alfred-Wilke, Häns-Peter Mine$ti, Prof. Dr. Steiniger, Liselotte Otting, Rosel Walter und Werner Rümpel ...

  • Revanchistenrummel in München

    München (ADN/ND). Mit einerh Großaufmarsch der' Revanchisten zum söge-' nannten Sudetendeutschen Tag in Müh-, dien demonstriert seit Freitag das offi-' zielle Bonn erneut vor aller 'Welt ■ den ' aggressiven ' Charakter seiner Politik. CDU-Kanzler Erhard hat in einem Grußtelegramm den Vertretern der gewaltsamen Grenzveränderung versichert, sie ■ seien' „für das Europa'"von morgen'■ üh- -: entbehrlich" ...

  • Otto Gotsche sprach ' < vor UNO-Seminar

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    Budapest (ADN/ND). Ein europäisches Regionalseminar der UNO zum Thema „Die Teilnahme an der örtlichen Verwaltung ials Mittel' zur' Förderung der' Menschenrechte" findet gegenwärtig in Budapest statt. Daran nimmt auf Einladung der gastgebenden ungarischen Regierung eine Vertretung der DDR teiL Ihr gehören der Sekretär des Staatsrates der DDR, Otto Gotsche, sowie die Professoren Werner Manneberg, und>Dr ...

  • 40 Millionen Watt Plus

    Von unserem B e.zirk Skorr e s p o n d e n t e n Fr a n z Bö hm Cottbus. - Dem Elektroenergiebedarf .von: zwei' Städten,- die so 'groß wie Cottbus sind, entsprechen die 40 Millionen Watt, die täglich in den-Hauptbelastungszeiten Von iden jKraftwerken, des Bezirks lns~ Verb! ün'dnetz def- -DDR <;. zusätzlich eingespeist ...

  • Volkskünstler mit großen Leistungen

    Schon mehr als 100 000 Besucher bei den Arbeiterfestspielen *

    Von unserer Sonderredaktion , - Potsdam« Der' zweite Tag der 8. Arbeiterfegtspiele ' begann 'mit einer, Aüffüh^ rung; der' tänzerischen.. Kantate „Die Fahne von. Kriwoj. Rög", die das Volks-, kunsterisemble „Joliot-Curie" aus... dejn. VEB Stahl- und Walzwerk Riesa einstudiert •; hat Unter den Besuchern ...

  • Der Sparfakiade entgegen

    Karl-Marx-Stadt (ND). Nachdem sich von 21 000 ■,,Karl-Marx-Städter Jungen und Mädchen die 2500 Besten in Vorausscheiden für die Teilnahme an der Kreisspartakiade herauskristallisiert hatten, begannen am Freitag im schönen Naherholungszentrum Küdiwald die Wettbewerbe vm Platz und Sieg. Viele Eltern nutzten das arbeitsfreie Wochenende, um mitzuerleben, wie ...

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  • Bauern schreiben an Willy Brandt

    3300 Bonn/1 Erlch-Ollenhauer'Haus Ollenhauerstr. 1 Werter Herr Brandt I Sie hoben auf dem SPD-Parteitag In Dortmund einige Sätze zur Landwirtschaft der DDR gesagt. Danach Soll es bei uns 1961 einen tiefen Einschnitt gegeben haben, weil dat Bauernelgentüm völlig/ liquidiert worden sei. Wenn Sie'mit dieser» Wor»r» den vollständigen genoucnschaftlichen Zusammenschluß der Bauern unserer Republik meinen, dann möchten" Wir Sie erstens daran erinnern, daß das bereits Im ...

  • | Die Niederlage vom 17. Junil966

    Das heiße Wetter sei schuld daran gewesen, so las man gestern In der^ Westpresse, daß die 3000 Haßkundgebüngen zum Tag der Niederlege des deutschen Imperialismus durchweg an Teilnehmermangel litten. Wenn Lemmer in Ulm vor nur 1000 Menschen gelfern durfte, wenn Jakseh sich in Dorstöw mit ganzen 100 Zuhörern und der SPD-Notstandsexperte Jahn In Breitenstein gar mit 30 Figuren begnügen mußten, dann brauchen die Hetzstrategen dafür natürlich eins Erklärung ...

  • Aussprache mit Sozialdemokraten

    Folgen den Worten die Taten ?

    Ein sozialdemokratischer Genosse sagte uns dieser Tage, er verstünde unsere Reaktion auf die Ergebnisse des SPD-Parteitages nicht. Immerhin habe Willy Brandt in Dortmund' doch erklärt, „ein qualifiziertes geregeltes und zeltlich begrenztes Nebeneinander" der beiden deutschen Gebiete könne ins Auge gefaßt werden ...

  • ZK gratuliert John Heartfield

    Das Zentralkomitee hat In einer vom Ersten Sekretär des ZK und Vorsitzenden des Staatsrates, Walter Ulbricht, unterzeichneten Glückwunsch' adresse dem Grafiker und Bühnenbildner John Heortfield, Mitglied der Akademie der Künste zu Berlin, zum 75. Geburtstag die allerherzllchsten Glückwünsche übermittalt ...

  • Ausstand beginnt mit Schwerpunktstreiks

    15 000 Ruhrkumpel werden Streikposten beziehen

    Düsseldorf (ADN/ND). Der Ausstand, der Ruhrbergarbeiter gegen Preiswucher, unbezahlte Zwangsfeierschichten und Zechensteroefi wird am kommenden Donnerstag mit ächwerpunktstrelks beginnen. Das beschloß der Hauptvorstand der westdeutschen IG Bergbau und Energie., •» Wie der Gewerkschaftsvorstand mitteilte, sind für 170 Schachtanlagen rund 1900 Gewerkschaftsfunktionäre als Streikleitungsmitglieder eingesetzt worden ...

  • Colbitzer Waldbrand vollständig gelöscht

    Hervorragender Einsatz der Bevölkerung

    Berlin (ND). Der große Waldbrand In der Colbitzer Heide, einem im Norden de« Bezirks Magdeburg gelegenen Waldgebiet, wurde am Abend des 17. Juni vollständig geltticht Er war am Freitagnadi« mittag nviachen den Orten Lüdtrlts und Dolle an der F180 auf lechs Kilometer Breite entstanden. Zum Löschen des umfang* reichen Brandet mußten Harke Kräfte eingeietzt Werden, teilte um dai Miniiterium des Innern mit ...

  • Trick von Erhard und Wehner ist durchschaut

    Die Tage vergehen, die Termine für die Versammlungen In Karl-Marx-Stadt und Hannover rücken heran. Und jetzt wird die Angst der SPD- Führer und der Erhard-Regierung vor dem Meinungsaustausch sichtbar. Sie suchen krampfhaft nach einem RUckzugsweg, um davon loszukommen. Dabei wird ein Trick angewandt, der niederträchtig ist ...

  • 40 Millionen Watt Plus

    (ForUetzwiQ von Seite 1)

    gesamten Entaschung befreit z. B. viele Kraftwerker von unangenehmen und Buch gesundheitsschädigenden Arbeiten. Aus dem Kraftwerk LÜbbenau berichtet unser Volkskorrespondent Horst Brodatzki, der dort als Meister arbeitet, daß der Plan für die Stromerzeugung bisher mit 104 Prozent erfüllt werden konnte ...

  • DDR-Leuchtenbau stellt in Moskau aus

    Moskau (ND). Der Stromverbrauch in der Moskauer Handelsvertretung der DDR wird in den nächsten 14 Tagen sprunghaft ansteigen. Seit Freitag — bis Ende des Monats — strahlen hier in einem Raum 210 Leuchten verschiedenster Art. Zum vierten Male seit 1963 stellt der Leuchtenbau unserer Republik einem sachkundigen Moskauer Publikum seine Erzeugnisse Vor ...

  • Wochenendmosaik aus der Hauptstadt

    Berlin (ADN/ND). Die warmen Temperaturen waren für die Berliner auch am Sonnabend das rechte Campingwetter. Tausende fuhren bereits in den frühen Morgenstunden in die wald- und seenreiche Umgebung der Hauptstadt hinaus. Besondere Höhepunkte gab es in den zum Berliner Erholungsgebiet zählenden Stadtbezirken Köpenick und Treptow: Sie veranstalteten ihre Sommerfesttage ...

  • Bauerndialog auf der »agra 66"

    Markkleebere (ND). Mehr als 50 westdeutsche Bauern, darunter Funktionäre des Bauernverbandes, nahmen am Sonnabend an einem Forum in Markkleeberg teil, zu dem der Zentralvorstand der VdgB eingeladen hatte. Gottfried Sperling, 1. Sekretär des Zentralvorstandes, erklärte: Der Dialog über die im Briefwechsel der SED mit der SPD aufgeworfenen, ...

  • Diskriminierende Gesetze müssen fallen

    Wie kann man jetzt noch Zweifel haben, ä&ß die SPD- Führung ihren Rückzug vom Meinungsaustausch vorbereitet? Erhard und Wehner zogen hinter den Kulissen die 3trippen, um ein Gesetz Im Bundestag durchzubringen, das auf der Alleinvertretungsanmaßung Bonns fußt. Mit iiesem Gesetzentwurf .für das „freie Geleit" wird zum Rückzug geblasen ...

  • Wie wird das Wetter?

    Wetterlage: ' Deutschland verbleibt weiterhin; im Bereich geringer Luftdruckgegensätze. Dabei fließt nur wenig kühlere Luft in unser Gebiet ein. Aussichten für Sonntag: Teils wolkig, tsils auch aufgeheitert. Nur vereinzelt »noch kurze Schauer, Tageshöchsttemperaturen zwischen 22 und 27 Grad Celsius, nachts um 15 Grad ...

  • ZK grüßt Palme Dutt

    Das ZK überrr'ttelte dem Genossen Palme Dutt, führendes Mitglied der KP Großbritanniens, zum 70. Geburtstag herzliche Grüße und Glückwünsche. In dem Vom Erster» Sekretär des ZK, Walter Ulbricht, unterzeichneten Telegramm werden das Wirken des Jubilars als Marxist- Leninist für die Interessen der britischen Arbeiterklasse und des britischen Volkes sowie seine engen Verbindungen mit der deutschen Arbeiterbewegung gewürdigt ...

  • Angst vor unseren Argumenten

    Di« Bonner Rtg!«rung ittut «.Erleichterungen" für die Reite von drei Rednern* der SED in AuMicht. Aber für dieee Reliemöglldikeit 10II uruere Partei die unver- »ehämte, «ggreetive und völkerrechtswidrig« Alleinv«rtretungwmmaßung der Erhard- Reglerung akzeptieren. Bin iolcher Oegeteentwurt •oll den Dialog ...

  • DEUTSCHLAND

    REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Rudi Singer, Chefredakteur; Hajo Herbell, Harri Czepuck. Dr. Sander Drobela, Walter Florath, Dr. Günter Kertzscher, stellv. Chefredakteure; Armin Greim, Redaktionssekretär; Horst Bitschkowski, Dr. Roll Gutermuth, Georg Hansen, Klaus Höpcke, Herbert Naumann,! Werner Schindler, Lieselotte Thoms« Klaus Ullrich, Dr ...

  • .Und*. Proii'jMions-a.iösssnscrtj. v „Frecher Wind" W* Utechl. Krill QetdtbUl» a«B0s3»a«ch*f*«b»uern au* 4«n

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Seite 3
  • GEMEI der Partei- und Regierungsdelegationen der Deutschen JiK Demokratischen Republik und der Ungarischen Volksrepublik

    (Fortsetzung von Seite 1) allem die führenden Kreise der USA und der westdeutschen Bundesrepublik — ihre Aggressivität und versuchen, den gesetzmäßigen Gang der historischen Entwicklung aufzuhalten. Die internationale Lage wurde dadurch verschärft Der USA-Imperialismus hat die skrupellose Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten zur Staatsdoktrin erhoben ...

  • Warum das Sowjetvolk die Angreifer besiegte

    Aus einem Interview mit Marschall der Sowjetunion Wassili Sokolowski zum 25. Jahrestag des 22. Juni

    Zum 25. Jahrestag 'des faschistischen Überfalls auf die Sowjetunion bat eine Reihe Nachrichtenagenturen Marschall der Sowjetunion Wassili Sokolowski, einige aktuelle Fragen zu beantworten. Wir veröffentlichen nachstehend Auszüge des Interviews, das die sowjetische Presseagentur „Nowosti" übermittelte ...

  • III.

    Beide Delegationen stellen mit Genugtuung fest, daß sich die brüderlichen Beziehungen zwischen der Deutschen Demokratischen Republik und der Ungarischen Volksrepublik auf der Grundlage des' sozialistischen Internationalismus zum beiderseitigen Nutzen erweitert haben. Die wiEsenschafüich-technische und wirtschaftliche Zusammenarbeit ist auf der Grundlage der Festlegungen der Partei- und Regierungsdelegationen vom Mai 1964 wesentlich ausgebaut worden ...

  • Nach 25 Jahren

    Mit 190 Divisionen; 50 000 Geschützen und Granatwerfern, 3700 Panzern und fast 4000 Kampfflugzeugen wollte Hitlerdeutschland vor 25 Jahren den „Fall Barbarossa" entscheiden, überraschend und vertragsbrüchig war die faschistische Wehrmacht am 22.,Juni 1941, morgens 3.30 Uhr, ins Sowjetland eingebrochen ...

  • Die Helfershelfer Hitlerdeutschlands

    Ein Artikel des Marschalls der. Sowjetunion Andrej Gretschko Moskau (ADN). „Die Aggression Hitlerdeutschlands gegen die UdSSR war das folgerichtige Ergebnis einer 20jährigen Politik des deutschen Imperialismus", schreibt der Oberkommandierende der Streitkräfte des Warschauer Vertrages, Marschall der Sowjetunion Andrej Gretschko in einem Artikel zum 22 ...

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  • Gedanken zum Problem der deutschen Konföderation

    lungen? Ich glaube, das müssen wir verneinen. Was wären Maximalvorstellungen? Es gibt in Deutschland einen Staat, der vom Monopolkapital beherrscht wird, und einen anderen deutschen Staat, der ein sozialistischer Staat ist. Maximalforderung kann von uns aus gesehen natürlich nur sein, daß auch Westdeutschland ein sozialistischer Staat werden muß, ehe wir in einer Konföderation mit ihm zusammenarbeiten können ...

  • ■■■■■■■■■■■■a j Menschliche Erleichterung- für wen? i »■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■«■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■BaBBaBBaHBB'BBBBS

    Hamburg (ND): Der westdeutsche Philosoph Karl Jaspers hat in einem Rundfunkinterview seine Warnung wiederholt, daß die Bundesrepublik GefaHr laufe, In eine neue autoritäre Diktatur hineinzuschlittern. Als eine der Ursachen dafür nennt Jaspers, „daß das politische Vakuum der Anfang unserer Bundesrepublik ist ...

  • Appell an die Gemeinsamkeif

    Verhältnis zwischen Sozialdemokraten und Kommunisten muß von gemeinsamem Interesse bestimmt werden Berlin (ADN/ND). „Kaum ist der Dortmunder Parteitag der SPD' zu Ende, auf dem die Mehrheit die Weiterführung der Politik der Gemeinsamkeit mit der CDU beschlossen hatte, da bittet die CDU zur Kasse. Die Preise, mit denen die Werktätigen, vor allem die Gewerkschaften, für die Politik der Gemeinsamkeit zahlen müssen, sind erheblich gestiegen ...

  • Leber sprang für Nazis in die Bresche

    Er wollte Gewerkschaftsaktion gegen NPD verhindern

    Karlsruhe (ADN). Der Vorsitzende der westdeutschen IG Bau/Steine/Erden und Mitglied des SPD-Parteivorstandes, Leber, hat mit allen Mitteln versucht, die Protestaktionen der weit über 20 000 Gewerkschafter gegen die faschistische NPD, die am Freitag in Karlsruhe stattgefunden haben, zu verhindern. Wie ...

  • SPD-Führer bereiten Rückzug vor

    »Welt*; gesteht: Für Bonn sind DDR-Friedenskräfte Verbrecher

    Berlin (ND). Springers bWelt" setzte in ihrer Wochenendausgabe mit umfang' reichem Material die Kampagne fort, die die SPD-Führung offensichtlich mit dem Ziel begonnen hat, psychologisch den Rückzug vom Redneraustausch vorzubereiten. Unter der zweispaltigen Überschrift „Redneraustausch erst im Herbst?" ...

  • Faschisten drohen den GewerkschäfteTfii

    Karlsruhe (ADN/ND), Die faschistische NPD, deren unverzügliches Verbot in den vergangenen Monaten zahlreiche westdeutsche Juristen, Publikationsorgane und namhafte Persönlichkeiten der Bundesrepublik gefordert hatten, hat sich auf ihrem 2. Parteitag in Karlsruhe am Sonnabend ausdrücklich zum Bonner Staat bekannt ...

  • Bonns Revanchismus immer deutlicher

    Stockholm (ADN-Korr.). Die Stockholmer Zeitung „Dagens Nyheter" hat in einem Bericht aus Bonn hervorgehoben, daß t der Jahrestag der Niederlage ' des 'deutschen Imperialismus vom; 17.' Juni in Westdeutschland ganz im Zeichen des Erstarkens der reaktionären Kräfte gestanden hat. „Dagens Nyheter" verweist besonders auf den Parteitag der ...

  • Echter Beitrag zur Normalisierung

    Gin breites Betätigungsfeld itir Durchsetzung „menschlicher Erleichterungen im unmittelbaren Sinn« des Wortes" würde der SPD erwachsen, wenn sie dafür sorgt, daß tn der Bundesrepublik- endlich demokratische Verhältnisse einziehen; daß auch dort eint Politik der sozialen Sicherheit Und des Friedens Oberhand gewinnt ...

  • Gruß der KPD an Gewerkschaffsfairi

    Düsseldorf (ND). Die große Verantwortung der Gewerkschaften bei der Erhaltung der Demokratie und der Verhinderung einer Beteiligung der Bundesrepublik am schmutzigen Krieg in Vietnam unterstreicht das Zentralkomitee der KPD in einem GruB* schreiben an den am Montag In Bremen beginnenden 7. Gewerkschaftstag der IG Bau/Steine/Erden ...

  • In Westdeutschland regiert die Unmenschlichkeit

    Es würde aber der Sache der Mensch« lichkeit dienen, wenn die SPD-Führer im eigenen Hause lum „Ringkampf" um „menschliche Erleichterungen" antreten würden. ' • Die Erhard-Regierung will im kommenden Bundeshaushalt noch .zwei Mil-

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  • Wichtige Vereinbarungen mit der VAR getroffen

    Auf der Grundlage des anläßlich des Freundschaftsbesuches des Vorsitzenden des Staatsrates der DDR, Walter Ulbricht, in der Vereinigten Arabischen Republik unterzeichneten Abkommens über die Entwicklung wissenschaftlich-technischer Beziehungen zwischen der Deutsehen Demokratischen Republik und der Vereinigten Arabischen Republik vom I ...

  • Zusammenarbeit mit UdSSR auf höherer Stufe

    In einem ADN-lriterview zu den Ergebnissen der Tagung erinnerte Minister Schürer an den vor zwei Jahren in Moskau abgeschlossenen Vertrag über Freundschaft, gegenseitigen Beistand und Zusammenarbeit sowie an die Verhandlungen der Partei- und Regierungsdelegation der DDR vom September .1965. Im Kommunique1, ...

  • Der Besuch Adenauers

    Die Reise des ehemaligen westdeutschen Bundeskanzlers Adenauer vom 2. bis 10. Mai 1966 nach Israel hat durch ihr Zusammentreffen mit der entscheidenden Phase der Wirtschaftsverhandlungen zweifellos einen unmittelbaren Einfluß auf den schnelleren Abschluß der Verhandlungen in Bonn ausgeübt. ' " Durch ...

  • Gezielte Indiskretionen

    Diese Taktik stieß auf starken Widerstand der von Botschafter Ben Natan geleiteten israelischen ' Verhandlungsdelegation, die eine demonstrative politischewie ökonomische Unterstützung des Staates Israel durch, die Bundesrepublik anstrebte. Israel dürfe keine Lösung zustimmen, die Von den (West-)DeutSchen im Hinblick auf die arabischen Interessen der Bundesrepublik vorgeschlagen werde, schrieb die israelische Zeitung »Naariv" am 20 ...

  • Warum Tel Aviv zufrieden ist

    Zu den westdeutsch-israelischen Wirtschaftsverhandlungen

    Auf der Grundlage der Abmachungen des CDU-Bundestagsabgeordneten und Vertreters des Thyssen-Konzerns Birrenbach mit der israelischen Regierung vom März/April 1965 sowie des Briefwechsels zwischen Bundeskanzler Erhard und Ministerpräsident Eshkol anläßlich der Aufnahme diplomatischer Beziehungen im Mai 1965 begannen nach monatelangen Vorgesprächen am 23 ...

  • Gemeinsames Interesse in Grundfragen

    Sowjetunion erwartet den Besuch de Gaulles

    Von unserem Korrespondenten Werner G o I d s t e i n Moskau. Mit dem nahenden Montag, dem Ankunftstag des französischen Staatsoberhauptes General de Gaulle, mehren sich In Moskau die Zeichen der traditioneilen Sympathie für das französische Volk.. Die Frage die die Moskauer und alle Sowjetbürger am stärksten ...

  • UdSSR und Finnland für Konferenz über Europas Sicherheit

    Höchstmaß an Anstrengungen für friedliche Lösung der deutschen Fraise notwendig / Kommunique Kossyein—Kekkonen

    Helsinki (ADN/ND). Zum Abschluß der Gespräche zwischen dem sowjetischen Ministerpräsidenten Alexej Kossygln und dem finnischen Staatspräsidenten Urho Kekkonen wurde am Sonnabend ein bedeutsames Kommunique veröffentlicht. Darin wird der sowjetische und der finnische Standpunkt bekräftigt, eine gut vorbereitete Konferenz zu Problemen der europäischen Sicherheit einzuberufen, an der alle Interessierten Staaten teilnehmen könnten ...

  • Libanesischer Politiker begrüßt Dialog

    Beirut (ND). Ein Gedankenaustausch über die deutsche Frage und die Beziehungen DDR-Libanon war Mittelpunkt eines längeren. Gespräche«, das der Vorsitzende des Außenpolitischen Ausschusses des libanesischen Parlament!, Dr. Amin Al-Hafez, am Sonnabend mit der DDR-Journalistendelegatlon unter Leitung von ND-KoUeglumsmltglled Armin Grelm führte ...

  • KPF-Programin für sWahleii

    ZK verabschiedete Entwurf / 1967 Parteitag allen Staaten notwendig

    Paris (ADN-Korr./ND). Das ZK der Kommunistischen Partei Frankreichs beschloß .am Wochenende auf einer Tagung Im Pariser Vorort Ivry, den nächsten Parteitag für Januar 1967 einzuberufen, und verabschiedete den Entwurf des Programms der KPF für die Im nächsten Jahr stattfindenden Parlamentswahlen. Det ...

  • Enger« militärische Zusammenarbeit

    Mit dem Abschluß 'des neuen Wirtschaftsabkommens wird flie ökonomische Und militärische Zusammenarbeit der herrschenden Kreise Westdeutschlands und Israels welter vertieft. . Ohne Zweifel werden die Westdeutschen Kredite in beträchtlichem Mäße das wirtschaftliche und militärische Potential Israels stärken ...

  • Massive Kredite

    Am 12. Mai 1966 unterzeichneten Staatssekretär Lahr und der israelische Botschafter Ben-Nathan ein Abkommen Über die Gewährung neuer westdeutscher Kredite an Israel für 1966 in Höhe Von 160 Millionen DM. Die Kredite haben unterschiedliche Laufzeit (bis zu 25 Jahren, wobei die ersten sieben Jahre tilgungsfrei bleiben) und unterschiedliche Zinssätze (von zinslos bis zu 3 Prozent) ...

  • Britische Seeleute: Wir setzen Streik fort

    London (ADN). Der ExekUttvau»- schuß der britischen Setleutegewerkichaft (EUS) hat am Freitag ein»timmig beschlossen, den bereit« fünf Wochen andauernden Streik fortauietxen. Nach älner fast dreistündigen Beratung erklärte die Gewerkschaft in einer Resolution, die halsstarrige Haltung der Unternehmer hab« sie au dieser Entscheidung gezwungen ...

  • Ky-Polizei umzingelt Buddhistisches Institut

    Saigon ""(ÄDJit), Trjigpen und; Polileil haben am Samstagmorgen {las Buddhistische Institut in Saigon, eines der Zentren des Widerstandes gegen das Ky-Regirfte^ Umzingelt. Mönche errichteten Im Hof einen Scheiterhaufen, kündigten an, falls die Polizei versuche, in das Gelände einzudringen, werde sich einer der ihren verbrennen ...

  • Gaste aus Algerien H Berlin

    Berlin (ADN). Eine Delegation der Demokratischen Volksrepublik Algeritn unter Leitung von Generaldirektor Abdtlhakim Missoum, Kommissar für Berufsausbildung der Regierung der DVA, traf am Sonnabend zu Verhandlungen über die produktionitechnlsche Ausbildung algerischer Bürger In Berlin ein. Die Delegation wurde auf dem Zentralflughafen Berlin-Schönefeld vom Generaldirektor Im Ministerium für Außenhandel und Innerdeutschen Handel, Karl Müller, empfangen ...

  • Rumänisch-chinesische Verhandlungen

    Bukarest (ADN*Korr.). Die Partei- und flegierungsdelegationeu Rumäniens und Chinas setzten am Sonnabend in Bukarest hre offiziellen Gespräche fort Die Verlandluhgen hatten am Freitag begonnen; Öle rumänische Delegation wird vom G«- leraLsekretiär des ZK det RKP, NJcolte -e&uiescu, die chinesische Vom ßtellverretenden Vorsitzenden des ZK der KP Chinas, Tschou En-lad, geleitet ...

  • Was sonst noch passierte

    „Moby Dick", der weiße Betuoa- Wßl, hat den Binnengewässern seinen breiten Rücken gekehrt. Nach viervüöchigrr Kreuzfahrt durch den Rhein. während der er all» Fangverstiche er» folgreidi abwehren konnte, erreichte er am Donnerstag unter Geleitschutz der niederländischen Wasserpolizei dit offene Nordsee ...

  • Botschafter Zarapkin in Westdeutschland

    Köln (ADN). Der neue sowjetische Botichafter Semjon K. Zarapkm ist nach Berichten westlicher Nachrichtenagenturen im Sonnabend in Westdeutschland eingetroffen. Er wurde auf dem Kölner Bahn- \ot von Vertretern der sowjetischen Botichaft und des Bonner Auswärtigen \mtes begrüßt

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  • Finnisches Tagebuch

    12. Juni MilchkesselklirrerO.'. im finnischen Birkendom-NachtloserSommer über mildem Strom, läßt Bertolt Bretiit sein Kuhmädchen in „Herr Puntila und sejlh Knecht Mattä" vom 'finfiischen Sommer schwärmen. Sportjournalisten- auß 30 Ländern trafen sich dieser Tage zu ihrefn alljährlichen AIPS-Kongreß Ur Helsinki und waren begeistert vom'' finnisch«h Sommer ...

  • Gegen Norrköping erinnerte nichts mehr an Bytom

    »Den Pokal holen wir in Leipzig", meinte Manfred Geisler, der Nationalmannschaftsverteidiger des 1. FC Lok, als man ihn vor den beiden Finalspielen gegen Norrköping um seine Meinung bat. Er hütete sich wohlweislich, schon von einem klaren Sieg in Norrköping zu sprechen. Aber aus seinen Worten sprach das Vertrauen in die Heimstärke ...

  • CSSR 10 Sekunden schneller

    „Radsport-Asse der Zukunft" bei sengender Hitze mit großem Kampfgeist

    Von unserem Mitarbeiter Ulli Pfeiffer ' .- r -- -.-.,.js Der internationale Jugendpreis zur Förderung des Olympianachwuchses im Straßenradsport, den der Deutsche Radsport-Verband von nun ab alljährlich veranstalten will, wurde nicht nur von den Jugendtrainern der DDR mit einiger Spannung erwartet, denn bislang fehlen beim Nachwuchs international gesehen noch Vergleichsmaßstäbe ...

  • Schon heute an morgen denken

    Köpenicker Sportler haben viel vor / Kreisspartakiaden in Berliner Stadtbezirken in vollem Gange

    von unserem Berichterstatter Herbert Wolf Mehr als 50 000 Boote registrierte man im Wassersportzentrum und Naherholungsgebiet Köpenick. Das bedeutet —. rechnet man für jeden »schwimmenden Untersatz" zwei Personen -, daß jeder zehnte Einwohner der Hauptstadt irgendwie mit dem Wassersport verbunden ist ...

  • SPORT KURZ BERICHTET

    Je sieben Gold-, Silber- und Bronzemedaillen errangen die kubanischen Ak-^ tiven an den ersten sechs Wettkampftagen der Sportspiele Mittelamerikas und des karibischen Raumes in San Juan. In der Länderwertung nimmt Kuba hinter Mexiko und Puerto Rico den dritten Platz ein. Bei Bahnradsportwettbewerben in Reims gewann Weltmeister Omar Pchakadse (UdSSR) das Fliegerrennen vor dem Franzosen Morelon ...

  • Gri>ße Grünauer mit Rekordzeiten

    Ideale Wasser- und Windverhältnisse begünstigten die Zeiten des ersten Rudertages der „Internationalen Großen Grünauer". In Gegenwart des Präsidenten des Weltverbandes (FISA), Thomas Keller (Schweiz), und seines Landsmannes Charles Riolo, Generalsekretär der Weltföderation, dominierten die sowjetischen Frauen von Spartak Moskau im Vierer m ...

  • Dynamo Berlin Juniorenmannschaftsmeister

    Bei den 20 Vierer-Mannschaften der Junioren, die um die begehrten Meistertrikots kämpften und dabei nach der Anfahrt die Schleife Schkeuditz-Engelsdorf zweimal zu überwinden hatten (98 km), löste der SC Dynamo mit Axel Peschel, Kurt Müller, Eberhard Butzke und .Lothar Appler Titelverteidiger ASK Leipzig ab ...

  • UdSSR-Leichtathleten gewannen in London

    * Bei einem Leichtathletik-Länderkampf zwischen Großbritannien und der UdSSR im Londoner White-City-Stadion führen die Gäste nach dem ersten Tag bei den Männern mit 55 :38 und bei den Frauen mit 38 :28 Punkten. Das Weitsprung- Duell der Frauen entschied Tatjana .Schtschelkanowa, (UdSSR), mit hervortagendeni 6,79, m gegenüber der Weltrekordleriri und Olympiasiegerin Mary Rand (GB), die auf 6,42 rn kam, für sich ...

  • DWI-Forschungshefte

    Ausgabe März: Ausgabe Juni: Ausgabe September: AAs weitere Themen sind u. a. vorgesehen: — Probleme der westeuropäischen Integration — Zyklische Entwicklung, strukturelle Veränderungen und staatsmonopolistische Wirtschaftspolitik in Westdeutschland — Probleme der gewerkschaftlichen Mitbestimmung, in Westdeutschland — Theorie und Praxis der formierten Geseilschaft Bezugspreis: 3,— MDN je Ausgabe Umfang etwa 100 Selten Erscheinungsweise: jeweils Ende März, Juni ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    Redaktlon: 108 Berlin. MauerstfaBe 39/40. Tel 22 03 41 — Verlag: 1054 Berlin. Schönhauser Allee 176. Tel. 49 001» — Abonnementspreis monatlich 3.50 Mark — Bankkonto: Berliner Stadtkontor, 1058 Berlin. Schönhauser Allee 144. Konto-Nr. 4/1898. Postscheckkonto: Postscheckamt Berlin, Konto-Nr. S55 09 — Alleinige Anzeigenannahme DFWAG WERBUNG BERLIN ...

  • VW/

    Köpenick, Prenzlauer Berg, Mitte, Weißensee und Lichtenberg lassen sich' die Jungen und Mädchen: von den tropf-' sehen Temperaturen keineswegs beeindrucken. In Treptow war der 13jährige Mathias Levin Gewinner der Goldmedaille über 400 und 1000 m. Zur Spartakiadenorm allerdings reichte es noch nicht. In Köpenick erfüllte der gleichaltrige Harald Zimmermann mit 11,72 m im Dreisprung und 10,8 sec über 70 m Hürden gleich zweimal die "Leistungsnorm tind ...

  • DDR-Fünfkämpfer siegten in Stockholm

    Im abschließenden 4000^m-Lauf .entschied die DDR-Mannschaft in Stockholm den Dreiländervergleich im Modernen Fünfkampf gegen Schweden und Polen zu ihren Gunsten. Nachdem sie im Schwimmen dicht an die führenden Schweden herangekommen war, ließ sie die Gastgeber im Geländelauf, deutlich hinter sich. Der Endstand lautet: 1 ...

  • Start in den Intercupwettbewerb

    Vorwärts Berlin, Dynamo Dresden, Hansa Rostock und Zeiss Jena in der ersten Runde siegreich

    FC Vorwärts Berlin-VSS Kosice 3 :1 (1 : 0) Zuschauer 5000. Torfolge: 1 :0 Nöldner (16.), 2:0 Begerad (62.), 3:0 Piepenburg (66.), 3 :1 Kanassy (72.). Dynamo Dresden—Spartak dec Kralove 2 :0 (1 : 0). Zuschauer: 10 000, Torfolge: 1 (29.). 2 : 0 Sammer (55.). Olympia Ljubljana—FC Rostock 3 :4 (2 : 2). Zuschauer: 3000, Torfolge: 1 :0 Zagorc Gröditz 5 :0, Chemie Jena-Motor West (12 ...

  • Aufstiegsspiele zur Liga

    Gruppe A: Motor Stralsund—Lok Erenzlau 2 :0, Aktivist Welzow—Motor Ebers- -walde 1 :0. Gruppe B: Lok Halberstadt—Motor Süd Brandenburg 4 :2. Gruppe C: Kali Werra Tiefenort-TSG

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  • Von Hans-Jürgen Geisthardt

    lesen. Auch im Sport kann man theoretische Kenntnisse gut gebrauchen] i .,< Dieter Hanschick: Ich habe mir besonders Literatur über Aquarien geholt. Ich bin ein leidenschaftlicher Bastler und will mir ein Aquarium in einen Schrank einbauen lassen. Um für den Tischler nun die richtigen Angaben herauszufinden, wie sie den biologischen Anforderungen am besten gerecht werden, habe ich mir diese Literatur besorgt ...

  • Gedankenflug und Pflug

    Lassen wir uns den Wandel am ersten Statistischen Jahrbuch der DDR, erschienen 1955,' bewußt werden. Nichts finden wir darin, wie viele Landwirte mit Hochund Fachschulabschluß in den Genossenschaften und Volksgütern damals tätig Sie führte Armin Giese 1957 über die MTS zur LPG in Gustow. Er kann von sich sagen: „Ich habe für die Revolution auf dem Dorfe von der Pike auf gedient ...

  • Lohn des Lernens

    Als knapp Vierzigjähriger schrieb sich Armin Giese für drei Jahre als Student der LPG-Hochschule Meißen ein. Fragt man ihn heute nach dem Lohn des Lernens, dann lächelt er: „Die schönsten Ernten brachten uns die letzten drei Jahre. , Die Produktion der Genossenschaft hat sich verdoppelt." Auf dieses Diplom verweist Armin Giese lieber als auf die Urkunde im Wohnzimmerschrank ...

  • Nur einer—!

    Armin Giese hat also recht. Er ist ein ganz alltäglicher Mensch, per Chronist kann sogar nachweisen wie alltäglich: einer von 28 000 Diplom- und staatlich geprüften Landwirten, die in den Genossenschaften und. Volksgütern der DDR arbeiten. ■ Aber gerade diese Zahl 28 000 macht Armin Giese zum alltäglichen und zum außergewöhnlichen Menschen zugleich, Nicht so ...

  • Erhabene Ideen

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    Wir müssen Voraussetzungen und Bürgschaften dafür schaffen, daß ... die erhabenen Ideen der Besten unseres Volkes, die Ideen, die wir bei den Größten aller Völker und Zeiten wiederfindervdie Ideen echter, tiefgefühlter, kämpferischer Humanität und wahrer Freiheit und Demokratie, die Ideen der Völkerverständigung ...

  • Höhen der Kultur

    Wir wollen der Arbeiterklasse, der herrschenden Klasse, die im Bündnis mit der Intelligenz, den werktätigen Bauern und ■ anderen werktätigen Schichten die politische Macht ausübt, helfen, die Höhen der Kultur zu erstürmen. Wir' wollen mit Hilfe der Schriftsteller und Künstler und der Talente aus dem arbeitenden Volk die Kultur des neuen? Deutschlands gestalten, jene Kultur, die ihrer Form nach national und ihrem Inhalt nach eine sozialistische Kultur, ist Walter Ulbricht auf der 1 ...

  • Neue Lebensweise

    Das Kulturniveau der Werktätigen wird immer mehr zur entscheidenden Vorbedingung der schöpferischen Aktivität in der Arbeit und bei der Leitung von Stadt und Wirtschaft. In "der schöpferischen Gemeinschaftsarbeit entstehen höhere' geistige und kulturelle Anforderungen. Es verändern sich die Lebensweise der Werktätigen, ihre Gedanken- und Gefühlswelt ...

  • Der Sommer in seinen Händen egf

    Wie viele Menschen antwortet auch Armin Giese: „Mein Lebensweg? Nichts Außergewöhnliches!" Träfe man den Diplomlandwirt und stellvertretenden LPG-Vorsitzenden aus Gustow auf ,Rügen bei einem Sonntagsspaziergang, so. fiele auch äußerlich nichts Besonderes an ihm auf. Die sonnengebräunten Hände, von den ...

  • Ein schwerer Brocken

    So wuchs in ihm die Gewißheit: Nur vereint in der Genossenschaft wird der Kleinbauer frei, frei von der Last der Arbeit auf dem eigenen Acker und von der Abhängigkeit gegenüber dem Großbauern. Der Erkenntnis folgte die Tat

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  • ■imin

    für die diesjährigen westdeutschen ;Laienspieltage in Augsburg. Und was Recklinghausen angeht, die Ruhrfestspiele, bei denen man immerhin mit 73 000 Besuchern rechnet, so kommt niemand um die Feststellung herum, daß sie Jahr für Jahr fester von der hier schon charakterisierten „Bewußtseins-Industrie" sozusagen ins Betriebsgeschehen eingepaßt werden ...

  • Peter Lux im Die-Spiele derp Deutschen reten Eindrücke in und um Potsdam Von Klaus Höpcke .

    beiterfestspielen hatte der Künstler sein Werk gezeigt Inzwischen hat es die Berliner erfreut, als es längere Zedt vor dem Maretall aufgestellt war. Wieder und wieder bleiben die Besucher nun auf der Freundschaftsinsel vor dem Denkmal stehen. Der kesse Bengel, den Drake seinem Zille über die Schulter weg beim Skizzieren zusehen läßt, öffnet vielen den Blick für den Beziehungsreichtum zwischen dem Zeichner des „Milljöhs" und dem heutigen Betrachter ...

  • „Braütwerbqr" im Reglerwerk

    Akademiemitglieder'lasen aus ihren Werken

    Teltow. Im Kulturraum des Stadions der Metallarbeiter des VEB Geräte- und Reglerwerk •Teltow fanden sich Werktätige aus diesem Betrieb und erfreulich viele Schüler mit Angehörigen der Deutschen Akademie der Künste zusammen. Unter den Gästen war auch der Generalkonsul der Syrischen Arabischen Republik, IJalati ...

  • Der Sieg

    dein, Partei ist Erhebende Wiederbegegnung mit dem Bewahrer Potsdamer Kunstschätze Vom festlichen Eröffnungsprogra sowjetischen

    Rog" (Ensemble i,Joliot-Curie", Riesa) und aus Baierls „Frau Flinz" (in einer Filmwiedergabe) sehr nachhaltig. Den stärksten Eindruck hinterließ der zweite Programmteil - „Unser ist sie, die Welt" -4- nicht zuletzt durch das persönliche Auftreten des sowjetischen Wissenschaftlers Jewgeni Fjodorowitsch ...

  • Für Dialog

    Potsdam. Mitglieder und Funktionäre der SPD bekannten sich am Sonnabend bei einem Gespräch mit Genossen der SED während der 8. Arbeiterfestspiele einmütig zum Meinungsaustausch zwischen, den beiden größten Parteien in Deutschland. Sie bedauerten, daß die SPD- Führung keine eigene Politik betreibt, und bestätigten übereinstimmend, daß sie sich damit in Gegensatz zu den Mitgliedern begibt ...

  • Aus den Festspielorten

    OPERETTE. In Hennigsdorf •stellte sich das Laienmusiktheater des Ensembles der Deutsch-sowjetischen Freundschaft aus Leipzig mit Dmitri Kabalewskis Operette „Der Frühling singt" vor. Sie hatte 1958 in Moskau Premiere. Mit gesanglicher Kultur;' aber auch Sicherheit des Agierens auf der Bühne hat der Leipziger Chor seine Aufgabe erfüllt ...

  • Vietnam-Report entlarvt USA-Aggression

    Solidarität in Ost und West

    Potsdam. Der Präsident der Deutschen Akademie der Künste, Konrad Wolf, und die Schauspieler Otto Mellies und Hannjo Hasse.lasen am Sonnabendnachmittag im Potsdamer Klubhaus „Hans Marchwitza" jene aufsehenerregende Dokumentation über die amerikanische Aggression In Vietnam, mit der namhafte westdeutsche Künstler Anfang 1966 in München aufgetreten waren ...

  • Wolfgang Heinz aus Paris zurück

    Berlin (ND). Ein strahlender Professor Wolfgang Heinz kam als Vorböte des Ensembles vom Deutschen Theater am Samstagnachmittag auf dem Flughafen Berlin- Schönefeld an. Denen, die ihn empfingen, trat er mit den Worten entgegen: „Die DDR kann stolz sein, unser Gastspiel in Paris war ein großer Erfolg für ...

  • Drushba!

    Brandenburg. Weit über den Dächern Brandenburgs erklangen am Freitagnachmittag Lie;- der der deutsch-sowjetischen Freundschaft. Das Drushba- Ensemble unter der Leitung von Gerhard Bock, Michael Below, Major der Sowjetarmee (Chpr), und Fritz Baumgarten, Major der Volkspolizei (Orchester), sang und spielte auf dem Marienberg klassische und moderne Chorsätze deutscher und russischer Volkslieder ...

  • Ehrendiplom für Cordelia Wikarski

    Von unserem Moskauer Korrespondenten Werner Goldsteiri Moskau. Im Internationalen Tschaikowski-Musikwettbewerb errang die Cellistin Cordelia Wikarski aus der Hauptstadt der DDR ein Ehrendiplom. Der Moskauer Rundfunk übertrug eine Aufführung von"DyÖfäks h-Moll-Konzert, das' die Künstlerin' ;mit der Moskauer Philharmonie unter Leitung von Gennadi Roshdestwenski spielte ...

  • Blick auf den Spielplan

    DEUTSCHE STAATSOPER (Kassenrui 20 04 91), 19.30-22 Uhr: „La Traviata"***) METROPOL-THEATER (20 23 98), 19-21.45 Uhr: „In Frisco ist der Teufel los"***) DEUTSCHES THEATER (42 8134), keine Vorstellung KAMMERSPIELE (42 85 80), 20 bis- 22.15 Uhr: „Die Millionärin"»") BERLINER ENSEMBLE (42 31 60), 15-18.15 ...

  • MAXIM GORKI THEATER

    (20 17 90). 19-22 Uhr: „Die Geisel"***) VOLKSBÜHNE (42 96 07/08), 19 bis 21.45 Uhr: „Der Besuch der alten Dame"***) THEATER DER FREUNDSCHAFT (55 07 11). keine Vorstellung PUPPENTHEATER BERLIN

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  • Das Nädilöhr

    wird erweitert Von Martin John

    Kraftfahrer, kommst du nach' Halle, dann wappne dich mit Geduld 1 und schärfe 'deine Sinne. Dich erwartet kein leichtes Unternehmen. Die in diesen Tagen schon einmal im Schweiße ihres Angesichts durch die Saalestadt ■gefahren sind, können es dir • erzäfi-! lep: Halle gleicht einem Labyrinth.. •■■ Moment mal! — höre ich den Einwurf — wir Fußgänger haben es auch nicht gerade leicht ...

  • Souvenirs auch sonntags

    Berlins Besucherzahl wächst mit . jedem Jahr und ebenso der Wunsch, eine bleibende Erinnerung mitzunehmen. Nun mag so mancher skeptisch die Stirn runzeln, wenn er das Wort Andenken hört. Ganz zu Unrecht jedoch, was die Stücke anbetrifft, die die Berlin-Werbung „Berolina" anbietet. Hier, geht man neue Wege ...

  • Grüne„Adern" durch Prenzlauer Berg

    1,4.,. Millionen Quadratmeter Grünfläche pflegt gegenwärtig das Gartenamt im Stadtbezirk Prenzlauer Berg. In den nächsten Jahren werden in diesem Stadtteil weitere' Flächen angelegt, so daß bis 1970 über 400 000 Quadratmeter hinzukommen. Außer der ehemaligen Schuttkippe in der Oderbruchstraße, die in ...

  • Abends wird bedient

    Vielleicht wird mancher Ostsee- , Urlaubsanwärter jetzt fragen: Selbstbedienung beim Essen — einverstanden, aber wird man dann am Abend nirgendwo mehr gemütlich bei Tanzmusik und einer Flasche Wein sitzen können? Ein großer Teil der Lokale wird mitvariablen Bedienungsformen arbeiten. Das „Inselparadies" in Baabe z ...

  • Die Hauptstadt in Zahlen e -

    Mit ihren 9 bekannten Opern-, Operetten- und Schauspielhäusern ist die Hauptstadt Theaterzentrum der DDR. Während auf 1000 Einwohner der DDR im Durchschnitt etwa drei Theaterplätze kommen, sind es in Berlin 8,2 Theaterplätze, darunter 4,4 in Musiktheatern. Neben den Berufskünstlern haben sich auch die Laienkünstler aus den 5 Arbeiter-und-Bauern-Theatern Berlins in über 100 Vorstellungen während der vergangenen Spielzeit viel Sympathie erworben ...

  • Durchlaufsystem ist Trumpf

    Die HO-Gastronomen rechnen für die Sommersaison mit fünf, Millionen Gästen gegenüber drei Millionen in den vergangenen Jahren. Sie, zufriedenzustellen wird nicht leicht seirij-aber es gibt, einen. Weg. Er heißt: Selbstbedienung! Eine Selbstbedienung mit Niveau, -jwiesie sich in. allen .'hochentwickelten ...

  • Alle 24 Sekunden ' ein Mifa-Fahrrad

    ; Halle. Alle 24 Sekunden verläßt ein Fahrrad das Montageband im VEB Fahrradwerk Mifa Sangerhausen. Diese einmalig kurze Montagezeit hat dazu beigetragen, daß Mifa-Fahrräder sich im wahrsten Sinne des Wortes millionenfach bewährt haben. Seit Wiederaufnahme der Produktion. 1945 wurden in Sangerhausen ...

  • Feriensommer

    Wie in jedem Jahr Ist der Pionierpark i,Ernst Thälmann'' in der Wuhlhedde mit seinem weiten und schönen Gelände ein besonderer Anziehungspunkt während der Sommerferien. In den Monaten Juli und .August werden Gäste-aus allen Bezirken der Republik sowie Junge Pioniere aus der Ungarischen Volksrepublik ...

  • Der Gast spart Zeit

    Auf der Insel Usedom führten die HO-Gaststätten im vorigen Jahr gemeinsam mit dem Reisebüro der DDR ein interessantes Experiment durch: Die Reisebüro-Urlauber erhielten Essengutscheine, die wahlweise in allen Gaststätten Gültigkeit hatten. Der weitaus größte Teil der Urlauber entschied' sich!" für die Selbstbedienungs-Gaststätten ...

  • Dederonwebketten in Großproduktion

    Wilhelm-Pieck-Stadt Guben. Die Großproduktion von Webketten aus Dederonfeinseide hat das Chemiefaserkombinat Guben aufgenommen. In einer hochmodernen Anlage werden dabei jeweils 6000 bis 15 000 Dederon- • fäden veredelt und zu einem Kettbäum zusammengefaßt. Daraus webt man in den Textilwerken „Einheit" in Glauchau ■ und Novotex in Greiz Dederonstoffe für Oberhemden, Blusen, Mäntel, Hosen und Kostüme ...

  • Ein Druck auf den Knopf

    «y-

    Täglich werden auf dem . Werkbahnhof des Erdöl* Verarbeitungswerkes Schwedt 15 Züge abgefertigt. Das sind über 600 Kesselwagen, die aneinandergereiht eine Länge von etwa acht -Kilometern ergeben. Vom Gleisbildtisch des Zentralstellwerkes Stendell (etwa 5 km vom Werk entfernt) können die nahezu, 100 Weichen, die Signale, und' Gleissperren über Knopfdruck fernbedient werden ...

  • 25 zentrale Vorbereitungsküchen

    Überhaupt haben die Gastronomen an der Ostsee viel Mühe aufgewandt, die Küchenarbeit zu rationalisieren und damit die Arbeit des Küchenpersonals zu erleichtern. Insgesamt richteten sie — größtenteils mit Hilfe von Rationalisierungskrediten — im Bezirk 25 , zentrale Vorbereitungsküchen ein, von denen aus die kleineren Gaststätten mit Fleischportionen, geschälten Kartoffeln, geputztem Gemüse usw ...

  • Selbst bedient — aber mit Niveau

    Ein Blick hinter die Kulissen der Gastronomie im Ostseebezirk

    Kürzlich waren wir, eine Gruppe Berliner Wirtschaftsjournalisten, für zwei Tage am Ostseestrand unterwegs. Wir wollten .erfahren, wie der Handel, insbesondere aber die Gastronomie, auf die diesjährige Saison vorbereitet Ist Unsere erste Station war Rostock- Warnemünde. Nach dem gemeinsamen Mittagessen im Strandhotel erkundigte sich HO-Bezirksdirektor Heinrich Hasse, ob wir ...

  • 2,2 Millionen Mahlzeiten „auf Eis'?

    Damit sind wir schon beim Thema: In den Kühlhäusern des Ostseebezirks lagern bei minus 17 Giad Celisus etwa 2,2 Millionen tischfertige Speisen, die die HO-Köche in Rostock. Stralsund, Binz und Heringsdorf am Jahresbeginn für die- Saison hergestellt haben,.„ .., Die Speisenfrostung ist eine der Rationalisierungsmaßnahmen in den HO-Gaststätten ...

  • Sonnenwendfeuer >

    Zum Sonnenwendfeuer Im Friedrichshain versammeln sich am 22. Juni Mädchen, und Jungen aus Mitte und PrenzlauerBerg. Am 26. Jun! wird dann die Woche ■ der Jugend: und Sportler mit einem »Treff, junger Leute —• heute" in der Kongreßhalle am Alex eröffnet (ND)

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  • Menschen An Unserer Seite

    Pur fllft vielen Beweise hertUener Anteilnahme zum plötzlichen AbleDen meines tellettten Mannes, Genossen Willi Becker sage 1* auf diesem Wege allen Genossen* Freunden und Bekannten herzlichen Dank. Berlin-Friedrichshain, im Juni 1B6S Eva Becker und Angehörige

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  • Das Gewissen der Lauen aufrütteln!

    Sreta Kuckhoff protestiert gegen Mißhandlung von Vertretern ies DDR-Friedensrates durch Bonner Polizeibüttel

    Berlin (ND). Die Vizepräsidentin des Friedensrates der DDR Frau Greta Kuckhoff hat in einer Erklärung mit Nachdruck dagegen protestiert, daß die Vertreter des DDR- Friedensrates Prof. Dr. Hedwig Voegt, Adolf Deter, Günter Wirth, Horst Kreter und Fritz Rathig am 11. Juni bei einer Reise nach Westdeutschland von bayrischer Grenzpolizei unter Gewaltandrohung verhaftet und in einem Häftlingsüberführungswagen zu einem schamlosen Verhör transportiert wurden ...

  • Bonner Historien und der Revanchismus

    Warum westdeutsche Geschichtsschreiber den 22. Juni 1941 und seine Konsequenzen verfälschen / Von Dr.Gerhart Hass *

    führen zu wollen. Man muß also fragen, ob nicht derjenige schizophren auftritt, der einerseits über die historischen Fakten des zweiten Weltkrieges diskutieren will, andererseits aber publi- . ziert, daß er sich mit der Ordnung Darüber, kann auch die Feststellung nicht abfinden will, zu der sich seine nicht hinwegtäuschen, die Erdmann im Gesprächspartner bekennen und er sich März 1986 auf der 4 ...

  • Die passende Jacke

    Der Historiker hat die Pflicht, die Wahrheit hfho1 die GesetzmäßigKeiten der gesell|aaftlichesN-En^wi«kl»ng «« ergründen.'ßr, kann sich nicht wie Erdmann darüber auslassen, der Mensch sei so beschaffen, „daß er sich aus der Vergangenheit ein Kleid seiner Geschichte zurechtschneidert". Und wenn Erdmann ...

  • Logischer Kopfstand

    In seinen Ausführungen vor der Synode zog Erdmann sogar Lehren aus dem Ergebnis des zweiten Weltkrieges. Von den im Potsdamer Abkommen festgelegten Grenzen sagte er, „daß eine erhebliche Korrektur realistischerweise nirfit erwartet werden kann". Der realistische Erdmann verschweigt jedoch, daß Realismus, wie dies der faschistische Überfall auf die Sowjetunion am 22 ...

  • Die Welt im Klassenzimmer

    Aus der polytechnischen Oberschule in Flößberg gingen unlängst 22 Briefe auf die Reise, geschrieben von den Schülern der 4. Klasse. Sie waren an die Direktoren verschiedener volkseigener Betriebe unseres Bezirkes gerichtet. Die Kinder wollten einmal selbst die internationalen Handelsbeziehungen der Betriebe des Bezirkes Leipzig erforschen ...

  • Der Überfall

    Neue Leipziger Tageszeitung, vom 23. Juni 1941:

    22. Juni (PK). Endlich ist es soweit, die erregende Spannung der letzten Tage weicht der Gewißheit des neuen Einsatzes. Seit einer Stunde wissen wir, daß es gegen Rußland geht. Es ist 1 Uhr früh ... Es wird nicht viel gesDrochen, wie stets vor. einer Flugbesprechung. Der Kommandant gibt das Ziel bekannt: Auf dem sowjetrussischen Flughafen sind zahlreich« Kampf- ...

  • Leser schreiben an die Redaktion

    Ein Brief aus Köln

    Pfingsten hatte ich überraschenden Besuch aus Köln. Belinde, die Theaterwissenschaft studiert, und .^pchen, ein ©fcsrschüler, jtgmen. Anläßlich^ eines Gastspieles' des Deutechen Theaters in Bonn hatte ich sie kennengelernt- Bald danach erhielt ich von Belinde einen Brief. Sie bedankte sich für unsere Gastfreundschaft und schrieb u ...

  • Der gespaltene Erdmann

    Diese politischen Schlußfolgerungen •werden nicht nur von der gegenwärtigen Bonner Regierung gezogen, sondern auch von einer Reihe Historikern, wie Erklärungen des Vorsitzenden des westdeutschen Historikerverbandes, Karl Dietrich Erdmann beweisen. In einem 1965 veröffentlichten Brief an den französischen ...

  • Kinderarbeit

    Leipziger Zettung ,vom 19. Juni 1891: \ i

    Im Unterhaus fand eine Erörterung über die Fpbrik- und Werkstättenbill statt Sydney Buxton' beantragte ein Amendement, daß vom 1. Jänner 1893 ob'~Klnder hur mit dem elften Jahre in den Fabriken beschäftigt .werden sollen. Gorst giebt zu, daß die britischen Delegirten auf der Berliner Arbeitsconferenz einmüthig für eine Alterserhöhung auf 12 Jahre bei Beschäftigung der Kinder waren und daß Lord Salisbury dieser Ansicht beipflichtete ...

  • Ein Herz für uns Alte

    Erst vor .kurzem hat die Volkspolizei dazu aufgefordert, den alten Leuten Im Straßenverkehr mehr Hilfe zu geben. Ich bin über 83 Jahre alt und kann ein gutes Beispiel erzählen. Am späten Vormittag des 7. Juni wartete ich in Berlin-Pankow auf die Linie 49 der Straßenbahn. Ich war schon sehr erschöpft und freute mich, als die Bahn endlich kam ...

  • Jungfernwiese

    Hallisches patriotisches Wochenblatt Vom 22. Juni 1816

    lichen Anstände entgegen, zum Theil aber gefährlich ist Um Unanständigkeiten und . Unglück zugleich zu verhüten, wird hierdurch die schon längst bestandene Ordnung wieder in Erinnerung gebracht, 'wornach zum öffentlichen Badeplatz ein- "iig^und allein die Stelle auf der sogenannten Jungfern-Wiese rechts ...

  • Auf ein neues

    Das diesjährige Pressefest des „ND" gehört nun schon zu den Erinnerungen. Am vergangenen strahlend schönen Sonntag spazierten groß und klein zum Friedrichshain. Unsere Augen reichten leider nicht aus, um alles mitzuerleben. Kurzum: Es war ein herrliches Fest. Herzlichen Dank dafür! Nächstes Jahr auf ...

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  • VonR K.Beck

    hatte. Ohne jegliche zeichnerische Unterlage bestellten die Experten 4450 Stück dieses Schützenpanzerwagens. Ex-Kriegsminister ' Franz: Josef Strauß rettete mit seinem Geschäft die amerikanische Rüstungsfirma Lockheed. Als sie kurz vor dem Bankrott stand, faßte FraTtt Josef den Entschluß, seine Geschwader mit 700 „Starfightern" auszurüsten; jenen Todesvögeln, die den Beinamen „Witwenmacher" trägen und von denen bisher 58 abstürzten ...

  • Auf der Strecke geblieben ;„ .„

    . . Als später, nach dem Strahljäger, das .'deutsch-französische Transportflugzeug „Transall" in Serie ging, biß Evers an. Das französische Navigationsgerät kam zum richtigen,* Zeitpunkt. Müller und Dr. Masing schluckten die erste Rate der Provision: 360 000 DM. Die gesamte Provision sollte 1,5 Millionen DM betragen ...

  • Der Stall muß ausgemistet

    warnen Dieses Ringelspiel Ist noch nicht ausgespielt. Aber soviel ist sicher: Hinter den Kulissen sieht die Sache ganz anders aus. Während die vielen kleinen Ganoven über die Klinge müssen, bleiben die großen im Sattel. Darüber täuschen auch keine Meldungen hinweg wie etwa die,' daß zuerst von drei korrupten Offizieren die Rede war ...

  • Der große Coup des Herrn Müller

    : Doch alle diese skandalösen Vorfälle nehmen sich angesichts der jetzt bekannt gewordenen Korruptionsaffäre wie kleine Fische aus. Das ganz große Ding setzte ein gewisser Heinrich Müller in Gang. Dieser Mann, der vor zehn Jahren in Frankreich noch Zement verkaufte, kam auf eine sehr ungewöhnliche Weise zu einem Coup, der kaum seinesgleichen hat ...

  • Für Hosenknöpfe hohe

    Honorare Bevor wir diese mysteriöse Geschichte etwas näher unter die Lupe nehmen, kann eine Summierung dessen, was in dem Bonner Augiasstall der Herren Strauß und v. Hassel bisher vor sich ging, sehr aufschlußreich sein. An dem ersten • Skandal, der schon einige Jahre zurückliegt waren mehr als 80 Beamte des sogenannten Banner Beschaffungsamtes und über 40 Chefs von Zulieferbetrieben ...

  • Was geht auf der Bonner Hardthöhe vor? Ein Skandal folgt dort dem anderen. Die Bestechungsgelder gehen in die Millionen. Das beweist eine

    In Grafenau, einer idyllischen Ortschaft in Niederbayern, gibt es eine Villa, die durch ihre Extravaganz auffällt. Der Besitzer hat Geld wie Heu, sagt man dort. An der Gartenpforte weist ein Schilddien darauf hin, daß hier ein gewisser Karl Evers wohnt. Ihm stellte der Postbote Ende April ein Telegramm zu ...

  • AUS GAINSBOROUGH

    ■•■- Fünfzigtavtsend Liter Meerwasser ließ eine englische Maschinenbaufirma von der Nordsee in die 72 Kilometer von der Küste entfernte Stadt Gainsborough' befördern. Einziges Motiv dieser umständlichen und aufwendigen Maßnahme: Die britische^ Marine benötigt zur Gewinnung von Salz ein Gerät, das die Firma mit dem bestellten Meerwasser testen will ...

  • DAS Ey-""' AUSMIDDLETON

    Einunddreißig Tüten Kartoffelchips verzehrte der 23jährige Beverley .Engljsh aus Middletoh in 50 Minuten. Der knapp 200 Pfund schwere Esser, der seine Leistung als Weltrekord bezeichnete, klagte anschließend: „Ich habe immer noch Hunger!"

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Millionen Fäden Von Heinz Stern DDR-Vorschlägen fanden weite Resonanz Revanchistenrummel in München Otto Gotsche sprach ' &lt; vor UNO-Seminar 40 Millionen Watt Plus Volkskünstler mit großen Leistungen Der Sparfakiade entgegen
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