16. Okt.

Ausgabe vom 17.01.1965

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  • Demonstration

    Heute demonstrieren wir in Berlin an den Gräbern von Karl und Rosa. Wozu heute noch Demonstration, wovon zeugt es, daran teilzunehmen? Da drohen keine Verhaftungen, keine Knüppelattacken der reaktionären Polizei sind zu bestehen. Haben wir heute nicht ganz andere Möglichkeiten, unseren Willen kundzutun? * Volksvertreter sind unsere Besten« sie regieren unseren Staat ...

  • DDR-Enthüllungen in Europas Presse

    Führende Zeitungen berichten ausführlich über Berliner Pressekonferenz / Mende fordert erneut Atomwaffen

    1 Berlin (ND/ADN). Die Enthüllungen des Ministers für Nationale Verteidigung der DDR, Armeegeneral Hoffmann, auf der, internationalen'Pressekonferenz zum Bonner Atomminengürtel haben in der europäischen Presse starke Beachtung gefunden. Zahlreiche führende Zeitungen in Paris und Moskau, Helsinki und Sofia, Stockholm und Budapest berichteten am Sonnabend an führender Stelle, über die Pressekonferenz und zitierten ausführlich aus der Erklärung Heinz Hoffmanns ...

  • Bonn -will Völker betrügen

    Scharfe sowjetische Note gegen Verjährungsbeschluß

    Moskau (ADN). Den Appell der Regierung der Bundesrepublik an alle Regierungen, Organisationen und Einzelpersönlichkeiten, bis zu einem bestimmten "Termin das ihnen vorliegende Material über Naziverbrechen zur Verfügung zu stellen, kann man nur als* einen verwerflichen Versuch betrachten, die faktische Amnestie der faschistischen Mörder zu ' tarnen und die widerrechtlichen Handlungen gegenüber der - Weltöffentlichkeit zu rechtfertigen ...

  • Bezirksleitungen gaben Auftakt für die Parteiwahlen

    Beratungen in Magdeburg, Leipzig, Rostock und Halle

    B e r 1 i n (ND). Die Bezirksleitungen Magdeburg, Leipzig, Rostock und Halle berieten am Freitag und Sonnabend, wie die Beschlüsse des 7. Plenums und die im Brief des Zentralkomitees an alle Parteiorganisationen enthaltenen Aufgaben zu lösen sind. Die Tagungen gaben den 'Auftakt für die Rechenschaftslegung und Neuwahl der Leitungen der Grundorganisationen ...

  • Weiße Nonnen flüchten vor Tshombe-Söldnern

    Khartam (ADN). 56 Europäer sind auf der Flucht vor den Söldnern Tshombes1 in der südsudanesischen Stadt Juba eingetroffen, meldet Reuter. Die Flüchtlinge erklärten, Kämpfer der kongolesischen Befeiungsbewegung seien ihnen behilflich gewesen, die Grenze zu erreichen und zu überschreiten. Die Europäer, 16 belgische Missionare, Priester und Nonnen, 5 belgische Zivilisten und 35 Griechen bestätigten damit Erklärungen des Präsidenten der Volksrepublik Kongo, Gbenye ...

  • Erztransport 7 km unter Tage

    Von unserem Bezirkskorrespondenten Fritz Hoffmann Freiberj. 600 Meter unter der Erdoberfläche rollen seit Jahresbeginn Elektrozüge des Hüttenkombinates „Albert Funk" auf einer sieben Kilometer langen Strecke von Brand-Erbisdorf nach Freiberg. Sie bringen Erz aus der Grube Brand-Erbisdorf zur Aufbereitung nach Freiberg ...

  • 19000-Tonner lief vom Stapel

    Von unseren Volkskorrespondenten Otto Blunk und Fritz Leske Wismar. Das dritte 19 000-Tonnen-Seefahrgastsehiff lief am Sonnabend auf der Mathias-Thesen-Werft vom Stapel. Die Gattin des Leiters der Handelsvertretung der UdSSR, Frau Jekaterina Klotschek, taufte es auf den Namen des ukrainischen Dichters „Taras Schewtschenko" ...

  • Zille-Denkmal für Berlin

    Berlin (ND). Berlin erhält ein Zille- Denkmal. Der Oberbürgermeister, Friedrich Ebert, besichtigte am Sonnabendvormittag das Bildwerk im Atelier des Schöpfers ,— Prof. Heinrich Drake in Berlin-Wilhelmshagen. Friedrich Ebert bezeichnete die Haltung Zitles, seinen Gesichtsausdruck als sehr gelungen. Der ...

  • Mord in Burundi

    Bujumbura (ND). Der Premier des afrikanischen ^ Königreiches ', Burundi, Pierre Ngendandumwe, wurde am Freitag in der Hauptstadt ^.Bujumbura ermordet. In Bujumbura wird darauf hingewiesen, daß Burundis Hältung gegenüber der kongolesischen Befreiungsbewegung den Imperialisten schon lange ein Dorn im Auge war ...

  • Wieder Doppelsieg für UdSSR

    Aus Klingenthal telefonierte Klaus Ullrich Ein Sturz auf der 5-km-Strecke brachte Christine Nestler um den Ruf, beide Langläufe der Klingenthaler Damenskirennen als beste DDR-Teilnehmerin auf dem 5. Platz zu beenden. Sie wurde Achte. An einen DDR-Sieg war auch diesmal nidit zu denken, am UdSSR- Doppelsieg änderte sich nur die Reihenfolge: Atschkina vor Tschernowa ...

  • Bucher möchte mit Mördern leben

    Augsburg (ADN). „Wir müssen- es darauf ankommen lassen, notfalls mit einigen Mördern zusammenzuleben." Mit diesen Worten hat sich der Bonner Justizminister Bucher am Freitagabend auf einer ,FJ?P-Versammlung in Augsburg für eine Verjährung der Nazi- und Kriegsverbrechen in Westdeutschland ausgesprochen ...

  • Dänemark lehnt MLF ab

    Los Angeles (ND). Der dänische Außenminister Häkkerup hat in Los Angeles die MLF für sein Land abgelehnt. Der MLF-Plan sei für Dänemark nicht annehmbar. Häkkerup erklärte ausdrücklich, sein Land sei nicht der einzige NATO-Staat, der die Abneigung Frankreichs gegen das MLF-Projekt teile.

  • Ausgewiesen

    Daressalam (ADN/ND). Die Regierung Tansanias hat zwei USA- Diplomaten ausgewiesen. Es handelt sich um den Botschaftsrat der USA in Daressalam, Gordon, und den USA-Konsul in Sansibar, Carlucci. Die Ausweisung erfolgte wegen subversiver Tätigkeit.

  • Lebendig begraben

    Taipeh (ND). 30 Arbeiter sind auf Taiwan bei eine» Tunnelsprengung durch einen Erdrutsch lebendig begraben worden. Bis Freitagabend waren fünf der Verschütteten -tot geborgen. Es wird angenommen, daß keiner die Katastrophe überlebt hat..

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  • Die Garantie

    Was der , Bundeswehrführungsstab seft mehr als sechs' Jahren ausheckt und im Auftrag der Erhard-Regierung eifernd betreibt, wurde am Freitag auf der Pressekonferenz in Berlin gründlich entlarvt. Die Mauer des Schweigens, die Bonn um den an der westdeutschen Ostgrenze geplanten Todesgürtel zog, wurde von der DDR durchbrochen ...

  • B. N. Ponomarjow 60 Jahre

    Zentralkomitee übermittelte herzliche Glückwünsche

    Genosse B. N. Ponomarjow, Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion, begeht heute seinen 60. Geburtstag. Aus diesem Anlaß übermittelte ihm das Zentralkomitee unserer Partei ein in herzlichen Worten gehaltenes Glückwunschschreiben, in dem es heißt: „Als treuer Sohn des großen ' Sowjetvolkes widmeten Sie Ihre ganze Schaffenskraft dem Kämpf der,Partei Lenins für Frieden, Demokratie und Sozialismus ...

  • Jeder möge Verantwortung erkennen

    Berlin (ADN). Die Hoffnung, daß die Worte und Mahnungen des Nobelpreisträgers Max Born, der den verderblichen ^.tomminenplan Bonns scharf zurückgewiesen hat, namentlich unter den westdeutschen Gelehrten auf fruchtbaren Boden fallen, äußerte der Präsident des : Friedensrates der DDR, Prof. Dr. Dr. h. c ...

  • Hilfe für Katastrophenopfer

    Kurt Böttger übergab DDR-Spende an Indien

    1 Der Leiter der Handelsvertretung der DDR in Indien, Handelsrat Kurt Böttger, übergab am Freitag dem indischen Gesundheitsminister. Frau Dr. Sushila Nayar, in Neu Delhi eine Medikamentenspende des Deutschen Roten Kreuzes der DDR im Werte Von 69 000 Rupien als Hilfe für die Opfer der Unwetterkatastrophe, die Enda ...

  • Klug überzeugen, besser leiten

    Magdeburg. Die Tagung der Bezirksleitung demonstrierte das Verantwortungsbewußtsein der Genossen für die Lösung der nationalen und volkswirtschaftlichen Aufgaben. Die meisten Diskussionsredner gingen davon aus, daß die größeren Aufgaben, die der Plan 1965 stellt,, ohne umfassende iemokratische Mitarbeit aller 3ürger nicht gelöst werden rönnen ...

  • Alles Neue braucht ein ideologisches Fundament

    fon Bezirks- :orrespondent dartin John Halle. Im Jahre 1965 erhält ler Bezirk Halle rund 20 Pro- :ent der Gesamtinvestitionen ler Republik. Leuna II und las Plasteverarbeitungswerk Jölzau sollen noch in diesem Jahr mit der Produktion beiinnen. Die Bezirksleitung beiet, wie die Parteiarbeit den teuen Maßstäben, die mit dieen großen Aufgaben gesetzt rerden, gerecht werden kann ...

  • Leuchttürme guter Leistungen reichen allein nicht aus

    Von Bezirkskorrespondent1 Günter Brock Rostock. Die Werktätigen des Küstenbezirkes haben im vergangenen Jahr die Pläne insgesamt in allen wichtigen Kennziffern erfüllt und übererfüllt. Genosse- Harry Tisch, 1. Sekretär der Bezirksleitung und Mitglied des ZK, betonte jedoch in seinem Referat, daß in der Mathias-Thesen-Werft Wismar, im Landbaukombinat und in vielen Genossenschaften der Kreise Wolgast und Bad Doberan die Parteiorganisationen die politischen Grundfragen ungenügend geklärt haben ...

  • Soziologen helfen beiMassenarbeit

    Leipzig. Exakte soziologische • Untersuchungen gaben den leitenden Parteiorganen des Bezirkes Leipzig eine wichtige 'Grundlage für die ideenreiche Führung der politischen Masseoörbeit Im Ergebnis solcher i Untersuchungen bereiten Bezirks- und Stadtleitung gegenwärtig ein großes Jugendforum vor. Auf ihm werden Vertreter der Partei und dib Jugendlichen freimütig die Probleme unserer Entwicklung erörtern und Bilanz über die Erfüllung des Jugendkommuniques ziehen ...

  • Gratulationsschreiben an Charlotte Küter

    Das Zentralkomitee übersandte der Schauspielerin Genossin Charlotte Küter anläßlich ihres, 65. Geburtstages am 17. Januar die herzlichsten Glückwünsche. In dem Schreiben heißt es: «Dein Leben, Deine politische Arbeit und Dein künstlerisches Schaffen sind untrennbar mit dem Kampf der Arbeiterklasse um den Sieg des Sozialismus und, die - Sicherung des Friedens in Deutschland verbunden ...

  • Polen über Strauß empört

    Der jüngste Versuch des ehemaligen westdeutschen Kriegsministers Strauß, den deutschen Faschismus von der Schuld des zweiten Weltkrieges reinzuwaschen und seine Taten zu rechtfertigen, hat in Polen große Empörung hervorgerufen und wird von der öffentlichen Meinung des Landes entschieden verurteilt. Das erklärte mir der Sejm- Abgeordnete der Vereinigten Bauernpartei und Chefredakteur der Tageszeitung „Dziennik Ludowy", Stanislaw Cieslak ...

  • Blick auf den Spielplan

    DEUTSCHE STAATSOPER. Sonntag, 16.30 Uhr: Kammermusik der Staatskapelle*); 19.30 Uhr: „Macbeth""*); Hontag, 20 Uhr: „Monsieur und Madame Denis — Salon Pitzelberger"**) METROPOL-THEATER, Sonntag, II Uhr: Konzert (BSO)***); 17 Uhr: „Orpheus in der Unterwelt"***); Montag, 20 Uhr: Konzert (BSO)**) DEUTSCHES THEATER, Sonntag, 19 Uhr: „Schau heimwärts, Engel'****) KAMMERSPIELE, Sonntag, 19 ...

  • Riesenluftballon über dem Fernsehturm

    Dresden. (ND). Die Betonierarbeiten am fast 100 Meter hohen Schaft des künftigen Dresdner Fernsehturms auf den Eibhöhen sollen auch bei Frost fortgesetzt werden. Das Montagegerüst wird mit einem Riesenluftballon — einer beschichteten Dederonhülle von 18 Meter Durchmesser — umkleidet. Bin Gebläse'füllt die Hülle mit Warmluft ...

  • Zeitungszusteller Gäste der Verlage

    Berlin (ND). Etwa 800 Zeitungszusteller und -Verkäufer der Hauptstadt waren am Sonnabendabend Gäste einer Veranstaltung im Saalbau Friedrichshain. Die Verlage „Neues Deutschland", „Junge Welt" und der „Berliner Verlag" hatten dazu eingeladen. Auszeichnungen und ein buntes Kulturprogramm erwarteten die besten Mitarbeiter der Deutschen Post, die in der täglichen Arbeit ihre enge Verbundenheit mit der sozialistischen Presse bewiesen haben ...

  • Urteil im Schwedter Arbeitsschutzprozeß

    Schwedt (ND-Korr.). Im Prozeß gegen den Obermonteur Richard Schwarze vom VEB Starkstrom-Anlagenbau Berlin („ND" vom 14. Januar) verurteilte der 2. Strafsenat des Bezirksgerichts Frankfurt (Oder) den Angeklagten am Sonnabend in Schwedt wegen Verletzung der Arbeitsschutzverordnung in Tateinheit mit fahrlässiger Tötung und schwerer Körperverletzung zu einem Jahr und acht Monaten Gefängnis bedingt mit zweijähriger Bewährungsirist ...

  • Übereinstimmung von KPD und KPÖ

    Berlin (ND). Am Donnerstag, dem 14. Januar 1965, fand eine Beratung zwischen einer Vertretung der Kommunistischen Partei Deutschlands unter der Leitung des Genossen Erich Glückauf, Mitglied des Politbüros des ZK der KPD, und einer Delegation der Kommunistischeii Partei Österreichs Unter der Leitung des Genossen Franz West, Mitglied des Politbüros des ZK und Sekretär der Wiener Stadtleitung "3er KPÖ, statt ...

  • Bitte nicht/

    Am 9. Januar veröffentlichten wir unter der Überschrift „Kannibalen?" das Bild einer Banderole der Altenburger Wollspinnerei, auf der steht: „Ca. 100 g Baby tVP 4,85". Wir wollten aus angeborenem Taktgefühl nicht fragen, warum die Babys scheibchenweise verkauft werden, verlangten aber, daß wenigstens genau gewogen wird ...

  • Betrüger festgenommen

    Berlin (ND). In guter Zusammenarbeit mit der Bevölkerung gelang es der Volkspolizei, den 30jährigen Betrüger Karl Wallert, der sich u. a. als Karl Grätz, Heinz Gretz oder als Heinz Gentsch ausgab, festzunehmen. Der Heiratsschwindler trieb sich unangemeldet in Berlin und in den Randgebieten umher. Seinen Opfern entwendete er Geld oder ließ sich in betrügerischer Absicht Geldbeträge aushändigen ...

  • Wirtschaftsgespräche mit Osterreich

    Eine Delegation der Deutschen Stahl- und Metallhandelsgesellschaft unter Leitung des Generaldirektors Erich Mogle weilt gegenwärtig zu einem Besuch in Österreich. Osterreichische Wirtschaftskreise gaben für die DDR-Delegation in den repräsentativen Räumen des Clubs .La Polais" in Wien einen Empfang, ...

  • Damaskus begutachtet DDR-Heimelektrik

    Eine Ausstellung des Außenhandelsunternehmens Heimelektrik wurde am Donnerstag durch den' Stellvertreter des GeneraldiiektorsHans Liebsch In Damaskus eröffnet. Die Ausstellung unter der Bezeichnung „Elektrik-Elektronik der DDR 1965" zeigt unter ande->. rem Rundfunkempfänger, Transistorengeräte und Fernsehgeräte sowie das gesamte Sortiment elektrischer Haushaltgeräte ...

  • Erhards Moral

    Bei seiner widerrechtlich in Westberlin veranstalteten »Geschäftswoche" gab Bundeskanzler Erhard so manche bezeichnende Sentenz von sich. Eine unter vielen war: Den westlichen Ländern fehle die moralische Berechtigung, mit der DDR Handel zu treiben. Es ist interessant zu sehen, was bei Herrn Erhard als moralisch und was als unmoralisch gilt ...

  • Begegnung in Bukarest

    Cocktail für Delegation der Plankommission

    Für die zu Konsultationen mit den Planungsorganen Rumäniens in Bukarest weilende Delegation der Staatlichen Plankommission unter Leitung des stellvertretenden Vorsitzenden der Plankommission Günther Wyschofsky gab der Geschäftsträger der DDR in Rumänien, Dr. Siegfried Bock, in den Räumen der Botschaft einen Cocktail ...

  • Finnen für Aufnahme der DDR in die IPU

    Helsinki (ADN-Korr. / ND). Die der Demokratischen Union des Finnischen Volkes (SKDL) angehörenden Mitglieder der Vertretung Finnlands im Nordischen Rat forderten am Wochenende die Aufnahme der DDR in die Interparlamentarische Union (IPU). In der Begründung des Antrages wird betont, daß es ein Vorteil ...

  • Wie wird das Wetter?

    ' Wetteraussichten: Am'Sonntag bei starkem, an der Küste mitunter stürmischem Wind um Südwest zunächst bedeckt und zeitweise Regen oder Sprühregen. Im höheren Bergland Niederschläge zum Teil als Schnee. Später im Norden Obergang zd wechselnder Bewölkung mit einzelnen Schauern. Tageshöchsttemperaturen im Flachland zwischen 5 und 9 Grad, tiefste Nachttemperaturen nahe null Grad ...

  • 14. Januar 2,6 Grad, ,am

    15. Januar 3 Grad. Für Berlin: Sonnenaufgang 8.09 Uhr, Sonnenuntergang 16.28 Uhr; Mondaufgang 16.10 Uhr. Monduntergang 9.10 Uhr. Zentrale Wetterdienststelle Potsdam Die Spitzenbelastungszeiten liegen in der Woche vom 18. bis 23. Januar in der Zeit von 6.30 bis 8.30 Uhr und von 16.30 bis 20.30 Uhr, Stunde der höchsten Belastung 17 ...

  • Beileidsschreibert an Polens Seeltute

    Der Zentralvorstand der Industriegewerkschaft Transport und Nachrichtenwesen im FDGB übermittelte der Gewerkschaft der Seeleute und Hafenarbeiter der Volksrepublik Polen sowie den Angehörigen der achtzehn mit dem Motorschiff „Nysa" verschollenen Seeleute in einem Beileidsschreiben die aufrichtige Anteilnahme der Gewerkschafter unserer Republik ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Hermann Axen, Chefredakteur; Eberhard Heinrich. Haft Herbell, Dr. Güntei Kertzscher, stellv. Chefredakteure: Armin Greim, Redaktionssekretär Horst Bitschkowski. Harri Czepuck. Walter Florath. Dr. Rolf Gutermuth, Georg Hansen, Klaus Höpcke. Karl-Ernst Reuter, Lieselotte Thoms, Dr. Harald Wcssel

  • Pädagogische Woche in Berlin

    Berlin (ND). Vom 18. bis 23. Februar veranstaltet das Haus des Lehrers eine pädagogische Woche. Im Mittelpunkt steht ein Erfahrungsaustausch zwischen Berlin und Naumburg über Probleme des Unterrichts. Das geht aus einer Presseinformation vom Sonnabend hervor.

  • Sprengstoffexplosion

    Genua (ADN/ND). Ein Waggon mit Sprengstoff ist auf dem Bahnhof von Bonassola (Italien) explodiert.. Nach ersten Berichten gab es dabei 9 Tote und 50 Verletzte, da unglücklicherweise im gleichen Moment ein Personenzug in den Bahnhof einfuhr.

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  • Wozu steht der Mensch im Mittelpunkt? Streit und Freundschaft unter Genossen

    Philosophische Betrachtung über einen Scherz Von Dr. Harald Wessel

    mus verwandele alle Menschen in Engel, die sich gleich gut leiden und verstehen können. Doch wir teilen auch nicht die Ansicht einiger bürgerlicher Theoretiker, die da behaupten, im Unterbewußtsein eines jeden Menschen stecke ein „Aggressionstrieb'', den man höchstens auf Sport und ähnliche Tätigkeiten „ablenken", niemals aber überwinden könne ...

  • Wenn man nicht allein ist

    Die Gemeinschaft und das Unglück des Schiffbauers Junski

    Manchmal geht auch bei uns das Leben seltsame Wege. Damit einer richtig sehend wird, mußte er erst fast erblinden. In der Magdeburger Schiffswerft „Edgar Andre" arbeitet seit Jahr und Tag der Kollege Franz Junski. Sein Fleiß, die sichere Hand, das gute- Auge, der kluge Kopf und nicht zuletzt auch seine scharfe Zunge brachten ihn und seine Brigade gut voran ...

  • Friedrichsfelde

    hellte

    Vergangenheit und Gegenwart der deutschen Arbeiterbewegung - auf diesem Bild sind sie, gleichsam mit einem Blick zu erfassen. Die Gedenkstätte der Sozialisten mahnt an den Golgathaweg, den viele der besten Kämpfer der Arbeiterklasse beschreiten mußten, ehe ihre Träume Wirklichkeit wurden. > Von hier schweift das Auge zu einem Haus, fest und stark, "auf solidem Fundament wie die Ordnung, die sich die Arbeiterklasse aus dem Geiste ihrer gefallenen Vorkämpfer schuf ...

  • Zu früheren Beiträgen

    Die Beiträgej auf den vorangegangenen Seiten haben mancherlei Echo gehabt. Am Ort der Tat von „Am Brunnen vor dem Tore" hat inzwischen eine heiße Versammlung stattgefunden. Von allen Seiten wurde die „große erzieherische Bedeutung" der Veröffentlichung gewürdigt. Im Streit der Meinungen trat auch zutage, daß ABV Jogemann tatsächlich korrekter zuwege gegangen ist, als das zunächst unserem VK Maidorn berichtet worden war ...

  • Zu satt?

    Als ich „Die fünfte Kolonne in unserem Herzen" von Dr. Peter-Bernd Schulz im „ND" vom 3. Januar 1965 las, war ich mit mir selbst nicht zufrieden. Du schonst dich, bist satt, liegst am Weihnachtsfeiertag auf der Couch. Freunde besuchen dich. Alle sind zufrieden, satt, schonen sich. In diesem Jahr gab es aber auch alles, meint einer, nur die Apfelsinen sind «drüben" billiger ...

  • Vernünftig

    Da ist nicht von „moralischem Anreiz" neben, unter, vor oder hinter ,dem .materiellen Anreiz" die Rede, nicht vom .positiven Helden". Sie setzen das Kämpfertum nicht auf ein Piedestal (das auf viele nämlich nur einschüchternd oder gar suspekt wirkt!), sondern zeigen ganz einfach, wie reizvoll es ist und worin seine Reize bestehen: Es ist vernünftig, Kämpfer zu sein; es steigert die Lebenslust ...

  • Erzieherisch

    Der Artikel hat uns in der Erziehungsarbeit mit unseren Matrosen sehr viel geholfen. Er war für uns Anlaß umfangreicher Diskussionen, die wesentlich dazu beigetragen haben, in der Erziehung unserer Armeeangehörigen zu bewußten Klassenkämpfern einen Schritt vorwärts zu kommen. Wir würden uns auch freuen, wenn in Zukunft noch mehr solcher Artikel in unserer Zeitung erscheinen würden ...

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  • VEBA-Aktien als Wahlköder 1965

    Arbeitergroschen für staatsmonopolistische Investitionen

    Von Dr. Edith Muschwitz Mit großem Nachdruck versucht Bonn finanzielle Reserven der westdeutschen Bevölkerung für staatsmonopolistische Investitionen zu aktivieren und dieses Vorgehen obendrein noch als Wahlgeschenk „für den kleinen Mann" hinzustellen. Im Wahljahr 1961 hatte man das staatliche Volkswagenwerk privatisiert und durch die Ausgabe von Volksaktien den bundesdeutschen Wählern ein Traumbild von Eigentum, Wohlstand und Glück für alle vorzaubern wollen ...

  • Wo für Deutschland gedacht, gehandelt wird

    Das Leben bestätigt die Politik der DDR

    Von Georg Hansin hungen zwischen beiden deutschen Staaten, wie sie Walter Ulbricht dieser Tage formuliert hat, gehören zum Leben wie das tägliche Brot. Wer wird nur von Regenwolken sprechen wollen, wenn sich am Horizont die Gefahren des Atompilzes ankünden? Unsere Republik wendet sich mit definitiven, unmittelbar realisierbaren Vorschlägen an die Deutschen jenseits der Grenze ...

  • In den Tiefen des Volkes

    Als .Achtzigjähriger zeigt Max Born, was in Westdeutschland zu tun ist. An erster Stelle steht die schonungslose Offenlegung der ganzen Wahrheit, die Enthüllung, der durch die Atomminen verkörperten Gefahr. Klug ist, wer Sich in dieser Aufgabe durch nichts ablenken läßt, erst recht nicht durch die von den Bonner Machthabern betriebene nichtswürdige Hetze gegen die Deutsche Demokratische Republik ...

  • DGB kündigt 1965 harte Kämpfe gegen Konzerne an

    Tarife für 10 Millionen Beschäftigte werden gekündigt Preiswucher und Geldentwertung zwingen zu Lohnforderungen

    Düsseldorf (ND). Der westdeutsche Gewerkschaftsbund hat für 1965 scharfe Auseinandersetzungen mit den Konzernen angekündigt. In diesem Jahr laufen für etwa 10 Millionen Beschäftigte in der Bundesrepublik die Tarifverträge aus. Alle diese Tarife, so erklärte de? stellvertretende DGB-Vorsitzende Tacke am Freitag in Düsseldorf, würden termingerecht gekündigt ...

  • Die Fremden

    —a$. Bundestagspräsident Gerstenmaier hat es in Westberlin nicht gefallen. Als er auf dem Flugplatz gefragt wurde, wie er über die Tätigkeit der Bundestagsausschüsse in Westberlin denke, antwortete er: „Man hatte das Gefühl, in einer fremden Hauptstadt zu Gast zu sein." Es wäre zu begrüßen, wenn die Gefühle des westdeutschen Bundestagspräsidenten ihm nun endlich zu der Einsicht verhelfen würden, daß das von ihm geleitete Gremium in Westberlin nichts zu suchen hat ...

  • Bonn attackiert Araber

    Gerstenmaier will Israel diplomatisch anerkennen

    Berlin (ND). Bundestagspräsident Gerstenmaier griff auf seiner jüngsten Pressekonferenz in Westberlin erneut die Araber an, deren Kairoer Premierskonferenz Israels Waffenlieferanten ernstlich verwarnt hatte. Anmaßend erklärte er: i,Es geht zu weit, wenn pian uns vorschreiben wollte, wem wir Wirtschaftsoder Waffenhilfe leisten ...

  • Verbrauchersteuern in Schweden erhöht

    Stockholm (ADN-Korr.). Eine Erhöhung der "auf allen Waren und Dienstleistungen liegenden Verbrauchersteuer von sechs auf neun Prozent wird in dem Vorschlag für den Staatshaushaltsplan des Finanzjahres 1965/66 angekündigt, den Finanzminister Gunnar Streng dem schwedischen Reichstag vorgelegt hat. Diese Erhöhung, die ab 1 ...

  • Spitzenkonzerne bauen Atomindustrie aus

    Frankfurt (Main) (ADN). Tn Frankfurt (Main) wurde die ^Gesellschaft zur Wiederaufarbeitung von Kernbrennstoffen mbH" gegründet. Das Kapital ces neuen Atomunternehmens, dessen Gründunfi im Einklang mit den Bestrebungen Bonns nach eigenen Atomwaffen steht, besitzt zur Hälfte die Farbwerke Hoechst AG. Mit je 25 Prozent beteiligen sich die Thyssen-Gruppe und der Metallkonzern DEGUSSA ...

  • Hallstein-Doktrin eine Farce

    Braunschweif (ADN). Der Publizist Sebastian Haffner hat auf einem Jugendforum in Braunschweig erneut die Bonner Regierung kritisiert, der Tatsache keine Rechnung zu tragen, daß zwei deutsche Staaten existieren. Voraussetzung für eine Wiedervereinigung sei zuerst die Beseitigung der 'Feindschaft zwischen beiden deutschen Staaten, dann die De-facto-Anerkennung der DDR durch die Bundesrepublik und schließlich die Schaffung gemeinsamer Kommissionen ...

  • UdSSR-Hilfe für Nationalstaaten

    Moskau (ADN). Die Sowjetunion wird ihre Importe aife den Entwicklungsländern bis 1980 um mehr als das Achtfache steigern. Der Anteil dieser Einfuhren am sowjetischen Gesamtimport aus den nichtsozialistischen Staaten soll in diesem Zeitraum auf 31 Prozent erhöht werden, während es 1963 15 Prozent waren ...

  • Kapitalinvasion aus Westdeutschland

    Wien (ADN). Die Kapitalinvasion der westdeutschen Konzerne in Österreich, durch die sie nach vorsichtigen Schätzungen bereits 25 Prozent der. dortigen Industrie unter ihre Kontrolle bekommen haben, dauert an. UPI zufolge sind in der letzten Zeit in Jenbach und Schwäz (Tirol) mehrere Zweigniederlassungen westdeutscher Textilunternehmen gegründet worden ...

  • PRESSESCHAU JL COMBAT fr LEJOURMALDEPARIS

    Die in den westlichen Außenministerien bestehenden Meinungsverschiedenheiten und das vorherrschende Durcheinander und Chaos* nutzend, hat der Chef der westdeutschen Regierung im (West-)Berliner Sportpalast eine Rede von derselben Rednertribüne aus gehalten, wo Joseph Goebbels seinerzeit sein Gift verspritzte ...

  • Billerbecker Hexenjagd von CDU unterstützt

    Düsseldorf (ND). Der Skandal um das Arztehepaar in Billerbeck zieht immer größere Kreise. Die nordrhein-westfälische CDU-Regierung hat am Freitag nach entsprechenden Anfragen von SPD- und FDP-Abgeordneten die Kündigung des katholischen Ludgerus-Hospital unterstützt. Das Hospital in .Billerbeck hatte dem Arztehepaar Erich und Sabine Wahl gekündigt, weil der Katholik Wahl mit einer protestantischen Ärztin verheiratet ist ...

  • Höcherl diskriminiert Notstandsgegner

    Baden-Baden (ADN/ND). Eine baldige Verabschiedung der Notstandsgesetze hat der Bonner Innenminister Höcherl am Freitag in einer Rede vor dem CDU- Wirtschaftsrat in Baden-Baden befürwortet. Er wies alle Kritiken der Öffentlichkeit an der Notstandsgesetzgebung zurück und bezeichnete Gegner dieser Gesetze als „Pfeffersäcke" ...

  • Amerikas Farmer gegen EWG

    Washington (ADN). Einer der einflußreichsten Interessenverbände der USA, die American Farm Bureau Federation, hat Präsident Johnson aufgefordert, sich nachdrücklich iiXf eine Beendigung der EWG-Einfuhrbeschränkungen für USA-Agrarprodukte einzusetzertr^TJet"" FarmeTverband wendet sich vor allem gegen ...

  • Warum wir vom Frieden sprechen

    Fragt jemand, warum die Deutsche Demokratische Republik so oft und vernehmbar vom Frieden spricht, so findet er die Begründung auch in diesem schlimmen Wort vom angeblich faulen Frieden. Solange so etwas in dem anderen Teil Deutschlands überhaupt möglich ist, muß täglich vom Frieden und seinen Erfordernissen gesprochen werden ...

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  • Sowjetunion mit interessantem und vielseitigem Angebot zur Messe

    den. Umfassend sollen Neuentwicklungen solcher Industriezweige wie Allgemeiner Maschinenbau, Werkzeugmaschinenbau, Gerätebau, Hüttenwesen und Buntmetallverhüttung u. a. m. vorgestellt werden. Ein besonderer Teil veranschaulicht die jüngsten Ergebnisse bei der Nutzung« der Atomenergie für friedliche Zwecke ...

  • Kuweit

    In den letzten Tagen des Jahres 1964 ging die Nachricht durch den Äther, daß die Re> gierung des Olscheichtums Kuweit am Per» sisdien Golf durch einen Dauerstreik der Ab» geordneten zum Rücktritt gezwungen worden sei. Nachtolgende Fakten und Zahlen mögen zum Verständnis für dieses verhältnismäßig unbekannte Land beitragen: Das Scheichtum Kuweit, als langjähriges englisches ...

  • Ohrfeige aus Ankam

    Ki. Am Wochenende wurde in Ankara die Absage der Türkei an das MLF-Projekt offiziell bekanntgegeben. Ein Regierungssprecher erklärte, die USA und die übrigen NATO-Staaten seien auf diplomatischem Wege darüber verständigt worden. Wie aus Washington bekannt wird, soll das elf Mann starke türkische Kontingent vom MLF-Versuchsschiff ...

  • Appell Warschaus: Verjährung muß verhindert werden

    Eindrucksvolle Kundgebung zum 20. Jahrestag der Befreiung

    NP-Korrespondenz aus dtr Hauptstgdt Valkspolens Auf einer Großkundgebung zum 20. Jahrestag der Befreiimg Warschaus vom Joch des Faschismus appellierte am Sonnabend die Bevölkerung der polnischen Hauptstadt an alle Völker, niemals zuzulassen, daß die furchtbaren Verbrechen des Hitlerregimes in der westdeutschen ...

  • Zwiespältige Botschaft

    Erklärung Präsident Johnsons vor dem USA-Kongreß

    Washington (ND). USA-Präsident Johnson hat am Wochenende dem amerikanischen Kongreß eine widersprüchliche Sonderbotschaft zu Abrüstungsfragen vorgelegt Als oberstes Ziel seiner Abrüstungspolitik bezeichnete es der amerikanische Präsident, die weitere Ausbreitung von Kernwaffen in der Welt zu verhindern ...

  • Neue U-Bahn

    Der Aufbau des Zentrums wird im wesentlichen bis 197Q abgeschlossen sein. Einige Aufgaben benötigen zu ihrer Lösung allerdings einen längeren Zeitraum. Eines der größten Vorhaben wird der Aufbau im Gebiet westlich des Sächsischen Gartens bis zur Towarowa-Straße sein. Hier sollen später 23 000 Menschen in teilweise lßstöckigen Hochhäusern wohnen ...

  • Washington gibt'zu: Laos bombardiert

    Washington/Hanoi (ADN/ND). Washington hat offiziell bestätigt, daß amerikanische Bomber in den letzten Tagen laotisches Territorium angegriffen haben. AFP zufolge wurde in der amerikanischen Hauptstadt erklärt, daß es sich bei dem Einsatz von insgesamt 24 USA-Flugzeugen am vergangenen Mittwoch um den bisher größten Einsatz in Laos handelte ...

  • Beim Chefarchitekten

    Zwischen Nowy Swiat und der Kraköwer Vorstadt einer Gegend, die mit historischen Palästen und Kirchen übersat ist, residiert unweit des Tunnels der Ostwestachse der Warschauer Chefarchitekt. Der 40jährige Ing. Czeslaw Kotela ist erst seit wenigen Tagen im Amt, und so konnten wir ihm für seine neue und schöne Funktion viel Erfolg wünschen ...

  • Prachtvolle Visitenkarten

    In den vergangenen Jahren ist der Aufbau wesentlich forciert worden. Es entstanden neue, große und elegante Wohnsiedlungen in Praga-Süd, Wola, Okecie, Sluzewiec, Saska-Kepa und an vielen anderen Punkten der Stadt; sie umfassen geschlossene Blocks wie auch zahlreiche Punkthäuser. Die Anordnung der Siedlungen und die Architektur der einzelnen Häuser sind prachtvolle Visitenkarten einer ständig wachsenden Architektenfamilie, die Können und Kühnheit Einfallsreichtum und Geschmack besitzt ...

  • Chemie mit neuen Entdeckungen

    „Die sowjetische Chemieindustrie hat sich auf die Jubiläumsmesse in Leipzig gründlich vorbereitet und geht mit großen Erwartungen dort hin."- Das erklärte der Vorsitzende des Staatlichen Komitees für chemische Industrie der Staatlichen Plankommission der UdSSR, Leonid Kostandow, am Freitag auf einer internationalen Pressekonferenz in Moskau ...

  • A uferstehung einer Heldenstadt

    von unserem Korrespondenten Werner Kolmar A ls die Tragödie des zweiten Weltkrie- ■"• ges für Warschau hereinbrach, war Beethoven längst tot. Doch wenn im Konzertsaal der Nationalphilharmonie seine größte musikalische Schöpfung, die IX. Sinfonie, erklingt, dann scheint es, als hätte der Komponist den Lebenswillen dieser Stadt schon vorweggenommen ...

  • AAarszalkowska-Drillinge

    Das größte Bauvorhaben Warschaus ist gegenwärtig die Ostseite der Marszalkowska gegenüber dem Kulturpalast, zwischen der Aleje Jerozolimskie und. der Swietokrzyska. In der letzteren befindet sich auch das Kultur- und Informationszentrum der DDR, das zwar recht repräsentativ ist infolge des gewachsenen Besucherstroms aber langsam doch etwas zu klein wird ...

  • Warnung nach Westen

    Am 17. Januar 1945 begann eine neue Epoche in der nunmehr VOOjährigen Geschichte dieser Stadt, einer Geschichte, die bis dahin mehr von Leid denn von Freude gekennzeichnet war. Es begann die Epoche des sozialistischen Warschaus, einer blühenden und lebensstrotzenden Weltmetropole. Aber der Schoß, der die Verbrechen des zweiten Weltkrieges gebar, ist noch fruchtbar ...

  • Ohne Hinterhöfe

    Heute ist Warschau eine großzügig und vor allem weitläufig angelegte Weltstadt, die in den vergangenen Jahren ihre Grenzen immer mehr ausgedehnt hat. Die großen nach dem Kriege errichteten Wohnviertel in Muranöw — auf dem Gelände des früheren Ghettos —;• in" Mokotow, Zoliborz, Ochota, im Stadtzentrum und an den Hauptverkehrsadern Marszalkowska, Aleje Nlepodleglosci-Marchlewskiego (der Nordsüdachse) gehören schon zum „alten Warschau" der Nachkriegszeit ...

  • Polnischer Jurist: Bonn handelt rechtswidrig

    Berlin (ND). Der Ordinarius für Straf« recht und internationales Strafrecht an der Universität Warschau, Prof. Dr. Jerzy Sawicfci - während der Nürnberger Kriegsverbrecherprozecse Staatsanwalt beim internationalen Gerichtshof -, prangerte am Sonnabend im Haus der Polnischen Kultur in Berlin vor Pressevertretern die Absicht der Bonner Regierung an, am 8 ...

  • Indonesien strebt friedliche Lösung an

    Djakarta (ADN). Der Erste stellvertretende Ministerpräsident und Außenminister Indonesiens, Dr. Subandrio, hat am Wochenende die Bereitschaft seiner Regierung betont, über die Malaysiafrage zu verhandeln und sich auch einem Schiedsspruch einer eventuell zu bildenden afro-asiatischen Schlichtungskommission zu beugen ...

  • „Romaschka" kommt nach Leipzig

    Mit den ersten Strahlen der Frühjahrssonne hält, wie immer, die traditionelle internationale Messe in Leipzig ihren Einzug. In diesem Jahr wird hier alles noch feierlicher und majestätischer vor sich gehen: Denn die Frühjahrsmesse 1965 ist zugleich ein seltenes Jubiläum. Auf den vorangegangenen Messen wurden in Leipzig sowjetische Maschinen und Ausrüstungen gezeigt, die die Anerkennung der Spezialisten fanden und eine rege Nachfrage hervorriefen ...

  • KPI für Einheit aller linken Kräfte

    Rom (ADN-Korr./ND). Ein Plenum des ZK der KP Italiens hat sich am Sonnabend in einer Resolution für breiteste Kontakte zu allen Linkskräften des Landes ausgesprochen. Die Notwendigkeit eines solchen Zusammenwirkens ergebe sich aus der wirtschaftlichen und politischen Lage in Italien sowie aus der internationalen Situation ...

  • Was sonst noch passierte

    Bei einer New-Yorker Luftschutz- Übung erhielten die Beteiligten folgende Anweisung: „Leichenwagen müssen während der Alarmübung ebenfalls geparkt werden, aber die Insassen brauchen nicht auszusteigen."

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  • Mit dem Pfeil dem Bogen...

    oder Die betrunkene Schreibmaschine Von Henryk K e i s c h

    Hervorbringung zu verstehen. Über die zu diesem Behuf angewandte Schaffensmethode sind mancherlei Vermutungen angestellt worden. Von der Raumpflegerin des Meisters erfuhr man schließlich, auf welche Weise es diesem gelungen ist die neue Weltsicht zu gewinnen, von der sein Werk zeugt Wie so oft bei bedeutenden Entdeckungen hat ein Zufall Pate gestanden: Der Meister litt an einer Leberschwellung und durfte den inspirationsfördernden Whisky, an den er gewöhnt ist, nicht zu sich nehmen ...

  • Das Buch zu „Herrenpartie'

    Mit einiger Verspätung nach der Premiere des Films kam jetzt im Henschel verlag das Buch zu Wolfgang Staudtes „Herrenpartie" heraus, dem die Originalfassung des Drehbuchs von Werner Jörg Lüddecke zugrunde liegt. Abgesehen davon, daß,es nicht in allen Szenen identisch mit dem Film ist — da während der ...

  • Demnächst

    DuMont Schauberg ist der Name eines Kölner yerlagshauses, dem man ein gewisses Ansehen auf kommerzieller und herstellungstechnischer Ebene nicht unbedingt absprechen möchte. Das Signet der Firma zeigt einen gespannten Bogen, der eingelegte Pfeil zielt auf einen Stern: Du- Mont Schauberg greift nicht bloß nach den Sternen, er schießt auf sie ...

  • Indische"

    Die Internationalen Filmfestspiele in Neu-Delhi geben den Auftakt für die Festivalsaison des Jahres. Vom 8. bis 21. Januar stehen die größten Theater der Stadt im Zeichen.; einer internationalen Leistungsschau, an der sich nahezu 20 Länder mit Spielfilmen und .Delegationen'beteiligen. Die DDR zeigte im Wettbetverb das musikalische Filmlustspiel „Geliebte Weiße Maus" und den Kurzfilm-„Neues Leben — neues Bauen", außerhalb der Konkurrenz plackt unter Wölfen" ...

  • Letzte Tage des Krieges

    ..Dort hinterm Wald" von Pavel Blumenfeld

    Die Filmschaffenden aus der CSSR, der Sowjetunion und aus Polen versuchen auf immer neue künstlerische Weise, den jahrelangen Kampf ihrer Völker gegen den Faschismus zu gestalten .und dabei gleichzeitig vor einem neuen Krieg zu warnen. Pavel Blumenfeld und sein Drehbuchautor Vladimir Bor behandeln in ihrem Film „Dort hjnterm Wald" eine kleine Episode aus dem Kampf einer Gruppe tschechoslowakischer Soldaten, die 1944 endlich die Grenze ihrer Heimat wieder überschreiten ...

  • Dreimal Bravo, Bambini!

    Der sympathische Ingo Graf sang „Bravö Bambina" in einer neuen Sendereihe der Jugendwelle Berlin, die am Freitag vor der „Aktuellen" aus der Taufe gehoben wurde. Man hatte für diesen „Basar" — er soll für junge Leute zwischen 12 und 16 Jahren alle vier Wochen einmal seine Pforten öffnen — als „Verkäufer" ...

  • SEHEV

    Im heutigen Sonntagabendprogramm wird uns der Deutsche Fernsehfunk die Bekannt* schaft mit einem Stück Bertolt Brechts vermitteln, dem die meisten Zuschauer bestimmt noch nie auf einer Bühne begegneten: „Die Rundköpfe und ^die Spitzköpfe". Dieses von Brecht als Greuelmärchen bezeichnete Parabelstück wurde erst im- Frühjahr 1964 vom Landestheater Halle für die DDR erstaufgeführt ...

  • Von Leinwand j und Bildschirm

    BRYNYCH-FILM. „...und der fünfte Reiter ist die Angst", der jüngste Film des Prager Regisseurs Brynych, erlebte am Freitagabend in Berlin seine Premiere. Das Haus der Tschechoslowakischen Kultur und der Club der Filmschaffenden der DDR, die zu dieser Veranstaltung eingeladen hatten, konnten zahlreiche Premierengäste, unter ihnen den Botschafter der CSSR in Berlin, Vaclav Koläf, begrüßen ...

  • Neue Sendereihe

    In einem fünf Sendungen umfassenden Zyklus wird der Leiter des Rechenzentrums Weimar, Prof. Dr. ,H. Matzke, einen Überblick über Optimierungsprobleme geben, um Techniker und Ökonomen anzuregen, die Optimierung auf' ihren Arbeitsgebieten stärker anzuwenden. Erste Sendung am 25. Januar, 18.10 Uhr.

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  • Ohne Wasser, merkt euch das.

    So allerhand hat unser Ort aufzuweisen, womit man sich sehen lassen kann. Was wir seit Juni dieses Jahres jedoch nicht hatten, das ist Wasser. Es fließt jetzt wieder. Deshalb schreibe ich nicht Aber es ist gut, die Sache einmal zu schildern, weil sie eine unangenehme Seite der staatlichen Leitungstätigkeit zu beleuchten" scheint ...

  • Das Erwachen

    „Mein Gott, haben Sie lange gepennt Wie ist es nun, wollen Sie in Kanada bleiben oder nach Westdeutschland gebracht werden?" Eine freundliche Stimme reißt Hans-Jürgen Lipka in die Wirklichkeit zurück. „Ich? Wieso?" stottert Hans-Jürgen. Verwirrt schaut er sich um. Ein nüchternes Büro. Fremde Menschen ...

  • Kopflohn

    Auf einmal steht Burzier vor ihm, von Kopf bis Fuß frisch eingekleidet Lipka ist baff. „Mensch, Jürgen", ■ sagt. Burzier und lacht. „Sei kein ^Frosch, komm' mit,, mach's wie wir!" % .. ; ... „Wie ihr?'' fragt;Jürgen. , „Ja, wie wir. Ich hatte mit Peters schon lange abgemacht, daß wir in St. John's stiften gehen ...

  • Berufsethos — nicht von allein

    Helga Anger hat uns Ärzte aufgefordert, unsere Meinung zu ihrem Brief zu sagen; der im „ND" vom 3. Januar unter der Überschrift „Dr. med. — nur komfortabel?" abgedruckt war. Nicht nur in Dachwig wenden sich junge Ärzte naserümpfend ab, wenn ihnen nicht aller Komfort geboten wird. Sprechen wir Älteren darüber, dann lobt so mancher die „harte Schule", durch die er gehen mußte ...

  • Hinter Gittern

    In Halifax bringt man ihn sofort in das Gebäude der sogenannten Emigration Police. Er bekommt ein Zimmer, 1,50 m im Quadrat, das Fenster vergittert. Ein Zimmer neben dem anderen, ein schma- , ler Gang, dann wieder ein Gitter — und Posten. Am dritten Tag wird Hans-Jürgen von einem gewissen McDonald empfangen ...

  • Verzweifeltes Warten

    Es folgen zwei unerträgliche' Wochen. Verzweifelt schreibt Hans-Jürgen an seine Braut: „Ich reiße hier fast jede Nacht aus und laufe zum Hafen, ob noch kein Schiff von zu Hause liegt, aber immer vergebens. Ich habe ein .schönes' .Zimmer, ungefähr 1,50 X 1,50 und Gitter vor dem Fenster. Aber nachts schlafen alle, und dann schleiche ich mich zum Hafen ...

  • Mein Wort zur Sache:

    Glück

    Betr.: »Erfüllte Menschenpflicht", „ND" 355/64 Wenn auch die Art und Weise etwas ungewöhnlich • erscheint, durch die wir vom Leben der Frau Neidhardt erfuhren, so ist die Schilderung doch sehr beachtenswert. Mich hat sie jedenfalls sehr berührt Herr Neidhardt kann sich glücklich schätzen, eine solche Lebensgefährtin zu haben ...

  • Wir bitten unsere Leser, in ihren Briefen an die Redaktion auch den Beruf anzugeben.

    ihn schwer. So veWdr-eVISer"einer der Welöh"*on den USA aus gelenkten Provokationen seinen linken Fuß. Dankbar spricht er Ober die Hilfe unserer Republik und über die ausgezeichnete ärztliche Betreuung durch den Chefarzt Dr. Becker. Sobald als möglich jedoch möchten beide wieder zurück in ihre Heimat, die sie braucht ...

  • Sympathische Gäste von der Zuckerinsel

    Wer ist diese kleine, 'zierliche Frau mit dem •schwarzen Haar und der braunen Hautfarbe? In der Dreherei des RAW Kirchmöser-West arbeitete sie schon einige Tage, und bald sprach es sich herum: Es ist eine Kubanerin. Ich wollte gern mit ihr Ins Gespräch kommen, aber leider verstand sie kein Wort Deutsch ...

  • 1000 Jahre

    Betr.: „Alte und junge Städte feiern Jubiläen'V »ND« 7/65 ; Auch die kleine Stadt Wörlitz bei Dessau feiert in diesem Jahr ihr lOOOjähriges Bestehen, und 'der bekannte Wörlitzer Park ist 200 Jahre alt. Der Park ist in den Sommermonaten Anziehungspunkt vieler, ausländischer Besucher; die die Schönheit der Anlage bewundern ...

  • Kundendienst

    Betr.: „Schneeberser Küchenwunder", „ND" 8/65 Im. Sommer 1964 kaufte •meine Ehefrau eine Anbauküche des VEB (K) Möbelfabrik Römhild.. Nachdem' sich im Herbst ein Stück Sprelacartbelag • vom Aufwaschtisch löste, wurde die zuständige Konsumverkaufsstelle in Kenntnis gesetzt Unser Erstaunen war groß, als ...

  • Gedichtsammlung

    Betr.: „Einem junjen Baum" ND-Beilafe 2/65 ... ; ; • Ich ^pflege mir aus Zeitungen und Zeitschriften Gedichte auszuschneiden von Autoren, von denen man

  • n der Falle Monschenmubin Kariada Ein Rostocker Fischer kämpft um seine Heimat

    Von Jochen P r e u ß I e r

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  • Start bei kalten Füßen

    Die Starterbatterie ist im Winter viel höher belastet, als in der wärmeren Jahreszeit. Wird sie nicht regelmäßig kontrolliert und — wenn nötig — nachgeladen, so kann es durchaus vorkommen, daß ihre Kapazität eines Morgens nicht mehr ausreicht, den Motor zu starten, der über Nacht kalte Füße bekommen hat ...

  • Gut ausgebildete Fachleute

    Bei der Besichtigung japanischer Werften ist mir immer wieder aufgefallen, daß man sich, um schnell zu einem möglichst großen wissenschaftlich-technischen Vorlauf zu kommen, • besonders um die Heranbildung des wissenschaftlichen und technischen Personals bemüht. Von den Gesamtbeschäftigten einer Werft sind etwa 12 bis 15 Prozent ingenieurtechnisches Personal und nur 8 bis 10 Prozent Verwaltungspersonal ...

  • Kapitel Zulieferung

    Da sind z. B. die Lieferzeiten äußerordentlich kurz. Ein 70 000 tdw großer Tanker hat — gerechnet vom Zeitpunkt der Auftragserteilung ,— nur ejne Auslief erungszeit von zwölf Monateji. Er ge% in drei Monaten über die Helling und hat nur zwei Monate Ausrüstungszeit. Das ist möglich, weil die Zülle'firungen ÜB "öle Werften exakt klappen ...

  • Funkensprüher und Flammenwerfer

    Fünf Jahre, nachdem das erste Dampfschiff der Welt - „Clermont", 1807 — seine Jungfernfahrt auf dem Hudson von New York nach Albany über 270 k«i hinter sich hatte, waren die Flüsse Nordamerikas von einem halben Hundert dampfgetriebener Boote belebt. Der Ingenieur Robert Fulton hatte also mit dem Bau dieses 40,5 Meter langen und 5,5 Meter breiten -Schiffes den Startschuß für ...

  • Das Fahrzeug im Rucksack

    eine Fahrstrecke von 100 km. Bei Höchstgeschwindigkeit und voller Belastung (110 kg Nutzmasse) bringt man den rollenden Zwerg mit der über Handhebel zu betätigenden Hinterradbremse nach sechs Metern zum Stehen. Der Kleinst-.yRoller" ist etwa halb so hoch wie ein Motorrad und eignet sich für jung und alt ...

  • Kaimauern aus Betonfertigteilen

    Ein völlig neues, kühnes Montageverfahren zur Gründung von Kaimauern im Rostocker Überseehafen hat ein Ingenieurkollektiv des VEB Industrieprojektierung Stralsund gemeinsam mit Wasserbaufachleuten des Bau- und Montagekombinats Nord, Stralsund, entwickelt. Bei diesem Verfahren werden die Betonsektionen der Kaimauer in der notwendigen Größe als schwimmende Betonelemente gebaut ...

  • Auf Kosten der Arbeiter -

    Gewiß, auf den japanischen Werften herrscht ein außerordentlich hoher Grad der Arbeitsintensität. Buchstäblich jeder Handgriff, auch das Frühstücken und die Zeiten für andere menschliche Bedürfnisse sind genormt. Wir trafen kaum einen Arbeiter, der von seiner Tätigkeit aufsah. Obwohl wir die Notwendigkeit eines exakten Arbeltsrhythmus bejahen, wäre es unter unseren sozialistischen Verhältnissen undenkbar, daß auf Kosten der Arbeiter gewirtschaftet wird ...

  • Warum Nippons Werften Vorsprung haben

    Als ich im vergangenen Jahr Japan besuchte, hatte ich auch Gelegenheit, die Entwicklung des japanischen Schiffbaus zu studieren. Vor kaum 60 Jahren war die japanische Schiffbauindustrie so wenig entwickelt, daß Japan 75 Prozent seiner Schiffe im Ausland bauen lassen mußte. Heute ist Japan das größte ...

  • BITTERFELD: Aufbereitungsanlage für Salzsäure

    Eine komplette Anlage zur Gewinnung von reinem Chlorwasserstoffgas aus Abfallsäure ist im Elektrochemischen Kombinat Bitterfeld entwickelt worden. Sie entstand innerhalb eines Jahres in Gemeinschaftsarbeit zwischen Abteilungen des Kombinates sowie dem Institut für Chemieanlagen Dresden und dem Konstruktions- und Ingenieurbüro Chemie Leipzig ...

  • Hauptfrage: Vorlauf

    Charakteristisch für die großen japanischen Werften ist ihr hoher technischer Stand (Schweißen, Annäherung an die Blockmontage, geringer Stahlverbrauch, hohe Spezialisierung). Er ermöglicht, die Baukosten erheblich zu senken. Eine weitere Stärke des japanischen Schiffbaus besteht darin, daß er sich stets auf das Neueste in der Welt orientiert, so z ...

  • (ADN)

    Eine „elektronische Nase", die Brandgase „riecht" und jeden Brand schon in seinen Anfängen meldet, ist in der Schweiz entwickelt und als Warnanlage, eingesetzt worden. Die gesamte Anlage besteht aus Feuermeldern verschiedener Funktionsprinzipien („Brandnasen", thermischen Meldern usw.) und ist außerdem mit einem Handalarmtästernetz gekop-, pelt ...

  • Universelle Elaste...

    Im volkseigenen Chemiewerk Nünchrltz sind in den vergangenen Jahren neue Silikone in die Produktion übergeführt worden. Silikone sind stliziumhaltigc Plasten, die als öle, Harze oder Kautschuk hergestellt werden. Verarbeitet werden Silikone In der Elektrotechnik, im Maschinenbau, der Bau- und Textilindustrie, aber auch für Haushaltserzeughisse ...

  • Güterzüge mit automatischem Lokführer

    Die -Leningrader Professorin Jekateriha Gakkel -schlägt 'Vor, Diesellokomotiven künftig mit einem Elektronenautomaten auszustatten, der den Lokführer ersetzt. Unter ihrer Leitung wurde jetzt ein Schaltbild..entwickelt,' das die elektronische Lenkung von Güterzügen gewährleistet. Auf der Bahnlinie Moskau—Leningrad wurde dafür bereits eine Blockanlage erprobt ...

  • Pontons aus Baukasten

    Stralsund: Auf der Boots- und Reparaturwerft in Barth werden im Baukastensystem Pontons gebaut, mit denen Verlege- und Montagearbeiten vom Wasser aus möglich: sind. Die einzelnen Pontons haben eine Deckfläche von 12 X 6 m und können in Quer- und Längsrichtung gekoppelt werden. Als Decklasten eignen sich Autokräne, Universalbagger „ÜB 20** und „ÜB 80", Rammgeräte bis zur 60 Tonnen schweren Dampframme „MR 20" sowie eine komplette Betonmischanlage mit dazugehörigen Zuschlagstoffsilos ...

  • Wissenswert

    Bausteine zum Steuern

    Dresden: Dem "Dresdner Reglerwerk ist jetzt das .höchste Gütezeichen für seine kürzlich in Serienproduktion gegangenen pneumatischen Logikbausteine zuerkannt worden. Die Bausteine werden zur Steuerung von Prozessen im Werkzeugbau sowie in der Chemie und in der Metallurgie benötigt. Im Vergleich zu ähnlichen Bauelementen zeichnen sie sich dadurch aus* daß sie um das Drei- bis Vierfache kleiner sind, nur einfache Wartung beanspruchen und eine hohe Lebensdauer besitzen ...

  • ... für Portlandzement

    Ein Zement aus Spezialpolyester und besonders aufbereitetem Portlandzement wurde von der britischen Associated Portland Cement Manufacturers Ltd. entwickelt. Es handelt sich hierbei um eine viskosische Flüssigkeit, in der sich der Zement und der Polyester durch einen chemischen Prozeß miteinander verbinden, sobald Wasser zugesetzt wird ...

  • ...für die Elektrolok

    Eine in den Leninwerken" in Plzen (CSSR) entwickelte Elektrolok, deren Aufbau aus glasfaserverstärktem Kunststoff besteht, soll bald in Senenprodufction gehen. Das Gerüst der Fahrerkabine' wiegt nur 100 kp. Das sind 300 kp weniger als bei den bisher üblichen Blechkabinen. Bei der Serienproduktion der Lokomotive rechnet man mit der Einsparung von 400 Tonnen Blech und 50 Prozent der Arbeitszeit, was etwa einer Million Kronen jährlich entspricht ...

  • Frontantrieb populär

    Nachdem in den letzten Monaten auf dem europäischen Automobilmarkt der Wagen mit Frontantrieb wieder im Kommen ist, bereiten auch Konstrukteure von General Motors die Produktionsaufnahme eines amerikanischen Straßenkreuzers mit Vorderradantrieb vor. Seit einem Vierteljahrhundert verwarfen die Amerikaner ihn ...

  • Schneidet bei 20 000 Grad

    Warschau: In den Pöfawag-Wäggonwerken Wroclaw arbeitet die erste automatische Schweißfließstrecke Polens. Sie wurde* im Schweißtechnischen Institut in Gliwice konstruiert. Gegenwärtig werden im gleichen Institut Stickstoff-Plasma- Schneidbrenner „Plasmotron" gebaut. Einer der ersten Brenner schneidet im LKW-Werk Lublin bei einer Hitze von 20 000 Grad Celsius Bleche bis 100 Millimeter Stärke ...

  • Kassiert wird per Telefon

    ■ Überflüssig sind in Owosso Im USA- Staat Michigan die Stromzählerkontrol- .leure des Städtischen Elektrizitätswerkes geworden. Die Zähluhren in den Haushalten dieser Stadt sind sämtlich über das Telefönnetz direkt mit dem Stromerzeuger verbunden worden. Mit Hilfe von abfragenden Impulsen ist somit eine ständige Kontrolle des jeweiligen Zählerstandes vom ...

  • ...für Seife

    Eine flüssige Seife, die einen Zusatz von pulverisiertem Polyäthylen enthält, ist auf dem amerikanischen Markt erschienen. Sie besitzt keinerlei tierische oder pflanzliche Fette und schäumt deshalb kaum. Das antiseptische Hexachlorophen und die bürstenähnliche Wirkung des pulverisierten Kunststoffes verleihen der Seife aber ein 'ungewöhnliches = Reinigungsvermögen ...

  • Jawa-Automatic

    Das neueste 250-cm3-Jawa- Modell besitzt eine Fliehkraftkupplung, mit deren Hilfe man ohne Betätigung des Kupplungshebels anfahren kann. Allein durch Drehen des Gasgriffes bzw. öffnen der Drosselklappe setzt sich die ,,-Jawa- Automatlc" in Bewegung. Bei geschlossenem Gasgriff wird die Verbindung zwischen Motor und Getriebe gelöst ...

  • Großer Zweitaktmotor

    In Ingolstadt ist es gelungen, einen Zweitaktmotor mit sechs Zylindern in V-Form zu bauen. Als 1200-cm3-Variante sind für eine solche Motorkonstruktion 80 PS Leistung durchaus real. Der neuentwikkelte Motor soll sehr ruhig laufen und nicht mehr Kraftstoff verbrauchen als ein Viertaktmotor gleicher Größe ...

  • Mit Luft bohren

    Bukarest: Eine Neuerung ist in Rumänien, das Luftbohren hei geologischen Schürf- und Forschungsarbeiten. Dieses Verfahren, in- dem Bohrschlamm oder Wasser durch Luft ersetzt werden, ermöglicht eine dreimal so große Bohrgeschwindigkeit und senkt die Kosten auf ein Fünftel. (ADN/ND-KorrJ

  • „Rivale" Roheisen

    Kiew: Roheisen kann zu einem ernsten „Rivalen" für Stahl werden. So produziert man in Makejewka (Ukraine) z. B. dünnwandige Rohre aus Roheisen von hoher Festigkeit. Sie sind nicht nur billiger, sondern auch praktischer als Rohre aus Stahle meldet TASS.

  • Mißt Staubgehalt

    Praf: Neuartige Geräte zur kontinuierlichen Messung des Staubgehaltes der Luft werden in diesem Jahr im Laborgerätewerk Prag gebaut. Damit kann die vorhandene Staubkonzentration der Luft gemessen, registriert und automatisch ausgewertet werden.

  • Dreizehntausend Taxis

    In der sowjetischen Hauptstadt stehen 13 000 Taxis zur Verfügung, darunter seit kurzem die ersten 40 vom neuen Typ „Moskwitsch 408". Alle übrigen Taxis sind „Wolga".

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  • Der Hauptfeind steht im eigenen Land

    Zwei aktuelle Briefe von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg an den „Labour Leader'

    Im Dezember 1914, wenige Tage, nachdem Karl Liebknecht mit seinem mutigen „Nein!" im Deutschen Reichstag weitere Kriegskredite für die Fortsetzung des Völkermordens abgelehnt hatte, wandten er und Rosa Luxemburg sich mit Briefen an die Redaktion des „Labour Leader", London. Sie betonten darin die Notwendigkeit, nach dem Zusammenbruch der II ...

  • Sein Geist war nicht zu bändigen

    Erinnerungen an Karl Liebknecht von seiner Frau Sophie

    Wir veröffentlichen im folgenden ein Kapitel aus den Erinnerungen von Sophie Liebknecht an Karl Liebknecht. Das Original des Beitrages, das von Sophie Liebknecht persönlich unterschrieben ist, wurde uns freundlicherweise von ihrem Sohn Helmut überlassen. Mit den Kassibern war man ständig in Unruhe: ob ...

  • Gespräche nach dem 3:4

    Das Eishockeyspiel DDR—Kanada im Spiegel der Meinungen

    Das Eishockeyspiel zwischen den kanadischen Lacombe Rockets und der deutschen Nationalmannschaft ist noch in aller Munde. Die Augenzeugen, sowohl in Weißwasser als auch an den heimischen Fernsehempfängern, „ bestätigten es beiden Mannschaften gern: Ein gu- _tes Spiel. Und was sagten Spieler, Trainer, Prominente des Eishockeysports? Jim Brown, Leiter der Lacombe Rockets: „Wir waren von ...

  • Russische Brüder retteten Ehre des Sozialismus

    Ich freue mich, in einer Zeit, in der ' die herrschenden Klassen Deutschlands und Englands mit allen Mitteln blutdürstigen Haß zwischen beiden Völkern schüren, als deutscher Sozialist englischen Sozialisten Worte der Brüderlichkeit schreiben zu können. Es schmerzt mich, diese Worte in einer Zeit schreiben ...

  • Auf den Hund geKommen

    „Meine Lieder entstehen eigentlich alle im Dunkeln - d, h. auf meinen abendlichen Spaziergängen mit meinem Hund", erklärt Herms Niel. „Sie kennen doch sicher die Geburt der .Erika'?'Nun ja, damals wagte ich mit meinem Hund einen Sonntagsausflug. Plötzlich ein Jaulen und Bleffen, Mein Hund lief fort; er hatte sein Gefühl für eine Biene entdeckt ...

  • SPORT Weißpf log gewann Kombination

    Großartiger Erfolg in Le Brassus Günter Meinel auf dem achten Platz

    Einen großartigen internationalen Erfolg erzielte der Deutsche Meister in der Nordischen Kombination, Roland Weißpflog, am Sonnabend bei stark besetzten Wettbewerben in Le Brassus in der Schweiz. Weißpflog entschied die Nordische Kombination — ' sowohl Sprunglauf als auch 15-km-Langlauf wurden am Sonnabend ausgetragen — mit der Gesamtnote 461,50 vor dem Sieger von Kawgolowo, Juri Simonow (UdSSR), mit der Note 447,62 zu seinen Gunsten ...

  • Zum Sterben zuwenig

    Am 30. November vorigen Jahres starb in dem kleinen Städtchen B. im Posenschen der Lehrer S., ein sehr beliebter und .solider Kollege. Obwohl er ganz einfach und zurückgezogen lebte, hinterließ er seine Frau mit sieben noch unversorgten Kindern in einer traurigen Lage. Es war tatsächlich nicht soviel da, um davon den Kollegen zu begraben ...

  • 1:0 in der Polarnacht

    Ein ungewöhnliches Fußballspiel erlebte in diesen Tagen die nördlichste Großstadt der Welt, Murmansk. Bei Temperaturen von „nur" minus 17 Grad standen sich Im Murmansker Stadion eine Stadtauswahl und die Klubmannschaft von „Tralflotc~ wez" gegenüber. Wie die Zeitung „Sowjetskajä Rossija" berichtet, feuerten unentwegt Hunderte Fußballanhänger die Mannschaften an ...

  • Clarke lief 5000-m-Welfrekord

    Den ersten Leichtathletikweltrekord in diesem Jahr schaffte am Sonnabend in Hobart auf der Insel Tasmanien der australische Olympiadritte, über 10 000 m, Ron Clarke. Er durchlief die 5000 m in 13:34,8 min und" unterbot die bisherige Best- > leistung von Wladimir Kuz (UdSSR) um zwei Zehntelsekunden ...

  • Vor 150, 75, 25 Jahren Solidarität mit Lützowern

    Von der Londoner Gesellschaft zur Unterstützung der durch den Krieg verunglückten Deutschen sind Hundert Pfund Sterling für hilfsbedürftige, verkrüpelte und schwer verwundete Freiwillige des von Lützowsehen Corps angewiesen worden. Ein hier befindlicher Hülfsausschuß der erwähnten Gesellschaft, welcher auch von dem Chef des Corps mit der nöthigen Vollmacht versehen ist, hat es übernommen, die Empfangnahme des Geldes und die Vertheilung zu besorgen ...

  • Verheißende Lehre für die Zukunft

    ...

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  • ttea Graff hatte, für die Dauer des Reit«

    unterrichts, ein Pferd, das böse war und wie verrückt um sich schlug und biß. Tagelang zerfetzte es ihm das Hemd und die Haut, und täglich schleuderte es ihn, mit rasenden Hufschlägen, in die Stallgasse. Einmal traf es ihn so unglücklich, daß er eine halbe Stunde lang wimmernd liegenblieb.' Die Unteroffiziere versammelten sich um ihn und rissen Witze ...

  • Duell bei Dresden

    nächsten Tag begann* der Drill. Sie lern-" ten grüßen, stillstehen, Parademarsch, Kniebeugen und was sonst zum Sterben nötig war. Graff geriet in ein Fußartillerie- Reserveregiment, und mit Ihm so viele Schüler und Banklehrlinge, daß eine Einjährigenkompagnie formiert werden "mußte. Die Wahl der Ausbildungsmannschaft besorgte der Kompagniefühfer, Oberleutnant d ...

  • MODE

    Pelzmutzen

    Pelzkappen und langhaarige Pudelmützen haben sich die Häupter der Frauen und Mäd- •chen erobert. Anregungen zu dieser weltweiten Mode liefern die Heimatländer der Pelzbekleidung, allen voran die Sowjetunion. Die Männer machten vor einigen Jahren den Anfang. Internationale Politiker, die nach Moskau reisten, kamen nicht ohne russische Pelzmützen nach Hause ...

  • BRIEFMARKEN

    Neues aus aller Welt

    FÜR KUBAS FREIHEIT. Schwere, opferreiche Kämpfe hatte die Bevölkerung der Zuckerinsel zu führen, ehe es ihr gelang, die Ketten der Unter- ' drückung endgültig zu sprengen. Die Postverwaltung des sozialistischen Kubas widmete jetzt vier hervorragenden Revolutionären und Nationalhelden des 19. Jahrhunderts einen Satz Sondermarken ...

  • HAUS UND GARTEN Weiße Obstbäume

    In. den Wintermonaten greift mancher Gartenfreund zu Kalkeimer und Pinsel, um die Obstbaumstämme mit einem weißen Anstrich zu versehen Nicht selten wird damit die Hoffnung verbunden, etwas gegen die Krankheiten und Schädlinge zu tun. Das aber ist ein Trugschluß. Mit Kalk ist weder gegen tierische noch bakterielle oder pilzliche Schädiger etwas auszurichten ...

  • SILBENRÄTSEL

    Aus den Silben: be — big — buch — da — de — den — der — di — dreh — e — eh — erd — fan — fer — fett — fla •- frei — go — grant — grim — helt — hen — hub — i — i — in — irr — lau — Je — lie — mast — mei — mi — min — min — mit — nau — ne — öl — po — ree — rei — ren — rer — rie — sehen — se — spu — ster -*- stil — ta — te — te — ti — ton — tuch <— uf — um — wort sind 22 Wörter zu bilden, deren erste und dritte Buchstaben, von oben -nach unten gelesen, ein mongolisches Sprichwort ergeben ...

  • Auflösungen aus „ND" Nr. 10/65

    SchachttUfcaber 1. Tg5-g8! Tb7Xd7t 2. Sc8-d6 Kd8-e7 a Lh2-g3! Lf8-h6! 4. Kd3-e4l LhB-el (4. ... Kf6 5. Lh4f Ke6 6. TgB Matt) 5. Ke4-dS Lcl-b2 (5. ... Kf6 8. Lh4 Matt.) 6. Lg3-h4f Lb2- tß 1. Tg8-e8 Matt Wer knobelt mit: 16 Kesselwagen, 20 Rungenwagen, 24 gedeckte Güterwagen. Gesamt = 60 Wagen. \ Kreuz wortriiael: Waagerecht: 2 ...

  • Majestät beleidigt

    Friedrich Wilhelm IV., dem eine wohlwollende Geschichtsschreibung den Beinamen eines Romantikers auf dem Throne gegeben hat, haßte besonders zwei der in Preußen erscheinenden Journale: die „Königsberger Zeitung" und die „Rheinische Zeitung". In echt königlichem Geist pflegte, er die eine die Königsberger Schandzeitung, die andere deren Hurenschwester vom Rhein zu nennen ...

  • Schwere Wahl

    Es war nach der Premiere von Shaws Komödie „Major Barbara". Mister Andrew Undershaft, der Rüitungsfabrikant, hatte den Sieg über die Ideen seiner Tochter Barbara, des Majore der Heilsarmee, davongetragen. Nachdem der Applaus verklungen war, Shaw das Theater verlassen hatte, näherte/ sich ihm ein Soldat der Hellsarmee, um mit ihm noch zu debattieren, ihn für den Himmel zu begeistern ...

  • Zurückgezahlt

    Der Schauspieler Max Adalbert war einmal auf die hintere Plattform einer überfüllten Straßenbahn gestiegen und hatte diese einige Stationen später wieder verlassen, ohne einen Fahrschein gelöst zu haben. Der Schaffner war noch nicht bis "zu ihm vorgedrungen. Ein wichtigtuerischer junger Mann aber, der öffentlich demonstrieren wollte, daß er den Schauspieler kannte, rief ihm nach: i,Herr Adalbert, Herr Adalbert, Sie haben das Fahrgeld •noch nicht gezahlt ...

  • Der Unterschied

    Das preußische Königshaus hatte den Physiker Gustav Kirchhoff eingeladen. Er sollte bei Hofe einen Vortrag über optische Probleme halten. Als der Wissenschaftler seine Darlegungen beendet hatte, wandte sich eine bildungshungrige Prinzessin an Ihn: „Ach, Herr Professor, nun\ sagen Sie mir nur noch, was der Unterschied zwischen konvex und konkret ist ...

  • Noch unberührt

    Im Herbst 1822 war nach mancherlei Schwierigkeiten endlich „Von der Liebe", das seltsamste der seltsamen Bücher Friedrich Stendhals, auf dem französischen Büchermarkt erschienen. , Den Dichter packte bald, ein« unbezähmbare Neugier. Er fragte bei seinem Verleger an, wie das Büchlein denn gehe. „Ja, wissen ...

  • Schachaufgabe

    Erfolgreiche Jagd Wie leicht ersichtlich, Ist in der Studie von T. Gorgiew die Beute einer feindlichen Figur für Weiß ein notwendiges Anliegen. Plötzlich, nahe dem gewünschten Ziel, scheint die Jagd ins Stocken zu geraten. Aber da hat Weiß noch einen Giftpfeil im Köcher, Weiß: Kfl, Tgl, Lh4. Schwarz: Kh8, Ld8, Se7 ...

  • Kopfschmuck

    Wie weit" die Sorge des Mannes um den Ruhm seiner Schönheit geht, dafür gibt es zwei bezeichnendeAnekdoten. . . Ein. Jugendbildnis Arthur Schopenhauers hatte man so unglücklich aufgehängt, daß die Sonnenstrahlen seine Haare auf dem Gemälde vollkommen verfärbt hatten. Sie waren rot geworden. Was tat der ...

  • Wer knebelt mit?

    Zwei Radfahrer fahren gleichzeitig von den Punkten A bzw. B einander entgegen und begegnen sich nach zwei Stunden. Die Entfernung von A nach B beträgt 42 km. Ermittle die Stundengeschwindigkeit eines jeden von ihnen für den Fall, daß der erste Radfahrerin der Stunde drei Kilometer mehr als der zweite ...

  • EIN UNTERSEEPOSTAMT

    würde wohl- bisher noch nie im Markenmotiv gezeigt Die jüngste, 15 Werte umfassende Dauerserle der Bahamas Jedoch zeigt \ auf der 5-sh-Marke einen Postler, der mit einem Handstempel Briefe abfertigt,, während vor einem hinter ihm befindlichen Fenster ein Fischschwarm vor- ' beizieht (Siehe Abb.) 'W. ...

  • Ein Buchstabe zuviel

    Erich Ludendorff, Generalquartiermeister im ersten Weltkrieg, Antisemit und 1923 Teilnehmer am Hitlerputsch, suchte zu dieser Zeit einen Münchner Antiquitätenhändler auf, um ein kleines Kunstwerk zu kaufen.

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  • Ein verbitterter Vater

    Inzwischen sind mehr als sieben Wochen vergangen. Haben sie Familie Sambor doch noch das Glück ins Haus gebracht? Ein Reporter der westdeutschen' Illustrierten „Stern" war Illusionist genug, in der Rue Estienne d'Orves Nr. 146 in Asnieres selbst nach dem verheißenen '„Wohlstand" zu suchen. Das Ergebnis war mehr als blamabel: Der ehemals berühmte Vater winkte nur ...

  • Ein Goldregen in Sicht?

    Hoffnung schöpften sie erst, als sie die überschwenglichen Berichte der Presse lasen: Verschiedene Firmen würden für kostenlose Babyernährung und -ausstattung einschließlich Kinderwagen . sorgen, hieß es. Der Stadtrat von Colombes stelle eine Fünfzimmerwohnung zur Verfügung. Andererseits stehe ein ganzes Haus als Geschenk in Aussicht ...

  • Wachsamkeitsreflexe

    Wie, wir aus Moskau erfahren, soll sich in Kommunarsk, Gebiet Lugansk, die folgende nächtlichrätselvolle Begebenheit zugetragen haben. Fest sjtand: Im 79. Laden war eingebrochen worden. Fest stand genauso: nicht die Spur von Diebstahl. Selbst eine eingehende Revision in dem Geschäft ergab keinen einzigen Verlustposten ...

  • Er durfte doch

    „Kann ich nicht hierbleiben? Im Winter ist es so kalt draußen", klagte ein 30jähriger „Tippelbruder".-, der eine -Strafe > wegen wiederhplten Hausfriedensbruchs im Münchner Hauptbaftnhof. verbüßt -hatte; und aus ,dem Gefängnis- entlassen werden sollte . Ai)ein, was^ Recht i$t muß Recht, bleiben, der Mann 'muß','raus,, ents'chieden Gefängfnisdii-ektiöri und 'Gericht ...

  • Abwegige Tatabsicht eines Staatsanwalts

    Bei der Hamburger Kripo «ri schien der Versicherungsangestellte Hans-Jürgen, B. (19), wegen Hehlerei in ein Verfahren verwickelt Die eifrigen Beamten spitzten Ohren und Bleistifte: „Der Staatsanwalt wollte sich für mich einsetzen, wenn ich ihm einen- Gefallen erweisen würde", erklärte er der eilig herbeigerufenen „Sitte" ...

  • 50 000 ffr. für Originalfotos

    19 Tage später,-am 23. November, war es soweit: Fast zweieinhalb Monate zu früh erblickten während' einer 90 Minuten dauernden Entbindung- fünf kleine Sambors das Licht d* Welt: Catherine (950 Gramm), Thierry (1150), Monique (1200), Dominique (1230) und Jean- Luc (1400 Gramm). Selbst der Kreißsaal blieb ...

  • Keine Zauberei: Patienten schweben in der Luft

    Mon fühlt sich ein wenig in die Werkstatt eines Zauberkünstlers versetzt, wenn man "zur Ze'it eine bestimmte Abteilung des Londoner Medizinischen Forschungszentrums betritt: Man sieht nämlich Menschen in der Luft schweben, und das "nicht nur wehige Sekunden, sondern mehrere Stunden lang. Die Londoner ...

  • Drillinge sind uninteressant

    ' Schmerzerfüllt ließen die Eltern die unzähligen aufrichtigen Beileidsbezeugungen über sich ergehen. Dann aber forderte der graue Alltag wieder sein Recht Dankbar nahm deshalb Familie Sambor Spenden entgegen, die die Zeitung der Kommunistischen Partei „Humanite" und der Allgemeine Französische Gewerkschaftsbund (CGT) aufgebracht hatten, um ihnen die ersten Schritte in die Zukunft zu erleichtern ...

  • Elektronischer .Black Jackf4

    Winzige Elektronengeräte sind seit kurzem der Schrecken aller Spielbanken und Croupiers im USA-Staat Nevada. Der neueste Schrei auf diesem Gebiet ist eine kleine Apparatur, die der 32jährige Mathematikprofessor Edward O. Thorp speziell für das amerikanische Hasardspiel „Black Jack" entwickelt hat. Sie ...

  • AUS POTSDAM

    zu einem unfreiwilligen „Stierkampf kam es in Potsdam, als eine Färse durch einen Sprung von der Langen Brücke dem drohenaen öcniacntnor zu entkommen suchte. Schwimmend erreichte sie die Freundschaftsinsel, wurde aber bald von drei Schlächtern und einem Volkspolizisten verfolgt. Als das dem Tier zu bunt ...

  • Der Mißgünstling

    Es fehlte ihnen an W> gut wie nichts. Verwalter und Friseur der Düsseldorfer Haftanstalt rannten sich Hühneraugen ob der Ansprüche von sieben.ihrer Insassen auf eigentlich' verbotene Annehmlichkeiten. Gegen ' Geld gab es alles', vom erlese- -nen Menü übers Schnapsgelage bis zum offiziösen Kassiberverkehr ...

  • AUS LONDON

    Ein 603 Jahre altes Gesetz mußte herhalten, um einen Londoner Hausbesitzet unter Anklage stellen zu können. Er hatte Luxusappartements zu verdächtig niedrigen Preisen an hübsche junge Mädchen vermietet Erst spät bekam man heraus, daß die Spiegel in den prachtvollen Badezimmern von außen vollen Einblick zu „diskreter Beobachtung" gestatteten ...

  • AUS WASHINGTON

    Ein Untersuchungsausschuß des USA- Senats ist einem „Versandgeschäft" auf die Spur gekommen, das an seine Kunden'Listen mit den Namen, Adressen und Telefonnummern angeblicher „Party-Mädchen" verschickt. Preis: zwei Dollar für 50 Namen. Der Haken an dieser Geschichte: Die Mädchen gibt es, Adressen und Telefonhummern stimmen auch — aber es sind durchweg harmlose Teenager, die nicht wußten, daß mit ihren Namen Geschäfte gemacht wurden ...

  • AUS DÜSSELDORF

    _ Eine Versicherungsanstalt In Düsseldorf weigerte sich, einem Kunden, der bei ihr sein Heisegepäck versichert hatte, den Verlust des künstlichen Gebisses zu ersetzen. Falsche Zähne seien ein Teil des Körpers, da man sie im Munde trage, und könnten deshalb niemals unter die-Reisegepäckversicherung fallen ...

  • AUS ARVIN

    Da es „seiner Karriere förderlich" schien, riskierte kürzlich der 26jährige Filmschauspieler Rod Pack Kopf und Kragen, indem er in der Nähe von Arvin (Kalifornien) ohne Fallschirm aus einer 3000 Meter hoch fliegenden Maschine sprang. Nur mit knapper Not und Mühe gelang es seinem ,ln züsammengekauerter v Haltung ,' nachspringenden Freund Bob Allen, ihn zu überholen und ihm beim „Vorbeifallen" einen Fallschirm zur sicheren Landung zu reichen ...

  • |Pj^p^:.50-Mark-Fragen;;CV;:C;:7j \:% V:3/65^ Die Gewinner:

    LWo wurde der Impfstoff für die Masernschutzimpfung, mit der in einigen Bezirken der DDR begonnen wurde, entwickelt und hergestellt? (Ort, Institut) ■, "^ Um wieviel Prozent stieg das Natio- ^» naleinkommen der DDR im Jahre 19647 *2 Was bezeichnet der Brief des Zen- *-'• tralkomitees an die Grundorganisationen als das Kernproblem bei der Vorbereitung und Durchführung der Partei wählen 1965? Einsendeschluß: 19 ...

  • Sensation von Paris

    tet: Schließlich wußten sie zu Hause in ihrer bescheidenen Dreizimmerwohnung schon zwei Kinder im Alter von fünf und drei Jahren, und mit Raymond Sambors Einkommen von etwa 600 bis 700 Franc war auch nicht viel Staat zu machen. -

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