21. Mai.

Ausgabe vom 15.03.1964

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  • Vor 25 Jahren

    \ m 15. März 1939, heute vor 25 Jahr\. ren, marschierten die Armeen Hiters nach lange vorbereitetem Plan auf 3rag und besetzten auch die Restjebiete der Tschechoslowakei. Auf hrem Wege zur Gewaltherrschaft über Suropa hatten die deutschen Imperiaisten einen weiteren billigen Anfangserfolg erzielt, doch gleichzeitig den \usbruch des zweiten Weltkrieges lähergebracht, der gesetzmäßig nur nit ihrer Niederlage enden konnte ...

  • Den Weltstand erreichen und an der Spitze bleiben

    Bezirksleitungen Halle, Gera und Dresden tagten

    Halle (ND). Fragen der Chemie standen im Mittelpunkt der 9. Tagung der Bezirksleitung Halle: Wie kann die Chemie schnell mehr weltmarktfähige Erzeugnisse liefern, die Qualität verbessern, die Kosten senken, die landwirtschaftliche Produktion fördern — und was müssen, die Parteiorganisationen des Bezirkes dazu tun? Genosse Alfred Neumann, Mitglied des Politbüros und Vorsitzender des Volkswirtschaftsrates, unterstrich in der Diskussion, daß der Hauptteil dieser Aufgaben, die das 5 ...

  • Demonstration in München gegen Rüstungslasten 6000 DGB-Mitglieder im Protestmarsch gegen Bonner Preiswucher 10 000 Sympathisierende ten die Straßen Linsert: Bundesregierung treibt Politik für Monopole auf Kosten der Werktätigen

    München (ADN). 6000 Münchner Gewerkschafter demonstrierten am Sonnabend durch die Münchner Innenstadt. Der Marsch der DGB-Mitglieder war ein machtvoller Protest gegen die Preissteigerungen, die Maßhalteparolen der Bonner Regierung und deren Rüstungswahnsinn. 10 000 Münchner bekundeten ihre Sympathie mit den Demonstranten durch ein dichtes Spalier am Straßenrand ...

  • Ruby in Dallas zum Tode verurteilt

    Dallas (ADN/ND). Der Barbesitzei Jack Ruby, der den angeblichen Kennedy- Mörder Lee Harvey Oswald ermordet hat, ist am Sonnabend von den Geschworener in Dallas zum Tode durch den elektrischer Stuhl verurteilt worden. Das Urteil wurd« durch Richter Joe B. Brown verkündet Der Anklagevertreter Bill Alexandei hatte am Freitag die Todesstrafe gefordert ...

  • GesprächeUSA-Panama ergebnislos beendet

    Washington (ADN). Die Verhandlungen zwischen den USA und Panama zur Beilegung der ernsthaften Differenzen wegen des Panamakanalvertrages sind nach westlichen Agenturmeldungen von Sonnabend praktisch zusammengebrochen. Der Abbruch der Verhandlungen erfolgt nach der entschiedenen Ablehnung der USA, über einen neuen Vertrag über den Panamakanal auch nur zu debattieren ...

  • Goulart kündigt Landref orm an

    Bio de Janeiro (ADN). Der brasilianische Staatspräsident Goulart hat Dekrete über die Beschlagnahme von Latifundienbesitz und die Verstaatlichung der privaten Erdölraffinerien in Brasilien unterzeichnet. Als Goulart auf einer Großkundgebung in Rio de Janeiro ankündigte, daß mit der. Landverteilung an die landlosen Bauern innerhalb von 60 Tagen begonnen werde, jubelten ihm 200 000 Menschen zu ...

  • Heinrich-Greif-Preis 1964 verliehen

    Berlin (ND). In Anwesenheit des Stellvertreters des Vorsitzenden des Ministerrates Alexander Abusch, des Ministers für Kultur, Hans Bentzien, und des Mitglieds des Staatsrates Prof. Hans Rodenberg verlieh der Stellvertreter des Ministers für Kultur und Leiter der Hauptverwaltung Film, Günter Witt, am Sonnabend in Berlin den Heinrich-Greif-Preis 1964 an hervorragende Film- und Fernsehschaffende ...

  • UNO fordert: „Hände weg von Zypern!"

    Völker zwingen NATO zum Rückzug

    New York (ADN/ND). Der UNO- Sicherheitsrat hat in der Nacht zum Sonnabend die türkischen NATO-Interventionsdrohungen gegen Zypern einstimmig verurteilt und alle Staaten aufgefordert, nicht auf der Inselrepublik zu intervenieren. Die Delegationen Zyperns, der Sowjetunion und der CSSR sorgten vor der Abstimmung dafür, daß der Wortlaut der Entschließung keine Mißdeutung hinsichtlich der besonderen Verantwortung der Türkei zuläßt ...

  • Neuer DDR-Botschafter in Volksrepublik China

    Berlin .(ADN). Der Vorsitzende des Staatsrates der DDR, Walter Ulbricht, ernannte Herrn Günter Kohrt zum Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafter der DDR in der Volksrepublik China. Der Stellvertreter des Vorsitzenden des Staatsrates Gerald Götting überreichte im Amtssitz des Vorsitzenden dem neuernannten Botschafter sein Beglaubigungsschreiben und wünschte ihm im Namen Walter Ulbrichts gute Erfolge bei der Wahrnehmung seiner neuen wichtigen Aufgabe ...

  • UdSSR: Ernste Warnung auch an die Hintermänner

    Der sowjetische Chefdelegierte, Prof. Dr. Fedorenko, erklärte vor der Abstimmung, die UNO-Entschließung könne nur einen Sinn haben: Sie müsse eine ernste Warnung -an- alle sein, die unter Verletzung der UNO-Beschlüsse vom 4. März die Souveränität Zyperns antasten wollen. Die Türkei allein würde es „kaum gewagt haben, sich in so provokatorischer Manier aufzuführen, wenn sie nicht die Unterstützung des aggressiven NATO-Blocks hinter sich gefühlt" hätte ...

  • „Nur die Sprache der Macht"

    Berlin (ND). Heftige Angriffe gegen den einmütigen Beschluß des UNO- Sicherheitsrates kommen aus dem westdeutschen Ultralager. Der einflußreiche „Münchner Merkur" beklagt sich in einem Kommentar über „die Zaghaftigkeil Washingtons, das ein Jahrzehnt lang im Mittelmeer eine der mächtigsten Flotten der Weltgeschichte als Garant" seines Einflusses unterhält, um dann „angesichts der Krise den Rückzug" zur UNO anzutreten ...

  • Erste UNO-Truppen

    Nikosia (ADN). Das Vorkommando des kanadischen Kontingents für die UNO- Streitmacht in Zypern ist am Samstagabend auf dem Luftweg in Nikosia eingetroffen. Der Vortrupp der voraussichtlich 1150 Mann starken kanadischen Abteilung besteht aus 42 Offizieren und Soldaten. Das irische Verteidigungsministerium hat mitgeteilt, daß es in Kürze ebenfalls eine Vorausabteilung von etwa 30 Armeeangehörigen auf die Mittelmeerinsel entsenden werde ...

  • Sowjetischer Botschafter bei Führern der Türkei

    Ankara (ADN). Der Präsident der Türkei, General Gürsel, hat am Sonnabend den Botschafter der UdSSR, N. S. Ryshow, zu einer Unterredung empfangen, meldei AFP. Danach sei Ryshow vom Ministerpräsidenten Inönü empfangen worden.

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  • Vor 25 Jahren

    (Fortsetzuna von Seite 1)

    Arbeiterparteien der beiden Länder. Beide Länder wirken mit den anderen sozialistischen Staaten im Rat für Gegenseitige Wirtschaftshilfe an der ständigen Weiterentwicklung und Vertiefung der ökonomischen Zusammenarbeit und tragen damit zur Stärkung und Festigung der sozialistischen Völkerfamilie bei ...

  • Querschusse aus Bonn

    Brandt: Die Spitze der Bundesregierung hat sich aus den Reihen der CDU/CSU einem Druck ausgesetzt gesehen, und diese Unstimmigkeiten, diese Schwierigkeiten zwischen den Regierungsparteien und innerhalb der Bundesregierung haben dann im Februar zu Stellungnahmen geführt, die nicht mehr leicht mit dem zusammenzureimen waren, was wir im Dezember und im Januar gemeinsam gesagt hatten ...

  • Jede Parteiorganisation ein klares Programm

    Gera (ND). Das Referat des I. Sekretärs der Bezirksleitung, des Kandidaten des ZK, Genossen Herbert Ziegenhahn, zog die richtigen Schlußfolgerungen aus dem S.Plenum und orientierte konkret auf die Hauptfragen des Kampfes um das Weltniveau in den Wichtigsten Betrieben der führenden Industriezweige. Die Aussprache wurde zum vorwärtsführenden Erfahrungsaustausch über die besten Methoden der Parteiarbeit, über die Führung der Wirtschaft und über andere wichtige Fragen ...

  • Genaue Analyse der Erzeugnisse führt zu konkreten Aufgaben

    Dresden (ND). Im Referat der 10. Sitzung der Bezirksleitung Dresden hob das Mitglied, des ZK und 1. Sekretär der Bezirksleitung, Werner Krolikowski, die Tätigkeit der Parteileitung im VEB Görlitzer Maschinenbau hervor. Sie schätzt im Plan der Parteiwahlen die Erzeugnisse des Werkes gründlich ein, vergleicht sie mit dem Weltstand und leitet aus diesem vergleich die ökonomischen und politischen Aufgaben der Parteiorganisation ab ...

  • Nachwort

    Es sind, wie man sieht, die Widersprüche in Brandts eigener Position, die ihn hindern, weitere Erfolge mit einer Politik im Geiste von Tutzing, einer Politik der Verständigung, zu erringen. Die Voraussetzungen für weitere Erfolge wären gegeben. Er hat für eine Verständigungspolitik die Mehrheit der Westberliner hinter sich ...

  • Zuerst kleine Lösungen

    Spiegel: Der wesentliche Unterschied zwischen Ihnen und einigen Herren aus der CDU/CSU ist doch wohl mit der Alternative zu umschreiben: entweder die Wunde der deutschen Spaltung und die Berliner Wunde offenhalten und kräftig bluten lassen, bis der Osten schließlich die Nerven verliert und sich zur Wiedervereinigung bereit erklärt — oder aber, solange man in Richtung auf die Wiedervereinigung nicht vorankommt, zunächst Schritt für Schritt eine Politik der kleinen Lösungen versuchen ...

  • Preiswucher treibt wilde Blüten

    Erwin Essl, Landesvorsitzender der IG Metall: CDU/CSU bringt die Inflation in jedes Haus

    Berlin (ND'ADN). „Jeden Tag hängt [er Brotkorb höher!" Das schreibt die Wilhelmshavener Rundschau" in ihrer Vochenendausgabe zu dem Preiswucher, nit dem das Bonner Regime und die westdeutschen Konzerne der werktätigen Bevölkerung der Bundesrepublik immer rößere Summen aus der Tasche ziehen. Ironisch erklärt das Blatt: „Man vereuert beileibe nicht, das wäre zu demgogisch ...

  • Westberliner gegen CDU-Störer

    SPD- und FDP-Funktionäre fordern Passierscheine nach Dezembermuster

    Berlin (ADN). Eine von den Westberliner Theologieprofessoren Vogel und Gollwitzer angeregte Podiumsdiskussion über die Passierscheinfrage im Gemeindehaus Schlachtensee wurde — wie die Westberliner Zeitung „Die Wahrheit" am Sonnabend berichtet — zu einer schweren Niederlage für die CDU. Der Zehlendorfer SPD-Kreisvorsitzende Paul Fleischmann und der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Abgeordnetenhaus, Oxfort, stellten sich entschieden hinter das Passierscheinabkommen, vom 17 ...

  • Hassel: NATO für Bonn eine Lebensfrage

    Hamburg (ADN). Jegliche Entspanmngsmaßnahmen auf militärischem Geriet hat der Bonner Kriegsminister von iassel auf einer Versammlung der so- [enannten Europaunion in Hamburg trikt abgelehnt. Hassel sprach sich gegen ,den Abzug nuklearer Waffen, die in der Jundesrepublik stationiert sipd — der Hauptinhalt aller derzeit zur Diskussion tehenden Disengagementpläne von Ra- >acki, Gomulka, Wilson usw ...

  • Ostermarsch mit klarem Ziel

    Leiter der Naturfreunde: Keine Atomwaffen für Bonn!

    München (ADN/ND). Eine Demonstration gegen westdeutsche Atombewaffnungspläne und multilaterale Atomstreitmacht werde der Ostermarsch 1964 sein. Das erklärte der Bundesjugendleiter der Naturfreunde, Herbert Faller, am Freitagabend auf einer Kundgebung im Münchner Gewerkschaftshaus. Unter dem Beifall der Kundgebungsteilnehmer erhob Faller die Forderung: „Keine Atomwaffen in Deutschland — keine Deutschen an Atomwaffen ...

  • DFU-Politiker: MJtderDDR verhandeln

    Frankfurt (Main) (ADN). Führende Politiker der Deutschen Friedens-Union wie Lorenz Knorr, Arno Behrisch und Mira von Kühlmann forderten am'' Freitagabend in Frankfurt (Main) die Bonner Regierung auf, die Realitäten in Deutschland anzuerkennen und mit der Deutschen Demokratischen Republik zu verhandeln ...

  • „Metall" für Arbeiteraktionen

    „Nach wie vor kommt in vielen Entschließungen die Besorgnis unserer Kollegen vor allem über die ständig steigenden Preise zum Ausdruck", berichtet die westdeutsche Gewerkschaftszeitung „Metall" in ihrer jüngsten Ausgabe. Das Blatt nennt u. a. folgende Beispiele für die Bereitschaft der Metallarbeiter, ...

  • •SS-Zeuge Bartsch schwor Meineid

    Er will in Auschwitz keine Grausamkeiten gesehen haben

    Frankfurt (Main) (ADN/ND). Der ehemalige SS-Hauptsturmführer Bartsch, der heute in Krefeld Kriminalhauptkommissar ist und am Freitagnachmittag im Auschwitzprozeß als Zeuge vernommen wurde, schwor einen Meineid. Bartsch zählte zur Leitung einer Sonderkommission, die vom Reichskriminalamt Hitlers Ende 1943 zur Untersuchung von Korruptionsfällen nach Auschwitz geschickt ■wurde ...

  • Westdeutsche Kaufleute für Verständigung

    Suhl (ADN). Für die Aufnahme sachlicher Beziehungen sowie die Ausdehnung und Normalisierung des Handels zwischen beiden deutschen Staaten setzten sich zahlreiche westdeutsche Kaufleute sowie Besitzer kleinerer und mittlerer Unternehmen in Briefen an die Bezirksdirektion Suhl der Industrie-und-Handels-Kammer ein ...

  • Glückwunsch des ZK

    Genosse Prof. Brunolf Baade 60 Jahre Berlin (ND), Das Zentralkomitee beglückwünscht Genossen Prof. Brunolf Baade, Direktor des Instituts für Leichtbau in Dresden und Mitglied des Forschungsrates der DDR zu seinem heutigen 60. Geburtstag. Seit 35 Jahren ist Genosse Prof. Baade Spezialist im Flugzeug- und Leichtbau ...

  • Mietwucher führte zu Zwangsräumungen

    Kiel (ADN). Als Folge des Lücke-Planes mit seiner Aufhebung des Mieterschutzes sind bereits Räumungsprozesse von den Hausbesitzern angestrengt worden. Dies wurde auf der Jahreshauptversammlung des Mietervereins Neumünster mitgeteilt. Der Vorsitzende des Mietervereins, Eckhoff, erhob scharfen Protest dagegen, daß die Gerichte den herausgeklagten Mietern nur Räumungsfristen von ein bis zwei Monaten zugebilligt haben ...

  • Widersprüche in Brandts Politik

    Das westdeutsche Nachrichtenmagazin ,Spiegel" veröffentlicht ein Gespräch mit Willy Brandt. Daraus geben wir nachstehend einige Teile wörtlich wieder. Spiegel: Hat die Bundesregierung vor Abschluß der ersten Vereinbarung am 17. Dezember gegen die Tätigkeit der Ostberliner Postangestellten hier Einwände ...

  • Volkskammerausschuß arbeitete in Zittau

    Zittau (ND). Vom Donnerstag bis zum Sonnabend studierten Mitglieder des Ausschusses der Volkskammer für Eingaben der Büger unter Leitung seines Vorsitzenden Gerhard Lindner in Stadt und Kreis Zittau, wie die örtlichen Organe mit den Eingaben der Bürger arbeiten. Die Abgeordneten sprachen mit Bürgern der Stadt und einiger Gemeinden, um festzustellen, wie deren Eingaben besonders auf dem Gebiet der Wohnraumlenkung berücksichtigt werden ...

  • „Spätheimkehrer" war ein Betrüger

    Passau (ADN). Als Betrüger und Bigamist hat sich der 51jährige Johann Friedl entpuppt, der sich die von Bonn geschürte antisowjetische Hetze zunutze gemacht hatte und von der Springer-Presse als „Spätheimkehrer" gefeiert worden war. Friedl war Ende Februar in seinen Heimatort Oberpolling (Landkreis Passau) zurückgekehrt und hatte dort erzählt, er komme aus der Sowjetunion, wo er 18 Jahre lang in einem „Schweigelager" zugebracht hätte ...

  • Prof. Kaul sprach in Frankfurt

    Frankfurt (Main) (ADN). Über die Rechtsentwicklung in der DDR sprach Prof. Dr. Kaul am Donnerstag im politisch-literarischen Club „Voltaire" In Frankfurt (Main) vor 120 Zuhörern. Die Verschiedenheit der Rechtsentwicklung in der DDR und in der Bundesrepublik sei mit darauf zurückzuführen, sagte Prof. Dr ...

  • Revanchisten wüten gegen den Vatikan

    Lübeck (ADN). Die Ernennung des pollischen Koadjutors Edmund Nowicki zum leuen Bischof von Gdansk hat bei den Revanchisten in Westdeutschland „größte 3estürzung und tiefstes Befremden" ausgelöst. Dies erklärte der Präsident der -evanchistischen „Vertretung der Freien Stadt Danzig", Rechtsanwalt Dr. Norbert Bternfeld, in Lübeck ...

  • Arbeiterforum in Tiergarten

    Passierscheine und die drohende Preiserhöhung bei der BVG standen am Freitagabend im Mittelpunkt eines Forums mit Arbeitern, zu dem der Kreisvorstand Tiergarten der SED-Westberlin eingeladen hatte. Beifall erhielt der 1. Sekretär des Kreisvorstandes, Werner Kleindienst, für seine Worte: „Die Störmanöver der Bonner Regierung und der CDU in Westberlin stehen in grobem Gegensatz zu den Wünschen, Hoffnungen und Forderungen der Westberliner Bevölkerung ...

  • Familienfeindliches Regime

    Erwin Essl, Vorsitzender der IG Metall in Bayern und SPD-Landtagsabgeordneter, bezeichnete _das Erhard-Regime auf einer SPD-Konferenz in Sonthofen als arbeiter- und familienfeindlich. Die NATO- Politik der CDU/CSU sei schuld an den Preistreibereien. „Diese Partei bringt keine Abhilfe, sondern die schleichende Inflation ...

  • Bonn verliert Anschluß

    Düsseldorf (ADN). „Man kann und darf nicht in den Gräben des kalten Krieges liegen, wo die Fronten sich schon längst verschoben haben", schreibt die Düsseldorfer „Neue Rheinzeitung" am Sonnabend zu der unverändert entspannungsfeindlichen Politik der Bonner Regierung. „Geht das so welter, dann sind wir auf dem besten Wege, wieder einmal den Anschluß zu verlieren ...

  • In die DDR gekommen

    Berlin (ADN). Seit dem 10. Februar 1964 haben 14 Soldaten und Unterführer die westdeutsche NATO-Armee verlassen und sind in die DDR übergetreten. Zu ihnen gehören der Panzergrenadier Manfred Putzka von der Ausbildungskompanie 12/1 in Lehre bei Braunschweig sowie der Schütze Rudolf Jahne von der Ausbildungskompanie 11/3 in Hemer bei Iserlohn ...

  • Bestialischer Mord

    Bayreuth (ADN). Die Leichenteile einer Destialisch ermordeten 20- bis 25jährigen Frau sind am Sonnabend an der Autobahn in der Nähe von Bayreuth gefunden worden. Die Polizei vermutet, daß die junge Frau von Lustmördern erschlagen und dann zerstückelt wurde. Wahrscheinlich wurden die Leichenteile aus einem fahrenden Auto geworfen ...

  • NEUESDEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Hermann Axen, Chefredakteur; Eberhard Heinrich, Hajo Herbell, Dr. Günter Kertzscher, stellv. Chefredakteure; Armin Greim, Bedaktionssekretfir; Horst Bitschkowski, Harri Czepuck, Walter Florath, Dr. Rolf Gutermuth, Georg Hansen, Klaus Höpcke, Karl-Ernst Reuter, Lieselotte Thoms, Dr. Harald Wessel

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  • Chance für jeden

    Viele Leitungen müssen ihren Arbeitsstil ändern, wenn sie das Jugendkommunique ständig mit Leben erfüllen und die Bedeutung des Deutschlandtreffens allen verständlich machen wollen. Wie „Die Vorwärtsdrängenden" hieß ein Artikel von Dieter Adolph am 18. Februar im „ND". Die Probleme, um die es im Artikel geht, bewegen viele Jungen und Mädchen, und sie sollten ausführlicher behandelt werden ...

  • Warten oder zupacken?

    Sie hat recht. Etwas ganz Natürliches hatte sich abgespielt. Jugendliche waren aufgetreten, hatten mit der Faust auf den Tisch geschlagen, weil sie verändern wollten. Statt bequem auf gebratene Tauben zu warten, packten sie zu, wie es ihnen das Jugendkommunique geraten hatte. Das war das ganze „Wunder" von Espenhain ...

  • Hier sprkht BXRBH was sagt ihr?

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    Helmut Ulrich, einer aus unserer Brigade „Junger Sozialist" der Abteilung Kurzdrehteile im Leipziger Drehmaschinenwerk, wurde in das Festkomitee des Bezirkes Leipzig zur Vorbereitung des Deutschlandtreffens gewählt. Aus seiner Freude darüber hätte eine gute Initiative geboren werden müssen und für uns, seine Brigade, die besten Anregungen, die interessantesten Diskussionen, die intensivste Vorbereitung auf das Treffen der Jugend ...

  • Ungenutzte Termine

    Die jungen Espenhainer wissen über die Ziele des Treffens und das Festprogramm offensichtlich gut Bescheid. Ist das aber in allen Betrieben der Fall? Bärbel Oskandi und Klaus Günther verneinen das für das Leipziger Drehmaschinenwerk, und Dietmar Roloff kann vom Funkwerk nichts anderes berichten. Im Drehmaschinenwerk hatte die Jugendbrigade „VII ...

  • Kein Interesse?

    Das Deutschlandtreffen 1964 geht auch die Älteren an

    Die Ausführungen der Kollegen von Walschleben und vom VEB Optima, Erfurt, im „ND" vom 18. Februar zur Vorbereitung des Deutschlandtreffens haben mich überrascht: sehen Gästen zeigen können, wie zuversichtlich und frei von Sorgen ums tägliche Brot unsere jungen Menschen ihrer Arbeit, ihrem Studium, ihren Interessen nachgehen können ...

  • Verantwortlich für UR 10

    Jena (ADN). Im VEB Carl Zeiss Jena stehen 80 Jugendbrigaden und Lehrlingskollektive in der Vorbereitung des Deutschlandtreffens im Wettbewerb um gute Leistungen. Die Jugend übernahm z. B. die Fertigung und technische Überwachung des vollautomatischen Ultrarot- Spektral-Photometers UR 10 als Jugendobjekt ...

  • Schneller und produktiver

    Dessau. Wichtige ökonomische Fragen des Betriebes stehen im Mittelpunkt der Vorbereitung des Deutschlandtreffens in der FDJ-Organisation der Abteilung Elektrohebezugbau der Maschinenfabrik und Eisengießerei Dessau. Zwei Maßnahmen des Planes Neue Technik wurden Jugendobjekte. Der Umschlag der Fertigerzeugnisse soll durch den Bau einer Spritzkabine und einer Montagesäule Verkürzt werden ...

  • Gespräche fünf Monate nach dem Leipziger Jugendforum

    »Für das Gespräch mit der Jugend gibt es keinen Zeitplan; es muß immer geführt werden." Das Wort war im Oktober vorigen Jahres auf dem großen Jugendforum mit Walter Ulbricht in der Leipziger Kongreßhalle ausgesprochen worden. Das Forum war eine interessante, lehrreiche Diskussion über die Fragen, die ...

  • Zweiter Beruf

    Eberswalde. Bei der Diskussion über die Perspektive unseres Betriebes, des RAW „8. Mai", stellten wir fest, daß die Schlosserarbeiten in Zukunft immer mehr mit Schweißerarbeiten verbunden sein werden. Um die Arbeit des Schlossers und des Schweißers verbinden zu können und gleichzeitig Ausfallzeiten zu verhindern, die durch das Fehlen eines Schweißers entstehen, entschlossen sich mehrere Jugendfreunde, einen zweiten Beruf zu erlernen ...

  • Espenhainer „Wunder"

    Brigitte Hubel, Chemieingenieurin aus dem Kombinat Espenhajn, wies nach: Wer der Jugend Vertrauen entgegenbringt, wet ihr Verantwortung überträgt, wer also verwirklicht, was im Kommunique steht — der bereitet das Deutschlandtreffen richtig vor. Brigitte hatte im Oktober kritisiert, daß sie und zwei andere Jungingenieurinnen im Kombinat Espenhain nicht ihrer Qualifikation entsprechend eingesetzt wurden ...

  • Ferngas für Berlin

    Schwarze Pumpe (ADN). Im Kombinat „Schwarze Pumpe" helfen über 300 Jugendliche am Aufbau des Druckgaswerkes. Unter der Losung „Ferngas für Berlin!" hatte die FDJ die Jugend aufgerufen, am Bau dieses wichtigen Investitionsvorhabens mitzuwirken und den durch Arbeitskräftemangel eingetretenen Terminverzug aufzuholen ...

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  • Ist Holt ein „Sonderfall"?

    Aus diesem Grunde schon wird die Frage, die Eduard Zak in seiner Rezension im „Sonntag" (3/64) formuliert — „Ist Holt ein Sonderfall?" — vor allem in ihrer widerspruchsvollen Behandlung durch der» Kritiker bedenklich. Klaus Beilin hat in der „Jungen Welt" (11. Februar 1964) die allgemeine Meinung Zaks mit Recht zurückgewiesen, daß Holt im zweiten Band als eine Gestalt wirke, die das äußere und innere Erlebnis seiner Generation nicht mehr vermitteln kann ...

  • GENOSSENSCHAFTSBAUERN SCHREIBEN ZU OLE BIENKOPP

    Ole dürfte nicht allein stehen

    Ich bin Arbeiterin in einer Frauenbrigade im Feldbau und habe auch vor zwölf Jahren die ersten Schritte unserer Genossenschaft bewußt miterlebt. Ich kann nur sagen, Strittmatter hat gut beobachtet. Es wird viel über den Schluß diskutiert. Am Tod des Helden hat mich vor allem die Art bewegt, wie Ole stirbt ...

  • Auf der Suche nach dem „archimedischen Punkt"

    Zur Diskussion über den zweiten Band „Die Abenteuer des Werner Holt" von Dieter Noll Von Prof. Dr. Hans Jürgen Geerdts

    Mit dem Beitrag von Prof. Dr. Hans Jürgen Geerdts zu dem zweiten Band der „Abenteuer des Werner Holt" von Dieter Noll (Aufbau-Verlag, Berlin, 1963. 478 Seiten, Ganzleinen, 9,30 DM) setzen wir unser Streitgespräch über Literatur fort. Gleichzeitig erscheinen auf dieser Seite noch einige Beiträge zu dem Roman „Ole Bienkopp" von, Erwin Strittmatter ...

  • Weltanschauliches Ringen

    Der Erzähler Noll versucht in einer epischen Gestalt alles das zu versammeln, was für die Mehrzahl der aus dem Hitlerkrieg kommenden jungen Menschen kennzeichnend war. Dabei geht es ihm nicht — wie schon im ersten Band, der ein eigenständiges Buch ist und nur im weiteren Sinne der Fortsetzung bedarf — um ein Schema der sozialen Kräfte im Sinne „totaler Repräsentanz", sondern um die Widerspiegelung eines geschichtlichen Erlebnisses ...

  • Massive Konflikte, aber kein Ausweg

    Mir gefallen im Buch die Namen vieler Personen nicht, weil sie eine Anspielung sind, um Menschen geringschätzig zu betrachten oder lächerlich zu machen, wie bei Bürgermeister Nietnagel beispielsweise. Dieses Herangehen hat meiner Ansicht nach Erwin Strittmatter den Blick für das Reale eingeengt. In seinem Roman häufen sich die Konflikte so massiv, als seien sie mit Kompressoren verdichtet, aber es wird kein Ausweg und keine nennenswerte Entwicklung gezeigt ...

  • Der Sturm

    Der Sturm hat uns vertragen und uns-wie Spreu verstreut. Wo es uns hinverschlagen, stehn wir auf Posten heut! In unsre Herzen kerben die Tage Schnitt um Schnitt: Der Brüder schweres Sterben, der Henker Stieleltritt. die blutigen Wurgespuren von tausendfachem Mord, die heimatlichen Fluren zerfressen und verdorrt: was Menschen Gutes schufen, gebrandschatzt und verheert, von wilder Bestien Hufen zertrampelt und zerstört ...

  • Gestalt der Gundel befriedigt nicht

    Noll hat in richtiger Erkenntnis der künstlerischen Notwendigkeit versucht, die latente humanistische Sehnsucht Holts nach sozialer Bindung und Verantwortung in seinem Verhältnis zu Gundel zu versinnbildlichen. Dieser Versuch ist folgerichtig und angemessen; leider bleibt er insofern unbefriedigend, ...

  • Fordert zum Abschluß heraus

    In einem hat Zak völlig recht. Wenn angedeutet wurde, daß der erste Band der „Abenteuer" relative Selbständigkeit besitzt, so fordert der zweite Band unabdingbar zum Abschluß der Trüogie heraus! Dieter Noll hat die Tiefe der Konflikte, die nicht nur den „Einzelgänger" Holt bedrohten, sichtbar gemacht ...

  • Geschichtliches Massenerlebnis gestaltet

    Man muß es zu den großen Vorzügen des zweiten Bandes der „Abenteuer des Werner Holt" rechnen, daß in ihm ein geschichtliches Massenerlebnis gestaltet wird, dessen nationale Bedeutsamkeit außer Fräse steht. Werner Holt, aus dem faschistischen Krieg zurückgekehrt und all seiner Illusionen beraubt, bemüht sich verzweifelt, einen neuen Standpunkt im Leben zu finden ...

  • Gast aus den USA

    Magdeburg (ADN). Seine zweite „Entdeckungsreise" durch die DDR unternimmt gegenwärtig der USA-Wissenschaftler von der Universität Bridgeport Prof. Hans Apel. Nach mehrtägigem Aufenthalt in Magdeburg besuchte er am Freitag Dresden. Der Wissenschaftler hatte in der vom Wirtschaftsinstitut der New-Yorker Universität herausgegebenen Zeitschrift „Challenge" im November des vergangenen Jahres ausführlich über das „Wirtschaftswunder DDR" berichtet, das er vor zwei Jahren kennenlernte ...

  • Ausstellung f,Szenenbild im Film

    Berlin (ADN). Eine Ausstellung des Clubs der Filmschaffenden, des VEB Progress und des VEB Berliner Filmtheater über s,Das Szenenbild im Film" wurde am Donnerstag durch den Stellvertreter des Ministers für Kultur und Leiter der Hauptverwaltung Film* Sünter Witt, in? Berliner Ausstellungszentrunvin der ...

  • Schwejk in Stockholm

    Stockholm CADN-Korr.). Brecht« (Schauspiel „Schwejk im zweiten Weltkrieg" sowie das Brecht/Weill-Ballett „Die sieben Todsünden des Kleinbürgers'' stehen auf dem Programm der Stockholmer Festspiele, die vom 26. Mai bis 12. Juni stattfinden. Neben den Opern „Figaros Hochzeit" und Alban Bergs „Wozzeck'' wird auch Glucks „Iphigenie in Aulis1« aufgeführt ...

  • [Technisch-wissenschaftliches Filmfestival

    Budapest (ADN-Korr.). 25Ö Filme aus 27 Ländern sollen auf dem III. Internationalen Festival für technisch-wissenschaftliche Filme vom 15. bis 25. April in Budapest gezeigt werden. Die DDR zählt mit 20 Filmen neben Westdeutschland (39), England (30), Frankreich (13), Polen (12), der Sowjetunion (12) und Ungarn (45) zu den am stärksten vertretenen Teilnehmerländern ...

  • Man erfährt nur, wie man nicht arbeiten soll

    Erwin Strittmatter hat in seinem Roman „Ole Bienkopp" versucht, die Geburt der sozialistischen Landwirtschaft in Deutschland mit allen ihren Wehen darzustellen, wobei er viele echte menschliche Probleme künstlerisch überzeugend gestaltet. Ich denke nur an die Abhängigkeit der armen Neubauern nach der Bodenreform, wie sie sich in der Handlung zwischen Sophie und Annegret widerspiegelt ...

  • Am Pult: Werner EgK

    Dresden (ND). Im 7. Sinfoniekonzert der gegenwärtigen Spielzeit stand Werner Egk als prominenter Gastdirigent am Pult der Dresdner Staatskapelle. Neben Werken von Jean-Baptiste Lnlly und Wolfgang Amadeus Mozart war für das Programm auch wieder eine Komposition von Werner Egk ausgewählt worden. Die Französische Suite,, eines der meistgespielten Orchesterwerke EgkSj fand in der Interpretation der Staatskapelle eine begeisterte Aufnahme ...

  • Deutsches Theater in Schweinfurt

    Schweinfurt (ADN). Großen Beifall erhielt das Ensemble des Deutschen Theaters bei seinem ersten Schweinfurter Gastspiel mit Sternheims satirischer Komödie „Die Hose". Die Künstler aus der DDR, die auf Einladung der Stadt Schweinfurt vom Donnerstag bis zum Sonnabend in der Stadthalle gastierten* wurden ...

  • AUS KULTUR UND WISSENSCHAFT

    Britten leitete Erstaufführung

    Moskau (ADN). Mit lang anhaltendem Beifall dankte das Moskauer Konzertpublikum dem britischen Komponisten Benjamin Brüten für die Erstaufführung seiner neuen „Symphonie für Violoncello und Orchester1« im vollbesetzten Saal des Moskauer Konservatoriums. Solist des Abends war der sowjetische Meister-Cellist ...

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  • Bericht vom Anderswerden auf dem Lande

    Fernsehfilm „Der Neue" (II. Teil) auf dem Bildschirm

    Die Uraufführung des zweiten Teiles des Fernsehfilms „Der Neue" fand während des Bauernkongressea in Schwerin statt. Ein sachverständiges Publikum hatte Gelegenheit, diesen szenischen Bericht über die Veränderungen, die sich im Bereich unserer Landwirtschaft und in den Genossenschaftsbauern vollziehen, als erste zu sehen ...

  • Faßbare Freiheiten

    Der Marxismus kennt keine abstrakte, allgemeine und zeitlose Freiheit, sondern nur konkrete, faßbare und bestimmte Freiheiten. Wie steht es mit konkreten Freiheiten heute in Deutschland? Wir haben in der DDR sozialistische Produktionsverhältnisse geschaffen, aus denen eine umfassende Menschengemeinschaft erwuchs ...

  • Gegen Adenauers Separatisten

    Anfang Januar 1923 machten die französischen Imperialisten mit dem Einmarsch ins Ruhrgebiet den gewaltsamen Versuch, das ganze Rheinland von Deutschland abzuspalten. Dabei halfen ihnen solche direkten Agenten wie Dor-> ten, Smeets und Matthes, die im französisch besetzten Rheinland eine kleine „Rheinische Republik" bildeten, wie auch die Kölner Finanzgewaltigen, deren poli- Wilhelm Florin, 16 ...

  • Ein „wahrer Marxist"

    Wir möchten nicht mißverstanden werden: Wir sind nicht gegen offene Diskussionen, wir sind auch nicht gegen harte Kritik. Im Gegenteil, alle genannten neuen Maßnahmen v wurden bekanntlich ausführlich und kritisch mit den Volksmassen diskutiert. Unsere Partei hat mehrfach alle Bürger aufgefordert, Mißstände aufzudecken ...

  • Herren der Verhältnisse

    Gegen Ende seines Lebenswerkes, nach jahrzehntelangen ausgiebigen Studien über den Charakter der kapitalistischen Gesellschaft und gestützt auf seine reichen Erfahrungen im Klassenkampf des internationalen Proletariats, schrieb Karl Marx im III. Band des „Kapital" folgende Gedanken zum Wesen der Freiheit ...

  • Kurs auf die Volksfront

    Wilhelm Florin hat in all den Jahren des Faschismus, nachdem Ernst Thälmann im März 1933 in die Hände der Gestapo gefallen war, in der Parteiführung der KPD, zuerst im Lande und dann in der Auslandsarbeit, auf verantwortlichem Kampfposten gestanden. In den innerparteilichen Auseinandersetzungen um die Festlegung der Linie der Politik der Einheite- und Volksfront im Jahre 1935, die auf dem VII ...

  • Belesen und lebensfroh

    Wilhelm hatte bchlosser gelernt. Er war ein hochqualifizierter Facharbeiter, der in einer Reihe von Betrieben, in Waggonfabriken, Werften, Kesselschmieden sein Fachwissen auf verschiedenen Gebieten erhöht hatte. Kaum hatte er sich mit 17 Jahren dem Metallarbeiterverband in Köln angeschlossen, trat er schon während des großen Werftarbeiterstreiks im Jahre 1911 als Streikführer der jungen Gewerkschafter der Sachsenwerft Köln hervor ...

  • Feuer vnm Himmel

    Die griechische Geistesgeschichte kennt allerdings nicht nur einen Herostratos, sondern auch einen Prometheus. Et zerstörte nicht der schaffenden Menschen Werk, sondern holte ihnen das Feuer vom Himmel, damit ihr Leben leichter, heller, wärmer und ihre Arbeit produktiver werde. Als die undurchschaubaren höheren Gewalten den Prometheus dafür an einen Felsen schmiedeten, kam ihm Herkules, die Verkörperung gemeinsamer Arbeit, zu Hilfe und befreite den Himmelsstürmer von seinen Fesseln ...

  • Erstaunlicher Mißgriff

    Was soll man unter diesen Umständen von einem Professor halten, der in der Hauptstadt der DDR ansässig ist und ausgerechnet in einem Hamburger Boulevardblatt „mehr Freiheiten" für die Bürger der DDR fordert? Am Mittwoch vergangener Woche veröffentlichte das von Wehner inspirierte „Hamburger Echo" unter ...

  • Führer des Ruhrproletariats

    Wilhelm Florin, der Mitglied des Zentralkomitees geworden war, übernahm wichtige Aufträge in Bayern, Oberschlesien und Thüringen. In den innerparteilichen Auseinandersetzungen mit der ultralinken Mehrheitsgruppe um Ruth Fischer im Zentralkomitee, die eine abenteuerliche antisowjetische, gegen Gewerkschaften ...

  • Herostratos oder Prometheus?

    Unsere Freiheit will nicht beschwatzt, sondern täglich errungen sein Z Aktuelle philosophische Bemerkungen von Dr. Harald Wessel

    Im Jahre 356 vor der Zeitrechnung entschloß sich der bis dahin völlig unbekannte Grieche Herostratos, ein für alle Zeiten weltberühmter Mann zu werden. Er nahm sich die Freiheit, den Artemis-Tempel in Ephesos zu zerstören. Was viele kluge und fleißige Menschen mit Schweiß und Schöpferkraft erschaffen hatten, opferte Herostratos ungeniert und ungebunden seiner egoistischen Ruhmsucht ...

  • Illegal im Königsforst

    Mutter Florin hatte den Gestellungsbefehl ihres Sohnes Willi zerrissen, er wurde aus der Sachsenwerft heraus verhaftet und zwangsweise in Uniform gesteckt. Als „Unsicherer" kam er nicht an die Front, sondern wurde als qualifizierter Metallarbeiter auf die „Werft Brügge" in Belgien kommandiert. Dort stieß er auf Gleichgesinnte, die sich zu einer Spartakusgruppe zusammenschlössen; er agitierte gegen den Krieg und verteilte hier Spartakusbriefe, die er von Kölner Jugendgenossinnen erhielt ...

  • Gerede als Selbstzweck

    Doch der Professor erzählte dem Reporter recht selbstgefällig: „Mir dagegen kommt es darauf an, in aller Öffentlichkeit über Mißstände (gemeint sind Mißstände in der DDR; Dr. H. W.) zu diskutieren." Auf die Frage des Interviewers »Und sie zu beseitigen?" antwortete er: „Die Beseitigung stellt sich zwangsläufig ein ...

  • Wir bleiben gründlich

    Alle schönen und weniger schönen Sprüche können die harte Tatsache nicht aus der Welt schaffen, daß heute besonders in Deutschland die Freiheit von Krieg und Kriegsfurcht die oberste und elementarste aller menschlichen Freiheiten ist. Wer sie bedroht, kann nicht mit unserer Duldsamkeit rechnen. In dieser Hinsicht kann echte Freiheit heute einfach um ihrer selbst willen nicht „umfassend" sein ...

  • Ein Kommunist und Massenführer an Rhein und Ruhr

    Der Einmarsch der englischen Besatzungstruppen machte der Herrschaft des Kölner A.-und-S.^Rates ein Ende. Jetzt kam es vor allem darauf an, die Partei als Kampforganisation zu festigen. Die Kölner Organisation stand geschlossen auf dem Unken Flügel der USPD. Doch erfolgte der Anschluß an die KPD erst nach einer breiten öffentlichen Auseinandersetzung mit den rechten Führern der USPD Crispien, Dittmann und anderen ...

  • „Unser Willi"

    Gestützt auf die englische Besatzungsmacht, versuchten damals die Unternehmer, die Löhne zu drücken und die von den Arbeitern in der Novemberrevolution erkämpften demokratischen Rechte und Freiheiten wieder zu rauben. In zahlreichen Streiks wehrten die Arbeiter der Kölner Betriebe diese Angriffe ab. Dabei entwickelte sich der Kommunist Wilhelm Florin zum anerkannten und populärsten Streikführer der kämpfenden Massen ...

  • Der Weg zur KPD

    Ebenso selbstverständlich war es, daß Wilhelm Florin bei der Novemberrevolution 1918 in den Kölner Arbeiter-und- Soldatenrat gewählt wurde. Dort trat er der verräterischen Politik des rheinischen SPD-Führers Sollmann entschieden entgegen, der sich dem geheimen Bündnis Hindenburg—Ebert gegen die A.-und-S ...

Seite 6
  • Auch nach Erfolg weitet wachsam

    Sonderbericht unseres Korrespondenten

    Die entschiedene Stellungnahme des UNO- Sicherheitsrates für Zypern, die die Regierung der Türkei zunächst zur Zurücknahme ihrer Aggressionsdrohungen gezwungen hat,i hat auf der Mittelmeerinsel große Freude ausgelöst. Alle Zyprioten sind sich darin einig, daß dieser Erfolg ihrer standhaften Haltung und der weltweiten Unterstützung zu verdanken ist, die Zypern in diesen entscheidenden Tagen vor allem von den sozialistischen Ländern erhielt ...

  • Haiinas große Stunde

    Haiinas große Stunde schlug, als Geologen in der Umgebung von Tarnobrzeg Schwefelvorkommen entdeckten, die zu den größten der Welt zählen. Es galt für die Chemiker, die Verfahren zur Raffination des stark unter Wasser liegenden gelben Erzes zu entwickeln. Außerdem mußten Methoden gefunden werden, das mit giftigen Schwefel Verbindungen durchsetzte Wasser, zu reinigen, damit es in die Weichsel gepumpt werden könnte ...

  • Bis 1970 zehn Mill. Tonnen

    Nur wenig später kehrte Ministerpräsident Fidel Castro von seiner zweiten Reise aus der Sowjetunion zurück. Bei seinem Bericht über den Freundschaftsbesuch vor dem Fernsehen verwies er vor allem auf eines der Ergebnisse: das neue Abkommen über die kubanischen Zuckerlieferungen an die Sowjetunion, das bis 1970 Gültigkeit hat ...

  • Kampfgestählte Gewerkschaft

    Man rechnet bei einer Bevölkerung von etwa 600 000 mit 125000 Werktätigen in Stadt und Land. Davon sind rund 65 000 gewerkschaftlich organisiert. Mit 40 000 eingetragenen Mitgliedern ist die PEO die älteste und stärkste zypriotische Gewerkschaftsföderation. Wenn sich die Werktätigen Zyperns heute eines in Nahost wohl einmaligen Lebensstandards erfreuen, so ist das vor allem ein Verdienst der PEO ...

  • Die Schwefel' doktorin von Tarnobrzeg

    P'Tber Dr. Haiina Leszczynska könnte *^ man einen modernen Frauenroman schreiben, dramatisch und spannend. Denn so verlief das Leben der jungen Frau, die erst auf die Mitte der Dreißig zugeht. Ich traf sie in Warschau-Zoliborz. wo sie mit ihrem Mann .und drei Kindern in der Tuchoiska 16 eine gemütliche Dreizimmerwohnung besitzt ...

  • Arbeit über Arbeit

    Als Leiterin der Abteilung für Schwefeltechnologie und Schwefelverbindungen im zuständigen Institut arbeitet Frau Leszczynska, nachdem sie 1961 noch ihren Doktor gemacht hat, weiter für das große Kombinat in Tarnobrzeg. Daneben gilt es, als wichtigen Außenhandelsauftrag die Technologie einer Schwefelfabrik für die Türkei zu entwerfen ...

  • Großzügige Garantien

    Das Abkommen stellt nicht nur den größten Handelsvertrag dar, den Kuba jemals abgeschlossen hat. Seine Hauptbedeutung liegt darin, daß die von der kubanischen Regierung festgelegte wirtschaftliche Orientierung bis 1970 auf eine gesicherte Grundlage gestellt wird. Kuba kann in diesem und im folgenden ...

  • Beispiel für alle Völker

    Damit wird verständlich, was Fidel Castro an dem Abkommen als wesentlich bezeichnete: Die Sowjetunion hat mit ihm ein epochemachendes Beispiel für die völlig neuen Beziehungen eines wirtschaftlich hoch entwickelten Staates mit einem schwach entwickelten Lande gegeben. Sie hat bewiesen, daß das Ziel ihres Handels nicht der eigenen Bereicherung und der Vertiefung der Abhängigkeit der ökonomisch schwächeren Länder dient ...

  • Sorgen und Glück

    Das zweite Kind, die Tochter Margarete, litt seit der Geburt an einem gefährlichen, sehr selten vorkommenden Herzfehler. Während Jola, die Älteste, und der kleine Jurek als gesunde Kinder aufblühten, blieb Margarete zurück. Sie litt oft an schweren Herzstörungen. Elf Jahre lang lastete die große Sorge um das Kind auf der Familie ...

  • Abstecher nach Limassol

    Kollege Mandriotis, PEO-Bezirkssekretär in Limassol, hatte mich eingeladen, um diese zweitgrößte Stadt Zyperns zu besuchen und die dortigen Einrichtungen der Arbeiter kennenzulernen. In Gesprächen mit ihm und mit dem langjährigen ehemaligen Bürgermeister dieser Hafenstadt, Costas Partassides, einem alten ...

  • Vertrag mit der UdSSR von großer nationaler Bedeutung

    Rei einer Überprüfung der bisherigen wirtschaftlichen Entwicklung beschloß die kubanische Regierung im Vorjahr, vorrangig die Landwirtschaft, insbesondere den Anbau von Zuckerrohr und die Entwicklung der Viehzucht zu fördern. Damit soll eine Basis für den schrittweisen Aufbau von Industriewerken geschaffen werden, die vor allem mit kubanischen Rohstoffen arbeiten ...

  • Vergleich USA-UdSSR

    Der kubanische Ministerpräsident hob hervor, daß die Sowjetunion durchaus nicht auf den kubanischen Zucker angewiesen, sondern in der Lage ist, durch verstärkten Anbau von Zuckerrüben den eigenen Bedarf zu decken. Die Zeitung „Hoy" veröffentlichte in diesem Zusammenhang einen interessanten Vergleich der Zuckergeschäfte Kubas mit den USA mit neuen1 Abkommen ...

Seite 7
  • Zwanzig erfolgreiche Jahre

    Wladyslaw Gomulka sprach auf ZK-Plenum der PVAP über die nächsten Aufgaben Volkspolens

    Warschau (ADN/ND). Das 15. Plenum des ZK der Polnischen Vereinigten Arbeiterpartei ist am Sonnabend in Warschau beendet worden, nachdem es die Einberufung des IV. Parteitages der PVAP für den 15. Juni beschlossen hatte. Auf der Tagung wurden auch die Thesen für den Parteitag bestätigt. Das Schlußwort hielt der Erste Sekretär des ZK, Wladyslaw Gomulka ...

  • Weitere Kontakte mit Frankreich möglich

    Staatssekretär Otto Winzer gewährte „Le Monde" ein Interview

    Der 1. Stellvertreter des Ministers für Auswärtige Angelegenheiten, Staatssekretär Otto Winzer, gewährte dem Korrespondenten der Pariser Zeitung »Le Monde", Roland Delcour, am 2. März 1964 auf dessen Bitte ein Interview, über das die Zeitung am 11. März 1964 ausführlich berichtete. Auf die Frage von ...

  • CSSR warnt vor der Bonner Revanchepolitik

    A nläßlich der 25. Wiederkehr jenes tra- ■^gischen 15. März 1939, an dem die Tschechoslowakei vom faschistischen Deutschland okkupiert und versklavt wurde, fand am Freitag in der Hauptstadt der CSSR eine bedeutsame Pressekonferenz statt. Sie wurde vom Verband der antifaschistischen Kämpfer zu einer eindringlichen Anklage gegen die revanchistischen und neonazistischen Bestrebungen des Bonner Staates gestaltet ...

  • Bittere Früchte reiften

    ^m 18- März werden über drei Millionen Beschäftigte der öffentlichen Dienste in ganz :ranfcrefch - Eisenbahner, Postangestellte, Vrbeiter der Gas- und Elektrizitätswerke und ler städtischen Verkehrsbetriebe, Flughafenmgestedtei Straßenreiniger usw. — in einen Mstündigen Streik treten. Zur gleichen Zeit »erden in verschiedenen Gebieten Frankeichs auch die Metallarbeiter und Bergleute Jie Arbeit niederlegen ...

  • Unterstützung für DDR-Plan

    Gemeinsames ungarisch-bulgarisches Kommunique veröffentlicht

    Sofia/Budapest (ND/ADN). Die vom Ersten Sekretär des ZK der Bulgarischen KP und Ministerpräsidenten Bulgariens, Todor Shiwkow, geleitete Partei- und Regierungsdelegation ist am Sonnabend von ihrem Besuch in der Ungarischen Volksrepublik nach Sofia zurückgekehrt. Am Freitag waren in Budapest die zwischen den Partei, und Regierungsdelegationen beider Länder geführten Besprechungen beendet worden ...

  • USA-Drohung gegen Nordvietnam

    McNamara und Diktator Khanh im Prinzip für Ausdehnung des Krieges

    Berlin (ADN/ND). Die Regierungen der USA and Südvietnams hatten weiterhin an dem Plan fest, die militärischen Kampfhandlungen gegen die stidvietnamesische Freiheitsbewegung nach Möglichkeit auf das Territorium der Demokratischen Republik Vietnam auszudehnen. Das wurde im Zusammenhang mit der Beendigung des Besuches des USA- Kriegsministers McNamara aus Saigon bekannt ...

  • Nordische Konferenz in Stockholm

    Kernwaffenfreie Zonen wären Fortsetzung des Moskauer Abkommens

    Stockholm (ADN-Korr.). Unter Beteiligung von 500 Politikern, Wissenschaftlern und führenden Vertretern der Friedensbewegung Norwegens, Dänemarks, Schwedens und Finnlands ist am Sonnabend die gesamtnordische Konferenz zum Thema „Der Norden — eine kernwaffenfreie Zone" in der schwedischen Hauptstadt eröffnet worden ...

  • Wahlbündnisse in vielen Kantonen

    Paris (ADN-Korr.). Am heutigen Sonntag findet in rund 900 französischen Kantonen, in denen im ersten Wahlgang am vorigen Sonntag keiner der Kandidaten die absolute Mehrheit der Stimmen auf sich vereinigen konnte, ein zweiter Wahlgang statt. In jedem Kanton wird ein Abgeordneter für den Generalrat des betreffenden Departements gewählt ...

  • Luftprovokation verurteilt

    „De Volkskrant": Abschuß des Spionageflugzeugs war logisch

    Berlin (ADN/ND). Die Luftprovokation eines USA-Spionageflugzeuges über dem Territorium der DDR wird nach wie vor in der internationalen Öffentlichkeit lebhaft kommentiert. Die niederländische katholische Zeitung „De Volkskrant" bestätigt, daß die bei Gardelegen abgeschossene „RB 66" der USA-Luftstreitkräfte einen Spionageflug über der DDR ausführte ...

  • Max Sefrin: FNL wahre Interessenvertreterin

    Berlin (ND). Eine eindrucksvolle Foto- Dokumentar-Ausstellung unter dem Motto „Die Bevölkerung^ Südvietnams wird siegen" wurde am Sonnabend im Internationalen Ausstellungszentrum in Berlin eröffnet. Der Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates und Präsident der Deutsch-Südostasiatischen Gesellschaft, Max Sefrin, begrüßte in seiner kurzen Ansprache die Errichtung der Vertretung der Nationalen Front für die Befreiung Südvietnams beim Nationalrat der Nationalen Front ...

  • Warnung an Pentagon: Denkt an die „U 2"

    Moskau (ADN). Flugzeuge mit dei flugtechnischen Eigenschaften des ameri kanischen Testflugzeuges „A 11" sine erreichbare Ziele für die sowjetisch Luftabwehr, erklärte der sowjetisch« Luftmarschall Sudez, Oberkommandie render der Luftabwehrtruppen de: UdSSR, in der Moskauer „Iswestija". Di. Zeitung hatte ...

  • IDFF-Delegation in Genf

    Genf (ADN-Korr.). Eine internationale Frauendelegation unter Leitung von Mrs. Mary Pritt (Großbritannien) weilt gegenwärtig in Genf, um den Mitgliedern des 18-Staaten-Abrüstungsausschusses den Wunsch von Millionen Frauen nach einer Welt ohne Waffen und ohne Kriege darzulegen. Die Dslegation, der Frauen ...

  • Front gegen FIAT

    Rom (ADN). Der Beschluß der Generaldirektion des FIAT-Konzerns, rund 50 000 Automobilarbeiter zur Kurzarbeit :>hne Lohnausgleich zu zwingen, hat unter den italienischen Werktätigen große Empörung ausgelöst. So fordert das Sekretariat des Allgemeinen Italienischen dewerkschaftsbundes (CGIL) in einer Erklärung das sofortige Eingreifen der Regierung, um die Interessen der FIAT-Arbeiter zu schützea- In den Turiner FIÄT-* Werken wurden Flugblätter verteilt, die su ...

  • Glückwünsche aus Iran für Otto Grotewohl

    Berlin (ND). Das ZK der Tudeh-Partei Irans hat dem Vorsitzenden des Ministerrates der DDK, Otto Grotewohl, za seinem 70. Geburtstag herzlich gratuliert. „Als erster Ministerpräsident der DDR sind Ihre Leistungen beim Aufbau eines sozialistischen Lebens in der DDR unvergeßlich. Die Mitglieder unserer Partei und alle fortschrittlichen Menschen Irans sehen in Ihnen einen hervorragenden Staatsmann und einen großen Arbeiterführer und übermitteln Ihnen ihre Glückwünsche" ...

  • Neue Kampfaktionen in St. Nazaire

    Paris (ADN-Korr.). Die Metallarbeiter von St. Nazaire setzen ihre Kampfaktionen gegen die von den Unternehmern beschlossenen Massenentlassungen entschlossen fort So demonstrierten die Metallarbeiter am Freitag nach einem einstündigen Warnstreik vor dem DirektionsgebSude der Atlantischen Werften. Die Gewerkschaftsvertreter der CGT, CFTC und FO forderten die entlassenen Werftarbeiter auf, die Kündigungsschreiben nicht zu beachten und-wie immer zur Arbeit zu erscheinen ...

  • Frauendemonstration

    Buenos Aires (ADN). 3000 argentinische Frauen demonstrierten am Freitag mit ihren Kindern auf dem Arm vor dem Regierungssitz in Buenos Aires gegen die zunehmende Teuerung. Auf Spruchbändern forderten sie Sofortmaßnahmen gegen die ständigen Preissteigerungen. Die Teilnehmer der Demonstration überreichten im Sekretariat des Präsidenten eine Erklärung, in der die Einführung von Festpreisen sowie die Bestrafung von Spekulanten verlangt wird ...

  • Gedenktagung

    Am Freitagnachmittag fand in Prag eine Gedenktagung des tschechoslowakischen Verbandes der antifaschistischen Kämpfer statt. In kurzen Ansprachen würdigten der Vorsitzende des Verbandes und Vizepräsident der FIR, Genosse Josef Huäek, und General Ludvik Swoboda die DDR als den deutschen Friedensstaat ...

  • Meinungsaustausch

    Phoengjang (ADN). Die Delegation der Rumänischen Arbeiterpartei, die von Ion Sheorghe Maurer, Mitglied des Politbüros des ZK der RAP, geleitet wird, ist am Sonnabend aus Phoengjang abgereist. In der Hauptstadt der KVDR hatte ein Meinungsaustausch zwischen der rumänischen Parteidelegation und einer Delegation der Partei der Arbeit Koreas unter Leitung ihres Vorsitzenden Kim Ir Sen stattgefunden ...

  • Kekkonen abgereist

    Tallinn (ADN). Der finnische Staatspräsident Kekkonen beendete am Sonnabend seinen inoffiziellen Besuch in der Estnischen SSR. Auf dem Flughafen der estnischen Hauptstadt wurde er vom Vorsitzenden des Präsidiums des Obersten Sowjets Estlands, Alexej Muerissep, und anderen Persönlichkeiten herzlich verabschiedet ...

  • Grauenhaftes Unglück

    Bogota (ADN). Ein tragisches Ende nahm am Freitag ein Busausflug einer Schulklasse in Kolumbien. Einer von drei Bussen kam von der Straße ab und stürzte in einen Fluß. 31 Kinder und zwei Lehrer fanden dabei den Tod. Die übrigen Kinder mußten mit Entsetzen zusehen, wie ihre Mitschüler ertranken

  • Plenum in Belgrad

    Belgrad (ADN). Zur Vorbereitung des VIII. Parteitages des Bundes der Kommunisten Jugoslawiens wird das Zentralkomitee des Bundes am Montag in Belgrad zu seiner 6. Plenartagung zusammentreten. Der Parteitag soll am Jahresende stattfinden.

  • Botschaft des Friedensrates

    Berlin (ADN). Der Friedensrat der DDK hat aus Anlaß des 25. Jahrestages des räuberischen Überfalls des faschistische« Deutschlands auf die Tschechoslowakei dem Friedenskomitee des Landes brüderliche Grüße übermittelt.

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  • Magerer, aber wertvoller i:0-Sieg

    DDR-Fußballolympiaelf in Den Haag erfolgreich 7 Torschütze: Fräßdorf

    Von unserem nach Den Haag entsandten Sonderberichterstatter Joachim P f i t z n e r Auf dem Platz des traditionsreichen Den Haager Clubs HBS erwiesen sich die Jungen in den orangefarbenen Trikots dem Symbol des Clubs „Haltet brav stand" durchaus würdig. Das als erstes festzustellen ist nicht allein eine Geste der Höflichkeit gegenüber den in jeder Weise zuvorkommenden Gastgebern ...

  • Stimmen und Meinungen

    - Hollands Trainer Piet de Wolf: »Wir haben ein gutes Spiel gemacht. In der ersten Halbzeit lief es für uns vielleicht etwas unglücklich, aber der Sieg der deutschen Mannschaft ist auf Grund ihrer besseren Technik und Kondition verdient. Ich glaube, wir sind auch in Rostock nicht ganz chancenlos." Hollands Nationaltrainer Elek Schwartz: ...

  • Budapester Nächte

    Das „ungarische" Märzprogramm des Friedrichstadt-Palastes

    Das ungarische Temperament und die Farbigkeit der ungarischen Folklore in Musik, Tanz und Kostüm sind eine unerschöpfliche Quelle für ein lebendiges Variete-Programm. Wenn dazu eine charmante Künstlerin wie-Marta Rafael beiträgt, kommt zum Übermut noch ein wohltuendes Stück Besinnlichkeit. Und wenn unter den Tänzerinnen die Budapester Operettenballerina Edina Balogh auftritt, wird der Csärdäs-Wirbel durch das Erlebnis einer verfeinerten tänzerischen Kultur glücklich ergänzt ...

  • Anreiz — wofür?

    Eigentlich könnte man die Geschichte nach verschiedenen Richtungen hin glossieren. Man könnte etwa die Verantwortlichen für Installationsbedarf fragen, ob sie jedesmal neue Schuhe kaufen, wenn der Schnürsenkel reißt. Oder man könnte die Absicht unserer Hausgerneinschaft bekanntgeben, demnächst einen Großhandel mit Unterteilen für Kohlebadeöfen aufzumachen ...

  • Bronze für CSSR-Handballer

    Westdeutschland 22 :15 geschlagen Dänemark durch 23 :14 gegen Ungarn auf-Platz sieben Zwei Finalspiele standen am Sonnabend auf dem Programm der Hallenhandball-Weltmeisterschaft. Sie brachten, kaum noch unerwartet, nicht mehr ähnliche Höhepunkte wie bei den entscheidenden Begegnungen der Hauptrunde und besonders beim dramatischen Freitagduell zwischen Rumänien und der CSSR ...

  • BLICK AUF DEN SPIELPLAN

    DEUTSCHE STAATSOPER, Sonntag, 19.30 Uhr: „Peer Gynt"***); Montag, 20 Uhr: „Pimpinone" (Apollosaal)***) KOMISCHE OPER, Sonntag, 19.30 Uhr, „Der brave Soldat Schwejk"***); Montag, 19.30 Uhr: „La Boheme"***) METROPOL-THEATER, Sonntag, 19.30 Uhr: „In Frisco ist der Teufel los"***); Montag, 20 Uhr: Konzert (BSO)***) DEUTSCHES THEATER, Sonntag, 19 ...

  • Vielseitige Veranstaltungen

    Eine Fülle vielseitiger Veranstaltungen bietet den Besuchern Abwechslung. Die Pionierorganisation, der Deutsche Turnund Sportbund, die Gesellschaft für Sport und Technik, der Allgemeine Deutsche Motorsportverband, das Komitee Touristik und Wandern und das Sporthaus „Wissenschaft" Unter den Linden sind mit eigenen Ständen vertreten und warten mit interessanten Vorführungen auf ...

  • Brückenstraße bis April gesperrt

    Wegen. Straßenbauarbeiten wird die Brückenstraße im Stadtbezirk Mitte ab Montag, dem 16. März 1964, bis voraussichtlich Ende April 1964 für den Straßenbahnverkehr gesperrt. Die davon betroffenen Straßenbahnlinien 11 und 64 sowie der Nachtwagen der Linie 72 fahren während dieser-Zeit wie folgt: Linie 11 und der Nachtwagen der Linie 72 werden von der Heinrich-Heine- Straße bis zur Wallnerstraße zurückgezogen ...

  • Sommer - Ferien - Wassersport

    Eröffnung der IX. Berliner Campingschau am 25. März in der Karl-Marx-Allee

    - Zu den Vorboten des Frühliigs in der Hauptstadt gehört nun schon zum neunten Male die traditionelle Ausstellung „Wassersport, Wochenend, Ferienfreuden". Vom 25. März bis 5. April wird der Zentrale Klub der Jugend und Sportler in der Karl-Marx-Allee der Amziehungspunkt Tausender Besucher, hauptsächlich derer, die alljährlich mit Bootmnd Leinwandhäuschen am Wochenende und im Urlaub ins Grüne ziehen ...

  • Im Reich der Blumen

    Mehr Lehr- als Leistungsschau ist das Reich der Blumen, Fische und Vögel in der Sporthalle. Zeigten im vergangenen Jahr die Berliner Gärtner, wie man Blumen schön arrangiert, so erfreuen diesmal Frühjahrsblumen, Warmhauspflanzen, darunter Orchideen und Kakteen und Sukkulenten (Fettpflanzen, Dickblattgewächse) ...

  • Campingdorf der Jugend

    Neuy und sicher auch sehr anziehend, ist ein aus 40 bis 60 Zelten aufgebautes Campingdorf der Jugend rechts auf dem Freigelände vor der Halle. Diese Anlage ähnelt der Campingstadt in der Wuhlheide, die dort für die Mädchen und Jungen zum Deutschlandtreffen entsteht. Ballspiele, gemeinsames Singen und vieles andere sollen Einblick in ein echtes Campingleben geben und Vorfreude auf den Urlaub wecken ...

  • Große Deutsche geehrt

    Den Namen des großen deutschen Dratmatikers und Erzählers Professor Friedlich Wolf erhielt am Sonnabend die Straße 865 in Grünau. Am gleichen Tage wurde in Prenzlauer Berg der von der Storkower Straße zur Kniprodestraße führenden Neubaustraße nach dem bekannten Physiker Albert Einstein der ! Name Einsteinstraße gegeben ...

  • MITTEILUNGEN DER PARTEI

    Prenzlauer Berg Am Dienstag, dem 17. März, um 19.30 Uhr< finden in allen Wohnparteiorganisationen des Stadtbezirks Gesamtmitgliederversammlungen mit den Genossen der Betriebsparteiorganisationen statt.. Tagesordnung: Vorbereitung des Deutschlandtreffens.

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Vor 25 Jahren Den Weltstand erreichen und an der Spitze bleiben Demonstration in München gegen Rüstungslasten 6000 DGB-Mitglieder im Protestmarsch gegen Bonner Preiswucher 10 000 Sympathisierende ten die Straßen Linsert: Bundesregierung treibt Politik für Monopole auf Kosten der Werktätigen Ruby in Dallas zum Tode verurteilt GesprächeUSA-Panama ergebnislos beendet Goulart kündigt Landref orm an Heinrich-Greif-Preis 1964 verliehen UNO fordert: „Hände weg von Zypern!" Neuer DDR-Botschafter in Volksrepublik China UdSSR: Ernste Warnung auch an die Hintermänner „Nur die Sprache der Macht" Erste UNO-Truppen Sowjetischer Botschafter bei Führern der Türkei
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