15. Apr.

Ausgabe vom 14.03.1964

Seite 1
  • Heute mit Beilage DIE GEBILDETE NATION und Funkprogramm

    gende zu tun. Das ist die Frühjahrsbestellung. Durch rechtzeitige und ausgezeichnete Aussaat erhöhen wrir die Erträge. Das schafft gute Voraussetzungen für 1965 und auch für den allmählichen Übergang zu industriemäßigen Produktionsmethoden. Bei der täglichen Arbeit haben wir zwei Ziele im Auge. Jeder Handgriff muß sich unmittelbar produktionssteigerrid auswirken, soll aber auch der Perspektive dienen ...

  • Abschiedsgruß Friedrich Eberts

    Lieher Genosse Anastas Mikojan! Ihr Besuch in der Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik anläßlich des 70. Geburtstages des Vorsitzenden , des Ministerrates, Genossen Otto Grote- l wohl, stand im Zeichen der sich ständig festigenden brüderlichen und herzlichen Verbundenheit der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands mit der ruhmreichen Kommunistischen Partei der Sowjetunion ...

  • Führende französische Politiker: Bonn für Westberlin nicht zuständig Aufsehenerregender Bericht aus Paris in der „Deutschen Zeitung"

    Berlin (ND). „In französischen politischen Kreisen sind Zweifel an der Zuständigkeit der Bundesregierung für die (Wcst-)Berlinfrage laut geworden", heißt es in einem Bericht, den die großbürgerliche Kölner „Deutsche Zeitung" am Freitag veröffentlichte. Das großinilustricllc Blatt stellte den Artikel ihres Pariser Korrespondenten, der über enge Verbindungen zu französischen Regierungsstellen verfügt, unter die -Überschrift: „Erhards Kompetenzen für (West-)Berlin werden in Paris bestritten ...

  • Dankesworte Anastas Mikojans

    Anastas Mikojan dankte in seiner Rede für die ihm in Berlin erwiesene herzliche Gastfreundschaft. Die schönen, erlebnisreichen Tage waren von vielen interessanten Begegnungen und nützlichen Gesprächen erfüllt. Dem Genossen Grotewohl habe er für seine Tätigkeit die Wertschätzung der KPdSU, der Sowjetregierung und aller Sowjetbürger zum Ausdruck gebracht ...

  • Thema 1 der Parteiwahlen: Erreichung des Welthöchststandes

    Günter Mittag vor ider Bezirksleitung Karl-Marx-Stadt

    Karl-Marx-Stadt (ND). In sachlichkritischer Atmosphäre beriet, am Freitag fri Mjttweida die Bezirksleitung Karl- Marx-Stadf, wie in diesem bedeutenden Industriebezirk die Arbeit nach dem Produktionsprinzip noch besser organisiert und durchgeführt werden kann. - In seinem Referat wies Genosse Paul Röscher, Mitglied des ZK und 1 ...

  • 400Spez Leitung gut — Aussaat gut

    Seelow (ND). In der LPG Letschin, Kreis Seelow, studierten am Freitag 400 Spezialisten aus allen Teilen der Republik mit dem sowjetischen Neuerer W. A. Swetlitschny die besten Erfahrungen bei der Frühjahrsbestellung. LPG-Vorsitzender Siegfried Vogel aus Letschin betonte: „Gute, .und schnelle Aussaat erfordert in erster 'Linie eine reibungslose ...

  • Vertretung der FNL Südvietnams in Berlin

    Berlin (ADN). Die feierliche Beglaubigung des Leiters der Vertretung det Nationalen Front für die Befreiung Südvietnams, Herrn Professor Nguyen van Hieu, beim Nationalrat der Nationalen Front des demokratischen Deutschland fand am Freitag im Hause des Nationalrates statt. Der Präsident des Nationalrates, Herr Professor Dr ...

  • Friedrich Ebert: Keiner kann unsere Freundschaft stören Anastas Mikojan: Völlige Übereinstimmung mit der DDR

    Berlin/Moskau (ND). Anastas Mikojan, Erster Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates der UdSSR und Mitglied des Präsidiums des ZK der KPdSU, der prominenteste Gast zum 70: Geburtstag Ministerpräsident Otto Grotewohls, ist am Freitag nach Moskau zurückgekehrt. Berlin verabschiedete den sowjetischen Staatsmann mit der gleichen Herzlichkeit, mit der es ihn begrüßt hatte ...

  • Wie überall volkswirtschaftlich günstigste Ergebnisse sichern?

    Erich Apel sprach auf der Sitzung der Bezirksleitung Erfurt

    Erfurt (ND). Die-9. Tagung1 der Bezirksleitung Erfurt wertete am Donnerstag und' Freitag" das 5. Plenum aus. In der Diskussion sprach Genosse Erich Apel, Kandidat des Politbüros, zu den Aufgaben, die den Parteiorganisationen während der Parteiwahlen gestellt sind. „Wenn ihr wissenschaftlich leiten wollt", ...

  • Mit dem Nächstliegenden beginnen

    Hell begeistert und voller Ideen kehrte ich vom VIII. Deutschen Bauernkongreß in unsere 585 ha große LPG „Frohe Zukunft" zurück. Ich habe sozusagen für alle etwas von dieser Reise mitgebracht. Denn das in Schwerin beschlossene Programm für den schnellen Abstieg der landwirtschaftlichen Produktion geht jeden im Dorf an: den LPG-Vorsitzenden wie den Lehrling, den Bürgermeister wie den Rentner ...

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  • Kommunique

    über den Besuch Anastas Mikojans in Berlin

    Berlin (ADN). Vom 10. bis 13. März weilte das Mitglied des Präsidiums des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion und Erster Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates der UdSSR, Anastas Mikojan, in der Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik, um an der Feier des 70 ...

  • Verpaßte Chancen

    Dehler: Wenn Herr Gradl sagt, es habe nur 1953 Möglichkeiten gegeben — es hat immer Möglichkeiten gegeben, wenn die Sowjets Anlaß hatten, vor der deutschen Aufrüstung Sorge zu haben. Da war 1952, als über den Vertrag über die Europäische Verteidigungsgemeinschaft verhandelt wurde, das Angebot von Stalin ...

  • Mit dem Nächstliegenden beginnen

    (Fortsetzung von Seite I)

    • Die Spezialistengruppen haben uns auch ihre Vorschläge unterbreitet, welche Hilfe wir von der nichtberufstätigen Dorfbevölkerung brauchen. Wir haben nur acht Arbeitskräfte auf 100 ha. Da wird jede Hand benötigt. Von der Parteileitung und dem Rat der Gemeinde wurden Paten für die Einwohner der einzelnen Häuser bestimmt, mit denen sie ständig Verbindung halten sollen ...

  • Bemerkung zum Schluß

    Die Gesprächspartner greifen zurück ta eine Zeit vor zehn bis zwölf Jahren. Dabei ergeben sich Einsichten von aktuellem Wert. Bonn hat mit dem Eintritt in die NATO die Spaltung Deutschlands vollendet. Möglichkeiten der Wiedervereinigung, die vorher noch bestanden, tmtrden von der Regierung Adenauer nicht ergriffen, ja sogar bewußt blockiert ...

  • Besatzer gefährden Sicherheit

    .Protestschreiben des Berliner Stadtkommandanten an US-General Polk

    Berlin (ADN). Der Stadtkommandant der Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik, Berlin, Generalmajor Helmut Poppe, wandte sich mit einem Protestschreiben an den Befehlshaber der amerikanischen Besatzungstruppen in Westberlin, Generalmajor James H. Polk. Das Schreiben hat folgenden Wortlaut: „Herr ...

  • Politische Taten

    Gradl: Wollen Sie alles« als Heuchelei hinstellen, was die drei Regierungen in den ganzen Jahren zur deutschen Frage an Erklärungen abgegeben haben? Dehler: Ich habe das Wort nicht gebraucht. Es sind theoretische, abstrakte Erklärungen, sind kein konkretes politisches Handeln, auf das es allein ankommt ...

  • Schärfer rangehen!

    Wehner: Ich werfe der Bundesregierung, die Sie mittragen, vor, daß sie nicht einfallsreich ist. Ich werfe Ihr vor, daß sie müde ist. Ich werfe ihr vor, daß sie es nicht wagt, unsere Sache in den Vereinten Nationen zu vertreten, daß sie glaubt weil sie dort mit bloß juristischen Argumenten in diese Sachen ...

  • Bonn 10 Jahre zurück

    Dehler: Ich habe angeknüpft an die Eindrücke, die ich vor zehn Jahren hier in Berlin hatte. Im Januar/Februar 1954 war die damalige Außenministerkonferenz unter Dulles, Bidault, Eden und Molotow. Richtige Dinge hat damals Molotow gesagt, und das, was die Westmächte erklärt haben, hat sich als falsch erwiesen ...

  • Nein-Sager nicht zum Zuge kommen lassen

    -Westberliner zur Passierscheinfrage

    Berlin (ADN). „Jetzt muß alles getan werden, um dafür zu sorgen, daß die ewigen Nein-Sager nicht mehr zum Zuge kommen." Dies erklärt der Westberliner Zahnarzt Maünowski-Pobog- im Namen des ständigen Arbeitsausschusses für Frieden, nationale und internationale Verständigung, Westberlin, zum gegenwärtigen Stand der Passierscheinverhandlungen im neuesten Informationsdienst dieser Organisation ...

  • „Metall": Kein Geld für Schulen..

    .... fcber die westdeutsche Rüstung schluckt 46,6 Prozent des Etats

    Berlin (ND). „Wohin gehen unsere Steuergelder", fragt die Zeitung der westdeutschen Metallarbeitergewerkschaft „Metall" in ihrer jüngsten Ausgabe und antwortet darauf, daß die Ausgaben der Bundesregierung „für einen drohenden neuen Krieg 46,6 Prozent der Haushaltsausgaben kosten — also fast die Hälfte!" „Recht sparsam" dagegen sei Bonn bei den Sozialausgaben und den Mitteln für Kultur und Bildung ...

  • Boger „Teufel von Birkenau66

    Erschütternde Zeugenaussage im Frankfurter Auschwitzprozeß

    Frankfurt (Main) (ADN). „Die Häftlinge nannten ihn den Teufel von Birkenau." Dies sagte am Freitagmorgen die 55- jährige Zeugin Maryila Rosenthal aus Zürich im Frankfurter Auschwitzprozeß über den Angeklagten SS-Mörder Boger aus. Die Zeugin, die ihre Geschwister und ihre Mutter im KZ Auschwitz verloren hat — ihr Verlobter wurde im KZ Mauthausen von der SS umgebracht —, war in Auschwitz Bogers Dolmetscherin in der sogenannten Politischen Abteilug, der Lager-Gestapo ...

  • Abschiedsgruß Friedrich Eberts

    (Fortsetzung von Seite 1)

    sdier Bedeutung. Es gibt keine Kraft auf der Erde, die imstande wäre, diese zur festen Tradition gewordene Freundschaft des deutschen Volkes mit den Völkern der Sowjetunion zu entzweien. .. ..-.•■-, Aus dieser r.Germinsam|nit-vr9rg)btvRsieb: auch, daß wir bei allen Beratungen mit Ihnen die volle Obereinstimmung in der Einschätzung der internationalen Lage sowie der Deutschlandfrage und des Westberlinproblems feststellen konnten ...

  • Mildern Staat gegen die Arbeiter Gewerkschaftsfeind Reusch: Gefälligkeitspolitik ein für allemal vorbei

    Berlin ■ (ND). Mit Repressalien und Staatsgewalt.will das westdeutsche Monopolkapital die gegen Teuerung und verschärfte Ausbeutung kämpfende Arbei-> terklasse in der Bundesrepublik zur Räson bringen. Dr. Hermann Reusen, Konzernchef Nordrhein-Westfalens, der die westdeutschen Gewerkschaften schon vor Jahren als „verbrecherische Organisationen" bezeichnet hat, erklärte am Donnerstag auf ...

  • Panzerbau wieder ein großes „Geschäft

    Düsseldorf (ADN/ND). Unter der Überschrift „Panzer statt Lokomotiven" weist die CDU-Zeitung »Rheinische Post", Düsseldorf, in ihrer jüngsten Ausgabe darauf hin, daß der Panzerbau in der westdeutschen Rüstungsindustrie eine immer größere Rolle spielt Das Rüstungsgeschäft in der Bundesrepublik habe sich gewandelt Der Bau von Panzerwagen sei typisch geworden ...

  • FDGB-Bundesvorstand beendete 2. Tagung

    Berlin (ND). Am Freitag wurde die dreitägige Beratung des FDGB-Bundesvorstandes beendet. 38 Mitglieder des Bundesvorstandes, BGL-Vorsitzende, Vertrauensleute und andere Gewerkschaftsfunktionäre hatten in der Diskussion gesprochen und die bisherige Arbeit der Gewerkschaften bei der Verwirklichung der Beschlüsse des 6 ...

  • Beschämende Politik aufgeben

    Die Forderung der Westberliner nach Passierscheinen kann selbst die Westberliner „Morgenpost" nicht völlig unterdrücken. Sie druckt am Freitag den Leserbrief von R. Seh. aus Berlin 27 ab, in dem es heißt: „Auch wenn Herr Lemmer das Passierscheingerede satt hat und Herr Dufhues es in der Öffentlichkeit beendet haben möchte, wird es die Millionen Betroffener in Ost und West weiterbeschäftigen ...

  • Verhandeln

    Wessel: Herr Dr. Dehler, was würden Sie tun, wenn Sie der verantwortliche Regierungschef wären, der die Richtlinien der Politik bestimmt? Dehler: Ich wäre nicht wie der jetzige Bundeskanzler nach Texas gefahren und hätte mir einen Texashut aufsetzen lassen; ich hätte auch nicht diese Reisen nach dem Westen gemacht, sondern ich hätte, in sauberer Abstimmung mit dem Westen, mir mal die Botschafter kommen lassen und hätte ihnen gesagt: Wir müssen konstruktive Pplitik machen ...

  • Vertretung der FNL Südvietnams in Berlin

    (Fortsetzung von Seite 1)

    Ausführlich würdigte er die wirtschaftlichen Erfolge und die auf eine friedliche Annäherung der beiden deutschen Staaten und die Erhaltung des Friedens in Europa gerichtete Politik der DDR. Aus Anlaß der Beglaubigung des Leiters der Vertretung der Nationalen Front für die Befreiung Südvietnams gab der Präsident des Nationalrates, Professor Dr ...

  • Anweisung zum Terror

    Dr. Paulssen, Präsident der westdeutschen Unternehmerverbände, der in Düsseldorf ebenfalls als Redner auftrat, erteilte den Unternehmern die Anweisung, allen lohnpolitischen und sozialpolitischen Forderungen der Arbeiter mit -Härte" zu begegnen. Er kündigte an, die Unternehmerverbände würden untereinander „uneingeschränkte Solidarität" üben, wenn es gegen die Arbeiter ginge ...

  • Rechtsausschuß der Volkskammer tagte

    Berlin (ND). DerVerfassungs- und Rechtsausschuß der Volkskammer führte am 12. März 1964 unter Leitung seines Vorsitzenden, Abgeordneten Anton Plenikowskij eine Sitzung durch. Der Ausschuß behanr delte den ihm vom Staatsrat der Deutschen Demokratischen Republik zur Beratung überwiesenen Entwurf des Gesetzes über den Verkehr mit Arzneimitteln (Arzneimittelgesetz) ...

  • Nach Moskau reisen

    Wessel: Sie kommen, glaube ich, so interessant Ihr Vorschlag ist heute nicht mehr zusammen. Dehler: Herr Wehner ist einverstanden. Wehner geht mit, ja? Wehner: Die Einladung ist schon verschimmelt. Wie kommen sie auf eine 56er Einladung zurück? Die ist vielleicht im Original gar nicht mehr da. Dehler: Ich habe es doch erlebt Im vorigen Jahr ...

  • Lohn- und Gehaltsbremse

    Duisburg (ND). Der ÖTV-Vorsitzende, Adolph Kummernuß, hat die westdeutschen Gewerkschaften davor gewarnt, sich als „Ordnungsfaktor" vor den Profitkarren der Unternehmer spannen zu lassen. Auf der jüngsten Bezirksdelegiertenkonferenz der ÖTV in Nordrhein-Westfalen erklärte er: „Ich habe das Gefühl, daß dieser Begriff nichts anderes darstellt als eine Lohn- und Gehaltsbremse ...

  • NEUESDEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Hermann Axen, Chefredakteur; Eberhard Heinrich, Hajo Herbell, Dr. Günter Kertzscher, stellv. Chefredakteure; Armin Grelm, Redak^onssekretär; Horst Bitschkowski, Harri Czepuck, Walter Florath, Dr. Rolf Gutermuth, Georg Hansen, Klaus Höpcke, Karl-Ernst Reuter, Lieselotte Thoms, Dr. Harald Wessel

  • Dehler und Wehner im deutschen Gespräch

    zige Botschafter Blankenhom in Rom. Angst, es könnte etwas Zustandekommen, statt daß es Inhalt der deutschen Politik war, daß etwas in unserem Sinne zustande kommt.

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  • Hochbefähigte Fachleute

    Unerläßliche Voraussetzung dafür ist die Entwicklung der in der Landwirtschaft tätigen Menschen zu hochbefähigten Fachleuten mit hohem gesellschaftlichen Bewußtsein, die in der Lage sind, die komplizierten Produktionsprozesse mit höchster Arbeitsproduktivität zu steuern. Alle Maschinerie, alle Gebäude nützen uns nichts, wenn wir es nicht fertigbekommen, unsere Menschen zu befähigen, auch damit zu produzieren ...

  • Drang zur Spitze

    Um keine Zeit zu verlieren, haben wir einen Teil der Arbeiten vorgezogen. Mit dem Grunddüngerstreuen sind wir bereits fertig. Da der gefrorene Acker die Maschinen gut trägt, sind wir jetzt dabei, das Wintergetreide mit Stickstoffdünger zu versorgen. Wo Kartoffeln nach Futterroggen gepflanzt werden, haben wir dem Feld einen Stalldungschleier gegeben ...

  • Drei Ratschläge eines Spezialisten

    Unser Wettbewerbsprogramm sieht vor, die Getreideaussaat auf 160 Hektar innerhalb von vier Tagen zu beenden. Wir wollen je Hektar 38'Dezitonnen Getreide ernten. Das sind 3,5 Dezitonnen mehr als im Vorjahr. Das setzt jedoch eine frühe'Saat voraus. Wie es scheint, will uns das Wetter aber zum Narren halten ...

  • Was bewog sie zu diesem Schritt?

    Joachim Böttcher: „Wir haben den Bauernkongreß aufmerksam verfolgt. Er steckte großartige Ziele ab. Manche Genossenschaften brauchen junges Blut, damit es überall schnell vorangeht. Als Walter Ulbricht die jungen Facharbeiter aufforderte, in geschlossenen Gruppen in diese überalterten und zurückgebliebenen Betriebe im Norden zu gehen, fragten wir uns: Warum sollten wir nicht zu den Pionieren dieser Sache gehören? Darüber sprachen wir in der FDJ-Gruppe ...

  • Vorhandene Ställe nutzen

    • Man muß sich darüber im klaren sein, daß der Prozeß der Konzentration, der zu einer Einsparung von Arbeit und einer Freisetzung von Arbeitskräften führen muß, wenn er überhaupt einen Sinn haben soll, durch die Schaffung völlig neuer und meist kostspieliger großer Anlagen nur in dem Maße erfolgen kann, wie alte Gebäude durch neue ersetzt und entsprechend den neuen wachsenden Beständen gebaut werden können ...

  • Erinnerung an Ernst Putz

    Betr.: -Ein Bauerairenncr (Beilage t/64)

    In Auswirkung des von Ernst Thalmann in Oldenburg im Mai 1931 verkündeten Bauernhilfsprogramms der KPD kam es im Kreise Sangerhausen zu einer revolutionären Bauernbewegung. Als Vorsitzender des „Bundes schaffender Landwirte" hatte Ernst Putz die Leitung dieser Bewegung in der Hand. Bereits im Januar ...

  • Aufträge für Genossen

    Die Beschlüsse der Parteigruppe Feldbau dienen diesem Ziel. Jeder Genosse muß nicht nur allgemein politische Fragen gut beantworten und allen LPG- Mitgliedern erläutern können, sondern er muß auch auf seinem Fachgebiet an der Spitze stehen. Darum beschloß die Parteigruppe Feldbau, jeden Genossen an den Platz zu stellen, wo er für sich und die LPG das Beste leisten kann ...

  • Vorbereitung im Elternhaus

    Viel und Gutes wurde über die Vor schulerziehung im Kindergarten geschri« ben, aber noch zuwenig über die Voi schulerziehung im Elternhaus. Es sollte deshalb noch mehr Hinweise gegebe werden, was den Kindern bis zum Schul eintritt vermittelt werden muß und wi diese Wissensvermittlung am beste durchgeführt werden kann ...

  • Im Feldbau erst am Anfang

    Trotz aller Mängel und Unzulänglichkeiten, wie wir sie im einzelnen haben, ist es durchaus möglich, mit den zur Zeit bei uns verfügbaren Maschinen nicht nur unsere Betriebe voll auszurüsten und gut zu mechanisieren, sondern auch diese Maschinensysteme für die Produktion der einzelnen Erzeugnisse zusammenzustellen, sie zu vervollkommnen und ständig zu verbessern ...

  • Tatendurstig ins Neuland

    Zwei Gruppen Siethener Mädchen und Jungen gehen mit Fachbrief nach Kyritz

    Den Auftakt dazu gaben dreizehn Siethener Jugendliche, die sich für die LPG Nackel, Kreis Kyritz, entschieden haben. Sie zählt nicht nur zu den großen Genossenschaften im Bezirk Potsdam, sondern auch zu den wirtschaftsschwachen. Darum braucht sie Hilfe. Die dreizehn Mädchen und Jungen der Abiturklasse, die in wenigen Wochen den Fachbrief bekommen, „sind tüchtige Kerle", sagt Konrad Menzel, Direktor des Siethener Volksgutes ...

  • Industriemäßige Produktion in unseren Dörfern

    Prof. Dr. Rosenkranz antwortet auf Fragen von Genossenschaftsbauern

    Viele Genossenschaftsmitglieder fragen jetzt nach dem VIII. Deutschen Bauernkongreß: Was heißt industriemäßige Produktion? Was versteht man darunter, wie machen wir das am besten? Darauf antwortet Prof. Dr. Otto Rosenkranz, Direktor des Instituts für landwirtschaftliche Betriebs- und Arbeitsökonomik ...

  • Prämie nach Qualität

    Unser Prämiensystem haben wir gegenüber dem Vorjahr verbessert. Für jede Kultur liegt die Prämiensumme für das ganze Jahr fest. Jede Spezialistengruppe teilt sie auf die einzelnen Kampagnen auf. Bei der Frühjahrsbestellung stehen aus den Mitteln aller Spezialistengruppen 3000 DM auf dem Konto. Diese Zielprämien sollen vor allem dazu dienen, den Zeitverlust so ...

  • Ein Revanchist geht — ein anderer kommt

    Betr.: Haut Lemmer gen Osten" (Z2.2. 6*J Was ist nur mit den Leuten in Bonn los? Ein Faschist — Krüger — mußte gehen, ein anderer kommt! Jedes Kind weiß, daß dieser Scharfmacher Lemmer genauso eine braune Vergangenheit hat wie seine bisherigen Vorgänger. Mögen diese Herren noch so zetern, eine Berichtigung der Oder-Neiße-Friedensgrenze werden sie auch nicht mit einem „Kitt gen Osten" durch den sogenannten Minister Lemmer erreichen ...

  • Einen Tag gespart

    Die Hinweise der Parteigruppe Feldbau wurden von der Spezialistengruppe Getreide am 11. März beraten und präzisiert. So wurden für die Getreideaussaat neue Qualitätsmerkmale beschlossen und die Technologie der Bodenbearbeitung verändert. Bei uns wurde sonst das Saatbett generell mit dem Kombinator hergerichtet ...

  • Der sozialistische Käufer

    Betr.: 'S. Plenum" (7. 2. 64)

    Genosse Dr. Jarowinsky sprach von den „Geschäftsleuten neuen Typs" im sozialistischen Handel, zu denen sich auch die „Produzenten neuen Typs" gesellen müssen. Als dritter Faktor sollten sich auch die Verbraucher, die Kunden, einschalten, um das neue ökonomische System im Handel zu verwirklichen. Es gibt ...

  • Schnelle Saat in bester Qualität

    .Von Rudi Lehmann, Parteisekretär in der LPG „Freier Bauer" Oehna, Kreis Jüterbog

    Der anhaltende Frost und die geringe Bodenfeuchtigkeit machen uns große Sorgen. Wir Bauern können nun nicht die Hände in den Schoß legen und auf besseres Wetter warten. Darum haben wir in der Parteileitung, im Vorstand, in den Partei- und Spezialistengruppen unser Programm für die Frühjahrsbestellung gründlich überprüft und entsprechend den neuen Bedingungen ergänzt ...

  • Wissenschaft hilft ackern

    Der Bauernkongreß fordert, in allen LPG die Erfahrungen der besten Bauern und die neuen Erkenntnisse der Wissenschaft anzuwenden. Um auf unseren leichten Böden die Fruchtbarkeit zu erhöhen, haben wir uns mit dem Institut für Acker- und Pflanzenbau Müncheberg in Vetbindung gesetzt. Zwei Tage nach dem Bauernkongreß kam Dr ...

  • Gleiches Recht

    Der Leser R. Schulze aus Luckenwald« stellte die Frage, ob man nicht dei Reichsbahn empfehlen könnte, durch ein« großzügige Senkung der Fahrpreise dei Rentnern ein- oder zweimal im Jahr ein< verbilligte Reise zu gewähren. Mit d« Antwort des „ND" bin ich einverstanden Es ist nur nicht gesagt worden, daß Rent ner, die nach wie vor Mitglieder de FDGB sind und entsprechend ihrer Rent* regelmäßig Beiträge zahlen, die gleich« Rechte haben wie ihre arbeitenden Kolle gen ...

  • Offene Bauernherzen

    Freudig erwarten die Nackeler ihre kräftigen Helfer. s,Wir haben große Reserven", erklärte Parteisekretär Werner Döbke. j,Aber mit 6,2 Arbeitskräften auf 100 Hektar ist es sehr schwer, alle Aufgaben zum richtigen Zeitpunkt zu lösen. Darum empfangen wir die Jugendlichen mit offenen Armen und offenen Herzen ...

  • Vergessener Blutspender

    Betr.: „Lebensretter gesucht" (19. 2. «4

    Schon oft wurden in verschiedenen Zei tungen Artikel über das Blutspenden ver öffentlicht Ich habe mich auch im Kran kenhaus — Blutspendenzentrale — ii Bautzen gemeldet. Nachdem mein' Adresse aufgeschrieben wurde, sollte id Bescheid-erhalten. Es ist aber schon eil Jahr her. Eine Nachricht erhielt ich ...

  • Keine Allheilmethode

    Für den zunehmenden Einsatz von Maschinen, für die Anwendung neuer, bekannter und noch zu erarbeitender Produktionsverfahren sind die Voraussetzun-

  • Bezirk Potsdam dem Ruf Walter Ulbrichts auf dem Bauernkongreß, in LPG des Nordens zu gehen und

    dort zu helfen, damit sich auch diese Betriebe, denen Arbeitskräfte fehlen, schnell entwickeln.

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  • Was Bonn unter Selbstbestimmung versteht

    Zuweilen tarnen sie sich mit schönen Worten wie „Wiedervereinigung Deutschlands", „Selbstbestimmung der deutschen Nation", „Friedensplan". Sie benutzen diese Begriffe als Tarnung für ihre Tätigkeit gegen eine Annäherung beider deutscher Staaten, gegen den Abschluß eines Friedensvertrages und damit schließlich auch gegen die Wiedervereinigung- Ist es doch eine historische Tatsache, daß zwei deutsche Staaten und Westberlin existieren, und dieser Tatsache muß man Rechnung tragen ...

  • Ihre Arme sind zu kurz

    Unsere Vorschläge über den deutschen Friedensvertrag würden die Bedingungen für die Entwicklung Deutschlands, der beiden deutschen Staaten und für die Entspannung in Europa schaffen. Die Zeiten haben sich geändert, und wenn sich Westdeutschland noch so sehr bewaffnet, die Revanchisten noch so laut schreien ...

  • Sie verwirklichen ein großes historisches Werk

    Genossen, über Ihre Erfolge freuen sich auch die Sowjetmenschen. Nachdem die Arbeiterklasse die politische Macht in ihre Hände genommen hat, besteht ihre Hauptaufgabe im Aufschwung der Wirtschaft, in der Steigerung der Produktion und in der Hebung des Lebensstandards und der Kultur des Volkes. Nur so kann man den Ideen-des Sozialismus in den Augen des ganzen Volkes hohe Geltuns verschaffen ...

  • Hervorragender Arbeiterführer

    Aus einer Arbeiterfamilie stammend, hat Genosse Grotewohl seit dem 18. Lebensjahr sein Leben dem Dienst an der Arbeiterklasse gewidmet Seitdem ist kein Tag vergangen, an dem er nicht seine Kraft im Kampf für die Sache der Arbeiterklasse hingegeben hätte. Von besonders großer Bedeutung ist die Tatsache, ...

  • Wahre Vertreter des deutschen Volkes

    Aber, mit Verlaub zu fragen, wer sind sie denn selbst und wen repräsentieren sie? Einem von ihnen sagte ich: Sie kennt man doch auf dem Gebiet der Politik erst seit einigen Jahren. Sehen Sie sich aber die führenden Politiker der DDR an. Der erste Präsident der DDR, Wilhelm Pieck, war schon zur Zeit der Weimarer Republik Reichstagsabgeordneter, schon damals haben ihm die Arbeiter das Vertrauen geschenkt ...

  • Von Jahr zu Jahr wird unser Land schöner

    Die Sowjetunion ist in einem großen schöpferischen Aufschwung in Wirtschaft und Kultur begriffen. Unser großes Land macht den Eindruck einer einzigen riesigen Baustelle. Von Jahr zu Jahr wächst das Tempo des Aufbaus, es wird eine gewaltige Anzahl von neuen Betrieben, Wohnungen, Schulen, Krankenhäusern, kulturellen Einrichtungen gebaut ...

  • Westberliner sollen selbst entscheiden

    Sind ihnen denn die Kapitulationsbedinguncen nicht bekannt, haben ihnen denn ihre Freunde — die Amerikaner, Engländer und Franzosen — nicht gesagt, daß die deutsche Bundesrepublik keinerlei Rechte auf Westberlin hat? Es ist bekannt, daß in Westberlin immer noch ein Besatzungsregime besteht. Wir haben vorgeschlagen, das Besatzungsregime zu liquidieren und den Westberlinern das Recht zu geben, reibst über ihre Angelegenheiten und die Entwicklungswege der Stadt zu entscheiden ...

  • DDR zählt zu den zehn größten Industriemächten

    In den Ländern des Sozialismus ist Automatisierung das Unterpfand des Wachstums der Wirtschaftskraft, sie bringt Wohlstand für das Volk. Wir wünschen aufrichtig, daß die reichen Erfahrungen der Arbeiterklasse, die Kenntnisse eurer Ingenieure in noch größerem Maße zum Wohl des Volkes genutzt werden. Die Deutsche Demokratische Republik gehört schon jetzt zu den zehn größten Industriemächten der Welt sie gehört auch zu den ersten zehn dem Umfang des Außenhandels nach ...

  • Ein Blick auf den Geburtstagstisch

    Gruße und Geschenke — Zeichen der Liebe und Verehrung für Otto Grotewohl

    Auf dem Geburtstagstisch hegt eine elfenbeinfarbene Kassette. Sie birgt Wertpapiere; Wertpapiere besonderer Art: die Glückwünsche der Werktätigen des Böhlener Chemiekombinats, das den Namen des Geburtstagskindes trägt — Otto Grotewohl. Das Kombinat ist groß; groß ist auch die Zahl der Glückwünsche seiner Kumpel und Wissenschaftler ...

  • Becher-Medaille für Dr. h.c Fladung

    Jena (ND). Im Auftrag des Präsidialrates des Deutschen Kulturbundes verlieh Prof. Max Burghardt am Freitag dem westdeutschen Verleger und Publizisten Dr. h. c. Hans Fladung die Johannes-R.- Becher-Medaille in Gold. An dem Festakt im Jenaer Klub der Intelligenz nahmen auch der Prorektor der Friedrich- Schiller-Universität, Prof ...

  • Die Blinden

    Einige westliche Politiker wollen nicht einmal sehen, daß es eine DDR gibt, daß sie lebt und sich entwickelt sie verbreiten allerlei Märchen. Ich hatte mehrfach mit westdeutschen Politikern zu tun. Und ich habe sie gefragt: Meine Herren, wenn Sie für die Einheit sind, weshalb wollen Sie nicht mit der DDR verhandeln? Sie sind Deutsche, und jene sind Deutsche ...

  • Rede des Genossen Anastas Mikojan, Erster Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates der UdSSR, im Berliner Wälzlagerwerk „Josef Orlopp"

    Liebe Genossen! Gestatten Sie mir, Ihnen, den Arbeitern, Ingenieuren und Tedinikern Ihres Werkes und in Ihrer Person der gesamten deutschen Arbeiterklasse und allen Werktätigen Grüße aus der Sowjetunion zu überbringen. Wir begehen den 70. Geburtstag der hervorragenden Persönlichkeit der deutschen und ...

  • Erwin Geschonneck las in Heidelberg

    Heidelberg (DS/ND). Herzlich begrüßt wurden Nationalpreisträger Erwin Geschonneck und einer der „Väter" des Buchenwaldkindes, Karl Barthel aus Jena, am Mittwochabend von etwa hundert Heidelberger Bürgern. Erwin Geschonneck las in einer Veranstaltung der Volkshochschule Heidelberg aus dem Roman von Bruno Apitz „Nackt unter Wölfen" ...

  • GLÜCKWÜNSCHE

    WELTGEWERKSCHAFTSBUND

    In der vom Generalsekretär des Weltgewerkschaftsbundes, Louis Saillant, unterzeichneten Glückwunschadresse heißt es unter anderem: „Wir schätzen die von Ihnen geleistete Arbeit für die Schaffung und Entwicklung der DDR, für die Sache des Sozialismus und des Friedens in Ihrem Lande und auf der ganzen Welt sowie für die Entwicklung freundschaftlicher Beziehungen zwischen den Ländern hoch ein ...

  • JORDANIEN

    Das vom Generalsekretär der KP Jordaniens, Fuad Nassar,'- unterzeichnete Glückwunschtelegramm lautet: „Anläßlich des 70. Geburtstages sendet das ZK der KP Jordaniens brüderliche Grüße und beste Wünsche für Gesundheit, ein langes Leben und für viele Jahre weiteren Kampfes zum Nutzen des deutschen Volkes für Frieden und Sozialismus in der Welt ...

  • ISRAEL

    Der Generalsekretär der KP Israels, Samuel Mikunis, übersandte Otto Grotewohl, „dem großen Sohn der deutschen Arbeiterklasse und hervorragenden Erbauer ihrer Einheit, dem führenden Kämpfer für. Frieden, Sozialismus und deutsch-sowjetische Freundschaft und gegen den deutschen Militärismus und Revanchismus", brüderliche Grüße ...

  • ■ TÜRKEI

    Der Erste Sekretär des ZK der KP der Türkei, Yakub Demir, schreibt: „Wir wünschen Ihnen von ganzem Herzen gute Gesundheit und weitere fruchtbringende Tätigkeit zum Wohle des deutschen Volkes, zum Wohle des Friedens und Sozialismus."

  • SCHWEIZ

    In einem von, Generalsekretär Edgar Woog unterzeichneten Telegramm sendet das ZK der Partei der Arbeit der Schweiz Otto Grotewohl herzliche Glückwünsche.

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  • Höhere Qualität

    Autorenkollektiv

    Ober die Rolle der Wissenschaft beim umfassenden Aufbau des Sozialismus in der DDR. Dietz Verlag Berlin 1963, 300 Seiten, broschiert, 5,80 DM Ein Kollektiv von Mitarbeitern des Instituts für Gesellschaftswissenschaften beim Zentralkomitee geht in diesem Buch den Entwicklungstendenzen der modernen Produktion nach und untersucht, welche Rolle die Wissenschaft dabei spielt ...

  • Neuland

    Autorenkollektiv

    Volk und Wissen Volkseigener Verlag, Berlin 1964, 320 Seiten, Halbleinen. 9,80 DM Dieses Buch hat in der Sowjetunion in kurzer Zeit seine zweite Auflage erlebt; das zeugt davon, wie aufgeschlossen und interessiert man dort den mannigfaltigen erzieherischen Fragen gegenübersteht, die mit dem Heranwachsen des Menschen der kommunistischen Gesellschaft auftreten ...

  • Klare Beweise

    Autorenkollektiv

    Volk und Wissen Volkseigener Verlag, Berlin 1963, 340 Seiten, Halbleinen, 12 DM Die Verfasser haben einige Dutzend Lehrbücher aus dem kaiserlichen Deutschland, der Weimarer Republik, der Nazizeit, aus Westdeutschland und der Deutschen Demokratischen Republik auf ihren ideologischen Gehalt untersucht und die von manchem bürgerlichen Pädagogen vertretene Illusion, Schulbücher könnten unpolitisch, überparteilich sein, ad absurdum geführt ...

  • Arbeitswert

    Adam Smith Eine Untersuchung über das Wesen und die Ursachen des Reichtums der Nationen Erster Band (Ökonomische Studientexte, Band 3). übersetzt und eingeleitet vort Peter Thal. Akademie-Verlag Berlin 1963, Leinen,-341 Seiten, 19,50 DM „Wenn in einem Stamm von Jägern beispielsweise die Erlegung eines Bibers in der Regel zweimal soviel wie die eines Hirsches kostet, so wird natürlich der Biber gegen zwei Hirsche ausgetauscht oder zwei Hirsche wert sein ...

  • Soeben erschienen

    Walter Ulbricht: Zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung, Aus Reden und Aufsätzen, Band VII: 1957 bis 1959, mit 16 Bildbeilagen ' Dietz Verlag Berlin 1964, 799 Seiten, Kunstleder 7,50 DM Otto Reinhold: Macht der Monopole, Macht des Staates, Zur Entwicklung des staatsmonopolistischen Kapitalismus ...

  • Messeangebot

    Eine reichhaltige Auswahl ökonomischer Fachliteratur konnte der Verlag Die Wirtschaft Berlin auch in diesem Jahr auf der Leipziger Frühjahrsmesse anbieten. Die Mitarbeiter des Verlages haben sich erfolgreich darum bemüht, der zunehmenden Nachfrage nach guten Büchern über moderne Leitungsmethoden gerecht zu werden ...

  • Avantgarde

    Sammelband

    Übersetzung aus dem Russischen, Dietz Verlag Berlin 1964, 263 Seiten, Ganzleinen, 6,50 DM Menschen aus nahezu einem halben Jahrhundert stellt dieses nützliche Buch in seinen 16 Beiträgen vor, Menschen aus fast einem halben Jahrhundert des Bestehens der Sowjetmacht. Und es wird deutlich, daß die Stärke und das Wachstum des Sozialismus und des Kommunismus auf Männern und Frauen beruht, wie sie von der Partei Lenins erzogen wurden und werden ...

  • Dialektik

    W. L Lenin Konspekt zum „Briefwechsel zwischen Karl Marx und Friedrich Engels 1844-1883" Institut für Marxismus-Leninismus beim ZK der SED. Deutsche Übersetzung nach der russischen Ausgabe von 1959, Dietz Verlag Berlin 1963, 513 Seiten, Kunstleder, 14,50DM Es ist an sich reizvoll und interessant, zu sehen, wie Lenin, ein den beiden Begründern des wissenschaftlichen Sozialismus kongenialer Führer der internationalen Arbeiterbewegung, das Erbe von Marx und Engels auswertet ...

  • Arbeiterführer

    Gerhard Becker

    Zur Geschichte des Kölner Arbeitervereins, Rütten & Loening, Berlin 1963, 300 Seiten, Ganzleinen, 35,80 DM Dieser instruktive Beitrag zur frühen Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung gilt dem Wirken von Karl Marx und Friedrich Engels in Köln während der Revolution von 1848/1849. Die Mitarbeit ...

  • Gemeinsamkeit

    Autorenkollektiv Das Schulwesen sozialistischer Länder in Europa Volk und Wissen Volkseigener Verlag, Berlin 1962, Herausgegeben vom Deutschen Pädagogischen Zentralinstitut, 602 Seiten, Halbleinen. Bestell-Nummer 27100, 13,50

Seite 6
  • Umfassende Bildung

    Der hervorragende Wissenschaftler, der den politischen und sozialen Problemen seiner Zeit aufgeschlossen gegenüberstand, machte sich aber auch Gedanken über die Ursachen der Übel im Kapitalismus. Für sie gab es nach seiner Überzeugung nur ein Mittel zur Überwindung; „nämlich die Wirtschaft auf sozialistischen Grundsätzen aufzubauen und die Menschen dafür zu erziehen und reif zu machen" ...

  • Mitteilung des Staatssekretariats für das Hoch- und Fachschulwesen

    Berlin (ADN). Die Pressestelle des Staatssekretariats für das Hoch- und Fachschulwesen teilt mit: Der Staatssekretär für das Hoch- und Fachschulwesen hat in Übereinstimmung mit dem Rektor der Humboldt-Universität, Magnifizenz Prof. Dr. Kurt Schröder, die sofortige Entbindung Prof. Dr. Robert Havemanns von seinen Verpflichtungen als Professor mit Lehrstuhl für das Fachgebiet Physikalische Chemie ausgesprochen ...

  • Nicht der Erfolg stand am Anfang

    Ernste Arbeit und Bescheidenheit zeichneten ihn selbst aus. Er hatte keineswegs sofort Erfolg im Leben. Erst vier Jahre nach Veröffentlichung seiner speziellen Relativitätstheorie erhielt er endlich eine Professur in Zürich. Vorher hatte er lange Zeit ohne Beschäftigung oder nur als Aushilfskraft zugebracht ...

  • Personenkult ist unberechtigt

    Einstein wurde überall mit Ehrungen überhäuft. Er selbst machte sich nicht viel daraus. Er verwies auf die Leistungen seiner Vorgänger und Mitarbeiter. Viel lieber arbeitete er oder diskutierte Fachprobleme und brennende Fragen des politischen Lebens, als daß er an großen Empfängen teilnahm. „Personenkultus ist in meinen Augen stets etwas Unberechtigtes", schrieb Einstein, „wohl verteilt die Natur ihre Gaben reichlich verschieden unter ihre Kinder ...

  • Bestätigte Theorie

    Einstein brach mit den Kategorien, die seit Kant in der Naturwissenschaft vorherrschten. Er zeigte den engen Zusammenhang von Raum und Zeit und die Abhängigkeit der raum-zeitlichen Beziehungen von der Bewegung der materiellen Objekte. Er relativierte das, was als unveränderlich im Denken vieler Menschen galt, den absoluten Raum und die absolute Zeit und bestätigte die philosophische Aussage, die Friedrich Engels gemacht hatte: Raum und Zeit sind Existenzformen der Materie ...

  • Bescheidenheit und Fleiß — Zierde des Gelehrten

    Ein Leben für Wissenschaft und Humanismus / Zum 85. Geburtstag Albert Einsteins / Von Dr. Herbert H ö r z

    Steins großartige Leistung besteht eben nicht nur in seinen physikalischen Entdekkungen, sondern auch in dem großartigen Beitrag zur philosophischen Raum-Zeit- Auffassung. Die Revolution im physikalischen Denken war so grundlegend, daß die Auffassungen Einsteins in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses rückten ...

Seite 7
  • Wertvolle Hilfe für Kampf der Völker

    Antwort Walter Ulbrichts auf den finnischen Appell zur friedlichen Koexistenz

    Der Leiter der DDR-Vertretung in Helsinki, Gesandter Wilhelm Thiele, hat am Donnerstag, wie bereits kurz berichtet, in Helsinki die Antwort des Vorsitzenden des Staatsrates der DDR, Walter Ulbricht, auf den finnischen „Appell zur friedlichen Koexistenz an alle Völker" übergeben. Walter Ulbricht dankt darin dem Initiativkomitee für die Unterschriftensammlung und für die ihm übermittelte Botschaft ...

  • Fragen und Antworten auf der Pressekonferenz in Berlin

    „Neues Deutschland": Können Sie noch einige Einzelheiten darüber sagen, wie die Regierungen und die Bevölkerung der von Ihnen besuchten Länder die Lage in Deutschland einschätzen? Bruno Leuschner: In allen von uns besuchten Ländern hat man uns, oft ohne Umschweife, gesagt, daß man die Realitäten in Deutschland anerkennt ...

  • Schlappe für Goldwafer

    P. L — Das Ergebnis der ersten amerikanischen .Vorwahlen" ist bekannt. Zur Überraschung der professionellen Meinungsforscher konnte der gar nicht auf den Wahlscheinen auftauchende USA-Botschafter in Saigon, Cabot Lodge, am 10. März mehr als ein Drittel der Stimmen auf sich vereinigen. Der ultrarechte Senator Barry Goldwater vermochte nur wenig mehr als 20 Prozent der Wähler für sich zu interessieren, ihm folgten dichtauf die Kandidaten Nixon und Rockefeller ...

  • Athen warnt Ankara

    Griechenland hat beschlossen, auf eine einseitige türkische Intervention auf Zypern entsprechend zu reagieren, erklärte am Freitag laut Reuter der griechische Außenminister Kostopoulos den Botschaftern der USA und Englands in Athen. Zyperns Präsident Makarios, der grie^ chische Ministerpräsident Papandreou und General Grivas führten am Freitag in Athen Besprechungen, an denen später auch die Außenminister Zyperns und Griechenlands sowie der griechische Verteidigungsminister teilnahmen ...

  • Pentagon wollte in die Irre füliren

    USA hatten dichtes Lügengewebe über die Luftprovokation gebreitet

    Berlin (ADN/ND). Das Bild einer bewußten Irreführung der Weltöffentlichkeit über das Eindringen eines amerikanischen Spionageflugzeuges in den Luftraum der DDR ergibt sich aus einem Vergleich von Erklärungen amerikanischer Sprecher und westlicher Nachrichten über die näheren Umstände der Luftprovokation ...

  • Gefährliche „nukleare Besessenheit"

    CSSR-Delegierter warnt Westen vor atomarem Machtstreben Bonns

    Genf (ADN-Korr.). Scharfe Angriffe richtete der Chefdelegierte der CSSR in Genf gegen die Pläne zur Schaffung einer multilateralen Atomstreitmacht der NATO. Der CSSR-Delegierte Dr. Zemla, der auf der Donnerstagsitzung des Abrüstungsausschusses sprach, verwies im diesem Zusammenhang besonders auf die gefährlichen Tendenzen zur Ausrüstung Westdeutschlands mit Kernwaffen ...

  • Großes Verständnis

    Großes Versttndnis fanden wir bezüglich der Einschätzung der Lage in Deutschland, bei der Darlegung der Grundzüge unserer Deutschlandpolitik. In allen besuchten Ländern werden die Realitäten in Deutschland, d. h. die Existenz zweier deutscher Staaten, anerkannt. Es wurde die Überzeugung bekräftigt, daß man eine friedliche Lösung der deutschen Frage finden muß, und zwar auf dem Wege von gleichberechtigten Verhandlungen zwischen beiden deutschen Staaten ...

  • Erweiterte Zusammenarbeit

    In ökonomischer Hinsicht bildete unsere Reise den Auftakt für eine wesentliche Erweiterung der Zusammenarbeit der DDR mit den besuchten Ländern. Es ist kein Zufall, daß wir jetzt in der Lage sind, unsere Wirtschaftsbeziehungen mit diesen Län<Jerrr"aut?eine breitere-"und langfristigere Grundlage zu stellen ...

  • Türkei stellt Zypern Ultimatum

    Auf 48 Stunden befristete Drohung / Fallschirmjäger alarmiert / Nikosia ruft Sicherheitsrat an

    Ankara / Nikosia (ADN). Die türkische Regierung hat am Freitag einen Versuch unternommen, die durch eine weltgehende Waffenruhe gekennzeichnete Situation auf Zypern wieder zu verschärfen. Wie UPI und Reuter berichten, übermittelte die türkische Regierung an den zypriotischen Präsidenten Makarios eine ...

  • DDR hat gute Freunde in Südostasien

    Bruno Leuschner: Reise der Regierungsdelegation schuf solide Basis für Entwicklung unserer staatlichen Beziehungen

    Auf der internationalen Pressekonferenz In Berlin erklärte der Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates der DDR Bruno Leuschner zu den Ergebnissen der Reise, die eine von ihm geleitet« DDR-Regierungsdelegation vor kurzem nach Indonesien, Kambodscha, Burma, Ceylon und Indien geführt hatte: Die ...

  • „Ein unangenehmes Gefühl"

    Neben ausländischen Zeitungen zeigte sich auch eine Anzahl westdeutscher Blätter über die jüngste amerikanische Provokation betroffen. Der „Mannheimer Morgen" schrieb: „Selbst wenn eingeräumt werden muß, daß schnelle Aufklärungsflugzeuge sehr leicht von einem so schmalen Korridor wie dem nach Berlin abkommen können", seien diese Zwischenfälle unverständlich ...

  • Ustascha-Faschisten provozieren in Bonn

    Bonn (ADN/ND). Kroatische Faschisten haben am Donnerstag jugoslawische Berichterstatter, die über den Ustascha-Prozeß in Bonn berichten, tätlich bedroht. Die skandalösen Zwischenfälle ereigneten sich unmittelbar nach dem Schluß des ersten Verhandlungstages im Prozeß gegen die 26 Terroristen, die im November 1962 die jugoslawische Vertretung in Bad Godesberg-Mehlem demollert und den Hausmeister Popovic ermordet hatten ...

  • Sozialistische Basis durch Siebenjahrplan

    Accra (ADN-Korr.). Der von Staatspräsident Kwame Nkrumah im ghanesischen Parlament verkündete Siebenjahrplan stellt die Aufgabe, die koloniale Struktur der ghanesischen Wirtschaft vollkommen zu überwinden und zugleich die ökonomische Basis für die sozialistische Entwicklung des Landes zu legen. In der ...

  • Straßenschlacht in St. Nazaire

    St. Nazaire (ADN). Eine „wahre Straßenschlacht" lieferten laut UPI am Donnerstag etwa 8000 Werftarbeiter der französischen Hafenstadt St. Nazaire der Polizei und Einheiten der „republikanischen Sicherheitsgarde". Die Polizei war mit Tränengas und Gummiknüppeln gegen eine Demonstration der Werftarbeiter vorgegangen, die vor der Bezirkspräfektur gegen die Entlassung von 246 ihrer Kollegen und gegen die zunehmende Arbeitslosigkeit protestierten ...

  • Montanunion beunruhigt

    Berlin (ND). Die Hohe Behörde der Montanunion hat weitere Erleichterungen für die Investitionen der westeuropäischen Kohle- und Stahlkonzerne verlangt. Es müssen alle Anstrengungen unternommen werden, „um die Investitionstätigkeit zu stimulieren". Anlaß für diese Forderungen ist der starke Rückgang der bei der Hohen Behörde neuangemeldeten Investitionen, der vor allem mit der Stahlkrise und den großen Überkapazitäten in Verbindung gebracht wird ...

  • Anklage in UNO-Kommission

    New York (ADN). In der UNO-Kommission für Menschenrechte ist das neofaschistische Treiben in der Bundesrepublik angeprangert worden. Der sowjetische Delegierte Morosow verlas Auszüge aus einem entsprechenden Telegramm, das der stellvertretende DDR-Außenminister Georg Stibi an die 20. Tagung der Kommission gerichtet hat ...

  • Empfang für Jemens Regierungsdelegation

    Berlin (ADN/ND). Auf einem Empfang der Deutsch-Arabischen Gesellschaft für die Regierungsdelegation aus Jemen hob der Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates Paul Scholz die Bemühungen der DDR hervor, die freundschaftlichen Kontakte zu den arabischen Völkern zu vertiefen. Eine sehr gute Entwicklung nähmen die Beziehungen zwischen der DDR und Jemen ...

  • Gruß nach Stockholm

    Berlin/Stockholm (ND/ADN). Der Friedensrat der DDR hat der am heutigen Sonnabend in Stockholm beginnenden Konferenz „Der Norden —«ine kernwaffenfreie Zone" herzliche Grüße übermittelt und ihr einen erfolgreichen Verlauf gewünscht. Das Mitglied des Präsidiums des Friedensrates Hans-Peter Minetti war am Freitag in der schwedischen Hauptstadt eingetroffen; er wird der Konferenz als Beobachter beiwohnen ...

  • Massenverhaftung

    Paris (ADN-Korr.). Die Zahl der von der Franco-Polizei am Dienstag bei der Demonstration in Madrid verhafteten Personen beläuft sich jiach, neueren Angaben auf über 200. Dies1 meldet* die „Humanlte1" am Freitag. Die Empörung über die Scheingewerkschaften sei stark angewachsen; diese könnten ihren Kongreß nur unter dem Schutz der faschistischen Polizei fortsetzen ...

  • Gesetzwidriger Paragraph

    Brasilia (ADN). Der Generalstaatsanwalt Brasiliens hat den Paragraphen 58 des brasilianischen Wahlgesetzes als verfassungswidrig bezeichnet. Auf Grund des Paragraphen wurden kürzlich zahlreiche Kandidaten für das Bundesparlament Und das Parlament des Bundesstaates Säo Paulo nicht zugelassen, weil sie Mitglieder der Brasilianischen Kommunistischen Partei sind ...

  • Pech mit „Blue Scout"

    Cape Kennedy (ADN). Die USA-Luftwaffe hat am Freitag vergeblich versucht, eine 15 Kilogramm schwere Instrumentenkapsel 37 000 Kilometer in den Weltraum zu schießen. Wie von der Luftwaffe bekanntgegeben wurde, hat die vierte und letzte Stufe der Trägerrakete vom Typ „Blue Scout", die von Cape Kennedy aus gestartet wordeh war, nicht gezündet ...

  • Gast aus Sudan

    Berlin (ADN'ND). Zu Ehren des gegenwärtig in der DDR weilenden Pressechefs im sudanesischen Außenministeriurn, Gaafar Hamed el Beshir, gab das Prä* sidium der Deutsch-Arabischen Gesellschaft in Berlin ein Essen. Herr Beshir, der an der Leipziger Messe teilgenommen hatte, stattete am Freitag auch der Redaktion des „ND" einen Besuch ab ...

  • Gegenseitige Unterstützung

    ...

  • Parteitag im Juni

    Warschau (ADN). Der Erste Sekretär des ZK der Polnischen Vereinigten Arbeiterpartei, Wladyslaw Gomulka, hat vorgeschlagen, den IV. Parteitag der PVAP zum 15. Juni dieses Jahres einzuberufen. Gomulka unterbreitete diesen Vorschlag dem am Freitag eröffneten Plenum des ZK.

  • Ben Bella bei de Gaulle

    Paris (ADN). Die Präsidenten Algeriens und Frankreichs, Ben Bella und de Gaulle, sind am Freitag im Chateau de Champs bei Paris zusammengetroffen. Wie Reuter schreibt, ist es das erste Treffen zwischen beiden Politikern.

Seite 9
  • Otto Grotewohl

    Zu seinem 70. Geburtstag yon Prof. Max Burghardt

    Ich blicke achtzehn Jahre zurück. Der 22. Juli 1946. Das war der Tag, als Otto Grotewohl mit Wilhelm Pieck zusammen auf einer Reise durchs Ruhrgebiet nach Köln kam. Ein großes Meeting war angesetzt. Der heiße sommerliche Sonnentag brachte Tausende Menschen in der Sportarena zusammen. Sie wollten die führenden Männer aus dem Osten Deutschlands hören ...

Seite 10
  • Von Aziz Nesin

    stafa Kemal an Lenin: „Das türkische Volk weiß die Opfer zu würdigen, die das russische Volk für die Befreiung des Menschengeschlechts gebracht hat." Doch die Regierung in Ankara, der es in erster Linie darauf ankam, durch sowjetische Hilfe vor einem militärischen Zusammenbruch bewahrt zu werden, verheimlichte vor dem Volk nicht nur die Tatsache der Hilfe, sondern auch die Wahrheit über die Revolution in Rußland ...

  • Das Leben Nazim Hikmets

    Nazim Hikmet wurde jetzt für seinen autobiographischen Roman „Die Romantiker" posthum zum diesjährigen Leninpreis vorgeschlagen. Der von dem türkiseben Dramatiker Aziz Nesin für das „Neue Deutschland" verfaßte Aufsatz ist die erste authentische Biographie des großen türkischen Dichters und eine wertvolle Ergänzung zu der Schilderung, die Hikmet im Roman selbst von seinem Leben und seinem Kampf hinterlassen hat ...

  • Karl Marx in Algier

    Man schreibt den 20. Februar 1882. Ein Passagierschiff nähert sich dem Hafen von Algier. An Deck kribbelt es wie in einem Ameisenhaufen. Die Spannung der vielen Einwandererfamilien aus Frankreich ist auf dem Höhepunkt. Gleich nach der Einfahrt in die große Bucht taucht aus dem Dunstschleier die „weiße Stadt am Meer" auf ...

Seite 11
  • Sozialistischer Frühling am Lickweg

    Karl-Heinz Schleinitz: Morgen am Lickweg. Roman. Dietz Verlag, Berlin, 196). 498 S., Ganzleinen, 9,50 DM. Die sozialistische Umgestaltung unserer Landwirtschaft hat der Literatur große Themen gegeben; Sie werden von unseren Schriftstellern immer wieder aufgegrÜfen.:undg£StaUet,vAuch,Karl- Heinz Schleinitz hat das in dem vorliegenden Roman getan ...

  • Voltaire: Über den Geschmack

    Wie der schlechte Geschmack im physiologischen Sinne in der Vorliebe für-allzu scharfe und allzu raffinierte Gewürze besteht, so besteht der schlechte. Geschmack in der Kunst darin, daß man nur an gesuchten Verzierungen Gefallen findet und kein Gefühl für die natürliche Schönheit hat. Geschmacksverirrungen in bezug auf Nahrungsmittel äußern sich darin, daß solche gewählt werden, die anderen Menschen zuwider sind; es ist dies eine Art Krankheit ...

  • Spuren im Schnee

    Georgi Brjanzew: Spuren im Schnee. Kriminalroman. Aus dem Russischen von Bruno Pasch. Mit Illustrationen von Karibischer. Verlag Neues Leben, Berlin, 1964. 1S4 S., broschiert, 1,80 DM. (Kompaß-Bücherei Bd. 75) Eines Tages wird der Ingenieur des Bergwerkes Toi Chaja im Arbeitszimmer des Direktors tot aufgefunden ...

  • Karriere für Käte

    Christoph Walter: Karriere für Käte. Roman. Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale), 1964. 238 S., Halbleinen, 3,50 DM. „Die Bretter, die die Welt bedeuten" sind Schauplatz dieses interessanten Romans, in dem die begabte Schauspielschülerin in den Strudel des Erfolges gerissen wird. Aber erst menschliche Bewährung bringt künstlerische Reife, darum muß Käte viele Konflikte lösen, ehe sie ihr Ziel erreicht ...

  • Deutsche Liebesgedichte

    Deutsche Liebesgedichte von Walther von der Vogelweide bis zur Gegenwart. Ausgewählt von Walter Lewerenz und Helmut Preißler. Illustrationen von Horst Bartsch. Verlag Neues Leben, Berlin, 1964. Ganzleinen, 9,20 DM. „Du bist min, ich bin din", dieses Gedicht aus dem 12./13. Jahrhundert eröffnet die Auswahl ...

  • s..

    Die kleine Sammlung alter französischer Liebesgeschichten enthält Schwanke und Novellen aus dem Mittelalter sowie Proben aus den großen Novellensammlungen der Renaissance, den „Neuen Belustigungen und fröhlichen Plauderei" und dem „Heptameron der

  • Jahrmarkt der Eitelkeit

    William Makepeace Thackeray: Jahrmarkt der Eitelkeit. Roman ohne Held. Aus dem Englischen nach der Übersetzung von Ch. Fr. Grieb von 1851. Verlag Rütten & Loening, Berlin, 1964. 532/528 S. in zwei Bänden, Ganzleinen, 16,20 DM.

  • Die Maske des Roten Todes

    Edgar Allan «Poe: Die Maske des Roten Todes. Erzählungen. Nachwort von Wolfgang Sinde. Aus dem Englischen von Carl W. Neumann. Verlag Philipp Reclam jun., Leipzig. 1963. 147 S., broschiert, 1 DM. (Recl. U.-B., Neue Ausst. Bd. 147)

  • Die Heirat des Franziskaners

    Die Heirat des Franziskaners. Anthologie. Alle französische Liebesgeschichten. Aus dem Französischen von Werner Bahner. Aufbau-Ver- Seite 3 ND-Beilage.Nr. 11 vom 14. März 1964

  • Herzen in Aufruhr

    Thomas Hardy: Herzen in Aufruhr. Roman. Aus dem Englischen von Eva Schumann. Aufbau- Verlag, Berlin, 1964. 487 S., Ganzleinen, 8,40 DM.

Seite 12
  • Ins Reich

    der Freiheit

    Auf der Grundlage einer Entwicklungsstufe der Produktivkräfte, wie sie der Kommunismus voraussetzt, unter Verhältnissen, in denen der Mensch^im vollen Sinne des Wortes zum Herrn der von ihm geschaffenen Sachenwelt geworden ist, werden auch die Beziehungen der Menschen untereinander Beziehungen frei tätiger Menschen sein ...

  • Der neue Mensch regiert mit

    Die Schwierigkeit des Weges zur kommunistischen Gesellschaft liegt darin, daß der neue Mensch, der die ökonomischen Prozesse leitet und alle gesellschaftlichen Angelegenheiten selbst regelt, unter Bedingungen heranwächst, die der sozialistische Staat erst schafft. Die Tatsache, daß auf lange Zeit ein nicht vom Volk getrennter, aber doch besonderer Machtapparat notwendig ist, bringt nicht antagonistische Widersprüche mit sich ...

  • UNSER PORTRÄT: Dr.Waltraud Seidel-Höppner

    Genossin Waltraud Seidel-Höppner promovierte Anfang 1961 mit der Dissertation: „Wilhelm Weitling, der erste deutsche Theoretiker und Agitator des Kommunismus" zum Doktor der Philosophie. Die Dissertationsarbeit erschien im Dietz Verlag Berlin und wurde von zahlreichen Lesern beifällig aufgenommen. Die junge Philosophin hat mit dieser Erstlingsarbeit, die von der Prüfungskommission mit „magna cum laude" ausgezeichnet wurde, die erste wissenschaftliche Bewährungsprobe bestanden ...

  • Freiheit heißt Wissen

    Wohl haben bereits in der bürgerlichen Gesellschaft einzelne Denker und Künstler bestimmte Züge, der Entfremdung des Menschen beleuchtet und angeprangert. Aber sie konnten sie nicht ergründen und deshalb auch nicht aufheben. Erst Marx zerriß den ideologischen Nebelschleier, der die ökonomischen Wurzeln der Entfremdung verhüllt, und gab der Arbeiterklasse eine allseitige wissenschaftliche Theorie der Befreiung von allen materiellen und geistigen Fesseln ...

  • Sinn unseres Staates

    Westdeutsche Marx-Interpreten indessen suchen die Sache so darzustellen, als habe Marx behauptet: Solange es einen Staat gäbe, könne es keine konkrete Freiheit geben. Sie wollen ihren Lesern weismachen, wir seien unfrei wie zuvor oder noch schlimmer dran und gaukelten den Menschen als Ersatz eine kommunistische Fata Morgana vor, wenn wir vom Absterben des Staates im Kommunismus sprechen ...

  • Bereichertes Leben

    Mit der Aufhebung der Entfremdung des einzelnen gegenüber, der Gesellschaft verlieren sich Fremdheit und Feindseligkeit der Menschen untereinander. Konkurrenzneid, Egoismus, Habsucht, Karrierismus werden allmählich durch neue moralische Eigenschaften verdrängt. Das Untertanenverhältnis des Arbeiters zum Unternehmer von ehedem weicht dem kameradschaftlichen Verhältnis von kollektiver Beratung und persönlicher Verantwortung ...

  • Verkehrte Welt

    Die Verkehrung aller Beziehungen des Menschen zu der ihn umgebenden Welt durch die Ausbeutung läßt ihm die Welt auch im Bewußtsein verkehrt erscheinen. Die ihm fremden Gesetze der

Seite 13
  • Mit Knutpeitsche gegen Raucher?

    „Rauchen — kein Attribut der Männlichkeit" überschrieben wir am 25. Januar einen Beitrag, der sich mit der Schädlichkeit des Zigarettenrauchens befaßte. Dazu schrieben uns viele Leser ihre Meinung. Einige erklärten: Man muß verbieten, Tabak einzuführen, man muß verbieten, in Tanzsälen zu ratidfetf! "Die Regierung muß gesetzlich -verbieten,- daß in der DDR noch geraucht wird! Einige schrieben, Rauchen würde deshalb nicht verboten, weil Zigaretten dem Staat Steuern einbrächten ...

  • Aus Spiel.::

    Ein Beispiel soll dies veranschaulichen. Drei Kollegen haben sich zum Skat verabredet. Ehe der Dritte erscheint, beginnen zwei Spieler ein, in manchen Gegenden sehr beliebtes Spiel, „Schummeln" zu spielen. Zum „Schummeln" gehört ein französisches Blatt, das zwei Spielfarben hat, rot und schwarz. Die Spielregeln sind einfach ...

  • ... wird Ernst

    Nachdem J. v. Neumann mit dem erwähnten Beitrag die Grundlagen der Spieltheorie erarbeitet hatte, wurde dieseTheorie von ihm und Morgenstern während des zweiten Weltkrieges herangezogen, um militärische Probleme zu untersuchen und zu lösen. Die Spieltheorie erwies sich dabei als sehr brauchbar. Bald darauf wurde auch versucht, diese Theorie in der Wirtschaft einzusetzen ...

  • Neutronen werden sichtbar

    Photographische Schichten sind ein wichtiges Hilfsmittel, um radioaktive Strahlungen aufzuzeichnen. Die Registrierung elektrisch geladener Teilchen erfolgt mit den ORWO-Kernspurplatten K 2 und K 5, von denen die erstere für schwere geladene Teilchen, z. B. Wasserstoff- oder Helium- Kerne, die letztere insbesondere für schnelle Elektronen bestimmt ist ...

  • Finger „sehen" mit Infrarot

    Fingerspitzen und andere Hautstellen können, bei einigen Menschen „sehen". Sie senden wahrscheinlich eine elektromagnetische Wärmestrahlung aus und gewinnen aus den reflektierten Wellen eine farbige, bildhafte Vorstellung. Zu diesem Zwischenergebnis sind sowjetische Wissenschaftler bei ihren Untersuchungen über das Phänomen des extraokularen Sehens gelangt ...

  • Forschen und Koordinieren

    Ein anderes Beispiel ergibt sich aus der Frage; welche Perspektive die Kohle in der DDR hat, nachdem die Erdölleitung „Freundschaft" in Betrieb genommen wurde. In welchem Maße soll Kohle weiter gefördert werden, wie und wo soll sie verarbeitet werden, wo ist hingegen Erdöl vorteilhafter als Ausgangsstoff zu verwenden? Kohle - Erdöl, das führt zu komplizierten Wechselwirkungen ...

  • Hilfsmittel für Kernforschung

    Chemische Elemente bestehen aus immer im »gleichen Verhältnis vorliegenden Gemischen sogenannter Isotope. Die Isotope zeigen völlig gleiches chemisches Verhalten. Sie unterscheiden sich nur bezüglich ihrer Masse, d. h. der Zusammensetzung des Atomkernes und können daher nur durch besondere physikalische Verfahren nachgewiesen und getrennt werden ...

  • Zigarette als Strahlungsquelle

    Tabakpflanzen sammeln aus dem Erdboden Polonium. Zu diesem Ergebnis gelangten Dr. Edward P. Radford und Dr. Vilma Hunt von der Harvard-Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen in Boston (USA). Polonium, ein Zerfallsprodukt von Uran und Thorium, sendet Alphastrahlen aus und hat eine Halbwertzeit von 138 Tagen ...

  • Strategien

    Die Theorie der Spiele geht davon aus, daß sich zwei Personen oder Personengruppen, die entgegengesetzte Interessen haben, gegenüberstehen. Dadurch entsteht eine Konfliktsituation. Es gibt Situationen, in denen der Gewinn des einen ausschließlich aus dem Verlust des anderen stammt. In diesem Fall spricht man vom Nullsummenspiel oder auch „Zweipersonen-Nullsummenspiel" ...

  • Spiele egen die Natur Theorie "der Spiele gehört zur Organisationswissenschaff Kon DipL-Math. Horst Götzke

    Es geschieht nicht allzuoft, daß mathematische Disziplinen unmittelbar aus den Bedürfnissen der Praxis entstehen, wie beispielsweise bei der bereits angedeuteten Informationstheorie (siehe Beilage v. 7. März, S. 5). Auch die Theorie der Spiele ist aus praktischen Erwägungen entstanden: Der ungarische ...

  • Neuartiger Eisbrecher

    Ein neuartiger Eisbrecher, der die Eisdecke mit Hilfe eines überschallschnellen Wasserstrahls schneidet, wird gegenwärtig in Leningrad entworfen, meldet TASS. Mit dieser Methode können auch die stärksten Eispanzer durchtrennt werden. Wie Modellversuche ergaben, läßt sich das zertrümmerte Eis mittels am Schiffsrumpf angebrachten Unterwasserflächen zur Seite räumen, so daß hinter dem Eisbrecher ein von Treibeis freier Kanal entsteht ...

  • Die Unsichtbaren auf der Photoplatte

    Akademiebetrieb und Industriebetrieb schufen Spitzenerzeugnis: die ORWO-Kernspurplatte K 33

    Neuartige und erstmals produzierte Photoplatten, mit denen Neutronen (elektrisch neutrale, ungeladene Elementarteilchen) nachgewiesen werden können, zeigte derVEB Filmfabrik Wolfen auf der Leipziger Frühjahrsmesse. Die sogenannte ORWO- Kernspurplatte K 33 ist thermischen Neutronen gegenüber sehr empfindlich und ermöglicht es, auch sehr schwach fließende Neutronen nachzuweisen ...

  • Eine Stufe zum Weltniveau

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Seite 14
  • Die Sprossen zum Ruhm

    Immer schon sehnte ich mich danach, berühmt zu werden. Bald zwei Jahre bin ich jetzt Lehrer, doch der Ruhm blieb aus, so sehr ich mich auch anstrengte. Dabei habe ich schon allerhand unternommen. Mit Bravour leitete ich unseren Schulchor, aber niemand nahm Notiz davon. Meine Pioniergruppe wurde Bezirkssieger im Tauziehen ...

  • Die schlappe „Sabine"

    Daß Liegen kurze Beine haben, das heißt, oft nur von kurzer Lebensdauer sind, darüber berichtet unser Leser Kurt Kusche aus Vetschau im Spreewald, Straße des Aufbaus 7: Am 7. Dezember ig6$ kaufte ich mir in der Konsum-Möbel-Verkaufsstelle in Vetschau, Richard-Hellmann-Straße 1, ein Einbett-Sofa Modell „Sabine" vom VEB (K) Ultra-Möbel Sophienau- Eisfeld (Thüringen) zum Preise von 614- DM ...

  • Vom Ich zum Papier

    Unser Leser Johannes Hacker aus Sosa (Erzgebirge), Dürrer Berg 1, stolperte über ein Blatt Papier. Als am tj. Januar 1964 der Postzeitungsvertrieb mit der Abonnements-Rundfunk-Quittung erschien, erschrak ich, denn diese war viermal größer als die bisher verwendete. Wir alle wissen, daß Papier ein wichtiger Rohstoff ist, der nicht so unüberlegt verschwendet werden sollte ...

  • Golden fließt der Stil

    Mit welch ungeheurer Vitalität sich das neue bürokratische System auch der deutschen Sprache bemächtigt, beweist ein Schreiben vom Rundfunkund Fernsehtechnischen Zentralamt der Deutschen Post in Berlin-Adlershof an die Bezirksdirektion in Neubrandenburg. Auf Anweisung des Ministeriums für Post- und Fernmeldewesen, Bereich Rundfunk und Fernsehen, ziehen wir das ...

  • Einer Meinung

    Mit Vergnügen las ich kürzlich Jürgen Kuczynskis Anekdote über die Kunst der Beschimpfung. Sie veranlaßt mich, eine Kuczynski- Anekdote aus dem Jahre 1950 zu erzählen. Damals beendete ich mein Studium an der Humboldt-Universität. Auf der letzten Parteiversammlung, an der ich teilnahm, polemisierten wir ...

  • „DDR" in Gänsefüßchen

    Noch immer geht zu Bonn am Rheine Die Dummheit auf den Doppelstrich. Das Gänsefußvolk schmeißt die Beine Und folgt dem alten Gänserich. Hübsch ausgerichtet wie die Puppen, In höchst vollendeter Dressur, Marschier'n die Hallstein-Sondertruppen In Zweierreih'n durch die Natur. Und in der zierlichen Eskorte Geht lesbar, unverblümt und klar, Wohl das gefährlichste der Worte, Das je in Bonn im Umlauf war ...

  • Das neue bürokratische System

    Qualitätsverwässerer, Tintendurstige, Papiervirtuosen! Das „neue bürokratische System der Verplanung und Umleitung der Volkswirtschaft" ist auf dem Marsch! Wir freuen uns, Ihnen auch heute wieder von einigen Quacksalberstreifen am ökonomischen Horizont berichten zu können. Lesen Sie und handeln Sie! Und versäumen Sie nicht, uns rechtzeitig Mitteilung zu machen, falls Sie auch in Ihren Breiten auf ähnliche Beispiele stoßen sollten ...

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Heute mit Beilage DIE GEBILDETE NATION und Funkprogramm Abschiedsgruß Friedrich Eberts Führende französische Politiker: Bonn für Westberlin nicht zuständig Aufsehenerregender Bericht aus Paris in der „Deutschen Zeitung" Dankesworte Anastas Mikojans Thema 1 der Parteiwahlen: Erreichung des Welthöchststandes 400Spez Leitung gut — Aussaat gut Vertretung der FNL Südvietnams in Berlin Friedrich Ebert: Keiner kann unsere Freundschaft stören Anastas Mikojan: Völlige Übereinstimmung mit der DDR Wie überall volkswirtschaftlich günstigste Ergebnisse sichern? Mit dem Nächstliegenden beginnen
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