22. Apr.

Ausgabe vom 04.03.1964

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  • Frauentag und Frauenkongreß

    Interview mit Ilse Thi e I e

    Antwort: Der Kongreß kommt mehr und mehr ins Gespräch, weil sich schon jetzt abzeichnet, daß die Fragen, die auf diesem großen Treffen beraten werden sollen, für das Leben aller Frauen bedeutsam sind. Deshalb begrüßen sie den Beschluß der Teilnehmerinnen der 11. Bundesvorstandssitzung unserer Organisation; den Frauenkongreß der DDR einzuberufen ...

  • DDR — guter Handelspartner für alle Welt

    Internationale Pressekonferenz in Leipzig / Vertreter der Regierung beantworten Fragen in- und ausländischer Journalisten / Zunehmendes Interesse der jungen Nationalstaaten an der Politik der DDR / Von unserer Messe-Sonderredaktion

    Leipzig. Welche auf der Messe ausgestellten Exponate und kompletten Anlagen können unsere Handelsvertreter von der DDR kaufen? In welcher Richtung will die DDR ihren Export und Import erweitern? Welche Möglichkeiten sieht die Regierung der DDR, um den Handel mit nichtsozialistischen Ländern weiterzuentwickeln? ...

  • Qualitative Fortschritte unserer chemischen Industrie

    Aufschlußreiche Aussprachen Walter Ulbrichts mit den Ausstellern in den Messehallen der Chemie, Großbritanniens und der UdSSR / DDR-Interesse für britische Chemieanlagen / Ausgezeichnete ' Abschlüsse unserer Außenhandelsorgane bereits nach zwei Messet

    Genosse Walter Ulbricht hob an den Ständen der Chemiebetriebe der DDR wiederholt die großen Fortschritte hervor, die in diesem führenden Zweig der nationalen Volkswirtschaft seit dem VI. Parteitag errungen werden konnten und die von der großen Initiative der Werktätigen unserer Chemie Zeugnis ablegen ...

  • Wer zuerst kommt mahlt zuerst

    wenngleich die Konsumgüterindustrie im Frühjahr etwas im Schatten der .großen Brokken* von der Technischen Messe steht, so herrscht dennoch 2i in den Messehäusern der Leipziger Innenstadt eine rege Geschäftstätigkeit. Ja, in einigen Branchen, z. B. der Textil- und Bekleidungsindustrie, war der Kundenandrang an den ersten Messetagen noch nie so groß wie in diesem Frühjahr ...

  • Textilarbeiter streiken um ihr Recht

    Härteste Klassenauseinandersetzung in dieser Branche seit 1945 / „Metall": Unruhe in Betrieben

    Aachen (ND/ADN). Der Streik in der nordrheinischen Textilindustrie hat am Dienstag weitere Betriebe erfaßt. Zu den schon seit Tagen streikenden Arbeiterinnen und Arbeitern einer Aachener und zweier Wuppertaler Textilfabriken kamen die Belegschaften aus zwei weiteren Aachener Betrieben hinzu. Damit befinden sich seit Dienstag 1500 nordrheinische Textilarbeiter im Ausstand ...

  • Weyer für neue Regelung

    Der stellvertretende Vorsitzende der FDP und nordrhein-westfälische Innenminister Willi Weyer bekannte sich am Montag in einem Gespräch mit der „Welt" erneut zu dem Passierscheinabkommen vom 17. Dezember 1963. „Es war nicht nur eine humanitäre Aufgabe", sagte er, „es muß ihm auch politische Bedeutung beieemessen werden ...

  • Unhaltbare Bedenken

    Der Westberliner Bürgermeister und Senator Heinrich Albertz (SPD) hat sich in einem Interview mit der Dortmunder »Westfälischen Rundschau" ebenfalls für neue Passierscheinregelungen ausgesprochen. Alle die Bedenken, die gegen die weihnachtliche Passierscheinregelung vorgebracht worden seien, könnten ihn nicht überzeugen ...

  • DDR ist Realität

    Die Einmischung der Bonner Regierung in Westberliner Angelegenheiten wird von der „Volksgazet" Antwerpen mit den Worten kommentiert: „Insbesondere der letzte Satz .Hauptstadt der DDR' liegt den sauberen Seelen in Bonn schwer auf dem Magen. Wir haben schon mehrmals geschrieben, daß es idiotisch ist, weiter eine reale Situation zu negieren ...

  • FDP-Politiker widersetzen sich den CDU-Ultras

    Streit um Passierscheinfrage erschüttert Bonner Koalition

    Berlin (ND/ADN). Die Auseinandersetzung zwischen der Bonner Regierung und dem Westberliner Senat um die Unterbrechung der Passierscheinverhandlunren haben, wie westdeutsche Zeitungen am Dienstag berichten, ein neues Knistern im Gebälk der Koalition CDU/FDP ausgelöst. In der FDP, so jammert die „Deutsche Zeitung", regen sich Sympathien für die Politik Brandts ...

  • Wissenschaftler organisieren gute Aussaat

    Frankfurt (Oder) (ND). Zwanzig- wissenschaftliche Mitarbeiter des Instituts für Ackerund Pflanzenbau Müncheberg helfen als Mitglieder vonSpezialistengruppen in 14 LPG und VEG mit niedrigem Produktionsniveau. Diese sozialistische Hilfe hat

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  • Journalisten aus 50 Ländern

    Leipzig;, Di« überaus starke internationale Beteiligung an der Pressekonferenz des Presseamtes beim Vorsitzenden des Ministerrates der DDR auf der Leipziger Frühjahrsmesse fand ihren Ausdruck in der Teilnahme von Journalisten aus 50 Ländern aller fünf Kontinente. Unter ihnen befanden sich eine Anzahl Chef" redakteure namhafter Zeitungen, weiter Direktoren von Nachrichtenagenturen, Rundfunkstationen und Pressediensten ...

  • Frauentag und Frauenkongreß

    , (Fortsetzung von Seite 1) werkschaft, die Staats- und Wirtschaftsorgane voll verantwortlich. Dafür gibt es eindeutige Beschlüsse unserer Partei und Regierung. Der 6. FDGB-Kongreß hat die Verpflichtungen der Gewerkschaft als Interessenvertreter der werktätigen Frauen besonders unterstrichen. Aber das Leben dieser Frauen wird ja auch von vielen Problemen beeinflußt, die im Wohngebiet geklärt bzw ...

  • Mit Diskriminierungen Schluß machen

    Herr Kukuschkin, Radio Moskau: Wir stehen kurz vor der VNO-Konferenz für Welthandel und Entwicklung. Glauben Sie, daß diese Konferenz dem internationalen Handel neue Möglichkeiten erschließen wird? Julius Balkow: Die Regierung der DDR hat die Einberufung der UNO-Konferenz für Welthandel und Entwicklung, die am 23 ...

  • Traditionelle internationale Pressekonferenz

    Auf der internationalen Pressekonferenz anläßlich d.er Leipziger Frühjahrsmesse 1984 beantworteten die Vertreter unserer Regierung u. a. folgende Fragen der Pressevertreter. Herr Nair Kunhannandcn, „New Agc", Indien: Vor kurzem weilte unter Leitung Ihres stellvertretenden Ministerpräsident ten Bruno Leuschner eine Regierungsdelegation in Südostasien ...

  • Komplette Anlagen gefragt

    „Die Wirtschaft": Hat es schon Reaktionen auf das Angebot von Minister Dr. Apel zum Export und Import kompletter Anlagen gegeben? Horst Solle: Zahlreiche Anfragen und Angebote kamen aus Frankreich, England, Westdeutschland, Belgien und anderen Ländern. Über diese Angebote werden zur Zeit Verhandlungen geführt ...

  • DDR-Vorschläge für den Handel zwischen beiden deutschen Staaten

    »Neues Deutschland": Seiten* einiger westdeutscher Regierungsmitglieder wurden in letzter Zeit Erklärungen darüber abgegeben, daß der Handel mit der DDR ausgeweitet werden sollte. Könnten Sie, Herr Minister Balkow, in diesem Zusammenhang den Inhalt Ihres Briefes an den Bundeswirtschaftsminister Schmucker erläutern? Julius Balkow: In der Tat hat es eine ganze Reihe von Erklärungen offizieller westdeutscher Persönlichkeiten zum Handel zwischen den beiden deutschen Staaten gegeben ...

  • Warum keine Teillösungen?

    Das ist nicht das einzige Motiv der CDU. Die „Süddeutsche Zeitung" deutet auf ein zweites hin, das nicht weniger schmutzig und weit gefährlicher ist. Brandts Konzeption werde bekämpft von einer immer stärker werdenden Fronde Im CDU-Lager, deren Verfechter von Teillösungen nicht» wissen wollen. „Als Wortführer dieser Politik hat sich der Berliner CDU-Chef Amrehn am weitesten vorgewagt ...

  • über den Nutzen von Handelsmissionen

    Ein Vertreter von Radio Television Ghana: Wie entwickeln sich die wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Beziehungen zwischen Ghana und der DDR? Julius Balkow: Vor wenigen Wochen weilte der Stellvertreter des Vorsitzenden des Staatsrates Gerald Götting in Ghana. In den Gesprächen, die er mit ghanesischen ...

  • Was tut der Senat?

    Diese Fragen sind in besonderem Maß« an den Westberliner Senat gerichtet. Wir haben von den schmutzigen Motiven und der brutalen Einmischung der Bonner Regierung gesprochen. Aber die unmittelbare Verantwortung trägt der Senat. Di« Bonner Regierung kann schon deshalb nicht die formale Verantwortung tragen, well sie gar kein Recht hat, in dieser Sache etwas zu entscheiden ...

  • „Passierscheingerede"

    Diese Gedanken sind durchaus realistisch. Die Ultras lassen sich davon nicht überzeugen, weil sie überhaupt keine Einigung wünschen. Am Sonnabend schimpfte Lemmer gereizt, er habe dieses „Passierscheingerede" satt. Da klingt Adenauers berüchtigtes Wort mit, er könne das „Entspannungsgerede" nicht mehr hören ...

  • Wahlmanover

    Die „Süddeutsche Zeitung" schreibt: „Eine Umfrage des Senats ergibt, daß bloß vier von hundert Westberlinern di« Lage der Stadt als ernst ansehen. Nach der gleichen Umfrage sprechen sich 89 Prozent dafür aus, die Ostkontakte fortzusetzen. Zu ähnlichen Ergebnissen kamen Meinungsbefrager in Westdeutschland ...

  • Goldener Schnitt „unannehmbar"

    Hinweise auf die wirklichen Hindernisse finden Westberliner, die zum Nachdenken bereit «ind, zum Beispiel in der „Süddeutschen Zeitung" vom Sonnabend. Fest steht, daß die Bonner Regierung sich einmischte und den Senat nötigte, seine eigenen Vorschläge zurückzuziehen und die Verhandlungen mit der DDR zu vertagen ...

  • Einmischung als Institution

    Brandt selbst hat vorgeschlagen, daß ein Gremium aus Vertretern der Bundesregierung, des Senats und der drei Bundestagsparteien eine gemeinsam« Konzeption für die Westberliner Politik beschließt. Dabei kann ebensowenig für die Westberliner Nützliches herauskommen wie bei einem Gespräch mit Erhard. Brandt hat doch die Erfahrung gemacht, daß Bonn Ansätze zu einer vernünftigen Westberliner Politik zerstört, und hat sich selbst gegen solche Einflüsse gewandt ...

  • Präsident Sansibars: Vertrauen zur DDR

    Sansibar (ADN-Korr.). „Unsere Regie rung setzt großes Vertrauen In die Regie rung der DDR, die gleich zu Beginn die Initiative zur Anerkennung unsere! neuen Staates ergriffen hat." Dies er klärte der Präsident der Volksrepublil Sansibar, Scheich Obeid Karume, bei dei Überreichung des Beglaubigungsschrei bens durch den Botschafter der DDR ii der Volksrepublik Sansibar, Günthei Fritsch ...

  • Opfer für die CDU

    Für die Westberliner ergibt sich nach alledem die Frage: Sollen ihre Passierscheinwünsche wirklich den hinterhältigen Wahlmanövern der CDU geopfert werden? Soll eine gewissenlose Minderheit ihre Heimatstadt zu einer dauernd blutenden Wunde machen? Oder wäre es nicht besser, daß eine Verständigung, zu der das Abkommen des 17 ...

  • Nationale Volksarmee dankt für Glückwünsche

    Berlin (ADN). Anläßlich des 8. Jahrestages der Nationalen Volksarmoe hat die Leitung des Ministeriums für National« Verteidigung von vielen Armeeangehörigen, Zivilbeschäftigten, Parteien, Massenorganisationen, Kollektiven, Jungen Pionieren und Einzelpersonen Glückwünsche Grußadressen und Telegramme erhalten ...

  • Westberlin für immer „blutende Wunde"?

    Die Motive für den Stellungswechsel Bonns in der Passierscheinfrage / Die Verantwortung des Senats

    Die Westberliner sollten darüber nachdenken, wofür sie eigentlich den Osterbesuch bei Ihren Verwandten in der Hauptstadt der DDR opfern. Dabei sollten sie sidi nldU den Blick trüben lassen durch das Kindermärchen, die Postangestellten der DDR seien an allem schuld. Die braven Postler, die ihnen die Passierscheine zu Weihnachten und Neujahr brachten, würden das auch zu Ostern gern wieder tun ...

  • Handel dient der Verständigung

    Herr Kane, Radio Mali: Glauben S%e, daß die Handelsbeziehungen, die zwischen beiden deutschen Staaten bestehen, eint Begünstigung der septanten Konföderation bedeuten? Otto Winzer: Sie wissen, daß sich Handelsvertreter Jbeider deutscher Staaten regelmäßig treffen, daß der Handelsumsatz gegenwärtig 2 Milliarden Mark beträgt ...

  • Bonn erstickt alles Neue

    Der Westberliner »Telegraf betont: „Der äußerst unbefriedigende Ausgang der zweiten Runde in der Passierscheinfrag« hat schmerzhaft deutlich gemacht, daß di« Bonner Politik ohne einen energischen Anstoß nicht aus ihrem ausgefahrenen Gleis herauszubringen ist. Angesicht« dieser Lage ist es beklemmend, wieviel Energie in Bonn darauf verwendet wird, jedes Streben nach einer neuen Konzeption möglichst- schon im Keim zu ersticken ...

  • FDP-Politiker widersetzen sich den CDU-Ultras

    (Fortsetzung von Seite V die juridischen Dokumente und die Frachtbriefe vielleicht nicht den Namen DDR tragen? Man kann übrigens doch nicht ernsthaft glauben, daß die Anwesenheit von DDR-Postangestellten in Westberlin eine Gefahr für die Freiheit der Stadt oder für die Sache der Wiedervereinigung sein soll, wie man in bestimmten Bonner Kreisen erklärt ...

  • DDR ist für langfristige Abkommen

    Gerhard weiss: Wir haben eine ganze Reihe von Regierungsabkommen mit afrikanischen und asiatischen Staaten abgeschlossen, so u, a. mit Guinea, Mali, Marokko, Tunesien, Indien, der VAR und Sudan. Der Handel mit solchen Ländern, mit denen die DDR Regierungsabkommen abgeschlossen hat, entwickelt sich schnell ...

  • NEUESDEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Hermann Axen, Chefredakteur; Eberhard Heinrich, Hajo Herbell, Dr. Günter Kertzscher, stellv. Chefredakteure; Armin Greim, Redaktionssekretär; Horst Bitschkowskl, Harri Czepuek, Walter Florath, Dr. Rolf Gutermuth, Georg Hansen, Klaus Höpcke, Karl-Ernst Reuter, Lieselotte Thoms, Dr. Harald Wessel

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  • Erstklassiges britisches Angebot

    Sehr interessiert begutachten Genosse Ulbricht und die Genossen der Parteiführung einen gigantischen Schlepper modernsten Typs der County Commercial Cars Ltd. Dieser Schlepper mit fast 100 PS läuft nicht auf Raupen, sondern besitzt vier riesige gummibereifte Räder mit geländegängigem Profil sowie Allradantrieb ...

  • Ich würde den Austausch von Handelsmissionen begrüßen

    Mr. Alcalay, Verkaufsdirektor der britischen Holman- Gruppe, den wir im Pavillon seines Landes treffen, kommt bereits seit acht f Jahren nach Leip- I zig. Für ihn ist die | Messe ein idealer Treffpunkt, ein Zentrum des Kontaktes mit dem Geschäftspartner DDR, denen der anderen sozialistischen Länder und vieler weiterer Staaten der Welt ...

  • Chemie gewinnt Tempo

    Vom Messerundgang Walter Ulbrichts und der Mitglieder des Politbüros berichten unsere Messereporter Werner Goldstein und Rolf Günther

    Dienstag. 9 Uhr, In der Messehalle 16, dem Reich der Chemie. Genosse Walter Ulbricht und Genossin Lotte Ulbricht werden mit Sträußen roter Nelken herzlich empfangen. Der Stellvertreter des Vorsitzenden des Volkswirtschaftsrates Dr. Rolf Steinert und der Leiter der Hauptabteilung Chemie, Werner Hohtanz, begrüßen den Ersten Sekretär des ZK und die ihn begleitenden Genossen ...

  • Plaste planmäßig einführen

    Am Stand des Stickstoffwerkes Piesteritz fragte der Erste Sekretär des ZK den Generaldirektor der VVB Elektrochemie und Plaste, Dr. Nette, wie es mit dem Einsatz der angebotenen modernen Plaste im Schiffbau bestellt sei; denn dort bringt die Verwendung dieser leichten Werkstoffe, die außerdem nicht brennbar sind, besonders hohen ökonomischen Nutzen ...

  • „Mich interessiert Automatisierung"

    Einem der bedeutendsten Magnete der Leipziger Messe, dem sowjetischen Pavillon, galt der nächste und letzte Besuch dieses Tages. Dort wurden Genosse Ulbricht und seine Begleitung nicht nur vom Leiter des Sowjetpavillpns, Genossen Tschernikow, sondern auch vom Leiter der sowjetischen Regierungsdelegation, Pjotr Lomako, Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates der UdSSR, Botschafter Abrassimow, und anderen leitenden sowjetischen Genossen begrüßt ...

  • Beiderseitige Handelsvertretung

    Der nächste Halt auf dem Rundgang ist die Firmengruppe, an deren Spitze Ian Mikardo, Mitglied des Vorstandes der Labour Party, steht. Genosse Ulbricht begrüßt den bekannten englischen Politiker sowie mehrere britische Geschäftsleute mit Händedruck wie alte Bekannte. Der Engländer besuchte schon häufig die Leipziger Messe und unsere Republik ...

  • PVC erschließt sich neue Gebiete

    Röhre und Platten aus PVC dominieren an den Ausstellungsständen des Eilenburger Celluloidwerkes und des Elektrochemischen Kombinates Bitterfeld. Dadurch, daß die Verarbeitungsfähigkeit des PVC ständig weiter verbessert wird, tritt dieser Plast international mehr in den Vordergrund und erschließt sich zunehmend neue Einsatzgebiete ...

  • Gute Geschäfte mit England

    Vom Chemiepavillon gehen die führenden Genossen den kurzen Weg bis zum Pavillon Großbritanniens zu Fuß. Viele Messegäste, Bürger unserer Republik, ausländische Kaufleute, Journalisten, Fotografen begleiten sie, winken, grüßen zu ihnen hinüber. Im britischen Pavillon empfängt Mr. Haves. der Londoner Repräsentant des Leipziger Messeamtes, den Vorsitzenden des Staatsrates und seine Begleitung ...

  • Kunstharz-Waben ermöglichen Leichtbau

    „Hier gibt es viele Fortschritte." Dieses Lob Walter Ulbrichts empfingen zuvor auch die Werktätigen des Werkes, das den Namen des Ersten Sekretärs des ZK trägt, der Leunawerke. Werkdirektor Dr. Siegbert Löschau und VVB-Generaldirektor Dr. Wilhelm. Matschke erklärten die Exponate des größten Chemiebetriebes der DDR, unter denen neue Textilhilfsmittel besonders auffallen ...

  • „Konzentrieren Sie sich auf Herbizide!"

    Die Produzenten der Schädhngsbekämpfungs- und Pflanzenschutzmittel stellen in einem Kollektivstand aus. Hier fragte Genosse Walter Ulbricht den Generaldirektor der VVB Allgemeine Chemie, Horst Grube: „Mich interessiert vor allem eins: Welche Unkrautbekämpfungsmittel für die landwirtschaftlichen Hauptkulturen können Sie liefern?" Vor wenigen Tagen hatte Genosse Ulbricht auf dem VIII ...

  • Ein Hoch auf die Chemie

    Der Rundgang durch die weiten Hallen führte noch zu einer modernen Kohlekombine, die in der Minute eineinhalb bis drei Tonnen Kohle zu fördern vermag, dann zu einer automatisierten Dosieranlage für die Zementindustrie, die besonders in sowjetischen Häuserbaukombinaten erfolgreich Verwendung findet. Auch der sowjetische Gerätebau, die Optik und die medizinischen Geräte wurden von den DDR-Repräsentanten mit großem Interesse besichtigt ...

  • Mitglieder des Politbüros besuchten , „Auerbachs Keller"

    Leipzig (ND). Die anläßlich der Fruhahrsmesse in Leipzig weilenden Mitglieler und Kandidaten des Politbüros, an hrer Spitze der'Erste Sekretär des ZK, 3enosse Walter Ulbricht, besuchten am Dienstagabend die historische Gaststätte .Auerbachs Keller". In ihrer Begleitung Defanden sich der Oberbürgermeister der Stadt Leipzig, Genosse Walter Kresse, sowie die Genossinnen Ulbricht, Ebert, Apel, Mittag, Jarowinsky, Fröhlich und Kresse ...

  • Westdeutsche Kommunalpolitiker in Leipzig

    Leipzig (ADN). Ein herzliches Willkommen entbot am Dienstag der Leipziger Oberbürgermeister und Mitglied des Präsidiums des Deutschen Städte- und Gemeindetages, Walter Kresse, einer größeren Gruppe westdeutscher Kommunalpolitiker. Die Gäste besuchen auf Einladung des Präsidiums des Städte- und Gemeindetages die Frühjahrsmesse sowie verschiedene kommmunale Einrichtungen ...

  • Nesterow: DDR zur Welthandelskonferenz einladen

    Moskau (ADN-Korr.). Für die Einladung der DDR zur UNO-Welthandelskonferenz hat sich der Vorsitzende der Allunionshandelskammer der UdSSR, Nesterow, am Dienstag auf einer internationalen Pressekonferenz in Moskau ausgesprochen. Zur Leipziger Frühjahrsmesse sagte Nesterow: „Auf der diesjährigen Leipziger Frühjahrsmesse sind besonders viele Länder vertreten ...

  • Bespräche Empfänge Geschäfte Dr. Bolz besuchte Messestände sozialistischer Länder

    Leipzig (ADN). Der Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates und Minister für Auswärtige Angelegenheiten der DDR, Dr. Lothar Bolz, besichtigte am Dienstagvormittag die_Ausstellungen Ungarns, Rumäniens, Bulgariens, Jugoslawiens, der Mongolischen Volksrepublik; der Demokratischen Republik Vietnam und Kubas ...

  • Rumänische Volksrepublik

    Constantin Nacuta, Stellvertreter des Ministers für Maschinenbau Stefan Georgescu, Generaldirektor im Ministerium für Leichtindustrie Constantin Manolin, Generaldirektor im Ministerium für Lebensmittelindustrie

  • Vereinigte Arabische Republik

    Amin Helmy Kamel, Präsident der Fünfjahrplanorganisation Mohamed Nour el din Korra, Präsident der Staatsaußenhandelsgesellschaften Ismail Ibrahim el Shafei, Präsident der Misr- Export- und Import-Corporation

  • Volksrepublik Albanien

    Thanas Gjoka, Mitglied des Kollegiums des Handelsministeriums, Generaldirektor des Außenhandelsunternehmens Expertal Jorgi] Kovaci, 1. Handelssekretär der Botschaft der Volksrepublik Albanien in der DDR

  • Republik Finnland

    Olavi Lahtilla, Abgeordneter der Agrarpartei im Reichstag Jouko Loikkanen, Sekretär des Ministerpräsidenten Osmo Lares, Sektionschef im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten

  • Republik Libanon

    Zeiden Bitar, Direktor der Wirtschaftsabteilung des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten Ishan Beydoun, Generaldirektor im Ministerium für Nationale Wirtschaft

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  • Weltniveau der künstlerischen Reproduktion

    Neue Kunstblätter des VEB Verlag der Kunst und des Seemann-Verlages in Leipzig

    Kürzlich hat die UNESCO weitere Reproduktionen des VEB Verlag der Kunst Dresden in den Katalog der schönsten Drucke der Welt aufgenommen. Damit sind nunmehr 79 Kunstdrucke des Verlages in diesem Katalog vertreten. Sie dokumentieren die international führende Stellung der DDR auf dem Gebiet der Kunstreproduktion, die auch auf der diesjährigen Leipziger Frühjahrsmesse bestätigt wird ...

  • Realistische Kunst in vollendeter Schönheit

    Aus dieser Sicht erweist sich der große Realist Shakespeare als Lehrer für den Dramatiker und Bühnenkünstler jeder Generation. Aus dieser Sicht stellt die Interpretation seiner Dramen auf unseren ^ Bühnen eine hohe Verpflichtung dar» den " Reichtum, den Wahrheitsgehalt und die Schönheit dieser Bühnenwerke voll auszuschöpfen ...

  • Befruchtender Einfluß auf die i deutsche Nationalkultur

    Im Verlauf ihrer Entwicklung gewann ■j-die deutsche Nationalliteratur immer »wieder neue Impulse aus der Auseinandersetzung mit dem Werke des großen .Briten. Von Andreas Gryphius spannt isich der Bogen schöpferischer Shakespeare-Rezeption über Gotthqld Ephraim Lessing, den Sturm und Drang bis ins Zeitalter der deutschen Klassik ...

  • Neue Zugänge zum Werk des Dichters erschlossen

    Künstler, Wissenschaftler, Übersetzer und Publikum vereinigen sich in der Deutschen Demokratischen Republik auf gemeinsamer humanistischer Grundlage zum Dienst am Werk Shakespeares. Indem sie miteinander die Vielfalt der Welt Shakespeariscber Dichtungen erschließen, eröffnen sie weite, noch unersehlossene Bereiche der Gestaltung menschlichen Daseins im Werk und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum neuen, sozialistischen Humanismus ...

  • Zur Shakespeare- Ehruns 1964 »Erklärung des<Shakespcarc-Komitees der Deutschen Demokratischen Republik

    1 Die-, W&Her der Welt feiern In diesem Jahr,, am" 133. April, den 4100. Geburtstag des; Dichte»? William Shakespeare. Seine Gestalten. sAid heute so rebendig wie vor Jahrhunderte n. Leidenschaftlich in Liebe und. Haß.. grcO im Handeln, ausgeprägte PersönluhkeUAjn, sind sie J,Spiegel der Natur" und ...

  • Tiefe Einsicht in Gegenwart und Zukunft

    Mit der Entfaltung der Persönlichkeit, die bei Shakespeare in unzähligen unverwechselbaren Gestalten und Handlungen besonderen Ausdruck findet; mit der Eigenverantwortung des Menschen, die ihm von keiner überirdischen Macht abgenommen wird; mit dem Streben seiner Gestalten nach Erkenntnis und Entscheidung für sinnvolles Handeln, erfaßt Shakespeare wichtige Elemente der bürgerlichen Persönlichkeits- und Humanitätsvorstellung ...

  • Shakespeare und unser neues Zeitalter

    Der tiefe Wahrheitsgehalt und die umfassende künstlerische Widerspiegelung des Lebens im Werke Shakespeares können erst in unserer Epoche voll erschlossen werden. Dies ist der Sinn der Feststellung, die Heinrich Heine zu „Troilus und Cressida" traf, wonach für die Aneignung des vielfältigen Werkes Shakespeares eine neue Ästhetik nötig sein werde ...

  • Angst vor Gesprächen

    Berlin (ND). Die DDR-Studenten Eberhard Köhler, Technische Universität Dresden, und Manfred Bittner, Technische Hochschule Ilmenau, waren in der zweiten Februarhälfte einer offiziellen Einladung des Fachverbandes Elektrotechnik des Verbandes Westdeutscher Studentenschaften nach Stuttgart gefolgt, um an einer mehrtägigen Beratung teilzunehmen ...

  • Zur Harmonie einer wahren Menschengemeinschaft

    Wie Shakespeare es für seine Epoche tat, so ist unseren Schriftstellern und Theaterschaffenden die künstlerische Bewältigung der großen Probleme unserer Gegenwart und die schöpferische Gestaltung der tiefgründigen Wandlung der Menschen und menschlichen Beziehungen aufgegeben. Mit ihrem verantwortungsvollen Bemühen begegnet die Shakespeare-Pflege in der Deutschen Demokratischen Republik jedem antihumanistischen Mißbrauch der Werke Shakespeares ...

  • Prof. Sirio Piovesan

    Der Violinvirtuose Sirio Piovesan beginnt am 16. März seine Konzerttournee durch die DDR, die ihn nach Berlin, Leipzig, Erfurt und Bitterfeld führen Wird. In der Hauptstadt musiziert er mit dem Städtischen Berliner Sinfonieorchester unter der Leitung von Prof. Heinz Bongartz. Sirio Piovesan wurde in Venedig geboren ...

  • KULTURLEBEN

    Neue Titel in Shakespeare-Bibliothek

    Weimar (ADN-Korr.). Mit ihren rund 7400 Bänden ist die Bibliothek der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft in Weimar die größte wissenschaftliche und literarische Sammlung ihrer Art auf dem europäischen Kontinent. Die Bibliothek unterstützt Wissenschaftler und Institutionen bei Forschungsarbeiten. Unter den 1083 neuerworbenen 120 Titeln sind Gordon Ross Smiths „a classified Shakespeare- Bibliographie 1936—1958" und eine vierbändige estnische Skakespeare-Ausgabe, ein Geschenk des Übersetzers G ...

  • Nina Makarowa in der DDR

    Berlin (ADN). Die sowjetische Kommunistin Nina Makarowa, die Gattin von Aram Chatschaturjan, traf am Dienstag auf dem Flughafen Schönefeld ein. Vertreter des Ministeriums für Kultur, des Rates des Bezirkes Suhl und des Verbandes Deutscher Komponisten und Musikwissenschaftler begrüßten die Komponistin ...

  • Gäste aus Polen

    Neustrehtz (ADN). Zu den Festtagen des „Soziallstischen Frühlings" gastierte am Montagabend die Staatsphilharmonie Szczecin im Neustrelitzer Frledrich-Wolf- Theater. Unter der Stabführung von Jozef Wilkomirski boten die polnischen Künstler ein Programm mit Werken von Stanislaw Moniuszko, Johannes Brahms und Peter Tschalkowski ...

  • „Mahagonny" in Mailand

    Mailand (ADN-Korr.). In der kleinen Scala "in Mailand ist mit großem Erfolg die Oper „Mahagonny" von Brecht/WeilJ aufgeführt worden. Die Inszenierung besorgte der Leiter des Malländer Piccolo- Theaters, Giorgio Strehler. Die Aufführung dieses Brecht-Werkes wird in Italien allgemein als ein Sieg des demokratischen Theaters gewertet ...

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  • Wo die Bäuerin regiert^ sinken die Viehverluste

    Wir entwickelten unsere LPG zu einer wirtschaftlich gefestigten Genossenschaft. Zwar erreichen wir noch nicht die Hektarleistungen der Spitzenbetriebe, aber diese Spanne werden wir in kürzester Zeit überwinden. Weshalb konnten wir in den letzten Jahren gut vorankommen und auf welchen Wegen wollen wir die Besten einholen? Nach dem VII ...

  • Der Kindergarten regelt die Arbeitszeit

    Es war ungeheuer schwer, den 371 Mit. gliedern unserer LPG, darunter 160 Frauen, klarzumachen, welche Aufgaben sie in der sozialistischen Produktion zu erfüllen haben, Viele Bäuerinnen, wollten es nach dem Eintritt in die LPG besser haben, aber „besser1" in einem anderen Sinne, Sie wollten plötzlich nicht mehr das tun, was sie früher in der einzelbäuerlichen Wirtschaft getan hatten, nämlich mit ihrer ganzen Arbeitskraft unserem sozialistischen Großbetrieb dienen ...

  • Nutzen gibt Ausschlag

    Das ist auch besonders in der Viehwirtschaft notwendig, denn dort ist dieser Prozeß, wie Genosse Walter Ulbricht hier sagte, am kompliziertesten. Die Hauptproduktionszweige erfordern ein planmäßiges Anwachsen der Viehbestände, einen richtigen Futteranbau sowie den konzentrierten Einsatz der Mittel für große mechanisierte Stallanlagen ...

  • Vereinfacht planen

    Ich möchte jetzt einige erste Gedanken äußern, wie nach meiner Ansicht die Betriebsplanung und das Rechnungswesen vereinfacht werden sollten. Grundsatz muß dabei sein, daß wir eine Betriebsplanung und Abrechnung schaffen, mit der der Vorstand die Genossenschaft leiten kann und auch der Produktionsleiter aussagekräftige Kennziffern erhält ...

  • Der richtige Arbeitsplatz

    Wir halten es deshalb für richtig, daß auch die Kreisproduktionsleitungen jetzt in die LPG gehen, um den Vorständen und Spezialistengruppen zu helfen, die neuesten Erfahrungen entsprechend ihren Möglichkeiten anzuwenden. Höhere Erträge schließen den goldenen Ring zwischen der Feldwirtschaft und der Viehwirtschaft ...

  • Das Examen jedes Leiters: die Aussaat

    Die Ausführungen des Genossen Walter Ulbricht sind für uns alle ein Handbuch der wissenschaftlichen Leitung der Landwirtschaft. Sie zeigen uns, wie wir durch eine wissenschaftlich begründete Leitungstätigkeit, durch die auf die Perspektive orientierte Planung und die Anwendung eines geschlossenen Systems ökonomischer Hebel die Erträge steigern können, um eine stabile Versorgung der Bevölkerung mit Nahrungsmitteln und der Industrie mit Rohstoffen aus der eigenen Produktion zu erreichen ...

  • Zwei Jahre gezaudert — nun geht's

    wir beginnen Jetzt mit der genossenschaftlichen Viehhaltung. Gegenwärtig sind wir dabei, einen alten Stall auszubauen, um alle weiblichen Kälber unserer besten Kühe gemeinsam aufzuziehen. Unser Vorstand versucht ja schon seit zwei Jahren, solche Viehbestände aufzubauen. Er hat es aber nicht geschafft ...

  • Nun wächst der Stolz

    Meine erste Arbeit bestand darin, daß ich eine Spezialistengruppe auf die Beine brachte. Es hat zwar sehr viel Mühe gekostet, viel Überredungskunst, um ein so hohes Ziel den alten Bauern klarzumachen, die vielleicht geglaubt haben, daß die Genossenschaft nicht so viel erntet wie sie einst auf ihrem Hof ...

  • Rüstzeug der Praxis

    Ich kann sagen, daß mir die Praxis schon ganz gute Hinweise gegeben hat. Angefangen hat das im Grundpraktikum in einem volkseigenen Lehr- und Versuchsgut Der nächste praktische Arbeitsplan war dann in der LPG „1. Mai" Köthen. Ich habe dort sehr viel Rüstzeug erhalten. Als ich mein Studium beendet hatte, legte mir die Parteileitung nahe, ich solle in den Kreis Weißenfels gehen, und zwar in eine Genossenschaft, die nicht zu den besten zählt ...

  • Frauendiplomatie trotzt Männerhärte

    Manchmal werde ich gefragt-' Warum sind Sie eigentlich in der Landwirtschaft gelandet? Was soll man solchen Fragestellern überhaupt antworten? Am besten gar nichts, oder man fragt: Warum können Sie denn nicht leben, ohne zu essen? Meine Eltern waren auch Bauern, und ich kann mit Stolz sagen, daß unser Bauerngeschlecht schon auf etwa 200 Jahre xuvückschauen kann, seit es den Hof bewirtschaftet ...

  • Damm für Papierflut

    Das gilt aber nicht nur für die zentrale Ebene, sondern auch im Bezirk und im Kreis. Denn wie war es bisher? Nach wie vor reden doch noch viele Institutionen, wie zum Beispiel die Zuckerfabriken, Stärkefabriken, die Erfassungs- und Aufkaufsorgane, die DSG, der Pflanzenschutz, die Tierzuchtinspektionen, die Hygieneinspektion, die Feuerwehr usw ...

  • Schrittweise voran

    Das neue ökonomische System der Planung und Leitung der Volkswirtschaft, das Einführen industriemäßiger Produktionsmethoden bei der Konzentration auf Hauptproduktionszweige erfordern eine grundsätzliche Veränderung der Planung in den Betrieben, im Kreis, im Bezirk und auf zentraler Ebene, Darum wird sich die Diskussion über den Plan für 1965 wesentlich von der In den Vorjahren unterscheiden ...

  • Treffen besonderer Art

    Ein besonderes Erlebnis hatten die Bauern des Kreises Quedlinburg. Sie trafen sich am letzten Tag des Bauernkongresses mit dem Mitglied der sowjetischen Delegation Terenti Semjonowitsch Malzew. Nach dem Kriege 1914/1918 kam Genosse Malzew als Kriegsgefangener nach Deutschland. Von 1919 bis 1921 lebte er in Quedlinburg ...

  • Dem Dorf treu geblieben

    Mein Bruder blieb ebenfalls in der Landwirtschaft. Er ist der Vorsitzende bei uns im Heimatdorf. Ich war der Meinung: Wenn er das kann, ohne Studium und schon mit 28 Jahren, dann müßtest du das auch fertigbringen! Und warum sollte ich es nicht schaffen? Nur weil ich eine Frau bin? Das hat und wird mir niemand beibringen können ...

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  • Sieg mit DDR-Maschinen

    alint Besze wurde als erster aufgerufen. Der junge Traktorist vom Staatsgut Derekegyhaza im ungarischen Komitat Csongräd hatte den Geräteträger RS 09 während einer Saison 2772 Arbeitsstunden ohne Generalüberholung gefahren. Diese beispielhafte Leistung wurde jetzt im Budapester Forschungsinstitut für Gartenbau bei der feierlichen Auszeichnung der besten ungarischen Traktoristen und Landmaschinenführer, die auf DDR-Maschinen arbeiten, gewürdigt ...

  • Frauen in steter Angst

    Nach den bestürzenden Ereignissen in Dallas, die das Land der unbegrenzten Möglichkeiten vor der ganzen Weltöffentlichkeit als einen Verbrechersumpf bloßstellten und eine peinliche Selbstkritik bei allen einsichtigen Amerikanern hervorriefen, hoffte mancher Bürger, der Mord am Staatsoberhaupt könnte dazu angetan sein, das Klima zu ändern ...

  • Morde in der Kirche

    Draußen im Lande ging es in der gleichen Zeit nicht anders zu. In Troy, Staat New York, vergewaltigten zwei verheiratete Brüder ein fünfzehnjähriges Mädchen, das zum Rollschuhlaufen unterwegs war; sie wurde mit zertrümmertem Schädel aufgefunden. — In New Jersey schoß ein älterer Mann nach einer Auseinandersetzung einer im selben Hause wohnenden jungen Frau, die im siebenten Monat mit Zwillingen schwanger war, in den Unterleib; die Kinder sind tot, der Zustand der Mutter ist kritisch ...

  • Klarheit ins letzte Dorf

    In Chake-Chake wie auf der gesamten Insel Pemba gab es am 12. Januar keinen bewaffneten Widerstand gegen die Revolution. Einen Tag vor dem Sturz des alten Regimes waren noch zwölf Jugendliche wegen „linker Umtriebe" verhaftet worden, und die Reaktion holte zu anderen Gewaltakten aus. Als sich das Gefängnis von Wete, auf dessen weißgekalkten Mauern noch die alten Stacheldrahtverhaue zu sehen sind, für die Gefangenen öffnete,, wartete eine neue und schwierige Aufgabe auf sie ...

  • ' Streiks gegen „Maßhalten"

    Man kann sich leicht vorstellen, mit welcher Erbitterung diese volksfeindlichen Beschlüsse im ganzen Lande aufgenommen wurden. Millionen Werktätige — Staatsangestellte, Chemiearbeiter, Textilarbeiter, Atomwissenschaftler und Landarbeiter — führen bekanntlich seit Wochen machtvolle Streikkämpfe, um nicht nur höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen durchzusetzen, sondern auch, um eine neue Wirtschaftspolitik zu erzwingen ...

  • Millionen Nelkenbäume

    Die Insel ist hügelig, von Schluchten und kleinen Wasserläufen durchzogen. Bucklige Zeburinder suchen Schatten am Straßenrand. Viel Neues gibt es, meint unser Begleiter. Da sind die wirtschaftlichen Probleme der Insel, die Wünsche und Hoffnungen ihrer mehr als hunderttausend Bewohner, ihr Verhältnis zur jungen Volksrepublik und vieles andere mehr ...

  • Druck der Rechten

    Lombardis Auftreten beweist, daß es in der SPI durchaus Kräfte gibt, die sich gegen die Gleichschaltung der Partei wehren. Nicht unterschätzt werden darf andererseits aber, daß die Christlich- Demokratische Partei in diesen Tagen einen neuen antikommunistischen Feldzug begonnen hat. Sie droht mit einem Schreckgespenst: Die „kommunistische Gefahr" werde wachsen, wenn die Italiener nicht zu „wesentlichen Opfern" bereit seien ...

  • Ringen in der SPI

    Kann die Sozialistische. Partei, die in der Regierung vertreten ist, eine solche Politik akzeptieren? Eine Politik, die im völligen Gegensatz zu ihrem Klassencharakter steht und allen Bindungen widerspricht, die sie zu, den werktätigen Massen hat? ' Riccardo Lombardi, Direktor des SPI- Organs „Avanti" und Mitglied der Parteiführung, hat in einem aufsehenerregenden Artikel die Kapitulation Nennis und der sozialistischen Minister verurteilt ...

  • Wem dient das System?

    Die Rechten behaupten, das italienische Wirtschaftssystem »müsse zusammenbrechen, wenn es den Massen besser geht. Togliatti erwiderte darauf, daß es gerade darauf ankomme, dieses System zu bekämpfen, um seine ihm eigenen Fehler auszumerzen und dem Land einen neuen Entwicklungsweg zu eröffnen. Ein Lohnstopp wäre nur unter der Bedingung annehmbar, daß eine allgemeine Kontrolle der Profite und des kapitalistischen Akkumulationsprozesses möglich und wirksam würde ...

  • Kuba als Vorbild ~

    Die modernsten Gebäude auf der Insel sind die Polizeistationen, die auf Anweisung der britischen Kolonialmacht errichtet wurden. Für ihre Fahrzeuge, Funkanlagen, Zellen und Handschellen stand mehr Geld zur Verfügung als für die Erziehung der Jugend. Die einzige Oberschule Pembas kann gerade 100 Schüler aufnehmen ...

  • Wichtigstes: Aktionseinheit

    Es scheint, daß für Italien eine Zeit ernster wirtschaftlicher Schwierigkeiten Und schwerer Kämpfe, eine tiefe soziale Krise mit weitreichenden politischen Konsequenzen angebrochen ist. Die Nationale Leitung der Kommunistischen Partei hat, ausgehend von dieser Lage, bereits erste Vorschläge für eine demokratische Wirtschaftspolitik gemacht ...

  • ITALIENS WIRBCHAmWUNDER"

    Tn Italien reift eine schwere Krise herx an — ökonomisch, aber auch politisch. Diese Entwicklung stand im Mittelpunkt der Rede, die der Generalsekretär der Kommunistischen Partei Italiens, Palmiro Togliatti, auf der Festveranstaltung zum 40. Jahrestag der „Unitä" in Mailand hielt. Wenige Stunden zuvor ...

  • Besuch auf Pemba

    Von Sansibar nach Chake-Chake auf Pemba braucht der Doppeldecker der East African Airways fünfundyierzig Mi-' nuten. Der zweite Passagier an Bord ist ein junger Schuldirektor, der an einer Konferenz teilnehmen will. Ruhig tuckert das Flugzeug über Wolken und Meer, und bald kommt die Küste Pembas, der nördlichen Insel der jungen afrikanischen Volksrepublik, in Sicht ...

  • Anklage gegen Ausbeuter

    Wenig später treffen wir in Wawi ein. Regionalkommissar Rashid Abdullah, der höchste Regierungsbeamte auf Pemba, hat auf einer gleichen Versammlung gerade seine Rede beendet Grüne Kokosnüsse voll, kühlen Safts werden gereicht. Ali Sultan Issa ist der zweite Redner. Er steht im Schatten eines mit Palmblättern gedeckten Hauses und erhebt unter dem Beifall der Menge seine Anklage gegen das gestürzte Regime der Ausbeuter ...

  • Appelle sind nutzlos

    Auch die Verbrechen gegen die Negerbevölkerung sind eine Auswirkung der gleichen Atmosphäre. Es besteht eine enge Beziehung zwischen dem politischen Klima und dem Verbrecherunwesen. Solange daher die „amerikanische Lebensweise" unverändert bleibt, solange die Masseninformationsmittel fortfahren, Gewälttaten ...

  • Von Andreas Kabus, z. Z. Sansibar

    jungen Volksrepublik durch Hochrufe beteuert. Dann wendet sich der Gebietskommissar an die Versammlung. Er steht in einsm Kreis und dreht sich bald nach der einen, bald nach der anderen Seite. Er fragt und erhält Antwort. Das ganze ist kein Referat, sondern ein imponierendes Gespräch zwischen Redner und Publikum ...

  • Nach Kennedys Ermordung: Weiter Hochflut an Verbrechen Erschossen - Erdrosselt - Vergiftet

    Bericht des ADN-Mitarbeiters in New York TA7ir leben in Zeiten, die so schrecklich ?? " sind, daß Töten nichts Abnormes ist", bemerkte der bekannte New-Yorker Psychiater Frederic Wertham zu der in den USA herrschenden Haßatmosphäre, der viele Kommentatoren auch den Mord an Präsident Kennedy zuschreiben ...

  • Von Sergio Segre, Rom

    Francesco Forte kürzlich, in der italienischen Zeitung „Giorno". In diesem Sinne versuchen die Rechten jetzt wiederum, die wirtschaftlichen Schwierigkeiten auf die Werktätigen abzuwälzen.

Seite 7
  • Die CSSR und das deutsche Gespräch

    von unserem Prager Korrespondenten Klaus Haupt

    IT ürzlich fand im Wilhelm-Pieck-Werk ^ in Prag-Smichov ein Forum besonderer Art statt. Werktätige dieser Dieselmotorenfabrik hatten viele aktuelle Fragen über die DDR und ihre Politik auf dem Herzen, die sie eingehend beantwortet haben wollten. Sie hatten deshalb unsere Prager Botschaft, mit der sie seit längerem freundschaftliche Verbindungen unterhalten, gebeten, dabei zu helfen ...

  • Nazi-Lemmer am Pranger

    .Le Soir" bestätigt DDR-Enthüllungen

    ""\ ie Feststellung der bürgerlichen Brüsseler •' Zeitung „Le Solr", daß Bonns Vertriebeenminister Lemmer eirt übler Nazigangster var, hat in der Weltöffentlichkeit beträchtiches Aufsehen erregt. Mit der bereits geneideten Richtigstellung zu dem im Bonner Jegierungsbulleti'n erschienenen Lebenslauf ...

  • Für IG-Farben wie Vieh sortiert

    österreichische Zeugin klagt im Auschwitzprozeß den Imperialismus an

    Frankfurt (Main) (ADN/ND). „Das war wie auf einem Viehmarkt, wenn die Frauen für die IG-Farben-Betriebe ausgesucht wurden", erklärte in der Montagverhandlung des Auschwitzprozesses in Frankfurt (Main) die österreichische Zeugin Dr. Ella Lingens. Sie war von den Faschisten ins Konzentrationslager geworfen worden, well sie jüdischen Bürgern zur Flucht verholfen hatte ...

  • starten Musterprozefö Clemens Kraienhorst Sechs Gewerkschafter und Betriebsräte tollen vor Gericht Forderungen der Ruhrkumpel zum Staatsverbrechen gestempelt Revanchisten und Rüstungshaie wollen Friedhofsruhe schaffen

    Berlin (ND). Die Bonner Ultras planen einen gemeinen Anschlag auf die westdeutsche Arbeiterklasse: Am 9. März soll vor der Politischen Strafkammer des Landgerichts Dortmund ein Gesinnungsprozeß gegen sechs Bottroper Gewerkschafter und ehemalige Betriebtrite der Zeche „Rhcinbaben" beginnen. Angeklagt sind die aufrechten Vertreter der Ruhrkumpel Clemens Kralenhorst, Wilhelm Sadowski, Johann Jagielski, Wilhelm Müller, Walter Becker und Franz Kubisch ...

  • „Daily Express": NATO wird Werkzeug der Bonner Revancheverschwörer

    Labourführer Wilson gegen multilaterale Atomstreitmacht und Kernwaffen für Westdeutschland

    London l Washington (ADN). „Wir können kein Vertrauen in die NATO setzen. Diese dem Namen nach internationale militärische Organisation ist dazu bestimmt, ein Instrument der (westdeutschen Politik zu werden." Das schreibt am Dienstag der britische „Daily Express" zum Plan des Bonner Generals Heusinger, einen Bundeswehrgenerat in die strategische Führung der NATO zu schleusen ...

  • Kurdenführer grüßen unseren Friedensstaat

    LJ erzliche Grüße an die Bevölkerung und n Regierung der DDR hat Jolal Talabani, Mitglied des Politbüros der Kurdischen Demokratischen Partei, dem Bagdader ADN- Korrespondenten aufgetragen, der mit einer Gruppe von Journalisten in den Norden Iraks geflogen war. »Wir Kurden fühlen uns eng verbunden mit dem deutschen Friedensstaat", sagte der Kurdenführer, ...

  • Zarapkin fordert Übereinkunft

    Bisherige Haltung der Westmächte gefährdet Abrüstung

    Genf (ADN-Korr;/ND). Der Leiter der UdSSR-Delegation im 18-Staaten-Abrüstungsausschuß, Botschafter Semjon Zarapkin, wies auf der Dienstagsitzung die Westmächte auf die gefährlichen Folgen hin, die ihre Haltung zur Abrüstung, im besonderen auf dem Gebiet der Kernbewaffnung, haben kann. Zarapkin unterstrich, daß die Hauptaufgabe der Abrüstung in der Ausschaltung der Gefahr eines thermonuklearen Krieges besteht ...

  • Neuland macht sich voll bezahlt

    UdSSR erschloß über 40 Mill. Hektar / Bisher 10 Mrd. Rubel Einnahmen

    Moskau (ADN). In den zehn Jahren, die seit dem Beschluß des ZK der KPdSU über die Nutzbarmachung von Neuland vergangen sind, wurden in Kasachstan, der Altai-Region und in Sibirien über 40 Millionen Hektar Neuland erschlossen. Das übertrifft bei weitem die Getreideanbaufläche in den neun europäischen Ländern Frankreich, Italien, Westdeutschland, Österreich, Belgien, Dänemark, Holland, Spanien und Schweden zusammengenommen ...

  • 6. USA-Flotte unerwünscht

    Protestdemonstration in Athen / Makarios: Unerhörter Druck der NATO

    Athen (ADN). Ihre Solidarität mit dem Kampf der griechischen Zyprioten bekundeten am Dienstag Tausende Studenten Athens bei einer Demonstration durch die Straßen der griechischen Hauptstadt. Auf Plakaten forderten die Demonstranten unter anderem den Abzug der 6. amerikanischen Flotte aus den Gewässern Griechenlands ...

  • Die ersten tausend sind schon da

    Strom westdeutscher Gäste zur Arbeiterkonferenz in Leipzig

    Leipzig (ND). Über 1000 westdeutsche Arbeiter und Angestellte weilten bereits am Dienstag, dem dritten Tag der Frühjahrsmesse, in Leipzig. Sie folgten der Einladung des Ständigen Ausschusses der Arbeiterkonferenzen zum Besuch der Messe und zur Teilnahme an der XIX. Deutschen Arbeiterkonferenz. Ein großer Teileder«westdeutschen,Gäste kam zum erstenmal in die Deutsche Demokratische Republik ...

  • Empörung in Jugoslawien

    Belgrad (ADN-Korr.), Die verleumderische „Strafanzeige" des Recklinghauser Rechtsanwalts Schattier gegen den jugoslawischen Vizepräsidenten Alexander Rankovic wird in Jugoslawien als eine neue ungeheuerliche Provokation gewertet, hinter der einflußreiche westdeutsche Kreise stehen. Das stellen am Dienstag übereinstimmend die führenden Belgrader Blätter „Borba" und „Politika" fest ...

  • Anschlag auf jugoslawische Mission

    Westberliner Polizei konnte in letzter Minute das Schlimmste verhüten

    Berlin (ND). In letzter Minute hat die Westberliner Polizei am vergangenen Sonnabend, wie erst jetzt bekannt wird, einen Anschlag auf das Haus der jugoslawischen Militärmission in der Taubertstraße verhindert. Die Polizei nahm zwei junge Männer in dem Augenblick fest, als sie ein Hetzplakat an das Gartengitter der Mission klebten und angeblich „zur besseren Beleuchtung" gerade die Dochte von vier mit Benzin gefüllten Flaschen anzündeten ...

  • DDR-Glückwünsche für Marokko

    Berlin (ADN). Anläßlich des Jahrestages der Unabhängigkeit des Königreiches Marokko und der Thronbesteigung Hassan II, übersandte der Vorsitzende des Staatsrates der DDR, Walter Ulbricht, dem König von Marokko, Hassan II., ein in herzlichen Worten gehaltenes Glückwunschtelegramm. Zum marokkanischen Nationalfeiertag übermittelten auch der Vorsitzende des Ministerrates der DDR, Otto Grotewohl, und der Minister für Auswärtige Angelegenheiten der DDR, Dr ...

  • Heusinger: Mehr Kommandoposten

    Hamburgv (ADN). Einen noch größeren Einfluß Bonns in den Führungsstäben der NATO hat der Bundeswehrgeneral und Vorsitzende des ständigen Militärausschusses der NATO, Adolf Heusinger, in einem Fernsehinterview gefordert. Er erklärte: „Der Beitrag, der durch die 12 (west-)deutschen Divisionen nunmehr in ...

  • Rückgang befürchtet

    Paris (ND). Französische Wirtschaftskreise zeigen sich angesichts verschiedener neuer Symptome in der Entwicklung der Autoindustrie zunehmend beunruhigt. Bei einer Reihe von Firmen des Kraftfahrzeugbaues mußte die Tagesproduktion wegen Absatzmangels herabgesetzt werden. Einzelne Gesellschaften sind dazu übergegangen, ihre Belegschaften zu verringern ...

  • DDR-Gewerkschafter in Bremen

    Bremen (ADN/ND). Auf Einladung der Bremer Druckersparte der IG Druck und Papier des DGB weilte in der vergangenen Woche eine Delegation von Gewerkschaftern der DDR in Bremen. Die Delegation besuchte eine von der Druckerspartc organisierte Kalenderleistungsschau, auf der neben Exponaten aus aller Welt auch Spitzenleistungen aus DDR- Verlagen — Verlag der Kunst, Dresden, und VEB Verlag E ...

  • Travel Board überholt

    London (ADN). Scharfen Protest erhebt der englische Arzt Dr. Douglas Gordon in der Londoner „Times"_ gegen die Praxis des Allied Travel Board. Dr. Gordon hatte sich beim britischen Innen- und Außenministerium vergeblich um eine Einreiseerlaubnis für seinen DDR-Kollegen Dr. Werner Buschmann zu einem internationalen Symposium bemüht In Kriegszeiten erlaubte es die Genfer Konvention, den Ärzten sogar über das Niemandsland hinweg Verbindungen zu halten, meint der englische Arzt ...

  • CDU-Revanchehetzer

    Bonn (ADN). Den Anspruch der führenden Kreise Bonns auf Eroberung des „deutschen Ostens" — Gebiete Volkspolens und der CSSR. — hat der CDU- Bundestagsabgeordnete Gradl am Montag unterstrichen, „Es ist- nicht einzusehen, warum wir einen Verzicht auf diese Gebiete aussprechen sollten",' betont Gradl in einem vom „Deutschland-Union- Dienst" der CDU/CSU veröffentlichten Interview ...

  • Für Aufnahme Chinas

    Genf (ADN). Bei der Eröffnung der 17. Jahresversammlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Dienstag in Genf hat der Vertreter Frankreichs, Dr. Eugene Aujaleu, erklärt, daß „die französische Regierung für die Aufnahme der Volksrepublik China in die WHO ist". Der französische Vertreter erhob diese Forderung bei der Erörterung des Berichts der Mandatsprüfungskommission ...

  • Bonner Nazidiplomat

    Passau (ADN). Der neue Botschafter der Bundesrepublik in Ceylon, der 53jährige bisherige Legationsrat 1. Klasse im Bonner Auswärtigem Amt, Dr. Herbert Schwörbel, gehörte während des zweiten Weltkrieges als Pressereferent der Gesandtschaft Nazideutschlands in Athen an. Dies geht" aus einer Notiz der „Passauer Neuen Presse" hervor, bei der Schwörbel vor seinem Wiederauftauchen im diplomatischen Dienst von 1947 bis 1949 arbeitete ...

  • „Atomkrieg" in Köln

    Köln (ADN). Auf Anordnung des Bonner Innenministeriums und in enger Zusammenarbeit mit dem Kriegsministerium ist dieser Tage der Einsatz von Atombomben „mit allen seinen Auswirkungen auf Menschen und Material" auf die rheinische Stadt Köln dargestellt worden. Wie die „Bonner Rundschau" berichtet, wurde bei diesem makabren Planspiel über Köln eine Atombombe vom Hiroshima-Typ abgeworfen ...

  • Kekkonen in Warschau

    Warschau (ADN/Korr.). Der Präsident der Republik Finnland, Urho Kekkonen, ist am Dienstagmittag auf dem Warschauer Flugplatz Okede zu einem einwöchigen offiziellen Besuch in der Volksrepublik Polen eingetroffen. Er leistet damit einer Einladung des Vorsitzenden des Staatsrates der Volksrepublik Polen, Aleksander Zawadzki, Folge ...

  • Für Gewaltverzicht

    Moskau (ADN). Die Regierung Irans werde Verhandlungen zur Unterzeichnung eines internationalen Vertrages über den Verzicht auf Gewaltanwendung bei territorialen Streitigkeiten unterstützen^ teilte der iranische Ministerpräsident Assadollah Alam in seiner Antwort auf die Neujahrsbotschaft Chruschtschows mit ...

  • Erneute Einmischung

    Libreville (ADN). Französische Truppen haben sich am Dienstag erneut in Gabun eingemischt. Gemeinsam mit Regierungstruppen des frankreichhörigen Präsidenten Mba gingen sie in der Hauptstadt Libreville gegen mehrere tausend Demonstranten vor, die laut AP gegen die Politik der Regierung protestierten.

  • Vulkanausbruch in Chile

    Santiago de Chile (ADN). Bei einem Vulkanausbruch in Südchile kamen am Montag 25 Menschen ums Leben. 150 Personen wurden obdachlos. 80 Prozent der Häuser eines in der Nähe liegenden Dorfes wurden zerstört, als von den Hängen des Vulkans Villarrica schmelzender Schnee herabstürzte.

  • Belgien lehnt ab

    Brüssel (ADN). Belgien hat beschlossen, sich nicht an dem NATO-Test für den Aufbau einer multilateralen Atomstreitmacht mit einem von den USA zur Verfügung gestellten Zerstörer zu beteiligen. Das gab laut Reuter ein Sprecher des belgischen, Außenministeriums am Dienstag bekannt.

  • KPÖ gewann Mandate

    Wien (ADN). Die KP Österreichs konnte bei Gemeinderatswahlen in Kärnten einen Stimmgewinn verzeichnen. In den Gemeinden, in denen die KPÖ Kandidaten aufgestellt hatte, konnte sie 1039 Stimmen und zwei Mandate mehr erringen als bei den letzten Wahlen.

Seite 8
  • Ntach zehn Jahren am Ziel

    Als Herbert Jenter den Grundstein für den Einzug ins Finale des Volleyball-Europacups legte

    Vor mehr als zehn Jahren kam ein kleiner, für Volleyballverhäitnisse eigentlich viel zu kleiner DHfK-Student zum ersten Male in die Gloria-Sporthalle in Leipzig, um das Training einer verschworenen Schar von Anhängern der damals in unserer Republik noch ganz jungen Sportart Volleyball zu übernehmen. ...

  • Zahlen und Erfinder

    Der sowjetische Erfolg von Innsbruck läßt viele Leute nicht ruhen. Ihre Unrast gilt der Suche nach Möglichkeiten, die sowjetische Medaillenausbeute bei kommenden Winterspielen einzuschränken und den unsinnigsten „Erklärungen" (ür die Gründe des EH-Medailten-Triumphes. Verständlicherweise spielt die ...

  • Elan der Jugend nutzen Erster Treffpunkt Werkleiter im Werk für Fernsehelektronik

    Etwa 30 Jugendliche aus dem Werk für Fernsehelektronik (WF) hatten sich am Dienstagnachmittag bei ihrem Werkleiter eingefunden. Diese Aussprache war der Auftakt für eine Vielzahl solcher Gespräche zwischen Wirtschaftsfunktionären und Jugendlichen in allen Berliner Betrieben. Dabei geht es nicht schlechthin ...

  • Schritt ins Leben

    In wenigen Tagen feiern viele Eltern mit ihren Kindern ein bedeutsames Familienfest. Der Sohn oder die Tochter gehen zur Jugendweihe. Ein unvergeßlicher Tag. Beginn eines neuen, entscheidenden Abschnitts ihres jungen Lebens. Gut«Sind sie darauf vorbereitet. Auf vielen Gebieten des Lebens haben sie Kenntnisse erworben ...

  • Guter UdSSR-Nachwuchs

    Den guten Ruf des sowjetischen Fußballs unterstrich bei ihrem ersten Spiel in unserer Republik die Juniorenauswahl der UdSSR. Sie schlug am Dienstagnachmittag in Berlin die Ligavertretung des TSC mit 3 :1 Toren. Der Gastgeber war bereits in der ersten Minute durch Hübscher in Führung gegangen. Aber erst nach der Pause wurde das immer bessei werdende Spiel der UdSSR noch mit drei Treffern zwischen der 65 ...

  • Sportplatz im NAW

    Erste Kontakte knüpfen Mädchen und Jungen aus Bitterfeld im März mit ihren Gastgebern aus der Greifswalder Straße (Wohngebiet 18). In einer Ausstellung zeigen sie ihre Erfolge in der Arbeit und beim Lernen. Der Kollwitzplatz legt sein Festkleid an. Bewohner der Umgebung wollen hier bis Pfingsten im NAW eine Grünanlage schaffen ...

  • Racing Strasbourg in Leipzig

    Nachholespiele der Fußball-Oberliga am Mittwoch und Donnerstag

    Das Sportprogramm während der Leipziger Messe bietet heute abend um 19 Uhr unter Flutlicht im Zentralstadion einen Fußballhöhepunkt. Racing Strasbourg, eine Mannschaft der 1. Profi-Division Frankreichs, trifft auf den SC Leipzig. Die französischen Berufsspieler stehen nach dem 22. Spieltag der Meisterschaftssaison auf dem zehnten Tabellenplatz ...

  • Philatelistische Kostbarkeiten

    Seit Dienstag im Postmuseum / Wertvolle Sammlung

    Zahlreiche phüatelistische Kostbarkei- ;eri birgt die neue Briefmarkenabteilung, 3ie am Dienstag in Anwesenheit des Staatssekretärs und 1. Stellvertreters ies Ministers für Post- und Fernmeldewesen, Martin Franke, in der ersten Etage äes Postmuseums in Berlin eröffnet ivurde. Dort können die Besucher wertvolle Marken aus den 17 Postgebieten sehen, die es von 1849 bis 1871 in Deutschland gab ...

  • Wie wird das Wetter?

    Wetterlage: Die eingeflossene Kaltluft bleibt weiterhin wetterbestimmend. Ein über der nördlichen Nordsee gelegenes flaches Tief verlagert sich unter Abschwächung langsam südwärts und wird am Mittwoch vor aUem die nördlichen Bezirke beeinflussen. Aussichten: überwiegend stark bewölkt, im Flachland nur örtliche Auflockerungen ...

  • Jugendcafe wird eingerichtet

    Freude und Entspannung finden die Mädchen und Jungen des Stadtbezirks in einem Jugendcafe, das in der Greifswalder Ecke Marienburger Straße nach dem Vorbild des Cafes in der Rathausstraße eingerichtet wird. Beim Deutschlandtreffen wird der Auftakt zu interessanten Veranstaltungen, Tanz und Frohsinn in diesem ehemaligen Lesecafe gegeben ...

  • Prater bleibt jung

    „Hier Zeitz — Hier Berlin" wird es am 16. Mai in einer Konferenzveranstaltung zwischen dem Speisesaal des VEB Aktivist und dem Kulturzentrum des Betriebes heißen. Mädchen und Jungen aus Zeitz, Gäste zum Deutschlandtreffen, wetteifern hier in einem abwechslunesreichen Programm mit der Jugend des Betriebes um die besten Darbietungen ...

  • Blick auf den Spielplan

    DEUTSCHE STAATSOPER, 19.30 Uhr: „Nabucco" ••) KOMISCHE OPER, 19.30 Uhr: „Othello* METROPOL-THEATER, 19.30 Uhr: „Orpheus in der Unterwelt" •**) DEUTSCHES THEATER, 18.30 Uhr: „Fieber" **•) KAMMERSPIELE, 20.30 Uhr: „Fortsetzung morgen" ***) BERLINER ENSEMBLE, 19 Uhr: „Die Tage der Commune" •••) VOLKSBUHNE, 19 ...

  • Eieraufkauf neu geregelt

    Eine neue Regelung des Eieraufkaufs erfolgt am 15. März in Berlin durch den VEAB. Danach erhalten Mitglieder des Verbandes der Kleingärtner, Siedler und Kleintierzüchter, die sich zur Abgabe einer bestimmten Menge Eier verpflichten, eine Berechtigungskarte mit rotem Aufdruck, auf die es im laufenden Jahr für jeweils 5 Eier 1 kg Futter gibt ...

  • Sonderdruck über das Buchenwaldkind

    Der Sonderdruck über die Auffindung des Buchenwaldkindes, herausgegeben von der Berliner Abendzeitung „BZ am Abend", ist in 100 000 Exemplaren erschienen und seit Dienstag an allen Zeitungskiosken erhältlich. Das reich illustrierte Heft bringt auf 32 Seiten Dokumente, Reportagen und Fotos über die Geschichte von Stefan-Jerzy Zweig, dessen Schicksal als literarische Vorlage für den in über zwanzig Sprachen erschienenen Roman i,Nackt unter Wölfen" von Bruno Apitz diente ...

  • Jubiläums-Ziehung

    Anläßlich des zehnjährigen Bestehens des Zahlenlottos findet am 8. März zusätzlich zur üblichen Ziehung eine große Jubiläums-Sonderziehung statt. Für diese Sonderziehung werden besondere Systemlosscheine für 3 DM ausgegeben. Es handelt sich um ein gekürztes System mit 10 Zahlen = 6 Tips. -Auf die Kontrollmarkenendnummern der an der Sonderziehung beteiligten Scheine werden ein Gewinn zu 100 000 DM, 10 Gewinne zu je 10 000 DM, 10 Gewinne zu je 5000 DM ausgelost ...

  • Über zehn deutsche Meilen

    Auf der Berliner Winterbahn geht es heute beim „Großen Preis der XVII. Friedensfahrt" über die ungewöhnliche Distanz von zehn deutschen Meilen (75 km). Die ausländischen Paare Lute/ van der Lans. (Holland), Godelle/Salmon (Frankreich), Rezzonico/Säger (Schweiz) und Baeckgard/Richter (Dänemark) treffen auf die DDR-Vertretungen Gebhardt/ Klawon, Kudwin/Stoltze,: Sander/Zuchold, Barthel/Schröder und die Gebrüder Feßler ...

  • Alle rüsten

    Zahlreiche Veranstaltungen sind Vorgeschmack auf das Deutschlandtreffen

    Vielfältig und ideenreich sind die Anstrengungen in allen Wohngebieten des größten Berliner Stadtbezirks, zum Deutschlandtreffen guter Gastgeber zu sein. Einen Vorgeschmack auf die stimmungsvolle Atmosphäre in den Pfingsttagen ver- '—" ' .^»i ?*-*_! mittelte am vergangenen Sonnabend die Veranstaltung „Kleines Deutschlandtreffen" ...

  • Zwischen Spitze und Königstor

    35 000 junge Gäste, vorwiegend aus dem Bezirk Halle und aus Westdeutschland, beherbergt der Stadtbezirk zum Deutschlandtreffen. Bei einem gemeinsamen Besuch der Leipziger Frühjahrsmesse wollen 35 junge Facharbeiter aus den halbstaatlichen Betrieben des Stadtbezirks den wissenschaftlich-technischen Höchststand auf ihren Fachgebieten kennenlernen ...

  • Hinweise erbeten

    Für eine Dokumentation über das Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 werden Personen gesucht, die an der Vorbereitung oder Durchführung beteiligt waren, über Teilnehmer und Vorgänge etwas mitzuteilen haben oder im Besitz von Dokumenten, Fotos, Briefen u. ä. sind. Auch Mitteilungen über scheinbar nebensächliche Begegnungen und Vorgänge können von Bedeutung sein ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    Redaktion: Berlin W 8, Mauerstraße 39/40, Tel S2 03M - Verlag: Berlin N 54, Schönhauser Allee 176, Tel. 42 00 14 - Abonnementspreis monatlich 3,50 DM- Bankkonto: Berliner Stadt- Icontor, Berlin N 58, Schönhauser Allee 144, Konto-Nr. 4/1898 - Alleinige Anzeigenannahme DEWAG WERBUNG BERLIN. Berlin C 2, Rosenthaler Straße 28-31, und die DEWAG- Betriebe und Zweigstellen in den Bezirken der DDR - zur Zeit gilt die Anzeigenpreisliste Mr ...

  • Schaufensterwettbewerb

    Auf ganz andere Weise will sich das Kollektiv der HO-Lebensmittelverkaufsstelle Schönhauser Allee 8 die Herzen dei Hallenser Jugendlichen erobern. Die Verkaufsstelle wird während der Festtage von morgens bis abends geöffnet sein. „Schaufensterwettbewerb? Ehrensache, da machen wir mit", meint Verkaufsstellenleiter Hartge ...

  • MITTEILUNGEN DER PARTEI

    Die Beisetzung der Urne unseres verstorbenen Genossen Arthur W y s c h k a findet am Donnerstag, dem 5. März, um 10.30 Uhr, auf dem Zentralfriedhof, Berlin- Friedrichsfelde, Pergolenweg, statt. Zentralkomitee -

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Frauentag und Frauenkongreß DDR — guter Handelspartner für alle Welt Qualitative Fortschritte unserer chemischen Industrie Wer zuerst kommt mahlt zuerst Textilarbeiter streiken um ihr Recht Weyer für neue Regelung Unhaltbare Bedenken DDR ist Realität FDP-Politiker widersetzen sich den CDU-Ultras Wissenschaftler organisieren gute Aussaat
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