22. Okt.

Ausgabe vom 17.01.1964

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  • Konzentration aller Kräfte auf Sicherung der Staatsplantermine

    Kommunique über eine Beratung des Volkswirtschaftsrates im Erdölverarbeitungswerk Schwedt

    Auf einer außerordentlichen Sitzung im Kulturhaus der Großbaustelle Schwedt befaßte sich die Leitung des Volkswirtschaftsrates am 15. Januar 1964 mit der Sicherung der termingerechten Aufnahme des Probe- und des Dauerbetriebes der ersten Ausbaustufe im Erdölverarbeitungswerk Schwedt (Oder). Unter der Leitung des Mitglieds des Politbüros und Vorsitzenden des Volkswirtschaftsrates, Minister Alfred Neumann, in Anwesenheit seiner beiden 1 ...

  • Aus ernster Sorge

    Für die deutsche Nation ist die VeiV hütung eines Kernwaffenkrieges zu einer Lebensfrage' geworden — mit dieser Feststellung beginnt der Brief, mit dem sich der Vorsitzende! des Staatsrates der Deutschen Demokratischen Republik an den westdeutschen Bundeskanzler wendet. Würde doch, wie es in dem Brief heißt, ein Kernwaffenkrieg unmittelbar die phy-s sische Existenz der deutschen Nation bedroKen ...

  • Wiedersehen mit Marlene Dietrich

    Berlin (ND). Auf dem Zentralflughafen Berlin-Schönefeld gab es gestern nachxnittag eine zwar kurze, aber sehr herzliche Begegnung mit einer Künstlerin, die fast legendären Ruhm genießt. Marlene Dietrich, die tolle Lola aus dem flauen Engel", hatte auf dem Flug nach Warschau, wo--sie ein mehrtägiges Gast- •piel geben wird* eine kleine Pause in Berlin eingelegt ...

  • Verhandlungen über DDR-Vorschlag Gebot der Vernunft und Humanität

    Überaus starke Resonanz auf den Brief Walter Ulbrichts an den Bonner Kanzler Erhard

    WESTDEUTSCHLAND. In der Westdeutschen Presse hat die Berichterstattung über den bedeutsamen Vorschlag der DDR ihren Platz fast durchweg auf den Titelseiten gefunden. Die „Frankfurter Rundschau" betonte in einem Kommentar, die Initiative der DDR ziele darauf ab, „zu verhindern, daß die Bundesrepublik ein Mitspracherecht über Atomwaffen erhält" ...

  • Forschungsrat unterstützt Initiative

    Berlin (ND). In einem Telegramm an den Vorsitzenden des Staatsrates der DDR, Walter Ulbricht, begrüßt der Forschungsrat der DDR den Brief -an den Bonner Kanzler Erhard und sichert seine Unterstützung zu. Das Telegramm ist unterzeichnet von Prof. Dr. Dr. Peter Adolf Thießen, Vorsitzender des Forschungsrates, Dr ...

  • Störfeuer der Ultras

    Die positive Aufnahme, die der Vorschlag Walter Ulbrichts bei einem großen Teil der westdeutschen Bevölkerung findet, versetzt die Bonner Ultras in höchste Alarmstimmung. In der panischen Furcht, der Friedenswille der -westdeutschen Bevölkerung und die Friedenspolitik der DDR könne ihre Atomrüstungspläne zum Scheitern bringen, schicken sie ihre Wortführer Wehner (SPD), Gradl (CDU) und Guttenberg (CSU) vor, um den Vorsehlag der DDR zu verleumden und als „undiskutabel" abzuwerten ...

  • Der Fall Mafumat

    Berlm (ADN). Die Ausstellung *Der Fall Mafumat" wurde am Donnerstag vom 1. Stellvertreter des Vorsitzenden des Volkswirtschaftsrates Erich Markowitsch im Pavillon in der Berliner Rathausstraße eröffnet. In interessanter Weise wird mit wirksamen optischen und akustischen Mitteln an Hand der Entwicklung ...

  • Prof. Dr. Dr. Friedrich: Eine Tat

    Berlin (ND). Der Präsident des Friedensrates der DDR, Prof. Dr. Dr. Walter Friedrich, begrüßte' in einer Erklärung die neue Initiative der DDR. In der Erklärung heißt es: „Der Vorschlag Walter Ulbrichts ist eine Tat, nun möchten wir auch von der Regierung der Bundesrepublik Taten sehen, die dem Frieden dienen ...

  • Es spricht: Genosse Paul Verner

    Mitglied des Politbüros und 1. Sekretär der Bezirksleitung Berlin Demonstriert für eine Politik der Entspannung und Verständigung, gegen eine multilaterale Atommacht der NATO - für den umfassenden Aufbau des Sozialismus in der Deutschen Demokratischen Republik I

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  • Folgenschwerer Parlamentsbeschluß

    Im März 1958 beschloß dann das Parlament in Bonn, die Bundeswehrmacht mit Atom- und Raketenwaffen auszurüsten. Postwendend begannen Gesellschaften wie die 1955 gegründete „Bölkow-Entwicklungen-KG" in Ottabrunn bei München, „Forschungsraketen" zu entwickeln, allerdings noch Immer ^friedlich" getarnt Im ...

  • Weitere Schritte sollen folgen Forderung in Westberlin: Auf dem Verhandlungsweg nicht stehenbleiben Stoph-Brief zustimmend beantworten

    Berlin (ADN/ND). Das Berliner Abkommen war der erste Schritt, jetzt müssen weitere folgen. Diese Meinung hat die große Mehrheit der Westberliner Bevölkerung. In betrieblichen Diskussionen wird immer wieder darauf hingewiesen, Willy Brandt dürfe sich von der CDU nicht den Verhandlungsweg verlegen lassen ...

  • Barsei im SchulzejiJocJi

    Die westdeutschen Ultras sehen sieb immer stärkeren Kräften gegenüber* die sich für Vernunft tind Annahme solcher humanitären Initiativen aussprechen wie z. B. Walter Ulbrichts jüngsten Vorschlag für einen Vertrag zwischen beiden deutschen Staaten über den umfassenden Verzicht auf Kernwaffen, Je größer ...

  • Zweierlei Maß

    Bonn (ADN/ND). Vor dem Parlamentarischen Untersuchungsausschuß zur Klärung des Bonner Telefon-Abhörskandals bestätigte der Leiter der „Abteilung Rechtsradikalismus" im Verfassungsschutzamt, Bessel-Lorck, daß seine Leute so gut wie beschäftigungslos sind. Zum Abhören von Faschisten gebe es „keine Initiativen" ...

  • Lohnraub durch Preiswucher

    Darmstädter Gewerkschafter fordern Kampfmaßnahmen

    Darmstadt (ND). Energische Schritte der westdeutschen Gewerkschaften gegen die Preiserhöhungen haben die Teilnehmer einer Versammlung der IG Druck und Papier für das Gebiet Darmstadt gefordert. Der Landesbezirksleiter der IG Druck und Papier, Kollege Melzer, berief sich auf die Beschlüsse des Düsseldorfer DGB-Kongresses und erklärte, die Stärke der Arbeiter liege in ihrer Geschlossenheit ...

  • Drei atomare Pfade

    Am vorteilhaftesten erscheint ihnen* um dieses Ziel zu erreichen, der Weg über eine sogenannte NATO-Atommacht, den sie seit 1960 ansteuern. Für die USA war damit von Anfang an eine Gefährdung ihrer atomaren Sonderstellung im NATO-Pakt verbunden. Dennoch gaben sie — sorgsam darauf bedacht, ihren westdeutschen Partnerkonkurrenten nicht vor den Kopf zu stoßen — dem Bonner Drängen nach und konstruierten ihrerseits Ende 1961 das „multinationale" Projekt ...

  • SS-Mörder als Lehrer tätig

    In Auschwitz an Massakern beteiligt / Überlebende wollen aussagen

    Frankfurt (Main) (ADN/ND). „Als SS- Mann bejahte ich diese Aktionen!" Eiskalt kam dies am Donnerstag über die Lippen des heute 42jährigen ehemaligen SS- Oberscharführers und Leiters der Aufnahmeabteilung in der Politischen Abteilung des KZ Auschwitz I, Hans Stark. Unbeteiligt, gemütlich im Sessel lehnend, schilderte er dem Schwurgericht „diese Aktionen", darunter auch die Ermordung von Kindern, im einzelnen ...

  • Bewußt konziliante Form

    AUSLAND. Auch in der ausländischen Presse nimmt die DDR-Initiative breiten Raum ein, wenn auch die meisten Blät- *ter — offenbar unter Zeitdruck — noch keine Wertung vornahmen. ~" Die „Humanite" veröffentlichte einen Kommentar ihres Berliner Sonderkorrespondenten, in dem es heißt: „Die Vorschläge sind nicht nur wegen der außerordentlichen Dringlichkeit des Problems bedeutsam, sondern auch wegen der bewußt konzilianten Form, in der sie gemacht wurden ...

  • Raketen gegen Entspannung

    Bonn drängt nach Mitgliedschaft im Atomklub / Hintergründe des westdeutschen Rüstungswettlaufs

    Diese Beschränkungen und Kontrollbestimmungen wurden damals in der Absicht erlassen, die Bundesrepublik als antikommunistisches Bollwerk aufzupäppeln, aber nur so weit, daß sie die Vormachtstellung vor allem der USA nicht gefährde. Wenn auch bezüglich anderer Waffensysteme die seinerzeit festgelegten Bestimmungen Schritt für Schritt gelockert oder beseitigt wurden —1 Kern- und Raketenwaffen auf eigenem Territorium zu entwickeln und herzustellen, ist der Bundesrepublik auch heute noch verboten ...

  • Glückwunsch des ZK

    Genossin Maria Härtung 80 Jahre

    Berlin (ND). Heute begeht Genossin Maria Härtung in Berlin ihren 80. Geburtstag. Das Zentralkomitee gratuliert der bewährten Genossin herzlich. Bereits 1906 trat Genossin Härtung dem Arbeiterinnenbildungsverein bei und war seitdem unermüdlich für die Gleichberechtigung der Frau in der Gesellschaft tätig ...

  • Freiheit für Horst Benz!

    Prag (ADN/ND). Auf einer Tagung in Prag hat das Administrativkomitee der internationalen Vereinigung der Gewerkschaften der Metall- und Maschinenbauindustrie im Weltgewerkschaftsbund einstimmig eine Protestresolution für die Freilassung des in Westdeutschland widerrechtlich eingekerkerten DDR-Gewerkschafters Horst Benz angenommen ...

  • Interesse aller Deutschen

    Der Vorsitzende des „Bundes der Deutschen", Wilhelm Elfes, bezeichnet in einer ersten Stellungnahme dieses Vorgehen als „einfach empörend" und „einen denkbar schlechten politischen Stil". Elfes unterstreicht, die Vorschläge Walter Ulbrichts seien ein Anliegen, das die Deutschen in beiden Staaten, gleichermachen berüjjrje ...

  • Seuche breitet sich aus

    Berlin (ADN). Die Hamburger „Weif vom 15. Januar 1964 teilt mit: „Die Maulund Klauenseuche hat sich im Dezember erheblich ausgebreitet Wie das Bundesernährungsministerium mitteilte, stieg die Zahl der betroffenen Gemeinden von 131 am 30. November 1963 auf 232 Gemeinden am 31. Dezember 1963, die Zahl der betroffenen Gehöfte von 241 auf 559 ...

  • Krüger angeprangert

    Warschau (ADN/ND). Eine Ausstellung von Originaldokumenten aus der Zeit der faschistischen Besatzung wird in Chojnice, dem Schauplatz der Verbrechen des jetzigen Bonner Ministers Hans Krüger, gezeigt. Die Dokumente geben Aufschluß über die verbrecherische Tätigkeit Krügers als Vorsitzender des Sondergerichts in Chojnice ...

  • • Dänischer Protest

    > Kopenhagen (ADN-Korr.). Gegen die "beabsichtigte Verurteilung Hans- Fladungs protestierten Organisationen der ehemaligen dänischen KZ-Häftlinge und Widerstandskämpfer, die Gruppen Ampa, Bopa, Horseröd, Neuengamme, Rolf Krake, Sachsenhausen und Stutthof. In einem Schreiben an den Landesjustizminister von Nordrhein-Westfalen, Dr ...

  • %f ■ Meinung verfälscht

    Die CDU-Zeitung „Bonner Rundschau* beschimpft am Mittwoch in einem Leitartikel alle diejenigen Politiker, die das -Abkommen als Schritt auf dem Weg zu einer Politik der Entspannung bezeichnen. Obgleich sich erst kürzlich bei einer Umfrage in Westberlin 90 Prozent der Bevölkerung für derartige Verhandlungen aussprachen, verfälscht das Blatt die Westberliner Meinung und behauptet: „Die Westberliner begegnen den Vorgängen um das Passierscheinabkommen zunehmend mit Mißtrauen ...

  • Terrorprozeß soll weitergehen

    Am 20. Januar will die Politische Strafkammer in Düsseldorf das Verfahren gegen Klara Fladung und Crete Hoff« mann fortsetzen, nachdem am vergange« nen Montag die Verhandlungen im Terrorprozeff gegen den schwerkranken Darmstädter Verleger Hans Fladung ausgesetzt werden mußten. Damit würde faktisch gegen Hans Fladung weiterverhandelt, ohne daß er sich verteidigen könnte ...

  • $EUES DEUTSCHLAM)

    ' DAS REDAKTIONSKOtLEGIUM Hermann Axen, Chefredakteur; Eberhard Heinrich, Hajo Herbell, Dr. Günter Kertzscher, stellv. Chefredakteure; Armin Greim, Redaktionssekretär; Horst Bitschkowski, Harri Czepuck, Walter Florath, Dr. Rolf Gutermuth, Georg Hansen, Willi Köhler, Karl-Ernst Reuter, Lieselotte Tboms, Dr ...

  • Im Berg eingeschlossen

    Castrop-Kauxel (ADN/ND). Seit Mittwoch vormittag sind sieben Bergleute der Ruhr-Schachtanlage „Erin" durch einen Strebbruch in - 600 Meter Tiefe eingeschlossen. Sie werden über eine dreizöllige Preßluftleitung mit Nahrung versorgt. Die Rettungsmannschaften haben mit einer Bergungsbohrung begonnen.

  • Grete Hoffmann

    Seit Jahren ist sie treue Mitarbeiterin des fortschrittlichen Verlegers. Ihren humanistischen Geist konnten auch die Nazis nicht brechen. Die Faschisten schleppten sie viereinhalb Jahre durch ihre Zuchthäuser. Ihren Bruder erschlug die Gestapo.

  • Klara Fladung .

    Die tapfere Ehefrau des Verlegers Hans Fladung leidet an einer schweren Angina pectoris. Ihre Krankheit ist die Folge von Mißhandlungen durch die Faschisten. Siebenmal hatte die Gestapo die Antifaschistin verhaftet.

  • Verhandlungen über DDR-Vorschlag

    (Fortsetzung von Seite 1)

    zielle Schreiben Walter Ulbrichts an den Bonner Kanzler nicht angenommen und* wie westliche Nachrichtenagenturen melden, ungeöffnet zurückgeschickt.

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  • Das beste Argument

    Für 29 Konstrukteure, Technologen und Arbeiter unserer Arbeitsgemeinschaft Steht feSt: Ohne sozialistische Gemeinschaftsarbeit -wäre die Futterteildrehmaschine DF 315 nie das geworden, was ■wir von ihr erhofften, eine Maschine von Weltniveau für das »Inland- und Exportgeschäft Früher hat jeder Bereich in unserer Werkzeugmaschinenfabrik bei Neuentwicklungen für sich gearbeitet, die Konstruktion, die Technologie, die Produktion ...

  • Verteidigt — verbessert

    Von Elektroingenieur Hartmut H e n n i g Die sozialistische Gemeinschaftsarbeit führte auch in unserem Konstruktionsbüro zu einer Verbesserung der Arbeitsmethoden. Früher hat jeder Konstrukteur alles gemacht. Eine Spezialisierung auf bestimmte Detailgebiete gab es kaum. Aber wie in der Produktion ist natürlich auch in der Forschung und Entwicklung eine Spezialisierung von Vorteil und führt vor allem schneller zu qualitativ guten Ergebnissen ...

  • Weltstand bei den Kosten

    Ich habe vom ersten Tag der Konstruktion der DF315 an neben den Beißbrettern gestanden. Meine Gedanken waren nur darauf gerichtet, wie wir Technologen dazu beitragen können, daß die neue Maschine in ihrer Fertigung und in den Kosten ebenfalls Weltniveau bekommt. Sonst, das ist meine Meinung, nützt die beste Funktionstüchtigkeit, die tollste Automatik nicht viel ...

  • Im Pavillon am Alexanderplatz

    Die Ausstellung „Der Fall Mafumat'V die vom 16. Januar bis zum 20. Februar im Rundbau am Berliner Alexanderplatz gezeigt wird, hat das Motto „Zielgerichtete- Information heißt besser leiten,- schneller entwickeln, fortschrittlicher konstruieren, rationeller produzieren". Es wird am Beispiel der Futtertetldrehmaschine DF 315 aus dem VEB Werkzeugmaschinenfabrik Magdeburg — deren Schöpfer wir auf dieser Seite mit ihrer Arbeit vorstellen — der Weg zum, Weltniveau anschaulich demonstriert ...

  • Wie ein Detektiv

    Die Arbeitsteilung in der sozialistischen Gemeinschaft schrieb mir die Rolle eines Detektivs zu. Sie war nicht ganz einfach, aber sehr notwendig. Prospekte, wissenschaftliche Literatur über 29 verschiedene Maschinen — vor allem aus dem kapitalistischen Ausland — mußten studiert, Patente durchgesehen werden ...

  • WISSENSWERTES

    Ist Ihnen bekannt, daß # es in der Welt rund 100 000 wissen^ ' schaftliche Zeitschriften gibt, in denen ' jährlich etwa 1,5 Millionen wissen-' schaftlich-technische Beiträge - erschei-T *' nen? # mehr als ein Fünfte! aUer^wissenscfiaftliehen Literatur in-.der Sowjetunion - erscheint? # es mehr als 12 ...

  • Spiegelbild des Leistungsvermögens

    eigentlichen Musterbau durchführten. So konnten gewisse neue Erkenntnisse beim Bau der Mustermaschinen bereits ausgewertet werden. Das sparte Zeit und Geld. Im Endeffekt verringert sich die Zeitspanne zwischen Konstruktionsabschluß und Einführung in die Produktion. Die DF 315 muß ein Spiegelbild des Leistungsvermögens unserer Republik werden ...

Seite 4
  • Ökonomie in der Schule ist nicht verfrüht - sagen die Leser

    Ökonomie als Lehrstoff der Schule besonders dort Eingang finden, wo sie die meisten Berührungspunkte hat, wo sie sozusagen „zu Hause" ist — beim Unterrichtstag in der Produktion, beim Werkunterricht und bei der beruflichen Grundausbildung. Dort wird sie weder zum „sporadischen Anhängsel verschiedener Unterrichtsfächer", noch kann sie zur Zersplitterung führen ...

  • Der GOELRO-Phn

    Lenin war sich darüber im klaren, daß es nicht nur um die Arbeit eines einzelnen Wissenschaftlers gehen konnte. Deshalb empfing er bereits am 27. Januar 1921 Delegierte des Vereinigten Rates der wissenschaftlichen Institutionen und höheren Lehranstalten und beriet mit ihnen, wie man Bedingungen für die wissenschaftliche Forschungsarbeit in der ganzen Sowjetrepublik schaffen könne ...

  • Hilfe für Pawlow

    Als er einmal mit Maxim Gorkl zur Hauptartillerieverwaltung fuhr, um sich mit einer Erfindung bekannt zu machen, waren die Fachleute über die vielen sachkundigen Fragen, die Lenin Ihnen stellte, erstaunt. Auf dem Heimweg tagte Lenin dann zu Gorkl: „Ach, wenn wir die Möglichkeit hätten, all diesen Technikern ideale Bedingungen für ihre Arbeit zu schaffen! In 25 Jahren würde -'Rußland das führende Land der Welt ■ein ...

  • Neue Fragen

    Vor uns steht heute die Aufgabe, im Sinne Lenins das Bündnis zwischen Naturwissenschaftlern und marxistischen Philosophen auch durch die Korrektur falschen Verhaltens zu festigen. Um die philosophischen Probleme der modernen Naturwissenschaft zu erforschen, bedarf es der schöpferischen Zusammenarbeit mit den Naturwissenschaftlern ...

  • Bündnis gegen Mystizismus

    Es ist das Verdienst Lenins, neue erkenntnistheoretische Fragen, wie das Verhältnis von relativer und absoluter Wahrheit und Probleme des Widerspiegelungsprozesses objektiver Vorgänge in wissenschaftlichen Theorien untersucht zu haben. Lenin schrieb seine Arbeit, um sich von den idealistischen Positionen einiger Bolschewik! abzugrenzen ...

  • Beitrag zur Erkenntnistheorie

    Besonders in seinem Werk „Materialismus und Empiriokritizismus" behandelte Lenin mit Sachkenntnis philosophische Probleme, die sich aus neuen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen ergaben. Er wollte dort nicht die Speziallehren der Physik erörtern. Ihn interessierten „lediglich die erkenntnistheoretischen Schlußfolgerungen aus einigen ganz bestimmten Sätzen und allgemein bekannten Entdeckungen" ...

  • Ich habe Bedenken

    Wenn man sich überlegt, was unsere Kinder zur Zeit alles lernen und was sie späterhin noch lernen sollen, so kann einem ein wenig bange werden. Es scheint mir an der Zeit, alle Themen, die man koordinieren kann, nicht mehr zu zersplittern. In diesem Sinne stimme ich den Ausführungen der Genossen Dr. Wagner und Erdmann („ND" vom 11 ...

  • Worte an die Jugend

    Sie werden erst spater die Worte Lenins verstanden haben: ,.Kommunist kann einer nur dann werden, wenn er sein Gedächtnis um alle Schätze bereichert, die von der Menschheit gehoben worden sind." So dachte Lenin auch in den schwierigsten Situationen an die Zukunft Er wußte, daß Wissenschaft und Technik eine wichtige Grundlage für den Aufbau der neuen Gesellschaftsordnung sind ...

  • Achtung vor der Wissenschaft

    Lenin wußte, daß man Sachkenntnis und theoretische Voraussicht braucht, wenn man einen guten und wissenschaftlich richtigen Plan ausarbeiten will. Er erkannte, daß keine Maßnahme einen vollen Erfolg bringen kann, wenn sie nicht genau mit den Entwicklungsgesetzen in Einklang steht. Daraus ist zu erklären, daß Lenin die Wissenschaft und das theoretische Denken so hoch schätzte ...

  • Von der Werkbank bis zum Butterbrot

    ökonomisches Denken erst für Erwachsene? Nein! Das ist zu spät. Wir müssen tatsächlich, wie das „ND" in seiner Ausgabe vom 11. Januar schreibt, schon in der Schule, von der 1. Klasse ab beginnen, ökonomische Kenntnisse sollten künftig zur Allgemeinbildung gehören. Meiner Ansicht nach kann man sogar schon im Kindergarten damit anfangen ...

  • Fachlehrer für Staatsbürgerkunde

    Berlin (ND). Ab 1. September 1964 beginnt an der Karl-Marx-Universität Leipzig und am Pädagogischen Institut Karl-Marx-Stadt die Ausbildung von Lehrern für das Fach Staatsbürgerkunde. Das Studium, das sich über vier Jahre erstreckt, erfolgt in Verbindung mit den Fächern Geschichte bzw. Deutsch oder Körpererziehung ...

  • AUS KULTUR UND WISSENSCHAFT

    Folkwangballett aus Essen herzlich gefeiert

    Berlin (ND). Nach der Schweriner Eröffnung gastierte das Folkwangballett aus Essen gestern abend zum erstenmal in der Berliner Volksbühne. Das Ensemble junger Tänzer und Tänzerinnen wurde bereits nach dem ersten Programmteil vom Berliner Publikum herzlich gefeiert. Höhepunkt des Abends war das Ballett „Der grüne Tisch", in der Choreographie von Prof ...

  • 10 Jahre Gesellschaft für Veterinärmedizin

    Berlin (ADN). Zum 10. Jahrestag des Bestehens der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Veterinärmedizin in der DDR am 21. Januar fand am Donnerstag im „Haus Budapest" zu Berlin eine Festsitzung des erweiterten Präsidiums der Gesellschaft statt. Als Ehrengäste waren die Mitbegründer der Gesellschaft Prof ...

  • DDR-Lehrmittelschau in London

    London (ADN-Korr.). Eine Lehrmittelausstellung der DDR wird gegenwärtig in London gezeigt; Das Deutsche Hygiene- Museum zu Dresden ist mit dem gläsernen Torso eines Menschen sowie mit einer Kollektion seiner traditionellen Lehrmittel vertreten. Neben den anatomischen Modellen zeigt das Institut Lichtbildreihen und Moulagen (Wachspräparate) ...

  • Cocktail zur „Fieber"-Premiere

    Berlin (ADN). Der Botschafter der Rumänischen Volksrepublik in der DDR, Dr. Stefan Cleja, gab am Mittwoch in Berlin zur bevorstehenden Premiere des rumänischen Gegenwartsstückes „Fieber" einen Cocktail. Der Einladung waren der Stellvertreter des Ministers für Kultur Kurt Bork, Vertreter des Außenministeriums, der Intendant des Deutschen Theaters, Prof ...

  • Plastiken und Grafiken aus der CSSR

    Berlin (ADN). Eine Ausstellung von Plastiken und Grafiken der slowakischen Künstler Alexander Trizüljäk und Ferdinand Hloznik wurde am Mittwoch im Haus der Tschechoslowakischen Kultur in Berlin eröffnet. Staatspreisträger Alexander Trizuljak, der an der Eröffnung teil- -nahm, ist in der Ausstellung mit 30 Plastiken und Zeichnungen vertreten ...

  • Nur ein Stückchen Brot?

    Als vor einigen Tagen\zufällig mein Blick in den Papierkorb eines Klassenzimmers fiel, wunderte ich mich, daß so sehr viel Brotreste zu sehen waren. Zunächst glaubte ich an einen Zufall oder Einzelfall, doch ich irrte mich. Die Bilanz meiner „Inspektion" durch mehrere Klassenräume war erschreckend. Haben ...

  • „Man müßte ihiien

    ideale Bedingungen schaffen" Lenin und die Naturwissenschaften /Von Dr. Herbert Hörz Centn

    lebender als die am Leber und Waffen (Majakowski) Am Abend des 2. Oktober 1920 sprach Lenin vor den Delegierten des III. Gesamtrussischen Kongresses des Kommunistischen Jugendverbandes über die Aufgaben der Jugendverbände. Da noch heftige Kämpfe gegen Wrangel geführt wurden, erwartete man ein Referat über den Kampf gegen die Weißgardisten ...

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  • Wie Jaroslav Prucha den Plan erfüllen half

    |7 in gewaltiges Stück glühenden Eisens, Xu der Rotor für eine 50-Megawatt-Turbine, war gerade in der 5000-Tonnen- Schmiedepresse. Brigadier der Arbeiter, die diesen hämmernden Giganten unter Kontrolle halten, ist Jaroslav Prucha. „Er wurde mit dem Arbeitsorden und dem Ehrentitel .Pionier der sozialistischen Arbeit' ausgezeichnet", sagte mein Begleiter ...

  • Bonns Bof schaff er stehen zur Apartheid

    P\ er sozialdemokratische .Vorwärts webt "^ in seiner Mittwochausgabe nach; da8 Bonns Botschafter in Pretoria seit Jahren dem Rassenhetzerregime in Südafrika volle Unterstützung gewähren. Die Zeitung schreibt unter anderem: »Mit eifernder Beflissenheit, positive Resultate ihres Wirkens nach Hause melden zu können, haben sie in Pretoria alle Zweifel darüber zu beseitigen versucht, auf welcher Seite die Bundesrepublik in dem sich verschärfenden Rassenkampf der Südafrikaner Positfon bezogen hat ...

  • Im neuen mongolischen Industriezentrum Darchan

    T\as mongolische Wort für Schmiede •L' ist Darchan. Bis vor zwei Jahren ■war dies der Name einer kleinen Ortschaft ungefähr 230 km nördlich von Ulan-Bator, nahe der sowjetischen Grenze. Der Flecken führte den Namen schon zu Zeiten, da Nomaden das Land durchschweiften. Hirten hatten in den Ausläufern des bis zu fast 3000 m hohen Baga- Chenti-Gebirges Eisenerze und Kohle gefunden ...

  • Feuer der Zukunft

    Auf dem Ruckweg von Scharm Gol werfen wir noch einen Blick auf den Bau des Zementwerkes, das von der CSSR errichtet wird. Trotz Kälte herrscht Hochbetrieb. Man hilft sich mit offenen Feuern, um das Einfrieren des Kalks zu verhindern. Unweit des Zementwerkes baut die Volksrepublik Polen die Brennerei für Kalk- und Ziegelsteine ...

  • Westliche Politiker müssen über Entspannungsvorschläge beraten

    Washington/London (ND). Die Friedensinitiative der Sowjetunion und der DDR wirkt zunehmend auf die Politik der Westmächte ein. Davon zeugt der Verlauf der Besprechungen, die USA-Präsident Johnson in Washington mit Italiens Präsident Segni und der britische Premierminister Douglas-Home in London mit dem Bonner Kanzler Erhard führten ...

  • 3000Panamesen: „Yankee go home!'4

    Massendemonstration für Kanalneutralisierung 'j, Berliner solidarisch

    Panama/Washington (ADN). Über 3000 panamesische Schüler und Studenten demonstrierten am Mittwochabend vor dem Präsidentenpalais in der Hauptstadt Panama gegen die Haltung der USA im Konflikt um den Panama-Kanal. In Sprechchören riefen sie „Yankee go home", „Wir wollen keine Beziehungen zu den USA" und „Chiari, bleibe fest" ...

  • Die Jägerseele

    „In wenigen Jahren werden Sie den Ort nicht wiedererkennen"; sagt Genosse Lha Djib. „Und die Menschen?" frage ich.. „Kommen sie gerne von der Steppe in die Stadt?" Genosse Lha Djib, ein Mensch, aus dessen Gesicht Lebensweisheit und Güte, gepaart mit Energie, sprechen, lächelt: „Natürlich", sagt er, „wer einmal das Wanderleben mit der Jurte gegen eine feste Arbeit vertauscht hat, lernt schnell die Vorteile zu schätzen ...

  • 94 Chemiegroßbauten werden Objekte des Komsomol

    Moskau (ADN/ND). Die aktive Teilnahme an der Entwicklung der chemischen Industrie ist die wichtigste Aufgabe des Komsomol und aller sowjetischen Jugendlichen. Das wird in einer Entschließung des ZK des Komsomol, das im Moskauer Kreml seine Plenartagung abhielt, hervorgehoben. 94 Bauobjekte der Chemieindustrie, davon 38 Mineraldüngerwerke, werden zu vordringlichen Jugendobjekten erklärt, auf deren Bau alle Kräfte konzentriert werden sollen ...

  • Dorticos empfing DDR-Delegation

    Minister Bentzien berichtete über Vorbereitung des Kulturabkommens

    Havanna (ADN-Korr.). Der Präsident der Republik Kuba, Osvaldo Dorticos, empfing am Mittwoch in seinem Amtssitz in Havanna die Regierungsdelegation der DDR unter Leitung von Kulturminister Hans Bentzien zu einem freundschaftlichen Gespräch. An der Unterredung, die etwa 40 Minuten dauerte, nahm auch DDR-Botschafter Fritz Johne teil ...

  • Sansibar wünscht gute Beziehungen

    Sansibar (ADN). Die Bevölkerung von Sansibar hat ihre Arbeit wiederaufgenommen. Die Stadt war in der Nacht zum Mittwoch fast völlig ruhig. Nur die Läden bleiben noch geschlossen. Während Einheiten von Freiwilligen die Spuren des Umsturzes vom Sonntag beseitigten, trat am Mittwoch die neue revolutionäre Regierung zusammen ...

  • Genosse Lha Djib

    Man hatte in Darchan unsere Ankunft schon erwartet. Genosse Lha Djib wird uns zur Seite gegeben. Er ist vor zwei Jahren von Ulan-Bator nach Darchan übergesiedelt, um die Abteilung Bauwesen in diesem wichtigen Industriezentrum zu übernehmen. Insgesamt arbeiten in Darchan schon 5000 Menschen, unter ihnen Hunderte Spezialisten aus der UdSSR, CSSR und Polen ...

  • Größtes Wasserkraftwerk der Welt

    Alle 16 Bratsker Turbinen in Betrieb /Jetzt volle Kapazität von 3,6 Millionen kW

    Moskau (ND-Korr.). Die letzten bellen Hydro-Aggregate des gewaltigen Jratsker Wasserkraftwerkes an der Ankara sind in Betrieb genommen worden, jerichtet die Sowjetpresse am Donlerstag. Damit hat dieses größte Wasserkraftwerk der Welt seine volle Kapazi- ;ät von 3,6 Millionen Kilowatt erreicht. Seit der Inbetriebnahme der ersten Aggregate hat dieses Kraftwerk bereits mehr als zehn Milliarden Kilowattstunlen Strom an das ostsibirische Energienetz abgegeben ...

  • Ingenieur Silosow

    Durch den Bau der Kohlengruben von Scharin Gol führt uns der sowjetische Ingenieur Silosow, ein Sibirier. Die Kohle liegt 40 m tief. Eine Million Tonnen sollen jährlich gefördert Werden. „Wir Sibirier helfen unseren mongolischen Freunden sehr gern", sagt Genosse Silosow. „Sibirier und Mongolen sind doch direkte Nachbarn ...

  • Abkommen verlängert

    Peking (ADN). Zwischen der Regierung der DDR und der Regierung der Volksrepublik China ist am Donnerstag in Peking ein Protokoll über die Verlängerung des Abkommens über technische und technisch-wissenschaftliche Zusammenarbeit vom 30. Oktober 1953 unterzeichnet worden. Für die Regierung der DDR unterzeichnete Botschafter Josef Hegen, für die Regierung der Volksrepublik China der stellvertretende Vorsitzende des Komitees für Wissenschaft und Technik, Dschang Ju-sjüan ...

  • Attentat auf CGIL-Büro

    Rom (ADN-Korr.): Faschistische Terroristen haben ein neues Attentat auf ein Büro des italienischen Gewerkschaftsbundes CGIL verübt. Die Aktion richtete sich gegen den Sitz der CGIL von Piomblno, einem wichtigen Zentrum der Eisenhüttenindustrie in der Toscana. Die Banditen warfen eine Brandbombe und einen Sprengkörper gegen die Tür des Gebäudes ...

  • Glenn ausgeschieden

    New York (ADN). John Glenn, dei erste amerikanische Astronaut, hat an Donnerstag seine Tätigkeit bei der Luftfahrt- und Raumbehörde der USA (NASA) aufgegeben. In einer Mitteilung des Ausbildungszentrums der Astronauten wird lediglich gesagt, daß der Direktor dieses Zentrums dem Entlassungs gesuch Glenns zugestimmt habe ...

  • Stahlkrieg verschärft

    Luxemburg (ADN). Die Hohe Behörde der Montanunion hat Stahlproduzenten und -Verbraucher über die den Regierungen der Mitgliedstaaten empfohlenen Zollerhöhungen für Stahlimporte unterrichtet Wie westliche Nachrichtenagenturen melden, sehen die Empfehlungen der Hohen Behörde eine Heraufsetzung der Stahleinfuhrzölle auf neun Prozent und die Einführung eines Sonderzolls von sieben Dollar je Tonne importierten Gießerei-Roheisens vor ...

  • Prof. Correns grüßt Präsident Karume

    Berlin (ADN). Der Präsident des Nath>- nalrates der Nationalen Front des demokratischen Deutschland, Prof. Dr. Dr. Correns, hat dem Präsidenten der Afro-Shirazi-Partei, Obeid Karume, eine Grußbotschaft übermittelt. Darin beglückwünscht er Obeid Karume im Namen des Nationalrates und in seinem eigenen Namen anläßlich der Proklamierung der Republik Sansibar und dessen Ernennung zum Präsidenten der • Republik ...

  • Empfang in Helsinki

    Helsinki (ADN). Zahlreiche finnische Persönlichkeiten waren am Donnerstag Gäste der DDR-Handelsvertretung. Gesandter Wilhelm Thiele hatte aus Anlaß der Anwesenheit der DDR-Regierungsdelegation unter Leitung des Generaldirektors im Ministerium für Außenhandel und Innerdeutschen Handel, Handelsrat Herbert Meyer, zu dieser Begegnung eingeladen ...

  • Freundschaftliche Gespräche

    Moskau (ADN). Der kubanische Ministerpräsident Dr. Fidel Castro und seine Begleitung halten sich laut TASS seit einigen Tagen gemeinsam mit Ministerpräsident Nikita Chruschtschow in der Umgebung Moskaus zur Erholung auf. Bei offenen, freundschaftlichen Gesprächen findet gleichzeitig ein Meinungsaustausch über viele Fragen von beiderseitigem Interesse statt ...

  • KP Schwedens fordert kernwaffenfreienNorden

    Stockholm (ADN). Die Schaffung einer kernwaffenfreien Zone in Nordeuropa haben die Vertreter der Kommunistischen Partei im schwedischen Reichstag vorgeschlagen. „Die Schaffung einer kernwaffenfreien Zone im Norden würde dazu führen, daß die nordischen Staaten sich selbst keine Kernwaffen zulegen und auch keinen Teil ihres Territoriums für die Lagerung solcher Waffen zur Verfügung stellen", heißt es in der Begründung ...

  • 25 Tote bei Einsturz

    Paris (ADN). In einem Pariser Vorort ist am Mittwoch ein im Bau befindliches 30 Meter hohes Gebäude eingestürzt, wobei 25 Arbeiter den Tod gefunden haben; nur 15 Tote konnten bisher geborgen werden. Die Zahl der Verletzten beläuft sich auf 20.

  • IN EINEM SATZ

    wird-

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  • OLYMPIA AUF SCHNEE UND EIS III. Vom 30:0 träumt man nicht mal mehr

    Davey brach außen durch und überwand Moore mit einem plazierten halbhohen "Schuß. Es stand für England 1 :0, und die Kanadier trösteten ihren Torwart. 59 Minuten waren noch zu spielen, und es gab keinen Grund, von diesen -59 Minuten etwas anderes zu erwarten als einen klaren kanadischen Sieg. Bei allen ...

  • SPORT KURZ BERICHTET

    Der Deutsche Faßballmeister SC Motor Jena schlug am Donnerstag den Spitzenreiter der Liga-Staffel Nord, TSC Berlin« in einem Freundschaftsspiel mit 3:1 (1:0). Alle drei Treffer des Meisters erzielte Seifert (15., 70. und 80. Minute). Für die Berliner, die in der 70. Minute Ruttig durch Feldverweis verloren, war Quest (52 ...

  • Internationale Erfahrungen halfen

    Ingenieure und Techniker fanden sich vor einem Drei viertel jähr in der Berliner Schuhfabrik zu einem Entwicklungskollektiv zusammen. An seiner Spitze der Haupttechnologe Erich Schmidt und, der junge Schuhingenieur Rolf Unger. Der 29jährige Ingenieur erzählt: „Anfangs haben wir viel im Dokumentationsdienst geblättert und die Erfahrungen verschiedener Länder auf diesem Gebiet ausgewertet ...

  • Den Frauen helfen

    Die Erfahrungen dieser berufstätigen Frauen zeigen: Einige Mitarbeiter der Dienstleistungsbetriebe, beispielsweise des VEB „Blütenweiß", sind sich offenbar recht gut der Verantwortung bewußt, die sie mit ihrer Arbeit für die •Werktätigen übernommen; haben. Ihnen ist klar, daß ihre Leistungen nicht nur das Leben bequemer machen, sondern daß auch von ihnen abhängt; ob ...

  • , Rentabel und modisch elegant

    Der Absatz sollte recht schnell in die Produktion gehen. Damit dann keine Mängel und dadurch ein Tempoverlust auftreten, berieten die Neuerer mit Arbeitern, Meistern und Ökonomen. So konnten deren gute Gedanken bereits bei den Versuchen berücksichtigt werden. „Schlossermeister Horst Winkler",, erzählt Erich Schmidt, „machte den Vorschlag, Maschinen auf das Einnagelsystem umzubauen* um auch das Kleben und Heften rentabel zu machen und einen kontinuierlichen Produktionsanlauf zu sichern ...

  • A 9 und A 59

    Vorbemerkung für Omnibusfahrgäste, die anregelmäßig den A 9 und den A 59 benutzen. A9 fährt zwischen ScharnhorstStraße und Kurische Straße, A 59 zwischen Walter-Ulbricht-Stadion und Thältuannplatz und A 57 zwischen Robert-Koch-Platz und Kniprodestroße. Alle drei haben die gemeinsame Haltestelle Bahnhof Friedrichstraße ...

  • Schlechte Erfahrungen

    Die Mehrzahl der Kolleginnen aber hat ernsthafte Sorgen. Wiederum vor allem mit den Wäschereien* Ursula Sroka, Prenzlauer Berg, Kollwitzstraße: feDie Kragen und Manschetten der jBlütenweiß'-Oberhemden muß ich immer nachbügeln, und dann sind die Knöpfe meist entzwei — ständig kaufe ich neue.1* Klara Kirchner, Prenzlauer Berg, Czarnikauer Straße: „ ...

  • Wie wird das Wetter?

    Wetterlare: Unser Wetter steht weiterhin unter Hochdruckeinfluß. Der Kern des Hochs mit Luftdruckwerten über 1040 mb liegt über Dänemark und der Deutschen Bucht. Gleichzeitig wandern an der Ostflanke des Hochs Tiefausläufer aus dem Nordmeer nach Südosten. Aussichten für Freitag: Nach örtlichem Frühnebel teils heiter, teils niedrige Wolkenfelder ...

  • Umfrage in einer Frauenbrigade

    »Wie sind Sie mit den Dienstleistungen in der Hauptstadt zufrieden?" Diese Frage stellten wir an die Kolleginnen einer Näherinnenbrigade im VEB Treffmodelle in der Greifswalder Straße. Berufstätige Frauen wissen die Leistungen der Wäschereien, Chemischen -Reinigungen, Repassierdienste und der vielen anderen Einrichtungen, die zur" Erleichterung ihres Lebens in den Wohngebieten geschaffen wurden, am besten zu schätzen und einzuschätzen ...

  • Stadtgericht gibt Rechenschaft

    Richter und Schöffen eng mit der Bevölkerung verbunden

    Am Montag wird der Direktor des Berliner Stadtgerichts, Ernst Brunner, auf der Berliner Stadtverordnetenversammlung vor der Wahl von 24 Richtern und 300 Schöffen Rechenschaft über die Arbeit des obersten Justizorgans der Hauptstadt ablegen. In seinem Bericht vor den Stadtverordneten wolle er zeigen, inwieweit es gelungen ist, die Grundsätze des Rechtspflegeerlasses des Staatsrates in der Arbeit des Berliner Stadtgerichts durchzusetzen, sagte Ernst Brunner ...

  • Fahndung

    Zwei bisher Unbekannte verübten am Donnerstag einige Zeit vor 2 Uhr einen Einbruch in ein Rundfunkgeschäft in Berlin O 112, Niederbarnimstraße. Die Täter, bei denen es sich um zwei junge Männer handelt, entwendeten zwei Kofferradios Marke „Stern" und ergriffen die Flucht, als sie überrascht wurden. Ein Angehöriger der Reichsbahn sah sie zwischen 1 ...

  • Marschsaule I

    Nördliche Fahrbahn Frankfurter Allee. Friedrichshain: Stellplatz Frankfurter Allee, nördliche Fahrbahn, Spitze Bahnüberführung, Abmarsch: 9 Uhr. Uchtenbere: Stellplatz Hagenstraße, Spitze Gudrunstraße, Abmarsch: 10.10 Uhr. Mitte I: Stellplatz Pettenkoferstraße und Dolziger Straße, Spitze Frankfurter Allee, Abmarsch: 10 Uhr ...

  • Kührt gewann

    Gesamtsieger der Thüringer Drei- Schanzen-Tournee, die am Donnerstag in Steinbach zu Ende ging, wurde Veit Kührt (SC Motor Zella-Mehlis) mit insgesamt 642,9 Punkten vor Siegmund Pabst (SC Dynamo Klingenthal) mit 629,1 Punkten. Kührt gewann den letzten Sprunglauf vor 4000 Zuschauern auf der gut hergerichteten Schanze im Schleifkotengrund bei Steinbach mit Sprüngen von 74,5 und 75,5 m und der Gesamtnote 215,9 vor Christoph Rölz (Dynamo Johanngeorgenstadt) mit zweimal 75 m und Note 215,2 ...

  • Blick auf den Spielplan

    DEUTSCHE STAATSOPER, 19 Uhr: „Aida"«*) KOMISCHE OPER, 19 Uhr: s>Pique Dame"***) METROPOL-THEATER, 19 Uhr: ^Himmel, so ein Theater"***) DEUTSCHES THEATER, 19 Uhr: „Fieber*« (Premiere)*) KAMMERSPIELE, 19.30 Uhr: „Der Tartüff"**) BERLINER ENSEMBLE, 19 Uhr: „Schweyk im zweiten Weltkrieg"**) VOLKSBÜHNE, 19 ...

  • Ersatzteile im Schuhkarton

    „Goldpunkf-Plastabsatz für Damenpumps '/> Erfolgreiche Gemeinschaftsarbeit von Ingenieuren und Technikern

    Überrascht werden die Berlinerinnen sein, wenn VEB Goldpunkt bald mit seinem neuen Modeschlager auf den Markt kommt. In jedem Schuhkarton finden sie dann zwei lange feste Stahlnägel sowie ein Paar Stahlflecken, Ersatzteile für eine Schnellreparatur des neuen Stilettoabsatzes. Sein Steckbrief: 75 mm hoch, schlanke grazile Form, aus Plast gearbeitet mit einem Stahlflecken als Auftrittsfläche ...

  • AUFMARSCHPLAN

    für die Kampf demonstration am Sonntag, dem 19. Januar 1964

    Die Kampfdemonstration zum 45. Jahrestag der Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg am Sonntag, dem 19. Januar, beginnt um 9 Uhr in der Frankfurter Allee zur Gedenkstätte der Sozialisten in Friedrichsfelde. An der Spitze in der Frankfurter Allee, zwischen der Wartenberg- und Gürtelstraße, formieren sich die führenden Persönlichkeiten der Deutschen Demokratischen Republik ...

  • Öffentliches Forum

    Auf einem öffentlichen Forum spricht heute abend um 19 Uhr "Herr Günter Klein, stellvertretender Intendant des Deutschen Fernsehfunks, im Kulturhaus „Ernst Schneller" in Berlin-Schöneweidej Fließstraße (Nähe S-Bahnhof Schöneweide) zum Thema „Wie soll es in Deutschland weitergehen?". Fragen beantworten u ...

  • Neue Rufnummer

    Die bisherige Telefonsammelnummer der Bezirksleitung der SED Berlin wird am Sonnabend, dem 18. Januar, um 14 Uhr aufgehoben. Von diesem Zeitpunkt an besteht zu allen Telefonanschlüssen der Bezirksleitung eine direkte EinWahlmöglichkeit. Nach der Kennziffer 20 27 kann sofort die gewünschte Apparatnummer hinzugewählt -werden, ohne daß sich eine Vermittlung meldet ...

  • Sonnabend ins „Moskau"

    Das Restaurant „Moskau" in der Karl- Marx-Allee präsentiert sich den Berlinern und ihren Gästen erstmalig am morgigen Sonnabend in seiner vollen Schönheit Zeitpunkt der Eröffnung ist 15 Uhr. Mit den repräsentativen drei Etagen des Neubaues ist die Hauptstadt um eine weitere gastronomische Perle reicher ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    Redaktion: Berlin w B. Mauerstraße 39/40, Tet 22 03U - Verlag: Berlin N 64. Schönhauser Allee 171, Tel. 42 00 u - Abonnementspreis monatlich 3,50 DM - Bankkonto: Berliner Stadtkontor, Berlin N 88, Schönhauser Allee 14«« Konto-Nr. 4/1898 - Alleinige Anzeigenannahme DEWAG WERBUNG BERLIN, Berlin C * Rosenthaler Straße 28-31, und die DEWAG- Betriebe und Zweigstellen In den Bezirken der DDR - Zur Zeit ei» die Anzei«enprelsUste Nr ...

  • Verdient „Blütenweiß" ein „Q"?

    Berufstätige Frauen sagen ihre Meinung zu Dienstleistungen

    Mängel beim Kundendienst in der Annahmestelle „Expreß-Reinigung" des Dienstleistungskombinats Friedrichshain waren für unseren Leser N. Rudolf Anlaß zu ernsthafter Kritik („ND" vom 14. Januar). ■ Die Meinung von Herrn Rudolf ist kein Einzelbeispiel, denn in den vergangenen Monaten wurden uns viele Fälle bekannt, in denen mangelhafte Arbeit der Berliner Dienstleistungsbetriebe unnötige Verärgerungen bei den Berlinern hervorriefen ...

  • Marschsaule II

    Südliche Fahrbahn Frankfurter Allee. Köpenick: Stellplatz Frankfurter Allee, südliche Fahrbahn, Spitze Bahnüberführung, Abmarsch: 9 Uhr. Pankow: Stellplatz Jessnerstraße, Spitze Frankfurter Allee, Abmarsch: 9:30 Uhr, "-'■ "T- V^y;;^ ■■•"■;. .■.; Mitte H: Stellplatz Weichselstraße und Finowstfaße, Spitze Frankfurter Allee, Abmarsch: 9 ...

  • Marschsaule III

    Südliche Fahrbahn Frankfurter Allee. Kampfgruppen: Stellplatz Frankfurter Allee, Spitze Jungstraße und Colbestraße, Mainzer Straße, Kreutzigerstraße, Niederbärnimstraße — Spitze Frankfurter Allee, Abmarsch: 12.10 Uhr. (ND)

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Konzentration aller Kräfte auf Sicherung der Staatsplantermine Aus ernster Sorge Wiedersehen mit Marlene Dietrich Verhandlungen über DDR-Vorschlag Gebot der Vernunft und Humanität Forschungsrat unterstützt Initiative Störfeuer der Ultras Der Fall Mafumat Prof. Dr. Dr. Friedrich: Eine Tat Es spricht: Genosse Paul Verner
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