22. Okt.

Ausgabe vom 18.01.1964

Seite 1
  • Wie gewinnt man Frieden und Wahlen?

    Das Kommunique über den Besuch des Bonner Kanzlers beim britisdien Premierminister beweist, daß Erhard nicht in der Lage war, den westdeutschen Standpunkt in der multilateralen Atomstreitmacht gegenüber Großbritannien* durchzusetzen und zu entsprechenden Vereinbarungen zu kommen. Erhard selbst deutete an, daß die Ursache dafür in der Rücksichtnahme auf die bevorstehenden Wahlen in Großbritannien zu suchen ist ...

  • Margarethenhütte erreicht Weltspitze

    VEB Elektroporzellanwerk Großdubrau erhielt für alle Haupterzeugnisse das „Q"

    Von unserem Dresdner Bezirkskorrespondenten Horst Richter Großdubrau. Sigmalan ist der Name einer neuen Masse für Hochspan-, nungsporzellane, die im VEB Elektroporzellanwerk Margarethenhütte, Großdubrau von einer sozialistischen Arbeitsgemeinschaft unter Leitung von Ingenieur Werner Mußtopf entwickelt wurde ...

  • 11. Tagung der Bezirksleitung Berlin

    Berlin (ND). Die Bezirksleitung Berlin veröffentlichte über ihre 11. Tagung folgendes Kommunique: In Vorbereitung der 5. Tagung des ZK fand am 16. und 17. Januar die 11. Tagung der Bezirksleitung Berlin der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands statt. An der Beratung nahmen leitende Partei-, Staats- und Wirtschaftsfunktionäre aus der Hauptstadt als Gäste teil ...

  • Neue Initiative der DDR bestimmt das offene deutsche Gespräch

    Bundestagsvizepräsident Dr. Dehler (FDP): Zurückweisung der Vorschläge Walter Ulbrichts ist unrealistisch / Solche „stolzen Gesten sind keine Politik, sondern Adenauersche Überreste"

    Bundestagsvizepräsident Dr. Dehler hat in der' Münchner „Abendzeitung" die Zurückweisung der Vorschläge Walter Ulbrichts durch Erhard als unrealistisch bezeichnet. Unter der Überschrift „Stolze Gesten sind noch keine Politik" kommentiert Dr. Dehler Erhards Verhalten mit den Worten: „Was soll das? Befürchtet man ernstlich, daß die Annahme eines Briefes den Absender ,aufwertet' oder ...

  • Engere kulturelle Zusammenarbeit vereinbart

    Arbeitsplan DDR-UdSSR unterzeichnet

    Moskau (ND/Korr.). Am Freitagvormittag wurde in Moskau der Arbeitsplan für die kulturelle und wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen der DDR und UdSSR für die Jahre 1964 und 1965 im Rahmeri des bereits 1956 abgeschlossenen Kulturabkommens unterzeichnet. In einem Kommunique' stellen beide Seiten mit ...

  • Staat und Kultur

    An dieser Stelle schrieben wir am 27. Oktober 1963: „Die Leistungen der Komischen Oper, des Berliner Ensembles, des Deutschen Theaters, der Deutschen Staatsoper, unserer Orchester, unserer Literatur und Kunst konnten so wachsen, weil unser Staat den Künstlern und .ihrer Arbeit freundlich gesinnt ist ...

  • Erhard las ihn doch

    Brief Walter Ulbrichts im Bundeskabinett behandelt

    Berlin (ADN). Amerikanische und andere westliche Agenturen verbreiteten eine regierungsoffizielle Mitteilung aus Bonn, wonach der Brief des Vorsitzenden des Staatsrates der DDR, Walter Ulbricht, an Bundeskanzler Dr. Ludwig Erhard vom 6. Januar 1964 ungeöffnet an den Absender zurückgeschickt worden sei ...

  • Restaurant Moskau festlich eröffnet

    Berlin (ND). In Anwesenheit des Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafters der UdSSR in der DDR, Pjotr A. Abrassimow, und des Leiters der sowje- *" tischen Handelsvertretung, Wassili Klotschek, wurde das Restaurant „Moskau" in der Karl-Marx-Allee am Freitagabend festlich eröffnet Unter den Ehrengästen befanden sich das Mitglied des Politbüros und 1 ...

  • Botschafter Dölling gab Cocktail

    Moskau (ADN). Aus Anlaß der Unterzeichnung des Planes für die wissenschaftliche und kulturelle Zusammenarbeit gab der Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter der' DDR in der UdSSR, Rudolf DÖlling, am Freitagabend in Moskau einen Cocktail. Der Einladung waren der Vorsitzende des Staatlichen Komitees beim Ministerrat der UdSSR für kulturelle Verbindungen mit dem Ausland, Minister Romanowski, 1 ...

  • Tagesordnung fürVolkskammersitzung

    Berlin (ADN). Das Präsidium der Volkskammer hat entsprechend den Festlegungen des Staatsrates in dessen 3. Sitzung die Oberste Volksvertretung der Deutschen Demokratischen Republik für den 23. Januar 1964 zu ihrer 3. Sitzung einberufen. , Auf der Tagesordnung stehen: ->■ 1. Wahl des Präsidenten, des Vizepräsidenten, der Richter des Obersten Ge- ' richts sowie der Schöffen des Senats für Arbeitsrechtssachen des Obersten Gerichts 2 ...

  • Belgien tritt keiner Atommacht hei

    Brüssel (ADN). In der belgischen Kammer bekräftigte am Donnerstag Außenminister Paul-Henri Spaak, Belgien werde an einer multilateralen NATO- Atomstreitmacht nicht teilnehmen; auch für die Teilnahme ah einer westeuropäischen Atomstreitmacht würde sich im belgischen Parlament keine Mehrheit finden. Der belgische Verteidigungsminister Paul Willem Segers lehnte am selben Tag den Plan einer multilateralen Atomstreitmacht vor dem Verteidigungsausschuß des belgischen Senats ebenfalls ab ...

  • Erneute Verhandlung Wendt—Korber

    Berlin (ADN). Staatssekretär Wendt und Senatsrat Korber trafen am 17. Januar 1964 im Haus der Ministerien, Leipziger Straße, zu weiteren Verhandlungen zusammen; Korber und Wendt wurden wieder von Experten begleitet. In der Verhandlung wurden von Staatssekretär Wendt Vorschläge zur Weiterführung der Passierscheinregelung auf der Gründlage der Übereinkunft vom 17 ...

  • Wir sollten verhandeln

    Pfarrer Gottfried Wandersieb, einer der Vorsitzenden der westdeutschen Friedensgesellschaft, betonte in Herne: „Die Vorschläge Walter Ulbrichts sind zu begrüßen. Die Bundesregierung muß sie auf ihre Durchführbarkeit hin prüfen. (Fortsetzung auf Seite 2, Spalten 5 bis 6)

  • Es spricht: Genosse Paul Verner

    Mitglied des Politbüros und 1. Sekretär der Bezirksleitung Berlin Demonstriert für eine Politik der Entspannung und Verständigung, gegen •ine multilaterale Atommacht der NATO — für den umfassenden Aufbau des Sozialismus in der Deutschen Demokratischen RepublikI

Seite 2
  • Trauerfeier für Heinz Renner

    Berlin-Baumschulenweg, Krematorium. Freitag nachmittag. Trauerfeier für das Mitglied der KPD, den verdienten westdeutschen Arbeiterfunktionär Genossen Heinz Renner; nach langer Krankheit im Alter von 72 Jahren am 11. Januar gestorben. 14.30 Uhr. In der großen Halle des Krematoriums nehmen die engsten Kampfgefährten von Heinz Renner Abschied ...

  • Unter innerem und äußerem Druck

    Eines der. wichtigsten Blätter der westdeutschen Verständigungsfeinde, die Kölner „Deutsche Zeitung", muß in ihrem Leitartikel zugeben, daß sich die Politik der Bonner Ultras in der Zwickmühle befindet und zunehmendem Druck ausgesetzt ist. In dem Artikel heißt es: „Immer schwerer wird es der Bundesregierung gemacht, die bisherigen Grundsätze ihrer Deutschlandpolitik zu behaupten ...

  • Kreisbauernkonferenz in Langensalza

    Mmister Ewald als delegierter zum Bauernkongreß gewählt Erfurt (ND). In Bad Langensalza fand am Freitag die erste Kreisbauernkonferenz des Bezirkes Erfurt statt. Die 500 Delegierten und Gäste begrüßten besonders herzlich Minister Georg Ewald, Kandidat des Politbüros und Vorsitzender des Landwirtschaftsrates der DDR ...

  • Neue Initiative der DDR bestimmt das offene deutsche Gespräch

    (Fortsetzung von Seite 1) Und wenn es nur ein Prozent realer Chancen gibt, zu einem für beide Teile Deutschlands nützlichen Abkommen zu gelangen, so sollten wir verhandeln. Das alles ist besser als die Beibehaltung einer Situation, die in der Anhäufung von Kernwaffen auf deutschem Boden für uns alle sichtbar ihren unerträglichen Charakter annimmt ...

  • Solidarität mit Hans Fladung

    Gegen seine Mitarbeiterinnen soll am Montag weiterverhandelt werden

    Berlin (ND). Am Montag will die Politische Strafkammer in Düsseldorf das widerrechtliche Verfahren gegen Klara Fladung und Grete Hoffmann fortsetzen. Das Verteidigungskomitee für Hans Fladung hat bei 'einer Presseinformation am Freitag in Berlin erneut Protest gegen diesen Willkürakt erhoben. Es wurde mitgeteilt, daß beide Frauen ihr ganzes Leben lang gegen Faschismus und Krieg gekämpft haben ...

  • Massive Attacken der Ultras

    In krassem Gegensatz zu den westdeutschen Zeitungen und Persönlichkeiten, die eine Annahme des DDR-Vorschlages oder zumindest seine sorgfältige Prüfung fordern, stehen die Äußerungen der Bonner Ultras und ihrer Presseorgane. Der frühere Bonner Kanzler Adenauer, der sich im westdeutschen Fernsehen zu aktuellen politischen Fragen äußerte, ging mit keinem Wort auf die Existenz des Briefes und des Vertragsentwurfes ein ...

  • Mit Streik gegen Preislawine

    IG Metall Velbert will DGB-Grundsatzprogramm durchsetzen

    Dflsseidorf (ADN/ND). Ein ^ständiger Streik aller westdeutschen Werktätigen ist von Gewerkschaftsfunktionären auf der Vertreterversammlung der IG Metall Velbert als Antwort auf die Teuerungswelle gefordert worden. Auf Antrag der Ortsverwaltung Velbert nahmen die Metallarbeiterfunktionäre eine Entschließung ...

  • Für Gespräche Bonn-DDR

    In den in Friedrichshafen erscheinenden „Nachrichten" schreibt der frühere Vorsitzende der Gewerkschaft Holz, Heinz Seeger, zum Berlin-Abkommen: „Es wird nun darauf ankommen, daß dieser erste nicht ohne Mühe erfolgte und von Rückschlägen bedrohte Schritt einer Ost-West- Entspannung weitergeführt wird in Richtung sachlicher und erfolgreicher Gespräche'zwischen den Vertretern beider Teile Deutschlands ...

  • In Auschwitz waren die IG-Farben

    Heutiges Vorstandsmitglied Ambros besuchte die Vernichtungslager

    Frankfurt (Main) (ADN/ND). Zum zweiten Male seit Beginn des Auschwitz-Prozesses wurde am Freitagnachmittag die enge Verbindung zwischen dem IG-Farben-Konzern und dem Konzentrationslager bewiesen. „Welche Betriebe hingen denn an dem Lager?" befragte Staatsanwalt Kügler den ehemaligen Schutzhaft-Lagerführer Hofmann ...

  • Meinungsverschiedenheiten bisin die Bonne,r Regierurigskoalition FDP fordert weitere Verhandlungen Heinz Seeger tritt für Gespräche zwischen Bonner Regierung und DDR-Regierung ein

    Berlin (ADN/ND). Die Fortsetzung von Verhandlungen nach dem Modell des Berliner Abkommens hat die FDP am Donnerstag und Freitag in ihren offiziellen Presseorganen grundsätzlich befürwortet. In einem Beitrag des FDP-Zentralorgans „Das freie Wort" wird das durch Verhandlungen zwischen der Regierung der DDR und dem Senat von Westberlin zustande gekommene Abkommen als „ein erster Schritt, ein erstes Positivum in scheinbar festgerannten Fronten" gewertet ...

  • Glückwunsch des ZK

    Genosse Helmut Behrendt 60 Jahre

    Berlin (ND). Seinen 60. Geburtstag begeht heute Genosse Helmut Behrendt, Generalsekretär des Nationalen Olympischen Komitees der DDR. Das Zentralkomitee übermittelt dem verdienten Funktionär der demokratischen Sportbewegung herzliche Glückwünsche. Sein Wirken war in den Jahren der Auseinandersetzungen im Kampf gegen den Faschismus darauf gerichtet, besonders die Sportjugend vor dem Mißbrauch durch die Faschisten zu bewahren ...

  • Brennende Fragen

    Ohne die Namen solcher eingefleischter Verhandlungsfeinde wie. Barzel, Lemmer und Strauß zu nennen,* klagt; die Korrespondenz die „Status-quo^Politiker* atv-sier» beabsichtigten nichts anderes, als die Er- -hard-Mende-Regierung „nach.altem Vor? bild erneut zum absoluten Nichtstun in den brennenden Fragen unseres Volkes zu verdammen" ...

  • Nicht auf kalte Krieger hören

    Die „Bonner Korrespondenz" betont in ihrer neuesten Ausgabe, daß die westdeutsche Bevölkerung jetzt auf Entspannungsvorschläge Erhards warte. Der Kanzler dürfe seine Politik nicht mehr von den Repräsentanten einer Politik von gestern und vorgestern bestimmen lassen und müsse sich gegen die „eiskalten Krieger" wenden ...

  • Krüger in Indien angeprangert

    Neu Delhi (ADN/ND). „Westdeutscher Minister war Hitlers Henkersknecht." — Unter dieser Schlagzeile bringt die bedeutendste indische Wochenzeitung „Blitz" in ihrer jüngsten Ausgabe einen ganzseitigen Bericht über ehemalige Nazis, die führende Funktionen in der Bundesrepublik innehatten oder noch innehaben ...

  • Staat und Kultur

    (Fortsetzung von Seite 1)

    und auf dessen Verwirklichung leitenden Einfluß nehmen. Als Johannes R. Becher 1955, gemeinsam mit Thomas Mann — stürmisch gefeiert von den Bürgern der DDR—, das Weimarer Nätionaltheater betrat, um dort Friedrich Schiller zu ehren, wurde aller Welt sichtbar, in welchem Maße humanistischer Geist und Staatspolitik sich bei uns zu einer Einheit verschmolzen haben ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Hermann Axen, Chefredakteur; Eberhard Heinrieb, Hajo Herbell, Dr. Günter Kertzscher, stellv. Chefredakteur©; Armin Greim, Redaktionssekretär; Horst Bitscnkowski, Harri Czepuek, Walter Florath, Dr. Rolf Gutermuth, Georg Hansen, Willi Köhler, Karl-Ernst Reuter, Lieselotte Thoms, Dr. Harald Wessel

  • Bergleute gerettet

    Castrop-Rauxel (ADN/ND). Am Freitagmorgen sind die sieben Bergleute der Ruhr-Zeche .»Erin", die seit Mittwoch vormittag in 600 Meter Tiefe eingeschlossen waren, gerettet wordene

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  • Werkleiter zu eingeengt

    In der westlichen Welt ist auf Grund dieses Tempos ein geradezu mörderischer Konkurrenzkampf entbrannt, in dem wirklich nur der bestehen kann, der eine besonders standfeste Grundlage hat und ständig Neues und Überlegenes entwickelt. Daraus ergeben sich auch für die sozialistischen Länder Konsequenzen ...

  • Planung—kein Hemmnis!

    Heißt das nun, daß die Auswahl der Forschungsthemen und die Art ihrer Durchführung dem Forscher vorgeschrieben werden soll? Bedeutete so etwas nicht geradezu die Lähmung echter Forschungsarbeit, die doch in noch Unbekanntes vorstoßen soll? Wie will man das noch nicht Bekannte planen? Diese Argumentation gegen eine Planbarkeit wissenschaftlicher Arbeit klingt schlüssig, und doch ist sie in ihrer Verallgemeinerung unwahr ...

  • Vorstoß in Neuland

    Nur ein verhältnismäßig kleiner Teil der wissenschaftlichen Arbeit ist Forschung im noch grundsätzlich Unbekannten ohne das Ziel einer praktischen Nutzanwendung. Diese Arbeit ist in ihren Ergebnissen nicht planbar; um so mehr muß vorher überlegt sein, welche Fragen der Erkundungsforschunr man in Angriff nehmen will (und kann) und wie man dabei vorgehen muß ...

  • Gewinnbeteiligung?

    Wenn ich mir den Nutzeffekt unserer Forschung genau ansehe, stelle ich mir immer wieder die Frage: Sind unsere Forscher eigentlich materiell daran interessiert, unserer Volkswirtschaft vielleicht Millionen Gewinne durch neue Produkte und Verfahren zu bringen, daß sie wirklich ganz und gar in ihrer Forschungstätigkeit ...

  • Wer trifft die Auswähl?

    Für den naturwissenschaftlichen und' technischen Bereich ist dies die Aufgabe des Forschungsrates, in dem etwa 50 der profiliertesten Sachkenner mit umfassendem Überblick weit über ein enges Spezialgebiet hinaus wirken. In seiner Arbeit stützt er sich auf zahlreiche ihm zugeordnete „Zentrale Arbeitskreise", ...

  • .Objektlohn reizt zum Rationalisieren

    Ich sehe noch eine Möglichkeit, die dringend benötigten Arbeitskräfte — Schlosser, Techniker usw. — zur Überführung neuer Verfahren und Produkte in die Produktionssphäre freizubekommen. Wir müssen die Arbeiter, die ja zumeist besser die betrieblichen Belange und, Abläufe als jemand anders kennen, an diesen Fragen materiell interessieren! Dazu wollen wir in unserem Werk probeweise den Objektlohn in Produktionsbetrieben einführen ...

  • Ökonomische Hebel mit mehr Mut gebrauchen

    Die weitere Entwicklung unserer Chemie wird besonders auf der 5. Tagung des Zentralkomitees der SED zur Debatte stehen. Das veranlaßt mich, einige Überlegungen dazu zu äußern, wie das Tempo der Entwicklung unserer chemischen Industrie erhöht werden kann. Seitdem vor mehr als fünf Jahren in unserer Republik das Chemieprogramm beschlossen wurde, hat unser Industriezweig zweifellos gute Fprtschritte gemacht ...

  • 50 Lehrbücher für Arbeiter

    Wir haben etwa 50 Lehrbücher ausgearbeitet Sie werden jetzt gedruckt bzw. vervielfältigt Mit dieser Form der Qualifizierung werden manche andere Probleme, z. B. die Fluktuation, angegangen. Das Erkennen der Zusammenhänge seiner Arbeit, das Wissen über die betriebliche Umwelt führen den Arbeiter zu einer engeren Bindung an den Arbeitsplatz ...

  • Planung undPorschung in unserer Republik

    immer weitere Bereiche des menschlichen Lebens ein und verschafft uns echte Einsicht aus objektivem Wissen. Unser Denken und Handeln richtet sich heute viel mehr als früher nach den Ergebnissen wissenschaftlicher Arbeit: Die Wissenschaft wird damit zu einer gesellschaftsbestimmenden Kraft. Diese Entwicklung ...

  • Prof. Dr. Steenbeclc

    wurde am 21. März 1904 in Kiel geboren. Nach seiner Promotion 1928 arbeitete er In Berlin in aer Forschung der elektrotechnischen Industrie. Das von ihm mit A. v. Engel verfaßte zweibändige Werk über Gasentladungen, das 1932/1934 erschien, zählt heute noch zu den grundlegenden Werken auf diesem Gebiet ...

  • Prof. Dr. Dr. h. c. Nelles

    Der heute 53jährige Wissensdiaftlei ist seit August 1945 Werkdirektor dei Bunawerke und dürfte damit der dienstälteste Werkleiter der DDR sein. Prof. Nelles hat in Frankfurt (Main] Chemie studiert und 1933 bei dem berühmten Gelehrten Julius von Braun promoviert. Seit 1935 war er in der Forschung der Chemieindustrie tätig ...

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  • Erste Brecht-Matinee für Kinder

    Unwillkürlich lächelte meine Tochter: Nie fliegen?! — Da war auch schon ein Bild auf der Leinwand: Flugzeuge — altmodisch, verbessert, stromlinienförmig. Und dazu erfüllte das Brausen eines Strahltriebwerks den Zuschauerraum des '<" Berliner Ensembles, schwoll an, ebbte ab, übertönt vom Beifall der kleinen und großen Hände des Publikums bei der ersten Brecht-Matinee für Kinder ...

  • Das leuchtende Beispiel der Jungen

    Ebendeshalb rückte Karl Liebknecht so oft die Jugendfrage in den Vordergrund. Er führte einen beharrlichen Kampf „um die Seele der Arbeiterjugend", die er mit antimilitaristischem Geist zu erfüllen bestrebt war, weil er wußte: „Wer die Jugend hat, der hat die Armee." Die Worte, die er im März 1912 im ...

  • Glückwunsch des Zentralkomitees für Sophie Liebknecht

    Berlin (ND). Das Zentralkomitee übersandte Sophie Liebknecht, der in Moskau lebenden Kampfgefährtin Karl Liebknechts, anläßlich ihres 80. Geburtstages folgendes von Walter Ulbricht, Erster Sekretär des Zentralkomitees und Vorsitzender des Staatsrates der DDR, unterzeichnete Glückwunschschreiben: „Liebe Genossin Sophie Liebknecht! Das Zentralkomitee der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands übermittelt Ihnen zu Ihrem 80 ...

  • Marlene Dietrich in Warschau

    Warschau (ND-Korr.). Am Donnerstagabend traf Marlene Dietrich auf dem Luftweg in Warschau ein. Sie gibt hier in der polnischen Hauptstadt ein mehrtägiges Gastspiel. Das erste der Konzerte im Warschauer Kulturpalast findet bereits am heutigen Sonnabend statt. Sie singe überall gern, wo sie den Menschen damit eine Freude bereiten könne* erklärte Marlene Dietrich am späten Donnerstagabend auf einer Pressekonferenz ...

  • Verantwortung aller Staatsorgane

    Das kann gar nicht anders sein, denn das sozialistische Recht wirkt ja unmittelbar auf die Lösung der entscheidenden ökonomischen und ideologischen Aufgaben des Bezirkes ein, nicht zuletzt, weil die Rechtsprechung auf den gleichen objektiven Gesetzen beruht, die in allen Bereichen unseres gesellschaftlichen Lebens gelten ...

  • Er rang um die Seele der Jugend

    Band V der „Gesammelten Reden und Schriften" Karl Liebknechts erschienen

    s,Mit der Änderung der wirtschaf tlichen Verhältnisse hat sich auch die Psyche der Jugendlichen geändert. Sie wachsen heute unter anderen Verhältnissen auf als früher. Diese und die geistigen Strömungen in den Städten machen den Jugendlichen früher reif. Er wird in die großen Kämpfe der Geister hineingezogen ...

  • Gemeinschaftliche Leitung

    Das Beispiel Friedersdorf ist nicht einmalig. In fast jedem Kreis gibt es. schon Gemeinden, in denen die Bürger gemeinsam gegen die Kriminalität kämpfen und wo sich dabei ihre Einstellung zu ihren Rechten und Pflichten in unserem Staat wandelt. Die gemeinsame gesellschaftliche Tätigkeit der Einwohner von Friedersdorf ist jedoch noch nicht allgemein geübte Praxis ...

  • Kinderelend und Säbeldiktatur

    Die bis jetzt erschienenen fünf Bände bilden eine Schatzkammer schärfster sozialkritischer Publizistik aus der Zeit vor dem ersten Weltkrieg. Sie lehren, wie man auf revolutionäre Weise den bürgerlichen Parlamentarismus nutzt. Nicht nur das Interesse der Fachwissenschaftler, über die Grenzen Deutschlands hinaus, wird angesprochen ...

  • Alle Kraft gegen Gewaltpolitik

    Ein Menetekel für die Militaristen und unentwegten Kriegstreiber war es auch, als Karl Liebknecht am 25. April 1912 im preußischen Abgeordnetenhaus bei der zweiten Lesung des Etats des Ministeriums des Innern den herrschenden Klassen zurief: „Aber merken Sie sich: Gewalt und Provokation, die in der Kriminalpolitik und in der Pädagogik nichts nutzen, nutzen auch nichts in der Staatspolitik und bewirken überall das genaue Gegenteil des Gewollten ...

  • Voraussetzung — gesellschaftliche Aktivität

    In zu wenigen Orten und Kreisen wird so gearbeitet wie in der Gemeinde Friedersdorf, Kreis Bitterfeld. Dort leistete die Gemeindevertretung eine große Arbeit, den Inhalt und die Bedeutung des Rechtspflegeerlasses einem möglichst breiten Kreis von Einwohnern darzulegen. Es wurden zahlreiche Aussprachen durchgeführt, und 'alle Ständigen Kommissionen und ihre Aktivs schalteten sich in diese Aufgabe ein ...

  • Bessere Anleitung

    Unsere Regierung hat alle notwendigen Gesetze für eine immer höher qualifizierte Produktion geschaffen, und der Rechtspflegeerlaß hat' alle Bürger aufgerufen, diese Gesetzlichkeit schneller durchzusetzen, um in Wirtschaft, Kultur und im täglichen Leben eine sozialistische Ordnung zu schaffen. Die dafür ...

  • „Neuer Weg", Heft 2

    Der Leitartikel „Dem 5. Plenum des ZK entgegen" gibt den Grundorganisationen Hinweise, wie mit dem Brief des Genossen Walter Ulbricht zur Vorbereitung des 5. Plenums zu arbeiten ist. Die Bedeutung der Chemieindustrie für die rasche Entwicklung der nationalen Wirtschaft der DDR behandelt Genosse Karlheinz Schäfer, Mitglied des Büros für Industrie und Bauwesen beim Politbüro, im Artikel „Für die schnelle Entwicklung der chemischen Industrie" ...

  • Sinken der Kriminalität

    Diese große gesellschaftliche Aktivität trug unmittelbar zu einer Senkung der Kriminalität um rund 50 Prozent bei.. Das war eine vielfältige Arbeit. Die Mitglieder des Verkehrsaktivs sprachen mit Fußgängern und Kraftfahrern. Sie erreichten, daß die Verkehrsunfälle auf ein Drittel sanken. Sie bildeten einen „Klub junger Verkehrstechniker" und fanden viele interessierte Jugendliche, die darin mitarbeiten ...

  • An Beispiele anknüpfen

    Die Hauptarten der Delikte, ihre Häufigkeit, ihre Ursachen, die objektiven und subjektiven Bedingungen, kurz, alle damit zusammenhängenden Umstände wurden sorgfältig analysiert. So können die Mitarbeiter der betreffenden Wirtschaftszweige cder Arbeitsgebiete entsprechende Maßnahmen einleiten. Die Ständige ...

  • Reisebüro der DDR gebildet

    Berlin (ADN). Wie die Pressestelle des Ministeriums für Verkehrswesen mitteilt; ist mit Wirkung vom 1. Januar 1964 das Reisebüro der Deutschen Demokratischen Republik gebildet worden. Zum Generaldirektor wurde Heinz Wenzel berufen. Das Reisebüro der DDR ist Rechtsnachfolger des Deutschen Reisebüros (DER) und nimmt dessen bisherige Rechte und Pflichten auf dem Gebiet der nationalen und internationalen Touristik wahr ...

  • Wetterleuchten des Weltkrieges

    Die „gute alte Zeit" endete bekanntlich 1914 mit der nationalen Katastrophe des ersten Weltkrieges. Diese Katastrophe, in die das deutsche Volk von seinen herrschenden Klassen geführt wurde, wetterleuchtete schon 1912, wie aus den aufrüttelnden Dokumenten des fünften Bandes von Liebknechts Reden und Schriften zu entnehmen ist ...

  • Diplomaten besuchten „Mafumat"

    Berlin (ADN). Mitarbeiter der In der Hauptstadt der DDR akkreditierten diplomatischen Vertretungen aus Polen, der CSSR, Ungarn, Rumänien, China, Jugoslawien, Kuba, Vietnam und Korea besuchten am Freitag im Berliner Ausstellungspavillon am Alexanderplatz die Ausstellung des Volkswirtschaftsrates „Der Fall Mafumat" ...

  • Horia Lovinescu

    Zur Premiere seines Schauspiels „Fieber", die gestern abend im Deutschen Theater stattfand, weilt der rumänische Autor Horia Lovinescu gegenwärtig als Gast in unserer Republik. Außer dem Gegenwartsstück „Fieber", das bereits im vergangenen Jahr von den Städtischen Bühnen Magdeburg für die DDR erstaufgeführt wurde, kennt unser Theaterpublikum auch „Die zerstörte Zitadelle" von Horia Lovinescu ...

  • 10 Jahre „Magazin*

    Berlin (ND). Eine der beliebtesten Zeitschriften, „Das Magazin", feiert in diesen Tagen lOjähriges Bestehen. Optimistisch und heiter, den freundlichen Seiten des Lebens zugetan, hat sich „Das Magazin* die Gunst vieler Leser erworben. Vor allem mit ihren eigenwilligen Reisebeschreibungen aus nah und fern, ...

  • Unser Recht— Organisator sozialistischer Beziehungen

    Zu aktuellen Problemen der Rechtspflege von Bernard K o e n e n, Mitglied des Staatsrates

    In diesen Tagen wählen die Bezirkstage die Richter und Schöffen für die Bezirksgerichte. Die Abgeordneten werden aus diesem Anlaß die Berichte der Bezirksgerichtsdirektoren entgegennehmen, wie der Rechtspflegeerlaß des Staatsrates bisher durchgeführt worden ist. Das Besondere dieser Tagungen wird sein, ...

Seite 5
  • KPF fördert republikanische Regierung

    Demokratische Parteien können Frankreich nur gemeinsam retten/ Resolutionsentwurf zum XVII. Parteitag

    Paris (ADN). „Eine-Politik des wirtschaftlichen und sozialen Fortschritts in Freiheit und Frieden erfordert die Beseitigung des Regimes der persönlichen Macht." Diese Feststellung trifft das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Frankreichs in einem Resolutionsentwurf zum XVII. Parteitag. 'Auf einer Tagung in Ivry bei Paris hat das ZK beschlossen, den XVII ...

  • Wir kennen den Krieg Darum wollen wir ihn verhindern

    N. S. Chruschtschow: Fidel Castro: Das Sowjetvolk eröffnet der ganzen Menschheit Perspektiven der herrlichen Zukunft

    Moskau (ADN). »Wir wissen, was Krieg ist und was er dem Menschen bringt. Daher tun wir alles, damit es keinen Krieg gibt", erklärte Nikita Chruschtschow am Freitag auf einer Kundgebung; im Textilkombinat der Stadt Kalinin, wo er am selben Tage zusammen mit dem kubanischen Ministerpräsidenten Fidel Castro und dessen Begleitung- eingetroffen war ...

  • Erfolglose Mission Erhards

    London verweigert Unterstützung für westdeutsche Atomrüstung

    London (ND). Dem westdeutschen Bundeskanzler ist es nicht gelungen, die britischerRegierung für die Unterstützung einer multilateralen Atomstreitmacht der NATO zu gewinnen, mit deren Hilfe die Bonner Regierung bekanntlich die Verfügungsgewalt über Kernwaffen zu erreichen sucht. In seinen Unterredungen mit dem britischen Premier Douglas-Home und anderen Ministern* hat Erhard die dahingehenden Wünsche seiner Regierung ohne Erfolg vorgetragen ...

  • Fruchtbarer Austäusch

    von Dr. Franz K r a h I, Moskau .

    Als »interessantes und wichtiges Pro« *• gramm" bezeiefinete Minister S. K. Romanowski, Leiter des Staatlichen Komitees für kulturelle Verbindungen mit dem Ausland; den soeben unterzeichneten Zweijahresplan der kulturell-wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen der DDR und der Sowjetunion, Das ist eine treffende Charakterisierung ...

  • Sowjetische Hilfe

    1961 betrug die indonesische Erdölförderung 21 Millionen Tonnen. Es wurden 550 000 Tonnen Kohle gefördert sowie 18 000 Tonnen Zinnerz, 13 000 Tonnen Manganerz und 420 000 Tonnen Bauxit gewonnen, die allerdings — bis auf das Erdöl — nicht im Lande verarbeitet werden können. Kürzlich wurde mit dem Bau des ersten indonesischen Stahlwerkes in Tjllegon auf Westjava begonnen ...

  • Sieg des Sowjetvolkes war Voraussetzung

    Der kubanische Ministerpräsident Fidel Castro betonte, die sozialistische Revolution in Kuba sei möglich geworden, weil sich zuvor die sozialistische Revolution von 1917 vollzogen habe. „Unser Volk hat lediglich seine Pflicht getan und damit zum Kampf für die Befreiung der Menschheit beigetragen", sagte Fidel Castro ...

  • Palmiro Togliatti für Zusammenarbeit

    Belgrad (ADN. Der Generalsekretär der Kommunistischen Partei Italiens, Palmiro Togliatti, hat anläßlich seines Aufenthalt tes in Jugoslawien gegenüber dem Organ des Bundes der Kommunisten Jugoslawiens, „Kommunist", eine Erklärung abgegeben. Togliatti stellt darin fest, daß er bereits zweimal in Jugoslawien weilte ...

  • Arabische Gipfelkonferenz beendet

    Bekenntnis zur Neutralität und friedlichen Koexistenz

    Kairo (ADN). Die arabische Gipfelkonferenz ist am Freitag beendet worden. Auf der Schlußsitzung, die vom irakischen Präsidenten Aref eröffnet wurde, verlas der Generalsekretär der Arabi- v sehen Liga, Abdel Khalek Hassouna, eine „Erklärung des Rates der Könige und Präsidenten der Mitgliedstaaten der ...

  • Koloniales Erbe

    In Indonesien haben die Holländer über 350 Jahre Raubbau getrieben. Nach a>r Erringung der Unabhängigkeit im Jahre 1945 war der junge Staat gezwungen, einen großen Teil seiner Mittel für die Errichtung' einer starken Armee zu verwenden, um die Unabhängigkeit zu verteidigen. Hinzu kam, daß mit dem Abzug der Kolonialmacht auch der größte Teil der Fachkräfte das Land verließ und die Lieferung von ...

  • Industrialisierungsschritte

    Außerdem sind Maßnahmen zur Industrialisierung des Landes im Gange. Noch heute beschränkt sich die Industrie auf die Verarbeitung von Tee, Zucker, Palmöl, Tabak. Die offizielle Statistik des Jahres 1960 weist 11 960 Betriebe aus. Der Hauptanteil konzentriert sich auf die Verarbeitung typischer Landesprodukte aus dem Agrarsektor ...

  • Lessetschko gab Essen für DDR-Delegation

    Moskau (ADN-Korr.). Der Stellvertreter des Vorsitzenden' des Ministerrates der UdSSR Michail Lessetschko gab am Freitag in Moskau zu Ehren der von Bruno Leuschner, Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates, geleiteten DDR- Regierungsdelegation ein Essen. Daran nahmen von deutscher Seite ferner ...

  • Wunschträume des CIA

    >„Die Feinde des Kommunismus träumen seit jeher von einem Scheitern unserer Wirtschaft", sagte Chruschtschow im Zusammenhang mit dem CIA-Bericht über angeblich niedrige Zuwachsraten in der UdSSR. „Den Urhebern derartiger Fälschungen können wir nur sagen: Ihr werdet eher im Erdboden versinken, als daß ihr unseren wirtschaftlichen Zusammenbruch erlebt ...

  • Selbstbestimmung

    Woher rührt dieser Haß, der den wahren Charakter imperialistischer „Entwicklungshilfe" -entlarvt? Wohl daher, daß das indonesische Volk und seine Regierung es ernst nehmen mit dem Recht auf Selbstbestimmung — auch auf dem wirtschaftlichen Sektor, einem entscheidenden Faktor zur Festigung der Unabhängigkeit ...

  • Bodenreform und Neuland

    Es gibt Pläne der Regierung, die vielleicht etwas zu optimistisch erscheinen, dieses Problem im wesentlichen in den nächsten zwei Jahren zu lösen. Die Reiseinfuhr soll durch die Erhöhung des eigenen Aufkommens' systematisch reduziert werden. Den größten Erfolg zur Verwirklichung des Plans erhofft man — neben der Instandhaltung und Modernisierung der Bewässerungsanlagen — durch den Abschluß der 1962 begonnenen Bodenreform 1964 zu erzielen ...

  • Ziel,des Achtjahrplans

    In seiner Rede zum Nationalfeiertag am 17. August 1963 hatte Präsident Sukarno ausländische Hilfe, zur Entwicklung der indonesischen Volkswirtschaft nicht ausgeschlossen. Er fügte jedoch an die Adresse jener hinzu, die glauben, mit Kapitalinvestitionen den indonesischen Kurs ändern zu können: „Lieber essen wir rationierte Trockenfrüchte und sind frei, als Beefsteak und sind versklavt ...

  • JErste Erfolge

    Hingegen versuchten in letzter Zeit private Geschäftskreise durch Spekulationen die komplizierte Wirtschaftssituation des Landes auszunutzen. Der indonesische Generalstaatsanwalt hat deshalb vor einigen Tageri ga*en Spekulanten schärfste Maßnahmen, bis zum Todesurteil, angekündigt. Die Regierung, die von allen fortschrittlichen Menschen in ihrem Streben nach einer unabhängigen und gesunden Wirtschaft unterstützt wird, ist fest entschlossen, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen ...

  • Glückwunsch über Radio Sansibar

    Sansibar/Washington (ADN). Radio Sansibar hat am Donnerstag über die Anerkennung der Revolutionären Republikanischen Regierung von Sansibar durch die DDR berichtet. Die Anerkennung war dem Ministerpräsidenten Sansibars, Scheich Abdullah Kassim Hanga, durch den Vorsitzenden des Ministerrates der DDR, Otto Grotewohl, mitgeteilt worden ...

  • Türkei wühlt in Zypern

    London/Nikosia (ADN/ND). Die NATO Macht Türkei hat Maßnahmen zur Vorbereitung einer militärischen Intervention auf Zypern getroffen, um die von ihr geforderte Teilung der Mittelmeer- Republik durchzusetzen. In diesem Bestreben von Bonn gestärkt, beschloß der sogenannte „Sicherheitsrat" in Ankara für ...

  • Indonesien strebt nach wirtschaftlicher Unabhängigkeit

    Unser bisheriger Korrespondent in Djakarta, Heinz Neumann, ist nach Berlin zurückgekehrt. Aus der Hauptstadt Indonesiens berichtet nunmehr Eberhard Pett für die Leser des ND. \\7ie in allen jun- • gen National- , Staaten spielt auch" in der Republik Indonesien das Streben nach wirtschaftlicher Unabhängigkeit eine bedeutende Rolle im Kampf gegen Imperialismus und Neokolonialismus ...

  • Eingeständnis: Mechanische Vereinigung nicht möglich

    In einem Interview mit der britischen Rundfunkgesellschaft BBC hat Erhard faktisch bestätigt, daß die auf verschiedenen Gesellschaftssystemen beruhenden beiden deutschen Staaten nicht mechanisch vereinigt werden können. Erhard erklärte, man sollte sich „von der Vorstellung lösen", daß man die beiden verschiedenartigen Systeme „miteinander vermischen könnte" ...

  • Tag der Befreiung

    Warschau (ADN). Die polnische Hauptstadt beging am Freitag den 19. Jahrestag ihrer Befreiung vom faschistischen Joch. Über Nacht hatte Warschau ein festliches Kleid angelegt. Straßen und Plätze, Gebäude und Werkhallen, die Autobusse und Straßenbahnen waren mit den weißroten Fahnen Volkspolens und den roten Fahnen der Arbeiterklasse geschmückt ...

  • Cheiredakteurkonferenz

    Warschau (ADN). Nach viertägiger Dauer wurde die Konferenz der Chefredakteure der Tageszeitungen und theoretischen Organe der Gewerkschaften Polens, der DDR, der UdSSR und der CSSR beendet. Gegenstand der Beratungen waren die Formen und Methoden einer verstärkten Zusammenarbeit der Gewerkschaftspresse angesichts der erweiterten Zusammenarbeit der vier Länder im Rat für Gegenseitige Wirtschaftshilfe ...

Seite 7
  • Lenins Liebe zur Mutter

    Nicht-nur sein Vater und sein älterer Bruder haben Wladimir Iljitsch aufs tiefste beeinflußt, sondern auch die Mutter hatte starken Einfluß auf ihn. Die- Mutter Maria Alexandrownas war eine Deutsche, ihr Vater stammte aus der Ukraine . . . Wladimir Iljitsch hat seine Mutter immer sehr geliebt, aber besonders geschätzt hat er sie in den Jahren, in denen sie so Schweres durchmachen mußte ...

  • Ein Abend im Kreml

    Der Abend ging im Gespräch dahin. Es war Zeit, an den Aufbruch zu denken. Doch da meinte Wladimir Iljitsch mit einem schelmischen Seitenblick auf Nadeshda Konstantinowna (,Ob sie es wohl erlaubt?'): „Und wie wäre es, Sergej Iwanowitsch (det Vater der Autorin. D. Red.), wenn wir, wo Sie nun einmal hier sind und heute ohnehin nicht mehr zum Arbeiten kommen, die Gelegenheit nutzen; Krassikow herholen und ein wenig musizieren?" Nadeshda Konstantinowna erlaubte es ...

  • Der Wagen voller Kinder

    Um an freien Tagen frische Luft zu atmen, machten wir es uns zur Regel, wenigstens für einige Stunden die Stadt zu verlassen, wobei wir als Mittagessen belegte Brote mitnahmen. Wir fuhren nach den verschiedensten Orten, aber bald wurde Wladimir Iljitschs Lieblingsaufenthalt ein Wäldchen an der Moskwa in der Nähe von Barwicha ...

Seite 8
  • Umbau mit Hintergrund

    Unter dem Datum des 19. Januar 1899 langt bei der Königlich Sächsischen Gesandtschaft in Berlin ein Telegramm an: „Stehe morgen nachmittag 6 Uhr zur Verfügung. Treffe morgen 1 Uhr nachm. in der Gesandtschaft ein. Metzsch." Absender ist der sächsische Ministerpräsident, Herr von Metzsch-Reichenbach, ein Reaktionär von altem Schrot und Korn und erklärter Feind der Arbeiterklasse im sprichwörtlich „roten" Königreich Sachsen ...

Seite 9
  • Vor 275 Jahren wurde Charles-Louis Montesquieu geboren

    sich in Verzweiflung auf den Heimweg, als er einer jungen, schönen Frau begegnete, die von einer Quelle kam. Er-hatte keine Frau mehr, und diese gefiel ihm und sie gefiel ihm um so mehr, als er erfuhr, daß ihr Mann der nämliche war, der sich, als er ihn zum Schiedsrichter machen wollte, gegen sein Unglück so gefühllos bewiesen hatte ...

  • Aus den Persischen Briefen

    In Arabien gab es1 einmal ein kleines Volk, Troglodyten*) genannt, welches von jenen «zeitlichen Troglodyten abstammte, die, wenn wir den Geschichtsschreibern glauben dürfen, den Tieren ähnlicher waren als den Menschen. Die aber, von denen ich erzähle, waren nicht so mißgestaltet; sie waren weder zottig wie die Bären, noch zischten sie, und sie hatten Augen ...

  • Der Mensch braucht den Menschen

    Charles-Louis Montesquieu; einer der Großen der französischen Aufklärung, wurde vor 275 Jahren, am 18. Januar-1689, auf Schloß La Brede bei Bordeaux geboren. Er entstammte dem französischen Amtsadel. Zu seinen Lebzeiten begann das kunstvolle Gebäude, die absolutistische Monarchie in Frankreich, der vor allem Richelieu seinen Stempel aufdrückte, zu bersten ...

  • Mit Rothemd und Muskete

    Mit Rothemd und Muskete. Lieder und Dichtungen.aus dem Risorgunento. Ausgewählt und kommentiert von Dr. Bianca Ghiron. Aus dem Italienischen übersetzt von Günther Steinig. Zweisprachig. Mit einer Illustration von Frank Buchser und einem Notenanhang. Verlag Kutten & Loening, Berlin, 1963. 316 S., Glanzfolieneinband von Werner Klemke, 9,80 DM ...

  • Die Abenteuer des Werner Holt

    Dieter hl oll: Die Abenteuer des Werner Holt. Band 11. Roman einer Heimkehr. Aufbau-Verlag, Berlin, 1963. 477 S., Ganzleinen. 9,30 DM. Der erste Band trug den Untertitel „Roman einer Jugend", einer Jugend, die auszog, eine Welt in die Schranken zu fördern, und die von ihr in die Schranken gewiesen wurde ...

  • Der vierbeinige Hund

    Lajos Mesterhdzi: Der^vierbeinige Hund. Roman. Aus dem Ungarischen von Ita Szent-Ivanyi. Verlag Volk und Welt, Berlin, 1963. 268 S., Ganzleinen, j,zo DM. In diesem humorvoll und unkonventionell geschriebenen RonVin werden moralische Probleme der Gegenwart behandelt. Ein erfolgreicher Schriftsteller wird durch das Schicksal eines jungen Mädchens zu einer großangelegten Artikelserie über menschliche Unzulänglichkeiten angeregt ...

  • Nach sieben Tagen und sieben Nächten

    Tschechische Märchen. Sammelband. Aus dem Tschechischen von Ottokar Bischitzky. Mit einfarbigen und kolorierten Illustrationen von Gerhard Großmann. Der Kinderbuchverlag, Berlin, 1063. 244 S., Halbleinen mit Folie, j,So DM. Über dreißig tschechische Märchen enthält diese schöne Sammlung; ernste und heitere, bekannte und bei uns unbekannte Motive von Königen, Prinzen und Prinzessinnen, von armen Bauern und Häuslern, vom dummen Hans und vom Gliicksvogel ...

Seite 10
  • Deutschlandtreffen klug vorbereiten

    Unsere Mitarbeiterin Eva Erler unterhielt sich mit der Schülerin Oxana Bolz aus der 11. Klasse der Klement-Gottwald-Oberschüle in Berlin-Treptow über die Vorbereitungen zum Deutschlandtreffen. ND: Oxana, gibt es an Ihrer Schule schon einen genauen Plan für die Vorbereitungen zum Deutschlandtreffen? Oxana Bolz: Ja und nein ...

  • Nicht leicht gemacht

    Sehr, recht hat Manfred Rcinsch aus Bautzcn (siehe ND-Bcilagc vom 4. Januar 1964). Ich schließe mich seinen Gedanken an, daß der Staatsbürgerkundeunterricht exakte Kenntnisse vermitteln muß. Wobei ich keinesfalls einem seelenlosen, vom Leben abgewandten Paukbetrieb das Wort rede. Ich lehne darum die Meinung von Tina Pfeifer aus Berlin-Weißsnsee ab, die ausschließlich „gründliche Zeitungsschau" im Unterricht fordert ...

  • UNSER PORTRAT

    Oxana Bolz ist 17 Jahre jung. Sie besucht die 11. Klasse der erweiterten Oberschule „Klemcnt Gottwald" in Berlin-Treptow. Ihre „große Liebe" gehört der Schule. Darum hat sie auch keine besonderen t Lieblingsfächer. Sie interessiert sich für viele Wissansgebiete. Außerdem treibt Oxana viel Sport. Zwar vertieft sie sich besonders gern in Probleme aus dem Reich der Biologie, weil sie Medjzin studieren möchte, aber Physik, Mathematik und Chemie machen ihr ebensoviel Spaß ...

  • Das ist unrationell

    Die Zeitungsschau, von der Tina Pfeifer in der „ND"-Beilage vom 4. Januar 1964 sprach, kann den Unterricht nicht ersetzen, auch dann nicht, wenn die Schüler Gelegenheit haben, über alle unklaren Fragen zu diskutieren und sich beim Lehrer Antwort zu holen* Zum Diskutieren braucht man solide Kenntnisse, sonst werden die Schüler zu bestimmten Anlässen immer wieder die gleichen Fragen stellen ...

  • Vertrauen und Freiheit

    Ein sehr ernstes Problem ist, den richtigen Maßstab für die Leistungen gerade im Fach Staatsbürgerkunde zu .finden. Schon in meiner Oberschulzeit gab es darüber viele Diskussionen. Es kam vor, daß Freunde, die bei einer Leistungskontrolle gerade eine Eins erhalten hatten, nach dieser Stunde ganz anders sprachen ...

  • Weiterbilden, Weiterbilden!

    Sollen wir die Zensuren im Fach Staatsbürgerkunde abschaffen? Das hieße doch das Pferd beim Schwanz aufzäumen. Wenn es so ist, wie Marina JaCobitz in der Beilage vom 4. Januar 1964 schreibt, daß die Zensierung in Staatsbürgerkunde unnötige Konflikte hervorruft, dann war der ganze Unterricht nicht viel wert und die kostbare Zeit umsonst vertan ...

  • Ilim ging es um die Note

    „Offen und streitbar" heißt die' Überschrift über dem ND-Kommentar (siebe Beilage vom 14. Dezember 1963). Dies schließt den Begriff „vertrauensvoll" mit ein. Eine Schülerin meiner ehemaligen 10. Klasse schrieb in einem Aufsatz über Anna Seghers' „Siebtes KröUz": „Ich glaube, ich hätte nicht die Kraft und den Mut gehabt, einem KZ-Häftling zu helfen ...

  • Hätte längst getan werden müssen

    Liebes „ND"I Auch ich bin der Meinung, daß der Unterricht in Staatsbürgerkunde auf keinen Fall als gut bezeichnet werden kann, und es ist auch nicht zu hart gesprochen, wenn Frau Johanna Korn in der „ND"-Beilagc vom 4. Januar 1964 schreibt, daß mitunter „leeres Stroh" gedroschen wird. Ich bin darum nicht der Ansicht wie Frau Tina Pfeifer aus Berlin, daß der Staatsbürgerkundeunterricht durch eine Zeitungsschau ersetzt werden kann ...

  • Vorher ausprobieren

    Ich bezweifle, ob: es richtig ist, Jede Staatsbürgerkundestunde mit einer Zeitungsschau zu beginnen. Zu bestimmten Themen sollten auch Werkleiter, Bürgermeister, Parteisekretäre, Arbeitsökonomen oder andere Staats- und Wirtschaftsfunktionäre dem Lehrer helfen. Schließlich kann er ja nicht alles wissen ...

  • Wahres Wissen schöner Phrasen

    statt Wir setzen unsere Diskussion über Staatsbürgerkunde fort

    Täglich treffen in unserer Redaktion neue Briefe zur. Diskussion über Staatsbürgerkunde ein. 52 Leser schrieben uns bisher ihre Meinung, zur Frage: „Exaktes Wissen oder leeres Gerede?" Die überwiegende Mehrzahl spricht sich für einen qualifizierten wissenschaftlichen Unterricht aus. Wir' veröffentlichen ...

Seite 11
  • Klippe im dritten Lebensmonat

    Symposion über Bekämpfung der Säuglingssterblichkeit

    Wie ist es möglich, die Säuglingssterblichkeit weiter zu senken? Das war kürzlich das Thema eines Symposions, zu dem die Gesellschaft für Gesundheitsschutz nach Berlin eingeladen hatte. Die rege internationale Beteiligung verhalf zu einem guten Überblick, wie es mit der Säuglingssterblichkeit und der diesbezüglichen Forschungsarbeit in den verschiedenen Ländern bestellt ist ...

  • Ökonomie auf Schwingen

    Karl-Dieter Seifert, Flugzeuge überall. Herausgegeben von der Gesellschaft zur Verbreitung wissenschaftlicher Kenntnisse. Transpress Verlag für Verkehrswesen Berlin 1961. Zahlreiche Fotos, Zeichnungen und Tabellen. Halbleinen, ziS Seiten, 6,80 DM. Das Büchlein dürfte nicht nur für, den technisch interessierten Laien, sondern auch für den Ökonomen sehr interessant sein ...

  • Schockwellen formen Metalle

    Sprengstoffe als Helfer neuer Technik /Von Fritz Palm

    Vor einigen Jahren benutzte eine amerikanische Stahlfirma wöchentlich einmal das Fernsehen, um Millionen Zuschauer den Abstich eines Siemens-Martin-Ofens miterleben zu lassen. Diese Werbesendung zeigte außer einer interessanten Begebenheit noch etwas anderes, und das war das Besondere an diesem Ofenabstich: Die Öffnung, aus der der glühende Stahl fließen sollte, wurde aufgesprengt ...

  • Pyramiden und Weltraumschiffe

    Bernt Karger-Decker, Wunderwerke von Menschenhand. Verlag Koehler & Amelang, Leipzig, 1963. Mit einem Bilderanhang, $zo Seiten, Leinen, 11,80 DM. In farbigen, lebendigen Bildern vermittelt uns Bernt Karger-Decker einen interessanten und lehrreichen Einblick in die Geschichte der Technik. Er zeigt, wie der menschliche Forscherdrang Höhen und Tiefen der Welt erschließt, wie der Mensch die Natur seinen Ansprüchen unterordnet ...

  • Durch höhen Druck verbunden

    Motels dieser Technologie sind auch Werkstoffe zu plattieren, die mit ihren Schmelzpunkten um 2500 Grad Celsius auseinanderliegen, wie beispielsweise Aluminium und Tantal. Unter Plattieren versteht man, zwei oder mehr Metallschichten zu verbinden, um die positiven Eigenschaften des Grundmetalls (Festigkeit des Tantals) mit den positiven Eigenschaften des Deckwerkstoffes (Korrosionsbeständigkeit des Aluminiums) zu verbinden ...

  • Kessel unter dem Vulkan

    Die geophysikalischen Forschungsarbeiten i960 bis 1962 im Raum der Awatschinsker Vulkangruppe auf Kamtschatka brachten unerwartete Ergebnisse: Die Schwerkraft unweit der tätigen Krater war wesentlich größer als in der umliegenden Gegend. Dieser Effekt ließ sich lediglich durch eine rapide Zunahme der Dichte der Schichten tief irr; Erdinnern erklären ...

  • Naturgesetze studiert

    Aus der Sowjetunion kommen Berichte, nach denen Explosivstoffe immer mehr in den Fertigungsprozeß eingreifen. Sowjetische Wissenschaftler stellten während des zweiten Weltkrieges eingehend fest, daß beispielsweise durchschossene Panzerplatten oder Flugzeugteile in ihrer Struktur nicht zerstört waren ...

  • Sternbildung beobachtet

    Im Sternbild des Schwans ist nach Annahme sowjetischer Astrophysiker ,cine Sternbildung im Gange. Mitarbeiter des Astrophysikalischen Instituts der Kasachischen Akademie der Wissenschaften haben in diesem Raum des Weltalls ein Auseinanderlaufen der Nebelstreifen in radialen Richtungen festgestellt. Im ...

  • „Schockwellen" formen

    Das Geheimnis dieser neuartigen Technologie sind „Schockwellen", Druckwellen "höchster Intensität mit Anfangsgeschwindigkeiten bis zu 8500 m in der Sekunde. An der/Schockwellenfront entstehen mitunter Drücke, die bis zu einer Milliarde atü betragen. Die stärksten heute gebräuchlichen Pressen leisten etwa 1000 PS ...

  • Mit den besten Methoden meiätern ;

    Aus den wenigen angeführten Beispielen ist erkennbar, daß man von einer Revolution in der Umformtechnik sprechen kann. Welche großen Möglichkeiten diese Technologie noch bringt, wenn dieses Verfahren weiterentwickelt wird, steht vorläufig noch offen. Es wäre wünschenswert, daß sich auch Forschungsstellen in der DDR mit diesem Problem beschäftigen, damit die neuesten Erkenntnisse der Wissenschaft zum Nutzen unserer Volkswirtschaft verwertet werden ...

  • Wie werden sie erzeugt?

    ...

Seite 12
  • Interview auf technischer Ebene

    Wir veröffentlichen nachstehend ein Exklusivinterview mit dem bekannten CDU-Politiker Ernß Lemmer, einem der bedeutendsten Köpfe, die )e dumpftönend an das geschlossene Brandenburger!'or gestoßen sind. Da Herr Le?nmer auch eine De-facto- Anerkennung unserer Humor-Redaktion unbedingt vermeiden und lediglich technische Kontakte Zulassen wollte, entsandten z&ir mit W'eisung 'des stellvertretenden Abteilungsleiters den Schriftsetzerlehrling Karlchen M ...

  • Für Hans Fladung

    Das Buch, der Unruhstifter aller Zeiten, Stand vor dem Richter. Sein Vergehn war groß Man warf ihm vor, die Wahrheit zu verbreiten, Und in der Tat: Es war nicht zu bestreiten. Denn die Beweise waren lückenlos. Als man im Wirkungskreis der Wolfsgesetze Von diesem großen Schauprozeß erfuhr, Begann sofort ein Kampf um gute Plätze, Und auf den Bänken drängten sich die Schätze Der Unterwelt- und Halbweltlit'ratur ...

  • Kein Rätsel

    Seit die Humörsefte in der Wochenendbeilage erscheint, vermisse ich die Rätselecke-sehr. Siegfried Schtfckel, Dresden A 36 Schlimm! - ."So Vollen, wir uns denn redlich bemühen, daß wenigstens unsere Pointen Ihnen ein Rätsel bleiben. Nach dem Musical kam das Palastical. Dann kamt ihr und gebart ein Pädagogical, ein Faustical und ähnliche Scherze mehr ...

  • Der Lachverständige hat das Wort

    Klexitus

    Daß ich viel, ja sogar sehr viel Spaß verstehe, möchte ich meinen Worten, voranschicken. Wenn der Jugendfreund Reimänn jedoch die Meinung vertritt, das „ND" besteht nur aus „Twist, Mist und Klemke-Kater", dann sollte man diesen etwas unwissenden Menschen aufklären, in welchem Staat er lebt und was bei uns das Wort Demokratie beinhaltet ...

  • INTER-VISIONEN

    Viel schneller als ein j'eder Zug befördert Dich die INTERFLUG. Wenn wer nur fremde Sprachen red't, dann ruft er an beim INTERPRET. Auch INTERTEXT kann da'was machen, er übersetzt in alle Sprachen. Samtweicher Felle Farbenschmelz kauft an und handelt INTERPELZ. Für den, der viel und gerne liest, das INTERBUCH, das Richt'ge ist ...

  • Aphorismen

    Es gibt Gesichter in der Welt, wider die man schlechterdings nicht du sagen kann. Ich habe durch mein ganzes Leben gefunden, daß sich der Charakter eines Menschen aus nichts so sehr erkennen läßt, wenn alle Mittel fehlen, als aus einem Scherz, den er übelnimmt. Gelegenheit macht nicht Diebe allein, sie macht auch beliebte Leute, Menschenfreunde, Helden ...

  • O Sole mio

    Wenn der klirrende Frost uns die Lippen blaut und der Wind pfeift durch die Manschetten, dann eilt man nach Hause, die fröstelnde Haut in Kilowatte zu betten. Dann führt Willi Schulze die Wärmeregie und rät seiner Arbeitskolonne die sparsamste Nutzung der Energie und warnt vor dem Mißbrauch der „Sonne" Doch hockt er zu Hause am Fernsehgerät, vermag er sich nicht zu bezähmen und kreist als unentdeckter Planet in zahlreichen „Sonnen"systemen ...

  • Im Lesecafe

    >Horst Neubert

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Wie gewinnt man Frieden und Wahlen? Margarethenhütte erreicht Weltspitze 11. Tagung der Bezirksleitung Berlin Neue Initiative der DDR bestimmt das offene deutsche Gespräch Engere kulturelle Zusammenarbeit vereinbart Staat und Kultur Erhard las ihn doch Restaurant Moskau festlich eröffnet Botschafter Dölling gab Cocktail Tagesordnung fürVolkskammersitzung Belgien tritt keiner Atommacht hei Erneute Verhandlung Wendt—Korber Wir sollten verhandeln Es spricht: Genosse Paul Verner
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