20. Mai.

Ausgabe vom 21.06.1962

Seite 1
  • Aggressive Akte sollen Verständigung über deutsche Friedensregelung hintertreiben

    Adenauer und Brandt brauchen Tote / Westmächte können von der Verantwortung für Provokationen nicht freigesprochen werden

    Die Regierung der Deutschen Demokratischen Republik sieht Sich veranlaßt, erneut mit allem gebotenen Ernst auf die zunehmenden Provokationen und bewaffneten Anschläge gegen die Staatsgrenze der Deutschen Demokratischen Republik hinzuweisen, die vorsätzlich und planmäßig von Westberlin aus organisiert und ausgeführt werden ...

  • Ein Wort an Herrn Rusk

    Ist die USA-Politik von den Abenteurern in Bonn und Westberlin abhängig?

    Berlin (ND). Der Minister 'für -Auswärtige Angelegenheiten der DDR, Dr. Lothar Bolz,' hat' den Westberlinbesuch des. amerikanischen Außenministers Dean Rusk zum ' Anlaß genommen, um noch einmal auf die.Gefahren hinzuweisen, die auch Amerika von Seiten der Frontstadt, drohen, An Rusli gewandt; der gegenwärtig eine Europareise unternimmt, erklärte -Dr ...

  • Blutige Provokation an der Staatsgrenze verhindert

    Wie die vorläufige Untersuchung ergab, war in Westberlin vereinbart worden, daß auf der Kundgebung auf dem Rudolf- Wilde-Platz vor dem Schöneberger Rathaus, wo Adenauer und Brandt ihre Mordhetze propagierten, einer der Anführer der Bande, der wegen Diebstahls vorbestrafte arbeitsscheue Richard Küter, Berlin, Prenzlauer Berg, als „Opfer" sprechen sollte ...

  • Feierliche Eröffnung

    Die bedeutsame-Tagung der Obersten Volksvertretung der DDR hatte pünktlich 8.30 Uhr begonnen, nachdem die Stellvertreter des Vorsitzenden des Staatsrates, • Mitglieder des Staatsrates, des- Präsidiums der Volkskammer,- des Ministerrates unä die Abgeordneten alier Fraktionen, , sich zur Begrüßung des Vorsitzenden des Staatsrates, ...

  • CqSR im Kampf um Friedensvertrag fest an der Seite der DDR

    , Berlin (ND). Die 23. Plenarsitzung der Volkskammer der DDR, die am Mittwoch im Haus der Obersten Volksvertretung-in Berlin stattfand, war vom Geist der festen Freundschaft zwischen der Bevölkerung der Deutschen Demokratischen Republik und der > Tschechoslowakischen Sozialistischen Republik geprägt ...

  • Freundschaftstreffen in der DHfK

    Tschechoslowakische Parlamentarier in Leipzig begeistert empfangen

    Leipzig (ND). Erste Station der tschechoslowakischen Parlamentarier auf ihrer Rundreise durch die Städte und Dörfer unserer Republik war am Mittwoch Leipzig, w.o der Vorsitzende des Rates des Bezirkes,- Genosse Grützner, sie aufs- herzlichste willkommen hieß. • , Am Nachmittag.bereiteten die, Studenten und Professoren der Deutschen 'Hochschule für Körperkultur und Sport den ...

  • Stürmischer Jubel um Gäste

    Stürmisch begrüßt, trat sodann Zdenek Fierlinger ans Rednerpult. Als er seine bedeutsame Rede beendet hätte, dankten ihm die Abgeordneten und Gäste mit stürmischen Ovationen. Unter nicht enden wollendem Beifall überreichten Mitglieder der Fraktion der FDJ dem hohen Gast und den anderen Delegationsmitgliedern rote Nelken ...

  • Ermittlungsverfahren gegen den Mörder

    Berlin (ND). Der Generalstaatsanwalt der DDR hat am 19. Juni 1962 ein Ermittlungsverfahren gegen den Rudolf Müller, geb. am 22. Februar 1931, wohnhaft Berlin-Kreuzberg, Noititzstraße 42, wegen Mordes nach § 211 StGB an dem Angehörigen der Grenzsicherungsorgane Unteroffizier Reinhold Huhn eingeleitet ...

  • Gesetze beschlossen

    Im zweiten Teil ihrer Tagung beschloß die Volkskammer in zweiter Lesung das Tierzuchtgesetz und das Gesetz über das Veterinärwesen sowie in erster und zweiter Lesung das „Gesetz über den Vertrag vom 29. Dezember 1961 über Handel und Seeschiffahrt zwischen der DDR und der Koreanischen Volksdemokratischen Republik" ...

Seite 2
  • Erklärung der Regierung der DDR

    (Fortsetzung von Seite l)

    niemand von der Verantwortung dafür freisprechen, wenn von Westberlin aus aggressive Akte fefen die Deutsche Demokratische Republik und andere Staaten unternommen werden. Es kann weder im „wohlverstandenen nationalen Interesse der USA" noch anderer Westmächte liegen, durch die abenteuerlichen militaristischen Kräfte aus Bonn und Schöneberg an den Rand eines Atomkrieges gedrängt zu werden ...

  • So platzte die infame Lüge

    Die große Lüge um. einen gemeinen Mord ist geplatzt. Die Westberliner Hinterminner der Mordtat an unserem Genossen Reinhold Huhn logen, der Grenzpolizist sei angeblich von „seinen eigenen Kameraden aus Versehen" niedergeschossen worden. So hat sich diese Lüge entwickelt - und so ist sie geplatzt: # Am Montagabend um 20 ...

  • Westdeutsche Munition

    Die am Tatort gefundenen Patronenhülsen sowie die bei der Obduktion sichergestellten Geschosse konnten durch kriminaltechnische Untersuchungen eindeutig als-nach 1.945 in Westdeutschland hergestellt identifiziert .'werden. Sie tfu-" gen die Fabrikmarke j,Cecb^ und hatten: das Kaliber 7,65 mm. Daß äieser verbrecherische Anschlag von länger Hand vorbereitet und organisiert worden war, beweisen sowohl der Sachverhalt als auch die bisherigen Ergebnisse der geführten Untersuchungen ...

  • DerblutigeWahnsinn der Bankrotteure

    Zum zweitenmal innerhalb von vier Wochen stehen wir an der Bahre eines unserer Grenzpolizisten. Zum zweitenmal ist ein junger Arbeiter, der für sein sozialistisches Vaterland auf Friedenswacht stand, von der Westberliner Frontstadt-OAS feige und vorsätzlich ermordet worden. Furchtbar klagen das Blut Rexnhofd Huhns und Peter Görings," die Tränen ihrer Eltern und unser aller zorniger Schmerz die- Mörder an ...

  • Erschreckendes Klima für Bonn

    Aufsehenerregende Eingeständnisse auf interner Prominentenkonferenz

    Mainz (ADN/ND), Das Ansehen Bonns im.Ausland sinkt ständig. Diese Tatsache mußten führende westdeutsche Politiker und Journalisten kürzlich auf einer internen Konferenz des Hetzkuratoriums „Unteilbares Deutschland" in Mainz zur Kenntnis nehmen. Die Redner, vornehmlich Auslandskorrespondenten, berichteten nach den vorliegenden Informationen „erschrekkende Dinge über die Klimaverschlechterung" gegenüber Westdeutschland ...

  • Agent Rudolf Müller

    Berlin (ADN), Die Pressestelle des Ministeriums des Innern der DDR teilt mit: Wie die zur Aufdeckung der Hintergründe des mit Billigung und Unterstützung der Westberliner Polizei organisierten schweren Grenzzwischenfalles im Abschnitt der Jerusalemer Straße am 18. Juni 1962 geführten Ermittlungen ergaben, sind die Hintermänner des Meuchelmordes an dem Unteroffizier der Grenzsicherungskräfte der DDR Reinhold Paul Huhn in den Reihen der Westberliner Agentenzentralen und Geheimdienste zu suchen ...

  • Beendet vereint die Adenauer-Ära!

    Appell des Ausschusses der Arbeiterkonferenzen an Westdeutsche

    Berlin (ND). Die 35. Tagung des Ständigen Ausschusses der Deutschen Arbeiterkonferenzen hat eine Erklärung verabschiedet; in der eine Politik der Vernunft« der Verständigung und des Friedens in der Bundesrepublik gefordert wird. In der Erklärung heißt es ». a.: (,Die politische Vernunft unserer Tage verlangt immer mehr, daß der Adenauer-Ära ein Ende gemacht wird ...

  • Was für die Ultras Notstand ist

    Erwin Essl schilderte dann u. a. einen skandalösen Vorfall, der im bayrischen Landtag zu folgender Anfrage eines sozialdemokratischen Abgeordneten geführt hatte: »Entspricht es den Tatsachen, daß zwei Hundertschaften der Bayrischen Bereitschaftspolizei voll ausgerüstet in der Woche vom 14. bis 19. Mai ...

  • DDR zu sachlichem Gespräch bereit

    Lassen Sie mich, Herr Rusk, die Gelegenheit benutzen, um Ihnen im übrigen noch zu sagen: Wenn Ihr Aufenthalt mit dem Frieden in Einklang stehen soll, dann müßten Sie sich doch allseitig und vor allem objektiv über die Lage in Westberlin informieren, Die Deutsche Demokratische Republik wäre jederzeit ...

  • Brandt greift nach mehr Macht

    Frontstadtchef will künftig allein die SPD-Politik bestimmen

    Bonn (ADN/ND). Der Westberliner Bürgermeister und stellvertretende SPD- Vorsitzende Brandt hat am Dienstag auf der konstituierenden Sitzung des sozialdemokratischen Parteivorstandes weitgehende Vollmachten erhalten. Er wurde — auf eigenen Vorschlag — zum Leiter einer „Planungsgruppe" ernannt, die künftig die gesamte politische Linie der Partei bestimmen, soll ...

  • Bittere Erfahrungen

    i,Das Ja oder Nein zu-einer Notstandsgesetzgebung kann praktisch immer nur eine politische Entscheidung sein, die man nur treffen kann ausgehend von Erfahrungen, die aus der Zeit vor 1933 vorliegen und die man nach 1950 mit dieser Bundesregierung gemacht hat Was die Neuzeit anbelangt, besteht wohl gar kein Zweifel, daß die Bundesregierung durch die beabsichtigte Notstandsgesetzgebung ein einmaliges Machtinstrument in die Hand bekommt, das ihr ermöglicht, die Demokratie zu manipulieren ...

  • Glückwunsch des ZK

    Genosse Paul Hockarth 60 Jahre Berlin (ND). Das Zentralkomitee übermittelt dem Genossen Paul Hockarth zu seinem heutigen 60. Geburtstag- die herzlichsten Glückwünsche. Mit 15 Jahren trat Genosse Hockarth der USPD bei und wurde 1920 Mitglied der KPD. In den Klassenkämpfen der Weimarer Zeit erwarb er sich große Verdienste beim Aufbau der Druckereien und Verlage in Thüringen ...

  • Friedensregelung im Mittelpunkt

    Westagenturen über die Ulbricht-Rede auf dem Nationalkongreß

    Berlin (ND). Die großen westlichen Nachrichtenagenturen beschäftigten sich am Mittwoch mit der bedeutsamen Rede des Genossen Walter Ulbricht auf dem Nationalkongreß, Die. amerikanische Nachrichtenagentur UPI überschreibt ihre Meldungsserie mit *USA wären zur' Respektierung der DDR bereit". Die Erklärungen ...

  • Streikbeschluß

    Bochum (ADN/ND). Am Mittwoch« dem 27. Juni, um sechs Uhr morgens, werden die Bergarbeiter und Angestellten im Ruhrgebiet und im Aachener Revier auf allen Schachtanlagen mit ihrem Streik um höhere Löhne und Gehälter beginnen. Diesen Termin legte am Mittwoch der Hauptvorst&nd der IG Bergbau und Energie ...

  • Ein Wort an Herrn Rusk

    {Fortsetzuno von Seite 1)

    Bündnis mit' den anderen Mächten der Antihitlerkoalition schwere Opfer gebracht hat. Die Vereinigten Staaten von Amerika sollen in die Revancheabenteuer der westdeutschen Militaristen hineingezogen werden, die auch den herrschenden Kreisen Ihres Landes, Herr Rusk, der Regierung, der Sie angehören, nichts Gutes versprechen ...

  • Aber was kommt dann.;.?

    Und das bereits, ohne daß ein Notstandsgesetz besteht! leb frage mich, was erst passiert, wenn das Notstandsgesetz geschaffen ist." Ergänzend dazu teilte Erwin Essl u. a.' mit: „Die CSU-Regierung hat im Bayrischen Landtag einen Antrag eingebracht, . mit dem sie erreichen will, daß die bayrische Polizei mit Granatwerfern ausgerüstet wird ...

  • Für unbedingte Koexistenz

    München (ADN'ND). Für eine unbedingte Koexistenz-mit allen Staaten, insbesondere aber mit der DDR, setzte sich Kirchenpräsident D. Martin Niemöller am Dienstagabend auf einer Kundgebung der IDK im Münchner Bürgerbräukeller ein. Niemöller betonte, daß es zur Koexistenz keine Alternaüve gebe. Scharf ging er mit den Militaristen ins Gericht und bezeichnete das Problem einer sofortigen totalen Abrüstung für dringend ...

  • Senat: Mord ist legal

    Westberlin (ADN'ND). Die Grenzverletzung am Montag, die mit der Ermordung des DDR-Grenzsoldaten Reinhold Huhn verbunden war, sei „nicht strafwürdig". Mit dieser ungeheuerlichen Begründung hat ein Sprecher des Westberliner Senats am Mittwochabend den Frontstadt-Mörder Rudolf Müller in Schutz genommen ...

  • Ohne SPD kein Diktaturgesetz

    Auf die Verantwortung der Sozialdemokratischen Partei eingehend, erklärte der Parteitagsdelegierte Essl schließlich: hOhne Änderung des Grundgesetzes kann eine Notstandsgesetzgebung nicht eingeführt werden. Ohne die Stimmen der Sozialdemokraten ist es nicht möglich^ das Grundgesetz zu ändern. Die Wähler haben uns nach meiner, Meinung einen ganz besonderen Auftrag gegeben/* ...

Seite 3
  • DDR und CSSR unzertrennbare Freunde Aus der Ansprache des Vorsitzenden der Nationalversammlung der CSSR, Zdenek Fierlinger

    Es ist noch nicht lange her, daß eine Partei- und Regierungsdelegation mit dem Vorsitzenden des Staatsrates und Ersten Sekretär des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, dem Genossen Walter Ulbricht, an der Spitze unser Land besuchte. Dieser Besuch war eine große Manifestation unserer treuen Freundschaft und unseres Bündnisses ...

  • Grundfragen des nationalen Dokuments erläutert

    Das Auftreten der Mitglieder unserer Partei- und Regierungsdelegation hat der tschechoslowakischen Bevölkerung erleichtert zu verstehen gegeben, was heute in Deutschland und in den beiden deutschen Staaten vor sich geht, wie es zu der komplizierten Lage gekommen ist, warum jetzt bei uns die große Auseinandersetzung über die Grundfragen der deutschen Nation auf der Tagesordnung steht und wohin das deutsche Volk gehen wird ...

  • Warum Bonn Angst hat

    Die Maßnahmen des 13. August, die von der Regierung der DDR getrpffen wurden, waren der bisher wirkungsvollste Schlag gegen den westdeutschen Revanchismus. Das tschechoslowakische Volk erkennt voll und ganz das moralische Recht der DDR an, sich gegen Sabotage und Umsturzversuche der Bonner Republik zu schützen und läßt sich nicht durch heuchlerische Phrasen Bonns über das sogenannte Recht auf Selbstbestimmung blind machen ...

  • Starke Glieder der unzerreißbaren Kette des sozialistischen Lagers

    Aus der Rede des Präsidenten der Volkskammer, Dr. Johannes Di e c km a n n

    Lieber, verehrter Freund Fierlinger! Liebe tschechoslowakische Kolleginnen und Kollegen! Verehrte Abgeordnete! Unser ganzes Haus steht unter dem tiefen Eindruck, der grundlegenden Ausführungen über Wesen und Inhalt der deutschtschechoslowakischen Freundschaft, die wir soeben in den Reden des Vorsitzenden der Tschechoslowakischen Nationalversammlung, Fierlinger, und des stellvertretenden Vor- _______ sitzenden des Mini- mm^^mm sterrates Bruno Leuschner gehört haben ...

  • Wir kämpfen an gemeinsamer Front

    Aus dem Bericht des Stellvertreters des Vorsitzenden des Ministerrates Bruno Leuschner über die Reise der Partei- und Regierungsdelegation der DDR

    Was uns in diesen Tagen-so besonders beeindruckt hat, das war vor allem die außerordentliche Sympathie, ja, die innere Herzlichkeit, die uns von der tschechoslowakischen Bevölkerung entgegengebracht wurde. Echte Freude und Anteilnahme sprach aus strahlenden Augen, aus vielen Gesten und von Herzen kommenden Worten in unserem Kontakt mit der Bevölkerung, nicht nur in Prag, in Bratislava oder in Brno, nein, überall auf unserem Wege ...

  • Treue und zuverlässige Verbündete

    Der Militarismus und Revanchismus in Westdeutschland ist der gemeinsame Feind der Völker unserer beiden Länder. Wir haben in den Tagen unseres Aufenthaltes die Gewißheit gefestigt, daß unsere Republik in der Tschechoslowakischen Sozialistischen Republik einen treuen und zuverlässigen Verbündeten hat, daß wir auf unsere tschechoslowakischen Freunde und Genossen immer rechnen können ...

  • Vertrauen zum deutschen Volk

    Bereits von diesem Augenblick an, da sich die fortschrittlichen' Kräfte innerhalb dieses ersten wirklich demokratischen deutschen Staate/3 konsolidieren konnten, entwickelte sich zwischen uns eine sich ständig vertiefende wirtschaftliche Zusammenarbeit und eine Atmosphäre des absoluten gegenseitigen Vertrauens ...

  • Höchste Zeit für Westdeutschland

    Im Gegensatz dazu bekennt sich die Bonner Bundesregierung zu dem. unheilvollen Erbe des deutschen Imperialismus und Militärismus, der sich heute hinter scheinheiligen Losungen über die Selbstbestimmung verbirgt. Infolge der Gesetzmäßigkeit ihrer inneren Entwicklung und der egoistischen Interessen einer kleinen Minderheit von Monopolisten und deren Lakaien befindet sich die deutsche Bundesrepublik auf einem ■ steilen Abhang, der zu einer, neuen Katastrophe führen kann ...

  • DDR ist die Wahrheit

    Die große historische Aufgabe der DDR besteht darin, daß sie das ganze deutsche Volk von dieser Wahrheit überzeugt und durch ihre ganze Politik und ihre Aufbautaten diese Wahrheit veranschaulicht. Auf diese große.und edle Aufgabe möge jeder Bürger Ihres Staates stolz sein. Aus diesem Wissen heraus kann er neue Begeisterung für seine verantwortungsvolle Arbeit schöpfen ...

  • Engere Zusammenarbeit

    Anläßlich unseres Besuches wurden auch Fragen der engeren Zusammenarbeit auf den Gebieten der Wirtschaft, der Wissenschaft und Kultur erörtert. Es wurde vereinbart, daß die Arbeitsteilung und Kooperation, beginnend mit den Hauptindustriezweigen, weiter zu vertiefen ist, und'zwar ausgehend von einer Koordinierung der langfristigen Pläne für die Entwicklung der Volkswirtschaften beider Länder ...

  • Bedeutsamer Anteil an Produktion des sozialistischen Lagers

    Unsere beiden Völker. sind ausgezeichnet durch eine schon seit langer Zeit hochentwickelte Industrie, durch hervorragende wissenschaftliche und technische Begabungen und durch den Fleiß ihrer werktätigen Menschen. Unter den neuen, sozialistischen Bedingungen haben sie diese ausgezeichneten Anlagen zu großen Erfolgen weiterzuentwickeln vermocht ...

  • Völlige Übereinstimmung der Ansichten

    Ich glaube, daß auch die Zusammensetzung der deutschen Delegation ein sichtbarer Ausdruck war, welch breite und feste Basis der Friedenskampf und der Aufbau des Sozialismus in der Deutschen Demokratischen Republik gefunden haben. Die Delegation verkörperte sozusagen die Einheit der Nationalen Front des demokratischen Deutschland ...

  • Kontakte beider Parlamente

    Bei der Lösung all dieser Aufgaben kommt der immer engeren Zusammenarbeit der Parlamente unserer .Länder eine große Bedeutung zu. Das hat sich unter anderem gezeigt, als wir bei dem vorjährigen Besuch einer Parlamentsdelegation der Volkskammer in der CSSR an Ort und Stelle studieren konnten, wie 'unser Nachbarland den Aufbau des Sozialismus bereits zu vollenden vermochte ...

  • Echte Freundschaft und Gemeinsamkeit

    Wir konnten uns davon überzeugen und waren sehr erfreut, daß die Tschechoslowakische Sozialistische Republik bereits weit in ihrem sozialistischen Aufbau vorangeschritten ist. Überall gab es einen wertvollen Gedankenaustausch mit den tschechischen und slowakischen Werktätigen. Aus allen Zusammenkünften sprachen der Geist und die Moral einer echten Freundschaft, sprach die tiefverwurzelte Gemeinsamkeit zweier Völker beim Aufbau einer neuen, sozialistischen Welt ...

Seite 4
  • Ein Piepmatz und ein Persilschein

    Mörder leben als biedere Bundesbürger / SS-Otto wurde auf Weisung Bonns Lehrer

    gebrauch — ist er von einem amerikanischen Gericht zu lebenslänglichem Zuchthaus verurteilt und dann aber 1954 begnadigt worden. „Dafür erhielt er" — so stellt die Hamburger Illustrierte „Stern" fest, die sich in ihrer jüngsten Ausgabe mit dem Fall Otto/Berger beschäftigt und der die Zitate entnommen sind — „von der Bundesregierung eine Haftentschädigung von 4000 Mark ...

  • Produktionsaufgebot verlangt sozialistisches Arbeiten, Lernen und Leben

    Unsere Bezirksdelegiertenkonferenz wird über die Wirksamkeit und Entwicklung der sozialistischen Brigaden und der sozialistischen Gemeinschaftsarbeit ernsthaft beraten, um den Rückstand auf diesem Gebiet zu beseitigen. Es gilt deutlich zu machen, daß die Verwirklichung der zweiten Etappe des Produktionsaufgebotes: gründlich denken, wirtschaftlich rechnen, technisch verbessern, ehrliche arbeiten — am besten durch sozialistisches Arbeiten, Lernen, und Leben gesichert ist ...

  • Schon 72 000 Normstunden eingespart

    Jetzt beschäftigt sich die Brigade mit der Organisierung der Nestfertigung, um Transportzeit zu sparen, und zeigt damit, wie durch Anwendung des technischwissenschaftlichen Fortschritts die Arbeitsproduktivität gesteigert wird. Durch die Leitungen der Abteilungsparteiorganisationen wurden die Erfahrungen ...

  • Sozialistische Brigaden sozialistische Erzieher

    Probleme zur Vorbereitung der Bezirksdelegiertenkonferenz Halle / Von Bernard Koenen $ 1. Sekretär der Bezirksleitung

    Im Verlauf der Parteiwahlen und der Aussprachen über das nationale Dokument ist es immer besser gelungen, die politische Aufklärung und Erziehung mit dem Kampf um die ökonomische Stärkung der DDR zu verbinden. Damit wurde eine Atmosphäre hoher Ansprüche und der Kritik und Selbstkritik entwickelt. Viele ...

  • 750 Jahre Thomaner

    Glückwunsch des Zentralkomitees

    Berlin (ND). Zum 750. Bestehen des Leipziger Thomanerchors übersandte das Zentralkomitee ein vom Ersten Sekretär des ZK und Vorsitzenden des Staatsrates, Walter Ulbricht, unterschriebenes Glückwunschschreiben, in dem es u. a. heißt: Es waren hervorragende, fortschrittlich und patriotisch gesinnte deutsche ...

  • Mehr Aufmerksamkeit der Gemeinschaftsarbeit

    Im Waggonbau Ammendorf hat jetzt, die Parteileitung den Stand der sozialistischen Gemeinschaftsarbeit im Betrieb analysiert und beschlossen* wieder regelmäßig zu den Fragen der sozialistischen Gemeinschaftsarbeit Stellung zu nehmen. Im Juni werden in allen Mitgliederversammlungen der APO die bisherigen Ergebnisse im Produktionsaufgebot und die sozialistische Gemeinschaftsarbeit behandelt ...

  • Ökonomische Ergebnisse" Beweis ideologischer Klarheit

    Ideologische Klarheit beweist sich letzten Endes in ökonomischen Ergebnissen. Die Genossen errechneten und vereinbarten mit allen Brigademitgliedern, durch bessere Ausnutzung der Arbeitszeit die- Arbeitsproduktivität um fünf Prozent zu erhöhen. Damit aber war die vorwärtsführende Wirkung der Brigadearbeit nicht erschöpft ...

  • Vier Schweißnähte gleichzeitig Portalschweißanlage im Berliner Stahlbau nahm Produktion auf

    Berlin (ND). Eine sozialistische Arbeitsgemeinschaft übergab am Dienstag den Schweißern des VEB Stahlbau, Berlin- Lichtenberg, eine .Portalschweißanlage. Die Anlage dient zum Schweißen von Breitflanschträgern, wie sie beim Stahlhoch- und Brückenbau benötigt werden; Die Arbeitsproduktivität erhöht sich durch das Portalschweißverfahren um 350 Prozent ...

  • Deutscher Fernsehfunk protestiert gegen Mißbrauch des Bildaustausches

    Berlin (ND). Einen-bisher im internationalen Fernsehaustausch einmaligen Rechtsbruch starteten die Westberliner Fernsehleute am Dienstagabend während der Übertragung des Deutschen Fernsehfunks vom Endspiel der Fußballweltmeisterschaft. Wie Diebe schlichen sio sich in die internationale Bildleitung, verbreiteten verleumderische Hetzparolen und wollten die Zuschauer um den Genuß dieses großen Sportereignisses bringen ...

  • Ihre revolutionäre Kraft zur Wirkung bringen

    Die Menschen, „die sich bemühen, im täglichen Leben Vorbild zu sein, die sich im wahrsten Sinne des Wortes wie Brüder zueinander verhalten, sich gegenseitig helfen, achten .und lieben", wie es in der Programmatischen Erklärung des Vorsitzenden des Staatsrates der DDR, Genossen Walter Ulbricht, heißt, entwickeln sich zu Tausenden vor allem in und bei der sozialistischen Gemeinschaftsarbeit, in den sozialistischen Brigaden, Meisterbereichen und Abteilungen ...

  • Empfang für Walter Felsenstein

    Berlin (ADN). Der Stellvertreter Ctes Vorsitzenden des Ministerrates Alexander Abusch empfing am Montag den Intendanten der Komischen Oper, Prof. Dr. Dr. h. c. Walter Felsenstein, um ihn zu dem bedeutenden Erfolg der Komischen. Oper beim Gastspiel im „Prager Frühling" und zur hohen Ehrung, die ihm durch die Verleihung der Ehrendoktorwürde von der Prager Karls-Universität zuteil wurde,, herzlichst zu beglückwünschen ...

  • Kreisrat Freienwalde akzeptiert Minderanbau

    Die LPG Typ III in Güstöbieser Loose, Kreis Bad Freienwalde, hat einen planmäßigen Gemüseanbau von 14,5 ha. Von dieser Fläche wurden aber nur 3,75 ha bestellt. Der Rat des Kreises akzeptierte diesen Minder - anbau und veranlagte die LPG dafür mit Kartoffeln und Getreide. Die LPG Typ III in Kerstenbruch, ebenfalls im Kreis Bad Freienwalde, hat laut Plan einen Gemüseanbau von 14 ha ...

  • Der Weg: Mit Gärtnern und Bauern beraten

    Wir fragen die Ständigen Kommissionen der Kreistage Seelow, Bad Freienwalde und Aschersleben: Wie wollen sie gewährleisten, daß entsprechend dem Volkswirtschaftsplan und den Weisungen der Regierung ausreichend Gemüse für die gute Versorgung der Bevölkerung angebaut wird? Auch für diese Aufgabe trifft zu, was Walter Ulbricht auf dem Nationalkongreß sagte: „ ...

  • Wird ausreichend Gemüse angebaut?

    Wie ein Ministerratsbeschluß verwirklicht wird

    Zur besseren Versorgung der Bevölkerung mit Gemüse hat der Ministerrat in seinem Beschluß vom 1. Juni 1962 festgelegt, über den Plan hinaus. auf 10 000 ha lagerfähiges Feldgemüse zum Teil als Zweitfrucht anzubauen. Viele landwirtschaftliche und gärtnerische Produktionsgenossenschaften unternehmen große Anstrengungen, um diesen Beschluß in die Tat umzusetzen ...

  • Aber Seelow bleibt trotzdem zurück

    Trotz dieser guten Beispiele ist im Kreis Seelow der plangerechte Anbau mit Gemüse nicht gesichert. Dazu fehlen gegenwärtig noch 173 ha. Hinzu kommen 180 ha Spätgemüse, die der Kreis Seelow zusätzlich anbauen soll. In mehreren Gemeinden .wurden aber noch nicht einmal die Verträge eingehalten. In Genschmar sind zehn Hektar Gemüse noch nicht bestellt ...

  • 13,5 ha Gemüse zusätzlich in Kietz

    Die LPG „Rotes Banner" in Kietz, Kreis Seelow, hat bereits sechs Hektar Gemüse über ihren Plan angebaut. Bei der Pflege packen täglich 30 Helfer aus dem Dorf zu, um hohe Erträge zu erreichen. LPG-Vorsitzender Erich Kunkel erklärte, daß jetzt noch weitere fünf Hektar Spinat, zwei Hektar Grünkohl und 0,5 ha Rosenkohl angebaut werden ...

  • Auch Rathstock überbietet Gemüseplan

    GPG-Vorsitzender Herbert Ullrich aus Rathstock im gleichen Kreis meint: „Wir müssen Jetzt alle Reserven aufspüren, um den Tisch unserer Bevölkerung das ganze Jahr über mit' Gemüse zu decken." Die GPG Rathstock wird zwei Hektar Gemüse zusätzlich anbauen. .

Seite 5
  • Freundschaftssymbol Thälmann-Büste

    Polnische Armee-Einheit erhielt Ehrennamen „Regiment der deutschen antifaschistischen Kämpfer"

    T")ie zu einem Freundschaftsbesuch in ■*-' Polen weilende Militärdelegation der Nationalen Volksarmee unter Führung von Verteidigungsminister Armeegeneral Heinz Hoffmann unternimmt gegenwärtig in Begleitung des Verteidigungsministers der Volksrepublik Polen, Waffengeneral Spychalski, eine Reise durch die Westgebiete unseres Nachbarlandes ...

  • Drei erlebnisreiche Tage

    .Die Rumänen haben nicht nur strahlende Sonne, sondern auch heiße Herzen", sagte Nikita Chruschtschow bei der Ankunft der sowjetischen Partei- und Regierungsdelegation auf dem Bukarester Bahnhof Baneasa. Daß die Herzen der Werktätigen der Rumänischen Volksrepublik voll heißer Liebe und Freundschaft dem Sowjetvolk entgegenschlagen, das bestätigten die ersten drei Tage des Besuchs der Delegation ...

  • Internationale Dokumente

    Die Sowjetregierung erinnert an die internationalen Verpflichtungen Großbrltanniens,-Frankreichs,;un£ der,USAi Tatsächlich hieß es in der Krim-Deklaration/ und zwar in dem Teil „Die Besetzung Deutschlands und die Kontrolle über es": „Unser unerschütterliches Ziel ist die Vernichtung des deutschen Militarismus und Nazismus und die Schaffung von Garantien dafür, daß Deutschland nie wieder imstande sein wird, den Frieden der ganzen Welt zu verletzen ...

  • Massenstreiks in ganz Italien

    Born. Die italienische Industrie war am Dienstar durch den lückenlos durchgeführten Streik von 1,2 Millionen Metallarbeitern lahmgelegt Die Arbeiter fordern einen neuen Kollektivvertrag mit verbesserten Bedingungen and kündigten für kommenden Sonnabend einen weiteren Streik an. Durch den seit Montag ...

  • Ohrfeige für Feige

    «Welche Bedeutung der Besuch des Vizepräsidenten von Dahomey, Apithy, In der DDR hat, weiß man noch nicht*, berichtete vorgestern der Korrespondent des .Tagesspiegels" aus Bonn. Wir haben nie behauptet, daß die Ribbentrop-Diplomaten im Bonner Außenministerium sich durch besondere Intelligenz auszeichnen ...

  • Unzweideutige Worte

    Die Sowjetregierung, die die Einstellung der provokatorischen Handlungen der Revanchisten und Militaristen in Westberlin forderte, erklärte, daß Sie nicht die Haltung eines teilnahmslosen Beobachters einnehmen wird und im Notfall gezwungen sein kann, die gebührenden Maßnahmen zu treffen, um ihre Verpflichtungen gegenüber der mit der UdSSR verbündeten Deutschen Demokratischen Reoublik zu erfüllen ...

  • Chruschtschow fährt durch Rumänien

    Bukarest (ADN/ND). Die sowjetische Partei- und Regierungsdelegation unter Leitung von N. S. Chruschtschow hat am Mittwoch Bukarest zu einer viertägigen Reise durch das Land verlassen. Sie besucht u. a. Chemiekombinate der Region Bacau, das Hüttenzentrum von Hunedoara, die Kohlengruben von Lupeni sowie die Schwarzmeerkiiste ...

  • Auch zweiter Höhentest gescheitert

    Kernladung der USA-Rakete wiederum in den Stillen Ozean gestürzt

    Washington (ADN). Auch der »weite Versuch der USA, mittels einer Rakete eine atomare Sprengladung in großer Höhe zur Explosion zu bringen, ist am Mittwoch gescheitert. Kurz nach dem Start von der Johnston-Insel im Pazifik mußte die Rakete zerstört werden. In einem nach dem Scheitern veröffentlichten Kommunique^ heißt es: „Die Atomsprengladung ist im Fluge zerstört worden, ohne daß eine Explosion ausgelöst wurde ...

  • Was für alle gilt, gilt auch für die DDR

    Die Deutsche Demokratische Republik ist ein souveräner Staat ein gleichberechtigtes Mitglied der internationalen Gemeinschaft Wie jeder andere Staat in der Welt hat die DDR das Recht, die Achtung ihrer Souveränität und. die Nichteinmischung in ihre inneren Angelegenheiten zu fordern. Der Umstand, daß die DDR von den Westmächten nicht anerkannt wird, verringert die Bedeutung der DDR als eines gleichberechtigten Partners des Völkerrechts und der internationalen Beziehungen keineswegs ...

  • Die Sache mit dem Reporter

    Aber auch an anderen Begebenheiten hat es in diesen drei Tagen keineswegs gemangelt, in denen sich die schon sprichwörtlich gewordene Treffsicherheit Chruschtschowscher Worte reigte. Als während" des Massenmeetings In den Eisenbahnwerkstätten in Bukarest der Erste Sekretär des ZK der RAP, Gheorghe Gheorghiu-Dej, ...

  • Nur Friedensvertrag sichert die Zukunft

    Wir schlagen den USA und den anderen Ländern vor, führte Chruschtschow weiter aus, einen Friedensvertrag mit den beiden deutschen Staaten zu unterzeichnen und auf dieser Grundlage die Westberlinfrage zu lösen. Wenn es aber nicht gelingen sollte, uns mit ihnen zu verständigen, so werden wir den Friedensvertrag mit der Deutschen Demokratischen Republik unterzeichnen ...

  • Appell an nüchternes Denken

    Die juridischen Folgen des Warschauer Vertrages sind jedoch die äußerste Antwortmaßnahme. Gegenwärtig unternehmen die sozialistischen Länder alles, um die Verwirklichung der friedlichen Regelung aller Meinungsverschiedenheiten, die mit dem Westberlinproblem zusammenhängen, zu erreichen. Die Westmächte ...

  • Imperialisten sollten überlegen

    Die Imperialisten drohen uns mit Krieg. Doch bevor sie einen Krieg vom Zaune brechen, müssen sie sehr gut überlegen, wohin dies führt. Die weitsichtigsten von ihnen gelangen zu der richtigen Schlußfolgerung, daß uns zu überfallen Selbstmord bedeuten würde, weil wir die Möglichkeit haben, unseren Feinden eine solche Abfuhr zu erteilen, daß von ihnen nichts übrigbleibt ...

  • Verantwortung der Westmächte für die Lage in Westberlin

    Mehrere Leser des „Nu" stellten in der letzten Zeit die Frage: »Auf welchen völkerrechtlichen Grundlagen beruht die Verpflichtung der Westmädite, in Westberlin keine Provokationen zuzulassen?" Der nachfolgende Artikel gibt Antwort darauf. Prinzipielle Bedeutung hat in dieser Frage die Note der Sowjetregierung an die Regierungen der drei Westmächte, England, Frankreich und die USA, vom 7 ...

  • Beileid Minister Hoffmanns

    Berlin (ADN). Der Minister für Nationale Verteidigung der DDR, Armeegeneral Heinz Hoffmann, hat dem Oberkommandierenden der Vereinigten Streitkräfte der Teilnehmerstaaten des Warschauer Vertrages, Marschall GretschkOj in einem Telegramm sein Beileid zum Ableben des Chefs des Stabes der Vereinigten Streitkräfte, ...

  • Botschafter Christosow bei Dr. Bolz

    Berlin (ADN). Im Zusammenhang mit der bevorstehenden Übergabe des Beglaubigungsschreibens stattete am Mittwoch der neuernannte Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter der Volksrepublik Bulgarien in der DDRj Russi Christosow, dem Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates und Minister für Auswärtige Angelegenheiten, Dr ...

  • Bonner Revanchismus verurteilt

    Genf (ADN-Korr.). Gegen den Bonner Revanchismus hat der sowjetische Delegierte Wassilij Leonidowitsch Borissow auf der Internationalen Arbeitskonferenz in Genf am Mittwoch protestiert. Borissow bezog sich auf die Rede des Bonner Staatssekretärs Claussen, der am Dienstag von der „deutschen Regierung" gesprochen hatte, als die Adenauer-Regierung gemeint war ...

  • Dank aus Laos

    Bertin (ADN). Der Ministerpräsident der königlichen Regierung von Laos, Prinz Souvanna Phouma, hat dem Vorsitzenden des Ministerrates der DDRj Otto Grotewohl, in einem Telegramm für die anläßlich der Bildung der neuen königlich-laotischen Regierung übermittelten Glückwünsche gedankt. Aus dem gleichen Anlaß sandte der Außenminister der königlichen Regierung von Laos, Quinim Pholsena, dem Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates und Außenminister der DDR, Dr ...

  • Westdeutscher Neokolonialist

    Colombo (ADN). Die ceylonesische Zeitschrift „Tribüne Ceylon News Review" hat die überhebliche und anmaßende Äußerung eines Westdeutschen über Ceylon entschieden zurückgewiesen. Ein gewisser Grobe hatte in einem an die Zeitung „Ceylon Daily News" gerichteten Brief erklärt: „Jeder Versuch, Ceylon zu industrialisieren, muß und wird mit einem Fehlschlag enden ...

  • Betriebsbesetzung

    Buenos Aires (ADN). Die Streikaktionen der Postangestellten, Eisenbahner und Telefonisten der argentinischen Hauptstadt dauern an. Anfang der Woche führte das gesamte medizinische Personal in ganz Argentinien einen 48stündigen Streik durch, um die Auszahlung der Gehälter für die letzten Monate zu erzwingen ...

  • 1,2 Millionen Metallarbeiter fordern Tarifverbesserangen r{: Zeitungen erschienen nicht Kampfaktion französischer Eisenbahner

    Paris (ADN-Korr.). Die französischen Eisenbahner begannen am Mittwoch früh ihre Kampfaktionen mit einer Arbeitsniederlegung. Der Aktionsplan der Gewerkschaften sieht vor, daß die Eisenbahner bei Beginn jeder Schicht die Arbeit für zwei Stunden niederlegen. Dieser Streikplan soll auch am Donnerstag durchgeführt werden ...

  • Callow widerlegt Westlugen

    London (ADN-Korr.). „Die ostdeutsche Regierung wird von der überwiegenden Mehrheit ihres Volkes unterstützt", erklärte der ehemalige Bürgermeiiter von Coventry, William Callow, In einem Intervievv mit dem „Daily Worker'. Seine Besuche in der DDR, seine Gespräche mit Ministern und Werktätigen hätten ihn davon überzeugt, daß die Redereien des Westens, bei „freien Wahlen" stimmten 75 Prozent gegen die jetzige Regierune, blanker Unsinn seien ...

  • Solidarisch mit Kuba

    Havanna (ADN). Die Mission der DDR in Kuba hat in einer Erklärung an das kubanische Außenministerium die Machenschaften der USA-Imperialisten verurteilt, die Kuba nun auch aus der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation ausschließen wollen. Die Regierung der DDR verurteile energisch diese Absicht der USA und erkläre sich mit dem Kampf des kubanischen Volkes gegen diese Aktion solidarisch, heißt es in der Erklärung ...

  • Exequatur für UdSSR-Konsul

    Berlin (ADN). Wie die Presseabteilung des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten mitteilt, hat der Außenminister Dr. Lothar Bolz am 18. Juni 1962 dem neuernannten Konsul der UdSSR in Magdeburg, W.. K. Guljewski, (das Exequatur erteilt Der Konsularbezirk umfaßt die Bezirke Magdeburg und Halle.

  • Clara Zetkin geehrt

    Moskau (ADN). Genossin Emmi Dölling, die Gattin des Botschafters der DDR in der UdSSR, Mitarbeiterinnen der DDR-Botschaft und Frauen der in der Sowjetunion arbeitenden DDR-Bürger legten am Mittwoch, dem Todestag Clara Zetkins, an ihrem Grab an der Kremlmauer in Moskau einen Kranz nieder.

  • Parlament in Phoengjang tagt

    Phoengjang (ADN). Die Oberste Volksversammlung der Koreanischen Volksdemokratischen Republik ist am Mittwoch in Phoengjang zu einer Tagung zusammengetreten. Auf der Tagesordnung stehen Fragen des nationalen Kampfes für den Abzug der amerikanischen Truppen aus Südkorea.

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  • Rittmeyer Fünfter

    Sieger der bergreichen fünften Etappe der Österreich-Rundfahrt über 205 km von Innsbruck nach Landeck in Tirol wurde am Mittwoch der Österreicher Franz Varga in 5:41:29 vor dem Luxemburger Edy Schutz und dem Schweizer Hans Peter Vescoli mit der gleichen Zeit. Dann folgten Visser (Holland) und Immo Rittmeyer (DDR) in 5:44:39 ...

  • Kein Verständnis für Startverbot

    Trainer von Gerhard Hetz schrieb an westdeutschen Schwimmverband

    „Es ist nicht zu verstehen, daß Gerhard Hetz auf der Höhe seiner Leistungskraft die Zeche bezahlen soll", schreibt Adalbert Weddy, der Trainer des Hofer Weltrekordschwimmers, in einem offenen Brief an den Vorstand des westdeutschen Schwimmverbandes, in dem er gegen das von Bonn diktierte Startverbot für die westdeutschen Schwimmer zu den Leipziger Europameisterschaften scharfen Protest erhebt ...

  • TSG „Mach mir

    Auf dem Nationalkongreß berichtete der Leiter der SG .Patriot" Dresden, der ersten in unserer Republik in. einem Wohnbezirk entstandenen Sportgemeinschaft, darüber, wie die Wohnbezirksausschüsse der Nationalen Front auf die Entwicklung des Sports in ihrem Wohngebiet Einfluß nehmen können. Durch die SG »Patriot" Dresden wurde in nur zwei Jahren erreicht, daß in der, Dresdner Neustadt im Bereich des ...

  • Der Fremde aus dem Keller

    In ihrer Wohnung im zweiten Stock des Hauses Zimmerstraße 56 sitzt Frau von Bornstedt. Die 72jährige alte Dame zittert immer noch vor Erregung, wenn die Rede auf die abscheuliche Bluttat kommt, die unmittelbar vor ihrem Fenster, vor ihren Augen geschah. «Am Montag gegen Abend klopfte meine Nachbarin aus dem ersten Stock, Frau Melchior, bei mir", erzählt sie stockend ...

  • Brandt ist der Anstifter

    Die Stimme aus dem Lautsprecher erklärt in knappen schlichten Sätzen: Faschistische Banditen aus Westberlin sind in die Häuptstadt der DDR eingedrungen. Meuchlings ermordete einer von ihnen unseren Grenzposten Reinhold. Huhn. Dieser Mord ist kein Zufall. Genau wie bei der Bluttat an Peter Göring heißt auch diesmal der Anstifter Willy Brandt ...

  • Trauerfeier für Genossen Alfred Oelßner

    Berlin (ND). Abschied von unserem hochverdienten Genossen Alfred Oelßner nahmen am 20. Juni in einer Trauerfeier im Krematorium Baumschulenweg seine Angehörigen, Freunde und Kampf gefährten, unter ihnen die Mitglieder und Kandidaten des Politbüros des ZK Hermann Matern, Erich Honecker, Kurt Hager und Paul Verner sowie das Mitglied des ZK und Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates Alexander Abusch ...

  • Der Mord war vorbereitet

    Hauptmann Otto Schumann, der Kommandeur der Einheit, zu der auch Reinhold Huhn gehörte, schaut lange auf den düsteren Fleck. Sein Gesicht, das blaß und übernächtigt ist, bleibt beherrscht und entschlossen. „Seit dem vorigen Jahr stehen unsere Genossen und ich an diesem Abschnitt unserer Staatsgrenze ...

  • Lebhafte Versammlung

    Vielleicht gibt es noch diesen oder jenen in der Abteilung, der gleichfalls auf die Lügen des Rias oder SFB hereingefallen ist, überlegen die Genossen der Parteigruppe. Und sie. beschließen: (In der Mittagspause machen wir .eine öffentliche. Versammlung. Jeder soll die volle Wahrheit erfahren. Es sind zunächst noch nicht viele, die in der Pause zwischen den Maschinen der Jugendbrigade „Berliner Bär" stehen und diskutieren ...

  • Verantwortung der Älteren

    Immer mehr Glühlampenwerker gesellen sich zum Kreis der Diskutierenden. Walter Gruß, bis 1952 noch Mitglied der SPD, hört erst eäne Weile schweigend zu. Dann aber verschafft er sich Gehör und wendet sich besonders an die älteren Kollegen: „Sind wir Älteren uns denn immer der Verantwortung bewußt, die wir haben? Wir haben schon genug mitgemacht, haben mehr Erfahrungen als die Jungen ...

  • Westberliner SED-Büros wieder geöffnet

    Die Büros der SED-Kreisleitungen in den zwölf Westberliner Bezirken sind wieder von den Funktionären der Arbeiterpartei übernommen worden. Westberliner Polizei hatte auf Grund des von Prof. Dr. Kaul erzwungenen Beschlusses des Oberverwaltungsgerichtes nicht umhin gekonnt, die rechtswidrige Schließung der Büros durch die Polizei rückgängig zu machen ...

  • „Ich werde es nie vergessen"

    Die alte Frau weint leise vor sich hin: „Wir kannten doch alle diese jungen Menschen, und nun ist dieser eine..." Sie verstummt. Dann richtet sie sich auf: „Viel Furchtbares haben wir schon über die Methoden dieser Banditen gehört und gelesen. Aber nun haben wir mit eigenen Augen das Schreckliche gesehen ...

  • Wie wird das Wetter?

    Wetterlare: . Zwischen Tiefdruckgebieten über dem .Nordatlantik und hohem Druck, der sich von den Azoren bis nach Mitteleuropa erstreckt, fließt Meeresluft nach Norddeutschland ein. so daß das Wetter zunächst nur mäßig warm bleibt. , Aussichten für Donnerstag: Bei schwachen bis mäßigen Winden aus Südwest wechselnd, zeitweise stärker bewölkt, nur vereinten, ...

  • ■ Bück auf den Spielplan

    DEUTSCHES THEATER, 19 Ühr: „Wilhelm Teil"»*) KAMMERSPIELE, 20 Ühr: »Die Mitschuldigen""*) BERLINER ENSEMBLE, 19 Uhr: „Frau Flinz"*») MAXIM GORKI THEATER; 20 Uhr: „Und das am Heiligabend"*»*) THEATER DER FREUNDSCHAFT,'14 Uhr: „Häschen Schnurks"**); 18 Uhr: „Tom Sawyers großes Abenteuer"**) METROPOL-THEATER, 19 Uhr: „Polenblut"***) VOLKSBÜHNE, 19 Uhr: „Emilia Galptti"*«) KOMISCHE OPER, 19 ...

  • Sport-Lebensbedürfnis des Volkes

    Bezirksdelegiertenkonferenzen der Partei zu Fragen der Körperkultur und des Sports

    „Körperkultur und Sport gehören iu einem kulturellen, sozialistischen Leben und stellen einen wesentlichen Bestandteil der sozialistischen Kulturrevolution dar. Die turnerisch-sportliche Betätigung der Jugend und eines großen Teiles der Werktätigen muß mehr und mehr zu einem Lebensbedürfnis werden." Diese Zeilen fanden in der Entschließung der Gebietsleitung Wismut anläßlich "der Delegiertenkonferenz der Parteiorganisation ihren Niederschlag ...

  • i-1

    Die Belegschaft der Kraftwerke der BEWAG: Voller Empörung haben wir von dem am 18. Juni erfolgten feigen Meuchelmord an unserem Grenzpolizisten Unteroffizier Reinhold Huhn vernommen. Die Schuldigen an diesem Mord sind Adenauer und Brandt. Sie haben erst am 17. Juni ihre OAS-Banditen vor dem Schöneberger Rathaus zu neuen Morden aufgeputscht ...

  • Riashetze dulden sie nicht

    Glühlampenwerker prangern Hintermänner des Mordes an / Pausenversammlung organisiert

    Die Betriebsfunksendung im VEB Berliner Glühlampenwerk begann am Mittwochmorgen in ungewohnter Art. Schon nach den ersten Worten, die-in allen Abteilungen und Arbeitsbereichen aus den Lautsprechern drangen, horchten die Glühlampenwerker auf: i,Reinhold Paul Huhn, Angehöriger der 1. Grenzbrigade, lebt nicht mehr ...

  • Stolz auf die Soldaten

    Hauptmann Schumann, grüßt die -jungen Grenzsoldaten, die für ihren ermordeten Genossen auf Posten gezogen sind. „Ich bin stolz auf diese Jungen", sagt er leise, „daß sie bei all dem die Nerven behalten und diesen Banditen dort drüben nicht umgehend mit gleicher Münze heimzahlen. Aber sie wissen, um was es geht und warum sie hier stehen ...

  • „Er fiel vor meinen Augen"

    Am Tatort des Verbrechens gegen Reinhold Huhn / Augenzeugin sah den Mord und den Mörder

    Auf dem grauen Asphalt ist ein weißer Kreidekreis gezogen. Wenn die Grenzpolizisten an der Ecke Jerusalemer und Zimmerstraße auf Posten. stehen, suchen ihre Augen den weißen. Kreidekreis, in dessen Innern der graue Asphalt dunkel gefärbt ist — gefärbt vom Blut ihres Genossen Reinhold Paul Huhn, von Arbeiterblut, vom Blut eines jungen Deutschen, der von Banditen ermordet wurde ...

  • Empörung und Haß

    Regina Schulz, Verkäuferin im HO-WarenhausamAlexanderplatz:Unerhört! Ich habe mich furchtbar aufgeregt, als ich von diesem neuen feigen Mord an unseren Grenzsoldaten erfuhr. Um sich ein Alibi zu verschaffen, verdrehen die Auftraggeber längst bewiesene Tatsachen. Damit prangern sie sich selbst an. Das ist typisch für Anstifter zum perfekten Mord ...

  • MITTEILUNGEN DER PARTEI

    22. Juni Friedrichshain: 16 Uhr Fortsetzung der Kandidatenschulung im Lektionssaal der Kreisleitung. Thema: „Die Lehre von der Partei des Proletariats."

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Aggressive Akte sollen Verständigung über deutsche Friedensregelung hintertreiben Ein Wort an Herrn Rusk Blutige Provokation an der Staatsgrenze verhindert Feierliche Eröffnung CqSR im Kampf um Friedensvertrag fest an der Seite der DDR Freundschaftstreffen in der DHfK Stürmischer Jubel um Gäste Ermittlungsverfahren gegen den Mörder Gesetze beschlossen
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