23. Sep.

Ausgabe vom 20.10.1961

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  • Technische Rekonstruktion

    Genosse Demi-tschew führte aus: Alle Moskauer Industriebetriebe werden einer gründlichen technischen Rekonstruktion unterzogen. Bis zum Ende des Siebenjahrplanes (1965) werden 75 große Betriebe und 520 Betriebsabteilungen voll automatisiert sein. Das ist der Hauptweg, auf dem eine rasche Steigerung der Arbeitsproduktivität erreicht werden muß ...

  • WasheißtErrichtungdesKommunismusin20Jahren?

    Das neue Programm bedeutet den Fortschritt in eine Periode, in der alle Schwierigkeiten und Entbehrungen, die das Sowjetvolk für die große Sache zu ertragen hatte, sich mit Zins und Zinseszinsen auszahlen Den ersten Platz im Programm nimmt die Frage der weiteren Erhöhung des Wohlstandes und der Kultur ...

  • ,Das ist auch unsere Perspektive

    LPG Zickhusen meldet große Erfolge im Produktionsaufgebot

    Schwerin (ADN). Lebhaften Widerhall finden die Beratungen des XXII. Parteitages der KPdSU auch bei den Genossenschaftsbauern der Gemeinde Zickhusen. „Auch wir wollen den Kommunismus", sagte der Feldbaubrigadier Paul Krebs aus der LPG „Thomas Müntzer". „Diese großartige Perspektive ist für uns Ansporn und Verpflichtung, täglich durch unsere Arbeit unser aller Leben zu verbessern und die Forderung nach dem Abschluß eines deutschen Friedensvertrages zu bekräftigen ...

  • Chemiegigant Leuna ab 8. November störfrei

    Holle (ND). Aus dem größten Betrieb der DDR, den Leuna-Werken „Walter Ulbricht", kommt die Nachricht von einem großen Sieg gegenüber den Störversuchen der Bonner Ultras: Die Produktion dieses Chemiegiganten der DDR wird ab 8. November störfrei sein. Rund 400 Produkte stellen die Leunawerker her. Das sind in der Mehrzahl Zwischenprodukte für die Weiterverarbeitung in anderen Industriezweigen ...

  • Sie kennen ihre Verantwortung

    Die monatelange angestrengte schöpferische Tätigkeit vieler Wissenschaftler, Chemiker, Ingenieure, Meister und Arbeiter in den sozialistischen Arbeits- und Forschungsgemeinschaften hat reiche Früchte getragen. Am Dienstag konnten Werkleitung, Parteileitung und BGL gemeinsam mit vielen Arbeitern und Meistern aus den Betrieben nach einer gründlichen Kontrolle und Beratung feststellen: Es sind nunmehr alle Voraussetzungen vorhanden, um am 8 ...

  • „Unsere Zukunft entscheiden wir selbst"

    „Das taten wir", sagte die 19jährige Objektleiterin Emma Bohnet, „weil wir wissen, daß die Kommunistische Partei der Sowjetunion die Wegbereiterin für das Morgen ist. Genosse Chruschtschow sagte in seiner Rede, daß die KPdSU ihr Hauptziel darin sieht, schon zu Lebzeiten unserer Generation die Kriege für immer aus dem Leben der Gesellschaft auszuschalten ...

  • Die große Diskussion begann

    Begrüßungsreden von Tschou En-Iai, Wladyslaw Gomulka und Maurice Thorez

    Von unserem Sonderkorrespondenten Heinz Stern Moskau. Der XXII. Parteitag begann seinen dritten Arbeitstag mit der Diskussion über die beiden Referate des Genossen Chruschtschow — den Rechenschaftsbericht des Zentralkomitees und die Erläuterung des neuen Parteiprogramms der KPdSU. Die Diskussionsredner, die 1 ...

  • Neue Technik — höhere Produktivität

    Die drei Jugendbrigaden der Rundstrickerei haben damit einen wesentlichen Punkt ihrer Verpflichtung im Produktionsaufgebot in Angriff genommen. Jetzt werden sie eine entsprechende neue technisch-begründete Arbeitsnorm ermitteln, die gewährleistet, in der gleichen Zeit bei gleichem Lohn mehr zu produzieren ...

  • Kommunismus = Frieden

    Ob schönes Wetter oder Sturm — die sozialistischen Länder handeln nach dem Prinzip: Einer für alle, alle für einen Wir sind fest entschlossen, für die Abrüstung zu kämpfen und den Weg dazu solange zu suchen, bis diese historische Aufgabe endlich gelöst sein wird Solange die Imperialisten keine Abrüstunt ...

  • Beratungen des XXIL Parteitages Ansporn für unser Produktionsaufgebot

    Jugendobjekt „XXII. Parteitag" des Feinstrumpfwerkes Oberlungwitz steigert die Arbeitsproduktivität um 30 Prozent

    Karl-Marx-Stadt (ND). Am Tage der Eröffnung des XXII. Parteitages der JCPdSU gingen in der Rundstrickerei des VEB Feinstrumpfwerk Oberlungwitz die Jungaktivistin Rosemarie Hoffmann, Rundstrickerin Helga Abersbach und Kollege Manfred Mehner von der 12- zur 16-Maschinen-Bedienung über. Damit wird die Arbeitsproduktivität um etwa 30 Prozent gesteigert ...

  • Die Weltlage von heute

    1. Entstehung und Festigung des sozialistischen Weltsystems 2. Zusammenbruch des Kolonialsystems 3. Rapide und allseitige Schwächung des Kapitalismus und neue Zuspitzung seiner allgemeinen Krise Die politische Labilität des Weltkapitalismus hat zugenommen, insbesondere durch die Verschärfung der Klassengegensätze ...

  • Das Kommunistische Manifest der gegenwärtigen Epoche

    Wir veröffentlichen heute den Wortlaut der Rede N. S. Chruschtschows über das neue Programm der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (siehe Innenteil). Hier einige der von N. S. Chruschtschow dargelegten Grundideen und Ziele in Schlagzeilen: Die Kommun

    nischer Rechenmaschinen und der Weltraumschiffe Aus dem Rußland des Holzes, des Strohes und des Basts wurde das Land des Stahls, des Aluminiums, des Zements und deT Plaste Heutige Stahlerzeugung der UdSSR = Stahlproduktion Englands, Westdeutschlands und Frankreichs zusammen Aus dem Rußland der Petroleumlampe ...

  • Ein Haus in einem Monat fertig

    Genosse Demitschew, der seine Rede dann fortsetzte, wies darauf hin, daß in Moskau gegenwärtig an einem Haus vier bis fünf Monate gebaut wird. In diesen Tagen beginnt im Südwestbezirk der sowjetischen Hauptstadt der Bau von Häusern, die innerhalb eines Monats fertiggestellt werden. Die Industrialisierung;, ...

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  • Krokodilstränen

    In Washington, London und natürlich auch in Bonn vergießt man Krokodilstränen. Man hetzt gegen die Sowjetunion, man „warnt" sie. Den Hintergrund dieses billigen Theatercoups bildet die Ankündigung des Genossen Chruschtschow auf dem XXII. Parteitag der KPdSU, daß die UdSSR zur Erhöhung ihrer Verteidigungsbereitschaft wahrscheinlich eine Wasserstoffbombe mit einer Sprengkraft von 50 Millionen Tonnen Trotyl zur Explosion bringen wird ...

  • Breiteste Massen verwalten den Staat

    In der Fortsetzung der Diskussion sprach als nächster Redner Genosse Leonid Breshnew, Vorsitzender des Präsidiums des Obersten Sowjets der UdSSR. Er behandelte insbesondere Fragen der Entfaltung der sozialistischen Demokratie. Die Heranziehung breitester Massen zur Verwaltung des Staates nannte schon Lenin ein wunderbares Mittel, das unsere Kräfte verzehnfacht,» führte er aus ...

  • De Gaulle läßt Algerier massakrieren

    Feuerüberfälle auf Demonstranten in Paris /Mindestens sechs Tote / Hunderte verletzt

    Parls/Oran (ADN/ND). Zu neuen Demonstrationen von in Frankreich lebenden Algeriern ist es am Mittwochabend in Paris gekommen. Die Algerier protestierten damit gegen den Terror der Pariser Polizei, die bei den Demonstrationen am Dienstagabend mit MGs das Feuer auf algerische Demonstranten eröffnet, mindestens drei ermordet, Hunderte verletzt und Tausende verhaftet hatte ...

  • Thorez: Wichtigstes Dokument unserer Epoche

    Genosse Maurice Thorez würdigte in seiner Begrüßungsansprache ebenfalls das neue Parteiprogramm, das er als wichtigstes Dokument unserer Epoche bezeichnete. Er erinnerte an die ersten beiden Programme der KPdSU und sagte: Ein antiker Weiser hat die Realität der Bewegung nachgewiesen, in dem er sich selbst bewegte ...

  • Bruno Leuschner empfing Ghana-Delegation

    Langfristige Wirtschafts- und Kulturabkommen zwischen beiden Ländern unterzeichnet

    Berlin (ADN/ND). Die aus Anlaß des Abschlusses von verschiedenen Wirtschafts- und Kulturabkommen in Berlin weilenden Vertreter der Regierung der Republik Ghana, der Minister für Schwerund Leichtindustrie. Krobo Edusei, und der Minister für Landwirtschaft, L. R. Abavana, wurden am Donnerstag vom stellvertretenden Vorsitzenden des Ministerrates der DDR Bruno Leuschner zu einem längeren Gespräch über beide Seiten interessierende Fragen empfangen ...

  • Festlicher Empfang in Berlin

    Am Donnerstagabend gab der Kandidat des Politbüros des ZK der SED und Vorsitzende der Staatlichen Plankommission, Minister Karl Mewis, im Haus der Ministerien einen festlichen Empfang. Dazu waren unter anderem erschienen: der Stellvertreter des Vorsitzenden des Staatsrates Gerald Götting; der Stellvertreter des Ministers für Auswärtige Angelegenheiten Sepp Schwab; der Stellvertreter des Ministers für Außenhandel und Innerdeutschen Handel Kurt Enkelmann ...

  • Nachruf des ZK für Dr. Heinrich Allmeroth

    Am 18. Oktober 1961 verstarb nach schwerer Krankheit im 60. Lebensjahr unser Genosse Dr. Heinrich Allmeroth, Generalintendant des Dresdner Staatstheaters, Mitglied des Zentralvorstandes der Gewerkschaft Kunst, Träger der Vaterländischen Verdienstorden in Silber und Bronze, der Fritz-Heckert-Medaille und anderer Auszeichnungen ...

  • Mit Volldampf in die Rübenernte

    Angermünde auf Kriegsfuß mit der Technik 7 Grimmen erhöhte Tempo bei Kartoffelablieferung

    Rostock (ND). Die Kreise Wismar, Grevesmühlen und Grimmen beendeten im Ostseebezirk die Kartoffelrodung. Am Dienstag und Mittwoch wurden insgesamt 11665 t Kartoffeln abgeliefert. Bis zum 18. Oktober kam der Bezirk der Ausfuhrverpflichtung nach Halle mit 10 6651 nach. Trotzdem reicht das Tempo noch nicht aus ...

  • 500000 Franzosen führten Massenstreik

    Ziel der Aktion: Höhere Löhne, bessere Arbeitsbedingungen / Neue Kämpfe erwartet

    Paris (ADN/ND). 500 000 Eisenbahner und Arbeiter der staatlichen Gas- und Elektrizitätsbetriebe streikten am Mittwoch in Frankreich für höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Ebenso wie in Paris wurde in Städten wie Lyon, Lille, Marseille und Bordeaux der Streikaufruf der Gewerkschaften CGT und CFTC nahezu hundertprozentig befolgt ...

  • Gruß des polnischen Volkes

    Mit einer begeisternden Rede wandte sich Genosse Wladyslaw Gomulka an den Parteitag. Der XXII. Parteitag, sagte er, ist ein Ereignis, das unserer Epoche würdig ist. Nicht nur die kommunistische Weltbewegung und die fortschrittlichen Menschen, sondern alle Völker der Welt verfolgen mit großem Interesse diesen Parteitag und lauschen aufmerksam den inhaltsreichen Worten, die von dieser Tribüne gesprochen werden ...

  • Tschou En-lai: Seite an Seite

    Genosse Tschou En-lai betonte in seiner Ansprache, daß zwischen den Völkern Chinas und der UdSSR seit langem eine herzliche Freundschaft besteht. In der Revolution und beim Aufbau des Sozialismus erfuhr das chinesische Volk stets die Unterstützung der Völker der Sowjetunion. Dafür möchte ich der KPdSU hier noch einmal danken, sagte Tschou En-lai ...

  • Intendanten protestieren gegen Bonner Bevormundung

    Kassel (ADN). 66 Intendanten aus Westdeutschland und Westberlin warnten in einer Protesterklärung „vor jeder tendenziösen Beeinflussung der Spielpläne durch Gruppen außerhalb des Theaters", wie der Intendant des Kassler Staatstheaters und Vizepräsident des westdeutschen Bühnenvereins, Dr. Hermann Schaffner, am Mittwoch in Kassel mitteilte ...

  • Rekordernte der Ukraine

    Die Parteiorganisation, so führte Genosse Podgorny weiter aus, hat die Schlußfolgerungen aus der berechtigten Kritik gezogen, die auf dem Januar- Plenum des ZK an den ukrainischen Genossen geübt wurde. Die organisatorische Arbeit wurde verbessert und die Werktätigen für die Steigerung der Getreideproduktion mobilisiert ...

  • Schlappe des Frontstadtsenats

    Westberlin (ADN/ND). Das Westberliner Arbeitsgericht stellte am Donnerstag unter Vorsitz von Arbeitsgerichtsrat Voigt als Berufungsinstanz nach kurzer Verhandlung fest: Der Fahrer des Westberliner Senatsfuhrparfts, Klaus Ullrich, hat sich zu Recht geweigert, Lautsprecherwagen zu Provokationseinsätzen an die Grenze zur DDR zu fahren ...

  • Ungeheuerlicher Antrag: 12 Jahre, 8 Monate Kerker

    Karlsruhe (ADN/ND). Im Prozeß gegen die fünf widerrechtlich angeklagten kommunistischen Gewerkschafter beantragte Oberstaatsanwalt Wunder am Donnerstag vor dem 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofes ein ungeheuerliches Terrorurteil von zwölf Jahren und acht Monaten, Gefängnis. Für Peter Umland forderte ...

  • Dem Plan weit voraus

    Im Zuge dieses Kampfes wurde die Leningrader Parteiorganisation völlig rehabilitiert, ihre Ehre und ihre Würde wiederhergestellt. Das führte zu einer großen Aktivität der Parteiorganisation, erleichterte die Mobilisierung der Werktätigen, die neue Erfolge in der Erfüllung der großen Pläne der Partei errangen ...

  • Macmillan kann „DDR" aussprechen

    Meinungsverschiedenheiten unter den Westmächten

    London (ND-Korr.). Offenbar unter dem Eindruck der machtvollen Friedensdemonstrationen vor dem Unterhaus versicherte der britische Premierminister Macmillan am Mittwochabend in einer außenpolitischen Erklärung die Bereitschaft seiner Regierung, alle strittigen Fragen im Hinblick auf Deutschland und Westberlin durch Ost-West-Verhandlungen zu lösen ...

  • Walter Ulbricht beglückwünscht Ahmadou Ahidjo

    Berlin (ADN). Der Vorsitzende des Staatsrates, Walter Ulbricht, sandte am 19. Oktober 1961 dem Präsidenten der Bundesrepublik Kamerun, Ahmadou Ahidjo, ein Glückwunschtelegramm anläßlich der Beendigung der UNO-Treuhandschaft und der britischen Verwaltung über das Gebiet von Westkamerun sowie der, Bildung der Bundesrepublik Kamerun ...

  • Zentralrat dankt jungen Patrioten

    Berlin (ADN/ND). Das Sekretariat des Zentralrates der FDJ hat in einer Stellungnahme zum Kampfauftrag der FDJ den insgesamt 253 061 Jugendlichen gedankt, die sich freiwillig zum bewaffneten Ehrendienst gemeldet haben. In der Stellungnahme werden die 4988 Jugendkollektive beglückwünscht, die sich dem Produktionsaufgebot angeschlossen haben, sowie die 25 730 FDJ-Mitglieder, die um Aufnahme in die Partei der Arbeiterklasse baten ...

  • Delegation der SED ehrte Lenin

    Moskau (ND-Korr.). Die Delegation unserer Partei zum XXII. Parteitag der KPdSU unter Leitung des Genossen Walter Ulbricht legte am Donnerstag an der Pforte des Mausoleums auf dem Roten Platz einen Kranz nieder. Die Schleife des Kranzes trägt die Aufschrift: „Dem genialen Lenin, dem Führer der kommunistischen Weltbewegung ...

  • Neuer Geist erfüllt Partei

    Der Sekretär des Leningrader Gebietskomitees, Genosse Spiridonow, der als nächster Redner sprach, bezeichnete die Entlarvung und Unschädlichmachung der parteifeindlichen Gruppe Molotow— Kaganowitsch—Malenkow als ein wichtiges Ereignis in der Rechenschaftsperiode. Die Leningrader Parteiorganisation, so sagte er ...

  • Winterroggen rasch aussäen

    Berlin (ND). Das Ministerium für Landwirtschaft, Erfassung und Forstwirtschaft weist darauf hin, daß in den nächsten Tagen die Aussaat von Winterroggen und Winterzwischenfrucht beschleunigt durchgeführt werden muß, damit eine gute Ernte für 1962 vorbereitet wird. Vor allem die Bezirke Potsdam und Schwerin, ...

  • Kombines müssen rollen

    Im Kreis Angermünde, einem Hauptanbaugebiet des Bezirkes, waren bis zum Dienstag von 63 vorhandenen Kombines erst 39 im Einsatz. Das drückt sich auch in der bisherigen geringen Rodeleistung von insgesamt nur 250 Hektar aus. Im Kreisgebiet müssen jedoch 2844 Hektar Zuckerrüben geerntet werden. Das Argument, die Technik reicht nicht aus, haben die Angermünder selbst zerschlagen ...

  • Nur einer von zehn durfte wählen

    Johannesburg (ADN/ND). Parlamentswahlen haben Mittwoch in der Republik Südafrika und dem von ihr faktisch annektierten Mandatsgebiet Südwestafrika stattgefunden. Wahlberechtigt waren nur die 1,5 Millionen Südafrikaner weißer Hautfarbe, während über 12 Millionen Afrikaner, Inder und Mischlinge, des Wahlrechts beraubt waren ...

  • Glasgow am 15. November in Berlin

    Der ASK Vorwärts Berlin wird' seine Achtelfinalspiele im Europapokal der Fußball-Landesmeister gegen die Glasgow Rangers am 15. November in Berlin und am 22. November in Glasgow austragen. Beide Klubs einigten sich am Mittwoch auf diese Termine. Das erste Treffen beginnt um 14 Uhr im Berliner Friedrich- Ludwig-Jahn-Sportpark ...

  • Erklärung Rusks

    Washington (ADN/ND). USA-Außenminister Rusk setzte sich auf einer Pressekonferenz in Washington ebenfalls für die Vorbereitung einer Ost-West- Konferenz zum Deutschlandproblem ein. Dazu sei es nötig, die vorbereitenden Gepräche mit der UdSSR weiterzuführen. Rusk räumte ebenso wie Macmillan ein, daß es Meinungsverschiedenheiten unter den Westmächten im Hinblick auf Gespräche und Verhandlungen mit der UdSSR gebe ...

  • Norwegen für Rapacki-Plan

    Oslo (ADN). Die Schaffung einer atomwaffenfreien Zone in Mitteleuropa nach dem Vorbild des Rapacki-Planes „könnte vielleicht ins Auge gefaßt werden, um die Spannung in Mitteleuropa zu vermindern", erklärte der norwegische Außenminister Lange am Donnerstag in der außenpolitischen Debatte des Parlaments ...

  • Josef Schröder frei

    Düsseldorf (ND/ADN). Auch der Bochumer Arbeiterfunktionär Josef Schröder, der seit dem 22. Juli im Bochumer Untersuchungsgefängnis gefangengehalten wurde, ist durch die Protestbewegung in beiden deutschen Staaten freigekämpft worden. Josef Schröder gehörte dem Vorstand der für die Bundestagswahlen gegründeten „Kommunistischen Wahlgemeinschaft" an ...

  • Dr. Dieckmann empfing Djuro Jovic

    Berlin (ADN). Der Präsident der Volkskammer, Dr. Johannes Dieckmann, empfing am Donnerstag den neuakkreditierten Außerordentlichen Gesandten und Bevollmächtigten Minister der Föderativen Volksrepublik Jugoslawien, Djuro Joviä, zu einem Antrittsbesuch.

  • Die große Diskussion begann

    Die von zwei Seiten aus der CSSR und aus der Ukraine gebaute Erdölleitung, an der fünf sozialistische Länder - darunter auch die DDR - beteiligt sind, wurde vereinigt. Es ist ein großer Sieg der Völkerfreundschaft.

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  • Großtaten von Partei und Volk

    Das wichtigste Ergebnis der Tätigkeit von Partei und Volk ist der volle und endgültige Sieg des Sozialismus in der UdSSR. Es ist eine Großtat von welthistorischer Bedeutung vollbracht worden. Die Menschheit wurde mit der in der Erfahrung erprobten Wissenschaft vom Aufbau und der Entwicklung des Sozialismus ausgerüstet ...

  • I. Die historischen Siege des Sozialismus

    1. Das Leninsche Programm wurde verwirklicht

    Genossen! Im Oktober 1917 errang die Partei den ersten großen Sieg auf ihrem historischen Weg zum Kommunismus: Die Herrschaft der Ausbeuter wurde gestürzt und die Diktatur des Proletariats errichtet. Das auf dem II. Parteitag angenommene Parteiprogramm war erfüllt. Das Land beschritt den ruhmreichen, jedoch in der Praxis noch unerforschten Weg der sozialistischen Umgestaltungen ...

  • Das Kommunistische Manifest der gegenwärtigen Epoche

    Das 20. Jahrhundert ist das Jahrhundert der triumphalen Siege des Konimunismus. In der ersten Hälfte des Jahrhunderts hat sich auf unserem Planeten der Sozialismus fest begründet, in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts wird der Kommunismus auf ihm festen Fuß fassen. Der Weg dorthin wird in dem neuen Programm unserer Partei gewiesen, das mit Recht das Kommunistische Manifest der gegenwärtigen Epoche genannt wird ...

  • Neue Zuspitzung der allgemeinen Krise des Kapitalismus

    Das dritte Ergebnis der weltweiten Entwicklung ist eine rapide und allseitige Schwächung des Kapitalismus und eine neue Zuspitzung seiner allgemeinen Krise. Das Leben hat die Leninsche Analyse des Kapitalismus und seines höchsten Stadiums, des Imperialismus, die im zweiten Programm unserer Partei gegeben wurde, vollauf bestätigt ...

  • Entstehung des sozialistischen Weltsystems

    Das Hauptergebnis der fortschreitenden Entwicklung der Gesellschaft in unserer Epoche ist die Entstehung des sozialistischen Weltsystems. — Der Sieg der sozialistischen Revolution in China sowie in einer Reihe anderer Länder Europas und Asiens war das größte Ereignis der Weltgeschichte nach dem Oktober 1917 ...

  • Das Programm des Kommunismus

    Rede N. S. Chruschtschows über das neue Programm der Kommunistischen Partei der Sowjetunion

    Genossen! Der XX. Parteitag Hatte das Zentralkomitee beauftragt, den Entwurf eines neuen Programms der Kommunistischen Partei der Sowjetunion vorzubereiten. Das Zentralkomitee hat diesen Auftrag erfüllt und unterbreitet dem Parteitag den Entwurf des Programms, nachdem dieser von der Partei und vom Volk erörtert worden ist ...

  • Zusammenbruch des Kolonialsystems

    Das seiner historischen Bedeutung nach zweitwichtigste Ergebnis der weltweiten Entwicklung ist der Zusammenbruch des Kolonialsystems. Die Entstehung und Festigung des Sozialismus bedeutete den Anbruch der Ära der Befreiung der unterdrückten Völker. Erst als der Sozialismus zu einer mächtigen Kraft geworden war, konnte sich ein so historisches Ereignis vollziehen wie die Befreiung von mehr als anderthalb Milliarden Menschen vom Kolonialjoch ...

  • 2. Die Hauptergebnisse der Entwicklung der Welt

    Genossen! In dem auf dem VIII. Parteitag angenommenen Parteiprogramm wurde festgestellt, daß die Entwicklung des Imperialismus und seiner Widersprüche „das Scheitern des Kapitalismus und den Übergang zum höchsten Typ der gesellschaftlichen Wirtschaft unvermeidlich gemacht hat". Das Programm verkündete: Die Ära der proletarischen kommunistischen Weltrevolution hat begonnen ...

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  • Dokument des wahren Humanismus

    Im Jahre 1917 ließ sie über der Welt die Morgenröte der Befreiung aufleuchten. Sie errichtete den Leuchtturm des Sozialismus, der allen Völkern sichtbar wurde und ihnen den Weg zu- einer neuen Ordnung erhellte. Die Partei Lenins wird auch weiterhin das Banner des Internationalismus hochhalten. Ihre internationale Hauptaufgabe sieht die Partei jetzt darin, in historisch kurzer Frist den Kommunismus aufzubauen ...

  • Konkrete Formen und Wege

    Die Notwendigkeit hierfür ergibt sich aus den Bedürfnissen der Entwicklung der Produktivkräfte, aus der engen gegenseitigen Verbindung der verschiedenen Wirtschaftszweige, aus den Interessen des unablässigen technischen Fortschritts, aus den kommunistischen Prinzipien der Verteilung und des Konsums. Die Entwicklung der kommunistischen Wirtschaft ist ohne die aktivste Beteiligung des ganzen Volkes an der Leitung der Produktion unmöglich ...

  • USA-Kapitalismus hat Zenit überschritten

    Anspruch auf die Rolle einer Bastion und eines Retters des Weltkapitalismus erhebt der amerikanische Imperialismus. Zweifellos sind die USA die reichste und stärkste Macht der kapitalistischen Welt. Sie werden aber immer mehr zum Epizentrum der wirtschaftlichen Schwierigkeiten des Kapitalismus. Gleichzeitig ...

  • Staatsmonopolistischer Kapitalismus — keine Rettung für Imperialismus

    Worauf bauen die, Apologeten des Imperialismus eigentlich? Vor allem auf den staatsmonopolistischen Kapitalismus. Aber den staatsmonopolistischen Kapitalismus gibt es ja bekanntlich auch nicht erst seit gestern. Und was hat das Leben gezeigt? & hat bestätigt, daß der staatsmonopolistische Kapitalismus ...

  • III. Von der sozialistischen zur kommunistischen Ökonomik

    1. Die Schaffung der materiell-technischen Basis des Kommunismus

    Genossen! Im Programmentwurf sind die großartigen Perspektiven der Schaffung von noch nie in dieser Stärke dagewesenen Produktivkräften in unserem Lande vorgezeichnet. Es ist die Umwandlung der Sowjetunion in die erste Industriemacht der Welt vorgesehen. Lenin sagte, daß wir den Kommunismus nur dann schätzen, wenn er ökonomisch begründet ist ...

  • II. Der Kommunismus — das große Ziel der Partei und des Volkes

    Genossen! Die Annahme des neuen Programms bedeutet einen neuen Markstein in der Entwicklungsgeschichte unserer Parte; und der gesamten sowjetischen Gesellschaft. Jedes Programm unserer Partei entspricht einer bestimmten historischen Etappe in der Entwicklung des Landes. Alle unsere Programme aber sind ...

  • Alles im Namen des Menschen — alles zum Wohle des Menschen

    Im Programm werden die Aufgaben der Industrie, der Landwirtschaft, der Entwicklung des Staates, der Wissenschaft, der Kultur und der kommunistischen Erziehung konkret bestimmt. Denkt einmal darüber nach, Genossen, welche Höhen der Sowjetmensch erklommen hat, wenn er die Perspektiven der gesellschaftlichen Entwicklung über eine bedeutende historische Periode hinweg vorzeichnen kann ...

  • Was heißt es, den Kommunismus im wesentlichen zu errichten ?

    Auf wirtschaftlichem Gebiet wird die materiell-technische Grundlage des Kommunismus geschaffen, die Sowjetunion übertrifft den wirtschaftlichen Stand der am weitesten entwickelten kapitalistischen Länder und belegt in der Pro-Kopf- Produktion den ersten Platz, der in der Welt höchste Lebensstandard wird garantiert, und es werden die Voraussetzungen für einen Überfluß an materiellen und kulturellen Gütern geschaffen ...

  • (Fortsetzung von Seite 3)

    In unserer Zeit ist das Tempo des Produktionszuwachses in den Ländern des Sozialismus das Kriterium ihrer Entwicklung. Wenn im letzten Jahrzehnt die durchschnittliche Jahreszuwachsrate der kapitalistischen Wirtschaft insgesamt fünf Prozent nicht überstieg, so betrug sie in der sozialistischen Welt fast vierzehn Prozent ...

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  • 198« — zehnmal mehr Elektroenergie als 1960

    Wir gehen daran, neue Energiequellen zu erschließen und neue Methoden ihrer Erzeugung zu meistern. Große Bedeutung wird die Lösung des Problems der direkten Umformung anderer Energiearten in elektrische Energie bei einer starken Erhöhung des Nutzungskoeffizienten der Energieanlagen erlangen. Die allgemeine Perspektive sieht eine vorrangige Entwicklung der Erzeugung von Elektroenergie vor ...

  • Der Gradmesser der Produktion

    Der umfassendste Gradmesser für alle Zweige der gesellschaftlichen Produktion ist das Bruttosozialprodukt. Es soll in den vor uns liegenden 20 Jahren laut Plan auf etwa das Fünffache vergrößert werden. Der Ausstoß der Industrieproduktion wird wenigstens auf das Sechsfache anwachsen und die landwirtschaftliche Bruttoproduktion auf etwa das 3,5fache ...

  • 2. Die Entwicklung der Landwirtschaft und der gesellschaftlichen Beziehungen auf dem Lande

    Genossen! Der Entwurf des Programms unserer Partei charakterisiert eingehend die sozialen, ökonomischen und politischen Veränderungen auf dem Lande, die nach dem Sieg der Kollektivwirtschaftsordnung und der Durchsetzung des sozialistischen Systems der Landwirtschaft vor sich gegangen sind. Die Schaffung des sozialistischen Systems der Landwirtschaft in der UdSSR ist ein historischer Sieg unserer Partei und des gesamten Sowjetvolkes ...

  • Vollkommenes System von Maschinen schaffen

    Das Parteiprogramm sieht eine gewaltige Entwicklung des Maschinenbaus vor. Nur unter dieser Bedingung läßt sich der Plan zur vollständigen Mechanisierung und Automatisierung verwirklichen. Man muß die Massenfertigung vieler Bauarten hochproduktiver und wirtschaftlicher Maschinen, Geräte und Apparaturen, ...

  • Konsumgüterindustrie muß das Leben der Menschen erleichtern

    Die Produktion aller Industriezweige, die Konsumgüter herstellen, muß sich in den nächsten 20 Jahren etwa auf das Fünffache erhöhen. Für 1980 ist vorgesehen, beispielsweise die Erzeugung von Stoffen mehr als zu verdreifachen und eine Jahresproduktion von 20 bis 22 Milliarden Quadratmetern zu erreichen ...

  • Verbesserung der Standortverteilung der Industrie

    Für die bevorstehenden 20 Jahre ist eine weitere Verbesserung der Standortverteilung der Produktivkräfte geplant. Das wird es ermöglichen, gesellschaftliche Arbeit maximal einzusparen, ein hohes Entwicklungstempo der Produktion zu sichern und neue gewaltige Naturreichtümer in den Dienst der Gesellschaft zu stellen ...

  • Der Beitrag der RSFSR

    Welchen Beitrag müssen die Werktätigen der Russischen Föderation bei der Verwirklichung der Aufgaben leisten, die im Programmentwurf der KPdSU vorgesehen sind? Im Jahre 1960 haben die Kollektivwirtschaften und Staatsgüter der RSFSR 4,8 Milliarden Pud Getreide erzeugt und an den Staat 1,8 Milliarden Pud verkauft ...

  • 28

    der Aufkauf auf sieben Milliarden Pud gesteigert werden! Wenn wir die großen Pläne entwerfen, so glauben wir fest daran, daß sie erfolgreich verwirklicht werden. Diese Überzeugung stützt sich auf reale Berechnungen, auf die reichen Reserven des sozialistischen Wirtschaftssystems, auf die selbstlose Arbeit des Sowjetvolkes und seine hohe Organisation ...

Seite 6
  • Bewässerung — ein Teil des Elektrifizierungsplanes

    In dem Plan für die Entwicklung der Landwirtschaft mißt unsere Partei der Bewässerung der Felder besondere Bedeutung bei. Die Bewässerung ist ein Bestandteil des Leninschen Elektrifizierungsplanes. Wladimir Iljitsch Lenin hat das Problem des Kraftwerkbaus und die Entwicklung der Bewässerung als ein untrennbares Ganzes betrachtet ...

  • Getreidebasis in Kasachstan

    Große Bedeutung mißt die Partei der Steigerung der Getreideerzeugung in Kasachstan zu. Diese Republik hat ihre Besonderheiten. Mais wird hier mit Ausnahme der südlichen Gebiete hauptsächlich zu Silagezwecken angebaut. Die Zunahme der Körnererzeugung wird daher durch die Ertragssteigerung, durch verstärkten Anbau von Hülsenfrüchten sowie durch die weitere Erschließung von Neuland erfolgen ...

  • Eine natürliche Stickstoffabrik

    Man könnte viele Beispiele aus den zentralen Gebieten der RSFSR, aus Belorußland, Lettland, Litauen, Estland, aus den Gebieten Sibiriens und Kasachstans anführen, wo die Kollektivwirtschaften und Staatsgüter auf großen Flächen einen hohen Ernteertrag beim Erbsenanbau erzielen. Offensichtlich werden wir etwa in den kommenden beiden Jahren noch nicht über die notwendige Menge von Bohnensaatgut verfügen, während mehr Erbsen da sind ...

  • Vorzüge der Hülsenfrüchte

    Die von den Kollektivwirtschaften und Staatsgütern gesammelten Erfahrungen lassen Schlußfolgerungen über die Wege der Entwicklung des Ackerbaus in den Neulandgebieten zu. Wir dürfen die Wirtschaft nicht auf der Grundlage der Monokultur von Sommerweizen weiterentwickeln. Neben Weizen sind verstärkt Mais, Erbsen, Futterbohnen und Futterrüben anzubauen ...

  • Düngemittelproduktion auf eine hohe Stufe stellen

    Offensichtlich könnten einige Mitarbeiter der Planungsorgane denken: „Das ist ja gut, die Pflanzen gewinnen Düngemittel selbst aus der Luft, man kann weniger chemische Betriebe bauen." Nein, Genossen, die Entwicklung der chemischen Industrie, die Steigerung der Produktion von mineralischen Düngemitteln, ...

  • Hohe Arbeitsproduktivität erreichen

    Welche Schlußfolgerungen kann man aus diesen Beispielen ziehen? Die fortgeschrittenen Kollektivwirtschaften und Staatsgüter haben schon jetzt die fünf- bis sechsfache oder eine noch höhere Arbeitsproduktivität im Vergleich zu der großen Masse der Staatsgüter und Kollektivwirtschaften erreicht. Dabei muß hervorgehoben werden, daß sie dieses Wachstum der Arbeitsproduktivität nicht innerhalb eines Jahrzehnts, sondern in nur einigen Jahren erreicht haben ...

  • Die Verpflichtung der Ukrainer

    Nehmen wir die Berechnungen, die das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei der Ukraine und der Ministerrat dieser Republik vorgelegt haben. Vor der Einführung des Maisanbaus großen Umfangs wurden in der Ukraine die Möglichkeiten der Republik hinsichtlich der Getreideerzeugung auf 1,3 bis 1,5 Milliarden Pud und hinsichtlich der Erfassung auf 400 bis 500 Millionen Pud geschätzt ...

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  • Siebenmal messen und einmal abschneiden

    Zwei Billionen Rubel Investitionen in 20 Jahren — das ist das Sechsfache der Summe, die in allen Jahren der Sowjetmacht investiert wurde. Bei einem derartigen Ausmaß kann man buchstäblich keinen Schritt ohne die Einhaltung der Volksregel tun „Siebenmal messen und einmal abschneiden". Hier kann man nicht umhin, genauestens zu berechnen, was, wie und wo gebaut werden soll, um bei geringstem Aufwand einen möglichst hohen Nutzeffekt zu erzielen ...

  • Die Entwicklung der Kollektivwirtschaften

    Eine andere Form der sozialistischen Großraumwirtschaft sind die Kollektivwirtschaften. Es ist der von W. I. Lenin gebahnte Weg des Übergangs von Millionen kleinen bäuerlichen Einzelwirtschaften zum Sozialismus. Die Kollektivwirtschaften waren für die sowjetische Bauernschaft eine Schule des Kommunismus ...

  • Die landwirtschaftliche Arbeit wird industrialisiert

    Was wird für unser Dorf in seiner Vorwärtsbewegung auf dem Wege zum Kommunismus typisch sein? Die sozialistische Landwirtschaft wird sich hinsichtlich der technischen Ausstattung und der Organisation der Produktion dem Niveau der Industrie nähern. Das bedeutet, daß im Charakter der Arbeit große qualitative Veränderungen vor sich gehen werden ...

  • Alles im Namen des Menschen

    Im Programmentwurf heißt es, daß die vorgesehenen Pläne zur Hebung des Volkswohlstandes unter friedlichen Bedingungen erfolgreich erfüllt werden können. Mehr noch, eine internationale Entspannung und die mit ihr verbundene Verringerung der Rüstungsausgaben würden es gestatten, das Lebensniveau des Volkes noch mehr zu heben ...

  • Arbeit — erstes Lebensbedürfnis für alle

    Genossen! Wir werden vom sozialistischen Prinzip der Verteilung nach Leistung zum kommunistischen Prinzip der Verteilung nach Bedürfnissen gelangen. Dazu ist außer einem Überfluß an materiellen und kulturellen Gütern eine nicht weniger wichtige Voraussetzung notwendig — die Arbeit muß zum ersten Lebensbedürfnis für alle werden ...

  • Unentgeltliche Versorgung von Kindern und Nichtarbeitsfähigen

    Immer größere Bedeutung wird auch ein anderer Weg der Hebung des Volkswohlstandes — die Erweiterung der gesellschaftlichen Konsumtionsfonds — erlangen. Diese Fonds werden unter den Mitgliedern der Gesellschaft unabhängig von der Menge und der Qualität ihrer Arbeit, das heißt unentgeltlich verteilt. In dem Programmentwurf wird ihr schnelleres Wachstum gegenüber der- individuellen Entlohnung hervorgehoben, da die gesellschaftlichen Fonds unmittelbar zur kommunistischen Verteilung führen ...

  • Mehr hochwertige Nahrungsmittel

    Auf welchen Wegen wird die Hebung des Volkswohlstandes im wesentlichen vor sich gehen? In den nächsten Jahren werden wir erreichen, daß alle Schichten der Bevölkerung in den Genuß hochwertiger Nahrungsmittel kommen. In den kommenden zehn Jahren soll sich der Verbrauch von Nahrungsmitteln pro Kopf der ...

  • Die Rolle der Staatsgüter

    Bei der weiteren Entwicklung der Landwirtschaft, bei der Lösung der Aufgabe, einen Überfluß an landwirtschaftlichen Produkten zu schaffen, wird die Rolle der Staatsgüter als der führenden sozialistischen Betriebe auf dem Lande noch mehr wachsen. Wir müssen die Staatsgüter zu erstklassigen Fabriken für die Produktion von Getreide, Baumwolle, Fleisch, Milch, Wolle, Gemüse, Obst und Tee machen ...

  • 3. Hebung des Volkswohlstandes und Erzielung des höchsten Lebensstand ards des Volkes

    Genossen! Die KPdSU stellt die große Aufgabe, in den nächsten 20 Jahren einen Lebensstandard zu erreichen, der höher sein wird als in irgendeinem kapitalistischen Land, und die notwendigen Voraussetzungen für die Erzielung eines Überflusses an materiellen und kulturellen Gütern zu schaffen. Bereits im Laufe der ersten zehn Jahre werden alle Schichten der Sowjetmenschen ausreichend versorgt und materiell gesichert sein ...

  • Schnelles Wachsen des Realeinkommens

    Eine hervorragende Errungenschaft des kommunistischen Aufbaus wird die kostenlose Versorgung einer jeden Familie- mit komfortablem Wohnraum und mit den wichtigsten Dienstleistungen sein. Im zweiten Jahrzehnt wird auch eine andere große soziale Maßnahme einsetzen — die kostenlose Gemeinschaftsverpflegung (Mittagessen) in Betrieben, in Institutionen und für die in der Produktion beschäftigten Kolchosbauern ...

  • 4. Planung und Wirtschaftsführung auf den Stand der Erfordernisse des kommunistischen Aufbaus bringen

    Genossen! Damit die im Programmentwurf gestellten großen Aufgaben erfolgreich gelöst werden können, ist es notwendig zu erreichen, daß Planung und Wirtschaftsführung den Erfordernissen des umfassenden Aufbaus des Kommunismus entsprechen. Das ist bedingt: erstens durch das gigantisch anwachsende Ausmaß ...

  • Jeder Familie eine moderne Wohnung

    Besondere Bedeutung messen die Kommunistische Partei und der Sowjetstaat der vollständigen Lösung des Wohnungsproblems bei. Keine der bisherigen Gesellschaftsordnungen war imstande, dieses Problem zu lösen. Jetzt hat der Wohnungsbau bei uns ein noch nie gekanntes Ausmaß angenommen. Allein in den letzten fünf Jahren haben etwa 50 Millionen Menschen neuen Wohnraum erhalten ...

  • Die kürzeste Arbeitszeit der Welt

    Im Programmentwurf ist eine weitere Verkürzung der Arbeitszeit vorgesehen. Das eröffnet große Perspektiven für die rasche Hebung des kulturellen und technischen Niveaus der Menschen, für ihre vollkommene Erholung. Wir sind bereits zum Siebenstundentag, in einer Reihe von Zweigen sogar zum Sechsstundentag übergegangen ...

Seite 8
  • 2. Vom Staat der Diktatur des Proletariats zum Staat des ganzen Volkes

    In dem Programmentwurf der Partei wurde eine neue sehr wichtige Frage der Theorie und der Praxis des Kommunismus aufgestellt und gelöst - die Frage des Hinüberwachsens des Staates der Diktatur der Arbeiterklasse in einen Staat des ganzen Volkes, die Frage des Charakters und der Aufgaben dieses Staates und seines Schicksals im Kommunismus ...

  • Stetige Hebung der Qualität

    Im Verlauf des Aufbaus des Kommunismus wird die stetige Hebung der Qualität der Produktion zur erstrangigen wirtschaftspolitischen Aufgabe. Die in den Tagen vor dem Parteitag aufgestellte Losung „Sowjetisch — heißt besser" muß zum Prinzip der Arbeit jedes Betriebes werden. Durch den gesamten Programmentwurf zieht sich der Gedanke, daß die hochproduktive, wissenschaftlich organisierte und mit moderner Technik ausgeführte Arbeit die Grundlage der Grundlagen des Kommunismus ist ...

  • Die kapitalistische Lüge von Freiheit und Demokratie

    Unsere ideologischen Gegner stellen den Kapitalismus lauthals als Welt der Freiheit hin und versuchen mit allen Mitteln, unsere sozialistische Demokratie zu verleumden. Die Wahrheit von der sozialistischen Demokratie — der echtesten Demokratie der Welt — kann jedoch nicht verborgen bleiben. Ist es doch ...

  • Ständige Verbesserung der Tätigkeit des Staats- und Wirtschaftsapparates

    Wir sind selbstverständlich nicht der Ansicht, daß es an unserem politischen System nichts mehr zu vervollkommnen gibt. Man muß alles für die Vervollkommnung und die Entwicklung des' Volksstaates, für die stärkere Einbeziehung der Massen in die Leitung und Kontrolle der staatlichen Organe tun. Zuerst zur Rolle der Vertreterkörperschaften ...

  • 1. Der Aufbau einer klassenlosen Gesellschaft in der Sowjetunion

    In der Entwicklung der UdSSR ist die historische Periode eingetreten, da unmittelbar die Aufgabe der Schaffung einer klassenlosen kommunistischen Gesellschaft von freien und bewußten Werktätigen gelöst wird. Die außerordentlich reiche Erfahrung der sowjetischen Gesellschaft bestätigt die Schlußfolgerungen ...

  • Wann stirbt der Staat ab?

    Warum wird aber eigentlich der Staat aufrechterhalten, obgleich die Hauptsache, die ihn hervorbrachte, der Klassenantagonismus, verschwunden ist. Das erklärt sich damit, daß die Aufgaben noih nicht erschöpft sind, die die Gesellschaft nur mit Hilfe eines Staates lösen kann. Diese Aufgaben und Funktionen des sozialistischen Staates sind in dem Programmentwurf unserer Partei klar definiert ...

  • Wesentliche soziale Unterschiede werden beseitigt

    Im Verlauf des Aufbaus des Kommunismus, im Ergebnis der großen Veränderungen in der Technik der Produktion und im Charakter der Arbeit wird auch eine andere sehr wichtige soziale Aufgabe gelöst — die wesentlichen Unterschiede zwischen körperlicher und geistiger Arbeit werden beseitigt. Diese Prozesse beobachten wir bereits jetzt in unserem täglichen Leben ...

  • Unsere Macht wird in einem Volksstaat noch um vieles stärker

    Bisher war der Staat immer das Werkzeug der Diktatur der einen oder der anderen Klasse. Bei uns ist erstmalig ein Staat entstanden, der nicht die Diktatur irgendeiner einzelnen Klasse, sondern das Werkzeug der ganzen Gesellschaft, des ganzen Volkes ist. Für den Aufbau des Kommunismus ist die Diktatur des Proletariats nicht mehr erforderlich ...

  • (Fortsetzung von Seite 7)

    BeJ der Beschleunigung des Bauens, der Fertigstellung und der Inbetriebnahme neuer Werke halten wir es nicht für eine Sünde, auch an den besten Beispielen der Kapitalisten zu lernen. Seinerzeit sagte Lenin, daß wir lernen müssen, Handel zu treiben. Seitdem ist viel Wasser ins Meer gelaufen. Wir haben sehr große Erfahrungen im Bauwesen und in der Wirtschaftsführung gesammelt und verfügen über einen unvergleichlichen Vorteil gegenüber dem Kapitalismus ...

  • Ein wahrhaft grandioser Plan

    Genossen! Der Plan zur Entwicklung der Produktivkräfte unseres Landes für die bevorstehenden 20 Jahre ist wahrhaft grandios. Es sind dies nicht nur begeisternde Zahlen für das Wachstum der Produktion von Kohle, Stahl, Erdöl, Brot, Fleisch und Milch. Es ist dies ein großartiger Plan zur Schaffung einer Gesellschaft, in der der Mensch der wahre Beherrscher der Natur und der gesellschaftlichen Beziehungen sein und ein hoher Lebensstandard des ganzen Volkes erreicht werden wird ...

  • IV. Entwicklung der kommunistischen gesellschaftlichen Beziehungen und die Formung des neuen Menschen

    Genossen! Bei dem Übergang zum Kommunismus ist zusammen mit einem mächtigen Aufschwung der Produktivkräfte der Prozeß der allmählichen Verwandlung der sozialistischen gesellschaftlichen Beziehungen in kommunistische im Gange. Die Entstehung der kommunistischen Wirtschaft, die Entwicklung der gesellschaftlichen Beziehungen und die Formung des neuen Menschen sind miteinander verbundene Prozesse ...

Seite 9
  • 4. Kommunistische Erziehung und allseitige Entwicklung der Persönlichkeit

    Genossen! Der wichtigste Bestandteil des kommunistischen Aufbaus ist die Erziehung der Menschen im Geiste des Kommunismus. Die Schaffung der höchsten Arbeitsproduktivität, die Entwicklung der kommunistischen gesellschaftlichen Beziehungen und die Durchsetzung der Regeln des kommunistischen Zusammenlebens ist undenkbar ohne das Wachsen des Bewußtseins und der Kultiviertheit aller Mitglieder der Gesellschaft ...

  • Die Rolle der Schule

    In der allseitigen und harmonischen Entwicklung des Menschen spielt die sowjetische Schule eine besonders wichtige Rolle. Durch die Erziehung der Schüler im Geiste des Kommunismus muß die Schule ihnen die besten Eigenschaften und Gewohnheiten anerziehen; sie muß sie auf gewissenhafte Arbeit entsprechend ihren Fähigkeiten, auf die vernünftige Verwendung der gesellschaftlichen Güter und auf die ständige Beachtung der Normen der kommunistischen Moral und der Regeln des Zusammenlebens vorbereiten ...

  • Mit allen sozialistischen Völkern brüderlich verbunden

    Der Aufbau des Kommunismus in unserem Land ist ein Bestandteil des Aufbaus der kommunistischen Gesellschaft in der ganzen sozialistischen Gemeinschaft. Die erfolgreiche Entwicklung des Weltsystems des Sozialismus eröffnet die Perspektive eines mehr oder weniger gleichzeitigen Übergangs der Sozialist! sehen Länder zum Kommunismus, im Rahmen einer historischen Epoche ...

  • Einer für Alle, alle für Einen

    Diese grausamen und zynischen Regeln lehnen wir in der Tat ab. Wir stellen ihnen die sittlichen Prinzipien des Kollektivismus und Humanismus entgegen, die in den schönen Worten zum Ausdruck kommen: „Einer für alle, alle für einen". „Der Mensch ist dem Menschen Freund, nennssf» und Bruder". Unsere Aufgabe besteht darin, daß die neuen sittlichen Forderungen zum inneren Bedürfnis aller Sowjetbürger werden ...

  • 3. Die Annäherung der Nationen und die Festigung der Völkerfreundschaft

    (Fortsetzung von Seite 8)

    In dem Programmentwurf wird der Kurs auf das weitere wirtschaftliche und kulturelle Aufblühen der Sowjetrepubliken, auf die noch engere und allseitige Annäherung der Nationen im Verlauf des umfassenden kommunistischen Aufbaus zum Ausdruck gebracht. Unter den Bedingungen des Sozialismus entstanden und wirken zwei miteinander verbundene fortschrittliche Tendenzen in der nationalen Frage ...

  • Neue Formen der nationalen Kultur

    Die Formen der nationalen Kultur verknöchern nicht, sondern vervollkommnen sich; es sterben die alten, den Aufgaben des kommunistischen Aufbaus nicht entsprechenden Formen ab und es entstehen neue Formen. Die Verwendung des nationalen Kolorits in der Literatur und Kunst ist ganz natürlich. Öfter stießen wir aber auch auf Fakten des Archaismus auf diesem Gebiet ...

  • Im nächsten Jahrzehnt werden die USA überflügelt

    Der Ausgang dieses Wettbewerbs wird in sehr großem Maße durch den Wettbewerb der Sowjetunion und der Vereinigten Staaten von Amerika bestimmt. Die Partei stellt die Aufgabe, im Laufe des nächsten Jahrzehnts unser Land zur ersten Industriemacht der Welt zu machen, das Übergewicht über die USA sowohl dem absoluten Umfang der Industrieproduktion als auch dem Umfang der Industrieproduktion pro Kopf der Bevölkerung nach zu sichern ...

  • Kameradschaftliche Zusammenarbeit in der neuen Gesellschaft

    Die Kommunisten haben sich das Ziel gestellt — die Menschen nicht von der Arbeit, sondern von der Ausbeutung ihrer Arbeit zu befreien. Im Prinzip des, Kommunismus „Jedem nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen" ist die Einheit der Arbeit des Menschen und die Gewährung aller Güter des Lebens verkörpert ...

  • Die Aufgaben der Literatur und Kunst

    Literatur und Kunst spielen eine große Rolle bei der Formung des neuen Menschen. Indem Literatur und Kunst die kommunistische Prinzipienfestigkeit und den wahren Humanismus vertreten, erziehen sie beim Sowjetmenschen die Eigenschaften des Erbauers einer neuen Welt, dienen sie der künstlerischen und moralischen Entwicklung der Menschen ...

  • V. Kommunismus und Fortschritt der Menschheit

    Genossen! Die Verwirklichung des Programms unserer Partei wird tiefsten Einfluß auf den Verlauf der Weltgeschichte ausüben. Durch die Kraft seines Beispiels wirbt der sich im Aufbau befindliche Kommunismus neue Hunderte Millionen werktätiger Menschen in der ganzen Welt für das Banner des Marxismus-Leninismus ...

Seite 10
  • Die ehemaligen Kolonialvölker lassen sich nicht mehr ausplündern

    Sie erwarteten, man werde in diesen Ländern Gebete zum Himmel schicken, man werde denjenigen danken, die ihnen ein paar Dollar hinwerfen. Statt dessen bekamen die amerikanischen Imperialisten an ihre Adresse gerichtete Verwünschungen zu hören. Und warum? Weil die USA im Grunde genommen klägliche Almosen aus den gewaltigen Summen verteilen, die sie aus den schwachentwickelten Ländern herauspumpen ...

  • Entfesselung eines Krieges bedeutet das Ende der Imperialisten

    Die Politik des Friedens ist unsere prinzipielle, ehrliche, sozialistische Politik. Wir verteidigen die Sache des Friedens nicht deswegen, weil wir schwach sind. Wir haben es verstanden, unsere Feinde zu zerschmettern und uns friedliche Bedingungen zu sichern, sogar dann, als die junge sozialistische Republik von allen Seiten von den imperialistischen Räubern belagert wurde, als sie sowohl in militärischer als auch in wirtschaftlicher Beziehung unvergleichlich schwächer war als die Imperialisten ...

  • 1. Einmütige Billigung des Programmentwurfs durch die Partei und das Volk Ergänzungen und Abänderungsvorschläge zum Entwurf

    Die Erörterung des Programmentwurfs hat einen so großen Umfang angenommen, wie er selbst in der Geschichte unserer Partei und des Sowjetstaates noch nicht dagewesen ist. Und das ist natürlich, da die Ziele des Programms und die in ihm aufgestellten Aufgaben alle und jeden berühren und bewegen. Der Programmentwurf ...

  • Worauf beruht das Übergewicht?

    Wodurch wird dieses Übergewicht gesichert? Vor allem durch folgende wesentliche Grundfaktoren: Erstens: Auf die Erhaltung und Festigung des Weltfriedens richtet die mächtigste Macht der Gegenwart, die Sowjetunion, alle ihre Bemühungen. Während das Anwachsen der Macht einer jeden großen imperialistischen ...

  • Die antiimperialistische Befreiungsbewegung

    Man darf jedoch auch die Schwierigkeiten nicht vergessen, die den revolutionären Kräften im Wege stehen. Die Monopolbourgeoisie hat in der Nachkriegszeit eine neue reaktionäre „Heilige Allianz" geschaffen — die Militärblocks, deren Spitze sich nicht nur gegen die sozialistischen Länder, sondern auch gegen die revolutionäre Arbeiter- und die nationale Befreiungsbewegung richtet ...

  • Koexistenz und Abrüstung

    Die Menschheit kann und muß einen Krieg verhüten. Aber diese Aufgabe kann nur unter der Bedingung der aktivsten und entschlossensten Aktionen aller Friedenskräfte gelöst werden. Die Imperialisten rechtzeitig zügeln, ihnen die Möglichkeit nehmen, die todbringende Waffe in Gang zu setzen, einen Krieg verhüten, ihn nicht ausbrechen lassen — das ist jetzt das Entscheidende ...

  • Das Kräfteverhältnis hat sich zugunsten des Friedenslagers verändert

    Genossen! Die Erfüllung unserer grandiosen Pläne wird entscheidend zur Verwirklichung der historischen Mission des Kommunismus beitragen, den Krieg zu verbannen und auf Erden ewigen Frieden zu stiften. Die historischen Erfahrungen haben bestätigt, daß der Krieg ebenso ein Bestandteil des Imperialismus ist, wie der Kampf gegen imperialistische Kriege und die Politik der Festigung des Friedens dem Sozialismus organisch eigen sind ...

  • Kuba — Leuchtfeuer der Freiheit für Lateinamerika

    Doch weder Berge noch Ozeane sind ein Hindernis für die Idee der Freiheit. Die siegreiche Revolution auf Kuba ist ein anschauliches Beispiel dafür. Das freiheitliebende kubanische Volk erhob das Banner der antiimperialistischen Volksrevolution und hat sein Land von den fremden Plünderern und ihren Helfershelfern gesäubert ...

  • Die Imperialisten mußten umdisponieren

    Genossen! Unsere Erfolge beim kommunistischen Aufbau werden außerordentliche Bedeutung für die Geschicke der Völker Asiens, Afrikas und Lateinamerikas, dieser gewaltigen vielgeprüften Kontinente, haben, die sich jetzt in ihrer ganzen Größe zum selbständigen historischen Schaffen erheben und Wege zum raschen Aufschwung ihrer Wirtschaft und Kultur gehen ...

  • Der Kapitalismus bebt in den Grundfesten

    (Fortsetzung von Seite 9)

    Genossen! Im Entwurf des neuen Programms der KPdSU hat die unbestreitbare Tatsache ihren Niederschlag gefunden, daß der Kommunismus zur größten Kraft unseres Jahrhunderts geworden ist. Gegenwärtig sind in 87 Ländern der Welt kommunistische Parteien tätig und vereinigen rund 40 Millionen Menschen in ihren Reihen ...

  • Gunstige äußere und innere Bedingungen

    In der gegenwärtigen Epoche sind günstigere internationale Bedingungen für die Entfaltung der revolutionären Weltbewegung entstanden. Das hängt vor allem mit der Stärkung der Kräfte" des sozialistischen Systems und seinem wachsenden Einfluß zusammen. Das Beispiel des, Sozialismus übt eine mächtige Wirkung auf das Denken der Menschen aus und macht sie zu aktiven Kämpfern für die Durchsetzung der neuen Ordnung ...

  • VI. Die Ergebnisse der Erörterung des Programmentwurfs

    Genossen! Vom ersten Tage seiner Veröffentlichung an steht der Entwurf des Programms im Mittelpunkt des politischen Lebens der Sowjetunion. Mehr noch, seine Ideen haben die Grenzen unseres Landes weit überschritten und das breiteste Echo in den Herzen von Millionen Menschen aller Länder und Kontinente gefunden ...

Seite 11
  • Viele wertvolle Vorschläge

    (Fortsetzung von Seite 10) i Genossen! Die in den Programmentwurf aufgenommenen zahlreichen Vor- i schlage tragen die Prägung schöpferi- : sehen Suchens nach der besten Lösung der gestellten Aufgaben, sie sind von dem i tiefen Interesse aller Sowjetmenschen : durchdrungen, daß sich der Aufbau der i kommunistischen Gesellschaft so erfolg- ' reich wie möglich entfaltet ...

  • Dank an die Bruderparteien

    Bei uns sowjetischen Kommunisten ruft die Zustimmung der marxistischleninistischen Bruderparteien, der Millionenarmee der Kommunisten aller Länder, zum Programmentwurf natürlich größte Genugtuung hervor. Als Internationalisten sind wir glücklich, wenn die Kommunisten anderer Länder erklären, daß sie ...

  • Kraft des Kapitalismus schwindet unaufhörlich

    Die herrschende Elite der kapitalistischen Gesellschaft versucht vergeblich, unserem Programm ihre Plattform, eine Art Plan für die Erhaltung des Kapitalismus, entgegenzustellen. Aber wie oft haben wir schon von Plänen zur Verjüngung des Kapitalismus gelesen und gehört? Doch die Kraft des Kapitalismus schwindet unaufhaltsam ...

  • Überlegenheit der kommunistischen Ideen

    Vor allem muß man feststellen, daß um die Ideen des Programms eine wahre Schlacht der beiden Ideologien — der kommunistischen und der bürgerlichen Ideologie — entbrannt ist. Wir können kühn behaupten, daß die kommunistischen Ideen, die in den grandiosen Aufbauplänen verkörpert sind, mit aller Anschaulichkeit ihre unermeßliche Überlegenheit über die bürgerliche Ideologie — die Ideologie der Gewalt und der Zerstörung — demonstrieren und neue Siege über sie erringen ...

  • Lächerliche Tricks der bürgerlichen Propaganda

    Das zweite Pferd, auf dem die Kritiker unseres Programms reiten wollen, das sind die abgedroschenen Erklärungen über das Fehlen der Freiheit der Persönlichkeit im Kommunismus. Die österreichische sozialdemokratische Zeitung „Arbeiterzeitung" versuchte, dieser unsinnigen Behauptung eine gewisse „Basis" zu geben ...

  • Falsche Meinungen

    Es gibt auch eine andere Art von Vorschlägen, die, ich möchte sagen, vom Standpunkt eines Schreibtischgelehrten aus gemacht werden und nicht dem schöpferischen Herangehen an die im Leben vor sich gehenden Prozesse entspringen. So soll z. B. nach der Ansicht einzelner Genossen die Diktatur des Proletariats bis zum vollen Sieg des Kommunismus erhalten bleiben ...

  • Kann man den Handel verbieten?

    Manche Genossen schlagen vor, den Kolchoshandel zu verbieten und die aüereifrigsten rufen sogar dazu auf, überhaupt auf den Handel zu verzichten, ihn durch eine direkte Verteilung zu ersetzen. Es braucht wohl kaum bewiesen werden, daß diese Genossen weit vorauseilen. Ob es einen Handel geben soll oder nicht, hängt nicht davon ab, ob jemand es wünscht oder anordnet ...

  • Konsequente Lohnpolitik

    Bekanntlich der KPdSU in den letzten Jahren eine große Arbeit geleistet worden, um auf dem Gebiet der Entlohnung Ordnung zu schaffen. Durch, diese Maßnahmen sind die hohen Einkommen und Gehälter einiger Kategorien der Arbeitenden beträchtlich reduziert worden. Gleichzeitig wurde der Mindestlohnsatz heraufgesetzt ...

  • „Die ganze Welt blickt auf Euch!"

    Ich möchte einen Brief anführen, der von dem amerikanischen Arbeitslosen Arthur Stone bei der „Prawda" eingegangen ist. „Der Programmentwurf", schreibt er, „ist eine Antwort auf den tagtäglichen Mord an Arbeitern in allen kapitalistischen Ländern, auf die Verbrechen, die die Monopolisten gegen die Völker der ganzen Welt verüben ...

  • 2. Internationale Stimmen zum Programmentwurf

    Genossen! Der Programmentwurf der KPdSU hat den Charakter eines Dokuments von wahrhaft weltweiter Bedeutung angenommen und bereits einen gewaltigen Einfluß auf das politische Weltklima ausgeübt. Er fand größte Aufmerksamkeit der breitesten Volksmassen in den Ländern des sozialistischen Lagers, der Öffentlichkeit ...

Seite 12
  • VII. Die Partei in der Periode des umfassenden Auf baus des Kommunismus

    Genossen! Die Größe des neuen Programms zeugt von der Größe unserer Leninschen Partei. Sie bringt die hohen Ideale des Kommunismus zum Ausdruck und erfüllt ehrenvoll die Mission des Führers der revolutionären Umgestaltung der Gesellschaft. Unsere marxistisch-leninistische Partei, die als Partei der Arbeiterklasse entstand, ist zu einer Partei des ganzen Volkes geworden ...

  • Die Leninschen Normen des Parteilebens

    Die Interessen der Sache erfordern eine Verbindung der alten und der jungen Kader, eine Kontinuität der Leitung, besonders in den höchsten Organen. Ohne die Kontinuität wäre es schwer, eine richtige Innen- und Außenpolitik zu betreiben, erfolgreich den wirtschaftlichen und kulturellen Aufbau zu leiten ...

  • Ständige Erneuerung der Kader

    Es muß erreicht werden, daß Genossen, die in leitende Funktionen gewählt wurden, neuen Kräften nicht den Weg versperren, sondern im Gegenteil anderen helfen, ihre Kenntnisse und ihren Verstand bei leitender Arbeit in den Partei-, Staats-, Gewerkschafts- und anderen Organisationen, bei der Führung der Partei und des Landes anzuwenden ...

  • Die glücklichste Ära der Menschheit bricht an

    Genossen! Uns Delegierten des XXII. Parteitages ist die große Ehre zugefallen, ein neues Programm der KPdSU — das Programm für den Aufbau des Kommunismus — zu erörtern und anzunehmen. Die Verwirklichung dieses Programms bedeutet den Anbruch der glücklichsten Ära in der Geschichte der Menschheit. Seit ...

  • Großes Ereignis auch für Nationalstaaten

    ACCRA. Unter riesigen Schlagzeilen berichten die ghanesischen Zeitungen in den letzten Tagen über den Beginn und den Verlauf des Parteitages der KPdSU. Die „Ghanaian Times" zitiert ausführlich aus der Rede Chruschtschows und hebt die Stellen hervor, die sich auf die Deutschlandfrage beziehen. Die Zeitung verweist vor allem auf die Notwendigkeit, einen Friedensvertrag abzuschließen und die Westberlinfrage zu lösen ...

  • Kraftquell Marxismus-Leninismus

    Genossen! Die Ausarbeitung des Programms des entfalteten Aufbaus des Kommunismus ist ein Beweis für die gewaltige theoretische Kraft unserer Partei und ihres Zentralkomitees. Gewappnet mit dem Programm, erheben wir sowjetischen Kommunisten uns gleichsam zu neuen Höhen, von denen wir unsere kommunistische Zukunft noch klarer sehen ...

  • (Fortsetzung von Seite 11)

    Das ist bereits Hysterie, meine Herren. Ihnen sind die Nerven durchgegangen. Wo haben Sie in dem Programm auch nur einen Hinweis auf die Ankündigung militärischer Aktionen gegen die kapitalistische Welt gefunden? Welcher Punkt, welche These des Programms gibt Ihnen Anlaß für solche Behauptungen? Solche Gründe gibt es nicht und kann es auch nicht geben ...

  • .Enthusiasmus im Sowjetland

    MOSKAU. Die Beratungen des XXII. Parteitages der KPdSU werden in der ganzen Sowjetunion von zehn Millionen sowjetischen Kommunisten und den Millionen Werktätigen aufmerksam verfolgt und diskutiert. In der 70-Millionen-Auflage der neuneinhalbtausend Zeitungen des Landes, in den Sprachen der 15 Republiken ...

  • Starker Widerhall auch in UNO-Kreisen

    NEW YORK. Auch in UNO-Kreisen wird der Rechenschaftsbericht des ZK der KPdSU an den XXII. Parteitag lebhaft diskutiert. Der saudiarabische Minister Shukairy bezeichnete in einem Gespräch die Ausführungen Chruschtschows als einen wesentlichen Beitrag zur internationalen Entspannung. Er drückte die Hoffnung ...

  • Traum wird Wirklichkeit

    PARIS. „Der Traum wird Wirklichkeit: Die gegenwärtige Generation der Sowjetmenschen wird im Kommunismus leben", schreibt die „Humanite". Die sowjetischen Kommunisten versprächen nichts, was sie nicht erfüllen könnten. „Schon heute ist der deutliche Gegensatz zwischen der Bilanz des Kapitalismus und der Bilanz des Sozialismus seit Beginn unseres Jahrhunderts sichtbar ...

  • Hohes Ziel

    NEW YORK. Sämtliche Rundfunksender und Nachrichtenagenturen der USA berichten über den Verlauf des XXII. Parteitages der KPdSU. Die Agentur UPI hebt in ihrem Bericht über die programmatische Rede Chruschtschows hervor, daß die Sowjetunion im Laufe der kommenden zwanzig Jahre den höchsten Lebensstandard der Welt erreichen wird ...

  • Die ganze Welt blickt nach Moskau

    Zukunftweisende Ideen des XXII. Parteitages der KPdSU im Mittelpunkt der internationalen Presse

    B erlin (ADN/ND). In der Presse von Havanna bis Tokio nimmt die Berichterstattung über die Beratungen des XXII. Parteitages der KPdSU weiterhin einen erstrangigen Platz ein. Unter riesigen Schlagzeilen informieren die Zeitungen ihre Leser über das grandiose Programm des kommunistischen Aufbaus in der Sowjetunion und würdigen die von dem Willen zur Erhaltung des Friedens diktierten Vorschläge N ...

  • Genugtuung

    TOKIO. Auch die japanischen Zeitungen beschäftigen sich an hervorragender Stelle mit dem Parteitag. Die Zeitung „Asahi" unterstreicht in ihrem Kommentar, daß der sowjetische Ministerpräsident ungeachtet seiner festen Überzeugung vom Endsieg des Sozialismus über den Kapitalismus zur Zusammenarbeit mit den kapitalistischen Ländern aufruft ...

  • Dokument des Jahrhunderts

    HAVANNA. Alle kubanischen Zeitungen berichten ausführlich über den Rechenschaftsbericht des Zentralkomitees der KPdSU Die Zeitung „Hoy" würdigt in einem Kommentar über den Parteitag die unveränderliche Friedenspolitik der Sowjetunion. Die Zeitung stellt weiter fest, daß die heutige Generation noch den Kommunismus erleben wird ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    Redaktion: Berlin W 8; Mauerstraße 39'40; Tel. 22 03 41. — Verlag: Berlin N 54. Schönhauser Allee 176. Tel. 42 59 51. — Abonnementspreis monatlich 3,50 DM — Bankkonto: Berliner Stadt- Kontor. Berlin N 58. Schönhauser Allee M4j Konto-Nr. 4'1898 — Alleinige Anzeigenannahme DEWAG WERBUNG BERLTO. Berlin C % Rosenthaler Straße 28-31, und alle DEWAG- Betrlebe In den Bezirksstädten der DDR -• Postscheckkonto Berlin 1456 ...

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