27. Jun.

Ausgabe vom 07.10.1961

Seite 1
  • Festakt in der Hauptstadt

    Berlin (ND). Aus Anlaß des 12. Jahrestages der Gründung der Deutschen Demokratischen Republik veranstalteten da« Zentralkomitee, der Staatsrat der DDR, der Ministerrat nnd der Nationalrat der Nationalen Front am Freitarabend einen gemeinsamen Festakt in der festlich geschmückten Deutschen Staatsoper In der Hauptstadt unserer Republik ...

  • Bevölkerung unterstützt Deutschen Friedensplan

    ■Als die westdeutschen Revanchepolitiker vor einigen Monaten den Generalangriff gegen die Arbeiter-und-Bauern- Macht in der Deutschen Demokratischen Republik einleiteten, als sie nach dem Muster Hitlers unter den Losungen einer verlogenen »Selbstbestimmung" und „Hilfe für arme Flüchtlinge" u. a., den ...

  • Gluckwunschbotschaft Chruschtschow» und Breshnews an Repräsentanten der DDR

    M«skaa (ADN). Der Erste Sekretär des ZK der KPdSU, Ministerpräsident Nikita Chruschtschow, und der Vorsitzende des Präsidiums des Obersten Sowjets, Leonid Bresbnew, haben in einer Grußbotschaft an den Ersten Sekretär des ZK und Vorsitzenden des Staatsrates, Walter Ulbricht, Ministerpräsident Otto Grotewohl, Volkskammerpräsident Dr ...

  • Rede des Genossen Walter Ulbricht auf dem Festakt

    Verehrte Gästel ; Liebe Genossen und Freunde! ' Wir feiern den 12. Jahrestag unserer Deutschen Demokratischen Republik, des ersten Friedensstaates in der deutschen Geschichte, In einer historisch bedeutsamen Situation. Uns ist, die nicht länger aufschiebbare Aufgabe gestellt, den Schlußstrich zu ziehen ...

  • GROSSKUNDGEBUNG

    zu Ehren des 12. Jahrestages unserer Republik heute um10.30 Uhr auf dem Marx-Engels-Platz 15 Uhr Eröffnung des großen Volksfestes durch den Amtierenden Oberbürgermeister Waldemar Schmidt

    Es sprechen: Bruno Leuschner, Mitglied des Politbüros des ZK und Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates der DDR; A. I. Mikojan, Mitglied des Präsidiums der KPdSU und Erster Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates der UdSSR; Ho Lung, Mitglied des Politbüros des ZK der Kommunistischen Partei Chinas und Steilvertreter des Ministerpräsidenten, und weitere ausländische Vertreter ...

Seite 2
  • Glückwunschbotschaft Giruschtschows und Breshnews

    (Fortsetzung von Seite 1)

    stion des Friedens, der Demokratie und des Sozialismus in Europa zu machen. In den zehn Jahren der Volksmacht haben die Werktätigen der Deutschen Demokratischen Republik unter Führung ihrer bewährten Vorhut, der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, und unter der Führung ihrer Regierung große Erfolge bei der wirtschaftlichen Entwicklung und Hebung des Wohlstands der Bevölkerung sowie bei der Entfaltung ihrer nationalen Kultur erzielt ...

  • Walter Ulbricht empfing ausländische Delegationsleiter

    Berlin.(ADN). Der Vorsitzende des Staatsrates der Deutschen Demokratischen Republik und Erste Sekretär des Zentralkomitees der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, Walter Ulbricht, empfing am 6. Oktober 1961 im Amtssitz Berlin-Niederschönhausen die Leiter der ausländischen Partei- und Regierungsdelegationen, die anläßlich ^des 12 ...

  • Nationalpreis 1961 verliehen

    Feierliche Verleihung im Amtssitz des Staatsrates

    Berlin (ND). Hervorragende Wissenschaftler, Künstler, Techniker und Kollektive empfingen am Freitagvormittag aus der Hand des Vorsitzenden des Staatsrates der DDR, Walter Ulbricht, den Nationalpreis 1961. Bei dem feierlichen Akt im Amtssitz des Staatsrates waren u. a. der Kandidat des Politbüros und Sekretär des ZK ...

  • Tagesbefehl des Ministers des Innern

    Berlin (ND). Der Minister des Innern der Deutschen Demokratischen Republik, Karl Maron, betont in einem Tagesbefehl zum 12. Jahrestag der Gründung der Deutschen Demokratischen Republik: „Die Regierung der Deutschen Demokratischen Republik hat mit ihren Maßnahmen vom 13. August den Ultras in Bonn und Westberlin einen empfindlichen Schlag versetzt ...

  • Feste Kampfgemeinschaft

    An die sowjetische Partei- und Regierungsdelegation und den Genossen Mikojan gewandt, erklärte Walter Ulbricht, daß sich die sowjetischen Gäste von den Fortschritten in der Republik und von der unverbrüchlichen Freundschaft der Bevölkerung der DDR zum ruhmreichen Sowjetvolk an diesem 12. Jahrestag ein richtiges Bild machen können ...

  • Tagesbefehl des Ministers für Nationale Verteidigung

    Berlin (ND). Anläßlich des 12. Jahrestages der Gründung der Deutschen Demokratischen Republik hat der Minister für Nationale Verteidigung, Armeegeneral Heinz Hoffmann, einen Tagesbefehl erlassen, in dem es u.a. heißt: „Die Angehörigen der Nationalen Volksarmee haben in der Vergangenheit getreu ihrem ...

  • Schlußstrich unter den Krieg!

    Genosse Mikojan überbrachte herzliche und brüderliche Grüße zum 12. Jahrestag der DDR im Namen des sowjetischen Volkes, der KPdSU und der sowjetischen Regierung und dankte für die brüderliche und herzliche Aufnahme auf deutschem Boden. Die sowjetische Delegation freue sich, so sagte er, mit den Werktätigen der DDR dieses bedeutsame Datum im Leben der Republik feierlich zu begehen und mit guten alten Freunden wieder zusammenkommen zu können ...

  • POLEN

    Zur Begrüßung der polnischen Parteiund Regierungsdelegation, die an den Feierlichkeiten zum 12. Jahrestag der DDR teilnimmt, hatten sich Luise Ermischj Kandidat des Politbüros des ZK und Mitglied des Staatsrates, sowie der, Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates Paul Scholz eingefunden. Der ...

  • Berlin jubelt Mikojan zu

    Zur Begrüßung der sowjetischen Parteiund Regierungsdelegation, der ferner der Kandidat des Präsidiums des ZK der KPdSU und Botschafter der UdSSR in der DDR, M.G. Perwuchin,der Oberkommandierende der zeitweilig in der DDR stationierten sowjetischen Streitkräfte, Marschall der Sowjetunion Konew, der Stellvertreter des Ministers für Auswärtige Angelegenheiten der UdSSR ...

  • Helden der Arbeit geehrt

    Berlin (ND). Für vorbildliche Arbeitstaten in Industrie und Landwirtschaft^ im Bergbau, im Bauwesen und in der Hochseefischerei verlieh der Vorsitzende des Staatsrates der DDR, Walter Ulbricht, am Freitag in seinem Amtssitz an zehn verdienstvolle Werktätige den Ehrentitel „Held der Arbeit". Der Feierstunde wohnten u ...

  • Verdienstmedaille für vorbildliche Bürger

    Berlin (ND). Im Auftrage des Vorsitzenden des Ministerrates, Otto Grotewohl, verlieh Staatssekretär Hans Jendretzky gestern im Hause des Präsidiums des Ministerrates zahlreichen bewährten Bürgern die „Verdienstmedaille der Deutschen Demokratischen Republik". Mit herzlichem Beifall wurde bei der Auszeichnung Genossin Lotte Ulbricht, Mitarbeiterin im Zentralkomitee, bedacht Die hohe Auszeichnung wurde u ...

  • CSSR

    Die Partei- und Regierungsdelegation der CSSR wurde vom Kandidaten des Politbüros des ZK und Mitglied des Staatsrates Luise Ermisch, vom Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates Paul Scholz sowie von weiteren Persönlichkeiten der DDR willkommen geheißen. Die Delegation wird vom Kandidaten des ...

  • Wettbewerb spornt an

    # Um bei der Kartoffel- und Rübenernte höchste Tagesleistungen zu erzielen, wird sofort ein Wettbewerb organisiert. Der Vorstand schlägt den Brigaden vor, aus den Mitteln ihres • Prämienfonds täglich die besten Leistungen zu prämiieren. Die besten Ergebnisse der gesamten Erntekampagne werden gesondert prämiiert ...

  • JUGOSLAWIEN

    Die jugoslawische Regierungsdelegation wurde vom Stellvertreter des Vorsitzenden des* Ministerrates Paul Scholz und vom Stellvertreter des Ministers für Auswärtige Angelegenheiten Botschafter Johannes König herzlich begrüßt. Der Delegation gehören an: Zoran Polic, Mitglied des Bündesvollzugsrates' der ...

  • „Banner der Arbeit" für hohe Produktionsleistungen

    Berlin- (ND). Am Nachmittag zeichnete der Stellvertreter des Vorsitzenden des Staatsrates Hans Rietz 29 verdiente Persönlichkeiten, Kollektive und Betriebe mit dem „Orden Banner der Arbeit" aus. Der Auszeichnung wohnten das Mitglied des Politbüros und Vorsitzender des FDGB- Bundesvorstandes. Herbert Warnke, der Sekretär des Staatsrates ...

  • Unser Produktionsaufgebot heißt Ernteaufgebot

    Am Sonntag sind wir auf dem Kartoffelfeld / Staatsplan wird bis 20. Oktober erfüllt

    Im einzelnen stellen wir uns> folgende Aufgaben: # Bis zum 20. Oktober wird die Kartoffelrodung abgeschlossen und der Staatsplan bei Kartoffeln erfüllt. Unsere Kombinebesatzungen und alle für das Sortieren und den Abtransport eingesetzten Genossenschaftsmitglieder arbeiten wochentags und sonntags, auch am 8 ...

  • Geburtstagsgäste aus aller Welt

    Delegationen zum 12. Jahrestag der Deutschen Demokratischen Republik eingetroffen

    Berlin (ND/ADN). Neben der sowjetischen Partei- und Refierungsdeleration wurden am Freitat in Berlin-Schönefeld Delegationen aus der Tschechoslowakischen Sozialistischen Republik, der Volksrepublik Polen, der Demokratischen Republik Vietnam, der Föderativen Volksrepublik Jugoslawien, der Republik Irak, der Republik Guinea und der Republik Finnland von Repräsentanten der DDR, den Vertretern des Diplomatischen Korps und Berliner Werktätigen herzlich in der Hauptstadt der DDR empfangen ...

  • IRAK

    Die irakische Regierungsdelegation wurde bei ihrer Ankunft in Berlin- Schönefeld vom Mitglied des Staatsrates der DDR und Kandidaten des Politbüros des ZK Luise Ermisch sowie vom Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates der DDR Paul Scholz herzlich empfangen. Der irakischen Regierungsdelegation, die von Oberst Wasfi Taher geleitet wird, gehören an: Major Kadhem Tael Ziboori und Stabsmajor Hassan AI Ziboori ...

  • Die ganze Technik rollt

    Mit unseren vier Kombines wollen wir eine Tagesleistung von zehn Hektar erreichen. Je zwei Kombines arbeiten im "Komplex. Grundsätzlich wird die gesamte Transportkapazität, einschließlich der LKW und Gespanne, tagsüber für den Kartoffeltransport eingesetzt. Die Knollen werden sofort vom Hänger weg sortiert und anschließend ausgeliefert ...

  • GUINEA

    Herzlich vom stellvertretenden Minister für Außenhandel und Innerdeutschen Handel Gerhard Weiß und vom Chef des Protokolls, Klaus Willerding, wurde die Regierungsdelegation der Republik Guinea empfangen. Der Delegation gehören der stellvertretende Generalsekretär der Regierung der Republik Guinea. Sarr, ...

  • FINNLAND

    Vom Volkskammerabgeordneten Erwin Körber herzlich begrüßt trafen am Freitag die finnischen Reichstagsabgeordneten Hietala (Koalitionspartei) und Suonpää (Demokratische Union des .Finnischen Volkes) in Berlin-Schönefelcf ein. Die erste Gruppe der Delegation finnischer Reichstagsabgeordneter weilt schon seit Mittwoch in der Hauptstadt der DDR ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    DAS -REDAKTIONSKOLLEGIUM Hermann Axen, Chefredakteur; Georg Hansen. Dr. Günter Kertzscher. stellv. Chefredakteure: Eberhard Heinrich. Redaktionssekretär; Horst Bitschkowski. Walter Florath. Dr. Rolf Gutermuth. Willi Köhler. Karl-Ernst Reuter

  • Tageslicht voll nutzen

    0 Von 185 Hektar Zuckerrüben wurden bis zum 6. Oktober 10 Hektar gerodet. Ab 20. Oktober kommen vier Kombines voll zum Einsatz. Auch hier — wie schon bei den Kartoffeln — arbeiten je zwei Kombines im Komplex.

Seite 3
  • Zum Schutz von Freiheit und Menschlichkeit

    Am 13. August wurde ein von langer Hand vorbereiteter Aggressionsplan der Bonner Militaristen zerschlagen. Sie hatten sich vorgenommen — nach dem Muster Hitlers1—, mit klingendem Spiel durch das Brandenburger Tor in die Deutsche Demokratische Republik einzumarschieren. Sie wollten die DDR erobern, um auch hier die Diktatur des westdeutschen Finanzkapitals und der Militaristen zu errichten ...

  • Dank den Freunden aus allen Erdteilen

    Wir begrüßen es sehr, daß der Weltgewerkschaftsbund alle Gewerkschaftsorganisationen aufgerufen hat, den Abschluß eines deutschen Friedensvertrages und die Umwandlung Westberlins in eine entmilitarisierte Freie Stadt zu unterstützen. Wir sind besonders darüber erfreut, daß der Weltfriedensrat dazu aufgerufen hat, in allen Ländern eine mächtige Volksbewegung zu entwickeln, damit die allgemeine und vollständige Abrüstung im Rahmen der Vereinten Nationen schnellstens verwirklicht wird ...

  • Adenauers Konzeption gescheitert

    Die westdeutsche Bundesrepublik wurde seinerzeit durch die amerikanische Besatzungsmacht gegründet und Adenauer als ihr Bundeskanzler eingesetzt Die Zusammenarbeit zwischen der Regierung der USA und ihrem Satelliten in Bonn ging solange gut, als es in Westdeutschland galt, die Restauration der alten Herrschaftsverhältnisse und die Remilitarisierung durchzuführen ...

  • Westdeutschland am Wendepunkt

    Die Menschen in Westdeutschland fragen sich jetzt immer besorgter, was ihnen die Abhängigkeit von den USA bringt Was kann aber die Abhängigkeit von der Konkurrenz, dem USA-Monopolkapital, schließlich anderes bringen als wirtschaftliche Schwierigkeiten? Auf die Dauer kann es gar nicht anders sein, die Menschen in Westdeutschland sind für das Selbstbestimmungsrecht, und dann müssen sie aber gegen die Eingliederung Westdeutschlands in die NATO sein ...

  • Die Wirkung des 13. August

    Unsere Maßnahmen am 13. August haben etwas sehr Wichtiges bewirkt: Sie haben selbst verstockten Adenauer-Anhängern klar gemacht, daß dem Vordringen der deutschen Revanchisten und Militaristen nach Osten ein mächtiger Riegel vorgeschoben wurde. Die Maßnahmen des 13. August haben allen Zweiflern sichtbar gemacht, daß die Arbeiter-und-Bauern-Macht in der Deutschen Demokratischen Republik auf sehr festen Füßen steht ...

  • (Fortsetzung von

    Das ist in der Tat der einzige Weg zur friedlichen Lösung der nationalen Frage unseres Volkes. Der erste Schritt hierzu ist der Abschluß eines Friedensvertrages. Die Bevölkerung der DDR erkennt den von der Regierung der UdSSR vorgeschlagenen Entwurf eines Friedensvertrages mit beiden deutschen Staaten als Grundlage der von uns erstrebten dauerhaften Friedensregelung an ...

  • Die DDR kann niemand ignorieren

    Es erfüllt uns mit Genugtuung, daß auch hervorragende Repräsentanten der nichtpaktgebundenen Staaten das Streben der friedliebenden Kräfte des deutschen Volkes nach einem Friedensvertrag unterstützen. Die Sonderbotschafter, die wir zu führenden Staatsmännern einer Reihe neutraler Länder entsandten, begegneten dort großem Verständnis für die Vorschläge zum Abschluß eines deutschen Friedensvertrages und für die friedliche Lösung der Westberlinfrage ...

  • Vorwärts mit Genossen Ulbricht!

    Lied der Pionierorganisation „Ernst Thälmann" / Zum 12. Jahrestag der DDR dem Genossen Walter Ulbricht überreicht

    Frühlingswind und grünen Saaten, Quell und Bächlein gleichen wir. Wer nicht brennt nach kühnen Taten, ist kein echter Pionier. Doch wer Großes will vollbringen, der muß lernen voller Fleiß. Was Cagarin könnt' erringen, war der Muhe höchster Preis. Ob wir spielen, singen, lernen, wir sind immer ganz dabei, daß die Straße zu den Sternen unsrer Zukunft Straße sei ...

  • Der Ausweg: Unverzüglicher Abschluß des deutschen Friedensvertrages

    Die Bürger in beiden deutschen Staaten fragen mit Recht: Was ist der Ausweg? Auf der 16. Vollversammlung der Vereinten Nationen hat der Außenminister der UdSSR, Genosse Gromyko, den Standpunkt der Sowjetregierung zum unverzüglichen Abschluß eines deutschen Friedensvertrages und im Zusammenhang damit ...

  • Auseinandersetzung zwischen Friedenskräften und Ultras auf der westdeutschen Tagesordnung

    In den letzten Wochen pflegen ,west- Außenpolitik des Herrn Adenauer bedeutsche Politiker viel darüber zu merkt und spricht von einer Änderung schreiben, daß sich Westdeutschland an der weltpolitischen Situation. Die der einem Wendepunkt befindet. Man. hat Bonner Regierung nahestehende Zeitung endlich ...

Seite 4
  • Blick Auf Den Spielplan

    B 7. Oktober 1961 % ND / Nr. 277, S. 4 Die DDR schreitet zum Friedensvertrag Regelung der Westberlinfrage Angesichts der Gefahr, daß Westberlin die Rolle eines zweiten Sarajewo spielen kann, ist es unbedingt notwendig, im Friedensvertrag die friedliche Lösung der Westberlinfrage festzulegen. Da die Westmächte ...

  • Mit sozialistischem Weltsystem Schritt gehalten

    Welche bedeutenden Erfolge haben die Werktätigen unseres ersten deutschen Arbeiter-und-Bauern-Staates in den letzten zehn Jahren erreicht? Wir haben Schritt gehalten mit unseren Freunden in den anderen Staaten des sozialistischen Weltsystems. Lassen wir einige Ziffern sprechen, die von den Leistungen und großen Erfolgen unserer Werktätigen in Stadt und Land zeugen ...

  • Unser Staatsbanner kündet vom Brandenburger Tor die neue Lage in Deutschland

    Die letzten Monate haben der ganzen Welt gezeigt wie das Volk in der Deutschen Demokratischen Republik an der Wende vom 12. und 13. Jahr ihres Bestehens Geschichte macht. Unser Volk gestaltet seine Geschichte, indem es seinen Arbeiter-und-Bauern- Staat stärkt, die volkseigene und genossenschaftliche ...

  • Das Talent des Volkes mit dem Fortschritt verbinden

    Das Durchdenken des Programms der KPdSU wird uns allen sehr viel bei der Klärung und Lösung der vielen Probleme unserer Zeit helfen. Ich bin überzeugt daß durch den Abschluß des Friedensvertrages und durch die weitere Festigung der Deutschen Demokratischen Republik das geistige und kulturelle Leben in unserer Republik sich Immer reicher und vielseitiger entwickeln wird ...

  • Wir werden alle Schwierigkeiten überwinden

    Manche Werktätigen weisen auf die Schwierigkeiten hin, die mit der Erfüllung der Produktionsaufgaben verbunden sind. Gibt es solche Schwierigkeiten? Ja, es gibt sie! Es wäre falsch, sie zu leugnen. Der Kampf um die Störfreimachung der Wirtschaff der DDR gegenüber den Machenschaften der westdeutschen Militaristen ist komplizierter Klassenkampf auf ökonomischem Gebiet ...

  • Alle Kollegen für reale Verpflichtungen gewinnen

    Die guten Taten in der Produktion werden vor allem durch das Wachstum des Bewußtseins und die hohe Moral der Mitglieder der sozialistischen Brigaden und der anderen Werktätigen bestimmt. Sie haben verstanden, daß die politische, ökonomische und militärische Stärkung der Deutschen Demokratischen Republik ...

  • Produktionsaufgebot große patriotische Initiative

    Es war von großer Bedeutung, daß nach dem 13. August die Kollegen der Abteilung Elektrodendreherei des VEB Elektrokohle Berlin als erste danach strebten, den großen Aufschwung zu einer einheitlichen Aktion zusammenzufassen. Deshalb riefen sie alle ihre Kollegen zum Produktionsaufgebot für die Vorbereitung des Friedensvertrages, das unter der Devise steht: Je stärker die Deutsche Demokratische Republik, desto stärker der Frieden ...

  • Regelung der Westberlinfrage

    Angesichts der Gefahr, daß Westberlin die Rolle eines zweiten Sarajewo spielen kann, ist es unbedingt notwendig, im Friedensvertrag die friedliche Lösung der Westberlinfrage festzulegen. Da die Westmächte auch ein gewisses Interesse an dieser Frage haben und wir daran interessiert sind, daß die allmähliche ...

  • Der Grundwiderspruch in Deutschland

    Aber das Finanzkapital der USA mißbraucht seine Besatzungsmacht in Westdeutschland. Die Westmächte — und vor allem die USA — halfen den Westdeutschen nicht, die Staatsmacht der deutschen Monopole und Militaristen für immer zu beseitigen, sondern sie taten das Gegenteil. Sie schufen den vom Geiste des deutschen Imperialismus durchtränkten westdeutschen Separatstaat des Revanchismus und verhinderten eine demokratische Entwicklung ...

  • Nichts kann uns am sozialistischen Aufbau hindern

    Was wir in diesen zwölf Jahren geschaffen haben, meine sehr verehrten Gäste und Freunde, ist wahrlich nicht wenig, und wir brauchen unser licht nicht unter den Scheffel zu stellen. Und trotzdem sagen wir hier ganz offen, all das ist nur der Auftakt für die weitere sozialistische Entwicklung unserer Industrie ...

  • Wir wünschen friedliche Losung

    In Washington und London spricht man viel von der „Verantwortung der vier Mächte". Aber die Verantwortung kann sich doch nur beziehen auf die Durchführung des gemeinsamen Grundvertrages des Potsdamer Abkommens. Dieses Abkommen verpflichtet zur Vernichtung des deutschen Militarismus und Nazismus. Wenn ...

  • des Organisatoren geistig-kulturellen Fortschritts

    Der Elan der Arbeiter und Bauern im Produktionsaufgebot weckt bei vielen Künstlern und Volkskunstschaffenden in Stadt und Land in neuer Weise die Bereitschaft, es den Besten in der Produktion auch auf künstlerischem Gebiet gleichzutun. Die richtige Antwort aller auf dem Gebiet der Kunst Wirkenden auf ...

  • DDR—der Bannerträger der Nation

    Ein Blick auf die Entwicklung in beiden deutschen Staaten beantwortet sofort die Frage, wo die stabilste Regierung in Deutschland ist Es ist die Regierung der Deutschen Demokratischen Republik. Sie steht auf festem Fundament, weil sie sich auf alle Schichten des Volkes, weil sie sich auf die Nationale Front des demokratischen Deutschland stützt und in enger Verbindung mit dem Volk für Frieden und Sozialismus kämpft ...

  • Ein neues, humanistisches Nationalbewußtsein

    Nachdem die alte herrschende Klasse Deutschland zweimal in die Katastrophe geführt hat und jetzt Westdeutschland zu einer Atomwüste.zu machen droht, hängt die Sicherung dea Friedens in hohem Maße vom Kampf der Arbeiterklasse in Westdeutschland und vor allem ihrer Gewerkschaften ab. Aufgabe der Deutschen ...

  • Friedenstaten der sozialistischen Landwirtschaft

    Mit gutem Beispiel gingen die Genossenschaftsbäuerinnen und -bauern der Gemeinde Zickhusen voran. Sie nahmen es auf sich, die im Albinshof er Wettbewerb übernommenen Verpflichtungen zur Übererfüllung des Planes an tierischen Produkten zu überbieten. Die Zickhusener Bauern zeigen, wie die schwierigen Aufgaben des genossenschaftlichen Großbetriebes gelöst werden müssen ...

  • Volle Souveränität das gute Recht der DDR

    Herr Präsident Kennedy sprach mehrfach von der Achtung der Rechte des anderen in den Beziehungen zwischen den Staaten. Aber er möchte das Recht einseitig, nur zugunsten der USA verstehen. Auf die Achtung ihrer Rechte hat doch wohl vor allem die Deutsche Demokratische Republik Anspruch, der deutsche Staat, in dem das Potsdamer Abkommen durchgeführt wurde ...

  • Festlegung der Grenzen

    Die Volkskammer der Deutschen Demokratischen Republik hat in ihrem Friedensplan dargelegt, daß der Abschluß des Friedensvertrages die Grundbedingung jeder friedlichen Regelung ist Eigentlich müßte es für jeden Staatsmann eine Selbstverständlichkeit sein, daß man 16 Jahre nach Kriegsende einen Friedensvertrag abschließt, in dem alle Grenzen festgelegt sind, darunter die Oder-Neiße- Grenze, aber auch die Grenze zwischen den beiden deutschen Staaten ...

  • Abrüstung und militärische Neutralität

    Es müßte also zwischen den vier Mächten vereinbart werden, daß keiner der beiden deutschen Staaten Atomwaffen produzieren oder Atomwaffen besitzen darf. Im Interesse des deutschen Volkes selbst ist es notwendig, die etappenweise Abrüstung der beiden deutschen Staaten so durchzuführen, daß in einer bestimmten Frist nur noch Polizeikräfte zur Erhaltung der inneren Sicherheit vorhanden sind ...

Seite 5
  • Grußschreiben an das Zentralkomitee der KPdSU

    (Angenommen auf dem Festakt in d*r Deutschen Staatsoper)

    Teure Genossen» liebe Freunde! Am 12. Jahrestag der Gründung des ersten Arbeiter-und-Bauern-Staates In der deutschen Geschichte ist es uns ein Herzensbedürfnis, im Namen aller Werktätigen der Deutschen Demokratischen1''Republik dem Zentralkomitee der Kommunistischen Partei der Sowjetunion, dem Ministerrat der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken und dem ganzen Sowjetvolk brüderliche Kampfesgrüße und den tiefempfundenen Dank für die uns erwiesene Freundschaft und Hilfe zu übermitteln ...

  • Bändigung der Bonner Militaristen im Interesse ' aller Volker

    Die Sowjetunion tritt konsequent für die Herstellung freundschaftlicher Beziehungen auch mit der deutschen Bundesrepublik ein. Genosse Chruschtschow betonte mit Recht, daß wir „trotz der blutigen Kriege, die wir mit Deutschland wegen der unvernünftigen und abenteuerlichen Politik seiner Herrscher führten, ...

  • Großes Verdienst der Arbeiterklasse der DDR

    Zwölf Jahre sind eine kurze Zeit in der Geschichte eines Staates. Um so freudiger ist für ans die Gewißheit, daß die Werktätigen der DDR in dieser kurzen Zeit hervorratende Erfolge beim Aufbau ihres Staates errungen haben. Es ist ein großes Verdienst der Arbeiterklasse der Deutschen Demokratischen Republik, ...

  • Friedensvertrag dient der Wiedervereinigung

    Die Sowjetunion ist fest davon überzeugt, daß der Abschluß eines deutschen Friedensvertrages, der einen Schlußstrich unter den zweiten Weltkrieg zieht and die durch das Potsdamer Abkommen festgelegten deutschen Grenzen sowie die Grenze zwischen den beiden deutschen Staaten rechtlich fixiert, den westdeutschen Revanchisten zuverlässig die Hände binden und eine starke Barriere gegen die Verwirklichung ihrer abenteuerlichen Pläne einer „Neuordnung" Europas sein wird ...

  • Sozialistischer Staat trotz Schwierigkeiten gefestigt

    Wenn von den Erfolgen Ihres Landes die Rede ist, so darf man nicht vergessen, daß Sie den Sozialismus unter besonderen Verhältnisseh aufbauen. Es geht nicht nur darum, daß die schweren Folgen des von den Nazis entfesselten Krieges und das Fehlen vieler industrieller Rohstoffe Ihre Vorwärtsentwicklung erschwerten ...

  • Bonn will Raubzug unter Deckmantel der Selbstbestimmung

    Die Bonner Regierung lehnt nicht nur die Zusammenarbeit mit der DDR zur Wiederherstellung der Einheit des deutschen Volkes ab, obwohl das Leben selbst die Notwendigkeit der Herstellung normaler Beziehungen zwischen beiden deutschen Staaten gebietet, sondern sie züchtet auch eine Politik des Hasses gegen den Staat der Arbeiter und Bauern ...

  • Triumphfahrt durch die Stadt

    Die Hauptstadt der DDR empfing die sowjetische Partei- und Regierungsdelegation mit dem Genossen Mikojan an der Spitze. Die Berliner — sie haben im Empfangen lieber Gäste seit Jahren Erfahruna - bereiteten den Freunden ein jubelndes Willkommen. Von Schönefeld bis Pankow standen sie in dichtem Spalier, grüßten ...

  • Wir hoffen, daß die Vernunft die Oberhand gewinnt

    In letzter Zeit spricht sich die Weltöffentlichkeit immer entschiedener für Verhandlungen zwischen Ost und West aus, um die aktuellen internationalen Probleme friedlich zu regeln und in erster Linie die Frage des Abschlusses eines deutschen Friedensvertrages zu lösen. Die Sowjetregierung ist zu Verhandlungen bereit ...

  • Kein Sturm kann unserer Freundschaft etwas anhaben

    Heute werden in der Welt immer nachdrücklicher Stimmen laut, die sich dafür aussprechen, die geschichtlich entstandene Tatsache des Bestehens zweier deutscher Staaten anzuerkennen. Darauf haben auch die Teilnehmer der Konferenz der bündnisfreien Länder in Belgrad mit Recht hingewiesen. Das hat auch die kürzlich in Berlin abgehaltene Internationale Gewerkschaftskonferenz einstimmig erklärt, die den Willen der Millionenarmee der Arbeiter aus 47 Ländern zum Ausdruck brachte ...

  • kein Sturm kann ihr etwas anhaben

    Rede des Leiters der sowjetischen Delegation zum 12. Jahrestag der DDR, Genossen Anastas Mikojan

    Teure Genossen und Freunde! Gestatten Sie mir, ihnen und in Ihrer Person allen Werktätigen der Deutschen Demokratischen Republik im Auftrag des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion, des Präsidiums des Obersten Sowjets der UdSSR und der Sowjetregierung sowie im Namen des Sowjetvolkes herzlich zu Ihrem bedeutenden Feiertags, zum 12 ...

  • Errungenschaften der DDR wachsam hüten

    Die Errungenschaften der Werktätigen der DDR in den 12 Jahren des Bestehens der Republik sind ein Anlaß zur Freude für alle ihre Freunde. Und diese Errungenschaften müssen wachsam gehütet werden. Von großer Bedeutung ist deshalb die Tatsache, daß die Arbeiterklasse der DDR und die Werktätigen ihrer Hauptstadt ...

  • Deutsche Arbeiterklasse hat Grund, stolz zu sein

    Gestatten Sie mir, teure Freunde, der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, allen in der Nationalen Front des demokratischen Deutschland zusammengeschlossenen Parteien und allen Werktätigen der DDR weitere Erfolge bei ihrem großen Vorhaben des sozialistischen Aufbaus, im Kampf für die Sicherung ...

  • sich unsere Länder in einem schnellen Tempo dem gesteckten Ziel - dem Sozialismus lind Kommunismus — nähern.

    Die Stärke des sozialistischen Lagers besteht darin, daß die Freundschaft und Zusammenarbeit unserer Völker auf dem festen Fundament des Marxismus-Leninismus, auf der unerschütterlichen Grundlage des proletarischen Internationalismus, auf der gegenseitigen Gleichberechtigung und Achtung der souveränen Rechte eines jeden Volkes beruht ...

  • Gemeinsam zum Sozialismus/Kommunismus

    Genossen! Unser Land durchlebt jetzt bewegte Tage in der Vorbereitung der Eröffnung des XXII. Parteitages der Kommunistischen Partei der Sowjetunion. Der Parteitag wird ein neues Parteiprogramm annehmen, das Programm des Aufbaus der kommunistischen Gesellschaft in unserem Lande. Das Sowjetvolk, das den Entwurf des Programms einmütig billigt, kommt zum Parteitag mit neuen Heldentaten der Arbeit zum Ruhme des weiteren Aufblühens ter Macht unserer Heimat ...

  • NATO-Politik führte zur Spaltung

    Angesichts dieser Tatsachen ist es an der Zeit, daß sich die führenden Persönlichkeiten der deutschen Bundesrenublik in ihrer Politik auf den Boden der realen Tatsachen und der Vernunft stellen, und wir wollen hoffen, daß sie dies früher oder später auch tun werden

  • Et lebe die Deutsche Demokratische Republik, das Bollwerk aller Friedenskräfte Deutschlands! »

    Es lebe die unverbrüchliche Freundschaft zwischen den Völkern der Deutschen Demokratischen Republik und der Sowjetunion!

Seite 6
  • Verdiente Tierärzte ausgezeichnet

    Berlin (ND). Mit dem Ehrentitel „Verdienter Tierarzt" wurden am Freitagvormittag vom Minister für Landwirtschaft, Erfassung und Forstwirtschaft, Hans Reichelt, ausgezeichnet: Dr. Kreha.yn, Leiter der staatlichen Tierarztpraxis in Landsberg (Saalkreis), Dr. Schulze, Leiter einer staatlichen Tierarztpraxis in Leipzig, Dr ...

  • Von unserem Lande jede Hilfe

    Der stellvertretende Ministerpräsident der CSSR und Kandidat des Politbüros der KPC, Frau Ing. Ludmila Jankovcovä, hob in ihrer Grußbotschaft die Entschlossenheit des tschechoslowakischen 'Volkes hervor, gemeinsam mit den anderen Staaten der Anti-Hitler-Koalition den Friedensvertrag mit der DDR noch in diesem Jahr abzuschließen ...

  • für die Folgen

    Haftbar

    Stecken Kinder eine Scheune in Brand* belangt das Gesetz die Eltern, selbst wenn sie im Augenblick der Tat weitab von jener Scheune waren. Der Grund dieser juristischen Regel liegt in der Auffassung« daß Eltern für ihre Kinder zu haften haben, auch für den Schaden, den sie anrichten. Westberliner Polizisten sind nach dem Gesetz durchaus Personen, die selbst haftbar gemacht werden können ...

  • Wir fordern Anerkennung der DDR

    Der Sekretär des ZK der KPF, Jacques Duclos, der der Bevölkerung der DDR die brüderlichen Grüße der französischen Kommunisten, der Arbeiterklasse seines Landes und des ganzen französischen Volkes überbrachte, unterstrich in seiner Rede die Notwendigkeit des Abschlusses eines deutschen Friedensvertrages und der „Lösung des Westberlinproblems ...

  • Glückwunsch aus Dänemark

    .Immer mehr Arbeiter In Danemark erkennen die Rolle, die der erste deutsche Arbeiter-und-Bauern-Staat, die Deutsche Demokratische Republik, im Kamp' gegen den verhaßten deutschen Militarismus und für den Frieden in Europa spielt. Da nützen der NATO-Presse auch nicht mehr ihre Hetzartikel gegen die DDR: ...

  • für Frieden und Sicherheit

    deutschen Grenzen bestätigt, darunter auch die der polnisch-deutschen Grenze an der Oder-Neiße. „Der Friedensvertrag wird gestatten, das Problem Westberlin so zu losen, daS Westberlin zu einer Freien Stadt wird und aufhört, eine Basis der Diversion und Provokation gegen die DDR und die anderen sozialistischen Länder zu sein ...

  • Gefährliche Provokation Bonns

    Erklärung des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten der DDR zum Beschluß, westdeutsche Polizei nach, Westberlin zu entsenden

    Berlin (ADN). Zu dem Beschluß der Innenminister der westdeutschen Länder, westdeutsche Polizei nach Westberlin zu entsenden, gab das Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der Deutschen Demokratischen Republik folgende Erklärung ab: Der Beschluß der Innenminister der westdeutschen Länder, westdeutsche Polizei nach Westberlin zu entsenden, stellt eine gefährliche Provokation dar ...

  • Vom Festakt zum 12. Jahrestag der DDR

    Piotr Jaroszewicz, Volksrepublik Polen:

    DDR konsequent „Die Existenz zweier deutscher Staaten ist heute eine unleugbare Tatsache, die zunehmend Verständnis und Anerkennung gewinnt." Das erklärte der Stellvertretende Ministerpräsident der Volksrepublik Polen und Mitglied des Zentralkomitees der Polnischen Vereinigten Arbeiterpartei, Piotr Jaroszewicz, in seiner Grußbotschaft ...

  • FDP-Kapitulation auf Raten

    Bonn. Das zweite Koalitionsgespräch zwischen Adenauer, Strauß und ,Mende endete am Donnerstag mit der gegenseitigen Versicherung, daß „eine weitgehende Einigkeit in außen- und wehrpoütischen Fragen erzielt" worden sei. Da" nach den jüngsten Reden von Strauß und anderen CDU/CSU-Politikern nicht angenommen werden kann, daß die CDU von ihrer bisherigen Politik abgegangen ist, bleibt nur der Schluß, daß die FDP- Führer auf die ursprünglich von ihr kritisierte Politik Adenauers eingeschwenkt sind ...

  • Weiteres Eisenbahnunglück,

    Nürnberg (ADN). Ein Eilgüterzug ist am Freitag bei Markt Einershaim (Mittelfranken) entgleist. Fünf Kesselwagen des Zuges sprangen — wahrscheinlich auf Grund' eines Achsenbruches — aus den Schienen; drei davon stürzten eine Böschung hinab. Die gesamte Hauptstrecke Nürnberg—Frankfurt mußte gesperrt werden ...

  • Vollbesetzter Zug

    Das Unglück ereignete sich kurz nach 23 Uhr. Der Zug war vollbesetzt, da kurz vorher die Kinos und Theater geschlossen hatten, deren Besucher sich auf der Heimfahrt befanden. Augenzeugen verglichen den Zusammenprall mit Bombeneinschlägen. Sekunden danach gellten die Schmerzensschreie der Schwerverletzten durch die Nacht ...

  • Grüße britischer Labourabgeordneter

    .Aus Anlaß dieses 12. Jahrestages senda Ich allen Bürgern, Gewerkschaftern und Sozialisten der Deutschen Demokratischen Republik herzliche Grüße. Der 12. Jahrestag wird im Schatten von internationalen Spannungen gefeiert. Innerhalb der DDR jedoch ist das Wohlergehen des Volkes ein lebendiger Beweis für den sozialistischen Fortschritt, der bereits erzielt worden ist ...

  • Grauenhaft zerstückelt

    26 Tote sind bisher geborgen worden. Bis in die frühen Morgenstunden des Freitags wurden 50 Schwerverletzte, von denen viele in Lebensgefahr schweben, in Hamburger Krankenhäuser eingeliefert. Es wird angenommen, daß die Katastrophe mindestens 100 Schwer- und Leichtverletzte gefordert hat. Die endgültige Zahl der Opfer wird erst später ermittelt werden können, da die meisten Insassen des ersten Wagens f grauenhaft zerstückelt und verstümmelt wurden ...

  • Dritte Katastrophe

    Die schwere Eisenbahnkatastrophe in Hamburg in der Nacht zum Freitag war die dritte an der Station „Berliner Tor" und das vierte Unglück in Hamburg seit 1952. Am 18. September 1952 war vor dem „Berliner Tor" der Eilzug Lübeck-Hamburg entgleist. Acht Menschen wurden damals getötet, 35 zum Teil schwer verletzt ...

  • IG-Farben sabotiert Poliobekämpfung

    Frankfurt (Main) (ADN). Den Beweis dafür, daß es die IG-Farben sind, die bestimmen, keine Polio-Schluckimpfung durchzuführen, lieferte der Vorsitzende des Vorstandes der Farbwerke Hoechst, PrtfL Dr. Carl Winnacker, auf einer Pressekonferenz in Frankfurt (Main). Er gab bekannt, daß die Marburger Behring- Werke, eine Tochtergesellschaft der Hoechst-Werke, „eine beträchtliche Umsatzsteigerung im Laufe dieses Jahres" mit dem Salk-Impfstoff erzielt hätten ...

  • Die Welt feiert mit unserer Republik

    Genosse Suslow in der Moskauer Botschaft: Die DDR ein treuer zuverlässiger Freund MOSKAU

    Als Gratulanten zum traditionellen Geburtstagsempfang in /der Botschaft der DDR in Moskau haben am Freitagabend die Mitglieder des Präsidiums des ZK der KPdSU, Genosse Suslow und Ignatew, die Glückwünsche des ZK der KPdSU, der Sowjetregierung und des ganzen Sowjetvolkes überbracht. Genosse Suslow, der ...

  • Schwerste Eisenbahnkatastrophe der Nachkriegszeit in Hamburg

    Bisher 26 Tote / 50 Fahrgäste lebensgefährlich verletzt

    Hamburg (ND/ADN). Zu der schwersten Eisenbahnkatastrophe,''1 die die Hansestadt, in. der Nachkriegszeit betroffen hat, kam es in der Nacht zürn Freitag in Hamburg. Kurz-hinter • dem S-Bahnhof „Berliner Tor" raste ■ ein S-Bahn-Zug mit einer Geschwindigkeit von 70 Kilometern pro Stunde in der Kurve in einen rangierenden Bauzug der Bundesbahn ...

  • WARSCHAU

    Auf das Wohl der DDR, ihres Staatsratsvorsitzenden Walter Ulbricht und ihres Ministerpräsidenten Otto Grotewohl brachte Polens Premier Jozef Cyrankiewiez auf dem DDR-Empfang am Freitagabend im Warschauer Kulturpalast einen herzlichen Trinkspruch aus. Unter den etwa tausend Gästen des Empfangs aus ganz Polen sah man die Politbüromitglieder Ochab und Jedrychowski, die Vizepremiers Nowak und Szyr, Sejmmarschall Wyceck sowie zahlreiche Mitglieder des Diplomatischen Korps ...

  • PRAG

    Der DDR-Botschafter in Prag, Walter Vesper, gab aus Anlaß des 12. Jahrestages der DDR am Freitagabend einen Empfang, zu dem Ministerpräsident Viliam Siroky, der Vorsitzende der Nationalversammlung der CSSR, Zdenek Fierlinger, die Sekretäre des Zentralkomitees der KPC Koehler und Slavik sowie weitere Vertreter der Regierung, der Parteien und Massenorganisationen der CSSR und Angehörige des Diplomatischen Korps erschienen waren ...

  • DJAKARTA

    Auf einer Pressekonferenz des Generalkonsulats der DDR in Djakarta erläuterte Generalkonsul Kurt Nier die unterschiedliche Entwicklung in beiden deutschen Staaten und stellte der aggressiven Politik der Bonner Militaristen die konsequente Friedenspolitik der DDR gegenüber.

  • Gromyko bei Kennedy

    Washington (ADN). Der sowjetische Außenminister Gromyko ist am Freitagabend im Weißen Haus in Washington mit USA-Präsident Kennedy zu der angekündigten Unterredung zusammengekommen.

Seite 7
  • Helden der Arbeit

    Heinz Adler Kapitän im VEB Fischkombinat Rostock Für seine beispielgebenden Leistungen bei der Führung des Transport- und Verarbeitungsschiffes „Martin Andersen Nexö", durch die die Fangleistung der als Zubringer eingesetzten Trawler im 1. Halbjahr 1961 gegenüber der gleichen Zeit 1960 um 3500 t stieg und eine Selbstkostensenkung von etwa 2,5 Millionen DM erreicht wird ...

  • II. Klasse

    Prof..Dr. Altred Recknagel; Dresden Für seine grundlegenden Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der Elektronenoptik, die einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der Elek'tronenmikröskopie und für,-, die Entwicklung der Geräte der Kernphysik lieferten sowie für seine Verdienste als Hochschullehrer ...

  • HL Klasse

    Prof. Dr. Hans Reichardt, Berlin Für seine richtungweisenden mathematischen Arbeiten, insbesondere für seine Untersuchungen auf den Gebieten der Zahlentheorie, der Differentialgeometrie sowie der Vektor- und Tensoranalysis, durch die die mathematischen Wissenschaften wesentlich bereichert wurden. Prof ...

  • Verdienter Erfinder

    Heinz Beyer Meister im VEB Blechverformungswerk Leipzig Reinhold Büchner Chemiker im VEB Leuna-Werke „Walter Ulbricht" Kurt Burkbardt ' Meister im VEB Edelstahlwerk „8. Mai 1945", Freital Albert Dannenberg Meister im Kabelbetrieb der Elektro- * abteilung im VEB Leuna-Werke „Walter Ulbricht" Ernst Eckardt ...

  • m. Klasse

    Rudolf Asmus Für seine bedeutenden künstlerischen Leistungen an der Komischen Oper Berlin, die beispielhaft für die Einheit von sängerischer und darstellerischer Menschengestaltung sind. Hannes Fischer Für seine besonderen Leistungen als Regisseur und Schauspieldirektor der Dresdner Staatstheater, durch ...

  • Orden „Banner der Arbeit"

    Ing. Fritz B o 11 a n d ; Abteilungsleiter im Institut für Textiltechnologie der Chemiefasern Schwarza Friedrich Engelhardt; Abteilungsleiter, im VEB Schwermaschinenbau »Karl Liebknecht" Magdeburg Karl-Heinz H e I n I c k e, Hauer in der SDAG Wismut. Jugendschacht .1. Mai" Dr.'Manfred He ro I d /Dozent' an der ...

  • Nationalpreisträger 1961 Auf dem Gebiet der Wissenschaft und Technik

    Kollektiv des VEB Schachtbaa Nordhausen Prof. DipL-Ing. Kart Buttrig Dr.-Ing. Werner Arnold DipL-Ing. Dieter Meinel Walter Töpfer Gerhard Richter Willi Bieräugel Für ihren Anteil bei der Niederbringung des Marx-Engels-Schachtes II, bei der durch persönlichen Einsatz und Entwicklung neuer, dem Weltniveau ...

  • >^S ->■::. *.;<■ Kollektiv- s- V~ .

    des Bühnenstückes »Frau Flinz". ;■■■- Helmut Baiert Manfred Wekwertb Raimund Scheicher Für das Bühnenstück „Frau Flinz", das durch die neuartige und schöpferische Zusammenarbeit von Autor, Regisseur und Hauptdarstellern eine bedeutende Etappe in unserer Gegenwartsdramatik darstellt. Der Vorsitzende des Staatsrates hob bei dieser Gelegenheit die hervorragende Mitwirkung der Nationalpreisträger Helene Weigel und Karl von Appeit an der Arbeit des Kollektivs hervor ...

  • Auf dem Gebiet der Kunst und Literatur

    I. Klasse

    Prof. Dr. Ludwig Renn, Berlin Für sein großes literarisches Lebenswerk, das dem Kampf um den Frieden und den Sozialismus, gewidmet ist Kollektiv des Fernsehfilmwerke« „Gewissen In Aufruhr" Hans OUva-Hagen Gunter Reisen Hans-Joachim Kaspndk Erwin Geschonneck Ingeborg Keller Für ihren Anteil bei der Schaffung ...

  • L Klasse

    Dr.-Ing. Hans Frühauf, Dresden Pur seine wissenschaftlichen Arbeiten auf allen Gebieten der Nachrichtentechnik,- insbesondere für die Entwicklung nnd Anwendung der Hochfrequenztechnifc die den internationalen wissenschaftlichen uad technischen Stand mitbestimmten, sowie für seine außerordentlichen Verdienste in der Lehre und bei der Anleitung und Durchführung Wissenschaftlicher Arbeiten in der Industrie ...

  • tt Klasse

    Kollektiv der Städtischen Theater Leipzig Joachim Herz Helmut Seydelmann Für ihren Anteil an der ausgezeichneten Inszenierung und der musikalischen Gestaltung der Opernaufführungen an den Städtischen Theatern Leipzig, insbesondere bei der Aufführung der „Meistersinger von Nürnberg".

Seite 8
  • 10:10 Unentschieden gegen Polen

    Box-Länderkampf erst mit dem Schwergewicht entschieden / Schulz besiegte Adamski

    ■■* ■■ Von unserem Berichterstatter Hans Allmert Mit einem 10 :10 Unentschieden im Länderkampf gegen die polnischen Klasseboxer hatten wohl nur die größten Optimisten gerechnet. Uni so größer war die Freude in> der DDR- Mannschaft und bei den begeistert mitgehenden Zuschauern am Vorabend des 12. Jahrestages unserer Republik im ausverkauften Klub der Jugend und Sportler in der Berliner Stalinallee ...

  • Für Dynamo steht viel auf dem Spie!

    Gegen Dresden am Sonntag in der Steffenstraße endlich ein Sieg? / ASK in Aue

    In der Fußball-Oberliga entscheidet sich am Sonntag zumindest für den SC Dynamo Berlin sehr viel. Eine Zeitung in Berlin schrieb in ihrer Vorschau, daß sich Dynamo mit dem Spiel gegen den SC Einheit Dresden gewissermaßen an einem Kreuzweg befindet. Man kann das nur unterstreichen. Durch die Punktverluste seit Beginn der zweiten Serie ist die ...

  • Berlin geht früh zur Kundgebung nachmittags zum Volksfest auf dem Marx-Engels-Platz iNuwmannmnmimHMMinnimmHHMHiiiniHiinHiHitnMm Berlin im XX. Jahrhundert Ausstellung im neuen Pavillon am Alexanderplatz eröffnet

    Die Ausstellung „Berlin Im XX. Jahrhundert" wurde am Vorabend des 12. Jahrestages der DDR im neuen Ausstellungspavillon am Alexanderplatz vom Kandidaten des Politbüros und 1. Sekretär der Bezirksleitung, Paul Verner, in Anwesenheit hervorragender Persönlichkeiten der Hauptstadt feierlich eröffnet. Paul Verner würdigte die große Bedeutung dieser Ausstellung im gegenwärtigen Zeitpunkt ...

  • Wie fährt die BVG?

    Anläßlich der Feierlichkeiten zum 12. Jahrestag der DDR am 7. Oktober sind folgende Verkehrsänderungen der BVG zu beachten: Alle Straßenbahn-, Obus- und Omnibus-Linien verkehren nach - dem z. Z. gültigen Sonntags-Fahrplan. Die Straßenbahnlinie 74 wird ab 19 Uhr vom Leipziger Platz bis zur Leipziger Straße Ecke Charlottenstraße zurückgezogen ...

  • Busse nahm erfolgreich Revanche

    schwer einstecken, zeigte aber keine Wirkung auf die harten Kopftreffer. Der Punktsieg von Wensierski sicherte der DDR-Mannschaft bereits das Unentschieden. \ .. , Länderkampfwertunf 10 : 4. , Mittelgewicht: ' * Walasek noch in Schwierigkeiten Für Europameister Walasek war die Begegnung gegen. Erich Posorski ...

  • MOSAIK DES TAGES

    Drei neue Poliofälle sind in den vergangenen drei Wochen in Westberlin zu verzeichnen. Dadurch hat sich die Gesamtzahl der Erkrankungsfälle an Kinderlähmung seit dem 1. Januar auf sechs erhöht Der bekannteste Westberliner Modeschöpfer Heinz östergaörd, hat es vorgezogen, in diesem Jahr erstmalig seine neueste Kollektion in München zu zeigen, bevor sie Westberlin zugänglich gemacht wird ...

  • Jugend gratuliert der Republik

    Machtvolles Meeting im Herzen der Hauptstadt

    In allen Stadtbezirken treffen sich am Vorabend des 12. Jahrestages der DDR Tausende Berliner Mädchen und Jungen. Viele tragen das blaue Hemd des sozialistischen Jugendverbandes. Die Jugend Berlins formiert sich zum mächtigen Zug ins Zentrum der Hauptstadt In vder Stalinallee vereinigen sich die vier Marschsäulen ...

  • BLICK AUF DEN SPIELPLAN

    STAATSOPER: Heute abend, 18.30 Uhr, „Der Rosenkavalier". Ausverkauft. KAMMERSPIELE: Auf dem Spielplan steht heute um 19.30 Uhr „Minna von Barnhelm". Ausverkauft. BERLINER ENSEMBLE: Heute, 19.30 Uhr, „Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui". Ausverkauft. THEATER DER FREUNDSCHAFT: Heute, 17 Uhr, „Die Jagd nach dem Stiefel" ...

  • Wie wird das Wetter?

    Aussichten für Sonnabend, den 7. Oktober 1961: In den östlichen Bezirken leicht, in den westlichen zeitweise Stärker bewölkt. Niederschlagsfrei. Höchsttemperaturen bei oder etwas über 20 Grad. Mäßige bis starke böige Südostwinde. In der Nacht wolkig. .Tiefsttemperaturen bei 12 Grad. Weitere Aussiebten für Sonntag, Montac und Dienstag: Zunehmend unbeständig mit zeitweiligen' Niederschlägen und zurückgehenden Temperaturen ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    Redaktion: Berlin W e. Mauerstraße 39<4t, Tel. 22 03 41. — verlas: Berlin N H. Schönhauser Allee 178. Tel 43 59 51 — Abonnementspreis monatlich 3.50 DM — Bankkonto: Berliner Stadt- Kontor. Berlin N 68 Schönhauser Allee 144j Konto-Nr 4 1898 — Alleinige Anzeigenannahme DEWAG WERBUNG BERLIN. Berlin C 2j Rosenthalei Straße «8-31 ...

  • Wensierski brachte das Unentschieden

    Der rotblonde polnische Meister Kucmierz hatte schon in der ersten Runde Schwierigkeiten mit den von Günter Wensierski geschlagenen linken Haken, die immer wieder ihr Ziel fanden. Dann verlor der Berliner überraschend seine Linie, mußte in der zweiten Runde eine Verwarnung wegen Kopfstoß hinnehmen, und kam erst in der dritten Runde wieder stark auf ...

  • Die Republik und ick

    Ein heut Zwölfjähriger spricht: Meinen Geburtstag feiern Millionen! Und nicht nur hier. In allen Zonen, voo gute Freunde von'uns wohnen, feiern sie heute so fröhlich wie wir, freun sich mit mir. Sie feiern den Sieg über den Krieg! Sie wünschen mir Glück und ein gutes Geschick! Und ich gratulier mir zur ...

Seite 9
  • Papiernjachen ist einfach

    Aus zerfaserten Lumpen, Zejlstoff oder Altpapier, oder einer Mischung des einen mit dem anderen, wird in der Bütte eine Mansche — das Zeug hergestellt. Ein Rahmen, fein mit Drähten bespannt, der Schöpfrahmen, wird in die Bütte eingetaucht und mit der Papiermasse, dem Blatt, herausgehoben. Der Rahmen ...

  • Da kam der Blauschimmel

    Im Jahre 1670 erwirbt die zweite Frau des Kurfürsten Friedrich Wilhelm, Dorothea, die Herr-i •schaft Schwedt. Um Geld und Menschen ins Land zu kriegen, bot sie französischen Hugenotten Asyl. Die Hugenotten brachten den Tabak aus der Pfalz mit, und der Tabak wurde in Schwedt zur Weltanschauung. Der Blauschimmel ist kein Pferd ...

  • Perle der Uckermark

    Reportage von Kuba

    An der Fernverkehrsstraße 166, 100 Kilometer östlich von Berlin, lichtet sich linker Hand plötzlich der Kiefernwald und gibt.den Blick auf eine Mondlandschaft frei. Rechtwinklig von der Chaussee, Beginn schöner geometrischer Ordnung, durchschneiden zwei schnurgerade, ganz neue Betonstraßen das Chaos dieser Urschöpfuhg ...

  • 4000 DM.— zwei Bügeleisen

    Lauter Engel, unsere Menschen? Es verteilt, sich. Einmal gibt es Krach um den Mietpreis in der Barackenwohnstadt.- Dieteinen zahlen 1,50'UM, die anderen zahlen aus irgendeinem Gewohnheitsrecht mit 1,— DM. ,Nun-w.ollen die anderen auch blo3 1,— DM zahien, ja einige meinen sogar, man müsse ihnen für die ganze Zeit, in-der die anderen nur 1,— DM gezahlt haben, den ...

  • Neues Schwedt — altes Schwedt

    Jenseits fles Kanals der in Beton gefaßte Kai. Ein sauber gestrichener Oderkahn hat festgemacht. Wo die Betoneinpackung zu Ende ist, liegt mit klitzekleinen, schlanken, spitzschnäbligen, ganz leicht auf dem Wasser schwebenden Fischerbooten der klitzekleine Fischereihafen der klitzekleinen Produktionsgenossenschaft der Fischer der Stadt Schwedt ...

Seite 10
  • -tl 1 IN XJ JK.1 Xi Jr Von Walther Victgr

    Eigentlich wollte ich heute und hier von einem Leserbrief erzählen, den Ich eines Tages bekam. Unterdessen erhob sich in meinem Bewußtsein die Tatsache, daß dieses; Vorhaben mit dem 12. Geburtstag unseres Arbeiter-und-Bauern' Staates «zusammenfällt, und der Wunsch wurde stärker, selbst einen Brief zu schreiben ...

  • Der Herr aus Chile

    •Er saß rechts von mir; zwischen uns lag der Mittelgang der Maschine. Nach dem Start auf den Kapverdischen Inseln waren die Lampen wieder gelöscht worden, und die meisten Passagiere schliefen. Unten, 4000 Meter tief, schimmerte der nächtliche Atlantik. Der Herr zu meiner Rechten schlief nicht. Wir hatten Streit gehabt: Castro und die Roten, Demokratie und Diktatur ...

  • Das Mädchen Rahel

    Das ist-eine ganz sonderbare Geschichte mit diesem Mädchen, das ich Rahel genannt habe. Es ist-erst ,,J7 Jahre alt, aber wir kennen uns schon lange. Wenn Sie heute abend auf dem Marx-Engela- Flatz tanzen werden, vielleicht denken Sie dann einen Augenblick auch an Rahel. — Etwa dort, wo die beiden Podien für die Kapellen aufgebaut sind, stand 1942 im Mai ein großes Zelt ...

  • Besuch bei Sukarno

    »Der gesunde Menschenverstand muß endlich die Ober* kand gewinnen. Er verlangt, daß die De-facto-Souveränttät der zwei Deutschlands als eine große Realität an* trkannt wird." (Präsident Sukarno auf der Konferenz der nichtpaktgebundenen Staaten in Belgrad am 1.9.1961), i,Nach Frankreich zogen zwei Grenadier, die waren in Rußland gefangen ...

  • Die Perle beginnt zu schimmern

    Und das soll am 15. Oktober 1961 sein. Die Komplexbrigade Illig hat seit 1. September Tag und Nacht gearbeitet und Sonntag noch mit dazu. 40 Mann haben in 20 Tagen tausend Überstunden gemacht und Komplexbrigade Illig ist nicht die einzig dort arbeitende Brigade der Papierfabrik. Hier verlegten 'Altenburger Hochschüler Kabel ...

  • Von Annemarie Jacobs

    nommen. Er ist seif dem Sommer Kandidat der Partei!" Der nächste Gruß aus Steinbach kam zum 1, Mai, Und gestern ein Prief, der von einem großen Sprung nach vorn erzählt. Hier ist er: „Liebe Annemarie! Mit Recht kannst Du uns ein faules Volk nennen. Wenn nur Gedanken Hände und Federhalter hätten, so hättest Du schon etliche Briefe ...

  • Von Harald Hauser

    trachtete als bisHer. Sein Blick war ernst, als er fragte: „Was meint man bei Ihnen über Westirian?" „In der DDR gibt es nur ein e Meinung bei der Regierung, an den Hochschulen, im weltpolitisch interessierten Teil der Volksmassen: Westirian gehört Indonesien und muß ihm von den Holländer? bedingungslos zurückgegeben werden ...

  • Perle der Uckermark

    (Fortsetzung von\Seite 1)

    Gleitende Projektierung heißt es im Fachjargon. Die Genossen sagen dazu — ausrutschende . Seit dem 1. Januar bis zum 31. Juli 1931 gab es an 35 Bauvorhaben 184 Änderungen und Ergänzung gen. Und das sind auch nur die, die in die Augen fallen. ■ Eine Papiermaschinenhalle ist schließlich keine AWG-Wohnung ...

  • Ein Grund zum Feiern

    Drei Jahre sind vergangen, seitdem 'ich in L. zur Kur war und an einem klaren Herbsttag nach Steinbach hinuberspa.zie.rte, um die Grüße meiner Berliner Genossen auszurichten, „Schau nach, wie es ihnen, geht, Monika macht gute DFD-Arbeit, und sicher hsben sie es, nicht einfach dort im Grenzgebiet," So etwa hatte man mir gesagt, und nun stand ich vor dem kleinen, sauberen Haus und wurde so herzlich aufgenommen, als kennten wir uns schon lange ...

  • Lied vom Bau des Sozialismus

    Es ist das Fundament gelegt, Die Steine sind geschichtet. Des Volkes Wille laßt geschehn. Es soll ein mächtig Werk ersteh»»,1 Kühn sei der Bau errichtet! Ein Bau, der stolz den Namen trägt: Der Bau des Sozialismus! Ein Bau, wie keiner je zuvor So gut und fest begründet. Schön sind die Maße und genau ...

  • Dank an die Republik

    Die Republik wurde geboren, da war ich gerade zehn. Ich habe den Vater verloren; er hat mich nicht mehr gesehn. Nicht einmal meine Mutter haba ich richtig gekannt. Sie ist im Bombenhagel unter den Trümmern verbrannt, Ich aber blieb am Leben. umsorgt von der Republik. Sie hat mir alles gegeben, auch neues Lebensglück ...

  • KINDERHYMNE

    Anmut sparet/nicht ngeh Mühe, Leidenschaft nicht noeh Verstand, Daß ein gutes Deutschland blühe Wie ein andre? gutes Land. Daß dj<» Völker nicht erbleichen Wie Vor einer Räuberin, Sondern ihre Hände reicher» Uns wia andern Velkefn hin. Und nicht wer und nteht unter Andern Vplkern welln Wfr sein Von der See bis Vi den Alpen ...

Seite 11
  • Aufruf von Heinrich Mann

    Berliner Arbeiter und ihr Intellektuellen, ihr wäret meistens gewohnt, die öffentlichen Vorgänge auf das Wirtschaftliche zurückzuführen. Wenn die lügnerische Rassenlehre euch nicht dumm gemacht hat, dann wißt ihr, daß weniger blonde Bestien und Herrenmenschen euch gegen die Welt, gegen euer Land und Volk mißbraucht haben ...

  • Als wenn es heute geschrieben wäre

    Traute Vogelsang, eine junge Berliner Arbeiterin, nachdem sie den Aufruf Heinrich Manns gelesen hatte: „So, das war ein Flugblatt, damals 1945 . . . Man könnte glauben, es sei gestern geschrieben oder gar heute. Flugblätter erinnern mich immer an meine Kindheit. Ich mußte oft auf Flugblättern schlafen; Warum? Weil mein Vater sie nachts verteilte und sie unter meiner Matratze am: sichersten waren, wenn die Nazis kamen ...

  • Eiii Zeitalter wird besichtigt

    IT" önnte ich die Überlebenden von Berlin fragen "■was alles untergegangen ist mit ihrer Stadt, sie wüßten nicht wo anfangen", schrieb Heinrich Mann in seinem letzten großen Werk „Ein Zeitalter wird besichtigt". Wenige Monate später richtet er sein Flugblatt an die Berliner, ein Blatt, das helfen sollte den Weg weisen in das Zeitalter eines neueren schöneren Berlins ...

  • '* Sein Vermächtnis erfüllte sich in der DDR

    Einige wenige Worte nur zu dem ^ufriif, den Heinrich Mann im Mai 1945 an die Berliner Arbeiter und Intellektuellen richtete. Kann man eigentlich etwas Schöneres sagen* als daß sein leidenschaftlicher Appell das ganze Programm dessen ist, was seit 1945 bei uns in der DDR geschah. Es hat sich bei uns alles erfüllt, wozu Heinrich Mann die Arbeiter und die Intellektuellen in schwerer und entscheidender Stunde aufrief ...

Seite 12
  • Das Präsent der Millionäre aus Krien

    Episoden aus einem Mecklenburger Dorf im zwölften Lebensjahr der Republik

    Eine Feier wie noch nie, so begehen die Genossenschaftsbauern aus Krien, Kreis Anklam, den Festtag unserer Republik. Für Frohsinn und gute Laune ist reichlich gesorgt Der Geburtstagsfeier schließen sich die Dorffestspiele bis 2um 14. Oktober an. Jeder Abend ist voll ausgefüllt. Neben "den Darbietungen der Talente des Dorfes treten Ensembles mit Rang und Namen auf, findet die Uraufführung eines Filmes statt, lesen Schriftsteller aus ihren Werken ...

  • Das Minus ärgert uns

    Der 7. September 1961 war ein großer Tag für sie. An diesem Tag faßten sie einen bedeutenden Entschluß. Sie nahmen sich vor, in ein«m Produktionsaufgebot in der gleichen Zeit, für das gleiche Geld mehr zu produzieren, um so die Republik für den Abschluß eines Friedensvertrages zu stärken. Wieviel Bedenken, manche Bequemlichkeit und auch Egoismus galt es aus dem Weg zu räumen, bis jeder ehrlich zu sich selber die versteckten Reserven aul deh Tisch packte ...

  • An der Seite der Arbeiterklasse im Produktionsaufgebot

    Tonnenschwere Kabeltrommeln an den Rampen, Drahtzüge, riesige Verseilmaschinen und Kalander in den Hallen, geben dem Gelände des volkseigenen Kabelwerkes Köpenick das Gepräge. Doch neben den „schweren Brocken" braucht unsere Elektroindustrie feine und feinste Drähte, manche nur ein Drittel so dünn wie ein Frauenhaar ...

  • Die Lehrlinge

    Eigentlich wäre damit schon alles gesagt. Doch hinter den nüchternen Zahlen verbergen sich die interessantesten Dinge. Und schließlich geht es den Elektrodendrehern wahrhaftig nicht nur um .Zahlen. „Wir haben unser Produktionsaufgebot veröffentlicht — bei uns selbst waren die Diskussionen aber damit längst noch nicht abgeschlossen ...

  • Einer zählt bis vierundzwanzig

    „Was der Gustav da eben sagte, ist ganE wichtig. Beinahe wären wir anfangs nur an den wirtschaftlichen Problemen, an Tonnenzahlen und Normen hängengeblieben", setzt Harry Jädicke fort. „Erinnert ihr euch, wie vor allem unser Paul Axel immer wieder auf die politische Auseinandersetzung hinlenkte? Wir ...

  • Wir sind noch-nicht am Ziel

    Die Elektrodendreher sind ehrliche Leute. So stolz sie auch sind, daß ihr Aufruf inzwischen die ganze Republik auf den Plan gerufen hat, anspruchsvoll und kritisch beurteilen.sie ihre eigene Arbeit >,Wir sind vorwärtsgekommen in den letz-r ten Wochen, gar kein Zweifel", bestätigen der Meister, der Vertrauensmann und der Dreher ...

  • Lenin in der Elektrodendreherei

    Die Luft in der Elektrodendreherei Ist heute ebenso staubig, die Halle ebenso schmutziggrau wie vor Wochen. Doch die Männer sagen: Die Atmosphäre bei uns ist sauberer geworden. In den Köpfen ist es heller geworden. Sie leuchten sich sozusagen gegenseitig in die' Köpfe, rücken gerade, was da im Denkkästchen noch schief steht ...

  • Dreher lehren Klassenkampf Aus 80Minus-Tonnen wurden zehn Nur außen ist Staub

    * Grausehwarz, als ob die Nacht hereinbricht, ist es in der kleinen Halle. Dabei lacht draußen die Herbstsonne. Hier drin aber quälen sich einige Lampen, um das staubige Dunkel aufzuhellen. Schrautzverschmiert stehen die Männer an den lauten Schachtelaggregaten, sehen aus wie Steinkohlenkumpel unter Tage ...

Seite 13
  • Es hieße Wasser in den Ganges tragen...

    Tobner ist ein kleiner un- " scheinbarer Flecken tief im Innern von Rajasthan. Weit abgelegen von den befahrenen Straßen, hält es noch nicht einmal ein Autobus für nötig, zumindest einmal am Tage einen Abstecher zu den paar Lehmhäuschen J.obners zu machen. Und rumpelt man schließlich im eigenen Gefährt ...

  • 12 Jahre Rückblick

    An diesem Wendepunkt mag es angebracht sein, einmal auf die vergangenen 12 Jahre zurückzublicken und allen jenen Menschen in England zu danken, die nicht gewartet haben, bis das Eintreten für die Anerkennung der DDR modern wurde. Solehe Menschen glbUes in großer „Anzahl, in allen Klassen und Berufen, in jeder Lebenslage und jeder Gegend ...

  • „Kipo« 0,539

    Aus der Vpgelsicht Ißt Tscherepowez ein rauchumwobenes Quadrat an einem großen künstlichen See, der von den Flüssen Wolga und Scheksna gespeist wird. Seine Wahrzeichen sind lange Reihen von Schornsteinen und die hohen schwarzen stählernen Gerüste der Hochöfen. Vorbei an zwei in Betrieb befindlichen Hochöfen führt unser Weg zum Bauplatz des dritten, Doch schon die zwei rauchenden machen von sich reden, obwohl sie keineswegs die größten der UdSSR sind ...

  • Mn Händedruck

    Dig Feinejsenstmße aus dem Magdeburger Th&lmann-Werte erkeitet auf vollen Teuren, Glühende stahlknüppeJ aus dem riesigen Stoßofen jagen durch 2| Waizgerüste, in denen sie zu end. losen Schlangen rotglühenden Eisens werden, Weit über 100 t sind es in Jeder Stunde, wie der Kranführer befriedigt feststellt, ...

  • Seit langem anerkannt

    Auf den Gebieten der Wissenschaft, des kulturellen Lebeng, der Kunst, des Sports usw. ist die DDR seit langem allgemein anerkannt und faktisch in jeder Hinsieht gleichberechtigt. Es ist in der Tat erstaunlich, wie wenig Einfluß die ganze Hetze in der Monopolpresse und der unverschämte Bonner Druck in diesen Sphären ausgeübt haben ...

  • Der Durchbruch

    Und so überrascht« es eigentlich auch niemanden, daß der indisch« Regierungschef Nehru vor dem Parlament mit der definitiven Feststellung auftrat, man müsse bei der Betrachtung der deutschen Frage von dem unleugbaren Fakt der Existenz zweier deutscher Staaten ausgehen, und daß er Im gleichen Zusammenhang auf die „freundschaftlichen Beziehungen" Indiens zur DDR hinwies ...

  • Nicht stehen bleiben

    Und noch ein Gedanke verbirgt sich hinter diesen Zeilen, und man hört ihn hier auch immer offener ausgesprochen: Ist nicht der deutsche Militarismus einer der entscheidendsten Gründe für die augenblicklichen Spannungen in Europa? Nehru hat mehr als einmal darauf hingewiesen. Und ist nicht dieser Militarismus ...

  • Tatsachen* die wirken

    Diese Ins Auge fallende verstärkte indische Orientierung auf unsere Republik erfolgt natürlich nicht von ungefähr. Man verfolgt, wie sich der Handel sswischen be'iden Staaten seit dem Abschluß des ersten Regierungsabkommens im Jahre 1954 von Jfthr zu Jahr in einer kontinuierlichen aufwärtsstrebenden ...

  • In England geht eine Wende vorsieh

    Tfin altes englisches Sprich- J-J wort besagt: „A friend in need is a friend indeed". Das könnte man sinngemäß so verdeutschen: Wer Dir die Hand entgegenstreckt, wenn die Mächtigen der westlichen Welt behaupten, Du existierst gar nicht, der ist ein wirklicher Freund. Von diesem Gesichtspunkt aus hat unsere junge Republik in den 12 Jahren ihres Bestehens viele gute Freunde in England gewonnen ...

  • Räder greifen ineinander

    Der Meister der Walzstraße, Wassili I^eonoWj und seine Kollegen schließen sich dem Gruß Anatoli Kusnezows an, ebenso der Hallenlejter, Ingenieur Budnik, der hinzufügt: „Unsere fünfte Walzstraße in Tscherepowez ist die erste aus der DDR. Eine zweite, größere aus dem deutschen Arbeiter-und-Bauern-Staat geht in dieser Halle im ...

  • Der neue Freund

    \ Von un*erem Moskauer Korrespondenten Werner G o 1 d s t # i n

    1947 wurde dort der erste Spatenstich für den Bau eines Hochofens getan. Acht Jahre später lieferte der Metallurgie;) üngling den ersten Stahl, Heute beziehen die sowjetische Hauptstadt ebenso wie die alte Metropole an der Newa, die Autostadt Gorki und die Industriegebiete im Norden bis hinauf ?um jenseits ...

  • Aus wenigen wurden viele

    Tatsache ist, daß unsere DDR und ihre Bürger in den vergangenen 12 Jahren erst wenige, dann immer mehr und jetzt viele gute und treue Freunde in England gewonnen haben, Freunde in der "Not, Freunde in der Tat. In dieser Zeit, da der Bonner Militarismus von neuem den Frieden der Welt bedroht und den deutschen Namen schändet, sind diese freundschaftlichen Beziehungen ein Unterpfand für Frieden und gute Nachbarschaft zwischen dem deutschen und dem englischen Volk ...

  • Bei Anatoli Kusnezow

    In einer kilometerlangen hohen Halle, die durch Schienenstränge mit dem Hochofen verbunden ist, wird aus Eisen Stahl. Neun Siemens- Martin-Öfen kochen ihn; bald werden es 12 sein; der größte von ihnen wird ein Fassungsvermögen von 600 t haben. In Kokillen gegossen, nehmen tonnenschwere Stahlblöcke ihren Weg zum Grobwalzwerk und zur sogenannten „7QQ"erstral3e ...

  • Es gibt unzählige Jobners

    Es hieße Wasser in den Ganges tragen, wollte man lange Betrachtungen darüber anstellen, wie Indien über die DDR denkt, und wie die Anerkennung der Realität DDR besonders im letzten Jahr um so Vielfaches .an Boden gewonnen Bat. Lassen wir statt dessen Tatsachen sprechen, willkürlich aus dem indischen Geschehen dieser ersten Oktobertage des Jahres 1961 herausgegriffen ...

Seite 14
  • Metall

    aus I I mm unseren riussen

    Vor mir liegt ein kleines Foto und daneben eine Broschüre. Das ist das Foto: An der Wand einer Werkhalle sitzen 16 Arbeiter, junge und alte. Ausgemergelt sind ihre Gestalten, aber ihre Gesichtszüge sind frisch und die Augen feurig. Das Foto entstand im Jahre 1946 nach dem ersten Sonntag, an dem.wir unentgeltlich gearbeitet hatten, um aus Ruinen das zu schaffen, was heute eines Jungen Herz höher schlagen läßt: Das Motorradwerk Zschopau ...

  • Ich schütze die Zukunft

    Wie alle jungen Menschen werde -auch ich im Kommunismus leben. Diese Gewißheit hat der Programmentwurf der KPdSU gefestigt. Die Welt wird sich dann grundlegend verändert haben. Der Wunsch aller Menschen nach ewigem Frieden wird erfüllt sein. Meine Kinder werden erstaunt fragen: Was ist denn das überhaupt, ...

  • Magda Manthey, Genossenschaftsbäuerin in Felgentreu, Kreis Luckenwalde: Lernen für das Dorf von morgen

    Ich bin 22 Jahre alt und habe seit Juni den Facharbeiterbrief als Schweinezüchterin in der Tasche. • Mein Beruf ist schön, wenn er auch schwer ist. Glaubt nicht, daß das Entmisten die reinste Freude ist, und daß es immer einfach ist, die großen Futterautomaten fün die rund 600 Tiere zu füllen. Doch was die Schwere der Arbeit anbelangt, das wird ja nicht immer so bleiben ...

  • Wir bauen Automaten

    Meine Arbeit ist interessant. Ich habe in den Geräter und Reglerwerken in Teltow Mechaniker gelernt und bin jetzt in der Musterbauwerkstatt. Da arbeiten wir an hochqualifizierten Meß- und Regelpulten für die künftigen vollautomatischen Abteilungen und Betriebe unserer Republik. Das sind die Werke der Zukunft: große, saubere Werkhallen ...

  • Ernst Thälmann

    Sei stark! Ich sterbe, als was ich gelebt habe: als Klassenkämpfer. Es ist leicht, sich Kommunist zu nennen, solange man nicht dafür zu bluten hat. Ob man wirklich einer war, beweist man erst, wenn die Stunde der Bewährung gekommen ist. Ich gönne keinem, mich schwach, zu sehen. Anständig aus dem Leben zu gehen, das ist die letzte Aufgabe, die ich ■ mir gestellt habe ...

  • Wladimir Iliitsch Lenin

    Die kommunistischen Grundsätze, wenn man sie in ihrer einfachen Form nimmt, das sind die Grundsätze eines hochgebildeten, ehrlichen, fortschrittlichen Menschen, das ist Liebe zur sozialistischen Heimat, Freundschaft, Kameradschaftlichkeit, Menschlichkeit, Ehrlichkeit, Liebe zur sozialistischen Arbeit und eine ganze Reihe anderer, jedem verständlicher edler Eigenschaften ...

  • Leben und kämpfen für den Kommunismus

    Ist es nicht*natürlich, daß bei uns, in der Partei der Revolution, die Jugend überwiegt? Wir sind 1 die Partei der Zukunft, die Zukunft aber^ gehört \der Jugend. Wir sind die Partei der Neuerer, den Neuerern aber leistet die Jugend immer gern Gefolgschaft. Wir sind die Partei des aufopfernden Kampfes gegen die alte Fäulnis, zum aufopferungsvollen Kampf aber wird stets die Jugend als erste bereit sein ...

  • Nikolai Ostrowski

    Die Geschichte unseres Lebens ist hart, deshalb fordert sie ganze Menschen. Du, ich und alle Mitkämpfer für unsere große Sache müssen alle stark, fest, kämpferisch und zukunftssicher sein. Denn Soldat der Revolution sein heißt, unverbrüchliche Treue zur Sache halten, eine Treue, die sich im Leben und Sterben bewährt, heißt unbedingte, Verläßlichkeit, Zuversicht, Kampfesmut und Tatkraft in allen Situationen zeigen ...

  • Johannes R. Becher: Schön wird das Leben, schön

    Nicht immer ist es eben,. Nicht immer geht es glatt. Der Weß ins neue Leben Viel steile Hanse hat. Da erst wird es sich zeigen-^ Was einer ist und kann. Wir rufen, wenn wir steigen: „Wir stürmen himmelan!" Und' ist der Hans erstiegen. Wir überschaun die Zeit. Und uns're Fahnen flieger* in die Unendlichkeit ...

Seite
Festakt in der Hauptstadt Bevölkerung unterstützt Deutschen Friedensplan Gluckwunschbotschaft Chruschtschow» und Breshnews an Repräsentanten der DDR Rede des Genossen Walter Ulbricht auf dem Festakt GROSSKUNDGEBUNG
Jahrgänge durchstöbern
1946 | 1947 | 1948 | 1949 | 1950 | 1951 | 1952 | 1953 | 1954 | 1955 | 1956 | 1957 | 1958 | 1959 | 1960 | 1961 | 1962 | 1963 | 1964 | 1965 | 1966 | 1967 | 1968 | 1969 | 1970 | 1971 | 1972 | 1973 | 1974 | 1975 | 1976 | 1977 | 1978 | 1979 | 1980 | 1981 | 1982 | 1983 | 1984 | 1985 | 1986 | 1987 | 1988 | 1989 | 1990
Tagesausgabe wählen