18. Aug.

Ausgabe vom 31.08.1961

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  • - Kontrollfragen — ein Vorwand der Westmächte

    Ec ist nicht abertrieben zu sagen, daß die Menschheit bereits heute in einer Welt ohne Waffen und ohne Armeen leben könnte, wenn nur die Regierungen der USA, England«, Frankreichs und einiger anderer Teilnehmerstaaten der westlichen MüitSrblocks ein Ähnliches Streben gezeigt hätten. Die Gegner der Abrüstung tun immer so, als ob dem Abkommen über die Abrüstung das unterschiedliche Herangehen der Sowjetunion und der Westmächte an die Frage der Kontrolle im Wege ...

  • Keine Illusionen über „begrenzte" Kriege

    Im vollen Bewußtsein der Wichtigkeit und Verantwortlichkeit dieses ernsten Schrittes hält es die' Regierung der Sowjetunion für notwendig, dem Sowjetvolk und der ganzen Menschheit den Sinn und: die Bedeutung dieses Beschlusses zu erläutern, dessen einziges Ziel darin besteht, alles su tun, um die Katastrophe zu verhindern, zu der ein dritter Weltkrieg für Hunderte Millionen Bewohner unseres Planeten werden würde ...

  • um sieh den Cfiarakte* einet modernen Krieges Voll und ganz vottteüeä, stu können. UdSSR trat als erster Staat für totale Abrüstung ein

    Der Sowjetstaat hat als erster seine Stimme für die allgemeine und vollständige Abrüstung und für die Einstellung der Atomwaffenversuche erhoben. Er hat der Organisation der Vereinten Nationen mehr als einmal konkrete Vorschläge unterbreitet, die die Erreichung dieses Zieles sichern würden. Von der Tribüne der Organisation der Vereinten Nationen, in den Botschaften und Reden des Chefs der ...

  • Es wird keinen zweiten , 22. Juni 1941 geben

    Angesichts dieser Tatsachen, die zum Aufhorchen zwingen, hält es die Sowjetregierung für ihre Pflicht, alle erforderlichen Maßnahmen zu treffen, damit die Sowjetunion in voller Bereitschaft ist, jeglichen Aggressor unschädlich. zu machen, wenn er einen Überfall versuchen sollte« Noch «ist die Tragödie, ...

  • Die Fahrtroute Titows

    German Titow wird dm Freitag ab 15.45 Uhr folgende Straßen passieren: Flugplatz Schönefeld — Bohnsdorf —S-Bahnhof Grünau — Adlershof — Adlergestell — Bahnhof' Schöneweide — Brückenstraße — EdisonstroBe — Treskowallee — Wilhelmstraße - Einbecker Straße - Rosenfelder Straße - Stalinallee - Frankfurter Tor — Bersarinstrqße — Dimitroffstraße - Schönhauser Allee - Berliner Straße — Ossietzkystraße ...

  • Das Wichtigste: Wettrüsten beenden

    Das Wichtigste in unseren Tagen ist die Abrüstung, die allgemeine und vollständige Abrüstung. Ein Übereinkommen über diese Abrüstung würde auch die Frage der Kernwaffenversuche erledigen. In der Tat, wenn das Wettrüsten eingestellt wird und die angesammelten Waffen vernichtet werden, dann entfällt Jeglicher ...

  • Berlin empfangt Kosmonaut German Titow

    Gebt der Gewand!

    Wir Berliner werden ihm einen bereiten Werktätige der Hauptstadt! c Begrüßt am Freitag den sowjetischen Kosmonauten Titow auf seinem Weg vom Flugplatz Schönefeld zu seinem Wohnsitz in Niederschönhausen.

  • und

    Häuser, Schmückt Betriebe! Die Tat German Titows beflügelt unseren Kampf für den Friedensvertrag!

    Sozialistische Einheitspartei Deutschlands, Bezirksleitung Berlin Ausschuß der Nationalen Front des demokratischen Deutschland der Hauptstadt Berlin.

  • Bildet Spalier! Gestaltet die Fahrt German Titows durch Berlin zu einem Triumph des Friedens und Erscheint alle am Sonnabend um 12.30 Uhr

    zur Großkundgebung Engels-Platz!

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  • Die Gefahr erkennen,dein Lauf ,. zum Krieg Einhalt gebieten

    Die Sowjetregierung sagt das alles nicht nur, um restlos die Motive klar-* zustellen, die^sie veranlaßten, zu .diesem Zeitpunkt Kernwaffenversuche' durchzuführen. Sie erinnert in -erster Linie • desi halb daran, damit die Völker der ganzen Welt wissen, von wo die Gefahr kommt, damit sie die Umtriebe der Feinde des Friedens mit wachem Auge verfolgen und,ihre Kräfte zum Kampf gegen diese Gefahr ■ vereinen können ...

  • Bürger Westdeutschrands, :: hört die warnende Stimme!

    Die 18 Nachkriegs jähre sind eine vollkommen ausreichende Zeit, um zu beurteilen, ob das Volk Westdeutschlands die notwendigen Lehren aus der militaristischen Vergangenheit und aus den katastrophalen Niederlagen p? in zwei -von Deutschland entfesselten Weltkriegen gezogen, hat, so'wie das in der DDR geschehen ist ...

  • JWelle der Sahara-Explosionen; rollte bis Genf

    > Mögen. die französischen i Explosionen in der Sahara vorläufig noch von relativ geringer Stärke sein, ihre- politische Resonanz jedoch ist um ein vielfaches gefährlicher. Die» Explosionswelle■-, der französischen Kernwaffenversuche hatte die .Hoffnung der Menschen in den .entferntesten Gebieten des Erdballs"' zerschlagen und allgemeinen Zorn und Empörung ausgelöst ...

  • Westmächte wollen Hintertür offenhalten

    Die Regierungen der Westmächte erhoben und erheben beharrlich die Forderung, das Abkommen über die Einstellung der Kernwaffenversuche dürfe kein Verbot unterirdischer Explosionen enthalten. Indessen weiß jeder sachkundige Mensch, daß die Durchführung solcher Explosionen — selbst wenn behauptet wird, daß sie zu friedlichen Zwecken erfolgen — nichts anderes ist, als eine versteckte Form der Vervollkommnung der vorhandenen Kernwaffen oder der Entwicklung neuer Typen ...

  • Zur Abkühlung von Hitzköpfen

    Die Sowjetregierung würde ihre heilige Pflicht vor den Völkern ihres Landes, vor den Völkern der sozialistischen Länder und, vor allen Völkern, die nach einem friedlichen Leben streben, nicht erfüllen, wenn sie angesichts der Drohungen und der Kriegsvorbereitungen' in den USA Und einigen anderen NATO-Ländern ...

  • Frankreichs Versuche • • zwingen zu Schlußfolgerungen

    Die Sowjetregierung kann auch nicht an der Tatsache vorbeigehen, daß der NATO-Verbündete der USA, Frankreich,, bereits seit längerer Zeit Kernwaffenversuche durchführt. Während sich die Sowjetunion aller Kernwaffenversuche enthielt und am Verhandlungstisch um ein Abkommen mit den USA und England über ihre generelle Einstellung bemüht war, führte Frankreich eine Kernexplosion nach der anderen durch ...

  • ■^Sowjetunion Wder Spitze^ im Kampf für Versuchsstbpp

    Die Völker erkannten ^rechtzeitig, welche Gefahren die - Einbeziehung immer neuer Länder in das Wettrüsten mit sich bringt, und stimmten leidenschaftlich der, Forderung zu, die Atomwaffenversuche einzustellen. Zum Bannerträger dieser Forderungen wurde die Sowjetunion, die sich im Laufe vieler Jahre konsequent und beharrlich dafür einsetzte, daß die Versuche mit allen Arten von Kernwaffen überall und für alle Zeiten eingestellt werden ...

  • Bonn rüstet zu Revanche und Revision

    =- Das- Sowjetvolk, die Sowjetregierung müssen dem .Umstand, Rechnung tragen, daß wiederum,.wie schon vor 20 Jahren, an der- Schwelle unserer -Heimat dro* hende Kriegswolken heraufziehen, daß Westdeutschland und die ^heutigen Verbündeten der deutschen Militaristen vom Fieber der Kriegsvorbereitungen geschüttelt werden ...

  • Neutronen-Bombe — Waffe unmenschlicher Räuber

    Die Sowjetregierang hält es für ihre Pflicht, die besondere Aufmerksamkeit der Völker der Welt auf die Tatsache zu lenken, daß man sich Jetzt in den USA mit Projekten zur Schaffung einer Neutronen-Bombe beschäftigt, das heißt einer Bombe, die alles Leben töten, aber dabei keine materiellen Werte zerstSren würde ...

  • Chruschtschow-Memorandum eröffnete neue Möglichkeiten *'

    Um die Verhandlungen aus der Sackgasse, herauszuführen, hat die Sowjetregierung vorgeschlagen, die Lösung der Frage der Einstellung der Kernwaffenversuche mit dem Problem der allgemel- .nen und vollständigen Abrüstung zu verknüpfen. Dieser wichtige Vorschlag wurde in dem Memorandum unterbreitet, daß bei dem Zusammentreffen des Vorsitzenden des Ministerrates der;UdSSR, N ...

  • USA nutzten A-Monopol zur Erpressung

    Es gab eine Zeit, da auf der Welt ein Atomwaffenmonopol existierte und die Vereinigten Staaten bestrebt waren, es für sich zu behalten. Unter Ausnutzung dessen, daß sich in ihren Händen eine Waffe befand, wie sie kein anderer Staat besaß, erprobten die USA ihre Atombomben, wann und wo immer es ihnen paßte, ohne darauf Rücksicht zu nehmen, was die Völker darüber dachten und sagten ...

  • Friedehsvertrag immer unaufschiebbarer.

    Je spürbarer die Gefahr der Entfesselung eines militärischen. Konflikts durch. Westdeutschland wird, desto dringender und unaufschiebbarer wird der Abschluß eines deutschen Friedensvertrages, der die Völker vor neuen Anschlägen der deutschen Militaristen bewahren würde. Eben dieses Ziel strebt die Sowjetunion bekanntlich an ...

  • Politik der NATO läßt der UdSSR keine Wahl

    In der Sowjetunion sind die schädlichen Auswirkungen der Kernwaffenversuche auf die lebenden Organismen wohl bekannt, und deshalb werden alle Maßnah-. men getroffen, um diese Folgen auf das Mindestmaß zu reduzieren. Jawohl, jedes Kernwaffenexperiment versetzt die Menschen in Unruhe und ist tür sie ein seelischer' Schmerz ...

  • Mitteilung lur; Westberliner Messebesucher

    Berlin (ND). Das Leipziger Messeamt: gibt bekannt: Westberliner Aussteller undj Besucher der Leipziger Herbstmesse 1961 stellen, ihren Antrag, auf .Erteilung..der Aufenthaltsgenehmigung für die Stadt' Leipzig brieflich an die Zweigstelle des Leipziger Messeamtes, Berlin W 8, Unter den Linden 54, unter Nennung folgender Angaben: > ; Name, Vorname, Geburtsname, Geburtsdatum, Geburtsort, ', ...

  • „Atomklub" könnte sich erweitern

    Andererseits werden die Staaten, die noch keine Kernwaffen haben, versuchen, solche zu entwickeln, ungeachtet der bestehenden Übereinkommen, die Kernwaffenversuche verbieten. Neisenbei bemerkt, können sie dabei Argumente anführen, denen die Anhänger der Atomabrüstung gar nicht so leicht begegnen könnten ...

  • Die Sache des Friedens wird triumphieren! '

    Von diesen edlen Bestrebungen ist der Entwurf des neuen Programms der Kommunistischen Partei der Sowjetunion durchdrungen, in dem die praktischen Aufgaben festgelegt werden, die; sich das Sowjetvolk für die nächsten 20 Jahre stellt. Die Sowjetregierung ist überzeugt, daR , die Anstrengungen des Sowjetvolkes ...

  • Richter schreit nach Atomwaffen und begrüßt KPD-Verbot

    ' Sa arbrücken (ND). Der Vorsitzende des westdeutschen Gewerkschaftsbundes, Willi Richter, hat sich am Dienstag auf einer Versammlung in, Saarbrücken in unverschämter Weise gegen jeglichen Verzicht auf Atomwaffen ausgesprochen. Er verlangte die beschleunigte atomare Ausrüstung der Westzonenarmee. 24 Stunden zuvor veröffentlichte der Londoner »Daily ...

  • Zum Schütze de^Menschheit^orieinem neuen Kriege

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    (Fortsetzung von Seite 2) von Kern-Versuchsexplosionen. Andererseits kann ein Übereinkommen über die Einstellung der 'Kernwaffenversuche allein dem Wettrüsten noch kein Ende bereiten. Die Staaten, die über Atomwaffen verfügen, werden unvermeidlich in die Versuchung geraten, ein solches Übereinkommen ...

  • Schmid für Kernwaffeneinsatz

    Bonn (ADN/ND). Den „Einsatz nuklearer Waffen jeder Größenordnung", will der rechte SPD-Führer, Mitglied der SPD-Wahlmannschaft Prof. Carlo Schmid, in die militärischen Aggressionspläne der NATO einbezogen wissen. Dies erklärte er am Dienstag im Westzonen-Rundfunk.

  • NEUKSDEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Hermann Axen. Chefredakteur; Georg Hansen, Dr. Günter Kertzscher stellv Chefredakteure; Eberhard Heinrich, Redaktionssekretär; Horst Bitschkowski, Walter Florath, Dr. Rolf Gutermuth, Willi Köhler. Karl-Ernst Reuter

  • Erzwingt Friedensverti'ag!

    Gefährliches Anwachsen des westdeutschen Militarismus Hauptursache für Verschärfung der Lage * t Arbeiter aller Länder treffen sich im September in der Hauptstadt der DDR

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  • Jetzt zählt jeder Erntetag: Mit Hochdruck in die Schlußrunde

    Bezirke Schwerin und Cottbus beendeten Getreidemahd/Hervorragende Leistungen kein Grund zur Selbstzufriedenheit / Bis zum Wochenende muß das Getreide unter Dach und Fach sein

    Berlin (ND). Die Genossenschaftsbauern, Landarbeiter und Traktoristen der Bezirke Cottbus und Schwerin haben, unterstfitzt von vielen tausend freiwilligen Helfern, als erste in der Republik die Getreidemahd am 30. August abgeschlossen. Die großen Anstrengungen unserer Landbevölkerung müssen auch in den nächsten Tagen noch fort« gesetzt werden, da nach Mitteilung des Wetterdienstes Iq den ...

  • Frühsport besonderer Art

    Die gesamte Ausrüstung des Schiffes funktionierte mit der Genauigkeit eines Uhrmechanismus. Ich hatte mich erholt, fühlte mich frisch und munter, die unangenehmen Empfindungen waren verschwunden, und ich erstattete sogleich über alles Meldung zur Erde: „Ich habe nichts geträumt,, habe mich ausgeschlafen wie ein Säugling ...

  • Boykott keine kluge Haltung

    Die Kaufleute der Welt kommen hierher, um Geschäfte abzuschließen — sie lassen sich nicht davon abhalten. Meine persönliche Meinung ist, daß sie sich darüber klar sind: Wenn sie ihre Positionen auf dem Leipziger Markt aufgeben, werden diese sofort von anderen eingenommen, die klarer denken. Ich meine, ...

  • Leipziger Messe — Sache der ganzen Welt

    Hoffnung indischer Kauf leute: Indien sollte DDR anerkennen / Sicherheitsmaßnahmen voll berechtigt

    Leipzig (ND). Am Kollektivstand der 28 indischen Aussteller auf der Herbstmesse 1961 trafen unsere Messereporter den Orgänisationsleiter der Handelsvertretung Indiens, Herrn M. B. Rao. und den Bojnbayer Exportkaufmann, Herrn S. K. Kamath. der zum ersten Male auf der Leipziger Messe ausstellt und überhaupt Europa den ersten Besuch abstattet ...

  • Rufzeichen „Maiglöckchen" ,

    Ich hatte ein schönes Rufzeichen — gleichsam einen zweiten Namen —, mit dem ich mich von der Kreisbahn meldete. Jeder Kosmonaut besaß einen solchen Namen. Doch wenn man mir von der Erde „Maiglöckchen" sagte, war daraus zu entnehmen, daß einer meiner Freunde über Funk mit mir sprechen wollte. Das von uns verfaßte Scherzlied über die Maiglöckchen, wurde in unserem Kreise in Stunden der Muße häufig gesungen ...

  • Worauf kommt es jetzt an?

    # Es muß erreicht werden, daß in den nächsten Tagen die gesamte Getreidefläche gemäht und von Hocken geräumt ist. Dazu ist notwendig, neben der Technik alle verfügbaren Gespanne und zusätzliche Arbeitskräfte einzusetzen. In Betrieben, die die Mahd abgeschlossen haben, sollte der Mähdrescher verstärkt, zum Hockendrusch eingesetzt werden ...

  • Ein Wappen auf dem Tagebuch

    Das Bordtagebuch füllte sich mit ständig neuen Eintragungen," und wies keinerlei Korrekturen auf. Es enthielt für jede Erdumkreisung besondere Seiten. Und ich trug darin nicht nur die im Flugplan vorgesehenen Beobachtungen sorgfältig ein, sondern auch meine Eindrücke und das, was ich empfand. Auch eine Beurteilung'der Rakete, die das Raumschiff Wostok II auf seine Bahn gebracht hatte, sollte das Tagebuch enthalten: „Wir haben mächtige Raketen ...

  • »Sind Sie bereit zur Landung?"*

    Das -Raumschiff hatte mit der siebzehnten Runde begonnen, meine Aufmerksamkeit ließ jedoch nicht für eine Minute nach. Im Kopfhörer ertönte die warme und ausdrucksvolle Stimme des Chefkonstrukteurs: „Sind Sie bereit zur Landung?" Ohne zu überlegen, antwortete ich: „Ich bin bereit!" Ehrlich gesagt, ich hatte schon den Wunsch, zur Erde zurückzukehren ...

  • Weg zu Kriegsabenteuern wird gesperrt

    Er bewies anschaulich, daß die Bonner Militaristen und Revanchisten die Zeichen der Zeit noch immer nicht verstanden haben. Strauß erklärte am vergangenen Wochenende, daß wir uns in einer Zeitspanne befänden, die mit der zwischen dem September 1938 und April 1939 verglichen werden könne. „Das stimmt keinesfalls, denn wir befinden uns in der Zeit nach dem 13 ...

  • zu Ehren German Titows

    Berlin (ADN). Die zentralen Losungen anläßlich des Besuchs des Kosmonauten und Fliegermajors German Titow am 1. September in Berlin lauten: Ruhm und Ehre den sowjetischen Kosmonauten! Wir grüßen den Genossen Titow, die Völker der Sowjetunion und ihre ruhmreiche Kommunistische Partei mit Genossen Chruschtschow ...

  • Zu Ehren Titows unsere Tat

    Siegfried Lorenz, 1. Sekretär der Berliner FDJ, versicherte nach der Verleihung der Wanderfahne: „Um dieser Ehre gerecht zu werden, werden wir die nächsten Tage während des Besuches von Major1 Titow zu Tagen der höchsten Einsatzbereitschaft für den Bezirksverband Berlin in der Erfüllung des Kampfauftrages des Zentralrates der FDJ erklären ...

  • Verschlafen

    Ich erwachte durch einen seltsamen Zustand meines Körpers. Ich öffnete die Augen und sah, daß ich meine Arme gehoben hatte und in der Luft hängen ließ. Das war die Auswirkung des Zustands der Schwerelosigkeit. Ich steckte die Hände unter die Haltegurte und blickte auf das Leuchtbild eines Spezialzählers, der anzeigte, daß sich das Raumschiff auf der achten Erdumkreisung befand ...

  • Eine Schlacht für den Frieden gewonnen

    Wanderfahne für Berliner FDJ / Willi Stoph und P*ul Verner beim Berliner FDJ-Aktiv

    Jubel beim Berliner FDJ[-Aktiv, das am Mittwoch im Kulturhaus der EAW Berlin-Treptow tagte. Genosse Willi Stoph, Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates und Mitglied des Politbüros, überreichte dem Bezirksverband Berlin des ■ sozialistischen Jugendverbandes für seine hervorragenden Leistungen im Aufgebot der FDJ „Das Vaterland ruft — schützt unsere sozialistische Republik" als Sieger in seiner Wettbewerbsgruppe die Wanderfahne des Ministerrates der DDR ...

  • 51422 FDJler zur Armee

    Willi Stoph beglückwünschte in einer Rede den sozialistischen Jugendverband der Hauptstadt im Namen des Politbüros des ZK und des Ministerrats der DDR. Er gab bekannt, daß bis jetzt 51 422 Jugendliche irrt"'-Aufgebot Sei " Zeritiklrats; darunter' 1280' FDJler' :aüs: Berlin, • ihren Eintritt in die bewaffneten Kräfte der DDR erklärten ...

  • 100 zum FDJ-Regiment „Berlin" ' verabschiedet

    Alle Mädchen und Jungen erhoben sich von den Plätzen, als 100 FDJler in den Saal marschierten, die mit der Waffe in der Hand die Republik schützen werden. Paul Verner verabschiedete die künftigen Angehörigen des FDJ-Regiments „Berlin" mit den Worten: „Friede — das ist unsere Aufgabe. Aber der Friede muß mit heißem Herzen und guten Waffen und Material gesichert sein ...

  • In der DDR fühlen wir uns wohl

    Herr Kamath betonte, daß es bei seinem ersten Besuch in der DDR keinerlei Schwierigkeiten an der Grenze gegeben hat. „Auf dem Tempelhofer Flugplatz wurden wir zwar ein wenig viel fotografiert, aber in der DDR fühlten wir uns sofort außerordentlich wohl. Zu dem, was Herr Rao über die internationale Situation ...

  • Die letzten Minuten

    Ich richtete über Funk einige mich bewegende Fragen an ihn und erhielt umgehend eine genaue Antwort darauf. In diesen Antworten wurde auf Grund aller Unterlagen des sich vollziehenden Fluges das entwickelt, was' der Wissenschaftler dem Kosmonauten 3' und mir auf unserem abendlichen Spaziergang am Vorabend des Starts gesagt hatte ...

  • Die Erde aus dem Kosmos fotografiert

    Typ Konwas aufnahm , ' -,.,,'- -■- Foto: ZentralblldlFunkblld

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  • Zeit der Entscheidung

    Worum geht es? Befürchten wir. Bürger der DDR würden bei Reisen nach Westdeutschland abgeworben und durch politischen und materiellen Druck an der Rückkehr in die DDR gehindert? Das natürlich auch. Schließlich hat sich in den Prozessen der letzten Wochen gegen die Menschenhändler und Kopfjäger eindeutig erwiesen, wie skrupellos Bürger der DDR in ihr Unglück gestürzt und gegen den Frieden, gegen unsere Republik mißbraucht wurden ...

  • Kühlschränke, Kriegspläne und friedliebende Verwandte

    Mit Recht schreiben daher die Kollegen der Brigade „Hanno Günther" aus dem Stahl- und Walzwerk „Wilhelm Florin" in Hennigsdorf: „Wir wissen, daß Westdeutschland ein Minenfeld des kalten Krieges gegen unsere Arbeiter-und- Bauern-Macht ist." Minenfelder aber betritt man schließlich erst, nachdem die Minen entschärft sind oder zumindest eine Gasse gebahnt ist ...

  • Normale Beziehungen, normaler Reiseverkehr

    Wir sind für den normalen Reiseverkehr. Der. ist aber nicht möglich, solange Adenauer den kalten Krieg gegen uns führt.und mit allen Mitteln den heißen vorbereitet. Unsere Regierung schlug im Deutschen Friedensplan vor, ein Abkommen guten Willens zwischen den beiden deutschen Staaten abzuschließen und auf jegliche Art von Gewaltanwendung bei der Regelung der bestehenden Streitfragen zu verzichten ...

  • Von Deutschland nach Deutschland?

    Sie sagten nun, eine Reise .zu Ihren Verwandten sei doch eine .Reise ,von Deutschland nach Deutschland. Gewiß, jenseits der Grenzen der.Deutschen Demokratischen Republik wird auch die deutsche Sprache gesprochen. Die Orte haben noch ihren alten Namen und guten deutschen Klang. Aber im Staat herrscht nicht die westdeutsche Bevölkerung ...

  • Tfl fft £f* Firiii

    ■■ ■- ■• ■ & odersBürger der Deutschen Demokratischen Republik und die Westreisen lÖerte <Jrau R.h

    Auf der Wählervertreterkohferenz In Dessau erfuhren wir von Ihrer Meinung, die Maßnahmen der Regierung vom 13. August hätten Ihnen viel Leid gebracht. Sie seien auch dafür, etwas gegen die Militaristen zu tun, aber man dürfe doch nun Verwandte nicht daran hindern, sich gegenseitig zu besuchen. Sie meinten damit nicht Verwandte oder Bekannte in Leipzig oder Wittenberg ...

  • Frische Brötchen, altbackene Hetze

    Wir räumen ein, 'daß alles für Sie, werte Frau R., einfacher zu erkennen ist1 als für ihre Tante Frieda. Den westdeutschen Menschen wird' ja seit Jahren die Wahrheit vorenthalten, und da die Macht der-alten Militaristen nicht gebrochen wurde, hatten sie keine Gelegenheit, wie wir gründliche Lehren aus der mehr als 50jährigen Geschichte der Herrschaft des Militarismus zu ziehen ...

  • Militarismus^ der wahre Feind der Familien

    Adenauer und 'seine Schreihälse in Rundfunk und Presse versuchen vergeblich, uns zu beschuldigen, unsere'" Maßnahmen an der Staatsgrenze würden Familienbande zerreißen. Nicht die Grenze trennt die' Familien, sondern die militaristische . Kriegspolitik in P Westdeutschland. Unser, Staat schützt.die Familie ...

  • Gespräch über Kinder und der Charakter beider deutscher Staaten

    Damit haben wir begonnen, einen anderen Ihrer Einwände zu beantworten, daß Ihre Reise doch ganz privaten Charakter habe. Mit dem privaten Charakter ist das so eine Sache. Schon Gottfried Keller schrieb 1852, man könne die Politik nicht beiseite lassen, „... denn heute ist alles .Politik und hängt mit ihr zusammen von dem Leder unserer Schuhsohle bis zum obersten Ziegel am Dach, und der Rauch, der aus dem Schornstein steigt, ist Politik ...

  • "" '..yK'Günter Harnoth, Lübbenau'

    -■■In Westdeutschland ,lebt eine Schwägerin von mir. Gern würde ich sie einmal besuchen. Aber in diesen Staat, wo Militaristen und Revanchepolitiker die Macht ausüben, wo die Freiheit der werktätigen -Menschen mit Füßen getreten wird, fahre ich nicht. Erst, wenn ein Friedensvertrag mit .Deutschland abgeschlossen ist und für Reisende normale Verhältnisse herrschen, höbe ich die Gewißheit, nicht mehr in die Mausefalle der NATO»Politiker zu geraten ...

  • Kein Tarnmantel für den Krieg

    Adenauer scheut sich doch nicht, jede Reise von DDR-Bürgern in seine NATO- Kriegsbasis als Bekenntnis zu seinem Kurs umzufälschen. Er proklamiert sie als angeblichen Beweis dafür, daß in Westdeutschland alles friedlich sei. Hitler-Staat schien, hoffähig geworden, friedlichen Zwecken nachzusehen. ' Wer ...

  • Dörfer imRaketenschatten

    Vielleicht wenden Sie ein, Sie hätten bei Ihren früheren Fahrten keine Raketen' gesehen. Sicher, Raketen sehen Sie nicht auf jedem Bahnhof, und doch sind sie da, und Sie wissen das! Das Dorf, in das Sie! reisen wollen, ist scheinbar friedlich.; Aber unweit dieses Dorfes liegen die Raketenrampen, die Flugplätze der NATO, und werfen ihre Todesschatten auch überj das äußerlich friedliche Dorf ...

  • Goldene Worte unserer Leser

    Bei uns im Großkraftwerk Lübbenau verzichten immer mehr Arbeiter und Angestellte auf Besuchsreiser» nach Westdeutschland,- "weil sie "erkennen: 'Wenn wir dort als Bürger der DDR auftreten und uns zu einer friedlichen Politik bekennen, werden wir eingesperrt wie so viele • Patrioten. Und einen armen, ' unpolitischen Duckmäuser spielen — dazu sind wir zu stolz ...

  • Der Kaufpreis , für „private" Reisen

    Wie wollen Sie sich verhalten? Treten Sie offen- für die Arbeiter-und-Bauern- Macht ein, wie es sich gehört, dann ergeht es Ihnen mit Sicherheit so wie der Leipziger Arbeiterin Martha Hanns undTausen-

Seite 5
  • Bauerntaten für die Republik

    DIE GETREIDEMAHD wurde im Bezirk Cottbus am 30. August abgeschlossen. Gleichzeitig haben 331 LPG und 173 Gemeinden und die Kreise Weißwasser und Hoyerswerda den Staatsplan in Getreide mit 100 Prozent erfüllt. Von den frei gewordenen Mähdreschern wurden sofort 200 „Mähdrescher zur sozialistischen" Hilfe in- die Bezirke Karl-Marx-Stadt, Leipzig, Halle und Neubrandenburg entsandt ...

  • Was könpen.-wir Bauern

    Genossenschaftsbauer Breier aus Garz, Kreis Neuruppin, meint, man müßte miCder genossenschaftlichen Arbeit kurztreten, weil man nicht wisse, wie die, politische Entwicklung: weitergehe. Darauf antwortete ihm Genossenschaftsbauer Hans Liebisch aus MUtern im, Kreis Stendal;, läeber Kollege BreierJ 'Als ich von Ihrer Bemerkung' hörte," habe ich zuerst gelacht und dann den Kopf geschüttelt ...

  • | Warum das erste | «Getreide dem Staat?*

    Wir betrachten es als Bauernehre, das erste Getreide dem Staat zu geben, schrieben wir Lossower Bauern in unserem Brief an die Brigade ,Otto Krahmann". Auf unserer Wählervertreterranferenz in Brieskow-Finkenheerd, auf der ich mich als Kandidat für den Kreistag Fürstenberg [Oder) vorstellte, mußte ich hören, daß noch nicht alle Bauern so denken ...

Seite 7
  • Von unserem Bukarester Korrespondenten Klaus Schon Ausland" ungestraft Hetze und Verleum-

    muß man.dazu wissen, rollen auch über unsere Schienenstränge. Wer heute mit Angehörigen der verschiedensten, Schichten der Bevölkerung, mit Arbeitern, Bauern, Angehörigen der Intelligenz spricht, der wird immer wieder die Forderung nach dem Abschluß eines Friedensvertrages1 hören, der dringlich und unaufschiebbar Ist ...

  • .Fall Gleiwitz4 in Edinburgh

    Die beiden Beiträge der DDR-Filmindustrie zu den Festspielen In Edinburgh, der „Fall Gleiwitz" und »Professor Mamlödc" haben tiefen Eindrück hinterlassen. Zu einem Zeitpunkt, da der ungebändigte westdeutsche Militarismus die Kriegsgefahr schürt und da die Bonner Nazigenerale ihre Hand nach Großbritannien ausgestreckt haben und Panzertruppen in Wales stationieren, ist es wieder einmal die DDR, die in den Augen des britischen Filmpublikums den deutschen Namen rettet ...

  • Wie geht es weiter?

    Frage: Gehaßt von den USA und ihren brasilianischen Komplicen, ist Vizepräsident Goulart der rechtmäßige Nachfolger vor Präsident Quadros. Welche Rolle spielt ei in der gegenwärtigen Auseinandersetzung, und was erwartet das brasilianische Volt von ihm? Antwort: Von jetzt an dreht sich alles, was in Brasilien passiert, um Joao Goulart ...

  • Die reaktionären Kräfte

    Frag«; In den Meldungen taucht immer wieder der Name des Kriegsministers Denys auf, der jetzt versucht, den starken Mann zu spielen. Welche ökonomischen und politischen Kräfte stehen hinter ihm? Antwort: Schon seit fünf.Jahren besitzt Denys eine sehr privilegierte Position in der brasilianischen Politik ...

  • Empörender Vorfall in New York: Polizei mißhandelt Guineas UNO-Vertreter

    New York (ADN). Von New-Yorker Polizisten grausam mißhandelt wurde der gulneslsche UNO-Vertreter Michel Colle nach der Sondertagung der UNO-Vollversammlung fiber die französische Aggression gegen Bizerta. Wie TASS berichtet, wurde der Wa^en des guinesischen Diplomaten bei der Rückfahrt im Stadtteil Hartem von einem Taxi gerammt ...

  • Gute Vorarbeit der DDR —jetzt Friedensvertrag

    W ir hatten alle ein Gefühl der ?» " Freude und Genugtuung, als wir in unserer Presse von den Maßnahmen der DDR in Berlin lasen", sagte mir der Gießer Dumitry Dinulescu aus der Stahlgießerei der Bukarester 23.-August-Werke, mit dem ich mich vor wenigen Tagen unterhielt. „Nachdem die Grenze gegenüber Westberlin für Agenten und andere Elemente zuverlässig verriegelt wurde, ist es nunmehr unmöglich geworden, von dort aus Spionage gegen die DDR und die anderen sozialistischen Länder zu betreiben ...

  • Warum Quadros gestürzt wurde

    Frage: Worin sehen Sie die Ursachen, die zu der gegenwärtigen Entwicklung und zum erzwungenen Rücktritt Präsident Quadros1 führten? Antwort: Lassen Sie mich die Situation analysieren. Die ganze Lage entspringt einer einzigen Ursache: Brasilien ist ein Land, das vom nordamerikanischen Monopol beherrscht wird; Die Position des Yankee-Imperialismus ist schon seit langer Zeit schwankend in der ganzen Welt geworden ...

  • Casablanca-Staaten berieten über Berlinfrage und Abrüstungsproblem

    ' Kairo (ADN/ND). Das Kairoer Treffen der Casablancastaaten zur Vorbereitung der Belgrader Konferenz wurde am Dienstag nach zweitägigen Beratungen beendet. Teilnehmer der Konferenz waren VAR-Präsident Nasser. Malis Präsident Keita, Algeriens neuer Ministerpräsident Ben Khedda. König Hassan II. von Marokko sowie die Außenminister Guineas und Ghanas ...

  • Armee in Sudbrasilien stellt sich hinter die Verfassung

    Außer Kubitschek haben sich nach Mitteilung des Gouverneurs des Bundesstaates Rio Grande do Sul, Brizzola, auch die Gouverneure der Staaten Parana, Bahia, Goy.az>sSänta Cathartna, Ceare und Piauhy hinter •Goulart' gestellt. Die in Porto Alegre (Südbrasilien) stationierte 3. -Armee- UJKU-dia--5r"Luftflotte -stehen ebenfalls auf selten-des Nachfolgers von Quadros ...

  • Das Sowjetvolk erhebt seine Stimme: Für Frieden - gegen Kriegsprovokation!

    Flut von Briefen und Telegrammen an das ZK der KPdSU-und die Sowjetregierung

    Moskau (ADN-Korr.). Eine Flut von triefen und Telegrammen sowjetischer lürger aus allen Teilen des Riesenlandes ehen gegenwärtig beim ZK der KPdSU, lel der Sowjetregierung und in den tedaktionen der sowjetischen Zeltungen in. Darin unterstützen die sowjetischen Werktätigen nachdrücklich die friedliebende Außenpolitik der Sowjetregieruns und erheben ihre Stimme für den baldigen Abschluß des deutschen Friedensvertrages ...

  • Weitere Regierungsdelegationen zur Messe

    Berlin (ADN). Neben der Sowjetunion, der Ungarischen Volksrepublik, der Volksrepublik Polen und der Mongolischen Volksrepublik werden auch die CSSR, die Volksrepublik Bulgarien und die Koreanische Volksdemokratische Republik Regierungsdelegationen zur Leipziger Herbstmesse entsenden. Der Minister für Binnenhandel der 5SSR, Uher, wird die tschechoslowakische Jelegation leiten, der auch der Vizenlnister für Außenhandel, Poula, angehört ...

  • 30 000 Freiwillige

    Inzwischen verlangt d,as brasilianische Volk mit Demonstrationen und Warnstreiks die Rückkehr Goularts. Der Gouverneur des Staates Goyaz, in dem die Hauptstadt Brasilia liegt, hat die Bevölkerung am Mittwoch aufgerufen, wenn notwendig für Goulart zu kämpfen. Im Staate Rio Grande do Sul haben sich nach Rundfunkberichten bisher 30 000 Freiwillige gemeldet, die bereit sind, das Recht Goularts auf Übernahme des Präsidentenamtes mit der Waffe in der Hand zu verteidigen ...

  • Geschäftsträger der DDR dankt für Solidaritätsbeweise

    Der Geschäftsträger der DDR in der Sowjetunion, Professor Heinz Abraham, hielt am Mittwoch im Haus der Freundschaft in Moskau einen Vortrag zum Thema „Der deutsche Friedensvertrag und die Umwandlung Westberlins in eine entmilitarisierte--Freie Stadt". Auf der stark besuchten Veranstaltung stellten die' Moskauer viele Fragen zu den jüngsten Schutzmaßnahmen der Regierung der DDR an den Grenzen nach Westberlin ...

  • Die Wahrheit über die DDR

    „Westliche Presseagenturen haben Lügen verbreitet, welche jetzt alle durch Tatsachen entlarvt wurden. Warum sie das getan haben? Vielleicht wollten sie den Besucherstrom nach Leipzig eindämmen! Die Wahrheit Ist aber ganz einfach: Westliche Besucher können weiter nach Leipzig gehen und zurückkehren, wann sie wollen ...

  • Weltöffentlichkeit fordert Verhandlungen

    Tom Driberg, England: Adenauer Hauptfriedensfeind

    Der Labourpolitiker Tom Driberg schreibt: .Ich bin weiterhin nachdrücklich gegen unseren Beitritt zum Gemeinsamen Markt, und zwar zum großen Teil deshalb, weil Großbritanniens Zugehörigkeit zu dieser ausschließlich westlichen Institution (die stets als .Europa' bezeichnet wird, als ob die Tschechoslowakei ...

  • Tiefer Eindruck der klaren Worte Walter Ulbrichts

    Tiefen Eindruck hat die Rede Walter Ulbrichts auf der Berliner Wahlversammlung bei den sowjetischen Menschen hinterlassen, die die Kundgebung an den Fernsehschirmen miterlebten. Am Dienstag schrieb eine Gruppe von Arbeitern und Ingenieuren eines Bakuer Erdölbetriebes in der „Prawda": „Von ganzem Herzen begrüßen wir die feste und konsequente Politik der DDR, die den Interessen des deutschen Volkes entspricht ...

  • Düsenjäger zerfetzte Seil der Mont-Blanc-Bahn: 6 Tote

    Paris (ADN/ND). Sechs "Todesopfer forderte ein schweres Unglück, das sich am Dienstag bei Chamonix in den französischen Alpen ereignete. Ein Düsenjäger hatte das Zugseil der Schwebebahn zum Gipfel des Mont Blanc zerschnitten, wodurch mehrere Kabinen der Seilbahn in die Tiefe stürzten. Die etwa 80 Insassen der übrigen Kabinen, die durch das Tragseil der Bahn schwebend über dem Ab4 grund gehalten wurden, konnten inzwischen von den pausenlos arbeitenden Rettungsmannschaften üeborgen werden ...

  • Gewerkschaften streiken _ gegen Putschisten

    Die Gewerkschaft der Stahlarbeiter von Rio de Janeiro hat gegen die illegalen Maßnahmen des Kriegsministers, der Vizepräsident Goulart an der Ubernahmö des Präsidentenamtes Kindern will,1 "am Mittwoch den Streik ausgerufen. Auch die 18 000 Eisenbahnarbeiter und mehrere tausend Hafenarbeiter und Seeleute der Stadt sind in den Streik getreten ...

  • Präsidentschaft Goularts — einzige verfassungsmäßige Möglichkeit

    Parls/Rio de Janeiro (ADN/ND). Der brasilianische "Vizepräsident Joao Goulart ist am Mittwoch vormittag vpn Paris nach New York abgeflogen. Wie verlautet, will er von dort über Panama nach Brasilien Weiterreisen. Der Generalsekretär der Kommunistischen Partei Brasiliens, Luis Carlos Prestes, hat in der Wochenzeitschrift der Partei erklärt, die einzige verfassungsmäßige Lösung der Krise bestehe darin, daß der mit überwältigender Mehrheit gewählte Vizepräsident die Macht übernimmt ...

  • Expräsident Kubitschek: Gewalt gegen Gewalt

    Der ehemalige brasilianische Staatspräsident Kubitschek hat am Mittwoch erneut seine Unterstützung für Goulart bekräftigt. Er teilte mit, Verteidigungsminister Denys habe in einem Gespräch mit ihm den Vorschlag abgelehnt, seine Drohung zurückzunehmen, daß er die Amtsübernahme Goularts mit Gewalt verhindern werde ...

  • de Gaulle muß real denken

    „Bisher tritt Präsident de Gaulle, indem er Verhandlungen zum Abschluß eines deutschen Friedensvertrages hartnäckig ablehnt, als treuester Freund Adenauers auf, Damit die Verhandlungen von Erfolg gekrönt werden, muß man den Realitäten Rechnung tragen. Sie aber bestehen darin, daß ein demokratisches, friedliebendes Deutschland existiert, dessen Vorhandensein in der internationalen Arena nicht mehr anzuzweifeln ist ...

  • 'räsident Rodoni startet XV. Friedensfahrt

    Zürich (ND). Der Präsident der Interlationalen Radsportföderation (UCI), Idriano Rodoni (Italien), wird persönlich len Start der XV. Internationalen Frielensfahrt am 2. Mai 1962 in Berlin volliehen. Er nahm anläßlich der Weltneisterschaft in der Schweiz eine entprechende Einladung 'des DRSV-Präsilenten, Heinz■ Przybyl, an ...

  • Argentiniens Außenminister zurückgetreten

    Buenos Airec (ADN). Der argentinische Außenminister Adolfo Mugica hat seinen Rücktritt erklärt. Aus westlichen Agenturmeldungen geht hervor, daß Mugica von änderen Regierungsmitgliedern heftig angegriffen wurde, weil' er den kubanischen Industrieminister Ernesto Guevara nach Argentinien eingeladen, und eine Zusammenkunft seines Gastes mit Staatschef Frondizi arrangiert hatte ...

  • Grenzeinigung China—Nepal

    Katmandu (ADN). ,Diet_r .genjelnsame äiinesiSch- nepalesische Grerizkommisiion !»**,■ auf....ihrer dritten Sitzung -in der lepalesischen Hauptstadt Katmandu Einigung über den Entwurf eines Grenz- /ertrages zwischen der Volksrepublik 2hina und Nepal erzielt. Das wird in äinem von der chinesischen Nachrichtenagentur Hsinhua verbreiteten Kommuniaue mitgeteilt ...

  • Polizeichef: „Ganz normal"

    Der Polizeichef von New York, Murphy, Jiat Inzwischen in einer Erklärung das" -'Vorgehen der beiden* Polizisten* als »ganz normal" bezeichnet. Bei der guinesischen UNO-Vertretung gehen inzwischen laufend Telefonanrufe ein, in denen Morddrohungen gegen Michel Colle ausgestoßen werden, falls er die USA nicht sofort verlasse ...

  • Was geht in Brasilien vor?

    Über die Hintergründe der Geschehnisse in Brasilien informierte der Berliner Korrespondent des Organs der Kommunistischen Partei Brasiliens, Alfredo Antonio Gerhardt, in einem Gespräch mit dem Deutschen Fernsehfunk. Nachstehend seine Ausführungen:

  • Chruschtschow besucht Nkrumah

    Jana (ADN). Der sowjetische Minister- >räsident Nikita Chruschtschow stattete im Dienstag dem ghanesischen Präsiden- :en Dr. Kwame Nkrumah in dessen üesidenz auf der Krim, wo sich Nkrumah »egenwärtig zur Erholung aufhält, einen Besuch ab

  • Dorticos in Belgrad

    Belgrad (ADN). Der kubanische Präsiient Osvaldo Dorticos ist am Mittwochlachmittag zur Teilnahme an der Konfe- •enz der nicht paktgebundenen Staaten n,Belgrad eingetroffen.

  • Leere Geste Washingtons

    Die Entsendung der amerikanischen Kampfgruppe nach Berlin Ist eine leere Geste. Jeder, der glaubt, man könne mit ein paar Bodentruppen Chruschtschow beeindrucken, irrt sich.

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  • „ Willkommen, German tu Was die Grünauer Eisenbahner vorhaben / Opa Schirmer opfert seine schönsten Blumen

    Berlin, Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik, legt sein Festkleid an zum Empfang eines Gastes, wie ihn die Spreemonopole noch nie in ihren Mauern gesehen hat — eines Gastes aus dem Weltraum. Der sowjetische Kosmonaut II, der lfmalige Erdumkreiser German Titow, wird am Freitagnachmittag — diesmal allerdings „nur" mit einem Strahlflugzeug — auf dem Flugplatz Schönefeld eintreffen und von dort aus in offenem Wagen durch Berlin fahren ...

  • III Blauer Dunst von „Peter Stuyvesänt

    Wir „stopfen" die Schlupflöcher der Agenten und Schieber in der Bernauer Straße zu. Einige von uns mauern, andere schützen diese Kollegen vor Überfällen der Rowdys von drüben. Das ist dringend notwendig, denn je geringer die Schlüpfmöglichkeiten werden, um so stärker werden Hetze und Provokationen unserer Feinde ...

  • Spalier für den Kosmonauten

    j»Das ist Ehrensache", sagt Ausbaubrigade Märker / Je Block kostenloser Ausbau einer Wohnung

    Als an jenem historischen 7. August Major Titow mit seinem Weltraumschiff zur Landung ansetzte, war einer der Kollegen von der Ausbaubrigade Märker vom Bauplatz Stadtzentrum damit beauftragt, jede Nachricht genau abzuhören und die Rückkehr des Kosmonauten auf die Erde sofort mitzuteilen. Und dann war es soweit ...

  • Der illegale Besuch

    Helmlidi, still und leise, hat er sich nach Westberlin eingeschlichen und wieder davongestohlen: der Westzonen-Vorsteher Üibke. Kein Wort Heß er vorher darüber verlauten. Im Dunkel des Dienstagabends war das bundesdeutsche Staatsoberhaupt auf einmal überraschend auf dem Flugplatz Tempelhof. Er war mit einer amerikanischen Militärmaschine gekommen ...

  • DDR-Straßenfahrer nach Bern abgereist

    Es starten: Schur, Eckstein, Lörke, Brüning, Scheibher und Appler ■

    Zur Teilnahme an der Radweltmeisterschaft in Bern traten die Straßenlahrer der DDR mit Titelverteidiger Bernhard Eckstein und dem zweifachen' Weltmeister Täve Schur an der Spitze am Mittwochmorgen • von Berlin-Schönefeld aus die Flugreise in die Schweiz an. Mit Schur und Eckstein starten .für die DDR Lorke, Brüning, Scheibner und Appler, der kurzfristig für Ampler in die Mannschaft aufgenommen wurde ...

  • Belgrader Boxer unterlagen in Schwerin

    Nach einer Niederlage gegen den deutschen Vizemeister SC Motor Karl-Marx- Stadt (8 :12) und einem Sieg über Stahl Riesa (11 :9) verlor der jugoslawische Titelträger Roter Stern Belgrad am Dienstagabend in Schwerin vor 5000 Zuschauern seinen dritten Box-Freundschaftskampf in der DDR gegen den deutschen Mannschaftsmeisier SC Traktor Schwerin mit 7 :13 Punkten ...

  • Neuer Dopingskandal?

    ■ Unter recht mysteriösen Umständen beendete der westdeutsche Dauerfahrer Leonhard Preuß in der 32. Minute vorfristig den Weltmeisterschaf ts-Endlauf. ,Die westdeutsche Nachrichtenagentur DPA — ein zweifellos unverdächtiger Zeuge — berichtete wörtlich: „Man hatte schon den Verdacht, daß ein neuer Dopingfall vorläge ...

  • Ausschmückung im Sputnik-Tempo

    i,Durch unsere Straße kommt der Kosmonaut Titow." Diese Kunde ging in den Häusern Dimitroffstraße 112 a, 114 und 116 in Windeseile von Wohnung zu Wohnung. Der Leiter der Hausgemeinschaft Herr Glatter überlegt nicht lange: „Wir müssen im Sputnik-Tempo unser Haus schmücken, um den Himmelsstürmer gebührend zu empfangen ...

  • Ich bin Optimist und hoffe, daß ich am

    Freitag irgendwo eingesetzt werde, wo ich Major Titow gut sehen kann. Wieviel Selbstdisziplin und Charakterstärke entwickelte er, . um solche Leistungen zu erreichen, daß er vom Sowjetvolk ols einer der ersten mit einem Raumflug beauftragt wurde. Mir ist seine bedingungslose Treue zu seinem Vaterland Vorbild ...

  • Wie wird das Wetter?

    Wetteraussichten für Donnerstag, den 31. August. Schwach Windig, meist heiter, höchstens vorübergehend wolkig, Höchsttemperaturen um 25 Grad, an der Küste um 20 Grad. Tiefste Nachttemperaturen 10 bis 12 Grad. Infolge des trockenen Wetters besteht erhöhte Waldbrandgefahr. Sonnenaufgang 5.15 Uhr, Sonnenuntergang 18 ...

  • Der Blumengrun...

    Als die drei schwedischen Schiedsrichter im Tunnel an der Spitze beider Mannschaften erschienen, ertönten zum ersten Mal die Sirenen, mit denen Fußball-Berlin seine Europapokal-Elf anfeuerte. Als die englische Hymne und die Hymne unserer Republik verklungen waren, liefen die Gäste mit Blumen zu den Kriegsversehrten und schenkten sie ihnen ...

  • Die Meinung der Trainer

    Harald Seeger: Wir waren überlegen, spielten aber nach der Pause in der Hälfte Linfiejds zu eng. Dadurch vergaben wir weitere Torchancen. Wirth leistete ein enormes Pensum, auch Kohle erfüllte seine Aufgabe. Hoges Einsatz ist lobenswert. Jedoch fehlt ihm oft der Überblick und nach Flankenläufen das saubere Abspiel ...

  • Von unserem Berichterstatter Joachim P fitzner

    In der neunten-Minute nimmt Kohle eine Vorlage von Lothar Meyer auf und kann im energischen Nachsetzen an Irvine vorbeischießen Nach einer.schwächeren Spiel-Periode serviert Wirth dem Halblinken Kohle eine genaue Vorlage. Flachschuß in die kurze Ecke (38. Minute) Ein vielbejubeltes Tor: Wirth kann einen abgewehrten Ball im Linfield- Strafraum aufnehmen und ...

  • Die Mannschaften

    FC Linfield: Irvine; Gilliland, Parke; Andrews, Hatton, Gough; Stewart, Barr, .Reid, Dtckson, Braithwaite. ASK: Spickenqgel; Kalinke, Kiupel, Krampe; Körner, Unger; Hoge, Riese, Meyer, Kohle, Wirth. Schiedsrichter: Bostroem (Schweden) - Zuschauer: 20 000.

  • Hoffnungsvoller 3:0'Sieg des ASK Vorwärts

    Bester Spieler des Deutschen Meisters: Wirth / Herausragend beim nordirischen Meister FC Linfield: Torwart Irvin« und Verteidiger Parke / Zweite Halbzeit ganz im Zeichen des ASK Vorwärts / Eckenverhältnis 15 :4 für die Gastgeber

  • Altig verteidigte Titel

    Der 24jährige Mannheimer Rudi Altig wurde am Dienstagabend bei den Radweltmeisterschaften in Zürich—Oerlikon wieder Weltmeister im Profi-Verfolgungsfahren über 5000 m.

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- Kontrollfragen — ein Vorwand der Westmächte Keine Illusionen über „begrenzte" Kriege um sieh den Cfiarakte* einet modernen Krieges Voll und ganz vottteüeä, stu können. UdSSR trat als erster Staat für totale Abrüstung ein Es wird keinen zweiten , 22. Juni 1941 geben Die Fahrtroute Titows Das Wichtigste: Wettrüsten beenden Berlin empfangt Kosmonaut German Titow und Bildet Spalier! Gestaltet die Fahrt German Titows durch Berlin zu einem Triumph des Friedens und Erscheint alle am Sonnabend um 12.30 Uhr
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