17. Jul.

Ausgabe vom 27.08.1961

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  • Der 13. August hat uns fester zusammengeschweißt

    30 Arbeiter, Ingenieure und Angestellte verstärken von nun an unsere Kampfgruppe, 14 Jugendliche meldeten sich zum Ehrendienst in der Nationalen Volksarmee, 7 Kollegen beantragten ihre Aufnahme in die Partei der Arbeiterklasse. Für die Militaristen hat es am 13. August dreizehn geschlagen. Wir spüren, daß es seitdem bei uns leichter ...

  • Wir sind Sozialisten -^- nicht hur im Betrieb, sondern _ auch .in: unserer Familie■' und gegenüber unseren Nachbarn ' ,• .- .

    Damit sich unsere sozialistische Ordnung nicht nur to ün-- serem Werk, sondern auch im Wohngebiet schneller- entfaltet, haben wir uns-folgendes vorgenommen: • ■■ ' Wir veranstalten in jeder Woche in- unserem Kulturhaus interessante Tanz- und FilmaberideT Wir erweitern die Zirkelarbeit. Mit" Hilfe unserer Volksvertreter und der Wirkungsbereichsausschüsse der- Nationalen Front- beziehen wir- die, Bevölkerung unseres ...

  • Lipschitz setzt Täve auf die schwarze Liste

    Seit 48 Stunden liegt in Zelten, die die Westberliner Polizei an der Grenze aufschlug, eine Liste mit den.Namen von 90 Personen, die nach der allerdings unmaßgeblichen Auffassung des, Innensenators Lipschitz .unerwünschte Personen" sind. Auf dieser Liste kann man auch den Namen Gustav Adolf Schur finden, den Namen des Mannes, der sich als einziger in der Welt rühmen darf, zweimal hintereinander das Regenbogentrikot des Amateur-Weltmeisters getragen zu haben ...

  • Rede Walter Ulbrichts — erstrangiges politisches Ereignis

    Moskau (ND-Korr.). Als ein politisches,. Ereignis ersten Ranges wertet man in. Moskau die Rede des Ersten Sekretärs des ZK und Vorsitzenden des Staatsrates der DDR, Walter Ulbricht, auf der Wahlversammlung der Nationalen Front in Berlin. Das sowjetische Fernsehen übertrug das Ereignis in einer vielbeachteten Originalübertragung, die am Sonnabend in allen Zeitungen der Hauptstadt an führender Stelle gewürdigt wird ...

  • wird

    Der 17. September unser zweiter großer Schlag Brief der Vertrauensleute, Parteigruppenorganisatoren, Abgeordneten und Wirtschaftsfunktionäre der Verbundlagerfertigung in den Berliner Metallhütten- und Halbzeugwerken an den Vorsitzenden des Staatsrates d

    Am 13. August haben wir Ordnung an unserer Staatsgrenze geschaffen. Jetzt wollen wir, wie Sie uns geraten haben, für feste Ordnung und für Sauberkeit in unserem Betrieb sorgen. Das beginnt bei der Klarheit in den Köpfen. Jedem Kollegen helfen wir, alle Fragen unserer Zeit zu Ende zu denken. Klares Denken ...

  • Polen: Hunderttausende stark beeindruckt

    Warschau (ND-Korr.). Mit der Übertragung der Ulbricht-Rede hat das polnische Fernsehen einem dringenden Bedürfnis entsprochen, da die Menschen diesseits der Oder-Neiße-Grenze an der Frage „Wie geht es weiter in Berlin?" kaum geringeren Anteil nehmen als die Bevölkerung in der DDR. Die durch polnische Sprecher erläuterte Rede Walter Ulbrichts und die im Bild gut wiedergegebene begeisterte Anteilnahme der Kundgebungsteilnehmer haben Hunderttausende polnischer Menschen stark beeindruckt ...

  • Erschütternde Szenen auf S-Bahnhöfen

    m

    Berlin (ADN-Korr.). In den Vormittagsstunden des Sonnabend spielten sich auf den S-Bahnhöfen Zoo und Westkreuz der Deutschen Reichsbahn erschütternde Szenen ab. Hunderte Westberliner Bürger hatten dankbar das Entgegenkommen der Regierung der DDR genutzt und Anträge zum Besuch ihrer Verwandten und B<*- kannten im demokratischen Berlin gestellt ...

  • Weinende Frauen

    Eine ältere Dame bat inständig, ihr doch noch eine Genehmigung zum Besuch ihrer kranken Tochter im demokratischen Berlin auszustellen. Sie wurde von den Rowdys brutal weggerissen. Eine andere Frau weinte und bat, die Schalter doch unbehelligt zu lassen, da sie unbedingt zu einer Trauerfeier im demokratischen Berlin fahren müsse ...

  • Rowdys legten Feuer

    Einige der Rowdys versuchten, Brände auf dem Reichsbahngelände anzulegen, indem sie die an den Schaltern angebrachten Plakate zur Unterrichtung der Westberliner Bürger über den freien Reiseverkehr anzündeten. Eine Ausbreitung des Feuers konnte durch beherzte Westberliner Bürger verhindert werden. Andere Schläger stürzten sich auf solche Bürger, die bereits Anträge und Genehmigungen erhalten hatten, rissen sie ihnen aus den Händen, zerfetzten sie und trampelten ...

  • im Kampf um den Friedensvertrag darf es keine politische Enthaltsamkeit geben.

    Das gilt besonders für die ehemaligen Grenzgänger. Mit unseren Maßnahmen haben wir ihnen, den Weg zu den Monopolisten versperrt Aber es gibt auch noch ideologische "Grenzgänger. Betäubt vom Pesthauch des Frontstadtsumpfes, ist mancher vom Weg der Arbeiterklasse abgekommen. Jetet führen wir ihn wieder auf den richtigen Weg ...

  • Pfiffe gegen Polizei

    Die Westberliner Polizei hätte die Ausschreitungen der Rowdys geduldet und die Aufforderung der Westberliner Bürger, sie doch vor den Gewaltakten der Rowdys zu schützen, nicht beachtet. Gegen 13.30 Uhr sprang schließlich unter dem Johlen der Rowdys ein Polizeioffizier auf einen Abstelltisch vor dem Schalterfenster und rief: „Das Büro ist geschlossen ...

  • Macmillan: „Keinen Krieg um Berlin!"

    London (ADN). „Kein Krieg um Berlin." Diese • unmißverständliche Ansicht äußerte der britische Premierminister Harold Macmillan am Sonnabend in dem schottischen Städtchen Glenaegles, auf einer improvisierten Pressekonferenz während einer Golfpause. Der britisch« Premier, der sich mit seinec Gattin zui Zeit auf Urlaub befindet, satte, man müsse nur aufpassen, daß niemand etwa: Dummes tue ...

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  • ,. ^Politische Hygiene

    Der Ministerrat hat eine Verordnung erlassen, wonach gegen Personen, die sich ron der psychologischen Kriegführung der Bonner Ultras beeinflussen lassen« „ip besonderen Fällen auf Grund eines gerichtlichen Urteils entweder zusätzlich zu einer gerichtlichen Strafe oder auf Verlangen der -örtlichen Organe "-der Staatsmacht eine Beschränkung des Aufsnthalts ausgesprochen werden kann ...

  • Oskar Neümann in höchster Gefahr Schröder übergab ihn an SS-Henker

    "Bonner Atomkrieger wollen den aufrechten Friedenskämpfer physisch zugrunde richten

    Düsseldorf (ND). Das Leben des aufrechten westdeutschen Friedenskämpfers Oskar Neumann ist in höchster Gefahr. Wie am Freitag in Düsseldorf bekannt wurde, haben der Bonner Gestapominister Schröder und sein Parteifreund und Innenminister Nordrhein-Westfalens, Dufhues, in einer Besprechung unter vier Augen festgelegt, daß Oskar Neumann in den zwei Jahren der Gefängnisbaft körperlich zugrunde gerichtet werden soll ...

  • Klassenmäßige Erziehung — unsere Hauptaufgabe

    Leipzig (ND-Korr.). Auf der Zentralen Delegiertenkonferenz der Gewerkschaft Staatliche Verwaltungen, die am Wochenende in der Leipziger Kongreßhalle stattfand, entwickelte das Mitglied des Politbüros und Vorsitzender des Bundesvorstände* des FDGB, Genosse Herbert Warnke, die Aufgaben der Gewerkschaften für die neue Etappe im Kampf um die weitere Stärkung der DDR und den Abschluß eines Friedensvertrages ...

  • Appell an Westberliner Arbeiter

    Unter großem Beifall stimmten die Tagungsteilnehmer einem von Gerhard Danelius vorgetragenen „Appell an die Arbeiter Westberlins" zu. Darin wird unter anderem erklärt: „Der 13. August beweist: Das Rad der Geschichte dreht sich' vorwärts und nicht rückwärts. 1933 könnte der Hitler-Faschismus marschieren ...

  • Vorschläge verwirklichen

    Gleichzeitig ist notwendig, daß die ortlichen Volksvertretungen ständig auf die vielfältigen Fragen, die die Bevölkerung tagtäglich bewegen, eingehen und deren Anliegen schnell und unbürokratisch behandeln und entscheiden. Die Rechenschaftslegungen haben gezeigt, daß auf diesem Gebiet noch viel zu tun ist ...

  • Die Aufgaben der örtlichen Volksvertretungen

    Ständiger Ausschuß der Volkskammer unter Leitung von Hermann Matern tagte

    Die Arbeit der örtlichen Volksvertretungen in der Wahlbewegung stand im Mittelpunkt einer Beratung, die der Ständige Ausschuß der Volkskammer für die örtlichen Volksvertretungen am 23. August 1961 durchführte. Die Volksvertreter brachten übereinstimmend zum Ausdruck,.daß die jüngsten Maßnahmen unserer Regierung zum Schütze unserer Deutschen Demokratischen Republik die Zustimmung und Unterstützung der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung gefunden haben ...

  • Revanchisten sollen in Bundestag

    55 führende Eroberungspolitiker kandidieren

    Frankfurt (Main) (ADN/ND). Mindestens 55 Führer westdeutscher Revanchistenverbände sind von der Adenauer- CDU und von der rechten SPD-Führung alsv Bundestagskandidaten aufgestellt, worden. Damit brüstet sich die „Schlesische Rundschau" in ihrer jüngsten Ausgabe, wobei das Revanchistenblatt darauf hinweist, daß die Landesliste in Niedersachsen noch nicht abgeschlossen ist ...

  • Kommunique der 9. Tagung

    Im Anschluß an die Sitzung wurde folgendes Kommunique veröffentlicht: Am 26. August 1961 fand in Berlin- Schöneberg die 9. Tagung der Westberliner Leitung der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands statt. Der Sekretär der Westberliner Leitung, Genosse Gerhard Danelius, sprach über die nächsten Schritte im Kampf um die Gewinnung der Bevölkerung, vor allem der ...

  • Zehntausende beim Erntefinale

    Mähdrescher rollen für-den Frieden / Sonderschicht zu Ehren Titows

    Neustrelitz (ND). Rund 20 000 freiwillige Helfer aus allen Schichten der Bevölkerung folgten am Sonnabend früh dem Appell der Bezirksleitung Neubrandenburg zur schnellen Einbringung der Ernte. Die Genossen der Kreisleitung Neustrelitz und Mitarbeiter des Rates des Kreises organisierten in den Dörfern gemeinsam mit den Gemeindevertretungen die Einsätze ...

  • Die Kandidaten einbeziehen

    Die neuen Volksvertretungen werder In einer Zeit tätig, in der der Friedens' vertrag abgeschlossen und der Aufbau des Sozialismus zum Sieg geführt wird. Dar aus ergibt sich auch, die hohe Verantwortung aller gesellschaftlichen Kräfte füi die Vorbereitung der Wahlen, für di< richtige Auswahl der Kandidaten unc ihre Vorbereitung auf die vor ihnei stehenden Aufgaben ...

  • Grundfragen stellen!

    Gerhard Danelius wies in seinem Referat darauf hin, daß sich im Gefolge der Schutzmaßnahmen der DDR in Westberlin in allen Schichten eine sehr breite Diskussion entwickelt hat. Viele Illusionen über die angebliche Stärke des Westens seien zusammengebrochen. Große Teile der Bevölkerung sehen, daß die Beseitigung des Grenzgängerunwesens für sie von Vorteil ist, distanzieren sich auch von der Boykotthetze gegen die S-Bahri und anderen neuen Provokationen des Senats ...

  • Keine Unterbrechung der Arbeit

    -In dieser Richtung müssen jetzt alle örtlichen Volksvertretungen ihre Arbeit organisieren. Es darf keine Unterbrechung in der staatlichen Leitungstätigkeit der örtlichen Volksvertretungen geben, auch wenn am 17. September neue Volksvertretungen gewählt werden. Auf der Grundlage der neuen Ordnungen müssen sie alle Kräfte organisieren, um die qualitäts- und ...

  • VEAB Tag und Nacht geöffnet

    Schwerin (ND). Während im Verlaufe des Freitags rund 4000 zusätzliche Arbeitekräfte aus Städten und Dörfern, Verwaltungen, Institutionen und Betrieben des Bezirkes Schwerin» bei der Erntebergung halfen, erhöhte sich deren Zahl im Verlaufe des Sonnabends auf über 5000. Darüber hinaus wird die gegenseitige Hilfe* von LPG zu LPG organisiert ...

  • Nur Ami-Kohle für Ami-Besatzer

    Washington (ND). Die Regierung dei USA hat beschlossen, daß sämtliche Kohle, die von den amerikanischen Besatzungsstreitkräften in Westdeutschland verbraucht wird, künftig von amerikanischen Produzenten geliefert wird. Die amerikanischen Besatzungstruppen benötigten jährlich etwa 1 Million Tonner Kohle, die die USA bisher von Westdeutschland zu einem Preis erhalten haben, der um 25 Prozent niedriger war als der der Importkohle aus den USA ...

  • Adenauer in Augsburg ausgepfiffen

    Augsburg (ADN/ND). Mit Pfiffen und Pfuirufen empfing die Augsburgei Bevölkerung am Sonnabendmittag den Bonner. Kanzler Adenauer in Augsburg, als er auf einer Wahlkundgebung aul dem Elias-Holl-Platz sprechen wollte. Schon bei der Fahrt des Kanzlers durch die Stadt hatten die Augsburgei nicht mit Mißfallensrufen gespart ...

  • Bonner Bomben auf Sardinien

    Badegäste in San Giovanni de Sinis von Panik erfaßt ,

    Rom (ADN-Korr.). Militärflugzeuge der Bonner Luftwaffe haben am Freitag über dem sardinischen Badeort San Giovanni de Sinis drei Splitterbomben abgeworfen. Nur 200 Meter von den Häusern des Ortes entfernt, explodierte eine Bombe, die unter den In der Nähe befindlichen Badegästen Panik auslöste, jedoch glücklicherweise niemand verletzte ...

  • Versagt Brandt die Gefolgschaft!

    9. Tagung der Westberliner Leitung der Partei Westberlin (ND/ADN). Die bisher kämpferischste und kraftvollste Beratung der SED in den Westsektoren, die 9. Tagung der Westberliner Leitung der SED, fand am Sonnabend statt. In einem repräsentativen Saal im Westberliner Bezirk Schöneberg hatten sich die Mitglieder der Leitung, darunter viele Betriebsarbeiter, zu der über fünfstündigen Sitzung eingefunden ...

  • , Kandidatur für Kommunisten verboten

    Hamburg (ADN/ND). Kurt Erlebach aus Hamburg und Ludwig Landwehr aus Osnabrück ist es verboten worden, als kommunistische Einzelkandidaten für den Bundestag zu kandidieren. Auf Betreiben des Bonner* Innenministers Schröder lehnten Sonnabend der Wahlausschuß im Wahlkreis Hamburg- Harburg die Kandidatur Erlebachs und der Kreiswahlausschuß Osnabrück die Kandidatur Landwehrs ab ...

  • Flugzeugbesatzung trat Heimreise an

    Berlin (ADN). Ein westdeutsches Motorflugzeug flog am 24. August 1961 gegen 19.30 Uhr im Bezirk Rostock in den Luftraum der DDR ein und landete in der Nähe des Ortes Seimsdorf, Kreis Grevesmühlen. Die Insassen der Maschine, der westdeutsche Pilot Hans Schmück aus Frankfurt (Main) und sein Fluggast Hans- Joachim Rywoll aus Wiesbaden, gaben an, auf dem Flug von Frankfurt ((Main) nach Kiel infolge Schlechtwetterlage die Orientierung verloren zu haben ...

  • Jugend zieht auf Wacht

    Berlin (ND). In Großveranstaltungen in Leipzig und in Saalfeld verabschiedete die Bevölkerung die FDJler, die als erste in die FDJ-Regimenter der beiden Bezirke einrücken werden. Im Haus Auensee in Leipzig sprach der Kandidat des Politbüros und Vorsitzende des Volkskammerausschusses für nationale Verteidigung, Genosse Paul Fröhlich, zu den 1300 freiwilligen Kämpfern: Auf einer Kundgebung in Saalfeld wurden die ersten 300 FDJler in die Einheiten des FDJ-Regimente3 Gera verabschiedet ...

  • Haßgeheul Brentanos gegen die UdSSR

    Cuxhaven (ADN/ND). „Wir hassen und verachten die Sowjetunion." Diese ungeheuerliche Erklärung gab der ranghöchste Diplomat Westdeutschlands, der CDU-Außenminister von Brentano, am Freitagabend auf einer Wahlversammlung seiner Partei in Cuxhaven ab. Die CDU fordere von der Bevölkerung „weitere Opfer", um die militärische Kraft Westdeutschlands soweit wie möglich zu erhöhen, erklärte provokatorisch Adenauers Außenminister ...

  • Großkundgebung m Ferrara

    In Ferrara haben mehrere tausend Bürger an einer großen Demonstration gegen den deutschen Militarismus teilgenommen. Mit starkem Beifall unterstützen sie den kommunistischen Abgeordneten Roffi, der in seiner"Rede die Anerkennung der DDR forderte, die die sichere Garantie gegen den deutschen Militarismus darstelle ...

  • OTV-Arbeiter unterstützen DFU

    Landau (Rheinland-Pfalz) (ADN). Die Arbeitergruppe der Gewerkschaft ÖTV bei der Stadtverwaltung Landau hat beschlossen, bei den Bundestagswahlen die Deutsche Friedens-Union (DFU) zu unterstützen. An der Gründung eines Ortsverbahdes der DFU in Landau wollen sich :die£ Arbeiter aktiv beteiligen.

  • Eingeständnis: Terror verfassungswidrig

    Berlin (ND). Die Anweisungen der westdeutschen sinnenminister, die -kommunistischen Einzelkandidaten nicht zuzulassen, werden von „Verfassungsexperten in Bonn" als ungesetzlich angesehen. Das berichtet die Hamburger großbürgerliche Zeitung „Die Welt" am Sonnabend.

  • NEUES DEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Hermann Axen, Chefredakteur; Georg Hansen, Dr. Günter Kertzscher stellv. Chefredakteure; Eberhard Heinrich, Redaktiqnssekretär; Horst Bitschkowski Walter Florath, Dr. Rolf Gutermuth, Willi Köhler. Karl-Ernst Reuter

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  • Auf einen festen Standort kommt es an

    Warum — so denke ich - ist die Frage meines Kollegen nicht richtig gestellt? Weil sie von einem falschen Standort aufgeworfen wurde. Sie ist von einer Position aus formuliert worden, die nicht die eines Bürgers unserer Republik sein kann. Vom „harten Kurs" und von ähnlichen Dingen reden heute jene, die die Härte der Maßnahmen unserer Regierung zu spüren bekommen haben ...

  • Ein Wort an die Studenten

    Ich darf für die Universität an dieser Stelle verweisen auf die Erklärung, die Sie gestern im „Neuen Deutschland" gefunden haben. Wir haben uns Gedanken gemacht und werden sie uns noch machen, wie wir uns störfrei machen können. Das ist bei uns schon geschehen, wie wir das kommende Semester besonders gut durchführen ...

  • Hauptleistung — Zündkopf entschärft

    Wenn man normalerweise rnit Menschen spricht, so sind sie von den Maßnahmen fast alle berührt. Sie empfinden es als unangenehm, daß ihnen plötzlich Beziehungen nach Westberlin zu Verwandten oder guten Bekannten abgeschnitten sind, daß — umgekehrt — Westberliner sie nicht besuchen können. Und es gibt ja auch noch andere und ernstere Probleme, die die wirtschaftliche Existenz anrühren, Probleme, die wir in Ruhe und Vernunft lösen müssen* ...

  • Wissenschaftliche Konsequenz auch im Leben

    Natürlich haben die meisten, ohne Zweifel auch mein Kollege, diese unsere gemeinsame Sache als richtig erkannt. Sie arbeiten ja schon1 seit langem in diesem Sinne mit Eifer und Hingabe. Doch nun muß sie ein jeder endlich auch zur persönlichen Entscheidung machen. Wissen Sie, verehrter Freund — wenn ich mich jetzt direkt an Sie wenden darf —, in Ihrer wissenschaftlichen Arbeit treten Sie ja auch mit Konsequenz und Entschiedenheit bei der Xiösung jeder zu klärenden Frage auf ...

  • In reinerer Luft

    Pirnaer Geistesschaffende sprachen mit Peter Florin

    Genosse Peter Florin, Mitglied des Zentralkomitees und Vorsitzender des Außenpolitischen Ausschusses der Volkskammer, beantwortete auf einem Forum der Intelligenz der Stadt Pirna im VEB Entwicklungsbau Fragen der über 400 anwesenden Angehörigen der Intelligenz im Zusammenhang mit den neuen Maßnahmen der Regierung und dem bevorstehenden Abschluß eines Friedensvertrages ...

  • Schnell und wirkungsvoll voran

    Hochverehrter Herr Vorsitzender des Staatsrates! Das Direktorium des Zentralinst.ituts für Automatisierung erlaubt sich, Ihnen anläßlich des Beschlusses des Ministerrates der Deutschen Demokratischen Republik vom 12. August 1961 und seiner erfolgreichen Durchführung folgende Erklärung zu übermitteln: ...

  • Klarheit in den Köpfen

    Mein geschätzter Kollege mag noch nicht alles so deutlich sehen, aber dennoch verlangt es unsere Zeit: Den klären Verhältnissen an den Grenzen muß die Klarheit eines jeden in sich selbst über die Welt, in der er lebt, folgen. Insbesondere natürlich über den Staat, in dem er arbeitet. Es gibt seit dem 13 ...

  • Saubere, präzise Arbeit

    Aber was sollen wir tun? Eine gute Arbeit, eine saubere, eine präzise Arbeit leisten. Daß wir das können, darauf sind wir doch im Grunde als Deutsche stolz. Das ist zum Beispiel etwas, was mich mit meinen westdeutschen Landsleuten verbindet. Ich muß doch deren Tüchtigkeit und deren Können achten und meine Freude daran haben ...

  • EIN OFFENES WORT

    an meine Herren Kollegen Von Prof. Dr. Matthias Falter, Direktor des Instituts für Halbleitertechnik, Teltow

    Nicht wenige Gespräche sind nach dem 13. August geführt worden. Und dieser Tag wurde von den Menschen ganz allgemein als nützlich und gut empfunden und gewertet. Er schuf klare Verhältnisse in Deutschland. An diesem Tag wurde uns der Friede gerettet. Zweifellos war und ist die Zustimmung zu den Maßnahmen der Regierung, in dieser oder jener Form geäußert, sehr zahlreich ...

  • DDR — modernster Staat

    Sie werden verstehen, daß ich mich als Wissenschaftler mit einem solchen Satz, der — aus einem Munde wie dem unseres Staatsratsvorsitzenden — doch fast wie ein Staatsgrundsatz klingt, nur äußerst einverstanden erklären kann. Und da ich — jedenfalls mir ist es nicht bewußt geworden - solch einen Staatsgrundsatz noch an keiner anderen Stelle gelesen habe, muß ich sagen, daß wir damit der modernste Staat der Welt sind ...

  • Entscheidung für. die gute Sache

    Aber schließlich ein weiteres: Die Leute, die hier bisher fleißig gearbeitet haben und wozu auch Sie gehören, haben sich ja schon mit ihrem Handeln für unsere neue Ordnung entschieden. Ja noch mehr. Als Sie mit darüber nachdachten, wie wir unseren Staat und unsere Wirtschaft von den Störmaßnahmen westlicher ...

  • Große Aufgaben warten auf jeden

    Und nun noch zu einer weiteren Frage, die mir dieser Tage auch gestellt wurde. Was ist zu tun, um unseren Staat weiter zu festigen, ihn noch besser in die Lage zu versetzen, seine Friedenspolitik in ganz Deutschland zum Siege zu führen? Das ist eine Frage, auf die es leicht eine •Antwort gibt. An jedem Arbeitsplatz harren große Aufgaben ihrer Lösung ...

  • Prof. Dr. Matthias Falter

    1908 in Aachen geboren 1927-1935 Studium der Mathematik, technischen Physik und Chemie am Institut für Technik in Köln und an der Universität Berlin 1935 Promotion in Köln bei Prof. Ruhlcop über Erscheinungen von Kurzwellen an Paralleldrahtleitungen 1936-1945 Arbeiten auf dem Gebiet der Trägerfrequenz ...

  • Vom Denken zum Tun

    Aber wir alle glauben, daß am Ende einer gewissen Zeit ein gutes und befriedigendes und wirklich allbefriedigendes Resultat steht. Nun, um das zu erreichen, muß man diesen Satz „Denken ist die erste Bürgerpflicht" recht verstehen. Es wird damit nicht gesagt, daß Denken die alleinige Bürgerpflicht ist, sondern nur die erste ...

  • Der gute Weg unserer Vernunft

    Ans der Eede von Prof. Dr. G r e 11 auf der Kundgebung mit Walter Ulbricht in der Sporthalle an der Stalinallee

    Hochverehrter Herr Vorsitzender des Staatsrates! Sehr verehrte Versammlung, liebe Freunde! Als Berlin die Hauptstadt Preußens war, ist einmal von einem Polizeipräsidenten an die Bevölkerung die Anweisung ergangen: Ruhe ist die erste Bürgerpflicht! Die ganze Wandlung der Geschichte, die seit diesen Tagen ...

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  • Der Fall Gleiwitz

    Die Älteren unter uns erinnern sich sicher noch gut jener Sommertage des Jahres 1939, da die Schlagzeilen der deutschen faschistischen Presse von phantastischen, Meldungen über Flüchtlinge beherrscht wurden, die aus polnischen Gebieten über die Grenze schlichen, um unter den Schutz des Herrn Hitler zu gelangen ...

  • Ultras stören kulturelle Beziehungen

    „ND^-Interview mit dem Minister für Kultur, Hans Bentzien

    Ftate: Herr Minister, in letzter Zeit fordern offizielle westdeutsche Stellen Boykott-Maßnahmen gegen Künstler der DDR, gegen das kulturelle Leben unserer Republik und besonders der Hauptstadt Berlin. Wie ist Ihre Meinung dazu? Minister Bentzien: Dem Ministerium für Kultur der DDR sind die Auftritte führender westdeutscher und Westberliner Stellen für den Abbruch aller kultureller Beziehungen zwischen Künstlern und Kulturinstitutionen der Westzone und der DDR bekannt geworden ...

  • Umrubeln ist vorbei

    Wir machen einen Rundgang durch den Betrieb, sprechen mit jenen Menschen, die schon ihre Arbeit aufgenommen haben. Ein junges, hübsches Mädchen gesteht, daß sie sich geschämt habe, wieder ans alte Band zurückzukehren. „Mir. war bange davor, den Kolleginnen Rede und Antwort zu stehen. Na ja, es war nicht ~ recht von mir, drüben zu arbeiten ...

  • A USSCHREITUNGEN

    Schaffen Sie selbst Ordnung in Westberlin, wenn Sie - normale Verhältnisse wollen. Das sagen wir allen Westberlinern, und wir fragen sie: Ist es in Ordnung und normal, wenn die Senatsclique den größten deutschen Dramatiker unserer Zeit, Brecht, aufzuführen dem Intendanten des Schiller- Theaters, Boleslaw ...

  • Wozu Waffen gut sind

    Da ist ein 50jühriger Mann mit offenem Gesicht und ruhigem Benehmen, ein Werkzeuglagerleiter, der seit 1946 in Westberlin arbeitet. Die totale Abgrenzung unseres Teiles der Stadt, die militärischen Maßnahmen zu ihrem Schutz, der Verlust seines Arbeitsplatzes haben ihn tief erschüttert. „Es ist nicht einfach, seine Arbeit von einem Tag zum anderen aufzugeben, wenn man zehn Jahre im gleichen Betrieb war", gesteht er ...

  • Wer ist denn dieser Johnson?

    „Freiheit?" Der alte Arbeiter tippt sich an die Stirn. „Wißt Ihr denn überhaupt, wer dieser Johnson ist? Natürlich nicht! Viele Jahre war er Senator in Texas. Dort gibt es für Neger überhaupt keine Freiheit Ihre Kinder dürfen die weißen Schulen nicht besuchen, obwohl das gegen die Verfassung verstößt ...

  • Ein Akt wahrer Humanität

    Zwei Weltkriege begannen in Deutschland. Die Warnung im Gleichnis Brechts: „Das große Karthago führte drei Kriege, es war noch mächtig nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten, es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten", richten wir heute an alle; an alle, von deren Entschlossenheit es abhängt, Deutschland das Schicksal Karthagos zu ersparen ...

  • Auf den Schienen zur Hölle

    Riskanter Zeitvertreib Gier nach Blut ■Lockende -Versuchung Cisco räumt auf Bn Toter schweigt Der Würger von Bombay ' Der Henker ■ - Rächer der Todessdihidit Terror der Tongs Sieben Reiter, der Rache . Beeil dich zu leben ' Flintenweiber v Schrei der Angst Die Nackten und die Toten Unternehmen Donnerschlag Luftfracht Opium Mädchen reif zur Liebe ...

  • Da haste recht

    A: Na, was sagst du zu den Wahlen? B: Ach, hör auf, Mann, Immer dasselbe bei uns. A: Wie meinst du denn das? B: Vor elf Jahren. Für was haben wir da gestimmt: Für'n Frieden. A: Haste auch recht B: Vor sieben Jahren. Für was haben wir da gestimmt? Für'n Frieden. A: Haste auch recht. B: Und vor drei Jahren ...

  • Einer muß dran glauben

    Der Teufel spielte Balalaika Karthago in Flammen Mädchen auf Abruf Augen der Angst 4 Pfeifen Opium " Die Nackte in des Satans Hand Teenager am Abgrund Geheimring 99 Die Augen des Satans Mördertrio* Die Unerbittlichen ; Die Saat der, Gewart Der Rächer schläft nicht ''■ Ohne Gnade ist die Nacht Legion ...

  • Wir müssen sie denken lehren

    Mit Recht wird hier unterschieden zwischen ausgesprochenen Währungsspekulanten und jenen, die schon seit vielen Jahren, ja Jahrzehnten in einem in Westberlin gelegenen Betrieb gearbeitet haben.

  • Mach mal keine Bauchlandung!

    Ein zwanzigjähriger Grenzgänger — schwarze Lederkluft, dummdreistes Auftreten — ist erschienen. Seit einem knappen Jahr arbeitet er „drüben". „Bis Weihnachten halt' ich's noch

  • Die Saat des Verbrechens, und der Gewalt

    Jaguar packt zu Der Gorilla schlägt zu Straße des Verbrechens Teufelskommando Stadt in Angst . Schlacht an der Blutküste Der Sadist Mit roher Gewalt

  • Wahl-Spruch

    Zünde dem Nachbarn ein Licht an, er tappt noch im Dunkel. Hilf ihm zu denken, damit die Lichter nicht auslöschen. Heinz Rusch

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  • Beruhigender Funkspruch

    Bald darauf traf durch den Kosmos der als. Antwort gesandte Funkspruch N. S. Chruschtschows- ein, und ich hörte plötzlich, wie laut mein Herz schlug. In diesem Funkspruch sagte Nikita Sergejewitsch, daß sich alle Sowjetmenschen unendlich über meinen erfolgreichen Flug freuen. Er beglückwünschte mich von Herzen und erwartete meine Rückkehr auf die Erde ...

  • Irdische Kennzeichen der neuen Zeit

    Ich konnte die Halden der Kohlengruben und die Eisenbahnlinien nicht erkennen, doch mein Blick verweilte auf den künstlichen Meeren, die wie volle Schalen hinter den Staumauern der Wasserkraftwerke dalagen. Das waren die Kennzeichen der neuen Zeit, der großen Epoche des kommunistischen Aufbaus. Bei der zweiten Umkreisung beantwortete ich beim Überfliegen Moskaus den Begrüßungsfunkspruch Nikita Chruschtschows ...

  • Post von Juri..

    In der ausländischen Presse war viel über den schädlichen Einfluß des Weltraumes auf die menschliche Psyche geschrieben worden. Viele Fachleute hatten behauptet, der Mensch werde im Kosmos schwermütig, werde vom drückenden Gefühl der Einsamkeit gepeinigt sein. Ich aber hatte auch nicht für eine einzige Sekunde das Gefühl gehabt, von meinem Volk, von den Kameraden und Freunden auf sowjetischer Erde getrennt zu sein ...

  • Der Putsch ist futsch

    MITTE JLLI werden in Menschenhändlerprozessen die erbarmungslosen Methoden der Westberliner Geheimdienste entlarvt. Als Ziel des Menschenhandels wird von den Verbrechern eingestanden: die DDR zu untergraben. AM 2. AUGUST macht Friedrich Ebert nochmals den Versuch, Frontstadtchef Brandt zu Verhandlungen über das Grenzgängerproblem zu bewegen ...

  • Bleistift schwebte frei im Raum

    Gespräch Titows im Moskauer Fernsehen

    Moskau (ADN). Gcrman Titow berichtete am Freitag im Moskauer Fernsehen weitere Einzelheiten über seinen Flug. Er berichtete u. a., wie sich die einzelnen Gegenstände unter den Bedingungen der Schwerelosigkeit verhielten. „Für mich war es sehr bequem", sagte er. Der Bleistift für die Aufzeichnungen habe sich in der Höhe seiner Brust rechts vor ihm befunden ...

  • Kurs auf „Explosion in der Zone'

    MITTE DES JAHRES treibt Bonn die Provokationen auf die Spitze. Es schürt die Kriegshysterie und versucht, in der DDR Panikstimmung zu schaffen. Der Brandherd Westberlin wird angebläsen. Abwerbung und Menschenhandel werden "angekurbelt. Kopf Jägerei, Erpressung, Kindesraub, Wühlaktionen und Pogromhetze laufen auf Hochtouren ...

  • 1960

    Am 1. Februar beginnen unter Einsatz von 0 000 Soldaten die „Winterschild"-Manöver entlang der Grenze zur DDR und CSSR. Am 25. März verkündet das Kreuzritter-Komitee „Rettet die Freiheit" auf Frankfurter Tagung: „Das Ziel ist die Befreiung der Ostzone Deutschlands und mit ihr auch die Befreiung der östlichen Zone Europas ...

  • 1960

    Walter Ulbricht enthüllt auf einer großen internationalen Pressekonferenz am 28. Januar sensationelle Beweise für die Bonner Angriffspläne Aus einem Bonner Geheimprotokoll über die „Sidestep"-Kriegsübung: „Es müßte so operiert werden, wie seinerzeit Hitler bei dem Anschluß Österreichs und beim Einmarsch in das Sudetenland operierte ...

  • Bonn plant die Atomkatastrophe Der Wahnsinn nimmt Gestalt an

    IQejOMit einer großangelegten Verfolgungswelle •*• -'t'0 zur Unterdcückung der Atomwaffengegner leitet Bonn das neue Jahr ein. Am 15. Januar lehnt Adenauer die Schaffung einer atomwaffenfreien Zone ab. Nach viertägiger tumultartiger Debatte drückt die CDU-Mehrheit im Bundestag am 25. März den Atomwaffenbeschluß durch ...

  • Die DDR vereitelt das Verbrechen Deutschland hört unseren Ruf

    | Q(?O Mit dem Vorschlag für eine Volksbefragung J--/o° leitet die DDR-Regierung das neue Jahr ein. Auswirkungen auf ganz Deutschland. Ollenhauer verspricht westdeutschen Arbeitern „eine breite Volksbewegung". Der westdeutsche „Kulturtag" fordert: Bildung einer Konföderation und Volksentscheid. Während der Atomdebatte streiken 1000 Henschel- Arbeiter ...

  • Friedensoffensive

    Mit einer Regierungserklärung fordert Walter Ulbricht Bonn am 21. Januar 1959 auf, über Friedensvertragsvorbereitung zu verhandeln. Volkskammer appelliert an alle Deutschen in Ost und West. Am 8. April schlägt Otto Grotewohl Adenauer Verhandlungen über gemeinsamen deutschen Standpunkt für Genfer Außenministerkonferenz vor ...

  • Die Ziele werden formuliert

    1 qc?Q Am 18. Januar kündigt Bonns USA-Botschaf- J--'*J-' ter Grewe auf, einer Pressekonferenz in New York offiziell an: „Die Wiederholung des Aufstandes vom 17. Juni 1953 in der Sowjetzone ist eine mögliche Form für die Wiedervereinigung." * Es folgt die Kampagne zur Torpedierung der Genfer Außenministerkonferenz ...

  • Am Freitag in Berlin

    frequenz und die Tiefe der Atemzüge sowie die Körpertemperatur. Professor Wladimir Iwanowitsch Jasdowski wußte auf der Erde mehr über mein Herz als ich selbst. Und wenn ich mich beim Übermitteln meiner persönlichen Empfindungen in irgend etwas geirrt hätte, wie das bei Piloten beim „Blindflug" manchmal der Fall ist, dann hätten die zahlreichen ...

  • Geduld und letzte Warnungen

    ■J Qfil Seit Anfang des Jahres mahnt die DDR Bonn 17UJ- und die Frontstadtpolitiker, Schluß zu machen mit den Provokationen und endlich zu verhandeln. Der Minister des Innern. Maron, warnt am 14. Juni vor weiteren Grenzprovokationen. Die Regierung der DDR übergibt Ende Juni den Geschäftsträgern der Westmächte in Prag eine Protestnote, in der festgestellt wird: Bonn hat den Revanchismus zur offiziellen Staatspolitik erhoben ...

  • 1961

    Mit einer revanchistischen Flutwelle leitet Bonn den für Herbst 1961 geplanten „letzten Akt" ein. Die Westzonenpolitiker treten offen mit Eroberungsforderungen auf. Seebohm in Köln: „Wir wollen die Wiedervereinigung der deutschen Siedlungsgebiete." Er fordert die Grenzen von 1938 und ein „.Sudetenland ohne Tschechen und, Kommunisten" ...

  • So hat die DDR der Welt den Frieden gerettet

    TATSACHEN, DOKUMENTE UND BEWEISE

    Am 25. März 1958 beschloß der Bundestag die Atombewaffnung der Bonner Armee. Aus der militaristischen Gefahr wurde die akute Bedrohung: für Deutschland, für Europa, für die Welt. Mit Präzision bereitete Bonn die Katastrophe vor. Aber die Arbeiter-und-Bauern- Macht war wachsam. Sie entfaltete die Friedensoffensive, gab Kraft für den Widerstand ...

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  • Viermächtestatus — der Strohhalm des Ertrinkenden

    Praktisch wurden mit den Schutzmaßnahmen die in Westberlin tätigen Diver- Eions-, Wühl- und Spionageorganisationen aus der DDR verwiesen. Deshalb erinnert die angeführte Erklärung tles Kanzlers •lebhaft an die Erwiderung eines altgriechischen Politikasters, der sich als Antwort auf den Beschluß der Behörden über seine Ausweisung aus der Stadt mit folgendem Appell an die Stadtbewohner gewandt hat: „Ihr habt mich aus Eurer Stadt vertrieben, und ich lasse Euch in Verbannung in Euren eigenen Häusern ...

  • Teutonen wollten DDR „verschlingen"

    Auch wenn man diese Vorbedingung Adenauers zu Verhandlungen nicht .ernst nimmt, die auf die völlig unannehmbare Forderung hinausläuft, die Positionen Westberlins als eines Zentrums für Wühl-, Diversions- und Spionagehandlungen innerhalb der DDR wiederherzustellen, so fragt man sich doch: Worüber eigentlich ...

  • Kanzler feindselig gegen Friedensvorschläge

    Die ganze Rede Adenauers im Bundestag ist von unverhohlener Feindseligkeit gegen die Vorschläge der Sowjetunion über den unverzüglichen Abschluß eines Friedensvertrages mit Deutschland und die auf dieser Grundlage zu erfolgende Normalisierung der Lage in Westberlin durch seine Umwandlung in eine entmilitarisierte Freie Stadt ...

  • 13. August — ein ins Ziel Treffer

    Der 13. August bedeutete eine empfindliche Niederlage für den westdeutschen Militarismus und Revanchismus, für das imperialistische Lager insgesamt. Die schmutzigen Klauen, die von Westberlin aus nach der DDR und anderen Ländern ausgestreckt wurden, sind abgeschlagen. Geheul und Geschrei kommt jetzt aus dem Lager der Spione und Provokateure ...

  • . Adenauer protzt mir „politischen Muskeln"

    in seiner Rede auf einer Wahlversammlung der CDU in Regensburg vom 14. August fiel Adenauer wütend über die Regierung der DDR und über die anderen sozialistischen Staaten her. „Man wird das Abkommen über den Interzonenhandel revidieren müssen", erklärte der Kanzler. Er drohte sogar mit der Perspektive eines „völligen Embargos im Handel mit dem gesamten Ostblock", das heißt mit den sozialistischen Ländern ...

  • Adenauer will bis zum letzten Amerikaher , kämpfen

    Adenauer möchte alle, einschließlich Kennedy, an Schlauheit übertreffen. Er ist bereit, für Westberlin bis zum letzten amerikanischen Soldaten zu kämpfen. Die Verstärkung der amerikanischen Garnison in Westberlin besitzt natürlich keine militärische Bedeutung. Wie viele Truppen sich in der Westberliner Mausefalle befinden, ist ...

  • Bonner Ultras hetzen den Westen zum Krieg

    AU die westdeutschen und Westberliner Abenteurer merkten, daß der von ihnen angeschlagene Ton eine derartige Aufnahme fand, änderten sie äußerlich ihre Taktik. Doch, und dies muß betont werden, ihre für den Frieden gefährliche Grundlinie blieb dieselbe. Die gesamte politische Linie der herrschenden Kreise ...

  • , Brandt verlangt von Kennedy „Risiko"

    Ein Korrespondent der britischen konservativen Zeitung „Evening Standard" hat die Kundgebung vor dem Gebäude des Westberliner Rathauses geschildert, wo der Westberliner Bürgermeister Brandt großsprecherisch auftrat. „Die' ganze Fassade des Rathauses war mit deutschen Fahnen behängt Auf dem Platz vor ...

  • Gefährliche bundesrepublikanischelllusionen

    Aber die aggressiven Kreise in der deutschen Bundesrepublik und im Westen Oberhaupt hätten schon längst erkannt haben müssen, daß die Sprache der Drohungen nicht die Sprache ist, in der man mit der Sowjetunion und den anderen sozialistischen Ländern reden kann. Allen ist bekannt, daß die westdeutsche Militärkamarilla schon seit langem die Hand nach der Atombombe ausstreckt und Adenauer zeigt jetzt, wie er sie anwenden könnte, wenn sie sich in seinen Händen befände ...

  • Wenn man das Gefühl für die Realität verliert...

    Die „Prawda", das Organ des ZK der KPdSU, veröffentlichte am 25. August 1961 einen mit „Obosrewatel" gezeichneten Artikel, der den Bonner Ultras mit einer Deutlichkeit, die nichts zu wünschen übrig-r läßt, das internationale Kräfteverhältnis ins Gedächtnis ruft. Angesichts der großen Bedeutung veröffentlicht „Neues Deutschland" den Artikel heute im vollen Wortlaut ...

  • KommenSiezur Vernunft, meine Herren!

    Wie man sieht, leben manche Politiker in der deutschen Bundesrepublik in der Welt der Vergangenheit, in einer Welt der Illusionen, im Reich der Schatten und Gespenster. Sie reden mit den Verstorbenen und sehen nicht die Stärke und Macht des sozialistischen Lagers. Will man nach den jüngsten Reden des Kanzlers urteilen, so ist Adenauer das lebendige Porträt des alten imperialistischen Deutschland ...

  • Sozialistische Ordnung ' in der DDR ist stabil

    Die rasche und entschlossene Ausführung der Schutzmaßnahmen vom 13. August durch die Regierung der DDR, ihre Armee, die Volkspolizei und die Arbeiter der Kampfgruppen unter völliger Aufrechterhaltung der Ordnung und ohne irgendwelche Zwischenfälle hat gezeigt, daß die Sozialistische Ordnung in der DDR stabil ist und von der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung des Landes unterstützt wird ...

  • Mein Sohn geht in die Volksarmee

    Herr Heinze. LPG-Vorsitzender und Kirchenratsmitgiied in Kammerforst, Kreis Mühlhausen: „Ich bin LPG-Vorsitzender und kann hier versichern, daß alle Mitglieder unserer LPG ihr Bestes geben, damit der Frieden erhalten bleibt. Wir konnten bisher in der tierischen Produktion unsere gestellten Aufgaben mit 120 Prozent übererfüllen Den Plan für Rindfleisch wollen wir bis Jahresende mit 130 Prozent erfüllen ...

  • Kaltes Wasser auf heiße Köpfe

    Auf die erhitzten Köpfe der westdeutschen Politiker wurde jedoch vom Westen ein Kübel kalten Wassers ausgegossen. Die größten konservativen und Labourzeitungen Großbritanniens sowie die Zeitungen anderer westlicher Länder .nahmen die provokatorischen Übungen der aggressiven Politiker der deutschen Bundesrepublik kritisch auf ...

  • „Suchet der Stadt Bestes"

    Erfurter Christen sagen: Wir lassen uns nicht als Fünfte Kolonne mißbrauchen Von unserem Erfurter Bezirkskorrespondenten Robert Schmalwasser

    Erfurt Einen Gedankenaustausch über den Wahlaufruf der Nationalen Front, den von der Volkskammer verabschiedeten Friedensplan sowie zu der Fernsehrede des Vorsitzenden des Staatsrates, Walter Ulbricht, führten am Donnerstag in Erfurt 60 Mitglieder von Kirchenräten und Mitarbeiter der in den Ausschüssen der Nationalen Front bestehenden Arbeitsgruppen christlicher Kreise ...

  • Ein Artikel der „Prawda"

    darauf hinaus, daß die deutsche Bundesrepublik in keiner Weise die Tatsache" der Existenz der Deutschen Demokratischen Republik als eines souveränen und unabhängigen sozialistischen deutschen Staates „anerkennen" will. Wenn sie es könnte, möchte sie die DDR „verbieten" oder ihr zumindest das Recht absprechen, eine Staatsgrenze zu besitzen, um innerhalb der DDR ungehindert Wühlarbeit, vor allem von Westberlin aus, zu betreiben, das bekanntlich innerhalb der DDR liegt ...

  • DDR rettete Frieden

    Nach einer eingehenden Diskussion gaben die Anwesenden einer Erklärung ihre Zustimmung, in der es unter anderem heißt: „Wir Christen lassen uns nicht als Fünfte Kolonne der Bonner Militaristen zur Unterminierung der DDR mißbrauchen. Weil wir Frieden wollen, unterstützen wir aufrichtigen Herzens die Sicherungsmaßnahmen unserer Regierung zur Abgrenzung des Westberliner Störungsherdes ...

  • Christliche Aufgabe

    Ehrhard Brendel, Vorsitzender der Arbeitsgruppe christlicher Kreise in Apolda: „Wir christlichen Bürger haben in der DDR nicht nur Pflichten, sondern auch das Recht mitzubestimmen. Durch unser Dabeisein in den Volksvertretungen können wir bei der Ausarbeitung der Beschlüsse unsere Meinung offen vertreten und auch unsere Ansichten durchsetzen ...

  • Ich meldete mich freiwillig zur Kampfgruppe

    Herbert Wohlgemut, Elektriker im VEB Automobilwerk Eisenach: „Ich bin Mitglied der CDU und ein Arbeiter unter zehntausend im Automobilwerk. Ich bin überglücklich, daß mir die Mitglieder der SED in unserem Betrieb schon neunmal die Aufgabe übertrugen, an Schwerpunkten zu arbeiten. Es erfüllt mich mit Stolz, daß ich als Christ das Vertrauen erhielt und in die Kampfgruppe unseres Betriebes eintreten konnte ...

  • Tragikomik

    -Adenauer verstieg sich so weit daß er sagte, die Eirführung der Kontrolle an den Grenzen der DDR zu Westberlin habe die DDR in ein „Konzentrationslager" verwandelt. Diese giftige Erklärung ist voller melodramatischer Tragikomik. Will man dieser Logik folgen, so ist jeder souveräne Staat, beispielsweise ...

  • Hiroshima mahnt

    Paul Schill, Holzfäller und Mitglied des Kirchenrates in Niederdorla, Kreis Mühlhausen: „Es gibt Christen, die fragen: Wird es Krieg geben? Denen möchte ich antworten: Steckt die Nase in das Buch .Hiroshima mahnt' dann werdet ihr erkennen, was heute ein Atomkrieg für die Menschheit bedeutet. Der Grundgedanke, ...

  • „Bundeswürde" im Westberliner Sumpf

    Foto: Zentralbad

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  • Vergebliche Ruf mordparolen

    Nachdem der Gehlen-Apparat und andere Terrororganisationen im demokratischen Berlin und in der DDR nichts mehr auszurichten vermögen, wurden offensichtlich einige gedungene Elemente in Westdeutschland angesetzt, um Kaufleute unter Druck zu setzen. Mit anonymen Drohanrufen und faschistischen Schimpfworten werden die Mitarbeiter der Zweigstelle des Leipziger Messeamtes in ...

  • Die Feststellungen des indischen Premiers

    Es sei noch einmal ins Gedächtnis gerufen, was Nehru — wie auch die großen amerikanischen Agenturen um die Welt kabelten — am 23. August vor dem Parlament wirklich gesagt hat Mit Zitaten aus einer Reihe von Dokumenten hatte er seine Ansicht begründet, daß die Behörden der DDR, wie jedes souveränen Staates, „zur Sperrung der Sektorengrenze in Berlin berechtigt seien", und daß der freie Verkehr innerhalb Berlins i,nicht ein Recht, sondern eine Konzession" gewesen sei ...

  • Verschwörung wird scheitern

    Eine Welle der Empörung geht durch ganz c Brasilien. Sie richtet sich. gegen den Schlag, den die USA und ihre brasilianischen Handlanger, an ihrer Spitze der Gouverneur des Bundesstaates Guanabara, Lacerda, gegen die demokratische Politik des Präsidenten Quadros geführt haben. Lacerda organisierte die wüste Hetzkampagne der reaktionären Presse gegen Quadros ...

  • Sackgasse in Genf

    Her Delegierte der UdSSR bei d«r Genfer Kernwaffenkonferenr, Semjon Zarapldn; hat einem BBC-Korrespondenten ein Interview über die Situation der Konferenz und über deren Perspektiven gewährt Darin wird betont, daß die Konferenz In eine ernste Sackgasse geraten Ist .Die Ursache dafür Ist darin zu suchen, daß die USA und Großbritannien keine Bereitschaft zeigen, das Problem auf einer gegenseitig annehmbaren Grundlage zu regeln ...

  • Steine gegen USA-Botschaft in Rio

    Streikwelle im ganzen Land / Minister Neves: „Wir werden den Kampf niemals aufgeben"

    Brasilia (ADN/ND). Mit den Boten „Quadros ja, Lacerda nein" demonstrierten am Wochenende Tausende Brasilianer durch die Straßen von Bio de Janeiro. Sie forderten die Rückkehr des Präsidenten Quadros in sein Amt, der am Freitag von reaktionären Kreisen Brasiliens mit dem Gouverneur Lacerda an der Spitze, die enge Verbindung, zu einflußreichen USA-Kreisen besitzen, zum Rücktritt gezwungen worden war ...

  • UNO stimmte gegen MiHtärbasen

    Niederlage des aggressiven NATO-Blocks in der Bizertadebatte

    New York (ADN/ND). Die Vollversammlung der Vereinten Nationen hat in der Nacht zum Sonnabend eine Resolution verabschiedet, in der Frankreich aufgefordert wird, seine in Tunesien stationier« ten Truppen unverzüglich auf das Gebiet des Stützpunktes Bizerta zurückzuziehen. Die Regierungen Frankreichs und Tunesiens werden verpflichtet, Verhandlungen rar Beilegung ihres Konfliktes aufzunehmen ...

  • „Anerkennung Ostdeutschlands als Auftakt fÜ£ Verhandlungen"

    London/New York (AKN/ND). Die Londoner „Tribüne" schreibt in ihrer jüngsten Ausgabe: »Unserer Ansicht nach muß die Anerkennung Ostdeutschlands der Auftakt für Verhandlungen über das Auseinanderrücken der B13cbe in Europa sein." Die Zeitung fordert die Labour Party auf, in ganz Großbritannien Versammlungen für Verhandlungen über die Lösung der Westberlinfrage zu ...

  • Washington und Bonn provozieren Nehru

    Von'unserem Indi*n-Korr«spondent«n Manfred Stuhlmann

    Gelbst der indische Ministerpräsident •^ Nehru, der im Ruf weitgehender Toleranz steht, scheint nun verärgert. Dies bekamen westliche Korrespondenten zu spüren, als sie am Freitag im indischen Außenministerium *— Nehru steht bekanntlich auch diesem Ministerium vor — wegen „einiger Klarstellungen" zu den jüngsten Reden des indischen Regierungschefs vorsprachen ...

  • In 17 Ländern trägt man DDR-Konfektion

    Die Konfektionsmodelle der DDR — die übrigens in 17 Ländern der Welt getragen' werden — zeichnen sich auch diesmal wieder durch dezente und korrekte Detailgestaltung aus. Vorherrschend sind Falten- und Plisseeröcke in allen Variationen. Die modische Silhouette ist schmal und fließend. Dem gewaltigen Interesse der Bevölkerung der DDR an Camping und Wassersport kommt die volkseigene Leichtindustrie ebenfalls mit vielen Neuerungen und Verbesserungen entgegen, u ...

  • „Keine Bonner Truppen Es lebe der Frieden!"

    London (ADN). Eine große Grappe Jugendlicher demonstrierte am Wochenende in Castlemartin in Wales gegen die Ankunft einer Vorausabteilung der Bonner Truppeneinheiten, die in Großbritannien stationiert werden sollen. Sie. versammelten sich vor dem Lagertor, um eine Resolution zu fiberreichen, die von zehn Abgeordneten, darunter Michael Foot, Harold Davies, Sydney Silverman und Tudor Watkins, unterzeichnet ist ...

  • T 100 — Musik aus der Hosentasche

    Viele erstklassige Neuentwicklungen und Verbesserungen, die sich die Werktätigen in den Betrieben der DDR-Leichtindustrie ausgedacht haben, werden sicherlich die Aufmerksamkeit der internationalen Fachwelt wieder auf unsere Ausstellungen ziehen. So macht die Rundfunk- und Fernsehgeräteindustrie mit einem neuen Fernsehempfänger aus dem VEB Rafena Dresden bekannt ...

  • Firmen von Paris bis Tokio

    An der Spitze der kapitalistischen Ausstellerländer steht Frankreich. Sein Angebot umfaßt vor allem Nahrungs- und Genußmittel. Namhafte französische Firmen bieten Weine, Cognak, Champagner, Liköre, Käse und Gemüsekonserven an. Natürlich ist auch die weltbekannte französische Kosmetikindustrie mit einem reichen Sortiment von Essenzen, Aromen und Riechstoffkompositionen vertreten ...

  • Abfuhr für Adenauer und Brandt

    »Als amerikanischer Bürger möchte ich oufs schärfste gegen den demagogischen Brief Willy Brandts an unseren Präsidenten protestieren. Es Ist ein wahrer Skandal, wenn ein Führer einer Nation, die zwei Weltkriege verursacht hat, sich anmaßt, unseren Präsidenten zu kritisieren ... Es besteht die Gefahr, daß die Herrscher Westdeutschlands versuchen werden, unsere Außenpolitik zu bestimmen und unheilvolle Folgen für uns heraufzubeschwören ...

  • 6500 Aussteller aus 43 Ländern

    Rund 6500 Aussteller aus 43 Staaten haben sich angemeldet Sie werden ihre Erzeugnisse auf einer Fläche von 113 000 qm darbieten. Das Angebot auf allen Gebieten umfaßt insgesamt etwa 850 000 Erzeugnisse. Damit steht schon heute fest: Die Leipziger Herbstmesse 1961 wird wieder die bedeutendste und größte internationale Konsumgütermesse Her Wf>lt spi 21000 qm, das sind rund 20 Prozent der gesamten Ausstellungsfläche, nehmen Aussteller aus anderen Ländern in Anspruch ...

  • Leipzig vor großen Handelstagen

    Hochbetrieb in den Messehäusern / Zahlreiche Neuheiten der DDR-Industrie / Leipzig wird wieder größte internationale Konsumgütermesse der Welt

    Lange Autokolonnen vor den 16 Messehäusern, Transportarbeiter, die Kisten aller Größen und der unterschiedlichsten Formen in die zahllosen Fahrstühle bewegen, Maler, Dekorateure und Elektriker bei eifriger Tätigkeit in den riesigen Ausstellungsräumen — das ist das Bild der Leipziger Innenstadt und seiner Messehäuser eine Woche vor Beginn der Herbstmesse ...

  • ■ Jeder sein eigener Möbelarchitekt

    für die, die sich ihre Neubauwohnung modern und geschmackvoll nach ihren eigenen Ideen einrichten wollen, ist der neuentwickelte Wohnzimmermöbel-Montagesatz 314 vom Entwurfsbüro Schkeuditz genau das Richtige. Für jeden Zweck können damit Kombinationen vorgenommen werden. Zur Ergänzung bieten die Leuchtenbauer dazu 50 neue Lampenmodelle in moderner Form und klarer Linienführung an ...

  • Dr. Jagan für neutralen Kurs

    Georgetown (ADN). Dr. Cheddi Jagan, der Führer d«»r aus den Parlamentswahlen in Britisch-Guayana siegreich hervorgegangenen Fortschrittlichen Volkspartei, hat erklärt, er werde im Falle der Übernahme des Ministerpräsidentenpostens eine neutrale Politik verfolgen. Um die Wirtschaftliche Entwicklung des Landes zu fördern, werde er um Unterstützung und Hilfe im Ausland bitten ...

  • Vor Generalstreik in Chile

    Santiago de Chile (ADN). Einen 48stündigen Generalstreik hat am Sonnabend der Allgemeine Gewerkschaftsbund Chiles angekündigt Der Ausstand soll am Dienstag beginnen. Mit dieser allgemeinen Arbeitsniederlegung im ganzen Land will die Gewerkschaft ihrem Kampf um höhere Löhne mehr Nachdruck verleihen. Fast 200 000 chilenische Werktätige streiken bereits z ...

  • Kennedy von seinen Beratern enttäuscht

    Die „New York Herald Tribüne" schreibt am Sonnabend, die Schutzmaßnahme der DDR „hat einen riesigen und unerwarteten Strich" durch Kennedys Zeitplan gezogen. Der Präsident sei „enttäuscht von seinen Beratern. Die Unzufriedenheit des Präsidenten gründet sich auf sein Gefühl, daß es seine Berater nicht vermochten, die Grenzschließung und die Erregung, die sie in Westdeutschland auslösen würde, vorauszusehen ...

  • UdSSR verdreifachte Messefläche

    Großes Interesse an der Herbstmesse zeigen die Uberseeländer. An ihrer Spitze stehen die indischen Kaufleute. Die Türkei stellt vor allem Tabake, Brasilien Kaffee, Jamaika Rum, Japan Textilien, Tunesien kunsthandwerkliche Erzeugnisse, Sudan Erdnüsse, Libanon Schuhe und Südafrika Fischmehl aus. 85 Außenhandelsgesellschaften werden die sozialistischen Länder in Leipzig vertreten ...

  • Nehru hat keine Zeit für Brandt

    Neu Delhi (ADN). Der Indische Premierminister Nehru hat die Einladung des Frontstadtchefs Willy Brandt abgelehnt, Westberlin zu besuchen, meldet AFP. Auf einer Kundgebung hatte Brandt noch damit geprahlt, prominente Politiker nach' Westberlin eingeladen zu haben, die durch ihren Besuch das geschwundene Ansehen der Frontstadt-Strategen wieder heben sollten ...

  • Ablehnung der Bonner Gebietsforderungen .. .

    »Die Wahlprogramme der westdeutschen Parteien enthalten zwei Forderungen: Wiedervereinigung mit dem gegenwärtigen Ostdeutschland und Rückeroberung der .verlorenen Gebiete' - Schlesfen, Danzig und das frühere Ostpreußen. Während das -erste Ziel schließlich erreich't werden mag, und zwar mit friedlichen Mitteln, kann das zweite Ziel unmöglich ohne Krieg verwirklicht werden ...

  • Ultras außer Fassung

    Daraufhin verlieren die Ultras in Washington und Bonn jetzt jede Haltung und bewerfen Nehru mit Schmutz. „Steht es so mit dem westlichen Willen, eine den Gegebenheiten entsprechende Lösung zu finden?", hört man als Antwort darauf hier in- Neu Delhi immer häufiger. Man konstatiert, was Westberliner Gazetten ...

  • Geschenk für Algerien

    Tunis (ADN). Mit 3000 Tonnen Weizen und 250 Tonnen Erbsen für die algerischen Flüchtlinge und Verwundeten ist der sowjetische Dampfer „Schachty" in Tunis eingelaufen. Der amtierende ^Generalsekretär des Außenministeriums der Provisorischen Algerischen Regierung, Beihussein, und andere offizielle Persönlichkeiten nahmen an Bord des Schiffes die Geschenke entgegen ...

  • Castro: Das Volk wird siegen

    Havanna (ADN). Der kubanische Ministerpräsident Fidel Castro hat die Hoffnung geäußert, daß sich das brasilianische Volk, gegen die Machenschaften der USA- hörigen Reaktion durchsetzen wird. Es werde sich „dem verräterischen Anschlag des Imperialismus und der Reaktion widersetzen und den Sieg davontragen" ...

  • Parteitag in Indonesien

    Djakart* (ADN). Das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei Indonesiens hat eine Mitteilung über die Einberufung des VII. Außerordentlichen Parteitages veröffentlicht Darin wird mitgeteilt, daß der Parteitag Anfang 1962 zusammentreten wird. Auf der Tagesordnung steht eine Abänderung des Statuts.

  • Die Amerikaher wollen nicht für die Revanchisten sterben

    In ihren Leitartikeln unterstützen die Redakteure der „New York Times" die provokatorische Politik der Adenauer und Brandt. Doch in der Leserbriefspalte müssen dieselben Redakteure hin und wieder, um den Schein zu wahren, Leserbriefe veröffentlichen, in denen Amerikaner ihre Meinung sagen.

  • Im Aasland großes Interesse für Messebesuch

    Leipzig (ADN). Wie das Leipziger Messeamt mitteilt, geht der Verkauf der Messeausweise für die Leipziger Herbstmesse 1961 im Ausland gut voran. Für Ausländer gelten nach wie vor die veröffentlichten Bestimmungen für die Einund Ausreise zur Leipziger Herbstmesse 1961.

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  • Vom Feldzug eines kleinen Mannes

    y\ ies ist die Geschichte vom Feldzug ""^ eines kleinen Mannes, der vergessen hatte, sich vorher zu vergewissern, . mit wem er «s zu tun haben wird, wenn er ins Feld zieht, und dessen Niederlage sich schon abzeichnete, als er das erstemal die Trompeter zum Sturm blasen ließ. Der kleine Mann ist ein Meister verlorener Feldzüge, und Männer wie Napoleon würden sich gewiß grollend aus den Särgen recken, wenn man ihn — nur wegen der Vielzahl der Schlachten — mit ihnen vergleichen würde ...

  • Wustrow fuhr schnellste Vorlaufzeit

    Stoltze nach Hoffnungslauf ebenfalls im Finale / DDR-Sprinter schon ausgeschieden

    Zum Auftakt der Radsportweltmeisterschaften konnte bei den Vorläufen der Amateursteher auf der Züricher Oerlikon-Bahn nur der deutsche Stehermeister Siegfried Wustrow die Erwartungen erfüllen. Er kam im ersten Vorlauf hinter seinem Schrittmacher Zawadski zu einem sicheren Sieg und fuhr mit 42 :34,5 min für die 50 km auch die beste Zeit aller Vorlaufsieger ...

  • „Wer essen will, muß arbeiten"

    Deutliche Antwort an Unbelehrbare / Grenzgänger müssen sich entscheiden

    Stürmischer Andrang herrschte am Sonnabend, dem letzten Tag der Registrierung!, für ehemalige Grenzgänger, auf den Vermittlungsstellen bei der Abteilung Arbeit der Räte der Berliner Stadtbezirke. Die Rede des Staatsratsvorsitzenden Walter Ulbricht am Vortage hatte offensichtlich einem großen Teil jener Hartnäckigen zu denken gegeben, die noch wenige Tage zuvor bei ihrer Registrierung erklärt hatten, sie „wollten noch abwarten", für den Fall, „daß es doch noch anders kommt" ...

  • Vereinbarte Büros

    Wie jetzt bekannt wird, hat bereits am 24. August im Westberliner Verkehrsamt, einer Dienststelle des Senats, zwischen der Leiterin dieses Amtes, Frau Dr. Wolf, ihrem Stellvertreter Herrn Schneiderund zwei leitenden Mitarbeitern des Deutschen Reisebüros der DDR eine Unterredung über die Einrichtung dieser Passierscheinbüros stattgefunden ...

  • Flammender Protest gegen Brandt-Terror

    FDJ in Westberlin nicht mundtot zu machen / Siegerfahne für Berliner Jugend

    Flammenden Protest gegen die schikanöse und widerrechtliche Schließung aller Jugendheime und Büros der FDJ in Westberlin durch die Brandt-Clique in der Nacht zum Sonnabend erhob im Namen der Berliner Jugend der 1. Sekretär der FDJ-Bezirksleitung, Siegfried Lorenz, am Wochenende auf einer FDJ-Aktivtagung ...

  • MOSAIK DES TAGES

    An der Berliner Humboldt-Universität hat die Immatrikulation der Studenten begonnen. 2450 junge Menschen werden am 4. September an den Fakultäten ihr Studium aufnehmen. Als Antwort auf die Schutzmaßnahmen der DDR-Regierung wollen die Mitglieder der Jugendbrigade Otto Hoffmann aus dem.VEB Volksbau einen Schulneubau in Köpenick im Rohbau sechs Tage vorfristig fertigstellen und in guter Qualität übergeben ...

  • Verbrechen Westberliner Gangslerbanden

    Berlin (ADN). Die zahlreichen Terrorakte, die in letzter Zeit von Westberliner Gangsterbanden auf S-Bahn-Personal und S-Bahn-Wagen verübt wurden — hinter diesen Banditenstreichen stehen der Westberliner Senat und die im . Frontstadtsumpf blühenden Terror- und Spionageorganisationen —, haben am Wochenende einen neuen Höhepunkt erreicht ...

  • Das ist nicht mehr unser Senat

    Brief des Reichsbahndirektors an Senatskanzlei / Senatsbeamte Dr. Wolf: DER-Büros notwendig

    Empört sind die westberliner über die Unmenschlichkeit des ■ Frontstadtsenats, der die Büros zur Ausgabe von Passierscheinen mit Polizeigewalt sperren ließ. Herr Lothar Nolde ist einer der wenigen Westberliner, der noch vor. dem Vollstrecken des Besatzerbefehls eine Aufenthaltsgenehmigung erhielt. Als er gegen Mitternacht zum Bahnhof Friedrichstraße zurückkehrt, sprechen wir mit ihm über seine Erlebnisse auf dem Bahnhof Zoo ...

  • DDR-Schützen weiter erfolgreich

    Mannschafts- und Einzelsieg in der Disziplin Freie Scheibenpistole

    Mit 2330 Ringen in der Olympischen Disziplin 60 Schuß liegend mit der Freien KK-Büchse und 2159 Ringen mit der Freien- Scheiberipistole belegte am Freitag beim Drei-Länder-Kampf der Sportschützen in Leipzig die erste DDR-Mannschaft erneut erste Plätze und setzte damit ihre Erfolgsserie vom Donnerstag fort ...

  • Schüsse gegen Volkspolizisten

    Berlin (ND). Die Pressestelle des Präsidiums der Volkspolizei Berlin teilt mit: In den Abendstunden des 25. August 1961 rotteten sich im Westberliner Bezirk Reinickendorf erneut mehrere jugendliche Rowdys an der Grenze zum demokratischen Berlin zusammen und versuchten unsere Sicherungskräfte zu provozieren* ...

  • Maßnahmen berechtigt

    Die Sportler der Sektion Gewichtheben des Sportklubs Rotation Berlin erklären sich mit den Maßnahmen unserer Regie» rung zur Lösung der Westberlinfrage einverstanden. Diese Maßnahmen sind berechtigt, da sie den Interessen des friedliebenden deutschen Volkes dienen. Aus dieser Erkenntnis stellen die Sportfreunde Ernst Wunsch (Trainer) und Norbert Lüde (Olympiakandidat) den Antrag, in die Reihen der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands aufgenommen zu werden ...

  • MITTEILUNGEN DER PARTEI

    28. August Bezirksleitung: 16 Uhr Forum „Das Streben der westdeutschen Monopole nach Vorherrschaft in der EWG und die Verschärfung des Marktproblems", im Kultursaal des Deutschen Innen- und Außenhandels Chemie, Berlin C 2, Georgenkirchplatz fi-12. Der zweite Viermonatslehrgang an der Sonderschule der Bezirksleitung für das Jahr 1961 beginnt am 28 ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    Redaktion: Berlin w «. MauerstraUe S9 40 TeL tl 03 <i — Verlag: Berlin N 34 Schönhauser Allee 176. Tel u 49 Si - ADonnememsprels monatlich S.SO DM — Bankkonto: Berliner Stadt- Kontor. Berlin N 58. Schönhauset Allee 144* Konto-Nr 4 1898 — Alleinige Anreisenannahme DEWAG WERBUNG BERLIN Berlin C % Rosen ...

  • Trainer in Djakarta

    . Seit Anfang der Woche befindet sich der Ringertrainer des SC Chemie Halle- Leuna, Diplomsportlehrer Hans Wagner, in Djakarta. Er ist einer Einladung des Zentralen indonesischen Sportverbandes gefolgt'und wird bis nach Abschluß-der Asiatischen Spiele, die im August 1962 in Djakarta staatfinden, die Indonesischen Ringer trainieren ...

  • Wie wird das Wetter?

    Wetteraussichten für Sonntag, den 27. August 1961. Bei schwachen südwestlichen Winden vielfach heiter, in Mecklenburg' zeitweise stark bewölkt. Im allgemeinen niederschlagsfrei. Tageshöchsttemperaturen 24 bis 27 Grad, Jn Mecklenburg 21 bis 25 Grad, tiefste Nachttemperaturen 11 bis 15 Grad. Zentrale Wetterdienststelle ...

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Der 13. August hat uns fester zusammengeschweißt Wir sind Sozialisten -^- nicht hur im Betrieb, sondern _ auch .in: unserer Familie■' und gegenüber unseren Nachbarn ' ,• .- . Lipschitz setzt Täve auf die schwarze Liste Rede Walter Ulbrichts — erstrangiges politisches Ereignis wird Polen: Hunderttausende stark beeindruckt Erschütternde Szenen auf S-Bahnhöfen Weinende Frauen Rowdys legten Feuer im Kampf um den Friedensvertrag darf es keine politische Enthaltsamkeit geben. Pfiffe gegen Polizei Macmillan: „Keinen Krieg um Berlin!"
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