27. Jun.

Ausgabe vom 26.08.1961

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  • Kampf auf trag in Ehren erfüllt

    Berliner Werktätige empfingen die Genossen der Arbeiterbataillone / Mit gleichem Elan an die Arbeit

    Berlin (ND). Tausende Angehörige unserer Kampfgruppen kehrten Freitag früh in die Betriebe, Verwaltungen und Institutionen der Hauptstadt zurück. Sie haben den Kampf auf trag, den sie am 13. August zum Schütze der Bevölkerung und der Errungenschaften der DDR übernommen hatten, in Ehren erfüllt. Mit Blumen und Geschenken wurde den Kämpfern der Arbeiterbataillone überall ein herzlicher Empfang bereitet ...

  • KUNST UND LITERATUR

    Heute mit Beilage und Funkprogramm

    Amtsstellen unterhält, obwohl Westberlin keineswegs zur Bundesrepublik gehört. Ermöglicht wird diese über die Grenzen der Bundesrepublik hinausreichende und völkerrechtswidrige Aktivität der Bonner Regierung durch mißbräuchliche Benutzung der Luftkorridore. ^ i ll/l it ihren Maßnahmen hat die DeutiTJ- sehe Demokratische Republik den Westberliner Provokationsherd eingezäunt ...

  • Erneute Warnung vor Provokationen

    Volkspolizisten von Westberliner Rowdys beschossen

    Berlin (ADN). Die Pressestelle des Präsidiums der Volkspolizei Berlin teilt mit: „Am Donnerstagabend rottete sich in der Nähe des Friedhofes Berlin-Wilhelmsruh auf Westberliner Seite eine Rowdygruppe zusammen, randalierte und versuchte, die auf dem Gebiet der Hauptstadt der DDR .zur Sicherung eingesetzten Volkspolizisten zu provozieren ...

  • Arbeitstaten zur Vorbereitung des Friedensvertrages

    Sodann ruft Prof. Stanek zur Diskussion auf. Das Wort nehmen Elli Nutschan, Arbeiterin im VEB Elektro- Apparate-Werke Berlin-Treptow, Prof. Dr. Grell, Dekan der i Mathematisch- Naturwissenschaftlichen Fakultät der Humboldt-Universität, Liesbeth Noack, Arbeiterin im VEB Berliner Glühlampenwerk, Klara Helmtraut, Direktorin der 3 ...

  • Heute und morgen Treffpunkt Ernteteid

    Berlin (ND). Dem Schweriner Wettbewerbsaufruf zum Erntefinale schlössen sich gestern die Bezirke Dresden, Leipzig und Suhl an. Auch aus den Kreisen und Gemeinden erhielten wir eine Vielzahl von Erklärungen, die hervorheben, daß alle guten Deutschen im Dorf sich heute und morgen auf dem Erntefeld treffen ...

  • Weiterhin wachsam

    Um 7.30 Uhr meldete Zugführer Josef Meiser im festlich geschmückten Kulturraum des VEB Straßen- und Gleisbau Berlin dem Parteisekretär Toni Herold die Genossen Kämpfer vom Einsatz zurück. Ein kräftiger Händedruck, rote Nelkensträuße und wertvolle Buchgeschenke waren Dank und Anerkennung. Gruppenführer Alfred Schaaf dankte im Namen der Kämpfer für die ausgezeichnete Betreuung, die den Genossen und ihren Angehörigen während des Einsatzes durch den Betrieb zuteil wurde ...

  • Mißbrauch der Luftkorridore muß aufhören

    lar und entschieden ist die Sprache • der Noten an die drei Westmächte, in denen die Sowjetregierung darauf besteht, daß diese unverzüglich Maßnahmen ergreifen, um den von Westberlin ausgehenden internationalen Provokationen einen Riegel vorzuschieben. Speziell handelt es sich um die Pro" vokationen ...

  • Sozialistische Bruderländer erleben Wahlkundgebung mit

    ' Ober dem Präsidium in großen Lettern die Kundgebungslosung: Mit dem Friedensvertrag zu Frieden und Einheit der Nation! Mit dem Sozialismus zum Glück äes Volkes! Kameras des Deutschen Fernsehfunks übertragen die Kundgebung in alle Bezirke unserer Republik und hinaus in die Teile unserer Heimat jenseits der Elbe ...

  • Wir konzentrieren große Kräfte Zentrums unserer Hauptstadt Jetzt die ganze Kraft für friedlichen sozialistischen Aufbau auf den Wiederaufbau des

    runr, als Michael Hoffmann dem Ersten. Sekretär des Zentralkomitees und Vorsitzenden des Staatsrates, Walter Ulbricht, meldet, daß sieb in der Hauptstadt Jugendliche in der Stärke eines Regiments zum Ehrendienst in der Nationalen Volksarmee bereit erklärt haben. Zwei Bataillone dieses Regiments nehmen an der Kundgebung teil ...

  • FDJ-Regimenter rücken ein

    Berlin (ND). Bis zum Freitagmittag folgten 39197 FDJler dem Kampfaufruf des Zentralrats, sich zu den bewaffneten Kräften der DDR zu melden. „Das erste FDJ-Freiwilligen-Regiment Erfurt mit 1235 Mitgliedern der FDJ steht bereit zur Übernahme der Waffen", meldete am Freitagnachmittag Wolfgang Grömer einem Kommandeur: der Nation nalen Volksarmee auf dem Vorplatz des Erfurter Hauptbahnhofes ...

  • Tausendstimmiges „Hoch"

    Punkt 17 Uhr, der Vorsitzende des Staatsrates betritt mit den Mitgliedern des' Präsidiums der Kundgebung, unter ihnen Friedrich Ebert, Paul- Verner und Hans Kiefert, die Halle. Minutenlanger tosender Beifall erfüllt das weite Bund, die Kundgebungsteilnehmer erheben sich spontan von ihren Plätzen, ein tausendstimmiges Hoch auf das Zentralkomitee mit Walter Ulbricht an der Spitze ...

  • Zustimmendes Echo

    Bereits kurz nach Abschluß der machtvollen Kundgebung erreicht uns folgende Meldung: Millionen sowjetische Fernsehzuschauer billigen einmütig die Feststellung Walter Ulbrichts, daß in diesen Tagen ani Brandenburger Tor in Berlin die Werktätigen der DDR. die Weichen der Geschichte für die Erhaltung des Friedens stellten und das deutsche Volk heute das Schicksal Deutschlands in seine eigenen Hände nimmt ...

  • Wir danken der Sowjetunion

    Wieder brandet Beifall auf, der Vorsitzende des Staatsrates, Walter Ulbricht, begibt sich ans Rednerpult und spricht zu den Berlinern und zu ganz Deutschland. (Den Wortlaut-der Rede veröffentlichen Wir auf .den Seiten 3 und 4.) Stürmische*, begeistertes Händeklatschen, Hoch- und Hurrarufe begleiten die Worte des Schlußteils seiner Rede, mit denen er den Völkern der Sowjetunion und ihrer ruhmreichen Kommunistischen Partei mit Genossen N ...

  • Dank des Magistrats

    Der Magistrat der Hauptstadt empfing am Freitag zu Beginn seiner Sitzung eine Delegation von Angehörigen der Kampfgruppe unter Führung des Kommandeurs Pätzold. Oberbürgermeister Friedrich Ebert dankte im Namen des Magistrats allen Mitarbeitern und vor allem denen, die in den vergangenen Tagen in den Kampfgruppen ihre Pflicht zum Schutz der Republik getan haben ...

  • Am 1. September kommt Titow

    Genosse Walter Ulbricht gab während seiner Rede bekannt, daß der sowjetische Kosmonaut G. S. Titow am 1. September in Berlin eintrifft. Die Kundgebungsteilnehmer quittierten diese begeisternde Nachricht mit tosendem Beifall und mit Hochrufen auf die Völker der Sowjetunion.

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  • Jugend treu an der Seite der Arbeiter- . und-Bauern-Macht

    Erklärung des Ministerrates der DDR zum Kampfauftrag des Zentralrates der Freien Deutschen Jugend an alle Mitglieder und Funktionäre des sozialistischen Jugendverbandes s,Das Vaterland ruft — schützt die sozialistische Republik!" Dieser Kampfauftrag des Zentralrates der Freien Deutschen Jugend an alle Mitglieder der FDJ wird vom Ministerrat mit tiefer Genugtuung und freudig begrüßt ...

  • Willkürakt soll Lage verschärfen Protest der Bezirksleitung gegen gewaltsame Schließung der Parteibüros in Westberlin

    Die Bezirksleitung Groß-Berlin der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands erhebt energischen Protest gegen die auf direkte Anweisung von Brandt und Lipschitz wider Recht und Gesetz erzwungene Schließung der Büros der SED in Westberlin. Dieser unerhörte, an die Methoden der schlimmsten Reaktion erinnernde polizeiliche Willkürakt gegen die demokratischen Rechte einer legalen Partei ist der aussichtslose Versuch, über den Bankrott der Frontstadtpolitik hinwegzutäuschen, deren Fundamente am 13 ...

  • Börsenpanik durch Frontstadtkrise

    Westdeutsche Banken stoßen Westberlinwerte ab / Massierte Auslandsverkäufe führten zu Kursstürzen

    Frankfurt (Main) (ND/ADN). An den westdeutschen und Westberliner Börsen kam es am Donnerstag, nachdem schon tagelang die Aktienkurse abbröckelten, zu den schwersten Kursstürzen der letzten Jahre. Massierte Abgaben westdeutscher Börsenwerte durch ausländische Besitzer führten zu beträchtlichen Kurseinbußen ...

  • Antennen in Richtung Sozialismus

    In Zusammenarbeit mit den Bonner Instanzen zur Organisation der psychologischen Kriegführung gegen die DDR und die Länder des sozialistischen Lagers haben die politischen Dirigenten des westdeutschen Fernsehens beschlossen, ihr Programm um spezielle Hetzsendungen gegen die DDR zu erweitern. Die Regie ...

  • Sozialismus ist jetzt gut gesichert

    Hermann Matern sprach vor der Magdeburger Parteiorganisation

    Magdeburg (ND). Höhepunkt der zweiten Tagung der Stadtdelegiertenkonferenz Magdeburg war am Freitag die Diskussionsrede des Mitglieds des Politbüros Hermann Matern. Hermann Matern, der gemeinsam mit dem Kandidaten des Politbüros and 1. Sekretär der Bezirksleitung Magdeburg, Alois Pisnik, an den Beratungen der Konferenz teilnahm, führte in seiner Ansprache u ...

  • Was soll Lemmer in Westberlin?

    Spionageminister Lemmer hat von Adenauer Befehl erhalten: Wahlreise absagen, in Westberlin und nur in Westberlin bleiben und ^täüg sein"! ^ Was bezweckt' -der-Bonner- Kanzler mit seinem Befehl? Er hatte doch gerade erst — -schweren Herzens; gezwungenermaßen — von Verhandlungen und vom Frieden geredet Aber die Katze läßt das Mausen und der Adenauer läßt das Pror vozieren nicht ...

  • Piratenpleite

    Zuchthaus für NATO-Jünglinge beantragt Rostock (ADN). Das mit einem Piratenanschlag auf das Seefahrgastschiff „Seebad Bitiz" gekrönte Verbrecherische Treiben einer Gruppe der Jungen Gemeinde aus Berlin-Schmöckwitz steht seit Dienstag im Mittelpunkt eines Prozesses vor dem Bezirksgericht Rostock. Für die beiden Hauptangeklagten Gerloff und Wiechert beantragte der Bezirksstaatsanwalt je fünf Jahre Zuchthaus ...

  • Adenauer-Büttel deckt Kindesraub

    Gladbecker Oberstadtdirektor verweigert Bückgabe von Sylvia Heintz /

    Gladbeck7NeustreIitz (ADN/ND). In einer von Menschenfeindlichkeit strotzenden Erklärung stellte sich der Gladbecker Oberstadtdirektor Dr. Teufert hinter die verbrecherische Menschenhändlerin Ruth Görgens, die am 3. August die drei Monate alte Sylvia Heintz ihren Eltern in Quadenschönfeld, Kreis Neustrelitz, raubte ...

  • Verordnung des Ministerrates

    Berlin (ADN). Im Interesse der Sicherheit der sozialistischen Ordnung und zur Gewährleistung der friedlichen Arbeit der Werktätigen wurde entsprechend dem Beschluß der Volkskammer zum Schütze des Friedens vom 11. August 1961 vom Ministerrat der Deutschen Demokratischen Republik eine Verordnung erlassen, ...

  • Treffpunkt Erntefeld

    (Fortsetzung von Seite 1)

    „Wir werden auf Bauernart Strauß und Brandt die Mäuler stopfen", erklärten die Einwohner von Kartlow im Kreis Demmin auf einer Wahlversammlung, auf der sich die Kandidaten für den neuen Kreistag vorstellten. Am kommenden Wochenende, werden alle Genossenschaftsbauern von Kartlow wie an jedem anderen Arbeitstag auf den Feldern sein, um die Ernte schnell zu bergen ...

  • Offene Kriegshetze Gerstenmaiers

    CDU und SPD putschen Wähler zu Pogromstimmung gegen sozialistische Staaten auf

    Berlin (ND). Je näher die Bandestagswahlen heranrücken, desto mehr schreien die führenden Vertreter der CDU and SPD auf ihren Wahlversammlungen nach Krieg. Sie putschen die Zuhörer regelrecht auf. Der stellvertretende CDU-Vorsitzende and Bundestagspräsident Gerstenmaier gab am Donnerstag in Koblenz unverblümt zu, daß die Adenauer-Partei und die von ihr gebildete Regierung den Westmächten „nicht in den Arm fallen wird", wenn sie gegen den „Osten mit militärischer Kraft" vorgehen ...

  • Auf alle Fälle zur Leipziger Messe

    Unternehmer-Korrespondenz »Der Kommentar" gegen Boykotthetze

    Bonn (ADN). Die westdeutschen Unternehmer und Kaufleute sollten auf alle Fälle an der Leipziger Herbstmesse teilnehmen. Diese Ansicht vertritt die Bonner Unternehmer-Korrespondenz „Der Kommentar" am Donnerstag. Die Korrespondenz tritt nachdrücklich gegen das scharfmacherische Treiben einiger Unternehmerorganisationen auf ...

  • Genosse Prof. Dr. Karl Laux 65 Jahre

    Berlin (ND). Genosse Prof. Dr. Karl Laux, Rektor der Musikhochschule Dresden, begeht am 26. August seinen 65. Geburtstag. Das Zentralkomitee gratuliert dem verdienten Musikwissenschaftler und wünscht ihm Gesundheit, persönliches Wohlergehen und noch viele Jahre voller Schaffenskraft. Prof. Dr. Laux stellte sofort nach der Zerschlagung des Naziregimes seine Kräfte in den Dienst der demokratischen und sozialistischen Erneuerung des geistigen Lebens ...

  • Würde

    Der Sprecher der rechten SPD-Fuhrung ließ sich dieser Tage über das Thema „Würde" aus. Es sei -» so erklärte er — „unter der Würde der SPD, rn.it der DFÜ ein Streitgespräch zu führen". Und was gehört nun zur Würde der rechten SPD-Führer? Zu deren Würde gehört, dem Faschisten Franco zu gratulieren und mit dem Revanchistenminister Seebohm zu kuhhandeln, sich von Adenauer, Strauß und Schröder in den Allerwertesten treten zu lassen ...

  • Ausgelassene Chancen

    Hannover (ND). Bundestagsvizepräsident Dr. Thomas Dehler bezeichnete am Donnerstag auf einer FDP-Wahlkundgebung die Politik der Bonner Regierung als „eine endlose Kette von ausgelassenen Chancen", um die Deutschlandfrage zu lösen und der Wiedervereinigung näherzukommen. Auf einem FDP-Wahlkongreß am Freitag in Hannover warf auch der Bundestagsabgeordnete Döring der Bonner Regierung mangelnde Initiative zur Lösung der Deutschlandfrage vor ...

  • Acht Jahre Zuchthaus für Spekulant Krause

    Rostock (ADN). Zu einer Zuchthausstrafe von acht Jahren wurde am Freitag der Spekulant und Hamsterer Krause aus Sanite bei Rostock verurteilt der Waren im Werte von insgesamt 60 000 DM gehamstert und gehortet hatten In der Villa des ehemaligen Obstplantagenbesitzers waren Anzüge, 35 Paar Schuhe, 800 Liter Benzin, 185 Oberhemden sowie große Mengen anderer wertvoller Industriewaren und Schmuckgegenstände gefunden worden ...

  • Prof. Kaul Zutritt nach Westberlin verweigert

    Berlin (ADN/ND). Auf Weisung des Westberliner Innensenators Lipschitz wurde Rechtsanwalt Prof. Dr. Kaul am Freitag der Zutritt nach Westberlin verweigert, obwohl er sich lediglich in Ausübung seiner anwaltlichen Tätigkeit dorthin begeben wollte. Diese Willkürmaßnahme zeigt, daß die Brandt, Amrehn und Lipschitz entschlossen sind, im Namen des kalten Krieges ihre eigenen Bestimmungen mit Füßen zu treten ...

  • CDU-Merkur: Politische Niederlage des Westens

    Berlin (ND). Der ^.Rheinische Merkur" sieht sich in seiner neuen Ausgabe genötigt, zu den Sicherheitsmaßnahmen der DDR festzustellen, sie seien „zweifellos eine politische Niederlage des Westens". Das könne niemand „leugnen oder vertuschen". Das CDU-Blatt jammert dann: j,Im allgemeinen bereitet eine Niederlage in der ersten Phase der Auseinandersetzung nicht einen Triumph in der Endrunde vor ...

  • Willkürurteil

    Lüneburg (ADN). Ein Terrorurteil fällte die Politische Strafkammer des Landgerichts Lüneburg am Donnerstag gegen den Arbeiterfunktionär Günter Jobst. Mit der Behauptung, er habe der illegalen Landesleitung Niedersachsen der widerrechtlich verbotenen KPD angehört, begründete das Gericht eine Strafe von zwei Jahren Gefängnis, Aberkennung des aktiven und passiven Wahlrechts für drei Jahre und Polizeiaufsicht ...

  • Wahl-,,Argument : Gefängnis

    Mainz (ADN/ND). Nach einer Haussuchung wurde am Mittwoch der unabhängige Kandidat im Wahlkreis Montabaur (Rheinland-Pfalz) Hermann Kempf verhaftet und der „verfassungsfeindlichen Tätigkeit" bezichtigt. Der Willkürakt gegen den fortschrittlichen Kandidaten wurde mit der Behauptung „begründet", Kempf sei Funktionär der widerrechtlich verbotenen KPD gewesen ...

  • Heilgehilfe Strauß

    Kiel (ND). Der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Stoltenberg, Mitglied des Verteidigungsausschusses, kündete auf einer Pressekonferenz eine Erhöhung der westdeutschen Rüstungsausgaben um mehrere Milliarden D-Mark an. Darüber hinaus müsse nach seinen Worten noch redt weiteren Anforderungen der NATO an die Bundesrepublik gerechnet werden ...

Seite 3
  • Unsere geschichtliche nationale Aufgabe

    Ihr wißt es: Deutschland war zweimal der Ausgangspunkt eines Weltkrieges. Es ist unsere geschichtliche nationale Aufgabe, die Aufgabe unserer Partei und der Regierung und der Nationalen Front des demokratischen Deutschland, dafür zu sorgen, daß nicht noch einmal ein Weltkrieg von Deutschland ausgeht und keine Anstrengungen zu scheuen, damit unserem Volk der Friede erhalten wird ...

  • Über die Selbstbestimmung des Volkes und die Selbstbestimmung der Militaristen

    Hier, am Brandenburger Tor, hat die erste deutsche Arbeiter-und-Bauern- Macht, haben die Arbeiterklasse der DDR und ihre Verbündeten die Weichen für den Frieden gestellt Das hat die westdeutschen Imperialisten und Militaristen und ihre Westberliner Ableger völlig aus dem Häuschen gebracht. Sie mußten ...

  • Westberliner müssen selbst für Ordnung sorgen

    Viele Westberliner sagten uns in diesen Tagen: Das sind wir doch nicht, die den Menschenhandel organisieren, die Diversionstätigkeit gegen die DDR und die anderen sozialistischen Länder betreiben! Das sind doch nur kleine Cliquen bezahlter Agenten und ähnlichen Gelichters. Das weiß ich! Aber wer soll denn für Ordnung und Sauberkeit und Anstand und friedliches Verhalten in Westberlin sorgen, wenn es nicht die Westberliner selbst tun? Wir müssen nun einmal mit den Tatsachen rechnen ...

  • Ultras sind in eine unheilbare Krise geraten

    Unsere Maßnahmen zur Sicherung der Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik haben der Sache des Friedens großen Nutzen gebracht. Die Deutschlandfrage ist aus dem Nebel der westlichen Propaganda des kalten Krieges herausgekommen. Das Wesen und die Ziele des deutschen Militarismus und Nazismus sind weithin in aller Welt sichtbar geworden ...

  • Die Rolle des USA-Generals Clay

    Der ehemalige USA-General Clay, der vor einigen Tagen in Westberlin weilte, um Herrn Brandt zu beruhigen und ihm zu sagen, daß ihn die USA mit Bajonetten gegen das Selbstbestimmungsrecht der Deutschen schützen werde, dieser selbe General Clay hat schon in dem Jahrzehnt nach 1945 alle seine Kräfte eingesetzt, dem deutschen Volk das Recht auf Selbstbestimmung zu rauben ...

  • Bundesrepublik gehört zu den rückständigsten Ländern

    In Westdeutschland ist jetzt den besonnenen Kreisen bewußt geworden, daß die Kraftmeierei der faschistischen und klerikalen Ultras in die Katastrophe führen kann. Unter der Arbeiterschaft, der Bauernschaft, in den Kreisen der Intelligenz mehren sich die Stimmen gegen die Revancheforderungen, gegen die Atomkriegsrüstung, für die Abrüstung, für eine reale Einschätzung des Kräfteverhältnisses und für sachliche Verhandlungen zwischen den Staaten ...

  • Eine ernste pädagogische Lektion

    Der 13. August hatte auch die Bedeutung einer ernsten pädagogischen Lektion. In ihrem Ergebnis sprechen jetzt alle westlichen Regierungen davon, es sei notwendig, möglichst bald zu verhandeln. Selbst Herr Adenauer erklärte dieser Tage in einer Wahlversammlung, er sähe jetzt „starke Voraussetzungen für Verhandlungen" ...

  • Wie steht es mit Westberlin?

    In Westberlin herrscht tiefe Depression. Der Westberliner Bevölkerung sind bestimmte Illusionen genommen worden. Sie hat in diesen Tagen hoffentlich gelernt, das Kräfteverhältnis in der Welt und in Deutschland realer einzuschätzen. Herr Brandt erklärte, „man könnte nicht dulden, daß Westberlin zu einem Getto würde" ...

  • Unser Volk ist entschlossen, selbst zu bestimmen

    Sie wissen, liebe Genossen und Kollegen: Herr Dr. Adenauer weilte vor einigen Tagen in Westberlin. Er hat da eine bemerkenswerte Feststellung getroffen. Er sagte, nachdem er sich von der Wirksamkeit unserer Maßnahmen durch Augenschein überzeugt hatte, es sei doch etwas anderes, diese Dinge persönlich zu sehen, als sie nur aus Berichten zu kennen ...

  • Militaristen haben bei uns niemals wieder etwas zu bestellen

    Herr Adenauer ist zweifellos in einer peinlichen Lage. Der ursprüngliche Plan der Bonner Ultras und Militaristen war doch, nach den westdeutschen Wahlen mit dem Generalangriff gegen die Deutsche Demokratische Republik zu beginnen. Aber seine Leute, die Herren Strauß und Lemmer und Brandt haben die Katze zu früh aus dem Sack gelassen ...

  • Das ist ihre Selbstbestimmung!

    Für die USA-Politik wie auch für die Herren Adenauer und Strauß und Brandt und Globke und Heusinger und Lemmer sieht die Selbstbestimmung des deutschen Volkes folgendermaßen aus: Um zu verhindern, daß das deutsche Volk seine Gesellschaftsordnung und seine Geschicke selbst bestimmt, soll Westdeutschland zunächst bis zum Jahre 2003 von amerikanischen und anderen ausländischen Soldaten besetzt bleiben ...

  • es weiter in Berlin?

    S# Rede des Genossen Walter Ulbricht zu den Volkswahlen in Berlin

    Liebe Berliner! Die letzten Wochen hatten es in sich. Die Bevölkerung der DDR und ganz besonders die Bevölkerung der Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik stand vor einer Prüfung von geschichtlicher Bedeutung. Liebe Berliner! Ihr habt diese Prüfung tut bestanden! Ihr habt euch prächtig gebalten! ...

  • Das alte Rezept

    Die deutschen Militaristen haben ja Erfahrungen, wie man unter der Parole der Selbstbestimmung Überfälle auf andere Länder vorbereitet und durchführt. Das ist ein altes Rezept. Wir erinnern uns auch noch daran, wie mit Schauermeldungen über arme Volksdeutsche Flüchtlinge aus dem Sudetengebiet oder aus dem Posenschen der Chauvinismus hochgepeitscht und die Menschen kriegsreif gemacht wurden ...

  • USA-Bajonette demonstrieren Bonner Selbstbestimmung

    Eine so vollständige Entlarvung der verlogenen nationalistischen Phrasen und der verlogenen Forderung nach Selbstbestimmung auf USA-Bajonetten hat es bisher noch nicht gegeben. Wir sollten eigentlich dem USA-Vizepräsidenten, Herrn Johnson, und seiner Truppe von-1500 Mann dankbar sein, daß sie vor der ganzen deutschen Nation anschaulich demonstrierten, was die Phrasen von Selbstbestimmung im Munde westdeutscher Militaristen wert sind ...

  • Niemand ist frei von Verantwortung

    Wir müssen aber auch sehen, daß die Bürger Westberlins von der Verantwortung für das, was sich auf ihrem Territorium tut, nicht freigesprochen werden können. Gewiß: Westberlin steht unter Besatzungsregime und hat eine Verwaltung mit politischen Abenteurern und Hasardeuren an der Spitze. Aber — das möchte ...

  • Offene Worte an die Westberliner

    Wir haben Dutzende Male dem Senat von Westberlin Verhandlungen über eine Normalisierung der Beziehungen angeboten. Wir haben Dutzende Male geduldig immer wieder Vorschläge zur Verständigung unterbreitet. Noch wenige Tage vor dem 13. August hat unser Oberbürgermeister, Genosse Ebert, dem Westberliner Senat Verhandlungen über die Regelung des Grenzgängerproblems und anderer Fragen vorgeschlagen ...

  • Zeit der Wahrheit in Deutschland

    Jetzt ist in der Deutschlandfrage die Zeit der Wahrheit gekommen. Die Lügen, der Propagandanebel des kalten Krieges haben keinen Bestand. Was aber ist die Wahrheit in der Deutschlandfrage? In Westberlin, in Westdeutschland und in der ganzen Welt interessiert man sich jetzt dafür. In meiner Fernsehrede — heute vor einer Woche — habe ich diese Frage präzise beantwortet ...

  • Ein beschämender Anblick: Wer ist der treueste USA-Knecht?.

    Die drei Westmächte haben unsere Maßnahmen zur Sicherung des Friedens mit dem Aufmarsch von Panzern an den Westberliner Grenzen beantwortet. Damit strapazieren sie lediglich die Nerven der Westberliner und demonstrieren gleichzeitig, daß unter dem Westberliner Besatzungsregime weder von Freiheit noch von Selbstbestimmung die Rede sein kann ...

  • Worüber soll verhandelt werden?

    Wie ich schon sagte, sprechen jetzt alle Politiker der Westmächte von Verhandlungen. Sie rücken jedoch nicht mit der Sprache heraus, worüber sie verhandeln

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  • Unzählige gute Taten

    Unzählige Brigaden beantworteten die Initiative der Brigaden „Otto Krahmann" und „Anton Saefkow" mit Verpflichtungen auf gute Qualität der Produktion und termingemäße. Erfüllung des Planes. Die Brigade der sozialistischen Arbeit „Roter Stern" im VEB Bau-Union Gera erklärte: i,Wir haben uns die Losung gestellt: Wer gut arbeitet, arbeitet für den Ar- B 26 ...

  • Ein kulturvolles Leben entspricht unseren Zielen

    In Verbindung mit den Volkswahlen steht auch die Aufgabe, das kulturelle Leben der Bevölkerung zu entwickeln. Das kulturelle Leben und die künstlerischen Leistungen in der Hauptstadt der DDR sind ein gültiges Spiegelbild für die kulturelle Entwicklung unseres Staates. Die Deutsche Staatsoper, die Komische ...

  • Aktionsprogramm der Arbeiterklasse im Brief der KWO-Brigaden

    Die Hauptrichtung der Wahlbewegung ist bereits in den Briefen der Brigaden „Otto Krahmann" und „Anton SaefkoW enthalten, Diese klassenbewußten Berliner Arbeiter aus dem Preß- und Stanzwerk des VEB Kabelwerk Oberspree legten in diesem Brief ihre Gedanken zur Lage und zu unserer Friedenspolitik dar. Niemand könnte es besser ausdrücken, als es diese Berliner Arbeiter getan haben ...

  • Aktive Mitarbeit der Werktätigen

    Die Mitarbeit der Werktätigen beim Wiederaufbau der Stadt, bei der Renovierung von Gebäuden und Wohnungen und dem Bau gesellschaftlicher Einrichtungen wie Kulturräumen und Kindergärten im Nationalen Aufbauwerk zeigt gute Fortschritte. Im ersten Halbjahr 1961 wurden in der Hauptstadt 2 600 000 Aufbaustunden geleistet und ein Wert von 12 100 000 DM geschaffen ...

  • Besondere Anstrengungen sind notwendig

    In den Wohngebieten des demokratischen Berlin gibt es gute Beispiele für die Gestaltung der Kulturarbeit in den Klubs, Kulturzentren und Jugendklubs. Im Bezirk Prenzlauer Berg bestehen z. B. 26 Klubs und Kulturzentren der Nationalen Front, die unter aktiver Mitwirkung der Bevölkerung und aus dem Bedürfnis heraus entstanden, neue Wege für die Entwicklung des kulturell-gesellschaftlichen Lebens zu beschreiten ...

  • Mit großem Elan schneller voran

    Im demokratischen Berlin ist eine ehrliche Arbeit für den friedlichen Aufbau und das Glück des Volkes geleistet worden. Nichts ließen aber die Bonner Ultras und die verschworenen Feinde des Friedens unversucht, dieses Werk zu unterhöhlen, die ökonomische Entwicklung im demokratischen Berlin zu hemmen und die Arbeiterklasse, die Angehörigen der Intelligenz und die anderen Kreise der Bevölkerung um den Fleiß ihrer Arbeit zu bringen und sie jährlich um 3,5 Milliarden DM zu betrügen ...

  • Großer Aufschwung im Bewußtsein und der Aktivität

    Diesen Worten ist nichts hinzuzufügen. Sie enthalten das Aktionsprogramm der Arbeiterklasse der DDR für die Vorbereitung und den Abschluß des Friedensvertrages. Unsere Freunde und Genossen aus dem KWO bewiesen mit ihren Worten und Taten, daß sie schon lange vor dem 13. August eine klare Vorstellung davon hatten, wie man die westdeutschen Militaristen und ihre Handlanger auf politischem und ökonomischem Gebiet von ihrem hohen Roß herunterholen muß ...

  • Stadtzentrum wächst vor unseren Augen

    Die Bürger der Hauptstadt interessieren sich naturgemäß für den Wiederaufbau des Stadtzentrums. Die Neubauten vom Strausberger Platz zum Alexanderplatz zeigen schon, daß jetzt große Kräfte »uf den Wiederaufbau des Stadt- Zentrums konzentriert werden. Das neuzuerrichtende Wohnensemble im Gebiet der Stalinallee wird 4800 Wohnungen umfassen ...

  • Was liegt im Interesse der Westberliner?

    wir sind bereit zu verhandeln und gemeinsam nach einer vernünftigen Regelung zu suchen. Es entspricht schließlich den wohlverstandenen eigenen Interessen der Westberliner Bevölkerung, den Frontstadtsumpf trockenzulegen, die Spionageorganisationen, die Menschenhändler ' und Agentenzentralen aller Schattierungen, einschließlich des Rias, loszuwerden ...

  • Ein neuer Abschnitt unserer Entwicklung

    Indem unsere Arbeiter-und-Bauern- Macht begonnen hat, den Frontstadtsumpf Westberlin trockenzulegen, bat für das demokratische Berlin ein neuer Abschnitt der politischen und ökonomischen Entwicklung begonnen. Von diesem Gesichtspunkt aus müssen wir jetzt in Berlin unsere gesamte Arbeit zur Stärkung unserer Republik als Bastion des Friedens und den Kampf um den Sieg des Sozialismus betrachten ...

  • Westberlin hat keinen rechtmäßigen Status

    Es muß in diesem .Zusammenhang gesagt werden: Westberlin bat gegenwärtig überhaupt keinen rechtmäßigen Status, weder einen völkerrechtlich noch staatsrechtlich begründeten. Der ehemalige Viermächtestatus für Berlin existiert längst nicht mehr. Das Dreimächtebesatzungsetatut für Westberlin ist weder mit der Sowjetunion, eine der Hauptmächte der Anti-Hitler-Koalition, noch mit der Deutschen Demokratischen Republik, auf deren Territorium Westberlin liegt, vereinbart worden ...

  • Geschichtliche Rolle Berlins wird erfüllt

    Liebe Berliner, so mögen die Volkswahlen der Verbesserung der sachlichen Arbeit, der Entwicklung unserer sozialistischen Demokratie, der Überzeugung aller Bürger von der Richtigkeit urseres Weges und der Überwindung der Auswirkungen des Frontstadtsumpfes dienen. In unserer Hauptstadt webt jetzt wieder reine Luft ...

  • Unsere ganze Kraft dem friedlichen sozialistischen Aufbau

    Die Sicherungsmaßnahmen gegen die von Westberlin ausgehende Störtätigkeit, den Menschenhandel und die Sabotage und Diversion sind abgeschlossen. Unsere Maßnahmen tragen zeitweiligen Charakter. Die endgültige Herstellung normaler Verhältnisse wird im Zusammenhang mit dem Friedensvertrag erfolgen. Die Aufgabe besteht jetzt darin, bei Festigung der Sicherungsmaßnahmen unr sere ganze Kraft dem friedlichen sozialistischen Aufbau zu widmen ...

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  • Polen heute und morgen voll solidarisch

    Tn der ganzen Volksrepublik Polen sind -1- zahlreiche Versammlungen im Gange, auf denen die Schutzmaßnahmen der DDR an den Grenzen ir> Berlin erläutert und als bedeutsame Aktionen auch im Interesse des polnischen Volkes bezeichnet werden. Alle Zeitungen, der Rundfunk und das Fernsehen charakterisieren den Gegensatz zwischen den beiden deutschen Staaten ...

  • Mit Kraft und Schöpfertum für die Republik

    Hochverehrter Genosse Ulbricht! Die Wissenschaftler der Hochschule für Ökonomie begrüßen die Maßnahmen des Ministerrates zum Schütze des weiteren Aufbaus des Sozialismus in der DDR. Diese Maßnahmen entsprachen den Erwartungen und Lebensbedürfnissen der'Bevölkerung und den Erfordernissen der Entwicklung der Volkswirtschaft der DDR ...

  • Prof. Hager bei Expremier Sastroamidjojo

    „Neutrale sollten auf Verhandlungen bestehen"

    Djakarta (ADN-Korr.). Der Sonderbotschafter des Vorsitzenden des Staatsrates der DDR Professor Rager besuchte am Freitag, in Begleitung des stellvertretenden Außenministers Dr. Wandel den Vorsitzenden der Nationalpartei Indonesiens (PNI) und ehemaligen Ministerpräsidenten Ali Sastroamidjojo und den Vorsitzenden des Nationalen Volkskongresses, Minister für Schwerindustrie Cbainil Saleh ...

  • Ungarn zur Friedenskonferenz bereit

    Regierung erklärt: Wir unterstützen DDR beim Schutz ihrer Sicherheit

    Budapest (ADN-Korr.). „Die ungarische Regierung erklärt Im Bewußtsein der großen Verantwortung, die alle friedliebenden Regierungen für die friedliche Lösung der deutschen Frage trifft, daß sie bereit Ist, an der zur Behandlung des Abschlusses des deutschen Friedensvertrages einzuberufenden Friedenskonferenz teilzunehmen ...

  • Öffentliche Auslegung der Wählerlisten

    Amtliche Mitteilung des Wahlleiters der Republik

    Der'Wahlleiter der Republik hat auf Grund des Gesetzes vom 3. April 1957 über die Wahlen, zu den örtlichen Volksvertretungen in der Deutschen Demokratischen Republik § 10 Abs. 1 die öffentliche Auslegung der Wählerlisten in der Zeit vom 27. August bis 10. September 1961 bestimmt Dazu wird mitgeteilt: 1 ...

  • Einrichtung von Sonderwahllokalen

    Amtliche Mitteilung des Wahlleiters der Republik

    Der Wahlleiter der Republik hat auf Grund des Gesetzes vom 3. April 1957 über die Wahlen zu den örtlichen Volksvertretungen in der DDR, § 16 Abs. 5 die Einrichtung von Sonderwahllokalen angeordnet, damit allen wahlberechtigten Bürgern, die sich am 17. September 1961 wegen einer Urlaubsreise oder aus anderen begründeten Umständen nicht an ihrem Wohnort aufhalten und dort wählen können, die Ausübung ihres Wahlrechts gesichert werden kann ...

  • Präsident Quadros zurückgetreten

    Komplott der Reaktion gegen die Demokratie

    Bio de Janeiro (ADN). Der brasilianische Staatspräsident Janio Quadros ist am Freitag zurückgetreten. Sein Rücktritt ist von der Abgeordnetenkammer angenommen worden. Der brasilianische Rundfunk berichtete, daß der Sprecher der Abgeordnetenkammer, Ranieri Mazilli, das Amt des Präsidenten übernehmen wird ...

  • Verantwortung für unsere Republik

    Zerbst (ADN). Offene Herzen fand Staatssekretär Jähnke vom Ministerium' für Gesundheitswesen bei dem traditionellen Mittwochgespräch im Kreis Zerbst, das Vertreter der örtlichen Staatsorgane alle acht Wochen mit den Ärzten führen, als er feststellte, die im Ärzte- Kommunique garantierten Maßnahmen zur weiteren Förderung der medizinischen Intelligenz würden Schritt für Schritt verwirklicht ...

  • Massenkundgebung der Pariser Arbeiter

    Gruß an Berliner Arbeiter: „Gemeinsam gegen Militarismus"

    Paris (ADN/Korr./ND). Ganz im Zeichen des Kampfes der Pariser Arbeiter gegen den In Westdeutschland wiedererstandenen deutschen Militarismus stand eine Massenkundgebung, die am Donnerstag aus Anlaß des 17. Jahrestages der Befreiung der französischen Hauptstadt von der Naziherrschaft vor dem Pariser Gewerkschaftsbaus stattfand ...

  • Der Arzt entscheidet selbst

    Freimütig wandten sich die Ärzte mit ihren Fragen an den Minister: „Ist beabsichtigt, die freien Praxen in staatliche Arztpraxen umzuwandeln?", wollte ein frei praktizierender Arzt wissen, worauf Minister Sefrin antwortete: „Die Maßnahmen vom 13. August ändern gar nichts an dem Kommunique vom Dezember vorigen Jahres ...

  • Gesunde Luft für ärztliches Schaffen

    Ärzte-Aussprache mit Minister Max Sefrin über den 13. August

    Schwerin (ADN). bDie Maßnahmen der Regierung vom 13. August sind der bisher schwerste Schlag gegen den westdeutschen Militarismus", erklärte der Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates und Minister für Gesundheitswesen, Max Sefrin, am Mittwochabend auf einem Forum mit Ärzten, Zahnärzten, Tierärzten und Apothekern in Schwerin ...

  • Arzneimittelproduktion wird störfrei

    Zur Arzneimittelversorgung erklärte Sefrin auf eine Frage, daß die Produktion der DDR zwar jährlich um jeweils 40 Prozent steigt, aber noch nicht mit dem wachsenden Verbrauch Schritt hält. Im Bezirk Schwerin erhöhte sich der Pro- Kopf-Verbrauch an Arzneimitteln in den letzten sechs Jahren von 17,80 DM auf 37,49 DM, bei bestimmten Medikamenten sogar noch stärker ...

  • Nu ween man nich!

    Dieses Couplet hat das Berliner Kabarett „Die Distel" soeben in ihr Programm aufgenommen Der Vize aus den USA, Der kam jüngst nach Berlin, Weil sich die Herren vom Senat Die Kehlen heiser schrien. Sie hofften, dies sei das Signal Zum großen Gegenstoß, Doch die Gesichter wurden fahl, Denn Johnson meinte ...

  • DDR-Glückwünsche zu Dr. Bandas Wahlsieg

    Berlin (ND). Der Vorsitzende des Komitees der Deutschen Demokratischen Republik für die Solidarität mit den Völkern Afrikas, Horst Brasch, richtete an den Präsidenten der Malawi-Kongreßpartei von Njassaland, Dr. Hastings Banda, folgendes Telegramm: „Gestatten Sie mir, Ihnen im Namen des Komitees der Deutschen Demokratischen Republik für Solidarität mit den Völkern Afrikas zu Ihrem Wahlsieg herzlich zu gratulieren ...

  • KP Großbritanniens ruft zu Massenaktionen -

    London (ADN-Korr.). Das Politbüro der Kommunistischen Partei Großbritanniens hat in einer am Freitag veröffentlichten Erklärung eindringlich vor' der akuten Gefahr gewarnt, die von Westberlin ausgeht. Die Partei ruft ihre Mitglieder und alle friedliebenden Bürger zu einer großen Kampagne für unverzügliche Verhandlungen über einefriedliche Lösung des Westberlinproblems auf ...

  • Geeint hinter Kuba *

    Havanna (ADN-Korr;). In Havanna sind jetzt eine Erklärung und das Kommunique einer Tagung kommunistischer und Arbeiterparteien "Mittelamerikas veröffentlicht worden, die im Juli dieses Jahres stattfand. Daran nahmen Parteien aus Guatemala, Salvador, Honduras, Nikaragua und Costarica teil. In der Erklärung ...

  • Mehr Dänen kommen

    Kopenhagen (ADN). Die, dänischen Wirtschaftskreise lassen sich durch die Propagandisten des kalten Krieges nicht davon abhalten, ihre Geschäftsinteressen auf der Leipziger Herbstmesse wahrzunehmen. Das wurde vom Leiter des Leipziger Messeamtes in Kopenhagen, Kylling, auf einer Pressekonferenz bestätigt ...

  • Drum weent man nich, drum

    man nich, Spielt lieber Null ouvert, Denn Nullen habt ihr ja genug, Drum liegt das Spiel euch mehr Man giftet sich gewaltig jetzt, Man jammert, klagt und schreit: Die Brüder in der Zone, ach die tun uns ja so leid. Die Brüder in der Zone, die Begrüßen jenen Schritt, mit dem man Frontstadtbrüdern in die hintren Zonen tritt ...

  • Kongopräsident dankt Walter Ulbricht

    Berlin (ADN). In einem Telegramm an den Vorsitzenden des Staatsrates der Deutschen Demokratischen Republik, Walter Ulbricht, dankte der Präsident der Republik Kongo (Brazzaville), Abbe Fulbert Youlou, für die anläßlich des ersten Jahrestages der Unabhängigkeit seines Landes übermittelten Glückwünsche ...

  • Dr. Münnich in Neu Delhi

    Neu Delhi (ADN-Korr.). Eine Regierungsdelegation der Ungarischen Volksrepublik unter Leitung von Ministerpräsident Dr. Ferenc Münnich ist am Don-* nerstag zu einem Staatsbesuch in Indien eingetroffen. Bei der Ankunft auf dem Flugplatz wurden die ungarischen Gäste von Premierminister Nehru begrüßt.

  • England wehrt sich

    London (ADN/ND). In ganz Wales sind am Donnerstag Flugblätter verteilt worden, die die Bevölkerung aufrufen, sich gegen die Schaffung von Bonner Stützpunkten auf britischem Boden zu wehren. Mehrere britische Organisationen haben inzwischen bereits Protestmärsche angekündigt.

  • Strafe für Konterrevolutionäre

    Havanna , (ADN). Eine Gruppe von 71 Konterrevolutionären wurde am Donnerstag vom Revolutionsgericht in Santiago de Cuba zu Gefängnisstrafen bis zu 20 Jahren verurteilt. Die Konterrevolutionäre wurden überführt, Sabotage- und Terrorakte begangen zu haben.

Seite 7
  • Bericht aus der Hauptstadt

    Die Bourgeoisie beginnt schon zu begreifen, daß ihre Herrschaft ins Wanken geraten ist. Lenin, 1919 den nicht fertig: die ihre Angehörigen drüben haben, fragen mit brüchiger Stimme, nun bin ich wohl abgeschnitten. Wir wissen, wie schwer es ist. Aber eure Fragen um jene, die ihr jetzt nicht sehen könnt, ...

  • Traumbild und Wirklichkeit

    Für „das kühne Traumbild eines neuen Staates" läßt Schiller seinen Marquis Posa leben. Für das Traumbild eines neuen Staates, in dem Arbeiter und Bauern regieren, lebten die Besten der deutschen Arbeiterklasse, lebten alle guten Deutschen seit Generationen. Aber so wie König Philipp den Marquis Posa ermorden ließ, ließen die Herrscher in Deutschland Tausende unserer Urgroßväter, Größväter, Väter und Söhne in Kerker werfen, an Mauern ...

  • bei Kampfgruppen

    Am Dienstagvormittag sprach Otto Gotsche, Sskretär des Staatsrates der DDR und Schriftsteller, vor Genossen der Kampfgruppenbataillone des Stadtbezirks Mitte aus seinem Leben und dem Kampf der deutschen Arbeiterklasse im Mansfelder Bergbau. Die Genossen der Kampfgruppen bereiteten Otto Gotsche und der Schauspielerin Mathilde Danegger vom Deutschen Theater Berlin, die unter anderem ein Kapitel aus Otto Gotsches Roman „Der kleine Trompeter" las, einen stürmischen Empfang ...

  • Warum?

    Ein Mann am Biertisch spricht Von Unfreiheit im Staate. Einst war der Mann ein Herr, Der viele Äcker hatte. Einst habe ich als Knecht Die Äcker ihm gepflügt. Ich stimm dem Manne zu. Bedächtig und vergnügt. Wir haben an der Grenze ia Berlin Kanone» und Panzerwagen aufgefahren gegen Kriegshetzer %jnc( Militaristen;, ~ Sie ünsefe'TTä'üs^ "^schlagen, - und ...

  • Ich stimme zu

    Wir haben in Berlin Grenzpfähle gegen unsere ehemaligen Herren und gegen Ausbeuter errichtet, die uns wieder beherrschen und ausbeuten möchten. Ich stimme allem zu, was gegen unsere ehemaligen Herren und Ausbeuter, getan wird zum Wohle unserer Herrschaft, der Herrschaft der Arbeiter und Bauern. Warum? Die Äcker grenzenlos ...

  • Ruhm des namenlosen Genossen

    Von. Günter Kunert

    Er -. | ■*■'.,. ..',- ■• ..,'.: Teilt es ein für die anderen^ So ist er weise. Er hat viele Gesichter und'" keinen Namen, doch ist Er ' Die Hauptsache: Wo er fehlt, fehlt die Partei. ■>-.. : Daher 'gaben wir uns entschlossen, fürderhin zu preisen: JDas kleine Rädchen, ohne welches Die Maschine stille steht, den, schwachen Draht, ...

  • Auf Friedenswacht

    Auf Fnedenswacht steht kampfbereit die rote Hundertschaft. Karl Liebknecht lebt. Ernst Thälmann geht unrein der Hundertuchait. Der. Rias hetzt und Brandt heult wild im Revanchistenchor. Der Kämpfer steht, Gewehr bei Fuß, am Brandenburger Tor, Was Ulbricht schwor} erfüllen wir, die rote Hundertschaft ...

  • in

    wir hörten DU machtest'Maschinen, auf denen '-' Man Teile macht für Maschinen mit denen Man Kriegsgewerk macht gegen^uns Daran nahmen-wir-Anstoß ■■" - - Ich schlachte dir kein Kalb. . ,. Hier ist dein Platz. .' Wo die Putzlappen liegen ... .weißt du -' ' IV .' Vor einigen Tagen fiel uns die Arbeit Einiger andrer Kollegen ' k zeitweilig zu Wir atmeten auf: Sie ' " " '■-' " Stßnden an ...

  • Ansprache des Arbeiten D, an einen rtcuen alten Kollegen

    1 Als dein Platz leer .geworden-war^ neben .mii Und ich wie immer an. deine Tür klopfte-,- morgens .. Wußte ich anfangs.nicht .. -, . Daj3 ich dich weckte, damit du Schlafen gingest für uns und aufwachtßStfüpdU Ich schlachte dir kein Kalb. '■ v ^ Hier ist dein Platz. Wo die Putzlappen liegen.. ,., ,, ...

  • II

    Mit Mißmut . -.-.._. ; Mächten wir deine nichterledigte Arbeit ,* - Die Frauen fanden uns täglich etwas schweigsamer vor. Mühevoll schleppte st, du Teppiche in d'eiile Wohnung.. ... " 'Ich schlachte dir kein Kalb. ? : Hier ist dein Platz. , - ■ Wo die Putzlappen- liegen ', - weißt du.

Seite 8
  • Im tätigen Leben

    Der aus solchen Worten sprechende humanistische Grundzug des Wirkenwollens und Wirkenmüssens für die Menschen tritt aber nicht nur, wie in fluoreszierender Transparenz, aus der poetischen Theorie und aus dem dichterischen Werk Goethes hervor und vermag von dort her sittlichende Kräfte auf alle Zeiten ausströmen zu lassen, sondern konsequenterweise ist Humanismus der Grundzug der gesamten Lebenshaltung Goethes in einem bewüßt auch praktischen Zielen gewidmeten „tätigen" Leben ...

  • Der große Klassiker in unserer Zeit

    Ein solcher Versuch ist das Museum in der Tat. Nicht das große, in jedem Detail ausgearbeitete Bild der Persönlichkeit und aller, auch der minutiösesten, Teile und Beziehungen seines Schaffens. Eine Grundskizze nur konnte es sein — allein schon wegen des beschränkten Raumes. Denn was sind 24 nicht zu große Räume im Verhältnis zum biographischen Bild eines so ausgefüllten, beziehungsreichen Lebens und eines in diesem Lebensraum weit und tief verästelten Schaffens ...

  • Hier ist Goethe aktuell

    „Frankfurter Allgemeine" über die Pflege der Nationalliteratur in der DDR

    Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung" beschäftigte sich kürzlich mit dem Goethe-Museum in Weimar, das voriges Jahr in neuer Gestaltung wiedeferöffnet wurde. Ihr Redaktionsmitglied Karl Korn hatte Weimar besucht und mußte nun den hohen wissenschaftlichen Wert der neuen Goethe- Darstellung und überhaupt der Erforschung und Pflege der deutschen Nationalliteratur und ihrer Denkmäler in der DDR anerkennen ...

  • Anziehungspunkt Goethe-Museum

    Natürlich, die Form dieses Museums spricht an, eine Form, .welche die physiologischen Bedürfnisse des modernen Menschen nach lichten Farben, nach dem Wechsel in der Farbigkeit der Räume, nach Geschmack und Ruhe in den Rahmungen der Bilder, in Behelfen wie Vitrinen, Plastik-Trägern, klaren Lichtführungen usw ...

  • Versuch heiterer Literatur

    Gerhard Branstner: Zu Besuch auf der Erde. Unwahre Begebenheiten. Mit Illustrationen von Peter Meyer. Mitteldeutscher Verlag Halle (Saale). 1961. 119 S., Ganzleinen, 4,80 DM. Gerhard Branstner sucht den Spaß. Er bietet in diesem Buch einige utopische Kurzgeschichten, Aphorismen, Sprüche und Gedichte ...

  • Sich im Ganzen fühlen

    Im ganzen aber gilt es, die weite und tiefe Universalität seines Geistes und Schaffens in Verbundenheit, ja, als eine sich sogar wechselseitig bedingende Gemeinsamkeit zu sehen. Das Ethos seiner menschheitsverbundenen Gesinnung ließ es wohl gar nicht anders zu, als daß er alles Erreichbare mit seinem aufklärerischen, voltairisch scharfen Verstand erfaßte und mit seinem Willen zu geprägtem Umriß tief ergründete, und ins Ganze band ...

  • Agit.-Brigaden Dresdner Künstler

    Auf einem als fahrende Bühne ausgestalteten Kulissenwagen der Dresdner Staatstheater treten seit einigen Tagen auf den verkehrsreichen Plätzen der Dresdner Innenstadt Agit.-Brigaden Dresdner Künstler und Laienkünstler auf. Mit kabarettistischen Programmen unterstützen sie äie* neuen" Maßnahmen der Regierung' und die Wahlvorbereitungen in den Wohngebieten ...

  • Um menschliche Würde

    Alles geschah sehr bewußt, aus starkem Willen, aber auch ohne Verblendung durch Illusionen. „Meine Lage ist vorteilhaft genug, und die Herzogtümer Weimar und Eisenach immer ein Schauplatz, um zu versuchen, wie einem die Weltrone zu Gesichte stünde . . .,ob ich gleich mehr als jemals am Platze bin, das durchaus Schissige dieser zeitlichen Herrlichkeit zu erkennen ...

  • NEUE BÜCHER

    Hans Lorbeer: Die Straßen gchn... Verse aus vier Jahrzehnten. Mit Grafiken von Sella Hasse und Frans Masereel. Mitteldeutscher Verlag, Halle, 1961. 108 S., Ganzleinen, 5 DM. Weinert. Ein Lesebuch für unsere Zeit. Von Franz Leschnitzer unter Mitarbeit vpn Li Weinert. Volksverlag Weimar, 1961. 416 S., Ganzleinen, 6,50 DM ...

  • Humanität und Universalität

    Zum Qeburtstag Goethes am 28. August / Von Prof. Dr. Alfred J e r i c k e

    Das kulturelle Erbe sich „kritisch" anzueignen heißt, sich auf neue Weise und unvoreingenommen mit ihm zu beschäftigen. Es ist gar keine Frage, daß die geistige Haltung und das «Werk Goethes, denen Menschen und Künstler wie Thomas Mann, Johannes R. Becher und andere eine erst noch , kommende größere Wirkung vorausgesagt haben, hinsichtlich dieser dynamischen Macht noch immer mehr erst erahnt als ...

  • ABSCHIED

    Micky: Na, mach's man gut, Dickerchen. Gast (früherer Angestellter einer Wechselstube): Wenn ick keene Arbeet finde ... Micky: Aber Dickerchen, en Mann wie du! Gast: Na, ick meene bloß, falls ick keene Arbeet finde in mein Fach, also wenn du mal wat hörst, Micky...

Seite 9
  • Der Klassenkampf und die Frauen von der Pfarrstraße

    An diesem Sonntag ist ganz Berlin auf den Beinen. Ganz Berlin — die Soldaten sehen: Das ist Freund und Feind. Vorhin in der Stalinallee, am Alex und in der Rathausstraße sind sie mit dem traditionellen Gruß der revolutionären Arbeiterklasse, von winkenden Frauen und Kindern empfangen worden. Aber es gab auch versteinerte Gesichter und ein paar Flüche ...

  • Ein Fernschreiben aus Suhl

    Aber wir, das i zeigen die Augusttage, sind in dieser Front ganz vorn. Wir stehen den heimtückischen und aggressiven deutschen Militaristen und ihrem NATO-Anhang am ■ unmittelbarsten gegenüber. Gegen uns richtet sich ihr Hauptstoß. Viele, die das bisher noch nicht verstanden hatten, lernen es jetzt verstehen und ziehen ihre Schlußfolgerungen ...

  • Wie der, Feind überrascht wurde

    Auf einem der Schützenpanzerwagen sitzt der~ Zug Oberfeldwebel Hoffmanns beisammen, die beiden Gruppenführer, Unterfeldwebel Böttcher und Unteroffizier Banse, die Gefreiten Vitzthum, Badfan. Priem, Nadler, Drews, die Soldaten Hallier, Lerch, Knuth, Riemann und die anderen. Sie wissen, daß die .politische Lage angespannt Ist ...

  • Eine Lehre des August

    dfrh Lebe» und in der Vorstellungswelt Vieler* vieler Menschen"fh Deutschland hat die Armee immer eine große Rolle gespielt. Ein paarmal auch,- als es die falsche Armee war, die Armee unter dem Kommando der falschen Leute und dann hingeopfert für eine falsche, ja verbrecherische Sache. , Solchen Armeen darf kein guter Deutscher mehir sein Leben oder das ...

  • Das Herz der Grenzer schlägt höher

    Überhaupt ist bei unserer Grenzpolizei die Stimmung besonders gut. Lange hat es bei vielen von ihnen, besonders an der Staatsgrenze West, eine leise Sorge gegeben: Sind wir stark genug, um diese Grenze gegen alle Anschläge des Gegners zu sichern? Das ist für die Jungen, die zu zweit irgendwo an einem Waldrand liegen, eine verständliche Frage ...

  • " Armee und Volk sind eins

    Die Fronten also und die dazwischen..^Aber wie sind sie in der Bevölkerung Berlins kräftemäßig verteilt? Am Sonntagabend schon, noch deutlicher am Montag und Dienstag, können die Genossen ufn Oberfeldwebel Hoffmann eine klare und hundertfach belegte Antwort geben. Neben ihnen stehen Kampfgruppen aus Berliner Betrieben, Bereitschaftspolizisten und Genossen der Transportpolizei -r\Arbeiter und Bauern w,ie ...

  • Die Verpflichtung des Zuges Hoffmann

    Und was gibt es Neues bei Oberfeldwebel Hoffmann und seinen Genossen?' Sie beraten am nächsten Morgen, ob sie sich, um die Republik weiter zu stärken und den Kampf für Frieden und Friedensvertrag voranzubringen, nicht verpflichten sollten, länger als vorgesehen in der Armee zu bleiben. Große politische Begründungen brauchen sie kaum nach den Ereignissen dieser Augusttage, und im Grunde steht ihr Entschluß schon fest ...

  • Ein Ullstein-Foto und die Wirklichkeit

    Während die Genossen an der Grenze gegen den Krieg ihre erste Nachtwache einteilen, spucken die Rotationsmaschinen bei Ullstein und Springer ihre ersten Frontberichte aus. Ihr Inhalt ist ein einziger Aufschrei. Da haben sie ein Foto, Ergebnis stundenlangen Lauerns mehrerer Teleobjektive, auf dem ein Soldat, dem bei der Arbeit das Koppel verrutscht ist, seine Sachen richtet, MPi zwischen den Knien, Zunge im Mundwinkel ...

  • Im August in Berlin

    Vom Einsatz unserer bewaffneten Kräfte bei den Maßnahmen der DDR zur Rettung des Friedens Von unserem militärpolitischen Mitarbeiter Oberst H. Herbell j

    Durch die Augustnacht rollt ein Truppenteil der Nationalen Volksarmee. In ihrer Garnison wurden die Genossen alarmiert und in einen Bereitstellungsraum befohlen — es heißt, eine der routinemäßigen Überprüfungen der Einsatzbereitschaft durch das Ministerium für Nationale Verteidigung. Sie haben solche Prüfungen schon mehrfach bestanden, jedesmal mit besseren Ergebnissen ...

Seite 10
  • .., HIER IST UNSER PLATZ .

    ; Dann treten die jungen Bauarbeiter der Putzer- Brigade „Deutsch-Sowjetische Freundschaft" vor .ihre.tFreunde.-^Ein Arbeiter muß.wissen^wo'er «hingehört-,: und .wir wissen, wo wir hingehören. ERICH JUST, 20 Jahre alt, Werkzeugmacher im VEB Otto-Buchwitz-Werk Dresden (links): „Vor einigen Monaten bin ich in die Gruppe Erwachsenenqualifizierung eingetreten und ab Herbst bin ich zur Ingenieurschule delegiert ...

  • Anneliese

    Nein, sie fühlte sich nicht wohl in der Brigade: Sie hatte sich alles anders vorgestellt, als sie aus der Schule kam., Jm letzten Schulzeugnis war ihr bescheinigt worden, daß sie ein aktiver Junger Pionier gewesen sei und das in dreijähriger Tätigkeit im Freundschaftsrat viele Male bewiesen habe. Dann aber kam« sie in den Betrieb, in das vielfältige, komplizierte Leben, und fand sich nicht zurecht ...

  • Carö-Kann-Verteidigung

    Weiß: Zatowlowskai % Schwarz: Loew 1. e4 c6 2. d4 d5 3. e5 Lf5 4.*c4 (Eine Variante, mit der Exweltmeistef Tal wiederholt schöne Erfolge erringen konnte. Merkwürdigerweise hat er jedoch in seinem Match mit Dr. Bötwinnik diese Fortsetzung, vermieden Und sich immer für'4. h4: entschieden. In der in unserem ...

  • Die Rock'n-Roll-Plakette

    v Dann geschah etwas, worüber die ganze Brigade in helle Empörung geriet. Eines Tages stand Margit an ihrem Arbeitsplatz, und an ihrem Halse baumelte eine Rock'n-Roll-Plakette. So ein großes, rundes Ding aus Blech, wie man es in Westberlin für ein paar Pfennige kaufen konnte. „Schluß jetzt!" riefen die: anderen Mädchen aus der Brigade „Renate Kruse" ...

  • Die schwarze Mamit

    i,Ich beantrage, meine Aufnahme in die Sozialistische Einheitspartei au! folgenden Gründen: Anlaß dazu waren die Maßnahmen unserer Regierung zum Schutz des Friedens Margit Dummer." So steht es auf dem vorgedruckten Formular. Ein Fragebogen liegt dabei und zwei Bürgschaftserklärungen. Die des jungen Technologen Klaus Zippel beginnt so: „Ich kenne Margit seit dem Jahre 1957 ...

  • DIE ANTWORT \

    Schon einen Tag später antworteten die Freunde des Jugendhochoiens VI mit,einem Brief an den Genossen. Walter Ulbricht,.'»danach die „Junge Garde" von der Masselgießmaschine, dann die Jungen von „Fidel Castro", die Mädchen von „Junge Sozialisten", die Jungen von. „Ernst Thälmann", fcBötrice Lumumba", „Juri Gagarin" ...

  • WIR MACHEN EUCH EHRE

    30 junge Volkspolizisten, an ihrer Spitze ein Offizier des Betriebsschutzes des Kombinats, ein Offizier der Bereitschaftspolizei, ein Kampfgruppenkommandeur grüßen die Konferenz. Der Leutnant der Bereitschaftspolizei kommt aus Berlin. „Ich melde, daß die Einheit Stalinstadt ihren Auftrag im demokratischen Berlin in Ehren erfüllt ...

  • WIR SIND AUCH NOCH DA

    1 Der Schmelzer Hans Preuß vom Jugendhochofen VI steht auf. „Na, wir sind ja auch noch da. Weil ihr Schwierigkeiten habt, kämpfen wir um höchste Tonnage und Qualität. Die Jugendöfen sollen ihre Verpflichtung in Ehren erfüllen..." Und die Freunde erfahren von ihm: In 15 Augusttagen brachte dieser Ofen 2294 Tonnen Eisen über den Plan ...

  • Sie werden es lernen

    Am Tag nach dem 13. August war sie pünktlich >im Betrieb. „Du", sagte sie zu ihrer Kollegin Hannelore Hoffmann, „ich will jetzt in die Partei. Wie wär's denn mit dir, wolltest du nicht auch?" Beide stellten den Aufnahmeantrag. Als man Margit später fragte, warum sie gerade Hannelore Hoffmann zu diesem Schritt bewogen hätte, antwortete sie: „Hannelore findet-schwer Kontakt, da habe ich mich eben ein bißchen um sie gekümmert — so wie es Anneliese früher mit mir gemacht, hat ...

  • DER TREFF

    Arn 17. August versammeln sich 150 Freunde. Sie vertreten 25 Jugendbrigaden aus der Produktion, aus den Kinderkrippen und dem. Krankenhaus, aus Schulen und FDJ-Gruppen, aus den bewaffneten Organen. Das haben selbst jene, die so große Initiative zeigten, nicht erwartet. „Ich grüße euch vom Jugendhochofen IV und danke euch zugleich für euer Vertrauen, d^ß, ihr mir als Kandidat für die StädtverordneteriversaYnmlung geschenkt habt", beginnt» der, junge Schmelzer Herbert Rambock ...

  • DERAUFRÜF

    „Damit Frieden — die Votaussetzung für Unser glückliches Leben — bleibt, haben wir im Monat Juli unseren Plan mit 1707 Tonnen Roheisen übererfüllt. Das ist eilte Erfüllung des Monatsplanes mit 110,4 Prozent. Damit das Leben schöner wird, arbeiten 30 unserer 60 Brigademitglieder ingewählten Funktionen des Staates, der Partei und, der gesellschaftlichen Organisationen ...

  • v'.. Ein Beitrag zum.Caro-Kann

    Die Ca»o-Kann7Verteidigung ist in den letzten Weltmeisterschäftskärnpfen auf Herz und Nieren geprpft >#orden und'" hat sich dabei als eine gute und, sichere - Verteidigung erwiesen.. Wer diese Verteidigung anwendet, muß sich von vornherein auf ein langwieriges Verteidigungsspiel einrichten; Für den Nachziehenden gilt es, sich vor einer ver-, frühten Öffnung des Spiels zu hüten, sonst kann ,er ...

  • Schla auf Schlag .. Auf einem Treff der Stalinstädtej^ Jugend notiert von Harry H o f m ffhVn!

    Es war am.6. August. Ein Aufruf1 wurde bekannt, ein Aufruf der Freunde'des Jugendhochpfens „Philipp Müller", Brigade der sozialistischen Arbeit, im Eisenhüttenkombinat Stalinstadt. Ah alle Jugendlichen dieser Stadt schrieben sie:

  • SCHACHAUFGABE

    Matt in zwei Zügen . Weiß: Kf4, Dbl, Tb2, Te5, Lei, Lh5. Sb3, Sei, Bf3 (neun Steine). Schwarz: Kdl, Dh7. Lf5, Sal, Sd6, Bc3, e7,"h6 (acht Steine). Von J. Perisaus .Schaakmat" 1947.

Seite
Kampf auf trag in Ehren erfüllt KUNST UND LITERATUR Erneute Warnung vor Provokationen Arbeitstaten zur Vorbereitung des Friedensvertrages Heute und morgen Treffpunkt Ernteteid Weiterhin wachsam Mißbrauch der Luftkorridore muß aufhören Sozialistische Bruderländer erleben Wahlkundgebung mit Wir konzentrieren große Kräfte Zentrums unserer Hauptstadt Jetzt die ganze Kraft für friedlichen sozialistischen Aufbau auf den Wiederaufbau des FDJ-Regimenter rücken ein Tausendstimmiges „Hoch" Zustimmendes Echo Wir danken der Sowjetunion Dank des Magistrats Am 1. September kommt Titow
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