26. Jul.

Ausgabe vom 21.07.1961

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  • Mit G&Mzur Wahl

    Das A und O — so heißt es im Bericht des Politbüros an das 13. Plenum des ZK - ist und bleibt die Erfüllung des Volkswirtschaftsplanes in allen seinen Teilen nach Menge, Sortiment und Qualität. Dafür streiten G & M in Vorbereitung der Wahlen in den Kreisen, Städten, Stadtbezirken und Gemeinden. In der Rede des Genossen Albert Norden auf dem 13 ...

  • Hitler ging, die Generale blieben

    Das britische Unterhaus hat eine stürmische Debatte mit einem gefährlichen Beschluß beendet. An warnenden Stimmen hat es dabei nicht gefehlt, als es darum ging, ob Bonner Truppen, deren Oberbefehlshaber Strauß, Foertsch, Zenker, Heusinger usw. heißen, in Großbritannien stationiert werden oder nicht. »Hitler ging, die Generale blieben",, so hat der Labourabgeordnete Frank Allaun die Situation in der Bundesrepublik gekennzeichnet ...

  • Kopfgeld auch bei Telefunken

    Berlin (ND/ADN). Der IG-Farben- Konzern unterhält eisens zur Abwerbung von Menschen aus der DDR mehrere „Ausschüsse". Einer davon ist der sogenannte Emigranten-Ausschuß, der sich speziell mit der Abwerbung von Wissenschaftlern befaßt und von den führenden IG-Farben-Mitarbeitern Dr. Krause und Dr. Niese geleitet wird ...

  • Französische Bomben auf Tunesien

    Generalstreik in Bizerta und Tunis / Sicherheitsrat angerufen / Beziehungen abgebrochen

    Tunis/Paris (ADN/ND). Französische Truppen haben am Donnerstat vom Stützpunkt Bizerta aus ihre Aggression gegen Tunesien fortgesetzt; Durch den Widerstand .tunesischer Truppen und Freiwilligeneinheiten wurden die Aggressoren daran gehindert, den rings um den Stützpunkt errichteten Sperrgürtel zu überschreiten ...

  • Bonn kann man nicht trauen Militaristen herrschen wieder

    Stationierung westdeutscher Truppen — Verrat an Opfern des Krieges / William Warbey: Es begann mit Bruch des Potsdamer Abkommens / Anthony Greenwood: England nicht in Kriegsabenteuer verwickeln

    die britische Regierung heute die gleiche Politik der Ermutigung, die sie vor dem Krieg gegenüber Hitler-Deutschland verfolgte und die ganz Europa in die Katastrophe führte. „Das britische Volk soll psychologisch auf das vorbereitet werden, was später kommen wird: die .Ausbildung der Deutschen an Atomwaffen ...

  • Was hat Walter Ulbricht wirklich gesagt?

    Hier seine Worte aus der volkskammerrede vom 6. Juli: .Ich wiederhole es hier ausdrücklich vor der Weltöffentlichkeil, und ich «ersichere den Bürgern Westberlins im Namen des Staatsrates und der Regierung der Deutschen Demokratischen Republik, im Namen der Volkskammer, im Namen der Sozialistischen Einheitspartei ...

  • 5 Pfennig billiger sind die Eier seit gestern

    und das hier ist ein winziger Teil unseres Lagerbestandes für die Hauptstadt, erklärte der Hauptbranchenleiter für Eier der Berliner GHG Molkereierzeugnisse, Eier und Fleisch, Karl Kube (links), als er unserem Mitarbeiter ein Eierlager zeigte. »Der tägliche Bestand macht 7.8 Mill. Stück aus. Weitere 3,5 Mill ...

  • Kumpel fördern mehr Kohle

    Berlin (ND). „Die Bergarbeiter im Bezirk Leipzig setzten sich das Ziel, im zweiten Halbjahr 100 000 t Rohkohle und 120 000 t -Briketts zusätzlich über den Staatsplan zu fördern bzw. zu produzieren", heißt es in einem Telegramm der 5. Delegiertenkonferenz der IG Bergbau des Bezirkes Leipzig an das Zentralkomitee: „Das ist der Beitrag der Bergarbeiter im Bezirk Leipzig zum Abschluß eines Friedensvertrages mit den beiden deutschen Staaten noch im Jahre 1961 ...

  • Warschau umjubelt Gagarin

    Warschau (ND-Korr.). Hunderttausende Warschauer bereiteten dem ersten Kosmonauten Juri Gagarin am Donnerstag in den Straßen der Stadt einen stürmischen Empfang. Der junge Fliegermajor ist Ehrengast des polnischen Volkes bei den Feierlichkeiten anläßlich des Nationalfeiertages am 22. Juli. Am Donnerstagabend war der Kosmonaut Gast des Vorsitzenden des Staats-«, rates, Aleksander Zawadzki, der ihn mit denv Grunwald-Orden erster Klasse auszeichnete ...

  • So verdreht Kennedy die Wahrheit

    Am Mittwochabend behauptete USA- Präsident Kennedy auf einer Pressekonferenz in Washington: „Herr Ulbricht hat die Absicht bekundet, Westberlins Verbindungen -zur freien Welt abzuschneiden und die Freiheit, deren es sich jetzt erfreut, zu ersticken, sobald der sogenannte Friedensvertrag unterzeichnet ist ...

  • Einen Brief aus der Unterwelt

    erhielt der Richter beim Stadtbezirksgericht Friedrichshain Gerhard Dillhöfer. ' Lesen Sie unseren Beitrag mit Originaldokumenten auf Seite 6.

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  • Bonn sucht Ausflüchte, während, Kinder sterben

    „ND"-Interview mit Dr. W. A. Spengler, dem Leiter der Abteilung Hygiene und der Staatlichen Hygieneinspektion im Ministerium \ für Gesundheitswesen / Antwort auf einige Fragen unserer Leser

    ND: Herr Dr. Spengler, in unserer Redaktion häufen sich seit Beginn der Polioepidemie In Westdeutschland die Anfragen westdeutscher Bürger und auch unserer Leser in der DDR, ob sich westdeutsche Kinder in der DDR gegen die Kinderlähmung impfen lassen können. Dr. Spengler: Für westdeutsche Bürger aus den Kinderlähmungsschwerpunkten* ...

  • Kirchentag zerbricht an NATO-Politik

    .-.Dieser Kirchentag ist ein Tag christlicher Gemeinschaft von besonderer Art geworden", heißt es in einer Erklärung des Vorbereitungsausschusses zum Westberliner Kirchentag. Worin diese „Besonderheiten" bestehen? Sie bestehen, vor allem darin, daß zur Täuschung christlicher Bürger noch lauter als zu bisherigen Kirchentagen beteuert wird, man wolle die Veranstaltungen von „politischen Mißdeutungen" freihalten ...

  • Mit G 8, Mzur Wahl

    (Fortsetzmn von Seit» }> ~. -

    * TTnaere Bevölkerung hat — wenn *-' das in den Wahlversammlungen richtig erklärt wird — Verständnis dafür, daß wir noch nicht alle Bedürfnisse nach, industriellen Konsumgütern voll erfüllen können. Tag für Tag versuchen die Feinde, uns Schaden zuzufügen. Es ist klar, daß bei manchen Waren erst dann der Bedarf gedeckt werden kann, wenn wir selbst die Voraussetzungen dafür geschaffen haben ...

  • Jriedens^ertrag unaufschiebbar

    Alfred Kurella sprach zu Riesaer Stahlwerkern /Rechenschaftslegung in Oschatz mit Paul Fröhlich

    Eiesa (ND). Ober die Notwendigkeit des Abschlusses eines Friedensvertrages sprach am Donnerstagnachmittag der Kandidat d» Politbüros Prof. Alfred KüreHa zu den Werktätigen des Stahl-, and Walz? Werkes'fer Riesa. »Die westlichen Antwortnoten zum sowjetischen Memorandum über dieNotwendigkeit des Abschlusses eines Friedensvertrages mit beiden deutschen Staaten rennen in einigen entscheidenden Punkten offene Türen, einV «Märte der Redner ...

  • Freiheit von Menschenhandel

    „Frieden ohne Freiheit ist unmöglich." Das ist ein ganz hübsches Wort. Es stammt von Mr- Kennedy. Er fand, es" am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Washington Erstaunlicher Weise als Begründung seiner ablehnenden Haltung zu unseren Vorschlägen für einen Friedensvertrag und für die Bildung einer Freien Stadt Westberlin Wir stimmen Mr ...

  • Vorschläge der DDR in jedes deutsche Haus

    Berlin (ND). Das Präsidium des Deutschen Städte- und Gemeindetages trat am 19. Juli in Schwerin unter Vorsitz seines Präsidenten, Mitglied des Staatsrates und Oberbürgermeister von Berlin, Friedrich Ebert, zu seiner 28. Sitzung zusammen. Im Mittelpunkt stand ein Erfahrungsaustausch über die Arbeit der Kreise, Städte und Gemeinden mit dem Deutschen Wrledensplan und die verstärkte ...

  • Ungewißheit bleibt über Bremen

    Keine Hilfe für Borgward-Arbeiter / Auch Vulkanwerft in Schwierigkeiten

    Bonn (ND-Korr.). Der Bremer Senat mußte sich erneut in einer Geheimsitzung mit der Krisenlage des Borgward-Konzernsj die Auswirkungen auf /die ganze Stadt hat, beschäftigen. Beschlüsse wurden offiziell nicht bekanntgegeben; um — wie Senatspräsident Kaisen (SPD) wörtlich sagte — „die Unruhe im Augenblick nicht noch zu vergrößern" ...

  • Bauern sind nicht Bonns Lastesel

    Straubine (ADN). Gegen die weitere Präsidentschaft des Großgrundbesitzers Baron von Feuiy im Bayrischen Bauernverband (BBV) protestierten jetzt die Mitglieder der niederbayrischen Organisation der BayernparteL Feury wird nachgewiesen, daß er über die Köpfe der einfachen Bauern hinweg den Bayrischen Bauernverband zu einem einseitigen Instrument der bauernfeindlichen CDU/CSU-Politik gemacht hat Er habe dem Verband selbst den Schein einer selbständigen Berufsorganisation geraubt ...

  • Sprache soll Verständigung dienen

    Dresden (ADN/ND). „Wir leben zusammen in dieser Welt, wir sind Angehörige desselben Volkes, und ich denke, daß uns die Sprache dazu gegeben ist, uns zu verständigen", erklärte der-gegenwärtig zu einer Vortragsreise in der DDR weilende hessische Kirchenpräsident D. Martin Niemöller am Donnerstag auf einem ...

  • USA impft mit Lebendvakzinen

    Auch Tokio begann Schluckimpfung / Doch Bonn schweigt

    Bcrlin (ND). Das englische Nachrichtenmagazin i,The Economist" berichtet in seiner jüngsten Ausgabe, daß kürzlich in Atlanta (USA-Staat Georgia) eine Polioepidemie mit dem Sabin-Lebendimpfstoff bekämpft wurde. Alle Kinder der Stadt von fl Wochen bis zu 15 Jahren wurden immunisiert. Die Anwendung des neuen Impfstoffes war vom Gesundheitsdienst genehmigt und von der Amerikanischen Medizinischen Gesellschaft empfohlen worden ...

  • über swei Drittel blieben fern

    Die rechte Labourführung, deren Sprecher sich entgegen dem Auftreten der verantwortungsbewußten Fraktionsmitglieder einander in Demagogie überboten, hatte Stimmenthaltung empfohlen. Wider besseres Wissen und aus falsch verstandener Sorge um die Einheit der Partei stimmten viele Labourabgeordnete daraufhin nicht gegen den Regierungsantrag, obwohl sie gegen ihn Besprochen hatten ...

  • Engste Verbindung mit Industriebetrieben

    Auf der Göttinger Tagung des Kuratoriums wurde weiter die verstärkte „Einladung von Professoren* Lehrern und Studenten" zur — wie es verbrämt heißt — „Beratung über ihre Fachgebiete" festgelegt Die Beauftragten des Kuratoriums an allen Hochschulen und Universitäten der Bundesrepublik erhielten die Weisung, umgehend entsprechende Einladungen zu versenden und alle Kontaktmöglichkeiten auszunutzen ...

  • Auseinandersetzung mit den Bonner Ultras

    Leipzig (ND-Korr.). Das Mitglied der Volkskammer und Kandidat des Politbüros Genosse Paul Fröhlich nahm am Donnerstag an der gemeinsamen Rechenschaf tslegung • des Kreistages Oschatz mit dem Kreisausschuß der Nationalen Front zur Vorbereitung der Wahlen teil. Genosse Paul Fröhlich betonte in einer Rede: ...

  • Spionage-Lemmer schaltet sein Kuratorium ein

    Gottingen (ADN/ND). Das vom Lemmer- Ministerium finanzierte und angeleitete „Kuratorium unteilbares Deutschland* hat, wie erst jetzt bekannt wird, am vergangenen Wochenende in Göttingen einen Plan zur verstärkten Abwerbung von Hochschullehrern* Wissenschaftlern und Studenten verabschiedet. Die Hauptaufgabe sei, heißt es darin* Einfluß auf die Hochschulen der DDR zu gewinnen ...

  • Neues Verbot für Erlebach

    Hamburg (ADN). Das Hamburger Amt für Bezirksverwaltung hat dem kommunistischen Einzelkandidaten Kurt Erlebach verboten, Stellschilder zur Ankündigung von Versammlungen in den Straßen der Hansestadt aufzustellen. Dieses Verbot, das ebenso wie die anderen Maßnahmen gegen Erlebach den Gleichheitsgrundsatz verletzt, erfolgte ohne Begründung ...

  • 20 Prozent weniger Lohn für Frauen

    • Der DGB hat in einen» Bericht festgestellt, daß die verfassungamäßig zugesicherte Gleichberechtigung der Frau am Arbeitsplatz nur auf dem Papier der Tarifverträge steht. Das Prinzip „gleicher Lohn für gleiche Arbeit" sei von den Unternehmern durch die Einführung von „vorgeschalteten" und „nachgeschalteten" Lohngruppen „durchlöchert" worden ...

  • UPI: Unterschriftensammlung beginnt

    in einer Übersicht über den wachsenden britischen Protest gegen die Stationierung Bonner Truppen auf-dem Territorium Großbritanniens schreibt die amerikanische Nachrichtenagentur UPI: Man kann weiterer Proteste gewiß sein. Gegner der Stationierung Bonner Truppen i(haben eine nationale Unterschriftensammlung in die Wege geleitet, die Premierminister Macmillan vorgelegt werden soll ...

  • 150 Müiiclmer Betriebsräte fordern Verhandlungen über Friedensvertrag

    Empörung über Kapitulationskurs der rechten SPD-Führung

    München (ADN). Verhandlungen zwischen- beiden deutschen Staaten zur Erreichung eines Friedensvertrages sowie konsequenten Kampf gegen die westdeutsche Atomrüstung und die geplanten Notstandsgesetze forderten rund 150 Betriebs- und Personalräte im Münchner Hacker-Keller. Zu der Versammlung hatten die vier Bundestagsabgeordneten der SPD; die sich in München wieder zur Wahl stellen werden^ eingeladen ...

  • Schwacher Besuch des Kirchentages

    Berlin (ND). Nur 30 000 Personen, Im wesentlichen aus Westdeutschland, sind nach offiziellen Angaben zu den Veranstaltungen des Westberliner Kirchentages eingetroffen, Im Gegensatz zu vergangenen Kirchentagen folgten die -meisten Christen den Einladungen nicht. Sie stellten sich auf die Seite jener evangelischen Persönlichkelten in beiden deutschen Staaten, die in Sorge um die christlichen Belange ostentativ den Provokationen der Frontstadt den Rücken kehrten ...

  • Antrittsbesuche des polnischen Botschafters

    Berlin (ADN). Der Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates Bruno Leuschner empfing den Außerordentlichen und Bevollmächtigten Botschafter der Volksrepublik Polen, Feliks Baranowski, zu seinem Antrittsbesuch. Zu Antrittsbesuchen wurde Botschafter Baranowski ebenfalls von den Stellvertretern des Vorsitzenden des Ministerrates ...

  • Konzerne finanzieren Menschenhandel

    (Fortsetzung von Seite 1) durch seine Tätigkeit in Westberlin oder Westdeutschland deTi schlimmsten Feinden des deutschen Volkes Schützenhilfe leistet. „Wo ein Werber auftaucht* wo Drohbriefe ins Haus geschickt werden* muß man sich vertrauensvoll an die staatlichen Organe wenden* um diesen Abwerbern das Handwerk zu legen", sagte Gerhard Scheumann ...

  • Sozialismus ist die Perspektive

    Es sei gegenwärtig die wichtigste Aufgabe der Abgeordneten, der staatlichen t Organe und der Ausschüsse der Natio-' nalen Front, die ideologische Arbeit zu verstärken und allen Bürgern zu erklären* daß ihnen nur der Sozialismus eine gesicherte Perspektive, Wohlstand und Glück verbürgt, betonte Paul Fröhlich ...

  • Militaristen herrschen

    (Fortsetzung von Seite 1) David Weitzmannf nannten die Invasion westdeutscher Militärs in England einen Verrat an allen Opfern des Faschismus und de» «weiten Weltkrieges und an den Idealen, für die die Alliierten gekämpft haben.

Seite 3
  • Erntetempo beschleunigen

    ND-Interview mit Landwirtschaftsminister Hans Reichelt

    Minister Reichelt: Die Getreideernte hat in allen Teilen der Republik früher, als in den Vorjahren begonnen. Das hat für unsere Landwirtschaft außerordentlich große Vorteile. Die Felder können früher geräumt und in größerem Umfange, Zwischenfrüchte in den Boden gebracht werden. Durch den Abschluß der Getreideernte in kürzerem Zeitraum sind die Verluste geringer ...

  • Nauener Frühkartoffeln

    „Nicht zufriedenstellend war in den letzten Tagen die Kartoffelversorgung." Diese nüchterne Feststellung wurde im Rechenschaftsbericht des Kreistages Nauen getroffen, ohne auch nur mit einem Wort mehr auf diese Situation einzugehen. Daß die ganze Wahrheit auf den Tisch des Hauses gepackt wurde, war das Verdienst des Tagungsleiters, Genossen Speckan ...

  • Doch Liebeserklärungen *..

    Leider blieb es in vielen Teilen des Rechenschaftsberichts und auch in den meisten Reden von Abgeordneten und Gästen doch bei diesen „Liebeserklärun- Ren'S vor denen der Abgeordnete Leiblich warnte. Der Rechenschaftsbericht war eine in fleißiger Arbeit zusammengetragene Aufstellung über die Erfolge des Kreises ...

  • Zum Umgang mit Menschen

    Frau Nitsche in Leipzig W 34, Barbussestraße 24, erhielt vom Rat des Stadtbezirks Südwest der Stadt Leipzig, Abt. Wohnraumlenkung, folgendes Schreiben: .Erfassung des Mietbereiches Leipzig W 34, Barbussestr. 24, vm. Steger. Durch Ihre Freimeldung haben wir erfahren, daß der Mietbereich .vormals Steger frei geworden ist ...

  • Noch nachholen

    Im Naumburger Rechenschaftsbericht wird verzeichnet, daß die Ferkelverluste in der Gemeinde Lobitz sehr hoch sind. Darf man sich mit dieser Feststellung begnügen? Und hinter der Aufzählung von Erfolgen in der Marktproduktion heißt es schamhaft: „Jedoch gibt es in der Entwicklung der Kuhbestände noch Schwächen, die schnellstens überwunden werden müssen ...

  • Nur angetippt; -. ;

    Wenn der Ausgangspunkt nicht geklärt wird, dann wird auch die Darlegung der konkreten ökonomischen und politischen Aufgaben formal bleiben, sie wird einschläfern, statt zu mobilisieren. Denn ebenso notwendig wie die Formierung der Kräfte im ideologischen Kampf ist es, gründlich auszuarbeiten, wie die Aufgaben zur allseitigen Erfüllung des Volkswirtschaftsplanes, zur Sicherung der Versorgung, zur Entwicklung des gesellschaftlichen Lebens gelöst werden ...

  • Naumburg und der nationale Auftrag

    Was in der Rechenschaftslegung des Kreistages gesägt wurde und was unausgesprochen blieb

    In :der Kreistagssitzung, die am Dienstag im ehrwürdigen Rathaussaal Naumburgs, stattfand und in der die Abgeordneten Rechenschaft ablegten über die vergangenen vier Jahre ihrer Tätigkeit, sagte der Abgeordnete Franz Leiblich, Vorsitzender der LPG Hassenhausen: „Wir dürfen die Augen nicht vor Dingen verschließen, die vorhanden sind ...

  • Auf Kreistagssitzungen notiert

    200 Schweine auf Schnellmast

    Sofort nachdem das erste Getreide abgeerntet isf. will die LPG Etzin, Kreis Nauen, 200 Schweine auf Schnellmast stellen. Das soll mit beitragen, den Beschluß, den die Gemeindevertretung anläßlich ihrer Rechenschaftslegung faßte, zu realisieren, bis 7. Oktober den Rückstand in Schweinefleisch aufzuholen ...

  • Offen sprechen

    wenn Bürger des Kreises Kritik an bestimmten Schwierigkeiten und Mängel» ;üben, dann muß man gerade in Vorbereitung der Wahlen ihnen helfen, die Zusammenhänge und den Charakter dieser Schwierigkeiten zu erkennen. Im Vordergrund steht doch der Kampf um den Friedensvertrag und die Sicherung der Republik gegen alle Störungen der Militaristen ...

  • Harry Tisch, 1. Sekretär derBezirksleitungRostock

    Rostock (ADN). Das Plenum der Bezirksleitung Rostock hat am Mittwoch den bisherigen Vorsitzenden des Rates des Ostseebezirks, Harry Tisch, zum 1. Sekretär der Bezirksleitung gewählt. Gleichzeitig wurde ( dem bisherigen 1. Sekretär Karl Mewis, der als Versitzender der Staatlichen Plankommission und Minister ...

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  • Eine Forderung der bürgerlichen Revolution

    Das Recht auf nationale Selbstbestimmung war eine der demokratischen Forderungen der aufsteigenden Bourgeoisie in ihrem Kampf gegen den Feudalismus. E# bedeutete das Recht einer jeden Nation auf staatliche Selbständigkeit und Unabhängigkeit, auf einen eigenen Nationalstaat, gleichberechtigt gegenüber allen anderen Nationalstaaten ...

  • Wir brauchen den Friedensvertrag jetzt

    Adenauer will Freiheit der Selbstbestimmung für die Heusinger und Strauß, damit sie den Atomtfrieg vorbereiten können. Das ganze deutsche Volk aber braucht die nationale Selbstbestimmung, um im Frieden leben zu können, um unter friedlichen Verhältnissen, auf dem Wege der Verhandlungen, eine Annäherung beider deutscher Staaten und schließlich die demokratische, friedliche Wiedervereinigung zu erringen ...

  • Hauptfrage: Sicherung des Friedens

    Da Adenauer die Politik Hitlers fortsetzt und da er genau wie jener die Eroberungsgelüste des deutschen Imperialismus zum drittenmal in die Worte vom Selbstbestimmungsrecht kleidet, wiesen wir an Hand der Geschichte nach, was dfe Welt von diesem Geschrei der deutschen Imperialisten zu halten hat. Bonn redet vom Selbstbestimmungsrecht der Nationen, ist aber überall dabei, wo es gegen das Selbstbestimmungsrecht der Völker geht: in Algerien, in Kuba^ in Kongo ...

  • Was bringt der Friedensvertrag mit der DDR?

    Bonn hat den Abschluß eines Friedensvertrages abgelehnt. Es will keinen Frieden, weil es den Krieg vorbereitet. Bleibt eine andere Schlußfolgerung übrig? Es gibt keine andere. Also muß ein Friedentvertrag mit der DDR abgeschlossen werden. •.. Was wird damit erreicht? Die volle und unantastbare Souveränität unserer Republik ist dann durch den Friedensvertrag völkerrechtlich fixiert ...

  • Unverhüllter nationaler Verrat

    In Westdeutschland kamen nach 1943 die alten Kräfte wieder zur Macht. Die Diktatur der Adenauer und Strauß ruht auf dem alten imperialistischen Fundament, der ökonomischen Macht der Monopole, sie ist die Staatsmacht der Monopole. Die Bonner Regierung Ist, wie jede Regierung im imperialistischen Deutschland es war, der geschäftsführende Ausschuß des reaktionären und aggressiven deutschen Monopolkapitals ...

  • Am Anfang war die Annexion

    Deutschland wurde 1871 nicht im Kampf der Volkskräfte gegen die feudaljunkerlichen Kräfte geeinigt, sondern „als Ergebnis der Zusammenfassung der reaktionären Kräfte in ihrem Kampf gegen die demokratische Revolution, insbesondere gegen die am meisten demokratische Kraft, die Arbeiterklasse" (Walter Ulbricht: „Des deutschen Volkes Weg und Ziel", „Einheit" 9/59) ...

  • Von Willi Siebenmorgen

    dazu berufen, mit der Spitze der Bajonette die Frechen und Unbotmäßigen zu Paaren zu treiben." Säbelrasselnd und mit der »gepanzerten Faust" fuchtelnd, bedrohten die preußisch-deutschen Militaristen Gott und die Welt. Ein maßloses Wettrüsten setzte ein; aggressive Forderungen, eine immer weitergehend als die andere, lasten einander ab ...

  • Wie weit klingt die deutsche Zunge?

    Als Deutschland in die imperialistische Periode eintrat, drückte der preußische Militarismus dem deutschen Imperialismus besonders aggressive Züge auf. Der Militarismus lastete auf der Nation, prägte die deutsche Politik nach •) Wir sehen bei dieser knappen Darlegung von der Möglichkeit und Notwendigkeit gerechter nationaler Kriege sowohl in der Periode des aufsteigenden Kapitalismus als auch Im Imperialismus ab ...

  • Freiheit der Expansion

    An den Tatsachen gemessen, ergibt sich unwiderlegbar: Selbstbestimmung im Munde der deutschen Imperialisten ist gleichbedeutend mit Revanche, Krieg und Annexion. Freiheit der imperialistischen Expansion war und ist der Sinn des Selbatbestlmmungsrechtes, wie ihn die Kanonenkönige und Krautjunker verstehen ...

  • Die Hitlersche Selbstbestimmung und ihr Ende

    Nach 1018 hatte sich an den machtpolitischen Grundlagen in Deutschland nichts geändert. Die Herrschaft der Monopole, Junker und Militaristen blieb unangetastet, und das gefährliche Spiel begann von neuem. Unter dem VörjVand des Kampfes gegen Versailles entfachten die nationalistischen, „völkischen" Gruppen die revanchistische Hetze ...

Seite 5
  • Bizerta

    Seit Mittwoch wird In Tunesien gesehoss»n. Aus ullen Rohren feuernd, landen die französischen Kolonialherren neue Fallschiririjögereinheiten auf ihrem Militärstützpunkt Bizerta, Vor d<?r Küste patrouillieren französische Kriegsschiffe. Jeden Augenblick kann der Sicherheitsrat, auf tunesischen Antrag zuiamrnentrpten ...

  • Frieden und Freundschaft an Oder und Neiße

    In unserer Epoche, in der sich das Kräfteverhältnis in der internationalen Arena zugunsten des Sozialismus verändert hat, hörte der Krieg auf, unvermeidlich zu sein. Das bedeutet jedoch nicht, daß diese. Gefahr beseitigt ist. Die abenteuerlichen imperialistischen (Kreise widersetzen sich immer noch der Arüstung, sie lösen immer noch gefährliche Spannungen fa verv schiedenen Teilen der Welt aus ...

  • UdSSR: Bilanz der Erfolge

    Bericht der Statistischen Zentralverwaltung über das erste Halbjahr 1961

    Moskau (ADN). Die Industrie der Sowjetunion hat den Plan des erste» Halbjahres 19Q1 mit IQS Prozent erfüllt, beißt «s in dem am Donnerstag verbf f ent* lichten Bericht der Statistischen Zentral* Verwaltung der UdSSR. Es wird tett-> gestellt, d»H die sowjetische Brutto. Industrieproduktion im ersten Halbjahr 1961 gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres um 8,4 Prozent zugenommen hat ...

  • Volkspolen an der Seite der DDR Von Fehles Baranowski, Außerordentlicher und Bevollmächtigter Botschafter der Volksrepublik Polen in der DDR

    Tier furchtbare Krieg und die. Hitler- *-* Okkupation hatten in Polen schmerz^ liehe Menschenverluste zur Folge; Polen hatte während des zweiten Weltkrieges über sechs Millionen Tote zn beklagen. Daneben erlitt unser Land große materielle Verluste* Die Zerstörungen beliefen sich auf 38 Prozent des Nationalvermögens vom 1 ...

  • Tunesien besteht auf Hoheitsrechte

    Präsident Bourguiba: Bizerta Beispiel für Neokolonialismus / Voller Kriegszustand mit Frankreich

    Tunis <ADN/NP), Der tunesische Präsldent Bourguiba hat Am Donnerstag auf einer Pressekonferenz in Tunis die Entschlossenheit seiner Regierung bekräftigt, den Kampf gegen die französische Aggression „mit allen Mitteln des modernen Krieges" zu fähren, Seit Mittwoch entsprächen die militärischen Operationen vollauf dem Kriegszustand, Im Falle von Bizerta werde klar, was man seit einiger Zeit unter Neokolonialismus bezeichnet, sagte Bourguiba weiter ...

  • Fortschritt in Genf erzielt

    billigte spwjetisch'britUchen O»Funkte-Plgn

    Genf (ADN). Die in Genf tagende national^ Laoskonferenz hat am Mittwoch beschlossen Ihre Beratungen in engerem Kreis fortzusetzen. Auf den Sitzungen werden nur die, Delegationschefs und ihre Berater anwesend sein. Die Konferenz billigte einen Neur)-Pu.nkte-Pla.n für die kommenden Beratungen, der von den beiden Vorsitzenden der Konferenz ...

  • Nichts als Propagandagetöse

    „Tryhuna Ludu" kommentiert <lie westlichen Afltwortnpten

    Warschau (NP-Korr,). Unter der Überschrift „Die Antworten des Westens," erklärt die pqlnische Zeitung „Trybuna Ludu", die westlichen Regierungen hätten offenbar mit dem langen Hinauszögern ihrer Antworten den Eindruck erwecken wollen, es sei diesmal mit einem besonders inhaltsreichen und wichtigen Doku» ment zu rechnen, „Wir müssen schon die Frage stellen", schreibt die Zeitung, „wo ...

  • „Geschlafen wie gelernt —"

    Einstimmig lehnten wir ein Schlafmittel ab. Höchstwahrscheinlich hatte er auch gar keine Tabletten bei sich: Er war sicher, daß wir sie doch nicht schlucken würden. Er' war ein guter Arzt und wußte, was seinen Patienten nottat. Es ging das Gerücht, daß er einmal einem Piloten, der Über Kopfschmerzen klagte und ihn um Pyramidon bat, nur ein Natronpulver gab und daß die Kopfschmerzen trotzdem wie weggeblasen aufhörten ...

  • Kulturprogramm DPR—Jugoslawien

    Beigrad (ADN-KorrJ, Ein Programm über die Zusammenarbeit auf den Gebieten der Volksbildung, Wissenschaft und Kultur sswischen der DDR und Jugoslawien «ir 1861/62 wurde am Donners» tag In Belgrad unterzeichnet, Ea sieht den Austausch von Wissenschaftlern, Künstlern sowie Mitarbeitern dea Volksbildungswesens zwischen beiden Ländern vor ...

  • Washington in Verlegenheit

    Washington (ADN). In Washington ist wegen der französischen Aggression gegen Tunesien betrachtliche Verwirrung eingetreten. Man befürchtet in amerir kanischen Regierungskreisen vor allem negative Folgen für die westliche Positionen der Deutschland- und Westberlinfrage. Die französische Agentur AFP schreibt: „Die Diskretion der offiziellen Kreise beweist tdie Verlegenheit, in die diese Zwischenfälle die Regierung Ken-> nedy versetzen ...

  • Industrieproduktion wird um 52 Prozent gesteigert

    Wenn unsere Industrie heute das Siebenfache des Produktionspotentials der Vorkriegszeit erreicht hat, so kommt darin vor allem die Überlegenheit des Sozialismus über den Kapitalismus zum Ausdruck. Wir erreichten ebenfalls einen, bestimmten (obwohl nicht ausreichenden) Fortschritt in der Landwirtschaft ...

  • Todesstrafe für Bonner Spione

    Kairo (ADIf). Vier Mitglieder eines westdeutsch-israelischen Spionageringes, der Ende April dieses Jahres von den Sicherheitsorganen der VAR aufgedeckt worden war, sind am Donnerstag von einem Kairoer Gericht zum Tode verurteilt worden. Eg handelt sich um die Hauptagentin, die Westdeutsche Kathy Badorf, ihren Ehemann Jean Leon Tho- ...

  • Nehru warnt Pakistan

    Neu D?lh' (APN-Ror?.). pe? indisch^ Premierminister- Nehm hat vn MittwQjh auf einer Massenkundgebung in Srinagni« Pakistan nachdrücklich vor einer Aggression gegen Kaschmir gewarnt. Politische Beobachter in Neu, Delhi betonten,, der „Ungewöhnliche Ernst", mit dem Nehrq auf d.je jüngsten pakistanischen P-rphun,- gen gegen Indien geantwortet habe, sei in erster Linie durch die" Washingtoner Besprechungen «wischen USA-Eräsidant Kennedy und dem pakistanischen Sjtaatschef Ayub Khfm au »klären ...

  • Arnim gab Schießbefehl

    am (APN). Pie Regierung Amini hat ihren Truppen den Befehl erteilt, bei de? für heute angekündigten Pemw stration der Nationalen Front-Iran« für die sofortige Abhaltung von Parlamentswählen von der Schußwaffe Gebrauch au machen. Die Nationale Front hat Inzwischen bekanntgegeben, s,ie werde ^trotz aller Folgen ...

  • Luftpirat abgeschossen

    Hanoi (ADN). Ein amerikanisches Spionageflugzeug ist dieser Tage Über der Demokratischen Republik Vietnam, abgeschossen worden- Wie die vietname,. sische Nachrichtenagentur meldet, befand sich an Bord dieser Maschine eine Gruppe südvietnamesischer Agenten und Spione. Die Überlebenden wurden von den Sicherheitsorganen der PRV verhaftet, die gesamte Ausrüstung und zahlreiche Dokumente wurden beschlagnahmt ...

  • Gegen Militaristentreffen

    Wien (ADN-Korr.). Gegen ein Treffen der Angehörigen der ehemaligen 100. Jägerdivision der faschistischen Wehrmacht am kommenden Sonntag in Ried (Öberösterreich), an dem »uch rund 400 Vertreter faschistischer Soldatenbünde aus Westdeutschland teilnehmen sollen, hat die Landesorganisation der KPÖ von Oberösterreich entschieden protestiert ...

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  • Post aus der Unterwelt

    Richter-Dillhöfer wußte gleich Bescheid / Antwort ging nach Washington

    Der Briefträger hat Post für Dillhöfers in der Qberspreestraße in Köpenick. Dillhöfers wohnen im Neubau. Hier an der Oberspreestraße sind überhaupt viele neue Wohnungen entstanden. Hunderte sind es. • Frau Dillhöfer liest den Absender. „Graaf?" Sie zuckt die Schulter, öffnet das Kuvert und liest. Sie liest den Text nur einmal, dann gibt sie das Papier ihrer zwölfjährigen Tochter Petra ...

  • 18 Kubikmeter Wasser pro Sekunde

    Heute werden die Kanuslalom-Weltmeisterschaften in Dresden eröffnet

    Die ersten Teilnehmer an den Weltmeisterschaften im Kanuslalom und Wildwasserrennen sind in Dresden eingetroffen. Im Internat des Pädagogischen Instituts haben die Sportler aus der CSSR, Polen, Österreich, England, Dänemark und den USA ihre Quartiere bezogen. Die Schweizer Delegation hat auf eigenen Wunsch unmittelbar am Wettkampfort ihre Zelte aufgeschlagen ...

  • Schattenseiten

    * D#r erwartete Großeinkauf der italienischen FuBbollclub« nach Aufhebung der Einkaufsjperre für ausländische Spieler hat eingesetzt Es gibtkaum einen Liga- Club, der sich nicht am gro3en Geschäft beteiligt fm Nürnberger .Sport-Magazin" schwang sich nun ein Herr Wolff zu einer Moralpredigt auf. .Man stelle sich vor, daß in einem Land, das nicht allein in Sizilien dem Analphabetentum hilflos gegenübersteht, diese wahnwitzigen Beträge für ausländische Fußballspieler zur Verfügung stehen ...

  • Der Mörder zu Hause

    Am 15. Februar 1960 verhaftete man in einem Moabiter Gerichtssaal den ehemaligen SS-Hauptsturrriführer Adolf Hülsdünker. Angeklagt des Mordes an 300 Juden und 68 sowjetischen Kriegsgefangenen, war das Schwurgericht zu der Ansicht gelangt, Hülsdünkers Verbrechen seien so schwer, daß er in Haft zu nehmen sei, was natürlich schon Jahre vorher hätte geschehen müssen ...

  • Enrique Figuerola in Potsdam 10,3

    Die prominentesten und erfolgreichsten Teilnehmer an einem Abendsportfest am Mittwoch im Potsdamer Ernst-Thälmann- Städion waren die von 2500 Zuschauern herzlich gefeierten Leichtathleten der gegenwärtig in der DDR weilenden Sportdelegation aus Kuba. Zum Höhepunkt wurde der 100-m-Lauf mit dem kubanischen Olympiavierten von' Rom, Enrique Figuerola ...

  • Grenzgänger ziehen Konsequenzen

    In den letzten Tagen haben sich zahlreiche Grenzgänger bei den Abteilungen für Arbeit der einzelnen Stadtbezirke nach Beschäftigungsmöglichkeiten im demokratischen Berlin erkundigt Sie äußerten ihre Bereitschaft, ihre Arbeitsstellen in Westberlin aufzugeben. „Wenn ich hier lebe, muß ich auch hier arbeiten!" zu dieser Einsicht kam der 21jährige Grenzgänger Peter Gwizdal aus dem Stadtbezirk Friedrichshain, der bis vor kurzem bei einer Firma im Westberliner Bezirk Charlottenburg arbeitete ...

  • Raudaschl übernahm die Spitze

    Die vierte Wettfahrt der Finn-Dinghi- Europämeisterschaften in; Wamemünde gewann, am Donnerstag der Holländer Maarse vor Pinaud (Frankreich) und Raudaschl (Österreich). Der bisher an der Spitze liegende DDR-Vertreter, Walter Gärtner gab bereits nach der ersten Runde auf. Da der Franzose Pinaud spä-' ter vom ...

  • Verkehrsregeln spielend erlernt

    Zwei Rollerfahrer bremsen im letzten Augenblick. Das hätte einen Zusammenstoß geben können. Zujn Glück geschah dies nicht in den StraßeR Berlins, sondern im Verkehrsgarten, der inmitten des Ferienspielplatzes Buch für unsere Kinder angelest wurde. Hier lernen die Moped- und Kraftfah- Helfer unter. den größeren Kindern gewonnen ...

  • MOSAIK DES TAGES

    Der Moskauer Staatstnor gibt am

    23. Juli um 19.30 Uhr i» Mer Berliner Volksbühne am Luxemburgplatz ein einmaliges Konzert. Eintrittskarten zum Preise von 2 bis 6 DM sind ab sofort beim Informationsbüro am Alexanderplätz, bei der Theaterkasse Glumm und bei den Kreissekretariaten der DSF erhältlich. Das Opfer eines hinterhältigen Mordanschlages wurde in der Nacht zum Donneistag der 65jährige Westberliner Taxifahrer Richard M ...

  • Bei der Volkspolizei notiert

    rer von morgen sowie die kleinen Fußgänger, wie sie sich richtig auf der Fahrbahn bewegen' müssen. Eine lohnenswerte Aufgabe, wenn man bedenkt, daß viele Verkehrsunfälle von Kindern verursacht werden. Mit viel Liebe ist diese Anlage auch unter der Mithilfe Pankower Kinder geschaffen worden Da gibt es en miniature einen richtigen Stadtteil ...

  • Wie wird das Wetter?

    Wetteräussichten für Freitag, den 21. Juli 1961: Bei mäßigen westlichen Winden wechselnd, meist stärker bewölkt. Einzelne schauerartige Niederschläge. Höchsttemperaturen 17 bis 20 Grad, tiefste Nachttemperaturen Um 12 Grad. Sonnenaufgang 4.09 Uhr, Sonnenuntergang 20.15 Uhr: Mondaufgang 13.16 Uhr, Monduntergang 23 ...

  • Festveranstaltung

    zum Revolutionstag des freien Kuba am Montag, dem 24. Juli, um 19.30 Uhr im Haus des Berliner Ensembles am Schiffbauerdamm. Es sprechen das Mitglied des Politbüros des ZK' Professor Albert Norden und der Sekretär der Kubanischen Mission Ernesto Castonedo. In einem großen Kulturprogramm tritt das Tanzensemble des kubanischen Nationaltheaters in Havanna unter der Leitung von Ramiro Cuerra auf ...

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Mit G&amp;Mzur Wahl Hitler ging, die Generale blieben Kopfgeld auch bei Telefunken Französische Bomben auf Tunesien Bonn kann man nicht trauen Militaristen herrschen wieder Was hat Walter Ulbricht wirklich gesagt? 5 Pfennig billiger sind die Eier seit gestern Kumpel fördern mehr Kohle Warschau umjubelt Gagarin So verdreht Kennedy die Wahrheit Einen Brief aus der Unterwelt
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