20. Jun.

Ausgabe vom 07.06.1961

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  • Neutralität

    Bei seiner Abreise von Wien hat Chruschtschow ausgesprochen, man möchte hoffen, daß die Gespräche mit Kennedy zu einem dauerhaften Frieden zwischen den Staaten beitragen werden. Die Völker der Welt haben keinen größeren und dringlicheren Wunsch, als einen dauerhaften Frieden zwischen den Staaten. Die Teilnehmer der Wiener Gespräche selbst werden der Weltöffentlichkeit berichten ...

  • Der VI. Pädagogische Kongreß hat seine Aufgaben erfüllt

    Der Kongreß war Ausdruck der sich immer weiter entwickelnden schöpferischen Tätigkeit der Lehrer. Im Mittelpunkt der Beratungen stand die Frage, wie Bildung und Erziehung mit unserer gesellschaftlichen Entwicklung in Einklang zu bringen sind. Die Diskussionen zeigten, daß die Erhaltung des Friedens und die Vorbereitung der Jugend auf das Leben im Sozialismus die Hauptanliegen der Pädagogen sind ...

  • Das Kernstück

    Dabei ist in der gegenwärtigen Phase die polytechnische Bildung und Erziehung das Kernstück. Wir schätzen sehr hoch den Übergang zum polytechnischen Unterricht ein, den Sie vollzogen haben und der ein Schlüssel zum Verständnis der Probleme des Lebens ist. Das ist eine tiefgehende Umwälzung, die unsere Pädagogen in schöpferischer Zusammenarbeit mit den Werktätigen vollbringen ...

  • Das ganze Dorf packt zu

    Rückstände in Bestellung und Pflege werden aufgeholt / Bauern nutzen Vorteile der genossenschaftlichen Arbeit

    Berlin (ND). Große Anstrengungen unternehmen gegenwärtig die Genossenschaftsbauern, Landarbeiter und Traktoristen unserer Republik, um die Bestellarbeiten abzuschließen, die Hackfrüchte zu pflegen und die Heuernte unter Dach und Fach zu bringen. Noch immer werden diese Arbeiten erschwert, weil durch die starken Regenfälle der vergangenen Tage und Wochen viele Felder unter Wasser stehen ...

  • „Das gestellte Ziel wurde erreicht"

    „Prawda"-Korrespondenten zum Ergebnis des Treffens Chruschtschow—Kennedy

    Moskau (ADN-Korr.). Das Ziel des Treffens Chruschtschow—Kennedy in Wien Ist erreicht worden. Diese Schlußfolgerung ziehen die „Prawda"-Korrespondenten am Dienstag In einem einschätzenden Bericht aus der österreichischen Hauptstadt. ' In diesem Bericht heißt es: „Worin besteht der Sinn der Ereignisse, deren Zeugen die Journalisten in Wien'waren? Eine Antwort auf diese Frage ist nicht so einfach ...

  • Schule des intensiven Lernens

    Ein entscheidendes Problem ist, wie unsere pädagogische Arbeit so entwickelt werden kann, daß den Schülern hohe wissenschaftliche und fachliche Kenntnisse vermittelt werden, die sie befähigeiv auch noch im Jahre 2000 ihren Mann im Leben zu stehen. Besonders wichtig sind — das kann man gar nicht genug unterstreichen — Mathematik und die naturwissenschaftlichen Fächer ...

  • Würzburg protestiert gegen Raketen

    Neun Universitätsprofessoren schreiben an USA-Präsident Kennedy Prof. Dr. Bauhut: In Westdeutschland Kriegsvorbereitungen wie nach 1933 Prof. Noack: Zustimmung für Freie Stadt Westberlin

    Würzburg (ADN/ND). Neun Professoren der Universität Würzburg haben in einem offenen Brief an den amerikanischen Präsidenten John F. Kennedy gegen die in unmittelbarer Nähe der Stadt errichtete amerikanische Raketenbasis protestiert. Das gab Professor Dr. Georg Schaltenbrand auf einer Protestversammlung der Würzburger Bevölkerung gegen die Atomraketenstellung bekannt ...

  • Bonn fordert erneut Atomwaffen

    Nach dem Wiener Treffen: Aggressive Erklärung Adenauers

    Düsseldorf (ADN). Der Bonner Kanzler Adenauer hat am Montag in Düsseldorf, 24 Stunden nach dem Wiener Treffen, erneut die beschleunigte atomare Ausrüstung der Bonner Armee verlangt. Adenauers weitere Worte zeichneten sich durch eine antikommunistische Hetze aus, wie sie bereits von Hitler zur Bemäntelung seiner Kriegspolitik praktiziert worden war ...

  • SPD-Führer rufen Bonner Geheimdienst gegen eigene Mitglieder

    Berlin (ADN/ND). „Statutenmäßige Feststellungsverfahren" drohte der SPD- Pressechef Franz Barsig am Montag in Westberlin allen SPD-Mitgliedern an, die Kontakte zur DDR aufnehmen und Gespräche in der DDR führen. „Zur Zeit kommen Ostkontakte überhaupt nicht in Frage", erklärte er kategorisch. Mit dieser ...

  • Weshalb ist dieser Kongreß so wichtig?

    Es sind in unserer politischen, ökononischen und kulturellen Entwicklung nele neue Probleme herangereift Das gesellschaftliche Leben befindet sich in "ortschreitender Bewegung und Entwickung. In diesen) dialektischen Prozeß gibt ;s keinen Stillstand. Es ist demnach kein Zufall, daß Ihre Tagung und die ihr /orangegangenen Diskussionen sich immer wieder mit der Frage beschäftigen, wie die Bildungs- und Erziehungsarbeit mit unseren großen Perspektivplänen in Übereinstimmung kommt ...

  • Mahnung aus Moskau

    Moskau (ADN/ND). Radio Moskau geißelt am Dienstag- in einem Kommentar die Bonner Reaktion auf das Wiener Treffen. So habe die Kölner „Deutsche Zeitung" z. B. es als besser bezeichnet, „wenn der Westen als erster zur Waffe greift, um Westberlin zu verteidigen". Dies sei eine direkte Aufforderung zu •aggressiven Handlungen ...

  • Ohne Auseinandersetzung kein Fortschreiten

    Wir wissen alle, daß es hier noch beträchtliche Mängel gibt. Es ist auch nicht einfach. Weder für den Lehrer noch für den Schüler. Einen guten Einblick in die Probleme, die sich hierbei auf Seiten der Schüler, aber auch auf Seiten der Lehrer, ergeben, zeigte der vor einigen Monaten veröffentlichte Brief der Oberschülerin Karin an ihren Lehrer ...

  • Unsere Schule prägt das Gesicht der Menschen von morgen

    Wiener Begegnung — Vorbild für Kontakte / Verständigung über Neutralität von Laos wichtig für Deutschland

    Das Zentralkomitee der SED, der Staatsrat und die Regierung unserer Republik sind am VI. Pädagogischen Kongreß und seinen Ergebnissen sehr interessiert. Sie kennen sicherlich die entsprechenden Beschlüsse des V. Parteitages der SED. Dort wurde die Entwickung der sozialistischen Schule in den Grundzügen festgelegt ...

  • Jung und alt im Heu

    Seelow (ADN). Die LPG „Maxim Gorki" in Dolgelin im Kreis Seelow hat während der Regentage die? Winterzwischenfrüchte abgeerntet und siliert. Dadurch konnten jetzt alle Kräfte eingesetzt werden, um die geplante Fläche für, Kartoffeln und Zuckerrüben zu bestellen. Durch den Einsatz Von drei Traktoren im Komplex konnte am Montag auch die Grasmahd beendet werden ...

  • Sozialistische Hilfe für Erfurt

    Erfurt (ADN). In dem vom Unwetter besonders schwer betroffenen Bezirk Erfurt werden gegenwärtig alle verfügbaren Raupen und Pferdegespanne — besonders in den Schwerpunktkreisen Sömmerda, Bad Langensalza, Mühlhausen, Sondershausen, Eisenach und Gotha — eingesetzt, um die Rückstände beim Kartoffelanbau aufzuholen ...

  • Anschlag auf KP der USA

    Washington (ADN/ND). Das Oberste Bundesgericht der USA hat am Montag mit zwei Grundsatzentscheidungen gegen die KP der USA der Kennedy-Regierung Handhabe zu neuen Kommunistenverfolgungen gegeben. (Nähere Einzelheiten siehe Seite 7)

Seite 2
  • Mosaik Des Tages

    7. Juni 1961 / ND i 155. Seite 2 Nr Kurt Erlebach kandidiert Hamburg (ADN/ND). Der ehemalige Hamburger KPD-Bürgerschaftsabgeordnete Kurt Erlebach, der sich bei den bevorstehenden Bundestagswahlen seinen Wählern als Einzelkandidat stellt, hat an die Bevölkerung seines Wahlkreises einen Aufruf gerichtet ...

  • Braune Vergangenheit ist Bonner Gegenwart

    Brief von Rechtsanwalt Prof. Dr. Kaul an Wilhelm Brey in Brüssel

    In der Ausgabe der westdeutschen „Neuen Illustrierten" vom 14. Mai 1961 las ich in bezug auf den Eichmann- Prozeß folgende Zuschrift von Ihnen: Rechtsanwalt Dr. Kaul ... kommt aus einer anderen Welt nach Israel und tut so, als stehe dort nur die Bundesrepublik vor Gericht und nicht die Deutschen ..." ...

  • Rassenfanatiker

    Des Bonner Kanzlers „lieber Herr Globke" ist eine der widerlichsten Kreaturen, die im Westzonenstaat herumlaufen. Er ist Mitautor und Kommentator der faschistischen Rassengesetze, Verfasser des „Nacktfotografier-Erlasses", er kennzeichnete alle Juden mit dem zusätzlichen Vornamen Sara und Israel, er ließ ihre Pässe mit einem großen „Js überstempeln, damit es die Henker Eidv manns bei ihrer Jagd auf die Juden in ganz Europa leichter hatten ...

  • Luftaggressionsübung der NATO(

    Bisher größtes Kriegsmanöver von Nazigeneral Kusserow kommandiert

    Bonn/Paris (ADN/ND). Die bisher größten Aggressionskriegsmanöver der NATO-Luftwaffe haben am Dienstagmorgen über dem Luftraum der NATO- Pakt-Staaten in Mitteleuropa begonnen. Sie stehen unter dem Kommando des ehemaligen Göringschen Luftwaffengenerals Kusserow, der von Kriegsminister Strauß übernommen und zum Brigadegeneral der Bundesluftwaffe gemacht worden ist ...

  • Neue Provokationen in Westberlin

    Lübke in Frontstadt geschickt / Bonner Gremien mißbrauchen Westberlin

    Berlin (ND). Nach Meldungen der Westpresse beabsichtigt der westdeutsche Bundespräsident Lübke, Westberlin am Mittwoch einen offiziellen Besuch abzustatten. Das ist innerhalb weniger Monate die vierte Reise des westdeutschen Staatsoberhauptes nach der Frontstadt Westberlin. Gleichzeitig hat der Bundesratspräsident Meyers die Absicht ausgesprochen, den westdeutschen Bundesrat nach Westberlin zusammenzurufen ...

  • Großer Widerhall des Welt Jugendforums

    über 80 Jugendorganisationen nehmen teil Westdeutsche Störmanöver entlarvt Berlin (ND). Jugendorganisationen aus über 80 Ländern meldeten bisher ihre Teilnahme am Weltforum der Jugend in Moskau. Eine Reihe internationaler Organisationen, darunter der Internationale Zivildienst, der WBDJ, der ISB, das Jugendinstitut der UNESCO, der Weltfriedensrat und die Weltföderation der christlichen Studenten, hat sich für die Unterstützung dieser ...

  • Prozeß einstellen!

    ■ Halle (Saale) (ADN/ND). Der Gesinnungsprozeß vor dem Düsseldorfer Landgericht gegen zehn westdeutsche Bergarbeiter und Gewerkschaftsfunktionäre, die sich für eine Verständigung der westdeutschen Arbeiter mit den Arbeitern der DDR, Belgiens und Frankreichs einsetzten, hat bei den Kumpeln im Bezirk Halle heftige Empörung hervorgerufen ...

  • Seife an Seite für Friedensvertrag

    Meinungen zum i}NDM-Interview mit dem Genossen Walter Ulbricht

    Suhl (ND). gDem Abschluß eines Friedensvertrages mit beiden deutschen Staaten messen wir zur Erhaltung des Friedens in Europa und damit in der ganzen Welt sehr große Bedeutung bei." Das erklärte Frau Berounska vom Institut für Internationale Politik und Ökonomie in Prag zu dem „ND"-Interview mit Walter Ulbricht ...

  • Wir brauchen klare Verhältnisse

    Dr. Max Suhrbier über die Notwendigkeit des Friedensvertrages

    Frankfurt (Oder) (ADN/ND). Über die Notwendigkeit eines Friedensvertrages mit beiden deutschen Staaten und über den friedlichen, demokratischen Weg der Wiedervereinigung Deutschlands sprach am Dienstag in Frankfurt (Oder) vor 400 Persönlichkeiten der Blockparteien des Bezirkes und Angehörigen der Intelligenz der Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrates und Vorsitzende des Ausschusses für Deutsche Einheit, Dr ...

  • Überall Empörung über Globke

    Stockholm (ADN-Korr./ND). Die einflußreiche „Stockholms Tidningen", ein der schwedischen Regierung nahestehendes Blatt, greift am Dienstag den intellektuellen Judenmörder und heutigen Staatssekretär Dr. Hans Globke an. Das Blatt bezieht sich auf die neuen Enthüllungen der Verbrechen Globkes bei der Durchsetzung der faschistischen Rassen- Politik ...

  • Bückgewinnung von Ätznatron

    Wittenberge (ADN). Ein Apparat zur Rückgewinnung von Ätznatron aus Abwässern wurde von einer sozialistischen Arbeitsgemeinschaft der Zellstoff- und Zellwollwerke Wittenberge entwickelt. Mit diesem Apparat, der seit drei Monaten in Betrieb ist, werden jährlich 125 Tonnen Ätznatron im Wert von 26 800 DM zurückgewonnen ...

  • Das läßt sich hören

    Berlin (ND). Der Berliner Korrespondent der britischen Zeitschrift „Observer", Sebastian Haffner, stellte gestern — offenbar angesichts der üblichen Reaktion gewisser westlicher Kreise in der „Welt" — fest, daß das Ulbricht-Interview vom 1. Juni „mehr Beachtung zu verdienen scheint, als es bisher gefunden hat" ...

  • DDR-Maschinen für Kaliwerke

    Wasdeburg (ADN), Für die Kaliwerke Roßleben im Bezirk Halle sind mehrere große Schlagprallbrecher eines neuehtwickelten Typs bestimmt, die gegenwärtig im VEB Schwermaschinenbau „Ernst Thälmann" in Magdeburg gebaut werden. Durch die nur mit einer Schlagwalze konstruierten Brecher werden die Kaliwerke von entsprechenden Westimporten unabhängig ...

  • Neutralität

    (Fortsetzung von Seite 1) vor, der das Ausscheiden der beiden deutschen Staaten aus den militärischen Bündnissen vorsieht, also auf eine Neutralität ausgeht, eine militärische Neutralität, von der die jeweilige Gesellschaftsordnung der DDR und Westdeutschlands nicht berührt würde. Walter Ulbricht hat ...

  • Nazisymptome

    Wiesbaden (ADN). Vor „nazistischen und antisemitischen Tendenzen" in Westdeutschland hat der Generalsekretär des Koordinierungsrates der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit, Leopold Goldschmidt, angesichts des Eichmann-Prozesses in Israel gewarnt. Auf einer Tagung des Koordinierungsrates ...

  • Leuna eifert Wolfen nach

    Halle (ADN/ND). Die Werktätigen der Leuna-Werke „Walter Ulbricht" schlössen sich dem Wettbewerb der Farbenfabrik Wolfen an, zu Ehren des" Tages des Chemiearbeiters höchste Prodüktionsergebnisse zu erzielen. In einem Brief teilen die Arbeiter, Chemiker ■ und Wissenschaftler des größten Chemiebetriebes der DDR ihren Wolfener Kollegen mit, daß sie Exporterzeugnisse'im" Wert ,von ß,3 Millionen DM über den; Plan liefern werden, damit unsere Republik wichtige Güter importieren kann ...

  • Kurt Erlebach kandidiert

    Hamburg (ADN/ND). Der ehemalige Hamburger KPD-Bürgerschaftsabgeordnete Kurt Erlebach, der sich bei den bevorstehenden Bundestagswahlen seinen Wählern als Einzelkandidat stellt, hat an die Bevölkerung seines Wahlkreises einen Aufruf gerichtet. „Als Kommunist", so heißt'es darin, „betrachte ich es als mein Recht und meine Pflicht, vor den Wählern die Auffassung einer echten Alternative zur Politik der CDU und zum Gleichschaltungskurs der Brandt, Erler und Wehner darzulegen ...

  • Mißtrauen zur Justiz

    Berlin (ND). Die Enthüllungen der DDR über die Naziblutrichter in der westdeutschen Justiz haben in Westdeutschland zu einer „Vertrauenskrise der Bevölkerung zur Justiz" geführt. Das gibt die „Frankfurter Rundschau" am Montag zu. Auf die „Attacken aus dem Osten" sei deshalb auch das Angebot Bonns an die Blutrichter zurückzuführen, sich pensionieren zu lassen ...

  • Erstes Gebot — Friedensvertrag

    Nach seiner Ansicht über eine notwendige Änderung der Politik in der Bundesrepublik befragt, erklärt Hugo Paul: „Das erste Gebot nationaler Sicherheit wäre: Schluß mit Atom- und Reketenrüstung. — Rüstungsstopp und Vereinbarungen über Abrüstung in beiden deutschen Staaten, Friedensvertrag mit der Bundesrepublik und der Deutschen Demokratischen Republik und friedliche Lösung der Westberlinfrage, Sicherheit und Frieden durch allgemeine Abrüstung ...

  • Flucht vor Wehrpflicht

    Hagenow (ADN/ND). Seit Beginn der Zwangsrekrutierung des Jahrgangs 1940 im April dieses Jahres ist die Zahl der 20jährigen, die sich der Einberufung ent-, ziehen,. inv> Aufnähmeheim^Pritzier von Woche zu Woche angewachsen. Unter den Jugendlichen befindet sich der Buchdrucker Rudolf Schwalm aus Hamburg- Lurup, der am 3 ...

  • SPD muß Alternative schaffen

    Zuvor hatte der Würzburger Professor Dr. Franz Paul Schneider den Bundestagsabgeordneten und die SPD aufgefordert, eine klare Alternative gegenüber der verderbenbringenden Bonner Politik zu schaffen und ein „glattes und hartes Nein" zur gesamten Aufrüstungspolitik der Bonner Regierung zu sprechen. In einer einmütig angenommenen Resolution wandten sich die Versammlungsteilnehmer gegen die unentschlossene Haltung des Würzburger Stadtrates unter Oberbürgermeister Dr ...

  • Hugo Pauls Appell: Atomkriegsgegner-, in den Bundestag wählen!

    Berlin (ADN). „Die Wähler sollten nur ßolche Kandidaten unterstützen und wählen, die für Abrüstung, Verständigung, Demokratie und Frieden, die mit einer klaren Alternative zur Bonner Politik entschlossen auftreten." Das erklärte der Abgeordnete der KPD im ersten Bonner Bundestag Hugo Paul in einem Interview mit dem Deutschlandsender zu dten bevorstehenden Bundestagswahlen in Westdeutschland ...

  • Strauß und Brandt ein Gespann

    Mit Adenauer und Strauß führe der Weg in den Atomtod, betonte der bekannte westdeutsche Arbeiterfunktionär. „Wer wie die Adenauer-Regierung jede Entspannung und Verständigung mit der DDR über Rüstungsstopp und Gewaltverzicht ablehnt und statt dessen militärische Provokationen gegen die DDR beabsichtigt, der betreibt keine Friedenspolitik ...

  • „Wir helfen alle mit"

    Meiningen (ND). „Ich bin der Meinung, wie Walter Ulbricht in seinem Interview erklärte, daß ein Friedensvertrag für jeden von uns von Nutzen ist und daß jeder Deutsche daran interessiert sein müßte, daß nicht noch einmal ein Krieg auf deutschem Boden ausgetragen wird." Das erklärte der Einrichter Horst Merta vom VEB Stahlgabelwerk Meiningen zu dem ,,ND"-Interview mit dem Vorsitzenden des Staatsrates, Genossen Walter Ulbricht ...

  • Ludwig Hatzi ist frei

    Berlin (ND). Der bekannte westdeutsche Bauernvertreter Ludwig Hatzi aus Volkmannsdorferau, der am 8. Mai zusammen mit über 30 süddeutschen Atomkriegsgegnern verhaftet wurde, mußte von der westdeutschen Justiz wieder freigeJassen werden, berichtet das „Bauern-Echo". Ludwig Hatzi ist Ortsobmann des bayrischen Bauernverbandes und stellvertretender Landesvorsitzender der Deutschen Friedensunion ...

  • Polizeiüberfall auf S-Bahnhof

    Berlin (ADN/ND). Westberliner Polizisten drangen am Dienstag widerrechtlich in den Anhalter S-Bahnhof in Westberlin ein und rissen im Schalterraum und auf den Bahnsteigen mehrere Plakate ab, die für das Volksfest in der Wuhlheiäe .anläßlieft, des,,«Tages; de& deutschen Eisenbahners" - »warben* Die ...

  • -. -.. aus Ribbentrops Zeiten

    Prof. Ulrich Noack forderte die Bundesregierung auf, dem von der Sowjetunion vorgeschlagenen Status einer Freien Stadt für Westberlin zuzustimmen. Wenn die Bundesregierung glaube, daß die Oder- Neiße-Grenze noch einmal revidiert und die DDR als Staat ausgelöscht werden könne, so sei das „außenpolitischer Dilettantismus von Männern aus Ribbentrops Zeiten" ...

  • Kein Vorschlag aus Bonn

    Der SPD-Bundestagsabgeordnete Hansheinz Bauer aus Würzburg verurteilte die Aufrüstungspolitik der Bonner Regierung. Er warf dem Adenauer-Regime vor, daß es bisher noch keinen einzigen konkreten Abrüstungsvorschlag vorgelegt habe. Obwohl sich der SPD-Politiker unter dem Druck der versammelten Atomkriegsgegner und entgegen den Beschlüssen des Hannoverschen Parteitages gegen eine atomare Bewaffnung der Bundeswehr wandte, legte er im gleichen Atempug ein Bekenntnis zur NATO ab ...

  • Wahlerlaß von Strauß

    "' Bonn (ADN). Das Bonner Kriegsministeriuni hat allen Bundeswehrsoldaten befohlen, sich auch außerhalb des Dienstes auf die Seite der Adenauer-Regierung zu stellen. In einem von Strauß unterzeichneten Erlaß/„Soldat und Wahl" heißt es: „Außerhalb' des Dienstes und außerhalb militärischer Anlagen hat der Soldat Angriffe auf die Bundesrepublik, ihre verfassungsmäßig berufenen Organe und ihre Wehrkonzeption in Wort und Schrift zu unterlassen ...

  • Blitz verursachte Brand

    Karl-Marx-Stadt (ADN). Durch Blitzschlag entstand am Dienstagmittag im Mineralölwerk Klaffenbach, Bezirk Karl- Marx-Stadt, ein Brand, der Gebäudeschäden verursachte und einen Teil der Benzinvorräte vernichtete. Personen wurden nicht verletzt. Die Produktiohsanlagen blieben intakt,

  • NEUES DEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM Hermann Axen, Chefredakteur} - Georg Hansen, Dr. Günter Kertzscher stellv. Chefredakteure; Eberhard Heinrich, Redaktionssekretär; Horst Bitschkowski, Walter Florath. Dr. Rolf Gutermuth, Willi Köhler, Karl-Ernst Reuter

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  • Der Milchader den Puls gefühlt

    Warum die Melkerbrigade Kramer aus der LPG,„Frohsinn" in Gaunitz, Kreis Oschatz, Bezirkssieger wurde

    Aus heiterem Himmel schien die Nachricht gefallen zu sein, über die alle in der LPG sprachen. Das „ND" ging von Hand zu Hand, und dort stand es schwarz auf weiß: Die Viehzuchtbrigade Alfred Kramer aus der LPG „Frohsinn" in Gaunitz, Kreis Oschatz, wurde in Leipzig im ersten Quartal 1961 auf Grund der hervorragenden Milchleistung Bezirkssieger im Wettbewerb ...

  • Ausdünnstriegel verringert Handarbeit um ein Örittel

    Ratschläge des DDR-Futtermeisters zur Rübenpflege

    Die nächsten Tage sind von großer Bedeutung für die tierische Produktion im kommenden Winter. Nur wenn es jetzt gelingt, die Rübenpflege so schnell wie möglich zu beenden und gleichzeitig das Heu so gut wie möglich zu werben, werden wir das notwendige Futter für die ausreichende Versorgung unserer Tierbestände schaffen ...

  • So sorgt man für Ordnung

    Es ist deshalb hoch anzuerkennen, daß die Werktätigen der Bau-Union Karl- Marx-Stadt in ihren Plan Neue Technik den Aufbau einer Fließstrecke im Industriebau vorgesehen haben und seit Jahresanfang beharrlich darum kämpfen, dieses Vorhaben auszuführen. Mit Unterstützung des Ministeriums für Bauwesen, ...

  • Kindereinrichtungen in einer Hand

    Rat der Stadt Erfurt verwirklicht Vorschlag der ND-Leserinnenbrigade

    Bekanntlich unterbreitete die ND-Leserinnenbrigade Erfurt vor einiger Zeit den Vorschlag, die betrieblichen und kommunalen Kindereinrichtungen unter die zentrale Obhut der örtlichen Organe zu stellen. In den letzten Wochen beschäftigten sich die ständigen Kommissionen mit diesem Problem, und es stand auch auf der Tagesordnung aller drei Erfurter Stadtbezirksversammlungen ...

  • Zwei Strafminuten für Generatorenbauer

    Gramm und Millimeter haben den Braunkohlentagebau und die Großbaustellen des Bezirks Cottbus hinter sich gelassen und den Bezirk Potsdam erreicht. Nach dem Eintreffen im VEB LEW „Hans Beimler" in Hennigsdorf entschloß sich das Kampfgericht der G-&-M-DDR-Rundfahrt zwei Strafminuten wegen Behinderung aktiver Fahrtteilnehmer zu verhängen ...

  • Fließstrecke braucht kein Plansilvester

    Die konsequente Typung der Bauelemente, ja ganzer Industriegebäude, ist zwar das Kernproblem für das Funktionieren hochproduktiver Fließstrecken im Industriebau, aber es ist nicht das einzige. Die Vorzüge einer Fließstrecke bestehen gerade in der kontinuierlichen Serienproduktion auf lange Sicht. Auch dabei sind die Karl-Marx-Städter auf zu enge Grenzen gestoßen, die von den gesetzlichen Bestimmungen über die Planung und Finanzierung der Investitionsvorhaben vorgeschrieben werden ...

  • Unsere Vorteile nutzen

    Im Grunde genommen geht es darum, daß die großen Vorzüge unserer sozialistischen Produktionsverhältnisse nicht bewußt ausgenutzt werden, und das hemmt die Entwicklung der Produktivkräfte im Industriebau. Bietet uns nicht das sozialistische Eigentum an den Produktionsmitteln die vorteilhafte Möglichkeit, die Typisierung weit über den Rahmen eines Betriebes oder einer Vereinigung von Betrieben hinaus auf die gesamte Industrie auszudehnen? Kein einziger kapitalistischer Staat hat diese Chance ...

  • Tropik am Ausrüstungskai

    Neue Schiffsserie auf moderner Helling in Stralsund

    Stralsund (ADN). Auf dem ersten Tropik-Fischereifahrzeug einer von der Sowjetunion in Auftrag gegebenen Serie von 66 Schiffen werden am Ausrüstungskai der Volkswerft Stralsund gegenwärtig die Kühlanlagen montiert. Der zweite Tropik ist bis auf die Aluminium-Decksaufbauten schiffbaulich ebenfalls fertiggestellt, und die beiden nächsten 80 Meter langen Schiffe dieses Typs sind auf Kiel gelegt ...

  • Ein Sieger — aber gewonnen haben alle

    Mit wenigen zehntel Prozent liegen die beiden anderen Viehzuchtbrigaden in der Milchleistung hinter der Brigade Kramer. Das spricht für die gute Arbeitsmoral, den Fleiß und das große Können auch der anderen Brigaden. Zwar ist nur eine Sieger geworden, aber gewonnen haben in diesem Wettbewerb alle, vor allem unsere Republik ...

  • „Bitte in Schwimmzone zurückkommen!"

    35 neue Rettungstürme an der Ostseeküste aufgestellt

    Rostock (ADN/ND). Mit dem Bau von 35 neuen Rettungstürmen in den Ostseebädern des DDR-Küstenbezirkes hat sich die Zahl dieser wichtigen Beobachtungseinrichtungen für die Rettungsschwimmer in diesem Jahr auf insgesamt 128 erhöht Ein Teil dieser Türme sind mit Lautsprecheranlagen ausgerüstet. Oft werden allzu waghalsige Schwimmer an belebten Badestellen mit dem Ruf „Bitte zurückkommen!" wieder in die 200 bzw ...

  • Unzeitgemäße Maßschneiderei

    Die Volksvertreter und Mitarbeiter der örtlichen Organe in Karl-Marx-Stadt nehmen diese Verpflichtungen auch sehr ernst, und sie unterscheiden sich von den Kollegen in anderen Bezirken gerade dadurch, daß sie sich sehr gründliche Gedanken darüber machen. Aber sie können ihren Einfluß auf die Typung nur auf örtliche Bauwerke geltend machen, deren Investitionswert die 5-Millionen- DM-Grenze nicht überschreitet ...

  • Man nehme alle ähnlichen Bauvorhaben...

    Karl-Marx-Städter Industriebau bereitet Serienfertigung vor / Eine Fließstrecke voller Probleme

    Der Industriebau hat den größten Teil aller baulichen Investitionen des Siebenjahrplanes auszuführen, aber er ist mit seiner Einzelfertigung von Gebäuden der zurückgebliebenste Zweig unseres Bauwesens. Während im Wohnungsbau der Übergang von der handwerklichen Einzelfertigung zur industriellen Serienproduktion ...

Seite 4
  • Dank unserer klugen, guten Partei

    Nach der Ansprache des Genossen Walter Ulbricht auf dem Empfang für hervorragende Pädagogen der DDR dankten Lehrer aus verschiedenen Bezirken unserer Republik der Partei für die Hilfe, die ihnen ermöglichte, Erzieher einer neuen Zeit zu werden. Wir haben die kurze Rede der Oberstudienrätin Ilse- Maria Wedel (Gera) ausgewählt, weil in ihr das Vertrauensverhältnis zwischen Partei und Lehrer anschaulich sichtbar wird ...

  • Schule als kultureller Mittelpunkt

    Von Christel Nietsche, Landlehrerin in Piethen, Kreis Köther Ich bin die einzige Lehrerin an dei wenig gegliederten Landschule Piethen Als ich vor elf Jahren nach Piethen kam empfing unser Bürgermeister mich nicht gerade freundlich. Er war der Meinung Eine Frau können wir als Schulleiterir nicht gebrauchen ...

  • Die Konfliktherde in Deutschland durch Friedensvertrag beseitigen

    Vielleicht versteht mancher von diesen Lehrern manches in der Deutschen Demokratischen Republik noch nicht. Das liegt daran: Er hatte einfach keine Möglichkeit, die Deutsche Demokratische Republik zu sehen, sich mit ihrer Wirklichkeit vertraut zu machen. Wir sind der Ansicht, daß die Lehrer aus Westdeutschland Gelegenheit haben sollten, in großer Zahl unsere Republik zu besuchen ...

  • Unsere Schule setzt die besten Traditionen fort

    Vielleicht hat mancher von denen, die die Republik verließen, ehrlich geglaubt, er könne den ideologischen und' gesellschaftlichen Problemen, die in Deutschland nun einmal auf der Tagesordnung stehen, einfach aus dem Wege gehen. Das kann er aber nicht Es gibt eben nur eine Alternative zum deutschen Militarismus, ...

  • Mit tiefem \fertrauen begegnen

    Aus dem Referat des L Sekretärs des Zentralrats der FDJj Horst Schumann

    Seit der Veröffentlichung des Kommuniques des Politbüros zu Problemen der Jugend wird überall davon gesprochen, daß es vor allen Dingen notwendig ist, der Jugend Vertrauen entgegenzubringen. Das ist eine gute Sache und beweist, daß dieser Hinweis der Partei breites Verständnis findet, daß es notwendig ist, jetzt diese herangereifte Frage unserer gesellschaftlichen Entwicklung praktisch zu lösen ...

  • (Fortsetzung von Seite 1)

    die Schädlichkeit des Dogmatismus und Schematismus in der Pädagogik zu diskutieren. Natürlich kann man das tun. Das wird aber notwendigerweise blaß und lebensfremd bleiben. Der genannte Brief zeigt Konflikte, die im Prozeß der gesellschaftlichen Umwälzung in der Übergangsperiode entstehen, Konflikte zwischen Ideal und Wirklichkeit, zwischen dem Suchen des jungen Menschen und den Unvollkommenheiten vieler Erwachsener ...

  • Wie soll es nach dem Kongreß weitergehen?

    Mir scheint besonders wichtig, die Beschlüsse und Erkenntnisse des VI. Pädagogischen Kongresses nicht nur als Angelegenheit der Pädagogen, sondern als eine Sache zu betrachten, die natürlich Pädagogen und Eltern, aber darüber hinaus die ganze Eevölkerung angeht Nicht nur Pädagogen und Eltern, sondern ...

  • Das Ringen um eine neue Moral

    Durch die Pionierversammlung, die Mitgliederversammlung der FDJ und die „Zirkel aktueller Politik" wird die Entwicklung zur Parteilichkeit der Schüler unterstützt. Damit lernen die Pioniere und FDJler, sich im Kollektiv einen richtigen Standpunkt sowohl zu den politischen Fragen als auch zu den tagtäglichen Problemen des Lebens an der Schule und in der Gemeinschaft zu erarbeiten ...

  • Die Autorität des Lehrers wahren

    Wir als FDJ und Pionierorganisation verlangen von jedem FDJler und Pionier, daß er die Anweisungen eines Lehrers befolgt, das Vertrauen des Lehrers rechtfertigt und seine Autorität achtet. Keine Leitung der Pionierorganisation oder der FDJ hat das Recht, kritische Bemerkungen und Hinweise von Lehrern zu ignorieren ...

  • Erziehung in den Gruppen

    unsere Jugend vom frühesten Kindesalter an an eine bewußte Disziplin zu gewöhnen heißt, sie fähig zu machen, die neuen Normen des sozialistischen Gemeinschaftslebens einzuhalten. Das erreicht man nicht in erster Linie durch Verbote, durch Anordnungen, sondern durch die Schaffung des tiefen Verständnisses dafür, was dem einzelnen und dem Kollektiv nutzt oder schadet ...

  • Unsere Schule prägt das Gesicht der Menschen von morgen

    waren der irrtümlichen Auffassung, es wäre einfacher, in Westdeutschland die alten überlieferten und überlebten Lehrsätze zu deklamieren, als in der DDR schöpferisch das Neue, die neue Wissenschaft, die Lehre vom sozialistischen Aufbau, den Kindern lebendig zu vermitteln. Wir sind überzeugt, daß die ...

  • Die Ultras vergiften die Atmosphäre

    Wenn wir die westdeutsche Schule als Klassenschule einschätzen und entschieden gegen die Bestrebungen ankämpfen, sie in den Dienst der NATO und des Militarismus zu stellen, so dürfen wir doch nicht verkennen, daß es an den westdeutschen Schulen eine große Zahl fortschrittlicher Lehrer, ehrlicher Demokraten, guter und befähigter Erzieher gibt ...

  • Republikflucht — . Verrat am Volk

    Es gibt eine Anzahl Lehrer, die unsere Deutsche Demokratische Republik verlassen haben. Weshalb haben sie das getan? Sie B 7. Juni 1961 / ND / Nr. 155, Seite 4

Seite 5
  • Einer vom Werk

    Einem vom Werk gilt mein Besuch. Herzlich wenig ist mir von ihm bekannt. Ich kenne seinen Namen. Er ist auf ein Fernschreiben getippt, „Kurt Scheibel", in kleinen Buchstaben. Drei Nummern unserer Zeitung verraten ein wenig mehr. Der erste Schmelzer Kurt Scheibel ist ein Volkskorrespondent, einer aus dem Heer der Tausend,, das sich in freien Stunden hinsetzt, die Feder zur Hand nimmt und berichtet, was in den Betrieben der Republik vorgeht ...

  • Das große Los

    Schon die Mutter war mit dem Werk verbunden. Sie spundete Kohlen im Hafen, Korb für Korb aus dem Bauch der Schleppkähne. Es war der Hände harter Arbeit, damit die Schlote rauchten für die Barone und die Herren, die weniger auf das Leben der Menschen sahen als auf ihre Dividenden. Den Sohn stank die Plackerei vom ersten Tage an ...

  • Blick für alles

    Und weil Kurt Scheibel verstanden hat, daß es um die große Sache für uns alle geht, ist er selbstgefälligem Betriebsegoismus abhold geblieben. Als sie im benachbarten Gröditz Schwierigkeiten hatten, ging er sechs Wochen dorthin und half den Kumpeln, übers Ziel hinauszukommen. Aber dann hat der Schmelzer genug erzählt ...

  • Papierkrieg raubt Arbeitszeit

    Mit besonderem Interesse habe ich den Beitrag des Kollegen Kaiser verfolgt. Einmal, weil er vielen aus dem Herzen spricht, zum anderen aber auch, weil er Probleme aufwirft, die unbedingt einer Abhilfe bedürfen. Ich möchte dazu aus unserer LPG „Karl Marx", Markzwuschen, Kreis Jessen, berichten. Sie hat 2109 ha und umfaßt 6echs Ortschaften ...

  • Griff ins volle Menschenleben

    NotizenTon der Konferenz der ND>-Vdlkskorrespondenten in Berlin

    Volkskorrespondenten des ».ND*1 in Berlin. Aus allen Teilen der Republik waren säe am vergangenen Wochenende in den Friedrichshain gekommen, um gemeinsam mit ihrer Redaktion das Pressefest zu feiern. Nun fanden sie sich am Montag im Saalbau Friedrichshain ein, um Bilanz zu ziehen über das vergangene Jahr und sich über die kommenden Aufgaben auszusprechen ...

  • Kundendienst und Staatsratserklärung

    Anlaß meines Briefes ist die ungenügende Garantieleistung der Bezirksstelle des RFT- Kundendienstes Brandenburg (Havel) sowie des VEB Fernsehgerätewerk Staßfurt. Seit über acht Wochen befindet sich mein ,,_____•------------x Fernsehgerät wegen einer schadhaften Bildröhre in Reparatur. Die neue Bildröhre, die vom RFT- Kundendienst Brandenburg on die zuständige Vertragswerkstatt Schober geliefert werden sollte, ist während des Reichsbahntransportes abhanden gekommen ...

  • Der Mensch im Vordergrund

    Noch mehr aber solle sich auch der tägliche Kampf um die Erfolge; die Auseinandersetzung mit Mängeln in der Zeitung widerspiegeln. Mit dieser Forderung stand Joachim Fischer nicht allein, sie wurde auch von-den Volkskorrespondenten Gerhard Konowski, Maxhütte, Harry Domscheit, LPG Manschnow, Herbert Krippahl, Stahl- und Walzwerk Gröditz, u ...

  • Assistent bei einem guten Agronomen

    Vor zwei Jahren habe ich die Fachschule als staatlich geprüfter Landwirt verlassen, ein Jahr in der MTS Wriezen gearbeitet und ein weiteres Jahr als Agronom in meiner Heimat; und zwar in der MTS Mylau. Ich kann dem Artikel voll und ganz zustimmen. Man kommt mit großen Plänen und vielen guten Vorsätzen von der Fachschule ...

  • Ein ganzes Dorf schreibt mit

    der gewissermaßen sein ganzes Dorf mit zur Konferenz gebracht hatte. Er übergab der Redaktion die ersten hundert Seiten des fclietzower Tagebuches". „Vfir haben unseren Plan gemeinsam gemacht und sagten uns; der Kampf um seine Erfüllung soll nun auch gemeinsam aufgezeichnet werden. Unsere Kinder sollen einmal von den Sorgen und Freuden des Jahres 1961 wissen ...

  • Die Kühler platzten

    Kurt Scheibel ist bescheiden. Er liebt die großen Worte nicht. Was er sagt, belegt er auch gleich. Gut, er wurde als Aktivist ausgezeichnet. Die Urkunde spricht von der Einführung neuer Arbeitsmethoden, von Verbesserungsvorschlägen. Unser Mann sagt: „Ich nenne am besten mal ein Beispiel." 1950 platzten an einem Tag an sämtlichen Öfen die Kühler ...

  • Kopf voller Ideen

    Ja, und wie kam er nun zum Schreiben? Kurt Scheibel: „Das ist eine einfache Geschichte. Manchmal haben sie sich schon in der Familie drüber aufgeregt. Ich hab' meinen Kopf und kann es nicht lassen, mich um alles zu kümmern." In nächster Nähe der Wohnsiedlung gibt es einen Feuerlöschteich, der nicht abgezäunt war ...

  • Goldene Worte

    In einer großen Gemeinschaft wachsen die Probleme wie Pilze unter einem warmen Sommerregen. VK Inge Witze I, Erfurt Die gute genossenschaftliche Arbeit kommt nicht von allein. Nicht zu Unrecht sagt man: »Wie die Leitung, so die Leistung." Herbert Trost, Bömitz kVpk Anklam Wir haben doch alle ein gemeinsames Ziel, Arbeiter und Ingenieure: den Sozialismus, ober Privatwege kommt man nur schwerlich dahin ...

  • Eins plus zwei

    Die große Bereitachaft der VoMowcorrespondenten, ihrer Redaktion auch dabei zu helfen, kam in der Dfelcuoiion deutlich zum Ausdruck. „In unserem Leunawerk gibt es nur drei Volkskorrespondenten des ,ND'", sagte der Chemie-Facharbeiter Emst Zober und schlug vor: „Warum soll man nicht die Bewegung .Eins ...

  • Presse erwarb Vertrauen

    Der Vorsitzende der LPG „Florian Geyer" in Albinshof, Joachim Fischen trat den Beweis an, daß eine massenverbundene Presse sehr entscheidend auf die Steigerung der Produktion einwirken kann. „Wann ist denn eine Zeitung gut?1« fragte er. „Wenn sie es versteht, die Menschen zu begeistern, sie mitzureißen, in ihnen die Bereitschaft zu höheren Leistungen zu wecken ...

  • Stahlschmelzer und Berichterstatter

    Das Porträt eines Volkskorrespondenten /Von Klaus Beuchter

    A n der Eibbrücke wird gebaut Eine •£X Ampel regelt den eingleisigen Verkehr. Rotes Licht. Mein Nebenmann zündet sich eine Zigarette an. Drunten auf dem Wasser müht sich ein Schleppzug elbaufwärts. Vor dem grauen Himmel aber steht scharf umrissen wie ein Scherenschnitt das Stahl- und Walzwerk, das große Herz Riesas ...

Seite 7
  • DDR verurteilt die Rassenhetzer Südafrikas

    Interview mit Minister Sepp Schwab

    Mit Afrikanern solidarisch Frage: Herr Minister! Wie ist die Errichung der Südafrikanischen Republik zu bewerten und welchen Standpunkt nimmt die Regierung der Deutschen Demokratischen Republik ihr gegenüber ein? Antwort; Am 31. Mai dieses Jahres wurde die Südafrikanische Republik proklamiert. Diese ...

  • Amerikanische Reaktion Mast zum Angriff auf unsere Bruderpartei

    Oberstes Gericht der USA gibt grünes Licht für Kommunistenverfolgungen Generalsekretär Gus Hall: „Schwerer Schlag gegen Demokratie und Verfassung"

    Washington (ADN/ND). Mit fünf zu vier Stimmen traf der Oberste Gerichtshof der Vereinigten Staaten am Montag zwei Grundsatzentscheidungen, die die Kommunistische Partei der USA praktisch in Acht und Bann tun und der Regierung erlauben, den Terror gegen unsere Bruderpartei auf allen Gebieten zu verschärfen ...

  • Von Karl Krahn, Warschau

    Luxemburg, Jogiches-Tyska, Warski, Dzinrzyriski und Kasprzak, auch Marx, Engels, Lenin, Bebel, Mehring und Liebknecht. Die Ausstellung führt durch das Auf und Nieder des revolutionären Kampfes. Aus 5 sozialistischen Presseorganen vor 80 Jahren wurden bis zur Jahrhundertwende 30 und in den Jahren der Revolution 1905/06 bereits 90 Titel ...

  • Die Krise droht

    Bekanntlich ist Brasilien der bei weitem größte Kaffeeproduzent und Kaffeeexporteur der Welt. Aus der Kaffeeausfuhr stammen 60 bis 70 Prozent der Deviseneinnahmen des Landes. Gleichzeitig aber sind die Lagerhallen mit fast 50 Millionen Sack Kaffee vollgestopft. Das ist fast eine Welternte. Diese gewaltige Kaffeemenge drückt allein durch ihr Vorhandensein die Weltmarktpreise und verschlechtert so die Devisensituation des Landes ...

  • Der Ausweg

    Mit seiner Haltung gegenüber den sozialistischen Ländern verfolgt er indessen nicht nur die oben genannten innenpolitischen, sondern auch außenpolitische Ziele. Da wohlbekannt ist, daß die Entwicklung von Handelsbeziehungen durch die Herstellung normaler diplomatischer Verbindungen sehr stark gefördert werden kann, hat er einen neuen Kurs gegenüber den sozialistischen Ländern eingeschlagen ...

  • Bonn quittierte Niederlage

    Eine Delegation der Vereinigten Staaten von Brasilien unter Leitung des Sonderbotschafters Dantas unterzeichnete in Berlin mit den zuständigen Behörden der DDR ein Protokoll. Darin wird ein Handelsabkommen auf Regierungsebene zwischen den beiden Staaten angekündigt, mit dem das jetzige Handelsvolumen auf mindestens das Fünffache erhöht werden soll ...

  • Die letzten sechs Monate

    Die ganze Entwicklung wäre für Bonn nicht so überraschend gekommen, wenn es die brasilianische Außenpolitik im letzten halben Jahr aufmerksam verfolgt hätte. Seit jenem Januartag nämlich, an dem Präsident Quadros in der Urwaldxnetropole Brasilia seinen Vorgänger Kubitschek ablöste, ist Brasilia in seiner Außenpolitik zusehends selbständiger geworden ...

  • Portugal unter Anklage der UNO

    Sicherheitsrat zur Behandlung der Lage in Angola zusammengetreten

    New York (ADN). Auf Antrag von 42 afrikanisch-asiatischen Ländern und Jugoslawien ist der UNO-Sicherheitsrat am Dienstagnachmittag (New-Yorker Zeit) zusammengetreten, um die Lage in der portugiesischen Westafrikakolonie Angola zu erörtern. In dem Antrag der 43 Länder wird betont, daß Portugal durch die ...

  • Ein scharf es Schwert

    Am- Eingang des Museums am Dzier- ■cx zynski-Platz in Warschau steht ein Zitat aus einem Brief von Karl Marx und Friedrich Engels: „...Die Polen spielen also außerhalb ihres Landes eine große Rolle im Kampf um die Befreiung des Proletariats, sie sind internationale Kämpfer. Wenn sich dieser Kampf heute im polnischen Volk selbst entfaltet, dann möge die revolutionäre Presse ihn vorantragen ...

  • „DDR-Wirtschaft auf festen Füßen"

    Ghanas Landwirtschaftsminister Kojo Botsio über seine Reise-Eindrücke

    Accra (ADN-Korr.). „Es besteht kein Zweifel, daß die Wirtschaft der DDR auf außerordentlich sicheren und festen Füßen steht Die ökonomischen Potenzen der DDR haben mich stark beeindruckt." Dies erklärte in einem ADN-Interview der Minister für Landwirtschaft, Kojo Botsio. Botsio, der zur Frühjahrsmesse in Leipzig weilte, betonte, die Messe sei eine überzeugende Schau der leistungsstarken Wirtschaft der DDR gewesen ...

  • Die Ursachen

    Wie ist diese Entwicklung zu erklären? Bisher war Brasilien wie jedes lateinamerikanische Land (ausgenommen Kuba selbstverständlich) bei allen zeitweiligen Meinungsverschiedenheiten mit Washington in der Politik gegenüber den sozialistischen und den neutralen Ländern stets auf dem Kurs, der vom jeweiligen USA-Außenminister festgelegt wurde ...

  • Neue Bonner Drohung

    Bonn (ADN). Mit „diplomatischen Schritten" hat der Sprecher des Bonner Auswärtigen Amtes, Dr. Hille, am Montag der brasilianischen Regierung gedroht. Vor der Presse in Bonn brachte er das „Erstaunen und Befremden" der Bonner Regierung über die Reise des brasilianischen Sonderbotschafters Dantas in die DDR zum Ausdruck ...

  • 300000 Madrider feierten den 1. Mai

    Madrid (ADN). 300 000 Bürger von Madrid haben sich am 1. Mai entsprechend einem Aufruf der illegalen KP Spaniens zu einer Massendemonstration vereinigt. Dies berichtet am Dienstag die belgische Zeitung „Drapeau Rouge" unter Bezugnahme auf Mitteilungen von Reisenden, die am 1. Mai in der spanischen Hauptstadt weilten ...

  • Alte USA-Platte in Genf

    Genf (ADN/ND). Die internationale Laos-Konferenz in Genf setzte am Dienstagnachmittag ihre Arbeit fort. Nach den Reden des französischen Delegationschefs Jean Chauvel und des britischen Delegierten Macdonald wiederholte der USA- Vertreter Harriman die Behauptung von einer angeblichen Verletzung des Waffenstillstandes durch Regierungstruppen und Pathet-Lao-Streitkräfte ...

  • KPF schlägt Wahlbündnisse vor

    Sieg der reaktionären Parteien muß verhindert werden

    Paris (ADN-Korr.). Um einen Sieg der reaktionären Parteien bei den Generalratswahlen zu verhindern, hat die Kommunistische Partei Frankreichs ihre Bereitschaft erklärt, iür den zweiten Wahlgang in den Wahlkreisen, wo andere republikanische Kandidaten im ersten Durchgang am vergangenen»«Sonntag* die meisten Stimmen erhalten haben, ihre Kandidaten zurückzuziehen ...

  • Beileid der KPdSU

    Moskau (ADN). Das ZK der KPdSU hat dem ZK der KP Libanons zum Tode seines Generalsekretärs Farajalla Helou das Beileid ausgesprochen. Helou war vor kurzem in einem Gefängnis in Damaskus an 'den Folgen von Mißhandlungen gestorben. Helou wird als „treuer Sohn des libanesischen Volkes" und als „hervorragender Führer der arabischen nationalen Befreiungsbewegung und Kämpfer gegen den Imperialismus" gewürdigt ...

  • jsHaus Berlin" in Sofia

    Sofia (ADN-Korr.). Im Zentrum von Sofia ist am Montagabend das Restaurant „Berlin" eröffnet worden. An der Eröffnungsfeier nahm unter anderen der bulgarische Minister für Innenhandel,. Russi Christosow, teil. Von Seiten / der DDR waren Botschafter Rudi Jahn, Staatssekretär Hans Jendretzky und der Stellvertreter des Ministers für Außenhandel und Innerdeutschen Handel Erich Wächter anwesend ...

  • Will Brasilien seinen eigenen Weg gehen ?

    Zur Außenpolitik des Präsidenten Janio Quadros / Von Peter L o r f

    TTür die Südamerika-Experten im Bonx ner Auswärtigen Amt waren das einige recht heiße Tage. Die ohnehin ziemlich brüchige Hallstein-Doktxin hat in diesen Tagen einen neuen beachtlichen Riß erhalten. Dabei kam der Schlag gegen diese Doktrin, mit der die DDR in einer Art außenpolitischer Quarantäne gehalten werden soll, von einer für Bonn durchaus unerwarteten Seite ...

  • Glückwünsche für Sukarno

    Moskau (ADN). Der Vorsitzende des Präsidiums des Obersten Sowjets der UdSSR, Leonid Breshnew, Ministerpräsident Nikita Chruschtschow und weitere führende sowjetische Staatsmänner statteten am Dienstag dem indonesischen Staatspräsidenten Sukarno in dessen Residenz im Kreml einen Besuch ab. Sie gratulierten dem hohen Gast zu seinem 60 ...

  • Stapellauf in Leningrad

    Leningrad (ADN). Auf der Leningrader Admiralitätswerft lief jetzt der für die DDR gebaute 10 000-Tonnen-Tanker „Bohlen" vom Stapel. Im Juli erhält die DDR einen weiteren 10 000-Tonner, den Tanker „Zeitz". Unter der DDR-Flagge fahren bereits zwei Tanker, die auf der Leningrader Admiralitätswerft gebaut wurden ...

  • Sauerstoffanlage übergeben

    Hanoi (ADN-Korr.). Eine von DDR- Spezialisten entworfene und in Yen Vien bei Hanoi montierte Anlage zur Erzeugung von Sauerstoff wurde jetzt nach erfolgreichem Probelauf durch den Handelsattache der DDR-Botschaft dem Ministerium für Schwerindustrie der Demokratischen Republik Vietnam feierlich übergeben ...

  • Chruschtschow empfing laotische Politiker

    Moskau (ADN). Der sowjetische Ministerpräsident Nikita Chruschtschow empfing am Dienstag im Kreml den laotischen Ministerpräsidenten Souvanna Phouma und den Vorsitzenden des ZK der Patriotischen Front von Laos (Neo Lao Haksat), Prinz Souphanouvong, zu einer Aussprache.

  • FAJ-Goldmedaille für Gagarin

    Paris (ADN). Für hervorragende Leistungen bei der Eroberung des Weltraums wurde dem ersten Raumfahrer der Welt, Major J. A. Gagarin, am Dienstag die Goldmedaille der Internationalen Luftfahrtföderation (FAJ) zugesprochen.

  • Polnische Bauerndelegation in Berlin

    Berlin (ADN). Auf Einladung des Zentralvorstandes der VdgB traf am Dienstag eine Delegation des polnischen Bauernverbandes unter Leitung des Generalsekretärs Mieczyslaw Bodalski in Berlin

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  • MOSAIK DES TAGES

    398 Neubauwohnungen konnten im Monat Mai der Berliner Bevölkerung übergeben werden. Damit wurden in diesem Jahr bis zum 31. Mai insgesamt 2329 Neubauwohnungen von den Mietern bezogen. 3 kg neue Kartoffeln werden ab heute auf Sonderabschnitt S II der neuen Kartoffelkarte zum Verkauf freigegeben. Zum 25 ...

  • DAS EHRENWORT

    Am Montag fand in Bensheim an der Bergstraße ein Gespräch zwischen dem Präsidenten des westdeutschen Olympischen Komitees, Willi Daume, und dem Bonner Außenminister, von Brentano, statt. Die ersten Berichte darüber enthalten neben der üblichen Floskel von .völliger Übereinstimmung" die verblüffende Mitteilung, daß man sich in einigen Punkten des Flaggen-Protokolls nicht einig werden konnte, der NOK- Präsident aber dem Außenminister sein Ehrenwort gab, darüber Stillschweigen zu bewahren ...

  • Babiasch und Schulz im Halbfinale

    Herbert Olesch schied gegen den Olympiadritten von Rom, den Schotten McTaggert, aus Von unserem Sonderberichterstatter Han* AHmert

    Bei den Europameisterschaften im Boxen in Belgrad, waren am Dienstagnachmittag im Mittel- und Schwergewicht die letzten Acht noch nicht ermittelt — diese Kämpfe fanden teilweise erst am Abend statt —, da kämpften im Fliegengewicht bereits die ersten Boxer um den Einzug in das Halbfinale. Neben der reizvollen ...

  • IHAUPTSTADTJ I Von Unordnung zur neuen Ordnung Neun Monate Ärger — zwei Stunden Beratung mit Bürgern schuf Abhilfe Brandts soziale Wunder

    Zwei Meldungen der lebten Tage illustrierten, wohin Kanzlerkandidat Wilty Brandt Westberlin in den langen Jahren seiner Amtstätigkeit als „Regierender" Bürgermeister gebracht hat. Sie illustrieren gleichzeitig, was der Kanzlerkandidat meint, wenn er den westdeutschen Wählern die sozialen Wunder, die er in petto habe, erläutert ...

  • U. H. w. g.!

    Mit dem Namen des Herstellerbetriebes, Gütezeichen und evtl. Fehlerhinweisen ist jedes einzelne Ausstellungsstück gekennzeichnet, das in diesen Tagen im Klub der Jugend und Sportler an der Stalinallee unter dem Motto „Qualität mit Deiner Hilfe" der Bevölkerung — dem Käufer, dem Verkäufer und dem Hersteller — vorgestellt wird ...

  • Theaterprozeß

    Im Gerichtssäal I

    Im Saal 128 des Landgerichts in Charlottenburg begann dieser Tage ein Prozeß, der zwar ;bensogut in Neukölln oder Schöneberg mf dem Terminzettel hätte stehen könlen, in der Littenstraße am Alexander- Jlatz oder in Lichtenberg aber undenk- >ar wäre. Der Sachverhalt: Der Westberliner Zentner Wolff hatte seine Aufiahme in die sogenannte Freie Volksbühne beantragt, eine Organi- ;ation ...

  • Neue Technik im Haushalt

    Das Gleiche gilt — auf den zweiten Teil der Ausstellung angewandt — für den DFD. Die Kollegen von der Abteilung Arbeit der Räte der Stadtbezirke, die in der Halle ihren Sitz haben und sich alle Mühe geben, aus der nicht berufstätigen Bevölkerung weitere Arbeitskräfte zu gewinnen, sind mit Recht der Ansicht, daß die praktische Nutzanwendung des hier Gezeigten mancher bisherigen „Nur-Hausfrau" den Weg in den Beruf erleichtern würde ...

  • Noch einmal Jubel um Europameisterinnen

    Schauturnen im Berliner Klub der Jugend und der Sportler

    Die besten Turnerinnen der Europameisterschaften, die vor zwei Tagen in Leipzig zu Ende gingen, stellten sich am Dienstagabend noch einmal in einem Schauturnen im Berliner Klub der Jugend und der Sportler vor. Wie in Leipzig unterstrichen Ute Stärke und Ingrid Föst auch in Berlin, daß sie zu Recht Gold und Silber im Pferdsprung für die DDR errungen hatten ...

  • „Berlin" bringt Sojabohnen

    Die Schiffe unserer Handelsflotte «fanden sich am 6. Juni auf olgenden Positionen: Der Steckehiferdfrachter „Stoltera" löscht in Alexanrien (VAR) Düngemittel und Stückgüter us der DDR. Auf der Reise von Port aid (VAR) nach Liverpool (England) efindet sich der 10 000-tdw-Frachter Halle". Die „Leipzig" hat Aden (Saudiirabien) mit Ölkuchen und Stückgütern iir Port Sudan (VAR) verlassen ...

  • Wie wird das Wetter?

    Aussichten für Mittwoch, den 7. Juni 1961! Nach örtlichem Frühnebel vorübergehend heiter. Tagsüber aufkommende Quellbewölkung, besonders im Süden der DDR einzelne Gewitter. Tageshöchsttemperaturen 23 bis 28 Grad, tiefste Nachitemperaturen 12 bis 16 Grad. Schwach windig, nur in Gewittern vorübergehend böig auffrischend ...

  • Fußball-Lokalderby: Dynamo-Vorwärts

    NEUES DEUTSCHtAND Redaktion: Berlin W 8, Mauerstraße 39/40; Tel 22 03« — Verlag: Berlin N 54,' Schönhauser Allee 176, Tel. 42 59 51 — Abonnementspreij» monatlich 3,50 DM —Bankkonto: Berliner Staelt- Kontor. Berlin N 58. Schönhauser Allee 144; Konto-Nr. 4/1898 — Alleinige Anzeigenannahme DEWAQ .WERBUNG BERLIN; Berlin C X Rosenthaler Straße 28-31; and alle DEWAC3- Betriebe In den Bezirksstädten der DDR ■■•• Poittchedtkonto Berlin 1411 ...

  • MITTEILUNGEN DER PARTEI

    WeiBensee: Donnerstag, 8. Juni, 16 Uhr, Referentenanleitung für die 1. Mitgliederversammlung in der Kreisleitung, Zimmer 12. Wir bitten alle verantwortlichen Genossen der Grundorganisationen, daran teilzunehmen. Friedrichshain: Mittwoch, 7. Juni, Anleitung der ehrenamtlichen Parteisekretäre in den Stützpunkten ...

  • Kesselverpuffung im Kraftwerk Klingenberg

    Infolge eines Rohrreißers an einem Kessel des Kraftwerkes Klingenberg entstand am Dienstagmittag eine Verpuffung. Durch den austretenden Dampf wurden sechs Arbeiter verletzt Sie fanden sofort Aufnahme im Oskar-Ziethen- Krankenhaus. Vier von ihnen konnten nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden ...

  • Schöner leben — leichter leben

    Qualität mit unserer Hilfe / Schau im Klub der Jugend und Sportler geht alle an

    Seien wir ehrlich: Wie oft haben wir schon beim Kauf dieser oder jener Konsumgüter, Textilien, Möbel usw. diesen oder jenen kleinen oder großen „Webfehler" beanstandet, der uns die Freude an dem neuerworbenen Stück verdarb? Aber die in der Verkaufsstelle oder zu Hause gemurmelte Kritik half keinen Schritt weiter, weil sie den „Täter", den ...

  • Brumei nach Berlin

    Der Welt bester Hochspringer Walen Brumel (UdSSR) wird nach einer Mitteilung aus Moskau am 31. und 22. Juni in Berlin starten. An diesen Tagen findet im Walter-Ulbricht-Stadion der Hauptstadt der Leichtathletik-Länderkampf UdSSR-DDR statt. Die anderen Mitglieder der sowjetischen Mannschaft werden in Ausscheidungen am 13 ...

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Neutralität Der VI. Pädagogische Kongreß hat seine Aufgaben erfüllt Das Kernstück Das ganze Dorf packt zu „Das gestellte Ziel wurde erreicht" Schule des intensiven Lernens Würzburg protestiert gegen Raketen Bonn fordert erneut Atomwaffen SPD-Führer rufen Bonner Geheimdienst gegen eigene Mitglieder Weshalb ist dieser Kongreß so wichtig? Mahnung aus Moskau Ohne Auseinandersetzung kein Fortschreiten Unsere Schule prägt das Gesicht der Menschen von morgen Jung und alt im Heu Sozialistische Hilfe für Erfurt Anschlag auf KP der USA
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