17. Apr.

Ausgabe vom 09.04.1961

Seite 1
  • Der Fall Foertsch

    Bonn hat auf die sowjetische Note gegen die Ernennung des Nazigenerals Foertsch xüm Oberbefehlshaber der Bundeswehr geantwortet. Es ist eine Antwort, mit der die Adenauer-Regierung ihre eigene Bresthaftigkeit bis In die letzte schmutzige Falte entblößte. Diese Antwort, so vermelden westdeutsche Zeitungen, sei ...

  • Jugend der Hauptstadt geht voran

    FDJ-Bezirksdelegiertenkonferenz in Berlin eröffnet / Paul Verner überbrachte Grüße der Partei

    Berlin (ND). Die am Sonnabend in mehreren Bezirken begonnenen Delegiertenkonferenzen der FDJ stehen im Zeichen der Verwirklichung des Kommuniques des Politbüros zu Problemen der Jugend. Mit großem Beifall begrüßten die 800 Delegierten der Hauptstadt im Kultursaal des VEB Elektrokohle in Berlin- Lichtenberg den Kandidaten des Politbüros und 1 ...

  • Bonn als Feind der Völker Afrikas und Asiens verurteilt

    Peter Florin auf der internationalen Konferenz in Leipzig: Anerkennung der Deutschen Demokratischen Republik — Schlag gegen Neokolonialismus

    ses Ergebnis der Konferenz hin und bekräftigte gleichzeitig nochmals die unerschütterliche Solidarität der Bevölkerung und Regierung der DDR mit dem nationalen Befreiungskampf. Daraus ergibt sich die Schlußfolgerung, rief Peter Florin aus: „Wer gegen den Neokolonialismus ist, muß für die DDR sein." Die ...

  • Reiner Tisch in allen Lagern

    Auch VEB Bergmann-Borsig Berlin gibt eingespartes Material zurück

    Berlin (ND). »Nichtbenötigte Materialfonds in die Hand des Staates zurückzugeben" — dieser Forderung des 12. Plenums schlössen sich nach den Kollegen der Elektro-Apparate-Werke Berlin, der Berliner Bremsenwerke und des Karl- Marx-Werkes Potsdam-Babelsberg jetzt auch die Werktätigen des VEB Bergmann- Borsig Berlin an ...

  • Zum Nutzen aller

    wir sind der Ansicht, daß jede LPG die Möglichkeit hat in diesem Jahr über die staatlichen Planaufgaben hinaus Milch und Fleisch an den Staat zu verkaufen. Deshalb rufen wir alle landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften der DDR zum Wettbewerb auf, damit unser Arbeiter-und-Bauern-Staat weiter gestärkt wird ...

  • Wo die Arbeiter stark und mächtig wurden

    Tn unserer Republik rüstet sich die •*• Arbeiterklasse zur Feier des 15. Jahrestages der Vereinigung von KPD und SPD zur Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands. Auch in Westdeutschland werden die fortschrittlichen Arbeiter, die Genossen der KPD und der SPD, viele christliche und parteilose Arbeiter, diesen Tag begehen ...

  • Eine Sache der Bauernehre

    Die Genossenschaftsbauern haben sich in Auswertung des 12. Plenums des ZK Gedanken gemacht, wie sie entsprechend den Hinweisen der Erklärung der kommunistischen und Arbeiterparteien die landwirtschaftliche Produktion maximal steigern können. Sie wollen mit ihrer Tat dazu beitragen, daß das kapitalistische Lager vom sozialistischen Weltsystem im absoluten Umfange der Produktion bald überflügelt wird ...

  • WalterUlbridhtbesudifeDeiitsdieBüdierei

    Deutsche Nationalbibliothek und Wahrerin humanistischer Tradition

    Leipzig (ND). Den Aufenthalt des Vorsitzenden des Staatsrates, Walter Ulbricht, in Leipzig beschloß am Sonnabend ein Besuch in der Deutschen Bücherei. Nach einer herzlichen Begrüßung durch die Mitarbeiter führten der stellvertretende Hauptdirektor Rötzsch und Hauptdirektor L R. Prof. Dr. Fleischhack ...

  • Jeder kennt seinen Anteil

    Die Albinshofer Genossenschaftsbauern sagen auch, wie sie das erhöhte Ziel erreichen wollen: „Wir haben die Planauflage an Schlachtvieh, Milch und Eiern auf die Monate und Dekaden, bei Milch und Eiern sogar auf jeden Tag und jeden Vtehpfleger aufgeschlüsselt. Alle Brigaden und Arbeitsgruppen stehen im innergenossenschaftlichen Wettbewerb ...

  • Wieder Tischtennissieg gegen Westdeutschland

    Feking (ADN/ND). Nach dem 3:1-Sieg der DDR-Frauen feierten am Sonnabend bei den Tischtennis-Weltmeisterschaften auch, die DDR-Männer einen großartigen 5:3-Erfolg über Westdeutschland. In der mit Schneider, Pleuse und Reimann spielenden Siegermannschaft war der nun schon seit über einem Jahrzehnt ohne Unterbrechung an der Spitze des DDR- Tischtennis stehende Meister des Sports Heinz Schneider der überragende Mann ...

  • Weiterer Ausbau der Bücherei

    In einer Aussprache mit den leitenden Mitarbeitern beriet der Vorsitzende des Staatsrates über die Perspektive und den weiteren Ausbau der Deutschen Bücherei bis zu ihrem 50. Jahrestag im Herbst 1962. Er wies darauf hin, daß die Deutsche Bücherei ihre gute humanistische Tradition der Sammlung aller deutschsprachigen Literatur, gleichgültig welchen Charakters, beibehalten hat und ihn auch in Zukunft streng wahren wird ...

  • Kostbare Schätze

    Mit besonderem Interesse besichtigten Walter Ulbricht und seine Gattin den Raum, in dem der Grundstock der Deutschen Bücherei, die deutsche „Reichsbibliothek 1848" untergebracht ist, die zur Zeit der Deutschen Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche als Gründungsbibliothek des Deutschen Reiches angelegt wurde ...

  • Gegenseitige Unterstätzung zwingende Notwendigkeit

    „Unsere Konferenz ließ ein weiteres Mal den tiefen Zusammenhang und die Wechselwirkung zwischen dem Kampf (Fortsetzung auf Seite 2)

Seite 2
  • Wo die Arbeiter stark und mächtig wurden

    (Fortsetzung von Seite 1)

    machen. Die Zukunft Deutschlands erforderte die Errichtung einer wahr-' haft demokratischen, einer antifaschistisch-demokratischen Ordnung. Die ne'ue Macht, die' antifaschistisch-demokratische Staatsmacht — eine Form der revolutionär-demokratischen Diktatur der Arbeiter Und Bauern —, war eine, Staatsmacht, wie sie bereits von Lenin* als wichtigste Form des gesetzmäßigen Übergangs zurri Sozialismiis entdeckt wurde ...

  • Eichmann-Freunde wollen sich reinwaschen

    . Chmielewski-Prozeß — ein untaugliches Alibi ' Ausland läßt sich nicht täuschen

    Der Eichmann-Prozeß wirft seine Schatten voraus. Bonn möchte sich von der aus allen Ländern erhobenen .Anklage rein waschen, es begünstigte die NS- Gewaltverbrecher. Und man will vor allem von der Tatsache ablenken, daß die Hintermänner und intellektuellen Urheber der Morde, wie Adenauer- Staatssekretär Globke ...

  • Wer bestimmt ?

    ■ Wer einreisen darf, wer vor Gericht iund ins Gefängnis kommt, wer und was iverboten wird, bestimme ich — das ist Schröder, Adenauers Innenminister. Am Freitag wurde er in Bonn noch „demokratischer": Das Schicksal der Arbeiterforderungen, Gewerkschaftsfragen entscheide ich. Man sieht, Schröder hat nicht vergessen, wie es bei seiner SA zu Führers Zeiten zuging ...

  • Der Haifisch öffnet seinen Rachen

    Das große Geschäft mit den Aktien des Volkswagenwerkes Ist da! Am Freitag begann ihr öffentlicher Handel an den westdeutschen Börsen, und schon schnellten die Kurse auf das Doppelte des Ausgabewertes. Nützt das dem kleinen Mann-, von denen dieser oder jener eine Aktie erworben hat? Der „Volksaktionär", der ein Monatsverdienst von einigen hundert D-Mark hat und dessen Wohlfahrt die Adenauer-Regierung vorgibt im Auge -zu haben, verspürt davon keinen Nutzen ...

  • Wir stehen zu unserer DDR

    Hamburg (ADN-Korr./ND). Das Deutsche PEN-Zentrum Ost und West*, dem Schriftsteller aus beiden .deutschen Staaten angehören, veranstaltete am Freitag und Sonnabend in Hamburg nun auf Einladung der-Hamburger Zeitschrift ,-,Die Zeit" literarische Diskussionen über „Tolstoi — die Krise der Kunst und wir" sowie ...

  • Hinter den Blutrichtern stand Globke

    Kein Zweifel über Mitwirkung an der „Polenstrafrechtsverordnung"

    Schwerin (ND). Höhepunkt des dritten Verhandlungstages vor dem Bezirksgericht Schwerin gegen den Angeklagten Johannes Breyer ehemals Landgerichtsrat am faschistischen Sondergericht 2 in Posen, war das Gutachten. Professor Dr.. Steinigers, Präsident der Deutschen Liga für die Vereinten Nationen, Mitglied des Weltfriedensrates und Professor mit Lehrstuhl für Völkerrecht an der Berliner Humboldt-Universität, der als Sachverständiger gehört wurde ...

  • Hochaktuelles Tatsachenmaterial

    „Was will Westdeutschland tun", fragte Genosse Florin, »wenn Indien, Ceylon, Ghana, die VAR und andere Länder im wohlverstandenen eigenen Interesse normale Beziehungen zur DDR aufnehmen? Will die westdeutsche Industrie auf diese Märkte verzichten? Will die Bonner Regierung in eine selbstverschuldete Isolation gehen? Die Frage stellen heißt sie beantworten ...

  • Alle Nazis ans Licht zerren

    WN-Bundeskongreß: Kundgebungen gegen die Hitlers im Bonner Staat

    'Stuttgart (ADN). „Wir sind stolz darauf, Fleisch vom Fleische unseres Volkes zu sein. Gemeinsam mit allen Demokraten führen wir in Westdeutschland den Kampf um eine Änderung des politischen Kurses, um Abrüstung, Freiheit und Verständigung." Das erklärte der Geschäftsführer des Präsidiums der westdeutschen VVN, Max Oppenheimer, in seinem Rechenschaftsbericht zu Beginn(,des zweiten Tages des WN-Bundeskongresses in Stuttgart-Untertürkheim ...

  • Flucht in den Tod

    Täglich mindestens ein Selbstmord aus wirtschaftlicher Not in Hamburg

    Hamburg (BPB/ND). Täglich macht mindestens ein Einwohner Hamburgs seinem Leben aus i wirtschaftlicher Not ein Ende. In den meisten Fällen konnten finanzielle Verpflichtungen infolge der schleichenden Geldentwertung oder unvorhergesehener Umstände wie Krankheit nicht eingehalten werden. Das Statistische ...

  • Amipanzer zerwühlten neue Saaten

    Mühevolle Arbeit der Bauern in wenigen Stunden völlig vernichtet

    Creußen (Oberfranken) (ADN). Frisch bestellte, Felder. Straßen, und Schönungen zenvülilten .. ameriljanisghe; Panzer bei Kriegsübungen. in' .den "Kreisen'"Pegriitz uncTBayreuth. Die Bauern der Gemeinden um: Creußen, Kreis'Pegnitz, die gerade damit fertig geworden waren, die Schäden der Atomkriegsmanöver „Winterschild II" und anderer Kriegsübungen auf Straßen und Feldern zu beseitigen, mußten nun erleben, daß die stählernen Kolosse der Besatzer wiederum alles verwüsteten ...

  • Bonn ais Feind der Völker

    (Fortsetzung von Seite 1)

    der DDR und aller friedliebenden Deutschen zur Bändigung des westdeutschen Militarismus und dem nationalen Befreiungskampf der unterdrückten Völker Afrikas, Asiens und Lateinamerikas erkennen. Dieser Kampf in Deutschland ist ein Abschnitt der allgemeinen Front des antiimperialistischen Kampfes in der Welt ...

  • Textiljugend kämpft gegen Notstandsgesetze

    Wuppertal (ADN). Im Namen von mehr als 66 000 jungen Textilarbeiterinnen und Arbeitern Westdeutschlands forderten am Freitag die 78 Delegierten des V. Jugendtages der Gewerkschaft Textil/Bekleidung In Wuppertal den Hauptvorstand ihrer Gewerkschaft auf, alle geeigneten Maßnahmen zu treffen, um die von der Bonner Regierung vorbereitete Notstandsgesetzgebung zu verhindern ...

  • Dritter Pockenfall in Ansbach

    Ansbach (ADN). Ein dritter Pockenfall ist mit aller Wahrscheinlichkeit in Ansbach, das am Freitag von der Weltgesundheitsorganisation in Genf zum „örtlichen Infektionsgebiet" erklärt worden ist, aufgetreten. Nach einer Mitteilung des Gesundheitsamtes von Sonnabend ist jetzt auch der Vater des an Pocken erkrankten Fotografen unter Symptomen erkrankt,, die auf eine Pockeninfektion hindeuten, Der Mann war bisher mit 14 anderen gefährdeten , Personen, die ...

  • Gesinnungsprozeß gegen Journalisten eröffnet

    Dortmund (ADN/ND). Wegen seiner Tätigkeit als Redakteur der „Freien Welt", einer Zeitschrift der in Westdeutschland verbotenen Gesellschaft für Deutsch-sowjetische Freundschaft, in den Jahren 1952 bis 1954 begann am Freitag In Dortmund ein Prozeß gegen den Herner Journalisten Werner Blumenthal. Durch seine Artikel in der „Freien Welt", die lange vor dem Verbot der Gesellschaft erschienen, soll sich Blumenthal der „Staatsgefährdung und Geheimbündetei" schuldig gemacht haben ...

  • Erneut Beugehaft

    Dortmund (ADN). Zum zweiten Male innerhalb weniger Monate verhängte die Politische Strafkammer des Landgerichts Dortmund Beugehaft: Sie verurteilte den Gronauer Bürger Rudi Fey zu einer vierwöchigen Beugehaft und 50 D-Mark Geldstrafe. Die gleiche Strafkammer hatte auch die Mülheimer Bürgerin Martha Hadinski zu Beugehaft verurteilt, aus der sje erst nach mehrmonatiger Kerkerhaft vor wenigen Wochen entlassen worden war ...

  • Prof. Dr. Windisch gestorben

    Berlin (ND). Der Direktor des Bereiches Zellphysiologie am Institut für Medizin und Biologie der Deutschen Akademie der Wissenschaften zu Berlin, Genosse Prof. Dr. habil. Friedrich Windisch, ist am 7. April im 66. Lebensjahr gestorben. Das Leben und Schaffen des Verstorbenen, der auch als Professor mit Lehrstuhl für Biochemie an der Berliner Humboldt- Universität tätig war, standen besonders im Dienste der Krebsforschung ...

  • OTV Hessen: Es gibt zwei deutsche Staaten

    Kassel (ADN). Die Existenz zweier deutscher Staaten erkennen die Delegierten des Landesbezirkstages der Gewerkschaft ÖTV Hessen in Kassel an. In einer Entschließung fordern sie die Adenauer-Regia-uns auf. „von der realpolitischen Tatsache der bestehenden staatsrechtlichen Verhältnisse auszugehen". Auf der Delegiertentagung verlangte der ÖTV-Vorsitzende Adolf Kummernuß von der Bundesregierung eine aktive Politik für die Wiedervereinigung Deutschlands ...

  • Georg Kaufmann 70 Jahre

    Berlin (ND). Der Parteiveteran Genosse Georg Kaufmann, Berlin, wird heute 70 Jahre. In einem vom Ersten Sekretär des ZK und Vorsitzende^ des Staatsrates, Walter Ulbricht, unterzeichneten Schreiben wird besonders gewürdigt, daß der Jubilar seit 1914 in der Arbeiterbewegung tätig ist und sich stets als ein treuer Sohn seiner Klasse bewährt und unermüdlich seine Kraft für den Sozialismus eingesetzt hat ...

  • KPD-Kreisleitung warnt

    Velbert (ADN). In einem Flugblatt an die Metallarbeiter in Velbert wendet' sich die Kreisleitung der KPD gegen die Notstandsgesetze und gegen die Atomausrüstung der Bundeswehr. Die Notstandsgesetze, so heißt es in dem Flugblatt, sollen den Gewerkschaften die letzten demokratischen Rechte rauben und so die Arbeiterschaft willkürlich den Konzernen ausliefern ...

  • NEUESDEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM

    Hermann Axen. Chefredakteur; Georg Hansen. Dr. Günter Kertzscher stell v Chefredakteure; Eberhard Heinrich. Redaktionssekretär; Horst Bltschkowski, Walter Florath. Dr Rolf Gutermuth, WUH " Köhler. Karl-Ernst Reuter ,

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  • WISSENSWERTES ÜBER DIE BAUMWOLLSPINNEREIEN

    '„50 Prozent unserer gesamten Textifproduktion hangen davon ab, ob wir die Baumwollgarne so produzieren, wie das im Plan vorgesehen ist Die Produktion von Baumwollgarnen soll 1961 um fast 13 Prozent erhöht werden. Das ist nur zu er» reichen, wenn in allen Baumwollspinnereien voll dreischichtig gearbeitet wird und wenn nirgendwo Verzögerungen bei der Inbetriebnahme der neuen Kapazitäten eintreten ...

  • Und die Technik?

    So notwendig die Werbung von Arbeitskräften für die Baumwollspinnereien gegenwärtig ist, sollten wir dennoch nie außer Acht lassen, was Genosse Bruno Leuschner auf dem 12. Plenum betonte: „Die Betriebe müssen sich darauf einstellen, daß die Produktion nicht mit zusätzlichen Arbeitskräften enoeitert werden kann ...

  • Zerstückelter Urlaub

    Im Ledigenheim wohnt auch Isolde Raguse. die vor zwei Jahren aus Egeln im Bezirk Magdeburg nach Venusberg kam. Will sie in ihren Heimatort fahren, so muß sie mindestens sechsmal umsteigen und braucht für die günstigste Verbinduns zehn Stunden Fahrzeit. Damit sich diese Fahrt für Isolde lohnt, ohne daß sie eine Fehlschicht verursacht, nimmt sie zu Jeder Heimfahrt einen Tag ihres Jahresurlaubs ...

  • Frauen, die ihren Mann stehen

    Da ist in Venusberg die Kollegin Charlotte Hofmann, die in der Spinnerei schon ein silbernes Jubiläum feiern konnte: Seit 26 Jahren steht sie an den Spinnmaschinen, und davon 13 Jahre ununterbrochen im Dreischichtenbetrieb. Im Spinnsaal des Zwickauer Werkes hat Johanna Ungethüm ihren Arbeitsplatz. Vor ...

  • Die Pause und die Grippe

    Fragten wir einen Werkdirektor, einen BGL-Vorsitzenden oder eine Spinnerin, woran es liegt, daß ein Teil der Baumwollspinnereien den Plan nicht erfüllt, so kam die Antwort wie aus der Pistole geschossen: „Gebt uns Arbeitskräfte, und wir werden unseren Plan erfüllen!" Es summt Arbeitskräfte fehlen. Aber genügt diese Feststellung, verbunden mit einem SOS-Ruf? In Venusberg lief vor uns während eines Schneesturmes eine Arbeiterin in ihrer leichten Arbeitsschürze über den Hof ...

  • Heldentum unserer Tage

    Was bewegte diese Mädchen und jungen Frauen, in die Baumwollspinnerei hinüberzuwechseln ? Wurden sie entlassen, gab es in ihren Branchen keine Arbeit mehr für sie? Einfach lächerlich, daran nur zu denken. Natürlich wurden sie dort genauso benötigt, und wahrscheinlich hat ihr Weggang sogar eine Lücke gerissen ...

  • Haus der Langeweile?

    Wir fanden aber auch Dinge, mit denen die Arbeiterinnen keineswegs zufrieden sind. Manches kann man sofort verändern, manches muß gründlich überlegt werden. In Venusberg gibt es ein Ledigenheim. Dort haben 37 junge Arbeiterinnen aus dem oberen Erzgebirge, aus Dresden, Magdeburg oder Rostock ihr zweites Zuhause ...

  • Der Nacht-Speiseplan

    Wird diese aufopfernde Arbeit der Baumwollspinnerinnen gewürdigt? Wird alles getan, um ihnen die Arbeite- und Lebensbedingungen so gut es geht zu erleichtern? Wir sahen uns in beiden Spinnereien um und fanden viel "Gutes, vor allem auf dem Gebiet des Handels und der Arbeiterversorgung. In Zwickau ist die Kantine Tag und Nacht geöffnet ...

  • Vor de Nachtschicht

    Zur Erleichterung der Hausarbeit für die werktätigen Frauen schloß die Zwickauer Baumwollspinnerei einen Vertrag mit dem örtlichen Dienstleistungsbetrieb ab. Dreimal wöchentlich von 12 bis 15 Uhr können die Arbeiterinnen in einem dafür eingerichteten Raum im Betrieb Wäsche und Bekleidung zum Waschen oder Ausbessern abgeben, die dann mit betriebseigenen Fahrzeugen zur Wäscherei befördert werden ...

  • ilwi iiu. Notizen vom sozialistischen Wettbewerb der Baumwollspinnerinnen aus Zwickau und Venusberg Von Eberhard Russek und Bernhard Gebauer

    "lAT ir begannen unseren Streifzug bei " Nummer 23 von, 23 Baumwollspinnereien] die um höhere Produntionsergebnisse wetteifern: der Baumwollspinnerei Zwickau. Sie war wochenlang im sozialistischen Wettbewerb das Schlußlicht. Unser zweites Ziel war die Feinspinnerei „Erzgebirge" in Venusberg (Kreis Zschopau) ...

  • Die Unbefugten

    O, es gibt noch mehr solcher schier unlösbarer Probleme. Das Betreten des Heimgeländes ist nämlich „Unbefugten streng verboten". Wenn nun Gisela ihren unbefugten Freund erwartet, dann muß er aus etwa 50 Meter Entfernung unbefugt trillern, bis ihn zufällig jemand hört. Ein paar Stunden Beisammenseins mit ihren Freunden und Verlobten im die Bauarbeiter auf den Großbaustellen, doch immerhin ein gutes Dutzend in jedem Werk ...

  • Raiimwnllindustrie steht

    Mit der Werbung Hand in Hand sollten sich die örtlichen Volksvertretungen und Räte um die ständige Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Textilarbeiterinnen bemünen. Allein im Kreis Flöha könnten sofort etwa 90 ehemalige Baumwollspinnerinnen ihre Tätigkeit wieder aufnehmen, wen» ihre Kinder in Krippen oder Kindergärten untergebracht würden ...

  • Werbung nach Schema F

    Unabhängig davon ist es freilich nach wie vor notwendig, Frauen und Mädchen zu gewinnen, die für längere Zeit frei-

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  • Die Jahrbücher des Films 1958 und 1959

    Für wen sind diese Bücher? Als Ausgangspunkt für die Beurteilung einer Neuerscheinung kann diese Frage bei den beiden bisher im Henschelverlag erschienenen „Jahrbücher des Films" nicht mit einem Federstrich beantwortet werden. Vom Betriebsbibliothekar des größten Erfurter Produktionsbetriebes VEB Optima beispielsweise erfuhren wir, daß die jetzt vorgelegte Ausgabe 1959 zu den gefragtesten Titeln zählt und nur auf Vorbestellung ausgeliehen werden kann ...

  • Das Gewandbausorchester unter Cbatscbaturjan

    Auf einer Konzertreise durch mehrere musikalische Zentren Europas begriffen, weilt der sowjetische Komponist Aram Chatschaturjan nun in der DDR. Er konzertierte mit eigenen Werken in Erfurt und Leipzig und wird am 14. April auch in Berlin ein Konzert leiten. Wird der Name des heute siebenundfünfzigjährigen armenischen Komponisten genannt, so denkt jeder an das Ballett „Gajaneh" und vor allem an den ...

  • Anwalt der Vernunft

    Zum 70. Geburtstag von Hans J. Rehfisch

    In Hans J. Rehfisch* Leben gibt es eine Episode, die für ihn bezeichnend ist Er war damals noch im erlernten Beruf des Juristen, den er erst 1921 aufgeben konnte. Als Richter in Berlin sollte er streikende Arbeiter aburteilen und — sprach sie frei. Da legte man ihm nahe, sich doch lieber auf der anderen Seite der Schranke als Anwalt zu betätigen ...

  • Auf der Suche nach dem Menschen

    Wahrheit und Schema in den DEFA-Filmen „Der Fremde", „Die Liebe und der Co-Pilot", „Ein Sommertag macht keine Liebe"

    „Ich unterhalte midi manchmal mit den jungen Autoren und frage: Worüber schreibst du? Da sagt der eine: .Ich konzipiere einen Roman Ober den Bau.' Na, das Ist aktuell, nicht? Der andere sagt: .Ich schreibe etwas über die Chemie', und ein dritter sagt: .Ich schreibe etwas über die Landwirtschaft.' In dem, < was diese Autoren damit meinen, liegt ein Symptom ...

  • Konflikte „hinter der Szene"

    Herbert Jobst hat sich mehrfach als unkonventioneller Schriftsteller bestätigt. Er sucht auch in diesem Film die echte Problematik eines großen moralischen Durchbruchs (Steigerung der Arbeitsproduktivität im Braunkohlenbergbau) zu erfassen. Er führt einen „Fremden" In eine Arbeitsbrigade ein, die täglich „aufgerundete" Prozentzahlen abrechnet ...

  • Gute Ansätze

    Benno Pludra will in „Ein Sommertag macht keine Liebe" bewußt eine kleine Liebesgeschichte erzählen. Er tut das in einer den Jungen Menschen vertrauten, im Leben gut erfaßten Sprache ohne Schnoddrigkeit, mit Poesie und verschweigt auch die zahlreichen hektischen Intervalle nicht, die erstes Liebesaufkeimen so bittersüß machen ...

  • Lenin-Studium im Schneesturm

    Zum 70. Geburtstag des Genossen Walter Stoecker

    Kampf für den Anschluß der USPD an die junge revolutionäre Vorhut der deutschen Arbeiterklasse, die Kommunistische Partei Deutschlands >md an die Kommunistische Internationale. Als Angehöriger der Delegation der USPD zum II. Kongreß der Kommunistischen Internationale nach Moskau entsandt, hatte er Gelegenheit, mit Lenin zu sprechen und trug nach seiner Rückkehr wesentlich zum Anschluß des linken Flügels, der überwiegenden Mehrheit der USPD, an die KPD im Dezember 1920 bei ...

  • Gründlichere Menschendeutung fehlt

    Die Autorengemeinschaft Creutz, Andriessen, Groschopp hat mit einigen Filmen die Ansprüche an „Unterhaltungskost" steigern helfen. „Die Liebe und der Co-Pilot" ist aber bei aller routinierten Zusammenfassung menschlicher Erscheinungsformen glerchfalls nicht viel mehr als eine in vielen Details amüsierende Materialsammlung ...

  • Problematik in Watte verpackt

    Ist der Mensch nicht in seinem Wesen erfaßt, so gibt es auch keine echte, durchgehende Fabel. Trotz seiner großen Lebenserfahrung mußte der Regisseur Johannes Arpe also auch diesen Prozeß schuldig bleiben. Unablässig wird geredet, festgestellt, zusammengefaßt. Aber die Inhalte, die Handlungen, bleiben verborgen ...

  • Stets ungebrochen

    Genosse Stoecker gehörte zu den führenden Funktionären der KPD, die in der ""Jacht der faschistischen Reichstagsbrandprovokation in die Hände der Gestapo fielen. Nach der Haft in Sonnenburg und Lichtenburg stand er in Buchenwald zusammen mit Theo Neubauer und Albert Kuntz an der Spitze der ersten Parteigruppe des Lagers ...

  • Entlarvte Kriegstreiber

    Stoeekers besonderes Wirkungsfeld wurde seine Tätigkeit als Abgeordneter im Deutschen Reichstag, als Sprecher der KPD in außenpolitischen Fragen und von 1924 bis 1931 als Vorsitzender ihrer Reichstagsfraktion. Unvergessen bleiben seine im Namen der Partei erfolgten Enthüllungen der antisowjetischen Kriegspläne des deutschen Monopolkapitals im Frühjahr 1929 ...

  • Mit Liebknecht und Thälmann für Arbeitereinheit

    Die „agitatorische Betätigung im staatsfeindlichen Sinne", die hier als „unmoralisch" verfemt wurde, war unermüdlicher Kampf des jungen gebürtigen Kölners in der sozialistischen Jugendbewegung, im Sinne der antimilitaristischen Aufklärungsarbeit Karl Liebknechts. Früh schon war Genosse Stoeeker. 1891 geboren, Mitglied der Arbeiterjugend und 1908 der Sozialdemokratischen Partei geworden ...

Seite 5
  • Praxisnähe als Tradition

    Ein weiteres, den deutschen Techniker auszeichnendes Merkmal ist die von ihm gepflegte- enge Verbindung von Theorie und Praxis. Die Notwendigkeit hierfür wurde von vielen Hochschullehrern schon frühzeitig erkannt. So forderte z. B. im Jahre X903 der damalige Rektor der TH Dresden, Leonidas LewicM, daß der Student möglichst früh im Gang seines Studiums mit praktischen Problemen des gewählten Faches vertraut wird ...

  • Technik und Völkerfreundschaft

    Der deutsche Ingenieur ist im Grunde stets weltoffen gewesen. Sein Streben nach technischem Fortschritt widerspricht chauvinistischen Schranken. Die Technik, das ist ihr Ziel, soll zur Veränderung der ganzen Welt führen. Das aber ist von den ökonomischen Bedingungen abhängig, unter denen sie gehandhabt wird ...

  • Leben ohne Wolfsmnral

    Mit Interesse habe ich die Diskussionsbeiträge zur Wolfsmoral des Herrn Sander gelesen. Dabei kann ich mich aber keinesfalls einverstanden erklären mit dem Beitrag von M. Herrmann („ND" vom 21. März 1961), indem es heißt: „Das Ich dominiert stets, auch in der Form des Sozialismus..." Zu einer solchen Meinung kann man doch nur kommen ...

  • Bilanz gezogen

    Die Parteiorganisation der Philosophischen Fakultät der Ernst-Moritz-Arndt-Universität in Greifswald beschäftigte sich kürzlich mit den Ergebnissen der wissenschaftlichen Arbeit an der Fakultät sowie mit den Hemmnissen, die noch besseren Leistungen der Gesellschaftswissenschaftler im Wege stehen. Es ergab sich eine kritische Bilanz ...

  • Humanistisches Anliegen

    Oft hört man die Ansicht, die deutsehen Ingenieure hätten deshalb große Leistungen vollbringen können, weil sie sich ausschließlich der Technik und dem techlischen Fortschritt verschrieben und sie ils Selbstzweck betrachtet hätten. Diese Ansicht enthält nur eine halbe Wahrheit: 3ewiß gehörte es zur „Ingenieurgesinlung", dem technischen Fortschritt verhaftet zu sein, aber die wirklich großen technischen Leistungen entsprangen ebenso dem Wunsche, dem menschlichen Wohlstand voranzuhelfen ...

  • Naturwissenschaft erzieht

    Die deutsche Ingenieurausbildung zeichnet sich vor allem durch die Vermittlung umfassender naturwissenschaftlicher Erkenntnisse aus. Das intensive Beschaff tigen mit den naturwissenschaftlichen Grundlagen hat nicht nur Bedeutung für das vom einzelnen zu erwerbende technische Niveau, sondern ist in gewissem Sinne auch charakterbildend ...

  • Nationale Verpflichtung

    Dazu ist es erforderlich, daß der Techniker seine hohe Verantwortung hinsichtlich der Volkswirtschaftsplanung und Leitung der Industrie erkennte Nur sc kann sich das humanistische Anliegen des Technikers, den Wohlstand und den Segen des technischen Fortschritts in alle Länder unserer Erde zu tragen, erfüllen, Damit eröffnen sich der Technik und dem Techniker in seiner Arbeit für die Zukunft Perspektiven, die wir in ihrei Größe nur zu erahnen vermögen ...

  • Grobgemahlenes

    - Ein alter Grieche sagte: „Lange zvoai mahlen die Mühlen der Götter, doch mahlen sie Feinmehl." Die Abrechnung einet Einsatzes von Studenten der Veterinärmedizin aus Berlin dauerte auch lange Im Frühling des Jahres 1960 waren dii Scholaren nämlich über. Land gezogen um Rinder und Schweine zu impfen und zu besamen ...

  • Partei der Menschlichkeit

    Mit wachsendem Interesse verfolge ich die Veröffentlichungen auf Eurer Seite „Geistige Probleme unserer Zeit". Ehe ich selbst meine Meinung zum Egoismusproblem darlege, möchte ich Euch beglückwünschen zu dem erfreulich offenen Stil dieses Meinungsstreites, der den „Konflikten im eigenen Hause" nicht ausweicht, sondern um ihre Lösung ringt Die Polemiken von Kraemer und Seifert („ND" vom 26 ...

  • Freude über Gemeinsamkeit

    ... Eine große Freude war für mich die Seite „Geistige Probleme unserei Zeit". Ich finde, daß diese Seite sogai eine Notwendigkeit ist. Die bis jetzt erschienenen Artikel geben auf manch« Fragen Antwort, sie fordern zur Diskussion direkt heraus. Jetzt habe ich so viel Zeit, mich mit diesen Fragen zu beschäftigen, und lese diese Artikel immei wiener Zum Artikel „Ist der Mensch eii Egoist?" möchte ich sagen, daß es In Sozialismus keine Egoisten mehr gebei sollte ...

  • Riesaer Betriebsakademie

    Die Werkleitung, der Rat der Betriebsakademie und die Betriebsgewerkschaftsleitung des VEB Stahl- und Walzwerk Riesa hatten die Dozenten ihrer Betriebsakademie und nebenberufliche Lehrkräfte am 21. März 1961 zu einer ersten Dozentenkonferenz in das Klubhaus der Gewerkschaften „Joliot Curie* eingeladen ...

  • Reiches Geistesleben

    Der Chefarzt des Landambulatoriums Eggesin im Kreise Ueckermünde, Dr. Ernst Pitroff, betonte in einer Stellungnahme zur Rede von Walter Ulbricht auf dem 12. Plenum des ZK der SED, er könne nur vollauf bestätigen, daß sich die Angehörigen aller Bevölkerungsschichten der DDR frei entfalten können. „Ich habe beispielsweise als Arzt glänzende Arbeitsbedingungen und auch In meiner Betätigung in der Freizeit sind mir keinerlei Beschränkungen auferlegt", sagte er unter Hinweis darauf, daß er z ...

  • Mitbestimmung des Ingenieurs

    Aus dieser Situation des «Alleinseins* resultiert u. a. auch als typisch bürgerliche Erscheinung die ausschließliche Ergebenheit gegenüber dem Werk. Ver? stärkt wird das noch durch die Tatsache, daß im Kapitalismus für den Techniker der Einfluß auf das von ihm Geschaffene mit Abschluß seiner technischen Tätigkeit beendet ist ...

  • Mord und Totschlag

    Die westdeutsche Polizei registriert« 1959 1020 Mord- und Totschlagsdelikte das sind 11 Prozent mehr als 1954 un< 7 Prozent mehr als 1958. Für das Jahr 1959 weist diese Statistil 5250 Fälle des Raubes und der raube rischen Erpressung aus, fast 50 Prozen mehr als 1954. In dieser Deliktgruppi zeigt sich ein besonders starkes Ansteiget der Jugendkriminalität ...

  • Sinnbild soliden Schaffens

    Leistung und Berufung des deutschen Ingenieurs 7 Von Dr. Herbert Schröter, Technische Hochschule Dresden

    Der deutsche Ingenieur gilt in der Welt lach wie vor als Sinnbild soliden Schaf- :ens. Wie hat er sich diesen Ruf verdient? iVie konnte er diesen Ruf angesichts der jewaltigen technischen Leistungen ande- •er Völker bewahren? Wie konnte er, der ahrzehntelang als Angestellter imperlaistischer Konzerne ...

  • Kostspielige Bildung

    Der allgemeine Preisanstieg der letzter zehn Jahre führte in Westdeutschland wie aus dem Jahrbuch des Statistischer Bundesamtes hervorgeht, u a. zu folgenden Ergebnissen: Bereits 1959 hatte sicr der Preis für ein Paar Schuhe gegenübej dem Vorkriegspreisniveau auf 233 Prozent erhöht; die Preise für Konfektions, herrenanzüge sind auf 246 Prozent ge stiegen ...

  • Verhältnisse der gegenseitigen Hilfe

    „ND"-Leser erörtern die Frage, ob der Mensch seiner Natur nach ein egoistisches Wesen ist

    Unser Beitrag „Ist der Mensch ein Egoist?" hat eine anhaltende, breite Diskussion unter den Lesern des „ND" ausgelöst. In unzähligen Briefen wenden sie sich gegen die imperialistische Wolfsrrioral des Herrn Sander, der da behauptet hatte, der Mensch sei seiner Natur nach ein tierischer Egoist. In vielen ...

  • Eigene Lehrbücher

    Wissenschaftler der Technischen Hochschule Dresden haben in den vergangenen Monaten zahlreiche neue Lehrbücher entwickelt Prof. Dr. Lunze schrieb ein Lehrbuch über die Berechnung elektrischer Stromkreise, Prof. Dr. Mierdel und Diplomingeniuer Wagner verfaßten Aufgaben für die Theoretische Elektrotechnik, und Prof ...

  • Zeit zum Studium

    Die „Universitätszeitung" der Karl- Marx-Universität Leipzig veröffentlichte in ihrer jüngsten Ausgabe ein Interview mit dem Direktor des Mathematischen Instituts der Universität, Prof. Dr. Beckert, zu der Frage, wie der Stundenplan der Studenten entlastet werden kann. Prof. Dr. Beckert ist der Meinung, daß durch bessere Koordinierung der Fächer ausreichend Zeit zum Selbststudium gewonnen werden kann ...

  • Studententreffen in Wien

    Auf Einladung der Universität Wien beteiligt sich eine Delegation, die sämtliche Theologischen Fakultäten der DDR vertritt, am „Europäischen Treffen evangelischer Studenten" vom 8. bis 13. April 1961 in Wien. Die DDR-Studenten werden sich an der Diskussion zum Thema „Evangelische Verantwortung für Kirche und Welt" mit Berichten aus dem Leben der DDR beteiligen ...

  • Jährlich 1000 Lehrer

    Mehr als 1000 Lehrer verlassen jähr lieh das Staatliche Leningrader Päd agogische Herzen-Institut, die größt Lehrerbildungseinrichtung der Well 11600 Jugendliche vieler Nationalitätei studieren 1961 an den zehn Fakultätei des Instituts, die mit ihrer Vielzahl ai Fachrichtungen und speziellen Lehr Stühlen eine fundierte fünfjährige Aus bildung ermöglichen ...

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  • Genosse Krause ganz groß

    Ich arbeite im Rat des Stadtbezirks PanTcow als Referentin für Jugendfragen. Im allgemeinen ist die Arbeit unter der Jugend im Wohngebiet unzureichend. Um so mehr freute ich mich über Genossen Krause, der Wohngruppensekretär der Partei in der Kleingartenanlage Blankenfelde ist. Genosse Krause schlug vor ...

  • Das Gütezeichen „Q"

    Im Bezirk Schwerin nehmen die jugendlichen Mitarbeiter der Konsumgenossenschaft entscheidenden Anteil, die mustergültige und kontinuierliche Versorgung der Bevölkerung mit Waren des täglichen Bedarfs zu organisieren. Vorbild für alle ist die Jugendbrigade „Philipp Müller" vom Konsum-Landwarenhaus Domsühl, Kreis Parchim, die als erste auf dein" Gebiet des Handels im Bezirk Schwerin mit dem Ehrentitel „Brigade der sozialistischen Arbeit" ausgezeichnet wurde ...

  • Erzogen — nicht „'rausgeschmissen'' Besuch bei Bodo

    „Den alten Bodo gibt es nicht mehr", versicherte uns Bodo Krause, der junge Berliner Arbeiter aus dem VEB Fahrzeugausrüstung, dessen Haltung vor über einem halben Jahr den'Anstoß zu unserer großen Jugenddiskussion „Rausschmeißen oder erziehen?" gab. Während . der Diskussion entschieden sich die Leser des „Neuen Deutschland" für den zwar mühevolleren Weg des Erziehens, des Ringens um den Menschen ...

  • Größere Rechte für Architekten

    IV. Bundeskongreß des BDA beendet / Als Fachverband anerkannt

    Mit der offiziellen Anerkennung als Fachverband wurde nach dreitägigen Beratungen der IV. Kongreß des Bundes Deutscher Architekten in Berlin beendet. Durch die vom Minister für Bauwesen ausgesprochene Anerkennung übernimmt der BDA größere Rechte und Pflichten. Er wird künftig stärkeren Einfluß auf alle mit dem Bauen in Zusammenhang stehenden Planungsfragen nehmen und staatliche Aufträge ausführen ...

  • Beweglichkeit in Handel und Versorgung

    wer sich tagtäglich um die Verbesserung unserer Lebensbedingungen Gedanken macht, ist erfreut, mit welcher Prägnanz gerade diese Probleme auf der 12. Tagung des ZK behandelt worden sind. Es ist zu begrüßen, daß die Verkaufsstellen beginnen, sich zu spezialisieren. In Leipzig ist man schon gut vorangekommen, denn die ...

  • Wende in Dessau

    Wir wurden uns schnell darüber klar, daß für die sozialistische Erziehung der gesamten Jugend in erster Linie die Partei in Verbindung mit dem sozialistischen Jugendverband verantwortlich ist. In den Betrieben ist dank der Arbeit unserer Genossen und der sozialistischen Brigaden das Bewußtsein der Jugend gewachsen, dafür könnten wir viele Beispiele bringen ...

  • Keine Antwort ist eine schlechte Antwort

    Unser Leser Wolfgang Kaden aus Hohenstein-Ernstthal schrieb dem Direktor des VEB Galvanotechnik in Leipzig O 5 am 30. Januar 1961 einen Brief Ein paar Tage zuvor hatte er sich in der HO-Verkaufsstelle 230 einen Fruchtentsafter Typ .Pirouette" gekauft, der nach dem ersten Gebrauch ausfiel, weil das Schleudersieb des Gerätes dezentriert ist ...

  • Nach Feierabend nicht allein

    Leser schreiben zu Jugendfragen / Die Wandlung des jungen Arbeiters Bodo

    Etwa ein halbes Jahr lang führten wir unter dem Motto „Rausschmeißen oder erziehen?" eine Diskussion über die sozialistische Erziehung der Jugend, an der sich einige hundert Leser beteiligten. Das Schlußwort dieser Diskussion hat inzwischen das Kommunique des Politbüros zu Problemen der Jugend.gegeben ...

  • Die Antwort des Futtermeisters:

    Das ist natürlich so eine Sache. Auf Wiesen mit ungünstiger Zusammensetzung der Grasnarbe, das heißt bei einigen sehr schnell wachsenden Obergräsern, kann das Überhüten richtig sein. Aber in der Regel steigt der Heuertrag durch das Überhüten der Wiesen nicht an. sondern er geht zurück. Die Kreisleitung ...

  • An der Nase herumgeführt

    1959 haben wir uns im Wohnbezirk 201/202 in Karl-Marx-Stadt eine herrliche Anlage geschaffen. Bei den vorbereitenden Arbeiten wurde der Jugend versprochen, daß eine Kleinstsportanlage mit allen Möglichkeiten zum Volleyball- und Federballspiel dazugehören werde. Begeistert gingen die Jungen und Mädchen an die Arbeit ...

  • Sie helfen dem Futtermeister

    Erstes Echo aus der Republik / Viehzuchtbrigadier Freiheit: Das ist das Richtige / Kreisleitung Strasburg schaltet schnell

    Die ersten Empfehlungen des DDR- Futtermelsters Prof. Dr. Schick („ND" vom 29. März und 2. April) sind gut angekommen. Das beweisen die zahlreichen Zuschriften an unsere Redaktion. Wilhelm Freiheit, Viehzuchtbrigadier der LPG „Neues Leben" in Gehren, Kreis Strasburg, schreibt: Ich habe „Des Futtermeisters Osterei" und den vorherigen Beitrag über den Futtermeister aufmerksam gelesen ...

  • Neue Wohngebiete

    Löbau (ADN). Ein völlig neues Wohngebiet entsteht gegenwärtig im Süden der Oberlausitzer Kreisstadt Löbau, wobei ein Teil der 1000 Wohnungen in Großblockbauweise errichtet wird. Noch in diesem Jahr sollen die ersten 100 Mieter einziehen. Für das kommende Jahr sieht der Bauplan die Übergabe von 200 Wohnungen vor ...

  • Ein Westberliner zur Republikflucht

    Ich halte es für sehr wichtig, die Umgebung eines jungen Menschen und seinen Umgang kennenzulernen. Die wichtigsten Helfer des Pädagogen und Erziehers sind große Geduld, Beharrlichkeit, Systematik und nicht zuletzt das eigene, gute Beispiel. Wir haben hier in Westberlin nicht wenige Fälle mit jungen Menschen aus der DDR erlebt, deren letzter Anstoß zum Verlassen der Republik im groben und fahrlässigen Verhalten älterer Kollegen gegenüber den jüngeren, unerfahrenen lag ...

  • 138 000 DM auf Afrika-Sparbuch

    Karl-Marx-Stadt (ADN). Die Bevölkerung des Bezirkes Karl-Marx-Stadt hat rund 138 000 DM auf das Afrika-Sparbuch des Verbandes der Deutschen Journalisten eingezahlt. Dieses Ergebnis hervorragender Hilfe für die jungen afrikanischen Staaten wurde auf einer Abschlußveranstaltung des VDJ-Bezirksverbandes in Karl-Marx-Stadt bekanntgegeben, an der über 400 Einwohner der Bezirksstadt teilnahmen ...

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    Richtkrone über Urlauberdorf

    Neustrelitz (ADN). Richtfest feierten am Freitag die Bauarbeiter des FDGB- Urlauberdorfes bei Klink an der Müritz. Nach zehnmonatiger Bauzeit sind die 50 erdgeschossigen Bungalows, der Kindergarten, das Klubhaus und das Wirtschaftsgebäude rohbaufertig. Dem Richtfest wohnten afrikanische Gewerkschafter aus Togo und Südwest-Afrika sowie Gäste aus Jordanien bei ...

  • Der Kunde hat das Wort

    Es ist doch so. Kommt eine Käuferin nach Hause und hat nicht das bekommen, was sie braucht, oder Ärger mit den „Handelsexperten" gehabt, erzählt sie °s der Familie. Die Familie ärgert sich auch. Der Mann erzählt es den Arbeitskollegen und so weiter. Wem nutzt das aber? Ich bin der Meinung, der Kunde sollte alle Möglichkeiten wahrnehmen, die den Handel verbessern ...

  • Den Kollegen ein Lob

    Kürzlich sandte ich dem Konsum-Bekleidungswerk „Kobra" in Brandenburg (Havel) eine eingerissene Herrenhose zu, die in diesem Betrieb hergestellt worden ist. Schon vierzehn Tage später erhielt ich sie in bestem Zustand zurück. Die Kosten waren sehr gerin» Den Kollegen des Bekleidungswerkes gebührt ein Lob ...

  • Blütenpracht in Werder

    Werder (ADN). Buchstäblich über Nacht hat die Obststadt Werder bei dem herrlichen Frühlingswetter Ihr Blütenkleid angelegt. Unter den warmen Strahlen der Frühlingssonne haben nach den bereits zu Ostern blühenden Pfirsichbäumen in den letzten Tagen auch die frühen Kirschen- und Pflaumensorten ihre Blütenknospen ...

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  • Britische Linke hat ein gutes Programm

    Zu den Ergebnissen des 27. Parteitages der KP Großbritanniens / Von Dr. Franz K r a h 1

    Tfür die nächsten zwei Jahre haben die ■*- britischen Kommunisten eine feste und — was noch mehr ist - korrekte Marschroute, deren Befolgung unzweifelhaft zu weiteren großen Erfolgen im Kampf um Frieden, Demokratie und ein besseres Leben für die britische Arbeiterklasse führen wird.' Der 27. Parteitag der Partei hat erneut bestätigt, daß das Hauptgewicht der Parteiarbeit auf dem Bemühen um die Erhaltung des Friedens und die Herbeiführung einer Politik der friedlichen Koexistenz liegen muß ...

  • Der Hund

    \ktie erst Jetzt bekannt wurde, ereignete sich w kürzlich in Kairo ein Zwischenfall mit einem Hund. Der Hund war kaltblütig von einem westdeutschen Diplomaten niedergeschossen worden mit der Begründung, er habe ihn gestört. Der Hund gehörte dem ägyptischen Arzt Dr. Wahid Rafaat, der Im VAR- AuBenministerium Beschwerde einreichte ...

  • Edward Ochab in Katowice: Arme von Strauß sind zu kurz

    Angriff auf die Grenzen der DDR wäre Angriff auf die Grenzen Polens

    Katowice <ADN-Korr./ND). „Auf Wacht an der Westgrenze der Deutschen Demokratischen Republik steht nicht allein die Bevölkerung der 'DDR, sondern die Macht des ranzen sozialistischen Lagers." Das erklärte das Mitglied des Politbüros des ZK der PVAP und Spitzenkandidat für den neuen Sejm in Slask, Edward Ochab, am Freitagnachmittag auf einer Wahlversammlung im überfüllten Saal des Kulturhauses der Katowicer Zinkhütte ...

  • Berechtigte Warnungen

    Immer mehr wächst auch in den nordischen Ländern die Erkenntnis, daß die Warnungen der DDR vor den verhängnisvollen Folgen der Atom- und Revanchekriegspolitik Bonns vollauf berechtigt waren und sind'. Es wächst die Erkenntnis der Gefahr, daß besonders solohe mit Westdeutschland verbündeten Länder wie Dänemark und Norwegen entgegen ihrem Willen in kriegerische Abenteuer des deutschen Militarismus hineingezogen werden können ...

  • Auch im Lebensinteresse der nordischen Staaten

    Die Tatsache, daß 16 Jahre nach Beendigung des zweiten Weltkrieges noch immer keine vertragliche Friedensregelung erfolgt ist, bietet den Revanchisten in Westdeutschland | Möglichkeiten für ihre Atomkriegsvorbereitungen und für ihre offenkundige Absicht, eine friedliche Entwicklung in Deutschland und Europa zu stören ...

  • Nazigenerale streben nach Schlüsselstellungen

    Der. deutsche Militarismus Ist .unablässig und nicht ohne Erfolg bestrebt, seine Position in den Führungsgremien zu verstärken. Es wurden weitere bedeutende Posten In der NATO von führenden Bonner Militärs besetzt Der Kriegsverbrecher und Hitler-General Heusinger. übernahm z. B. die Funktion des Vorsitzenden des Ständigen Militärausschusses der NATO ...

  • Gespräche Kennedy-Macmillan beendet

    Kein Hinweis auf die Notwendigkeit konkreter Schritte zur Abrüstung

    Washinfton (ADN). USA-Präsident Kennedy und der britische Premierminister Macmillan haben am Sonnabend in Washington zum Abschluß ihrer mehrtägigen Besprechungen ein gemeinsames Kommunique herausgegeben. Darin heißt es, es sei bei den Unterredungen ein „sehr hoher Grad von Übereinstimmung" bei der Beurteilung der zur Diskussion stehenden Probleme erzielt worden ...

  • DDR warnt Norwegen und Dänemark vor Bonn

    Militaristen planen die Neuauflage der alten Abenteuer / Zum 21. Jahrestag des faschistischen Überfalls auf Nordeuropa

    Berlin (ADN). Ein Sprecher des Ministeriums für Auswärtige Angelegenheiten der Deutschen Demokratischen Republik erklärte aus Anlaß des 21. Jahrestages des faschistischen Oberfalls auf Dänemark und Norwegen: Die Ereignisse der vergangenen 12 Monate haben die in der Erklärung der Regierung der DDR anläßlich des 20 ...

  • Zunehmende westliche Gegensätze

    Cambridge (Massachusetts) (ADN). Voller Befürchtungen über die Zukunft des Westens äußerte sich am Freitag der britische Premierminister Macmillan in einer Rede in Cambridge im USA-Staat Massachusetts. Der britische Regierungschef, der unmittelbar von Besprechungen mit USA-Präsident Kennedy kam, mußte gleichzeitig zugeben, daß die sozialistischen Staaten einen Machtzuwachs zu verzeichnen haben ...

  • Eingeständnis eines SPD-Abgeordneten

    Auch der SPD-Bundestagsabgeordnete Heinrich Ritzel hat nach seiner Rückkehr von einem dreiwöchigen Studienaufenthalt in Israel erklärt, die Bevölkerung dieses Landes beobachte voller Sorge die Refaschisierung des Bonner Staatsapparates. In der britischen Zeitung „New Statesman" schreibt ein Leser, Chimen Abramsky; „Es ist nicht erstaunlich, daß Adenauer über den Eichmann-Prozeß beunruhigt ist ...

  • ND-Korrespondent nach Jerusalem

    Adenauer am Vorabend des Eichmann-Prozesses sehr beunruhigt

    Berlin (NO/ ADN). Am kommenden Dienstag beginnt in Jerusalem der mit großer Spannung erwartete Prozeß gegen den 54 Jahre alten ehemaligen SS-Obersturmbannführer und millionenfachen Mörder Adolf Eichmann. Im Gerichtssaal werden zahlreiche1 Diplomaten, offizielle Beobachter Max Kahane und fast 600 Journalisten ans 35 l/ändern anwesend sein ...

  • 135 000 treten in den Streik

    Kopenhagen (ADN-Korr.). 135 000 Arbeiter der dänischen Eisen- und Metallindustrie sowie des Transportgewerbes werden in der nächsten Woche in einen unbefristeten Streik treten, um höhere Löhne durchzusetzen. Dies wurde am Sonnabendnachmittag von dem staatlichen Schlichter in Kopenhagen nach einer Urabstimmung bekanntgegeben ...

  • CGT fordert Verhandlungen

    Paris (ADN-Korr.). Das Büro des französischen Allgemeinen Gewerkschaftsbundes (CGT) hat die sofortige Aufnahme von Verhandlungen mit der Provisorischen Algerischen Regierung (GPRA) gefordert. In einem Kommunique wird die Regierung für die Verzögerung der Verhandlungen, die am Freitag in Evian beginnen sollten, verantwortlich gemacht ...

  • Rebe

    ist der Einig« Castro (links) und Staatspräsident Dorticos des USA-Vizepräsidenten Johnson, der am Donnerstag in Genf weilte, um mit der amerikanischen und britischen Delegation zu beraten, sowie mit der Stellungnahme des amerikanischen Senators Gore, die als Forderung, die Konferenz zu sprengen, gewertet werden kann ...

  • Um Kenyattas Freiheit

    Nairobi (ADN). Mit dem Bauminister Ibrahim Nathoo ist jetzt der dritte Miilster aus der Regierung Kenias ausge- ;reten. um der Forderung der Bevölkerung des Landes nach unverzüglicher Freilassung des Nationalhelden und Präsidenten der Afrikanischen Nationalunion [KANU). Jomo Kenyatta, Nachdruck zu verleihen ...

  • Westen legt Minen in Genf

    Genf (ADN). Die Genfer Dreimächtekonferenz über die Einstellung der Kernwaffenversuche hat am Freitag beschlossen, sich auf Montag zu vertagen. Die Freitagsitzung dauerte nur fünf Minuten. Zu diesem Ergebnis schreibt TASS: „Wie bekannt wird, sind die Vertreter der USA und Großbritanniens faktisch einer" Erörterung der sowjetischen Vorschläge, die der Konferenz unterbreitet wurden, ausgewichen ...

  • Globke vor Gericht!

    Tel Aviv (ADN}. „Hans Globke und alle Exnazis vors Gericht!", „Laßt Adenauer nicht in den Eichmann-Prozeß eingreifen!" und „Keine israelischen Waffen für Bonn!" forderten am Sonnabend mehrere tausend israelische Überlebende aus Ghettos und Konzentrationslagern mit einem Protestmarsch in Tel Aviv. Die von der Vereinigung ehemaliger Widerstandskämpfer und Ghetto-Überlebender organisierte Demonstration endete mit einer Kundgebung, auf der die Todesstrafe für Eichmann verlangt wurde ...

  • USA-Jäger schoß eigenen Bomber ab

    Washington (ADN). Ein USA-Düsen-> jäger vom Typ F-100 schoa am Freitag bei einem Übungsflug über dem amerikanischen Bundesstaat Neu Mexiko einen zum Strategischen tuftkomrnando der Vereinigteni Staaten'"gehörenden Atomfaomber vom Typ B-52'mit'•einer Rakete ab. Der Abschuß soll nach fünfmaligem Anflug „aus Versehen" erfolgt sein ...

  • Manolis Glezos 4m Hungerstreik

    London (ADN). Wie erst jetzt bekannt wird, sind am Mittwoch 8000 eingekerkerte griechische Widerstandskämpfer und Antifaschisten — unter ihnen der Nationalheld Manolis Glezos und der Vorsitzende der Seeleutegewerkschaft, Ambatielos — in einen dreitägigen Hungerstreik getreten. Die Patrioten erklärten, Ziel ihres Hungerstreiks sei die Durchsetzung einer allgemeinen Amnestie für die politischen Häftlinge in Griechenland ...

  • • Kong Le einverstanden

    Hanoi (ADN). Hauptmann Kong Le hat, über den Sender „Stimme von Laos" den Beschluß des Komitees für Frieden, Neutralität, nationale Einheit und Eintracht begrüßt, die jüngsten Laosvorschläge der Sowjetunion voll und ganz zu billigen. Er erklärte sich einverstanden, daß die internationale Überwachungs- und Kontrollkommission ihre Tätigkeit zur Kontrolle eines Befehls zur Feuereinstellung wiederaufnimmt ...

  • ZK der KP Niederlande tagte

    Den Haag (ADN). Mit der Vorbereitung des XX. Parteitages der KP der Niederlande, der im Mai stattfindet, befaßte sich das ZK der Partei auf einer Sitzung. Das ZK besprach die Thesen für den Rechenschaftsbericht: Es beschloß, dem Parteitag die Erörterung eines neuen Parteiprogramms zu empfehlen, das 1962 auf einem außerordentlichen Parteitag endgültig bestätigt werden soll ...

  • Kumpel besetzten Gruben

    Rom (ADN). Bergarbeiter in drei Grubenzentren Sardiniens halten seit Donnerstag die Gruben besetzt, um ihre Forderungen nach höheren Löhnen durchzusetzen. Die Bergarbeiter beschlossen, dem Beispiel ihrer Kollegen von der Montecatinigrube in Monte Vecchio zu folgen, die Ostern nach dreiwöchigem Streik unter Tage ihre Forderungen durchgesetzt hatten ...

  • Journalistenunion in Mali

    Bamako (ADN-Korr.). Eine nationale Journalistenunion ist in Bamako, der Hauptstadt der Republik Mali, gegründet worden. Sie hat es sich zu ihrer Aufgabe gemacht, mit allen Mitteln zur Entwicklung des Informationswesens und der Presse des jungen afrikanischen Staates beizutragen und die Solidarität und Freundschaft mit allen Völkern zu festigen ...

  • Britisches Schiff brennt

    Bahrein (ADN). Das britische 5000-Tonnen-Fracht- und Passaglerschiff „Dara" ist am Freitag bei schwerem Sturm im Persischen Golf rund 480 Kilometer östlich der Insel Bahrein in Brand geraten. An Bord des Schiffes, das sich auf dem Wege von Kuweit nach Muscat befand, waren mehr als 500 Passagiere.

  • Französische Jugendliche: „Frieden in Algerien!"

    Paris (ADN-Korr.). In Vitry bei Paris gingen am Freitag 150 Jugendliche, die vor der Einberufung in die Armee stehen, auf die Straße und demonstrierten gegen die Fortsetzung des Krieges in Algerien. Sie riefen in^ Sprechchören: „Frieden in Algerien!". „Keine Einberufung mit 18 Jahren!".

  • Ungarns Botschaft dankt

    Der Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter der Ungarischen Volksrepublik in der DDR, Istvän Rostäs, dankt allen Freunden und Genossen, die anläßlich des 16. Jahrestages der Befreiung Ungarns vom Faschismus ihm und seinen Mitarbeitern Glückwünsche übersandten.

  • Mohammed Davud abgereist

    Moskau (ADN). Der afghanische Ministerpräsident Sardar Mohammed Davudj der sich als persönlicher Gast des sowjetischen Ministerpräsidenten Chruschtschow in Moskau aufgehalten hatte, ist am Sonnabend mit einem Sonderflugzeug vom Typ „IL 18" in die Heimat abgereist.

  • 18 000 demonstrierten in Taegu

    Seoul (ADN). 18 000 Südkoreaner haben am Freitag in Taegu gegen die antikommunistische Gesetzgebung der John- Chang-Regierung protestiert und die' Freilassung von 43 Personen verlangt, die1 bei früheren Protestkundgebungen verhaftet' Wurden.

  • Bernal bei Chruschtschow

    Moskau (ADN). Der sowjetische Ministerpräsident Nikita Chruschtschow empfing am Freitag den Präsidenten des Weltfriedensrates, Professor John Bemal.

  • Gelbfieber in Äthiopien

    Addis Abeba (ADN). Bereits mehrere tausend Todesopfer hat eine Gelbfieber- Epidemie gefordert, die im Südwesten von Äthiopien wütet.

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  • Wie Hans in die richtige Lehre kam

    Kabelwerkerinnen gaben Beispiel kollektiver Erziehung / Was ein Brigadetagebuch verrät

    Das ist die Geschichte des 17jährigen Hans L., von „Hänschen", wie ihn die Frauen der Brigade „Otto Nagel" im Kabelwerk Oberspree nennen. Es ist die Geschichte eines Berliner Jungen unserer Tage, die anders hätte ausgehen können, wenn nicht ... Aber wie und warum das alles so kam, das erzählen die Frauen in ihrem Brigadetagebuch selbst, in dem sie uns ein wenig blättern ließen ...

  • Rostock neuer Tabellenführer

    3:1-Sieg gegen Lok Leipzig / 1:0-Erfolge für ASK und Dynamo / Aufsteiger noch ohne Punkt

    SC Dynamo Berlin-SC Aktivist 1 :0 Der Sieg der Berliner, den der kleine Schmidt in der 18. Minute sicherstellte, war verdient. Vor allem in der ersten Halbzeit brachte das kurzweilige Spiel Höhepunkte, zumal sich auch Brieske gegenüber dem Vorjahr spielerisch verbessert zeigte. Nach dem Wechsel allerdings verflachte die Begegnung, und vor allem Dynamo (Poklitar) vergab zahlreiche Chancen ...

  • Zweiter hinter China!

    Die deutsche Tischtennis-Nationalmannschaft der Männer hat bei den Mannschaftswettbewerben der Weltmeisterschaften in Peking in der Gruppe A mit sieben Siegen und nur einer Niederlage einen hervorragenden zweiten Platz hinter China erkämpft Das ist das Ergebnis des großartigen 5 :3-Sieges über Westdeutschland — siehe Seite 1 — und der leichten 5:0-Erfolge gegen Nepal und Burma am Sonnabend, dem Schlußtag der Gruppenspiele ...

  • Einwohnerforen der Nationalen Front

    Zür Auswertung des 12. Plenums des ZK und der 16. Tagung der Volkskammer sprechen am 11. April die Bezirksbürgermeister folgender Stadtbezirke zum Volkswirtschaftsplan 1961. Die Fragen der Bevölkerung beantworten in Mitte: Kurt W ü n s c h e . MdV und Sekretär des Zentralvorstandes der LDPD; Karl B u r k e r t ...

  • Neues vom Berliner Tierpark Leopard auf der Passagierliste

    Die „Karl-Marx-Stadt" ist auf der Heimreise nach Rostock. Sie kommt aus Vietnam. Auf ihrer Passagierliste sind neben den Namen von Reisenden ein Leopard, Hirsche und Schlangen verzeichnet. Im Rostocker Hafen sind die Tiere aber noch nicht am Ziel. Sie steigen um zur Weiterfahrt in Tiergärten der DDR ...

  • f////////////A '/. Die sportliche

    Wt kann dem t?eutsckerf Fechter-Bund nachträglich noch // 'AeMIche Vorwurfe von d«r fEI einbringen. Vlen // '/. an4efn FadiverMnde» sollte das eint Warnung '/ f/j se/si ihre' gbnte organisatorische Planung muß y '/. ändert beginnen: oi, erstes sollten sie sich mll allem '/ Vi Hochdruck beim xusiündiaen Innenministerium lür y/ '/leine -deUnltive'Entscheidung einsetzen ...

  • . . . und eine Maschine

    Am nächsten Tag sprach die Brigadierin mit dem Jungen und erzählte ihm von der Auseinandersetzung und von dem Entschluß, ihm die verantwortungsvolle Arbeit an "der Maschine zu übertragen. „Ich habe für dich gutgesagt, Hänschen, weil ich weiß, daß ein guter Kern in dir steckt und — weil ich an meinen eigenen Jungen denke, der auch in deinem Alter ist ...

  • MOSAIK DES TAGES

    , Die 19. Tagung der Stadtverordnetenversammlung ist für den 19. und 20. April einberufen worden. Auf der Tagungsordnung stehen u. a. der Volkswirtschaftsund Haushaltsplan 1961. Den Plan zum Aufbau des Stadtzentrums der Hauptstadt werden der Amtierende Oberbürgermeister "Waldemar Schmidt und Stadtbaudirektor Erhard Gißke den Abgeordneten vorlegen ...

  • Handwerksbetriebe sterben zu Hunderten

    Westberliner Mittelstand in

    Die Zahl der Handwerksbetriebe in Westberlin hat sich im Jahre 1960 um weitere 680 verringert. Das geht aus dem Jahresbericht der Westberliner Handwerkskammer hervor. Die tatsächliche Zahl der Betriebe, die ihre Pforten schließen mußten, ist jedoch weit höher, da die angegebene Zahl die neuregistrierten Handwerksbetriebe bereits enthält ...

  • verzweifeltem Existenzkampf

    nahmen und das am 1. März in Kraft trat. In Kreisen der Handwerkerinnungen erwartet man auf Grund dieses Bonner Gesetzes ein weiteres sprunghaftes Ansteigen der Zahl der Betriebsschließungen. Obgleich das Bonner Gesetz erst kurze Zeit in Kraft ist, mußten bereits jetzt zahlreiche Handwerksbetriebe, Gewerbetreibende und Einzelhändler, ihre Existenz aufgeben ...

  • Doch untreu?

    Und doch ist Hinsehen seiner Brigade untreu geworden, und was das Überraschendste ist — sie hat es ihm nicht übelgenommen. Im Gegenteil, als eines Tages mitten in der dicksten Arbeit die Tür aufging und ein schmucker junger Soldat in die Abteilung trat, War der Jubel groß. Hänschen aber strahlte, erzählte begeistert von Kameraden und Vorgesetzten, von der interessanten Ausbildung und davon, daß er bei der NVA nun endlich einen richtigen Beruf erlernen werde ...

  • MITTEILUNGEN DER PARTEI

    10. Aprn Bezirksleitung: 8 Uhr, Vortrag: „Imperialistische Hilfe — ein Instrument der Versklavung" im Lektionssaal der Kreisleitung Weißensee, Parkstraße 22, Lektor: Genosse Heinrich Sperker. Achtuns! Dieser Vortrag ist vom 13. auf den 10. April vorverlegt. Mitte: 16.30 Uhr, Anleitung der Zirkelleiter für die Seminare 1 bis 20 in der ABF ...

  • Botwinnik vergrößerte Vorsprung

    Mehrbauern entschieden Michail Tal versuchte zwar sofort nach Wiederaufnahme der Partie, seinen Gegner durch ein geschicktes taktisches Manöver zu verblüffen, doch Botwinnik war auf der Hut und ließ sich nicht von seiner Marschroute abbringen. Er nahm das von Tal angebotene Bauernopfer an und hatte in dem nun folgenden langwierigen Bewegungsspiel die größeren Reserven, denn seine zwei Mehrbauern gaben schließlich den Ausschlag ...

  • Wie wird das Wetter?

    Vtetterausslchten für Sonntag, 9. April 1961: Schwachwindig aus nördlichen Richtungen. Wechsel von Aufheiterungen und stärkerer Bewölkung, höchstens vereinzelt Schauer. Wenig wärmer. Tageshöchsttemperaturen 12 Grad, im Bergland unter 10 Grad. Nachts sehr kühl, verbreitet leichter Bodenfrost Sonnenaufgang 5 ...

  • Guter Rat.. .

    Der öfter mit neuen Weisheiten aufwartende Westberliner .Tagesspiegel" belehrt die> Fachverbände im Westdeutschen Sportbund Jetzt ohne. Hemmungen, daß ihre Wettkampfvorbereitungen .völlig falsch seien. Die Festlegung des Austragungsortes, der. Programmdrude, der kartenvorverkauf, Unterkünfte für Sportler - nach Meinung besagten Blattes alles nur rweitrangige Fragen ...

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Der Fall Foertsch Jugend der Hauptstadt geht voran Bonn als Feind der Völker Afrikas und Asiens verurteilt Reiner Tisch in allen Lagern Zum Nutzen aller Wo die Arbeiter stark und mächtig wurden Eine Sache der Bauernehre WalterUlbridhtbesudifeDeiitsdieBüdierei Jeder kennt seinen Anteil Wieder Tischtennissieg gegen Westdeutschland Weiterer Ausbau der Bücherei Kostbare Schätze Gegenseitige Unterstätzung zwingende Notwendigkeit
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