27. Sep.

Ausgabe vom 07.05.1960

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  • Walter Ulbricht begrüßt sowjetische Delegation zum Tag der Befreiung: Das Vermächtnis der Anti-Hitler-Koalition ist bei uns erfüllt

    Berlin (ADN). Von Walter Ulbricht herzlich willkommen geheißen wurde die Delegation der UdSSR zum 15. Jahrestag der Befreiung des deutschen Volkes vom Faschismus, die am Freitagnachmittag mit einer IL18 der Deutschen Lufthansa auf dem Flugplatz Schönefeld eintraf: Sie steht unter der Leitung des 1. Sekretärs des Moskauer Stadtkomitees der KPdSU, Mitglied des Präsidiums des Obersten Sowjets der UdSSR, W ...

  • Die DDR warnt die Welt vor den Bonner Blutrichtern

    Note an die Staaten der Anti-Hitler-Koalition / Keine Verjährung für faschistische Verbrechen

    Die Note erinnert daran, daß die Staaten der Anti-Hitler-Koalition vereinbarten, den deutschen Militarismus und Nationalsozialismus zu zerstören und alle Personen, die Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen haben, zu bestrafen. Laut Statut des Internationalen Militärgerichtshofes sind Personen, die Verbrechen gegen den Frieden, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen haben, persönlich verantwortlich ...

  • Westen könnte vor Neid erblassen

    Auch westdeutsche Presse sichtlich beeindruckt / Koexistenz wird immer dringlicher

    Moskau/Berlin (ADN/ND). In der Sowjetunion und in der ganzen Welt ist die große programmatische Rede Nikita Chruschtschow» vor dem Obersten Sowjet seit. Donnerstag du Hauptgesprächsthema. In Tiden Ländern wären die Zeitungen, die auf ihren Titelseiten umfangreiche Berichte und Kommentare über die Vorschläge des sowjetischen Ministerpräsidenten veröffentlichten, schon unmittelbar nach ihrem Erscheinen restlos ausverkauft ...

  • Volkskammerdelegation aus Belgrad zurück

    Berlin/Belgrad (ADN). Die vom Präsidenten der Volkskammer, Dr. Johannes Dieckmann, geleitete Delegation der Obersten Volksvertretung der DDR ist am Freitag nach einem 12tägigen Besuch der Föderativen Volksrepublik Jugoslawien wieder nach Berlin zurückgekehrt. Die Delegation, der neben dem 1. Stellvertreter ...

  • Manfred Weißleders Etappe

    Krakow (ND). Die längste Etappe der XIII. Friedensfahrt von Gottwaldov nach Krakow über 225 km brachte Manfred Weißleder nach seinem zweiten Platz von Bratislava nun einen vollen Triumph: Nach 6:42:33 st rang er aus einer 20köpfigen Spitzengruppe heraus im Wisla- Stadion den Belgier Vanderberghen im Endspurt nieder ...

  • | Chruschtschows großer Wohlstandsplah |

    Chruschtschow verkündeten umfassenden Maßnahmen zur weiteren Hebung ^des Wohlstandes in der Sowjetunion ausführlich wiederzugeben. Aus den Kommentaren vieler Zeitungen ist deutlich die Furcht vor Vergleichen erkennbar, die die westdeutschen Arbeiter mit den großen ■wirtschaftlichen* Perspektiven der UdSSR anstellen könnten ...

  • Macht des Beispiels

    Zum fünfzehnten Male jährt sich morgen der Tag, da die jämmerlichen Überreste der Führungsspitze äes deutschen Imperialismus die Ka- )itulationsurkunde unterzeichnen mußten und die Völker von der Nazibarbarei, von den Konzentrationsagern und Gaskammern befreit waren. Ihren Sieg haben die Völker der Sowjetunion wohl zu nutzen verstanden, wie aus den imposanten Tatsachen und Zahlen hervorgeht, die N ...

  • Gebt Westdeutschland aus der NATO frei!

    Leuna (ND). Auf einer Kundgebung im Leunäwerk aus Anlaß des 15. Jahrestages der Befreiung appellierte Staatssekretär Otto Winzer am Freitag an die Westmächte, dem deutschen Volk endlich sein Selbstbestimmungsrecht zu geben und einen Friedensvertrag abzuschließen. Genosse Winzer erinnerte die westlichen ...

  • Daraus wird nichts

    CHRUSCHTSCHOW

    hat ihnen schon im März 1959 auf der gesamtdeutschen Arbeiterkonferenz in Leipzig gesagt: ' »Was wollen Sie, meine Herren Kapitalisten? Offensichtlich wollen Sie, daß wir, die Sowjetunion und die anderen sozialistischen Länder, Ihnen helfen, die Deutsche Demokratische Republik zu beseitigen. Nein, meine Herren, wir werden Ihnen bei dieser unsauberen Sache keine Dienst« leisten ...

  • BRENTANO

    erklärte auf dem Karlsruher Parteitag der Adenauer-CDU, Deutschland sei ein unlösbarer Bestandteil der NATO. Die Bundesrepublik müsse zu den Pariser Verträgen stehen. „Was die Bundesrepublik in dieser Hinsicht vereinbart hat, ist auch für das wiedervereinigte Deutschland gültig." Daß heißt, die deutschen Militaristen wollen ihre Niederlage Im zweiten Weltkrieg nicht anerkennen ...

  • USA-Flugprovokation eine „leichtsinnige Narrheit"

    Auf nachhaltigen Protest ist in der westlichen Öffentlichkeit die von Chruschtschow mitgeteilte erneute Verletzung der sowjetischen Lufthoheit durch ein USA-Flugzeug gestoßen. Die Londoner „Time s" schreibt: „Wenn der Flug der amerikanischen -Maschine in den russischen Luftraum am 1. Mai vorsätzlich erfolgt ist, dann war er ein Akt leichtsinniger Narrheit ...

  • FESTVERANSTALTUNG

    zum 15. Jahrestag der Befreiung des deutschen Volkes vom Faschismus heute, 17.30 Uhr, in der Werner-Seelenbinder-Halle in Berlin. Es sprechen Walter Ulbricht und W. I. Ustinow

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  • Sh. Sambu: Unsere Freundschaft wird sich vertiefen

    ADN-Interview mit dem Vorsitzenden des Präsidiums des Großen Volkshurals der Mongolischen Volksrepublik

    Frage: Wie schätzen Sie die gegenwärtige Lage und die Perspektiven der Entwicklung der Beziehungen zwischen der Mongolischen Volksrepublik und der DDR ein? Antwort: Die zwischen der MVR und der DDR bestehenden Beziehungen entsprechen voll und ganz den Interessen der Werktätigen unserer Länder. Unser ...

  • Verwirrung im NATO-Denkvermögen

    Wie manchen Leuten die Hitze zu Kopf steigen kann, wenn ihnen der Boden unter den Füßen zu heiß wird, das demonstrierten jetzt sehr eindrucksvoll die NATO-Außenminister in Istanbul. Zum Abschluß ihrer „Atlantikrats"- Sitzung unter Panzerschutz veröffentlichten sie ein Kommunique. Außer dem abgestandenen ...

  • Macht des Beispiels

    (Fortsetzung von Seite I) geschieht durch planmäßiges Ansteigen der niedrigeren Löhne' auf das Niveau der mittleren und der mittleren Löhne auf das Niveau der höheren. Die neunmalklugen Professoren des Kapitalismus, die aus sowjetischen Lohn- und Gehaltsstatistiken die Bildung einer neuen Klasse von Privilegierten herauslesen wollten, sind wieder einmal die Blamierten ...

  • Paris ist Prüfstein für Absichten des Westens

    Alle Länder des Warschauer Vertrages werden die Grenzen der DDR schützen Marschall Gretschko: USA-Flugzeug mit einer einzigen Rakete abgeschossen

    Moskau (ADN/ND>. Die bevorstehende Konferenz der Regierungschefs in Paris, erklärte der sowjetische Außenminister Gromyko in der Diskussion auf dem Obersten Sowjet der UdSSR, wird ein wirklicher Prüfstein für die Absichten des Westens sein. Die Versuche, die Deutschlandpolitik der Sowjetunion als eine Politik der Drohungen und des Ultimatums hinzustellen, entbehren jeder Grundlage ...

  • Bewußtlose Raumflieger

    Wenn Sie noch nicht wissen sollten! lieber Leser, was man im Volksmund unter Eiertanz versteht, so brauchen Sie nur die intelligenten Ausreden zur Kenntnis zu nehmen, mit denen die amerikanische und die Bonner Presse auf die Enthüllungen N. S. Chruschtschows über die amerikanischen Luftprovokationen reagiert ...

  • Koslow und Poljanski zu Gast auf dem Empfang der DDR-Botschaft in Moskau

    Moskau (ADN-Korr.). Aus Anlaß des 15. Jahrestages der Befreiung des deutschen Volkes vom Faschismus gab der Botschafter der DDR in der UdSSR, Rudolf DöIIlng, am Freitagabend im Moskauer Hotel Sowjetskaja einen Empfang. Daran nahmen führende Persönlichkeiten der UdSSR, als Vertreter des Präsidiums des ...

  • Das Vermächtnis

    (Fortsetzung von Seite 1)

    gung des Hitler-Faschismus ein riesiger Umbruch Im Leben des deutschen Volkes vollzogen. In einem Teil Deutschlands wurde für immer mit Militarismus und Imperialismus Schluß gemacht und ein sozialistischer Arbeiter-und-Bauern- Staat — die Deutsche Demokratische Republik — geschaffen. Wir sind als gute Freunde und Brüder, als Gäste der Deutschen Demokratischen Republik, der Republik des Friedens und der Arbeit^ zu Ihnen gekommen ...

  • Arbeiter sollen bestimmen

    Düsseldorf (ADN). 15 Jahre nach der Niederlage des Hitler-Faschismus existieren zwei deutsche Staaten. Der eine, die Deutsche Demokratische Republik, hat einen Plan vorgeschlagen, der konkrete Wege zur Wiedervereinigung und zum Aufbau eines demokratisch-antifaschistischen Staates zeigt, erklärte der Düsseldorfer Gewerkschafter Erich Wagner ...

  • Waffen des friedlichen Wettstreits

    Johannisthaler Jugendbrigade löste ihre Verpflichtung ein

    Berlin (ND). Die Jugendbrigade „Mähdreschergetriebefertigung" im VEB Motorenwerke, .Berlin-Johannisthai lieferte Freitag mittag 21 Getriebe an das Mähdrescherwerk Weimar aus. Damit erfüllte sie den ersten Teil ihrer Verpflichtung innerhalb des am 2. Mai mit neuen Zielen begonnenen sozialistischen Wettbewerbs ...

  • Erste Etappe beendet!

    105 ha Silomais haben die Musketiere Horst ückermann und Wilhelm weg n e r von der LPG Blumberg, Kreis Bernau, bis jetzt ausgesät und dainit die erste Etappe der Maisaussaat abgeschlossen. Weitere 25 ha Mais werden nach der Ernte der Winterzwischenfrucht in den Boden kommen. Der größte Teil der Flächen wurde von den anderen beiden Musketieren Horst Tschink und Bernhard Boras bereits zweimal gestriegelt ...

  • Die Adresse

    Am Donnerstag tagte der SPD-Parteivorstand und arbeitete „Anregungen und Vorschläge" für die Gipfelkonferenz aust die in einem Brief zusammengefaßt wurden. Jeder Brief hat eine Adresse. Der offene Brief unseres Zentralkomitees zum Beispiel war an die Arbeiterschaft Westdeutschlands gerichtet. Der SPD-Vorstand schrieb an Adenauer ...

  • Rechtsbruch im Fall Bloch

    Berlin (ND). Westberliner Justizorgane haben die Akten im Fall Helmut B1 o c h widerrechtlich an den westdeutschen Bundesgerichtshof nach Karlsruhe übersandt, der für Westberlin in keiner Weise zuständig ist. Der junge Westberliner Arbeiter war bekanntlich am 17. März von der Stumm-Polizei verhaftet worden, weil er Einladungen zum Erfurter Arbeiterjugendkongreß bei sich hatte ...

  • Pressekonferenz in Bonn mit DDR-Staatsanwälten

    Bonn (ADN-Korr.). Die Staatsanwälte Foth und Winkelbauer von der Obersten Staatsanwaltschaft der DDR veranstalteten am Freitag vor der. in- und ausländischen Presse in Bonn eine Pressekonferenz. Die beiden Staatsanwälte kamen von Karlsruhe, wo sie bei der Bundesanwaltschaft vor allem aus Polen stammende Dokumente übergeben haben, die in Westdeutschland tätige Richter urjd Staatsanwälte aufs schwerste belasten ...

  • „Der erste Tag des Friedens"

    Berlin (ND). Am Freitagabend fand die deutsche Erstaufführung des sowjetischen Films „Der erste Tag des Friedens" im Berliner „Colosseum" unter Teilnahme sowjetischer Filmschaffender statt. Der Film, den der Regisseur Jakow Segel schuf, schildert ergreifende Schicksale sowjetischer und deutscher Menschen in einer kleinen deutschen Stadt am Tage der bedingungslosen Kapitulation der faschistischen Wehrmacht ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM: Hermann Axeri. Chefredakteur: Georg Hansen. Dr. Günter Kertzscher. stellv. Chefredakteure: Eberhard Heinrich. Redaktionssekretär: Walter Florath. Dr. Rolf Gutermuth. WUH Köhler. Karl - Ernst Reuten Arnolf Kriener

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  • Der Sieg wird unser sein

    Die Erfolge des Sowjetvolkes bei der Entwicklung der sozialistischen Industrie und Landwirtschaft, die Erfolge der sowjetischen Wissenschaft und Technik zeigen, daß der Sieg im friedlichen Wettbewerb mit deri Vereinigten Staaten von Amerika ohne Zweifel uns, dem Sozialismus gehören wird. - Davon zeugt die ganze Erfahrung des sozialistischen Aufbaus, davon zeugen Ziffern ...

  • Die UdSSR demonstriert die humanistischen Prinzipien des Kommunismus

    All das spricht überzeugend davon, daß die Kommunistische Partei und die Sowjetregierung viel für die Verbesserung der Lebensbedingungen des Volkes getan haben und viel dafür tun, da sie darin das Hauptziel all ihrer Tätigkeit erblicken. Kann die Regierung eines kapitalistischen Staates so zutiefst humane ...

  • 1959 — ein Jahr des Rekords

    Das verflossene Jahr 1959 war ein Jahr hervorragender Errungenschaften in der Entwicklung der Produktivkräfte, in der Schaffung der materiell-technischen Basis des Kommunismus. Man kann mit vollem Recht behaupten, daß wir sogar bei dem unserem Land eigenen hohen Entwicklungstempo noch nie im Laufe eines Jahres so viel getan haben wie 1959, im ersten Jahr der Siebenjahrperiode ...

  • Schmiede des eigenen Glücks

    Genossen! Als ich in Frankreich war, fragte man mich, mit welchen Fragen sich der Oberste Sowjet auf seiner Tagung beschäftigen wird. Ich antwortete darauf: Haben Sie Geduld, denn bei uns bestätigt der Oberste Sowjet selber die Tagesordnung. Jetzt ist die Tagesordnung der ganzen Welt bekannt. Der Ministerrat ...

  • II. Abschaffung der Steuern — neue wichtige Maßnahme zur Hebung des Wohlstandes des Volkes

    Genossen Deputierte! Unter den Maßnahmen zur weiteren konsequenten Erhöhung des Wohlstands der Sowjetmenschen nimmt die Abschaffung der Besteuerung einen wichtigen Platz ein. Das ist eine bedeutsame Maßnahme, die eine große wirtschaftliche und politische Bedeutung hat. Die Befreiung von den Steuern ist ein al^er Traum der Werktätigen ...

  • Steuern für die Rüstung — eine Gesetzmäßigkeit im Kapitalismus

    Sehr bezeichnend ist, daß die Ausmaße der Besteuerung der kapitalistischen Monopole in der gleichen Zeit, da die Besteuerung der Werktätigen immer mehr wächst, nicht nur nicht steigen, sondern sich sogar verringern. In den Vereinigten Staaten von Amerika sind nach offiziellen Angaben die Steuereingänge von 82 Milliarden Dollar 1952 auf etwa 100 Milliarden 1958 gestiegen ...

  • I. Machtvoller Aufstieg der Wirtschaft — die Grundlage der ständigen Hebung des Lebensniveaus des Volkes

    Genossen! Der Marxismus-Leninismus lehrt, daß die Kraft und Lebensfähigkeit jeder Gesellschaftsordnung vor allem durch ihre Fähigkeit bestimmt wird, die gesellschaftliche Produktion zu entwickeln, die Wissenschaft und Technik zu vervollkommnen und voranzubringen, die Arbeitsproduktivität zu erhöhen und auf dieser Grundlage die wachsenden „materiellen Bedürfnisse der Gesellschaft als Ganzes und jedes Mitglieds der- Gesellschaft im einzelnen zu befriedigen ...

  • Verkürzter Arbeitstag ohne Verringerung der Löhne

    Eine der wichtigsten Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensbedingungen der Sowjetmenschen ist die Kürzung des Arbeitstages. In dieser Hinsicht ist schon vieles getan worden. In den letzten zwei Jahren wurden nach der Kohlenindustrie und der Eisenmetallurgie der verkürzte Arbeitstag und die neuen besseren Bedingungen der Entlohnung für die Arbeiter und Angestellten der Nichteisenmetallurgie, der Chemieindustrie und einer Reihe anderer Industriezweige eingeführt ...

  • Erfolge des Kommunismus zeigen einzigen Weg zur völligen Befreiung des Menschen

    Die große Rede N. S. Chruschtschows vor dem Obersten Sowjet

    Genossen Deputierte! Die Tagung des Obersten Sowjets ist in schönen Frühlingstagen zusammengetreten. Der Frühling ist eine freudvolle Jahreszeit, und die Sowjetmenschen, unterstützen gleichsam durch ihre begeisterte; Arbeit die Tätigkeit der Natur. Soeben beging unser Land, beging die gesamte fortschrittliche Menschheit feierlich die 90 ...

Seite 4
  • Allmähliche Aufhebung der Lohnsteuer

    Die auf Grund der Beschlüsse des XXI. Parteitages unserer Partei geplanten Maßnahmen zur Aufhebung der Lohnsteuern werden von großer Bedeutung für die weitere Erhöhung des materiellen Wohlstands des Volkes sein. Diese Maßnahmen werden bestimmt allgemeine Unterstützung und wärmste Zustimmung des ganzen Sowjetvolkes finden ...

  • III. Für die weitere Steigerung der Arbeitsproduktivität und die Erhöhung der Akkumulationen

    Genossen Deputiertet Die Maßnahmen, die wir erörtern, sind von grundsätzlicher Bedeutung für die weitere Entwicklung der gesamten sowjetischen Wirtschaft. Die Akkumulationen der sozialistischen Wirtschaft werden mit der Abschaffung der Besteuerung der Bevölkerung die einzige Einnahmequelle unseres Staats ...

  • (Fortsetzung von Seite 3)

    vergleichen. Der grundlegende Unterschied zwischen diesen Budgets entspringt dem Gegensatz der Gesellschaftssysteme selbst — des Sozialismus und des Kapitalismus —, entspringt den grundsätzlich verschiedenen Funktionen des sozialistischen und des kapitalistischen Staates. Im Sozialismus bildet ein beträchtlicher Teil der wirtschaftlichen Akkumulation den gesamtstaatlichen Fonds der Geldmittel ...

  • Steuerpolitik —<■■ eine Klassenfrage

    Genossen! In der Sieben jahrplanperiode wird auf Grund der stürmischen Entwicklung der sozialistischen Wirtschaft das Staatsbudget weiter wachsen. Im Zusammenhang mit der Erweiterung der Produktion, der unentwegten Steigerung der Arbeitsproduktivität, der Senkung der Selbstkosten der Produktion und der Erhöhung der volkswirtschaftlichen Akkumulation auf dieser Grundlage werden die Eingänge aus der sozialistischen Wirtschaft noch mehr wachsen ...

  • Die Bedingungen für die Abschaffung der Landwirtschaftssteuer reifen heran

    Gestatten Sie mir, noch auf eine Frage einzugehen: die Landwirtschaftssteuer. Die Kommunistische Partei und die'Sowjetregierung haben In den letzten Jahren bedeutende Maßnahmen zum steilen Aufstieg der Landwirtschaft und zur Erhöhung des materiellen Wohlstands der Kolchosbauern durchgeführt Die Pflichtablieferung landwirtschaftlicher Erzeugnisse durch Kolchose und Kolchosbauern ist vollständig aufgehoben, bedeutend erhöht wurden die staatlichen Aufkaufpreise für landwirtschaftliche Erzeugnisse ...

  • Den Kampf um den guten Ruf des Betriebes führen

    Wir müssen die politische und organisatorische Arbeit mit den Massen so gestalten, daß das Kollektiv jedes Betriebes, jedes Bauvorhabens, jeder sowjetische Werktätige danach streben.'die Maschinen. Werkbänke, Aggregate, Traktoren und Kombines auf das beste auszuwerten, mit Rohstoff und Material sparsam und rentabel umzugehen, fortschrittliche Arbeltsmethoden anzuwenden, die Qualität der Erzeugnisse zu heben und dadurch für die Ehre des Fabrikzeichens, für den guten Ruf ihres Betriebes zu kämpfen ...

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  • Der Kommunismus gewährleistet den höchsten Lebensstandard des Volkes

    Genossen! Die Sorge für das Wohl des Volkes war immer, ist und wird das oberste Gesetz in der gesamten Tätigkeit des sozialistischen Staates sein. Nur der sozialistische Staat kann, geleitet von den Interessen der Verbesserung des Lebens des Volkes, darauf eingehen, die Besteuerung der Bevölkerung abzuschaffen ...

  • Unsere Feuerkraft wächst

    Und was eigentlich möchten Sie, meine Herren, wir haben doch niemals davon gesprochen und sprechen auch nicht davon, uns vor den imperialistischen Räu-' bern schwach zu zeigen. Sie wollen uns natürlich auf den falschen Weg bringen,- um uns stets überlegen zu sein, um eine mächtigere Industrie im Vergleich zur Sowjetunion und folglich mächtigere Rüstungsmittel zu haben ...

  • V. Die Produktion der Waren des Massenbedarfs mit allen Mitteln erweitern

    Genossen Deputierte! Im Zusammenhang mit der geplanten Abschaffung der Steuern und der Erhöhung der Einkünfte der Werktätigen wird die Kaufkraft der Bevölkerung bedeutend steigen. Das wird eine starke Erweiterung der Warenressourcen für den Markt erfordern. In den letzten Jahren wurden in unserem Lande umfassende Maßnahmen zur Steigerung der Produktion von Massenbedarfsgütern durchgeführt ...

  • Umtausch ohne Verlust

    Ich möchte besonders hervorheben, daß diese Maßnahme weder für die Bevölkerung noch für den Staat Verluste verursacht Die Vergrößerung der Währungseinheit bedeutet die Verringerung aller Großhandelsaufkauf- und Einzelhandelspreise gegenüber dem jetzigen Stand auf ein Zehntel; das gleiche gilt auch für die Dienstleistungstarife: Wohnungsmieten und Tarife für kommunale Leistungen, für die Benutzung von Verkehrsmitteln und Fernmeldemitteln, für Theater-, Kinobesuche usw ...

  • Auf dem Wege zum Überfluß

    Wir haben die Aufgabe, den wachsenden Bedarf der Bevölkerung in vollem Umfang zu decken. Diese Aufgabe wollen wir in bedeutend kürzerer Frist lösen, als ursprünglich geplant war. Wir wollen den Binnenmarkt sowohl mit Lebensmitteln als auch mit Industriewaren - verschiedenartigen Stoffen, Kleidern, Schuhen und anderen Erzeugnissen — in vollem Umfang decken ...

  • IV. Über die Änderung des Nennwerts der Preise und über die Ersetzung des heute umlaufenden Geldes durch neues Geld

    mm mm

    Die Sowjetunion verfügt über eine feste Währung und über ein stabiles Geldsystem, das die planmäßige Organisation des Geldumlaufs im Lande durchaus ermöglicht und auf dieser Grundlage zu einer wirksamen Ausnutzung der materiellen und Arbeitsreserven beiträgt. Der vollwertige Rubel war eine unumgängliche ...

  • VI. Vor der Konferenz der Regierungschefs

    Teure Genossen! Unsere Tagung ist an dem bedeutsamen Zeitpunkt zusammengetreten, da der IS. Jahrestag des Sieges über Hitler- Deutschland und der Beendigung des zweiten Weltkrieges in Europa begangen wird. Vor 15 Jahren wurde in Berlin der historische^ Akt über die bedingungslose Kapitulation des faschistischen Deutschlands unterzeichnet, der die Beendigung des blutigsten und verheerendsten Krieges in der Geschichte der Menschheit verkündete ...

Seite 6
  • Diensthabende Raketen gegen Friedensstörer

    Genossen Deputierte! Im Auftrage der Sowjetregierung muß ich Ihnen über aggressive Handlungen berichten, die in den letzten Wochen von den Vereinigten Staaten von Amerika gegen die Sowjetunion begangen wurden. Worin kamen diese aggressiven Schritte zum Ausdruck? Sie fanden ihren Ausdruck darin, daß die Vereinigten Staaten von Amerika Flugzeuge entsandten, die unsere Staatsgrenzen überflogen und auf das Territorium der Sowjetunion eindrangen ...

  • (Fortsetzung von Seite 5)

    «renn es unsere gemeinsame Sache, die Interessen der sozialistischen Heimat verlangen. Der Patriotismus, die Standhaftigkeit und Tapferkeit der Millionen bescheidenen von unserer Leninschen Partei erzogenen und inspirierten Sowjetmenschen waren der Hauptfaktor, der die Zerschlagung Hitler-Deutschlands im zweiten Weltkrieg gewährleistet hat Unser Volk hat nicht vergessen und wird es niemals vergessen, mit welchen Opfern der Sieg erkämpft wurde ...

  • Allgemeine und vollständige Abrüstung — das radikaleMittel zur Gewährleistung des Weltfriedens

    Die Teilnehmer dieses Treffens haben die wichtigsten internationalen Fragen zu erörtern, die zu lösen wünschenswert, ja notwendig sind, damit dauerhafte Grundlagen für den Frieden geschaffen werden und die friedliche Koexistenz von Staaten mit unterschiedlicher Gesellschaftsordnung gewährleistet wird ...

  • Besatzungstruppen in Westberlin vergiften internationale Atmosphäre

    Die Vertreter der Westmächte, die das Besatzungsregime in Westberlin verteidigen, berufen sich oftmals darauf, daß der Bevölkerung Westberlins die gegenwärtige Lage angeblich paßt. Diese Argumente sind aber völlig unbegründet. Vor allem berührt die Frage der Liquidierung des Besatzungsregimes in Westberlin nicht nur die Bewohner dieser Stadt ...

  • Bonn setzt auf einen neuen Krieg

    Die Notwendigkeit, einen deutschen Friedensvertrag zu unterzeichnen, wird besonders klar, wenn man bedenkt, was heute in Westdeutschland vorgeht, welch eine Politik die westdeutsche Regierung verfolgt. Vor aller Augen werden die Kriegsvorbereitungen in Westdeutschland beschleunigt, schwillt die Bundeswehr an, strebt die westdeutsche Militärclique nach Atomwaffen, und Soldaten der Bundeswehr werden bereits in der Atomkriegführung geschult ...

  • Es gibt keine wichtigere Angelegenheit als die Stärkung des Friedens

    Wie kann man, alles in allem, die Lage beurteilen, die sich jetzt, vor der Gipfelkonferenz, herausbildet? Ich bin von der Sowjetregierung ermächtigt, den Deputierten des Obersten Sowjets zu erklären, daß die jüngsten Schritte unserer Partner bei den bevorstehenden Verhandlungen, ihre Reden, in denen ...

  • Eine Politik, die die Ausbeutung der Völker zum Ziel hat, ist zum Untergang verurteilt

    Und wenn man schon von dünnem Eis redet: Sehen Sie unter die Füße, worauf stehen Sie, Herr Dillon? Ihre Politik beruht in vielerlei Hinsicht auf der Erhaltung des Kolonialismus, der Versklavung und Ausplünderung der wirtschaftlich zurückgebliebenen und abhängigen Länder. Unserer Politik, die konsequent ...

Seite 7
  • Als wir gemeinsam das Chaos besiegten

    Ein Rückblick auf die Tage des schweren Neubeginns / Von Karl Maron

    Am 15. Jahrestag der Befreiung dürfte es auch am Platze sein, eine kleine Rückschau auf die Anfänge der Aufbauarbeit in unserem Berlin zu halten, eine Rückschau auf die ersten Wochen und Monate unmittelbar nach der Zerschlagung des Hitler-Faschismus durch die Sowjetarmee. Von unserem ilebensvollen, blühenden Berlin war ein riesiges trostloses und noch rauchendes Trümmer- und Ruinenfeld übriggeblieben ...

  • Sowjetunion hegt keine aggressiven Absichten

    ..Genossen! Das Sowjetvolk und unsere Regierung bekundeten gestern wie heute ihre Friedensliebe und Freundschaft für die Vereinigten Staaten von Amerika. Da!s wurde uns aber mit schnödem Undank gelohnt. Es ist verständlich, daß -wir angesichts der. provokatorischen Handlungen der amerikanischen Militaristenclique entrüstet sind ...

  • Die große Rede N. S. Chruschtschows

    (Fortsetzung von Seite 6)

    Man kann sich schwer vorstellen, wie solche Handlungen der aggressiven Kreise der USA zu beurteilen sind. Soll ich doch am 16. Mai auf der Konferenz der Regierungschefs mit dem Präsidenten der USA, Eisenhower, zusammenkommen, zwei Wochen vorher aber unternehmen Luftstreitkräfte der USA einen Aggressionsakt gegenüber der Sowjetunion ...

  • Mit guten Absichten nach Paris

    Genossen Deputierte! Unsere Regierung führt eine klare und konsequente Politik der friedlichen Koexistenz durch. Das ist eine Leninsche Politik, wir verfechten sie und werden alles tun, um Möglichkeiten zur Lösung der strittigen Fragen zwischen den Staaten durch Verhandlungen zu finden. Wenn aber irgend ...

  • Neuen Siegen entgegen

    Genossen! Unser Land hat historische Siege errungen. Sowjetische Wissenschaftler und Ingenieure haben auf Grund der Theorie von Ziolkowski gewaltige Erfolge in der Eroberung des Kosmos errungen. Sie haben das geleistet, weil unser Staat, unser Volk ihnen alle Möglichkeiten für eine ersprießliche wissenschaftliche ...

  • Festakt in der Militärakademie „Friedrich Engels"

    Festansprache von Generaloberst Jakubowski / Sowjetarmee und Nationale Volksarmee stehen in fester Waffenbrüderschaft auf Wacht für Frieden und Sicherheit

    Dresden (ND). Anläßlich des bevorstehenden 15. Jahrestages der Befreiung fand Donnerstag in der Militärakademie „Friedrich Engels" der Nationalen Volksarmee in Dresden ein Festakt statt. Vor den Soldaten, Offizieren und Gästen, unter denen sich das Mitglied des Zentralkomitees und 1. Sekretär der Bezirksleitung Dresden, Genosse Fritz Reuter, befand, sprach der Oberkommandierende der zeitweilig in der DDR stationierten sowjetischen Truppen, Generaloberst Jakubowski ...

Seite 8
  • 6. MAI - VIERTE ETAPPE VON GOTTWALDOV NACH KRAKOW ÜBER Vfreißfeder Etappenss&ger Blaue Trikots auf der 225-km-Etappe nach Krakow mit Erfolg verteidigt / Hagen im „Gelben"

    Von unseren Sonderberichterstattern Klaus Ullrich und Dieter Wales Der heftige Gegenwind und die lange Distanz hatte in allen Mannschaften die Erwartung einer bedeutenden Vorentscheidung aufkeimen lassen. Das bestätigte sich dann auch noch, bevor die Fahrer der Tschechoslowakischen Republik Valet sagten und in Cieszin (90 km) auf polnischem Boden von einer begeisterten Menschenmenge begrüßt wurden ...

  • *e±z DWPI1IMINI1E

    W. Vandenberghen

    Dieser langaufgeschossene wortkarge Belgier wurde, am Freitagabend in Krakow erst mit dem „Kapitänspatent" ausgerüstet. Bis dahin war er nur „Kapitän unter dem Tisch", wie man im Flämischen sagt und damit meint, daß die Belgier sich noch nicht endgültig für einen Kapitän entschieden hatten. Nun aber muß die gesamte Mannschaft für ihn fahren, um ihm vielleicht zum ersten belgischen Einzelsieg in der Geschichte der Friedensfahrt zu verhelfen ...

  • Ergebnis der 4. Etappe

    Etappeneinzelwertung: 1. Weißleder (DDR) 6:41:33, 2. Vandenberghen (Belgien) 6:42:03, 3. Claes (Belgien) 6:42:33, 4. Eckstein (DDR), 5. Adler (DDR), 6. Hagen (DDR), 7. Gazda (Polen), 8. Bangsborg (Dänemark), 9. Laidlaw (England), 10. Wilczewskl (Polen), 11. Bradley (England), 12. Olisarenko (UdSSR), ...

  • Manfred Weißleder

    Ober den in Weimar geborenen und für Wismut Karl-Marx-Stadt startenden Einundzwanzigjährigen braucht man nicht viel zu sagen. Wir hatten ihn bereits an dem Tag vorgestellt, da er nachts nach Prag kam, um als Ersatzmann in der deutschen Mannschaft einzuspringen. „Es war die schwerste Etappe meines Lebens, zuweilen traten mir die Tränen in die Augen", gestand er hinterher ...

  • lliririan s\\a iarlAm

    ijbiri Uli; jcucill Fahrer, ganz gleich ob er eine Berühmtheit oder nur ein einfacher Teilnehmer ist, ein Maximum an Komfort bieten. Ich glaube, besonders in dieser Hinsicht haben die Organisatoren eine sehr gute Arbeit geleistet. Ähnlicher Komfort wird auch den Journalisten geboten. Und ich möchte nicht eine elementare Pflicht verletzen und in diesem Zusammenhang den- überaus herzlichen Empfang würdigen, den man uns überall bereitete ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    Redaktion: Berlin W 8. Mauerstraße 39740, Tel. 22 03 41 — Verlag: "Berlin N 54. Schönhauser Allee 176. Tel. 42 59 51 — Abonnementspreis monatlich S.SO DM — Bankkonto: Berliner Stadt- Kontor. Berlin N 58. Schönhauser Allee 144. Konto-Nr. 4/1698 — Alleinige Anzeigenannahme OEWAG WERBUNG BERLIN. Berlin C 2 ...

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  • Festveranstaltung

    1945 -^TAG DER BEFREIUNG —1960 NEUES DEUTSCHLAND Beilage / Nr. 19 / 8. Mai 1960 Volkseigentum Von Karl-Heinz T.uschel Im Jahre Fünfundvierzig, E_s ging auf dpn Winter schon. Da schnitt ein Mann sich heimlich' ein Stück Aus dem Riemen der Transmission. Lied vom Bau des Sozialismus Von Johannes R. Becher Es ist das Fundament gelegt ...

  • rf.-.

    Von Heinrich Greif Es war ein Tag im Mai — da kehrf ich wieder. Ich hatte stets gewußt — es kommt der Tag. Im voraus schon sang ich dem Tage Lieder: Es kommt der Tag — was Immer kommen mag! Der Tag — er kam, ich hatte nicht gelogen. Ein Tag im Mai — da bin ich heimgekehrt. Vnd doch hab' ich in vielem mich betrogen ...

  • Kampf

    und Sieg im Gedicht Ruf in die Nacht

    Ihr reißt in Hast den Plunder aus den Schränken, Ob nicht ein Flu'gblattknisternd sich verrät. Ihr nehmt die armen Leute ins Gebet. Die Leute schweigen; doch ihr hört sie denken Das Wart? das klar und laut im Räume steht. Ihr.mögt nach ihm mit rohen Händen schlagen, Das Wort ist'unverwundbar wie' die Luft: Ihr könnt es nirgends aus dem Hause tragen ...

  • Brandenburg

    Von Kuba Heute ist Pause für Maurer und Zimmermann, kühne Monteure, heut ruhn wir einmal. Heute ist Feiertag — Heut fängt die Arbeit an. Heute Inrht Brandenburg, heut fließt der Stahl. Schrott und Vergangenheit unter die Ramme. Schmilzt wie die böse Zeit — Rein brennt die Flamme. Nieter und Schweißer und Schlosser und Brenner, heut ruht, Betoniere, und rastet einmal ...

  • Stunden fliehn, es fliehn die Tage

    Von Walter Stra nk a Stunden fliehn, es fliehn die Tage, Hin zur sommerlichen Zeit, Und die Jugend auf der Erde Legt ihr Festgewand bereit. Stunden fliehn, es fliehn die Tage, Hin zur sommerlichen Zeit, Und vom Singen, Tanzen, Schwingen, Lacht der Erdball weit und breit. Stunden fliehn, es fliehn die Tage, Hin zur sommerlichen Zeit, , Und des Friedens junge Garde Macht sich für das Fest bereii ...

  • Befreite Erde

    Von Erich W einer t Über die fruchtbaren Felder Zog unser armes Pferd, Weiden und Hof und Wälder Hatten den Herrn gehört. Wir haben vom Grundherrn I Das Land befreit. Und Haus und Hof und Habe Wächst und gedeiht. Wo einst die Not. Ist Glück und Brot. ,Tod dem Feind, der uns bedroht! Kamen von Osten die Freunde, Halfen mit Rat und Tat ...

  • Der Sozialismus siegt

    Achthundert Millionen

    Von Kuba Achthundert Millionen Friedvoll und frei. Daß sie in Frieden wohnen. Wir sind dabei. Auf Riß der Ost die Schranken, Da stand die Republik. Nun gleitet hin auf blanken Geleisen, ihr Gedanken, Wir streicheln deine Flanken, Du großer Pazifik. Steig, stilles Meer, Neig, Eichwald, deine Kronen Den fernen Palmenhainen zu Und rausche mit ...

  • Wende

    Sterne, unendliches Glühen

    Von Johannes R Becher Wer hat vollbracht all die Taten, Die uns befreit von der Fron? Es waren die Sowjetsoldaten, Die Helden der Sowjetunion. Dank euch, ihr Sowjetsoldaten! Euch Helden der Sowjetunion!- Wem dankt all das Gute und Schöne Der. deutsche Arbeitersohn? Er dankt es dem Blut der Söhne, Der Söhne der Revolution! Vergeßt nicht das Blut der Söhne, Der Söhne der Revolution! Die Welt von Licht überflutet — Wir wußten es immer schon: Für aller Glück hat geblutet Das Herz der Revolution ...

  • Einigkeit

    ^ Von Walter Dehmel Legt die Mauern nieder, die uns trennen! Schranken, die der Argwohn zwischen uns erschuf. Daß wir frei uns anschaun und erkennen: Unsrer Brust entringt sich gleicher SehnsuchtsrufJ Legt die Mauern nieder, die uns trennen! Jedem von uns ward es unerbittlich klar. Daß in uns die gleichen Wünsche brennen Vnd die Zwietracht Wurzel unsrer Schwäche I war ...

  • Lied vom Bau des Sozialismus

    Von Johannes R. Becher Es ist das Fundament gelegt. Die Steine sind geschichtet. Des Volkes Wille laßt aeschehn. Es soll ein mächtig Werk erstehn! Kühn sei der Bau errichtet! Ein Bau. der stott dpn Namen trägt: Der Bau des Sozialismus! Ein Bau. wie keiner je zuvor. So gut und fest begründet. Schön sind die Maße und genau ...

  • Die Klasse marschiert

    Von Armin Müller In den Telegrafendrähten surrten die Morsezeichen der Revolution: Ihre Chiffren lauteten: VEB . . . ABF . . . Brennender Fünfzack über den Dächern. In deiner Nähe froren nur, die nie gefroren hatten. , In deinem Feuer weinten nur die Müden, bangend um Ihr/trostloses Anrecht auf Einsamkeit ...

  • Staat des Volkes

    Aufbaulied Von Bertolt Brecht u

    Keiner plagt sich gerne, doch wir wissen: Grau ist's immer, wenn ein Morgen naht Und trotz Hunger, Kalt und Kümmernissen Stehn zum Handanlegen wir parat. Fort mit den Trümmern Und was Neues hingebaut! Um uns selber müssen wir uns selber kümmern ■ Und'heraus gegen uns, wer~slch~ffdV{T Jeder sitzt mal gerne unterm Dache Drum ist aufbaun gar kein schlechter Rat Aber es muß sein in eigner Sache Und so baun wir erst 'nen neuen Staat ...

  • Friedliches Schaffen

    Lied der Volksarmee

    Von Bernhard Seeger Wir haben die Werkbank verlassen, Das Feld und den häuslichen Herd. Wer liebt, wird den Kriep eicio hassen Und den, der den Frieden nicht ehrt. Wir schützen den Weg der Millionen Und schwören bei unserm Gewehr: Wir geben für Prasser und Drohnen Das Land, das wir lieben, nicht her! Wir stehen auf Wacht an der Elbe, Der Freund am Chinesischen Meer ...

  • Lesender Arbeiter

    Von Kurt Huhn Du kehrst nach tüchtgem Tagwerk heim. Ein Buch in schwerer Hand. Es kommt dir nah mit Vers und Reim. Da es den Herzton fand. Ja. die Partei gab uns die. Kraft, Sonst hätten wir das nicht geschafft. He Dresden! Was ist auf dein Konto 2« schreiben? Ein Flugzeug, Partei, ganz mit Strahlen zu treiben ...

  • Umfrage

    Von Lolf Hunecke Hallo Vockerode! Wie geht's den Turbinen? Ach danke, sie treiben die schweren Maschinen MU Windstärke zwölf in Magdeburgs Werken Und werden dem Plan hübsch das Rückgrat stärken.

  • Volkseigentum

    Von Karl-Heinz T.uschel Im Jahre Fünfundvierzig, E_s ging auf dpn Winter schon. Da schnitt ein Mann sich heimlich' ein Stück Aus dem Riemen der Transmission.

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  • Gewaltiger Aufschwung in der Sowjetunion

    i Unser Land befindet sich heute in einem großen Aufschwung. Die Sowjetmenschen arbeiten mit Begeisterung an der Erfüllung des grandiosen Sieben jahrplanes der Entwicklung der Volkswirtschaft der UdSSR, des Planes des entfalteten Aufbaus des Kommunismus. Die Erfüllung des Siebenjahrplanes bedeutet, daß die Sowjetunion nahe an den gegenwärtigen Produktionsstand der Vereinigten Staaten von Amerika Herankommen wird ...

  • Die Sowjetunion bedroht niemanden

    Die Sowjetunion und alle sozialistischen Länder, die eine gewaltige schöpferische Arbeit leisten, sind zutiefst an einem echten Frieden zwischen den Völkern interessiert. Sie verfolgen beharrlich und konsequent eine Politik der friedlichen Koexistenz von Staaten mit unterschiedlichen Gesellschaftsordnungen und eine Politik der Milderung der internationalen Spannung ...

  • Erfolge der DDR — unsere Freude

    Die Sowjetmenschen, die Soldaten unserer bewaffneten Streitkräfte freuen sich von Herzen über die Erfolge der Werktätigen der Deutschen Demokratischen Republik. In den zehn Jahren ihres Bestehens steigerte die Republik ihre Industrieproduktion auf das 3,5fache und nimmt heute die fünfte Stelle in Europa ein ...

  • Unser Lebensgesetz: Wachsamkeit

    Die friedlichen Völker begehen den 15. Jahrestag der Zerschlagung des Faschismus. Sie dürfen dabei nicht außer acht lassen, daß es auf der Welt noch reaktionäre Kräfte gibt, die sich auf jede Art und Weise der sich abzeichnenden Erwärmung des internationalen Klimas widersetzen. Die aggressiven Kreise ...

  • UdSSR trug die Hauptlast des zweiten Weltkrieges

    Der Große Vaterländische Krieg war der schwerste und opferreichste aller Kriege, die.unser Land in seiner ganzen Geschichte geführt hat. Das Sowjetvolk und seine Armee nahmen die Hauptlast des zweiten Weltkrieges auf sich und spielten die entscheidende Rolle bei der Zerschlagung des deutschen Faschismus ...

  • Drei unvergeßliche Erlebnisse

    Bald 20 Jahre sind es jetzt her, daß Kirejew im Seemannsklub von Jokaniga mit zwei englischen und zwei amerikanischen Kapitänen von Leitkorvetten eines alliierten Konvois das Glas auf einen baldigen Frieden, auf die Freundschaft unter den Völkern, auf die Heimat und auf ihre Familien erhoben hat. Gemeinsam hatten die Fünf zuvor das Feuer ihrer Begleitschiffe auf sechs Junkers- Bomber der Hitler-Faschisten konzentriert und ihr Dutzend Frachtschiffe erfolgreich in den Hafen geleitet ...

  • Der Schwur von Jokaniga

    T7 iele sind es, die am Tage des Sieges den Weg " zu den Gräbern der heldenhaften Verteidiger von Murmansk nehmen, jenes wichtigen Hafens jenseits des Polarkreises, der im zweiten Weltkrieg für die Verteidigung und Belieferung des eingekesselten Leningrad und für die Verladung des für die Sowjetarmeen bestimmten alliierten Kriegsgutes von größter Bedeutung war ...

  • Viel hätte Kirejew zu berichten ;;:

    Der Murmansker Seemann wendet sich zum Gehen. Doch seine Gedanken ruhen nicht. Ob jene englischen ' und amerikanischen Kapitäne, mit denen ich das Glas erhoben habe, auch heute noch zur See fahren?, denkt er. Jetzt müßte man noch einmal mit ihnen reden können. Worüber? Viel hätte Kirejew ihnen zu erzählen» ...

  • Sozialismus würde Weltsystem

    Die Zerschlagung des deutschen Faschismus und danach des japanischen Militarismus hatte weitgehende Folgen für das Schicksal vieler Völker auf der Welt. Es wurden günstige Bedingungen für die Errichtung der volksdemokratischennOrdr.nung in einer Reihe von Ländern Europas und .-Asiens geschaffen. Das ...

  • Der Schwur gilt noch

    Kirejew wendet sich zum Gehen. Er geht zum Hafen. Dicht an dicht liegen die Boote seiner riesigen Fischereiflottille am Kai, Fänge löschend, die Bootsrümpfe überholend und sich für neue Fahrt rüstend. Sowjetischer Herkunft sind die einen, britischer, westdeutscher und aus der DDR die anderen Schiffe ...

  • Alles Gute, liebe Freunde!

    Die Gruppe der zeitweilig auf dem Territorium der DDR stationierten Streitkräfte betrachtet es als ihre Ehrenpflicht, Schulter an Schulter mit den Soldaten der Nationalen Volksarmee an der Westgrenze des sozialistischen Lagers aufmerksam Wacht zu stehen. Erzogen im Geiste des proletarischen Internationalismus, festigen unsere Soldaten ständig die Freundschaft mit den Werktätigen der DDR und die militärische Zusammenarbeit mit ■den Soldaten der Nationalen Volksarmee ...

  • Ruhnireicher 15. Jahrestag

    Tn diesem Jahr begehen das sowjetische und das * deutsche Volk und alle friedliebenden Menschen auf der ganzen Welt den 15. Jahrestag des Sieges über den deutschen Faschismus. Die Menschheit wird stets die heldenhaften Taten des sowjetischen Volkes und seiner Streitkräfte fest jm Gedächtnis behalten ...

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  • Gemeinsame Erfahrungen — gemeinsame Ziele

    Neugestaltung des deutschen .Gemeinschaftslebens auf wahrhaft demokratischer Grundlage mit dem Ziele politischer, wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Gerechtigkeit. Aufrichtige Mitarbeit an der Festigung des friedlichen Zusammenlebens der Völker und Einreihung Deutschlands in die Familie der Nationen ...

  • Unser Plan dient dem Frieden und dem Glück des Volkes

    Jetzt erkennt jeder Bürger der Republik, daß im östlichen Teil Deutschlands durch die Beseitigung der Herrschaft des Monopolkapitals und der Großgrundbesitzer und die allmähliche Abschaffung der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen die Voraussetzungen geschaffen wurden zu jener gewaltigen Entfaltung schöpferischer Kräfte der Menschen, wie wir sie jetzt erlßben ...

  • Sozialistische Gemeinschaftsarbeit

    Die Meinung der Chemiearbeiter der Filmfabrik Agfa Wolfen: -.n<Der<i Deutschlandplan des Volkes ist der Plan der-Verständigung aller Deutschen! Getragen, von' der'Tiöheh Verantwortung des deutschen Volkes für eine Entspannung, sieht es das Kollektiv des VEB Filmfabrik Agfa Wolfen als seine Pflicht an, eine noch größere Initiative zu entfalten, um entscheidend zur Sicherung des Friedens, zur Annäherung beider deutscher Staaten und zur Wiedervereinigung beizutragen ...

  • Aufruf der KPD

    Schaffendes Volk in Stadt und, Land! Männer und Frauen! Deutsche Jugend!

    Erfüllt von der Erkenntnis des Ausmaßes der Katastrophe und den verhängnisvollen Folgen der bisherigen Spaltung des Volkes gegenüber Nazismus und Reaktion, bricht sich in Stadt und Land immer stärker der Drang zur Einheit Bahn In Übereinstimmung mit diesem Willen des Volkes darf den Spaltern und den Saboteuren der Einheit kein Zoll Raum für ihr verräterisches Werk gegeben werden ...

  • 14. Juli 1945: Bildung des antifaschistisch - demokratischen Blocks

    Am 14. Juli 1945 traten die Vertreter der antifaschistisch-demokratischen Parteien zu einer ersten gemeinsamen Besprechung zusammen. Es wurde ein gemeinsamer Ausschuß gebildet, in den die vier Parteien je fünf Vertreter entsenden. Der gemeinsame Ausschuß stellte sich u. a. folgende Hauptaufgaben: # Zusammenarbeit im Kampf zur Säuberung Deutschlands von den Überresten des Hitlerismus und für den Aufbau des Landes auf antifaschistisch-demokratischer Grundlage ...

  • 15. Juni 1945: Bildung neuer freier Gewerkschaften

    Die neuen freien Gewerkschaften sollen unter Zusammenfassung aller früheren Richtungen in ihrer Arbeit eine Kampfeinheit zur völligen Vernichtung des Faschismus und zur Schaffung eines neuen demokratischen Rechts der Arbeiter und Angestellten werden. Beweisen wir der Welt, daß die geeinte Arbeiterschaft, ...

  • Juli 1958: V. Parteitag

    Die Volkswirtschaft der Deutschen Demokratischen Republik ist innerhalb weniger Jahre so zu entwickeln, daß die Überlegenheit der sozialistischen Gesellschaftsordnung der DDR gegenüber der Herrschaft der imperialistischen Kräfte im Bonner Staat eindeutig bewiesen wird und infolgedessen der Pro-Kopf-Verbrauch unserer werktätigen Bevölkerung mit allen wichtigen Lebensmitteln und Konsumgütern den Hro-Kopf-Verbrauch der Gesamtbevölkerung in Westdeutschland erreicht und übertrifft ...

  • Wir wollen auf sozialistische Weise arbeiten, lernen und leben

    Die Jugendbrigade „Nikolai Mamai" des Aluminumwerkes I im EKB erklärt: „Wir haben uns in der Vergangenheit bemüht, auf sozialistische Weise zu arbeiten und sind ein gutes Kollektiv geworden. Aber all das reicht noch nicht aus, um die neuen und größeren Aufgaben, die vor uns stehen, zu meistern. Deshalb haben wir uns das Ziel, gestellt, auf sozialistische Weise zu arbeiten, zu lernen und zu leben, um eine ...

  • 13. Oktober 1948: Adolf Hennecke schafft 380 Prozent des Tagessolls

    Mir ist es nie bei meiner bergmännischen Arbeit um Broterwerb schlechthin gegangen, sondern ich habe meinen Beruf immer als etwas sehr Wertvolles für die menschliche Gesellschaft betrachtet. Wenn ich heute durch meine Leistung und mein Beispiel einen entscheidenden Beitrag zum Gelingen des Halb- und ...

  • August 1959: Vorbild für sozialistische Hilfe

    Irmgard Richter: „Was nutzt mir eine halbe Mark mehr, wenn die Bonner Militaristen mit ihrer Atomrüstung zum Zuge kämen und es Krieg gäbe. Damit nicht die, sondern wir den Wettlauf gewinnen, übernehme ich die Brigade im Werk I." Irmgard Richter löste die Bewegung der besten Arbeiter und Brigaden aus, die in zurückbleibende Betriebe oder Brigaden gehen, um ihre Erfahrun-i gen zu übertragen und zu helfen, daß alle rasch vorwärts schreiten ...

  • Frühjahr 1960: Genossenschaftsbauer MaxBothe aus Roggenhagen:

    Ich habe niemals gedacht, daß die gemeinsame genossenschaftliche Arbeit so viel Freude macht. Früher haben wir über die Hofmauer gesehen, um zu erfahren, was der Nachbar macht, damit wir nicht den Anschluß verpassen. Heute sind wir eine große Familie, wo die Besten und Erfahrensten im Interesse aller das Tempo bestimmen ...

  • DIE IDEE WIRD ZUR

    ...

  • Juli 1952: II. Parteikonferenz

    ...

  • März 1948: Deutscher Volksrat gewählt

    Wir werden alle Kräfte daransetzen, daß das gesamte deutsche Volk sich zu einer Kampffront für die Verfechtung der Demokratie, für die Verteidigung des Friedens und der Einheit zusammenfindet (Aus der Schlußansprache Wilhelm Piecks beim II. Deutschen Volkskongreß)

  • MATERIELLEN GEWALT

    das als Sozialist ganz besonders. Wir müssen uns, darüber im klaren sein, daß wir nur durch die Steigerung der Produktion aus den heutigen Engpässen herauskommen. (Adolf Hennecke zu seiner Leistung) ..

  • November 1951: Der Fünfjahrplan — ein Plan des Volkes

    Der Fünfjahrplan dient dem Frieden und der ständigen Verbesserung der Lebenslage der Werktätigen in der Deutschen Demokratischen Republik. (Aus dem Gesetz über den Fünfjahrplan vom 1. November 1951)

  • Mai 1949: Nationale Front für Einheit und Frieden konstituiert

    Das Manifest an das deutsche Volk verlangt: Schaffung eines einigen, unabhängigen, und friedliebenden Deutschlands, baldigen Abschluß eines -Friedensvertrages,' baldigen Abzug der Besatzungstruppen.

  • April 1960: 11. Tagung der Volkskammer

    Die LPG krönen den 1500jährigen Kampf der deutschen Bauern um ihre Befreiung. Der Eintritt der Bauern in die LPG ist ein Volksentscheid für den Frieden.

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  • VonE.L. Dittmer

    land. Und der Name „Wagner" auf der Wahlliste war den Nazis Grund genug, ihn auf die Straße zu setzen. Er kämpfte verbissen weiter. Seine Frau unterstützte ihn bei der illegalen Arbeit. Es ging um die Zukunft ihrer Kinder. Am 28. März 1935 wurde Genosse Wagner von der Gestapo in die Folterkeller geworfen ...

  • Sommer 1959

    Wo lassen sich Erfolge ohne das Mühen um sie erringen? Vielgestaltig ist dieses Mühen. Es geht um den Aufbau der Innenstadt, um die Sicherung des Wohnungsbaus, um das große „Q", um die allseitige Planerfüllung. Die Baustoffwerke erfüllten ihn damals nicht. „Wir sehen keinen Ausweg mehr. Unsere Technik ist überaltert Und vor allem das größte Problem: Wir sind unterbesetzt!" Der Werkleiter "ließ die Schultern wieder ratlos sinken ...

  • Winter 1950

    Klagte einer dem Genossen: „Der Teufel soll die Verwaltung holen. Das will und will nicht richtig klappen ..." Beier zog ärgerlich an seiner Zigarette, blickte prüfend den Schimpfenden an: „Bist doch Schlosser, stimmt's? In den Textilwerken, stimmt's?" Der andere nickte verständnislos. Ja, aber was hatte ...

  • Frühling 1952'

    Das neue Leben breitete sich wie eine bunte Wiese aus. Überall blühte es, trieb stürmisch zur Sonne. Die Großbetriebe in Leipzig, Bleichert, das Bodenbearbeitungsgerätewerk, das Leipziger Eisen- und Stahlwerk, erhielten immer größere Aufgaben. Auch das Kirow-Werk. Vor einem Jahrzehnt wurde hier noch für die Faschisten produziert, und der Betrieb stand nicht zu Unrecht auf der Reparationsliste der Sowjetunion ...

  • Frühling 1945

    Es war soweit. Das Artilleriefeuer kam immer häher. "Sie konnten auch schon das Geknatter der Maschinengewehre von dem der Karabiner unterscheiden. Schwester Agathe flatterte wie eine tagblinde Eule an den Betten vorbei. Die Lebensrune an ihrer prallen Bluse schaukelte wie ein Schiff auf stürmenden Wogen: „Wenn Sie Briefumschläge mit Hitler-Marken haben, dann vernichten Sie die ...

  • EDITH OELKE

    Die Parteiorganisation von Damsdorf im Kreis Luckau hatte die 18jährige FDJlerin gerade als Kandidatin aufgenommen, da meldete sich die energische Edith auch schon zu Wo<1 und — kritisierte. «Die Genossen unterstützen die Jugend im Dorf kaum", sagte sie und sprach vom Sportplatz, der noch fehlt, und vom geringen kulturellen Leben ...

  • Ihre Vorbilder: der Vater, die Mutter, der gute Facharbeiter, der Funktionär —

    DOROTHEE HAMM

    Im Kraftwerk lübbenau gab es zum Inte.-nationalen Frauentag Ärger, weil eine tüchtige Turbinenmaschlnistin nicht so ausgezeichnet wurde, wie es ihre Arbeitskollegen erwarteten. „BGL und Frauenausschuß müssen die Auszeichnungen sorgfältiger vorbereiten und die Meinung der Kollegen mehr hören", hieß es ...

  • Von Günter Fuchs

    und an der Enteignung der Konzerne und Kriegsverbrecher und arbeitete dabei mit den Mitgliedern der anderen demokratischen Parteien zusammen. Er traf sich mit seinen alten Kampfgefährten aus der illegalen Zeit, den sozialdemokratischen Arbeitern des Unterbezirks Hartha, und sprach zu ihnen leidenschaftlich ...

  • Sommer 1953

    Die neuen Werke In der DDR, der Aufbau dort überall biß den Bonner Herren wie Pfeffer in den Augen. Ein alter Geier krächzte gegen den Wind: „DDR - nicht existent!! - DDR - nicht existent!!*' Seine Ministerien schickten Wühlmäuse über die Grenze. Nach einer arbeitsreichen Nacht wurde der 2. Sekretär der Stadtleitung Leipzig aus dem Bett geklingelt ...

  • Winter 1956

    Die Kongreßhalle war festlich erleuchtet. Aul der breiten Bühne spielte das Gewandhausorchester. Am Dirigentenpult stand Nationalpreisträger Franz Konwitschny. Herrlich und kraftvoll schwang die Musik Beethovens Neunter durch den Saal. Im Vorraum der Halle fragte nach dem Konzert ein junger Doktor der Karl-Marx-Universität den 1 ...

  • Kind:

    ,,Großväterchen, warum habt ihr's nicht gewagt und die Herren einfach davongejagt?" Großvater: „Mein Kind, wir haben ein Leben lang mutig die Fahne getragen. ,Wir haben gekämpft und wir wurden oft blutig zusammengeschlagen. Als wir unter Thälmann marschierten gegen Faschismus und Krieg, da wußten wir: Eines Tages lohnt uns — trotz allem ^ der Sieg ...

  • Sommer 1945

    In Nauheim gab es Tausende Aufgaben. Die wichtigste in diesen Tagen war, die Lebensmittel zu erfassen. Wie Ameisen schleppten hamsternde Schieber und hungernde Städter Kartoffeln, Mehl, Eier aus den Dörfern. In der Ortsleitung der Partei brannten bis spät in die Nacht das Licht oder die Kerzen, wenn der Strom abgeschaltet war ...

  • Großväterchen

    Aus „Kantate der Freundschaft" von Horst Salomon Kind: fcGroßväterchen, sag' mir warum, warum ist dein Rücken so krumm?" Großvater : hMein Kind, ich lebte in böser Zeit und kannte nur Jahre voll Not und Leid. Arbeit und Tod waren Bergmanns Rechte Wir waren der Herren billige Knechte." Kind: *Großväterchen, erzähl bitte mehr, sag', warum war dein Leben so schwer?" Großvater: *Die Herren damals in prunkender Pracht aßen von silbernen Tellern ...

  • In diesen Maitagen

    Fünfzehn Jahre nach der Befreiung geht Fritz Beier durch seine Vaterstadt, die Stadt, in der er seit Jahren gekämpft hat und noch kämpft und die ihn zum Verdienten Bürger ernannte. Die Bäume tragen Knospen, in den Grünanlagen blühen die Forsythien, in den blanken Scheiben der neuen Wohnhäuser und der HO-Kaufhäuser spiegelt sich die Sonne ...

  • Die Antwort des Genossen Fritz Beier

    Im Krankenhaus lag ich damals. Operiert hatten sie mich. An den Beinen, weißt du.' Die Knochenhautentzündung war chronisch geworden. Von der Zeit im Gefängnis noch. Als ich aufstehen konnte, kamen die Genossen. Wir brauchen dich, Fritz, sagten sie. Das war wie der Frühling, so schön iür mich . . .

Seite 13
  • Von Ursula Rebetzky

    nisten. Im Sinne der Sammlung aller antifaschistischen, demokratischen und gutwilligen Kräfte ergriffen die Kommunisten die Initiative. Der Magistrat, von Generaloberst Bersarin berufen, setzte sich zusammen aus sechs Kommunisten, vier Sozialdemokraten, drei CDU-Mitgliedern und vier Parteilosen: Alle Schichten der Bevölkerung galt es, am Aufbau zu beteiligen ...

  • VonKäte Aebi

    andere schnell und billig zu einer neuen Kälberboxe gekommen sind. Else Girke hatte im Betrieb alte, ungenutzte Heizrohre entdeckt. Auf ihren Vorschlag halfen die Werktätigen des RAW den Bauern und bauten nach ihren Angaben Boxen für die Kälber. Des öfteren besuchen die Bauern aus dem Kreis oder die ...

  • Bei den Menschen beginnen

    Als Diplomagronom trat Hannes zwei Jahre später vor die Partei: „Schickt mich in eine schwache LPG, jetzt habe ich gelernt, sie voranzubringen." „Dann gehst du nach Möllenbeck", entschieden die Genossen, und er ging nach Möllenbeck, Kreis Parchim. Die erste Übersicht in diesem Dorf ergab, daß die LPG durch Mängel in der Leitung von 40 Mitgliedern und über 300 ha Land auf sieben Mitglieder und 97 ha ...

  • STALINALLEE 1960 / Von Frank Glaser Geflügeltes Wort im RAW

    Der Mai ist immer unser Kampfmonat gewesen. 1923 und die nachfolgenden Jahre gingen mein Mann und ich an der Seite vieler anderer Genossen der SPD und KPD für die Rechte der Arbeiterklasse auf die Straße. In den Jahren der Naziherrschaft waren die Maitage für alle bewußten Arbeiter die traurigsten des Jahres ...

  • Genossen der Partei der Arbeiterklasse

    GÜNTER HANSEL

    Als die Brigade .Roter Oktober* im RAW Cottbus ihrem ehemaligen Brigadier das Vertrauen entzog, weil er abends, zu oft In den .Prellbock* gegangen war, arbeiteten die Kumpel für den neu zu bestimmenden Brigadier zwei Bedingungen aus: Er muß in seiner Qualifizierung allen voran sein und moralisch genau das Gegenteil seines Vorgängers darstellen ...

  • Von Hilde Cwiejong

    8. Mai 19451 Das Licht 'dieses Tages kann mir auch der Stacheldraht- ----- zäun nicht verschattent der mich im dänischen Internierungslager Esbjerg umgibt. Was Stalingrad ankündigte, ist vollbracht. Die Nazis sind in der eigenen Räuberhöhle vernichtet worden. Wann, werde ich mir die Uniform vom Leibe ...

  • Dafür bürgt der Vorsitzende

    Es ist müßig zu schildern, wie oft die Mitglieder sein Austrittsgesuch ablehnten. Er setzte es doch durch und ließ Ernst Rosiehn als Vorsitzenden und Heinz Vogel als dessen Stellvertreter in Möllenbeck zurück. In dem kleinen Haus in Möllenbeck ist Trau Konietzny die Woche über Strohwitwe. „Was soll ich machen?" sagte ihr Mann dazu ...

  • Das Dorf im Morgenrot

    Toni Kohlsdorf Von Norden fliegt die Kunde, > Von Rostock nach Berlin. Das geht von Mund zu Munde, Ein Weckruf macht die Runde, Ein Frühling ist im Blüh'n. Das Kleine geht zu Ende, Das Große bringt Gewinn. Das Dorf vollzieht die Wende, Das Dorf braucht alle Hände , Zum guten Anbeginn. Wer stellt da ...

  • Der junge Achtzigjährige

    8. Mai 1945 in Moskau. Tage kann es nur noch dauern, bis wir die Heimat wiedersehen. Nach zwölf Jahren! Schwer wird der Anfang sein, unendlich schwer. Aber wir schaffen es. Vereint und gestützt auf alle Gutwilligen. Seit 1933, und besonders seit Stalingrad, haben wir uns a-if das Neue vorbereitet, und das ist gut so ...

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Walter Ulbricht begrüßt sowjetische Delegation zum Tag der Befreiung: Das Vermächtnis der Anti-Hitler-Koalition ist bei uns erfüllt Die DDR warnt die Welt vor den Bonner Blutrichtern Westen könnte vor Neid erblassen Volkskammerdelegation aus Belgrad zurück Manfred Weißleders Etappe | Chruschtschows großer Wohlstandsplah | Macht des Beispiels Gebt Westdeutschland aus der NATO frei! Daraus wird nichts BRENTANO USA-Flugprovokation eine „leichtsinnige Narrheit" FESTVERANSTALTUNG
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