3. Jun.

Ausgabe vom 21.12.1959

Seite 1
  • Adenauer boykottiert ÖDR spricht für ganz Gipfeltreffen Deutschland

    Paris/Berlin (ADN/ND). Adenauer will die bevorstehende Gipfelkonferenz, auf der neben dem Abrüstungsproblem auch die Deutschland- und Westberlinfrage behandelt werden sollen, boykottieren, erklärten Bonner Sprecher in Paris. Sie betonten laut DPA „unmißverständlich", die Bundesregierung „habe nicht die Absicht, mit ...

  • Kein Weihnachten des Hasses!

    Friedrich Ebert an die in Bamberg verurteilten Abgeordneten / Kreis Stadtroda fordert sofortige Freilassung seiner Volksvertreter / Delegation aus Karl-Marx-Stadt nach Düsseldorf abgereist

    Berlin (SD). Mit Entrüstung protestiert die gesamte Bevölkerung der DDR gegen die Verhaftung und Verurteilung der Abgeordneten des Kreistages Stadtroda, gegen die Ausweisung der Zvvickauer Delegation aus Köln und gegen die täglichen Akte uneingeschränkter Bonner Polizeiwillkür gegenüber Bürgern der DDB ...

  • Bei wenig Aufwand viel Fleisch

    Im VEG Großharthau betreut eine Arbeitskraft 1000 Schweine

    Bischofswerda (ADN). Über 100 dz Schweinefleisch hat das Volkseigene Gut Großharthau im Kreis Bischofswerda zusätzlich auf den Markt gebracht, nachdem es bereits Anfang November den Jahresrplan in dieser Position erfüllen konnte. Dabei werden in diesem VEG, wie Minister Hans Reichelt in seiner Rede vor dem 7 ...

  • Bonn muß dementieren

    Am Sonntag setzten Eisenhower, Macmillan und de Gaulle ihre Beratungen zunächst unter Ausschluß Adenauers fort. Erst anschließend wurde Adenauer wieder hinzugezogen. Der, Sprecher des Bonner Außenministeriums, von Hase, sagte dazu, die Pläne für den Ablauf der Pariser Besprechungen seien geändert worden ...

  • Handelsvertrag DDR—Indien

    Neu Delhi. Besprechungen zwischen den Handelsdelegationen der Regierung der DDR und des Ministeriums für Handel und Industrie der Regierung Indiens führten zu einem Austausch von Dokumenten zwischen dem Leiter der Handelsdelegation der Regierung der DDR, Erich Renneisen, und dem Sekretär im Ministerium für Handel und, Industrie, Khilnani Joint, über ein auf drei Jahre befristetes Handels- Und Zahlungsabkommen, das am 1 ...

  • Benzin aufs Haus?

    Chruschtschow stellt in seinem Brief an Adenauer die rhetorische Frage: „Würde die Handlungsweise der Menschen, die ein Haus mit Benzin begießen und dabei behaupten, sie täten dies, um einen Brand zu verhüten, nicht verdächtig erscheinen?" Der Bonner Kriegsminister Strauß hat sich beeilt, dazu eine neue Illustration zu liefern ...

  • Hallenhandball- Nationalmannschaft schlug Dänemark 15:14 Box-Olympiaausschei- ' düngen vereinbart

    Stimmungsvoller Turnländerkampf UdSSR-DDR Sieg und Niederlage gegen Polens Tisdntennis-Mannsdhaften rrauen- Hallenhandballerinnen unterlagen Dänemark Wintersport-Auftakt im Erzgebirge

    Bei ihren dreistündigen Olympiaberatungen am Sonnabend in Berlin erzielten die beiden deutschen Boxverbände eine Einigung über den Austragungsmodus und über die Termine für die Ausscheidungskämpfe zur Aufstellung der gemeinsamen deutschen Olympiamannschaft^ Es wurde beschlossen, daß jeder Verband, in allen zehn Gewichtsklassen je zwei Aktive stellt ...

  • Karol Divin vor Lew Michailow

    Europameister Karol Divin (CSR) gewann bei den internationalen Eiskunstlauf-Wettbewerben in Moskau die Konkurrenz der Herren durch eine ausgefeilte Kür mit Platzziffer 7 vor dem sowjetischen Meister Lew Michailow (Platzziffer 17). Bodo Bockenauer (DDR) lief nach Aussagen der Fachleute die drittbeste Kür unter 17 Teilnehmern ...

  • Weg mit diesem Urteil

    Stadtroda (ND). Einen Sturm des Protestes hat die Verurteilung der offiziellen Delegation des Kreistages Stadtroda durch das Bamberger Terrorgericht im gesamten Kreisgebiet ausgelöst. Die Einwohner der Gemeinde Rausdorf fordern den Landtagspräsidenten von Bayern auf, sich sofort für die Freilassung der Stadtrodaer Bürger und die Aufhebung des Urteils einzusetzen ...

  • Vorschlag der Westmächte: Gipfelkonferenz Ende April

    Sonntagstreffen der westlichen Regierungschefs begann ohne Adenauer

    Paris (ADN-Korr./ND). Die führenden Staatsmänner der USA, Großbritanniens und Frankreichs sind bei ihren Beratungen am Sonnabend in Paris, zu denen sie auch den Bonner Kanzler Adenauer hinzugezogen hatten, übereingekommen, als Termin für eine Ost-West-Gipfelkonferenz Ende April vorzuschlagen. Der westliche Tagesordnungsvorschlag für die Gipfelkonferenz umfaßt die Punkte: Abrüstung, Deutschland und Westberlin, Ost-West-Beziehungen ...

  • Westdeutschland- Jugoslawien 1:1

    Mit einem 1:1 (0: D-Unentschieden mußte sich die favorisierte westdeutsche Mannschaft am Sonntag in Hannover vor 84 000 Zuschauern im Fußball-Länderspiel gegen Jugoslawien begnügen. Bis zur 72. Minute lagen dje Gäste durch einen von Zebec (4.) erzielten Treffer 1 :0 in Führung. Dann gelang Schmidt der Ausgleich ...

  • Mit Kundendienstwagen in die Dörfer

    Perleberg (ADN). Stets gern gesehen sind in vielen Dörfern der Kreise Perleberg und Ludwigslust die Kundendienstwagen der Handwerker-Produktionsgenossenschaft ,;Radio—Fernsehen—Blitzschutz" in Wittenberge, Kreis Perleberg. Die PGH, die am 1. Oktober 1958 von 18 Handwerkern gegründet wurde, zählt heute mit ihren 40 Mitgliedern und 20 Lehrlingen zu den größten Produktionsgenossenschaften des Handwerks im Bezirk Schwerin ...

  • Brigadestempel bürgt für Qualität

    „Wir liefern nur beste Qualität", hat sich die Brigade „Fortschritt" aus dem VEB Galvano-Technik Leipzig vorgenommen. In Kürze werden alle von ihr bearbeiteten Erzeugnisse mit einem Brigadestempel versehen. 1960 soll das Konto des Siebenjahrplanfonds, das bis jetzt 7000 DM beträgt, weiter erhöht werden ...

  • Modernste Maschinen für LPG

    Durch den Rekonstruktionsplan die Arbeitsproduktivität zu erhöhen, einen Fonds des Siebenjahrplans einzurichten und difc Qualität wesentlich zu verbessern, stellt sich die Brigade „Deutsch- Sowjetische Freundschaft" aus dem VEB Bodenbearbeitungsgerätewerk Leipzig zum Ziel. „Wir sehen unsere Hauptaufgabe ...

  • 15 000 DM für Siebenjahrplanfonds

    Bereits in den frühen Morgenstunden des Sonnabend, kurz nach Erscheinen der Tagespresse mit dem Wettbewerbsaufruf, hatten mehrere Abteilungen, Meisterbereiche und Brigaden des Magdeburger Karl-Liebknecht-Werkes ihre Bereitschaft mitgeteilt, an dem großen Wettstreit teilzunehmen. Viele Werktätige haben bereit« einzelne Verpflichtungen bekanntgegeben ...

  • Gelesen — mitgemacht

    Berlin (ND/ADN). Stündlich steigt die Zahl der Brigaden, Abteilungen und Betriebe, die sich dem Aufruf der Meßgerätebauer des Magdeburger Karl-Marx- Werkes zum sozialistischen Wettbewerb im nächsten Jahr anschließen. Ziel des Wettbewerbes ist es bekanntlich, mit der fortgeschrittensten Technik und dem geringsten Aufwand an Arbeitskraft und Material bei Senkung der Selbstkosten Erzeugnisse von hoher Qualität herzustellen ...

  • Um das Niveau der besten Brigade

    Auch die Mitglieder der Jugendbrigade „Philipp Müller" im volkseigenen RFT- Kondensatorenwerk in Gera wollen im nächsten Jahr den sozialistischen Wettbewerb um hohe Produktionsergebnisse und beste Qualität weiterführen. Die parteilose Brigadeleiterin Lieselotte Arndt erklärte, daß sich die Brigade das Ziel gestellt hat, im nächsten Jahr das Niveau der besten Brigade im Werk zu erreichen ...

  • Chruschtschows Botschaft Thema in Paris

    Washington (ADN). Die am Wochenende veröffentlichte Botschaft Chruschtschows an Adenauer wird zweifellos bei den Pariser Beratungen Eisenhowers, Macmillans und de Gaulies erörtert. Dies äußerten — wie Reuter berichtet — kurz nach der Bekanntgabe des Wortlauts der Botschaft amerikanische Regierungsbeamte in Washington ...

  • Botschaft Chruschtschows an Adenauer auf Seite 3

    neten Prinzip entsprechen heute die Taten der Bonner Regierung auf allen Ebenen der Innen- und Außenpolitik, der Wirtschafts- und Militärpolitik. *

  • Beifall für Sofia Muratowa

    Foto: MUTza

Seite 2
  • Ruf 3er Arbeiter an die Gipfelkonferenz

    s,NDK-Intervlew mit Genossen HEBBERT WABNKE In einem Interview zum Abschluß der XX. Tagung des Exekutivkomitees des Weltgewerkschaftsbundes beantwortete der Vizepräsident des WGB und Vorsitzende des FDGB, Genosse Herbert Warnke, unserem Bukarester Korrespondenten Jürgen Nitz nachstehende Fragen: Frage: Worin besteht die besondere Bedeutung der XX ...

  • ■ Berüchtigter Name

    Am 4. Juli kam meine verzweifelte Kusine zu mir gelaufen und sagte, daß man Ihren Mann mit anderen sechzig Männern ermordet hatte. An diesem Tag wurde die erste Aktion von dem Führer der ukrainischen Nationalisten — Bandera — durchgeführt. Dieser Name war damali in Lwow sehr berüchtigt Wir wußten alle, daö er unter dem Schutz der Hitleristen mit dem Hinmorden der jüdischen Bevölkerung \ und später der „widerspenstigen" Polen begann ...

  • Kein Weihnachten des Hasses!

    (Fortsetzung Don Seite 1) Neue Willkürakte # Der Magdeburger Jurist Horst König wurde bei der Rückfahrt vom Düsseldorfer Prozeß gegen Repräsentanten def Friedensbewegung vom Bonner Grenzschutz In Ludwigstadt aus dem Zug geholt« durchsucht und einen Tag und eine Nacht festgehalten, 0 Der NeUstrelitzer ...

  • Zum 80, Geburtstag J. W. Stalins

    gestaltung der Landwirtschaft und der Kulturrevolution. Zusammen mit den anderen hervorragenden Kampfgefährten und Schülern Lenins verteidigte Genosse Stalin auf das entschiedenste den Leninismus. Als hervorragender marxistischer Theoretiker und Organisator des sozialistischen Aufbaus leitete er den ...

  • Dem Rüstungsparadies entronnen

    Ehemalige Bürger der Westzone trafen sich in Zella-Mehlis

    Suhl (ND/ADN). „Wir Zuwanderer stehen fest ein für den Staat des Friedens — die Deutsche Demokratische Republik." Unter dieser Losung fand am Sonnabend in Zella-Mehlis ein Forum statt, an dem über 100 Zuwanderer, darunter zahlreiche Jugendliche, Rückkehrer und Angehörige von Republikflüchtigen teilnahmen ...

  • „Der Wichtigste war Oberländer"

    Der Bonner Minister OberlSnder, seinerzeit Kommandeur des Bataillons »Nadiägall", bereitete persönlich die Judenpogrome und die Massenmorde an der polnischen Bevölkerung von Lwovt (Lemberg) vor. Das enthüllt eine schriftliche Zeugenaussage des ehemaligen Bürgers von Lwow, Franciszek Gorczak, der jetzt in Warschau lebt Bereits in jenen Schreckenstagen des Juli 1941 wurde in Lwow neben dem Namen des SS-General Katzmann auch ein „Offizier namens Oberländer" genannt ...

  • 38 Millionen eingeklagt

    Köln (ADNyWD). Die Kölner Dachorganisation der metallindustriellen Unter- >ehmerverbände in der Bundesrepublik \at beim Arbeitsgericht in Hamburg ge- ;en die IG Metall Klage auf Schadenersatz erhoben. Die Unternehmer fordern ■on der Gewerkschaft 38 Millionen D- Afark, um die sie angeblich während des 16 Wochen langen Streiks in der schleswig-holsteinischen Metallindustrie im Winter 1956/57 „geschädigt" wurden ...

  • 200 Morde in wenigen Stunden

    Auf dem Gefängnishof begann man uns zu mißhandeln. Später überzeugte ' ich mich, daß ein deutscher Offizier der Wehrmacht, zwei Gestapoleute und vierzig ukrainische Faschisten eine der üblichen „Aktionen zum Fertigmachen" durchführten. Eine solche Abteilung war imstande, in ein paar Stunden zweihundert Personen zu morden ...

  • Libanon begrüßt DDR-Botschafter

    Einflußreiche Kreise für die Herstellung diplomatischer Beziehungen

    Beirat (ADN). Die gesamte libanesische Presse berichtet ausführlich über die Unterredung zwischen Ministerpräsident Raschid Karami und dem Bevollmächtigten der Regierung der DDR für die arabischen Staaten« Botschafter Richard Gyptner. Die beiden Politiker waren am Wochenende im Serail-Palast in Beirut zusammengekommen und hatten eine freundschaftliche Unterhaltung über den Ausbau der Beziehungen beider Länder geführt ...

  • SPD-Bürgermeister kehrt KKK den Rücken

    Düsseldorf (ADN/ND). Der Bürgermeister von Münster und SPD-Bundestagsabgeordnete Josef Hufnagel trat am Freitag aus der Hetzorganisation Kuratorium „Unteilbares Deutschland" aus. Als Begründung gab der Bürgermeister an^ daß das Kuratorium dem amerikanischen Publizisten Schlamm dde Möglichkeit gegeben habe, seine » ...

  • Plötzlich fielen Schüsse

    Ich saß mit meinem Freund Joski Fei auf der Bahnhofsbank. Der Zug fuhr ein, die Menschen besetzten panikartig ihre Plätze. Es war der letzte Augenblick für die Flucht Plötzlich fielen Schüsse.;. Da ich Jude bin« wollte Ich den Hitler- Faschisten nicht begegnen. Doch das Schicksal wollte es anders. Am 1 ...

  • Kundgebung in Bukarest

    Bukarest (ADN). Die Veränderung des internationalen Kräfteverhältnisses eröffnet neue Perspektiven für den Kampf der Werktätigen um höhere Löhne, für das Recht auf Arbeit und für gewerkschaftliche und demokratische Freiheiten« erklärte der Präsident des Weltgewerkschaftsbundes« Novella« auf einer Großkundgebung in Bukarest ...

  • Ärzte sind erschüttert

    Hamburg (ND). ^Die Arzte sind erschüttert, daß der Bundesrat in seiner letzten Sitzung die Kostenbeteiligung des jesetzlich versicherten Patienten an der Heilbehandlung gebilligt hat" Das sagte ■ler Präsident der Bundesärztekammerv >r. Ernst Fromm* in einem Gespräch mit iter j,Welt am Sonntag". Die ...

  • Bonns Kolomalkurs am Pranger

    Zur gleichen Zeit verurteilt die peiruter Zeitung „Telegraph" in einem sechsspaltigen Artikel die Unterstützung der Bonner Regierung für den Algerienkrieg. Der Artikel, der auf der Grundlage einer Dokumentation des Ausschusses für deutsche Einheit geschrieben wurde« berichtet über die Finanzhilfe Bonns ...

  • „Gläserne Frau" in Rangun

    Rangun (ADN). Burmas Hauptstadt Rangun beherbergt zur Zeit eine Ausstellung des Deutschen Hygiene-Museums Dresden mit der »Gläsernen Frau" in ihren Mauern. Die Ausstellung wurde bereits am ersten Tag von zahlreichen Politikern« Wissenschaftlern und in Rangun akkreditierten Diplomaten besichtigt Der Gesundheitsminister ...

  • Kulturabkommen mit Ungarn

    Budapest (ADN-Korr.). Im Ergebnis von freundschaftlichen Verhandlungen, die zwischen Regierungsdelegationen der DDR und der Ungarischen Volksrepublik in Budapest stattfanden, wurden Vom Minister für Kultur der DDR« Alexander Abusch, und vom. Minister für Bildungswesen der UVR, Frau Valeria Benke, ein ...

  • NEUES DEUTSCHLAND

    DAS REDAKTIONSKOLLEGIUM: Hermann Axen* Chefredakteur; Georg Hansen« Dr. Günter Kertzscher, ctellv. Chefredakteure; Eberhard Heinrich, Re- Üaküonssekretär; Walter Florath; Dr. Rolf Gutermuth, Willi Köhler« Karl-Ernst Reuter, Ingo Seipt

Seite 3
  • Friedensvertrag nützt allen

    Ich sage Ihnen, Herr Kanzler, unumwunden: Wenn man Ihr Schreiben liest, so entsteht der Eindruck, daß der Abschluß eines Friedensvertrages Ihnen überhaupt als etwas Belangloses erscheint. Nichts kann irriger sein, wenn man sich wirklich von den Interessen des Friedens leiten läßt. Die Aufgabe, einen Friedensvertrag mit Deutschland zu schließen, ist vom Leben selbst, von der ganzen Entwicklung in Europa nach dem zweiten Weltkrieg auf die Tagesordnung gesetzt worden ...

  • Normale Beziehungen sind möglich

    Wir in der Sowjetunion gingen stets •- und wir tun dies auch jetzt - davon aus, daß die ideologischen Unterschiede kein Hindernis für die Zusammenarbeit zwischen den Staaten bilden sollen. Das Ist eine elementare Bedingung des normalen internationalen Verkehrs In unserer Zeit, eine unumgängliche Voraussetzung für die Erhaltung des allgemeinen Friedens ...

  • der Unverbesserlichen

    Verehrte Hinterbliebene! Verehrte Trauergemeinde! Fassungslos stehen wir an diesem Grabe, tief erschüttert durch den schmerzlichen Verlust, der uns traf. Liebe Freunde sind von uns gegangen, Freunde, derer wir uns in jeder Stunde, gern erinnern werden, die immer in unserer Mitte weilen, wenn sie auch nicht mehr unter den Lebenden sind ...

  • „Würde gern meinen Titel verteidigen, aber..."

    Unmißverständliche Erklärung der Eiskunstläufer der sozialistischen Länder zur Garmischer Provokation

    Dar zweifache Europameister Karol Divin (CSR) äußerte sich zur Absicht der Bonner Regierung und einiger westdeutscher Sportführer, bei den Kunstlauf-Europameisterschaften in Garmisch-Portenkirchen notfalls Polizei gegen die Staatsflagge der DDR einzusetzen: „Ich würde meinen im Vorjahr errungenen Titel eines Europameisters gern in Garmisch verteidigen, doch nun ist es durchaus möglich, daß die Meisterschaften platzen ...

  • Schlußstrich unter den Krieg

    Es war mir nicht beschieden, einen überzeugenden Einwand gegen das einfache und deutliche Argument zu hören: Wenn man bemüht Ist, den Ausbruch eines neuen Krieges zu verhüten, so muß man vor allen Dingen unter den vergangenen Krieg einen Schlußstrich ziehen. Man sagt mitunter, der Abschluß eines Friedensvertrages mit Deutschland wäre an sich nicht schlecht, die Lage Deutschlands aber gestatte dies jetzt nicht, weil dort nicht einer, sondern zwei deutsche Staaten vorhanden sind ...

  • Überall Widerhall

    So lauten unsere Vorschläge. Gemäß dem einmütigen Beschluß der UNO-Vollversammlung werden sie auf deren gegenwärtiger Tagung erörtert. Schon jetzt kann man sagen, daß diese Vorschläge in allen Ländern der Welt positiven Widerhall gefunden haben. Man möchte glauben, daß die vonv Ihnen geleitete Regierung ...

  • Abrüstung erstrangig

    Ich appelliere an Sie, Herr Kanzler, Ihren Einfluß und Ihre Erfahrungen in den Staatsangelegenheiten geltend zu machen, um die in den Jahren des kalten Kriegs auf dem Wege zur Abrüstung entstandenen Hindernisse zu beseitigen. Die Staatsmänner aller Länder, unter ihnen Sie und Ich, sind verpflichtet, den Völkern dazu zu verhelfen, daß sie die Bürde des Rüstungswettlaufs für immer abwerfen ...

  • ilTCftiiiG weichen üompromiss© meiirp

    so störte selbst bei Nacht die .Welt" den Schlaf

    federführend blieben wir, und dieses kleine Wörtchen vermochte so treffend unsere Überlegenheit, die Führung der freien Welt ausdrücken, wie das selten zuvor ein Wort vermocht hatte. Sie alle wissen, daß dieses „federführend" eines Tages gestrichen werden mußte. Gestrichen wie eine Flagge, die man niederholt ...

  • Taten hundertmal überzeugender

    Die Botschaft des sowjetischen Ministerpräsidenten Chruschtschow an Adenauer

    Geehrter Herr Bundeskanzler, mit großer Aufmerksamkeit und mit Interesse nahm ich Einblick in Ihr Schreiben vom 27. August, weil es, wie mir scheint, von dem Streben zeugt, im Interesse der Entwicklung der Beziehungen zwischen unseren Ländern und einer Gesundung der Lage In Europa besseres Verständnis der akuten internationalen Probleme zu gewinnen ...

  • »B^sa

    Tnft .Wie Ist e» mit der Federführung [olympischen Dingen?" L Dr. voll Halt: „Di« bleibt beim NOK der ■ Bundesrepublik. Das Ist ausdrücklich mit I Brundage vereinbart worden, über eine ge* [ «amttleutsch« Mannschaft kennen nicht <3auf ernd rwei NOK mit dem IOK verhandein. Jfo;

Seite 4
  • Nur knappe Turnniecferfage

    Sofia Muratowa schlug alle / Ingrid Föst nach der Pflicht noch an der Spitze wurde Vierte

    Etwa 2500 Zuschauer sahen den großartigen Abschluß der diesjährigen Wettkampfsaison. Am Sieg der sowjetischen Turnerinnen war von vornherein nicht zu zweifeln, jedoch schlugen sich unsere Mädchen, vor allem in der olympischen Pflicht, recht achtbar. Nur 1,666 Punkte betrug der Rückstand, und dieses Ergebnis ...

  • Im vierten Spiel der erste Sieg

    Dänemarks Hallenhandballkönner unterlagen der deutschen Nationalmannschaft 14 :15 (7 :8)

    Im vierten Spiel der erste Sieg! Das ist 'das wichtigste Faz;t des Hallenhandball-, Länderspiels DDR—Dänemark, das am Sonnabend der deutschen Nationalmannschaft- in der Berliner Werner-Seeleribinder-Halle einen um jubelten 15:14 (8:7)- Sieg bescherte. Die Begegnung mit den- Skandinaviern, die vor wenigen Tagen gegen Westdeutschland zur Pause klar 11 :4 geführt und am Ende 14 :14 gespielt hatten, dürfte als eine der fairsten in die Geschichte eingehen ...

  • Wintersportauftakt im Erzgebirge

    Dynamo Klingenthal stellte alle Sieger

    Trotz nicht gerade idealer Witterungsverhältnisse konnte die SG Dynamo Johanngeorgenstadt am Sonntag termingemäß ihre Eröffnungslangläufe, die gleichzeitig der Qualifizierung für die Teilnahme an den Bezirksmeisterschaften dienten, durchführen. Der SC Dynamo Klingenthal hatte allein über 60 Teilnehmer entsandt, die auch in sämtlichen Klassen vorn lagen ...

  • Berlin und Leipzig vom

    In der Tischtennis-Oberliga der Damen kam der SC Einheit Dresden gegen Empor Karl-Marx-Stadt nur zu einem 11:2- Erfolg, dadurch bleibt der SC Einheit Berlin bei Punktgleichheit (12:0) auf Grund des besseren Spielverhältnisses (Berlin 66 : 3, Dresden 66 : 4) weiterhin Tabellenführer. Aktivist Zwickau unterlag bei Empor Karl-Marx-Stadt mit 6 :11 ...

  • Leipzig schlug Plzen 19:17

    Starke zweite Halbzeit brachte den Sieg im Hallenhandball-Städtespiel

    Einen Tag nach dem 15 :14-Sieg gegen Dänemark erlebte Leipzig mit dem Städtekampf gegen Plzen einen weiteren Hallenhandball-Höhepunkt. In den Reihen der Gäste standen vier Spieler, die die CSR schon international vertreten haben, und auch bei den Leipzigern wirkten mit Kretzschmar und Pahlitzschy, die noch am Abend von Berlin zurückgefahren waren, zwei Nationalspieler mit ...

  • Sieg und Niederlage gegen Polen

    Männer standen knapp vor dem Sieg / Frauen siegten 3 : 0

    Einen Sieg und eine Niederlage verbuchten die Tischtennis-Nationalmannschaften der DDR am Samstagabend in Hoyerswerda in Länderkämpfen gegen Polen. Während die DDR-Frauen überzeugend mit 3 :0 gewannen, mußten die Männer eine knappe 4:5-Niederlage hinnehmen. Die Länderkämpfe wurden in der ausverkauften Sporthalle „Alfred Scholz" in Hoyerswerda ausgetragen ...

  • FUSSBALLRESULTATE

    Leipzig Motor Schkeuditz-Rotation 1950 3 :1, Traktor Delitzsch—Motor Gohlis-Nord 0 : 0, Motor Liebertwolkwitz-LVB 3 : 4, Aktivist Borna gegen Chemie Blankenburg 6:0, Motor Markranstädt—Motor Meuselwitz 2 : 2, Motor Ost—Chemie Leipzig 2:2, Aktivist Wintersdorf—Chemie Glauchau 3 :2. Entscheidung um den FDGB-Pokal des Bezirkes: ASK Vorwärts Leipzig—Lok Delitzsch 11 :1 ...

  • Frauen in Rostock chancenlos

    Am Sonntag war die Rostocker Sporthalle Marienehe Schauplatz des Länderkampfes -der Frauen-Nationalmannschaften Dänemarks und der DDR. Die Gäste gerieten nie in Gefahr in diesem Spiel, die erste Niederlage ihrer Bilanz hinnehmen zu müssen, und lagen bereits zur | Halbzeit mit 6:3 Toren in Front Nach ! der Pause vergrößerten sie ihren 'Vorsprung sogar noch auf 8 :3, ehe Eva ' Schulz das vierte Tor erzielte ...

  • 81

    Ztuatzzahl 21 Die Prämien zu je 25 DM fielen auf die Wertmarkenendnummer 978. (Zahlenangaben ohne Gewähr.) NEUE9 DEUTSCHLAND Redaktion: BerUn w 8. Mauerstraße 39'40. Tel. 22 03 41 — Verlag: Berlin N 54. Schönhauser Allee 176. Tel. 42 59 51 — Abonnementspreis monatlich 3,50 DM — Bankkonto: Berliner Stadt- Konto, Berlin N 58, Schönhauser Allee 144, Konto-Nr ...

  • Dl« richtige Tota-Tipreih*

    V. Hamburger SV—SC Lok Leipzig Z : • Z. Wismut Gera—ASK Vorw. Berlin 3 : t 3. Elnh. Dresden—Dyn. Dresden ausgef. 4. Stahl Stalinstadt gegen SC Aktlrtst Brleske-Senftenberg '1:4 i. Lichtenberg 47—Rotat. Babelsberg 3 :2 C. Motor Dessau—Chemie Wolfen 1:2 7. Motor Wismar—Einheit Greifswald 0:1 8. Lok Weimar—Motor Elsenacti o : Z f ...

  • 86

    Die Prämien zu je 25 DM fielen auf die Wertmarkenendnummer 613 und zu je 10- DM auf die Wertmarkehendnummer 574. (Zahlenangaben ohne Gewähr.)

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Adenauer boykottiert ÖDR spricht für ganz Gipfeltreffen Deutschland Kein Weihnachten des Hasses! Bei wenig Aufwand viel Fleisch Bonn muß dementieren Handelsvertrag DDR—Indien Benzin aufs Haus? Hallenhandball- Nationalmannschaft schlug Dänemark 15:14 Box-Olympiaausschei- ' düngen vereinbart Karol Divin vor Lew Michailow Weg mit diesem Urteil Vorschlag der Westmächte: Gipfelkonferenz Ende April Westdeutschland- Jugoslawien 1:1 Mit Kundendienstwagen in die Dörfer Brigadestempel bürgt für Qualität Modernste Maschinen für LPG 15 000 DM für Siebenjahrplanfonds Gelesen — mitgemacht Um das Niveau der besten Brigade Chruschtschows Botschaft Thema in Paris Botschaft Chruschtschows an Adenauer auf Seite 3 Beifall für Sofia Muratowa
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